Sulzer

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Blaues Hufeisen
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21.04.2017 | 08:49#SULZER – UBS erhöht auf Buy!

(wirtschaftsinformation.ch) – Die UBS hat heute Morgen das Anlagerating von SULZER (CHF 106.30) von „Neutral“ auf „Buy“ und das Kursziel von CHF 117 auf CHF 125 erhöht. Der zuständige Branchenanalyst begründet diese Anpassung mit seiner Überzeugung, dass SULZER auf einem guten Weg sei, die ambitionierten Ziele des Effizienz-Programms zu erreichen. Dieses sollte die Kostenbasis deutlich reduzieren. Zudem dürften die Investitionsausgaben im Öl- und Gassektor in diesem Jahr ihren Tiefpunkt erreichen. Zwar werde das laufende Jahr nochmals herausfordernd. Mit dem sich aufhellenden Ausblick für die Öl- und Gasbranche sollte SULZER aber als einer der Gewinner in einem wieder anziehenden Markt hervorgehen.

Zyndicate
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Sulzer verdoppelt

Sulzer verdoppelt Produktionsfläche in deutschem Werk

Der Industriekonzern Sulzer vergrössert das Produktionswerk von GEKA im deutschen Bechhofen.

17.07.2017 07:35

 Mit dem Bau eines neuen Gebäudes werde die Fertigungsfläche mit zusätzlichen 12'000 m2 fast verdoppelt, teilte die Gesellschaft am Montag mit. Damit verbunden sei die Schaffung von über 250 neuen Arbeitsplätzen. Zum Umfang der Investitionen wurden keine Angaben gemacht.

Der Bau eines neuen Fertigungsgebäudes sei notwendig geworden, da GEKA in den letzten beiden Jahren signifikant gewachsen sei. Da Sulzer für das Beauty-Geschäft von GEKA ambitionierte Wachstumsziele habe und die Wertschöpfungskette erweitern möchte, sei es wichtig, dass neue Fertigungskapazitäten aufgebaut würden, heisst es weiter.

Die Bauarbeiten sollen noch 2017 begonnen und voraussichtlich Ende 2018 abgeschlossen sein werden. Durch die Vergrösserung des Werkes in Bechhofen werden gemäss Mitteilung mittelfristig mehr als 1'000 Mitarbeitende bei GEKA arbeiten. Zudem würden weitere Entwicklungsmöglichkeiten für bestehende und neue Mitarbeitende geschaffen.

(AWP)

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Sulzer holt im H1 mehr

Sulzer holt im H1 mehr Aufträge - Umsatz organisch und Reingewinn tiefer

(Durchgehend ergänzt, Wachstum Auftragseingang Q1 korrigiert) - Der Industriekonzern Sulzer hat im ersten Semester 2017 deutlich mehr Bestellungen erhalten, wobei der Grossteil des Zuwachses auf Akquisitionen zurückzuführen ist. Bereinigt um diese resultierte noch ein leichtes Plus, während der Umsatz organisch gesehen schrumpfte. Rückläufig waren auch der EBIT und der Reingewinn. Der Ausblick auf das Gesamtjahr wurde mit Blick auf den Auftragseingang erhöht, die Umsatz- und Margenguidance wurde dagegen bestätigt.

27.07.2017 07:37

Der Auftragseingang erhöhte sich um 12,0% auf 1,59 Mrd CHF. Bereinigt um Währungs- und vor allem Akquisitionseffekte ergab sich noch ein Plus von 1,9%, nach +2,0% im ersten Quartal. Übernahmen trugen insgesamt 10,6% zum Auftragswachstum bei, wie Sulzer am Donnerstag mitteilt. Insgesamt belief sich der 2016 zugekaufte Bestellungseingang auf 150 Mio CHF. Der Auftragsbestand lag Ende Juni mit 1,65 Mrd CHF um knapp 15% über dem Stand von Ende Dezember.

Der Bestellungseingang im Öl- und Gasmarkt habe sich auf einem tiefen Niveau stabilisiert, wobei im Downstream-Segment erhöhte Aktivität zu verzeichnen gewesen seien. Im Energiemarkt habe sich der Bestellungseingang dank des Beitrags der übernommenen Rotec verbessert und im Wassermarkt seien die Aufträge vor allem wegen des Bereichs Engineered Water zurückgegangen.

