SNB - Goldstandard - (ehem. Thread UBS(2))

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MarcusFabian
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SNB - Goldstandard - (ehem. Thread UBS(2))

Ich hab's am Freitag schon geschrieben aber das Posting ging verloren. Also nochmals:

Die Schweiz könnte nun aus dieser Krise als Sieger hervorgehen, wenn sie zwei Dinge beachtet:

1.) Franken stabil halten

2.) Bankkundengeheimnis aufrecht erhalten.

Warum?

Es gibt immer noch einen globalen Geldtopf von Sparkapital in Höhe von etwa $40 Billionen. Im Moment ist der Grossteil dieses Geldes in US Treasuries (Marktvolumen 86 Billionen) angelegt. Aber damit ist kein Investor glücklich. Ts werden nur gekauft, weil es keine sicheren Alternativen gibt. Hier ist also eine Marktlücke vorhanden, die die Schweiz schliessen könnte.

Voraussetzung ist, dass wir den Franken stabil halten und uns nicht an der Geld-Druck-Orgie von FED, BoE und anderen beteiligen.

Was würde ich als Chef der SNB also tun?

1. Das Schweizer Gold in Besitz der USA und GB soll sofort in die Schweiz geholt werden. Alles verliehene Gold wird ebenfalls eingefordert.

2. Der Franken wird wieder - wie vor 2000 - partiell an Gold gebunden. Somit signalisieren wir, dass der Franken wieder eine stabile Währung werden wird.

3. Auslandsfilialen in USA und EU von Schweizer Banken werden geschlossen. Somit wird die Schweiz weniger erpressbar.

4. Das Bankkundengeheimnis wird aufrecht erhalten und das auch so kommuniziert.

5. Wir übernehmen den zweiten Glass-Steagall Act, trennen also strikte Geschäftsbanken und Investitionsbanken. ( http://de.wikipedia.org/wiki/Glass-Steagall_Act )

Für die UBS und CS würde das also eine Trennung der beiden Geschäftsbereiche in zwei unabhängige Banken bedeuten.

6. Wir suchen bilaterale Lösungen mit USA/EU, puncto Steuerbetrug.

---

Ich meine, dass das funktionieren würde, um einen Teil des globalen Sparkapitals anzulocken.

Durch eine partielle Goldbindung würde der Franken wieder den guten Ruf als sichere und stabilie Währung zurückerhalten. Allerdings müsste ein Teil der aus dem Geldzufluss anfallenden Gewinne zur Unterstützung der Exportindustrie verwendet werden, denen ein starker Franken natürlich nicht passt. Aber das wäre auf alle Fälle billiger als der aktuelle bailout der UBS.

Über kurz oder lang wird es ohnehin eine Komplettrenovation des Finanzsystems geben. Vielleicht sogar ein neues System. Wer als erster eine saubere, sichere und vertrauenswürdige Lösung anbieten kann, hat einen entsprechenden Marktvorteil.

Jedenfalls besser als im Schatten von FED und EZB jeden Stuss, der uns vorgebetet wird, nachzumachen.

reckefoller
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schick das dem merz

Engelchen
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Re: UBS

MarcusFabian wrote:

Ich hab's am Freitag schon geschrieben aber das Posting ging verloren. Also nochmals:

Die Schweiz könnte nun aus dieser Krise als Sieger hervorgehen, wenn sie zwei Dinge beachtet:

1.) Franken stabil halten

2.) Bankkundengeheimnis aufrecht erhalten.

Warum?

Es gibt immer noch einen globalen Geldtopf von Sparkapital in Höhe von etwa $40 Billionen. Im Moment ist der Grossteil dieses Geldes in US Treasuries (Marktvolumen 86 Billionen) angelegt. Aber damit ist kein Investor glücklich. Ts werden nur gekauft, weil es keine sicheren Alternativen gibt. Hier ist also eine Marktlücke vorhanden, die die Schweiz schliessen könnte.

Voraussetzung ist, dass wir den Franken stabil halten und uns nicht an der Geld-Druck-Orgie von FED, BoE und anderen beteiligen.

Was würde ich als Chef der SNB also tun?

1. Das Schweizer Gold in Besitz der USA und GB soll sofort in die Schweiz geholt werden. Alles verliehene Gold wird ebenfalls eingefordert.

2. Der Franken wird wieder - wie vor 2000 - partiell an Gold gebunden. Somit signalisieren wir, dass der Franken wieder eine stabile Währung werden wird.

