SMI im Oktober 2011

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01.10.2011 14:39
#1
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SMI im Oktober 2011

Das für uns wichtigste Ereignis des September war die Untergrenze Euro/Franken auf 1.20 durch die SNB. Dadurch wurde der Franken gegen alle Währungen abgeschwächt, was durch den SMI aber zum Teil ausgeglichen wurde.

Während nämlich Dow Jones und DAX im September leicht abgegeben haben, konnte der SMI von 5447 auf 5531 sogar leicht ansteigen. Spektakulär ist das allerdings nicht.

Der Smiley kämpft sich langsam in Richtung 5646, was einer 50% Korrektur des Falles Mai-August entspricht.

Unter dem Aspekt des rund 10% billigeren Franken ist auch mein Fazit aus dem September-Thread zu verstehen:

MarcusFabian wrote:

Fazit

Kurzfristig liegen noch ein paar Prozentpunkte in Richtung Norden drin bevor der Bärenmarkt wieder zuschlägt.

Neue Long-Positionen im Bereich von mehreren Tagen oder gar Wochen würde ich allerdings nicht mehr eingehen. Eher schon Shorts in die steigenden Kurse hinein laden.

Wer bereits long ist … wird ohnehin nicht auf mich hören, sonst wäre er ja schon Anfang August ausgestiegen Blum 3

Die Saisonalität spricht ebenfalls für sinkende Kurse. September und Oktober sind ja nicht gerade für ihre Bullenfreundlichkeit bekannt.

Bei Gold erwarte ich bis zum QE-Entscheid der FED eine Konsolidierung also eine volatile Seitwärtsbewegung auf aktuellem Niveau. Tendenz eher abwärts.

Einen Kursschub dürfte es allerdings geben, wenn die FED QE3 einführt. Aber das kennen wir ja bereits.

Saisonal sind September/Oktober zwar positiv für Gold, allerdings wurde die Gold-Rally bereits im August unerwartet stark abgearbeitet.

http://classic.cash.ch/node/4933

Der Bärenmarkt hat nicht erneut zugeschlagen. Wir hatten am 29.9. ein kleines neues Monatshoch, befinden uns also derzeit nach einem Zwischentop wieder auf dem Weg nach unten. Wir werden beobachten müssen, ob wir in der Gegend um 5300-5350 wieder abbremsen und einen weiteren Zacken nach oben laufen (vielleicht diesmal bis 5700) oder ob die Märkte gleich durchsacken. Auf alle Fälle lässt sich konstatieren, dass die Bärenmarktrally, die am 9. August begonnen hat, noch intakt ist und die Fortsetzung des langfristigen Bärenmarktes noch auf sich warten lässt.

Mit der Aussage: Gold … Tendenz eher abwärts lag ich insofern falsch als ich nicht mit einem Absturz von Netto 11% in Dollar gerechnet hätte. In Franken ist Gold zwar mit einem Plus von 0.09% stabil geblieben. Aber das kennen wir von weiter oben: Das ist dem geschwächten Franken geschuldet.

The bigger picture

Das grosse Bild wird von Inflation/Deflation, von Quantitative Easing der FED bzw. der mit "E" beginnenden Buchstabensuppe der europäischen Rettungsschirme bestimmt.

Ich muss deshalb zunächst auf mein Eröffungsposting Mai 2011 zurückgreifen. Damals schrieb ich:

MarcusFabian wrote:

Die FED braucht QE, um die Zinsen unten zu halten. Wenn die FED nicht mehr als Käufer von Staatsanleihen einspringt, sinken dort die Preise und die Zinsen steigen.

Die USA würden dementsprechend einen Anstieg der Zinsen für Staatsschulden ähnlich wie Griechenland erleben:

Damit stiegen aber auch die Zinsen von Unternehmenskrediten bis Hypotheken. Entsprechend würden die Immobilienpreise die Talfahrt wieder aufnehmen. Konsumkredite würden ebenfalls teurer, was den Konsumenten Kaufkraft entzieht. Somit weniger Umsatz für Unternehmen bei gleichzeitig steigender Zinsbelastung. Sinkende Gewinne sind das Minimum.

Andererseits würde durch die Einstellung von QE das Vertrauen in den Dollar wieder gefestigt. Ausländische Anleger kaufen wieder Staatsanleihen (wenn auch zu höheren Renditen), die Teuerung steigt nicht mehr, Rohstoff- und Edelmetallpreise stabilisieren sich.

Ergo:

Stopp von QE

* Zinsen steigen

* Aktien- und Bondpreise fallen

* Gold- / Silberpreis fällt

* Dollar steigt

Deshalb mein Vergleich mit Griechenland: Wird QE im Juni gestoppt und nicht erneuert, beschreiten die US den Weg Griechenlands. Also einen rigiden Sparkurs, der zwar die Währung stabilisiert, das Vertrauen in Staatsanleihen wieder festigt und ausländische Gläubiger schützt, andererseits aber dem eigenen Volk und der eigenen Wirtschaft harte Zeiten auferlegt. Ob das in den USA durchsetzbar wäre?

Ich halte es für durchaus plausibel, dass die FED dieses Experiment wagen und im Juli kein neues QE3 einführen wird:

Geht alles gut und die Wirtschaft steigt weiter, die Zinsen steigen nur auf erträgliches Niveau, und die Bonds crashen nicht, hat die FED das Spiel gewonnen und wir müssen langsam daran denken, unser Gold zu verkaufen.

Dabei werden wir die Chinesen mit Argusaugen beobachten müssen: Werden sie sich zufrieden geben und wieder US Treasuries kaufen oder werden sie die nun günstige Gelegenheit weiter dazu verwenden, möglichst viele Dollars loszuwerden um dafür Sachwerte zu kaufen?

Andererseits: Crashen nach Aussetzung von QE3 die Bond- und Aktienmärkte, haben wir den endgültigen Beweis, dass die Preise nur dank Pumpenkohle der FED die letzten zwei Jahre so hoch geblieben bzw. gestiegen sind. Dann dürfte auch dem letzten Schwachmaten klar werden, dass man durch Monetarisierung nur zeitlich begrenzt, keinesfalls aber nachhaltig die Märkte ankurbeln kann.

Wie wird die FED dann reagieren? Wird sie mit QE3 ihren Kurs der Monetarisierung wieder aufnehmen? Oder wird sie gleich "Game Over" erklären und eine Währungsreform einleiten?

Und wie wird der Markt dann QE3 aufnehmen? Wird der Markt das Spiel noch eine weitere Runde mitmachen? Steigende Aktienpreise - hurrah - dank Pumpenkohle, die von den Banken gerne angenommen wird?

