snb intervention

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06.09.2011 10:42
#1
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snb intervention

die intervention ist kein grund nun auf den fahrenden zug aufzuspringen.

aber ein grund aktien zu verkaufen.

wie nachhaltig wird die intervention ausfallen?

werden bad-news aus dem euroraum den franken nicht bald wieder stärken?

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08.09.2011 13:13
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snb intervention

Rookie65 wrote:

@MF: Das mit dem Exporteur stimmt. Nur ist dieser wirklich mit dem Sack geschlagen, wenn er keinerlei Absicherung seiner Geschäfte vornimmt.

Vor einem halben Jahr, als ein Geschäft abgeschlossen wurde, sah der Exporteur keinen Anlass, sich gegen fallenden Euro zu versichern. Praktisch alle wurden von dem Massiven Anstieg des Franken auf dem falschen Fuss erwischt.

08.09.2011 09:55
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snb intervention

Stella wrote:

zit. aus fuw vom mi.7.sept,s.21:

...mit der einführung der wechselkursuntergrenze hat die schweiz indirekt eine grosse wette auf eine baldige erholung im euroraum gemacht. ob diese wette sinnvoll ist, wird die zukunft zeigen....

was meint ihr, sehen wir eine baldige erholung im euroraum?

Nein werden wir nicht sehen! Daran glaube ich schlicht und einfach nicht. Die Staaten bringen es nicht mal fertig die unzureichenden Sparpakete politisch durchzubringen. Wie soll sich so das Problem lösen lassen?? Zudem sind auch die Probleme in Frankreich noch lange nicht gelöst, man darf sich da vom AAA nicht blenden lassen.

Die SNB wettet beim Euro - einmal mehr - auf die falsche Seite und wird diese Wette verlieren. Leider werden die Schweizer diese teuere Suppe auslöffeln müssen.

08.09.2011 09:39
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snb intervention

zit. aus fuw vom mi.7.sept,s.21:

...mit der einführung der wechselkursuntergrenze hat die schweiz indirekt eine grosse wette auf eine baldige erholung im euroraum gemacht. ob diese wette sinnvoll ist, wird die zukunft zeigen....

was meint ihr, sehen wir eine baldige erholung im euroraum?

08.09.2011 07:29
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@MF: Das mit dem Exporteur stimmt. Nur ist dieser wirklich mit dem Sack geschlagen, wenn er keinerlei Absicherung seiner Geschäfte vornimmt.

DAS ist auch ein Problem unserer Industrie: Gute Handwerksleute aber kaufmännisch....na ja. Die Buchhaltung macht irgendein Treuhänder, kommt ja billiger, dafür verliert man den Blick für seine ökonomische Lage -fast- völlig. Da besteht dringend Nachholbedarf!

Einer Straßenbahn und einer Aktie darf man nie nachlaufen. Nur Geduld: Die nächste kommt mit Sicherheit. André Kostolany

08.09.2011 00:46
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Re: Und was ist mit dem Dollar?

MarcusFabian wrote:

moneyraiser wrote:
Würde der CHF gegenüber dem $ massiv stärker werden, müsste/würde/sollte dann die snb dort auch einen fixen Kurs vorlegen?

Nein, das macht doch schon die EZB Wink

Wenn der Dollar in die Knie geht, schwächt die EZB den Euro, dann geht der in die Knie und danach kommt der Franken dran.

Die verschiedenen Währungen sind im Wettlauf in Richtung Null nur unterschiedlich schnell.

Im Prinzip ist dass alles ein Nullsummenspiel im Vergleich zwischen den Fiat Währungen. Der GPB Fiat macht ja auch mit. Nur die Realenwerte behalten den Wert und die Menschen fragen sich warum werden Immos und Edelmettale immer "teurer" im Vergleich zu ihren Fiat Vermögen. Tatsächlich ist alles nur ein Kaufkraftverlust des Fiat Moneys. Echt zum kotzen mit diesem Fiat Zeugs.

