SMI im Oktober

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KIM
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SMI im Oktober

Heut könnts ja zusätzlich ein bewegender Tag an der Börse werden wenn ich das Datum richtig im Kopf habe:

Die US-Notenbank FED veröffentlicht ihr "BEIGE BOOK". Die September-Daten zu Baubeginn und Baugenehmigungen auf dem US-Immobilienmarkt werden publiziert.

Wie seht ihr den heutigen Tag?

.

"Börsenerfolg ist eine Kunst und keine Wissenschaft."
André Kostolany
 

wildhund
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SMI im Oktober

Nach den Minus der letzten Tage könnte die Börse heute wieder grün werden. Die Daten von der USA werden wohl eher verhalten sein, so dass der DJ am Schluss rot endet.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!



Mache was Du willst, aber mach es richtig!

learner
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SMI im Oktober

Ich stelle mir auch vor, dass es heute nicht übel wird. Dow ist nun wieder auf einem braven Niveau, das einiges an Unterstützung geniesst.

Techs werden heute Freude machen. Intel mit Glanzzahlen, was allgemein beflügeln wird. Tut der Seele gut. An Tagen, in denen alles schwarz gesehen wird, wird bewusst, dass Techs weiter fröhlich am Wachsen sind.

Es gibt noch Schlimmeres.

MarcusFabian
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SMI im Oktober

KIM wrote:

Heut könnts ja zusätzlich ein bewegender Tag an der Börse werden wenn ich das Datum richtig im Kopf habe:

Die US-Notenbank FED veröffentlicht ihr "BEIGE BOOK".

.

Beige Book ist richtig. Wird aber erst um 20:00 Uhr (MEZ) veröffentlicht.

Aber wir haben eine ganze Reihe anderer spannender Zahlen:

14:00 Uhr Hypothekenanträge / Öl+Gas Lagerbestände

14:30 CPI / Reale Einkommen / Hausneubauten + -neugenehmigungen

Spekulatius
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Anlass zu der von LEARNER

angekündigten Korrektur des DJ auf 13 600 ?

MarcusFabian
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Re: Anlass zu der von LEARNER

Spekulatius wrote:

angekündigten Korrektur des DJ auf 13 600 ?

Davon gehe ich aus.

Hab' gestern ja auch geschrieben:

MarcusFabian wrote:

Charttechnisch war das zu erwarten und ist durch MACD Sell auch bestätigt.

Wahrscheinlich geht's erst mal runter auf 13'600. Bis dort ist es nichts weiter als eine gesunder Korrektur im Aufwärtstrend.

Danach sehen wir weiter.

Die Chance, dass zuerst Korrektur kommt und danach Jahresendrally erachte ich als grösser als die Alternativer, dass wir direkt in Jahresendrally münden.

fritz.
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SMI im Oktober

Aus fuw-report.ch :

Der SMI hat gestern einige Unterstützungen verloren, den Ball aber noch vor der strategisch wichtigen Torlinie 9020/40 gestoppt.

Zwar zeigen die Indikatoren nach dem ersten richtigen Down-Day überverkaufte Verhältnisse. Ein Rebound liegt da locker drin.

Die Momentum-Indikatoren sind gestern allerdings auch auf den tiefsten Stand seit 30 Tagen zurück gefallen. Kein halbwegs gesunder Markt zeigt ein solches Verhalten. Bis die Zone 9000/9040 fällt - und damit auch ein erstes handfestes Verkaufssignal, dürfte drum eine Frage von wenigen Tagen sein.

Danach sieht es nicht ganz so klar positiv aus, zumindest charttechnisch nicht.

Was man von den Quartalszahlen halten soll, weiss ich auch nicht, einerseits Super-Zahlen von Intel anderseits die Gewinnwarnung von Ericsson.

Was ich mich aber frage: Wo hat sich denn eigentlich die Kreditkrise versteckt? Einige Indexes haben in den letzten Wochen Allzeithochs erreicht, andere waren nicht weit davon weg, nennt man das eine Krise? Oder konnte die mit Zinssenkungen komplett vom Tisch gefegt werden?

