Sonova (Phonak)

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01.08.2007 17:00
#1
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Sonova (Phonak)

Hallo sind hier Leute die von Phonak überzogen sind ?

Würde mich freuen über Input von Euch.

Valor: 
1254978 - Sonova
15.09.2016 08:31
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Sonova schliesst Akquisition von AudioNova ab
15.09.2016 07:21

Zürich (awp) - Der Hörsystemhersteller Sonova schliesst die angekündigte Übernahme von AudioNova ab. Diese wird ab September 2016 in den konsolidierten Abschluss von Sonova einfliessen.

Im Geschäftsjahr 2016/17 wird die Akquisition (voraussichtlich) 210 Mio bis 220 Mio CHF zum Umsatz und 25 Mio bis 30 Mio zum EBITA (vor Einmalkosten) beitragen, wie Sonova am Donnerstag mitteilte. Die Übernahme dürfte in den kommenden zwei bis drei Jahren zudem zu einmaligen Transaktions- und Integrationskosten in der Höhe 30 Mio bis 35 Mio führen, von denen die Hälfte im Geschäftsjahr 2016/17 anfallen werde.

Die jährlichen akquisitionsbedingten Abschreibungen belaufen sich gemäss Sonova auf 20 Mio bis 25 Mio CHF respektive 12 Mio bis 15 Mio für den Rest des laufenden Geschäftsjahres.

Der Wert von AudioNova wird auf 830 Mio EUR veranschlagt. Die Auszahlung des Kaufpreises erfolgt in bar. Die kurzfristige Finanzierung wurde den Angaben zufolge mithilfe eines Überbrückungskredites sichergestellt, der grösstenteils durch die Ausgabe einer Anleihe abgelöst werden wird.

Die Aktivitäten von AudioNova und Connect Hearing werden in ein globales Sonova Retailgeschäft unter der Führung eines in Kürze zu ernennenden Group Vice President Retail zusammengeführt. Bis zu dieser Ernennung werden Frank van der Vis (CEO von AudioNova) und Lukas Braunschweiler (CEO von Sonova) ad interim das globale Retailgeschäft gemeinsam leiten.

Van der Vis werde bis am 1. November 2016 im Unternehmen verbleiben, was einen reibungslosen Übergang sicherstelle, heisst es weiter. Franz Petermann bleibt Global Vice President Corporate e-Marketing. 2'750 Mitarbeiter von AudioNova stossen mit der Übernahme zu Sonova.

sig/ys

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31.08.2016 08:43
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Sonova verändert Führungsstruktur - Jan Metzdorff leitet US-Grosshandelsgeschäft
31.08.2016 08:30

Stäfa (awp) - Der Hörgerätehersteller Sonova nimmt Änderungen in seiner Führungsstruktur vor und will so die Synergien zwischen den Geschäftsbereichen stärker nutzen. Dabei scheidet Jan Metzdorff, der bisher das Geschäft von Unitron verantwortete, aus der Geschäftsleitung aus und übernimmt neu die Leitung des US-Grosshandelsgeschäfts für die Hörgeräte-Marken Phonak, Unitron und Hansaton. Er soll die gemeinsame Wachstumsstrategie für Sonova in diesem wichtigen Markt vorantreiben, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Auch im globalen Markenmanagement und Marketing kommt es zu Veränderungen. Unter der Leitung von Martin Grieder, zurzeit Group Vice President Phonak, werden die Marken Phonak, Unitron und Hansaton zusammengefasst. Grieder übernimmt neu die Rolle des Group Vice President Hearing Instruments Marketing. Zudem wird das e-Marketing Franz Petermann zugeordnet, zusätzlich zu seiner Funktion als Group Vice President Connect Hearing Group.

yr/uh

(AWP)

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27.06.2016 08:15
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Sonova lanciert Hörgeräte-Produktplattform

Der Hörgerätehersteller Sonova lanciert unter seiner Marke Phonak die Hörgeräte-Produktplattform der nächsten Generation Belong.

Die Markteinführung der neuen Receiver-in-Canal-Produkte der Reihe Audéo B und das Audéo B-R erfolge in den USA im August und ab September in Europa, teilte die Gesellschaft am Montag mit.

Bei der nächsten Generating Belong kommt in Hörgeräten die Lithium-Ionen-Technologie für wiederaufladbare Batterien zum Einsatz. Damit seien die Receiver-in-Canal-Produkte (RIC) der Reihe Audéo B und das Audéo B-R die ersten wiederaufladbare Hörgerät ihrer Art mit Lithium-Ionen-Batterie, schreibt Sonova weiter.

"Das wiederaufladbare Hörgerät mit der kürzesten Ladezeit und der längsten Laufzeit, das jemals gebaut wurde, wird durch seine Benutzerfreundlichkeit neue Massstäbe in unserer Branche setzen", zeigt sich CEO Lukas Braunschweiler in der Medienmitteilung überzeugt.

(AWP)

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18.05.2016 08:29
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Sonova enttäuscht die Investoren

Der Hörsystem-Hersteller Sonova hat im Geschäftsjahr 2015/16 (per Ende März) den Umsatz gesteigert, unter dem Strich aber weniger verdient als im Vorjahr. Die Aktie fällt im vorbörslichen Handel deutlich.

Der Umsatz stieg um 1,8% auf 2'071,9 Mrd CHF. In Lokalwährungen (LW) betrug das Umsatzwachstum 5,8%. Der Gewinn verringerte sich indes um 6,1% auf 345,8 Mio, wie Sonova am Mittwoch mitteilt.

Das Ergebnis zeige, dass Sonova Fortschritte erzielt habe, heisst es in der Mitteilung weiter. Insbesondere habe das Cochlea-Implantate-Geschäft nach verhaltenem Beginn in der zweiten Jahreshälfte in sämtlichen Regionen wieder Wachstum verzeichnet.

Der EBITA sank gemäss den Angaben um 5,5% auf 430,6 Mio CHF. In Lokalwährungen erhöhte sich der EBITA aber um 1,4%. Die EBITA-Marge verringerte sich auf 20,8% von 22,4%. Das Unternehmen selbst hatte in LW ein Umsatzwachstum von 6% bis 8% und eine Steigerung des EBITA in der Bandbreite von 7% bis 11% in Aussicht gestellt.

Der Umsatz im Hörgeräte-Segment belief sich auf 1'885,0 Mio, was einem Anstieg um 6,6% in Lokalwährungen und um 2,4% in Schweizer Franken entspricht. Das organische Wachstum betrug 2,8% in Lokalwährungen. Hinzu kamen 3,8% aus Akquisitionen und Devestitionen.

Mit den Eckdaten hat Sonova die Konsenserwartungen auf Stufe EBITA übertroffen, beim Umsatz und Reingewinn aber nicht ganz erfüllt. Der Umsatz wurde im Mittel auf 2,09 Mrd CHF geschätzt, der EBITA auf 440,0 Mio und der Reingewinn auf 358,2 Mio.

Die Aktie von Sonova fällt im vorbörslichen Handel am Mittwoch um 4 Prozent.

Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung die Ausschüttung einer erhöhten Dividende von 2,10 CHF nach 2,05 CHF je Aktie vor. Die Ausschüttungsquote belaufe sich auf 41%, heisst es weiter. Für das laufende Rechnungsjahr 2016/17 erwartet das Management ein Umsatzwachstum von 4% bis 6% und eine EBITA-Steigerung von 3% bis 7%, jeweils in Lokalwährungen.

