SMI im Oktober 2011

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Ramschpapierhaendler
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SMI im Oktober 2011

weico wrote:

Ramschpapierhaendler wrote:

@Orangebox:

Was hast du getrunken? Wink

Streich mich bitte aus deinem obigen Beitrag.

..müssen sicherlich 2 Flaschen Stroh-Rum gewesen sein... 8)

weico

Eher 3 und zudem der 80%~ige.

@ Orangebox:

Oder noch besser: ersetz meinen Namen durch "weico" und "God" durch "Guru". Darauf wartet er schon sooo lange!

weico
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SMI im Oktober 2011

Ramschpapierhaendler wrote:

Oder noch besser: ersetz meinen Namen durch "weico" und "God" durch "Guru". Darauf wartet er schon sooo lange!

..der "Guru-Spruch" war wohl ein richtiger Volltreffer gewesen ,gell... :twisted:

weico

Ramschpapierhaendler
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SMI im Oktober 2011

Scheint so.

John Doe
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Gold als Versicherung?

Dann sollte man auch folgendes beachten, selbst wenn man sein Gold heimlich und unbemerkt, gehortet hat, kann man nach einer Währungsreform nicht einfach auf die Bank gehen und sein Gold in die neue Währung umtauschen oder zum Beispiel Aktien kaufen.

Denn ab einen Betrag X, der übrigens sehr klein ist, muss man den Nachweis erbringen, von wo man dieses Gold respektiv sonstige Werte hat.

Da kann die Mafia ein Lied davon singen :twisted:

Jetzt sind die Banken schon sehr sensibilisiert und nach einer WR wären sie dann noch mehr gefordert.

Was ich damit sagen will, es gibt keinen Königsweg, es zählt der vernünftige Menschen- respektiv Anlegerverstand!

Und noch etwas zum Brüssel Entscheid, unter den Voraussetzungen, war das nicht einer der Schlechtesten.

Darum bin ich auch wieder in den SMI rein. Smile

THAT`S MY SECRET I`M ALWAYS BULLISH

MarcusFabian
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SMI im Oktober 2011

Vaan wrote:

Was würde eigentlich mit einem Kredit passieren bei einer Währungsreform? sagen wir, ich nehme einen Kredit von 100 000Fr. auf. Bei 20 000 zurückbezahltem Kredit passiert die Reform, was passiert dann mit dem restlichen Betrag?

Kommt drauf an, wie stark abgewertet wird. Nehmen wir 100:1 als Rechenbeispiel, wie es 1945 in Deutschland war:

Deine Restschuld von 80'000 würde sich reduzieren auf 800 neue Geldeinheiten, also den Gegenwert eines neuen iPhones.

Noch extremer war es 1923. Damals wurde 1 Billion zu eins abgewertet. Die Staatsschulden von einstmals 15 Milliarden Reichsmark wurden danach zu 1.5 Pfennig, konnten also mit dem Gegenwert eines Brötchens getilgt werden.

Vaan wrote:

Wenn ich all die Möglichkeiten lese, (Goldverbot, Geldentwärtung usw.)bleibt für mich nur Immobilien und Sachwerte!

Immobilien haben Vor- und Nachteile. Der Vorteil ist, dass bei einer 100:1 Abwertung, sich die Resthypothek auf einen Monatslohn reduziert. Also z.B. von 600'000 auf 6'000. Man käme also sehr schnell zu einem schuldenfreien Haus.

Nachteile gibt es zwei:

Erstens: Wenn vor der WR eine Hyperinflation einsetzt, ist zu erwarten (war bisher meistens so), dass der Staat versucht, die Inflation zu bekämpfen, indem er die Preise fixiert. Das heisst, dass Mieteinnahmen nicht im gleichen Ausmass steigen wir zum Beispiel die Nebenkosten. 1923 war es so, dass die Miete, die vor der Hyperinflation etwa 50% des Einkommens eines Arbeiters verschlungen hat, während der Hyperinflation auf 1-2% abgesunken ist. Man konnte eine Monatsmiete mit dem Gegenwert von 2-3 Eiern bezahlen. Aber die Nebenkosten sind mit der Inflation gestiegen.

Die meisten Eigentümer von Mehrfamilienhäusern konnten das finanziell nicht lange durchhalten und so ist es kein Witz, dass Häuser für ein Butterbrot (konkret 1 Unze Gold) auf den Markt geworfen wurden.

Wer es allerdings schaffte, sein MFH durch die Hyperinfla zu bringen, hatte danach ein schuldenfreies Haus.

Der zweite Nachteil: Der Staat wird Immobilienbestzer, die nach der WR fast gratis zu einem schuldenfreien Haus gekommen sind zur Kasse bitten und eine Sondersteuer verlangen. In Deutschland ab 1945 war das der sog. "Lastenausgleich". Immobilienbesitzer sind dem Staat ja über das Grundbuch bekannt und somit leicht greifbar. Ausserdem sind sie ein lohnendes Ziel, um nach der WR Steuereinnahmen zu generieren.