Unterdessen hoffe ich auch wieder auf steigende Kurse, aber ich trau der Situation noch nicht so richtig.

Gruss

fritz

learner
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SMI im Oktober

Dass ich von 13600 schrieb, weiss ich nicht mehr. Finde es auch nicht. Wäre in einem delirischen Zustand gewesen, da ich mir mit solchen Aussagen schwer tue, vor allem was den Dow betrifft. Ja, bei Einzelaktien hat man seine Vermutungen, aber auf den Index?

Tatsache ist aber, dass der Dow wegen der Bankentitel und der miesen Bauwirtschaft belastet ist. Dann noch das Ungemach bei Boeing, mit dem Dreamliner, den es bei einem Crash in Plastikstückle zersplittert, wie befürchtet wird.

Trotzdem sieht's momentan aus, als hätte das Riesengetier Dow bei 13900 einige Unterstützung. Dort wird gekauft wie 'n Woansinn. Dann sollte ihm Intel heute Balsam sein.

Trotzdem sieht der Nas besser aus.

Es geht darum, sich in interessanten Sektoren rumzuschauen: Energiezulieferer, drüben: Schlumberger, Transocean, Global Santa Fe, hüben: Sulzer, Burckhardt (auch ja, kaufte von beiden heute...). Dann eben Techs: Die Umstellung auf portables Internet, GPS im Handy etc., das sind die Themen, die bewegen. Möglicherweise auch Luxusgüter, wie Swatch, oder ... Apple, bäh!

Im Augenblick muss man einfach selektiv sein, glaube ich. Es gibt keine Flut, auf der alle Schiffe steigen.

Es gibt noch Schlimmeres.

Simona
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SMI im Oktober

@fritz

Quote:

Was ich mich aber frage: Wo hat sich denn eigentlich die Kreditkrise versteckt? Einige Indexes haben in den letzten Wochen Allzeithochs erreicht, andere waren nicht weit davon weg, nennt man das eine Krise? Oder konnte die mit Zinssenkungen komplett vom Tisch gefegt werden?

Die hat sich bei Mr. Bernanke 'versteckt'. 8)

http://www.n-tv.de/866243.html

Eigentlich dachte ich, die Amis hätten gestern grün kommen können. Das war aber wohl einen Link zu rasch gedacht. Erst kommt ja jeweils noch etwas Verunsicherung ins Spiel (Bäumchen schüttle dich, damit wir wieder billiger einkaufen können) dies besonders vor Verfallterminen (ist zwar am Freitag kein grosser, aber trotzdem). Erst dann kann man vermutlich wieder mit der 'Entweder/Oder'-Möglichkeit von doch nochmals 'Zinslenkung' spekulieren.

Schön ist doch aber, dass wir nicht mehr auf alles hereinfallen, oder?

Smile

Gruss,

Simona

fritz.
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SMI im Oktober

@ Simona:

Ich habe diesen Bericht gerade gelesen, dort sagt Ben unter anderem dieses:

"Die Bedingungen an den Finanzmärkten zeigen Anzeichen der Besserung seit den schlimmsten Turbulenzen Mitte August. Aber eine vollständige Genesung der Marktfunktionen wird noch Zeit brauchen, und wir könnten auch einige Rückfälle sehen."

Also, "eine Besserung seit den schlimmsten Turbulenzen", wenn ich aber die Indexes anschaue (den aktuellen Stand), dann könnte ich meinen, die seien kerngesund, und hätten schon eine Weile keine Krankheit mehr gesehen. Da stimmt doch was nicht.

Gruss

fritz

Overflow
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SMI im Oktober

was geht den nun ab

ist ja ne halbe rakete.....