(AWP/cash)

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06.05.2016 13:50
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Sonova-CEO verteidigt den für AudioNova bezahlten Preis
06.05.2016 13:07

Zürich (awp) - Der CEO des Hörgeräteherstellers Sonova, Lukas Braunschweiler, verteidigt im Interview mit der Westschweizer Wirtschaftszeitung "L'Agefi" (Ausgabe vom 6.5.) den für die Übernahme des niederländischen Hörgeräte-Retailunternehmens AudioNova bezahlten Kaufpreis. Die Verhandlungen seien umkämpft gewesen, wobei Sonova sich auf die eigene Risikobeurteilung gestützt und bis zum Schluss nicht nachgegeben habe, erklärt Braunschweiler.

Sonova hatte - wie am vergangenen Mittwoch mitgeteilt - für AudioNova 830 Mio EUR in bar bezahlt. Das entspricht dem 2,3-fachen des Umsatzes, was einige Analysten als zu hoch einstuften. "Das 2,3-fache des Umsatzes ist bei einer guten Rentabilität und dieser Grösse nicht schlecht", entgegnet der Sonova-CEO. In der Branche würden derzeit für Übernahmen in dieser Grössenordnung und entsprechender Marge Preise im Rahmen des ein- bis dreifachen des Umsatzes bezahlt.

al/jh/mk

(AWP)

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04.05.2016 13:05
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Sonova stärkt Vertrieb mit Übernahme von AudioNova - Gewinnbeitrag ab 2017
04.05.2016 12:09

(Zusammenfassung)

Stäfa (awp) - Der Hörsystem-Hersteller Sonova übernimmt das Hörgeräte-Retailunternehmen AudioNova. Sonova zahlt an den derzeitigen Eigentümer, die Investitionsgesellschaft HAL Investments, einen Kaufpreis von 830 Mio EUR in bar. Das entspricht dem 2,3-fachen des Umsatzes von AudioNova. Mit der Übernahme entstehe eines der grössten Retail-Servicenetzwerke für Hörgeräte in Europa mit "attraktiver Marktposition und kritischer Masse", teilte Sonova am Mittwoch mit.

Die Übernahme sei für Sonova eine "einzigartige Möglichkeit", die Aktivitäten im europäischen Retailmarkt für Hörgeräte weiter auszubauen, sagte CEO Lukas Braunschweiler an einer Telefonkonferenz. Die kombinierte Gruppe werde über 2'580 Fachgeschäfte in 12 Ländern und über 3'300 Fachgeschäfte weltweit verfügen.

Beide Unternehmen hätten eine komplementäre Präsenz und er rechne nicht mit Konflikten, sagte Braunschweiler weiter. Zudem passe die "hohe Qualität der Plattform von AudioNova" hervorragend zur Strategie von Sonova. AudioNova sei eine gut geführte Gesellschaft und weise einen soliden Leistungsausweis auf, so Braunschweiler weiter.

GEGEN FÜNF BIETER DURCHGESETZT

Insgesamt sechs Interessenten, davon drei strategische, hätten seines Wissens um AudioNova geboten, sagte der Sonova-CEO. Die Transaktion unterliegt noch der Genehmigung der Regulierungsbehörden, die in der zweiten Hälfte 2016 erwartet wird. Er sehe aber gute Chancen, dass die Transaktion von der EU-Behörde bereis in der ersten Phase des Bewilligungsverfahrens genehmigt werde, zeigte sich der Sonova-CEO zuversichtlich.

AudioNova betreibt derzeit 1'300 Fachgeschäfte in acht Ländern, für 2016 wird das Unternehmen laut Mitteilung von Sonova voraussichtlich einen Umsatz von ungefähr 360 Mio EUR und eine EBITDA-Marge von rund 16% erzielen. Das Unternehmen sei in den letzten Jahren stark gewachsen und habe sein Vertriebsnetz in den letzten fünf Jahren um rund 30% vergrössert. Vertreten ist AudioNova in acht Ländern: Deutschland, Niederlande, Italien, Belgien, Polen, Dänemark, Frankreich und Portugal.

Derzeit stammten 25% der von AudioNova verkauften Produkte von Sonova, ergänzte Braunschweiler. Ziel sei es in ein bis zwei Jahren, wenn die Verträge mit den anderen Lieferanten von AudioNova auslaufen, die restlichen 75% durch Sonova-Produkte zu ersetzen. Der Brand von AudioNova bleibe bestehen.

INTEGRATIONSKOSTEN IN HOHEM EINSTELLIGEN BEREICH

Nach anfänglichen Integrationskosten erwartet Sonova "nachhaltige und substanzielle Synergien" aus der Akquisition. "Wir rechnen mit Integrationskosten in einem hohen einstelligen Millionenbetrag", sagte Braunschweiler dazu. Die Transaktion werde ab dem Geschäftsjahr 2017/18 einen positiven Beitrag zum Gewinn pro Aktie leisten. Nach vollständiger Nutzung der Synergien erwartet Braunschweiler einen EPS-Zuwachs im zweistelligen Prozentbereich.

Synergien sieht der Sonova-CEO bei den Marketingausgaben, bei der Zusammenlegung der Länder-Zentralen und einiger weniger Verkaufsgeschäfte. Dabei habe Sonova konservative Annahmen bezüglich der potenziellen Synergien getroffen, ergänzte der CEO.

Finanziert werden soll die Transaktion mit einer Kombination aus Barmitteln und Fremdkapital, heisst es weiter. Der Verschuldungsgrad (pro forma Nettoschulden/EBITA) nach Abschluss der Transaktion werde rund 1,2x betragen. Gleichzeitig setzt Sonova das am 17. November 2014 angekündigte Aktienrückkaufprogramm per sofort bis auf weiteres aus.

Braunschweiler verteidigte den Kaufpreis. Dieser sei nicht zu hoch gemessen am erwarteten Marktwachstums im mittleren einstelligen Bereich und bisher bezahlten Preisen von 1,6x bis 3x des Umsatzes für kleinere bis mittlere Ketten oder gemessen an der EBITDA-Ratio von Wettbewerbern.

Im Markt wurde die Nachricht positiv aufgenommen. Bis gegen 11.50 Uhr gewinnen die Sonova-Aktien 2,7% auf 132,50 CHF, während der Gesamtmarkt (SMI) 0,29% tiefer steht. Zwischenzeitlich waren die Titel bis auf 133,40 CHF gestiegen. Analysten begrüssen die Transaktion, erreiche Sonova damit im europäischen Verkaufsmarkt eine kritische Grösse und hole zum Marktführer Amplifon auf. Allerdings zahlen die Gesellschaft dafür auch einen "Premium-Preis", heisst es in einen Analysten-Kommentar.

sig/tp

(AWP)

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05.01.2016 13:16
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05.01.2016 | 08:53#SONOVA – J.P.Morgan erhöht Kursziel!

(wirtschaftsinformation.ch) – Die US-Bank J.P.Morgan hat im Rahmen einer Branchenstudie das Kursziel von SONOVA (CHF 124.80) von CHF 126 auf CHF 163 erhöht. Nicht ganz nachvollziehbar ist allerdings, dass der zuständige Analyst die Einstufung bei „Neutral“ belässt. Ein Aufwärtspotenzial von über +30% sollte eigentlich für eine klare Kaufempfehlung ausreichen. In der aktuellen Studie heisst es, dass im zweiten Geschäftssemester eine Verbesserung erwartet werde. Demgegenüber sieht man aber auch Risiken in einer Verlangsamung der Hörhilfe-Märkte, in negativen Währungseinflüssen sowie in einem zusätzlichen Preisdruck.