3. Auslandsfilialen in USA und EU von Schweizer Banken werden geschlossen. Somit wird die Schweiz weniger erpressbar.

4. Das Bankkundengeheimnis wird aufrecht erhalten und das auch so kommuniziert.

5. Wir übernehmen den zweiten Glass-Steagall Act, trennen also strikte Geschäftsbanken und Investitionsbanken. ( http://de.wikipedia.org/wiki/Glass-Steagall_Act )

Für die UBS und CS würde das also eine Trennung der beiden Geschäftsbereiche in zwei unabhängige Banken bedeuten.

6. Wir suchen bilaterale Lösungen mit USA/EU, puncto Steuerbetrug.

---

Ich meine, dass das funktionieren würde, um einen Teil des globalen Sparkapitals anzulocken.

Durch eine partielle Goldbindung würde der Franken wieder den guten Ruf als sichere und stabilie Währung zurückerhalten. Allerdings müsste ein Teil der aus dem Geldzufluss anfallenden Gewinne zur Unterstützung der Exportindustrie verwendet werden, denen ein starker Franken natürlich nicht passt. Aber das wäre auf alle Fälle billiger als der aktuelle bailout der UBS.

Über kurz oder lang wird es ohnehin eine Komplettrenovation des Finanzsystems geben. Vielleicht sogar ein neues System. Wer als erster eine saubere, sichere und vertrauenswürdige Lösung anbieten kann, hat einen entsprechenden Marktvorteil.

Jedenfalls besser als im Schatten von FED und EZB jeden Stuss, der uns vorgebetet wird, nachzumachen.

Jawolll... dass machen wir so, warum sollen wir immer kuschen :?:

MarcusFabian
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Ich hätte gute Lust gehabt, das bei NZZ, Tagi oder BZ als Kommentar/Leserbrief zu veröffentlichen. Aber die erlauben nur max. 400 Zeichen für einen Kommentar :?

weico
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Re: UBS

MarcusFabian wrote:

Ich hab's am Freitag schon geschrieben aber das Posting ging verloren. Also nochmals:

Die Schweiz könnte nun aus dieser Krise als Sieger hervorgehen, wenn sie zwei Dinge beachtet:

1.) Franken stabil halten

2.) Bankkundengeheimnis aufrecht erhalten.

Warum?

Es gibt immer noch einen globalen Geldtopf von Sparkapital in Höhe von etwa $40 Billionen. Im Moment ist der Grossteil dieses Geldes in US Treasuries (Marktvolumen 86 Billionen) angelegt. Aber damit ist kein Investor glücklich. Ts werden nur gekauft, weil es keine sicheren Alternativen gibt. Hier ist also eine Marktlücke vorhanden, die die Schweiz schliessen könnte.

Voraussetzung ist, dass wir den Franken stabil halten und uns nicht an der Geld-Druck-Orgie von FED, BoE und anderen beteiligen.

Was würde ich als Chef der SNB also tun?

1. Das Schweizer Gold in Besitz der USA und GB soll sofort in die Schweiz geholt werden. Alles verliehene Gold wird ebenfalls eingefordert.

2. Der Franken wird wieder - wie vor 2000 - partiell an Gold gebunden. Somit signalisieren wir, dass der Franken wieder eine stabile Währung werden wird.

3. Auslandsfilialen in USA und EU von Schweizer Banken werden geschlossen. Somit wird die Schweiz weniger erpressbar.

4. Das Bankkundengeheimnis wird aufrecht erhalten und das auch so kommuniziert.

5. Wir übernehmen den zweiten Glass-Steagall Act, trennen also strikte Geschäftsbanken und Investitionsbanken. ( http://de.wikipedia.org/wiki/Glass-Steagall_Act )

Für die UBS und CS würde das also eine Trennung der beiden Geschäftsbereiche in zwei unabhängige Banken bedeuten.

6. Wir suchen bilaterale Lösungen mit USA/EU, puncto Steuerbetrug.

Einverstanden !

..zusätzlich würde Ich die UBS noch "verstaatlichen" (schwedisches Model).Gäbe einen Vorsprung auf die USA und die meisten Staaten von Europa. :oops:

P.S..das Gold will die SVP ja schon lange zurückholen..

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/SVP-bangt-um-Nationalbank--und-praes...

http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/svp_gold__1.2058891.html

weico

MarcusFabian
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@weico,

Dass ich das noch erleben darf, dass Du mit mir einer Meinung bist

Engelchen
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Re: UBS

MarcusFabian wrote:

Ich hab's am Freitag schon geschrieben aber das Posting ging verloren. Also nochmals:

Die Schweiz könnte nun aus dieser Krise als Sieger hervorgehen, wenn sie zwei Dinge beachtet:

1.) Franken stabil halten

2.) Bankkundengeheimnis aufrecht erhalten.

