Sulzer

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30.01.2007 08:53
#1
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Sulzer

Wir gross erachtet ihr die Wahrscheinlichkeit, dass Sulzer demnächst verkauft wird? Ich glaube, je mehr im Vorfeld darüber berichtet wird, desto weniger ist was dran (siehe ZFS, 2 Berichte in Cash und nichts passierte). Daher frage ich mich, ob sich ein PUT lohnt, denn die Aktie stieg die letzten Monate extrem dank den Gerüchten und müsste wieder sinken, wenn alles nur Luft war.

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02.08.2016 08:36
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Sulzer erhält Pumpen-Auftrag für Nuklear-Kraftwerk in China
02.08.2016 07:14

Winterthur (awp) - Der Industriekonzern Sulzer hat in China einen Auftrag zur Lieferung von Haupt- und Anfahrspeisewasser-Pumpen erhalten. Diese werden im konventionellen Teil zweier Reaktorblöcke in einem Kernkraftwerk zum Einsatz kommen, wie Sulzer am Dienstag mitteilt. Auftraggeber ist die China Nuclear Power Engineering Company Ltd, Angaben zum Auftragsvolumen werden keine gemacht. Das Equipment soll bis Ende 2019 ausgeliefert werden.

cf/rw

(AWP)

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26.07.2016 08:26
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Sulzer ist weniger pessimistisch bei Geschäftsprognose

Im ersten Halbjahr hat der Industriekonzern Sulzer seinen Umsatz im Jahresvergleich praktisch halten können. Die Bestellungen gingen aber weiter zurück.

Jedoch passte das Unternehmen seine Prognose für den Geschäftsverlauf leicht nach oben an.

Bis heute rechnete Sulzer mit einem Rückgang bei den Bestellungen für das Gesamtjahr von minus 5 bis minus 10 Prozent. Neu geht das Unternehmen davon aus, dass der Rückgang "in der Nähe von minus 5 Prozent" liegen dürfte, wie aus einer Mitteilung vom Dienstagmorgen hervorgeht.

Im ersten Halbjahr verzeichnete Sulzer allerdings noch einen Rückgang beim Bestellungseingang von rund 10 Prozent im Vergleich zu gleichen Periode im Vorjahr. Im zweiten Quartal habe sich die Lage aber gegenüber dem ersten (-14,5 Prozent) deutlich verbessert.

Der Umsatz blieb mit 1,38 Milliarden Franken praktisch unverändert. Allerdings erwartet Sulzer für das Gesamtjahr nach wie vor einen Umsatzrückgang von 5 bis 10 Prozent. Stark zugelegt hat Sulzer beim Nettogewinn, der von 26,8 Millionen Franken auf 50,4 Millionen Franken anstieg.

Im Vergleich zum Vorjahr beschäftigte Sulzer zum Ende der Berichtsperiode am 30. Juni 8,5 Prozent weniger Mitarbeiter, total waren es noch 13'900. In Winterthur stellt das Unternehmen seine letzte Produktionsstätte ein; 90 Arbeitsplätze verschwinden bis Mitte 2017.

(SDA)

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08.07.2016 11:16
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Sulzer erhält Pumpen-Auftrag über 30 Mio von französischer Nuklearfirma EDF
08.07.2016 10:15

(ausführliche Fassung mit Ergänzungen zum Auftragsvolumen und Marktreaktion)

Winterthur (awp) - Der Industriekonzern Sulzer hat in Frankreich einen Auftrag zur Lieferung von 28 Pumpeneinheiten für das Nuklearunternehmen Electricité De France SA (EDF) erhalten. Im Rahmen des Vertrags wird Sulzer Prototypen eines Pumpensets erstellen und innerhalb der nächsten 15 Jahre insgesamt 28 Pumpeneinheiten produzieren und in Betrieb nehmen.

Das Auftragsvolumen belaufe sich auf rund 30 Mio CHF, sagte ein Sulzer-Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Das entspricht in etwa einem Hundertstel des Jahresumsatzes von Sulzer von rund 3 Mrd CHF. Die Pumpen werden am Sulzer-Standort im französischen Ort Buchelay hergestellt.

Der Vertrag mit EDF stärke die Position von Sulzer als Pumpenlieferant im Nukleargeschäft. Zudem werde die bereits bestehende Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen damit weiter ausgebaut. Die Sulzer Pompes France Sparte des Industriekonzerns verfügt gemäss der Mitteilung vom Freitag über mehr als 40 Jahre Erfahrung im Nuklearmarkt. Im Rahmen eines einjährigen Projekts habe das Unternehmen eine neue Pumpe entworfen, welche die speziellen technischen Anforderungen von EDF erfülle.

Die Zürcher Kantonalbank schreibt in einem Kommentar, dass der Auftragswert von 30 Mio CHF zu relativieren sei: "Da sich aber die Lieferung über 15 Jahre erstreckt, fallen jährlich etwa 2 Mio CHF an Umsatz an, was lediglich gut 1% des Umsatzes der Division Pumps Equipment entspricht." Trotzdem wertet die Bank die Belebung des Energieerzeugungsmarktes positiv, bleibt aber eben aufgrund des langen Vertragszeitraums auf "neutral". Die Sulzer-Aktie notiert gegen 10.10 Uhr um 1,1% im Plus auf 88,85 CHF.

sta/cf

(AWP)

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08.07.2016 08:24
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Sulzer erhält Pumpen-Auftrag von französischem Nuklearunternehmen EDF
08.07.2016 07:22

Winterthur (awp) - Der Industriekonzern Sulzer hat in Frankreich einen Auftrag zur Lieferung von 28 Pumpeneinheiten für das Nuklearunternehmen Electricité De France SA (EDF) erhalten. Im Rahmen des Vertrags wird Sulzer Prototypen eines Pumpensets erstellen und innerhalb der nächsten 15 Jahre insgesamt 28 Pumpeneinheiten produzieren und in Betrieb nehmen. Ein Auftragswert wird nicht genannt.

Der Vertrag mit EDF stärke die Position von Sulzer als Pumpenlieferant im Nukleargeschäft. Zudem werde die bereits bestehende Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen damit weiter ausgebaut. Die Sulzer Pompes France Sparte des Industriekonzerns verfügt gemäss der Mitteilung vom Freitag über mehr als 40 Jahre Erfahrung im Nuklearmarkt. Im Rahmen eines einjährigen Projekts habe das Unternehmen eine neue Pumpe entworfen, welche die speziellen technischen Anforderungen von EDF erfülle.

sta/ra

(AWP)

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04.07.2016 08:15
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Sulzer kauft deutsches Unternehmen zu

Der Industriekonzern Sulzer expandiert in Deutschland.

Am 1. Juli sei eine verbindliche Vereinbarung für die Akquisition der Geka GmbH mit Sitz in Bechhofen unterzeichnet worden, teilt Sulzer am Montag mit. Der Unternehmenswert der Transaktion wird auf 260 Mio EUR veranschlagt.

Damit werde ein führender Anbieter von urheberrechtlich geschützten Mischsystemen und Applikatoren im B2B-Bereich geschaffen, so Sulzer. Die Grösse der profitabelsten Geschäftseinheit von Sulzer, Sulzer Mixpac, werde damit verdoppelt. Die Einheit Mixpac ist in der Division Chemtech angesiedelt. Für 2016 wird der erwartete Umsatz von Geka mit rund 150 Mio EUR beziffert und der erwartete EBITDA mit rund 27 Mio EUR.

Geka beschäftigt rund 900 Mitarbeiter und verfügt über zwei Produktionsstandorte in Deutschland sowie je einen in den USA und in Brasilien. Sulzer verspricht sich Kostensynergien von 9 Mio EUR innerhalb von drei Jahren.

Der Abschluss der Transaktion wird für das dritte Quartal 2016 erwartet, sie bedarf allerdings noch der Zustimmung der Kartellbehörden.

(AWP)

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21.04.2016 22:11
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Egal wie scheisse die Öl- und Gasmärkte sind, den Dividendenknick hat Sulzer souverän überwunden. Auffällig schnell. Da wurde zu tiefen Kursen aufgebaut...

Mir solls recht sein. Das Kalkül mit der üppigen Dividende und einem sich rasch erholendem Kurs ist aufgegangen.

21.04.2016 09:13
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Sulzer mit weniger Bestellungen im Q1 - Öl und Gasmärkte bleiben schwierig
21.04.2016 07:59

(Ausführliche Fassung)

Winterthur (awp) - Der Industriekonzern Sulzer hat im ersten Quartal 2016 einen markanten Rückgang des Bestellungseingangs verzeichnet. Dies ist ausschliesslich auf die Investitions-Unlust im Öl- und Gasmarkt zurückzuführen, denn die weiteren Schlüsselmärkte Energie, Wasser und allgemeine Industrie holten im Vorjahresvergleich mehr Aufträge herein. Immerhin scheint vorerst ein Boden erreicht, so verbesserte sich der Auftragseingang im Vergleich zum vierten Quartal wieder klar. Die bisherigen Prognosen für das Gesamtjahr werden bestätigt.

Der Bestellungseingang reduzierte sich insgesamt um 14,5% auf 684,6 Mio CHF, währungsbereinigt lag das Minus bei 13,1%. Akquisitionen beeinflussten den Auftragseingang mit 1,2% positiv, wie Sulzer am Donnerstag mitteilt. Trotz des deutlichen Rückgangs schloss Sulzer damit klar besser ab als von Analysten befürchtet.

ÖL- UND GASMARKT ZEIGT GEWISSE STABILISIERUNG

Die Märkte Energie, Wasser und allgemeine Industrie hätten im ersten Quartal 2016 ein moderates Wachstum im Vergleich zur Vorjahresperiode verzeichnet, heisst es. Das Umfeld im Öl- und Gasmarkt sei hingegen anspruchsvoll geblieben.

