Sulzer

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30.01.2007 08:53
#1
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Sulzer

Wir gross erachtet ihr die Wahrscheinlichkeit, dass Sulzer demnächst verkauft wird? Ich glaube, je mehr im Vorfeld darüber berichtet wird, desto weniger ist was dran (siehe ZFS, 2 Berichte in Cash und nichts passierte). Daher frage ich mich, ob sich ein PUT lohnt, denn die Aktie stieg die letzten Monate extrem dank den Gerüchten und müsste wieder sinken, wenn alles nur Luft war.

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28.11.2016 08:19
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Sulzer will Ensival Moret übernehmen

Der Industriekonzern Sulzer will den in Frankreich und Belgien aktiven Pumpenhersteller Ensival Moret übernehmen.

Entsprechende exklusive Verhandlungen seien am vergangenen Freitag aufgenommen worden, teilt Sulzer am Montag mit. Der Unternehmenswert der vorgeschlagenen Transaktion liegt bei 85 Mio CHF.

Ensival Moret (EM) hat mit seinen Haupt-Produktionsstätten in Frankreich und Belgien im Jahr 2015 mit 730 Mitarbeitern einen Umsatz von 123 Mio CHF erzielt. Ausserdem verfügt EM über Produktionsstandorte in Brasilien und China sowie mehrere Servicezentren auf der ganzen Welt.

Sulzer will mit der Übernahme spezifische Lücken im Pumpensortiment, beispielsweise bei Axialpumpen, für die allgemeinen Industriemärkte schliessen. Durch die Kombination der beiden Produktportfolios werde Sulzer zu einem Komplettanbieter für einen Grossteil der industriellen Prozessapplikationen. Das Geschäft von EM soll vollständig in die Division Pumps von Sulzer integriert werden. Dank Grösseneffekten und Cross-Selling-Möglichkeiten verspricht sich Sulzer "signifikante" Synergien.

EM verfügt über ein Portfolio von Industriepumpen und ist aktiv in vielen Applikationen, unter anderem für die Düngemittel-, Zucker-, Bergbau- und Chemieindustrien.

Die vorgeschlagene Transaktion wird noch den relevanten Arbeitnehmervertretungen vorgelegt. Die Transaktion unterliegt den üblichen Abschlussbestimmungen und wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2017 abgeschlossen.

(AWP)

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11.10.2016 08:12
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Sulzer: UEK verfügt Nichtbestehen von Angebotspflicht für Gruppe um Renova
11.10.2016 07:58

Winterthur (awp) - Der Industriekonzern Sulzer gibt eine Verfügung der Übernahmekommission bekannt. Zusammen mit den Hauptaktionären Renova und Tiwel hätten die Banken Natixis, Credit Suisse, JP Morgan Securities, ING, Deutsche Bank (Switzerland) und Sberbank of Russia im September 2016 ein Gesuch betreffend das Nichtbestehen einer Angebotspflicht bzw. eine Ausnahme davon betreffend Sulzer gestellt, teilt der Winterthurer Konzern am Dienstag mit.

Die Übernahmekommission (UEK) habe nun am 7. Oktober eine Verfügung erlassen. Demnach stellt die UEK fest, dass die Refinanzierung inklusive Verpfändung und Verwertung der verpfändeten Aktien der Sulzer AG für die genannten Banken und die Tiwel Holding keine Angebotspflicht auslöst.

Der Sberbank of Russia werde eine Ausnahme von der Angebotspflicht gewährt, für den Fall dass diese die Stimmrechte verpfändeter Aktien von Sulzer infolge eines "Event of Default" an sich ziehe oder Aktien von Sulzer anlässlich einer Pfandverwertung erwerbe und dabei die angebotspflichtige Schwelle von einem Drittel überschreite. Diese Ausnahme ist mit der Auflage verbunden, dass Sberbank die diese Schwelle überschreitende Anzahl von Aktien innert einer Frist von 180 Tagen wieder veräussere. Ausserdem dürfe Sberbank im Zeitraum der Grenzwertüberschreitung keinen wesentlichen Einfluss auf Sulzer ausüben.

Die übrigen Anträge seien, soweit nicht gegenstandslos, abgewiesen worden. Weiter verfügt die UEK, dass die eingangs erwähnten Institute die UEK im Falle einer "Mandatory Deemed Early Termination" zu informieren hätten. Diese Informationspflicht gilt auch für einen "Enforcement Event" oder einen "Event of Default". Komme es in einem der letzten beiden Fälle oder auch unter anderen Umständen zu einem Erwerb von verpfändeten Aktien oder deren Stimmrechte, müsse ebenfalls informiert werden. Weiter müssen die Banken die UEK wissen lassen, ob und wie die Stimmrechte allenfalls erworbener Aktien bis zu einer Weiterveräusserung an einen Dritten ausgeübt werden.

Diese Verfügung musste Sulzer gemäss der UEK veröffentlichen, die Gebühr zu Lasten der Banken sowie von Tiwel und Renova beläuft sich auf 50'000 CHF.

Der Hauptaktionär von Sulzer, Viktor Vekselberg, hält über seine Beteiligungsgesellschaften Tiwel und Renova gemäss der letzten offiziellen Mitteilung einen Anteil an Sulzer von gut 63%.

cf/tp

(AWP)

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02.08.2016 08:36
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Sulzer erhält Pumpen-Auftrag für Nuklear-Kraftwerk in China
02.08.2016 07:14

Winterthur (awp) - Der Industriekonzern Sulzer hat in China einen Auftrag zur Lieferung von Haupt- und Anfahrspeisewasser-Pumpen erhalten. Diese werden im konventionellen Teil zweier Reaktorblöcke in einem Kernkraftwerk zum Einsatz kommen, wie Sulzer am Dienstag mitteilt. Auftraggeber ist die China Nuclear Power Engineering Company Ltd, Angaben zum Auftragsvolumen werden keine gemacht. Das Equipment soll bis Ende 2019 ausgeliefert werden.

cf/rw

(AWP)

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26.07.2016 08:26
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Sulzer ist weniger pessimistisch bei Geschäftsprognose

Im ersten Halbjahr hat der Industriekonzern Sulzer seinen Umsatz im Jahresvergleich praktisch halten können. Die Bestellungen gingen aber weiter zurück.

