SMI im Oktober 2010

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Vontobel
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SMI im Oktober 2010

jmmv2005 wrote:

Tiesto wrote:
So meine Damen und Herren,bitte anschnallen: jetzt wird korrigiert...und zwar kräftig. Erwarte den SMI demnächst unter 6000.

sehe nicht wieso es noch weiter nach unten gehen sollte.

Was bewegt dich zu solch pessimistischen aussagen?

Und woran erkennst du denn, dass es eher wieder aufwärts bzw. seitwärts gehen sollte?

Was bewegt dich zu dieser neutralen, leicht optimistischen Aussage?

Ich weiß, dass ich nichts weiß!



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MarcusFabian
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SMI im Oktober 2010

jmmv2005 wrote:

sehe nicht wieso es noch weiter nach unten gehen sollte.

Was bewegt dich zu solch pessimistischen aussagen?

Kurz gesagt: Wenn die Wirtschaft absäuft, saufen auch die Börsen ab.

Vontobel wrote:

Und woran erkennst du denn, dass es eher wieder aufwärts bzw. seitwärts gehen sollte?

Das hat er doch gar nicht behauptet!?

Vontobel
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SMI im Oktober 2010

MarcusFabian wrote:

jmmv2005 wrote:

sehe nicht wieso es noch weiter nach unten gehen sollte.

Das hat er doch gar nicht behauptet!?

Indirekt schon. Doch.

Ich weiß, dass ich nichts weiß!



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plenaspei
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SMI im Oktober 2010

Die Amis wollen eine Erholung, egal was es kostet.

Die Eigenproduktion wird angeheizt und wenn die Chinesen nicht bereit sind ihre Währung anzupassen werden Importzölle erhoben, Hauptsache es wird nicht mehr soviel von China importiert.

So können Unterstützungsprogramme gezielter platziert und die Arbeitslosigkeit besser bekämpft werden. Das ganze vermutlich auf kosten des USD, doch ein tiefer USD hilft der Handelbilanz und kurbelt die eigene Volkswirtschaft an.

Die USA sieht sich sowieso am liebsten als Eigenversorger und Exporteur, also wen juckt der tiefe USD, dann wohl am meisten, den der viele hat und nichts damit kauft, das treibt die Wirtschaft, die Inflationsrate und den Zinssatz an.

Ok, die Rohstoffpreise würden im Verhältnis teuerer aber wir brauchen in ca. 5 Jahren eine Blase die platzen kann.

orangebox
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SMI im Oktober 2010

@MF und Ramsch

wollte euch nur Danke sagen, eine kurze Zeitphase lang war ich von gemischten Gefuehle geplagt worden, die Goldbarren zu behalten war dank euch eine gute Entscheidung.

Kann nich viel schreiben bin im Ausland und hier spuehrt die Bevoelkerung die Krise extrem stark Wink

querschuesse.de

in_God_we_trust
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SMI im Oktober 2010

plenaspei wrote:

Das ganze vermutlich auf Kosten des USD, doch ein tiefer USD hilft der Handelbilanz und kurbelt die eigene Volkswirtschaft an

Genau. Und deshalb ist es nicht mehr so sicher, dass wir nächstens eine grössere Korrektur sehen werden. Wenn sie kommt, dann am Wahrscheinlichsten nächste Woche!

Also, wie Tiesto gesagt hat, anschnallen ist auf jeden Fall gut und kann nicht schaden!

@orangebox

Wo bist Du denn ungefähr? (Du machst mich neugierig) :?

@Vontobel

Du hast recht. Im Prinzip müsste auch jeder, der nur liest und nichts schreibt, begründen, warum er gerade nichts schreibt. Wink

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

Ramschpapierhaendler
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SMI im Oktober 2010

orangebox wrote:

@MF und Ramsch

wollte euch nur Danke sagen, eine kurze Zeitphase lang war ich von gemischten Gefuehle geplagt worden, die Goldbarren zu behalten war dank euch eine gute Entscheidung.

Kann nich viel schreiben bin im Ausland und hier spuehrt die Bevoelkerung die Krise extrem stark Wink

Na ja, ich kann auch nicht unbedingt behaupten, dass ich nur positive Gefühle hab weil ich Gold besitze. Aber wohler als mit Bargeld oder Aktien ist mir auf jeden Fall.