UMSATZ GEHT ORGANISCH KLAR ZURÜCK

Der Umsatz legte um 3,4% zu auf 1,43 Mrd CHF, wogegen organisch ein Minus von 6,7% resultierte. Dieser Rückgang wird vor allem auf das Geschäftsfeld Öl und Gas zurückgeführt.

Der operative EBITA verbesserte sich um 7,5% auf 106,1 Mio und die entsprechende Marge um 30 Basispunkte auf 7,4%. Hier hätten die Einsparungen des SFP-Programms von 26 Mio CHF die negativen Auswirkungen des anspruchsvollen Marktumfelds mehr als ausgeglichen.

Der EBIT ging dagegen um gut 32% auf 55,3 Mio CHF zurück. Im Vorjahr fiel hier ein positiver Effekt aus der Pensionskasse an, welcher nun wegfällt. Das Betriebsergebnis war zudem beeinträchtigt durch Restrukturierungsaufwand und die Kosten des SFP-Programms. Der Reingewinn der Aktionäre reduzierte sich um knapp 27% auf 36,9 Mio CHF.

Das Sulzer Full Potential-Programm (SFP) ist laut Mitteilung auf Kurs, bis Ende Jahr weitere Einsparungen in der Höhe von 40 bis 60 Mio CHF zu bringen. Bis Ende 2018 soll der Wert weiterhin auf insgesamt 200 Mio CHF ansteigen. Bisher habe das Programm geholfen, die Herausforderungen des Marktes abzufedern, sobald aber die Markterholung einsetze, werde es auch zur Margensteigerung beitragen.

Mit den ausgewiesenen Zahlen hat Sulzer die Erwartungen der Analysten in etwa erreicht, besser mit Auftragseingang und EBITA, eher knapp mit Umsatz, EBIT und Reingewinn.

PUMPS EQUIPMENT FÄLLT IN DIE VERLUSTZONE

Die grösste Division Pumps Equipment verzeichnete währungsbereinigt einen etwas höheren Bestellungseingang von 591 Mio CHF, organisch blieb er "weitgehend stabil". Hier verzeichnete der Öl- und Gasmarkt ein Wachstum, wogegen der Energie- und der Wassermarkt rückläufig waren. Der Markt allgemeine Industrie legte dank der Akquisition von Ensival Moret zu.

Der Umsatz der Division war dagegen mit 529 Mio organisch gesehen rückläufig. Dies sei hauptsächlich auf das Timing von Projekten sowie das "signifikant" tiefere Umsatzvolumen im Öl- und Gasmarkt als Folge des niedrigen Bestellungseingangs im Vorjahr zurückzuführen. Deshalb fiel auch der operative EBITA mit -12,7 Mio CHF in den negativen Bereich. Für das Gesamtjahr wird hier aber das Erreichen des Breakeven prognostiziert.

In der Service-Division Rotating Equipment Services nahmen die Bestellungen organisch gesehen leicht zu, während der Umsatz ein wenig zurückging. Die EBITA-Marge verbesserte sich um 20 Basispunkte auf 12,4%. Die Division Chemtech legte dagegen dank des Trenntechnologiegeschäfts kräftig zu und verbesserte die operative Marge auf 4,9% klar.

PROGNOSE FÜR BESTELLUNGSEINGANG ERHÖHT

Die neu gebildete Division Applicator Systems verzeichnete einen Bestellungseingang von 210 Mio sowie einen Umsatz von 209 Mio CHF und legte damit beinahe so kräftig zu wie Chemtech. Die Marge lag mit 21,6% auf einem vergleichsweise hohen Niveau, fiel dabei gegenüber dem Vorjahr allerdings um 670 Basispunkte markant zurück.

Für das Gesamtjahr 2017 werden die Prognosen für Umsatz und operative Marge bestätigt, diejenigen für den Auftragsbestand dagegen erhöht. Der Bestellungseingang einschliesslich der 2016 getätigten Akquisitionen soll demnach um 7 bis 10% wachsen, bisher galt eine Prognose von 5 bis 8%. Weiterhin wird für das Umsatzwachstum ein Wert von 3 bis 5% anvisiert sowie für die EBITA-Marge ein solcher von 8,5%.

cf/cp

(AWP)

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Bestellungseingang von Sulzer

Bestellungseingang von Sulzer gestiegen - Ausblick erhöht

Sulzer hat in den ersten neun Monaten 2017 eine Zunahme des Bestellungseingangs verbuchen können.