Diversifiziert auch in flüssiges Gold! (Whisky)

07.09.2011 23:59
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Re: Und was ist mit dem Dollar?

moneyraiser wrote:

Würde der CHF gegenüber dem $ massiv stärker werden, müsste/würde/sollte dann die snb dort auch einen fixen Kurs vorlegen?

Nein, das macht doch schon die EZB Wink

Wenn der Dollar in die Knie geht, schwächt die EZB den Euro, dann geht der in die Knie und danach kommt der Franken dran.

Die verschiedenen Währungen sind im Wettlauf in Richtung Null nur unterschiedlich schnell.

07.09.2011 23:30
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MF - dieses Problem ist absolut einleuchtend. Diese Situation ist wohl schlecht vergleichbar mit vorherigen Krisen. Der Lerneffekt daraus sollte sein, dass sich Firmen sinnvoller kapitalisieren und entsprechend defensiver ausrichten.

Aber der Lerneffekt ist nicht da bei einem lieben Götti, der bei Krisen grosszügig mit Kurzarbeitentschädigungen und Interventionen am Devisenmarkt den Firmen unter die Arme greift.

Warum sollte ich nun als Cheffe also nicht grössere Risiken eingehen, wenn ich weiss, dass mir bei einer Wirtschaftsflaute geholfen wird - ich habe ja keine Konsequenzen zu fürchten.

Der liebe Herr Levrat fordert ja jetzt sogar von der SNB Schritt 2 und Schritt 3 auf mindestens CHF 1.40 pro Euro. Man kann ja schon jetzt davon ausgehen, dass die SNB wohl nie mehr die Möglichkeit haben wird, die Leitzinsen zu erhöhen um die Inflation zu bekämpfen.

Wer mit dem Strom schwimmt, erreicht die Quelle nie!

07.09.2011 22:19
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Und was ist mit dem Dollar?

Bin Neuling und befasse mich erst seit ca. 6 Monaten intensiver mit den Börsen, eventuell ist's für euch ne doofe Frage.

Aber ich würde gerne mal eure Meinungen zur folgenden Annahme hören: Was ist, wenn der CHF gegenüber dem $ wieder stärker wird? Ich weiss, er erholt sich wieder seit ein paar Wochen, ist aber im grösseren Chart trotzdem sehr tief (gewesen). Würde der CHF gegenüber dem $ massiv stärker werden, müsste/würde/sollte dann die snb dort auch einen fixen Kurs vorlegen?

Mit Geld kann man Glück nicht kaufen, aber es ist eine angenehmere Form des Elends - Spike Milligan

07.09.2011 22:15
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MarcusFabian wrote:

Kapitalist wrote:

diese stammen vor allem aus Währungsgewinnen.

Also fassen wir mal zusammen. Die SNB hat Reserven, die im wesentlichen aus drei Währungen bestehen: Dollar, Euro und Gold. Jede dieser Währungen kann am Ende des Jahres höher oder tiefer (in Fr.) stehen als Anfang Jahr und somit weist die SNB dann einen Gewinn oder Verlust aus, was die Devisen betrifft.

Dann stimmt das vermutlich eben doch dass die SNB in diesem Jahr bereits 44 Milliarden CHF auf ihren Eurointerventionen verloren hat. Dass "nur" ein Verlust von gut 10 Milliarden ausgewiesen wurde ist in dem Fall durch die Höherbewertung des Goldes entstanden.

Besser reich und gesund als arm und krank!

07.09.2011 20:51
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MarcusFabian wrote:

Kurz: Das Problem ist nicht der Euro-Kurs alleine sondern die Geschwindigkeit, mit der der Euro gesunken ist.

Das ist ja das Hauptproblem. Deshalb hat meiner Meinung nach die SNB richtig gehandelt. 1.20 als Untergrenze ist bereits relativ tief. Ich bin nicht mit rottmeyer (link) einverstanden. Die 1.20 sind ja auch nicht in Stein gemeisselt, sondern könnten mittelfristig notfalls nach unten angepasst oder aufgehoben werden; nachdem unsere Wirtschaft sich auf die 1.20 eingestellt hat. Die SNB hat uns wertvolle Zeit gekauft.