Ich wünsch dir eine spannende, lehrreiche und schöne Zeit dort wo du bist. Mach's gut!

kleinerengel
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Gold
MarcusFabian
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SMI im Oktober 2010

plenaspei wrote:

Die Eigenproduktion wird angeheizt und wenn die Chinesen nicht bereit sind ihre Währung anzupassen werden Importzölle erhoben, Hauptsache es wird nicht mehr soviel von China importiert.

In direkter Linie ist das alles richtig. Aber nicht mehr, wenn Du einen Schritt weiter denkst:

Wenn die Amis Importzölle einführen, dann wirken die nur, wenn alle anderen Länder nichts tun. Werden sie aber nicht. Sie werden mit Schwächung ihrer Währung, mit Subventionen und ihrerseits mit Importzöllen kontern. Das kann dann sogar in einen Handelskrieg ausarten.

Auch die Schwächung der Währung funktioniert nur dann, wenn die anderen Länder nicht mitziehen. Auch das ist unrealistisch. Die Chinesen sind in Bezug auf den Dollar noch am ehrlichsten, weil sie ihren Renmimbi direkt an den Dollar gekoppelt haben. Aber wir wissen aus Erfahrung auch, dass BoE und EZB ihre Währungen parallel zum Dollar schwächen und die SNB den Franken parallel zum Euro. Das alles eben immer im Hinblick auf die eigene Exportindustrie.

Wenn also alle Länder ihre Währungen mehr oder weniger parallel abwerten, bringt das keine Exportindustrie weiter.

Im Falle der USA kommt noch erschwerend hinzu, dass die USA keineswegs in der Lage sind, sich selbst zu versorgen sondern netto eine IMPORT-Nation sind. Da wiegen die Nachteile der importierten Inflation also schwerer als die Vorteile des Exportes.

CuriousMe
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DJones.. ich könnt wetten, der schliesst heute wiedermal als einzige börse im plus.. naja, bei dem 'miserablem' dollarkurs muss wenigsten die ami-börse steigen - oder sehe ich das falsch :oops:

mir soll's recht sein. so wird der smi montag wieder nachziehen - zumindest bis DJ eröffnet, tssss

irgendwie find ich mich einfach nicht damit ab, dass sich smi/dax IMMER dem dj unterwerfen. Zuckt der DJ kurz nach unten - ziehen smi/dax nach. nur haben die beiden dann nicht mehr die zeit wieder terrain gutzumachen, weil der DJ zeitverschoben viel länger läuft... DJ hingegen kann dann (nach smi/dax close) locker wieder zulegen. Oder gegebenenfalls das ganze im Umkehr-Szenario

"und täglich ruft das murmeltier resp. DJ"

(ich lass mich sehr gerne korrigieren, falls ich damit falsch liege)

what's up!

morgenstern
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würde der smi wie die krankenkassen prämien steigen... Wink

Führungsqualitäten besitzt, wer es versteht, Prinzipien an bestehenden Umstände anzupassen.

sgrauso
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SMI im Oktober 2010

Die nächste Blase sind bonds Wink

Es werden enorm viele Oblis gekauft weil sich alle mit Aktien die Finger verbrannt haben... (die Wackeren sind noch hier im Forum)

Eigentlich krass die Menge an bonds die gekauft wird obwohl die Renditen zur Zeit am Boden sind!

ALso nicht wie ran an die Realwerte wie Gold & Aktien

Hier noch den Chart dazu, leider nur bis 2007 aber der Trend hat sich fortgesetzt

http://bigpicture.typepad.com/comments/images/2007/10/01/stock_bond_rati...

 


 


 


Geld macht nicht glücklich, besonders wenn es wenig ist....


WWW.Venganza.org


 

Vontobel
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in_God_we_trust wrote:

@Vontobel

Du hast recht. Im Prinzip müsste auch jeder, der nur liest und nichts schreibt, begründen, warum er gerade nichts schreibt. Wink

Weisst du es geht eigentlich nur um folgendes:

Niemand hier drin - und damit meine ich wirklich niemand - kann mit Sicherheit sagen wo sich die Märkte hinentwickeln werden. Es wäre nicht mal möglich den morgigen Tag an den Märkten vorherzusagen. Ganz egal wie viel man auch über die Märkte weiss bzw. zu wissen glaubt.