26.10.2017 07:54

Konkret erhöhte sich der Bestellungseingang von Sulzer um 15,5 Prozent auf 2,38 Milliarden Franken. Bereinigt um Währungseffekte beläuft sich das Plus auf 15,3 Prozent, Akquisitionen ausgeklammert auf 3,7 Prozent. Auch den Ausblick für den Bestellungseingang 2017 erhöht Sulzer: Neu wird mit einem Plus von 10 bis 12 Prozent gerechnet, wie aus einer Mitteilung vom Donnerstag hervorgeht.

Alleine im dritten Quartal wurde eine Zunahme der Auftragseingänge um 21,5 Prozent verzeichnet, wobei auch dieser Wert durch Währungs- und Akquisitionseffekte beeinflusst war. Zudem bewegten sich die Bestellungen im dritten Quartal des Vorjahres auf eher tiefem Niveau. In Lokalwährungen gerechnet beträgt das Plus 19,9 Prozent, rein organisch betrachtet 7,5 Prozent.

Über neun Monate weisen alle vier Divisionen des Konzerns einen höheren Bestellungseingang als im Vorjahr aus. Wesentliche Ursache dafür sei die positive Entwicklung der Bestellungen aus dem Öl- und Gasmarkt und aus der allgemeinen Industrie, so Sulzer. Insbesondere bei Chemtech und Pumps Equipment seien einige grössere Aufträge verzeichnet worden.

Sulzer hat mit den vorgelegten Zahlen die Erwartungen der Analysten grösstenteils übertroffen. Der AWP-Konsens für den Bestellungseingang lag bei 2,34 Mrd CHF.

Sulzer aktualisiert auch die Prognose zum Bestellungseingang 2017: Neu wird von einem Plus zwischen 10 und 12 Prozent ausgegangen. Die bisherige Prognose lautete auf ein Plus von 7 bis 10 Prozent. An den übrigen Prognosen hält die Sulzer-Führung fest. So wird einschliesslich der 2016 getätigten Akquisitionen beim Umsatz mit einem Wachstum zwischen 3 bis 5 Prozent gerechnet und die EBITA-Marge soll bei rund 8,5 Prozent liegen.

(AWP)

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Rätselraten um die Sulzer

Rätselraten um die Sulzer-Platzierung durch Vekselberg

Mit der überraschenden Platzierung von einer Million Sulzer-Aktien weckt der Schlüsselaktionär Viktor Vekselberg Befürchtungen.

Es ist die Nachricht des Tages: Der Ankeraktionär Renova trennt sich bei Sulzer von einer Million Aktien. Diese werden in einem beschleunigten Bieterverfahren voraussichtlich zu je 123,50 Franken bei neuen Investoren platziert.

Hinter der Beteiligungsgesellschaft Renova verbirgt sich niemand geringerer als Viktor Vekselberg. Der russische Milliardär war vor etwas mehr als zehn Jahren beim Industriekonzern aus Winterthur eingestiegen und hatte daraufhin die beiden damaligen Wegbegleiter Ronnie Pecik und Georg Stumpf ausgekauft.

Im hiesigen Berufshandel wird der ursprüngliche Einstandspreis Vekselbergs bei Sulzer auf 180 Franken je Aktie geschätzt. Weshalb sich der Ankeraktionär nun überraschend von einer Million Aktien trennt, darüber lässt sich bloss spekulieren.

Die satte Sonderdividende aus dem letzten Jahr sowie die Ausschüttungen seit dem Einstieg vor zehn Jahren aufgerechnet, dürfte die Rechnung geradeso aufgegangen sein.

Die Sulzer-Aktien im langjährigen Vergleich (Quelle: www.cash.ch).

Eine mögliche Erklärung wäre, dass Vekselberg mit dem Verkaufserlös Steuerschulden begleichen muss. Oder aber der Milliardär hat bei anderen Projekten Geldbedarf. Unternehmensspezifische Gründe werden der Beteiligungsreduktion von 63,4 auf 60,5 Prozent jedenfalls nicht nachgesagt.

Dass der Ankeraktionär einen "Ausstieg auf Raten" verfolgen könnte, wie einige Händler heute befürchten, halte ich für höchst unwahrscheinlich.

