Straumann - Einen Denkzettel erteilt!

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11.08.2006 18:03
#1
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Straumann - Einen Denkzettel erteilt!

Der heutige Tag hat (endlich) den engstirnigen Kleinstaktionären mal einen Denkzettel erteilt:

Ich richte wieder einmal einen Appell an die Vernunft: Kauft keine Titel solch kleinen Unternehmen (ich könnte noch eine ganze Batterie anderer Firmen aufzählen). Sicherheit gibt's nur bei Weltkonzernen (Novartis, Nestlé etc.). Und schon auf gar keinem Fall von Firmen, bei denen der Hauptaktionär zugleich auch CEO ist. (Kudelski, Serona).

Trotzdem schönes Wochenende!

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Dr. Friederich Adolphus von Muralt

- "Besser en Ranze vom Frässe als es Buggeli vom Schaffe"

26.10.2006 00:30
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Straumann - Einen Denkzettel erteilt!

Straumann ist wieder dabei!!!

Straumann Hldg N (SWX) Price: 290 CHF Chg. (in%): +26 CHF (+9.85%) Volume: 49

Schade, dass ich letzte Woche die Hosen voll hatte und den Titel verkaufte. Die hätten ruhig was durchblicken lassen können. Hmm.. 4 der 7 Titel die ich letzte Woche aus Angst vor den Quartalszahlen verkaufte sind nun in die Höhe geschossen (Google, Daimler, Siemens und jetzt Straumann). Von nun an nehm ich alle mit ins Grab. Biggrin

Da liegt jetzt aber sicher noch weit mehr drin als 290. Was meint ihr?

Quote:

Straumann steigert Konzernumsatz

Erwartungen erfüllt - 200 neue Stellen

Der Zahnimplantate-Hersteller Straumann hat den Umsatz in den ersten neun Monaten um 17,8 Prozent auf 437,3 Mio. Fr. gesteigert. Damit wurden die Erwartungen genau erfüllt. Die Aktie schoss nach oben, da negative Überraschungen ausblieben.

Die Umsatzsteigerung sei auf solide Wachstumsraten in allen Regionen zurückzuführen, sagte Straumann-Chef Gilbert Achermann in einer Telefonkonferenz. Am meisten Geld verdiente der Konzern in Europa, wo der Umsatz um 18 Prozent auf 275 Mio. Fr. zulegte.

Straumann-Chef zeigt sich erfreut

Den grössten Beitrag zum Europageschäft lieferte der deutsche Markt. «Ich bin erfreut, dass Deutschland im dritten Quartal zu zweistelligen Wachstumsraten zurückgekehrt ist», sagte Achermann. Speziell gut liefen die Verkäufe auf der iberischen Halbinsel, die nun das zweitgrösste Absatzgebiet Europas für den Konzern ist.

Insgesamt schuf Straumann bis Ende September 200 neue Stellen, davon rund 90 in der Schweiz. Mittlerweile hat der Konzern 1544 Mitarbeitende.

Sorgenkind Nordamerika

«Unsere grösste Herausforderung bleibt Nordamerika», sagte Achermann. Dort flauten die Wachstumsraten im dritten Quartal ab. Marktanteile gingen verloren. Straumann hat nun Gegensteuer gegeben und einen neuen Chef für das US-Geschäft ernannt.

Zudem werde die Verkaufsorganisation in den USA restrukturiert und aufgestockt. Die Ausbildung von Zahnärzten werde verstärkt und das Anreizprogramm geändert, um die Abwanderungsrate von wichtigen Mitarbeitern zu senken. «Wir haben die Hausaufgaben angepackt, um in den USA stärker wachsen zu können», sagte Achermann.

Schritt in die richtige Richtung

Obwohl Nordamerika erneut enttäuscht habe, sei die Ernennung eines neuen US-Chefs ein Schritt in die richtige Richtung, meinten Analysten. Exzellente Fortschritte seien dafür in Fernost gelungen, sagte Achermann.