Im Energiemarkt sei das Wachstum insbesondere auf die Division Rotating Equipment Services zurückzuführen gewesen, während in der grössten Division Pumps Equipment der Wassermarkt ein stabiles Wachstum aufgewiesen habe. Das Sulzer-Mixpac-Geschäft der Division Chemtech sowie auch hier das Pumpengeschäft hätten zum Wachstum in der allgemeinen Industrie geführt.

Von den drei Divisionen verzeichneten Pumps Equipment und Chemtech im Vorjahresvergleich zweistellige Minusraten auf währungsbereinigter Basis, während die Service-Division Rotating Equipment Services lediglich 2,2% einbüsste.

Der Öl- und Gasmarkt ist für Sulzer mit einem Umsatzanteil von rund 50% substantiell und dieser bleibt wie erwähnt schwierig. Allerdings zeichnet sich hier eine gewisse Stabilisierung ab. Verglichen mit dem vierten Quartal 2015 sei dieser Markt auf gleichem Niveau geblieben, so Sulzer. Insgesamt legte deshalb der Bestellungseingang sequentiell bereinigt um gut 10% zu. Dabei verzeichneten die drei Divisionen auf den Öl- und Gasmarkt bezogen unterschiedliche Entwicklungen: In der Division Pumps Equipment gingen die Bestellungen weiterhin zurück, in der Service-Division blieben sie stabil und in der Division Chemtech nahmen sie zu.

Regional gesehen reduzierten sich die Bestellungen im Vorjahresvergleich in allen Regionen ausser Asien/Pazifik. Letztere habe vom Wachstum in China profitiert.

PROGNOSEN BESTÄTIGT

Für das Gesamtjahr 2016 stellt Sulzer wie bereits im Februar einen Rückgang von Bestellungseingang und Umsatz von 5 bis 10% sowie eine Abschwächung der EBITA-Marge in den Bereich von 8% in Aussicht.

Gestützt werde die Marge durch die Kosteneinsparungen des SFP (Sulzer Full Potential)-Programms, heisst es. Dieses gewinne weiter an Fahrt. Als Reaktion auf das "zunehmend anspruchsvolle Marktumfeld" soll es dennoch weiter beschleunigt und vertieft werden. Als Ziel werden weiterhin Kosteneinsparungen von 200 Mio CHF angestrebt, welche ab 2018 voll zum Tragen kommen sollen.

cf/gab

(AWP)

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05.04.2016 12:46
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Sulzer übernimmt mit PC Cox Group kleineres Unternehmen in Grossbritannien
05.04.2016 10:34

(Meldung ausgebaut)

Winterthur (awp) - Der Industriekonzern Sulzer expandiert in Grossbritannien und übernimmt die britische PC Cox Group. Mit einem Anteil am Konzernumsatz von unter 1% handelt es sich dabei aber lediglich um eine Ergänzungsakquisition, welche in Marktkreisen entsprechend nüchtern kommentiert wird.

Die PC Cox Group Ltd. mit Sitz in Newbury ist ein Hersteller von Dispensern für Versiegelungs- und Klebstoffauftrag bei industriellen Anwendungen, wie Sulzer am Dienstag mitteilt. Der Unternehmenswert wird auf 16 Mio GBP oder 22 Mio CHF veranschlagt, der jährliche Umsatz auf 20 Mio CHF.

Die Transaktion sei bereits abgeschlossen worden und die Integration des Unternehmens mit 170 Mitarbeitenden beginne ab sofort. Sämtliche Mitarbeiter von PC Cox werden übernommen.

Integriert wird die Neuerwerbung in der zur Division Chemtech gehörende Sulzer Mixpac. Mixpac werde dadurch zum führenden Hersteller von Dispensern für industrielle Anwendungen. PC Cox verkauft hand-, druckluft- und akkubetriebene Ein- und Zweikomponenten-Dispenser für industrielle sowie Bauanwendungen unter dem Markennamen Cox.

Das Produktportfolio von PC Cox stärke die Position von Sulzer als Technologieführer weiter. Zudem behaupte man sich als führender Lösungsanbieter von Misch-, Dosier- und Austragssystemen auf dem globalen Markt.

An der Börse fallen die Sulzer-Aktien in einem schwachen Gesamtmarkt nicht weiter auf. Der Titel verzeichnet aktuell ein Minus von 0,4%. Die Akquisition dürfte den Geschäftsbereich Mixpac von Sulzer stärken und passe gut dorthin, heisst es in einer Einschätzung der Bank Vontobel. Dieses Geschäft sei zwar klein aber stabil mit strukturellem Wachstum. Zudem sei es nicht vom Öl- und Gasmarkt abhängig.

Bei Baader Helvea heisst es dazu lediglich, dass die Übernahme mit einem Umsatzanteil am Konzern von unter 1% und innerhalb der Division Chemtech von rund 3% als Ergänzungsakquisition zu sehen sei und deshalb an den Schätzungen vorerst nichts verändert werde. Beide Institute führen Sulzer mit dem Rating "Hold".

cf/cp

(AWP)

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05.04.2016 08:30
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Sulzer übernimmt britische PC Cox Group

Der Industriekonzern Sulzer übernimmt die britische PC Cox Group mit Sitz in Newbury in Grossbritannien.

PC Cox ist ein Hersteller von Dispensern für Versiegelungs- und Klebstoffauftrag bei industriellen Anwendungen, wie Sulzer am Dienstag mitteilt. Der Unternehmenswert wird auf 16 Mio GBP oder 22 Mio CHF veranschlagt, der jährliche Umsatz auf 20 Mio CHF. Die Transaktion sei bereits abgeschlossen worden und die Integration des Unternehmens mit 170 Mitarbeitenden beginne ab sofort. Sämtliche Mitarbeiter von PC Cox werden übernommen.

Integriert wird die Neuerwerbung in der zur Division Chemtech gehörende Sulzer Mixpack. Mixpack werde dadurch zum führenden Hersteller von Dispensern für industrielle Anwendungen. PC Cox verkauft hand-, druckluft- und akkubetriebene Ein- und Zweikomponenten-Dispenser für industrielle sowie Bauanwendungen unter dem Markennamen Cox.

Das Produktportfolio von PC Cox stärke die Position von Sulzer als Technologieführer weiter. Zudem behaupte man sich als führender Lösungsanbieter von Misch-, Dosier- und Austragssystemen auf dem globalen Markt.

(AWP)

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11.03.2016 08:19
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Sulzer schliesst Werk in Oberwinterthur

Der Industriekonzern Sulzer plant, die Produktion in Oberwinterthur zu schliessen. Davon betroffen sind 90 Mitarbeitende.

Die Entlassungen bei Sulzer sollen in diesem Jahr starten und bis Mitte 2017 in Kraft treten. Zuerst muss aber noch das Konsultationsverfahren abgeschlossen werden. Sulzer sei sich bewusst, dass dies eine umfassende Massnahme wäre, die eine grosse Anzahl der Mitarbeitenden in der Schweiz betreffen würde, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung vom Freitag.

Das Unternehmen habe sich dazu verpflichtet, die Standardverfahren zu befolgen - wie es auch das Arbeitsrecht verlangt - und die Betroffenen dabei zu unterstützen, eine neue Stelle innerhalb oder ausserhalb von Sulzer zu finden.

Als Grund für die Schliessung gibt Sulzer das zunehmend anspruchsvolle Marktumfeld, insbesondere im Öl- und Gasmarkt an. Um den Preisdruck abzuschwächen, möchte das Unternehmen weltweit auf weniger Produktionsstandorte fokussieren. Die Schweiz hat nun den Kürzeren gezogen. Sulzer verweist dazu auf den wachsenden Wettbewerb, den signifikanten Zerfall des Ölpreises sowie den starken Franken, die die Produktionskosten in der Schweiz nachhaltig unter Druck setzen.

Am Standort Oberwinterthur produziert die Sulzer-Sparte Chemtech Kolonnenböden, Kolonneneinbauten, statische Mischer und strukturierte Packungen für den Öl- und Gasmarkt. Die Herstellung soll an andere Produktionsstandorte innerhalb des Produktionsnetzwerks von Sulzer verlagert werden. Sonderprojekte und Projekte mit kurzen Lieferzeiten sollen von Partnerfirmen im EU-Raum übernommen werden.

(SDA)

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01.03.2016 18:17
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anständige Dividende

Sehe das genau so wie du. Bin heute auch mal bei Sulzer eingestiegen.

Die Dividende von CHF 18.10 hat mich natürlich dazu bewogen.

01.03.2016 17:12
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Ich mag VVs Gesellschaften an sich nicht, aber beim Investieren sehe ich es nicht so eng.

Folgende Überlegung: Man sucht anständige Zinsen und hat Zeit und will gleichzeitig einen Zock auf einen Rebound beim Öl machen. So könnte ein Invest hier aufgehen.

Ich habe mal eine kleine Position gekauft, von der ich ausgehe, dass sie gut zwei Jahre im Depot bleibt. Genug Zeit fürs Öl, um sich wieder zu stabilisieren, womit die Ölfirmen wieder Geld hätten, um ihren Investitionsstau abzubauen, wovon Sulzer wiederum profitieren würde.

OK, etwas viele "wenns", aber auf zwei Jahre sollten ca. 8-10% Rendite/a an Zinsen anfallen, zudem die Option, dass die Kurse in zwei Jahren in etwa da stehen, wo sie heute sind, und - ein letztes "wenn", vielleicht sogar höher.

01.03.2016 13:07
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Generalversammlung 2016

@Domtom01

Herzlichen Dank für die umgehende Information!

01.03.2016 12:59
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EX-Dividende und GV am 7.4.

01.03.2016 12:56
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Generalversammlung 2016

Danke für den Tipp.

Habe bereits danach gesucht, jedoch nichts darüber gefunden. Deshalb dachte ich mir, jemand aus dem Forum könnte mir da weiterhelfen.

01.03.2016 12:45
Bild des Benutzers harley-rider
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Solltest Du eigentlich alles auf der Sulzer Website unter 'Investoren' oder Ähnlich finden.