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Sulzer muss Akquisition

Sulzer muss Akquisition abblasen

Der Industriekonzern Sulzer muss die Übernahme der neuseeländischen Tiermedizin-Firma Simcro abblasen.

Aktualisiert um 07:28

Er konnte die nötige Genehmigung der neuseeländischen Behörden nicht innerhalb der erforderlichen Frist einholen. Die geplante Akquisition von Simcro, die im Mai bekannt gegeben worden sei, habe nicht abgeschlossen werden können, und der Aktienkaufvertrag sei annulliert worden, teilte Sulzer am Dienstag mit.

Simcro ist ein Lieferant von Verabreichungssystemen für Pharmazeutika in der Tiermedizin. Der Unternehmenswert wurde im Mai auf 90 Millionen Franken beziffert.

Sulzer will seine junge Gesundheits- und Kosmetiksparte (Applicator Systems) trotz des Rückschlags weiter strategisch ausbauen. Die kürzlich abgeschlossene Übernahme von Transcodent sei ein Schritt in diese Richtung, heisst es in der Mitteilung. Transcodent bietet Applikationssysteme für den Dentalmarkt an.

Der Winterthurer Pumpenspezialist Sulzer versucht, mit einem verstärkten Engagement im Gesundheits- und Kosmetikmarkt die bisher starke Abhängigkeit des Konzerns von den Konjunkturzyklen der Öl- und Gasindustrie etwas zu dämpfen.

(SDA)

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Pascal.Zueger
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Kommt nun die Zeit der Sulzer-Aktie?

Der Winterthurer Industriekonzern Sulzer kommt an der Börse in den letzten Jahren nicht so recht vom Fleck. Doch Experten trauen der Aktie einen deutlichen Anstieg zu.

Zum cash-Artikel: https://www.cash.ch/news/top-news/industriegruppe-kommt-nun-die-zeit-der...

Zyndicate
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Sulzer schliesst Akquisition

Sulzer schliesst Akquisition von JWC Environmental ab

Der Industriekonzern Sulzer hat die im Dezember angekündigte Übernahme der US-amerikanischen JWC Environmental LLC abgeschlossen. Das auf Abwasserbehandlung spezialisierte Unternehmen mit Hauptsitz in Santa Ana, Kalifornien, wird 2017 voraussichtlich einen Umsatz von 82 Mio USD erzielen.

11.01.2018 07:55

JWC ist ein Anbieter von betriebskritischen Produkten zur Reduzierung und Entfernung von Feststoffen aus kommunalen, industriellen und gewerblichen Abwässern, wie Schredder, Siebe und verschiedene Trennsysteme, wie Sulzer am Donnerstag mitteilt. Mit dieser Transaktion werde das Angebot für die Abwasserbehandlung um ergänzende Ausrüstung erweitert und der Zugang zum kommunalen und industriellen Abwassermarkt in den USA verbessert. Im Gegenzug will Sulzer die geografische Expansion von JWC in EMEA und Asien unterstützen.

Hinsichtlich des Wachstums der JWC-Märkte ausserhalb Nordamerikas werden erhebliche Umsatzsynergien erwartet. JWC wird als Teil der Sulzer-Division Pumps Equipment weitergeführt.

Bereits im Dezember machte Sulzer auch Angaben zum Umfang der Transaktion. Der Unternehmenswert von JWC berichtigt um ein erworbenes Steuerguthaben beläuft sich demnach auf 215 Mio USD. Dies entspreche ungefähr dem Zehnfachen des für 2018 erwarteten Gewinns auf Stufe EBITDA.

JWC erwirtschaftet den Grossteil des Umsatzes in Nordamerika. Daneben betreibt das Unternehmen Produktionsstätten in Kanada, Grossbritannien und China. JWC beschäftige insgesamt rund 230 Mitarbeitende.

cf/ra

(AWP)

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Sulzer erzielt 2017 mehr

Sulzer erzielt 2017 mehr Bestellungen

Sulzer hat im Geschäftsjahr 2017 klar mehr Bestellungen erhalten und auch mehr Umsatz erzielt. Allerdings ist dies vor allem auf Akquisitionen zurückzuführen.