Jedoch passte das Unternehmen seine Prognose für den Geschäftsverlauf leicht nach oben an.

Bis heute rechnete Sulzer mit einem Rückgang bei den Bestellungen für das Gesamtjahr von minus 5 bis minus 10 Prozent. Neu geht das Unternehmen davon aus, dass der Rückgang "in der Nähe von minus 5 Prozent" liegen dürfte, wie aus einer Mitteilung vom Dienstagmorgen hervorgeht.

Im ersten Halbjahr verzeichnete Sulzer allerdings noch einen Rückgang beim Bestellungseingang von rund 10 Prozent im Vergleich zu gleichen Periode im Vorjahr. Im zweiten Quartal habe sich die Lage aber gegenüber dem ersten (-14,5 Prozent) deutlich verbessert.

Der Umsatz blieb mit 1,38 Milliarden Franken praktisch unverändert. Allerdings erwartet Sulzer für das Gesamtjahr nach wie vor einen Umsatzrückgang von 5 bis 10 Prozent. Stark zugelegt hat Sulzer beim Nettogewinn, der von 26,8 Millionen Franken auf 50,4 Millionen Franken anstieg.

Im Vergleich zum Vorjahr beschäftigte Sulzer zum Ende der Berichtsperiode am 30. Juni 8,5 Prozent weniger Mitarbeiter, total waren es noch 13'900. In Winterthur stellt das Unternehmen seine letzte Produktionsstätte ein; 90 Arbeitsplätze verschwinden bis Mitte 2017.

(SDA)

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08.07.2016 11:16
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Sulzer erhält Pumpen-Auftrag über 30 Mio von französischer Nuklearfirma EDF
08.07.2016 10:15

(ausführliche Fassung mit Ergänzungen zum Auftragsvolumen und Marktreaktion)

Winterthur (awp) - Der Industriekonzern Sulzer hat in Frankreich einen Auftrag zur Lieferung von 28 Pumpeneinheiten für das Nuklearunternehmen Electricité De France SA (EDF) erhalten. Im Rahmen des Vertrags wird Sulzer Prototypen eines Pumpensets erstellen und innerhalb der nächsten 15 Jahre insgesamt 28 Pumpeneinheiten produzieren und in Betrieb nehmen.

Das Auftragsvolumen belaufe sich auf rund 30 Mio CHF, sagte ein Sulzer-Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Das entspricht in etwa einem Hundertstel des Jahresumsatzes von Sulzer von rund 3 Mrd CHF. Die Pumpen werden am Sulzer-Standort im französischen Ort Buchelay hergestellt.

Der Vertrag mit EDF stärke die Position von Sulzer als Pumpenlieferant im Nukleargeschäft. Zudem werde die bereits bestehende Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen damit weiter ausgebaut. Die Sulzer Pompes France Sparte des Industriekonzerns verfügt gemäss der Mitteilung vom Freitag über mehr als 40 Jahre Erfahrung im Nuklearmarkt. Im Rahmen eines einjährigen Projekts habe das Unternehmen eine neue Pumpe entworfen, welche die speziellen technischen Anforderungen von EDF erfülle.

Die Zürcher Kantonalbank schreibt in einem Kommentar, dass der Auftragswert von 30 Mio CHF zu relativieren sei: "Da sich aber die Lieferung über 15 Jahre erstreckt, fallen jährlich etwa 2 Mio CHF an Umsatz an, was lediglich gut 1% des Umsatzes der Division Pumps Equipment entspricht." Trotzdem wertet die Bank die Belebung des Energieerzeugungsmarktes positiv, bleibt aber eben aufgrund des langen Vertragszeitraums auf "neutral". Die Sulzer-Aktie notiert gegen 10.10 Uhr um 1,1% im Plus auf 88,85 CHF.

sta/cf

(AWP)

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08.07.2016 08:24
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Sulzer erhält Pumpen-Auftrag von französischem Nuklearunternehmen EDF
08.07.2016 07:22

Winterthur (awp) - Der Industriekonzern Sulzer hat in Frankreich einen Auftrag zur Lieferung von 28 Pumpeneinheiten für das Nuklearunternehmen Electricité De France SA (EDF) erhalten. Im Rahmen des Vertrags wird Sulzer Prototypen eines Pumpensets erstellen und innerhalb der nächsten 15 Jahre insgesamt 28 Pumpeneinheiten produzieren und in Betrieb nehmen. Ein Auftragswert wird nicht genannt.

Der Vertrag mit EDF stärke die Position von Sulzer als Pumpenlieferant im Nukleargeschäft. Zudem werde die bereits bestehende Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen damit weiter ausgebaut. Die Sulzer Pompes France Sparte des Industriekonzerns verfügt gemäss der Mitteilung vom Freitag über mehr als 40 Jahre Erfahrung im Nuklearmarkt. Im Rahmen eines einjährigen Projekts habe das Unternehmen eine neue Pumpe entworfen, welche die speziellen technischen Anforderungen von EDF erfülle.

sta/ra

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04.07.2016 08:15
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Sulzer kauft deutsches Unternehmen zu

Der Industriekonzern Sulzer expandiert in Deutschland.

