SMI November

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Vontobel
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SMI November

Anfangs Oktober hofften viele Investoren, dass die Märkte im Oktober nun endlich wieder einmal stark zulegen können. Doch die Börsen sollten uns einmal mehr eines Besseren belehren. In der Tat präsentierte sich der Oktober als einer der schlechtesten Börsenmonate überhaupt. Zwischenzeitlich stand der SMI gegenüber seinem Vormonatsstand um über -20% tiefer auf 5265.86 Punkten. Damit erreichte die Panik ein neues Hoch. Viele Anleger verkauften impulsiv ihre ganzen Aktienbestände und suchten den Bankschalter auf um physisches Gold zu kaufen. Hinzu kamen noch die Medien, die die ganze Situation gekonnt dramatisierten. Für kurze Zeit hatte man wirklich das Gefühl, dass die Welt demnächst unter gehen würde. Zumindest ein Systemzusammenbruch schien nicht unwahrscheinlich. Nur dank einer weltweit gezielten Stützungsaktion durch diverse Regierungen konnte der Super-Gau verhindert werden. Und so konnten sich die Märkte gegen Monatsschluss wieder kräftig erholen. Die Erholung fiel sogar so stark aus, dass der Monat Oktober bislang “nur” als 3. schlechtester Börsenmonat im 2008 (SMI) gilt (siehe Grafik unten).

Nun, wie wird sich der November entwickeln? Haben wir das Low bereits gesehen oder hält der mittelfristige Abwärtstrend weiter an?

Ich würde mich freuen, wenn ihr eure SMI Prognose an meinem PVI Wettbewerb abgeben würdet:

http://www.pvi.ch/01-11-2008/pvi-borsenwettbewerb-november-2008/

learner
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Was geschah

Eine fünfte Welle, die es nicht über die dritte hinausschaffte: failed 5th, or in EW-terms truncated 5th:

Man vergleiche die Darstellung nach Elliott (aus Prechters Werk) mit dem SMI darunter.

Je stärker eine Aktie ist, desto besser konnte man dieses Muster auch in der Einzel-Aktie sehen. synn z.B. war prachtvoll. Sie fiel nicht mehr, sondern sie schürfte langsam auf den alten Boden hinunter.

@Turbo: Pardon für die letzten Frustmails. Eigenes failure wird nach aussen projiziert. Bin heute wieder bei Sinnen.

Ich war auch in einer Downwelle, mit dem Markt, aber meine fünfte Welle durchschlug den Boden...

Eigenes Failure: Ich hatte im SPX die failed 5th gesehen. Aber der Crash hatte mich mit ein paar anderen Belastungsfaktoren (ab und zu keine Charts, kein Internet, "blind" so to speak ... und anderes mehr...) so mitgenommen, dass ich wie gelähmt war.

Und das blieb auch in den letzten Tagen, so ... wie gelähmt.

Wir wissen, dass nicht gemachter Gewinn gleich frustriert wie Verlust.

Bin aber daran, die Lehren draus zu ziehen: Die Wichtigste ist, sein Wohlbefinden zu pflegen! Alle Analyse hilft nichts, wenn man die Welle emotional mitmacht.

Glücklich, der in Brasilien die perfekte Nährlösung hat...

Es gibt noch Schlimmeres.

Elias
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SMI November

Na dann hoffen wir mal, dass die Kreditkartenkrise nicht einen Strich durch den Chart macht und eine weitere Welle auslöst.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

learner
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Was zu erwarten ist

Beiliegend das Bild einer primären Korrekturwelle B:

Man sieht eine Impulswelle a (die fünfteilig ist)

dann eine dreiteilige Korrekturwelle b,

dann noch einen weiteren fünfteiligen Impuls c.

Kurz gesagt 5-3-5.

@Elias: Kreditkarten-Krise: Ja, man soll Augen und Ohren offen behalten. Die News gut beobachten, und wie sie dargestellt wird.

Denn es gibt auch solche Korrekturmuster:

Es gibt noch Schlimmeres.

strom5514
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Hallo Learner

Hast Dir echt Mühe gegeben ... Supper!

Ich würde dazu genre noch etwas fragen wenn es erlaupt ist?

