SMI im November 2011

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Minerva.
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SMI im November 2011

MarcusFabian wrote:

Minerva wrote:
Neu-SG wrote:
Extrem hohe Zinsen

Spekulanten wetten gegen Spanien, Belgien, Frankreich

schön wie die wieder ihre Milliarden verdienen.... Dreckspack

Es wird nicht gegen Spanien,Belgien,Frankreich,Italien und co. "spekuliert/gewettet."

Doch! Es wird gewettet!

In Form von CDS und zwar in Billionenhöhe.

Und das ist eine Sauerei.

Ich bin mit Neu-SG nicht oft einer Meinung. Aber in diesem Punkt gebe ich ihm recht.

Minerva.
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SMI im November 2011

Ist dir MF nach der Intervention von k3000 plötzlich ein Lichtlein aufgegangen???

Sind es plötzlich nicht mehr die bösen bösen Spekulanten???

MarcusFabian
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SMI im November 2011

Minerva wrote:

Ist dir MF nach der Intervention von k3000 plötzlich ein Lichtlein aufgegangen???

Sind es plötzlich nicht mehr die bösen bösen Spekulanten???

Beides.

Die Spekulanten haben die Krise nicht verursacht.

Sie haben sie frühzeitig erkannt, entsprechend gegen den Euro und Griechenland spekuliert und tragen nun dazu bei, die Krise zu verschärfen.

Minerva.
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SMI im November 2011

MarcusFabian wrote:

Minerva wrote:
Ist dir MF nach der Intervention von k3000 plötzlich ein Lichtlein aufgegangen???

Sind es plötzlich nicht mehr die bösen bösen Spekulanten???

Beides.

Die Spekulanten haben die Krise nicht verursacht.

Sie haben sie frühzeitig erkannt, entsprechend gegen den Euro und Griechenland spekuliert und tragen nun dazu bei, die Krise zu verschärfen.

So hört es sich schon viel besser an.

Minerva.
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http://www.bloomberg.com/news/2011-11-16/u-s-stock-index-fut

U.S. stocks pared losses amid speculation the Federal Reserve may help the European Central Bank fight the region’s debt crisis.

Minerva.
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SMI im November 2011

MarcusFabian wrote:

Minerva wrote:
Ist dir MF nach der Intervention von k3000 plötzlich ein Lichtlein aufgegangen???

Sind es plötzlich nicht mehr die bösen bösen Spekulanten???

Beides.

Die Spekulanten haben die Krise nicht verursacht.

Sie haben sie frühzeitig erkannt, entsprechend gegen den Euro und Griechenland spekuliert und tragen nun dazu bei, die Krise zu verschärfen.

Diese Ansicht teile ich nicht. Nun tragen "die Spekulanten" nicht dazu bei, "die Krise" zu verschärfen. Die Spekulanten (wie ihr sie nennt), stehen Gewehr bei Fuss und spekulieren wenn schon auf die nächste Geldschwemme die "die Spekulanten" in Sachwerte treiben wird. Kleiner Tipp zur Ursachenforschung: Politiker (Legislative und Exekutive), Notenbanker, Fehlkonstrukt Euroland, Kaufe heute-Zahle morgen(oder eben gar nicht Zahlen) Mentalität und und und.

Hutch
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Immer noch im Spiel

Im März 2010 schrieb ich im Griechenland Obli Fred:

"

Griechenland wird in der Währungsunion bleiben.

Europa wird eine Lösung finden.

....

....

In der Zwischenzeit werden benötigte Gelder von Staaten(institutionen geborgt und nicht vom Kapitalmarkt.

Pech für die Schuldner aber:

Nix Austitt

Nix Reform (Währung)

Nix Problem

"

18 Monate später ist Griechenland , zwar schwer angeschlagen aber nicht im Default, immer noch im Spiel, begleitet von honorigen Euroländer.

Nun donnern die Kanonen und der Handlungsbedarf wird real. Sie werden Handeln, also Zeit für Zocker und echte Spekulanten.

Was mich in diesem Geldforum erstaunt ist die hohe Anzahl Teilnehmer, die auf einen baldigen Reset, Crash der Banken, Währungsreform etc. hofft. Das wird Euch ja nichts nützen, egal wie clever ihr vorsorgt. In Trümmer lässt sich's nicht gut dinieren. Und Euer Sparbatzen geht drauf für die Hilfe an Eure ungläubigen (nicht Goldies) Familien und Freunde , oder helft Ihr denen etwa nicht???