28.02.2018 06:58

Organisch resultierte zumindest für den Umsatz ein Minus, wobei vor allem noch immer der Bereich Öl und Gas schwach läuft. Klar zugelegt haben die Gewinnziffern.Der Bestellungseingang erhöhte sich um knapp 13% auf 3,16 Mrd CHF und der Umsatz um 6,0% auf 3,05 Mrd. Organisch, das heisst bereinigt um Akquisitions- und Währungseinflüsse, ergaben sich Veränderungsraten von +2,2% bzw. -4,4%. Der Auftragsbestand lag per Ende Jahr mit 1,59 Mrd um knapp 4% unter dem Stand von Mitte 2017, wie Sulzer am Mittwoch mitteilte.

Die Bruttomarge des Bestellungseingangs erhöhte sich leicht um 0,4 Prozentpunkte auf 34,4%. Die Veränderungen des Geschäftsmix hätten den Margenrückgang wegen des Preisdrucks am Öl- und Gas- sowie Energiemarkt mehr als kompensiert, heisst es dazu.

"Wir waren 2017 kommerziell und operativ überaus erfolgreich und haben erreicht, was wir versprochen haben", lässt sich CEO Greg Poux-Guillaume zitieren. "Die Lage an den Öl- und Gasmärkten war weiterhin schwierig, aber die nachgelagerte Verarbeitung (Downstream-Segment) erholte sich allmählich."

Marge leicht verbessert

Der operative EBITA zog gegenüber dem Vorjahreswert um 6,9% auf 255,4 Mio CHF an und die entsprechende Marge um 10 Basispunkte auf 8,4%. Die Einsparungen von 61 Mio CHF durch das SFP-Programm (Sulzer Full Potential) sowie der Beitrag der Akquisitionen vermochten die negativen Auswirkungen des schwierigen Umfelds und einmalige Belastungen von 10 Mio CHF für die Division Chemtech mehr als auszugleichen.

Der Reingewinn (nach Minderheiten) fiel mit 83,2 Mio CHF um gut 40% höher aus als im Vorjahr. Die ordentliche Dividende soll indes unverändert bei 3,50 CHF zu liegen kommen.

Mit den Zahlen hat Sulzer die Erwartungen der Analysten hinsichtlich Auftragseingang und Umsatz erfüllt, mit den Gewinnziffern hingegen nicht. Der AWP-Konsens für den Bestellungseingang lag bei 3,16 Mrd, für den Umsatz bei 3,02 Mrd, für den EBITA bei 261 Mio und für den Reingewinn bei 105 Mio CHF.

Für das Geschäftsjahr 2018 erwartet Sulzer einschliesslich der Akquisitionen eine währungsbereinigte Zunahme des Bestellungseingangs zwischen 5 und 7% und des Umsatzes von 4 bis 6% sowie eine operative EBITA-Marge im Bereich von 9,5%. Das laufenden SFP-Programm soll den Angaben zufolge um ein Jahr verlängert werden, wobei das Sparziel auf 230 Mio CHF hinaufgesetzt wird.

(AWP)

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Blaues Hufeisen
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Einstiegskurse?

Ich meine schon, Abschlag -15%. Wird wohl nicht so heiss gegessen wie derzeit gekocht. Meldung von heute Mittag: "Sulzer-Sprecher: Zuversichtlich, dass US-Problem in wenigen Tagen gelöst wird"
-> Rebound auf CHF 125 sollte eigentlich drinliegen....

Domtom01
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unsicher

Wenn ich die Besitzverhältnisse mal aussen vor lasse, bleibt bei mir Skepsis. Auch mit weniger als 50% Aktienbesitz ist "er" immer noch ein Problem. 

Doch auch der Chart allein rechtfertigt bei mir Zurückhaltung. Ist schon gut gelaufen und mit dem heutigen Absturz wurde der Chart schwer verletzt. 

Unter solchen Umständen versuche ich nicht zu traden.

gertrud
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UBS hat das Rating für Sulzer

UBS hat das Rating für Sulzer heute ausgesetzt

" . . . restricted due to legal, regulatory, contractual or other considerations"

schon erstaunlich, was das für Auswirkungen hat. Aber auch verständlich, die wollen einfach auf der sicheren Seite bleiben.
NIcht zu unterschätzen, solche Kettenreaktionen.

BlackJack
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Einstiegskurse...

guter Zeitpunkt um in ein paar Tagen hier einzusteigen, dann hat sich das ganze mit der Beteiligung (VV) wieder gelegt, dies hat heute ja auch die UBS gemerkt...

Goldi
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SUN mittlerweile auf 99.30 Franken...