01.03.2016 12:30
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Generalversammlung 2016

Weiss jemand wann die Generalversammlung stattfindet und bis zu welchem Zeitpunkt man die Aktien im Depot haben muss um in den Genuss der Dividende zu kommen?

 

29.02.2016 11:37
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Übernahme

Hallo Zusammen

Für mich ist klar was Vekselberg vor hat. Vekselberg braucht Geld. Darum zahlt auch Sulzer so eine hohe Dividende. Ich nehme an nach der Auszahlung wird es ein Übernahmeangebot geben für Sulzer so profitiert er doppelt.

Was haltet ihr davon ?

 

Gruss

jjadmm

29.02.2016 10:54
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Personalveränderungen bei Vekselberg's Renova:

Das Management der Renova besteht gemäss heutigem Artikel im Tagi, respektive der Schweiz am Sonntag nur noch aus
Russen. Insbesondere scheidet Peter Löscher (Sulzer-Präsident und Renova-Chef) aus.

Dies schafft vermutlich kein Vertrauen in Aktien wie Sulzer, aber auch z.B. in Schmolz und Rickenbach.

 

25.02.2016 08:30
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Sulzer kämpft 2015 mit widrigem Umfeld - Hohe Sonderdividende als Zückerchen
25.02.2016 07:19

(Ausführliche Fassung)

Winterthur (awp) - Der Industriekonzern Sulzer hat im Geschäftsjahr 2015 wie angekündigt einen Rückgang des Bestellungseingangs, des Umsatzes und des Gewinns hinnehmen müssen. Belastend wirkte nach wie vor die schwache Verfassung des Öl- und Gasmarktes, was aber teilweise vom starken Energiegeschäft aufgefangen wurde. Dank der üppig vorhandenen Mittel zahlt das Unternehmen nebst der ordentlichen eine einmalige, hohe Sonderdividende. Für 2016 wird ein weiterer markanter Rückgang von Umsatz und Bestellungseingang vorhergesagt.

Der Bestellungseingang reduzierte sich 2015 um 8,4% auf 2,90 Mrd CHF und der Umsatz um 7,5% auf 2,97 Mrd. Währungsbereinigt ergab sich ein Minus von 3,7% für die Bestellungen und von 3,2% für den Umsatz. Der Auftragsbestand lag mit 1,51 Mrd um knapp 14% unter dem Stand von Juni 2015, wie Sulzer am Donnerstag mitteilt. Den negativen Währungseffekt auf den Auftragseingang beziffert Sulzer auf 148,9 Mio CHF. Zustande kam er wegen der Schwäche des brasilianischen Real, des russischen Rubels und des Euro sowie der Stärke des US-Dollars. Akquisitionen trugen dagegen 36,2 Mio zu den Bestellungen bei.

Das starke Wachstum im Energiemarkt sowie die moderate Expansion der Aktivitäten am Wassermarkt seien durch den deutlichen Rückgang der Bestellungen im Öl- und Gasmarkt überkompensiert worden, heisst es zum Geschäftsverlauf. So reduzierte sich der Auftragseingang in der grössten Division Pumps währungsbereinigt um 6,7%. In der Division Rotating Equipment Services gingen die Bestellungen um 0,9% zurück, was auch mit der schwächeren Nachfrage in Europa begründet wird. Ein Plus von 1,4% ergab sich dagegen in der Division Chemtech. Hier hätten Grossaufträge aus dem Nahen Osten für die Geschäftseinheit Tower Field Services die negativen Folgen des markanten Abschwungs in China aufgefangen.

HOHE SONDERDIVIDENDE

Der operative EBITA fiel gegenüber dem Vorjahreswert um gut 16% auf 254,1 Mio CHF zurück und die entsprechende Marge um 80 Basispunkte auf 8,6%. Der EBIT erreichte 120,9 Mio CHF. Im Vorjahr hatte Sulzer auf die Geschäftseinheit Water eine Goodwill-Wertminderung von 340 Mio vorgenommen und dadurch einen Betriebsverlust auf Stufe EBIT von 69 Mio erlitten. Der Reingewinn fiel mit 73,9 Mio CHF um 73% geringer aus als im Vorjahr.

Als Dividende soll insgesamt ein Betrag von 18,10 CHF ausgeschüttet werden. Dies beinhaltet eine gegenüber dem Vorjahr unveränderte ordentliche Dividende von 3,50 CHF. Wegen der üppig vorhandenen Mittel kommt indes noch eine einmalige Sonderdividende von 14,60 CHF hinzu. Diese werde bezahlt, um einen "signifikanten Teil" der Bargeldüberschüsse an die Aktionäre zurückzuführen. Auch nach dieser Ausschüttung verfüge man über eine Netto-Cashposition sowie über eine der stärksten Bilanzen in der Industrie. Dies erlaube es, sämtliche strategische Optionen zu verfolgen.

SFP-PROGRAMM SOLL BESCHLEUNIGT WERDEN

Angesichts der ungünstigen Marktbedingungen mit den wohl anhaltend tiefen Ölpreisen und der Konjunkturabkühlung in China und Brasilien sei der Vertiefung und Beschleunigung des "Sulzer Full Potential"-Programm (SFP) eine hohe Priorität beizumessen. Dieses Programm hat Kosteneinsparungen von insgesamt rund 200 Mio CHF zum Ziel, welche ab 2018 voll zum Tragen kommen sollen. Es ist gemäss Sulzer 2015 gut gestartet.

Für das Geschäftsjahr 2016 erwartet Sulzer einen währungsbereinigten Rückgang von Umsatz und Bestellungseingang zwischen 5 und 10%. Aus dem laufenden SFP-Programm sollen Einsparungen von 60 bis 80 Mio CHF erzielt werden. Für 2016 prognostiziert das Unternehmen weiter eine operative EBITA-Marge im Bereich von 8%.

Die Beteiligung des Hauptaktionärs Renova wird aktuell mit 63,42% angegeben. Renova wolle weiterhin einen "ausgewogenen Governance-Ansatz" verfolgen, und es bestünden keine Absichten, den strategischen Fokus von Sulzer zu ändern, heisst es weiter.

Als Vertreter von Renova werden neu Axel Heitmann und Mikhail Lifshitz zur Wahl in den Verwaltungsrat vorgeschlagen. Der Deutsche Heitmann war bis 2014 als CEO von Lanxess tätig, der Russe Lifshitz kommt aus der Renova-Gruppe und verfügt gemäss Mitteilung über umfassende Führungs- und Verwaltungsratserfahrungen. Klaus Sturany wolle sich an der GV 2016 nicht mehr zur Wiederwahl in den VR stellen. Alle übrigen VR-Mitglieder inklusive VR-Präsident Peter Löscher sollen für eine weitere einjährige Amtszeit wiedergewählt werden.

cf/rw

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24.02.2016 08:30
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Sulzer fällt aus STOXX Europe 600 Index
23.02.2016 22:33

Zürich (awp) - STOXX Limited hat die Zusammensetzung ihrer Indices neu bestimmt. Per 21. März fallen dabei die Aktien des Schweizer Industriekonzerns Sulzer aus dem STOXX Europe 600 Index heraus. Auch die britische Ashmore Group und Melrose Industries, die deutsche Morphosys, das italienische Öl und Gas-Unternehmen Saipem und Seadrill aus Norwegen fallen aus dem europäischen Index, wie STOXX am Dienstagabend mitteilte.

Neu in den Index steigen dafür Poste Italiane, Italcementi, Faberge aus Schweden, die deutsche Sartorius, die britische Worldpay Group sowie die Ontex Group aus Belgien auf. Die neue Zusammensetzung wurde auf Grundlage der turnusmässigen Überprüfung berechnet. Die Gewichtungen werden am 11. März bekanntgegeben.

yr

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17.02.2016 13:03
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ABB und Sulzer erhalten Aufträge für Zellstoffwerk in Finnland
17.02.2016 10:58

Zürich (awp) - Die beiden Industriekonzerne ABB und Sulzer haben Aufträge von der Metsä Group aus Finnland für ein Zellstoffwerk erhalten. Bei ABB umfasse dieser die Lieferung des kompletten Energie- und Prozessstrom-Systems das im Bau befindliche Werk in Äänekoski, teilt der Konzern am Mittwoch mit. Das Auftragsvolumen wird auf 33 Mio USD beziffert und die Order wurde im zweiten Halbjahr 2015 verbucht.

Sulzer liefere ein Prozess-Pumpen-Paket, was Ahlstar-Prozesspumpen sowie Rührwerke und Vakuumpumpen umfasst, wie Sulzer in einer separaten Mitteilung schreibt. Finanzielle Details werden darin nicht genannt. Laut Mitteilung ist der Auftrag "gross".

Das Werk werde mit seiner Bioenergieanlage mehr Energie produzieren als es verbrauche und einen wichtigen Beitrag zu der in Finnland erzeugten erneuerbaren Energie beitragen, so ABB. Die Stromproduktion ist auf jährlich 1,8 Terrawatt ausgelegt, was rund 2,5% der derzeitig in dem skandinavischen Land erzeugten erneuerbaren Energie entspricht, heisst es weiter.

yr/cp

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30.11.2015 08:21
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Wettbewerbsbehörden winken Vekselbergs Übernahme von Sulzer durch
30.11.2015 07:51

(Ausführliche Fassung)

Winterthur (awp/sda) - Die Wettbewerbsbehörden in Südafrika, den USA, Russland und Deutschland haben die Übernahme des Industriekonzerns Sulzer durch den russischen Milliardär Viktor Vekselberg genehmigt.

Die Wettbewerbsbehörden machte keine Einwände gegen das Pflichtangebot von Vekselbergs Beteiligungsgesellschaft Renova an die Sulzer-Aktionäre geltend, wie aus einer Mitteilung von Sulzer am Montag hervorgeht. Damit kann die Übernahme im Dezember vollzogen werden.

Renova wurden im Rahmen des Pflichtangebotes Sulzer-Aktien im Umfang von 29,50% angedient. Bis Ende Juli hatte Renova erst knapp ein Drittel an Sulzer gehalten. Insgesamt hält Renova dadurch nun eine Mehrheit von 62,86% an dem Konzern.