Am 1. Juli sei eine verbindliche Vereinbarung für die Akquisition der Geka GmbH mit Sitz in Bechhofen unterzeichnet worden, teilt Sulzer am Montag mit. Der Unternehmenswert der Transaktion wird auf 260 Mio EUR veranschlagt.

Damit werde ein führender Anbieter von urheberrechtlich geschützten Mischsystemen und Applikatoren im B2B-Bereich geschaffen, so Sulzer. Die Grösse der profitabelsten Geschäftseinheit von Sulzer, Sulzer Mixpac, werde damit verdoppelt. Die Einheit Mixpac ist in der Division Chemtech angesiedelt. Für 2016 wird der erwartete Umsatz von Geka mit rund 150 Mio EUR beziffert und der erwartete EBITDA mit rund 27 Mio EUR.

Geka beschäftigt rund 900 Mitarbeiter und verfügt über zwei Produktionsstandorte in Deutschland sowie je einen in den USA und in Brasilien. Sulzer verspricht sich Kostensynergien von 9 Mio EUR innerhalb von drei Jahren.

Der Abschluss der Transaktion wird für das dritte Quartal 2016 erwartet, sie bedarf allerdings noch der Zustimmung der Kartellbehörden.

(AWP)

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21.04.2016 22:11
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Egal wie scheisse die Öl- und Gasmärkte sind, den Dividendenknick hat Sulzer souverän überwunden. Auffällig schnell. Da wurde zu tiefen Kursen aufgebaut...

Mir solls recht sein. Das Kalkül mit der üppigen Dividende und einem sich rasch erholendem Kurs ist aufgegangen.

21.04.2016 09:13
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Sulzer mit weniger Bestellungen im Q1 - Öl und Gasmärkte bleiben schwierig
21.04.2016 07:59

(Ausführliche Fassung)

Winterthur (awp) - Der Industriekonzern Sulzer hat im ersten Quartal 2016 einen markanten Rückgang des Bestellungseingangs verzeichnet. Dies ist ausschliesslich auf die Investitions-Unlust im Öl- und Gasmarkt zurückzuführen, denn die weiteren Schlüsselmärkte Energie, Wasser und allgemeine Industrie holten im Vorjahresvergleich mehr Aufträge herein. Immerhin scheint vorerst ein Boden erreicht, so verbesserte sich der Auftragseingang im Vergleich zum vierten Quartal wieder klar. Die bisherigen Prognosen für das Gesamtjahr werden bestätigt.

Der Bestellungseingang reduzierte sich insgesamt um 14,5% auf 684,6 Mio CHF, währungsbereinigt lag das Minus bei 13,1%. Akquisitionen beeinflussten den Auftragseingang mit 1,2% positiv, wie Sulzer am Donnerstag mitteilt. Trotz des deutlichen Rückgangs schloss Sulzer damit klar besser ab als von Analysten befürchtet.

ÖL- UND GASMARKT ZEIGT GEWISSE STABILISIERUNG

Die Märkte Energie, Wasser und allgemeine Industrie hätten im ersten Quartal 2016 ein moderates Wachstum im Vergleich zur Vorjahresperiode verzeichnet, heisst es. Das Umfeld im Öl- und Gasmarkt sei hingegen anspruchsvoll geblieben.

Im Energiemarkt sei das Wachstum insbesondere auf die Division Rotating Equipment Services zurückzuführen gewesen, während in der grössten Division Pumps Equipment der Wassermarkt ein stabiles Wachstum aufgewiesen habe. Das Sulzer-Mixpac-Geschäft der Division Chemtech sowie auch hier das Pumpengeschäft hätten zum Wachstum in der allgemeinen Industrie geführt.

Von den drei Divisionen verzeichneten Pumps Equipment und Chemtech im Vorjahresvergleich zweistellige Minusraten auf währungsbereinigter Basis, während die Service-Division Rotating Equipment Services lediglich 2,2% einbüsste.

Der Öl- und Gasmarkt ist für Sulzer mit einem Umsatzanteil von rund 50% substantiell und dieser bleibt wie erwähnt schwierig. Allerdings zeichnet sich hier eine gewisse Stabilisierung ab. Verglichen mit dem vierten Quartal 2015 sei dieser Markt auf gleichem Niveau geblieben, so Sulzer. Insgesamt legte deshalb der Bestellungseingang sequentiell bereinigt um gut 10% zu. Dabei verzeichneten die drei Divisionen auf den Öl- und Gasmarkt bezogen unterschiedliche Entwicklungen: In der Division Pumps Equipment gingen die Bestellungen weiterhin zurück, in der Service-Division blieben sie stabil und in der Division Chemtech nahmen sie zu.

Regional gesehen reduzierten sich die Bestellungen im Vorjahresvergleich in allen Regionen ausser Asien/Pazifik. Letztere habe vom Wachstum in China profitiert.

PROGNOSEN BESTÄTIGT

Für das Gesamtjahr 2016 stellt Sulzer wie bereits im Februar einen Rückgang von Bestellungseingang und Umsatz von 5 bis 10% sowie eine Abschwächung der EBITA-Marge in den Bereich von 8% in Aussicht.

