SMI im September 2011

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melchior
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SMI im September 2011

Johnny P wrote:

Wozu wird der den hier gebraucht? Der ist so nützlich wie ein Kaugummi an der Schuhsohle.

1.Wenn aller gleicher Meinung wären, dann gibt es nichts mehr zu sagen.

2.Er treibt MF zur Hochform an. Viele Aspekte kommen ja erst zur Sprache, wenn jemand hinterfragt. Und darin ist k3000 spitze. Kann ja jeder selber entscheiden, welche Argumente ihm mehr einleuchten.

3.Er kann gut schreiben.....ist natürlich Geschmacksache.

Johnny P
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SMI im September 2011

Niemand hat etwas gegen Meinungsvielfalt...aber pure Arroganz mit Substanzlosem gefasel...das braucht niemand. Wobei solange der Hamster rumschwirrt das Forum eh nicht mehr ernst zu nehmen ist.

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

melchior
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SMI im September 2011

Johnny P wrote:

Niemand hat etwas gegen Meinungsvielfalt...aber pure Arroganz mit Substanzlosem gefasel...das braucht niemand. Wobei solange der Hamster rumschwirrt das Forum eh nicht mehr ernst zu nehmen ist.

Du willst wohl gleich alle loswerden? Lol

Stella und K3000 leisten hier einiges, ob es passt oder nicht, aber sie tun das gratis. Wir sind alle aus Fleisch und Blut und Macken. Die einen haben mehr vom einen, die anderen mehr vom anderen.

Wäre es nicht langweilig wenn alle so klug und vernünftig wären, wie wir zwei? Lol

weico
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SMI im September 2011

Johnny P wrote:

Wobei solange der Hamster rumschwirrt das Forum eh nicht mehr ernst zu nehmen ist.

Ernst nehmen...

...geiler Witz.. LolLol

weico

MarcusFabian
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SMI im September 2011

k3000 wrote:

Weiter sind die Renditen stark davon vom vintage year abhängig. Bei identischer Struktur unterscheiden sich zB das Jahr 2000 und 2008 massgebend.

Sorry, aber ich verstehe es immer noch nicht. Dass IO Strips Zinsabhängig sind ist mir schon per Definition klar.

Aber: Egal, ob man mehrere Hypotheken mischt, daraus Bonds generiert oder nicht, Bei den Bonds principal und coupons trennt oder nicht ...

Ganz unten in der Kette ist irgend einer, der 6% für eine Hypothek bezahlt. Von mir aus lass es auch eine Mischung von verschiedensten Hypotheken und einem Durchschnitt von 8% sein. Wer auch immer schlussendlich diese Hypotheken finanziert und entsprechende Renditen kassiert, kann doch niemals mehr als 8% verdienen!? Wahrscheinlich eher weniger, weil ja auf den ganzen Zwischenstufen zw. Hausbesitzer und dem Investor eine oder mehrere Banken sind, die auch noch kassieren.

Deshalb nochmals: Wie will man aus einer Bruttorendite von 8% netto 20% rausholen?

MarcusFabian
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SMI im September 2011

cHäRäR wrote:

Dies kann vorallem durch eine höhere versteuerung der hohen Einkommen geschehen. Gibt es sonst noch möglichkeiten?

Ja, gibt es, siehe Geldsysteme-Thread.

Man könnte negative Zinsen einführen. Damit wären leistungslose Zinseinkommen nicht mehr möglich. Die grossen unproduktiven Vermögen würden langsam schmelzen.

In der Natur ist es ja ähnlich: Der Weizen, den der Bauer erntet verliert ja auch an Wert. Der Bauer ist gezwungen, den Weizen zu verkaufen, weil er anderenfalls verfault.

Bei Geld ist das nicht der Fall: Geld verfällt im Gegensatz zu Weizen nicht, ist insofern also besser als Weizen und streng genommen beginnt hier genau der Sündenfall.

Stella
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SMI im September 2011

bernanke auf cnbc

***US/BERNANKE: SIND VORBEREITET ZUM EINSATZ DER INSTRUMENTE FALLS NOTWENDIG 19:48

***US/BERNANKE: HABEN REIHE VON INSTRUMENTEN ZUR STIMULIERUNG DER WIRTSCHAFT 19:48

hat er vor einigen tagen auch schon gesagt...