Oder wird das Vertrauen in den Dollar im allgemeinen und die FED im speziellen bereits so angekratzt sein, dass sich der Markt gleich ganz aus dem Dollarraum verabschiedet?

Fragen über Fragen, die wir im Moment noch nicht beantworten können.

http://classic.cash.ch/node/4743

Also kurz zusammengefasst:

Ohne QE3 bekommen wir ein deflationäres Szenario (Deflation = nicht monetär, die Geldmenge sinkt ja nicht aber in Form sinkender Assetpreise!), in dem so ziemlich alles sinkt und nur der Dollar steigt.

Mit QE3 das bekannte Spiel: Alles steigt gegen Dollar.

Seit dem 20. September wissen wir, dass vorerst kein QE3 in Sicht ist. Entsprechend trifft das deflationäre Szenario ein. Die einzige Aktion der FED besteht im Twist, also im Ankauf langjähriger Treasuries bei gleichzeitigem Verkauf der kurzfristigen. Es entsteht also kein neues Geld, es ist eine reine Umschichtung.

Die FED erreicht damit ein Absinken der langfristigen Renditen und entsprechend steigende Preise der langfristigen.

Das hat folgende Konsequenzen:

1. Die Trader wissen, dass die langfristigen Staatsanleihen steigen werden. Ergo stecken sie alles verfügbare Geld in langfristige Staatsanleihen, um von den Käufen der FED zu profitieren. Da aber die verfügbare Geldmenge konstant bleibt, müssen sie logischer Weise etwas verkaufen, um in lange Staatsanleihen umschichten zu können. Sie verkaufen also alles, was in diesem Umfeld sinken wird: Aktien, Edelmetalle, Rohstoffe.

2. Für nicht-US Trader gilt: Um überhaupt US Staatsanleihen kaufen zu können, braucht man Dollars. Wer z.B. europäische Aktien verkauft, bekommt dafür Euros, Franken oder Pfund, die zunächst gegen Dollar verkauft werden müssen. Das erklärt den Anstieg des Dollars gegen diese Währungen.

Was sich die FED vom Twist erhofft ist, dass sich andere langfristige Zinsen wie Hypotheken, Unternehmenskredite und Leasings ebenfalls verbilligen. Damit wären die Schuldner vorläufig etwas entlastet und die Verschuldung könnte eine Runde weitergehen. Es ist also ein Spiel auf Zeit aber keinesfalls eine Lösung!

Im Moment spielt der Markt also auf Deflation. Noch besser als bei Aktien-Indizes sieht man das am Goldpreis, der allerdings durch Margin-Erhöhungen von 27% einen zusätzlichen Abwärtsschub erfahren hat.

Ich kann mir gut vorstellen, dass die FED es darauf anlegt, uns alle auf dem falschen Fuss zu erwischen.

Das heisst: Wir gehen long Dollar, long Treasuries, short Aktien, short Rohstoffe, short Edelmetalle und dann … kommt QE3 und wir haben exakt das falsche im PF!

QE3 wurde zwar am 20. September nicht beschlossen aber ganz vom Tisch ist es noch nicht. Oder wie es Bernanke selbst Ende September ausdrückte:

"if inflation falls too low or inflation expectations fall too low, that would be something we would have to respond to because we do not want deflation."

Wie genau ein neues QE3 aussehen wird, steht in den Sternen. Aber ich vermute, dass es etwas anders aussehen wird als die bisherigen QE's.

Zur Erinnerung:

QE1 kam nur den Banken zu Gute.

QE2 war der Aufkauf von Staatsanleihen in Höhe von $600 Mrd. Das kam indirekt der Wirtschaft zu gute als der Staat das Geld ja ausgibt. (wenn auch nicht besonders sinnvoll).

Für QE3 gibt es meiner Meinung nach zwei plausible Szenarien:

1. Es wird in den Immobilienmarkt gepumpt. Das könnten z.B. Direktzahlungen an bedürftige Hausbesitzer sein, künstlich verbilligtere Hypothekarzinsen. Bailouts von Immos, die unter Wasser stehen.

2. Ein international konzertiertes QE3. Also gleichzeitiges QE gemeinsam mit der EZB, evtl. auch BoE, BoJ, SNB etc. Das hätte zur Folge, dass alle Währungen gleichzeitig abgewertet würden und es somit kaum Schwankungen der Währungen untereinander gäbe. Mit Ausnahme zu Gold natürlich, das ja nicht inflationiert werden kann.

Wir können nicht abschätzen, wann genau die FED QE3 einführen wird aber zumindest wissen wir, dass sich die Chance auf QE3 erhöht, wenn die Märkte weiter sinken. Einige Analysten gehen davon aus, dass die Schmerzgrenze der FED bei einem Stand von 950 Punkten beim S&P liegt. Das wären also rund -15% ab dem aktuellen Niveau.

Daraus ergibt sich folgendes mögliche Szenario für den Oktober:

Absinken der Aktienmärkte auf das Tief August oder darunter. Danach überraschendes QE3 der FED mit entsprechender Trendwende, die den Dow vielleicht 500, den SMI 300 Punkte nach oben treibt.

Danach das übliche Spiel der bisherigen QE: Top-Bildung, wenn die Pumpenkohle der FED verbraucht ist.

Entsprechend für Währungen: QE3 löst eine Verkaufswelle von Dollars aus und entsprechend steigen Euro, Franken, Gold.

Daraus leite ich folgende konkrete Empfehlungen ab:

Aktien: Im Moment shorten. Aber immer mit Blick auf die FED. Und wenn sich zeigt, dass Ben QE3 ankündigt, volle Kanne kaufen.

Gold/Silber: Hier ist die Situation insofern pervers als einerseits die Preise an den Märkten um gut 10% heruntergeprügelt wurden, sich andererseits aber lange Schlangen von Käufern bei den Edelmetallhändlern bilden, die teilweise gar kein Material mehr haben.

In einem normalen Markt müsste man ja davon ausgehen, dass die Preise steigen, wenn die Nachfrage steigt und das Angebot sinkt.

Hier gibt es offensichtlich eine grosse Diskrepanz zwischen dem reinen Papierhandel (Future-Markt der Comex) und dem physischen Handel.

Da hat der Schwanz mit dem Hund gewedelt. Warten wir also, bis der Hund wieder mit dem Schwanz wedelt, sprich: der physische Handel die Preise des Papierhandels bestimmt.

Happy Trades

Marcus

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31.10.2011 19:37
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SMI im November 2011

Neuer Thread ist da!