Ob Besitzer anderer Sachwerte wie Gold und Aktien abgegriffen werden und in welcher Form dies geschehen könnte, wissen wir nicht. Aber es ist wahrscheinlich, dass es dazu kommen wird. Das bedeutet nicht, dass Aktien oder Gold verboten würden. Ich sehe keinen Sinn darin. Aber vermutlich würde ebenfalls eine Steuer erhoben beim Verkauf.

Zum Goldverbot aus Sicht des Staates:

Zunächst ist es eine Frage von Aufwand und Ertrag. Ein Goldverbot durchzusetzen erfordert einen grossen Aufwand, weil Goldbesitz im Gegensatz zu Immobilienbesitz nicht registriert ist. Ausserdem würde so eine Massnahme sicherlich zu einem Murren in der Bevölkerung führen.

Auf der Gegenseite steht der Ertrag, also die Frage: Wie viel Gold kann man dem Volk abluchsen?

In den USA unter FDR waren etwas über 21% des Geldvermögens in Gold angelegt. Da hat sich der Aufwand gelohnt. Heute in der Schweiz sind es geschätzte 1-3%. Ob sich der Aufwand da lohnt? Es besitzt ja kaum jemand Gold. Ausserdem dürfte es trotz Goldverbot eine gewisse Freigrenze geben: Denken wir an Eheringe, Schmuck, das eine oder andere Goldvreneli, das selbst Leute besitzen, die von Gold nicht viel halten.

Die Konfiskation von Gold macht dann Sinn, wenn der Staat eine neue goldgedeckte Währung aufbauen will und dafür möglichst viel physisches Material benötigt. Das ist in der Schweiz allerdings nicht der Fall. Hat nicht der Staat ab 2000 rund 1000 Tonnen Gold für im Schnitt Fr. 16'000/kg verscherbelt, weil wir zu viel Gold hatten? Welchen Sinn macht es, zuerst Gold billig ins Ausland zu verkaufen, um es dann 10 Jahre später, wenn es wertvoll ist, den eigenen Bürgern über Zwangsmassnahmen wegzunehmen?

Ausserdem müsste ein Goldverbot mehr oder weniger global kommen. Wenn es in der Schweiz ein Goldverbot gibt und man für eine Unze vom Staat den Gegenwert von 1000 Broten bekommt, in Italien aber bekommt man dafür 2000 Brote, dann ist die Versuchung gross, die Reise nach Italien anzutreten und dort zu verkaufen, wo man den besten Gegenwert erzielt.

CrashGuru
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SMI im Oktober 2011

MarcusFabian wrote:

Auf der Gegenseite steht der Ertrag, also die Frage: Wie viel Gold kann man dem Volk abluchsen?

In den USA unter FDR waren etwas über 21% des Geldvermögens in Gold angelegt. Da hat sich der Aufwand gelohnt. Heute in der Schweiz sind es geschätzte 1-3%. Ob sich der Aufwand da lohnt?

Die Frage wäre noch: Bleibt der Wert von Gold nicht stabil in der WR?

Das prozentuale Anteil dürfte sich doch wohl im gleichen WR-Ausmass verändern. Gold stellt danach doch den X-fachen höheren Anteil an den (verbleibenden) Vermögen.

Da würde sich der Aufwand dann wieder lohnen..... :?:

Elias
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SMI im Oktober 2011

MarcusFabian wrote:

Elias wrote:
Und Deutschland in den 20ern.

Später. Während der Nazi-zeit war es verboten.

Auch in anderen totalitären Regimen. Unter Stalin, Mao ...

Aber damit rechne ich in der Schweiz nicht.

Finde zu Nazideutschland & Co. nichts offizielles. Nur auf den Goldbugseiten.

Quote:

Goldverbot in Deutschland

Ab dem 8. Mai 1923 konnte die Deutsche Reichsbank Edelmetalle (Gold, Silber, Platin, Platinmetalle) und ausländische Währungen aus Privatbesitz für das Deutsche Reich proklamieren. Durch die Verordnung über Termingeschäfte und den Handel mit Dollarschatzanweisungen zum Einheitskurs vom 3. Juli wurden Termingeschäfte in Zahlungsmitteln oder Forderungen in ausländischer Währung, in Edelmetallen sowie in inländischen und ausländischen Effekten gegen Reichsmark oder Wertpapiere, die auf Reichsmark lauteten, verboten. Geschäfte, die gegen dieses Verbot verstießen, waren nichtig.

http://de.wikipedia.org/wiki/Goldpreis#Goldverbot_in_Deutschland

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

MarcusFabian
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SMI im Oktober 2011

CrashGuru wrote:

Die Frage wäre noch: Bleibt der Wert von Gold nicht stabil in der WR?

In dem Sinn, dass man für etwa 0.1 Gramm Gold ein Brot bekommt sicherlich. Daran hat sich in den letzten 5000 Jahren nichts geändert und wird es auch nicht.

Obschon es auch im Brot-Gold-Preis Schwankungen von bis zu 50% nach oben und unten gab.