Gestützt werde die Marge durch die Kosteneinsparungen des SFP (Sulzer Full Potential)-Programms, heisst es. Dieses gewinne weiter an Fahrt. Als Reaktion auf das "zunehmend anspruchsvolle Marktumfeld" soll es dennoch weiter beschleunigt und vertieft werden. Als Ziel werden weiterhin Kosteneinsparungen von 200 Mio CHF angestrebt, welche ab 2018 voll zum Tragen kommen sollen.

cf/gab

(AWP)

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05.04.2016 12:46
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Sulzer übernimmt mit PC Cox Group kleineres Unternehmen in Grossbritannien
05.04.2016 10:34

(Meldung ausgebaut)

Winterthur (awp) - Der Industriekonzern Sulzer expandiert in Grossbritannien und übernimmt die britische PC Cox Group. Mit einem Anteil am Konzernumsatz von unter 1% handelt es sich dabei aber lediglich um eine Ergänzungsakquisition, welche in Marktkreisen entsprechend nüchtern kommentiert wird.

Die PC Cox Group Ltd. mit Sitz in Newbury ist ein Hersteller von Dispensern für Versiegelungs- und Klebstoffauftrag bei industriellen Anwendungen, wie Sulzer am Dienstag mitteilt. Der Unternehmenswert wird auf 16 Mio GBP oder 22 Mio CHF veranschlagt, der jährliche Umsatz auf 20 Mio CHF.

Die Transaktion sei bereits abgeschlossen worden und die Integration des Unternehmens mit 170 Mitarbeitenden beginne ab sofort. Sämtliche Mitarbeiter von PC Cox werden übernommen.

Integriert wird die Neuerwerbung in der zur Division Chemtech gehörende Sulzer Mixpac. Mixpac werde dadurch zum führenden Hersteller von Dispensern für industrielle Anwendungen. PC Cox verkauft hand-, druckluft- und akkubetriebene Ein- und Zweikomponenten-Dispenser für industrielle sowie Bauanwendungen unter dem Markennamen Cox.

Das Produktportfolio von PC Cox stärke die Position von Sulzer als Technologieführer weiter. Zudem behaupte man sich als führender Lösungsanbieter von Misch-, Dosier- und Austragssystemen auf dem globalen Markt.

An der Börse fallen die Sulzer-Aktien in einem schwachen Gesamtmarkt nicht weiter auf. Der Titel verzeichnet aktuell ein Minus von 0,4%. Die Akquisition dürfte den Geschäftsbereich Mixpac von Sulzer stärken und passe gut dorthin, heisst es in einer Einschätzung der Bank Vontobel. Dieses Geschäft sei zwar klein aber stabil mit strukturellem Wachstum. Zudem sei es nicht vom Öl- und Gasmarkt abhängig.

Bei Baader Helvea heisst es dazu lediglich, dass die Übernahme mit einem Umsatzanteil am Konzern von unter 1% und innerhalb der Division Chemtech von rund 3% als Ergänzungsakquisition zu sehen sei und deshalb an den Schätzungen vorerst nichts verändert werde. Beide Institute führen Sulzer mit dem Rating "Hold".

cf/cp

(AWP)

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05.04.2016 08:30
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Sulzer übernimmt britische PC Cox Group

Der Industriekonzern Sulzer übernimmt die britische PC Cox Group mit Sitz in Newbury in Grossbritannien.

PC Cox ist ein Hersteller von Dispensern für Versiegelungs- und Klebstoffauftrag bei industriellen Anwendungen, wie Sulzer am Dienstag mitteilt. Der Unternehmenswert wird auf 16 Mio GBP oder 22 Mio CHF veranschlagt, der jährliche Umsatz auf 20 Mio CHF. Die Transaktion sei bereits abgeschlossen worden und die Integration des Unternehmens mit 170 Mitarbeitenden beginne ab sofort. Sämtliche Mitarbeiter von PC Cox werden übernommen.

Integriert wird die Neuerwerbung in der zur Division Chemtech gehörende Sulzer Mixpack. Mixpack werde dadurch zum führenden Hersteller von Dispensern für industrielle Anwendungen. PC Cox verkauft hand-, druckluft- und akkubetriebene Ein- und Zweikomponenten-Dispenser für industrielle sowie Bauanwendungen unter dem Markennamen Cox.

Das Produktportfolio von PC Cox stärke die Position von Sulzer als Technologieführer weiter. Zudem behaupte man sich als führender Lösungsanbieter von Misch-, Dosier- und Austragssystemen auf dem globalen Markt.

(AWP)

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11.03.2016 08:19
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Sulzer schliesst Werk in Oberwinterthur

Der Industriekonzern Sulzer plant, die Produktion in Oberwinterthur zu schliessen. Davon betroffen sind 90 Mitarbeitende.

Die Entlassungen bei Sulzer sollen in diesem Jahr starten und bis Mitte 2017 in Kraft treten. Zuerst muss aber noch das Konsultationsverfahren abgeschlossen werden. Sulzer sei sich bewusst, dass dies eine umfassende Massnahme wäre, die eine grosse Anzahl der Mitarbeitenden in der Schweiz betreffen würde, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung vom Freitag.

Das Unternehmen habe sich dazu verpflichtet, die Standardverfahren zu befolgen - wie es auch das Arbeitsrecht verlangt - und die Betroffenen dabei zu unterstützen, eine neue Stelle innerhalb oder ausserhalb von Sulzer zu finden.

Als Grund für die Schliessung gibt Sulzer das zunehmend anspruchsvolle Marktumfeld, insbesondere im Öl- und Gasmarkt an. Um den Preisdruck abzuschwächen, möchte das Unternehmen weltweit auf weniger Produktionsstandorte fokussieren. Die Schweiz hat nun den Kürzeren gezogen. Sulzer verweist dazu auf den wachsenden Wettbewerb, den signifikanten Zerfall des Ölpreises sowie den starken Franken, die die Produktionskosten in der Schweiz nachhaltig unter Druck setzen.