Ich bin immer wieder überrascht wie sehr sich Profis in den Makrodatenvorsagen verrechen. Eben doch nicht Profi genug? Oder alles nur taktisch, ausgeklügelte Manipulation??

Psytrance24
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SMI November

Zu den Waves noch

Interessant ist festzustellen, dass die Minor 5 aus 3 und nicht aus 5 Subwellen bestand wie in diesen Systemzeichnungen dargestellt wird.

Dies ist imho keine "Regelverletzung" sondern eine klare Bestätigung des Marktes, dass der Trend zuende ist oder gekehrt hat, denn der Markt kann keinen kompletten (5er) Impuls mehr entwicklen, sondern schafft es nur noch 3 Unterwellen zu produzieren, man kann die als 1,2,3, oder a,b,c, labeln, ich labe sie als abc, da sie von der ehemaligen Impulswelle zur Korrekturwelle geworden ist und somit die Trendwende einleitet.

Zu den ABC Korrekturmustern, das sind Leider die falschen, nämlich die von einem Bullenmarkt aber wir befinden uns in einem langen Bearmarket, also müsste das Pattern umgekehrt sein:

Das Schicksal mischt die Karten und wir spielen.

A. Schopenhauer



Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen.

Fipo77
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SMI November

Hätte eine allgemeine Frage

Wo sind hier im Cash die Ratings der Aktien ? Wie finde ich diese ?

Teofillio
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SMI November

Fipo77 wrote:

Wo sind hier im Cash die Ratings der Aktien ?

Meinst du diese: http://www.cash.ch/ratings/

http://www.pennergame.de/change_please/2685033/

Money - Get rich or die tryin'

Bitte noch ausfüllen, wer noc

learner
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Re: Hallo Learner

Was Interessantes in der heutigen NZZ gesehen:

... Vor zwei Jahren, ebenfalls am Luzerner Futurologenkongress, hat Casti den Beginn einer dramatischen Abwärtsbewegung innerhalb der kommenden achtzehn Monate prognostiziert. ...

Beginnend mit dem Jahr 2008 werde sich in der ökonomischen Sphäre Markantes zutragen. Es sei mit der «Bereinigung unbefriedigender Handelsordnungen und Wirtschaftssysteme» zu rechnen, «vielleicht auch verbunden mit einer Erneuerung des Bankenwesens. (. . .) Auch könnte eine Tendenz zu mehr Staat und höheren Steuern aufkommen.»

Diese Prognose gewagt haben J. Claude Weiss und Verena Bachmann in ihrem Buch «Pluto. Eros, Dämon und Transformation» (Edition Astrodata, Wettswil). Pluto ist zu Beginn des Jahres 2008 in das Zeichen des Steinbocks getreten – eine Konstellation, die noch bis zum Jahr 2024 andauern wird.

http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/die_schoenheit_der_blasen_u...

strom5514 wrote:

Ich würde dazu gerne noch etwas fragen, wenn es erlaubt ist?

Strom und jeder: Frage, nachdem du die Frage geprüft hast.

Fragen, die nicht gestellt werden sollen:

-deren Lösung man selbst leicht finden kann. Fragen der Faulheit.

-in denen etwas verlangt wird, was der andere nicht gewähren kann. Fragen der Frechheit.

So sehe ich das mit den Fragen.

@Vontobel: Danke sehr für die Eröffung des neuen Threads, mit deinem ersten Posting.

Es gibt noch Schlimmeres.

Fipo77
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SMI November

Genau diese

Danke vielmals Teofilio

Johnny P
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SMI November

Elias wrote:

Na dann hoffen wir mal, dass die Kreditkartenkrise nicht einen Strich durch den Chart macht und eine weitere Welle auslöst.

Eine Überraschung wäre es nicht :roll:

http://www.frontlinethoughts.com/art...p?id=mwo103108

...

Can't Borrow on Your Home? Whip out the Credit Card!

So, did American consumers cut back on borrowing? Not if they had a credit card! Total loans from commercial banks to consumers grew by $89 billion for the 12 months ending in September. $61 billion of that was credit card debt, and the amount in recent weeks has exploded. Let's look at this analysis from my favorite slicer and dicer of numbers, data-wizard Greg Weldon (www.weldononline.com). Going with a Halloween theme:

"FAR MORE 'telling' is the LOPSIDED degree to which Credit Card balance growth is 'contributing' to total growth in Consumer Loans, a sign of intensifying 'stress' on consumers, amid accelerating job loss, home price deflation, and equity-market paper wealth devaluation.