Nachdem die US Banken in vorauseilendem Gehorsam die Sulzerkonti in den USA gesperrt haben.

Vielleicht sind das jetzt Einstiegskurse?

 

Goldi

spesenmoos
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Einstieg

Ja - das sind Einstiegskurse und Reboundchance von 20%, aber auch Risiko dass es nochmals 10% runtergeht. 

Aber wir reden von Sulzer und nicht von einer Biotechbude. Auch wenn es jetzt rüttelt, das Sanktionsrisiko USA ist eingepreist...

Domtom01
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und von VV

VV ist ein grosses Handcap, zumindest im Moment. Wegen ihm ist Sulzer abgeschmiert, bzw. aus politischen Gründen. Das kann sich alles sehr schnell wieder auflösen oder eben auch nicht. Falls nicht, dann geht das Trauerspiel noch lange weiter und wird seine Spuren hinterlassen, gerade auch im Absatz.

Einstieg für mich verfrüht. 

 

Krokodil
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Wieder einmal legt die Migros

Wieder einmal legt die Migros Bank ihre schützende Hand über die Köpfe der unbedarften Anleger.  Anders kann ich mir nicht erklären, weshalb die Sulzer Aktie für den E-Banking Handel gesperrt ist!

spesenmoos
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Post

Bei der Postfinance kann ich munter draufloskaufen, weiss nicht ob das besser ist...

Domtom01
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Migros Bank

Für mich ist die Migros auch bestenfalls eine Supermarktkette. Als Bank zum Handeln von Wertpapieren oder für Hypotheken total ungeeignet, gleicher unterirdischer Level wie postfinance. Für beruflich Aktive nicht zu empfehlen. Habe beide mal in meiner "Investor-Jugendzeit" ausprobiert und schnell gemerkt: Nichts für mich! 

gertrud
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Bei der UBS lassen sich

Bei der UBS lassen sich Sulzer und alle Derivate drauf auch nicht mehr handeln. Vorauseilender Gehorsam, aber eben, die sind gebrannt.
Eigentlich sollte die SIX entscheiden, was noch geht und was nicht.

Nichts gegen die Migrosbank! Ich finde das voll in Ordnung, wenn eine Bank günstig ist, dafür aber nicht den vollen Service bietet. Kann ja jeder selber entscheiden, bei wem er was macht. Ich habe nur UBS und MB, und kann mit dieser Kombination alles machen (ausser eben heute Sulzer und Strukis drauf).

 

Krokodil
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Alles klar. Und da die Migros

Alles klar. Und da die Migros Bank über UBS abwickelt, ist die Migros dieses Mal wohl nicht schuld!

Krokodil
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Die Restriktionen seitens der

Die Restriktionen seitens der USA gegenüber Renova, resp. Sulzer wurden bereits wieder aufgehoben,. Genau eine solche Entwicklung habe ich gestern schon erwartet und wollte deshalb zu Kursen um die 99 Franken Sulzeraktien kaufen. Dies haben die Oberen der UBS und CS vereitelt indem sie den Handel (auch fürs Nostro?) gesperrt haben. Und was war mit der FINMA. Guten Tag allerseits. 

Blaues Hufeisen
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Aufhebung der US-Sanktionen ist das eine...

Sulzer beabsichtigt aber, das übernommene Aktienpaket wieder zu platzieren. Wenn man bedenkt, dass Sulzer die 5 Mio. Aktien zu einem sehr vorteilhaften Preis übernehmen kann, dürften da Dutzende Millionen Gewinn zusätzlich hängenbleiben. Freude herrscht, zumindest heute....

Domtom01
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Die Konten wurden in den USA

Die Konten wurden in den USA aber noch nicht wieder frei gegeben.

Aber sicher eine gute Gelegenheit, schnell was abzukassieren (Traden)!