Die Situation wird offensichtlich getrieben. Getimte Meldungen, Rating Rückstufung (oder eben nicht für USA), Politiker die so offensichtlich ZweckUNdienlieches tun etc.

Wem Nutzt es?

politische Eurointegration?

Neue Grossmächte?

The Plan?

MF mit seinen Goldreserven? Wink

Spannend ist es allemal. Und unsere Enkel lesens in den Büchern. Ich wandle nach wie vor auf der Brücke über dem Wasserfall und geniesse die Gänsehaut. Nass von der Gischt, aber mit trockenen Unterhosen.

Anteil Gold, Physisch und zkb etf in sfr und Dollarhedge.

Anteil Anleihen

Anteil Aktien

Anteil Immo

Was solls oder vie schon janis sang:

Freedom's just another word for nothin left to loose.

Neu-SG
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SMI im November 2011

Heute 10vor10: 2003 oder so - weiss nciht mehr genau gabs so ungefähr 12 Milliarden, die in Nahrungsmittel etc. investiert waren, heute sinds 600 Milliarden. vieles wird nur auf dem Papier gehandelt.

Das Ergebnis: Nahrung wird teuer und die Aermsten verrecken. soviel zu den Spekulanten

dann noch die Ratingriesen. Im Grunde müssten wir schon unter Null SMI und DJ haben so oft wie diese Amis-Kriminellen über den gleichen Quatsch immer wieder ein halbes Pünktchen runterraten und dabei jedes Mal viel viel Geld verdienen.

Die Mehrheitsaktionäre der drei Ratingagenturen sind die gleichen und hocken zudem in den Ami-Banken... die Politik-Tröttel sollten lieber mal darüber ihre verfilzten Köpfe verdrehen.

MarcusFabian
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SMI im November 2011

Neu-SG wrote:

Im Grunde müssten wir schon unter Null SMI und DJ haben...

Im SMI vielleicht, oder im DAX. Aber im DJ?

Die Rating-Agenturen raten nur die europäischen Länder/Firmen runter.

Bei den Amis halten sie die Ratings bis zum geht-nicht-mehr oben.

Lehman Brothers hatte ja auch ein AA+ unmittelbar vor der Pleite.

Zyndicate
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SMI im November 2011

OMG: Die Raiffeisen wird herabgestuft, weil sie angeblich zu gut arbeitete!!! :?

Will ja die Sache nicht schön reden aber irgendwie kommt mir diese Moodys schon ein bisschen kriminell vor!

Neben der Raiffeisen wurden Gestern auch diverse deutsche Banken von Moodys heruntergestuft!

FRECHHEIT!

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Minerva.
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NZZ online Artikel: Mit Freud durch das Euro-Chaos

Kleiner Abschnitt:

Auch das Abwälzen der Schuld auf andere ist ein typisches Merkmal von Abwehr, wie etwa die Schuldzuschreibung an die sogenannten Spekulanten der Finanzmärkte. Ein gutes Beispiel dazu ist der jüngste Propaganda-Vorstoss französischer Bankenchefs, die offenbar nicht verstehen, warum der Markt ihre Banken als riskant betrachtet.

http://www.nzz.ch/finanzen/nachrichten/mit_freud_durch_das_euro-chaos_1....

Zyndicate
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Re: NZZ online Artikel: Mit Freud durch das Euro-Chaos

Minerva wrote:

Kleiner Abschnitt:

Auch das Abwälzen der Schuld auf andere ist ein typisches Merkmal von Abwehr, wie etwa die Schuldzuschreibung an die sogenannten Spekulanten der Finanzmärkte. Ein gutes Beispiel dazu ist der jüngste Propaganda-Vorstoss französischer Bankenchefs, die offenbar nicht verstehen, warum der Markt ihre Banken als riskant betrachtet.

http://www.nzz.ch/finanzen/nachrichten/mit_freud_durch_das_euro-chaos_1....

Ist das nun auf meine Mitteilung bezogen? Wenn ja: Ich will nicht die Schuld auf jemanden abwälzen!!! Mir ist es nur nicht logisch!

Erklär mir doch bitte diese Herabstuftung, wäre dir sehr dankbar!

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

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MarcusFabian wrote:

k3000 wrote:

3) Wir wissen ja, was die 780 B an OTC Markt ausmachen. Gemäss deinem Papier: 90% Interest rate swaps, 4-5% Forex Swaps, 4-5% CDS und 1-2% Rest.

Na das sind doch schon mal Zahlen, mit denen man was anfangen kann.

