SMI im November 2010

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01.11.2010 03:06
#1
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SMI im November 2010

Wie immer, wollen wir zuerst meine Prognosen für den Oktober analysieren:

MarcusFabian wrote:

für die Zeit ab Mitte Oktober bis etwa Mitte/Ende November bin ich bärisch für Aktien, bärisch für Gold und bärisch für Rohstoffe.

Bullisch sehe ich derzeit nur den Dollar!

Der Dollar ist im Moment ähnlich extrem überverkauft wie Gold überkauft ist. Hier steht eine Korrektur an, die den Goldpreis in $ massiv auf ca. $1250/oz korrigieren sollte.

Erst ab Anfang Dezember dürfte die Korrektur abgeschlossen sein und alles wieder seinen gewohnten Gang nehmen: Dollar runter, Gold rauf.

Dollar rauf, Gold runter per Mitte Oktober war ein Volltreffer.

Bärisch für Aktien, war zumindest teilweise ein Schuss in den Ofen.

Der SMI konnte sich in Gold gerechnet über den Monat recht gut behaupten:

Beim Dow sieht es ähnlich aus. Zwar lag ich mit einem Absturz des Dwo per Mitte Oktober kreuz falsch aber die Erholung des Goldpreises fand schneller statt als erwartet, sodass der Dow im Oktober schlussendlich - ähnlich wie der SMI - zum Nullsummenspiel wird:

------

Aktuell bewegen uns zwei Themen an der Börse:

1. Der G20 Gipfel in Seoul Ende Oktober

2. QE2 ab 3. November.

Beginnen wir mit dem Gipfel der 20 Pappnasen im malerischen Korea:

Den Vogel abgeschossen hat wohl der FED Mitarbeiter und jetzige US Finanzminister Timothy Franz Geithner mit seiner Forderung, die Exportnationen wie China und Deutschland müssen ihren Handelsüberschuss senken.

Das ist natürlich ein Witz, denn für den Handel braucht es bekanntlich immer zwei: Einen der Überschuss produziert und einen der ein Defizit produziert. In der Summe ist der intl. Handel ja immer Null.

Anstatt die Deutschen und Chinesen anzuklagen, den Amis so viel Waren auf Pump zu verkaufen, könnten die Amis auch einfach darauf verzichten, soviel zu kaufen.

Das ist wie in der Kneipe: Wer ist der Schuldige? Der Alkoholiker, der den Schnaps kauft oder der Barkeeper, der in ihm verkauft?

Wie gerechtfertigt ist es, wenn der Alki den Barkeeper verklagt, weil ihm der immer Schnaps verkauft?

In der Realität ist es - zugegeben - nicht so einfach: Die USA produzieren einige wirklich gute Güter, die die Welt auch braucht. Denken wir dabei z.B. nur an Boeing.

Für den einfachen Joe Sixpack auf der Strasse sieht die Welt aber anders aus. Die Anzahl der Jumbo-Jets, die er in seinem Leben kauft, dürfte gegen Null tendieren. Er braucht neben Lebensmitteln in erster Linie Energie, Kleidung, vll. Elektronische Geräte etc.

Die günstigen Kleidungsstücke kauft er bei Wall-Mart, Made in China, und auch bei Handy und TV ist er auf chinesische Produkte angewiesen, denn es gibt schlicht und ergreifend keine einzige US-Firma mehr, die Handys oder TV-Getäte in den USA produziert. Das gilt sogar für Apple, Motorolla und RCA.

Insofern ist nicht ganz schlüssig, wie sich Tim das mit dem Abbau der Exportüberschüsse durch die Chinesen vorstellt.

Es wäre auch nicht unbedingt im Interesse des US-Konsumenten: Man stelle sich vor, man sagt Joe Sixpack: "Hey, die schlechte Nachricht ist, Du verlierst Deinen Job. Aber um die US-Wirtschaft zu stützen, importieren wir jetzt keine chinesischen Textilien mehr. Die T-Shirts, die Du bei Wall-Mart kaufst, werden also teurer".

Jede Wette, diese Politik würde Joe Sixpack nicht restlos überzeugen.

Wie auch immer: Die Amis hatten ja schon immer sehr viel Phantasie darin, andere für hausgemachte Probleme verantwortlich zu machen.

