Sunrise

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T15
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Sunrise

Hallo Zusammen

Ich weiss nicht ob es ok ist wenn ich hier ein Thread aufmache für Sunrise.

Die Firma wurde nun verkauft. Meine Frage, was bedeutet das für die Firma Sunrise? Mitarbeiter?

Ziel ist es von den Finanzinvestoren Firmen kleiner zu machen und weiter zuverkaufen!?

Wäre es evtl. möglich das Private Leute auch Aktien kaufen könnten?

http://www.20min.ch/finance/news/story/Retter-und-Absahner-16448473

equity holder
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Sunrise

Nein, denke nicht, dass Private Anleger Sunrise Aktien kaufen können. CVC Capitals hat Sunrise komplett übernommen, so wie ich das verstehe.

Wer nach vorne schauen will, muss erst mal zurück schauen:



http://www.youtube.com/watch?v=wdzzYkAfpDU

Mali-P
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Sunrise

Oh mann, wenn 20min recherchiert, dann kan man glaube ich gleich blick.ch lesen :roll: .

Muss aber sagen, dass es sicherlich auch für Sunrise rendiert, denn es wurde ja niemand gezwungen, was zu übernehmen. Coller wäre die Fusion mit Orange, aber das wurde ja leider abgelehnt :cry:

Grüsse

equity holder :"Meine Empfehlung fürs daytraden":

http://www.youtube.com/watch?v=G1RYH9bJkps&feature=related

PowerDau:"Ouw shit, das giit Ohrächräbs!Mach das niemeh"

Fine-Tuner
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Sunrise

...es gibt hartnäckige Gerüchte, dass Vodafone hinter dem Deal steht. ....wäre für mich absolut nachvollziehbar und würde als einzigstes Sinn machen....zeigt aber auch, dass Handybenutzer in der CH massiv abgezockt werden, heisst die Margen unanständig hoch sind.....bzw. der CH-Handymarkt der lukrativste der Welt ist......

Fine-Tuner

equity holder
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Sunrise

So wies ist, so sollte alles bleiben. Für 3 oder 4 Milliarden würde ich Sunrise auch gleich verkaufen. Was mit der Firma danach geschieht, wäre deren Sache (Solange nicht mein Name darauf steht).

Wer nach vorne schauen will, muss erst mal zurück schauen:



http://www.youtube.com/watch?v=wdzzYkAfpDU

Neu-SG
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Sunrise

Fine-Tuner wrote:

...es gibt hartnäckige Gerüchte, dass Vodafone hinter dem Deal steht. ....wäre für mich absolut nachvollziehbar und würde als einzigstes Sinn machen....zeigt aber auch, dass Handybenutzer in der CH massiv abgezockt werden, heisst die Margen unanständig hoch sind.....bzw. der CH-Handymarkt der lukrativste der Welt ist......

Fine-Tuner

stimmt. ich wohn an der Grenze zu Österreich und sehe dort manchmal die Angebote. Was die für Minutenpreise und inklusive erhalten ist extrem im Vergleich zur Schweiz. Dennoch: Sunrise war immer die Firma die wenigstens etwas in die Richtung "billiger" gemacht hat. Der teuerste Anbieter, der mittlerweile nicht mehr unbedingt das beste Netz und die beste Leistung (je nach Wohnort) bietet, ist und bleibt die Swisscom, die zu Handyzeiten-Start um die 1.50 Fr. pro Minute kassiert hat. Ich hab mir damals geschworen und das auch bisher durchgezogen, dass ich nie zu dieser Abzocker-Firma wechsle... (letzte Meile und all das Zeug)

Zyndicate
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Sunrise

Letzte Meile: Sunrise legt Beschwerde gegen Preise ein

Die Mitte Dezember verfügten Preise für den Teilnehmeranschluss (TAL) und die Interkonnektionsgebühren wurden 2010 gesenkt. Doch für Sunrise sind sie noch immer zu hoch. Sie haben gegen die von der Eidgenössischen Kommunikationskommission (ComCom) festgelegten Preise Beschwerde eingelegt.

Der mit 17.30 Franken (2009) respektive 16.70 Franken (2010) festgesetzte TAL-Preis sei gegenüber dem Jahr 2008 zwar erneut etwas gesenkt worden - sei aber nach wie vor zu hoch, gerade im Vergleich zum europäischen Mittel, teilte Sunrise mit.

Die überhöhten Preise resultieren laut Sunrise aus der nicht korrekten Umsetzung der LRIC-Methode, welche zu einer Diskriminierung der privaten Telekomdienstleister führt und letztlich wirksamen Wettbewerb verhindert. Sunrise hatte bereits im Dezember angekündigt, dass es einen Rekurs prüfe.

Swisscom verrechnet Kosten, die ihr nicht anfallen

In ihrem Verständnis der Methode nimmt die ComCom bzw. die Swisscom bei der Preisberechnung eine vollständige Neubewertung (Wiederbeschaffungsneuwert) der Netzinfrastruktur zu den aktuellen Baukosten vor.

Sunrise hat bereits verschiedentlich darauf hingewiesen, dass dieses Vorgehen überhöhte und diskriminierende Preise ergibt, da sowohl die Kabelkanalisationen als auch die Kupferkabel der letzen Meile grossteils bereits vor Jahrzehnten gebaut wurden und längst abgeschrieben sind.

Swisscom verrechnet ihrer Konkurrenz damit Kosten, die ihr selber nicht anfallen. Würde bei der Bewertung der Anlagen die Amortisation berücksichtigt (Wiederschaffungsrestwert), müsste Swisscom die Mitbenutzung ihres Netzes und damit insbesondere des TAL zu erheblich tieferen Preisen anbieten, als von der ComCom festgelegt.

Berechnung kostenorientierter Preise

Die LRIC-Methode führt laut ComCom zu wettbewerbsfördernden Preisen, indem die Konkurrenten einer marktbeherrschenden Anbieterin nur jene Kosten zu tragen haben, die effektiv von den beanspruchten Leistungen verursacht werden.

Die Kosten haben bei LRIC den Aufwendungen und Investitionen einer effizienten Anbieterin zu entsprechen, welche sich in einem wirksamen Wettbewerb behaupten muss.