CrashGuru wrote:

Das prozentuale Anteil dürfte sich doch wohl im gleichen WR-Ausmass verändern. Gold stellt danach doch den X-fachen höheren Anteil an den (verbleibenden) Vermögen.

Richtig. Weil dann das gesamte Geldvermögen durch das Nadelöhr des Goldes gepresst werden muss. Siehe hierzu auch

http://www.cash.ch/forum/viewtopic.php?p=438522#438522

Wollte die Schweiz nach einer WR eine 100% Golddeckung einführen (was unsinnig und unrealistisch) ist, müsste entsprechend der Goldpreis bei Fr. 400'000/kg oder Fr. 11'000/oz zu liegen kommen.

Sinnvoller wäre eine 40% Golddeckung. ==> Fr. 4440/oz.

Bei einer geringeren Golddeckung würde der Goldpreis entsprechend bei Fr. 1100 (10%) oder 2200 (20%) zu stehen kommen.

Anders gerechnet: Da der Goldpreis derzeit bei Fr. 1500/oz steht, könnte die SNB bereits morgen den Franken zu 13.6% mit eigenem Gold decken.

Das ginge ganz ohne WR oder Goldverbot.

Die USA haben da schon grössere Probleme:

Der Geldmenge von 15.6 Billionen Dollar stehen 8000t zur Deckung zur Verfügung, was rund $55'000 pro Unze macht, um die Geldmenge zu 100% zu decken.

Bei 40% Deckung entsprechend $22'000/oz.

Eine Golddeckung von 100% wäre Schwachsinn, weil die Goldmenge nur pro Jahr um 1.5% wächst. Entsprechend dürfte auch die Geldmenge nur um 1.5% wachsen.

Bei einer Golddeckung von 40% haben die Zentralbanken einen Spielraum von 3.75%. Das dürfte für das globale Wirtschaftswachstum in etwa ausreichen.

Gehen wir von vernünftigen 40% Deckung aus, würde der Schweizer Staat bei einem Goldverbot den Goldbesitzer verpflichten, sein Gold zu rund Fr. 4440/oz (heutigen Franken!) abzuliefern.

CrashGuru
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Re: Goldverbot in der Schweiz?

MarcusFabian wrote:

CrashGuru wrote:

Wir sind eine (Basis-)Demokratie. Es ist äusserst unwahrscheinlich, dass eine solche Massnahme über Nacht eingeführt werden könnte.

Warum nicht? Der Staat hat die Macht. Er kann jederzeit jedes Gesetz ändern oder ein neues nach seinem Gusto basteln. Und juristisch wird er immer ein Hintertürchen finden, um das als superprovisorische Not-Blabla-Lösung auch umzusetzen.

Oder wurde irgend ein Bürger gefragt, ob das Bankgeheimnis abgeschafft oder die UBS gesponsert werden sollte?

Aufgaben des Bundesrates

Rechtsetzung

Vorverfahren der Gesetzgebung: Erarbeitung von Entwürfen zu Verfassungsänderungen, Bundesgesetzen und Bundesbeschlüssen zuhanden der Bundesver-sammlung. Erlass von Verordnungen.

Ich kann mich nicht erinnern, dass in der Schweiz je Gesetze über Nacht erlassen wurden. Und schon gar nicht dass sie innert 24 Std. in Kraft gesetzt wurden. Selbst Notrecht hat eine gewisse Vorlaufzeit.

Dasselbe gilt noch in vermehrtem Masse für eine WR.

Alle diese Massnahmen sind nicht so einfach durchzusetzen. Es braucht viele betroffenen Institutionen und Instrumente. Und damit ist die notwendige Geheimhaltung nicht zu gewährleisten. Zumindest die Anzeichen der bevorstehenden Massnahme dürften erkannt werden.

Sorry, da bin ich nun wirklich gerne blauäugig :roll:

MarcusFabian
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SMI im Oktober 2011

Elias wrote:

wiki wrote:

Ab dem 8. Mai 1923 ...

Einheitskurs vom 3. Juli ...

Interessantes Timing: Die Hyperinfla begann so richtig im August 1923 und dauerte bis zur Währungsreform am 15. November.

http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Inflation_1914_bis_1923

Wenn Du keine Quellen findest, dann wende Dich mal vertrauensvoll an weico. Der ist der Spezialist für super-seriöse Quellen

http://www.cash.ch/forum/viewtopic.php?p=452628#452628

Biggrin

CrashGuru
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SMI im Oktober 2011

MarcusFabian wrote:

CrashGuru wrote:

Das prozentuale Anteil dürfte sich doch wohl im gleichen WR-Ausmass verändern. Gold stellt danach doch den X-fachen höheren Anteil an den (verbleibenden) Vermögen.

Sinnvoller wäre eine 40% Golddeckung. ==> Fr. 4440/oz.

Bei einer geringeren Golddeckung würde der Goldpreis entsprechend bei Fr. 1100 (10%) oder 2200 (20%) zu stehen kommen.

Irgendwo habe ich da einen Knopf:

Spinnen wir mal weiter: Die USA ohne Massnahme, die CH mit weicher "WR" = 40% Goldstandard

Goldunze in US$ = 1500

Goldunze in CH = 4400 =

4400 / 1500 = US$ = 2.93 "GCHF" :?: :?