Der zweite Punkt ist QE2. Erwartet werden $500 Mrd., die per 3. November beschlossen werden dürften. In Anbetracht dieser Geldspritze durch die FED (die notabene in gleichem Ausmass die US-Staatsschulden erhöht) sind die Börsen schon mal gestiegen.

Der Dollar-Anstieg war entsprechend fundamental ein völliger Anachronismus und nur technisch bedingt, denn dass der Dollar seine Talfahrt weiter fortsetzen wird - nach Abschluss der aktuellen Korrektur nach oben - ist so sicher wie das Amen in der Kirche!

Die Inflation (= Ausweitung der Geldmenge) betrug im Dollar per Ende September über das Jahr 11.2%. Für den Euro-Raum per Ende August (September-Zahlen sind noch nicht verfügbar) 8.1%.

Wir können also festhalten, dass der Euro etwas weniger schnell vernichtet wird als der Dollar.

Im Falle der SNB wissen wir, dass uns die Stützungskäufe für Euros und Dollars im letzten Jahr einen Verlust von Fr. 4 Mrd. beschert haben. Immerhin gut Fr. 500 pro Einwohner!

Halten wir also fest: Wir haben eine Inflation von gut 10%, die sich über kurz oder lang auch in der Teuerung (die ja landläufig auch als Inflation bezeichnet wird) manifestieren wird. Tatsächlich haben wir bereits rekordhohe Rohstoffpreise. Die Teuerung bei Lebensmitteln, Kleidung, Krankenkasse, Versicherung etc. sind bereits sprübare Realität. Auch, wenn einige Leser hier in bösartiger Regelmässigkeit versuchen, diese Tatsache mit Links auf aktuelle Aktionen von Coop oder Denner zu verschleiern (gelle, Elias!)

Und ja, es ist richtig, dass wir immer noch sinkende Preise bei Handys, Fernsehern oder Laptops haben. Aber die Musik spielt bei Lebensmitteln, Energie und Bekleidung. Das sind die Bereiche, die 90% der Bürger dieses Landes in erster Linie beschäftigen!

In diesem Zusammenhang gibt es auch ein paar sehr spannende Stories um die UBS und die Gewinne des Staates durch Schrottpapiere.

Klassischer Reisser hierzu: "900 Mio Gewinn mit UBS Schrottpapieren".

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/900-Millionen-Franken-Gewinn-mit-UBSSchrottpapieren/story/11964373

Worum geht es?

Die UBS hat ein Schrottpapier für 100 gekauft.

Der Markt bricht zusammen und das Schrottpapier ist nur noch 42 Wert.

Die UBS müsste nun 58 des Wertes abschreiben aber da sie soooo waaaaahnsinnig viele von diesen Papieren hat, müsste sie Konkurs anmelden. Das wollen wir natürlich nicht, denn man hat uns ja verkauft, dass die UBS "systemrelevant" ist.

Also springt der Staat ein, kauft die Papiere der UBS für 42 ab (also nicht direkt sondern über einen mit der SNB gemeinsam gegründeten Stabisilierungsfonds mit etwa Fr. 17 MRd.) und garantiert der UBS gleichzeitig den Nominalwert von 100. (Volumen 60 Mrd.)

Die Schrottpapiere sind mittlerweile von 42 auf 50 gestiegen, konnten zum Teil verkauft werden und daraus resultiert der Gewinn von 900 Mio.

Nicht klar ist allerdings, was mit den verbleibenden Schrottpapieren passiert, die trotz Anstieg von 42 auf 50 immer noch nur die Hälfte des Nominalwertes von 100 haben.

Etwas weniger geschwollen ausgedrückt: Eine Subprime Hypothek im Wert von 100 kann nur noch zu 50 verkauft werden, weil der Markt mit einer 50% Ausfallwahrscheinlichkeit rechnet. Es hängt also vom US-Häuslebauer ab, ob er seine Hypothek abbezahlen kann oder nicht. Wenn nicht, muss das Schrottpapier realisiert, abgeschrieben werden. Egal, ob uns das passt oder nicht.

Anders ausgedrückt: Wie viel uns diese Schrottpapiere im Endeffekt noch einbringen, hängt davon ab, wie gut der US-Schuldner seine Schuld bedienen kann und wie viel der Dollar, in dem er die Schuld bedient, in Franken noch wert ist.

