SMI im Oktober 2011

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Bullish
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MarcusFabian wrote:

Etwas fraglicher wird's bei Staatsschulden, die durch nichts besichert sind.

Steuerzahler. Im Extremfall zieht der Staat alle Vermögen ein und die Schulden zahlt er nicht mehr. Dann macht der Staat sogar noch einen Überschuss Biggrin

MarcusFabian
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bengoesgreen wrote:

MarcusFabian wrote:

Etwas fraglicher wird's bei Staatsschulden, die durch nichts besichert sind.

Staatsfirmen, Beteiligungen, Gold, Infrastruktur, Land, Lizenzen, Immobilien, usw...

Das ist eben fraglich: Können die Chinesen z.B. US-Ländereien einfordern oder die staatliche Post übernehmen, sollten die Amis nicht in der Lage sein, ihre Schulden zu bezahlen?

Gold wäre noch das einzige transportierebare Asset. Aber die 8000t US-Gold entsprechen nur rund $416 Mrd. beim aktuellen Marktpreis.

MarcusFabian
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Bullish wrote:

Steuerzahler. Im Extremfall zieht der Staat alle Vermögen ein und die Schulden zahlt er nicht mehr. Dann macht der Staat sogar noch einen Überschuss Biggrin

Einverstanden. Aber ich dachte dabei eher an ausländische Schuldner.

Kurz: Griechenland hat 100 Drachmen Schulden, die es nicht bedienen kann.

Also druckt es 100 Drachmen, zahlt seine Schulden im Ausland und entsprechend verliert die Drachme an Wert.

Der ausländische Gläubiger ist der beschissene, denn er hat zwar nominal seine 100 Drachmen bekommen, kann sich dafür aber kaum noch was kaufen.

Bullish
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MarcusFabian wrote:

Bullish wrote:

Steuerzahler. Im Extremfall zieht der Staat alle Vermögen ein und die Schulden zahlt er nicht mehr. Dann macht der Staat sogar noch einen Überschuss Biggrin

Einverstanden. Aber ich dachte dabei eher an ausländische Schuldner.

Kurz: Griechenland hat 100 Drachmen Schulden, die es nicht bedienen kann.

Also druckt es 100 Drachmen, zahlt seine Schulden im Ausland und entsprechend verliert die Drachme an Wert.

Der ausländische Gläubiger ist der beschissene, denn er hat zwar nominal seine 100 Drachmen bekommen, kann sich dafür aber kaum noch was kaufen.

Doch lieber so, als einen default. Staaten die so vorgehen, haben Schwierigkeiten, die Steuern zu erheben, weil alle bescheissen; dafür sind dann die Zinsen entsprechend hoch.

Meveric
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orangebox wrote:

Meveric wrote:
Leider bereits mit 30 zu viele Freunde und Bekannte sterben sehen. Kenne auch viele Ärzte und Chirurgen die von solchen Situationen sprachen.

Vielleicht eine zu persönliche Frage aber voran hast du schon soviele Leute mit 30 verloren?

30jährige sind stastistisch gesehen die unterste Gruppe was Krankheiten angeht :?

gute frage. leider werden viele vergessen und es kommen eim immer leute in den sinn, welche früh gehen mussten.

in meinem engeren Freundeskreis wurden ca 30 personen keine 30 jahre alt.

gründe:

krankheiten, auto- und töffunfälle, arbeitsunfälle, sportunfälle beim klettern, bis hin zu mord und unglücklichen vorfällen.:-( ja nu. die erinnerung bleibt.

k3000
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Spass mit Zahlen:

Am 19. Juni 1997 schliesst der SMI bei 5511.10.

Am 5. Oktober 2011 schliesst der SMI bei 5504.99.

Das macht 14 Jahre, 3 Monate und 17 Tage mit Nullperformance.

Aktien sind also unbedingt empfehlenswert. Bitte jedermann seine Kohle reinbuttern.

MarcusFabian
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k3000 wrote:

Das macht 14 Jahre, 3 Monate und 17 Tage mit Nullperformance.

Stimmt, wobei Du das korrekter Weise vor 3 Tagen selbst relativiert hast:

k3000 wrote:

Investitionen über ein oder zwei Quartale ist eigentliche Anlagetätigkeit wo man mit 100% seines Portfolios investiert ist und kein Zock.

Ich hätte nie gesagt kaufe und halte UBS über das nächste halbe Jahr.

k3000
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Wenn ich sowas schreibe und dann noch die Finanzbanane anhänge, ist das zu wenig ironisch?

Kommt das nicht rüber, was ich von buy and hold denke?

