SMI im Oktober

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MarcusFabian
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SMI auf Wochenbasis

Auf Wochenbasis ist der SMI in einer leicht aufwärts gerichteten Seitwärtsbewegung seit Dezember 2006.

Solange er in dieser Range bleibt - und nichts spricht dagegen - dürften wir gegen Ende November den SMI zwischen 9625 und 9700 sehen. Danach wird sich zeigen, ob wir wieder einen Abpraller nach unten kriegen oder ob die lanftistige Seitwärts-Range nach oben durchbrochen werden kann.

Auf der Süd-Seite ist bei 8621 eine starke Unterstützung, die nicht durchbrochen werden darf!

Fazit über alle drei Zeitebenen: SMI ist ein Kauf: Im Stundenchart, im Tageschart und im Wochenchart.

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oli181.
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SMI im Oktober

Hallo MarcusFabian

an dieser Stelle einmal ein grosses Danke für deine ausführlichen und verständlichen Beiträge. Es ist richtig wertvoll und interessant deine Beiträge zu lesen!

Gruss oli181

Dr.Zock
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SMI im Oktober

Dem möchte ich mich ebenfalls anschliessen. Ein grosses Dankeschön gilt auch unserem Oberindianer "learner", und natürlich allen engagierten Forumsmitglieder. Dank diesem Forum habe ich viel gelernt, und viele - vermutlich schmerzhafte - Fehler nicht gemacht !

Danke an Euch alle und ein geruhsames, schönes Wochenende

Dr.Zockelmann

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

learner
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Re: SMI auf Wochenbasis

MarcusFabian wrote:

Fazit über alle drei Zeitebenen: SMI ist ein Kauf: Im Stundenchart, im Tageschart und im Wochenchart.

Ich freue mich sehr, dass wir zum selben Ergebnis kommen. Scheint's, dass auch das Put/Call-Verhältnis die selbe Sprache spricht.

Das sage ich auch mit einiger Besorgnis. Die Zeit eines nachhaltigen Trends ist vorbei. Buy-and-Hold-Investoren haben seit November 2006 keinen Cent dazu verdient, gemäss SMI. Unter dem Strich haben sie verloren, wegen der Franken-Abwertung und der Teuerung. Jenes Konzept ist also nicht lohnenswert. Was wohl der Grund für den Run auf Gold ist. Wenn alles unsicher ist, dann will man etwas, das sicher scheint.

Und wir tun hier unser chartischisches Spiel, um kein Geld zu verlieren.

Es gibt noch Schlimmeres.

MarcusFabian
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Re: SMI auf Wochenbasis

learner wrote:

Scheint's, dass auch das Put/Call-Verhältnis die selbe Sprache spricht.

Stimmt. Derzeit stehen 3 Bullen einem Bären gegenüber. Solange es nicht allzu bullisch wird, steht steigenden Kursen nichts im Wege Wink

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MarcusFabian
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SMI im Oktober

learner wrote:

Hier noch ein Beitrag von Wegelin, der aus der US-Fondsstatistik seine Schlüsse zieht. Summa summarum: Es ist gegenwärtig viel Geld in Bonds und im Geldmarkt platziert. Selbstverständlich wartet es nur auf ein Signal, um in Aktien umparktiert zu werden. Wegelin glaubt an eine Jahresend-Rallye:

Fondsstatistik von AMG Data (wöchentlich, per 24.10.07): Aktienfonds exklusive ETF’s -$1.46 Mrd., wobei die „Domestics“ mit einem Abfluss von $965 Mio. und die „non-Domestics“ mit Rücknahmen von $494 Mio. konfrontiert waren. ETF’s Totalabfluss $763 Mio.; grösste ETF-Bewegungen: SDPR Trust -$5.69 Mrd., iShares S&P500 +$3.15 Mrd., iShares Russell 2000 +$1.26 Mrd., PowerShar QQQ -$1.1 Mrd.; Bondfonds +$828 Mio., Geldmarktfonds +$35.91 Mrd. (!!).

Das ist nicht so einfach zu verstehen. Vor allem, wenn man - wie ich - die einzelnen Fonds nicht kennt.