Somit stellt ein Aktienforum primär ein Ort der Behauptungen dar. "Der Markt wird morgen ansteigen!" - "Nein! Kauft Gold, denn es folgt bald eine Korrektur!" usw.

Ich persönlich finde aber Behauptungen um einiges interessanter, wenn diese begründet werden können. Denn so kann man auch wesentlich besser über den zukünftigen Verlauf der Märkte diskutieren & vor allem potentiell was Neues hinzulernen. Denn vielleicht konzentrieren sich gewisse User hier auf Indikatoren bzw. bestimmte Informationen, die den anderen Usern noch nicht bekannt sind. Und indem man seine Markthaltung begründet, lässt man sich in die Karten blicken und bringt den anderen damit was bei.

Kurz gesagt: Begründete Meinungen steigern die Qualität eines Wirtschaftsforums und damit indirekt die Qualität der potentiellen Neu-Usern

Einfache Behauptungen wie: "Die Börse sinkt demnächst!" ... bringen weder Unterhaltung, noch Lerneffekt.

Das Problem von begründeten Meinungen besteht jedoch darin, dass man plötzlich gezwungen wird sich selbst zu fragen warum man eigentlich genau eine gewisse Meinung vertritt. Und ich kann mir vorstellen, dass viele bei diesen Gedanken feststellen müssten, dass sie ihre bisherige Meinung nicht wirklich konkret begründen können bzw. viele Behauptungen einfach so mal dahingeschrieben werden ohne dass dahinter konkrete Gedanken stehen.

Ich weiß, dass ich nichts weiß!



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geldsammler
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SMI im Oktober 2010

Vontobel wrote:

in_God_we_trust wrote:

@Vontobel

Du hast recht. Im Prinzip müsste auch jeder, der nur liest und nichts schreibt, begründen, warum er gerade nichts schreibt. Wink

Weisst du es geht eigentlich nur um folgendes:

Niemand hier drin - und damit meine ich wirklich niemand - kann mit Sicherheit sagen wo sich die Märkte hinentwickeln werden. Es wäre nicht mal möglich den morgigen Tag an den Märkten vorherzusagen. Ganz egal wie viel man auch über die Märkte weiss bzw. zu wissen glaubt.

Somit stellt ein Aktienforum primär ein Ort der Behauptungen dar. "Der Markt wird morgen ansteigen!" - "Nein! Kauft Gold, denn es folgt bald eine Korrektur!" usw.

Ich persönlich finde aber Behauptungen um einiges interessanter, wenn diese begründet werden können. Denn so kann man auch wesentlich besser über den zukünftigen Verlauf der Märkte diskutieren & vor allem potentiell was Neues hinzulernen. Denn vielleicht konzentrieren sich gewisse User hier auf Indikatoren bzw. bestimmte Informationen, die den anderen Usern noch nicht bekannt sind. Und indem man seine Markthaltung begründet, lässt man sich in die Karten blicken und bringt den anderen damit was bei.

Kurz gesagt: Begründete Meinungen steigern die Qualität eines Wirtschaftsforums und damit indirekt die Qualität der potentiellen Neu-Usern

Einfache Behauptungen wie: "Die Börse sinkt demnächst!" ... bringen weder Unterhaltung, noch Lerneffekt.

Das Problem von begründeten Meinungen besteht jedoch darin, dass man plötzlich gezwungen wird sich selbst zu fragen warum man eigentlich genau eine gewisse Meinung vertritt. Und ich kann mir vorstellen, dass viele bei diesen Gedanken feststellen müssten, dass sie ihre bisherige Meinung nicht wirklich konkret begründen können bzw. viele Behauptungen einfach so mal dahingeschrieben werden ohne dass dahinter konkrete Gedanken stehen.

oh vontobel, ich bewundere dich wie viele nerven und diplomatie du hast um so ein kriterium auszudeutschen..

mir wäre das jetzt eindeutig und absolut zu blöde gewesen.. aber, hast es sehr gut gemacht.. Wink

man vermisst deine beiträge zur börse.. das muss mal gesagt sein... auch wenn man nicht immer die selbe meinung vertritt, aber lernreich ist es allemal...