Was mich zum letzten Punkt bringt, der Möglichkeiten der USA, ihre Schulden loszuwerden.

Es gibt da nämlich genau drei Lösungen:

1. Sparen. Mehr einnehmen als man ausgibt und die Differenz zur Schuldentilgung aufwenden. Voraussetzung wäre ein Exportüberschuss der USA. Würden die Amerikaner den Gürtel entsprechend um 20% enger schnallen, könnten die Schulden in etwa 70 Jahren abgetragen sein.

Unrealistisch, ich weiss.

2. Schuldenerlass. Die Amerikaner drängen auf eine einmalige Entwertung der Schulden. Man kann das auch Währungsreform oder Staatsbankrott nennen. Leidtragende währen in erster Linie die ausländischen Besitzer von Dollar-Vermögen. Also die Chinesen, Japaner, aber mit $190 Mrd. auch wir Schweizer.

3. Inflation. Betroffen wäre in erster Linie der amerikanische Bürger mit Sparkapital. Er würde erleben, wie seine Lebensersparnisse durch hohe Teuerung weggefressen werden. In zweiter Linie wären auch hier die Geldgeber der USA aus Punkt 2. betroffen und würden kaufkraftmässig einen Teil ihres Geldes verlieren.

---

Wir können aus jetziger Sicht abschätzen, dass entweder Punkt 2 oder 3 zum Tragen kommen werden. Punkt 1 wäre politisch schlicht nicht durchsetzbar. Dann doch lieber den Gläubiger bescheissen ("beggar your neighbour").

Aussichten November

Mich hat überrascht, wie schnell QE2 in die Aktienpreise des DJ eingepreist wurde. Entsprechend gebe ich dem DJ nicht mehr viel Potenzial nach oben. Höchstens in Dollar gerechntet, was mich zum nächsten Punkt bringt:

Die Dollar-Korrektur dürfte per Ankündigung QE2 abgeschlossen sein, sofern sich QE2 im Rahmen der Erwartung (Mrd. 500) bewegt. Wird QE2 höher, wird der Dollar sinken, die Aktienpreise steigen.

Wird QE2 wider erwarten ausgesetzt, dürfte der Dollar zwar weiter steigen aber die Aktienpreise sinken.

Bei Gold lag ich zwar mit Einsetzen der Korrektur per Mitte Oktober richtig, bin aber überrascht, wie schnell die Korrektur offenbar vorbei ist. Ich hätte einen Boden bei Gold/$ erst ab Anfang bis Mitte November erwartet. und auch in einer etwas höheren Grössenordnung als läppische $40.

Also: Entweder die Korrektur bei Gold ist noch nicht vorbei oder sie ist und bleibt kaum der Rede wert.

Egal: Langfristig ist Gold ohnehin noch billig und da spielt es kaum eine Rolle, ob man zu $1350 oder $1370 kauft.

Die Saisonalität spricht im Moment noch gegen Gold. Das müsste eigentlich sinken, den Diwali ist vorbei und das Christliche Weihnachtsfest läuft erst ab Mitte November an. Da würde ich also lieber jetzt kaufen und damit rechnen, halt 14 Tage im Minus zu sein, als die nächste Hausse zu verpassen.

Und der SMI?

Der hat's dank schwachem Franken wieder auf das Juni-Hoch geschafft. Allerdings mit viel Ach und Krach und der obere Wendepunkt ist erreicht. Mein Tipp: Absinken auf 6200-6300 per Mitte/Ende November, bevor es zu einer Jahresendrally kommt.

Happy Trades

Marcus

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01.12.2010 19:35
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SMI im Dezember 2010

Dezember-Thread ist da.

Weiter geht's hier:

http://www.cash.ch/forum/viewtopic.php?t=5142

Thread Closed

01.12.2010 19:06
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SMI im November 2010

@MF

erwarte mich Hochspannung den Dezember Biggrin

In die Zukunft schauen tun alle, und alle sehen etwas anderes. Und wenn alle das gleiche sehen, passiert das andere. (snooz)

01.12.2010 19:05
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SMI im November 2010

@scaphilo

Hab das schon in einem anderen Portal heute aufgelistet,soweit ich weiss ist die Pro Kopf Verschuldung in der Schweiz bezogen bei ca 32'000 -35'000 Fr pro Einwohner, die EU besteht aus mehreren Millionen Einwohner 490 Millionen auf die Zahl genau macht bei beim Rettungspacket von sage und schreibe 750'000'000'000 Euro pro Kopf einen Verschuldungstand pro Bürger auf 1530 Euro.