Vereinfacht und auf deutsch übersetzt bedeutet das in etwa folgendes:

Nehmen wir an, es gibt eine konstante Menge an verfügbarem Geld, das angelegt werden will. Dann konkurrieren verschiedene Märkte um dieses Geld:

* Aktien

* Obligationen

* Rohstoffe

* Immobilien

* Cash

Der Anleger wird sich immer die lukrativste der ersten vier Anlagemöglichkeiten auswählen und nur im Notfall bzw. als Reserve Cash halten.

Entsprechend werden auch Gelder umgeschichtet.

Immobilien sind in den USA derzeit kein attraktives Investment. Dort wird wenig investiert.

Aktien sind etwas weniger Attraktiv wegen der unsicheren Wirtschaft und Obligationen sinken wegen fallender Zinsen.

Entsprechend wird viel Geld in Cash gehalten.

Natürlich ist die ursprüngliche Annahme falsch, dass die Menge des anzulegenden Geldes konstant ist. So hat beispielsweise die Immokrise bereits ein paar Milliarden Dollar vernichtet (etwa $11 Mrd bisher, weitere 70-80 Mrd folgen bis 2009) und ausserdem gibt es ja auch für einen Amerikaner nicht nur den amerikanischen Markt. Geld kann genau so gut im Ausland angelegt werden.

In den vergangenen Jahren konnte man feststellen, dass die Amis vorzugsweise bei sinkendem Dollar ihre US-Anlagen zugunsten japanischer und europäischer Werte verkauft haben. Ist der Dollar dann wieder gestiegen, wurden die Gelder wieder repatriiert.

Wie dem auch sei. Ich nehme den Ball mal auf und schaue, wieviel Geld in den Dow geflossen ist. Das ist die Kurve FVE (Finite Volume Element). Ein indikator, der Volumen und Preis in der Kurve darstellt. Volumen, also Anzahl Aktien, multipliziert mit dem Preis gibt das Handelsvolumen und zeigt somit das Interesse des Big-Money an einem Markt an.

Um Rückschlüsse auf die aktuelle Situation zu ermöglichen, habe ich drei Divergenzen eingezeichnet.

Gehen wir's mal durch:

Im idealen Bullenmarkt steigen beide Kurven: Der Preis des Dow sowie das Volumen. Diese Situation haben wir im August/September, Olive Linien.

Interpretation: Mit steigendem Kurs steigt auch das Interesse der Marktteilnehmer. Es fliesst mehr Geld in Aktien.

Das Gegenteil hatten wir Juni/Juli: Das Hoch mitte Juli wurde relativ lustlos mit etwa dem halben Volumen erreicht wie jenes im Juni (blaue Linien). Wir haben also steigende Kurse beim Dow bei gleichzeitig sinkendem Volumen. Das nennt man bärische Divergenz und die ist oftmals Auslöser für Korrekturen.

In diesem Fall lässt sich das fehlende Kaufinteresse aber auch einfach durch die Ferienzeit erklären.

Kommen wir zur Gegenwart (hellblau):

Wir hatten zwischen den beiden Höhepunkten im Oktober keine Steigerung beim Volumen. Also immer noch Unsicherheit im Markt. Das Volumen ist bei weitem nicht da, wie es in den Jahren zuvor bei einer Jahresendrally war

...

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MarcusFabian
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SMI im Oktober

... Hier zum Vergleich ein Mehrjahres-Chart. Man beachte die jeweils auf 50 ansteigenden Volumen im Oktober. Wo stehen wir jetzt? Lustlos bei knappen 30.

Sollte das Volumen nicht ansteigen, wird das eine eher dürftige Jahresendrally, wenn überhaupt!

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learner
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SMI im Oktober

Die Asiaten sind wieder mal stark drauf, an diesem Montag, der sich bei ihnen dem Abend zuneigt, während bei uns der Tag erwacht:

http://finance.yahoo.com/intlindices?e=asia

Auch der sonst vorsichtige Nikkei + 1.5 Prozent.

Mal schauen, ob das Tempo diese Woche gehalten werden kann. Gespannt warte ich auf die Kursentwicklung von ubsn auf die Zahlen morgen, und die Reaktion der Märkte auf den FED-Zins-Entscheid.

wsj: ... rising oil prices, mixed corporate profit reports and the spreading effects of a housing slump continue to fuel tumult in the economy -- and some underlying patterns suggest that stocks may have trouble maintaining their high-wire act. ...

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Elias
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Vorbörse

SMI 9065

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

oli181.
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SMI im Oktober

:?:

Ich sehe "nur" 9007. Elias, woher hast du deine Daten?

