Sulzer

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Sulzer erhöht

Sulzer erhöht Produktionskapazitäten in Finnland

Der Industriekonzern Sulzer hat den Startschuss für Investitionen in eine Sulzer-Fabrik im finnischen Kotka gegeben.

22.03.2021 09:50

Das Projekt ist auf die Digitalisierung und Automatisierung der Produktion ausgelegt und soll Lieferzeiten verkürzen. Das genaue Investitionsvolumen nennt der Konzern in einer Mitteilung vom Montag nicht.

Mit der Investition will der Konzern den Angaben zufolge zu den "fortschrittlichsten Standards" in der Branche aufschliessen. Zudem werde in der Nähe der Fabrik ein 5'300 Quadratmeter grosses Logistikzentrum für das Material und Komponenten in Betrieb genommen, um Lieferketten zu optimieren und Durchlaufzeiten zu verkürzen. Die Sulzer-Fabrik in Kotka sei eine der wichtigsten Anbieter von konfigurierten Prozesspumpen, Rührwerken und Turbokompressoren für den Weltmarkt. Das Werk umfasse einen Prüfstände im Industriemassstab und Forschungseinrichtungen.

Der Fahrplan für das Projekt sieht gemäss Mitteilung den Start im April 2021 vor und der Abschluss soll in der ersten Jahreshälfte 2022 erfolgen.

(AWP)

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Sulzer erhält weniger

Sulzer erhält weniger Bestellungen im ersten Quartal

Der Industriekonzern Sulzer hat im Startquartal deutlich weniger Bestellungen erhalten als in der Vorjahresperiode, welche noch wenig von der Corona-Pandemie beeinträchtigt wurde.

29.04.2021 07:55

Im Vergleich zum vierten Quartal nahm der Auftragseingang hingegen klar zu. Der bisherige Ausblick für 2021 wird bestätigt.

Konkret nahm der Auftragseingang um 9,6 Prozent auf 873,7 Millionen Franken ab, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Organisch, also bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte, lag das Minus bei 12,1 Prozent. Vor allem die beiden grössten Divisionen, Pumpen und Service, holten klar weniger Bestellungen herein, während die die Divisionen Chemtech und Applicator Systems zulegten. Die von Sulzer ausgewiesenen Zahlen lagen allerdings für alle Divisionen über den Erwartungen der Analysten.

Sulzer stellt für einmal die sequentielle Entwicklung in den Vordergrund, also den Vergleich mit dem vierten Quartal 2020. Hier ergab sich im Startquartal eine organische Verbesserung des Auftragseingangs um 7,1 Prozent. "Die starke Erholung, die wir in allen unseren Geschäftsbereichen seit dem Tief im Spätsommer 2020 gesehen haben, setzt sich damit fort", wird in der Mitteilung CEO Greg Poux-Guillaume zitiert. Im März sei das höchste Auftragsniveau seit mehr als einem Jahr erreicht worden.

Applicator Systems über Vor-Corona-Niveau

Die Aufträge in der Division Applicator Systems lägen gar bereits über dem Niveau von vor der Pandemie. "Wir liegen über unseren Erwartungen und werden das Wachstum in der zweiten Jahreshälfte weiter beschleunigen", so Poux-Guillaume.

Der Ausblick vom Februar für das Gesamtjahr 2021 wird bestätigt. Demnach wird eine währungsbereinigte, organische Zunahme des Bestellungseingangs zwischen 3 und 6 Prozent und des Umsatzes von 5 bis 7 Prozent sowie eine EBITA-Marge im Bereich von rund 10 Prozent erwartet.

Man lasse die Prognose unverändert, weil alle Geschäftsbereiche im Vergleich zum vierten Quartal wieder gewachsen seien und das erste Quartal bei allen Finanzindikatoren deutlich über dem Vorjahr liege, so Sulzer. Man werde die Vorhersage aber mit den Halbjahresergebnissen neu bewerten.

Im Juni will Sulzer einen Capital Markets Day mit Fokus auf die Division Applicator Systems sowie die erneuerbaren Lösungen von Chemtech abhalten.

(AWP)

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