Ist doch alles noch im lockeren Rahmen

LolLol

@GodweTrust

Danke dir Anfang Januar meld ich mich nochmals mal schauen wie du genau getroffen hast mit deiner Aussage Wink

querschuesse.de

01.12.2010 18:37
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SMI im November 2010

SMI im Dezember:

Rückblick:

Der SMI November hat mit 6500 verheissungsvoll begonnen und mit 6300 enttäuschend geendet (-3%). Dollar und Gold sind quasi stabil geblieben. Der Euro jedoch hat 8 Rappen, bzw. ca. 6% an Wert verloren! In € gerechnet hat sich der SMI um ca. 3% verteuert!

Ausblick:

Im Dezember wird sich das globale Jahresendrally beschleunigen. Mit einem SMI von konservativen 6700 ++ dürfte sich das Jahr 2010 zur Ruhe legen. Die Konjunkturaussichten hellen sich gegenwärtig auf. Auch Europa wird zu Quantative Easing übergehen oder darf sich sogar auf eine Zinssenkung freuen. Immerhin muss die Deflation falls nötig aktiv und entschlossen bekämpft werden.

Gold wird die 1400 nachhaltig überschreiten und sich auf den Weg zu 1500 machen, denn das Anziehen derTeuerung ist nur eine Frage der Zeit. Rohwaren Oel werden teurer und die Teuerung Chinas wird teilweise auch exportiert. Dollar und Euro steigen leicht gegenüber dem Franken. Insgesamt ein ruhiger Monat.

Happy trading! Smile

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

01.12.2010 15:50
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SMI im November 2010

Für heute wich die Hysterie der Euphorie.

Manchmals geht es rasch Blum 3 :!:

15:43:48 01-12-2010 14:50 AKTIEN NEW YORK/Ausblick: Fest - Konjunkturdaten ebnen positiven Dezemberstart

NEW YORK (awp international) - Gute Wirtschaftsdaten dürften den wichtigsten US-Indizes am Mittwoch einen positiven Start in den Dezember bescheren. Der Future auf den Dow Jones Industrial stand eine Stunde vor US-Handelsbeginn mit 1,24 Prozent im Plus. Am Vortag hatte der US-Leitindex im Bann der Schuldenkrise der Eurozone noch 0,42 Prozent eingebüsst. Der Future auf den Technologieindex Nasdaq 100 gewann 1,33 Prozent.

Positive Daten aus China drängten Marktteilnehmern zufolge bereits am Morgen die Sorgen um eine Ausweitung der Schuldenkrise der Eurozone in den Hintergrund. Gestützt durch die Entspannung am europäischen Anleihemarkt ging es für die Aktienbörsen in Asien und Europa bereits deutlich nach oben. Zusätzliche Impulse gab am frühen Nachmittag dann die im November überraschend deutlich gestiegene Beschäftigung im US-Privatsektor. Die vom Arbeitsmarkt-Dienstleister Automatic Data Processing (ADP) ermittelten Daten gelten als wichtiger Indikator für den grossen Arbeitsmarktbericht am Freitag. Darüber hinaus stieg die Produktivität im dritten Quartal stärker als zunächst ermittelt. Im Verlauf folgen noch der ISM-Index des verarbeitenden Gewerbes, die Bauausgaben sowie der Konjunkturbericht der US-Notenbank (Beige Book).

Im europäischen Handel waren neben Finanz- und Rohstoffwerten auch Automobiltitel besonders gefragt. Vorbörslich knüpften General Motors (GM) und Ford mit Kursgewinnen an den positiven Branchentrend an. Im Verlauf wird mit den Absatzzahlen für November gerechnet.