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@Domtom01

@Domtom01

Ich weiss nicht wie Du das siehst, aber wer heute Aktien von VV-Beteiligungsunternehmen besitzt, wird sich freuen Smile

S+B führt die Tagesgewinnerliste (wenn auch wohl nur paar Minuten), Sulzer wird die Poleposition demnächst übernehmen. Bei schlechten News kann es weh tun, in der Tat, aber bei guten News rauschen die Aktien ab Smile Es gibt also nicht immer nur Nach- sondern eben auch Vorteile Wink

Domtom01
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deshalb traden*yes3*

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Sulzer mit Rekordaufträgen im

Sulzer mit Rekordaufträgen im 1. Quartal - Kosten durch US-Sanktionen von 10 Mio

Der Winterthurer Industriekonzern Sulzer ist mit viel Schwung ins neue Geschäftsjahr gestartet. Der Bestellungseingang legte im ersten Quartal um 18,8 Prozent auf 900,2 Millionen Franken zu. Das ist ein neuer Rekord. Gleichzeitig ist Sulzer zum Normalbetrieb zurückgekehrt, nachdem US-Sanktionen gegen den russischen Oligarchen Viktor Vekselberg das Unternehmen in der vergangenen Woche in Existenznöte gebracht hatten.

19.04.2018 07:33

Die vorübergehenden Sanktionen dürften einmalige Kosten von rund 10 Millionen Franken verursachen, teilte Sulzer am Donnerstag in einem Communiqué mit. Darin enthalten seien Kosten für Rechtshilfe sowie kurzzeitige Unterauslastung und anschliessende Nachproduktionen in den US-Fabriken. Das Unternehmen erwartet keine Auswirkungen der Sanktionen über das Jahr 2018 hinaus.

Am 6. April hatte die US-Regierung harte Sanktionen gegen russische Oligarchen, Regierungsvertreter und Firmen verhängt. Washington begründete die Sanktionen allgemein mit "andauernden und immer dreisteren boshaften Aktivitäten der russischen Regierung überall in der Welt". Die Börse in Moskau brach daraufhin ein, eine Reihe von Oligarchen verloren Milliarden.

Die Sanktionen schlugen auch auf Schweizer Firmen durch, die zu mehr als 50 Prozent im Besitz von russischen Personen oder Unternehmen sind, die auf der Sanktionsliste stehen. Darunter war auch Sulzer, das sich bei Verhängung der Sanktionen zu 63,4 Prozent im Besitz des Oligarchen Viktor Vekselberg befand.

EXISTENZNÖTE

Dies brachte den Traditionskonzern in Existenznöte. Bankkonten wurden blockiert. Sulzer konnte auf der ganzen Welt keine Überweisungen mehr in Dollar machen. "Wir konnten teilweise die Angestellten nicht mehr zahlen, wir konnten keine neuen Aufträge annehmen, wir waren gelähmt", sagte Konzernchef Greg Poux-Guillaume anfangs Woche im Schweizer Fernsehen.

In einer Notfallübung kaufte Sulzer eigene Aktien im Wert von 546 Millionen Franken von Vekselbergs Firma Renova zurück, damit der Anteil von Vekselberg unter die Schwelle von 50 Prozent sank. Renova hält gemäss letzten Angaben nun noch 48,83 Prozent an Sulzer.

Damit gelang der Befreiungsschlag: Die US-Behörde OFAC, die ausländische Vermögenswerte kontrolliert, segnete den Deal ab. Damit konnte Sulzer den Normalbetrieb wieder aufnehmen. Dies betrifft vor allem die USA, die fast einen Viertel zum Konzernumsatz beisteuern. Im letzten Jahr hatte Sulzer dort mehr als 700 Millionen Franken erwirtschaftet. Die Kunden seien Sulzer gegenüber loyal geblieben, teilte der Konzern am Donnerstag weiter mit.

Aber nicht nur das US-Geschäft war blockiert. Vor allem im Öl- und Gassektor, der mehr als 45 Prozent am Umsatz ausmacht, wickelt Sulzer auch mit in anderen Ländern Geschäfte in US-Dollar ab, wenn auch weit weniger umfangreich.

ALLE SPARTEN KRÄFTIG IM PLUS

Und gerade der Öl- und Gassektor trug zu dem Auftragsrekord im ersten Quartal bei. In der Pumpensparte kletterten die Bestellungen um gut ein Viertel auf 350,1 Millionen Franken. In der Sparte Servicelösungen für rotierende Maschinen legten die Aufträge um 9,1 Prozent auf 292,6 Millionen Franken zu.

Bei Chemtech gelang eine Steigerung von einem Fünftel auf 147,3 Millionen Franken. Und bei der Sparte Systeme für das Applizieren von Flüssigkeiten nahmen die Bestellungen um 18,5 Prozent auf 118,6 Millionen Franken zu.