Weiter zeichne sich die LRIC-Methode durch eine zukunftsgerichtete Betrachtungsweise aus, d.h. es dürfen keine Altlasten mitberücksichtigt werden.

Bei der Berechnung von Interkonnektionspreisen mit der LRIC-Methode werden neben den interkonnektionsbedingten Kosten auch ein Anteil an den Gemeinkosten sowie die branchenüblichen Kapitalkosten berücksichtigt.

Die Fernmeldediensteverordnung (FDV) des Bundesrates gibt vor, dass seit dem Jahr 2000 kostenorientierte Preise mit der international anerkannten und gebräuchlichen Berechnungsmethode LRIC (Long Run Incremental Costs) festzulegen sind.

Quelle: www.sf.tv

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Zyndicate
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Sunrise

Letzte Meile: Sunrise und Swisscom legen beide Beschwerde ein

Die Mitte Dezember verfügten Preise für den Teilnehmeranschluss (TAL) und die Interkonnektionsgebühren wurden 2010 gesenkt. Doch für Sunrise sind sie noch immer zu hoch. Sie haben gegen die von der Eidgenössischen Kommunikationskommission (ComCom) festgelegten Preise Beschwerde eingelegt. Auch die Swisscom selbst rekurriert – jedoch aus einem anderen Grund.

So sieht die letzte Meile aus: Ein Techniker kontrolliert die Telefonanschlüsse von Endkunden in einem Swisscom-Hauptverteiler. keystone

Die ComCom hatte im Dezember tiefere Preise für die Benutzung der letzten Meile verfügt. Als letzte Meile werden die Kupferkabelverbindungen zwischen den Swisscom-Telefonzentralen und den Hausanschlüssen bezeichnet.

Der mit 17.30 Franken (2009) respektive 16.70 Franken (2010) festgesetzte TAL-Preis wurde gegenüber dem Jahr 2008 erneut etwas gesenkt. Der Preis ist auch weniger, als die Swisscom ursprünglich in Rechnung gestellt hat. Aus Sicht der Sunrise ist der Betrag aber immer noch nicht tief genug, wie sie am Montag bekannt gab - auch mit Blick auf den europäischen Durchschnittspreis von umgerechnet rund 13 Franken.

Die überhöhten Preise resultieren laut Sunrise aus der nicht korrekten Umsetzung der LRIC-Methode, welche zu einer Diskriminierung der privaten Telekomdienstleister führt und letztlich wirksamen Wettbewerb verhindert. Sunrise hatte bereits im Dezember angekündigt, dass es einen Rekurs prüfe.

Swisscom verrechnet Kosten, die ihr nicht anfallen

In ihrem Verständnis der Methode nimmt die ComCom bzw. die Swisscom bei der Preisberechnung eine vollständige Neubewertung (Wiederbeschaffungsneuwert) der Netzinfrastruktur zu den aktuellen Baukosten vor.

Sunrise hat bereits verschiedentlich darauf hingewiesen, dass dieses Vorgehen überhöhte und diskriminierende Preise ergibt, da sowohl die Kabelkanalisationen als auch die Kupferkabel der letzen Meile grossteils bereits vor Jahrzehnten gebaut wurden und längst abgeschrieben sind.

Swisscom verrechnet ihrer Konkurrenz damit Kosten, die ihr selber nicht anfallen. Würde bei der Bewertung der Anlagen die Amortisation berücksichtigt (Wiederschaffungsrestwert), müsste Swisscom die Mitbenutzung ihres Netzes und damit insbesondere des TAL zu erheblich tieferen Preisen anbieten, als von der ComCom festgelegt.

Swisscom will auf Grundsatzentscheid warten

Die unterschiedliche Sichtweise hatte bereits eine Reihe von Verfahren ausgelöst: Weitere vor dem Bundesverwaltungsgericht hängige Beschwerden richten sich gegen die ComCom-Preise für die Mitbenützung der Mietleitungen und der Kabelkanäle von Swisscom.

Somit muss das Bundesverwaltungsgericht klären, wie die Preise berechnet werden sollen. Dieser Grundsatzentscheid steht kurz bevor: Beim Verfahren zu den Mietleitungen sei das Urteil «in Kürze» zu erwarten, sagte ein Swisscom-Sprecher.

Dieser Umstand hat die Swisscom veranlasst, gegen den ComCom-Entscheid vom Dezember zu rekurrieren: Swisscom wollte, dass die ComCom mit dem Entscheid zur letzten Meile zuwartet, bis das Gericht den Grundsatzentscheid gefällt hat.

Die Fernmeldediensteverordnung (FDV) des Bundesrates gibt vor, dass seit dem Jahr 2000 kostenorientierte Preise mit der international anerkannten und gebräuchlichen Berechnungsmethode LRIC (Long Run Incremental Costs) festzulegen sind.

Berechnung kostenorientierter Preise

Die LRIC-Methode führt laut ComCom zu wettbewerbsfördernden Preisen, indem die Konkurrenten einer marktbeherrschenden Anbieterin nur jene Kosten zu tragen haben, die effektiv von den beanspruchten Leistungen verursacht werden.

Die Kosten haben bei LRIC den Aufwendungen und Investitionen einer effizienten Anbieterin zu entsprechen, welche sich in einem wirksamen Wettbewerb behaupten muss.

Weiter zeichne sich die LRIC-Methode durch eine zukunftsgerichtete Betrachtungsweise aus, d.h. es dürfen keine Altlasten mitberücksichtigt werden.

Bei der Berechnung von Interkonnektionspreisen mit der LRIC-Methode werden neben den interkonnektionsbedingten Kosten auch ein Anteil an den Gemeinkosten sowie die branchenüblichen Kapitalkosten berücksichtigt.

Das Parlament hatte die letzte Meile der Ex-Monopolistin Swisscom von der Telefonzentrale zum Hausanschluss im Jahr 2007 geknackt. Mittlerweile haben rund 80 Prozent der Bevölkerung Zugang zu einem «entbündelten» Anschluss.

Quelle: www.sf.tv

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T15
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Sunrise... wer würde Aktien kaufen?

http://www.20min.ch/finance/news/story/30821664

Wäre hier im Forum jemand intressiert an der Firma?