Unter den Grossbanken erholten sich die am Vortag am Dow-Ende aus dem Handel gegangenen Papiere der Bank of America (BoA) um mehr als zwei Prozent. Auch feste JPMorgan-Anteile signalisierten einen etwas entspannteren Blick auf die europäische Schuldenkrise. Aktien des Finanzdienstleisters State Street waren nach der Ankündigung von Stellenstreichungen ebenfalls gefragt./ag/fa

Emil

01.12.2010 15:14
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orangebox wrote:

Mag schon Zeit trotzdem ist die momentante Hysterie und der Angriff der "Spekulaten" (wer auch immer die sein mögen) masslos übetrieben,es sind Fakten das gewisse Staaten im EU Raum sich in schwierige Situationen befinden aber das Ausmass ist bei gewisse Staaten weitaus weniger dramatisch als angenommen.

Wann ist denn deiner Meinung nach ein Staat pleite? Wenn er die Zinsen für seine Schulde nicht mehr zahlen kann? Aber von welchem Zinssatz sprechen wir? Z.B die Schweiz 10% Zins das würde ungefähr 10 Mia pro Jahr kosten ... können wir das zahlen? Was ist mit 20 oder 30% wie zuletzt bei Griechenland gesehen? Wir sind dem Bondmarkt augeliefert, Italien und Spanien sind es von viel mehr deshalb spricht nichts gegen einen Default.

01.12.2010 15:07
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SMI im November 2010

Haben wir uns alle gestern von Spanien und Italien ins Bockshorn jagen lassen, obwohl jeder weiss, dass am Letzten des Monats oft die Kurse gedrückt werden, was das Zeug hält. Lol

Tempi passati. Eurokriese? Nie davon gehört! Wann war das? Lol

Jetzt werden wir QE1 oder 2 mit Verspätung bald auch in Europa bestaunen können! Kaufen spätestens jetzt, denn das Gerücht ist lanciert!

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

01.12.2010 15:00
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scaphilo wrote:

orangebox wrote:
Die AMIS müssen zur Hilfe eilen?

Inwiefern? Bitte um klare Aussage wie du darauf kommst und vorallem WIE die das Bewerksteligen wollen?????

Ich sag schon seit beginn dieser Krise: Es werden alle gerettet bis zum bitteren Ende. Und alle fallen gemeinsam um. Das ist nur ein Gefühl keine Tatsache. Wie man das tut weisst du doch auch. Die USA geben der EU eine Garatnie so wie es innherhalb der EU passiert. Das hat den Vorteil, dass vorerst kein Geld gedruckt wird.

Mag schon Zeit trotzdem ist die momentante Hysterie und der Angriff der "Spekulaten" (wer auch immer die sein mögen) masslos übetrieben,es sind Fakten das gewisse Staaten im EU Raum sich in schwierige Situationen befinden aber das Ausmass ist bei gewisse Staaten weitaus weniger dramatisch als angenommen.

Das sogenannten Spekulanten (nochmals wer sind diese Spekulaten überhaupt)Staaten in die Knie zwingen kann zeigt doch die Absurdität unseres Wirtschts- und Finanzsystemes. :?

Genau zeigt ja schon in den 90er der Angriff Soros auf den Pfund damals wie pervers Krank das System ist.

querschuesse.de

01.12.2010 14:59
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scaphilo wrote:

Zyndicate wrote:
marcello wrote:
Ex-Fussballgott Eric Cantona ruft weltweit dazu auf, das Geld gleichzeitig bei der Bank abzuheben. Das kann gefährlich werden...

http://www.20min.ch/finance/news/story/Droht-am-7--Dezember-ein-Bankencr...

Fragt sich nur, wie viele Leute das Geld gleichzeitig abheben! :roll:

Viel zu wenige ;-). Diejenigen welche as tun haben es schon lange getan. Die wären ja völlig bescheuert zu warten bis es alle tun. "If you panic, panic first"

Ja eben, das meine ich doch!

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

01.12.2010 14:49
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SMI im November 2010

orangebox wrote:

Die AMIS müssen zur Hilfe eilen?

Inwiefern? Bitte um klare Aussage wie du darauf kommst und vorallem WIE die das Bewerksteligen wollen?????