Renova hatte Anfang August mit dem Kauf einiger zusätzlicher Sulzer-Aktien das Pflichtangebot ausgelöst, um den Weg für ein Aktienrückkaufprogramm freizumachen. Hätte die Investmentgruppe am Aktienrückkauf nicht teilgenommen, wäre ihr Anteil ohne eigenes Zutun auf über einen Drittel gestiegen. Sie hätte dann zu einem wohl höheren Preis als heute ein Kaufangebot an alle Aktionäre unterbreiten müssen.

Mit 99,20 CHF offerierte Renova den börsenrechtlichen Mindestpreis. Renova musste davon ausgehen, dass im Rahmen eines Aktienrückkaufes ein höherer Preis hätte fällig werden können, verdichtet sich doch die Gewinnbeteiligung auf weniger Aktien. Letzten Freitag schlossen die Sulzer-Papiere bei 104,90 CHF.

ra

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20.11.2015 08:38
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Sulzer erhält Auftrag aus Brasilien für Polystyrol-Produktionsanlage
20.11.2015 07:20

Winterthur (awp) - Der Industriekonzern Sulzer hat in Brasilien einen Auftrag für die Erstellung einer Produktionsanlage erhalten. Dabei handelt es sich um eine Anlage für expandierbares Polystyrol (EPS) - besser bekannt unter dem Markennamen Styropor. Der Auftrag von der brasilianischen Videolar-Innova wurde bereits im März 2015 geschlossen wie das Unternehmen am Freitag meldet. Angaben zu den finanziellen Details werden keine gemacht.

Die Anlage in Triunfo im Bundesstaat Rio Grande do Sul hat eine Kapazität von über 24'000 Tonnen pro Jahr. Dort sollen eine Vielzahl von EPS-Produkten hergestellt werden, insbesondere Dämmmaterialien für den südamerikanischen Markt. Der geplante Produktionsbeginn ist Mitte 2016.

yr/ra

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17.11.2015 08:13
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Sulzer hat einen neuen Chef

Der Industriekonzern Sulzer ist bei der Suche nach einem Nachfolger für den zurückgetretenen Klaus Stahlmann fündig geworden. Der Franzose Greg Poux-Guillaume wird den Posten als CEO per 1. Dezember übernehmen.

Das teilte Sulzer am Dienstag mit. Poux-Guillaume war bisher Präsident und CEO von Alstom Grid und gleichzeitig Mitglied der Konzernleitung von Alstom.

Poux-Guillaume verfügt über internationale Erfahrung in Sulzers Schlüsselmärkten Öl und Gas sowie Energie. Laut Mitteilung verfügt er auch über Erfahrung bei Umstrukturierungen und beim Aufbau globaler Unternehmen.

Der bisher interimistisch als CEO amtende Finanzchef Thomas Dittrich wird sich künftig wieder auf seine Funktion als CFO konzentrieren.

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15.10.2015 08:31
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Sulzer verspürt weiter Gegenwind im Öl- und Gasmarkt - Ausblick bestätigt

15.10.2015 08:29

(Ausführliche Fassung)

Winterthur (awp) - Der Industriekonzern Sulzer hat in den ersten neun Monaten 2015 etwas weniger Bestellungen erhalten. Klammert man indes den negativen Währungseffekt aus, erhöhte sich der Auftragseingang leicht. Dafür ist vor allem der Energie- und Wassermarkt verantwortlich, welcher die Schwäche im Öl- und Gasmarkt mehr als wettmachen konnte. Geholfen haben dem Unternehmen auch Einsparungen aus dem Sulzer Full Potential-Programm. Insgesamt wurden die Prognosen knapp erfüllt. Am bisherigen Ausblick auf das Gesamtjahr wird festgehalten

Der Bestellungseingang reduzierte sich um 1,4% auf 2,27 Mrd CHF. Bereinigt um Währungseinflüsse ergab sich hingegen ein Plus gegenüber dem Vorjahr von 3,0%, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilt. Der negative Währungseffekt beläuft sich auf 4,4%. Damit hat Sulzer am unteren Ende der Erwartungen der Analysten abgeschlossen. Betrachtet man das dritte Quartal für sich allein, ergab sich ein knappes währungsbereinigtes Plus von 0,9%, bei einem negativen Währungseffekt von 5,6%.

Seit Jahresbeginn sei man mit wachsenden Herausforderungen im Öl- und Gasmarkt und in China konfrontiert, was allerdings auf währungsbereinigter Basis durch ein starkes Ergebnis im Energie- und Wassermarkt mehr als kompensiert worden sei, schreibt Sulzer zum Geschäftsverlauf. Auch Einsparungen des Sulzer Full Potential-Programms trugen zur Kompensation bei.

WEITERE WERKSCHLIESSUNGEN

Nach Regionen betrachtet erhöhte sich der Auftragseingang auf währungsbereinigter Basis in Europa, dem nahen Osten und in Afrika, wogegen in Nord-, Mittel- und Südamerika ein moderater Rückgang registriert wurde. Ein signifikanter Rückgang wurde in der Region Asien/Pazifik verzeichnet, dies hauptsächlich wegen China.

Nebst dem schon länger laufenden Sulzer Full Potential-Programm, welches sich gemäss heutigen Aussagen wie geplant entwickelt, hat Sulzer in jüngster Vergangenheit verschiedene Restrukturierungsprogramme angekündigt. So soll, um der anhaltenden Schwäche im Öl- und Gasmarkt zu begegnen, die Kapazität der grössten Division Pumps Equipment reduziert werden. Dazu werden die Produktionskapazitäten in Brasilien, den USA und China angepasst und der Personalbestand reduziert. Im Rahmen dieses Restrukturierungsprogramms wird nun die Pumpenfabrik im texanischen Brookshire in den USA geschlossen, wie ebenfalls heute bekanntgegeben wird. Ausserdem wird die Stilllegung der Giesserei im finnischen Kotka erwogen.

Bereits im Juni hatte das Unternehmen die operativen Strukturen in Division Chemtech angepasst und den Abbau von rund 130 Stellen durch natürliche Fluktuation angekündigt. Dabei wurde die Schliessung der Produktionsstätte Apparatebau der Division Chemtech in Allschwil mit 20 Mitarbeitenden angekündigt. Auch in China, Singapur und Kanada werden Fabrikationskapazitäten abgebaut.

PROGNOSEN BESTÄTIGT UND PRÄZISIERT - ÖL- UND GASMARKT BLEIBT SCHWACH

Mit Blick auf die Entwicklung der einzelnen Divisionen im dritten Quartal ergab sich in der grössten Division Pumps Equipment ein währungsbereinigter Rückgang der Bestellungen um 3,9% und ein Minus von 5,4% bei Rotating Equipment Services. Hier hätten sich die Herausforderungen in der Öl- und Gasindustrie im Laufe der ersten neun Monate verschärft. Die Division Chemtech steigerte die Aufträge im Quartal dagegen um gut 21%, was vor allem mit dem starken Geschäft des Bereichs Tower Field Services begründet wird.

Für das Gesamtjahr 2015 werden die bisherigen Prognosen bestätigt und teilweise präzisiert. Demnach ist auf währungsbereinigter Basis mit einem "moderaten" Rückgang des Umsatzes und einem leichten Rückgang des Bestellungseingangs zu rechnen. Der währungsbereinigte operative EBITA dürfte gegenüber dem Vorjahr um 10 bis 15% zurückgehen. Sulzer rechnet vorläufig mit einem anhaltend tiefen Ölpreis und einer entsprechend gedämpften Investitionsfreudigkeit bei den Kunden im Öl- und Gasmarkt.

Festgehalten wird auch an der mittelfristigen Zielsetzung, ab 2018 eine EBITA-Marge um 4 bis 6 Prozentpunkte über dem Wert von 2014 (rund 10%) zu erreichen.

cf/cp

(AWP)

 

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08.10.2015 08:40
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Sulzer: Vekselbergs Renova hält definitiv 62,86%

08.10.2015 07:36

(Mit neuen Angaben von Renova zum Zeitpunkt des Vollzugs ergänzt)

Winterthur (awp) - Der russische Investor Viktor Vekselberg hält definitiv 62,86% an Sulzer. Damit ist der Anteil des Endergebnisses gegenüber dem provisorischen Schlussresultat des Übernahmeangebots unverändert, wie aus Mitteilungen von Renova und der federführenden Bank UBS vom Donnerstag hervorgeht.

Das Finanzvehikel Tiwel, über das Vekselbergs Beteiligungsgesellschaft Renova das Übernahmeangebot durchführte, hält demnach nun 21,5 Mio Sulzer-Aktien. Die wettbewerbsrechtlichen Genehmigungen durch Renova und Sulzer, die notwendig sind, seien in Südafrika, Deutschland und den USA angemeldet worden, heisst es weiter. In Russland erfolge die Anmeldung so rasch als möglich.

Der Vollzug des Angebots sei für Mitte Dezember 2015 zu erwarten, präzisiert Renova in ihrer Mitteilung. Bislang hiess es, der Vollzug finde voraussichtlich im Verlauf des vierten Quartals statt.

Bis Ende Juli hatte Vekselbergs Renova noch knapp weniger als ein Drittel an Sulzer gehalten. Ursprünglich war eine wesentliche Erhöhung der Beteiligung nicht das Ziel. Renova wollte stattdessen mit dem Pflichtangebot den Weg für einen Aktienrückkauf freimachen.

Denn wegen ihrer bereits hohen Beteiligung wäre sie bei einem Aktienrückkauf wahrscheinlich dazu gezwungen worden, ein solches Pflichtangebot zu lancieren. So erwarb Renova Ende Juli einige Aktien, überschritt damit die Schwelle von einem Drittel und musste gemäss Börsengesetz ein Übernahmeangebot lancieren. Dabei bot Renova lediglich den Mindestpreis von 99,20 CHF.

rw/yr

(AWP)

 

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06.10.2015 18:15
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 Tja, da wurden wohl einige verse... äh, vervekselbergert. Schade habe ich das nicht kommen sehen, sonst hätte ich letzte Woche für 94 Fr. zugelangt.

