Sulzer

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21.04.2017 | 08:49#SULZER – UBS erhöht auf Buy!

(wirtschaftsinformation.ch) – Die UBS hat heute Morgen das Anlagerating von SULZER (CHF 106.30) von „Neutral“ auf „Buy“ und das Kursziel von CHF 117 auf CHF 125 erhöht. Der zuständige Branchenanalyst begründet diese Anpassung mit seiner Überzeugung, dass SULZER auf einem guten Weg sei, die ambitionierten Ziele des Effizienz-Programms zu erreichen. Dieses sollte die Kostenbasis deutlich reduzieren. Zudem dürften die Investitionsausgaben im Öl- und Gassektor in diesem Jahr ihren Tiefpunkt erreichen. Zwar werde das laufende Jahr nochmals herausfordernd. Mit dem sich aufhellenden Ausblick für die Öl- und Gasbranche sollte SULZER aber als einer der Gewinner in einem wieder anziehenden Markt hervorgehen.

Zyndicate
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Sulzer verdoppelt

Sulzer verdoppelt Produktionsfläche in deutschem Werk

Der Industriekonzern Sulzer vergrössert das Produktionswerk von GEKA im deutschen Bechhofen.

17.07.2017 07:35

 Mit dem Bau eines neuen Gebäudes werde die Fertigungsfläche mit zusätzlichen 12'000 m2 fast verdoppelt, teilte die Gesellschaft am Montag mit. Damit verbunden sei die Schaffung von über 250 neuen Arbeitsplätzen. Zum Umfang der Investitionen wurden keine Angaben gemacht.

Der Bau eines neuen Fertigungsgebäudes sei notwendig geworden, da GEKA in den letzten beiden Jahren signifikant gewachsen sei. Da Sulzer für das Beauty-Geschäft von GEKA ambitionierte Wachstumsziele habe und die Wertschöpfungskette erweitern möchte, sei es wichtig, dass neue Fertigungskapazitäten aufgebaut würden, heisst es weiter.

Die Bauarbeiten sollen noch 2017 begonnen und voraussichtlich Ende 2018 abgeschlossen sein werden. Durch die Vergrösserung des Werkes in Bechhofen werden gemäss Mitteilung mittelfristig mehr als 1'000 Mitarbeitende bei GEKA arbeiten. Zudem würden weitere Entwicklungsmöglichkeiten für bestehende und neue Mitarbeitende geschaffen.

(AWP)

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Sulzer holt im H1 mehr

Sulzer holt im H1 mehr Aufträge - Umsatz organisch und Reingewinn tiefer

(Durchgehend ergänzt, Wachstum Auftragseingang Q1 korrigiert) - Der Industriekonzern Sulzer hat im ersten Semester 2017 deutlich mehr Bestellungen erhalten, wobei der Grossteil des Zuwachses auf Akquisitionen zurückzuführen ist. Bereinigt um diese resultierte noch ein leichtes Plus, während der Umsatz organisch gesehen schrumpfte. Rückläufig waren auch der EBIT und der Reingewinn. Der Ausblick auf das Gesamtjahr wurde mit Blick auf den Auftragseingang erhöht, die Umsatz- und Margenguidance wurde dagegen bestätigt.

27.07.2017 07:37

Der Auftragseingang erhöhte sich um 12,0% auf 1,59 Mrd CHF. Bereinigt um Währungs- und vor allem Akquisitionseffekte ergab sich noch ein Plus von 1,9%, nach +2,0% im ersten Quartal. Übernahmen trugen insgesamt 10,6% zum Auftragswachstum bei, wie Sulzer am Donnerstag mitteilt. Insgesamt belief sich der 2016 zugekaufte Bestellungseingang auf 150 Mio CHF. Der Auftragsbestand lag Ende Juni mit 1,65 Mrd CHF um knapp 15% über dem Stand von Ende Dezember.

Der Bestellungseingang im Öl- und Gasmarkt habe sich auf einem tiefen Niveau stabilisiert, wobei im Downstream-Segment erhöhte Aktivität zu verzeichnen gewesen seien. Im Energiemarkt habe sich der Bestellungseingang dank des Beitrags der übernommenen Rotec verbessert und im Wassermarkt seien die Aufträge vor allem wegen des Bereichs Engineered Water zurückgegangen.