MarcusFabian
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SMI im September 2011

melchior wrote:

2.Er treibt MF zur Hochform an. Viele Aspekte kommen ja erst zur Sprache, wenn jemand hinterfragt.

Das ist richtig. Von 1997-2003 war ein User namens Syracus hier im Forum die treibende Kraft. Er wusste sehr viel, konnte aber seine Meinung nicht verständlich erklären und hat auch immer mit Fachbegriffen und Abkürzungen um sich geworfen.

Ich habe mir damals die Mühe genommen, seine Abkürzungen und Fachbegriffe nachzuschlagen, zu verstehen was er meinte und habe dann im wesentlichen seine 5-Zeilen Postings auf vielleicht 1 Seite in verständliche Sprache übersetzt und hier wieder gepostet.

In bezug auf K3000 bedeutet das: Es geht in erster Linie darum, dass ich verstehe, was er eigentlich sagen will. Und wenn ich es verstanden habe, wiederhole ich es hier nochmals. Aber in einfachen Worten, die jeder versteht.

weico
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SMI im September 2011

MarcusFabian wrote:

In der Natur ist es ja ähnlich: Der Weizen, den der Bauer erntet verliert ja auch an Wert. Der Bauer ist gezwungen, den Weizen zu verkaufen, weil er anderenfalls verfault.

..in unterentwickelten Agrarstaaten .

In "unseren Breitengraden",ist eine Dauerlagerung von Weizen absolut problemlos möglich.

weico

Ramschpapierhaendler
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SMI im September 2011

weico wrote:

In "unseren Breitengraden",ist eine Dauerlagerung von Weizen absolut problemlos möglich.

...wobei die Lagerung auch Kosten verursacht...

k3000
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SMI im September 2011

MarcusFabian wrote:

Sorry, aber ich verstehe es immer noch nicht. Dass IO Strips Zinsabhängig sind ist mir schon per Definition klar.

Deshalb nochmals: Wie will man aus einer Bruttorendite von 8% netto 20% rausholen?

Das ist aber gar nicht so klar. Es gibt nämlich auch rate-neutral, IIO's (also inverse) oder floating rate IO's.

Ich hab dir doch gesagt, die sollst es aus einer fixed income Perspektive betrachten.

Oder kann für dich eine Obligation, welche mit einem Coupon von 8% herausgegeben wird, auf Lebzeiten maximal 8% Rendite erzielen, komme was wolle?

Falls nein, dann hast du deine Antworten.

MarcusFabian
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SMI im September 2011

k3000 wrote:

Oder kann für dich eine Obligation, welche mit einem Coupon von 8% herausgegeben wird, auf Lebzeiten maximal 8% Rendite erzielen, komme was wolle?

Ja, genau so sehe ich das. Wo ist mein Überlegungsfehler?

cassiopeia75.
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SMI im September 2011

k3000 wrote:

Das erste Thema war, dass du keinen besseren Inflationsschutz für den Schweizer Normalobünzlihobbyinvestor kennst als Gold über 50 Jahre. Einfach, liquid, überall zu haben (Aber eben nur auf Papier - inkl. ZKB, checkt aber niemand). Da hab ich gesagt doch das gibt's, nämlich die Schweizer Immobilie.

Geschätzter K30000

Entgegen deiner Annahme ist eine Schweizer Immobilie kein 100%iger Inflationsschutz. Ich kenne das Business sehr, sehr gut. Normalobünzlihobbyinvestoren, um es in deinen Worten zu beschreiben, ignorieren folgende Fakten:

1

Die durchschnittliche direkte Rendite ist jährlich 4% bis 5%. Dazu kommt die indirekte Rendite, die sich durch Wertänderungen der Immobilie ergibt. Bei Einfamilienhäusern hat sich diese über die letzten 25 Jahre jährlich auf 1,7% bei einfachen Objekten und 2% auf 2,3% bei gehobenen Objekten belaufen.

Quelle: HEV

Die direkte Rendite ist bei einem Mietshaus der Cashflow, der durch die Zahlungen der Mieter reinkommt. Die direkte Rendite errechnet sich hier aus den Opportunitätskosten, genauer dem Vergleich zur Miete, die der Besitzer für die Miete eines vergleichbaren Objekts bezahlen müsste, sowie aus den Eigenleistungen und Unterhaltungskosten zum Erhalt der Liegenschaft. Jederzeit kann ein Brand, Wasserrohrbruch usw. weitere Kosten verursachen.