Doomsayers негативний вплив моєї середовищі!

plenaspei
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SMI im Oktober 2010

MarcusFabian wrote:

plenaspei wrote:

Die Eigenproduktion wird angeheizt und wenn die Chinesen nicht bereit sind ihre Währung anzupassen werden Importzölle erhoben, Hauptsache es wird nicht mehr soviel von China importiert.

In direkter Linie ist das alles richtig. Aber nicht mehr, wenn Du einen Schritt weiter denkst:

Wenn die Amis Importzölle einführen, dann wirken die nur, wenn alle anderen Länder nichts tun. Werden sie aber nicht. Sie werden mit Schwächung ihrer Währung, mit Subventionen und ihrerseits mit Importzöllen kontern. Das kann dann sogar in einen Handelskrieg ausarten. .

Die Amis wollen ja nicht generell Importzölle erheben, sie suchen nach einer Lösung, den Produktionsstandort Amerika wieder attraktiver zu machen und somit Arbeitsplätze zu schaffen. Also verlangen sie von der Chinesischen Regierung ihre Währung anzupassen sonst erheben sie Importzölle, egal so oder so die chinesische Ware muss teuerer werden.

Apropos einen Schritt weiter denken, das ist wohl nicht die Stärke der amerikanischen Politik.

MarcusFabian wrote:

Auch die Schwächung der Währung funktioniert nur dann, wenn die anderen Länder nicht mitziehen. Auch das ist unrealistisch. Die Chinesen sind in Bezug auf den Dollar noch am ehrlichsten, weil sie ihren Renmimbi direkt an den Dollar gekoppelt haben. Aber wir wissen aus Erfahrung auch, dass BoE und EZB ihre Währungen parallel zum Dollar schwächen und die SNB den Franken parallel zum Euro. Das alles eben immer im Hinblick auf die eigene Exportindustrie.

Wenn also alle Länder ihre Währungen mehr oder weniger parallel abwerten, bringt das keine Exportindustrie weiter.

Es werden schon wieder Milliardenschwere Stutzungsprogramme vorbereitet, wenn der Import aus China reguliert ist wird die eigene Produktion direkt oder indirekt subventioniert, wenn dabei der USD tief ist, somit der Import allgemein teuer ist, fruchten die Stützungsprogramme besser.

Deshalb soll sich der Renmimbi nun endlich vom USD abkoppeln oder neu einstellen.

in_God_we_trust
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Vontobel wrote:

Das Problem von begründeten Meinungen besteht jedoch darin, dass man plötzlich gezwungen wird sich selbst zu fragen warum man eigentlich genau eine gewisse Meinung vertritt. Und ich kann mir vorstellen, dass viele bei diesen Gedanken feststellen müssten, dass sie ihre bisherige Meinung nicht wirklich konkret begründen können bzw. viele Behauptungen einfach so mal dahingeschrieben werden ohne dass dahinter konkrete Gedanken stehen.

Für mich ist das Bauchgefühl das Total von Dutzenden oder Hunderten von Gründen. Wenn jene Gründe richtig sind, sollte auch das Bauchgefühl richtig herauskommen. Deshalb kann es wirklich schwierig werden, das Bauchgefühl mit einigen Gründen zu beschreiben und könnte zudem noch falsch herauskommen.

Nun kannst Du einwenden, wenn das Bauchgefühl meist richtig liegt, kann man damit ja einfach viel Geld verdienen und einfach schweigen. Mag sein. Soviel weiss ich noch nicht. Smile

Gruss
iGwt

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equity holder
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SMI im Oktober 2010

sgrauso wrote:

Die nächste Blase sind bonds

Dazu braucht es einiges!

Sind nur Panikmacher, die einen Bond Crash "voraussagen".

Wer nach vorne schauen will, muss erst mal zurück schauen:



http://www.youtube.com/watch?v=wdzzYkAfpDU

Pomchipz
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Gold

Bäri wrote:

Alles bisher geförderte Gold passt in einen Würfel mit Kantenlänge 20x20m Wink

Sorry, wenn ich hier nochmals auf das Gold zurückkomme. Aber es hat mich interessiert, ob diese Aussage von Bäri wirklich stimmt...