Nachfolgend finden Sie weitere Kursziel- und Ratingänderungen für ausgewählte Schweizer Aktien vom 05.01.2016:
 

  • ABB N (CHF 17.44): Goldman Sachs senkt von 15.10 auf 13.90 – Sell
  • ACTELION N (CHF 136.80): J.P.Morgan erhöht von 137 auf 152 – Neutral
  • GEBERIT N (CHF 333.40): Goldman Sachs erhöht von 350 auf 380 – Buy
  • LINDT&SPRÜNGLI N (CHF 74‘370): Goldman Sachs erhöht von 71‘800 auf 72‘400 – Neutral
  • MOLECULAR PARTNERS N (CHF 35.70): J.P.Morgan erhöht von 42 auf 45 – Overweight
  • RICHEMONT N (CHF 69.85): Exane BNP senkt von 95 auf 91 – Outperform
  • ROCHE GS (CHF 273.20): J.P.Morgan erhöht von 300 auf 315 – Overweight
  • STRAUMANN N (CHF 304): J.P.Morgan erhöht von 261 auf 303 – Neutral
  • SWATCH GROUP I (CHF 335.60): Exane BNP senkt von 455 auf 448 – Neutral
  • SWISS RE N (CHF 95.75): Barclays erhöht von 84.20 auf 89.10 – Equal Weight
16.12.2015 22:00
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Ach ja und nicht zu vergessen die allfällige Aufnahme in den SMI.

16.12.2015 21:53
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SonovaBarclays für untergewichten bis 117.

eine Runterstufung nach der anderen. Für mich klar ein Zeichen, dass hier was im Busch ist. Wette mit euch, das bis spätestens März16 eine Meldung kommt, wegen angeblichen Verhandlungen Zusammenschluss, Übernahme.

18.11.2015 14:23
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auch wenn die Zahlen nicht gerade berauschend waren, denke ich hier kommt (bald) noch was.

Rein vom Kursverlauf der letzten Tage bzw Bauchgefühl. Will hier nicht puschen, muss jeder selber wissen.

16.11.2015 08:21
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Hörgerätehersteller Sonova senkt Ausblick

Der Hörgerätehersteller Sonova kappt angesichts von Währungsverlusten und einem schleppenden Geschäft mit Hörimplantaten seine Prognosen.

Im Gesamtjahr 2015/16 rechnet der Weltmarktführer nun mit einem Umsatzwachstum in Lokalwährungen von sechs bis acht Prozent statt wie bisher von sieben bis neun Prozent. Beim Betriebsergebnis (Ebita) peilt Sonova einen Anstieg um drei bis sieben Prozent an. Im Mai hatte der Konzern noch ein Plus von neun bis 13 Prozent in Aussicht gestellt.

Im ersten Halbjahr 2015/16 (per Ende September) hat Sonova ein kleines Plus beim Umsatz verbucht. Während die Entwicklung im Geschäft mit Hörgeräten solide war, erfüllten sich bei den Cochlea-Implantaten die Erwartungen des Unternehmens nicht vollständig. Grösser als erwartete Belastungen ergaben sich zudem durch Währungsverluste, deshalb wurde auch die Guidance für das Gesamtjahr gesenkt.

Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr gegenüber der Vorjahresperiode um 1,3% auf 1'003,2 Mio CHF, in Lokalwährungen (LW) betrug das Wachstum 6,7%, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

Die negativen Auswirkungen der niedrigeren durchschnittlichen Wechselkurse, die nicht abgesicherten Währungsverluste auf dem Nettoumlaufvermögen (-7,4 Mio CHF) und Rückstellung im Segment Cochlea-Implantate (-8,6 Mio) belasteten den Bruttogewinn. Dieser ging um 2,9% auf 661,3 Mio zurück. Bereinigt um Schwankungen der Wechselkurse wurde ein Plus von 3,5% erreicht.

Der EBITA sank um 9,3% auf 195,8 Mio (+0,7% in LW), die entsprechende Marge betrug 19,5% nach 21,8% im Vorjahr. Der EBIT betrug 182,3 Mio CHF, was einem Minus von 10% gegenüber dem Vorjahreswert entspricht. Unter dem Strich verblieb ein um 9,4% tieferer Gewinn nach Steuern von 157,3 Mio.

Gewinnerwartungen nicht erreicht

Damit hat das Unternehmen die Konsenserwartungen des Marktes beim Umsatz erfüllt, auf Ergebnisebene jedoch verfehlt. Im Durchschnitt wurde mit einem Umsatz von 1'003 Mio CHF, einem EBITA von 214,1 Mio und einem Reingewinn von 170,0 Mio gerechnet.

Das Hörgerätesegment wuchs durch die Akquisitionen in Lokalwährungen um 8,7% und in Franken um 2,9% auf 917,8 Mio CHF. Dazu trugen sowohl die Grosshandels- als auch die Retailaktivitäten bei. Die jüngeren Produkteplattformen Phonak Venture und Unitron North hätten für eine starke Dynamik und einen positiven Produktmixeffekt, heisst es weiter. Einen positiven Beitrag lieferten die Akquisitionen, insbesondere von Hansaton, welche zum Gewinn beitrugen. Wie erwartet wurde dadurch jedoch die Marge im ersten Jahr verwässert.

Das Cochlea-Implantate-Segment (CI) verbuchte einen Umsatzrückgang um 13% auf 85,4 Mio CHF, in Lokalwährung um -11%. In der Vorjahresperiode sei das organische Wachstum durch einen neuen Prozessor jedoch besonders stark ausgefallen. Zudem verweist das Unternehmen auf eine schwächere Marktdynamik, einen verschärfte Wettbewerb und eine anhaltende Kundenzurückhaltung. Zum Ende des Berichtszeitraums sieht Sonova jedoch das Geschäft wieder auf Wachstumskurs.

(AWP/Reuters)

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16.10.2015 13:07
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hmm, irgendwie habe ich das Gefühl, dass hier was im Hintergrund läuft... Sieht doch echt so aus, also ob da wer mit aller Macht versucht den Kurs runterzudrücken bzw schaut dass er nicht zu hoch läuft. Schaut euch mal den heutigen Kursverlauf und Orderbuch an.

oder was meint ihr?

13.10.2015 08:17
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Sonova lanciert neue Technologieplattform
 

Der Hörgerätehersteller Sonova stellt anlässlich eines Investorentages seine neue Technologie- und Produktplattform vorgestellt.

Soniva stellt die Plattform «Phonak Virto V» und weitere Neuheiten der Marken Unitron und Advanced Bionics vor. Die Innovationen des Unternehmens sollen zudem am Mittwoch am internationalen Hörgeräteakustiker-Kongress EUHA einem breiten Fachpublikum präsentiert werden, heisst es in einer Mitteilung am Dienstag.

Dank eines neuen Betriebssystems und der Binauralen VoiceStream-Technologie erreiche Virto V insbesondere ein besseres Sprachverstehen im Störgeräusch. Mithilfe einer neuen Antennen-Technologie könne Virto V trotz einer kleineren Gehäuseoberfläche von der vollen Leistung der Venture Plattform profitieren. Zudem sei die Bedienung vereinfacht und der Stromverbrauch reduziert worden.