KIM
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SMI im Oktober

Guete Morge

Markt und Börse: 29. Oktober 2007, 06:36, AWP

AKTIEN NYSE/NASDAQ/Schluss: Fest - Microsoft und Hoffnung auf Zinssenkung

http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/stockmarkettickerdepart...

UBS bestätigt Konzernverlust für Q3 - Situation bleibt schwierig

29.10 07:11

Zürich (AWP) - Die UBS AG hat ihre früher gemachten Angaben zum dritten Quartal 2007 bestätigt, zeigt sich aber für das vierte Quartal sehr vorsichtig. Die Bank bezieht dabei Stellung zu einem Medienbericht vom Wochenende, wonach bei der Bank zusätzlicher Abschreibungsbedarf im Zusammenhang mit Handelspositionen am US-Subprime-Markt für Wohnhypotheken besteht.

Die UBS werde ihre Ergebnisse für das dritte Quartal wie geplant morgen Dienstag bekannt geben, könne aber bestätigen, dass sich der Konzernverlust innerhalb der erwarteten, am 1. Oktober angekündigten Bandbreite von zwischen 600 und 800 Mio CHF bewegen werde, teilte die Bank am Montag mit.

Denke die UBS wird morgen für schlechte Stimmung sorgen!

"Börsenerfolg ist eine Kunst und keine Wissenschaft."
André Kostolany
 

learner
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SMI im Oktober

Ich sehe auch 9007.

Somit ist schon vorbörslich die Marke 9000 genommen, die ein bedeutender Widerstand war. Positiver Start in die Woche.

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oli181.
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SMI im Oktober

learner wrote:

Somit ist schon vorbörslich die Marke 9000 genommen, die ein bedeutender Widerstand war. Positiver Start in die Woche.

Ist es richtig, dass wenn der SMI heute über 9000 schliessen würde diese 9000 dann neu nach unten ein bedeutender Widerstand sein wird?

learner
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SMI im Oktober

KIM wrote:

Denke die UBS wird morgen für schlechte Stimmung sorgen!

Vermutlich wird sie nicht noch weiter fallen. Aber ich wäre erstaunt, wenn sie morgen zulegen würde, wie das letzte Mal, als sie die Karten offenlegte. Sehe zwar, dass viele Wetten darauf laufen, in Form von UBSDG, habe mich aber entschieden, nicht darauf einzusteigen. Die Aussichten sind zu unklar, als dass Bankenaktien nun eine Rallye hinlegen sollten.

Für diese Woche scheint mir interessant, im Visier zu behalten:

ABB

Richemont

Holcim

Julius Bär (Outperformer am Freitag)

Nesté

Nobel Biocare (Zahlen am Dienstag)

Swiss Re

Swatch

Syngenta

Zurich

Kurz: Fast alles ausser die grossen Banken.

Schade gibt's keinen Runner auf dieses Paket. Wirklich schade.

Es gibt noch Schlimmeres.

learner
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SMI im Oktober

oli181 wrote:

learner wrote:
Somit ist schon vorbörslich die Marke 9000 genommen, die ein bedeutender Widerstand war. Positiver Start in die Woche.

Ist es richtig, dass wenn der SMI heute über 9000 schliessen würde diese 9000 dann neu nach unten ein bedeutender Widerstand sein wird?

Was Widerstand war, wird danach zur neuen Unterstützung, nach den Büchern der Börsenlehre. Das Problem ist einfach, dass Widerstände härter zum Nehmen sind, als dass Unterstützungen gebrochen werden. Das eine geschieht süferlig, das andere schlagartig. Wenn eine Unterstützung durchbrochen wird, dann löst das schlagartig eine Menge Stop-Losses aus. Das eine geschieht mit langsam zunehmendem Mut und Appetit, das andere durch das Ziehen des Fallstricks. Biggrin

Kannst es dir vorstellen wie beim Klettern. Du kommst langsamer rauf als runter.

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KIM
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SMI im Oktober

@ learner

Hast du nicht ev. noch ein, zwei Aktien vergessen in dein Paket einzuschnüren? Wink

Wie siehts aus mit Sqn und Meyer Burger? Denkst du es werden Gewinnmitnahmen realisiert?

Gruss Kim

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learner
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SMI im Oktober

KIM: Habe hier nur die Large Caps erwähnt. Bei den Kleinen habe ich heute einiges vor.