3) Φιλαργυρία

07.09.2011 20:40
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1 Billion könnte die SNB locker aufwerfen, doch soviel braucht es gar nicht.. Die Spekulanten geben auch so langsam auf.

Vielen Dank der Nationalbank nochmal, dass ich dank ihr vermutlich zweimal profitieren werde.

Die Deutschen könnten sich im Gegensatz zur Schweiz die D-Mark noch schlechter leisten, als wir unseren Franken.

07.09.2011 20:27
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M.A. aus A. wrote:

Was ich als Steuerzahler verlange ist, dass unsere hochbezahlten Manager innovativ sind. Qualitativ hochstehende Produkte entwickeln, die trotz einer Frankenstärke im Ausland abgesetzt werden können.

Grundsätzlich gebe ich Dir recht aber dennoch muss ich Dir widersprechen:

Ich habe mit so einigen CH Export KMU (Finanz-)chefs gesprochen.

Kurz: Das Problem ist nicht der Euro-Kurs alleine sondern die Geschwindigkeit, mit der der Euro gesunken ist.

Stell Dir vor, Du verkaufst eine Anlage nach Deutschland für €100'000 (Fr. 130'000), wobei Du mit einem Gewinn von Fr. 20'000 gerechnet hast. Lieferung in 6 Monaten.

Nach 6 Monaten steht der Euro bei 1.10 und somit ist Dein Gewinn weg. Sinkt der Euro weiter, machst Du sogar Verlust.

07.09.2011 20:05
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Reaktionen aus Deutschland im Blog von Rott & Meier

Die Schweiz gibt sich auf

und

Schweizer Werfen sich der EZB in die Arme (Audio 10 Min)

07.09.2011 19:58
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Schon klar.

Dennoch - wir haben und hatten noch nie die preisgünstigsten Produkte. Victorinox hat nicht die günstigsten Sackmesser, Rolex hat bestimmt nicht die preisgünstigsten Uhren, Emmentaler nicht den günstigsten Käse. Tourismus? Wir hatten noch nie die günstigsten Hotels, Bahnen etc.

Die Schweiz hat ein gutes Label und steht für Qualität. Trotz Angstmacherei haben wir im Verhältnis traumhafte Arbeitslosenverhältnisse und sind verwöhnt bis zum gehtnichtmehr.

Was ich als Steuerzahler verlange ist, dass unsere hochbezahlten Manager innovativ sind. Qualitativ hochstehende Produkte entwickeln, die trotz einer Frankenstärke im Ausland abgesetzt werden können. Stattdessen wird gejammert, Druck auf die SNB gemacht und Leute entlassen. Ich vermisse wahres Unternehmertum und Kampfgeist.

Ich finde diese massive Intervention schlicht schlecht und die normalen Bürger dürfen diesen Fehler mit Steuererhöhungen berappen. Ich bin wirklich ob dieser Kurzsichtigkeit und von diesem unverantwortlichen Handeln der Wirtschaft frustriert. Und klar spielt die Politik auch noch mit und Herr Levrat ist ordentlich auf Stimmenfang. Denn der Otto-Normalverbraucher ist sich den Konsequenzen nicht bewusst und klatscht analog der Boulevardpresse kräftig in die Hände.

Wer mit dem Strom schwimmt, erreicht die Quelle nie!

07.09.2011 19:51
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ja ja, aber kennst es ja, wir haben/hatten noch immer ein Ass im Ärmel Wink

Hmmm... , denke diesmal brauchts ein Royal Flush :shock:

Stimmt mich nicht glücklich für meine 20j Tochter, aber an den Märkten lebt man damit :evil:

07.09.2011 19:29
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Typhoon wrote:

Hey ihr Schweizer, uns geht es besch!ssen. Wir sorgen jetzt dafür, dass es auch euch so geht.