Zudem werden bei Unitron neu designte Hinter-dem-Ohr (HdO) und Im-Ohr (IdO)-Hörsysteme auf der neuen Produktplattform North vorgestellt. Advanced Bionics werde in den kommenden Monaten die brandneue und umfassende Naída CI Q-Serie lancieren. Die neuen leistungsstarken Soundprozessoren würden die Innovationen von Advanced Bionics mit Funktionen von Phonak kombinieren. Dazu zählen etwa Automatisierungsfunktionen und eine innovative Mikrofon-Technologie zur Verbesserung der Sprachverständlichkeit.

"Dank dem kontinuierlichen Ausbau unseres weltweiten Vertriebsnetzwerks und dem Erfolg der Phonak Venture und Unitron North Produkte sind wir vom zukünftigen Wachstumspotential des Unternehmens überzeugt", wird Sonova-CEO Lukas Braunschweiler in der Mitteilung zitiert.

(AWP)

 

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29.09.2015 13:14
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Sonova will bei der operativen Marge wieder zurück auf frühere Niveaus

29.09.2015 12:47

Zürich (awp) - Der Hörhilfe-Hersteller Sonova will bei der operativen Marge wieder auf das Niveau zurückkehren, das er mit 28% zuletzt im Geschäftsjahr 2009/10 hatte. Nächstes Ziel sei es, "wieder in den Bereich von 25% zu kommen. Das wollen wir in absehbarer Zeit erreichen", sagte CEO Lukas Braunschweiler im Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" (Online-Ausgabe vom 29.9.2015)

Bei den Cochlea-Implantaten, bei denen Sonova zuletzt eine Marge von 5% erzielte, wolle das Unternehmen in den nächsten Jahren eine Marge von etwa 20% erreichen, "die damit in der Nähe der Durchschnittsmarge von Sonova insgesamt liegt", sagte Braunschweiler weiter. Ausserdem wolle die Gesellschaft in zehn Jahren auf einen Marktanteil von 30% kommen verglichen mit aktuell 20%.

"Erreichen können wir das durch raschere Produktzyklen und mit einem attraktiven Produktportfolio, das auch die Technologie von Phonak enthält". führte der CEO weiter aus. Zudem wolle sich Sonova Schritt für Schritt zum Anbieter aller 1'200 Implantatkliniken weltweit entwickeln. "Heute werden wir von etwa 60% all dieser Zentren berücksichtigt".

Auf die Frage, ob dies nicht rascher via Akquisition erreicht werden könne, sagte Braunschweiler: "Es gibt bei den Cochlea-Implantaten gar nicht so viele Anbieter, die dafür in Frage kommen". Beim Hauptkonkurrenten Cochlear würden sich wohl kartellrechtliche Probleme stellen. "Ich schliesse nicht aus, dass Übernahmen bei den Implantaten einst stattfinden werden. Wenn, dann wären es aber eher Arrondierungskäufe", fügte der CEO an. Derzeit setze Sonova den Fokus aber nicht auf Akquisitionen in diesem Gebiet.

Sonova habe Unternehmen wie die jüngst zugekaufte Hansaton im Visier, auch solche, die im Retail-Geschäft mit Hörgeräten tätig seien oder eigene Produkte hätten. "Wichtig ist: Wir wollen im Ohr bleiben. Daher sind Gesellschaften, die auf Konsumelektronik spezialisiert sind, nicht unser Gebiet, auch wenn sich solche Technologien mit Hörgeräten verbinden lassen", führte der Sonova-Manager weiter aus.

Zur Frage, ob es wegen der Frankenstärke zu einem Abbau von Stellen in der Schweiz kommen werde, sagte Braunschweiler: "Das grosse Know-how und die Fertigung strategisch wichtiger Kernkomponenten werden in der Schweiz verbleiben. Daran wird sich nichts ändern." Eine weitere Verlagerung von Stellen aus der Fertigung ins Ausland sei derzeit nicht geplant.

sig/tp

(AWP)

 

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18.09.2015 17:36
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hat niemand eine Meinung zu Sonova?

18.09.2015 11:31
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So bin Eingestiegen Biggrin erwarte hier wiedermal einen Schub nach oben. Egal weshalb, können von mir auch Übernahmegerüchte oder es kann von mir aus auch sogar eine wirkliche Übernahme kommen BiggrinWink

19.06.2015 13:06
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Management-Verkäufe

EmittentSonova Holding AGTransaktionsdatum18.06.2015Transaktion abgeschlossen voneinem Exekutiven Verwaltungsratsmitglied / Mitglied der Geschäftsleitung.Art der TransaktionVeräusserungArt der RechteNamenaktienGesamtzahl der Rechte1'342Gesamtwert der Transaktion45'414.20 CHF ISINCH0012549785Wesentliche Bedingungen der FinanzinstrumenteExercise and Sell Transaktion im Zusammenhang mit Optionen, die auf arbeitsvertraglicher Grundlage zugeteilt wurden. 

EmittentSonova Holding AGTransaktionsdatum18.06.2015Transaktion abgeschlossen voneinem Exekutiven Verwaltungsratsmitglied / Mitglied der Geschäftsleitung.Art der TransaktionVeräusserungArt der RechteNamenaktienGesamtzahl der Rechte1'085Gesamtwert der Transaktion22'340.89 CHF ISINCH0012549785Wesentliche Bedingungen der FinanzinstrumenteExercise and Sell Transaktion im Zusammenhang mit Optionen, die auf arbeitsvertraglicher Grundlage zugeteilt wurden. 

EmittentSonova Holding AGTransaktionsdatum18.06.2015Transaktion abgeschlossen voneinem Exekutiven Verwaltungsratsmitglied / Mitglied der Geschäftsleitung.Art der TransaktionVeräusserungArt der RechteCall-OptionGesamtzahl der Rechte15'625Gesamtwert der Transaktion8'750.00 CHF ISINCH0124579787 

EmittentSonova Holding AGTransaktionsdatum18.06.2015Transaktion abgeschlossen voneinem Exekutiven Verwaltungsratsmitglied / Mitglied der Geschäftsleitung.Art der TransaktionVeräusserungArt der RechteNamenaktienGesamtzahl der Rechte1'533Gesamtwert der Transaktion7'804.02 CHF ISINCH0012549785Wesentliche Bedingungen der FinanzinstrumenteExercise and Sell Transaktion im Zusammenhang mit Optionen, die auf arbeitsvertraglicher Grundlage zugeteilt wurden.

 

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16.06.2015 08:26
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Die «unmöglichen» Schweizer Übernahmeziele

16.06.2015 01:00

Viel Geld und tiefe Zinsen beflügeln Übernahmefantasien. Aber wenn trifft es tatsächlich? cash nennt diejenigen Kaufziele unter den Schweizer Unternehmen, bei denen man es auf Anhieb gar nicht denkt.

Im Swiss Market Index (SMI) gibt es derzeit mehr oder weniger konkrete Gerüchte und Offerten: Syngenta soll an Monsanto gehen, Actelion an die britische Shire. Julius Bär soll auch nicht mehr lange allein sein. Der grösssere Konkurrent soll die Privatbank schlucken wollen.