:roll:

fonix11
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.....

ja ich, war ein Kind der ersten Stunde .. als Sachbearbeiter bei der Orginal Sunrise 1998

T15
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Re: .....

fonix11 wrote:

ja ich, war ein Kind der ersten Stunde .. als Sachbearbeiter bei der Orginal Sunrise 1998

das ist ja super... aber ich frag mich wieviel erfolg die Firma in Zukunft noch haben wird!?

Einige Probleme sehe ich mit CVC... man sieht ja für was die da sind...

Netzwerkbetrieb wurde ausgelagert an Alcatel und die Qualität nimmt immer mehr ab... im Moment stört es die Kunden nicht weil die Preise einfach sehr günstig sind... aber was wenn das ändert?

http://www.inside-it.ch/frontend/insideit?_d=_article&site=ii&news.id=23934

Zyndicate
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Sunrise

Fünf Jahre nach der Swisscom will auch Sunrise ins Fernsehgeschäft über die Telefonbuchse (IPTV) einsteigen. Das TV- Angebot soll Ende Jahr gestartet werden, teilte das Telekomunternehmen am Donnerstag mit. Dabei stützt sich Sunrise auf die Breitbandtechnik der Swisscom.

(sda) Über den genauen Umfang des TV-Angebots hielt sich Sunrise-Chef Oliver Steil im Gespräch mit der Nachrichtenagentur SDA bedeckt: Wieviele Sender verfügbar sein werden, wollte er noch nicht bekannt geben. Man sei derzeit mit den einzelnen Sendern in Verhandlungen.

Des weiteren umfasst Sunrise-TV Funktionen, die man auch von anderen Anbietern des digitalen Fernsehens kennt: Neben einer Aufnahmefunktion und einem elektronischen Programmführer würden auch Videos auf Abruf (Video on Demand) angeboten, sagte Steil.

Start mit Swisscom-Technik

Dabei kommt es zu einer Premiere: Um das TV in die Haushalte zu bringen, greift Sunrise erstmals auf die Breitbandinternet-Technik VDSL der Swisscom zurück. VDSL ist mit einer Höchstgeschwindigkeit von 20 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) deutlich schneller als die am meisten verbreiteten ADSL-Anschlüsse, die maximal 5 Mbit/s liefern.

Eine solch grosse Geschwindigkeit ist nötig, damit auch zwei hochaufgelöste HD-Kanäle gleichzeitig ruckelfrei in die gute Stube kommen. «Wir wollen zuerst auf VDSL sehen, testen, lernen», sagte Steil. Erst ein paar Monate später werde Sunrise-TV auch denjenigen Kunden angeboten, die mit der Technik ADSL2+ surfen.

Diese von Sunrise eingesetzte Technik kann aber mit einer Höchstgeschwindigkeit von 15 Mbit/s mit VDSL nicht ganz mithalten. Was dies für die Zahl der gleichzeitig nutzbaren HD-Kanäle heisst, ist noch nicht klar.

Lehrgeld

Die Swisscom war im November 2006 ins Fernsehgeschäft eingestiegen und hatte am Anfang Lehrgeld bezahlt. Auf den langsamen ADSL-Leitungen lief Bluewin TV nur schlecht. Ruckelnde Bilder und Tonprobleme waren die Folge. Später bot die Swisscom ihr TV-Angebot nur noch auf VDSL an.

Allerdings gibt es auch da Einschränkungen. Je weiter ein Haushalt von der nächsten Swisscom-Telefonzentrale oder vom - Quartierkasten entfernt ist, desto geringer wird die Geschwindigkeit der Leitung. Gewisse Kunden können deshalb keine HD-Kanäle empfangen.

Ende März schauten 469'000 Haushalte mit der Swisscom fern. Gleichzeitig hatte UPC Cablecom 495'000 Digitalfernseh-Kunden.

Für Sunrise ist der TV-Start auf VDSL ein erster Schritt, bis die Glasfasernetze bereit sind. Denn die Datenautobahnen der Zukunft bieten mit ihren viel höheren Geschwindigkeiten wesentlich grössere Möglichkeiten. Damit lässt sich beispielsweise auch 3D-Fernsehen übertragen.

Quelle: www.nzz.ch

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Zyndicate
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Die Details zum Sunrise-IPO
 

Sunrise gibt Details zum geplanten Börsengang bekannt. So sollen die Aktien des Telekom-Unternehmens am 6. Februar erstmals an der SIX Swiss Exchange gehandelt werden.

Das teilt Sunrise am Dienstag mit. Der Bookbuilding-Prozess beginne heute und ende voraussichtlich am oder vor dem 5. Februar.

Beim IPO sollen 17,3 bis 23,3 Mio neue Aktien zu einem Nennwert von 1 CHF in einer Preisspanne von 58 bis 78 CHF ausgegeben werden. Darüber hinaus verkauft die heutige Besitzerin CVC 4,3 Mio Papiere aus ihrem Bestand. Ausserdem gibt es laut der Medienmitteilung eine Mehrzuteilungsoption von maximal 4,1 Mio Stück aus bestehenden Papieren.

Kapitalisierung um 3 Milliarden

Die Preisspanne führt laut der Mitteilung zu einer Marktkapitalisierung des Unternehmens von 2,8 bis 3,3 Mrd CHF. Durch das IPO, das in erster Linie eine Kapitalerhöhung ist, sollen dem Unternehmen Mittel in der Höhe von 1,35 Mrd CHF zufliessen. Mit diesem Geld will das Unternehmen seine Schuldenlast von 2,9 Mrd CHF reduzieren, wie das Unternehmen schon früher mitgeteilt hat.

Nach Abschluss des IPO wird der Streubesitz laut der Mitteilung 51,1% bis 57,2% (vor Ausübung der Mehrzuteilungsoption) rsp. 58,8% bis 65,7% (bei vollständiger Ausübung der Mehrzuteilungsoption) betragen. Die zugesagte Sperrfrist von CVC betrage sechs Monate, heisst es weiter.