MarcusFabian
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Re: Goldverbot in der Schweiz?

CrashGuru wrote:

Ich kann mich nicht erinnern, dass in der Schweiz je Gesetze über Nacht erlassen wurden. Und schon gar nicht dass sie innert 24 Std. in Kraft gesetzt wurden. Selbst Notrecht hat eine gewisse Vorlaufzeit.

Dasselbe gilt noch in vermehrtem Masse für eine WR.

Die Grundprinzipien des Kapitalismus lauten: freie Marktwirtschaft, Rechtssicherheit und Privatbesitz ist unantastbar.

Bis hier hin mal einverstanden.

Wir wissen aber seit Keynes und Marx auch, dass der Kapitalismus sein Verfallsdatum in sich trägt und es in regelmässigen Abständen von 50-80 Jahren zu einem Reset (WR) kommen muss.

Eine WR ist also keine Verletzung des Kapitalismus! Geld wird zwar wertlos aber es wird niemandem etwas weggenommen. Ich selbst besitze auch noch einige Billionen-Reichsmark Banknoten aus der Zeit von 1923.

Von der Logistik her - da gebe ich Dir recht - ist es schwer eine WR vorzubereiten und geheim zu halten. Schliesslich müssen im Vorfeld die neuen Banknoten gedruckt werden und am Stichtag X verteilt werden.

Würde sich also beispielsweise Deutschland oder Griechenland mit dem Gedanken tragen, aus dem Euro auszusteigen und eine neue eigene Währung einzuführen, müssten unter strengster Geheimhaltung neue Noten gedruckt werden.

Wir wissen derzeit aber nur von zwei Ländern, dass neue Noten gedruckt werden. USA und Schweiz. Diese neuen Noten haben aber - zumindest offiziell - nichts mit einer bevorstehenden WR zu tun. Obschon sie natürlich dafür verwendet werden könnten.

Was andererseits eine WR vereinfacht ist die Tatsache, dass wir heutzutage kaum noch mit Bargeld bezahlen sondern weit über 99% elektronisch.

Rein als Gedanken-Ansatz: Man könnte eine neue globale Währung über Nacht einführen, die absolut bargeldlos funktioniert. Jeder Bürger müsste dann eine für ihn vorbereitete Chip-Karte abholen (oder sich in den Arm implantieren lassen) auf die gemäss Umrechnungskurs der WR sein Bankguthaben gutgeschrieben wird. Sowie das Bargeld in der alten Währung, das er am Bankschalter eintauschen kann.

Ich meine, die technischen Probleme sind heute lösbarer als jemals zuvor.

Vaan
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SMI im Oktober 2011

@MF

Danke für die Erklärungen.

Daraus resultiert für mich folgende Schlussfolgerung. Da ich sowieso nächsten Februar nach Melbourne auswandere, werde ich in Victoria (Goldenes Dreieck) nach Gold suchen. Notrationen anlegen. Eine Hypothek aufnehmen, welche ich auch im Normalfall halten kann, aber trotzdem hoffen, dass ich "gratis" an ein Haus komme.Noch mehr Gold kaufen. Einen Garten mit Gemüse anlegen. Tiere halten. Whisky und eine Schrottflinte kaufen. WR kann kommen Wink

MarcusFabian
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CrashGuru wrote:

Goldunze in US$ = 1500

Goldunze in CH = 4400 =

4400 / 1500 = US$ = 2.93 "GCHF" :?: :?

Ja, genau darauf läuft es hinaus. Die Aussage dieser korrekten Rechnung ist nichts anderes als "Die Schweiz hat mehr Gold pro Geldeinheit als die USA".

Und daraus folgt, dass die Schweiz international nach einer globalen WR weitaus besser (Faktor 2.93) dastehen würde als die USA. Wir wären als Volk pro Kopf rund dreimal so reich wie der durchschnittliche Ami.

weico
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SMI im Oktober 2011

MarcusFabian wrote:

Wenn Du keine Quellen findest, dann wende Dich mal vertrauensvoll an weico. Der ist der Spezialist für super-seriöse Quellen

http://www.cash.ch/forum/viewtopic.php?p=452628#452628

Biggrin

..aber dann bitte auch im verlinkten Text lesen (auch wenn's schwer fällt..) und sich nicht, wie "unser" mf, sich an Randnotizen aufg..len... 8)

http://www.cash.ch/forum/viewtopic.php?p=453348&highlight=glimmerwelt#45...

weico

MarcusFabian
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Vaan wrote:

Eine Hypothek aufnehmen, welche ich auch im Normalfall halten kann,

Achte auf eine Festhypothek. Dann kann Dir die Inflation nämlich am A... vorbeigehen Wink

weico
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Re: Goldverbot in der Schweiz?