Am Standort Oberwinterthur produziert die Sulzer-Sparte Chemtech Kolonnenböden, Kolonneneinbauten, statische Mischer und strukturierte Packungen für den Öl- und Gasmarkt. Die Herstellung soll an andere Produktionsstandorte innerhalb des Produktionsnetzwerks von Sulzer verlagert werden. Sonderprojekte und Projekte mit kurzen Lieferzeiten sollen von Partnerfirmen im EU-Raum übernommen werden.

(SDA)

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01.03.2016 18:17
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anständige Dividende

Sehe das genau so wie du. Bin heute auch mal bei Sulzer eingestiegen.

Die Dividende von CHF 18.10 hat mich natürlich dazu bewogen.

01.03.2016 17:12
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Ich mag VVs Gesellschaften an sich nicht, aber beim Investieren sehe ich es nicht so eng.

Folgende Überlegung: Man sucht anständige Zinsen und hat Zeit und will gleichzeitig einen Zock auf einen Rebound beim Öl machen. So könnte ein Invest hier aufgehen.

Ich habe mal eine kleine Position gekauft, von der ich ausgehe, dass sie gut zwei Jahre im Depot bleibt. Genug Zeit fürs Öl, um sich wieder zu stabilisieren, womit die Ölfirmen wieder Geld hätten, um ihren Investitionsstau abzubauen, wovon Sulzer wiederum profitieren würde.

OK, etwas viele "wenns", aber auf zwei Jahre sollten ca. 8-10% Rendite/a an Zinsen anfallen, zudem die Option, dass die Kurse in zwei Jahren in etwa da stehen, wo sie heute sind, und - ein letztes "wenn", vielleicht sogar höher.

01.03.2016 13:07
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Generalversammlung 2016

@Domtom01

Herzlichen Dank für die umgehende Information!

01.03.2016 12:59
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EX-Dividende und GV am 7.4.

01.03.2016 12:56
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Generalversammlung 2016

Danke für den Tipp.

Habe bereits danach gesucht, jedoch nichts darüber gefunden. Deshalb dachte ich mir, jemand aus dem Forum könnte mir da weiterhelfen.

01.03.2016 12:45
Bild des Benutzers harley-rider
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Solltest Du eigentlich alles auf der Sulzer Website unter 'Investoren' oder Ähnlich finden.

01.03.2016 12:30
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Generalversammlung 2016

Weiss jemand wann die Generalversammlung stattfindet und bis zu welchem Zeitpunkt man die Aktien im Depot haben muss um in den Genuss der Dividende zu kommen?

 

29.02.2016 11:37
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Übernahme

Hallo Zusammen

Für mich ist klar was Vekselberg vor hat. Vekselberg braucht Geld. Darum zahlt auch Sulzer so eine hohe Dividende. Ich nehme an nach der Auszahlung wird es ein Übernahmeangebot geben für Sulzer so profitiert er doppelt.

Was haltet ihr davon ?

 

Gruss

jjadmm

29.02.2016 10:54
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Personalveränderungen bei Vekselberg's Renova:

Das Management der Renova besteht gemäss heutigem Artikel im Tagi, respektive der Schweiz am Sonntag nur noch aus
Russen. Insbesondere scheidet Peter Löscher (Sulzer-Präsident und Renova-Chef) aus.

Dies schafft vermutlich kein Vertrauen in Aktien wie Sulzer, aber auch z.B. in Schmolz und Rickenbach.

 

25.02.2016 08:30
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Sulzer kämpft 2015 mit widrigem Umfeld - Hohe Sonderdividende als Zückerchen
25.02.2016 07:19

(Ausführliche Fassung)

Winterthur (awp) - Der Industriekonzern Sulzer hat im Geschäftsjahr 2015 wie angekündigt einen Rückgang des Bestellungseingangs, des Umsatzes und des Gewinns hinnehmen müssen. Belastend wirkte nach wie vor die schwache Verfassung des Öl- und Gasmarktes, was aber teilweise vom starken Energiegeschäft aufgefangen wurde. Dank der üppig vorhandenen Mittel zahlt das Unternehmen nebst der ordentlichen eine einmalige, hohe Sonderdividende. Für 2016 wird ein weiterer markanter Rückgang von Umsatz und Bestellungseingang vorhergesagt.

Der Bestellungseingang reduzierte sich 2015 um 8,4% auf 2,90 Mrd CHF und der Umsatz um 7,5% auf 2,97 Mrd. Währungsbereinigt ergab sich ein Minus von 3,7% für die Bestellungen und von 3,2% für den Umsatz. Der Auftragsbestand lag mit 1,51 Mrd um knapp 14% unter dem Stand von Juni 2015, wie Sulzer am Donnerstag mitteilt. Den negativen Währungseffekt auf den Auftragseingang beziffert Sulzer auf 148,9 Mio CHF. Zustande kam er wegen der Schwäche des brasilianischen Real, des russischen Rubels und des Euro sowie der Stärke des US-Dollars. Akquisitionen trugen dagegen 36,2 Mio zu den Bestellungen bei.

Das starke Wachstum im Energiemarkt sowie die moderate Expansion der Aktivitäten am Wassermarkt seien durch den deutlichen Rückgang der Bestellungen im Öl- und Gasmarkt überkompensiert worden, heisst es zum Geschäftsverlauf. So reduzierte sich der Auftragseingang in der grössten Division Pumps währungsbereinigt um 6,7%. In der Division Rotating Equipment Services gingen die Bestellungen um 0,9% zurück, was auch mit der schwächeren Nachfrage in Europa begründet wird. Ein Plus von 1,4% ergab sich dagegen in der Division Chemtech. Hier hätten Grossaufträge aus dem Nahen Osten für die Geschäftseinheit Tower Field Services die negativen Folgen des markanten Abschwungs in China aufgefangen.