SMI im November 2011

Weiter geht's hier

http://www.cash.ch/forum/viewtopic.php?t=5934

--- Thread Closed ---

31.10.2011 19:09
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SMI im Oktober 2011

Meveric wrote:

@Drittens. Ja das beim Euro war nur ein kurzes aufzucken. Man kann das wie eine Forelle oder einen Hecht beim Todschlagen vergleichen. Die Forelle gibt eher mal noch Ruhe. Der Hecht zuckt noch lange weiter. Auch das Huhn ohne Kopf fliegt ja noch davon :roll:

.

Apropos Forelle. Da war ich doch mal beim Campen, auf Campingplatz. Da war auch ein Brunnen. Ein kleiner Junge hatte eine kleine Bachforelle gefangen und wollte sie wohl nicht töten. Da hat er sie in den Brunnen gelassen, ich glaube ich habe sie auch gesehen. Jedenfalls lag sie nächsten Morgen tot daneben. Der Ruf der Freiheit war für die Forelle stärker, sie ist rausgsprungen. Das kann es doch nicht sein, immer nur im Kreis zu schwimmen, wird sie sich dabei wohl gedacht haben..

Heute war MF Global in den Schlagzeilen..

31.10.2011 18:56
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SMI im Oktober 2011

Moody's bestätigt «Aaa» Rating für Schweiz

Quote:

Die Ratingagentur Moody's hat in einem alljährlich durchgeführten Update das Rating der Schweiz mit «Aaa» und den Ausblick mit «stabil» bestätigt.

Das Rating widerspiegle die vorsichtige Finanzpolitik der Regierung sowie die robuste Bilanz, heisst es in einer Mitteilung vom Montag.

Weiter verfüge die Schweiz über Stärken wie Offenheit, Anpassungsfähigkeit oder Konkurrenzfähigkeit. Die Schweizer Wirtschaft sei sehr gut entwickelt und diversifiziert, heisst es im Moody's-Kommentar weiter. Dies zusammen mit dem hohen durchschnittlichen Einkommen mache die Schweizer Wirtschaft zu einer der solidesten und konkurrenzfähigsten weltweit.

Allerdings dürfte der starke Schweizer Franken in der weiteren Entwicklung der Schweiz Probleme bereiten, so die Mitteilung. Insbesondere die Exportindustrie habe darunter zu leiden, auch wenn die SNB mit dem Entscheid zur Euro-Franken-Untergrenze versuche, diesen Effekt abzufedern.

http://bit.ly/uKWKZV

bubble gum?

31.10.2011 11:27
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SMI im Oktober 2011

Sorry Meveric, da muss ich mich für die falsche Anrede entschuldigen Lol

In Griechenland & Co. sind noch überhaupt keine Probleme gelöst. Die letzte Tranche Gelder hat Griechenland auch nur aus Goodwill bekommen, da sie fast jedes Haushaltsziel verfehlt haben. Übrigens schrumpft die Wirtschaft überraschenderweise ( :roll: ) schneller als angenommen. Momentan stehen dem ESFS nur noch 250 Milliarden zu Verfügung. Nett, aber mehr auch wieder nicht. In den kommenden Monaten werden Anleihen der PIIGS fällig. Da kommt noch was auf uns zu.

Zu den USA. Warum wurden sie von S&P abgestuft? Gemäss einer grossen Schweizer Tageszeitung nicht wegen der Höhe der Schulden (S&P hat sich zuerst auch um läppische 2 Billionen verechnet), sondern in erster Linie wegen der zunehmender Schwierigkeit der Neuverschuldung. US bonds sind immer noch extrem beliebt. Aber durch den Widerstand der extremen Rechten (tea party) im Kongress wurde das Budget beinahe torpediert. Die dauernde Neuverschuldung ist ihnen ein Dorn im Auge. Mit ihrer unvorsichtigen Art haben sie Unsicherheit ins System hineingebracht, welches destabilisierend wirkt. Dies ist die kurzfristige Sicht. Langfristig sind die Schulden ohne Diskussion ein Problem.

3) Φιλαργυρία

31.10.2011 10:59
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SMI im Oktober 2011

@bengoesgreen

Bin nicht Weico Wink

Der Franken ist an den Euro gebunden. Klar kann man immer alles rückgängig machen, auflösen und die Verteidigung aufgeben. Aber das würde die SNB defintiv als Witzfigur dastehen lassen und bevor das geschehen wird, werden noch ein paar Milliärdchen in den Sand gesetzt werden bevor man def. aufgeben muss.

Zweitens hast Du recht. Ja die Coms sind immer anders Positioniert als der Markt. Daher kann man auch davon ausgehen, dass wenn diese Short sind die Kurse fallen und umgekehrt.

Drittens. Ja das beim Euro war nur ein kurzes aufzucken. Man kann das wie eine Forelle oder einen Hecht beim Todschlagen vergleichen. Die Forelle gibt eher mal noch Ruhe. Der Hecht zuckt noch lange weiter. Auch das Huhn ohne Kopf fliegt ja noch davon :roll:

Es kommt jetzt ganz darauf an was man zu vergleichen sucht. Euro/Yen Euro/USD oder Euro/CHF oder oder oder.

Euro/USD wird nach meiner Ansicht gewinnen. Ob das nun sein wird weil der USD wieder schwächer wird spielt ja keine Rolle. Es wird die Anleger aus dem Dollar vertreiben und diese suchen dann eine andere Währung. Ob dass dann der Euro oder der CHF oder sonst etwas ist, wissen wir ja noch nicht.

Was nützt das aber dem CHF? Euro/CHF sehe ich eher ausgeglichen wenn nicht wieder schwächer. Denn wenn die Anlegerschaft flüchtet, dann sucht diese evtl. wieder den Franken auf und dann gute Nacht am viertel-vor-sibni.

31.10.2011 10:49
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SMI im Oktober 2011

Hallo Weico

Grundsätzlich interessanter Beitrag. Nur gibt es vieles bei dem ich sagen muss, das stimmt einfach nicht.

Unser Franken ist nicht an den Euro angebunden. Es gibt eine Untergrenze, die jederzeit geändert oder aufgelöst werden kann.

Die einzigen die Öl gestohlen haben, waren die Gaddafis selber. Der Westen versucht seine bereits bestehenden Verträge zu erhalten/erneuern.

Die Commercials wetten meist gegen den Trend, sie hedgen ihre Position. Deshalb sind sie meist 180 Grad anders positioniert als die Large speculators.

Quote:

Coms: These are people who use the futures contracts for hedging purposes, and these commercial participants are generally exporters and importers who may use the commodity or currency futures markets to take a position that will reduce the risk of financial loss in their assets due to a change in price.

Commercials are typically on the other side of Large Speculator trades, so Commercials tend to be short when Large Speculators are long.

Large Speculators tend to follow the market trends. Commercials tend to hedge, or bet against the trend in order to reduce price volatility risk.