Hauptsache Gewinn...

learner
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SMI im Oktober

Overflow, was abgeht: Techs tun der Wallstreet-Seele gut, heute. Wie ich's heute früh vermutete, nun offiziell, aus CNN: Techs bolster confidence

http://money.cnn.com/2007/10/17/markets/stockswatch_ny/index.htm?postver...

Es gibt noch Schlimmeres.

Spekulatius
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SMI 9120

soll man sich da auf morgen einen PUT ins Depot legen?

Johnny P
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SMI im Oktober

Wenn Nestlé morgen abgeht wirst Du mit einem Put baden gehen.

Gruess

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

Overflow
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SMI im Oktober

Johnny P wrote:

Wenn Nestlé morgen abgeht wirst Du mit einem Put baden gehen.

Gruess

ich hoffe sehr das sie abgehn, aber irgendwie...

roche hätt ja auch abgehen sollen....

Hauptsache Gewinn...

chuecheib
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SMI im Oktober

bei roche hatte ich mehr erwartet ja ... allerdings leidet roche immer noch unter tamiflu ... ja hört sich seltsam an is aber so ... denn tamiflu hat roche einen enormen geldsegen und auch eine schwer erreichbare marke geschenkt.. daher müssen die anleger vom tamiflu weg und auf die zahlen schauen denn die sind nicht schlecht... das wird sich mittelfristig sicher auch wieder korrigieren...

START! Time to play the Game !!!!!

Johnny P
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SMI im Oktober

Ich glaube Roche unterlag viel zu hohen Erwartungen betreffend Zahlen, ich dachte jedoch auch das Roche heute eine gegenbewegung um 1-2% einleitet...dem ist leider nicht so :x

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

Overflow
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SMI im Oktober

Johnny P wrote:

Ich glaube Roche unterlag viel zu hohen Erwartungen betreffend Zahlen, ich dachte jedoch auch das Roche heute eine gegenbewegung um 1-2% einleitet...dem ist leider nicht so :x

naj aroche geht aufs mal schon ab, nur die falsche richtung Smile

Hauptsache Gewinn...

<gelöscht>
SMI im Oktober

chuecheib wrote:

bei roche hatte ich mehr erwartet ja ... allerdings leidet roche immer noch unter tamiflu ... ja hört sich seltsam an is aber so ... denn tamiflu hat roche einen enormen geldsegen und auch eine schwer erreichbare marke geschenkt.. daher müssen die anleger vom tamiflu weg und auf die zahlen schauen denn die sind nicht schlecht... das wird sich mittelfristig sicher auch wieder korrigieren...

ich glaube nicht, dass Roche unter Tamiflu leidet. Denn die Marktteilnehmer und Analysten bewerten das durchaus realistisch und niemand hat mit den "Tamiflu" zahlen weitergerechnet. Das wurde in allen Prognosen schön ausgeklammert. Aber das "Tamiflu-bereinigte" Ergebnis war einfach schwächer als erwartet.

Simona
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SMI im Oktober

fritz wrote:

@ Simona:

Ich habe diesen Bericht gerade gelesen, dort sagt Ben unter anderem dieses:

"Die Bedingungen an den Finanzmärkten zeigen Anzeichen der Besserung seit den schlimmsten Turbulenzen Mitte August. Aber eine vollständige Genesung der Marktfunktionen wird noch Zeit brauchen, und wir könnten auch einige Rückfälle sehen."

Also, "eine Besserung seit den schlimmsten Turbulenzen", wenn ich aber die Indexes anschaue (den aktuellen Stand), dann könnte ich meinen, die seien kerngesund, und hätten schon eine Weile keine Krankheit mehr gesehen. Da stimmt doch was nicht.