"Even the raging Frankenstein stops to note the shockingly UGLY data details:

Commercial Banks, Outstanding Credit Card Balances ... SOARED by an eye-opening + $7.1 billion in the WEEK ending October 15th, representing a +1.9% single-week rate of expansion ... or ... nearly ONE-HUNDRED PERCENT annualized (+98.4%).

"Even more 'telling' is the 'read' acquired by contemplating the following pair of data FACTS:

* Credit Card Loans, 10 months Sep07-thru-Jul-08 ... up + $29.1 billion

* Credit Card Loans, 10 weeks Aug-08-to-mid-Oct-08 ... up + $32.3 billion

"In other words, Commercial Bank 'exposure' via the total amount of Credit Card 'loans' outstanding has risen MORE in the last ten WEEKS, than it did in the previous ten MONTHS COMBINED !!!

"Moreover, the growth in the last ten-weeks, $32.3 billion, or about $600 million per 'shopping day' since the beginning of August ... represents nominal growth of + 9.3% ... or ... + 48.3% annualized over the last ten weeks.

"According to American Express, delinquencies on credit payments rose to 4.1% of all credit outstanding in the 3Q, up from 2.5% in 3Q of 2007, with Bank of America's rate rising even more steeply, to 5.9% in the quarter.

"Moreover, the 'pool' of loans deemed 'uncollectable' rose to a high 6.7% in the 3Q, soaring from 3.6% last September."

What consumer spending there is has been fueled in part by credit card. Greg notes this uncomfortable piece of data: the second largest "merchant-vendor" for credit card use is now McDonalds. This suggests that many consumers are in serious distress when they need to get their $4 Big Mac and fries with a credit card.

This is the problem facing the economy next year. Credit card growth like we have seen in the last few months has never been sustained at such a level, and is unlikely to be this time either. This is especially true as credit card delinquencies have been rising, as noted above.

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

bengoesgreen
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SMI November

Glaube nicht das, dass ein allzugrosses Problem wird, zumindest nicht für die 2 grössten Anbieter.

USA beeinträchtigt das Geschäft insgesamt wenig. Visa und Mastercard weisen bei Umsatz und Gewinn eindrückliche Zuwachsraten auf. Von der Kreditkrise sind sie nicht tangiert, weil sie nur den globalen Zahlungsverkehr abwickeln und – im Gegensatz zu American Express und Discover – keinen Kredit vorstrecken.

http://www.nzz.ch/nachrichten/startseite/die_boersenlieblinge_visa_und_m...

3) Φιλαργυρία

Vontobel
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SMI November

bengoesgreen wrote:

Glaube nicht das, dass ein allzugrosses Problem wird, zumindest nicht für die 2 grössten Anbieter.

USA beeinträchtigt das Geschäft insgesamt wenig. Visa und Mastercard weisen bei Umsatz und Gewinn eindrückliche Zuwachsraten auf. Von der Kreditkrise sind sie nicht tangiert, weil sie nur den globalen Zahlungsverkehr abwickeln und – im Gegensatz zu American Express und Discover – keinen Kredit vorstrecken.

http://www.nzz.ch/nachrichten/startseite/die_boersenlieblinge_visa_und_m...

Ganz nach dem Motto: Den letzten beissen die Hunde ... da wird dann wohl wieder eine Bank dran glauben müssen...?

Ich weiß, dass ich nichts weiß!



www.starmind.com - Know-How Trading

www.pvi.ch - currently inactive

www.payoff.ch - ALL ABOUT DERIVATIVE INVESTMENTS

Dr.Zock
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SMI November

@Vontobel

Na ja, dass die Umsatzzahlen "robust" sind kann nicht wirklich verwundern. Die Verschuldung der Konsumgesellschaft / Generation steigt, und immer mehr / schneller / unbedachter wird das Plastikgeld gezückt. So gesehen beisst dann wirklich das letzte Glied in dieser Kette in den sauren Apfel. Die beiden Unternehmungen VISA und MASTERCARD sind ja eigentlich nur Vermittlungsagenturen ohne Risiko. Das Geschäftsmodell ist in Anbetracht der menschlichen Schwächen ohnehin genial.