Gemäss div. Einträgen in Wikipedia wurden bisher weltweit 100'000 bis 150'000 Tonnen Gold gefördert. Ein Goldwürfel von 20m Kantenlänge wäre ca. 155'000 Tonnen schwer. Das wiederum stimmt ungefähr mit der Aussage überein, dass das für jeden Erdenbürger 25 Gramm ergibt.

Das ganze umgerechnet in Unzen: 5'000'000'000 oz. Was das in $ macht, könnt ihr selber ausrechnen.:)

Die Gold-Währungsreserven weltweit betragen ca. 30'000 Tonnen, wobei die SNB noch rund 1'000 Tonnen hortet. Dieser Würfel wäre dann weniger als 4m gross... :shock: Einmal in der Mitte durch und er hätte in meiner Wohnung Platz. Lol

Das Leben ist wie ein Pommes Chips - voller Zweifel

PowerDau
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Re: Gold

Pomchipz wrote:

Dieser Würfel wäre dann weniger als 4m gross... :shock: Einmal in der Mitte durch und er hätte in meiner Wohnung Platz. Lol

Ja dann ist jetzt aber Zeit, um eine grössere Wohnung zu kaufen Lol

plenaspei
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Re: Gold

PowerDau wrote:

Pomchipz wrote:

Dieser Würfel wäre dann weniger als 4m gross... :shock: Einmal in der Mitte durch und er hätte in meiner Wohnung Platz. Lol

Ja dann ist jetzt aber Zeit, um eine grössere Wohnung zu kaufen Lol

Er muss nur wegen der Höhe einmal durchsägen. Lol

Pomchipz, danke für die Info, ist interessant.

Popeye.
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Re: Gold

PowerDau wrote:

Pomchipz wrote:

Dieser Würfel wäre dann weniger als 4m gross... :shock: Einmal in der Mitte durch und er hätte in meiner Wohnung Platz. Lol

Ja dann ist jetzt aber Zeit, um eine grössere Wohnung zu kaufen Lol

Nein, in den Keller damit, denn keine Wohnung die ich kenne hat eine Belastung von mehr als 500KG pro quadratmeter - und deine 15'000 Tonnen musst Du dann entweder in einer SEEEEHR grossen Wohnung verteilen (so a la Parkett Wink ), oder gleich in den Keller damit.

"Jeder der glaubt, dass exponentielles Wachstum in einer endlichen Welt für immer weitergehen kann, ist entweder verrückt oder ein Wirtschaftswissenschaftler." -- Kenneth Boulding

Sallatunturi
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SMI im Oktober 2010

Erinnert ihr euch noch an all die professionellen Statements Wink (Manipulation, Verschwörungstheorien etc) die von vielen Forumsmitgliedern aufgestellt wurde.

Aber es ist wie im wirklichen Leben, Fehler muss man nicht in der Ferne suchen, sie sind immer nah.

Und nun, was bleibt übrig Lol : back to business

http://www.cash.ch/news/front/flash_crash_einzelner_haendler_war_schuld-...

in_God_we_trust
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Re: Gold

Pomchipz wrote:

Das ganze umgerechnet in Unzen: 5'000'000'000 oz. Was das in $ macht, könnt ihr selber ausrechnen.:)

macht 6 Billionen (oder amerikanische Trillions), also rund 10% des Welt BIP (GDP)'s (von 55 Billionen CHF/$).

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

MarcusFabian
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SMI im Oktober 2010

TeeTasse83 wrote:

Ich denke dass die Bond- Märkte interessant werden als bald als die Zinsen steigen.

Das Gegenteil ist der Fall: Bonds und Zinsen verlaufen gegenläufig. Wenn die Zinsen steigen, fallen die Bondpreise.

Andererseits können die Zinsen nicht mehr sehr viel weiter fallen. Ergo kann man davon ausgehen, dass die Bondpreise nur eine Richtung kennen werden: Nach unten.