HOHE SONDERDIVIDENDE

Der operative EBITA fiel gegenüber dem Vorjahreswert um gut 16% auf 254,1 Mio CHF zurück und die entsprechende Marge um 80 Basispunkte auf 8,6%. Der EBIT erreichte 120,9 Mio CHF. Im Vorjahr hatte Sulzer auf die Geschäftseinheit Water eine Goodwill-Wertminderung von 340 Mio vorgenommen und dadurch einen Betriebsverlust auf Stufe EBIT von 69 Mio erlitten. Der Reingewinn fiel mit 73,9 Mio CHF um 73% geringer aus als im Vorjahr.

Als Dividende soll insgesamt ein Betrag von 18,10 CHF ausgeschüttet werden. Dies beinhaltet eine gegenüber dem Vorjahr unveränderte ordentliche Dividende von 3,50 CHF. Wegen der üppig vorhandenen Mittel kommt indes noch eine einmalige Sonderdividende von 14,60 CHF hinzu. Diese werde bezahlt, um einen "signifikanten Teil" der Bargeldüberschüsse an die Aktionäre zurückzuführen. Auch nach dieser Ausschüttung verfüge man über eine Netto-Cashposition sowie über eine der stärksten Bilanzen in der Industrie. Dies erlaube es, sämtliche strategische Optionen zu verfolgen.

SFP-PROGRAMM SOLL BESCHLEUNIGT WERDEN

Angesichts der ungünstigen Marktbedingungen mit den wohl anhaltend tiefen Ölpreisen und der Konjunkturabkühlung in China und Brasilien sei der Vertiefung und Beschleunigung des "Sulzer Full Potential"-Programm (SFP) eine hohe Priorität beizumessen. Dieses Programm hat Kosteneinsparungen von insgesamt rund 200 Mio CHF zum Ziel, welche ab 2018 voll zum Tragen kommen sollen. Es ist gemäss Sulzer 2015 gut gestartet.

Für das Geschäftsjahr 2016 erwartet Sulzer einen währungsbereinigten Rückgang von Umsatz und Bestellungseingang zwischen 5 und 10%. Aus dem laufenden SFP-Programm sollen Einsparungen von 60 bis 80 Mio CHF erzielt werden. Für 2016 prognostiziert das Unternehmen weiter eine operative EBITA-Marge im Bereich von 8%.

Die Beteiligung des Hauptaktionärs Renova wird aktuell mit 63,42% angegeben. Renova wolle weiterhin einen "ausgewogenen Governance-Ansatz" verfolgen, und es bestünden keine Absichten, den strategischen Fokus von Sulzer zu ändern, heisst es weiter.

Als Vertreter von Renova werden neu Axel Heitmann und Mikhail Lifshitz zur Wahl in den Verwaltungsrat vorgeschlagen. Der Deutsche Heitmann war bis 2014 als CEO von Lanxess tätig, der Russe Lifshitz kommt aus der Renova-Gruppe und verfügt gemäss Mitteilung über umfassende Führungs- und Verwaltungsratserfahrungen. Klaus Sturany wolle sich an der GV 2016 nicht mehr zur Wiederwahl in den VR stellen. Alle übrigen VR-Mitglieder inklusive VR-Präsident Peter Löscher sollen für eine weitere einjährige Amtszeit wiedergewählt werden.

cf/rw

(AWP)

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24.02.2016 08:30
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Sulzer fällt aus STOXX Europe 600 Index
23.02.2016 22:33

Zürich (awp) - STOXX Limited hat die Zusammensetzung ihrer Indices neu bestimmt. Per 21. März fallen dabei die Aktien des Schweizer Industriekonzerns Sulzer aus dem STOXX Europe 600 Index heraus. Auch die britische Ashmore Group und Melrose Industries, die deutsche Morphosys, das italienische Öl und Gas-Unternehmen Saipem und Seadrill aus Norwegen fallen aus dem europäischen Index, wie STOXX am Dienstagabend mitteilte.

Neu in den Index steigen dafür Poste Italiane, Italcementi, Faberge aus Schweden, die deutsche Sartorius, die britische Worldpay Group sowie die Ontex Group aus Belgien auf. Die neue Zusammensetzung wurde auf Grundlage der turnusmässigen Überprüfung berechnet. Die Gewichtungen werden am 11. März bekanntgegeben.

yr

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17.02.2016 13:03
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ABB und Sulzer erhalten Aufträge für Zellstoffwerk in Finnland
17.02.2016 10:58

Zürich (awp) - Die beiden Industriekonzerne ABB und Sulzer haben Aufträge von der Metsä Group aus Finnland für ein Zellstoffwerk erhalten. Bei ABB umfasse dieser die Lieferung des kompletten Energie- und Prozessstrom-Systems das im Bau befindliche Werk in Äänekoski, teilt der Konzern am Mittwoch mit. Das Auftragsvolumen wird auf 33 Mio USD beziffert und die Order wurde im zweiten Halbjahr 2015 verbucht.

Sulzer liefere ein Prozess-Pumpen-Paket, was Ahlstar-Prozesspumpen sowie Rührwerke und Vakuumpumpen umfasst, wie Sulzer in einer separaten Mitteilung schreibt. Finanzielle Details werden darin nicht genannt. Laut Mitteilung ist der Auftrag "gross".