Zu Bankenwerten noch einmal. Zitat aus invest.ch:

"In Tokio zogen die Kurse von Finanzwerten wie Sumitomo Mitsui und Mizuho Financial kräftig an. Sie folgten dabei dem Trend von Wallstreet. Dort setzt sich zusehends die Sicht durch, Banken seien eine viel versprechende Anlage - günstig und mit hoher Dividendenrendite."

Ist immer wieder lustig, die ständig unlogische Logik der Börse. Wer spielen will: UBSDG. Nach allgemeiner Theorie des Money-Managements darf man ja ein Prozent des Kapitals pro Trade riskieren. ...

Es gibt noch Schlimmeres.

KIM
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SMI im Oktober

learner wrote:

KIM: Habe hier nur die Large Caps erwähnt. Bei den Kleinen habe ich heute einiges vor.

Zu Bankenwerten noch einmal. Zitat aus invest.ch:

"In Tokio zogen die Kurse von Finanzwerten wie Sumitomo Mitsui und Mizuho Financial kräftig an. Sie folgten dabei dem Trend von Wallstreet. Dort setzt sich zusehends die Sicht durch, Banken seien eine viel versprechende Anlage - günstig und mit hoher Dividendenrendite."

Ist immer wieder lustig, die ständig unlogische Logik der Börse. Wer spielen will: UBSDG. Nach allgemeiner Theorie des Money-Managements darf man ja ein Prozent des Kapitals pro Trade riskieren. ...

Natürlich die Large Caps, sorry!

Noch kurz folgendes zu UBS:

Gerüchte über neue Milliarden-Abschreiber

Die UBS wird ihr konkretes Ergebnis des dritten Quartals am Dienstag publizieren. Die ungewöhnliche Medienmitteilung vom Montag begründet sie mit einem unbestätigten Mediengerücht vom Wochenende, in denen von einem möglichen Verlust von 3 Mrd. Fr. im vierten Quartal 2007 die Rede war.

Wünsche viel Spass beim spielen mit UBSDG!

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MarcusFabian
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SMI im Oktober

Mal ein bisschen Werbung in eigener Sache: Ich habe hier http://board.cash.ch/bb/viewtopic.php?t=1648 eine Umfrage gestartet, wann der SMI die 10'000 knacken wird.

Bisher haben nur 21 User abgestimmt. Ich wäre für etwas regere Beteiligung dankbar Wink

Merci

buli-buli
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SMI im Oktober

CH/La moitié des résultats des entreprises suisses révisés (étude)

Zurich (AWP/ats) - La moitié des entreprises suisses cotées à la Bourse doivent réviser leurs comptes et bilans annuels, démontre une étude de PricewaterhouseCoopers. Les erreurs d'interprétation sont l'une des causes de ces corrections.

Selon les résultats de l'enquête du cabinet de conseils publiés lundi, 54% des entreprises revoient leurs comptes en cours de révision. Les principales méprises sont dues à des erreurs d'interprétation, des évaluations erronées, des contrôles internes insuffisants ou des erreurs d'écritures. En moyenne, les réviseurs travaillent sur cinq versions des résultats annuels.

ats/rp

wildhund
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SMI im Oktober

Spekulation auf US-Zinssenkung treibt Euro auf Rekord

Frankfurt. SDA/DPA/baz. Die Erwartung einer weiteren US- Zinssenkung hat den Euro auf ein Rekordhoch getrieben. Die Gemeinschaftswährung stieg am Montag zeitweise bis auf 1,4438 Dollar und war damit so teuer wie noch nie.

«Jeder ist auf die Zinsentscheidung fokussiert und versucht, sich entsprechend zu positionieren», sagte ein Händler. «Überwiegend wird erwartet, dass die Fed einen kleinen Schritt machen wird, aber einige stellen sich auch auf einen grösseren Schritt ein.»

Die Mehrzahl der Analysten geht davon aus, dass die US-Notenbank Fed den Leitzins am Mittwoch um 25 Basispunkte auf 4,5 Prozent senken und damit auf den sich beschleunigenden Abschwung am Immobilienmarkt reagieren wird.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!



Mache was Du willst, aber mach es richtig!

oli181.
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SMI im Oktober

learner wrote:

oli181 wrote:
learner wrote:
Somit ist schon vorbörslich die Marke 9000 genommen, die ein bedeutender Widerstand war. Positiver Start in die Woche.