Gruss

fritz

Ja, nur schauen nicht alle die Indexes an. Und mit solchen Statements hält man sich alle Optionen offen. Stimmt was nicht? Lol

Gruss,

Simona

MarcusFabian
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Cheat sheet: reacting to data and market releases

Cheat sheet: reacting to data and market releases

weak data = Fed ease, stocks rally

consensus data = lower volatility, stocks rally

strong data = economy strengthening, stocks rally

bank loses $4bln = bad news out of the way, stocks rally

oil spikes = great for energy companies, stocks rally

oil drops = great for the consumer, stocks rally

dollar plunges = great for multinationals, stocks rally

dollar spikes = lowers inflation, stocks rally

inflation spikes = will inflate all assets, stocks rally

inflation drops = improves earnings quality, stocks rally

learner
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SMI im Oktober

Neues Thema: Türkei.

Mag meine Meinung nicht sagen, da es mir ab und zu scheint, dass mir die Aktien aufs Wort gehorchen.

Trotzdem: Wenn die Türkei die Kurden angreifen, die in den letzten Jahren zu den besten Freunden der Yanks wurden, wird's ungemütlich. Dann kann sich das Bild im S-E Europas ganz schnell ändern. Es gibt jetzt dort einen Hang zum Fundamentalismus, woran man auch sieht, dass die Ottomanen den Amis plötzlich ungemütlich entgegenkommen. Das wieder hätte gravierende Folgen für das Innere Europas, da wir hier viele Türken haben, die selbstverständlich für ihr Vaterland eintreten werden.

Habe hier ein einigermasen gschmuches Feeling. Klar, mit Sarkozy ist's der Türkei klar geworden, dass ein Anfreunden mit den alten Erzfeinden in Europa nicht so schnell zustande kommt, wegen Ängsten hier, wir (abendländische, freiheitliche) Kultur könnten von den Muselmanen unterwandert werden. Berechtige Angst, allerings, wie ich meinen Kids predige.

Dazu der Treff der Länder ums Kaspische Meer, der eine Art Zusammenhalts-Pakt ergab. Alles ziemlich gruslg. Yanks on the downside.

Die Sache könnte ein wenig Sand ins Getriebe der Börse bringen. Das Öl ist bereits am Durchknallen. Schwierig auch für den erfolglosen US-Präsidenten zu handeln. Ich wüsste nicht, was tun. Vermutlich müsste ich meinen Freunden helfen. Würde die Sache für Europa noch ungemütlicher machen, was vielleicht den Yanks helfen würde.

Es gibt noch Schlimmeres.

Dr.Zock
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SMI im Oktober

@ learner

Ich sehe das nicht so dramatisch. Da ist nur wieder Vieles medienwirksam ins Szene gesetzt worden. Die Türken sind schon öfters im Norden einmaschiert und haben sich als PKK-Jäger betätigt. Mir scheint die Gefahr einer US-Rezssion für die weltweiten Finanzmärkte sehr viel gefährlicher.

Gruss

Dr.Zock

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

KIM
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SMI im Oktober

Leider lauern zurzeit so einige Gefahren auf Mutter Erde herum! :oops:

17. Oktober 2007, 19:16, NZZ Online

Bush warnt vor «Drittem Weltkrieg»

Martialische Rhetorik im Atomstreit mit Iran

Im Atomstreit mit Iran hat der amerikanische Präsident George W. Bush am Mittwoch vor einem «Dritten Weltkrieg» gewarnt. Die politischen Führer der Welt müssten Iran an der Entwicklung von Atomwaffen hindern, wenn sie «an der Vermeidung eines Dritten Weltkriegs interessiert sind», sagte Bush an einer Pressekonferenz im Weissen Haus.

(afp/Reuters) Bush bezog sich auf die von Irans Präsident Mahmud Ahmadinejad ausgesprochene Drohung mit der Vernichtung Israels. «Wir haben in Iran einen Führer, der erklärtermassen die Zerstörung Israels will», sagte Bush. Der amerikanische Präsident bekräftigte seine Bereitschaft, mit Russland und anderen Staaten an einer diplomatischen Beilegung des Atomstreits mit Teheran zu arbeiten. Ziel sei es, Iran klarzumachen, dass ihm bei einer Fortsetzung seines Atomprogramms die internationale Isolierung drohe.