UMSATZ GEHT ORGANISCH KLAR ZURÜCK

Der Umsatz legte um 3,4% zu auf 1,43 Mrd CHF, wogegen organisch ein Minus von 6,7% resultierte. Dieser Rückgang wird vor allem auf das Geschäftsfeld Öl und Gas zurückgeführt.

Der operative EBITA verbesserte sich um 7,5% auf 106,1 Mio und die entsprechende Marge um 30 Basispunkte auf 7,4%. Hier hätten die Einsparungen des SFP-Programms von 26 Mio CHF die negativen Auswirkungen des anspruchsvollen Marktumfelds mehr als ausgeglichen.

Der EBIT ging dagegen um gut 32% auf 55,3 Mio CHF zurück. Im Vorjahr fiel hier ein positiver Effekt aus der Pensionskasse an, welcher nun wegfällt. Das Betriebsergebnis war zudem beeinträchtigt durch Restrukturierungsaufwand und die Kosten des SFP-Programms. Der Reingewinn der Aktionäre reduzierte sich um knapp 27% auf 36,9 Mio CHF.

Das Sulzer Full Potential-Programm (SFP) ist laut Mitteilung auf Kurs, bis Ende Jahr weitere Einsparungen in der Höhe von 40 bis 60 Mio CHF zu bringen. Bis Ende 2018 soll der Wert weiterhin auf insgesamt 200 Mio CHF ansteigen. Bisher habe das Programm geholfen, die Herausforderungen des Marktes abzufedern, sobald aber die Markterholung einsetze, werde es auch zur Margensteigerung beitragen.

Mit den ausgewiesenen Zahlen hat Sulzer die Erwartungen der Analysten in etwa erreicht, besser mit Auftragseingang und EBITA, eher knapp mit Umsatz, EBIT und Reingewinn.

PUMPS EQUIPMENT FÄLLT IN DIE VERLUSTZONE

Die grösste Division Pumps Equipment verzeichnete währungsbereinigt einen etwas höheren Bestellungseingang von 591 Mio CHF, organisch blieb er "weitgehend stabil". Hier verzeichnete der Öl- und Gasmarkt ein Wachstum, wogegen der Energie- und der Wassermarkt rückläufig waren. Der Markt allgemeine Industrie legte dank der Akquisition von Ensival Moret zu.

Der Umsatz der Division war dagegen mit 529 Mio organisch gesehen rückläufig. Dies sei hauptsächlich auf das Timing von Projekten sowie das "signifikant" tiefere Umsatzvolumen im Öl- und Gasmarkt als Folge des niedrigen Bestellungseingangs im Vorjahr zurückzuführen. Deshalb fiel auch der operative EBITA mit -12,7 Mio CHF in den negativen Bereich. Für das Gesamtjahr wird hier aber das Erreichen des Breakeven prognostiziert.

In der Service-Division Rotating Equipment Services nahmen die Bestellungen organisch gesehen leicht zu, während der Umsatz ein wenig zurückging. Die EBITA-Marge verbesserte sich um 20 Basispunkte auf 12,4%. Die Division Chemtech legte dagegen dank des Trenntechnologiegeschäfts kräftig zu und verbesserte die operative Marge auf 4,9% klar.

PROGNOSE FÜR BESTELLUNGSEINGANG ERHÖHT

Die neu gebildete Division Applicator Systems verzeichnete einen Bestellungseingang von 210 Mio sowie einen Umsatz von 209 Mio CHF und legte damit beinahe so kräftig zu wie Chemtech. Die Marge lag mit 21,6% auf einem vergleichsweise hohen Niveau, fiel dabei gegenüber dem Vorjahr allerdings um 670 Basispunkte markant zurück.

Für das Gesamtjahr 2017 werden die Prognosen für Umsatz und operative Marge bestätigt, diejenigen für den Auftragsbestand dagegen erhöht. Der Bestellungseingang einschliesslich der 2016 getätigten Akquisitionen soll demnach um 7 bis 10% wachsen, bisher galt eine Prognose von 5 bis 8%. Weiterhin wird für das Umsatzwachstum ein Wert von 3 bis 5% anvisiert sowie für die EBITA-Marge ein solcher von 8,5%.

cf/cp

(AWP)

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Bestellungseingang von Sulzer

Bestellungseingang von Sulzer gestiegen - Ausblick erhöht

Sulzer hat in den ersten neun Monaten 2017 eine Zunahme des Bestellungseingangs verbuchen können.