Sunrise ist das zweitgrösste Telekommunikationsunternehmen der Schweiz. Es beziffert den Marktanteil im Mobilfunk auf 27% und beim Festnetz-Breitbanddienst auf 9%. Die Zahl der Kundenverbindungen wird mit 3,3 Millionen angegeben. Das IPO von Sunrise ist der erste Börsengang in der Schweizer Telekombranche seit 1998, als die Swisscom teilweise privatisiert wurde.

(AWP)

 

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hakd
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Sunrise-IPO

Zyndicate hat am 27.01.2015 - 08:25 folgendes geschrieben:

Die Details zum Sunrise-IPO
 

Sunrise gibt Details zum geplanten Börsengang bekannt. So sollen die Aktien des Telekom-Unternehmens am 6. Februar erstmals an der SIX Swiss Exchange gehandelt werden.

Das teilt Sunrise am Dienstag mit. Der Bookbuilding-Prozess beginne heute und ende voraussichtlich am oder vor dem 5. Februar.

Beim IPO sollen 17,3 bis 23,3 Mio neue Aktien zu einem Nennwert von 1 CHF in einer Preisspanne von 58 bis 78 CHF ausgegeben werden. Darüber hinaus verkauft die heutige Besitzerin CVC 4,3 Mio Papiere aus ihrem Bestand. Ausserdem gibt es laut der Medienmitteilung eine Mehrzuteilungsoption von maximal 4,1 Mio Stück aus bestehenden Papieren.

Kapitalisierung um 3 Milliarden

Die Preisspanne führt laut der Mitteilung zu einer Marktkapitalisierung des Unternehmens von 2,8 bis 3,3 Mrd CHF. Durch das IPO, das in erster Linie eine Kapitalerhöhung ist, sollen dem Unternehmen Mittel in der Höhe von 1,35 Mrd CHF zufliessen. Mit diesem Geld will das Unternehmen seine Schuldenlast von 2,9 Mrd CHF reduzieren, wie das Unternehmen schon früher mitgeteilt hat.

Nach Abschluss des IPO wird der Streubesitz laut der Mitteilung 51,1% bis 57,2% (vor Ausübung der Mehrzuteilungsoption) rsp. 58,8% bis 65,7% (bei vollständiger Ausübung der Mehrzuteilungsoption) betragen. Die zugesagte Sperrfrist von CVC betrage sechs Monate, heisst es weiter.

Sunrise ist das zweitgrösste Telekommunikationsunternehmen der Schweiz. Es beziffert den Marktanteil im Mobilfunk auf 27% und beim Festnetz-Breitbanddienst auf 9%. Die Zahl der Kundenverbindungen wird mit 3,3 Millionen angegeben. Das IPO von Sunrise ist der erste Börsengang in der Schweizer Telekombranche seit 1998, als die Swisscom teilweise privatisiert wurde.

(AWP)

 

Wie kann man für den IPO von Sunrise Aktien zeichnen ?  Weiss jemand Bescheid darüber ?

 

bscyb
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hakd hat am 30.01.2015 - 14:23 folgendes geschrieben:

Zyndicate hat am 27.01.2015 - 08:25 folgendes geschrieben:

 

Wie kann man für den IPO von Sunrise Aktien zeichnen ?  Weiss jemand Bescheid darüber ?

 

Normalerweise nur wenn man bevorzugter Kunde (mit siebensteilligem Konto) bei einer der federführenden Banken ist...

Ich verstehe das Interesse an diesem IPO nicht, die Preissetzug scheint mir recht hoch und der Schweizer Markt gesättigt:

Kapitalisierung um 3 Milliarden

Die Preisspanne führt laut der Mitteilung zu einer Marktkapitalisierung des Unternehmens von 2,8 bis 3,3 Mrd CHF.

Die Schweizer sind zudem wechselfaul (pro Jahr zahlen sie Milliarden zuviel "dank" falschen Abos, für 80-90% wären Aldi Mobile und M-Budget One der Migros besser und günstiger, siehe Comparis).

Wenn Orange zudem unter dem neuen Besitzer 2015 einen Preiskrieg anzettelt ist das auch keine gute Voraussetzung für Sunrise (oder eine allfällige Dividende von Sunrise in Zukunft).

Einzige Fantasie bleibt eine erneute Uebernahme durch einen ausländischen Investor (wie bei Orange kürzlich), hätte man den gefunden wäre aber das IPO nicht nötig...

Zyndicate
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Sunrise geht mit 68 Franken an die Börse
 

Der Börsengang von Sunrise soll wie geplant am heutigen Freitag über die Bühne gehen. Im Rahmen des Bookbuildings wurden 29,3 Millionen Papiere zu 68 Franken platziert, wie das Unternehmen mitteilt.

Damit liegt der Ausgabepreis genau in der Mitte der angepeilten Bandbreite von 58 bis 78 CHF. Das Angebot war den Angaben zufolge zum Angebotspreis mehrfach überzeichnet. Daher habe sich der Eigner CVC bereit erklärt, die Erstemission um 5,0 Millionen Aktien aufzustocken, heisst es.

CVC hat somit aus dem eigenen Bestand 9,3 Millionen Aktien abgetreten. Zudem sei den Konsortialbanken eine Mehrzuteilungsoption von 4,1 Millionen Namensaktien gewährt worden. Diese könne bis zum 8. März ganz oder teilweise ausgeübt werden. Der Streubesitz von Sunrise belaufe sich auf 65% (vor Geenshoe), resp. 75% (vollständige Ausübung der Mehrzuteilungsoption).

Den Erlös aus dem IPO beziffert Sunrise auf rund 1,36 Mrd CHF, die implizierte Marktkapitalisierung zum Angebotspreis belaufe sich auf 3,06 Mrd. Damit handle es sich um den grössten Börsengang in der Schweiz seit 2006 und den grössten Telekom-IPO in der Region EMEA seit 2004.

(AWP)

 

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Sunrise hat mit Börsengang bekannte Grossaktionäre erhalten

17.02.2015 07:53



Zürich (awp) - Das Telekommunikationsunternehmens Sunrise hat beim Börsengang namhafte Investoren erhalten. So besitzt der Staatsfonds Singapurs (GIC), der auch Grossinvestor bei der UBS (7,07%) und Straumann (13,79%) ist, 3,11% der Aktien und der bekannte Fondsverwalter FIL Limited (Fidelity International, Bermuda) 3,2%. Dies geht aus Beteiligungsmeldungen hervor, die am Dienstag von der Schweizer Börse publiziert wurden.