06.10.2015 17:34
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Schaut euch doch einmal die Kursentwicklung von Sulzer an. VV hat alle Shortis am Wickel. Er hat ihnen die Aktien vor der Nase weggeschnappt und jetzt müssen sie jeden Preis bezahlen um sich einzudecken. Wer sich mit VV anlegt geht immer grosse Risiken ein.

29.09.2015 11:34
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Pidu hat am 28.08.2015 - 17:06 folgendes geschrieben:

Sulzer Aktien habe ich keine. Aber mich interessiert wieso diese Aktie zu Fr. 98.40 gehandelt wird obwohl bei Renova die Aktie zu Fr. 99.20 angedient werden kann?

Zitat:" Die Frist zur Andienung der Aktien beginnt am 18. August 2015 und endet voraussichtlich am 14. September 2015. Die Nachfrist ist für den 21. September 2015 bis 2. Oktober 2015 vorgesehen."

Kennt jemand die Antwort?

Beim heutigen Kurs läge da ja ein Gewinn von ca. 3% drin.
Gibt es da einen Haken oder woran liegt diese Differenz ?

18.09.2015 08:37
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Sulzer: Renova hält nach Ende der Angebotsfrist 42,25% - Zwischenergebnis

18.09.2015 07:29

Winterthur (awp) - Das öffentliche Pflichtangebot des Sulzer-Hauptaktionärs Renova, das über die Renova-Tochter Tiwel lanciert wurde, hat trotz Minimalpreis nicht wenige Aktionäre angesprochen. Gemäss definitivem Zwischenergebnis sind Tiwel bis zum Ablauf der Angebotsfrist 8,89% aller Sulzer-Aktien angedient worden, wie am Freitag aus einem Inserat in der "NZZ" hervorgeht. Dadurch klettert die Beteiligung Vekselbergs an Sulzer von zuvor 33,36 auf 42,25%.

Damit wurde das provisorische Zwischenergebnis bestätigt, das zu Wochenbeginn publiziert wurde. Die Nachfrist von 10 Börsentagen zur nachträglichen Annahme des Kaufangebots beginnt am 21. September 2015 und dauert voraussichtlich bis zum 2. Oktober 2015.

ra/tp

(AWP)

 

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15.09.2015 08:58
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Sulzer: Wenige akzeptieren Kaufangebot
 

Das öffentliche Kaufangebot der Investmentgruppe Renova des russischen Milliardärs Viktor Vekselberg findet wie erwartet nur mässig Anklang.

Bis zum Ablauf der Angebotsfrist am gestrigen Montag sind der Renova-Tochter Tiwel gemäss dem provisorischen Zwischenergebnis 8,89% aller Sulzer-Aktien angedient worden, auf die sich das Angebot bezogen hatte.

Tiwel hält damit nach Ablauf der Angebotsfrist inklusive der bereits gehaltenen Aktien 42,25% aller per Ende Juli 2015 kotierten Sulzer-Aktien, bzw. der Stimmrechte und des Aktienkapitals, wie die mit der Transaktion betraute Bank UBS am Dienstag mitteilt. Tiwel und in gemeinsamer Absprache handelnde Personen hätten seit dem 31. Juli 2015 keine Sulzer-Aktien börslich oder ausserbörslich erworben.

Der Verwaltungsrat von Sulzer hatte auf eine Empfehlung zum Pflichtangebot der Aktionärsgruppe um Renova verzichtet. Diese hatte über die Tochtergesellschaft Tiwel Holding per Ende Juli 2015 den Schwellenwert von einem Drittel der Stimmrechte von Sulzer überschritten und in der Folge zur Erfüllung der gesetzlichen Angebotspflicht ein öffentliches Kaufangebot an alle Aktionäre von Sulzer unterbreitet. Dieses belief sich auf den börsenrechtlichen Mindestpreis von 99,20 CHF pro Sulzer-Aktie, denn Renova will Sulzer nicht übernehmen.

Die Nachfrist von 10 Börsentagen zur nachträglichen Annahme des Kaufangebots beginnt am 21. September 2015 und dauert voraussichtlich bis zum 2. Oktober 2015. Das definitive Zwischenergebnis soll am 18. September 2015 in den Zeitungen veröffentlicht werden.

(AWP)

 

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28.08.2015 17:06
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Sulzer Aktien habe ich keine. Aber mich interessiert wieso diese Aktie zu Fr. 98.40 gehandelt wird obwohl bei Renova die Aktie zu Fr. 99.20 angedient werden kann?

Zitat:" Die Frist zur Andienung der Aktien beginnt am 18. August 2015 und endet voraussichtlich am 14. September 2015. Die Nachfrist ist für den 21. September 2015 bis 2. Oktober 2015 vorgesehen."

Kennt jemand die Antwort?

05.08.2015 10:38
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Sulzer liefert Pumpen für Gasspeicher-Salzstock-Projekt in Kanada

05.08.2015 09:04

Winterthur (awp) - Sulzer hat einen Pumpen-Auftrag von der kanadischen Strathcona Storage erhalten. Die Pumpen werden bei einem Projekt eingesetzt, bei dem Kavernen in einem Salzstock als Lagerstätte für Flüssiggas (natural gas liquid , NGL) verwendet werden, wie Sulzer am Mittwoch mitteilte. Angaben zum Auftragsvolumen werden keine gemacht, die Lieferung soll im ersten Quartal 2016 stattfinden.

Bei dem Projekt werden zwei verschiedene Pumpen-Typen zum Einsatz kommen. Die Kreiselpumpen werden in Portland, USA, entwickelt, gebaut und getestet, GSG Diffuser werden in Brasilien produziert und ebenfalls in den USA getestet. Neben den Pumpen wurde Sulzer auch mit dem Training der Mitarbeiter sowie der Instandhaltung beauftragt.

Strathcona Storage ist den Angaben zufolge ein Gemeinschaftsunternehmen von ATCO Energy Solutions und Petrogas Energy. Bei dem Projekt werden mehrere Kavernen in einem Salzstock ausgespült und dann als Lagerstätte für Flüssiggas mit einer Kapazität von rund 400'000 Kubikmetern verwendet. Die ersten beiden Kavernen sollen Ende 2016 den Betrieb aufnehmen.

yr/uh

(AWP)

 

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03.08.2015 10:35
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Die Grundprobleme (schwacher Ölmarkt) bleiben, trotz Beteiligungserhöhung durch den Russen. Das mutmassliche Aktienrückkaufsprogramm dürfte die Notierungen aber zumindest nach unten absichern. http://www.wionline.ch/boersengefluester/detailseite/article/sulzer-stei...

03.08.2015 08:20
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Sulzer-Hauptaktionär Renova erhöht Anteil und muss Pflichtangebot lancieren

03.08.2015 08:07

(Meldung ausgebaut)

Zürich (awp) - Der Sulzer-Hauptaktionär Renova hat über die Tochtergesellschaft Tiwel Holding seinen Anteil an den Stimmrechten des Unternehmens über die Schwelle von 33 1/3% erhöht und muss nun ein Pflichtangebot unterbreiten. Mit einem Gebot ohne Prämie sollen die Mehrheitsverhältnisse aber nicht in Frage gestellt werden.

Die Aktienmehrheit soll in den Händen von unabhängigen Aktionären bleiben, teilte die Beteiligungsgesellschaft des russischen Investors Viktor Vekselberg am Montag denn auch mit. Der Angebotspreis von 99,20 CHF für alle ausstehenden Aktien des Industriekonzerns entspricht dem börsenrechtlichen Mindestpreis und ist gleich dem Schlusskurs vom vergangenen Freitag. Er sei so ausgestaltet, dass die bisherigen Mehrheitsverhältnisse nicht erheblich in Frage gestellt würden, so Renova weiter.

Renova ist seit 2007 an Sulzer und hatte zuletzt 33,2 der Anteile gehalten. Ende Juli nach einem Zukauf waren es dann 33,36%, wodurch ein Pflichtangebot an alle Sulzer-Aktionäre rechtlich zwingend geworden ist.

LANGFRISTIGES ENGAGEMENT BEI SULZER

Mit dem Pflichtangebot bekenne sich Renova zu ihrem langfristigen Engagement bei Sulzer und zur aktuellen strategischen Ausrichtung des Unternehmens, heisst es weiter. Auch die Absicht des Unternehmens, die Kapitalstruktur zu optimieren und überschüssige Liquidität an die Aktionäre zurückzuführen, werde unterstützt.

Die Frist zur Andienung der Aktien beginnt am 18. August 2015 und endet voraussichtlich am 14. September 2015. Die Nachfrist ist für den 21. September 2015 bis 2. Oktober 2015 vorgesehen.

Der Sulzer Verwaltungsrat hat gemäss eigener Mitteilung vom Montag einen Ausschuss ernannt, um das Gebot zu prüfen und um den Aktionären mit einem Bericht alle erforderlichen Informationen zukommen zu lassen. Die Renova-Vertreter im VR, also VR-Präsident Peter Löscher sowie Marco Musetti, würden sich bei sämtlichen Beratungen und Entscheidungen zum Pflichtangebot der Tiwel Holding enthalten, heisst es weiter.

yr/uh

(AWP)

 

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29.07.2015 08:13
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Sulzer kauft in Marroko dazu
 

Der Industriekonzern Sulzer übernimmt das Unternehmen Expert International Pompe Service (EIPS) mit Sitz im marokkanischen Casablanca.

Durch diese Akquisition erweitere Sulzer seine Präsenz in Nordafrika, teilt das Unternehmen am Mittwoch mit. Angaben zum Kaufpreis werden keine gemacht.

EIPS wurde gemäss den Angaben 2011 gegründet. Das Unternehmen bietet Wartungs- und Reparaturservices für Pumpen an und erzielte 2014 einen Umsatz von knapp unter 1 Mio CHF. Die Integration der EIPS starte unverzüglich, schreibt Sulzer weiter.