Warum?

Es gibt immer noch einen globalen Geldtopf von Sparkapital in Höhe von etwa $40 Billionen. Im Moment ist der Grossteil dieses Geldes in US Treasuries (Marktvolumen 86 Billionen) angelegt. Aber damit ist kein Investor glücklich. Ts werden nur gekauft, weil es keine sicheren Alternativen gibt. Hier ist also eine Marktlücke vorhanden, die die Schweiz schliessen könnte.

Voraussetzung ist, dass wir den Franken stabil halten und uns nicht an der Geld-Druck-Orgie von FED, BoE und anderen beteiligen.

Was würde ich als Chef der SNB also tun?

1. Das Schweizer Gold in Besitz der USA und GB soll sofort in die Schweiz geholt werden. Alles verliehene Gold wird ebenfalls eingefordert.

2. Der Franken wird wieder - wie vor 2000 - partiell an Gold gebunden. Somit signalisieren wir, dass der Franken wieder eine stabile Währung werden wird.

3. Auslandsfilialen in USA und EU von Schweizer Banken werden geschlossen. Somit wird die Schweiz weniger erpressbar.

4. Das Bankkundengeheimnis wird aufrecht erhalten und das auch so kommuniziert.

5. Wir übernehmen den zweiten Glass-Steagall Act, trennen also strikte Geschäftsbanken und Investitionsbanken. ( http://de.wikipedia.org/wiki/Glass-Steagall_Act )

Für die UBS und CS würde das also eine Trennung der beiden Geschäftsbereiche in zwei unabhängige Banken bedeuten.

6. Wir suchen bilaterale Lösungen mit USA/EU, puncto Steuerbetrug.

---

Ich meine, dass das funktionieren würde, um einen Teil des globalen Sparkapitals anzulocken.

Durch eine partielle Goldbindung würde der Franken wieder den guten Ruf als sichere und stabilie Währung zurückerhalten. Allerdings müsste ein Teil der aus dem Geldzufluss anfallenden Gewinne zur Unterstützung der Exportindustrie verwendet werden, denen ein starker Franken natürlich nicht passt. Aber das wäre auf alle Fälle billiger als der aktuelle bailout der UBS.

Über kurz oder lang wird es ohnehin eine Komplettrenovation des Finanzsystems geben. Vielleicht sogar ein neues System. Wer als erster eine saubere, sichere und vertrauenswürdige Lösung anbieten kann, hat einen entsprechenden Marktvorteil.

Jedenfalls besser als im Schatten von FED und EZB jeden Stuss, der uns vorgebetet wird, nachzumachen.

....übrigens werde ich die Amis nicht mehr besuchen, (Boykott), :shock:

auch die Einreisebestimmungen sind unter der Gürtellinie, bald müssen wir noch die

Unterhosen runterlassen !! :mrgreen:

Gruss Engelchen

Prise Salz
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Tja und was machen wir, wenn die das Gold gar nicht ausliefern :?: oder es auf dem Weg "geschnappt" wird, von WEM sei dahingestellt. :cry: :cry:

Prise Salz
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"Verstaatlichen" ...........hmm was wäre dann mit den (meinen) Aktien? :roll:

MarcusFabian
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Prise Salz wrote:

"Verstaatlichen" ...........hmm was wäre dann mit den (meinen) Aktien? :roll:

Wert: Fr. 0.00

Sokrates Onassis
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reckefoller wrote:

"wir stehen mitten in den vorbereitungen zu den bevorstehenden feierlichkeiten zum 2 jahres jubiläum der ubs krise. ich kann ihnen mitteilen, dass wir zuversichtlich sind, rechtzeitig zu diesem jubiläum allen schweizerinnen und schweizern unsere aktien zu einmalig günstigen einstelligen krisenkursen anbieten zu können. sowas finden sie selbst bei aldi oder lidl nicht, und wir erhoffen uns, dass möglichst viele davon profitieren"

peter kurer, vr präsident

DIESES ANGEBOT GILT NUR VOM

24.2.2009 BIS 31.12.2066

(oder der einleitung unseres konkurs)

GELD VERLIERT MAN NIE,ES WECHSELT NUR DEN BESITZER

teletuuby
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Quote:

3. Auslandsfilialen in USA und EU von Schweizer Banken werden geschlossen. Somit wird die Schweiz weniger erpressbar.

Huch. Dieser Punkt ist aber heftig.

alchimist
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Re: UBS

Engelchen wrote:

....übrigens werde ich die Amis nicht mehr besuchen, (Boykott), :shock:

auch die Einreisebestimmungen sind unter der Gürtellinie, bald müssen wir noch die

Unterhosen runterlassen !! :mrgreen:

Gruss Engelchen

Was hast Du den da zu verstecken Lol

Ich glaube wir haben ein viel grösseres Problem, welchen Bundesrat möchtest Du für Verhandlungen schicken?

weico
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MarcusFabian wrote:

@weico,

Dass ich das noch erleben darf, dass Du mit mir einer Meinung bist

Bin doch sehr viel Deiner Meinung..! 8)

Bin halt nur nicht so,in Diesen deflationären Zeiten,"Goldgläubig" wie Du.. :twisted:

weico

Engelchen
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Re: UBS

alchimist wrote:

Engelchen wrote:

....übrigens werde ich die Amis nicht mehr besuchen, (Boykott), :shock:

auch die Einreisebestimmungen sind unter der Gürtellinie, bald müssen wir noch die

Unterhosen runterlassen !! :mrgreen:

Gruss Engelchen

Was hast Du den da zu verstecken Lol

Ich glaube wir haben ein viel grösseres Problem, welchen Bundesrat möchtest Du für Verhandlungen schicken?

zu verstecken gibts da nicht viel Lol

zu deiner Frage welcher BR: mmm.. mmm...

??? den Couchepäng wollen schon die Aerzte köpfen, bleiben also nur noch 6... Wink

tocino
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Re: UBS

MarcusFabian wrote:

Ich hab's am Freitag schon geschrieben aber das Posting ging verloren. Also nochmals:

Die Schweiz könnte nun aus dieser Krise als Sieger hervorgehen, wenn sie zwei Dinge beachtet:

1.) Franken stabil halten

2.) Bankkundengeheimnis aufrecht erhalten.

.....

Jedenfalls besser als im Schatten von FED und EZB jeden Stuss, der uns vorgebetet wird, nachzumachen.

auch beim zweiten mal Smile ein wahrhaft überzeugendes votum MF.

wir könnten somit internationale entwicklungen vorwegnehmen (neues finanzsystem) und eine vorreiterrolle spielen.

alchimist
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Re: UBS

tocino wrote:

MarcusFabian wrote:
Ich hab's am Freitag schon geschrieben aber das Posting ging verloren. Also nochmals:

Die Schweiz könnte nun aus dieser Krise als Sieger hervorgehen, wenn sie zwei Dinge beachtet:

1.) Franken stabil halten

2.) Bankkundengeheimnis aufrecht erhalten.

.....

Jedenfalls besser als im Schatten von FED und EZB jeden Stuss, der uns vorgebetet wird, nachzumachen.

auch beim zweiten mal Smile ein wahrhaft überzeugendes votum MF.

wir könnten somit internationale entwicklungen vorwegnehmen (neues finanzsystem) und eine vorreiterrolle spielen.

Das ganze wäre schon nicht schlecht, hat aber einen kleinen Hacken, was machen wir bei einem so starken Franken mit unserer Exportindustrie. Die sind mir ehrlich gesagt lieber, die machen was und langen nicht nur in unser Portemonnaie.

PaulNo111
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UBS...there seems to be no light at the end of the tunnel. Irgendwie tun mir die UBS Investierten leid, besonders diejenigen, die sich über ihre Investmentberater übers Ohr hauen liessen.

Meine Bankberaterin meinte auch im April 08, ich hätte meine UBS Akiten nicht verkaufen sollen(hatte damals nur wenige hundert Franken Gewinn gemacht), jetzt können sie nur noch steigen...sicherlich.

X
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naja... grundsätzlich sollte jeder, der in aktien direkt investiert auch eine eigene marktmeinung haben und nicht aufgrund von subjektiven beurteilungen z.b. durch anlageberater handeln. (meine ansicht).

take it easy, but take it!

learner
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MarcusFabian wrote:

Ich hätte gute Lust gehabt, das bei NZZ, Tagi oder BZ als Kommentar/Leserbrief zu veröffentlichen. Aber die erlauben nur max. 400 Zeichen für einen Kommentar :?

Gib doch einen Link ein! Ich finde wichtig, dass solche Ideen veröffentlicht werden. Schicke sie auch der SVP und der SP.