Beim Börsengang von Sunrise am 6. Februar verringerte die bisherige Besitzerin, die britische Beteiligungsgesellschaft CVC, ihren Anteil am Unternehmen auf 25,27% von rund 90%. Die Aktie, die einen Ausgabepreis von 68 CHF hatte, ging am Montagabend bei einem Kurs von 74,20 CHF aus dem Handel und hat somit seit dem IPO gut 9% zugelegt.

rw/uh

(AWP)

 

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Sunrise-Aktie hat Startschwierigkeiten
 

Nach einem fulminanten Börsendebüt bleiben bei der Aktie des Mobilfunkkonzerns Sunrise Anschlusskäufe aus. cash nennt die möglichen Gründe und sagt, ob die Aktie jetzt ein Kauf ist.

Von Lorenz Burkhalter

Man darf durchaus von einem Traumstart sprechen: Gleich am ersten Handelstag kletterte die Aktie des Schweizer Mobilfunkkonzerns Sunrise auf 76 Franken. Das entspricht einem Plus von 8,6 Prozent gegenüber dem erstbezahlten Kurs und liegt knapp 12 Prozent über dem Ausgabepreis von 68 Franken. An diesem Tag wechselten rund 8,4 Millionen Aktien die Hand.

Seit diesem fulminanten Einstand liess sich aus Anlegersicht allerdings kein Geld mit dem Börsenneuling verdienen. Während sich der breit gefasste Swiss Performance Index um 5,3 Prozent erholen konnte, fiel die Aktie von Sunrise sogar um 0,8 Prozent auf zuletzt 75,40 Franken.

Angst vor einem härteren Wettbewerb

Dass die Gründe für diese Entwicklung nicht unbedingt beim Unternehmen selber zu suchen sind, lässt der Rivale Swisscom erahnen. Die Aktie des unangefochtenen Schweizer Marktführers fristete nämlich ebenfalls ein Mauerblümchen-Dasein und gewann magere 1,1 Prozent auf 546,50 Franken.

Der Schweizer Mobilfunkmarkt gilt als einer der lukrativsten überhaupt. Die hiesigen Anbieter lassen zwar gerne mal ihre Muskeln spielen, wie zuletzt Swisscom bei den Roaming-Tarifen für die umliegenden europäischen Nachbarländer. Dennoch gelten die hiesigen Mobilfunktarife als die höchsten weltweit. Selbst der Markteintritt von upc cablecom hat daran bis heute nichts geändert.

Allerdings könnte der Einstieg von Xavier Niel bei Orange Schweiz diese Idylle nun brechen. Denn mit seinem Telekommunikationskonzern Illiad rollte der milliardenschwere Unternehmer schon den französischen Mobilfunkmarkt innerhalb von gerademal zwei Jahren mit einer aggressiven Preispolitik von hinten auf. Es darf vermutet werden, dass Niel in der Schweiz ähnlich vorgehen wird. Die Angst vor einem härteren Wettbewerb ist daher nicht völlig aus der Luft gegriffen.

Dividendenpolitik trifft den Nerv der Zeit

Anlässlich des Börsengangs von Sunrise hat der ehemalige Mehrheitsaktionär CVC Capital Partners seine Beteiligung auf 25,27 Prozent reduziert. Damit hat der Finanzinvestor deutlich mehr Aktien im Publikum platziert als ursprünglich geplant. Ein Schelm wer Böses dabei denkt. Mit dem Staatsfonds von Singapur und der US-Fondsgesellschaft Fidelity hat der Schweizer Mobilfunkkonzern inzwischen aber zwei bekannte Neuzugänge im Aktionariat erhalten.

In Erwartung geringerer Fremdkapitalkosten will Sunrise in Zukunft eine "attraktive und nachhaltige Ausschüttungspolitik für die Aktionäre" verfolgen. Konkret verpflichtet sich das Unternehmen für 2015 zu einer absoluten Dividende von 135 Millionen Franken. Ab 2016 will Sunrise mindestens 65 Prozent des eigenkapitalfreien Cashflows ausschütten.

Auf dem aktuellen Kursniveau errechnet sich eine attraktiv hohe Dividendenrendite von gut 4 Prozent, vergleichbar mit jener des Branchenprimus Swisscom.

Hauchen Kaufempfehlungen der Aktie neues Leben ein?

Schon bald läuft die Sperrfrist für Analysten im Zusammenhang mit dem Börsengang aus. Ab dann sind Erstabdeckungen für die Sunrise-Aktie zu erwarten. Dank der hohen Dividendenrendite wird sich der eine oder andere Analyst bestimmt zu einer Kaufempfehlung hinreissen lassen, was der Aktie zumindest vorübergehend neues Leben einhauchen könnte. Interessant wird vor allem zu sehen, wie die mit dem Börsengang betrauten Banken wie UBS, Deutsche Bank, Morgan Stanley oder Berenberg Bank den Börsendebütanten einschätzen.

Nach dem Einstieg des französischen Milliardärs Xavier Niel beim Rivalen Orange Schweiz ist hinter die Aktien von Swisscom und Sunrise auf längere Sicht allerdings ein Fragezeichen zu setzen. Denn ein härterer Wettbewerb hätte Folgen für die Gewinnentwicklung und damit auch für die zukünftige Dividendenpolitik.

CASH

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Sunrise schreibt weiterhin rote Zahlen
 

Sunrise hat im letzten Jahr zurück zum Wachstum gefunden. Die Nummer zwei auf dem Schweizer Telekommarkt macht unter dem Strich aber weiterhin Verlust.

Sunrise erzielte einen 3,1 Prozent höheren Umsatz von 2,08 Mrd CHF, nachdem im Vorjahr noch eine Umsatzeinbusse resultiert hatte. Die neuen Angebote seien überaus positiv aufgenommen worden und hätten die Trendwende ermöglicht, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Bei der Profitabilität machte das Unternehmen, das nach dem Börsengang vom Februar erstmals Zahlen veröffentlicht, vergleichbare Fortschritte. Der bereinigte EBITDA nahm um 2,8 Prozent auf 638 Mio CHF zu, der ausgewiesene EBITDA um 4,2 Prozent auf 640 Mio CHF. Die entsprechende Marge (ohne Hubbing) kam bei 33,3 Prozent nach 32,8 Prozent zu liegen. Unter dem Strich erlitt Sunrise aber einen Verlust von 8,4 Mio CHF, wie dem Geschäftsbericht zu entnehmen ist.