(AWP)

 

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28.07.2015 08:24
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Sulzer reduziert die Prognose
 

Sulzer verzeichnet im ersten Halbjahr einen deutlichen Gewinnrückgang. Für das Gesamtjahr 2015 reduziert der Industriekonzern die bisherige Prognose.

Der Industriekonzern Sulzer hat im ersten Semester 2015 den Bestellungseingang im Vergleich zum Vorjahr mit 1,58 Mrd CHF in etwa gehalten. Währungsbereinigt ergab sich ein Plus von 3,9%. Der wachsende Bestellungseingang im Wasser- und Energiemarkt habe die niedrigere Aktivität im Öl- und Gasmarkt kompensiert, teilt Sulzer am Dienstag mit. Der Auftragsbestand lag Ende Juni mit 1,75 Mrd CHF um rund 3% höher als per Ende Dezember. Der Umsatz reduzierte sich um 6,6% auf 1,39 Mrd (bereinigt -3,8%).

Der EBIT fiel gegenüber dem Vorjahr um gut 50% auf 47,6 Mio CHF zurück und der operative EBITA um knapp 19% auf 98,3 Mio CHF zurück. Das Minus im EBITA ist sowohl in Franken als auch währungsbereinigt praktisch identisch. Die EBITA-Marge reduzierte sich auf 7,1% um 100 Basispunkte. Der Reingewinn schrumpfte um rund 95% auf 26,8 Mio, wobei im Vorjahreswert von 483,5 Mio noch die nicht fortgeführten Aktivitäten der devestierten Division Metco enthalten waren. Ohne diese lag der Reingewinn vor einem Jahr bei 64,4 Mio.

Damit hat Sulzer die Prognosen der Analysten mit dem Umsatz knapp übertroffen, mit dem Umsatz und den Gewinnziffern dagegen verfehlt. Der AWP-Konsens für den Auftragseingang lag bei 1'527 Mio, für den Umsatz bei 1'418 Mio, für den EBIT bei 70 Mio und für den Reingewinn bei 46 Mio CHF.

Für das Gesamtjahr 2015 reduziert Sulzer die bisherige Prognose: Demnach sei "trotz positiver Entwicklung in der ersten Jahreshälfte" neu auf währungsbereinigter Basis mit einem leichten Rückgang des Bestellungseingangs zu rechnen sowie mit einem moderaten Rückgang beim Umsatz und beim operativen EBITA.

Zuvor wurde auf währungsbereinigter Basis mit einem gehaltenen Umsatz und operativen EBITA sowie einem leicht rückläufigen Bestellungseingang gerechnet.

Zuletzt hatte CEO Klaus Stahlmann in einem Interview mit AWP im Mai die entsprechende Prognose bestätigt. "Wir sehen aber weiterhin eine hohe Volatilität im Markt und eine geringe Visibilität und niemand kann voraussagen, wann und in welchem Ausmass sich der Ölpreis wieder erholen wird, womit auch gleich die derzeit grösste Herausforderung formuliert ist", fügte er damals der Prognose an. "Wir gehen wie in den vergangenen Jahren von einem besseren zweiten Semester aus", so Stahlmann weiter.

(AWP)

 

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24.06.2015 08:22
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Sulzer reduziert Personalbestand
 

Der Industriekonzern Sulzer reagiert auf die schrumpfende Marktentwicklung in Asien. Ausserdem wird wegen des starken Frankens die Produktionsstätte in Allschwil geschlossen.

Aufgrund des dortigen Geschäftsrückgangs habe man den Personalbestand sowie die Produktionskapazitäten in der Chemtech-Geschäftseinheit "Mass Transfer Technology" am Standort Shanghai reduziert, teilt Sulzer am Mittwoch mit. Die Reduktion von rund 130 Mitarbeitenden habe hauptsächlich durch natürliche Fluktuation erreicht werden können.

Zudem würden die Produktionsaktivitäten von Chemtech am Standort Singapur (Mass Transfer Technology) ab 15. Juli 2015 eingestellt. Von dieser Massnahme seien 16 Mitarbeitende betroffen, die entlassen werden mussten.

Ferner werde "Mass Transfer Technology Kanada" die Produktion an ihrem Standort Edmonton aufgrund mangelnder westkanadischer Investitionen in Ölsand-Equipment ab Ende Juni 2015 einstellen. Davon betroffen seien sechs Mitarbeitende.

Auch habe sich der Geschäftsgang für die Chemtech-Geschäftseinheit "Process Technology" über die letzten Monate nicht verbessert. In Verbindung mit den Auswirkungen des starken Schweizer Frankens habe Sulzer die Produktionswerkstatt Apparatebau in Allschwil geschlossen. Von der Massnahme sind laut Mitteilung 20 Mitarbeitende betroffen.

(AWP)

 

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16.04.2015 08:12
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Sulzer verzeichnet im Q1 etwas weniger Bestellungen - Prognosen 2015 bestätigt

16.04.2015 08:09

(Ausführliche Fassung)

Winterthur (awp) - Der Industriekonzern Sulzer hat im ersten Quartal 2015 nominal weniger Bestellungen erhalten. Bereinigt um den Effekt des starken Frankens wurde das Vorjahresniveau indes knapp gehalten. Dies gelang wiederum lediglich wegen einer Grossauftrags für die Division Chemtech. Der grösste Schlüsselmarkt für Sulzer, der Bereich Öl und Gas, entwickelt sich weiterhin im Kriechgang.

Der Bestellungseingang ging um 3,4% auf 800,5 Mio CHF zurück. Bereinigt um Währungseffekte hätte sich ein Minus von 0,6% ergeben. Dabei habe ein Grossauftrag der Division Chemtech im Tower-Field-Service-Geschäft den Bestellungseingang positiv beeinflusst, teilt das Unternehmen am Donnerstag mit. In den beiden Divisionen Pumpen und Rotating Equipment Services war der Bestellungseingang im Vorjahresvergleich wegen der geringeren Zahlen an Grossaufträgen rückläufig. Den negativen Währungseffekt aufgrund des starken Frankens beziffert Sulzer auf 23,3 Mio oder 2,8%.

Im wichtigsten Markt Öl und Gas seien die Bestellungen für neues Equipment in allen Regionen deutlich zurückgegangen, schreibt Sulzer zum Geschäftsverlauf. Eine Reihe von Projekten insbesondere in der Division Pumps Equipment seien eingestellt oder auf nächstes Jahr verschoben worden. Dies habe regional gesehen vor allem Brasilien, die USA und China betroffen.

Die Nachfrage nach Servicelösungen für rotierende Maschinen sei in Nord-, Mittel- und Südamerika auf stabilem Niveau geblieben, wogegen sich die Märkte Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) sowie Asien-Pazifik gegenüber dem Vorjahr abgeschwächt hätten.

EINZIG CHEMTECH LEGT ZU

Für den Energiemarkt bezeichnet Sulzer den Start ins neue Jahr gut, vor allem dank der grossen Nachfrage in Asien-Pazifik und EMEA. Im Wassermarkt und im Markt allgemeine Industrie sei zum Vorjahr eine leichte Verbesserung spürbar gewesen. In diesen beiden Märkten erachtet Sulzer leichtes Wachstum im Gesamtjahr als möglich.

Die Divisionen, die vergangenes Jahr neu formiert wurden, haben sich wie eingangs erwähnt unterschiedlich entwickelt. Die grösste Division Pumps Equipment erlitt ein Minus bei den Bestellungen von 9,5% auf 406,2 Mio CHF, bereinigt hätte hier ein Minus von 5,3% resultiert. Den Rückgang führt Sulzer vor allem auf den Öl und Gasmarkt zurück, welcher unter dem niedrigen Ölpreis gelitten hat und wo Projekte eingestellt oder verschoben wurden. Die Bereiche Energie, Wasser und allgemeine Industrie dagegen legten zu. Insgesamt sei hier für 2015 aber mit einem geringeren Bestellungseingang zu rechnen als im Vorjahr.

Der Bestellungseingang der neuen Sparte Rotating Equipment Services, die aus der ehemaligen Sparte Turbo Services und der Serviceabteilung des Pumpenbereichs gebildet wurde, verringerte sich um 8,1% auf 185,8 Mio CHF (ber. -7,5%). Wie in der Pumpen-Division registrierte Sulzer hier eine geringere Zahl an Grossaufträgen. Ausserdem sei das erste Quartal 2014 ausserordentlich stark gewesen.

Die Sparte Chemtech verzeichnete als einzige mehr Bestellungen als im Vorjahresquartal, nämlich +17,8% auf 210,8 Mio CHF (ber. +19,9%). Dies ist hauptsächlich auf einen Grossauftrag im Tower-Field-Service-Geschäft aus dem nahen Osten zurückzuführen. Um diesen Auftrag bereinigt sei die Nachfrage in etwa stabil geblieben.

PROGNOSEN FÜR GESAMTJAHR BESTÄTIGT

Für das Gesamtjahr 2015 stellt Sulzer auf Konzernebene wie bereits im Februar einen Bestellungseingang auf währungsbereinigter Basis leicht unter dem Vorjahr in Aussicht. Im zweiten Quartal dürfte sich der Bestellungseingang ähnlich entwickeln wie im Vorjahresquartal.

Aufgrund der gegenwärtigen Entwicklung des Ölpreises, wegen regionaler Konflikte und geopolitischen Entwicklungen blieben die Märkte indes volatil, was die Prognosefähigkeit weiter einschränke und Vorsicht erfordere.

In diesem Zusammenhang erwartet Sulzer, dass sich das Umsatz- und Rentabilitätsprofil für das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr stärker zum Jahresende verschiebt. Dies sei vor allem auf den Margendruck im Öl- und Gasmarkt sowie auf Währungseffekte des Schweizer Frankens zurückzuführen, was allerdings durch erste positive Auswirkungen des Sulzer "Full Potential"-Programms ausgeglichen werden soll.