MarcusFabian wrote:

Rein als Gedanken-Ansatz: Man könnte eine neue globale Währung über Nacht einführen, die absolut bargeldlos funktioniert. Jeder Bürger müsste dann eine für ihn vorbereitete Chip-Karte abholen (oder sich in den Arm implantieren lassen) auf die gemäss Umrechnungskurs der WR sein Bankguthaben gutgeschrieben wird. Sowie das Bargeld in der alten Währung, das er am Bankschalter eintauschen kann.

Ich meine, die technischen Probleme sind heute lösbarer als jemals zuvor.

Ich liebe solche sinnfreien und utopische Gedankenansätze...(so bleibt es immer lustig im Forum..) Lol

Wunderbar auch dieser Gedankengang von der "99%-Front":

"Viele der Demonstranten machen einen etwas ratlosen Eindruck, was auch an Statements wie "Wenn ihr irgendwelche Ideen habt, bitte sagt sie uns" abzulesen ist. "

oder

Konkrete Vorstellungen, was sich ändern müsste, wie eine bessere Wirtschaftsordnung aussehen könnte, hat Thomas nicht. "Ich weiß nicht, so weit sind wir noch nicht."

http://www.welt.de/politik/ausland/article13686498/Die-Welt-wie-wir-sie-...

(und nicht auf die Randnotizen/Webung schauen..gell!)

weico

MarcusFabian
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weico wrote:

..aber dann bitte auch im verlinkten Text lesen

Vergiss mal für einen Moment unsere kleine "Kappelei" über seriöse Quellen....

Mich würde vielmehr Deine Meinung hierzu

http://www.cash.ch/forum/viewtopic.php?p=453375#453375

interessieren. Ich meine, im Hinterkopf zu haben, dass Du zu diesem Thema (= Rechtssicherheit, Staatsmacht) schon vor Jahren einiges interessantes zu sagen gehabt hast.

MarcusFabian
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Re: Goldverbot in der Schweiz?

weico wrote:

"Viele der Demonstranten machen einen etwas ratlosen Eindruck, was auch an Statements wie "Wenn ihr irgendwelche Ideen habt, bitte sagt sie uns" abzulesen ist. "

Damit sind sie allerdings in guter Gesellschaft mit den Politikern. Die haben nämlich auch kein Patentrezept.

Und wir hier im Forum ja auch nicht.

weico
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SMI im Oktober 2011

MarcusFabian wrote:

Vaan wrote:
Eine Hypothek aufnehmen, welche ich auch im Normalfall halten kann,

Achte auf eine Festhypothek. Dann kann Dir die Inflation nämlich am A... vorbeigehen Wink

..auf so eine Festhypothek hat der Staat nämlich,sogar in einer WR,NIEMALS einen Einfluss ..

weico

CrashGuru
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Re: Goldverbot in der Schweiz?

MarcusFabian wrote:

Rein als Gedanken-Ansatz: Man könnte eine neue globale Währung über Nacht einführen, die absolut bargeldlos funktioniert. Jeder Bürger müsste dann eine für ihn vorbereitete Chip-Karte abholen (oder sich in den Arm implantieren lassen) auf die gemäss Umrechnungskurs der WR sein Bankguthaben gutgeschrieben wird. Sowie das Bargeld in der alten Währung, das er am Bankschalter eintauschen kann.

Ich meine, die technischen Probleme sind heute lösbarer als jemals zuvor.

Ich meine, das ist der Punkt. Die WR müsste tatsächlich global erfolgen.

Und ich gebe Dir recht, das würde nur funktionieren, wenn die neue Währung rein elektronisch handhabbar würde!

Das gäbe auch die Möglichkeit, die unterschiedlichen Sprachen, Schriftzeichen problemlos zu berücksichtigen. Keine Papierchen müssten bedruckt werden sondern es gäbe nur noch Displays (iPod) und somit wäre eine schnelle Umstellung möglich.

Aber wie macht man das mit den Menschen, welche heute noch nicht einmal wissen was ein Handy ist, geschweige sich eines leisten könnten und sonst an der Beschaffung der Ersatzbatterien scheitern....

Und wie erwähnt, wie könnte man das global (!) lange genug unter dem Deckel halten. Schon allein deshalb, weil möglicherweise einige Länder gar nicht so viel dagegen haben, dass die führenden Wirtschaftsnationen schwanken ! Das würde also monatelange Diskussionen in geheimen Gremien bedingen !

Ich behaupte: In der Zeit des aufstrebenden Ostens und des Drucks durch Fundamentalisten, gebe ich diesem Szenario zur Zeit keine Chance. Zudem ist auch Südamerika und je länger je mehr Afrika (unter Mithilfe von China) zu beachten. Ob diese alle da mitmachen würden? Und ist China nicht sogar daran interessiert, diese WR so lange wie möglich hinaus zu zögern? Zur Zeit läuft doch alles zu Chinas Gunsten.

:cry:

weico
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SMI im Oktober 2011

Elias wrote:

MarcusFabian wrote:
Elias wrote:
Und Deutschland in den 20ern.

Später. Während der Nazi-zeit war es verboten.

Auch in anderen totalitären Regimen. Unter Stalin, Mao ...

Aber damit rechne ich in der Schweiz nicht.