MarcusFabian
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SMI im Oktober 2010

plenaspei wrote:

Deshalb soll sich der Renmimbi nun endlich vom USD abkoppeln oder neu einstellen.

Das wäre aus drei Gründen keine Lösung:

1. Damit würden die Importe für die Amerikaner teurer. Bedenke, dass es die niedrigen Preise für chinesische Produkte waren, die den Amis in den letzten Dekaden einen so hohen Lebensstandard ermöglicht haben.

2. Den USA fehlt mittlerweile die industrielle Basis. Es gibt keine einzige US-Firma mehr, die TV Geräte produziert. Früher wurden 70% der Damenbekleidung, 40% der Herrenbekleidung in New-York produziert. Heute gibt es in New-York keine Textilindustrie mehr.

3. Ein stärkerer Renminbi würde China in die Lage versetzen, mehr Waren, Rohstoffe für ihr Geld zu kaufen. Das würden sie tun. Gold, Rohstoffe, Ländereien, Fabriken, Minen. ... Aber dass sie in den USA auf Shopping-Tour gingen, dürfte ein Wunschtraum made in USA sein.

Meiner Meinung nach ist es ein Ablenkungsmanöver der USA, den Chinesen den Schwarzen Peter für ihre hausgemachten Probleme zuschieben zu wollen. Es war in der Geschichte der Menschheit immer so, dass derjenige, der produziert, arbeitet, mehr einnimmt als er ausgibt, schlussendlich auf der Gewinnerseite steht, wächst und gedeiht. Solange es die Amerikaner also nicht schaffen, Industrie aufzubauen und sich selbst zu versorgen, werden sie weiter auf der Verliererstrasse wandeln.

Das positive dürfte dabei sein, dass es sich die USA nicht mehr lange werden leisten können, jährlich 1000 Mrd$ für den Unterhalt von Militärbasen in 140 Ländern aufrecht zu erhalten.

Die Zahl der Amerikaner, die von Lebensmittelmarken (food stamps) abhängig sind, ist dramatisch gestiegen.

(http://www.businessinsider.com/unemployment-rate-food-stamps-2010-8)

Die Ausgaben für Lebensmittelmarken entsprechen den Steuereinnahmen.

Selbst wenn die Amerikaner - theoretisch - 100% Steuern zahlen würden, wäre das Haushaltsbudget von Staat und Gemeinden nicht ausgeglichen.

plenaspei
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SMI im Oktober 2010

Hallo MF

Da unterschätzt Du meiner Meinung nach den Idealismus der Amis.

Wie sonst kann es einer Volkswirtschaft möglich sein, jahrelang auf Pump zu leben ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, dass die Rechnung irgendwann mal beglichen werden muss.

Das diese offene Rechnung auf den USD-Kurs drückt ist normal und hilft indirekt die Schulden zu begleichen, notfalls mit einer Währungsreform.

Die Chinesen halten den USD künstlich hoch, mit festen Wechselkursen und Stützungskäufen, ist ja auch verständlich bei dem USD-Vermögen welches sie horten.

MarcusFabian wrote:

Das wäre aus drei Gründen keine Lösung:

1. Damit würden die Importe für die Amerikaner teurer. Bedenke, dass es die niedrigen Preise für chinesische Produkte waren, die den Amis in den letzten Dekaden einen so hohen Lebensstandard ermöglicht haben.

Genau die inländische Herstellung wäre wieder lukrativ, das gibt Arbeitsplätze.

Die Amerikaner wurden durch die günstige Chinaproduktion zur Konsumsucht verführt und durch Schuldverpflichtungen wurde eine Abhängigkeit geschaffen und jetzt verdoppeln die Amerikaner überspitz gesagt die Geldmengen, der USD sinkt, klar passt das den Asiaten nicht.

MarcusFabian wrote:

2. Den USA fehlt mittlerweile die industrielle Basis. Es gibt keine einzige US-Firma mehr, die TV Geräte produziert. Früher wurden 70% der Damenbekleidung, 40% der Herrenbekleidung in New-York produziert. Heute gibt es in New-York keine Textilindustrie mehr.

Genau, sie konnten sich die teuere inländische Produktion nicht mehr leisten und viele Arbeitplätze gingen verloren und ohne genügend Arbeitsplätze wird Amerika nicht aus der Krise finden.