Für Umsatz und EBITA wird ebenfalls wie bereits im Februar kommuniziert ein Ergebnis auf währungsbereinigter Basis auf Vorjahresniveau erwartet.

cf/rt

(AWP)

 

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12.02.2015 08:20
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Sulzer trifft die Erwartungen
 

Der Industriekonzern Sulzer verzeichnet im Geschäftsjahr 2014 einen Rückgang der Bestellungen und des Umsatzes. Die Erwartungen der Analysten werden dennoch getroffen.

Der Industriekonzern Sulzer hat im Geschäftsjahr 2014 bei den fortgeführten Geschäften einen Rückgang des Bestellungseingangs um 2,7 Prozent auf 3,16 Mrd CHF und des Umsatzes um 1,6 Prozent auf 3,21 Mrd verzeichnet. Akquisitions- und währungsbereinigt ergab sich ein Minus von 0,6 Prozent für die Bestellungen, wogegen der Umsatz um 0,7 Prozent anzog. Der Auftragsbestand lag mit 1,70 Mrd um rund 4 Prozent unter dem Stand von Juni 2014.

Der EBIT legte gegenüber dem Vorjahr auf vergleichbarer Basis und vor Goodwill-Wertminderung um 2,6 Prozent auf 271,0 Mio CHF zu und die EBIT-Marge auf 8,4 Prozent von 8,1 Prozent. Allerdings nahm Sulzer auf die Geschäftseinheit Water eine Goodwill-Wertminderung von 340 Mio vor. Unter Berücksichtigung dieser Korrektur ergab sich ein Betriebsverlust von 69 Mio, wie Sulzer am Donnerstag mitteilt. Der Abschreiber sei auf die angepassten Prognosen zum künftigen Wachstum und auf die Profitabilitätsannahmen zurückzuführen, welche der erwarteten Marktentwicklung angepasst worden seien.

Inklusive des Gewinns aus den nichtfortgeführten Aktivitäten lag der den Aktionären zustehende Reingewinn bei 275,0 Mio CHF. Die Dividende soll auf 3,50 von 3,20 CHF im Vorjahr erhöht werden.

Erwartungen in etwa getroffen

Mit den Zahlen hat Sulzer die Erwartungen der Analysten mit dem Auftragseingang in etwa getroffen und mit dem Umsatz leicht besser abgeschnitten als erwartet. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 3,16 Mrd CHF, für den Auftragseingang bei 3,15 Mrd. Die Gewinnziffern sind wegen der Goodwill-Wertminderung nur bedingt mit den Prognosen vergleichbar.

Zur Währungssituation schreibt Sulzer, dass sich abgesehen vom Währungseffekt sich die Auswirkungen durch Währungsschwankungen in Grenzen halten würden.

Für 2015 erwartet Sulzer bereinigt um Währungseffekte einen leicht rückläufigen Bestellungseingang und einen gehaltenen Umsatz. Um die Transparenz weiter zu erhöhen, werde mit dem operativen EBITA (operatives Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Amortisation) ein neuer Performanceindikator eingeführt. Für diesen wird für 2015 ebenfalls ein Ergebnis auf Vorjahresniveau erwartet. Sulzer strebt eine verbesserte Umsatzrendite (gemessen mit operativem ROSA) von vier bis sechs Prozentpunkten, beginnend im Jahr 2017, an.

(AWP)

 

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24.11.2014 09:13
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Sulzer geht Joint Venture mit Dubai-Firma ein
 

Der Industriekonzern Sulzer hat mit der Unaoil Group mit Sitz in Dubai eine Joint-Venture-Vereinbarung zum Servicegeschäft im Öl-, Gas- und Energiemarkt im Südirak abgeschlossen.

Das Joint Venture mit dem Namen Sulzer Rotating Equipment FZCO biete für südirakische Ölfelder Installationsservices sowie Unterhalts- und Wartungsdienstleistungen für sämtliche rotierende Maschinen, einschliesslich Pumpen, Turbinen, Kompressoren und Elektromotoren an, teilt Sulzer am Montag mit.

Sulzer und Unaoil haben bereits zusammengearbeitet und gemeinsam eine 1'500 m2 grosse Werkstätte in der Rumaila Concession Area, einem bedeutenden Erdölfeld in der irakischen Provinz Basra nahe Kuwait, errichtet. Das Erdölfeld sei das weltweit drittgrösste und beinhalte schätzungsweise 17 Mrd Barrel. Dies seien rund 12 Prozent der Erdölreserven des Landes, die auf ungefähr 143 Mrd Barrel geschätzt werden.

Die beiden Joint-Venture-Partner hätten die Risiken und Chancen im Südirak im Detail geprüft und darauf basierend umfassende Pläne entwickelt, um den Schutz der Mitarbeitenden und der Geschäftsinteressen sicherzustellen, heisst es weiter. Das Joint Venture ist in Dubai stationiert, die lokalen Betriebe und eine Filiale befinden sich im Südirak.

(AWP)

 

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27.10.2014 08:25
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Plant Sulzer einen Personalabbau?
 

Klaus Stahlmann, CEO des Industriekonzerns Sulzer, will die Effizienz des Unternehmens erhöhen. Dabei kommt offenbar auch ein Stellenabbau in Frage.

Auf die Frage aus dem Publikum anlässlich eines Anlasses der Schweizerisch-amerikanischen Handelskammer in der vergangenen Woche, ob der Personalbestand angesichts schrumpfender Umsätze, Gewinne und Renditen nicht zu hoch sei, antwortete Stahlmann gemäss einem Artikel in der "Schweiz am Sonntag" (Ausgabe 26.10.): "Sie haben recht. Bei den Verwaltungskosten (General & administrative expenses) haben wir noch viel Fett. Wir könnten da effizienter sein."

Auch in der Produktion könne Sulzer noch effizienter werden, sagte Stahlmann gemäss der Zeitung. "Wir werden da möglicherweise etwas ankündigen." Auch die Pressesprecherin von Sulzer schloss Personalmassnahmen nicht aus. Diese würden aber nur einzelne Bereiche betreffen, wo ein anhaltender Rückgang der Nachfrage erwartet werde.

Zu Gerüchten, dass Stahlmann vom Hauptaktionär Viktor Vekselberg bald fallengelassen werde, zitierte die Zeitung den Sulzer-Chef dahingehend, dass er sich sowohl vom Hauptaktionär als auch vom Verwaltungsrat getragen fühle und dass alle Entscheide eng abgestimmt seien. Weiter zitiert der Artikel einen Vertrauten Vekselbergs, welcher diese Ansicht von Stahlmann stützt: "Wenn er auf der Abschussliste wäre, dann wäre schon lange etwas passiert. Dann hätten die drei Renova-Vertreter im Verwaltungsrat gehandelt."

(AWP)

 

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17.10.2014 17:39
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http://www.cash.ch/news/insider

Hätte Viktor Vekselberg nicht schon graue Haare, dann wären ihm in den letzten Wochen vermutlich solche gewachsen. Der russische Grossaktionär musste zusehen, wie der Wert seines an Sulzer gehaltenen Beteiligungspakets wie Schnee an der Sonne vor sich hinschmolz.

Nach dem ernüchternden Bestellungseingang für die ersten neun Monate und einer leichten Reduktion der firmeneigenen Jahresprognosen fielen die Namenaktien des Winterthurer Traditionsunternehmens gestern vorübergehend auf den tiefsten Stand seit knapp drei Jahren.

Anders als Vekselberg, der Einstand seines Pakets wird im Berufshandel auf 180 Franken je Aktie geschätzt, nutzte der norwegische Staatsfonds die jüngste Talfahrt zum Beteiligungsausbau. Gemäss einer Offenlegungsmeldung haben die Skandinavier kräftig dazugekauft und kontrollieren neu 5,01 Prozent der Stimmen.

Aufgrund der hohen Abhängigkeit Norwegens von der Öl- und Gasproduktion könne man fast schon von einer strategischen Beteiligung am Schweizer Zulieferunternehmen sprechen. Nicht von der Hand zu weisen ist, dass der jüngste Ausbau bei Sulzer ein Vertrauensbeweis in den bisher eher schleppend vorangehenden Turnaround ist und er deshalb Signalwirkung für die Märkte hat.

(Eben, wie immer sind diese immer zu spät)

17.10.2014 17:38
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DM2000 hat am 15.10.2014 - 17:37 folgendes geschrieben:

Sulzer bietet das grösste Kurssteigerungspotential für 2015.

Ende Okt./Anfang Nov. sollte man spätestens Long in Sulzer sein. Diese Kursniveaus stellen eine einmalige Opportunität dar. Und eben weil man (der Konsens) risikoavers ist, nimmt man solche Chancen nicht wahr. Die Masse besitzt den Mut nicht. Die Masse ist eben gewöhnlich. (Sie sind ja die 99%. Bin stolz nicht den 99% anzugehören). Doch nur die Mutigen bringen es zu aussergewöhnlichen Leistungen. Nur sie werden belohnt. Nicht die die ständig nach dem wieso und warum fragen und nach Begründungen im WWW suchen. Nicht die Ängstlichen, nicht die Risikoscheuen, nicht die Zögerlichen, sind es, die vom Leben belohnt werden. Nein, die die sich in entscheidenden Phasen, gegen den Konsens zu stellen/zu Positionieren wissen.

Wenn Begründungen vorligen und die wieso und warum beantwortet werden, ist es zu spät. Und man erhält eine Anwort von den Wirtschaftsjournalisten weshalb es nun rauf ging.

Ich weiss das sich hinter den Kulissen was tut und am Befreiungsschlag, Turnaround gearbeitet wird. Da wird auf hochtouren gearbeitet und es wird was bekannt gegeben, was die Schreiberlinge und Analysten in staunen versetzen wird. Dann einzusteigen zu wollen, wird sich als zu Spät erweisen. 

Sulzer ist ein ausgezeichnetes Unternehmen mit einigen Pfeiler im Köcher.

Ich bin dabei.