2

Angesichts der expansiven Geldpolitik interessiert die Frage (deine Annahme), ob diese als Inflationsabsicherung taugt. Inflationsschutz ist keinesfalls automatisch gegeben. So entwertet sich der Wert von Immobilien durch ihre Alterung. Das kann zwar durch bauliche Massnahmen korrigiert werden, doch die sind nicht gratis zu haben.

Den besten Inflationsschutz bietet daher ein Immobilienbesitz mit einem möglichst grossen Landanteil, da unbebautes Bauland keine Entwertung durch Alterung erfährt. Wegen der grossen Bedeutung der Wertänderungsrendite hängt der Inflationsschutz aber ebenfalls stark vom Standort der Immobilie ab.

3

Immobilienbesitzer spüren die Inflation auf der Ausgabenseite weniger als Mieter, weil sie keine Mieten zahlen.

Bezieht man in die Renditebetrachtungen schliesslich noch steuerliche Überlegungen ein – den Eigenmietwert (Eigenwohnheim) und die abzugsfähigen Hypothekarkosten – lässt sich die Rendite je nach Fremdkapitalanteil beim Kauf einer Immobilie leicht anpassen.

Bedenke auch die Liegenschaftsgewinnsteuer und Notarkosten bei Verkauf/Kauf einer Lg.

Angesichts der unterschiedlichen kantonalen Regelungen lassen sich hier keine für die ganze Schweiz gültigen Aussagen machen.

Und noch was...

Ich verstehe nicht, wieso du den Goldkauf als Boulevard-Presse transportierten Akt eines geistigen Tiefflugs beschreibst?

Vermögen heisst nicht nur Cash und Bachsteine besitzen, sondern auch mit EM den Wert absichern.

Deine Diffamierungen gehören zu einer präkonventionellen Ebene der instrumentell-relativistischen Orientierung und deshalb sei dir verziehen. Meinungkundtun ist kein Anspruch auf Macht und Rechthaben ...

Geld allein macht nicht glücklich. Es gehören auch noch Aktien, Gold und Grundstücke dazu. - Danny Kaye

Turbo
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SMI im September 2011

Stella wrote:

at turbo

bitte beantworte diese frage:

Stella hat Folgendes geschrieben:

zit. aus fuw vom mi.7.sept,s.21:

...mit der einführung der wechselkursuntergrenze hat die schweiz indirekt eine grosse wette auf eine baldige erholung im euroraum gemacht. ob diese wette sinnvoll ist, wird die zukunft zeigen....

Hat Trichet heute etwas von einer Erholung im Europaraum erzählt? Wink

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

melchior
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SMI im September 2011

cassiopeia75 wrote:

Vermögen heisst nicht nur Cash und Bachsteine besitzen, sondern auch mit EM den Wert absichern.

Bravo für diesen Beitrag, da erklärt jemand was, der scheinbar von der Sache was versteht und zwar so, dass man was lernt dabei, weil es verständlich geschrieben wurde.

Das sind interessante Aspekte und sie liegen auf der Hand.

So sieht die Realität aus, wenn man nicht nur am compi sitzt und Knöpchen druckt und Geld vermehrt.

So sieht auch die Realität aus, die letztendlich hinter noch so raffinierten Konstrukten, steckt, die in immos anlegen. Das sollte doch jeder bedenken, der so was in Erwägung zieht......ts.......20%.......

MarcusFabian
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cassiopeia75 wrote:

Ich verstehe nicht, wieso du den Goldkauf als Boulevard-Presse transportierten Akt eines geistigen Tiefflugs beschreibst?

Es gibt zwei entscheidende Überlegungen, die darüber entscheiden, ob jemand Gold gegenüber positiv oder negativ eingestellt ist.

1. Die Frage: Ist Gold eine Währung oder ein Industriemetall?

Gold ist beides. Von den Käufen her: 11% werden als Industriemetall gekauft, 87% als Währung (= als Absicherung der Kaufkraft), von 2% wissen wir es nicht.

Wer Gold nur als Industriemetall versteht, kann nicht nachvollziehen, warum der Grossteil der Käufer Gold als Absicherung sieht, warum Zentralbanken Gold als Reserve lagern oder warum Inder, Chinesen und Araber für 70% der jährlichen Goldkäufe verantwortlich zeichnen.