Ist halt der globale Effekt.

Genau. Wir können aber andererseits auch nicht erwarten, dass wir uns an der Globalisierung beteiligen, wenn es zu unserem Vorteil ist und uns sofort auskoppeln und als Insel abschotten können, wenn es dem Globus schlechter geht.

Das heisst's halt "mitgefangen, mitgehangen".

Als Exportnation sind wir ohnehin auf Gedeih und Verderb von jenen Ländern abhängig, die uns unsere Produkte abkaufen.

07.09.2011 19:14
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die deutsche Berichterstattung lies bereits gestern verlauten: Schweiz hat Franken an Euro gebunden. Dies ist per fakt nicht wahr!!!!! Nur schon diese deutsche Art der Berichterstattung Ko.zt moch an.

Wie auch immer, auf Sicht können wir nur verlieren. Es kommt mir vor, als ob das nähere und weitere Ausland über die Berge oder Teich ruft: Hey ihr Schweizer, uns geht es besch!ssen. Wir sorgen jetzt dafür, dass es auch euch so geht.

Ist halt der globale Effekt.

07.09.2011 19:02
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Kapitalist wrote:

diese stammen vor allem aus Währungsgewinnen.

Also fassen wir mal zusammen. Die SNB hat Reserven, die im wesentlichen aus drei Währungen bestehen: Dollar, Euro und Gold. Jede dieser Währungen kann am Ende des Jahres höher oder tiefer (in Fr.) stehen als Anfang Jahr und somit weist die SNB dann einen Gewinn oder Verlust aus, was die Devisen betrifft.

(+ natürlich die Zinseinnahmen, die immer zum Gewinn beitragen).

Weiter im Text ...

Die Zinseinnahmen vernachlässige ich mal. Die sind im Moment ohnehin praktisch Null.

Die SNB kann nun also regelmässig in die schwächeren Währungen reinkaufen, um den Wechselkurs zu halten. Das hat sie offenbar auch vor.

Theoretisch und wäre die SNB ein Hedge-Fonds könnte sie auch am 30. Dezember kurz vor Abschluss den Euro mal kurz auf 1.60 rauftreiben und somit für das Window-Dressing einen virtuellen Gewinn ausweisen.

Wenn nun die EZB kommt und den Franken oben halten will, sieht die SNB alt aus. Aber es sieht nicht danach aus als hätte der Franken für die EZB irgend eine Priorität. Sie würde das dann tun, wenn sie die Schweiz im Euro haben will.

De facto läuft es ja fast darauf hinaus: Wenn die SNB den Franken an den Euro bindet, können wir den Euro genau so gut auch bei uns einführen.

Den Deutschen und Franzosen wäre es sicher recht, ein weiteres zahlungskräftiges Mitglied in der Gemeinschaft zu haben, das einen Teil der PIIGS-Lasten übernimmt Biggrin

(Ducken und schnell weg ...)

07.09.2011 18:54
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snb intervention

Alfons Cortes (Charttechniker) hat vor kurzer Zeit gesagt, dass der Franken bei 1.01 das hoch gesehen habe und jetzt wieder für lange Zeit auf dem absteigenden Ast sei. (Es seien noch selten soviele Kriterien erfüllt worden für diese Behauptung wie jetzt.)

07.09.2011 18:38
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Meveric wrote:

Kapitalist wrote:
Stella wrote:
schaut euch züri info an(wird x-mal wiederholt)....

kommentare zur snb interv.

...einer meint sogar die snb könnte grosse gewinne einfahren durch ihr vorgehen.....

...ähä..genau...

In der Vergangenheit, nicht in diesem Jahr, konnte die SNB stets Milliardengewinne mit ihren Deviseninterventionen machen. :idea:

Wie soll das denn die letzten 20 Jahre funktioniert haben, wo alle Währungen an wert verloren haben. Ausser mit dem steigenden Goldpreis hat die SNB vermutlich noch nie Gewinne eingefahren.