Erwartungen in etwa erfüllt

Mit den vorgelegten Zahlen hat Sunrise die Erwartungen der Analysten erfüllt. Diese hatten - auf Basis von groben Angaben des Managements im Vorfeld des IPO - im Durchschnitt (AWP-Konsens) einen Umsatz von 2,08 Mrd CHF, einen EBITDA von 639 Mio CHF und einen Reinverlust von 6 Mio CHF erwartet. Die Prognosen für das Reinergebnis gingen allerdings weit auseinander: Die Bandbreite der Schätzungen reichte von knapp -50 bis gegen +50 Mio CHF.

Ziele für das laufende Jahr nennt das Unternehmen vorläufig keine. "Wir werden unsere Strategie, die den Börsengang ermöglicht hat, fortsetzen und uns dabei auf Investitionen in die Technologie, in den Kundenservice und in innovative Produkte konzentrieren, um das Serviceangebot für unsere Kunden laufend zu verbessern", lässt sich CEO Libor Voncina in der Mitteilung lediglich zitieren.

(AWP)

 

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Sunrise stürzt wegen hohen Kosten für den Börsengang tief in die Verlustzone

19.05.2015 08:30

(Mit weiteren Angaben unter anderem zu Sparten und Investitionen ergänzt)

Zürich (awp) - Sunrise setzt den eingeschlagenen Wachstumskurs weiter fort: Umsatz und EBITDA wurden im ersten Jahresviertel 2015 gesteigert, während man bei den Abonnentenzahlen einen positiven Wachstumstrend verzeichnete. Die hohen Kosten für den Börsengang und die Refinanzierungstransaktionen stürzten den Konzern indes deutlich in die Verlustzone. Das vorgelegte Zahlenset konnte denn auch die Erwartungen der Analysten nicht ganz erfüllen.

Die Nummer zwei auf dem Schweizer Telekommarkt hat im ersten Quartal einen gegenüber dem Vorjahr 5,3% höheren Umsatz von 489 Mio CHF erwirtschaftet, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt. Der bereinigte EBITDA stieg derweil um 4,7% auf 138 Mio CHF, der ausgewiesene EBITDA auf 133 Mio CHF nach 132 Mio im Vorjahr. Die entsprechende Marge (ohne Hubbing) kam bei 29,5% nach 30,8% zu liegen.

Unter dem Strich wies Sunrise einen Verlust von 167 Mio CHF aus, verglichen mit einem Minus von 10 Mio im Vorjahresquartal. Bereinigt um die Kosten für den Börsengang und die Refinanzierungstransaktionen in Höhe von 155 Mio CHF beträgt der Verlust noch 12 Mio und bewegt sich damit im Rahmen des Vorjahres. Sunrise bestätigte die bisherigen Aussagen zur Dividende. So sollen für das Geschäftsjahr 2015 mindestens 135 Mio CHF ausbezahlt werden.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Sunrise die Erwartungen der Analysten beim Reinergebnis leicht übertroffen, beim EBITDA und Umsatz aber verfehlt.

POSITIVE TRENDS BEI ABONNENTENZAHLEN

Sunrise sei in der Lage gewesen, die positive Entwicklung trotz des herausfordernden Umfelds mit anhaltendem Konkurrenzdruck fortzusetzen, heisst es weiter. "Angesichts unseres wettbewerbsstarken Produkt- und Dienstleistungsportfolios ist Sunrise für weiteres Kundenwachstum gut aufgestellt", lässt sich CEO Libor Voncina in der Medienmitteilung zitieren. "Der erfolgreiche Börsengang hat das Geschäft von Sunrise weiter gestärkt", so der Konzernchef weiter.

So haben sich die positiven Trends in der Entwicklung der Abonnentenzahlen fortgesetzt: Im Bereich Mobile Postpaid seien gegenüber dem Vorjahresquartal 58'600 Neukunden (+4,6%) hinzugekommen, davon allein 13'900 im ersten Quartal 2015. Im TV-Bereich habe Sunrise die Kundenbasis um 32'300 auf insgesamt 115'000 (+39%) Kunden vergrössern können, darunter seien 7'900 (+7,4%) Neukunden im ersten Quartal 2015 gewesen. Beim Internetdienst seien 1'900 neue Kunden hinzugekommen, womit sich der Turnaround bestätige.

Auf Segmentebene entwickelten sich die Konzernbereiche unterschiedlich: So kletterte im Bereich Mobilfunkdienste der Umsatz auf 320 Mio CHF, verglichen mit 285 Mio in der Vorjahresperiode. Im Segment Festnetzdienste dagegen fiel der Umsatz auf 119 Mio von 128 Mio. Auch im Bereich Internetdienste bildete sich der Umsatz leicht zurück, und zwar auf 49 Mio nach 51 Mio vor einem Jahr.

GLASFASERNETZWERK WIRD WEITER AUSGEBAUT

Die Infrastrukturinvestitionen haben gemäss Medienmitteilung 38 Mio CHF betragen. Das entspricht einem Rückgang von 30% gegenüber dem Vorjahr. Investiert worden sei vor allem in die Modernisierung des Funkzugangs und des Kernnetzes sowie in LTE. Für 2015 werde nun der Schwerpunkt auf der Erweiterung der LTE-Abdeckung und der Einführung von LTE-Advanced (4G+) liegen, heisst es weiter. Die von Sunrise verwendeten Niederfrequenzen sollen weiter genutzt werden, um die Tiefenabdeckung schweizweit und in Gebäuden zu verbessern.