2. Der Fixpunkt: Wir betrachten unsere Währung als Fixpunkt und alles andere als Variable. Wir betrachten den Goldpreis in Franken und sagen: "Gold ist gestiegen".

Wer es schafft, gedanklich den Fixpunkt umzudrehen und Gold als eine stabile weil nicht-inflationierbare Währung zu betrachten, sieht auf einmal: "Der Franken ist gefallen."

Also: Gold als Fixpunkt und Papiergeld als Variable.

Wer diesen Gedankenflip schafft und sich mit der Zeit auch angewöhnt, Öl, SMI, andere Währungen etc. als Variablen vom Fixpunkt Gold aus zu betrachten, versteht auf einmal, dass sich alle Währungen abschwächen und warum sie sich abschwächen.

Und er wird dann auch nicht mehr die Frage stellen: "Wie weit kann Gold (in Währung x) noch steigen?" sondern vielmehr: "Wie weit kann Währung x noch fallen?"

Dabei haben es professionelle Banker besonders schwer, diesen Gedanken-Swap zu machen, denn sie wurden seit 40 Jahren darauf getrimmt, Gold als böse Konkurrenz zu Papier zu verdammen.

MarcusFabian
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TeeTasse83 wrote:

Ist klar was du meinst

Erklär's mir mal, denn mir ist es noch nicht klar. Vielleicht kannst Du es so in einfache Worte kleiden, dass auch ich es verstehe.

cassiopeia75.
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SMI im September 2011

@MF

Endet es in Staatspleiten, WF oder Entwertung und Kollaps, Krieg oder wie?

Es gibt so viele logisch resultierende Konsequenzen.

Wir beobachten die Entwicklung des konstanten Goldwert und variablen Restwert.

Aber was kommt auf uns, die Welt und die CH zu? Verstehen wir die Entwicklung und den Ausgang wirklich?

Geld allein macht nicht glücklich. Es gehören auch noch Aktien, Gold und Grundstücke dazu. - Danny Kaye

MarcusFabian
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cassiopeia75 wrote:

Endet es in Staatspleiten, WF oder Entwertung und Kollaps, Krieg oder wie?

Wir wissen es nicht und deshalb streiten wir seit etwa 2 Jahren über dieses Thema.

Wir können nur von der Vergangenheit auf die Zukunft schliessen. Dabei wissen wir höchstens, dass sich die Vergangenheit zwar nicht wiederholt, wohl aber reimt.

Endet es in Staatspleiten?

Insofern nein, als alle Staaten ja so viel Geld in eigener Währung drucken können wie sie wollen (EU-Staaten mal ausgenommen).

Staatspleiten ja für Länder, die in einer Fremdwährung verschuldet sind.

Staatspleite nein für Länder, die in der Währung verschuldet sind, die sie selbst beliebig drucken können. z.B. USA

Währungsreform?

Wir wissen aus der Geschichte, dass 100% aller bisherigen Papierwährungen irgendwann auf Null gefallen sind also das Vertrauen komplett verloren haben und ersetzt wurden.

Die Chance, dass es diesmal besser läuft ist also nahe bei Null. Vor allem, weil wir exakt dieselben Muster sehen, die schon vor anderen Währungsreformen als "Lösung" durchgespielt wurden. Ganz klassisch: Staatsschulden mit der Druckerpresse bekämpfen und somit weiter aufbauen.

Kollaps?

Kollaps der Währung sicher. Siehe Währungsreform.

Ich unterstelle mal, Du meinst Kollaps der Wirtschaft?

Nein, die Wirtschaft wird nicht kollabieren. Sie wird vor einer Währungsreform leiden und während der etwa 2 Wochen Umstellung. Aber die Kartoffeln des Bauern wachsen weiter. Der Bäcker bäckt weiter sein Brot und der Mechaniker flickt weiterhin Autos.