Im dritten Quartal hat Straumann den Umsatz um 14,3 Prozent auf 131,9 Mio. Fr. erhöht und damit die Erwartungen der Finanzgemeinde punktgenau erfüllt.

Aktie im Steigflug

Dennoch sprang die Aktie nach dem Taucher der letzten Tage bis gegen 14.45 Uhr um 8,5 Prozent auf 286,50 Fr. nach oben. Viele Anleger hätten bei Straumann wie bei den Halbjahreszahlen mit einer erneuten negativen Überraschung gerechnet und die Titel leer verkauft, sagten Händler der Nachrichtenagentur Reuters. Nun müssten sie diese Positionen wieder decken.

Quelle: http://tagesschau.sf.tv/content/view/full/58250

-=[ Alles wird gut... ]=-

14.09.2006 13:40
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Ypsomed

Was glaubt ihr, wird der Fall von Ypsomed den ganzen Sektor in der Schweiz eher schwächen oder können die Konkurrenten profitieren?

NOBE geht seitwärts, Straumann ist heute bei 250, wo sie über den letzten Monat einen Boden gefunden zu haben scheint. Einsteigen?

«Prognosen sind besonders schwierig, wenn sie die Zukunft betreffen.» - Karl Valentin

04.09.2006 19:54
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Straumann - Einen Denkzettel erteilt!

Hi,

Straumann wird meiner Meinung nach etwas übertrieben schlecht geredet und schlecht gerated... Es sind wohl einzig keine solch grossen Gewinne mehr möglich mit Straumann wie früher. Nichts desto trotz bin ich zuversichtlich, dass Straumann, im jetzigen Umfeld, den Kurseinbruch bald wieder wettmachen wird und habe noch ein paar Aktien zugekauft.

Greez Hotzenplotz

-=[ Alles wird gut... ]=-

01.09.2006 16:43
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Straumann - Einen Denkzettel erteilt!

meine STMN wahrscheinl. zu früh à 250.25 verkauft. Jetzt überlege ich, ob ich neu auf aktuellem Niveau 262.75 wieder einsteigen soll oder die 20tsd. lieber in Nobe investiere, was meint ihr?

01.09.2006 11:24
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Insider?

Seit dem Kursverlust von Straumann beobachte ich etwas das Geschehen um die Aktie. Vorgestern hab ich gesehen, dass völlig entgegen dem Trend der Call STMAD von Sarasin um 150 % stieg. Heute nun von Helvea das upgrading. Ist das nicht ein klarer Insider?

«Prognosen sind besonders schwierig, wenn sie die Zukunft betreffen.» - Karl Valentin

22.08.2006 18:54
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Straumann - Einen Denkzettel erteilt!

Biggrin Da müssten wir nun also zum Thread "Wann austeigen" wechseln.... :arrow:

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22.08.2006 18:46
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Straumann - Einen Denkzettel erteilt!

Ja was die Gesamtmarktentwicklung anbelangt bin ich auch deiner Meinung...es wird eine Korrektur geben, die Frage ist nur wann?

Ich weiß, dass ich nichts weiß!



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22.08.2006 18:45
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Straumann - Einen Denkzettel erteilt!

@Vontobel

Danke, das ist eigentlich auch meine Meinung; langfristig halte ich Straumann für gut. Das hab ich bei Vögele nach der Gewinnwarnung auch so gemacht, die tauchte dann aber noch um etwa 15% (einziger konträrer und mutiger Analyst war damals der von Leu).

Ich bin aber mittelfristig bezüglich des Gesamtmarktes nicht so zuversichtlich... und ich denke, dann wird es auch für Straumann schwerer.

«Prognosen sind besonders schwierig, wenn sie die Zukunft betreffen.» - Karl Valentin

22.08.2006 18:38
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Straumann - Einen Denkzettel erteilt!

@Coris, wichtig ist nicht was die denken, sondern viel wichtiger ist deine Meinung über die Firma.

Wenn du glaubst, die Aktie hat einen höhern Wert verdient, dann kaufe, bist du unsicher, dann kaufe nicht.