90% Interest rate swaps: Bist Du Dir sicher, dass die nichts mit den PIIGS zu tun haben? Welche Zinsen werden da wie abgesichert? Haste einen Hint?

k3000 wrote:

Ist dir je der Gedanke gekommen, dass entgegen all den Behaupten, dass "Spekulanten" für die 7% auf den 10y Italo Staatsanleihen verantwortlich sind (was wir ja jetzt widerlegt haben), sondern weil es effektiv cazzoculo um das Land steht?

Ja durchaus. Das geht ja noch weiter: Es werden nicht nur die Spekulanten sondern auch die Rating-Agenturen angefeindet, weil sie europäische Staaten runtergerated haben.

Nun gut, die Ratings kamen teilweise taggenau zum politisch ungünstigsten Zeitpunkt aber gerechtfertigt waren sie alle.

Was man den Rating-Agenturen vorwerfen muss ist also nicht, dass die Ratings für Europa so schlecht sind sondern dass sie für alles was die USA betrifft zu gut sind.

Nimm es locker MF. Vergiss mal die bösen Spekulanten und Ratingagenturen. Wenn du willst -und so machst du den Anschein - kannst du es dabei belassen und glauben was in den sozi. Zeitungen steht und was Politiker verzapfen.

Wieso empörst du dich nicht gegenüber der Legislative und Exekutive?

Schon deftig der Pöbel: Mal die Spekulanten, mal die Ratingagenturen. Hauptsache NULL Ahnung.

Minerva.
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Re: NZZ online Artikel: Mit Freud durch das Euro-Chaos

Zyndicate wrote:

Minerva wrote:
Kleiner Abschnitt:

Auch das Abwälzen der Schuld auf andere ist ein typisches Merkmal von Abwehr, wie etwa die Schuldzuschreibung an die sogenannten Spekulanten der Finanzmärkte. Ein gutes Beispiel dazu ist der jüngste Propaganda-Vorstoss französischer Bankenchefs, die offenbar nicht verstehen, warum der Markt ihre Banken als riskant betrachtet.

http://www.nzz.ch/finanzen/nachrichten/mit_freud_durch_das_euro-chaos_1....

Ist das nun auf meine Mitteilung bezogen? Wenn ja: Ich will nicht die Schuld auf jemanden abwälzen!!! Mir ist es nur nicht logisch!

Erklär mir doch bitte diese Herabstuftung, wäre dir sehr dankbar!

Nein! War nicht auf dich bezogen. Dachte der Artikel könnte bei den Usern hier auf Interesse stossen.

Brunngass
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Bevor sich jemand wundert,

schaut Euch doch mal die Hasliberge, Grimmialpen,all die Toni Brunner,Amstutz und art Furrer - countys gut an.

Ohne Finanzausgleich und sich alle paar Jahre die Bundeskredite streichen lassen .

WÄRE DIE RAFFEISEN LÄNGST LEICHE

Minerva.
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SMI im November 2011

Die Herabstuffung der RB ist gerechtfertigt.

Unnütz sich jetzt darüber zu streiten.

Du wirst es im laufenden Jahr 2012 schon sehen.

Zyndicate
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SMI im November 2011

Minerva wrote:

Die Herabstuffung der RB ist gerechtfertigt.

Unnütz sich jetzt darüber zu streiten.

Du wirst es im laufenden Jahr 2012 schon sehen.

Okey, schauen wir mal!!! Wnn du sagst... :?

Und am 21.12.2012 geht die Welt unter, dann kommt es eh nicht mer drauf an!!! Wink

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

GloomBoomDoom
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SMI im November 2011

Minerva wrote:

Die Herabstuffung der RB ist gerechtfertigt.

Unnütz sich jetzt darüber zu streiten.

Du wirst es im laufenden Jahr 2012 schon sehen.

Langfristige Kredite mit kurzfristigen Mitteln finanzieren bringt schnell viel Kohle... Steigen die Zinsen und damit die Refinanzierungskosten sind die Gewinnaussichten, naja, sagen wir mal bescheiden!

Betreffend Ausfällen: Anscheinend sollen bloss 0.05 % der Kredite ausfallen bei der Raiffeisenbank. Ist ja auch kein Wunder bei diesen Zinsen. Reden wir in einigen Jahren wieder. Die NINA-Darlehen in der USA hatten zu Beginn auch wenig Ausfälle!

Stört ja aber eh niemand bei der Raiffeisenbank, ist ja eine nicht maximal gewinnorientierte Genossenschaft Blum 3

Ventus2cxt
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GloomBoomDoom wrote:

Betreffend Ausfällen: Anscheinend sollen bloss 0.05 % der Kredite ausfallen bei der Raiffeisenbank. Ist ja auch kein Wunder bei diesen Zinsen. Reden wir in einigen Jahren wieder. Die NINA-Darlehen in der USA hatten zu Beginn auch wenig Ausfälle!