Wenn Du mal 15 Min. Zeit hast, zieh Dir diese beiden Videos rein:

http://www.youtube.com/watch?v=xP6lrplBDgw&list=FLNuXtMaORKRZSrFIyxlPbdQ&index=2&feature=plpp

und

http://www.youtube.com/watch?v=jtRura2ExIc&feature=BFa&list=FLNuXtMaORKRZSrFIyxlPbdQ&lf=plpp

Krieg? Die Währungsreformen in Deutschland, Jugoslavien und Russland waren zwar mit Krieg bzw. Revolutionen verbunden aber ich meine, in einer Demokratie kommen wir auch ohne aus, weil wir als Volk doch ziemlich schnell und effizient Druck gegen oben ausüben können.

Wir sehen das am Beispiel der Frankenabwertung: Druck von unten und die SNB gehorcht zeitverzögert.

cassiopeia75.
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@MF

Vielen Dank für die geniale Lektüre und die Videos. Ich bezahl dir gerne ein Bier!

Geld allein macht nicht glücklich. Es gehören auch noch Aktien, Gold und Grundstücke dazu. - Danny Kaye

melchior
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MarcusFabian wrote:

Nein, die Wirtschaft wird nicht kollabieren. Sie wird vor einer Währungsreform leiden und während der etwa 2 Wochen Umstellung. Aber die Kartoffeln des Bauern wachsen weiter. Der Bäcker bäckt weiter sein Brot und der Mechaniker flickt weiterhin Autos.

Aber das Problem wäre doch, dass die ganzen Sparguthaben futsch sind, somit der Konsum, wie wir ihn kennen, zum erliegen käme.

Zudem würde da eine Angst sich breit machen, die politische Folgen hat.

Wenn man das Ganze aus dem Blickwinkel eines Menschen betrachtet, der in 50Jahren lebt, so müsste man doch vielleicht sogar hoffen, dass dieses System zum erliegen kommt. Erst wenn die Wirtschaft zusammen bricht, kann die Blockade sich lösen, und können die gravierenden Probleme angegangen werden.

Arbeit wird es genug geben, wenn man radikal, eine totale Umstellung anstreben würde, auf eine saubere Wirtschaft, ohne Öl, Gas, Kohl, Uran und sonstige Gifte.

Das ist machbar und sinnvoll. Der jetzige Lebensstil würde sich aber sicher nicht halten lassen.

MarcusFabian
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melchior wrote:

Aber das Problem wäre doch, dass die ganzen Sparguthaben futsch sind, somit der Konsum, wie wir ihn kennen, zum erliegen käme.

Ich weiss ja nicht, woraus Du Deinen Konsum finanzierst. Bei mir ist es das laufende Einkommen und nicht das Sparguthaben.

Frage.

Angenommen, Du hast folgende Wahl:

a) Einkommen, Ausgaben weiter wie bis anhin.

b) Du verlierst Dein Geldvermögen aber dafür ist danach für Dich alles 40% billiger (Miete, Brot, Benzin, Gummibärchen, Ravioli) bei gleichem Verdienst. Du hast also viel bessere Möglichkeiten, Sparguthaben aufzubauen.

Wofür entscheidest Du Dich?

Wenn Du arm bist für b, wenn Du reich bist für a.

Wenn Du alt bist für a, wenn Du jung bist für b.

Salopp ausgedrückt: Von Währungsreformen profitieren junge und arme und leiden alte und reiche.

AU79
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MarcusFabian wrote:

Wer es schafft, gedanklich den Fixpunkt umzudrehen und Gold als eine stabile weil nicht-inflationierbare Währung zu betrachten, sieht auf einmal: "Der Franken ist gefallen."

Genau das ist der richtige Gedankengang.

Wer dies nicht schafft der wird ins Verderben laufene.

Hier noch Interessantes Gespräch:

Es gibt 3 Auswege

-Währungsreform

-Schuldenschnitt

-Kompletter Schuldenerlass

http://www.rottmeyer.de/frisches-aus-der-gehrtnerei-nachschlag/

Diversifiziert auch in flüssiges Gold! (Whisky)

MarcusFabian
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AU79 wrote:

Genau das ist der richtige Gedankengang.

Dann müsstest Du aber streng genommen Dein

http://www.cash.ch/node/200#comment-68479

umformulieren Wink

Meine 2005 gekaufte Unze ist überhaupt nicht gestiegen oder gefallen. Sie wiegt immer noch genau 31.1 Gramm.

Nur müsste ich heute mehr Zettel hinblättern, um sie zu kaufen.

weico
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MarcusFabian wrote:

Also: Gold als Fixpunkt und Papiergeld als Variable.