Ist es richtig, dass wenn der SMI heute über 9000 schliessen würde diese 9000 dann neu nach unten ein bedeutender Widerstand sein wird?

Was Widerstand war, wird danach zur neuen Unterstützung, nach den Büchern der Börsenlehre. Das Problem ist einfach, dass Widerstände härter zum Nehmen sind, als dass Unterstützungen gebrochen werden. Das eine geschieht süferlig, das andere schlagartig. Wenn eine Unterstützung durchbrochen wird, dann löst das schlagartig eine Menge Stop-Losses aus. Das eine geschieht mit langsam zunehmendem Mut und Appetit, das andere durch das Ziehen des Fallstricks. Biggrin

Kannst es dir vorstellen wie beim Klettern. Du kommst langsamer rauf als runter.

Danke für deine Erläuterungen. Wie sieht das nun aus, wenn der Index wie heute teilweise unter den 9000 Punkten ist, aber wieder darüber geht? Schlecht? Normal?

Oder sollte er, damit die Unterstützung hält dauernd über 9000 Punkten bleiben?

learner
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SMI im Oktober

@MarkusFabian:

Mich nähme deine Einstellung wunder, was du glaubst.

Wir sind hier in einem Forum, in dem kaum was gelöscht wird. Man muss auch keine journalistische Exzellenz aufweisen, um etwas zu schreiben. Man kann also sagen, ob sachlich oder emotional, was man denkt. Nun, in meinem Fall, ist es so, dass ich mich einstmals mit Geschichte/Soziologie beschäftigt hatte. Dies ist vermutlich der Grund, warum ich mich an nichts Fixes halte, sondern versuche, die weite Zukunft voranzuschlagen. Dabei, muss ich auch sagen, bin ich Pessimist, in allem, und aus Überzeugung, was den Menschen oder das Menschentum betrifft. Und: Alles vergeht (ein kleiner Überzeugungssplitter, der mir von meinem einstmaligen Interesse am Buddhismus übrig blieb.)

Warum ich das sage: Habe nach (m)einer Einstellung gesucht, in der gestanden hätte: Nie! erreicht der SMI die 10000! Dort hätte ich angeklickt. Nicht in 10000 Jahren. Dann wird es hier nur wieder Jäger und Sammler geben, falls überhaupt. Mindestens werden Mikroorganismen Jäger und Sammler sein. Der totale Holocoust ist auf diesem Planeten schwer zu schaffen, solange er diese Distanz zur Sonne behält ... .

Ich weiss, die Idee ist emotional, wie alles, was ich sage. Aber ... der Markt hat (wie ich hier nicht zum ersten Mal sage) eine toppische Ausprägung. Es gibt massenweise ungelöste Probleme:

-Überbevölkerung des Planeten; nicht nur dies: nur noch Gesellschaften, die am Topf einer funktionierenden Wirtschaft stehen; nur noch Gesellschaften, die in ein Proletariat von noch nie gekanntem Masse fallen, falls der Nachschub nicht mehr funktioniert.

-Der Nachschub steht in Frage: nicht nur Erdöl geht aus (das einzige Mittel, womit der Nachschub/Massenkonsum ermöglicht wurde), sondern das (landwirtschaftlich) bebaubare Land wird zunehmend zugepflastert. Es wird dort zugekleistert, wo das fruchtbarste Land liegt. Somit ergibt sich immer weniger Land pro Kopf der Bevölkerung. (Dies rechtfertigt ja den ganzen gegenwärtigen landwirtschaftlichen Hype, der noch zunehmen wird.)

-Es gibt (durch dieses Problem vorangetrieben) atomare Proliferation. Es wird für das letzte Fressen (frei nach Brecht) gerüstet.

Konklusion:

Die Globalisierung zerfällt blitzschnell in Scherbensplitter, sobald Erdöl nicht mehr ausreichend geliefert wird (was jetzt ja schon der Fall ist, weswegen die Preise so steigen, dass der Wahnwitz glaubt, aus Tierfett den fehlenden Stoff nachzuliefern.) Steig mal in eine 380, die von Schweinebäuchen getrieben wird. Forget that.