Es gibt noch Schlimmeres.

tocino
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callformoney
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Wie gehts morgen weiter mit dem Aktienkurs?

T15
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@mf

darf ich deinen beitrag benutzten und meinem manager zeigen?? Wink

Sokrates Onassis
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callformoney wrote:

Wie gehts morgen weiter mit dem Aktienkurs?

unter 10 :!: :!:

GELD VERLIERT MAN NIE,ES WECHSELT NUR DEN BESITZER

Gnasher
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Oh ... ein neuer UBS thread Smile

Aber zum Thema - ich bezweifle, dass sich die USA einschüchtern lassen.

Ausserdem - weshalb sollte man den Franken (zu) stark aufwerten? Damit neben dem Finanzplatz auch die Exportindustrie noch mehr Probleme bekommt?

Ich stelle mal eine andere Frage in den Raum:

Wie konkurrenzfähig ist der Schweizer Finanzplatz ohne Bankgeheimnis, oder mit einer aufgeweichten Form desselben?

Entweder ist der Finanzplatz aufgrund von Ausbildung, Innovation auch so nachhaltig erfolgreich...

-oder-

Es wird höchste Zeit, dass der Finanzplatz notwendige Strukturmassnahmen durchführt.

In einem Punkt gebe ich MarcusFabian aber durchaus recht: Wenn diese Chance genützt wird und weltweit gegen Steueroasen vorgegangen werden kann, dann dürfte imho der Schweizer Platz profitieren. Wenn aber Europa den Kampf innerhalb führt und weitere OFfshore-Plätze davon profitieren, z.B. Singapur in Asien, dann gibt es keine Gewinner in Europa.

callformoney
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@ MarcusFabian:

Hab deinen Beitrag mal an Herr Kurer weitergeleitet.

Typhoon
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@MF

Überlegungen sind nach altbewährtem System richtig.

Ich bin mir aber nicht mehr sicher, ob in obersten Etagen wirklich noch nach altem System gearbeitet wird. Keine neue Verschörungstheorie, aber dennoch staune ich immer wieder, wie einfach und selbstverständlich die aktuellen Veränderungen im globalen Finanzsektor hingenommen werden.

ist die globale Spitze wirklich so überrumpelt worden von den Ereignissen in den vergangenen 18 Monaten. Bin immer noch der Überzeugung, dass USA als Gewinner aus der Krise steigen wird. Wird ein neues Finanzsystem kreiert, so wird es sich die USA nicht nehmen lassen auch federführend zu sein.

Die UBS gehört auch an die globale Spitze.

Um am neuen System mitreden zu können, wird die UBS wohl auch Opfer bringen. Sei dies auf Kosten der Eidgenossenschaft oder auch ihrer Aktionäre.

Geld verdienen in der Zukunft will in erster Linie sie.

Dies soll einfach einmal mehr ein kleiner Anstoss sein, in dieser Finanzkrise ( nicht die wirtschaftliche) auch etwas verdreht um die Ecken zu Denken.

chrigi@cash
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@ mf

interssante überlegung.. subi!

ich fliege in zwei wochen in die usa, ob die mich wohl an der grenze festhalten da ich ubs aktionär bin!? Lol

„Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“

pantaleo
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chrigi@cash wrote:

@ mf

interssante überlegung.. subi!

ich fliege in zwei wochen in die usa, ob die mich wohl an der grenze festhalten da ich ubs aktionär bin!? Lol

Hoi chrigi@cash

die halten dich erst fest,wenn du drin bist.... Wink

(als mögliches Tauschobjekt... Lol )

Guter Flug

Gruss Pantaleo

Bullish
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Herr

Typhoon wrote:

@MF

Keine neue Verschörungstheorie, aber dennoch staune ich immer wieder, wie einfach und selbstverständlich die aktuellen Veränderungen im globalen Finanzsektor hingenommen werden.

ist die globale Spitze wirklich so überrumpelt worden von den Ereignissen in den vergangenen 18 Monaten. Bin immer noch der Überzeugung, dass USA als Gewinner aus der Krise steigen wird. Wird ein neues Finanzsystem kreiert, so wird es sich die USA nicht nehmen lassen auch federführend zu sein.

Schwierig zu beurteilen, aber ich würde einmal sagen, Joe Ackermann wusste es. Seit 2003 wurde doch die HRE als die Bad Bank aufgebaut (wenn man deutschen Kommentaren glaubt).

Joe gilt nach PCM auch als dem Debitismus zugeneigt und bezog auch seine Diss darauf. Dh er hat sich sicher intellektuel schon lange mit dem "Game Over" beschäftigt.