Wenn also die Coms long sind im EUR/USD, heisst es eigentlich man erwartet einen schwächeren Euro. Ich halte das letzte Euro Rally lediglich für eine kleine Korrektur. Und da bin ich nicht alleine.

3) Φιλαργυρία

31.10.2011 10:29
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Re: Einen Tag Euphorie - und tschüss

marabu wrote:

All SMI-Titel sind rot. Vom G20-Treffen in Cannes sind keine grossen Würfe zu erwarten, denn zu unterschiedlich sind die Interessen der Teilnehmerstaaten.

Stabilisierung erwarte ich etwas vom mässig grossen Beitrag (Opfergabe Wink ) der Schwellenländer. Zu gross ist ihre Noch-Abhängigkeit von den niedergehenden Staaten Europas und der USA.

Was in Wirklichkeit von der Finanzwelt befürchtet wird, ist eine wachsende Gefahr der Zahlungsfähigkeit Italiens. Und der Hair-Cut für Griechenland genügt nicht.

Dies wird dafür sorgen, dass auf längere Zeit die Börsen bestenfalls stagnieren.

OMG - wie recht hatte doch der vielseits belächelte Marc Faber! Zum Glück habe ich mir seinen Anlegerbrief geleistet.

Für Interessenten: Aktientipps dürft' Ihr nur wenige erwarten. Wertvoll sind meiner Meinung nach die grossen ökonomischen Betrachtungen. Finanzielle Entscheidungen muss man selber treffen, trägt man doch auch allein das Risiko.

Ja der Faber. Ein Guru der gleich viel Recht wie Unrecht hat. Glaube nicht an Hokuspokus und lasse Dich durch solches Geschwätz nicht leiten. Auch der Kari am Stammtisch kann sagen die Börse steigt und der Ueli die Börse fällt, einer wird Recht haben.

Und dass der Euro so nicht funktionieren kann, hat schon Kostolany vor seinem Tod vorausgesagt. Zwar hat der auch gesagt, dass der USD immer unterbewertet sei. Aber irgendwann wir der Dollar seinen Wert halten können. Nämlich dann, wenn der gedruckte Dollar gleich viel Wert hat wie die Erstellungskosten um ihn zu drucken. Ich frei mich schon darauf, dass sollte Stabilität auf der Welt bringen. Wink

31.10.2011 10:25
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SMI im Oktober 2011

Nach dem Test von 4'800 Punkten im August hat sich der SMI um fast 20% erholt. Ist das nachhaltig? Steigt der SMI weiter?

Fundamental spricht eigentlich nicht viel dafür. Eurokrise, Fr. an den Euro gekoppelt, Gadaffi erledigt Oel kann jetzt gestohlen werden, immer noch (noch sehr lange) sehr grosse Probleme in Fokushima, Italien, Spanien und andere Länder wollen selbst Zeit gewinnen um von der Schuldenproblematik abzulenken und den USA und dem Dollar geht es immer noch gleich schlecht wie vor der Krise, gefälschte Statistiken sollen dies beschönigen. Dann gibt es noch die Erdbeben in der Türkey, die Überschwemmungen in Thailand und Italien und und und.... Viele Länder sind im Moment mit sich selbst beschäftigt, auch die Schweiz sucht einen neuen Standpunkt in Europa, denn der Alte gibt es nicht mehr.

So wie sich die Börsen im Moment bewegen, hat das nicht viel mit Realität sondern mit technischen Reaktionen zu tun. Diese kann man aber gut ausnutzen.

Hierfür, wie schon so oft erwähnt, schaue ich immer wieder auf die COT Daten.

Schön sehen wir da, dass die Coms ihre Positionen bis Ende September kontinuirlich aufgebaut haben und so den Markt vor einem noch heftigeren Fall geschützt und dann für eine kleine Rally bis heute unterstützt haben, da die jeweils eine Woche hinter uns liegen, kann man sich ja ausmalen, wie der Stand in etwa heute aussehen wird. Börse weiter gestiegen, COMS weitere Positionen abgebaut.

Da die Börse und Spekulation ja nicht nur von Tagesnachrichten getrieben werden, fragt man sich, von was denn zur Zeit.

Ich denke, dass uns da ein grossteil die Währungen selbst eine Antwort geben können.

Denn schaut man sich mal an, wo das Geld der Grossen Anleger zur Zeit steckt, kann man schöne Parallelen zu den jeweiligen Börsen in diesen Ländern feststellen. Denn der normale Spekulant kann ja schlecht am Postomat 100'000 Euros holen und diese dann in USD, später in Franken tauschen. So bleibt ihm nicht viel anderes übrig, als in die Börsen der jeweiligen Währung zu investieren um vielleicht auch am Währungsgewinn einen Erfolg zu haben.

Dies auch der Grund, warum der DAX in letzter Zeit so abgegangen ist.

Schaut man sich die Positionen Euro in Dollar an, kann ich daraus schliessen, dass der Euro gegenüber dem Dollar noch einen Zacken zulegen könnte.

Anders schaut es mit dem USD Index selbst aus. Der Dollar signalisiert mir eine Schwäche. Positionen wurden abgebaut, der Dollar war kurzzeitig im September gestiegen und hat auch da zu einer grösseren Rally bei den Ami Börsen geführt.

Aber was nun? Euro gegen den Dollar rauf? Dollar runter? Was macht der CHF nun in dieser Zeit und wie widerspiegelt sich dass am Schluss im SMI wieder?

Wenn man bedenkt, was der Dollar und Euro bis jetzt an Wert eingebüsst haben, dann stehen die Börsen in Deutschland und in den USA nicht viel höher als noch gleich nach dem Crash im Jahr 2009. (Firmen würden jetzt sagen, Währungsbereinigt) Wink

Schaut man den SMI an, dann kann man sagen, der Kerl hat sich in dieser schwierigen Zeit gut gehalten, kam aber nicht annähernd wie der DAX und der DJ an seine alten Höchststände heran.

Wie gehts nun weiter. Nachdem die SNB nun sozusagen unseren Nationalstolz an eine untergehende Währung gekoppelt haben und wir vermutlich unsere Geldmenge, wie nun die EU-Staaten und die USA immer mehr ausweiten oder mit anderen Tricks schwächen werden, können das Ende vermutlich nur wenige abschätzen.

Das Vertrauen in Aktien und Anlagen aller Art, ausser Cash, Häuser und Rohstoffe ist im Moment also gering. Ein Bullenmarkt wie von 2001 bis 2008 wird es in den nächsten paar Tagen und Wochen so nicht geben.

Hinzu kommen noch viele enttäuschende Geschäftsergebnisse der 3. Quartale die auch nicht sonderlich zu einer besseren Stimmung beitragen.