Dauerbrenner im Karussell möglicher Übernahmen und Fusionen sind auch Clariant, Sonova oder AMS. Es gibt auch Aktien von Unternehmen, wo die Übernahme- und Fusionspekulationen derzeit nicht so stark wuchern. Sie sind aber auch nicht komplett unwahrscheinlich. Auch für Anleger sind solche Unternehmen interessant. Denn sie beinhalten zumeist noch keine Übernahme-"Prämie". Hier lohnt sich ein Blick:
....

http://www.cash.ch/news/newsletter/die_unmoeglichen_schweizer_uebernahme...

09.06.2015 14:26
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Sonova-Aktien geraten unter Druck
 

Die Aktien des Hörgerätehersteller Sonova stehen am Dienstag unter auffällig starkem Abgabedruck und büssen deutlich mehr ein als der ohnehin schwache Gesamtmarkt.

Hintergrund dafür dürften neueste Daten zur Entwicklung auf dem US-Markt sein. Diese deuten darauf hin, dass vor allem das Geschäft mit amerikanischen Kriegsveteranen harzt.

Die Aktien von Sonova geben am Dienstag bis um 13.05 Uhr um 2,3% nach und kosten aktuell 135,10 CHF. Der am SPI gemessene Gesamtmarkt verliert derweil 0,81%.

Das Regierungs-Geschäft mit der amerikanischen Kriegsveteranen-Organisation "Veteran's Affairs" (VA) ist ein bedeutender Markt für sämtliche Player, Sonova inklusive. Das VA versorgt die amerikanischen Veteranen mit Hörsystemen. Gemäss den Analysten von Bernstein tragen die Geschäfte mit dem Verband rund 6% zum Jahresumsatz von Sonova bei.

Nachdem Sonova letzten Herbst mit der VA einen neuen Fünfjahresvertrag aushandeln konnte, versprach man sich wieder Marktanteilsgewinne. Zuvor hatte Sonova Teile vom Kuchen an Mitbewerber verloren. Doch das VA-Geschäft harzt weiter bei Sonova, kommt Bernstein in einer am Berichtstag publizierten Studie zum Schuss.

Neue Daten versprechen wenig Gutes

Neueste Daten würden darauf schliessen lassen, dass Sonovas Anteil bei der VA von April bis Mai um 1,6 Prozentpunkte auf 40,1% gefallen ist. Im Geschäftsjahr 2013 habe der Marktanteil Sonovas bei den US-Veteranen noch 55% betragen, um in 2014 auf durchschnittlich 47% zu fallen. Der zuständige Bernstein-Analyst traut Sonova nun höchstens eine Erholung auf 43% zu.

Die Probleme Sonovas ortet Bernstein einerseits im operativen Geschäft; gerade beim Service habe das Unternehmen dem VA gegenüber Qualitätsprobleme eingeräumt. Daneben habe der Druck des Mitbewerbers GN deutlich zugenommen. Und das neue System "Halo" von Starkey für das iPhone werde den Raum für Marktanteilsgewinne durch Sonova ebenfalls limitieren.

(AWP)

 

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19.05.2015 09:10
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Wieso wird Sonova so abgestraft?

Die Zahlen sind doch gut und eine Dividendenerhöhung gibts auch noch. Was will man noch?

19.05.2015 09:05
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Sonova erreicht Zwei-Milliarden-Schwelle
 

Der Hörsystem-Hersteller Sonova hat im Geschäftsjahr 2014/15 (per Ende März) Umsatz und Gewinn gesteigert.

Der Umsatz stieg um 4,3% auf 2,04 Mrd CHF. In Lokalwährungen (LW) betrug das Umsatzwachstum 6,2%. Man habe erneut gute Resultate erzielt, vor allem dank einer starken Entwicklung bei Hörgeräten und einem zweistelligen Wachstum aller Geschäftsbereiche in Europa und in Teilen Asiens, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Der EBITA stieg um 5,9% auf 455,6 Mio. In Lokalwährungen stieg der EBITA um 9,8%. Die Entwicklung des Umsatzes hat damit die unternehmenseigenen Erwartungen in der Bandbreite von 7% bis 9% in LW und für das EBITA von 11% bis 15% nicht ganz erreicht. Der Reingewinn stieg um 6,0% auf 368,3 Mio.

Mit den Eckdaten hat Sonova die Konsenserwartungen von Analysten beim Umsatz so gut wie erreicht und beim EBITA und Reingewinn klar erreicht. Der Umsatz wurde im Mittel auf 2,05 Mrd CHF geschätzt, der EBITA auf 455,0 Mio und der Reingewinn auf 367,6 Mio.

Höhere Dividende

Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung die Ausschüttung einer erhöhten Dividende von 2,05 CHF nach 1,90 CHF je Aktie vor. Die Ausschüttungsquote belaufe sich auf 38%, hiess es weiter.

Für das laufende Rechnungsjahr 2015/16 geht das Management weiterhin von "solidem Umsatz- und Gewinnwachstum" im Segment Hörgeräte als auch im Segment Cochlea-Implantate aus. Für den Gesamtumsatz wird ein Wachstum in Lokalwährungen von 7% bis 9% und beim EBITA ein Anstieg von 9% bis 13% erwartet. Unterstützt werde das Wachstum durch die Akquisition von Hansaton Akustik GmbH, die im April 2015 abgeschlossen wurde, hiess es.

Anfang März hatte das Unternehmen in Reaktion auf die Frankenstärke bereits Produktionsverlagerungen ins Ausland angekündigt, von denen rund 100 Stellen in der Schweiz betroffen sind. Die Gesamtlohnsumme soll zudem 2015 für das Management und die Mitarbeiter in der Schweiz nicht erhöht werden. Ausserdem sollen Beschaffungskosten weiter gesenkt werden.

Rihs stellt sich nicht mehr zur Wiederwahl

Weiter teilte Sonova am Dienstag mit, dass Andy Rihs, langjähriges Mitglied des Verwaltungsrats sich an der Generalversammlung 2015 nicht zur Wiederwahl stellen wird. Rihs hatte die Gruppe als CEO bis April 2000 und dann interimistisch im Jahr 2002 geführt. Unter seiner Führung sei die Gesellschaft kontinuierlich expandiert und sich einen "ausgezeichneten Ruf als Anbieter technologisch führender Produkte und eines hervorragenden Kundenservices im Bereich Audiologie" geschaffen, so Sonova in der Mitteilung.

(AWP)

 

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16.04.2015 08:17
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Sonova schliesst die Übernahme der deutschen Hansaton ab

16.04.2015 07:39

Stäfa (awp) - Der Hörsystem-Hersteller Sonova hat die Übernahme des deutschen Unternehmens Hansaton abgeschlossen. Dies geschehe nach der Genehmigung durch die Regulierungsbehörden, wie Sonova am Donnerstag mitteilt. Die Akquisition war im März angekündigt worden. Zum Kaufpreis wurden damals wie heute keine Angaben gemacht.

Hansaton ist laut den Angaben ein familiengeführtes Grosshandelsunternehmen für Hörgeräte, das im letzten Geschäftsjahr einen Umsatz zvon 42 Mio EUR erzielte. Die 1957 gegründete Firma entwickle und fertige ein umfangreiches Spektrum an Hörgeräten für eine grosse Bandbreite an Hörverlusten. Laut früheren Angaben ist die Produktpalette komplementär zu jener von Sonova.

rw/ra

(AWP)

 

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02.03.2015 08:31
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Sonova verlagert 100 Stellen ins Ausland
 

Der Hörgerätehersteller Sonova plant einen Teil der Produktion nach Grossbritannien und China auszulagern. Von der Verlagerung betroffen sind 100 Stellen in der Schweiz.