Vielleicht muss ich es jeweils noch genauer hinschreiben. Wink

MarcusFabian
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Yep, den Kritikpunkt musst Du einstecken. Banane reicht nicht.

Aber der da sagt's auch:

Wink

melchior
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k3000 wrote:

K3000........hmmm,

ich seh immer einen Hippi Hopper, wenn dieses banänchen auftaucht.

Passt so gar nicht zu deinem Auto :?

meine Devise.

Buy and hold!

Nur was?

MarcusFabian
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melchior wrote:

Buy and hold!

Nur was?

Nicht "was?", sondern "wie lange?"

Man hätte problemlos jede beliebige Aktie 1981-2000 halten können oder Gold ab 2001 bis ... immer noch.

Die Kunst besteht wohl darin, alle paar Monate seine Langläufer zu überprüfen und die langfristigen Zyklen mitzunehmen.

Ein Freund von mir kannte Kostolany noch persönlich. So um 1995 hat der Freund Kosto gefragt, was er denn an Aktien kaufen solle.

Kosto: "Das ist völlig egal. Du musst mir nur versprechen, dass Du spätestens im Jahr 2000 alles verkaufst."

Du siehst, worauf ich hinaus will?

melchior
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MarcusFabian wrote:

melchior wrote:

Buy and hold!

Nur was?

Nicht "was?", sondern "wie lange?"

Ich meine dieses "buy and hold" ja auch nicht für die Ewigkeit.

Ich meine es eher als Einstellung, gegenüber der Richtung.( die man versucht zu erkennen )

Die meisten Menschen, die befassen sich sehr wenig mit Geldanlagen.

Auch für mich hat das eher etwas lästiges.

So will ich so angelegt sein, dass ich nicht jeden Tag darüber nachdenken muss.

Das Leben ist ja eh riskant. Sollte ich "alles" verlieren, so musste es wohl so sein.

Aber ich kann versuchen, die Möglichkeiten abzuwägen.

Was wird ablaufen?

Von Zeit zu Zeit muss man dann aufpassen. Alles ist relativ.

Doch sind wir noch nicht angekommen, nicht mal ansatzweise. (in dieser Bewegung in der wir seit 10 Jahren sind)

glaub ich :? Wink

k3000
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MarcusFabian wrote:

Die Kunst besteht wohl darin, alle paar Monate seine Langläufer zu überprüfen und die langfristigen Zyklen mitzunehmen.

Und wie übst diese Kunst aus?

Wenn wir dein Vermögen als 100% betrachten würden, wieviel davon ist prozentual in 1)Aktien 2)Obligationen 3)Immobilien 4)Rohstoffen 5)Cash 6)Derivaten 7)Alternativen Anlagen 8)Rest. Und wann hast du zum letzten mal eine prozentuale Quote überprüft und explizit bestätigt oder grundlegend geändert?

MarcusFabian
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melchior wrote:

Von Zeit zu Zeit muss man dann aufpassen. Alles ist relativ.

Doch sind wir noch nicht angekommen, nicht mal ansatzweise. (in dieser Bewegung in der wir seit 10 Jahren sind)

Darauf wollte ich hinaus: Wenn Du langfristig ruhig schlafen willst und Investments auf 10+ Jahre suchst, dann richtest Du Dich am besten nach den Kondratieff-Zyklen. (siehe: Langfristiger Ausblick auf die Märkte, http://www.cash.ch/forum/viewtopic.php?t=1723)

Demnach hättest Du 1967 Deine Aktien verkauft, 1971 in Gold investiert, dieses 1980/81 verkauft und dafür wieder in Aktien investiert und 2000/01 Aktien gegen Gold verkauft.

Wärst demnach im Moment nicht in Aktien sondern in Gold.

Der Knackpunkt ist lediglich, in 1, 2, 5 Jahren den Switch wieder zu finden und teures Gold in billige Aktien zu tauschen. Danach darfst Du wieder 20 Jahre lang die Schlaftablette einwerfen.

moerday
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Leute: bitte bewegt möglichst viele Leute dazu, die Gold-Initiative zu unterschreiben! Setzt euch für unser Land ein! Vielen Dank

Goldinitiative.ch

Du musst jeden Tag auch deinen Feldzug gegen dich selber führen. (Friedrich Nietzsche)

melchior
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MarcusFabian wrote:

= dann richtest Du Dich am besten nach den Kondratieff-Zyklen.

Hab ich mir natürlich auch angeschaut.

Doch sind es ja auch ne Menge anderer Indizien, die darauf hindeuten, dass wir in einer Bewegung sind, die es in sich hat.