Die positiven Reaktionen über den Rettungsschirm, sind schon wieder am verpuffen und die ersten kriegen schon wieder kalte Füsse.

Wenn wir uns seitwärts bewegen werden, wäre das schon positiv. Wenn die Börsen noch ein paar Prozente zulegen schon sehr positiv und wenn Sie weiter fallen werden, nur verständlich.

Denn für eine Hausse braucht es ja bekanntlich die drei Faktoren:

-Geld (Tiefe Zinsen bei Banken zwingen Anleger zu anderen Anlagen, z.B. Aktien. Dazu werden von den Zentralbanken noch viele neue Nötchen gedruckt die angelegt werden müssen. Das Vertrauen in die Währungen ist auch wichtig)

-Frieden (Nicht nur keine Kriege, sondern auch politisches Gleichgewicht, Vertrauen in die Führung)

-Gute Stimmung (nicht nur weil der Kari im Büro mit einem Fürzchen die Stimmung aufheiterte, nein wenn die Wirtschaft boomt, es den Leuten gut geht, dann sind alle Glücklich, auch die Börsen)

Jetzt kann jeder selbst entscheiden welche Faktoren da positiv sind. Ausser, dass die Geldmengen ausgeweitet werden und die Börsenkurse antreibt, gibt es nicht viele weitere positive Faktoren. Viele Leute sind am streiken, verlieren das Vertrauen in die Regierungen und und und....

Wir bleiben also weiter gespannt wie der Verlauf der Zeit die Börse beeinflussen wird. Ich denke, in nächster Zeit eher nicht positiv. Sehe ein prozentual höherer Anstieg des DAX gegenüber dem SMI, da der EURO noch ein wenig aufzuholen hat.

Die US Börsen sehe ich eher wieder schwächer, wegen dem zu schwächelnden drohenden USD.

Der SMI hat eigentlich keine Wahl, als dem Spiel der beiden Grossen Währungen zu folgen, jedoch mit weniger extremen Kursausschlägen in beide Richtungen.

Global gesehen ist und war der SMI eigentlich nichts weiteres als der Yacht-Hafen der Supperreichen. Wo Ihre Währungen in schlimmen Zeiten auch noch Schutz fanden.... Da wir aber jetzt am Euro hangen, ist dieser Schutz jetzt eigentlich auch weg.

Ich bin gespannt wie es weiter geht.[/img]

31.10.2011 10:22
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Einen Tag Euphorie - und tschüss

All SMI-Titel sind rot. Vom G20-Treffen in Cannes sind keine grossen Würfe zu erwarten, denn zu unterschiedlich sind die Interessen der Teilnehmerstaaten.

Stabilisierung erwarte ich etwas vom mässig grossen Beitrag (Opfergabe Wink ) der Schwellenländer. Zu gross ist ihre Noch-Abhängigkeit von den niedergehenden Staaten Europas und der USA.

Was in Wirklichkeit von der Finanzwelt befürchtet wird, ist eine wachsende Gefahr der Zahlungsfähigkeit Italiens. Und der Hair-Cut für Griechenland genügt nicht.

Dies wird dafür sorgen, dass auf längere Zeit die Börsen bestenfalls stagnieren.

Für unsere Geldpolitik sehe ich rot! Zwar hat die SNB in den ersten 9 Monaten dank Gold einen Gewinn verbucht. Allerdings wird's jetzt heiss! Gnade uns Gott, wenn jetzt u. a. wegen Italienein Bombardement der Hedgefonds und anderer Finanzgrössen gegen den Euro beginnt. Vielleicht machen deshalb die Eurostaaten wie D und F derart starken Druck auf die übrigen G 0-Mitglieder?

OMG - wie recht hatte doch der vielseits belächelte Marc Faber! Zum Glück habe ich mir seinen Anlegerbrief geleistet.

Für Interessenten: Aktientipps dürft' Ihr nur wenige erwarten. Wertvoll sind meiner Meinung nach die grossen ökonomischen Betrachtungen. Finanzielle Entscheidungen muss man selber treffen, trägt man doch auch allein das Risiko.

31.10.2011 09:26
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31.10.2011 08:53
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SMI im Oktober 2011

weico wrote:

Bugatti wrote:
So, meine letzte Korrektur für heute:

Das Geldwäschereigesetz verlangt, bei Einzahlungen ab CHF 25'000 die Herkunft der Vermögenswerte festzustellen. Die Kunden erhalten dazu ein Formular, auf dem die entsprechenden Angaben aufzuführen sind.

...damit es mf es auch schriftlich hat und seiner Bank unter die Nase reiben kann..

http://www.swissbanking.org/1116_d.pdf#search=%22sorgfaltspflicht%20%22

weico

grossen dank an weico, weil:

1. manchmal werden aussagen sehr schnell überzeugend geliefert, aber mit fatalen folgen

2. dieses gwg, kann jederzeit verschärft werden

3. bei verdacht von umgehung der gwg, kann jederzeit eine identifizierung folgen

4. wir hoffen, dass alle personen die hier im forum sind und sich mitteilen; der freiheit, dem eigentum und den hohen ideale einer demokratie folgen.

und nicht versuchen andere personen irrezuleiten

gruss Dr.B.

Die, die sich dumm stellen, sind gefährlicher als die, die dumm sind.

(Sohn vom Fennek)

31.10.2011 08:35
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Re: Goldverbot in der Schweiz? (oder CHINA fortune cookies)?

Ramschpapierhaendler wrote:

Felixx wrote:
MarcusFabian wrote:

Verkauf:

Auch das ist problemlos möglich. Auch bei einer fremden Bank. Aber auch hier wieder die legale Limite von Fr. 20'000 beachten!

Da wirds für euch Goldbugs aber ungemütlich wenn dann mal wie von euch vorhergesagt die Unze bei CHF 10000000000000 steht.

Wer hat von 10000000000000 geschrieben? Link? Müssen ja anscheinend mehrere gewesen sein.

Auch dann: weshalb ungemütlich? Dann lässt man sich halt beim Verkauf registrieren und bezahlt Vermögenssteuern wie jeder Cash-holder auch.

Ich frag mich sowieso, weshalb nun alle vom Goldverbot Angst haben. Eins ist klar: wenn Gold nicht deutlich steigt. dann gibts auch kein Goldverbot. Und wenns deutlich steigt ist es doch auch ok, dass wir stinkreichen Goldbugs etwas mehr Steuern bezahlen als die anderen.