Zudem erachte ich es als wichtig, euch mittzuteilen, dass das Tages-Durschnittsvolumen von Sulzer in den letzten Jahren immer um 80'000/100'000 war. Seit einigen Wochen, verzeichnet Sulzer täglich das Doppelte an Volumina. Dies ist, seit die Börse existiert, immer ein Indiz dafür gewessen (stark steigendes Volumen bei stark fallendem Kurs), dass der kommende Anstieg sehr stark, heftig und schnell ausfallen wird. 

 

Spätestens Mitte 2015 werden satte Gewinne eingefahren.     

 

16.10.2014 21:58
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Schenke dem Titel nach Bruch 115-120 erst bei 75/80 herum ein Blick. Oder wenn über 120.

16.10.2014 18:22
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Sulzer ?

Ich habe hier kürzlich von einem gelesen, der SEHR positiv war für Sulzer, als sie noch klar über 100.- waren. Aber er hat sich verkrochen. Deshalb ist der Kurs eingebrochen, er hat ja nicht mehr gepushed. Ich denke, man kann noch zuwarten, besonders nach den News. Sicher gibt es einen Kurs, wo Sulzer wieder für mich interessant wird.

 

16.10.2014 08:38
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Sulzer mit weniger Bestellungseingang nach neun Monaten - Prognose reduziert

16.10.2014 08:08



(ausführliche Fassung)

Winterthur (awp) - Der Industriekonzern Sulzer hat in den ersten neun Monaten 2014 weniger Aufträge erhalten als in der Vergleichsperiode des Vorjahres, dies auch bereinigt um den Verkauf der Division Metco. Das Unternehmen spürt dabei vor allem die Zurückhaltung der grossen Erdölkonzerne, welche aufgrund der unsicherer gewordenen konjunkturellen Lage Projekte zurückstellen. Sowohl die Division Pumpen als auch Chemtech verzeichneten einen Rückgang der Aktivitäten, einzig der Bereich Rotating Equipment Services vermochte zuzulegen. Entsprechend des Rückgangs nach neun Monaten und der geringeren Anzahl Grossprojekte reduziert Sulzer den Ausblick auf das Gesamtjahr.

Insgesamt wurde mit den fortgeführten Geschäften, vor allem bereinigt um den Verkauf der Division Metco, einen Rückgang des Bestellungseingangs um 7,6% auf 2,30 Mrd CHF verzeichnet. Bereinigt um Akquisitions- und Währungseinflüsse lag das Minus gegenüber dem Vorjahr bei 3,8%, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Damit hat Sulzer die Erwartungen der Analysten nicht erreicht. Der AWP-Konsens für den Bestellungseingang lag bei 2,34 Mrd CHF, die Schätzungen lagen zwischen 2,31 und 2,36 Mrd.

TRANSFORMATIONSPROZESS AUF KURS

Aufgrund der gestiegenen "Kapitaldisziplin", insbesondere seitens grosser Erdölgesellschaften, sei in den Bereichen Pumps Equipment und Chemtech die Nachfrage aus dem Öl- und Gasmarkt zurückgegangen, schreibt Sulzer zur aktuellen Marktlage. Bei Rotating Equipment Services sei die Nachfrage indes sehr gut geblieben. Leicht rückläufig seien zudem die Aktivitäten in den Märkten Energie, Wasser und allgemeine Industrie gewesen.

Geografisch gesehen zogen die Bestellungen in der Region Nord-, Mittel- und Südamerika, insbesondere in Mexiko, sowie im Nahen Osten etwas an. In Europa und in Raum Asien/Pazifik waren sie dagegen rückläufig.

Mit dem Transformationsprozess hin zu einem Unternehmen mit stärkerer Kunden- und Marktorientierung sieht sich Sulzer nach der Integration des Service-Geschäfts der Division Pumpen in die Division Rotating Equipment Services auf Kurs. "Wir sehen nun die ersten konkrete Ergebnisse", wird in der Mitteilung CEO Klaus Stahlmann zitiert. "Die Kunden haben das kombinierte Service-Angebot gut aufgenommen." Als nächster Schritt im Transformationsprozess wird per Anfang 2015 die neue Organisationsstruktur in der Division Pumpen mit der Aufteilung in die drei Einheiten Öl und Gas, Energie sowie Wasser eingeführt.

Diese nach wie vor grösste Einheit von Sulzer hat nach neun Monaten einen Bestellungseingang von 1,25 Mrd CHF erreicht, entsprechend einem absoluten Rückgang um 8,2% und einem Rückgang bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte von immer noch 4,0%. Ausschlaggebend dafür seien eine geringere Anzahl von Grossprojekten aus dem Öl- und Gasmarkt sowie eine geringfügige Schwäche an den meisten anderen Endmärkten und Regionen gewesen, schreibt Sulzer.

AUSBLICK EINGETRÜBT

Im Ausblick für die Division heisst es, dass im Gesamtjahr aufgrund der geringeren Anzahl Grossprojekte und der erhöhten Kapitaldisziplin, insbesondere seitens grosser Erdölgesellschaften, ein leichter Rückgang des bereinigten Bestellungseingangs zu erwarten sei. Die Märkte Energie und Wasser dürften stagnieren, möglicherweise sogar leicht rückläufig tendieren.

Auch die Division Chemtech verzeichnete mit einem bereinigten Minus von 12% auf 500,5 Mio CHF klar weniger Bestellungen. Dieser Rückgang wird mit der geringeren Nachfrage bei den Einheiten Stoffaustausch- und Prozesstechnologie begründet. Trotz der geringeren Anzahl Grossprojekte stellt Sulzer hier einen bereinigten Auftragseingang im Rahmen des Vorjahres in Aussicht.

Rotating Equipment Services erzielte mit einem Plus von 6,7% auf 561,2 Mio CHF als einzige der Divisionen Wachstum. Dies bestätige die positiven Auswirkungen der Service-Integration, heisst es dazu. Auch im Gesamtjahr sollte hier ein "solides Wachstum" des Bestellungseingangs erreicht werden.

Für den Konzern insgesamt nimmt Sulzer die bisherigen Prognosen für das Gesamtjahr 2014 zurück. Auf bereinigter Basis sei mit einem leichten Rückgang des Auftragseingangs zu rechnen, der Umsatz sowie das Betriebsergebnis vor Restrukturierungkosten dürften kein oder lediglich ein geringes Wachstum erreichen. Bisher hiess es, für 2014 werde eine leichte Zunahme von Umsatz und Bestellungseingang sowie eine leichten Verbesserung der Rentabilität erwartet.

cf/cp

(AWP)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

15.10.2014 18:02
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@ DM

Eigentlich sind Sätze mit "eigentlich" dumm. Also tue ich etwas Dummes und antworte teilweise auf deine Äusserungen. 

Es ist erstaunlich, wie eng zusammen bei dir "Vernünftiges, Nachvollziehbares" und - höflich gesagt - saublödes Geschwafel stehen. Man kann Meinungen vertreten, klar. Aber die Arroganz, die du an den Tag legst, sucht schon ihresgleichen. Wie kannst du davon ausgehen, dass 99% der Menschen dümmer sind als du und gleichzeitig Empfehlungen aussprechen, die demzufolge nur 1% betreffen. Glaubst du allen Ernstes, dass dieses eine intelligente Prozent noch Belehrungen oder Tipps von dir braucht, weil dieses eine Prozent im Vergleich zu dir immer noch "dumm" ist? Aber mit normaler Logik kann man dich nicht begreifen, du bist ZU intelligent. Wahrscheinlich bin ich einer der Letzten, die dein Gesülze lesen, denn manchmal - Oh Wunder - funkt ein Hoffnungsschimmer auf. Doch einen Satz später machst du wieder alles zunichte. Auch das ist eine Leistung. Das war's von mir, ich werde meiner Intelligenz nicht mehr länger diesen Quatsch zumuten und mich anderweitig beschäftigen. Adieu DM

15.10.2014 17:37
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Sulzer bietet das grösste Kurssteigerungspotential für 2015.

Ende Okt./Anfang Nov. sollte man spätestens Long in Sulzer sein. Diese Kursniveaus stellen eine einmalige Opportunität dar. Und eben weil man (der Konsens) risikoavers ist, nimmt man solche Chancen nicht wahr. Die Masse besitzt den Mut nicht. Die Masse ist eben gewöhnlich. (Sie sind ja die 99%. Bin stolz nicht den 99% anzugehören). Doch nur die Mutigen bringen es zu aussergewöhnlichen Leistungen. Nur sie werden belohnt. Nicht die die ständig nach dem wieso und warum fragen und nach Begründungen im WWW suchen. Nicht die Ängstlichen, nicht die Risikoscheuen, nicht die Zögerlichen, sind es, die vom Leben belohnt werden. Nein, die die sich in entscheidenden Phasen, gegen den Konsens zu stellen/zu Positionieren wissen.

Wenn Begründungen vorligen und die wieso und warum beantwortet werden, ist es zu spät. Und man erhält eine Anwort von den Wirtschaftsjournalisten weshalb es nun rauf ging.

Ich weiss das sich hinter den Kulissen was tut und am Befreiungsschlag, Turnaround gearbeitet wird. Da wird auf hochtouren gearbeitet und es wird was bekannt gegeben, was die Schreiberlinge und Analysten in staunen versetzen wird. Dann einzusteigen zu wollen, wird sich als zu Spät erweisen. 

Sulzer ist ein ausgezeichnetes Unternehmen mit einigen Pfeiler im Köcher.

Ich bin dabei.

Zudem erachte ich es als wichtig, euch mittzuteilen, dass das Tages-Durschnittsvolumen von Sulzer in den letzten Jahren immer um 80'000/100'000 war. Seit einigen Wochen, verzeichnet Sulzer täglich das Doppelte an Volumina. Dies ist, seit die Börse existiert, immer ein Indiz dafür gewessen (stark steigendes Volumen bei stark fallendem Kurs), dass der kommende Anstieg sehr stark, heftig und schnell ausfallen wird. 

 

Spätestens Mitte 2015 werden satte Gewinne eingefahren.     

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