Zusätzlich zum Ausbau der DSL-Infrastruktur betreibe Sunrise auch den Ausbau der Abdeckung des Glasfasernetzes. Derzeit profitierten Sunrise-Kunden in Bern, Zürich, St. Gallen, Basel, Luzern, Winterthur und Genf von den modernen Glasfasergeschwindigkeiten.

pen/gab

(AWP)

 

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Sunrise-Präsident Dominik Koechlin verstorben

13.07.2015 07:39

Zürich (awp/sda) - Dominik Koechlin, Verwaltungsratspräsident des Telekomunternehmens Sunrise, ist tot. Er ist am Sonntag in seinem 56. Lebensjahr nach einer raschen Verschlechterung seines Gesundheitszustandes unerwartet verstorben.

"Dr. Dominik Koechlins Tod ist ein tragischer Verlust für uns alle", schreibt Sunrise in einer Mitteilung vom Montag. "Wir entbieten seiner Familie unser tiefempfundenes Beileid und unsere herzliche Anteilnahme".

Koechlin war der erste unabhängige Verwaltungsrat als der Finanzinvestor CVC im Oktober 2010 Sunrise übernahm. Im Februar konnte er das Telekomunternehmen noch auf dem Gang an die Schweizer Börse begleiten.

Koechlin engagierte sich in den letzten Jahren auch in anderen Verwaltungsräten, unter anderem bei Clariant, Avaloq und LGT. Zudem war Koechlin Mitglied des Universitätsrates der Universität Basel.

Clariant-Präsident Rudolf Wehrli erklärte in einer Mitteilung des Spezialchemiekonzerns, der gesamte Verwaltungsrat sowie die Geschäftsleitung, Mitarbeitende und Führungskräfte seien zutiefst erschüttert über den Tod von Koechlin.

Bei Sunrise hat der Verwaltungsrat Lorne Somerville für die verbleibende Amtsdauer bis zur nächsten ordentlichen Generalversammlung zum Präsidenten und das Mitglied Peter Schöpfer zum Vize-Präsidenten ernannt.

cf

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Sunrise vermeldet Erfolge im Geschäftskundenbereich

15.07.2015 11:23

Zürich (awp) - Sunrise vermeldet Erfolge im Geschäftskundensegment. In den vergangenen Wochen hätten zahlreiche neue Geschäftskunden gewonnen werden können, teilt Sunrise am Mittwoch mit. Namentlich genannt werden unter anderem SR Technics, die Strabag Gruppe, Maestrani und Flumroc sowie die Organisationen Unicef und Iata.

"Die Neukundengewinne zeigen, dass Business Sunrise über eine anhaltend gute Dynamik verfügt", lässt sich Markus Naef, Chief Commercial Officer von Sunrise, in der Mitteilung zitieren.

rw/cf

(AWP)

 

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Was ist mit der Sunrise-Aktie los?

Was steckt hinter dem rapiden Kurszerfall der Aktie? Die waren mal bei fast 90 Franken, jetzt sogar unter 60 Franken, beim IPO im Frühjahr warens wenigstens 68 Franken. Schwinden da die Dividendenhoffnungen?

gorlim81
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Was ist bloss mit der Sunrise-Aktie los?

 Ein möglicher Zusammenschluss von Sunrise mit Salt, ehemals Orange Schweiz.Sorgt immer wieder für Spekulationen: Ein möglicher Zusammenschluss von Sunrise mit Salt, ehemals Orange Schweiz.
Bild: Keystone

04.09.2015 01:05
 

Die Aktie des Börsenneulings Sunrise gilt als zukünftige Dividendenperle. Dennoch ist der Kurs weit unter den Emissionspreis gefallen. Die federführenden IPO-Banken müssen sich Fragen gefallen lassen.

 

Von Lorenz Burkhalter

 

Der Börsengang von Sunrise Communications hatte von Anfang an eigentlich alle Zutaten, um ein Erfolg zu werden. Schliesslich gilt der Schweizer Telekommunikationsmarkt als der attraktivste der Welt. Und tatsächlich kletterte der Kurs nach dem Börsengang im Februar, als die Aktie zu 68 Franken auf den Markt kam, innerhalb weniger Wochen bis auf 90 Franken.

Nachdem der Börsendebütant nach zwei aufeinanderfolgenden Ergebnisenttäuschungen sogar beim Ausblick zurückbuchstabieren musste, ist nichts mehr wie es einmal war. Alleine in den vergangenen zwei Wochen belaufen sich die Kursverluste der Aktie auf 20 Prozent.

Wer auf die mit dem Börsengang betrauten Banken hörte...

Das Nachsehen haben auch die Publikumsaktionäre der ersten Stunde. Denn mit knapp 58 Franken liegt die Aktie inzwischen deutlich unter dem Ausgabepreis. Glück im Unglück hatte die Altaktionärin CVC Capital Partners, welche sich aufgrund der starken Nachfrage bereit erklärte, das Emissionsvolumen um 5 Millionen Titel aufzustocken. Die Private Equity Gesellschaft hält seit dem Börsengang nur noch knapp 25,3 Prozent der Stimmen.

Nicht nur CVC Capital Partners, auch die mit der Publikumsöffnung beauftragten Banken müssen sich nun unangenehme Fragen gefallen lassen. Dass ein Unternehmen nur wenige Wochen nach dem Börsengang mit enttäuschenden Quartalszahlen aufwarten muss, ist sehr erklärungsbedürftig.

...verlor wie die Grossaktionäre Geld

Hauptverantwortliche für den Börsengang des Telekommunikationskonzerns waren die UBS und Deutsche Bank. Ihnen zur Seite standen Morgan Stanley sowie die Berenberg Bank. Interessant ist, dass alle diese vier Banken die Aktie ihres Schützlings von Anfang an mit Kurszielen von bis zu 95 Franken zum Kauf empfahlen. Wer demnach auf den Rat der mit der Publikumsöffnung betrauten Banken hörte, verlor inzwischen viel Geld.

Ein Lied davon können die prominenten Grossaktionäre singen. Der Staatfonds von Singapur ist seit dem Börsengang im Februar mit 3,1 Prozent an Sunrise Communications beteiligt. Die US-Fondsgesellschaft Fidelity hatte ihr Aktienpaket in den ersten Wochen sogar von 3,2 auf 5,05 Prozent ausgebaut und seither nicht wieder reduziert. Allianz überschritt den Schwellenwert von 3 Prozent sogar erst Anfang April. Damals kostete die Aktie noch 84 Franken. Sechs Wochen später hielt der deutsche Versicherungskonzern dann sogar etwas mehr als 5 Prozent der Stimmen.