@all

die einzige wahre berechtigung einer demokratie (was bereits eine lüge ist) ist der schutz vom eigentum des bürgers des eigenen landes.

bei einem goldverbot, muss sich jeder bürger und einwohner dieses landes, die politischen rechte und pflichten in frage stellen. ich denke, dass würde beim heutigem bildungsstand der schweiz für eine anarchie reichen.

und vielleicht ist deshalb, wie die gesellschaft auf einen goldverbot reagieren könnte oder sollte, für mich die grösste gefahr.

Dr.B. wünscht allen einen guten wochenstart

Die, die sich dumm stellen, sind gefährlicher als die, die dumm sind.

(Sohn vom Fennek)

30.10.2011 22:57
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SMI im Oktober 2011

Nach dem logischen Denken müsste MF's Theorie eintreffen, aber das Leben und die Menschen denken nun mal nicht sehr nach der Logik ;).

MF hat sich seid Jahren die grösste Mühe gegeben und den Stand der Dinge mehr als nur 1x aufgezeigt.

Schlussendlich muss jeder selber wissen wie er mit seinem Geld umgehen will,ich habe immer noch einen beachtlichen Teil in Gold aber keine 90% mehr das war für mich persönlich zuviel des Guten.

@Ramsch

ja 3 0.5 Bier warens Wink

Stand der Aktien meinerseits,am Freitag alle abgestossen mit 10% Gewinn mehr als nur zufrieden, danke UBS 8)

querschuesse.de

30.10.2011 05:43
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SMI im Oktober 2011

AU79 wrote:

@bengoesgreen

hahaha selten so gelacht.

Ich habe eine Feile für meine Silbermünzen gekauft. Mit diesen Spänen kann ich dann auch die Parkuhr füttern Smile

Ich habe meinem Schneider,in Bangkok geschrieben, dass ich nochmals Hemden und so heiter bestelle.

Wenn er versoffen wäre, dann müsste ich mir einen neuen Schneider suchen - aber vermutlich nicht auf dem Lindenhof in Zürich.

Versoffen ist mein Schneider im Wasser von Bangkok - also schön auf dem Lindenhof - ich würde die lassen - aber ohne Pfarrer Sieber Familien Pfuus Bus.

Einzig den Dreck - aber in Sozi Zürich machen ja das, leider, die Ordnungshüter - zu genügen - bei jedem Fussball-Match.

Also dürfen sie es ja auch einmal - per Zufall - ohne Gewalt tun.

KEINE -meiner Frauen - liebte einen Fussball-Spieler.

KEINE - meiner Frauen hatte einen Nasenring.

ALLE meine Frauen hatten Glocken oder gröggli vor dem Haus.

DIE BESTEN, habe ich immer, mit der Mutter erlebt.

MEXICO und so.

Grin-Go.

Green (USA) klar = haut ab = NO USA Green.

Die haben eben immer diese Uniform.

ALS SCHWEIZER LEBE ICH NICHT IM USA ZIRKUS.

JEDER, WER IN MEIN HAUS SO KOMMT, WIRD ERLEDIGT.

WIR BRAUCHEN KEINE GREEN- GO.

UND TWITTER ODER TITTER ODER ÄPFEL.

HTML CODE -und Google ist doodle.

Schach Matt.

30.10.2011 02:31
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SWISS MADE BY H20

N2O wrote:

wer nicht svp wählt ist kein schweizer

soviel zum thema svp und demokratie

Na ja - nur weil Christoph mit sich blochert, tut das ja seine Frau auch nicht. Aber eben nicht mit den Affen in den Medien.

Aber das wissen die ja auch. Rin-Gier und die Schweisse und Scheisse - aber eben - ich kenne auch die Rin-Gier Familie. Das haben die aber gar nicht gerne.

Peinlich, wie Schachspielen.

Ohne das Spiel zu verstehen.

RINGIERS sind schlimmer als ein Zirkus. Es sind nur noch "Geldgeber" und "Geldnehmer".

Die Familie hat keine Verantwortung mehr.

Das ist aber die Ringier Familie - wir nicht.

Peinlich - das Schachbrett liegt falsch.

Steinbr... mit der Kavallerie auf die Schweiz.

Peinlich - oder Schach Matt - aus Schweizer Sicht.

?

30.10.2011 02:20
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SMI im Oktober 2011

@bengoesgreen

hahaha selten so gelacht.

Ich habe eine Feile für meine Silbermünzen gekauft. Mit diesen Spänen kann ich dann auch die Parkuhr füttern Smile

Diversifiziert auch in flüssiges Gold! (Whisky)

30.10.2011 02:44
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10 ZIMMER VILLA

Bugatti wrote:

Und ich werde mir mit 10g Gold eine 10-Zimmer-Villa in Küsnacht mit Seeanstoss kaufen...

Danke für Deinen Bugatti - ich habe immer noch meinen JS6 - totale Schleuder. Aber wenn ich auf das Pedal drücke (was ich selten tue), sehe ich den Rest der Welt nur noch im Rückspiegel.

Total schön, wie wenn Du ein Flugzeug startest.

Aber die starten ja nur noch die Nord-Amerikaner.

GLOBALE ZENSUR -

QUANTAS IST zentral - aber eben nicht RIN-GIER oder ....Fussball - Ringier BLICK - DDad.

Dumm - dümmer, am Dümmsten. Ringier Blick und so eine Familie - z.K.

An die Familie RIN-GIER = heisst = z.K. = zur Kenntnis.

Nicht zum Kotzen.

30.10.2011 02:15
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SMI im Oktober 2011

Bugatti wrote:

Und ich werde mir mit 10g Gold eine 10-Zimmer-Villa in Küsnacht mit Seeanstoss kaufen...

WO WARST DU - ? Lieber einen sinnlosen JAGUAR als keinen Bugatti - verzeihe mir - ich bin auch Dichter:

Muss sich stimmlich reimen im Klang - there we go :

If you like...mmmhh... to see ....mhhmmm. a BUGGATTI -mhhmm - you first have to buy a Gelati.

Halten wir es klein aber fein.

Die Personen sollen dort doch die schöne Stadt geniessen.

Dann wissen diese ja danach, was Zürich ist.

Na ja - Vietnam war ja wohl auch nicht richtig, aber Kriege gehören zum Leben, eben. You Tube ist auch einer. Goockeln wir die Terra- Schweizer.

Besonders die Frauen - mit Ringen in der Nase.

Das müssten wir als Männer verlangen.

"Spinnsch Du - ??? Ich en Ring in dä Nase ??? Ich bin ä Frau."

Sagte der, 1932 =

nur die dümmsten Kälber....selber denken.

29.10.2011 22:04
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SMI im Oktober 2011

@ bengoesgreen

Parodie???

Bitte lass für einmal die Griechen aus dem Spiel

Eine Parodie (griechisch παρῳδία parōdía „Gegenlied“ oder „verstellt gesungenes Lied“) ist eine verzerrende, übertreibende oder verspottende Nachahmung.