Demnach können die Argumente einer Kreditkartenkrise realtiviert werden, zumal das Problem einfach weiter in die Zukunft verschoben wird.

Mir allerdings reicht die Anzahl an Krisen. Auf weitere Krisen kann ich gut verzichten. Von denen haben wir jetzt schon mehr als genug. Ich traue diesem Anstieg in den letzten 3 Tagen keinesfalls, und befürchte jederzeit eine neue Hiobsbotschaft welche die Märkte abermals noch viel tiefer in den Keller schicken.

Auf einen neuen Aufwärtstrend - in dem man sich bequem zurücklehnen kann - dürfen wir vermutlich erst wieder in 3-4 Jahren hoffen. Zumindest befürchte ich das. Ich habe schon genug damit zu tun den möglichst optimalen Zeitpunkt zu erwischen um auszusteigen, bevor es wieder runterknallt.

Gruss

Dr.Zock

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

reckefoller
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SMI November

ja, würde bei einem starken rebound jetzt wohl auch aussteigen. geht aber auch ohne ausstieg - einfach nerven behalten und durch.

und die kreditkartenkrise hab ich jetzt auch ein bisschen gefördert - mit einem megadiner in einem der nach wie vor angesagten lokale (no rezession, alle nutten bonibanker architekten und fussballer fressen wie eh und jeh) - selbstverständlich werde ich das nicht bezahlen :mrgreen:

Speedy3
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SMI November

EINES TAGES WACHEN DIE INVESTOREN AUF UND FRAGEN SICH,

WESHALB SIE IN DEN WOCHEN DES WAHNS JEDE VERNUNFT AB-

GELEGT HABEN.

Übrigens nächste Woche wird Obama gewählt...und Bush wird

endlich auf die Seite geräumt.

Schon dies enthält soviel positives Potential, dass alles andere

Jammern sich im Nirvana selbstauflöst.

Dr.Zock
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SMI November

@mostwanted

Naja, der Zocki ist ja noch dabei LolLolLol

Inzwischen weiss ich ja auch was ein StopLoss ist... LolLolLol

@ reckefoller

.... in was für Kreisen Du verkehrst... tz tz tz ...... ( Nutten und so... ) Lol

Bleib besser zu Hause und schreib was in dieses Forum... Dieser Umgang ist nichts für Dich....

Gruss

Zocki Lol

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reckefoller
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SMI November

na ja zugegeben, ich verkehre in den allertiefsten kreisen, ceos und russisches raketen und so

Elias
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SMI November

Speedy3 wrote:

EINES TAGES WACHEN DIE INVESTOREN AUF UND FRAGEN SICH,

WESHALB SIE IN DEN WOCHEN DES WAHNS JEDE VERNUNFT AB-

GELEGT HABEN.

Und wenn sie nicht aufwachen, verschlafen sie das Ganze.

Sie bekommen nichts davon mit und bleiben weiterhin investiert.

Im Gegensatz zu den Akteuren, die auf dem Weg nach unten laufend nachgekauft haben und es mit Warrants untermauert haben.

Davon gibt es nachweislich einige "Leuchten" hier im Forum.

Die hatten mal einen EP so um die Fr. 8.00 (ABB) und waren saustolz darauf.

Dank dem Nachkaufen muss der EP jetzt irgendwo so um die 25.00 sein.

Mindestens.

Wann wachen die endlich auf, wann.....?

----

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Benjamin Franklin

Turbo
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SMI November

Interessant jetzt wo es endlich mehr als 2 Tage steigt werden sogar Oberbullen wie Dr. Zock skeptisch. Bis anhin waren ihm die Kurse fundamental unerklaerlich, jetzt hat er schon Angst den naechsten Ausstieg zu verpassen. Eigentlich ein klares Kaufargument. Biggrin

Gehen wir die Sache einmal ein wenig logisch an. Wir haben eine Immobilienkrise die zu einer Finanzkrise und zu einem immensen Vertrauenverlust unter und in die Banken gefuehrt hat. Diese Krise zeigt nun auch Auswirkungen auf die Realwirtschaft. Die letzte Phase der Krise fuehrte noch zu den heftigsten Wechselkurs- bewegungen, die ich je gesehen hatte. Risikoaversion wurde schliesslich so gross, dass das Kapital in sichere Gefilde transferiert wurde. Dies spuehrten in der letzten Phase auch grundsolide Maerkte wie z.B. Brasilien. Bis Juli Vorzeigemarkt, nur nebenbei von der Krise betroffen, drei Monate spaeter Waehrung und Boerse im Keller.