Ich sag schon seit beginn dieser Krise: Es werden alle gerettet bis zum bitteren Ende. Und alle fallen gemeinsam um. Das ist nur ein Gefühl keine Tatsache. Wie man das tut weisst du doch auch. Die USA geben der EU eine Garatnie so wie es innherhalb der EU passiert. Das hat den Vorteil, dass vorerst kein Geld gedruckt wird.

01.12.2010 14:47
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Zyndicate wrote:

marcello wrote:
Ex-Fussballgott Eric Cantona ruft weltweit dazu auf, das Geld gleichzeitig bei der Bank abzuheben. Das kann gefährlich werden...

http://www.20min.ch/finance/news/story/Droht-am-7--Dezember-ein-Bankencr...

Fragt sich nur, wie viele Leute das Geld gleichzeitig abheben! :roll:

Viel zu wenige ;-). Diejenigen welche as tun haben es schon lange getan. Die wären ja völlig bescheuert zu warten bis es alle tun. "If you panic, panic first"

01.12.2010 14:30
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SMI im November 2010

marcello wrote:

Ex-Fussballgott Eric Cantona ruft weltweit dazu auf, das Geld gleichzeitig bei der Bank abzuheben. Das kann gefährlich werden...

http://www.20min.ch/finance/news/story/Droht-am-7--Dezember-ein-Bankencr...

Fragt sich nur, wie viele Leute das Geld gleichzeitig abheben! :roll:

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

01.12.2010 14:23
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Ex-Fussballgott Eric Cantona ruft weltweit dazu auf, das Geld gleichzeitig bei der Bank abzuheben. Das kann gefährlich werden...

http://www.20min.ch/finance/news/story/Droht-am-7--Dezember-ein-Bankencr...

01.12.2010 13:13
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Bucksbunny wrote:

schaut man sich den dax an wird man als smi-anleger manchmal richtig neidisch.

...und als DAX-Anleger richtig happy!

01.12.2010 12:39
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schaut man sich den dax an wird man als smi-anleger manchmal richtig neidisch.

Bang goes the money

01.12.2010 10:06
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Falls die heutigen Daten, vorallem wenn der Job Report besser ist als erwartet könnte heute einiges nach oben drin liegen...mal schauen und hoffen für die welche long eingestellt sind.

01.12.2010 10:04
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So. Euro erholt sich gegenüber CHF um fast 1%. Jetzt möchte ich aber auch eine Erholung des SMI’s sehen!

Ich werde wieder alles zurückgewinnen

01.12.2010 09:57
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Wann kommt die Euro Beruhigung...hoffe mal bald...ein bisschen Ermutigendes:

DJ Irish Manufacturing Sector Grows For Second Month

01.12.10 09:30:19- TSGE

Irish manufacturing output rose in November for the second straight month, driven by a pickup in export orders, according to a survey of purchasing managers.

LONDON -- Irish manufacturing output rose in November for the second straight

month, driven by a pickup in export orders, according to a survey of purchasing

managers.

Markit Economics Wednesday said the Purchasing Managers Index for Ireland's

manufacturing sector rose to 51.2 from 50.9 in October, its second straight

rise. A reading above 50.0 indicates that activity is expanding.

The growth of manufacturing is a positive development for the debt-laden

economy.

"Fiscal and banking issues rightly continue to be the focus in Ireland, but

the underlying economy, especially those areas directly involved in exporting

are still alive and kicking," said Brian Devine, an economist at NCB

Stockbrokers.

Markit said that the PMI was boosted by "new export business, which expanded

markedly as global demand strengthened and Irish manufacturers introduced new

products."

Export orders have now risen in 12 of the last 13 months.

However, the export-driven recovery in manufacturing may not be strong enough

to compensate for a slowdown in domestic demand in the face of the tough

austerity measures introduced by the government. It expects to make EUR15

billion in budget savings over the next four years.

Markit also recorded some worrying developments in the sector, with backlogs

of work falling at the fastest pace in nine months, while factories continued

to cut jobs in an effort to reduce costs. By Markit's measure, jobs have now

been cut in all but one month during the last three years.

01.12.2010 03:28
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orangebox wrote:

@MF

Mal eine Frage durch die immer tiefer strudelne EU Schuldenkrise müsste das Gold ja durch die Decke gehen aber komischerweise bleibt der Goldpreis nach den QE Geschichte ziemlich stabil why? :?