Wer diesen Gedankenflip schafft und sich mit der Zeit auch angewöhnt, Öl, SMI, andere Währungen etc. als Variablen vom Fixpunkt Gold aus zu betrachten, versteht auf einmal, dass sich alle Währungen abschwächen und warum sie sich abschwächen.

..du kannst ALLES als Numéraire betrachten.

http://de.wikipedia.org/wiki/Num%C3%A9raire

...ist aber schlicht eine lustige Spielerei von Realitätsverweigerern, die einfach nicht einsehen wollen/können,dass in der realen Wirtschaft eben das gesetzliche Zahlungsmittel als gültige Wertmass dient.

weico

melchior
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MarcusFabian wrote:

Ich weiss ja nicht, woraus Du Deinen Konsum finanzierst. Bei mir ist es das laufende Einkommen und nicht das Sparguthaben.

Also Gummibärchen, Ravioli und Benzin habe ich schon lange nicht mehr gekauft.

Aber ich seh deinen Punkt.

Ich sehe aber auch, dass es da zB. die Pensionskassen gibt, die nicht mehr in der Form weiterleben können.

Zudem ist ein Teil der Wirtschaft vom Überfluss abhängig....z.B Luxus....welcher ja oft von Geld bezahlt wird, welches auch überflüssig ist.

MarcusFabian
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weico wrote:

...ist aber schlicht eine lustige Spielerei von Realitätsverweigerern, die einfach nicht einsehen wollen/können,dass in der realen Wirtschaft eben das gesetzliche Zahlungsmittel als gültige Wertmass dient.

Oder Gummibärchen, Raviolidosen, Franken, Dollar (Simbabwe, Kanada, USA - wie Du willst), Euro.

Deine Wahl.

Du hast Dich offenbar für Franken als Fixpunkt entschieden. Ok, ist durchaus akzeptabel. Dann ist für Dich halt Gold aus unerklärlichen Gründen gestiegen und nicht der Franken gefallen.

Sprich: Du bist Anhänger der Staatsgeldtheorie

http://www.cash.ch/node/200#comment-58451

MarcusFabian
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TeeTasse83 wrote:

Du kannst sowohl Dividenden als auch Kurs- Gewinne einfahren.

Das reicht mir nicht als Erklärung: Wenn k3000 von REIT IO Strip spricht, kann es nur rein um die Dividenden gehen.

Woher kommen die Dividenden aus einem Immobilien-Fonds? von Mieteinnahmen oder Hypothekenzahlungen. Soweit einverstanden?

Und wenn die Hypothekenrenditen bei max. 8% liegen und die EK-Rendite bei Liegenschaften bei 4-5% - aber ok, sagen wir auch 8%: Woher sollen dann 20% p.A kommen?

Wer zahlt die restlichen 12%?

AU79
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MarcusFabian wrote:

Dann müsstest Du aber streng genommen Dein

http://www.cash.ch/node/200#comment-68479

umformulieren Wink

Meine 2005 gekaufte Unze ist überhaupt nicht gestiegen oder gefallen. Sie wiegt immer noch genau 31.1 Gramm.

Nur müsste ich heute mehr Zettel hinblättern, um sie zu kaufen.

Schreibe die Beiträge nur so dass es die Allgemeinheit versteht welche in Fiat rechnet Smile

Ich vermute den meisten fällt es eben auch nicht auf da die Preise in der Schweiz doch ziemlich Stabil ist und die Löhne auch nicht grosse Sprünge machen. Nur so komisches Zeug wie Gold und Immos werden immer teurer (Aus Fiat sicht). Denke sogar dass du heute mit deiner 1oz Münze mehr kaufen kannst. Wird sicher aber vermutlich dann mal wieder legen. Ich warte dass man mit einer 1oz Münze dann mal so richtig Immos kaufen kann lol

Diversifiziert auch in flüssiges Gold! (Whisky)

MarcusFabian
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AU79 wrote:

Schreibe die Beiträge nur so dass es die Allgemeinheit versteht welche in Fiat rechnet Smile

Öhm, der von mir gepostete Link bezieht sich aber auf ein Posting von Dir im Gold-Forum. Biggrin

Da treibt sich von der Fiat-Gemeinde nur weico rum, um mich ab und zu zu provozieren Wink

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