Alle Staaten ist seit einem Monat bewusst, wie schlimm es um das Vertrauen steht und wie schlimm die Auswirkungen sein koennten.

Daher massive Interventionen und ueberall indirekt Staatsgarantien fuer die Banken. Der Markt wird laufend mit Liquiditaet versorgt und neu stehen Investionsprogramme der verschiedenen Staaten zur Debatte. Laufend werden auch die Wachstumsaussichten weltweit zurueck geschraubt und daher wird auch heftig weiter an der Zinsschraube gedreht.

Als Fundi sind und waren mir die Aktien total unterbewertet, auch wenn wir in eine Rezession kommen. Daher war eigentlich die Erholung nur eine Frage der Zeit. Die Massnahmen die jetzt getroffen werden, sind sehr positiv fuer die Aktienmaerkte und letzte Woche haben wir zum ersten Mal eine leichte Beruhigung gehabt.

Die Frage ist eigentlich nur ob das Vertrauen langsam wieder steigt und der Kreditmarkt wieder in normale Bannen kommt. Wer an dieses Zenario glaubt der sollte in Aktien investieren, denn die Staaten machen im Moment alles was fuer Aktienmaerkte gut ist. Gezwungener Massen muessen sie das kapitalistische System am Leben erhalten.

Ob die Krise dadurch schlussendlich nur verschoben wird oder ob man die massive Staatsverschuldung nachtraeglich in den Griff bekommt, weiss ich nicht, aber kurzfristig sollten Aktien weiter steigen und dies trotz oder Dank schlechter Wirtschaftszahlen. 8)

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

Speedy3
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SMI November

Elias wrote:

Und wenn sie nicht aufwachen, verschlafen sie das Ganze.

Sie bekommen nichts davon mit und bleiben weiterhin investiert.

Davon gibt es nachweislich einige "Leuchten" hier im Forum.

Jeder hier im Forum legt so an, wie er es für richtig findet.

Wenn du das Gefühl hast solche Leute seien darum "Leuchten"

untermauert dies nur deine Arroganz gegenüber dem anderen.

Mir fällt auf, dass du selten eine Meinung über den zukünftigen

Kursverlauf hast, darum aber umso mehr auf anderen rumhackst

wenn sie daneben liegen.

Hast du das wirklich nötig?

Dr.Zock
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SMI November

@ Speedy3

Wenn der Elias von "Leuchten" spricht, fühle ich mich durchaus angesprochen, aber keinesfalls beleidigt. Denn recht hat er, zumindest was mich betrifft. Meine Strategie der vernagnenen 18 Monaten ( sofern man da überhaupt noch von einer Strategie sprechen kann ) ist haarsträubend !!! Das Resultat absolut vernichtend.....

Eine Arroganz kann ich in den Worten des Elias nicht erkennen. Auch keine Schadenfreude. Vielmehr gutgemeinte Ermahnungen an all diejenigen welche inzwischen die Realität eingeholt hat.

Demnach kann ich dem Elias für seine Beiträge nur danken.

Gruss

Dr.Zock

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Friederich
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SMI November

Vontobel... da wird dann wohl wieder eine Bank dran glauben müssen...?[/quote wrote:

Ich glaube eher an Versicherungen. Die KK-Buden haben doch alles abgesichert?

Dr. Friederich Adolphus von Muralt

- "Besser en Ranze vom Frässe als es Buggeli vom Schaffe"

Fawi
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SMI November

Dr.Zock wrote:

....Meine Strategie der vergangenen 18 Monaten ( sofern man da überhaupt noch von einer Strategie sprechen kann ) ist haarsträubend !!! Das Resultat absolut vernichtend.....