Gruss Seimen

29.10.2011 21:45
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N2O
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SMI im Oktober 2011

wer nicht svp wählt ist kein schweizer

soviel zum thema svp und demokratie

29.10.2011 20:28
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SMI im Oktober 2011

Stella wrote:

bengoesgreen wrote:
Ich freu mich schon richtig, wenn ich dank Währungsreform und meinem Gold zu den 1% gehören werde!

Ich logge mich mindestens jede Stunde in das Forum ein, um zu sehen ob es neue Beiträge gibt zur spannendsten und interessantesten Anlageform, nämlich Gold.

Wirklich viel Gold kann ich nicht kaufen, da ich noch nie in meinem Job befördert werde... Warum weiss ich nicht, aber dafür habe ich genug Zeit, um in diesem Forum aktiv zu sein.

Ich spare hart, damit ich mir (fast) jede Woche einen 1g Goldbarren auf ricardo für 65.- ersteigern kann.

Auch verstecke ich es an einem sicheren Ort (Kopfkissen, aber bitte nicht weitererzählen) und gebe es nicht in der Steuererklärung an, weil ich ja Angst habe der Bundesrat über Nacht ein böses Goldverbots-Gesetz erlassen könnte, welches dazu führt, dass man mir mein geliebtes Gold wegnehmen und mich mit wertlosem Fiat abspeisen kann.

Ich habe mir auch eine supereffiziente Diamantfeile gekauft,

mit der ich Stücke meiner Barren abfeilen kann, umso den wöchentlichen Gang zum Bauern zu ermöglichen. Damit werde ich nach WR selbstverständlich eine Kuh kaufen können, da Gold todsicher 100'000 pro Unze kosten wird oder so.

Alle die kein Gold haben werden spätestens in 2 Jahren dumm aus der Wäsche gucken. Weil es ja nichts nützlicheres gibt als Gold auf dieser Welt. Alles andere hat keinen Wert. Das ist Fakt!

Ich bin für die 100% kommende Währungsreform gewappnet, die schon lange von den Mächtigen (Bubenberger usw.) dieser Welt geplant wurde!

kauft 1gr. gold pro woche über ricardo.ch?!?!?!

über ricardo.ch!!!

unglaublich wieviele narren es auf dieser welt gibt.

4x1gr.= 4gr./mt.-> kauf gleich 5g/mt(momentan 251.95)

du bezahlst für 4gr./mt-> 260.-!!!!!

du bist ja soooo süss....1gr. und meint auf irgend etwas gewappnet zu sein....

um dir deine dummheit ein bischen besser aufzuzeigen:

50 wochen(ca.1j) x 1gr. à 65.-(über ricardo??!!)

= 3250.-

wenn du wie ein ganz normaler mensch zu einer bank läufst kriegst du momentan für 2434.70 50gr.!!!!

EINE DIFF. von 25%!!!!!!

ach...noch nie befördert worden...du armer armer kerli....sonst würdest du 2gr/w gold über ricardo.ch kaufen...nicht wahr??

und was wird da über ein goldverbots-gesetz gelabert?????????

ihr lebt wohl auf dem sp-planet-utopia.

Achtung, Achtung

SVP-Anhänger

verstehen keine

P A R O D I E

Lol

3) Φιλαργυρία

29.10.2011 20:27
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SMI im Oktober 2011

@stella

und du verstehst den sinn von ironie/sarkasmus wohl nicht Lol

29.10.2011 20:20
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SMI im Oktober 2011

und...1gr. gold als BARREN zu bezeichnen....

ich bezeichne es als ein zusammengefaltetes blättchen blattgold.

29.10.2011 20:17
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SMI im Oktober 2011

bengoesgreen wrote:

Ich freu mich schon richtig, wenn ich dank Währungsreform und meinem Gold zu den 1% gehören werde!

Ich logge mich mindestens jede Stunde in das Forum ein, um zu sehen ob es neue Beiträge gibt zur spannendsten und interessantesten Anlageform, nämlich Gold.

Wirklich viel Gold kann ich nicht kaufen, da ich noch nie in meinem Job befördert werde... Warum weiss ich nicht, aber dafür habe ich genug Zeit, um in diesem Forum aktiv zu sein.

Ich spare hart, damit ich mir (fast) jede Woche einen 1g Goldbarren auf ricardo für 65.- ersteigern kann.

Auch verstecke ich es an einem sicheren Ort (Kopfkissen, aber bitte nicht weitererzählen) und gebe es nicht in der Steuererklärung an, weil ich ja Angst habe der Bundesrat über Nacht ein böses Goldverbots-Gesetz erlassen könnte, welches dazu führt, dass man mir mein geliebtes Gold wegnehmen und mich mit wertlosem Fiat abspeisen kann.

Ich habe mir auch eine supereffiziente Diamantfeile gekauft,

mit der ich Stücke meiner Barren abfeilen kann, umso den wöchentlichen Gang zum Bauern zu ermöglichen. Damit werde ich nach WR selbstverständlich eine Kuh kaufen können, da Gold todsicher 100'000 pro Unze kosten wird oder so.

Alle die kein Gold haben werden spätestens in 2 Jahren dumm aus der Wäsche gucken. Weil es ja nichts nützlicheres gibt als Gold auf dieser Welt. Alles andere hat keinen Wert. Das ist Fakt!

Ich bin für die 100% kommende Währungsreform gewappnet, die schon lange von den Mächtigen (Bubenberger usw.) dieser Welt geplant wurde!

kauft 1gr. gold pro woche über ricardo.ch?!?!?!

über ricardo.ch!!!

unglaublich wieviele narren es auf dieser welt gibt.

4x1gr.= 4gr./mt.-> kauf gleich 5g/mt(momentan 251.95)

du bezahlst für 4gr./mt-> 260.-!!!!!

du bist ja soooo süss....1gr. und meint auf irgend etwas gewappnet zu sein....

um dir deine dummheit ein bischen besser aufzuzeigen:

50 wochen(ca.1j) x 1gr. à 65.-(über ricardo??!!)

= 3250.-

wenn du wie ein ganz normaler mensch zu einer bank läufst kriegst du momentan für 2434.70 50gr.!!!!

EINE DIFF. von 25%!!!!!!

ach...noch nie befördert worden...du armer armer kerli....sonst würdest du 2gr/w gold über ricardo.ch kaufen...nicht wahr??

und was wird da über ein goldverbots-gesetz gelabert?????????

ihr lebt wohl auf dem sp-planet-utopia.