Die Führung in Teheran bat Russland unterdessen um Hilfe beim Bau von zwei weiteren Reaktoren in seinem umstrittenen Atomkraftwerk Buschehr. Russland unterstützt bereits die Fertigstellung des ersten iranischen Reaktors, hat aber mit weiterer Hilfe für das international umstrittene Projekt gezögert.

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"Börsenerfolg ist eine Kunst und keine Wissenschaft."
André Kostolany
 

Spekulatius
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Nur gut

dass die Schweizer keine Atombombe mehr wollen (wie früher der Offiziersverein = UBS SBG und Co.)

Unser Superminister BLocher und Sein Ueli machen schon genug negative Propaganda für die Schweiz als Anlegerparadies

learner
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SMI im Oktober

KIM wrote:

Martialische Rhetorik im Atomstreit mit Iran

Im Atomstreit mit Iran hat der amerikanische Präsident George W. Bush am Mittwoch vor einem «Dritten Weltkrieg» gewarnt.

Eben, siehst du KIM: Ich hatte diese Sache noch nicht gelesen, sondern mein abendliches Digest angestellt. Eklige Situation:

1. Bush ist in einer Lage, in die ein Verzeiflungstäter gelangt.

2. Die Republikaner haben keine Chance, die Wiederwahl ohne neuen Krieg zu gewinnen.

3. Die USA sind in einer Notlage: "addicted to oil" (Bush). Nun führt bereits Venezuela gegen China aus, und die Nahostländer, die immer mehr US-feindlich werden, wollen das Selbe.

4. No oil: States gonna hit.

5. If States hit, gut für sie. Sie haben notfalls eine splendid isolation. Lieber kämpfen, als kampflos aufgeben, solange man die beste army-machinery in der Welt hat.

6. US haben Zuneigung bei den Asiaten, wie überhaupt die kaukasische "Rasse" (pardon me, for using the word race).Trotz der Abneigung gegen das Wort empfinden die Euris, dass ihnen die Ostasiaten insgesamt ins Auge passen. Es scheint gegenseitig.

7. Drum eben: 1984, as George Orwell dreamt: conflict between continents/large parts of the planet.

Long-term view.

Wenn ich auch kein Freund Ueli Maurers oder Blochers bin, wähle ich ab und zu für sie (dieses Mal nicht). Es ist zwar nicht hübsch, wie sie die Dinge sagen, aber durchaus eine Sorge im Volk: Dass hier islamische Unterwanderung geschehen könnte, die uns im Falle eines Konflikts (aus meiner Sicht langfristig unauswichleich) zum inneren Feind würde.

This! is today's worry of the stock market. Trying to bring it into words.

Es gibt noch Schlimmeres.

Endspurt
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@Learner:

Ich weiss nicht in welchen Grenzregionen (ausser der Türkei) die meisten Kurden leben, nehme mal an in Syrien am wenigsten im Irak am meisten und im Iran folglich am zweitmeisten.

Alle drei Länder würden es wahrscheinlich begrüssen, wenn die Türken im Nordirak "für Ordnung sorgen würden", denn die Kurden sind in diesen 3 Ländern "Fremdkörper" und nicht so beliebt.

Nun sind die Kurden im Nordirak, wie Du erwähnst, die besten Freunde der Amerikaner seit dem Einmarsch, es geht ihnen wirtschaftlich besser als früher, zudem sitzen sie an den Pipelines.

Den Amerikanern kann es nicht gleichgültig sein, was dort passiert, wenn die türkische Armee gegen ein paar Tausend kurdische Bewaffnete kämpft.

Weiterer Druck kommt aus dem Iran, der sich natürlich von Putins Staatsbesuch, übrigens dem ersten eines russischen Staatsoberhaupts seit 60 Jahren, geschmeichelt und unterstützt fühlt.

Bin mal gespannt, wie die Amis reagieren, falls die Türken wirklich in den Nordirak einmarschieren sollten.