Das ist ja genau der Punkt. Die Ausfallquote heute interessiert doch niemanden. Aber wenn die Zinsen steigen und einige regionale Immobilienblasen platzen, hat die Raiffeisen (und andere lokale Banken) ein grosses Problem. Viel stärker wird es aber eigenständige Regionalbanken treffen, die ihr Hypothekenportfolio nur auf eine kleine Region verteilt hat. Wenns in dieser Region kracht, geht die Bank auch gleich den Bach runter. Ich lasse auf jeden Fall die Finger von Bankaktien, wenn die Bank auf eine Region fixiert ist (e.g. Saanen Bank)

Metropolit
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10Y Italy 7.12%

10Y Spain 6.72%

immerhin werden steigende Renditen auf den screens grün dargestellt Lol

Erst bei Ebbe sieht man, wer ohne Badehose ins Wasser steigt.

(W. B )

GloomBoomDoom
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Ventus2cxt wrote:

GloomBoomDoom wrote:

Betreffend Ausfällen: Anscheinend sollen bloss 0.05 % der Kredite ausfallen bei der Raiffeisenbank. Ist ja auch kein Wunder bei diesen Zinsen. Reden wir in einigen Jahren wieder. Die NINA-Darlehen in der USA hatten zu Beginn auch wenig Ausfälle!

Das ist ja genau der Punkt. Die Ausfallquote heute interessiert doch niemanden. Aber wenn die Zinsen steigen und einige regionale Immobilienblasen platzen, hat die Raiffeisen (und andere lokale Banken) ein grosses Problem. Viel stärker wird es aber eigenständige Regionalbanken treffen, die ihr Hypothekenportfolio nur auf eine kleine Region verteilt hat. Wenns in dieser Region kracht, geht die Bank auch gleich den Bach runter. Ich lasse auf jeden Fall die Finger von Bankaktien, wenn die Bank auf eine Region fixiert ist (e.g. Saanen Bank)

Ich gebe dir recht, das einzelne Regionen in eine Überhitzung laufen könnten. Dies sehe ich jedoch extrem punktuell: Region Zürich, Region Genfersee, Lugano, ....

Ich arbeite bei einer Regionalbank und kann folgendes sagen: Wir finanzieren steinhart nach dem 80 % Hypothek / 20 % Eigenmittel - Prinzip und rechnen kalkulatorisch mit 5 % Zinsen, 1 % Amo sowie 1 % Nebenkosten. Diese Kosten dürfen 1/3 des Bruttoeinkommens nicht übersteigen. Dies führt zu einigen Absagen, aber halt auch zu sauberen Büchern. Bei der Raiffeisen habe ich da hintenrum schon anderes gehört.

Zudem wenn wir unseren regionalen Markt anschauen, sehen wir die Preisanstiege noch als moderat!

Zyndicate
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Also ich arbeite bei der Raiffeisenbank und wir führen stets auch immer (wie ihr) die traditionelle Tragbarkeitsberechnung durch!!!

Weiss bis heute nichts anderes!!!

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

GloomBoomDoom
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Zyndicate wrote:

Also ich arbeite bei der Raiffeisenbank und wir führen stets auch immer (wie ihr) die traditionelle Tragbarkeitsberechnung durch!!!

Weiss bis heute nichts anderes!!!

Korrigiere meine Anschuldigung: Ich habe über einzelne Raiffeisenbanken der REGION schlechtes gehört bzw. Kunden rübergeschickt, welche bei uns keinen Kredit bekommen haben und die LG unbedingt wollten!

Man darf natürlich nicht für die RB Schweiz reden. Hat ja jede noch eine Eigenständigkeit!

MarcusFabian
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Minerva wrote:

Vergiss mal die bösen Spekulanten und Ratingagenturen. Wenn du willst -und so machst du den Anschein - kannst du es dabei belassen und glauben was in den sozi. Zeitungen steht und was Politiker verzapfen.

Wieso empörst du dich nicht gegenüber der Legislative und Exekutive?

Eine Mitschuld tragen alle. Die Spekulanten, die Rating-Agenturen, die Politiker.

In erster Linie allerdings die Banken.

Zyndicate
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GloomBoomDoom wrote:

Zyndicate wrote:
Also ich arbeite bei der Raiffeisenbank und wir führen stets auch immer (wie ihr) die traditionelle Tragbarkeitsberechnung durch!!!