Also wird die inländische Produktion direkt oder indirekt subventioniert und damit sich das optimal lohnt wird die Importware verteuert.

MarcusFabian wrote:

3. Ein stärkerer Renminbi würde China in die Lage versetzen, mehr Waren, Rohstoffe für ihr Geld zu kaufen. Das würden sie tun. Gold, Rohstoffe, Ländereien, Fabriken, Minen. ... Aber dass sie in den USA auf Shopping-Tour gingen, dürfte ein Wunschtraum made in USA sein.

Dazu müsste ja die Voraussetzung sein, dass China ihr Vermögen in Renminbi hortet und andere Länder den Renminbi als Zahlungsmittel akzeptieren.

Glarner82
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SMI im Oktober 2010

Ist das der Beginn der Rally oder einfach ein kleiner Föhnsturm? :roll:

Keltiker
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Glarner82 wrote:

Ist das der Beginn der Rally oder einfach ein kleiner Föhnsturm? :roll:

wenn der föhn bis weihnachten bläst, bin ich auch zufrieden... 8)

MarcusFabian
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SMI im Oktober 2010

plenaspei wrote:

Das diese offene Rechnung auf den USD-Kurs drückt ist normal und hilft indirekt die Schulden zu begleichen, notfalls mit einer Währungsreform.

Damit bin ich nur zum Teil einverstanden:

Richtig ist, dass eine Währungsreform eine sofortige Entschuldung wäre. Praktisch ein Staatskonkurs. Alle Schulden und Vermögen sind vernichtet und man beginnt wieder bei Null.

Dass die Gelddruckerei dich Schulden begleicht (genauer: Weginflationiert, entwertet) stimmt nur bedingt. Gelddruckerei bedeutet ja, dass neue Schulden gemacht werden müssen. Nominal steigt also die Schuldenlast, während andererseits der einzelne Dollar weniger Wert hat.

Beispiel: Goldpreis $1000/oz.

Schulden: $1 Mio oder 1000 oz Gold.

Gelddruckerei von einer weiteren Million. Dollar entwertet um 25%.

Also: Goldpreis $1250/oz, Schulden $2 Mio oder 1600oz Gold.

In diesem Beispiel ist die Geldmenge also um 100% gestiegen, die realen Schulden haben sich aber nur um 60% erhöht.

plenaspei wrote:

Die Amerikaner wurden durch die günstige Chinaproduktion zur Konsumsucht verführt und durch Schuldverpflichtungen wurde eine Abhängigkeit geschaffen und jetzt verdoppeln die Amerikaner überspitz gesagt die Geldmengen, der USD sinkt, klar passt das den Asiaten nicht.

Ähm, sorry, aber: Haben nicht auch die Schweizer, Kanadier oder Holländer von genau so günstigen chinesischen Produkten profitiert wie die Amerikaner? Und haben wir deshalb ein Leben auf Pump begonnen?

Ich akzeptiere Dein Statement als Erklärung, nicht aber als Rechtfertigung für das Verhalten der Amis.

plenaspei wrote:

Dazu müsste ja die Voraussetzung sein, dass China ihr Vermögen in Renminbi hortet und andere Länder den Renminbi als Zahlungsmittel akzeptieren.

Der Renminbi ist in Asien und Afrika schon längst "salonfähig". Da sehe ich kein Problem.

CrashGuru
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SMI im Oktober 2010

MarcusFabian wrote:

plenaspei wrote:

Dazu müsste ja die Voraussetzung sein, dass China ihr Vermögen in Renminbi hortet und andere Länder den Renminbi als Zahlungsmittel akzeptieren.

Der Renminbi ist in Asien und Afrika schon längst "salonfähig". Da sehe ich kein Problem.

Hätte ja nichts gegen den Renminbi, aber ich versteh die komischen Zeichen einfach nicht Sad

Wikipedia meint:

Falschgeld, besonders gefälschte neue 50- und 100-Yuan-Renminbi-Scheine, ist recht verbreitet. Um dem Fälschen von hohen Beträgen vorzubeugen, endet die Stückelung bereits bei 100 Yuan.

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