Finde zu Nazideutschland & Co. nichts offizielles. Nur auf den Goldbugseiten.

In der Nazizeit,gab es kein Goldverbot für Private.

http://udssr.net/2009/11/goldverbot-1939-deutsches-reich/#more-454

Unsere Verordnung:

http://www.admin.ch/ch/d/sr/9/941.311.de.pdf#search=%22edelmetall%20anor...

weico

MarcusFabian
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Re: Goldverbot in der Schweiz?

CrashGuru wrote:

Ob diese alle da mitmachen würden?

Das mit dem Mitmachen ist so eine Sache: Es liegt ganz alleine in der Hand der USA, jederzeit und ohne Vorankündigung, den aktuellen Dollar durch etwas Neues zu ersetzen. Da dürften die Chinesen nicht gefragt werden. Ähnlich wie 1923, als die deutschen Staatsschulden mit 1.5 neuen Rentenmark-Pfennig bezahlt wurden. Da haben sich die Gläubiger aus New-York, London und Paris sicher auch nicht gefreut aber sie wurden vor vollendete Tatsachen gestellt.

Hinzu kommt, dass eine WR nicht einmal von einem Staat offiziell eingeläutet werden muss. Wir haben ja bekanntlich Fiat-Währungen. Also Währungen, die nur deshalb einen Wert haben und als Zahlungsmittel akzeptiert werden, weil wir Vertrauen in die Währung haben.

Wenn das Vertrauen weg ist, ist die Währung wertlos.

Szenario: Die Araber akzeptieren keine Dollars mehr für Öllieferungen sondern wollen Euros, Yen, Franken, Renmimbi, Gold, Sachwerte. ... was auch immer.

CrashGuru wrote:

Und ist China nicht sogar daran interessiert, diese WR so lange wie möglich hinaus zu zögern?

Die Chinesen sitzen in der Zwickmühle: Sie halten 3 Billionen Dollar als Währungsreserve.

Dabei ist das Wort "Reserve" ein Anachronismus, denn eine Reserve ist per Definition etwas, das einem über eine Krise helfen soll. Aber der Dollar ist nicht die Lösung sondern die Ursache für die Krise. Ergo ist diese Reserve eher eine Hypothek denn eine Reserve.

Die Chinesen versuchen dagegen zu steuern, indem sie die Dollarbestände möglichst marktschonend abbauen und dafür Sachwerte kaufen. Das tun sie wirklich sehr vorsichtig: Sie kaufen nicht Gold und Silber in grossem Stil aber sie behalten ihre eigene Gold und Silberproduktion. (Bis vor einigen Jahren war China noch Silber-Exporteur). Auch andere Rohstoffe werden von China zurückbehalten bzw. auf dem Weltmarkt eingekauft und gebunkert.

Um die Preise der Rohstoffe nicht in die Höhe zu treiben kaufen die Chinesen auch nicht die Rohstoffe direkt sondern Aktien der entsprechenden Produzenten und Minen. Also Goldminen in Australien, Kupferminen in Südamerika etc. Und sie bauen neue Städte, um die Ressourcen einzusetzen. Finanziell macht es keinen Sinn, Geisterstädte zu bauen und deshalb machen sich unsere Medien darüber auch gerne lustig. Aber eben. Geld im Sinn von bedruckten Papierscheinchen haben die Chinesen mehr als genug. Es geht darum, diese gegen reale Sachwerte einzutauschen. Auch wenn das auf den ersten Blick keinen Sinn ergibt.

Die Chinesen haben uns im Westen und vor allem den Politikern in den USA eines weit voraus: Sie denken über die nächste Legislaturperiode von 4 Jahren hinaus. Sie denken in Grössenordnungen von 10, 20, 50 Jahren. Und wir können sicher sein, dass eine Frage dabei die höchste Priorität hat: "Was ist das beste für China?"

Deshalb, um auf Deine Frage zurück zu kommen: Ja, China ist an einer WR im Westen nicht interessiert. Zumindest so lange nicht, wie China noch Cash-Bestände in Dollar oder Euros hält. Wäre es markttechnisch machbar würde China wohl liebend gerne alles Papiergeld in Sachwerte tauschen und dann die westlichen Länder bachab schicken.

China investiert nicht in Griechenland, weil es an den Euro glaubt sondern weil der Hafen von Piräus langfristig ein gutes Investment ist.

MarcusFabian
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SMI im Oktober 2011

weico wrote:

Unsere Verordnung:

http://www.admin.ch/ch/d/sr/9/941.311.de.pdf#search=%22edelmetall%20anor...

Auf den Nenner gebracht: Schon jetzt ist die Ausfuhr von Gold im Wert von > Fr. 10'000 verboten (bzw. mit riesigen Problemen verbunden).

Das gilt übrigens nicht nur für Gold. Auch wer meint, mehr als Fr. 10'000 in Papiergeld (egal welche Währung) aus der Schweiz ausführen zu können, kriegt Probleme.