KIM
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Guten Morgen

18. Oktober 2007, Neue Zürcher Zeitung

Die US-Wirtschaft an einem Scheideweg

wm. (Washington) Die September-Zahlen zu den neuen Baubewilligungen und Bauaufnahmen bei Wohnbauten sind erheblich schlechter ausgefallen, als die in dieser Frage keineswegs optimistischen Beobachter erwartet hatten. Die Einsicht, dass die noch vor drei Monaten nahe geglaubte Konsolidierung der Lage einem neuerlichen Einbruch Platz gemacht hat, wird mittlerweile auch von den Behörden geteilt. Notenbank-Chef Bernanke hatte am Montag die Erwartung geäussert, dass der Wohnungsbau noch bis Anfang 2008 das Wachstum belasten werde. Finanzminister Paulson hatte am Dienstag nachgedoppelt; seiner Meinung nach wird die Korrektur nicht so schnell beendet sein wie bisher erwartet, und er nannte den rückläufigen Häusermarkt den zurzeit wichtigsten Risikofaktor für die US-Wirtschaft. Das tönt alles andere als zuversichtlich. Der Inhalt des «Beige Book» der Notenbank hat ebenfalls wenig zur Hebung der Stimmung beigetragen. Es wird eine gewisse Abschwächung des Wirtschaftswachstums seit August bestätigt. Überdies werden leicht rückläufige Konsumausgaben konstatiert. Hier liegt der wichtigste Transmissionsriemen, der die Schwäche des Wohnungsbaus auf die ganze Wirtschaft übertragen könnte. Dass der Konsum leiden könnte, wird allenthalben vermutet, muss aber nicht sein, falls sich der im «Beige Book» weiterhin als solid bezeichnete Arbeitsmarkt gut hält. Die Einschätzungen im «Beige Book» können daher sowohl als Signal interpretiert werden für das Abgleiten in eine Rezession wie auch für die Chance, die Schwäche zu überwinden.

Heut könnts ein wirklich spannender Tag werden!

"Börsenerfolg ist eine Kunst und keine Wissenschaft."
André Kostolany
 

wildhund
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SMI im Oktober

Frankenschwäche: Roth stellt Zinserhöhung in Aussicht

Bern. AP/baz. Nationalbankpräsident Jean-Pierre Roth hat die Schwäche des Schweizer Frankens gegenüber dem Euro als ungerechtfertigt bezeichnet und auf die Möglichkeit einer weiteren Leitzinserhöhung hingewiesen.

An einer Medienkonferenz über die Vorbereitung der Schweizer Stimmrechtsgruppe auf die Herbsttagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) ging der Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB) am Mittwoch in Bern speziell auf die Schwäche des Schweizer Frankens ein. Die neue Abschwächung des Franken gegenüber dem Euro stehe nicht im Einklang mit den fundamentalen Faktoren der Schweizer Wirtschaft. Bei der letzten Leitzinserhöhung vom September habe die Nationalbank keine Aussage über die künftige Entwicklung des Leitzinses gemacht. Dies sei wegen der damaligen Unsicherheiten gerechtfertigt gewesen, heisse aber nicht, dass es in naher Zukunft keine weiteren Zinserhöhungen durch die Nationalbank mehr gebe, sagte Roth. Solche Interpretationen auf den Finanzmärkten seien falsch.

Insbesondere wenn die Schwäche des Frankens die Inflationsaussichten verschlechtern sollten, werde die Nationalbank nicht zögern, die Zinsen weiter zu erhöhen, sagte der SNB-Präsident und fügte hinzu, dass die Währungshüter diesen Aspekt besonders wachsam verfolgten.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!



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Dr.Zock
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SMI im Oktober

Ich habe soeben in einem Interview mit Uwe Raab auf Bloomberg seine Einschätzung für die kommenden Woche mitverfolgt. Dieser sieht demnächst einen Kursrutsch voraus. Was haltet Ihr davon ?

Gruss

Dr.Zock

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

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