Mit dem Schritt will Sonova gemäss Mitteilung vom Montag die Produktionskosten senken und die Wettbewerbsfähigkeit verbessern. Die 100 Stellen sollen schrittweise im Laufe des kommenden Geschäftsjahrs in die bestehenden Sonova-Zentren in Grossbritannien und China verlagert werden.

Weiter teilt Sonova mit, dass die Gesamtlohnsumme für in der Schweiz beschäftigten Kader und Mitarbeiter im laufenden Jahr nicht erhöht wird. Das Unternehmen mit Sitz in Stäfa am Zürichsee will zudem seine Marktposition in Deutschland stärken. Dazu kauft es die Hansaton Akustik GmbH.

Hansaton zählt weltweit rund 200 Mitarbeiter und hat 2014 einen Umsatz von 42 Mio. Euro erzielt. Das 1957 gegründete Unternehmen entwickelt nach Angaben von Sonova ein umfangreiches Spektrum an Hörgeräten für eine grosse Bandbreite an Hörverlusten. Hansaton mit seiner Zentrale in Hamburg soll als unabhängiges Grosshandelsunternehmen weitergeführt werden.

Über den Kaufpreis für Hansaton machte Sonova keine Angaben.

(SDA)

 

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01.12.2014 08:44
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Sonova startet Aktienrückkauf
 

Das Mitte November angekündigte Aktienrückkaufprogramm des Hörgeräteherstellers Sonova startet am heutigen 1. Dezember 2014 und dauert maximal bis zum 30. November 2017.

Die Durchführung des Rückkaufs über maximal 500 Mio CHF hängt von Marktbedingungen ab und wird über eine zweite Handelslinie an der SIX Swiss Exchange durchgeführt, geht am Montag auf einem Inserat in der "NZZ" hervor.

Die zurückgekauften Aktien sollen durch Beschlüsse von künftigen Generalversammlungen durch Kapitalherabsetzung vernichtet werden, heisst es weiter. Die nächste Generalversammlung von Sonova finde am 16. Juni 2015 statt.

(AWP)

 

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17.11.2014 08:26
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Sonova lanciert Aktienrückkaufprogramm
 

Der Hörsystem-Hersteller Sonova hat im ersten Halbjahr Umsatz und Gewinn gesteigert. Zudem hat das Management einen Entscheid über die Verwendung überschüssiger Liquidität gefällt.

Diese soll in der Form einer höheren Ausschüttungsquote und eines Aktienrückkaufprogramms an die Anteilseigner verteilt werden, teilte Sonova mit.

Der Umsatz im Geschäftshalbjahr, das Ende September endete, stieg gegenüber der Vorjahresperiode um 4,5% auf 990,2 Mio CHF gesteigert, in Lokalwährungen (LW) betrug das Umsatzwachstum 7,7%. Der EBITA wuchs um 4,7% auf 215,9 Mio (+12% in LW), die entsprechende Marge verharrte auf 21,8%. Eine Verbesserung der EBITA-Marge sei durch negative Währungseffekte aufgehoben worden, teilte das Unternehmen am Montag mit.

Umsatz und EBITA haben sich damit im Rahmen der Zielsetzungen des Managements für das laufende Rechnungsjahr entwickelt. So sind Zuwachsraten in LW von 7% bis 9% für den Umsatz und 11% bis 15% für den EBITA in Aussicht gestellt worden.

Der EBIT betrug 203,1 Mio CHF, was einem Plus von 5,1% gegenüber dem Vorjahreswert entspricht. Unter dem Strich verblieb ein um 6,1% höherer Gewinn nach Steuern von 173,6 Mio (nach Minderheiten 169,5 Mio).

Unter dem Konsens

Damit hat das Unternehmen die Konsenserwartungen des Marktes etwas unterschritten. Im Durchschnitt wurde mit einem Umsatz von 994,7 Mio CHF, einem EBITA von 220,4 Mio und einem Reingewinn von 179,0 Mio gerechnet.

"Ich freue mich über das solide Halbjahresergebnis, welches wir trotz negativer Währungseffekte erreicht haben", lässt sich CEO Lukas Braunschweiler in der Mitteilung zitieren. "Mit Blick auf die Zukunft bin ich äusserst beeindruckt von den enormen Möglichkeiten, die unsere neue Technologieplattform der dritten Generation bietet."

Das Management sei auch von einer anhaltend starken Cash-Conversion zukünftiger Gewinne überzeugt. "Deshalb haben wir uns entschlossen, überschüssige Liquidität an die Aktionäre auszuschütten. Dies geschieht durch ein Erhöhung der Ausschüttungsquote sowie durch ein Aktienrückkaufprogramm von 500 Mio CHF." Die Laufzeit des Aktienrückkaufprogramms wird mit drei Jahren angegeben, beginnen soll es ab Dezember dieses Jahres. Die Ausschüttungsquote soll neu "um die 40%" erreichen, für das Geschäftsjahr 2013/14 waren es 37%.

Ausblick bestätigt

Daneben verfüge man über genügend Finanzmittel, um auch weiterhin umfangreiche Investitionen für Akquisitionen, F&E und den weiteren Ausbau des Vertriebsnetzwerks zu tätigen, heisst es.

Das Management hat im Weiteren den Ausblick bestätigt. "Wir erwarten für den Gesamtumsatz ein Wachstum von 7% bis 9% und beim EBITA einen Anstieg von 11% bis 15%, jeweils in Lokalwährungen", so die Mitteilung weiter. Angesicht des aktuellen Wechselkursumfelds dürften sich die in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres beobachteten stark negativen Wechselkurseffekte in der zweiten Hälfte nicht wiederholen, sodass diese Effekte im gesamten Geschäftsjahr moderater ausfallen dürften, heisst es weiter.

(AWP)

 

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14.11.2014 15:26
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Ausblick Sonova: Halbjahresumsatz von durchschnittlich 994,7 Mio CHF erwartet

14.11.2014 13:54



Zürich (awp) - Die Hörsystemherstellerin Sonova wird am Montag, 17. November, das Ergebnis zum ersten Halbjahr (per 30. September) des laufenden Geschäftsjahres 2014/15 publizieren. Analysten haben die folgenden Schätzungen:

H1 14/15
In Mio CHF        AWP-Konsens         H1 13/14  
Umsatz               994,7             947,8          
EBITA                220,4             206,2          
Reingewinn*          179,0             163,7              

*vor Minderheiten

FOKUS: Das Interesse des Marktes konzentriert sich vor allem auf den Absatz erster Produkte aus der neuen Technologie- und Produktplattform "Dual-Core Chip-Plattform" und der Erweiterung des "Wireless Communication Portfolio" sowie Kundenreaktionen. Zudem interessieren auch weitere News über künftige Produktlancierungen.

Gleichermassen von Interesse sind auch erste Auswirkungen aus der Zusammenarbeit mit CostCo in den USA bzw. die Absatzentwicklung in den USA generell. Die privaten Anbieter hätten anfänglich wie erwartet negativ auf den als Wettbewerber angesehenen Verkaufskanal CostCo reagiert. Dieser Effekt habe inzwischen nachgelassen und beginne zu drehen, sagte CEO Lukas Braunschweiler am Investorentag Mitte Oktober.

Weiter wird mit einer Bestätigung der unter Analysten vorherrschenden Erwartungen gerechnet, wonach sich das Umsatzwachstum im zweiten Halbjahr beschleunigen soll.