MarcusFabian
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SMI im Oktober 2011

weico wrote:

In der Nazizeit,gab es kein Goldverbot für Private.

http://udssr.net/2009/11/goldverbot-1939-deutsches-reich/#more-454

Grundsätzlich geht diese Runde an Elias. Es gab offiziell ein Goldverbot ab Mai 1923 und keine seriösen Quellen, die dasselbe für die Nazi-Zeit bestätigen.

Wie realistisch dieses Goldverbot von 1923 allerdings war, wissen wir nicht. Ich selbst besitze in 4. Generation eine goldene Taschenuhr, die definitiv vor 1923 produziert wurde.

Und ja, ich weiss, dass Du jetzt einen seriösen Link von einer UK-Schmuddleseite ( Blum 3 ) anfordern wirst, der das bestätigt und den ich natürlich nicht liefern kann. Aber ich kann Dir eine Reihe von Usern in diesem Forum liefern, die die besagte Taschenuhr bei einem unserer Treffen physisch in Händen hielten und sicher gerne bestätigen werden, dass ich - zumindest diesmal - keinen Schwachsinn erzähle :oops:

Bürogummi
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Re: Goldverbot in der Schweiz? (oder CHINA fortune cookies)?

CrashGuru wrote:

MarcusFabian wrote:

Rein als Gedanken-Ansatz: Man könnte eine neue globale Währung über Nacht einführen, die absolut bargeldlos funktioniert. Jeder Bürger müsste dann eine für ihn vorbereitete Chip-Karte abholen (oder sich in den Arm implantieren lassen) auf die gemäss Umrechnungskurs der WR sein Bankguthaben gutgeschrieben wird. Sowie das Bargeld in der alten Währung, das er am Bankschalter eintauschen kann.

Ich meine, die technischen Probleme sind heute lösbarer als jemals zuvor.

Ich meine, das ist der Punkt. Die WR müsste tatsächlich global erfolgen.

Und ich gebe Dir recht, das würde nur funktionieren, wenn die neue Währung rein elektronisch handhabbar würde!

Das gäbe auch die Möglichkeit, die unterschiedlichen Sprachen, Schriftzeichen problemlos zu berücksichtigen. Keine Papierchen müssten bedruckt werden sondern es gäbe nur noch Displays (iPod) und somit wäre eine schnelle Umstellung möglich.

Aber wie macht man das mit den Menschen, welche heute noch nicht einmal wissen was ein Handy ist, geschweige sich eines leisten könnten und sonst an der Beschaffung der Ersatzbatterien scheitern....

Und wie erwähnt, wie könnte man das global (!) lange genug unter dem Deckel halten. Schon allein deshalb, weil möglicherweise einige Länder gar nicht so viel dagegen haben, dass die führenden Wirtschaftsnationen schwanken ! Das würde also monatelange Diskussionen in geheimen Gremien bedingen !

Ich behaupte: In der Zeit des aufstrebenden Ostens und des Drucks durch Fundamentalisten, gebe ich diesem Szenario zur Zeit keine Chance. Zudem ist auch Südamerika und je länger je mehr Afrika (unter Mithilfe von China) zu beachten. Ob diese alle da mitmachen würden? Und ist China nicht sogar daran interessiert, diese WR so lange wie möglich hinaus zu zögern? Zur Zeit läuft doch alles zu Chinas Gunsten.

:cry:

Guten Ansatz im Gedankengut oben - aber :

Wie erkläre ich das einem, ohne iApps und ohne Persönlichem Rechner (PCompi) ?

Unsere eigenen Väter und Mütter müssten dann, auch "Twizzern" und Guckckeln" - oder wie das so modern (auf dem Lindenhof Camping Platz, mit Saudreck danach...) heisst ?

CHINA FORTUNE COOKIES, GLOBALE WELT-WÄHRUNG und GOLD

JUST FOR THE WEEKEND :

Zum selber denken =

Die Beijing Automotive Industry Holdings Corporation (BAIC), Chinas fünftgrößter Autohersteller, verkündete schon im Dezember 2009, Teile von SAAB zu erwerben (Autohersteller). Damals spekulierten, anonyme Quellen, dass BAIC einen Kredit in der Höhe von 20 Milliarden Yuan (2 Milliarden Euro) von der Bank of China erhalten habe. Nun gehört das Unternehmen zu „China“. Nach Volvo wird auch der zweite schwedische Autohersteller = chinesisch: Saab soll für 100 Millionen Euro an Youngman und Pang (aus der „Volksrepublik“) gehen. Die beiden chinesischen Unternehmen waren schon vor Monaten bei Saab eingestiegen und sollten zunächst eigentlich nur helfen, Finanzlöcher zu stopfen.

Auch die Finanzlöcher im EURO werden von den „Fortune Cookies“ beobachtet.

Die internationalen „Verflechtungen“ sind bereits eine „Art (Kunst) of Global Banking“.

„Burn out“ haben viele im Westen – aber die wenigsten verstehen „American/English“ und erkennen die Krankheit somit gar nicht ….. Just jung and Camping - erinnert eben an die 1969 Illusionen von Moritz. Super Sozi Leben -

Zum Thema

Mit den Entscheidungen und Resultaten in Brüssel zum EURO, wächst in Europa die Hoffnung, dass China auch bei der „Rettung“ zum Euro mitmacht.