Zum einen: QE2 wurde versprochen aber das Geld, ist noch nicht im Wirtschaftskreislauf. Also wird es noch etwas dauern, bis es inflationäre Auswirkung auf den Dollar hat.

Zum zweiten: QE2 betrifft den Dollar und um dessen weitere Abwertung entgegenzuwirken hat man nun den Blick wieder auf Europa gerichtet. Das Timing, wie man den Focus vom Dollar (QE2) auf den Euro (PIIGS) gelenkt hat, war erste Sahne.

Ist der Druck erst mal vom Dollar weg, nehmen die Inflationsängste ab und entsprechend auch der Kaufdruck auf Gold.

Gold ist derzeit einfach technisch seit 2 Monaten in einer Konsolidierungsrange. Kraft sammeln für den nächsten Schub. Und der kommt, wenn Irland "gegessen" ist und der amerikanische Staat die ersten QE2 Milliarden unters Volk bringt.

30.11.2010 22:27
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Für die, die's verpasst haben:

Goldstandard

Mittel gegen Inflation?

http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,lws7bsagkiwepc0j~cm.asp

Sendung auf ARD / © WDR

(Sorry for spamming! Aber hat ja nicht nur mit Gold zu tun und bald gibt's 'nen neuen Thread Wink )

30.11.2010 22:20
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Die AMIS müssen zur Hilfe eilen?

Inwiefern? Bitte um klare Aussage wie du darauf kommst und vorallem WIE die das Bewerksteligen wollen?????

querschuesse.de

30.11.2010 21:18
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revinco wrote:

scaphilo wrote:
orangebox wrote:

@MF

Mal eine Frage durch die immer tiefer strudelne EU Schuldenkrise müsste das Gold ja durch die Decke gehen aber komischerweise bleibt der Goldpreis nach den QE Geschichte ziemlich stabil why? :?

Gute Frage, aber ich könnte mir vorstellen, dass im Moment ja noch nicht mehr Gelder gesprochen wurden und deshalb noch keine Inflation befürchtet wird. Aber was wir im Moment sehen ist wirklich ein ziehmlich grosser Government Bond Crash in Europa. Vor allem Spanien und Italien triffts ganz gewaltig... die Zentralbank wird schon noch QE ankündigen. Wobei das nicht mehr viel brigen wird. Die Amerikaner müssen zur Hilfe eilen denke ich.

Warum die amis, die ZB kann auch ihr eigenes Geld drucken soviel sie wollen?

Genau. So was, there is no such thing as a free lunch! Helfen tönt einfach besser als abzocken, das ist alles!

P.S. Ich hoffe MF schreibt sich schon die Finger "wund" für die Community! Liebe seinen lockeren Stil! Wink

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

30.11.2010 21:12
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scaphilo wrote:

orangebox wrote:

@MF

Mal eine Frage durch die immer tiefer strudelne EU Schuldenkrise müsste das Gold ja durch die Decke gehen aber komischerweise bleibt der Goldpreis nach den QE Geschichte ziemlich stabil why? :?

Gute Frage, aber ich könnte mir vorstellen, dass im Moment ja noch nicht mehr Gelder gesprochen wurden und deshalb noch keine Inflation befürchtet wird. Aber was wir im Moment sehen ist wirklich ein ziehmlich grosser Government Bond Crash in Europa. Vor allem Spanien und Italien triffts ganz gewaltig... die Zentralbank wird schon noch QE ankündigen. Wobei das nicht mehr viel brigen wird. Die Amerikaner müssen zur Hilfe eilen denke ich.

Warum die amis, die ZB kann auch ihr eigenes Geld drucken soviel sie wollen?

Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

30.11.2010 20:00
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SMI im November 2010

fritz wrote:

Bulldog1 wrote:
...Und in zweiter Linie die Firma selbst, die auf einen Schlag 2 % weniger wert ist...

Und wie wirkt sich das aus? Werden Leute entlassen, wenn das Geschäft gut läuft, nur weil der Wert an der Börse um ein paar Prozente sinkt? Oder werden Löhne gesenkt? Wird die Produktion von Ovomaltine eingestellt?

Das tönt jetzt etwas provokativ, aber die Fragen sind ernst gemeint.

Gruss

fritz

Sehr gute Frage!