Das Werk werde mit seiner Bioenergieanlage mehr Energie produzieren als es verbrauche und einen wichtigen Beitrag zu der in Finnland erzeugten erneuerbaren Energie beitragen, so ABB. Die Stromproduktion ist auf jährlich 1,8 Terrawatt ausgelegt, was rund 2,5% der derzeitig in dem skandinavischen Land erzeugten erneuerbaren Energie entspricht, heisst es weiter.

yr/cp

(AWP)

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30.11.2015 08:21
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Wettbewerbsbehörden winken Vekselbergs Übernahme von Sulzer durch
30.11.2015 07:51

(Ausführliche Fassung)

Winterthur (awp/sda) - Die Wettbewerbsbehörden in Südafrika, den USA, Russland und Deutschland haben die Übernahme des Industriekonzerns Sulzer durch den russischen Milliardär Viktor Vekselberg genehmigt.

Die Wettbewerbsbehörden machte keine Einwände gegen das Pflichtangebot von Vekselbergs Beteiligungsgesellschaft Renova an die Sulzer-Aktionäre geltend, wie aus einer Mitteilung von Sulzer am Montag hervorgeht. Damit kann die Übernahme im Dezember vollzogen werden.

Renova wurden im Rahmen des Pflichtangebotes Sulzer-Aktien im Umfang von 29,50% angedient. Bis Ende Juli hatte Renova erst knapp ein Drittel an Sulzer gehalten. Insgesamt hält Renova dadurch nun eine Mehrheit von 62,86% an dem Konzern.

Renova hatte Anfang August mit dem Kauf einiger zusätzlicher Sulzer-Aktien das Pflichtangebot ausgelöst, um den Weg für ein Aktienrückkaufprogramm freizumachen. Hätte die Investmentgruppe am Aktienrückkauf nicht teilgenommen, wäre ihr Anteil ohne eigenes Zutun auf über einen Drittel gestiegen. Sie hätte dann zu einem wohl höheren Preis als heute ein Kaufangebot an alle Aktionäre unterbreiten müssen.

Mit 99,20 CHF offerierte Renova den börsenrechtlichen Mindestpreis. Renova musste davon ausgehen, dass im Rahmen eines Aktienrückkaufes ein höherer Preis hätte fällig werden können, verdichtet sich doch die Gewinnbeteiligung auf weniger Aktien. Letzten Freitag schlossen die Sulzer-Papiere bei 104,90 CHF.

ra

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20.11.2015 08:38
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Sulzer erhält Auftrag aus Brasilien für Polystyrol-Produktionsanlage
20.11.2015 07:20

Winterthur (awp) - Der Industriekonzern Sulzer hat in Brasilien einen Auftrag für die Erstellung einer Produktionsanlage erhalten. Dabei handelt es sich um eine Anlage für expandierbares Polystyrol (EPS) - besser bekannt unter dem Markennamen Styropor. Der Auftrag von der brasilianischen Videolar-Innova wurde bereits im März 2015 geschlossen wie das Unternehmen am Freitag meldet. Angaben zu den finanziellen Details werden keine gemacht.

Die Anlage in Triunfo im Bundesstaat Rio Grande do Sul hat eine Kapazität von über 24'000 Tonnen pro Jahr. Dort sollen eine Vielzahl von EPS-Produkten hergestellt werden, insbesondere Dämmmaterialien für den südamerikanischen Markt. Der geplante Produktionsbeginn ist Mitte 2016.

yr/ra

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17.11.2015 08:13
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Sulzer hat einen neuen Chef

Der Industriekonzern Sulzer ist bei der Suche nach einem Nachfolger für den zurückgetretenen Klaus Stahlmann fündig geworden. Der Franzose Greg Poux-Guillaume wird den Posten als CEO per 1. Dezember übernehmen.

Das teilte Sulzer am Dienstag mit. Poux-Guillaume war bisher Präsident und CEO von Alstom Grid und gleichzeitig Mitglied der Konzernleitung von Alstom.

Poux-Guillaume verfügt über internationale Erfahrung in Sulzers Schlüsselmärkten Öl und Gas sowie Energie. Laut Mitteilung verfügt er auch über Erfahrung bei Umstrukturierungen und beim Aufbau globaler Unternehmen.

Der bisher interimistisch als CEO amtende Finanzchef Thomas Dittrich wird sich künftig wieder auf seine Funktion als CFO konzentrieren.

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15.10.2015 08:31
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Sulzer verspürt weiter Gegenwind im Öl- und Gasmarkt - Ausblick bestätigt

15.10.2015 08:29

(Ausführliche Fassung)

Winterthur (awp) - Der Industriekonzern Sulzer hat in den ersten neun Monaten 2015 etwas weniger Bestellungen erhalten. Klammert man indes den negativen Währungseffekt aus, erhöhte sich der Auftragseingang leicht. Dafür ist vor allem der Energie- und Wassermarkt verantwortlich, welcher die Schwäche im Öl- und Gasmarkt mehr als wettmachen konnte. Geholfen haben dem Unternehmen auch Einsparungen aus dem Sulzer Full Potential-Programm. Insgesamt wurden die Prognosen knapp erfüllt. Am bisherigen Ausblick auf das Gesamtjahr wird festgehalten

Der Bestellungseingang reduzierte sich um 1,4% auf 2,27 Mrd CHF. Bereinigt um Währungseinflüsse ergab sich hingegen ein Plus gegenüber dem Vorjahr von 3,0%, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilt. Der negative Währungseffekt beläuft sich auf 4,4%. Damit hat Sulzer am unteren Ende der Erwartungen der Analysten abgeschlossen. Betrachtet man das dritte Quartal für sich allein, ergab sich ein knappes währungsbereinigtes Plus von 0,9%, bei einem negativen Währungseffekt von 5,6%.

Seit Jahresbeginn sei man mit wachsenden Herausforderungen im Öl- und Gasmarkt und in China konfrontiert, was allerdings auf währungsbereinigter Basis durch ein starkes Ergebnis im Energie- und Wassermarkt mehr als kompensiert worden sei, schreibt Sulzer zum Geschäftsverlauf. Auch Einsparungen des Sulzer Full Potential-Programms trugen zur Kompensation bei.