Drum: Das Ganze ist gegenwärtig das Glanzstück eines Hochseiltänzers. Es gibt die kafkaeske Geschichte von Kafka dazu.

oli181 wrote:

Wie sieht das nun aus, wenn der Index wie heute teilweise unter den 9000 Punkten ist, aber wieder darüber geht? Schlecht? Normal?

Oder sollte er, damit die Unterstützung hält dauernd über 9000 Punkten bleiben?

MHO: Es ist immer so, dass ein neuer Widerstand abgetastet wird, unterschritten, etc. Es kommt auf die Volumenmenge an, bzw. wie überzeugt/frenetisch ein Markt was angeht.

Aus meiner Sicht: Yes, wir haben den neuen Widerstand genommen, aber er ist extrem durchlässig. Der Erdölpreis macht mir Sorgen. Wenn morgen das FED nur 0.25 Prozent an Zinsen nachlässt, könnte es eine allgemeine Enttäuschung sein. Falls es 0.5 gewährt, dann wird der Dollar weiter kippen, was weitere Verunsicherungen bewirkt.

Drum, persönlich, bin ich nur in sehr ausgewählten Aktien, die genau vom gegenwärtigen Problem profitieren sollten, im Übrigen mit zwei Dritteln meines Cashs auf der Seitenlinie parkiert, in Schwiizerfränkli, die zwar gelitten haben, aber doch einiges an Sicherheit versprechen.

Much ado about nothing.

Werde mit diesem Posting (aus dem Bauch) vielleicht einige feindselige Reaktionen bewirken. Dann sage ich: das wollte ich nicht. Wollte nur die contrarian Seite zeigen, bzw., was dann plötzlich die Märkte beschäftigen könnte, wenn Öl an die 100 geht. That's all.

Es gibt noch Schlimmeres.

MarcusFabian
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learner wrote:

@MarkusFabian:

Mich nähme deine Einstellung wunder, was du glaubst.

Du meinst zu SMI-10'000 oder ganz allgemein?

Zu SMI-10'000: Da fehlen noch etwa 11%. Das müsste bis spätestens März 2008 machbar sein. Vielleicht sogar noch bis Dezember 2007.

Irgendwann wird der SMI ganz sicher 10k erreichen. Das ergibt sich schon alleine aus der Inflation des Schweizer Franken um rund 12% pro Jahr. Sprich: Selbst wenn die Wirtschaft stagniert, wird der SMI um diesen Wert nominal steigen.

Das ist ja dasselbe Phänomen, das wir in diesen Wochen bei Dow & Co. erleben. Der steigt einfach, weil der Dollar an Wert verliert. In Euro oder CHF gerechnet bleibt er in etwa konstant. Deshalb trade ich diesen Dreck ja auch nur mit Hebel-Scheinen. Da kann mir der Dollar-Verlust egal sein.

Spätestens, wenn der Dollar so richtig anfängt zu kollabieren und die Anleger panikartik Investments aus den USA abziehen, wird die Schweiz als Flucht-Land für diese Gelder profitieren. Denn irgendwo muss die Kohle ja gebunkert werden und die Schweiz halt immer noch einen guten Ruf als sicherer Hafen.

Somit könnte es ein kurzes Aufflackern in unserem SMIley geben bevor sich die Erkenntnis durchsetzt, dass die Schweizer Wirtschaft ohne die USA halt nicht mehr ganz so rund läuft wie die gestiegenen SMI-Kurse erwarten lassen.

Dann wird auch bei uns eine Rezession einsetzen. Vielleicht gib's sogar eine Währungsreform doch danach steigt die Wirtschaft (mit neuer globaler Währung?) wie Phoenix aus der Asche und das Spiel beginnt von neuem - für die nächsten 30 Jahre Wink

citybueb
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SMI im Oktober

Ich bitte um korektur bzw. erklärung.

ich bin einmal ein par szenarien durchgegangen auf den verlauf des smi in bezug auf den fed entscheid

1 szenario die fed sinkt den zinssatz um 0.25% = der dow bleibt evtl- gleich oder warscheindlicher das er abgiebt, da dies bereits im kurs enthalten.

2 szenario der zinssatz bleibt gleich, wegen inflationsängsten ect. die börsen sinken

3 szenario die fed senkt ihn 0.5% der dow geht nach oben

ich habe diese szenarien nun heute schon igs mal durch den kopf gehen lassen und bin zum noch nicht überzeugtem schluss gekommen das die wahrscheindlichkeit auf sinkende kurse grösser ist........

gehe ich richtig in dieser annahme? bin dankbar für eure hilfe

gruss bueb

Ich gehe nie mehr golfen!