Mitbewerber William Demant hat allerdings am Donnerstag für einen Dämpfer gesorgt und die Sonova-Aktie auf Talfahrt geschickt. Der dänische Konzern hat überraschend eine Gewinnwarnung ausgesprochen und Preisdruck in den USA angeführt. Allerdings deuten die Absatzstatistiken des amerikanischen Branchenverbands HIA für Oktober auf einen guten Start ins Schlussquartal hin.

Darüber hinaus stellt sich unverändert die Frage, was mit den "überschüssigen" Mitteln geschehen soll. So sieht das Management im Rahmen der strategischen Prioritäten unter anderem vor, Nettomittel über 250 Mio CHF an die Aktionäre zurückzuführen. Nachdem die Nettobarmittel Ende des Geschäftsjahres 2013/14 auf 311,5 Mio angestiegen sind, ist dies aktuell geworden. "Der Verwaltungsrat werde bis Ende Jahr einen strategischen Entscheid über die Mittelverwendung fällen", stellte CEO Braunschweiler im Mai in Aussicht.

ZIELE: Anlässlich der Bilanzpressekonferenz im Mai erwartete das Management für das laufende Rechnungsjahr 2014/15 sowohl bei den Hörgeräten als auch mit den Cochlea-Implantaten ein weiterhin solides Wachstum. Für den Gesamtumsatz wurde in Lokalwährungen (LW) ein Wachstum von 7% bis 9% und für den EBITA von 11% bis 15% in Aussicht gestellt. In der Berichtswährung Schweizer Franken soll die Zuwachsrate beim EBITA 8 bis 12% betragen. Mittelfristig soll unverändert eine EBITA-Marge im mittleren 20%-Bereich und einer ROCE von über 30% erreicht werden.

Am Investorentag Mitte im Oktober waren weder die Guidance noch die Frage der Mittelverwendung infolge der "Quiet Period" ein Thema.

PRO MEMORIA:

Produktpalette: Sonova hat am Investorentag die neue Technologie- und Produktplattform "Dual-Core Chip-Plattform" und die Erweiterung des "Wireless Communication Portfolio" angekündigt. Die erste Produktfamilie der neuen Plattform ist Audéo V von Phonak. Diese erzielt gemäss Sonova eine doppelt so hohe Verarbeitungsleistung bei 30% weniger Stromverbrauch und einem drahtlosen Datenaustausch. Audéo V kommt erst in den USA, in Deutschland und in der Schweiz auf den Markt, weitere Regionen folgen in einer "zweiten Welle".

"Eine neue Technologieplattform hat einen Lebenszyklus von vier bis sechs, in Teilen bis zu acht Jahren", sagte CEO Braunschweiler am Anlass gegenüber AWP. Bei Produktfamilien seien es zwei Jahre. Innerhalb dieses Zeitraums würden neue Produkte für alle fünf Produktformate lanciert.

M&A: Das Management evaluiert den Markt weiterhin nach Übernahmegelegenheiten. Jährlich stünden dafür unverändert 50 bis 70 Mio CHF zur Verfügung, wie CFO Hartwig Grevener am Investor & Analyst Day sagte. "Wir wollen dabei sowohl in neue Produkte als auch neue Technologien investieren, wie wir dies zuletzt mit Comfort Audio gemacht haben", ergänzte CEO Braunschweiler.

Branche: Der Anfang dieses Monats erfolgte, aber lange erwartete Verkauf der Hörgeräte-Sparte des Mittbewerbers Siemens an die Private-Equity-Firma EQT dürfte sich gemäss Marktbeobachtern kaum auf die Branche auswirken. Der Verkauf ändere nichts an der Struktur der Hörgeräte-Branche, kommentiert beispielsweise Christoph Gretler von der Credit Suisse. Er erwarte nicht, dass der Siemens-Hörgeräte-Bereich wettbewerbsfähiger werde. Allerdings dürften gemäss dem CS-Anaylst auch die weiteren, kotierten Mitbewerber keine Marktanteile gewinnen können.

AKTIE: Die Sonova-Aktie steht am Donnerstagnachmittag bei 145,60 CHF. Damit liegt die Aktie nur wenig unter dem Allzeithoch von 153,79 CHF. Im bisherigen Jahresverlauf legte der Titel um kanpp ein Viertel zu, vergangenes Jahr waren es 18%. Entsprechend wird die Sonova-Aktie von Analystem mehrheitlich als ausreichend bewertet betrachten und es überwiegen die "Halten"-Empfehlungen deutlich.

Website: www.sonova.com

rt/hr/ap

(AWP)

 

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14.10.2014 08:21
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Sonova lanciert Technologieplattform Phonak Venture
 

Der Hörgerätehersteller Sonova stellt anlässlich eines Investorentages seine neue Technologie- und Produktplattform "Phonak Venture" vor.

Die neue "Dual-Core Chip-Plattform" sei das Resultat einer mehrjährigen Entwicklungsarbeit und die Basis für weitere Hörlösungen aller Produktemarken von Sonova, wird Sonova-CEO Lukas Braunschweiler in einer Mitteilung zitiert.

Die neue Technologieplattform soll zudem am Mittwoch am internationalen Hörgeräteakustiker-Kongress EUHA in Hannover einem breiten Fachpublikum präsentiert werden. Erste Produktfamilie der neuen Plattform ist Audéo V von Phonak. Diese erziele eine doppelt so hohe Verarbeitungsleistung bei 30% weniger Stromverbrauch beim drahtlosen Datenaustausch. Sie analysiere die Hörumgebung und "kombiniere in Echtzeit die passenden Funktionen".

Wireless und Bluetooth

Des weiteren erweitert Phonak sein "Wireless Communication Portfolio" um neu eingeführte Produkte. Dazu gehören etwa "Phonak EasyCall", welches jedes wirelessfähige Phonak Hörgerät mit jedem beliebigen bluetoothfähigen Mobiltelefon verbindet. Mit Hilfe der "Phonak RemoteControl App" kann zudem aus jedem Smartphone eine Fernbedienung für die Phonak Venture Hörgeräte werden.

Für die Marke Unitron stellt Sonova unter anderem eine erweiterte Funktionalität des "Flex-Programms" vor. Dabei können Hörgeräteakustiker Kunden mit Testhörgeräten ausstatten, die diese in ihrer gewohnten Umgebung probetragen können. Zudem erweitert Unitron sein Portfolio mit Hörgeräten im "Basic-Segment".

Am dritten jährlichen Investoren- und Analystentag von Sonova am Hauptsitz in Stäfa werden mehr als 100 Teilnehmer erwartet.

(AWP)

 

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01.10.2014 10:08
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Sonova-Aktie auf Talfahrt
 

Die Herabstufung der Anlageempfehlung auf «Underperform» von «Buy» durch Bank of America Merrill Lynch hat die Aktien von Sonova belastet.

Der Titel des Hörgeräteherstellers büsste am Mittwoch in einem schwächeren Markt 4,3 Prozent auf 146 Franken ein. Die Umstufung erfolge aus Bewertungsüberlegungen, hiess es. Die Bank senkte zudem das Kursziel auf 153 von 157 Franken.