Weiss bis heute nichts anderes!!!

Korrigiere meine Anschuldigung: Ich habe über einzelne Raiffeisenbanken der REGION schlechtes gehört bzw. Kunden rübergeschickt, welche bei uns keinen Kredit bekommen haben und die LG unbedingt wollten!

Man darf natürlich nicht für die RB Schweiz reden. Hat ja jede noch eine Eigenständigkeit!

Ich sage auch nicht, deine Behauptung sei falsch. Ich habe nur geschrieben, dass wir es stets korrekt handhabe und ich NICHTS ANDERES WISSE!

es gibt bei jeder Bank und in jedem Geschäft irgend welche schwarzen Schafe, denke ich mal :?

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Zyndicate
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SMI im November 2011

Die Staatsverschuldung der USA ist auf mehr als 15 Billionen Dollar angestiegen. Wie das Finanzministerium in Washington mitteilte, lag das Haushaltsdefizit am Dienstag bei gut 15'033 Milliarden Dollar und damit um 55,8 Milliarden Dollar höher als noch am Vortag.

(sda/afp) Der Betrag von 15 Billionen Dollar entspricht 99 Prozent des Bruttoinlandprodukts der USA und war vom Weissen Haus für das gesamte Jahr 2011 einkalkuliert worden.

Bei den oppositionellen Republikanern riefen die neuesten Zahlen Empörung hervor - sie machten die Regierung von Präsident Barack Obama für die hohe Verschuldung verantwortlich. Der Bewerber um die republikanische Präsidentschaftskandidatur 2012, Rick Perry, verurteilte «die sozialistische Politik Obamas, die das Land ruiniert».

Automatische Kürzung droht

Eine sogenannte Superkommission, die im August im Zuge einer Einigung zwischen Republikanern und Demokraten zur Anhebung der Schuldengrenze ins Leben gerufen worden war, soll bis zum 23. November Einsparmöglichkeiten in den kommenden zehn Jahren in Höhe von 1200 Milliarden Dollar finden. Gelingt dies nicht rechtzeitig, werden in diesem Zeitraum automatisch 1200 Milliarden Dollar im Budget gekürzt.

Der Internationale Währungsfonds (IMF) schätzt, dass die Verschuldung der USA am Jahresende hundert Prozent des Bruttoinlandprodukts beträgt. Im Jahr 2012 wird sie demnach bei 105 Prozent und im Jahr 2016 bei 115 Prozent liegen.

Quelle: www.nzz.ch

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Zentralbanken kaufen tonnenweise Gold
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Zyndicate wrote:

... Einsparmöglichkeiten in den kommenden zehn Jahren in Höhe von 1200 Milliarden Dollar finden.

Hmm, das wären 120 Mrd. pro Jahr. Das ist weniger als die Neuverschuldung 2011 pro Monat Wink

Auch weniger als alleine der AIG-bailout gekostet hat (160 Mrd.)

6 Jahre sparen, um den ersten Banken-bailout (760 Mrd. 2008) einzusparen.

Ich halte das - gelinde gesagt - für etwas ambitioniert Biggrin

Übrigens: 15 Billionen sind bereits mehr als 100% GDP. Das dürfte nämlich bei 13.6 B liegen:

Fazit: Nur Gerede, um die Chinesen und andere Gläubiger zu beruhigen. Der Schuldenzug ist schon lange abgefahren.

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MarcusFabian wrote:

Zyndicate wrote:
... Einsparmöglichkeiten in den kommenden zehn Jahren in Höhe von 1200 Milliarden Dollar finden.

Hmm, das wären 120 Mrd. pro Jahr. Das ist weniger als die Neuverschuldung 2011 pro Monat Wink

Auch weniger als alleine der AIG-bailout gekostet hat (160 Mrd.)

6 Jahre sparen, um den ersten Banken-bailout (760 Mrd. 2008) einzusparen.

Ich halte das - gelinde gesagt - für etwas ambitioniert Biggrin

Übrigens: 15 Billionen sind bereits mehr als 100% GDP. Das dürfte nämlich bei 13.6 B liegen:

Fazit: Nur Gerede, um die Chinesen und andere Gläubiger zu beruhigen. Der Schuldenzug ist schon lange abgefahren.

Die US-Militärausgaben: ca. 700 Mrd USD p.a.

2004 waren es noch ca. 440 Mrd.

Eigentlich wäre da Einsparungspotential. Doch die Chinesen ziehen nach, somit werden Kürzungen auf diesem Posten bescheiden ausfallen.

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