Dr.Zock

Viele werden hier wohl mit Optionen zocken. Ich mache das auch in ehrheblichem Umfang und habe zu Beginn viel Geld verloren. Mein Depot ist erheblich im Minus aber ich habe meiner Meinung nach sehr viel gelernt. Eine Strategie zu haben erachte ich als absolut entscheidend, bei Hebelprodukten sowieso. Es braucht Erfahrung, Gespühr, viel Zeit und ein solides Nervenkostüm. Ich musste vor allem das "Verluste realisieren" lernen.

Faszinierend finde ich aber die gesammelte Erfahrung und das Wissen, welche ich mir aneignen konnte. Nur in schlechten Zeiten lernt man richtig, man wird nämlich sofort und unerbittlich für Fehler bestraft.

Ich habe etwa ein Jahr vor dem Beginn Krise mit der Börse angefangen, damals war Geld verdienen leicht und der Lerneffekt bei mir gering. Nun habe ich als Hobbytrader ein wesentlich grösseres Wissen, welches ich ohne diese Krise niemals in so kurzer Zeit hätte aneignen können. Der Lernprozess geht natürlich noch weiter, ich habe aber einen entscheidenden Vorteil: Bisher hatte ich einigermassen kleinere Geldbeträge an der Börse angelegt, somit ist der Verlust noch erträglich. Die nun erworbene Erfahrung sollte mich besser davor schützen, später allenfalls vorhandene grössere Beträge sinnvoller und mit besserem Risikomanagement anzulegen.

Meine bescheidene Börsen-Analyse mit Fokus auf den SMI ist wieder online, Kommentare und Anregungen wie immer herzlich willkommen:

http://boersentheater.blogspot.com/

Psytrance24
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SMI November

Netter Artikel über Buffett in der Sonntagszeitung:

"Bleiben die Kurse so attraktiv, besteht mein Vermögen bald zu 100% aus US-Aktien"

Und sonst altbekanntes im Text wie:

Buffett bietet dem Anleger eine Geschichtslektion. In der Depression der Dreissigerjahre habe der Dow Jones sein Tief im Juil 1932 erreicht, obwohl die Konjunktur sich weiter abschwächte - bis Franklin Roosevelt im März 1933 Präsident der USA wurde. Zu diesem Zeitpunkt habe der Dow sich bereits gut erholt gehabt.

Während sie ängstlich auf bessere Zeiten warten, würden Anleger die Empfehlung von Eishockey-Superstar Wayne Gretzky ignorieren, sagt Buffett: "Ich laufe dorthin, wo ich den Puck erwarte, nicht dorthin, wo der Puck ist."

Das Schicksal mischt die Karten und wir spielen.

A. Schopenhauer



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reckefoller
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SMI November

der gretzky spruch ist echt cool. allerdings befürchte ich, dass der puck dazwischen noch ein bisserl nach unten fliegt. mag mich noch gut an die letzte krise erinnern. es war eben nicht nur mein depot 45% im minus. auch die firma verlor einen drittel vom umsatz, mein lohn ging beinahe um die hälfte runter, teilweise hatten wir brutale zahlungsausfälle etc etc. es trifft einen dann eben an mehreren fronten, und diese realwirtschaftliche scheisse hat eben erst begonnen. 2008 ist noch ein gutes jahr, aber 2009 wird hart.

smile
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SMI November

soviel zum thema inflation:

http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2008/11/die-amerikanische-staat...

vielerorts ist zu lesen das es max. 270 tage dauert bis der neue präsident einen neuen krieg beginnt, ich glaube es braucht max. 100 tage...

vor etwa 2 wochen fragte ich nach buchtipps über die börse, heute lese ich ein buch mit dme titel "weltkrieg um wohlstand - wie macht und reichtum neu verteilt werden"! die kriese hat begonnen :shock:

chrigi@cash
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SMI November

reckefoller wrote:

und diese realwirtschaftliche scheisse hat eben erst begonnen. 2008 ist noch ein gutes jahr, aber 2009 wird hart.

das sehe ich gleich und ich habe ein wenig angst davor...

„Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“

Bullish
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SMI November

smile wrote:

soviel zum thema inflation:

http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2008/11/die-amerikanische-staat...

vielerorts ist zu lesen das es max. 270 tage dauert bis der neue präsident einen neuen krieg beginnt, ich glaube es braucht max. 100 tage...

vor etwa 2 wochen fragte ich nach buchtipps über die börse, heute lese ich ein buch mit dme titel "weltkrieg um wohlstand - wie macht und reichtum neu verteilt werden"! die kriese hat begonnen :shock:

Was ja droht ist eine Deflation, da kann ein Krieg nicht schaden, da würden dann ja viele Assets vernichtet, die man wieder via Kredite "aufbauen" könnte. Ein grosser Krieg würde auch die Industrieproduktion ankurbeln, zB könnte GM wieder Militär-Hummers bauen.