(Reuters)

 

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12.08.2014 08:19
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Sonova-Grossaktionär Andy Rihs verkauft 479'361 Aktien - Beteiligung noch 4,83%

11.08.2014 20:27



(ergänzt mit weiteren Kommentaren der ARfinanz)

Zürich (awp) - Einer der Grossaktionäre von Sonova, Andy Rihs, hat in zwei Transaktionen insgesamt 497'361 Aktien verkauft. Die Transaktionen geschahen überwiegend aufgrund des Ablaufs eines im Juli 2011 abgeschlossenen und zum damaligen Zeitpunkt bekannt gegebenen Derivatgeschäfts, welches vorsah, bis zu 500'000 Sonova-Aktien zu verkaufen ("Variable Forward Transaction"), wie die ARfinanz Holding von Rihs am Montagabend mitteilte. Nach Abschluss der Transaktionen beläuft sich Rihs' Beteiligung an Sonova noch auf 4,83%.

427'361 Sonova-Aktien wurden platziert, während weitere 70'000 Aktien separat über die Börse verkauft wurden. Damit handelt es sich um ein Aktienpaket im Wert von rund 71 Mio CHF gemessen am aktuellen Aktienkurs (Schlusskurs Montag). Der oder die Käufer der Aktien seien nicht bekannt, sagte ARfinanz-Sprecher Ernst Volgelsang auf Anfrage von AWP.

Die Transaktionen dienten der weiteren Finanzierung der privaten Diversifikations-Projekte von Rihs, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Er sei aber nach wie vor von den "hervorragenden Zukunftsaussichten" der Sonova-Gruppe überzeugt, liess sich Rihs dabei zitieren. Auf die Frage, ob Rihs gedenke, weitere Aktien zu verkaufen, sagte Vogelsang: "Nein, es ist grundsätzlich nicht die Absicht von Andy Rihs, in nächster Zeit weitere Sonova-Aktien zu verkaufen."

AWP

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16.06.2014 08:47
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Sonova übernimmt schwedische Comfort Audio mit einem Umsatz von 19 Mio CHF

16.06.2014 07:51



Stäfa (awp) - Der Hörsystem-Hersteller Sonova kauft in Schweden zu. Zu einem nicht genannten Preis sei Comfort Audio übernommen worden, teilt Sonova am Montag mit. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt mit rund 90 Mitarbeitenden Produkte für schwierige Hörsituationen, wie zum Beispiel in grösseren Sitzungen oder im Schulunterricht. Dies sei eine optimale Ergänzung im Bereich drahtloser und nicht drahtloser Produkte und Lösungen, schreibt Sonova.

Über die finanziellen Details sei Stillschweigen vereinbart worden, heisst es weiter. Comfort Audio erwirtschaftete 2013 einen Umsatz von 143 Mio SEK (19 Mio CHF). Es ist laut der Mitteilung geplant, den Standort von Comfort Audio in Halmstad zu erhalten. Die Transaktion unterliegt der Genehmigung der Regulierungsbehörden,

AWP

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20.05.2014 08:12
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Sonova erreicht Punktlandung
 

Der Hörsystem-Hersteller Sonova hat mit den Zahlen fürs Geschäftsjahr 2013/14 die Markterwartungen getroffen.

Sonova hat im Geschäftsjahr 2013/14 (per Ende März) den Umsatz um 8,7% auf ein neues Rekordniveau von 1,95 Mrd CHF gesteigert. In Lokalwährungen (LW) betrug das Umsatzwachstum knapp 12%, teilt das Unternehmen am Dienstag mit.

Auf bereinigter Vorjahresbasis stieg der EBITA um knapp 12% auf 430,1 Mio. Die Entwicklung des Umsatzes lag damit über, jene des EBITA innerhalb der firmeneigenen Prognosen von Zuwachsraten zwischen 8 und 10% (in LW) für den Umsatz und 11 bis 14% für den EBITA. Der Reingewinn stieg gegenüber der normalisierten Vorjahresbasis um fast 13% auf 347,4 Mio.

Mit den Eckdaten hat Sonova die Konsenserwartungen von Analysten beim Umsatz leicht übertroffen, mit dem EBITA und Reingewinn punktgenau erfüllt. Der Umsatz wurde im Mittel auf 1,9 Mrd CHF geschätzt, der EBITA auf 429,5 Mio und der Reingewinn auf 347,0 Mio.

Die Rechnung des Vorjahres wurde vor allem von den Ende April 2013 angekündigten und voll der Rechnung 2012/13 belasteten zusätzlichen Rückstellungen für Produkthaftungen im Geschäft mit Cochlea-Implantaten von 197,8 Mio CHF geprägt.

Die Rendite auf dem eingesetzten Kapital wird mit 27,7% ausgewiesen, gegenüber 10,4% im Vorjahr. Damit hat das Unternehmen deutliche Fortschritte gemacht im Hinblick auf die mittelfristige Zielsetzung von 30%.

Weiterhin solides Wachstum

Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung die Ausschüttung einer auf 1,90 CHF je Aktie erhöhten Dividende vor. Im Vorjahr wurden verrechnungssteuerfrei 1,60 CHF ausgeschüttet. Die Ausschüttungsquote belaufe sich auf 37% heisst es weiter.

Im Kerngeschäft, dem Hörgeräte-Segment, stieg der Umsatz im Berichtsjahr um 6,5% auf 1,76 Mrd (+9,5% in LW). Dieser Zuwachs ist laut Mitteilung von einem organische Wachstum von 8,8% getragen worden, das über dem geschätzten Marktwachstum gelegen hat. Der EBITA des Bereiches erreichte 417,3 Mio (+8,8% in CHF; +14% in LW)

Das Geschäft mit Cochlea-Implantaten erzielte einen Umsatz von 195,3 Mio CHF (+33%), was in LW einem Anstieg um 36% entspricht. Der EBITA des Segmentes erreichte 12,8 Mio (VJ normalisierte 1,8 Mio).

Für das laufende Rechnungsjahr 2014/15 erwartet das Management sowohl im Segment Hörgeräte als auch im Segment Cochlea-Implantate ein weiterhin solides Wachstum. Für den Gesamtumsatz wird ein Wachstum von 7% bis 9% und beim EBITA einen Anstieg von 11% bis 15% erwartet (in LW). Im aktuellen Währungsumfeld und einschliesslich laufender Bemühungen werde ein EBITA-Anstieg von 8-12% in der Berichtswährung Schweizer Franken erwartet, heisst es weiter.

AWP

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17.02.2014 08:19
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Sonova/Andy Rihs will Beteiligung reduzieren - Unverändert von Konzern überzeugt

17.02.2014 07:45



Zürich (awp) - Beim Hörsystem-Hersteller Sonova stehen Verschiebungen Aktionariat bevor: Andy Rihs, einer der Hauptaktionäre, will in der ersten Hälfte 2014 seine Beteiligung von heute 6,0% auf rund 5,5% reduzieren. Er plane die Mittel für die Finanzierung seiner privaten Diversifikations-Projekte einzusetzen, lässt Rihs am Montag mitteilen. Diese umfassen insbesondere die Entwicklung grösserer Immobilienvorhaben, verschiedene Start-ups im High-Tech Bereich sowie die Weiterentwicklung der BMC Gruppe, heisst es.

Die Sonova-Aktien sollen vorzugsweise bei ausgewählten, langfristig orientierten privaten und institutionellen Investoren platziert werden, heisst es weiter. Sein Engagement bei Sonova sieht Rihs ungeachtet des Teil-Verkaufs weiterhin positiv. "Ich bin nach wie vor von den hervorragenden Zukunftsaussichten der Sonova-Gruppe überzeugt", lässt er sich in der Mitteilung zitieren.

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