Bekanntlich hat die Nationalbank jedes Jahr mehrere Milliarden an die Kantone als Gewinnbeteiligung verteilt, diese stammen vor allem aus Währungsgewinnen.

Die SNB kauft nicht nur Dollar und Euro sondern unterhält einen grossen Korb an verschiedenen Währungen. Übrigens lag der Euro vor noch nicht langer Zeit einmal auf Fr. 1.60, da konnte man sicher Gewinne einfahren! Ihr solltet ab und zu einmal die Jahresberichte der SNB lesen. Im 1. Halbjahr 2011 haben sie jetzt etwas über 10 Milliarden Verlust eingefahren wegen dem Euro und $.

http://www.snb.ch/de/mmr/reference/annrep_2009_konzern/source

Besser reich und gesund als arm und krank!

07.09.2011 18:28
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07.09.2011 18:26
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Neu-SG wrote:

lest mal auf 20min den artikel dazu.... Gestern hab ich gefragt obs möglich ist, dass gestern kein Franken geflossen ist. Da haben zwei supergescheite einfach mal drauflos behauptet, dass es Milliarden gekostet hat.

Gemäss dem Bericht hat allein die Meldung die verkorksten Spekulanten zum Umdenken bewegt. Kein Geld geflossen - aber einfach mal schön behaupten hier drin. Zwei mehr - die man nicht ernst nehmen kann. Nachlesen wers ist könnt ihr selber.....

lies einfach mal was anderes als 20min

vielleicht suchst du als journalist die quelle der information auch mal selbst? Wink

(ps: hier drin wurde sogar das orderbuch gepostet.............)

07.09.2011 18:15
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snb intervention

lest mal auf 20min den artikel dazu.... Gestern hab ich gefragt obs möglich ist, dass gestern kein Franken geflossen ist. Da haben zwei supergescheite einfach mal drauflos behauptet, dass es Milliarden gekostet hat.

Gemäss dem Bericht hat allein die Meldung die verkorksten Spekulanten zum Umdenken bewegt. Kein Geld geflossen - aber einfach mal schön behaupten hier drin. Zwei mehr - die man nicht ernst nehmen kann. Nachlesen wers ist könnt ihr selber.....

07.09.2011 17:44
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Kapitalist wrote:

MarcusFabian wrote:

Kurzzusammenfassung:

* Die SNB kann Erfolg haben, solange nicht grössere Spieler (EZB, FED) auf den Plan gerufen werden, die den Franken oben haben wollen und als Gegenspieler der SNB mit weitaus grösserem Kapital auftreten können.

* Wo liegt die Schmerzgrenze der SNB? Wird sie bereit sein, bei entsprechenden Kauf-Orders €100 Mrd, €300 Mrd oder €1 Billion aufzukaufen?

* Will die SNB bis zum bitteren Ende den Abrüstungswettlauf der Währungen mitmachen? Auch wenn dabei Fr. 50 Mrd. Verlust pro Jahr entstehen?

Das wäre dann wirklich der totale Horror, das totale verbrennen unseres Volksvermögens! Da würden wir mit solchen Summen doch sicher viel besseres anfangen können. Wir würden besser Investitionen in die Zukunft vornehmen.

Für diese Summe könnte man jedem Einwohner Fr. 7'000.- pro Jahr auszahlen und uns dafür verschulden, das würde den CHF auch schwächen.

Wenn es schief geht und SNB Riesenverluste einfährt, müssen wir am Schluss wohl noch froh sein wenn die EU uns dann überhaupt noch aufnehmen will,wir sind dann auch hoch verschuldet.

wieso nennt sich ein euroturbo wie du es bist kapitalist?

07.09.2011 17:28
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snb intervention

MarcusFabian wrote:

Kurzzusammenfassung:

* Die SNB kann Erfolg haben, solange nicht grössere Spieler (EZB, FED) auf den Plan gerufen werden, die den Franken oben haben wollen und als Gegenspieler der SNB mit weitaus grösserem Kapital auftreten können.