Die Geschichte lehrt uns, dass eigentlich immer so vorgegangen worden ist.

smile
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SMI November

Bullish wrote:

smile wrote:
soviel zum thema inflation:

http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2008/11/die-amerikanische-staat...

vielerorts ist zu lesen das es max. 270 tage dauert bis der neue präsident einen neuen krieg beginnt, ich glaube es braucht max. 100 tage...

vor etwa 2 wochen fragte ich nach buchtipps über die börse, heute lese ich ein buch mit dme titel "weltkrieg um wohlstand - wie macht und reichtum neu verteilt werden"! die kriese hat begonnen :shock:

Was ja droht ist eine Deflation, da kann ein Krieg nicht schaden, da würden dann ja viele Assets vernichtet, die man wieder via Kredite "aufbauen" könnte. Ein grosser Krieg würde auch die Industrieproduktion ankurbeln, zB könnte GM wieder Militär-Hummers bauen.

Die Geschichte lehrt uns, dass eigentlich immer so vorgegangen worden ist.

Ja, Hitler hat das gemacht um die Wirtschaft in Deutschland anzukurbeln - glechzeitig hat er millionen juden getötet - schlussentlich ist er doch gescheitert und die folgen für deutschland sind uns bekannt!

Bullish
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SMI November

Psytrance24 wrote:

Netter Artikel über Buffett in der Sonntagszeitung:

"Bleiben die Kurse so attraktiv, besteht mein Vermögen bald zu 100% aus US-Aktien"

Und sonst altbekanntes im Text wie:

Buffett bietet dem Anleger eine Geschichtslektion. In der Depression der Dreissigerjahre habe der Dow Jones sein Tief im Juil 1932 erreicht, obwohl die Konjunktur sich weiter abschwächte - bis Franklin Roosevelt im März 1933 Präsident der USA wurde. Zu diesem Zeitpunkt habe der Dow sich bereits gut erholt gehabt.

Während sie ängstlich auf bessere Zeiten warten, würden Anleger die Empfehlung von Eishockey-Superstar Wayne Gretzky ignorieren, sagt Buffett: "Ich laufe dorthin, wo ich den Puck erwarte, nicht dorthin, wo der Puck ist."

Aber Buffett hatte doch schon vor 2 Wochen gesagt, sein privates Vermögen bestehe fast nur noch aus US-Aktien?? Schon da habe ich mich verwundert geäussert, weshalb Buffett Briefe an Zeitungen verschickt, um dies anzukündigen. Jetzt will er nochmals mit 100% einsteigen und dann im Dezember und Januar wieder? Und wenn man mit der Great Depression vergleicht, ist 1928 = 2008, dann wäre 1932 was? Herbst 2008?? Buffett hatte nie ein gutes Timing, brauchte er auch nicht, er ist immer zu früh, aber mit Sonderkonditionen eingestiegen, so wie er jetzt immer 10% fordert.

Ich glaube, alle sind so gierig, dass sie den Einstieg nicht verpassen wollen. Die Krise hat noch gar nicht richtig angefangen, verlängerte Weihnachtsferien werden nun angekündigt, etc. Ich kann mich noch gut an die 90'er Jahre erinnern, wie mein Vater gezittert hat, sich über ALV erkundigt hat, obwohl er schlussendlich nie arbeitslos war. Aber JEDER hatte eine Riesenangst, den Job zu verlieren. Dann kam die Krise 2000-2003. Man wusste gar nicht mehr richtig, was zu tun war.

Die Kapitulation wird sein, wenn die Hoffnung weg sein wird, und momentan ist nicht nur Hoffnung, sondern Euphorie zu spüren. Der CS-Chefökonom prognostizierte bei einem Mitarbeiteranlass sogar einen Konjunkturaufschwung...

Nein, nein, jede Krise forderte bisher die Guillotinierung vieler CEO's, das muss noch kommen.

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