"Wieso nicht"?

"Ich besitze Renten mit 1 % Rendite, meine Aktien sinken, ich habe Call´s statt Putt`s, ich liege im Dollar hoffnungsvoll schief, und die Idioten im Club fragen nach meinem Handicap!"<

learner
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SMI im Oktober

MarcusFabian wrote:

Irgendwann wird der SMI ganz sicher 10k erreichen.

Lieber MF, ich gestehe, dass unsere Diskussion von Anfang an extrem contrarian war, und ich werde mir Mühe geben, es so zu behalten.

Allein: Du hast mein Denkgefüge mit vielem infiltriert. Wir sind in einem ekligen Diskurs, in dessen Mitte vielleicht die Wahrheit liegt.

Kurzfristg, denke ich, sind wir in Energie-Artikeln.

Würde gerne Land kaufen, wenn ich auch 10000 Maschinenpistolen dazu geliefert bekäme. Weil's nicht so ist, kaufe ich halt nur ... Aktien.

P.S. Correction for some mistypings.

Es gibt noch Schlimmeres.

learner
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SMI im Oktober

citybueb wrote:

bin zum noch nicht überzeugten schluss gekommen, dass die wahrscheinlichkeit auf sinkende kurse grösser ist...

Obwohl deine Idee den Charts entgegensteht, kann ich es mir gut so vorstellen, wie du es sagst.

Aus meiner Sicht geht es darum, sich (wie immer) die grossen Charts anzuschauen: Welches sind die gegenwärtigen Outperformer? Darauf setzen, bis sich wieder ein neues Szenario ergibt.

Es gibt noch Schlimmeres.

meridiannet
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SMI im Oktober

learner wrote:

Würde gene Land kaufen, wenn ich auch 10000 Maschinenpistolen dazu geliefert bekäme. Weil's nicht so ist, kaufe ich halt nur ... Aktien.

Was machst dann mit den Schiesseisen? Weil dann brauchst auch noch jemand der die Prügel bedienen kann?

Bezahlst besser brav steuern und investierst in einem sicheren Staat. Dann darfst deine Investitionen nahezu sicher behalten.

Ansonsten Peace! Da gefällt mir der Dalai Lama mit seiner Aussage, Krieg ist ein veraltetes Konzept:

http://www.netzeitung.de/ausland/787190.html

chuecheib
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SMI im Oktober

learner wrote:

citybueb wrote:
bin zum noch nicht überzeugten schluss gekommen, dass die wahrscheinlichkeit auf sinkende kurse grösser ist...

Obwohl deine Idee den Charts entgegensteht, kann ich es mir gut so vorstellen, wie du es sagst.

Aus meiner Sicht geht es darum, sich (wie immer) die grossen Charts anzuschauen: Welches sind die gegenwärtigen Outperformer? Darauf setzen, bis sich wieder ein neues Szenario ergibt.

nun ja einerseits zeigt die charttechnische analyse in eine positive richtung und andererseits ist unser lieber ben bernanke ja dafür bekannt dass ihn die inflation wenig kümmert ... die zinssenkung wird kommen ... die frage ist nur noch 25 oder 50 basispkte... ich meinerseits würde sogar zu 50 tendieren da da unser lieber notenbankchef ( auch unter dem namen helikopter-ben bekannt ) sich wenn überhaupt um die deflation kümmert ... (siehe 2002)...

START! Time to play the Game !!!!!

learner
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SMI im Oktober

meridiannet wrote:

Peace!

Bruder, ich sage das zur Provokation. Nichts ist sicher. Vor dreissig Jahre hätte ich für ein paar Cents Land kaufen können, das nun Tausende Wert ist. Doch glaubte ich nie daran. Jetzt glaube ich noch weniger an Sicherheit, in Land. Es kann dir bltzschnell genommen werden, mit einem Raid über Nacht. Mit einer Umeignung, mit tausend Dingen. Warum steigt ein dummes Material wie Gold? Die Leute könnten ja Land kaufen. Da ist ihnen aber eine nutzlose glänzende Scheisse noch lieber als Land. Why?

Dies zur Frage.

Drum sage ich eben: Land ist nicht im Trend. Es ist zu unsicher.

Es gibt noch Schlimmeres.

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