29.10.2011 19:48
Bild des Benutzers bengoesgreen
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SMI im Oktober 2011

Ich freu mich schon richtig, wenn ich dank Währungsreform und meinem Gold zu den 1% gehören werde!

Ich logge mich mindestens jede Stunde in das Forum ein, um zu sehen ob es neue Beiträge gibt zur spannendsten und interessantesten Anlageform, nämlich Gold.

Wirklich viel Gold kann ich nicht kaufen, da ich noch nie in meinem Job befördert werde... Warum weiss ich nicht, aber dafür habe ich genug Zeit, um in diesem Forum aktiv zu sein.

Ich spare hart, damit ich mir (fast) jede Woche einen 1g Goldbarren auf ricardo für 65.- ersteigern kann.

Auch verstecke ich es an einem sicheren Ort (Kopfkissen, aber bitte nicht weitererzählen) und gebe es nicht in der Steuererklärung an, weil ich ja Angst habe der Bundesrat über Nacht ein böses Goldverbots-Gesetz erlassen könnte, welches dazu führt, dass man mir mein geliebtes Gold wegnehmen und mich mit wertlosem Fiat abspeisen kann.

Ich habe mir auch eine supereffiziente Diamantfeile gekauft,

mit der ich Stücke meiner Barren abfeilen kann, umso den wöchentlichen Gang zum Bauern zu ermöglichen. Damit werde ich nach WR selbstverständlich eine Kuh kaufen können, da Gold todsicher 100'000 pro Unze kosten wird oder so.

Alle die kein Gold haben werden spätestens in 2 Jahren dumm aus der Wäsche gucken. Weil es ja nichts nützlicheres gibt als Gold auf dieser Welt. Alles andere hat keinen Wert. Das ist Fakt!

Ich bin für die 100% kommende Währungsreform gewappnet, die schon lange von den Mächtigen (Bubenberger usw.) dieser Welt geplant wurde!

3) Φιλαργυρία

29.10.2011 19:34
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SMI im Oktober 2011

Bugatti wrote:

So, meine letzte Korrektur für heute:

Das Geldwäschereigesetz verlangt, bei Einzahlungen ab CHF 25'000 die Herkunft der Vermögenswerte festzustellen.

Also ist die Grenze bei 25'000? Ich dachte, 20'000. Danke für die Korrektur.

29.10.2011 19:30
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Re: Edelmetall Verkauf - stimmt ? oder nicht ?

Bürogummi wrote:

Verkaufen können die jungen Angestellten am Schalter schon GOLD - aber kaufen bekommst Du (ich auch) NICHT BARGELD - sondern einen "Chef" am Schalter - wenn kompetent. Sonst kannst Du warten.

Vermutlich kommt's dann auf die Bank an:

BKB Bern, Bundesplatz: Rein, Gold auf den Tisch, Bargeld ausbezahlt. 5 Minuten. Problemlos und ohne Fragen.

29.10.2011 18:42
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NO GOLD BUCKS - Realisten im Forum

Felixx wrote:

MarcusFabian wrote:

Verkauf:

Auch das ist problemlos möglich. Auch bei einer fremden Bank. Aber auch hier wieder die legale Limite von Fr. 20'000 beachten!

Da wirds für euch Goldbugs aber ungemütlich wenn dann mal wie von euch vorhergesagt die Unze bei CHF 10000000000000 steht.

Falsch - wie im II. Weltkrieg verkaufen wir nur "eingenähte" und unsichtbare Werte.

Zudem kannst Du in der Welt jeden Beamten bestechen -AUSSER einen SCHWEIZER IN DER SCHWEIZ.

Vermutlich ändern wir das auch noch - schönes EUROPA und Grüne KOHL wiesen.

Als Schweizer im Ausland darf ich nur stimmen, wenn ich in wenigen Kantonen "gemeldet" bin.

Ergo dessen leben mehr Asylanten in der Schweiz - teilweise mit Stimmrecht - als gebürtige Schweizer im Ausland.

Na ja - lieber Auslandschweizer mit SWISSCOM als Schweizer im Ausland für die diversen "Kontroll-Spieler".

Ich habe nicht eine Aktie der SWISSCOM - aber denke, dass die die BESTEN sind.

Das denke ich als Schweizer.

Was dann sonst ?

Nasenringe der Kühe sehe ich genug im Ausland.

Schweizer Frauen sollten das, aus meiner Sicht, nicht freiwillig tun.

Aber eben - wenn die das ja tun, dann freiwillig.

Ich danke ALLEN im Forum - es ist schön - Euch immer wieder zu lesen.

Aber verzeiht mir, meine eigene Meinung.

Ich bin ein Schweizer, aber etwas älter.

Google will NEU Geld = American new/OLD =

einfach Bild als HTML speichern und dann einbauen.

Frage = Lösung.

Was dann sonst ? Die Yankees haben nicht nur Vietnam verloren - sondern bald WALL STREET -

Kriege kosten eben auch.

By the subway.

KISS SWISS

29.10.2011 18:26
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Re: Goldverbot in der Schweiz? (oder CHINA fortune cookies)?

Ramschpapierhaendler wrote:

Ich frag mich sowieso, weshalb nun alle vom Goldverbot Angst haben. Eins ist klar: wenn Gold nicht deutlich steigt. dann gibts auch kein Goldverbot. Und wenns deutlich steigt ist es doch auch ok, dass wir stinkreichen Goldbugs etwas mehr Steuern bezahlen als die anderen.

Nun ja, Du weisst ja, wenn die reichen Goldbugs dann eben stinkreich sind, dann wollen sie keine Steuern mehr bezahlen. Sie gehören dann doch zu den 1%....... :cry: Lol

29.10.2011 18:01
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Re: Goldverbot in der Schweiz? (oder CHINA fortune cookies)?

Felixx wrote:

MarcusFabian wrote:

Verkauf:

Auch das ist problemlos möglich. Auch bei einer fremden Bank. Aber auch hier wieder die legale Limite von Fr. 20'000 beachten!

Da wirds für euch Goldbugs aber ungemütlich wenn dann mal wie von euch vorhergesagt die Unze bei CHF 10000000000000 steht.

Wer hat von 10000000000000 geschrieben? Link? Müssen ja anscheinend mehrere gewesen sein.

Auch dann: weshalb ungemütlich? Dann lässt man sich halt beim Verkauf registrieren und bezahlt Vermögenssteuern wie jeder Cash-holder auch.

Ich frag mich sowieso, weshalb nun alle vom Goldverbot Angst haben. Eins ist klar: wenn Gold nicht deutlich steigt. dann gibts auch kein Goldverbot. Und wenns deutlich steigt ist es doch auch ok, dass wir stinkreichen Goldbugs etwas mehr Steuern bezahlen als die anderen.

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