26.10.2017 07:54

Konkret erhöhte sich der Bestellungseingang von Sulzer um 15,5 Prozent auf 2,38 Milliarden Franken. Bereinigt um Währungseffekte beläuft sich das Plus auf 15,3 Prozent, Akquisitionen ausgeklammert auf 3,7 Prozent. Auch den Ausblick für den Bestellungseingang 2017 erhöht Sulzer: Neu wird mit einem Plus von 10 bis 12 Prozent gerechnet, wie aus einer Mitteilung vom Donnerstag hervorgeht.

Alleine im dritten Quartal wurde eine Zunahme der Auftragseingänge um 21,5 Prozent verzeichnet, wobei auch dieser Wert durch Währungs- und Akquisitionseffekte beeinflusst war. Zudem bewegten sich die Bestellungen im dritten Quartal des Vorjahres auf eher tiefem Niveau. In Lokalwährungen gerechnet beträgt das Plus 19,9 Prozent, rein organisch betrachtet 7,5 Prozent.

Über neun Monate weisen alle vier Divisionen des Konzerns einen höheren Bestellungseingang als im Vorjahr aus. Wesentliche Ursache dafür sei die positive Entwicklung der Bestellungen aus dem Öl- und Gasmarkt und aus der allgemeinen Industrie, so Sulzer. Insbesondere bei Chemtech und Pumps Equipment seien einige grössere Aufträge verzeichnet worden.

Sulzer hat mit den vorgelegten Zahlen die Erwartungen der Analysten grösstenteils übertroffen. Der AWP-Konsens für den Bestellungseingang lag bei 2,34 Mrd CHF.

Sulzer aktualisiert auch die Prognose zum Bestellungseingang 2017: Neu wird von einem Plus zwischen 10 und 12 Prozent ausgegangen. Die bisherige Prognose lautete auf ein Plus von 7 bis 10 Prozent. An den übrigen Prognosen hält die Sulzer-Führung fest. So wird einschliesslich der 2016 getätigten Akquisitionen beim Umsatz mit einem Wachstum zwischen 3 bis 5 Prozent gerechnet und die EBITA-Marge soll bei rund 8,5 Prozent liegen.

(AWP)

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Rätselraten um die Sulzer

Rätselraten um die Sulzer-Platzierung durch Vekselberg

Mit der überraschenden Platzierung von einer Million Sulzer-Aktien weckt der Schlüsselaktionär Viktor Vekselberg Befürchtungen.

Es ist die Nachricht des Tages: Der Ankeraktionär Renova trennt sich bei Sulzer von einer Million Aktien. Diese werden in einem beschleunigten Bieterverfahren voraussichtlich zu je 123,50 Franken bei neuen Investoren platziert.

Hinter der Beteiligungsgesellschaft Renova verbirgt sich niemand geringerer als Viktor Vekselberg. Der russische Milliardär war vor etwas mehr als zehn Jahren beim Industriekonzern aus Winterthur eingestiegen und hatte daraufhin die beiden damaligen Wegbegleiter Ronnie Pecik und Georg Stumpf ausgekauft.

Im hiesigen Berufshandel wird der ursprüngliche Einstandspreis Vekselbergs bei Sulzer auf 180 Franken je Aktie geschätzt. Weshalb sich der Ankeraktionär nun überraschend von einer Million Aktien trennt, darüber lässt sich bloss spekulieren.

Die satte Sonderdividende aus dem letzten Jahr sowie die Ausschüttungen seit dem Einstieg vor zehn Jahren aufgerechnet, dürfte die Rechnung geradeso aufgegangen sein.

Die Sulzer-Aktien im langjährigen Vergleich (Quelle: www.cash.ch).