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22.08.2006 18:33
Bild des Benutzers Coris
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25% oder 50% Preisnachlass?

Bei Straumann finde ich wieder die Rating Agenten ziemlich fragwürdig. Der Credit Suisse Analyst hat sein STNM noch kurz vor den Halbjahreszahlen bestätigt, mit Kursziel 405. Erst treibt man eine Aktie hoch, dann drückt man sie, wenn sie die Erwartungen nicht erfüllt. Auch bei Vögele ist das schon mehrfach geschehen. Die Kurschwankungen fallen jeweils recht überproportional aus. Von Sachverstand der Analysten zeugt dies nicht.

Nun frage ich mich, soll ich Straumann mit 25% Preisnachschlag kaufen oder drücken die Analysten sie noch auf die Hälfte runter? Ist es also wie in der Migros, mit Ware, die man (die Analysten) nicht mehr braucht? Erst der 25%, dann der 50% Kleber?

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12.08.2006 22:42
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Straumann - Einen Denkzettel erteilt!

Sorry, irgendwie muss mir hier ein Fehler unterlaufen sein, anstatt "zitieren" bin ich wohl auf den Button "editieren" gekommen und habe meine Antwort auf Friedrichs Aussage wie es aussieht wohl gleich in sein Posting gepostet.

Bitte höflich um Entschuldigung.

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Findest du knapp 5 Milliarden Marktkapitalisierung klein?

Was heisst hier Sicherheit? Meinst du, wenn du eine Novarits kaufst z.B dann ist das 1:1 das Selbe wie wenn du Geld auf dein Sparkonto legst?

Ich habe ehrlich gesagt Mühe um deine Beiträge zu verstehen. Was willst du z.B mit diesem Beitrag sagen? Das Weltvermögen soll sich nur noch auf ultra Grossfirmen konzentrieren oder was?

Leider geht deine Strategie nicht auf. Würden alle Menschen deinen Rat befolgen gingen X Millionen von Firmen Konkurs und auch eine Novartis wäre bald nicht mehr lange mehr als nur ein Logo :roll:

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12.08.2006 08:09
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Straumann - Einen Denkzettel erteilt!

Liest man Stocks, Cash oder andere, dann heisst es:

"Straumann ist ein Qualitätstitel und gehört längerfristig in jedes Depot. Ist aber relativ hoch bewertet. Bei Rückschlägen zukaufen."

So oder ähnlich tönen die meisten Kommentare. Und dann ist dieser Rückschlag, diese Kaufgelegenheit endlich da. Und was macht der Kleinanleger: Er fällt gleich in Panik und schaut zu, wie sich der Kurs wieder erholt und hat wieder einmal eine Einstiegschance verpasst. Nachher regt er sich noch auf, weil die Grossen wieder einmal günstig gekauft haben.

Dies gilt nicht nur für Straumann.

11.08.2006 23:11
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Friedrich: Antwortest du dir selber?

Ich weiss nicht, wer was geschrieben hat hier. Ich finde die Aktien kleineren Unternehmen ebenso gute Anlagemöglichkeiten, wie diejenigen der Grossen (Novartis, Nestlé etc). Im Gegenteil, eine kleinere Unternehmung ist doch viel dynamischer, als ein grosses, muss nicht unbedingt sein, aber in der Praxis ist es doch so. Kleinere Unternehmen haben den Vorteil, dass sie rascher und im Preis flexibler auf dem Markt Einfluss nehmen können, als die Grossen. Wenn nun Straumann einmal unter den Erwartungen der Analysten abschliesst, ist das doch noch kein Drama. Immer noch kein Drama, wenn die Aussichten von Straumann selber als dämpfend beurteilt werden. Zähne müssen wir im Alter alle einmal ersetzen. Und wenn wir sehen, dass die Baby-Boomers langsam ins dritte Alter hinüber wechseln, heisst das Umsatzzunahme. Denn plötzlich werden ein Drittel der Bevölkerung Kunden von Straumann oder Nobel Biocare. Also, wieso sich beeinflussen lassen, von diesen kurzfristigen Prognosen?