Das dürfte für China, mit seinen gewaltigen Devisenreserven, auch nicht so schwer sein.

Aber: NO ONE NIGHT STAND.

China signalisiert klare Konditionen und KEINEN FREE LUNCH, à l’Americaine.

Paris: Sarkozzy (kürzlich :shock: ) und andere Politiker biederen sich im Fernen Osten an – Mitsprache und Stimmrechte vom IMF bis zu politischen (Handel und Umwelt und Menschenrechte) sind da auf dem Tisch.

Eine „GLOBALE WÄHRUNG“ bzw. Verhandlungen sind ja schon heute auf dem Tapet. Aber NATIONAL INTEREST ist eben auch immer noch immer im Vordergrund

Wahlen, weltweit und auch lokal immer auch).

GOLD ist auch immer noch interessant – besonders aus Sicht der Besitzer.

In einer Bank kannst Du heute zwar Goldmünzen und Silber verkaufen, aber nur, wenn Du bei dieser Bank ein Konto hast.

Allerdings wäre ein GOLDVERBOT für die Bevölkerung in der Schweiz vermutlich kontra produktiv.

Schon im und nach dem II. Weltkrieg nähten sich Flüchtlinge (auch Mitglieder meiner Familie - ich bin nicht NSDAP oder gegen Israel - by the subway = das Gegenteil ist der Fall....) aus Deutschland die Münzen einfach in die Kleider ein. () =

Not macht auch „erfinderisch“.

Siehe Geschichte oder VESPA aus Italien oder Mikrowellofen und wie entstanden.......und was eine Mikrowelle ist.....

Zur Frage im Forum, hier meine persönliche Antwort:

„Wer würde dann noch Gold kaufen ?“

Antwort: „Kluge Schweizer, welche dann nicht mehr an so ein Verbot und die Regierung CH glauben würden –

und im schlimmsten Fall kaufen es die Familien und Menschen in Indien und dem Mittleren Osten.

(Sozialkultur = siehe Hochzeiten in den Ländern dort).

Die Welt ist eben keine EINHEIT – sondern besteht aus diversen Kulturen und Meinungen.

Halten wir die Welt so. Schönes Wochenende. Siehe auch GOLD HOLDINGS der Staaten.

Als Schweizer schätze ich, dass sogar meine Frau und meine Kinder einfach auch andere Meinungen haben, als ich.

Wir haben zwar Fragen im Leben, aber die sind dazu da, um diese zu lösen.

Wenn möglich zusammen - aber wir haben ja auch keine Queen - wie "good old United Kingdom". Why not = we are not British :idea:

Geniesst den schönen Herbst in der Schweiz.

Der Winter wird auch schön, denke ich.

MarcusFabian
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Bugatti wrote:

Hast Du den Text eventuell nicht ein wenig missverstanden?

Nein, warum?

Du hast doch im wesentlichen nur konkretisiert, was ich weiter oben geschrieben habe.

MarcusFabian
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Re: Goldverbot in der Schweiz? (oder CHINA fortune cookies)?

Bürogummi wrote:

In einer Bank kannst Du heute zwar Goldmünzen und Silber verkaufen, aber nur, wenn Du bei dieser Bank ein Konto hast.

Stimmt nicht:

Kauf:

Ich habe immer bei meiner Bank A Bargeld abgehoben und bei Fremd-Bank B damit Gold gekauft und bar bezahlt, um der Geldwäscher-Registrierung zu entgehen.

Bank B war es egal, die wollen nicht einmal einen Ausweis sehen.

So lange Du unter der Limite von Fr. 20'000 bist, ist alles im grünen Bereich.

Das bedeutet, dass man Gold nur noch in Einheiten unter 500gr. problemlos kaufen kann (500gr sind schon Fr. 25'000 und somit wirst Du als potenzieller Geldwäscher registriert).

Und man muss bei grösseren Beträgen halt mehrere Tage hintereinander zur Bank pilgern.

Verkauf:

Auch das ist problemlos möglich. Auch bei einer fremden Bank. Aber auch hier wieder die legale Limite von Fr. 20'000 beachten!

weico
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SMI im Oktober 2011

MarcusFabian wrote:

Auch wer meint, mehr als Fr. 10'000 in Papiergeld (egal welche Währung) aus der Schweiz ausführen zu können, kriegt Probleme.

NULL Problemo aus Schweizer (Zoll)Sicht.

weico

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SMI im Oktober 2011

Bugatti wrote:

So, meine letzte Korrektur für heute:

Das Geldwäschereigesetz verlangt, bei Einzahlungen ab CHF 25'000 die Herkunft der Vermögenswerte festzustellen. Die Kunden erhalten dazu ein Formular, auf dem die entsprechenden Angaben aufzuführen sind.

...damit es mf es auch schriftlich hat und seiner Bank unter die Nase reiben kann..

http://www.swissbanking.org/1116_d.pdf#search=%22sorgfaltspflicht%20%22

weico

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