Eine mögliche Erklärung wäre, dass Vekselberg mit dem Verkaufserlös Steuerschulden begleichen muss. Oder aber der Milliardär hat bei anderen Projekten Geldbedarf. Unternehmensspezifische Gründe werden der Beteiligungsreduktion von 63,4 auf 60,5 Prozent jedenfalls nicht nachgesagt.

Dass der Ankeraktionär einen "Ausstieg auf Raten" verfolgen könnte, wie einige Händler heute befürchten, halte ich für höchst unwahrscheinlich.

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Sulzer muss Akquisition

Sulzer muss Akquisition abblasen

Der Industriekonzern Sulzer muss die Übernahme der neuseeländischen Tiermedizin-Firma Simcro abblasen.

Aktualisiert um 07:28

Er konnte die nötige Genehmigung der neuseeländischen Behörden nicht innerhalb der erforderlichen Frist einholen. Die geplante Akquisition von Simcro, die im Mai bekannt gegeben worden sei, habe nicht abgeschlossen werden können, und der Aktienkaufvertrag sei annulliert worden, teilte Sulzer am Dienstag mit.

Simcro ist ein Lieferant von Verabreichungssystemen für Pharmazeutika in der Tiermedizin. Der Unternehmenswert wurde im Mai auf 90 Millionen Franken beziffert.

Sulzer will seine junge Gesundheits- und Kosmetiksparte (Applicator Systems) trotz des Rückschlags weiter strategisch ausbauen. Die kürzlich abgeschlossene Übernahme von Transcodent sei ein Schritt in diese Richtung, heisst es in der Mitteilung. Transcodent bietet Applikationssysteme für den Dentalmarkt an.

Der Winterthurer Pumpenspezialist Sulzer versucht, mit einem verstärkten Engagement im Gesundheits- und Kosmetikmarkt die bisher starke Abhängigkeit des Konzerns von den Konjunkturzyklen der Öl- und Gasindustrie etwas zu dämpfen.

(SDA)

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Pascal.Zueger
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Kommt nun die Zeit der Sulzer-Aktie?

Der Winterthurer Industriekonzern Sulzer kommt an der Börse in den letzten Jahren nicht so recht vom Fleck. Doch Experten trauen der Aktie einen deutlichen Anstieg zu.

Zum cash-Artikel: https://www.cash.ch/news/top-news/industriegruppe-kommt-nun-die-zeit-der...

Zyndicate
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Sulzer schliesst Akquisition

Sulzer schliesst Akquisition von JWC Environmental ab

Der Industriekonzern Sulzer hat die im Dezember angekündigte Übernahme der US-amerikanischen JWC Environmental LLC abgeschlossen. Das auf Abwasserbehandlung spezialisierte Unternehmen mit Hauptsitz in Santa Ana, Kalifornien, wird 2017 voraussichtlich einen Umsatz von 82 Mio USD erzielen.

11.01.2018 07:55

JWC ist ein Anbieter von betriebskritischen Produkten zur Reduzierung und Entfernung von Feststoffen aus kommunalen, industriellen und gewerblichen Abwässern, wie Schredder, Siebe und verschiedene Trennsysteme, wie Sulzer am Donnerstag mitteilt. Mit dieser Transaktion werde das Angebot für die Abwasserbehandlung um ergänzende Ausrüstung erweitert und der Zugang zum kommunalen und industriellen Abwassermarkt in den USA verbessert. Im Gegenzug will Sulzer die geografische Expansion von JWC in EMEA und Asien unterstützen.

Hinsichtlich des Wachstums der JWC-Märkte ausserhalb Nordamerikas werden erhebliche Umsatzsynergien erwartet. JWC wird als Teil der Sulzer-Division Pumps Equipment weitergeführt.

Bereits im Dezember machte Sulzer auch Angaben zum Umfang der Transaktion. Der Unternehmenswert von JWC berichtigt um ein erworbenes Steuerguthaben beläuft sich demnach auf 215 Mio USD. Dies entspreche ungefähr dem Zehnfachen des für 2018 erwarteten Gewinns auf Stufe EBITDA.

JWC erwirtschaftet den Grossteil des Umsatzes in Nordamerika. Daneben betreibt das Unternehmen Produktionsstätten in Kanada, Grossbritannien und China. JWC beschäftige insgesamt rund 230 Mitarbeitende.

cf/ra

(AWP)

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