* Wo liegt die Schmerzgrenze der SNB? Wird sie bereit sein, bei entsprechenden Kauf-Orders €100 Mrd, €300 Mrd oder €1 Billion aufzukaufen?

* Will die SNB bis zum bitteren Ende den Abrüstungswettlauf der Währungen mitmachen? Auch wenn dabei Fr. 50 Mrd. Verlust pro Jahr entstehen?

Das wäre dann wirklich der totale Horror, das totale verbrennen unseres Volksvermögens! Da würden wir mit solchen Summen doch sicher viel besseres anfangen können. Wir würden besser Investitionen in die Zukunft vornehmen.

Für diese Summe könnte man jedem Einwohner Fr. 7'000.- pro Jahr auszahlen und uns dafür verschulden, das würde den CHF auch schwächen.

Wenn es schief geht und SNB Riesenverluste einfährt, müssen wir am Schluss wohl noch froh sein wenn die EU uns dann überhaupt noch aufnehmen will,wir sind dann auch hoch verschuldet.

Besser reich und gesund als arm und krank!

07.09.2011 15:54
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snb intervention

Einen sehr guten Artikel (englisch) zur neuen SNB-Politik gibt es hier:

Link

Kurzzusammenfassung:

* Die SNB kann Erfolg haben, solange nicht grössere Spieler (EZB, FED) auf den Plan gerufen werden, die den Franken oben haben wollen und als Gegenspieler der SNB mit weitaus grösserem Kapital auftreten können.

* Wo liegt die Schmerzgrenze der SNB? Wird sie bereit sein, bei entsprechenden Kauf-Orders €100 Mrd, €300 Mrd oder €1 Billion aufzukaufen?

* Will die SNB bis zum bitteren Ende den Abrüstungswettlauf der Währungen mitmachen? Auch wenn dabei Fr. 50 Mrd. Verlust pro Jahr entstehen?

07.09.2011 15:01
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snb intervention

Stella wrote:

umfrage:

was denkt ihr, wohin oder wo wird sich der eur/chf-kurs einpendeln bis ende jahr?

sehen wir noch die parität,

oder ist es nun ein ding der unmöglichkeit?

(ich glaube die parität wird noch realität werden, ob noch dieses jahr mag ich zu bezweifeln).

Ich behaupte die SNB wird die 1,20 lange verteidigen und irgendwann nächstes Jahr wird es zu viel und dann "verreckts" und dann fallen wir sogar unter die Parität.

07.09.2011 12:25
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snb intervention

Stella wrote:

ich denke es wird in demfall sehr peinlich werden für die snb.

natürlich nicht demnächst. aber so lange müssen wir auch nicht warten.

Sogar Dein Übervater Blocher hat letzte Woche in einem Fernsehinterview erklärt die Nationalbank müsse jetzt ein starkes Zeichen in der Verteidigung des CHF setzen.

Wenn man schon Sektenanhänger ist, sollte man wenigstens die Order seines Gurus kennen. Lol

Besser reich und gesund als arm und krank!

07.09.2011 11:52
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snb intervention

ich denke es wird in demfall sehr peinlich werden für die snb.

natürlich nicht demnächst. aber so lange müssen wir auch nicht warten.

zitat, fuw.07.09.2011,seite 2:

"..ein devisenstratege der bank barclays empfahl am dienstag, weiterhin euro gegen franken zu verkaufen..."

07.09.2011 11:46
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snb intervention

Stella wrote:

umfrage:

was denkt ihr, wohin oder wo wird sich der eur/chf-kurs einpendeln bis ende jahr?

sehen wir noch die parität,

oder ist es nun ein ding der unmöglichkeit?

(ich glaube die parität wird noch realität werden, ob noch dieses jahr mag ich zu bezweifeln).

Ich glaube nicht! Die SNB wird die CHF 1.20 - Marke gut unter Kontrolle habeb!!!

Sonst wäre es recht peinlich!

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

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