Ich will dazu aber auch sagen, ich bin nie und nimmer zu 100% in Gold angelegt.

Obwohl ich das für die logische richtige Wahl halte, um Kapital über diese Runden zu bringen, die sich anbahnen.

Ich weiss, dass ich nur glauben kann, wie was wo passieren wird.

Wissen tut es niemand.

Deshalb, bring doch mal einer Argumente, die gegen das Gold sprechen, auf die nächsten 2,3 Jahre gesehen. Chancen-Risiken.

Gold ist nicht heilig, im Gegenteil, es ist aus gewisser Perspektive sogar böse. (Z.B. historisch gesehen......aber auch oekologisch gesehen hat der Goldboom, Schattenseiten.....auch psychologisch gesehen, spricht ein Goldrush nicht gerade ein schönes Gedicht....usw. )

Doch als einzelner Mensch, der sich eine Anlage sucht, da seh ich beim Gold keine solchen Probleme, wie bei fast allen anderen Möglichkeiten........nur schon, ich kann gar nicht alles verlieren Wink

MarcusFabian
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melchior wrote:

Hab ich mir natürlich auch angeschaut.

Doch sind es ja auch ne Menge anderer Indizien, die darauf hindeuten, dass wir in einer Bewegung sind, die es in sich hat.

Spielt keine Rolle. Wenn Du Gold nicht magst: Die Grundaussage ist, dass Aktien- und Rohstoff-Bullenmärkte diametral entgegengesetzt laufen.

Bulle des einen ist Bär des anderen und umgekehrt.

Es geht also darum, die jeweils 15-20 Jahre dauernden Zyklen auf der richtigen Seite zu sein und möglichst auf das Jahr genau die Trendwende zu erkennen und zu traden.

Grundvoraussetzung ist, dass man diese Zyklen überhaupt erkennt!!!

Das klingt trivial, ist aber psychologisch von kaum jemandem nachzuvollziehen:

Wer z.B. zwischen 1981 und 1999 mit dem börselen angefangen hat, kennt nur steigende Aktienpreise und hat vielleicht Jahre gebraucht, um zu erkennen, dass 2000 ein langfristiger Aktien-Bärenmarkt eingesetzt hat.

Demgegenüber hätte jemand, der 1975 mit börselen angefangen hat nur gesehen, dass Aktien im Preis stagnieren, wegen der hohen Teuerung sogar real verlieren und dafür Rohstoffe durch die Decke gehen.

Die Kunst besteht meiner Überzeugung nach darin, zu akzeptieren, dass das, was man als 10-jährige Erfahrung in der einen Richtung erlebt hat, für die nächsten 10-20 Jahre komplett falsch sein kann!

Es ist demnach wichtig zu wissen, ob man in einem Rohstoff- oder einem Aktien-Bullen ist und auf welche Signale man achten muss, um möglichst zeitnah den Switch vom einen zum anderen zu schaffen.

melchior
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MarcusFabian wrote:

Spielt keine Rolle. Wenn Du Gold nicht magst.

Gold ist zweifelsfrei ein mystischer Stoff. Es gibt nichts Vergleichbares.

Doch ist es totes Material.

Es kündet von Krisenzeiten, wenns begehrt ist.

Nützen tut das nur wenigen.

Na ja..........ich bin halt Moralist.

Man könnte mit dem Gold, ja auch die Häuser vergolden.

Die meisten anderen Rohstoffe, die laufen ja oft parallel zu den Aktien.

Eigentlich müsste man beim Oel, auch davon ausgehen, dass es in Zukunft viel teurer sein wird. Die ganze Welt ist abhängig von einem Stoff, der in absehbarer Zeit zur Neige geht. Ist der Zenit der Fördermöglichkeiten erreicht, so wird es noch für eine Weile Oel geben, aber der Preis wird dann wohl durch die Decke gehen.

Ich halte einige Aktien. Ich erwarte da keine Erholung, im Gegenteil. Doch werde ich sie deswegen nicht veräussern.

Ist Gold eine Versicherung gegen Krisen bei den Aktien, so sind Aktien eine Versicherung gegen Krisen beim Gold.............oder so :?

MarcusFabian
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melchior wrote:

Gold ist zweifelsfrei ein mystischer Stoff. Es gibt nichts Vergleichbares.

Doch ist es totes Material.

Nicht toter als ein Stück Papier (aka Aktie) Wink

melchior wrote:

Es kündet von Krisenzeiten, wenns begehrt ist.

Nützen tut das nur wenigen.