WEITERE WERKSCHLIESSUNGEN

Nach Regionen betrachtet erhöhte sich der Auftragseingang auf währungsbereinigter Basis in Europa, dem nahen Osten und in Afrika, wogegen in Nord-, Mittel- und Südamerika ein moderater Rückgang registriert wurde. Ein signifikanter Rückgang wurde in der Region Asien/Pazifik verzeichnet, dies hauptsächlich wegen China.

Nebst dem schon länger laufenden Sulzer Full Potential-Programm, welches sich gemäss heutigen Aussagen wie geplant entwickelt, hat Sulzer in jüngster Vergangenheit verschiedene Restrukturierungsprogramme angekündigt. So soll, um der anhaltenden Schwäche im Öl- und Gasmarkt zu begegnen, die Kapazität der grössten Division Pumps Equipment reduziert werden. Dazu werden die Produktionskapazitäten in Brasilien, den USA und China angepasst und der Personalbestand reduziert. Im Rahmen dieses Restrukturierungsprogramms wird nun die Pumpenfabrik im texanischen Brookshire in den USA geschlossen, wie ebenfalls heute bekanntgegeben wird. Ausserdem wird die Stilllegung der Giesserei im finnischen Kotka erwogen.

Bereits im Juni hatte das Unternehmen die operativen Strukturen in Division Chemtech angepasst und den Abbau von rund 130 Stellen durch natürliche Fluktuation angekündigt. Dabei wurde die Schliessung der Produktionsstätte Apparatebau der Division Chemtech in Allschwil mit 20 Mitarbeitenden angekündigt. Auch in China, Singapur und Kanada werden Fabrikationskapazitäten abgebaut.

PROGNOSEN BESTÄTIGT UND PRÄZISIERT - ÖL- UND GASMARKT BLEIBT SCHWACH

Mit Blick auf die Entwicklung der einzelnen Divisionen im dritten Quartal ergab sich in der grössten Division Pumps Equipment ein währungsbereinigter Rückgang der Bestellungen um 3,9% und ein Minus von 5,4% bei Rotating Equipment Services. Hier hätten sich die Herausforderungen in der Öl- und Gasindustrie im Laufe der ersten neun Monate verschärft. Die Division Chemtech steigerte die Aufträge im Quartal dagegen um gut 21%, was vor allem mit dem starken Geschäft des Bereichs Tower Field Services begründet wird.

Für das Gesamtjahr 2015 werden die bisherigen Prognosen bestätigt und teilweise präzisiert. Demnach ist auf währungsbereinigter Basis mit einem "moderaten" Rückgang des Umsatzes und einem leichten Rückgang des Bestellungseingangs zu rechnen. Der währungsbereinigte operative EBITA dürfte gegenüber dem Vorjahr um 10 bis 15% zurückgehen. Sulzer rechnet vorläufig mit einem anhaltend tiefen Ölpreis und einer entsprechend gedämpften Investitionsfreudigkeit bei den Kunden im Öl- und Gasmarkt.

Festgehalten wird auch an der mittelfristigen Zielsetzung, ab 2018 eine EBITA-Marge um 4 bis 6 Prozentpunkte über dem Wert von 2014 (rund 10%) zu erreichen.

cf/cp

(AWP)

 

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08.10.2015 08:40
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Sulzer: Vekselbergs Renova hält definitiv 62,86%

08.10.2015 07:36

(Mit neuen Angaben von Renova zum Zeitpunkt des Vollzugs ergänzt)

Winterthur (awp) - Der russische Investor Viktor Vekselberg hält definitiv 62,86% an Sulzer. Damit ist der Anteil des Endergebnisses gegenüber dem provisorischen Schlussresultat des Übernahmeangebots unverändert, wie aus Mitteilungen von Renova und der federführenden Bank UBS vom Donnerstag hervorgeht.

Das Finanzvehikel Tiwel, über das Vekselbergs Beteiligungsgesellschaft Renova das Übernahmeangebot durchführte, hält demnach nun 21,5 Mio Sulzer-Aktien. Die wettbewerbsrechtlichen Genehmigungen durch Renova und Sulzer, die notwendig sind, seien in Südafrika, Deutschland und den USA angemeldet worden, heisst es weiter. In Russland erfolge die Anmeldung so rasch als möglich.

Der Vollzug des Angebots sei für Mitte Dezember 2015 zu erwarten, präzisiert Renova in ihrer Mitteilung. Bislang hiess es, der Vollzug finde voraussichtlich im Verlauf des vierten Quartals statt.

Bis Ende Juli hatte Vekselbergs Renova noch knapp weniger als ein Drittel an Sulzer gehalten. Ursprünglich war eine wesentliche Erhöhung der Beteiligung nicht das Ziel. Renova wollte stattdessen mit dem Pflichtangebot den Weg für einen Aktienrückkauf freimachen.

Denn wegen ihrer bereits hohen Beteiligung wäre sie bei einem Aktienrückkauf wahrscheinlich dazu gezwungen worden, ein solches Pflichtangebot zu lancieren. So erwarb Renova Ende Juli einige Aktien, überschritt damit die Schwelle von einem Drittel und musste gemäss Börsengesetz ein Übernahmeangebot lancieren. Dabei bot Renova lediglich den Mindestpreis von 99,20 CHF.

rw/yr

(AWP)

 

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06.10.2015 18:15
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 Tja, da wurden wohl einige verse... äh, vervekselbergert. Schade habe ich das nicht kommen sehen, sonst hätte ich letzte Woche für 94 Fr. zugelangt.

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