Sulzer zeigte sich überzeugt, die Ziele für 2018 zu erreichen und bestätigte seine Prognosen. Der Bestellungseingang dürfte um 5 bis 7 Prozent und der Umsatz um 4 bis 6 Prozent steigen. Beim operativen EBITA werde eine Marge von rund 9,5 Prozent angepeilt.

jb/tp

(AWP)

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Sulzer erhält Grossauftrag

Sulzer erhält Grossauftrag von General Electric in Indien

Der Industriekonzern Sulzer hat vom US-Riesen General Electric (GE) einen Grossauftrag in Indien erhalten.

24.04.2018 07:37

Das Winterthurer Traditionsunternehmen liefert 21 Speisewasserpumpsysteme an GE India. Die Pumpen seien für drei neue thermische Kraftwerke im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh bestimmt, teilte Sulzer am Dienstag in einem Communiqué mit.

Die Pumpen würden zwischen Mitte 2018 und Mitte nächsten Jahres geliefert. Im Lieferumfang enthalten seien 21 Kesselspeisepumpen und 21 Vorpumpen. Die Pumpensysteme würden in Indien entwickelt, montiert und gepackt, hiess es weiter. Sulzer investiere in Indien sowohl in Mitarbeiter, als auch in die Standorte. In der Metropole Mumbai baue der Schweizer Konzern zurzeit einen neuen Pumpenteststand.

Wie hoch der Grossauftrag ist, gab Sulzer nicht bekannt. Es handle sich um einen tieferen zweistelligen Millionen-Betrag, sagte ein Sprecher auf Anfrage.

(AWP)

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Zyndicate
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Spekulationen um Ausstieg von

Spekulationen um Ausstieg von Viktor Vekselberg bei Sulzer

Wegen der Sanktionen der USA gegen Viktor Vekselberg und weitere russische Bürger könnte Vekselberg die Kontrolle über seine Beteiligungen verlieren.

29.04.2018 17:26

So zumindest lauten die Gedankenspiele in einem Artikel der "Schweiz am Sonntag". Demnach hat Vekselberg Schwierigkeiten, den Kredit über rund 1 Milliarde Franken, den er zur Übernahme des Mehrheitspakets an Sulzer aufnehmen musste, zu bedienen.

Bisher habe er die Zinsen aus den Dividenden seiner Beteiligungen an Sulzer und Oerlikon zahlen können. Mit den Sanktionen der USA ist dieser Geldstrom aber unterbrochen, was auch das Banken-Konsortium weiss, an dem unter anderem die Credit Suisse oder JP Morgan beteiligt sind.

In dieser Gruppe von fünf Banken würden nun Planspiele gewälzt, was im Fall eines Zahlungsverzugs zu tun sei, so die Zeitung, welche sich dabei auf "gut informierte Kreise" stützt. Zwei Szenarien stünden dabei im Vordergrund. Im einen würde die Sberbank, welche mit 700 Millionen Franken den Grossteil des Kredites gewährt, auch den Rest auf die eigenen Bücher nehmen, was einer Rettung von Vekselberg durch den russischen Staat gleichkäme. Die Sberbank könnte dann im Fall eines Zahlungsverzugs das Sulzer-Aktienpaket von 63% verkaufen.

Im zweiten Szenario könnten die internationalen Banken die verpfändeten Sulzer-Papiere am freien Markt zu Geld machen. Die Aktien würden dabei während 90 Tagen gemeinsam angeboten, misslänge auf diese Art ein Verkauf, würde das weitere Vorgehen unter den Banken beraten. Auf diese Art bekämen neue Investoren die rund 21 Prozent aller Sulzer-Aktien, welche der Bankengruppe im ersten Rang verpfändet seien und Vekselbergs Anteil an Sulzer würde entsprechend sinken.

(AWP)

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sarastro
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Vekselberg

Vielleicht erinnert sich noch jemand, mit welchen Tricks Vekselberg sich die Aktienmehrheit an Sulzer heimlich aneignen konnte (mit gütiger Hilfe der Zürcher Kantonalbank). Sollte ihm dieses Aktienpaket durch die US-Sanktionen abhanden kommen, würde sich mein Mitleid in engen Grenzen halten.

Für den Aktienkurs von Sulzer könnten sich Änderungen abzeichnen, falls rund die Hälfte aller Aktien auf dem Markt versilbert werden müsste.

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