Stimmt. Deshalb willst Du auch Gold haben, wenn Krisen kommen und es abstossen, wenn die Wirtschaft wieder anzieht (Beispiel 1980)

melchior wrote:

Die meisten anderen Rohstoffe, die laufen ja oft parallel zu den Aktien.

Nein, tun sie nicht!!!!!

http://www.cash.ch/forum/viewtopic.php?p=49855#49855

melchior wrote:

Ich halte einige Aktien. Ich erwarte da keine Erholung, im Gegenteil. Doch werde ich sie deswegen nicht veräussern.

Warum nicht?

Warum nicht jetzt 100 Aktien veräussern, und später für das gleiche Geld 150 Aktien (oder so) zurückkaufen?

melchior wrote:

Ist Gold eine Versicherung gegen Krisen bei den Aktien, so sind Aktien eine Versicherung gegen Krisen beim Gold.............oder so :?

Nein, Aktien sind keine Versicherung. Aktien sind Investments, die man haben will, wenn die Wirtschaft boomt und Aktien und Dividenden steigen.

orangebox
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Stichwort:occupy wall street

Viele von eucht halten die Amis als die Idiotennation schlechthin der Welt, aber hier bannt sich was Grossartiges an und wie immer beginnen die United States of America damit, der arabische Frühling war die Revolution gegen die alternde Machtgarden und Dikatoren in Saus und Braus lebten während die Masse zunehmend verarmte.

Es braucht gar keinen Obama es braucht die Masse für eine Neuorientierung der Gesellschaft.

Die Situation in de Staaten ist eine ähnliche nur läuft diese unter dem Stichwort Demokratie,die Masse wird sich jetzt wohl in laufe der Zeit gegen die Wallstreet Banken und Bankers erheben und diese in die Wüste schicken.

Wir erleben momentan eine der interessantesten Phasen der Menschheitsgeschichte :!:

Ihr labert hier was von einem zukünftigen jahrzehntenlangen Bullenmarkt, ich wiederum sehe die Börse ,die Banken in dieser Erscheinungsform wie jetzt als ein Relikt aus einer Zeit die in naher Zukunft keine Chance mehr haben wird.

Die grossen Zocker hier sind sterbende Relikte aus einer Vergangenheit in dem wenige Persönlichkeiten massivst profitiert haben und die grosse Masse daran zerbrochen ist.

Der Mensch strebt seid eh und je nach weiterer Entwicklung und auch diese beginnende Umwaltzung ist kaum mehr zu stoppen.

querschuesse.de

melchior
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MarcusFabian wrote:

Nicht toter als ein Stück Papier (aka Aktie) Wink

Meine Argumente mögen etwas seltsam anmuten.

Wie gesagt, ich bin Moralist, in dem Sinne, dass ich meinen Anlagen nicht die oberste Priorität gebe, was sie mir gewinnmässig einbringen. Es ist auch ein Bezug zur Welt, die sie schaffen. Nun ist Gold in dem Sinne tot, weil es keinen Bezug zur Welt hat. Gold liegt in Tresoren. Mehr nicht. Hingegen steht hinter einer Aktie, eine Firma. Mit Mitarbeitern und Aktionären. Es gibt 100000000de von Firmen, von denen man Aktien kaufen kann. Jede hat eine Geschichte. Manche dieser Geschichten enden bevor sie anfangen, andere sind schon recht alt. Als Aktionär kann man an Generalversammlungen teilnehmen, man hat sogar ein Stimmchen. Man ist am produktiven Kapital beteiligt. Man kann sogar einem Ospel die Leviten lesen.

Das mit der Versicherung war eher ironisch gemeint.

melchior
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orangebox wrote:

Es braucht gar keinen Obama es braucht die Masse für eine Neuorientierung der Gesellschaft.

.

Ja!

Ich glaube es wird in der westlichen Welt einen Dialog geben müssen, über die Moral und den Sinn, dieses Systems. Was in Amerika passiert, ist doch schon mal ein Zeichen, dass nicht alle verblödet sind.

AU79
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k3000 wrote:

Dexia heute -32%, und wenn die gerettet werden muss geht es auch für die UBS in satten Schritten unter die CHF 7.75. Wenn Dexia explodiert sowieso. Aber das glaube ich nicht.

Dexia scheint nun wirklich in Probleme zu kommen nachdem Italien zurückgestuft wurde.

Alle sind am verkaufen da gehts nicht mehr lange und der laden muss gerettet werden.

Diversifiziert auch in flüssiges Gold! (Whisky)

Felixx
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2012 gehts rauf in den USA:

- First-in first-out: USA waren die ersten die in die Krise gerutscht sind und werden auch die ersten sein die wieder raus kommen

- Aktien sind sehr billig bewertet, DivYield tief usw.