Ich dachte früher noch, ich würde der Wirtschaft einen Dienst erweisen, wenn ich eine Aktie zu hohem Kurs kaufe und später zu tieferem Kurs verkaufe. Ich dachte damit täte ich eine gute Tat. :oops:

Heute denke ich, dass, je mehr Profit man für sich selbst herausschlägt, desto mehr unterstützt man die Wirtschaft! Smile

Die höhe des Aktienkurses ist für eine Firma nur relevant, wenn sie Mitarbeiteraktien verteilt oder bei einer Kapitalerhöhung, d.h. wenn sie Fremdkapital benötigt um zu expandieren.

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

30.11.2010 18:33
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Bulldog1 wrote:

...Und in zweiter Linie die Firma selbst, die auf einen Schlag 2 % weniger wert ist...

Und wie wirkt sich das aus? Werden Leute entlassen, wenn das Geschäft gut läuft, nur weil der Wert an der Börse um ein paar Prozente sinkt? Oder werden Löhne gesenkt? Wird die Produktion von Ovomaltine eingestellt?

Das tönt jetzt etwas provokativ, aber die Fragen sind ernst gemeint.

Gruss

fritz

30.11.2010 18:01
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SMI im November 2010

fritz wrote:

Bulldog1 wrote:
Und ausgerechnet heute kommt so eine Bank wie CS mit der Herunterstufung der Nestle. Manchmal habe ich wirklich das Gefühl, dass unsere Banken gewollt die Schweizer Wirtschaft schlecht machen :x

Glaubst du, solch eine herunterstufung schadet Nestle als Firma in der Realwirtschaft? Ich würde mal behaupten, das schadet nur den Investoren. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.

Gruss

fritz

Jedes Kapital, das aus irgendeinem Grund aus den Kapitalmärkten genommen wird, ist auch für die Schweizer Wirtschaft schlecht! In erster Linie sind die Leidtragenden natürlich die Investoren. Und in zweiter Linie die Firma selbst, die auf einen Schlag 2 % weniger wert ist und zum dritten der Vertrauensverlust der Investoren gegenüber Schweizer Wirtschaft!

Ich werde wieder alles zurückgewinnen

30.11.2010 17:56
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SMI im November 2010

fritz wrote:

Bulldog1 wrote:
Und ausgerechnet heute kommt so eine Bank wie CS mit der Herunterstufung der Nestle. Manchmal habe ich wirklich das Gefühl, dass unsere Banken gewollt die Schweizer Wirtschaft schlecht machen :x

Glaubst du, solch eine herunterstufung schadet Nestle als Firma in der Realwirtschaft? Ich würde mal behaupten, das schadet nur den Investoren. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.

Gruss

fritz

es schadet evtl. dem SMI, weil Nestle dort das Zugpferd ist.... aber nicht jeder hört auf so Herunterstufungen der Banditen

30.11.2010 17:50
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SMI im November 2010

Bulldog1 wrote:

Und ausgerechnet heute kommt so eine Bank wie CS mit der Herunterstufung der Nestle. Manchmal habe ich wirklich das Gefühl, dass unsere Banken gewollt die Schweizer Wirtschaft schlecht machen :x

Glaubst du, solch eine Herunterstufung schadet Nestle als Firma in der Realwirtschaft? Ich würde mal behaupten, das schadet nur den Investoren. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.

Gruss

fritz

30.11.2010 17:37
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SMI im November 2010

maka wrote:

@Bulldog

Ich will damit nur sagen: Hättest du heute morgen in den DAX investiert, du könntest dir heute Abend genau soviel Brot, Gipfeli oder Gold kaufen wie wenn Du in den SMI investiert hättest. Der DAX gerechnet in CHF hat heute weder besser noch schlechter performt.

Natürlich hast du recht.

Aber für die Deutschen in Deutschland sieht die ganze Sache wieder gut aus!

Ich werde wieder alles zurückgewinnen

30.11.2010 17:35
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SMI im November 2010

Und ausgerechnet heute kommt so eine Bank wie CS mit der Herunterstufung der Nestle. Manchmal habe ich wirklich das Gefühl, dass unsere Banken gewollt die Schweizer Wirtschaft schlecht machen :x

Ich werde wieder alles zurückgewinnen

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