Leute wie Soros (april 2008: das Schlimmste was er je gesehen hat, alle früheren Krisen waren locker, "wir befinden uns am Ende des Weges"; er spricht ja schon seit Jahren vom Bubble) oder Buffett wussten es auch. Oder was heisst wissen? Wenn etwas quackt und watschelt wie eine Ente, dann was könnte es sein?

Ich bin schon lange der UBS negativ eingestellt, halte puts und habe sie seit 2007 verdammt und mehrmals als praktisch pleite bezeichnet. Man muss aber aufpassen, dass man nicht alles verdammt. zB was könnten Kurer und Rohner besser machen? Die Wahrheit erzählen? Wer die Wahrheit noch immer nicht sieht, sorry, der versteht nicht, in welcher Situation wir uns befinden. Der glaubt einfach, was RTL oder SF als "wahr" bezeichnen.

Wir müssen auch keine Konfrontation mit den Amis aufbauen, das ist lächerlich, wir HABEN KEINE CHANCE. Wenn wir in den USA huren, dann müssen wir unseren Platz kennen oder die Sache lassen. Diese UBS Geschichte interessiert doch in den USA kaum einen Sack!! Ich habe während der Holocaust Geschichte in den USA gelebt, die Sache blieb so etwas von unerwähnt. In den USA interessiert nur, was einen direkt betrifft, also wer ein Konto hat, verlieren oder gewinnen kann. Deshalb kann man mit den Amis auch gut reden, aber nicht CH-wischi-waschi-Talk. Dort gilt "Walk-the-Talk".

Wir müssen auch aufpassen, dass wir die Bankster nicht verurteilen und ihre Schuld abarbeiten lassen. Das hatten wir schon: Gulag, KZ's. Diese Krise umfasst soviel, dass sich fast jeder irgenwo "schuldig" gemacht hat. Deshalb scheint es auch kein kriminelles Verhalten zu sein, sondern ein systematisches Problem. Deshalb empfehle ich JEDEM diese zwei pdfs zu lesen:

http://www.miprox.de/Wirtschaft_allgemein/Der-Kapitalismus.pdf

http://www.miprox.de/Wirtschaft_allgemein/Macht-der_Staat-Eigentum.htm

Es geht um den Debitismus, wie der Kapitalismus besser heissen sollte. Die HSG Professoren Malik/Binswanger haben den Debitismus in einer Studie untersuchen lassen, und ihn als nicht falsifizerbar erklärt. Joe Ackermann ist mit der Sache ziehmlich vertraut. Leider habe ich während meiner HSG Zeit nie davon gehört und ich kenne auch fast keinen, der sich mit der Sache beschäftigt (ausser Internet-Folks).

PCM habe einem Prof 1Million geboten, falls er den Debitismus als fehlerhaft entlarft...

Also lesen. Und danach nicht gleich in die Hosen scheissen.

tocino
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SNB - Goldstandard - (ehem. Thread UBS(2))

das ziel darf nicht sein, den franken "auf"-zuwerten. Geld soll wieder einen werterhaltenden charakter haben. mit blick voraus, wäre dies ein grosser vorteil für das vertrauen in das land und in die währung per se.

im übrigen würden die zinsen sowie die geldmenge wieder adäquater zur wirtschaftsleistung verlaufen. berücksichtigen wir die teuerung haben schon viel früher ubs und co. allzeittiefstkursen erreicht. zudem hätten wir wohl weniger staatlich-interventionistische marktverzerrungen, die sowieso alles nur schlimmer machen.

vergesst nicht, auch die export-industrie ist ein grosser auslandkäufer, die könnten von billigeren produkten wie maschinen etc. profitieren. zudem muss die schweiz sämtliche rohstoffe im ausland einkaufen!

als letztes noch. ich kann mir nicht vorstellen, dass, wenn die schweiz zu so einem radikalen schnitt greift, die restliche Welt einfach zuschaut. Alles redet von neuerfindung des finanzmarktes etc. es würde doch nicht lange gehen, und die würden in irgendeiner weise nachziehen. dort sehe ich leider auch das grösste problem bei der umsetzung mf's vorschläge - es würde keine integrierende, koordinierte, weltweite neuordnung sein, sondern eine insellösung. wieder würde die schweiz einen eigenen weg gehen.

wenn sich ein weg aber schon mal bewährt hat, und perspektiven für die nationalen interessen repräsentiert, wieso nicht?

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