- 2012 wird klar, dass Obama Wiederwahl verpassen wird und ein Republikaner seine Sozi Reformen rückgängig macht

- China wird aufwerten müssen wegen Inflation und Überhitzung, darum positiver Wechselkurs-Effekt auf US Wirtschaft

MarcusFabian
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SMI im Oktober 2011

Felixx wrote:

USA waren die ersten die in die Krise gerutscht sind und werden auch die ersten sein die wieder raus kommen

Nicht unbedingt. Es geht doch mehr darum, wer als erster die richtigen Massnahmen trifft. Sprich: Haircut oder Währungsreform. Da stehen die Griechen eigentlich ganz vorne. Die Isländer haben es schon hinter sich. Also sind sie die ersten.

Aber im Vergleich zur EU stehen die USA weiter vorne. Somit einverstanden.

Friederich
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SMI im Oktober 2011

"Reiche suchen Zuflucht in «Katastrophen-Portfolios»

Auf der Suche nach Schutz vor Verlusten und Inflation werden sie bei immer exotischeren Produkten fündig. Vermögensverwalter berichteten am Mittwoch bei einer Reuters-Konferenz über eine steigende Nachfrage nach Ackerland..."

http://www.cash.ch/news/alle/reiche_suchen_zuflucht_in_katastrophenportf...

Lol

Dr. Friederich Adolphus von Muralt

- "Besser en Ranze vom Frässe als es Buggeli vom Schaffe"

Bullish
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SMI im Oktober 2011

orangebox wrote:

Stichwort:occupy wall street

Dir richtige Revolution ist nicht die "occupy wallstreet" sondern die "end the fed" Bewegung.

"Occupy wallstreet" ist eine Kreditler Bewegung, die entweder ihre Hütte auf Kredit, ihr Iphone auf Kredit oder Ihre Ausbildung auf Kredit haben: alles Leute ohne Durchblick.

Diese Trottoir-Campierer sind die nützlichen Idioten dafür, dass weiterhin Schatten gejagt werden.

Soros ist mit seiner http://www.movements.org/pages/sponsors (schau auf die Sponsoren) ganz nah dabei.

Die Typen, die dort mitmarschieren, waren nicht nur blöd genug, einen Studienkredit aufzunehmen (hätten sonst Stipendium erhalten - [sogar mir wurde in den USA ein Stipendium angeboten]), sie sind auch zu blöd, um zu merken, dass sie gegen Grossunternehmen protestieren und der Protest offen von Grossunternehmen gesponsort wird.

Bizarrer kann's fast nicht mehr werden Biggrin

N2O
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Re: SMI im Oktober 2011

MarcusFabian wrote:

Daraus leite ich folgende konkrete Empfehlungen ab:

Aktien: Im Moment shorten. Aber immer mit Blick auf die FED. Und wenn sich zeigt, dass Ben QE3 ankündigt, volle Kanne kaufen.

macht das die FED einfachso aus heiterem himmel oder nur dann möglich wenn bernanke spricht? wann sind die sprechstunden?

Bürogummi
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Einfach sachlich neutral

Fragen wir uns einfach einmal sachlich :

Wo sind denn die Probleme der Gegenwart?

Fukushima oder Bundesrat ohne Solar ...

Welche Länder sind überschuldet?

Wer finanziert die Budgetlöcher der USA ?

Wer hat die Systemkrise von 2008 ausgelöst?

Wer ist der Wirtschaftsturbo, der heutzutage das Weltwirtschaftswachstum

quasi subventioniert?

Einfach selber denken - nicht nur Zeitung lesen.

Ich danke Marcus Fabian herzlichst - für seine wertvolle Arbeit hier im Forum.

Bullish
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Re: SMI im Oktober 2011

N2O wrote:

MarcusFabian wrote:

Daraus leite ich folgende konkrete Empfehlungen ab:

Aktien: Im Moment shorten. Aber immer mit Blick auf die FED. Und wenn sich zeigt, dass Ben QE3 ankündigt, volle Kanne kaufen.

macht das die FED einfachso aus heiterem himmel oder nur dann möglich wenn bernanke spricht? wann sind die sprechstunden?

Die QE's wurden noch von etwa 1 trillion Stimulus begleitet. Dazu wurden vom FED 16 trillions emergency loans vergeben ( http://www.rawstory.com/rs/2011/07/21/audit-fed-gave-16-trillion-in-emer... )

Am Wendepunkt passierte auch noch folgendes:

(von: http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=235671 )

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