Intensiverer Wettbewerb der drei Marktführer

Eines haben diese drei Grossaktionäre gemeinsam: Sie alle haben rückblickend den Besitzwechsel bei Orange Schweiz unterschätzt. Nach dem Einstieg des französischen Milliardärs blieb es nicht beim neuen Marktauftritt unter der Marke Salt. Seit wenigen Wochen versucht die Nummer drei im Schweizer Mobilfunkmarkt mit Preisnachlässen Marktanteile zu gewinnen.

Als Nummer zwei zwischen Salt und dem Marktführer Swisscom befindet sich Sunrise Communications zwischen Hammer und Amboss. Der intensivere Wettbewerb unter diesen Unternehmen erklärt die enttäuschende Geschäftsentwicklung der ersten Jahreshälfte zumindest im Ansatz.

Dividenden- und Übernahmefantasien intakt

Nach den Ergebnisenttäuschungen sahen sich die Analysten zu substanziellen Gewinnschätzungsreduktionen gezwungen. Im Vergleich zum Zeitpunkt des Börsengangs wurden die Erwartungen zwischen 20 und 30 Prozent nach unten revidiert.

Nicht direkt davon betroffen sind die Dividendenschätzungen. Für das laufende Jahr gehen Analysten von einer Ausschüttung von 3 Franken je Aktie aus, was sich mit den Aussagen des Unternehmens selber deckt. Davon lässt sich eine Dividendenrendite von mehr als 5 Prozent ableiten. Einige Banken, darunter die UBS, sehen über die kommenden Jahre sogar Spielraum für eine Sonderdividende.

Kommt dazu: Vor wenigen Jahren versuchte Sunrise Communications sich schon einmal, damals noch mit Orange Schweiz, zusammenzuschliessen. Allerdings vereitelte die Wettbewerbskommission das Vorhaben. Mit dem Markteintritt neuer Anbieter wie der Cablecom und der Dominanz des Marktführers Swisscom hätte ein Zusammenschluss heute vermutlich bessere Chancen.

Intensiverer Wettbewerb hin oder her. Die Aktie von Sunrise bleibt, zumindest aus heutiger Sicht, eine Dividendenperle und eine attraktive Alternative zum Marktführer Swisscom. Durch den intensiveren Wettbewerb nimmt die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Annäherung an den aggressiven Rivalen Salt zu. Bei einem solchen Zusammenschluss würden gewaltige Synergien freisetzen, was aus Aktionärssicht für zusätzliche Fantasie sorgen könnte.

 

ursinho007
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Tiefpunkt erreicht?

Nimmt man die erwartete Dividende von CHF 3.00 ergibt sich nun eine Rendite von über 5%. Verglichen aktuell mit Swisscom, welche keine 5% Rendite mehr erreicht, liegt Sunrise klar im Vorteil und dürfte auch ein Indiz sein, dass nur die Talsohle erreicht ist. Deshalb habe ich mich heute zum Kauf entschlossen. Der grosse Absturz dürfte vorüber sein, womit das Risiko für weitere Rückschläge nun deutlich kleiner geworden ist.

Wer sieht das auch so?

 

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

Unbeaten
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jo

Ist die Dividende garantiert?

Ich kenne wenige Sunrise Kunden, die zufrieden sind. Bei guter Gelegenheit wechselt man gerne den Operator! Das ist fakt.

Die Aktie sieht interessant aus, aber die Dienstleistung schlecht. Ich hoffe für dich, dass die Aktie nach Norden geht Smile

dfx1
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Sunrise

..war bei 59 schon dieser Meinung und habe "leider" dort zugeschlagen..

Falls der Kurs noch weiter fällt werde ich nachkaufen.

ursinho007
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Nachkaufen

Ich denke, dass aufgrund der zu erwartenden Dividenden ein weiteres Absinken des Kurses kaum mehr zu erwarten ist und deshalb nachkaufen sinnvoll ist.

Sollte gar das 3. Quartal positiv ausfallen, dürften Kurse im Bereiche des Ausgabepreises (CHF 68.00) schnelll wieder möglich sein.

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

dfx1
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Nachkaufen

Was ist denn heute wieder los!? Kann sich jemand diesen Absturz erklären?

ursinho007
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Herdentrieb

Ich denke, es ist gar nichts los, d.h. der weitere Rückgang ist nicht durch irgendeine News zu begründen, sondern einzig und allein dem seit Wochen herrschenden Abwärtstrend "zu verdanken". Viele Kleinaktionäre verlieren die Nerven, folgen der Masse (Herdentrieb) und so bröckelt der Kurs weiter ab. Das erreichte Niveau liegt aber inzwischen m.E. klar unter dem fairen Wert (Indiz: Renditeunterschied zu Mitbewerber Swisscom). In einer solchen Situation reicht eine kleine positive Nachricht/Gerücht und es kommt zu einer sehr schnellen Gegenreaktion.

Leider weiss ich auch nicht, wann der Tiefstpunkt erreicht wird, bin aber überzeugt, falls es nicht jetzt ist, wir uns sehr in der Nähe befinden, einen Kurs unter CHF 50.00 halte ich für höchst unwahrscheinlich, denn dann würde die Dividendenrendite die 6%-Marke überschreiten!!! Mindestens CHF 3.00 sind ja zugesichert worden (schon klar, dass dafür keine absolute Garantie besteht, aber ich halte diese Dividende für äusserst wahrscheinlich, ansonsten sich Sunrise als sehr unglaubwürdig entpuppen würde, was sich ein Unternehmen nicht leisten kann. Es müsste also etwas Unvorhersehbares ereignen, dass von dieser Zusicherung abgewichen werden müsste)

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

dfx1
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Dividende

Naja, ich würde mich jetzt nicht zu fest darauf verlassen, dass der Kurs nur wegen der Dividendenrendite nicht weiter fallen soll. Da gibt es genügend Beispiele mit anderen Titeln (aktuell z.B. Walter Meier mit einem Kurs von 36.80 und einer Dividende von 2.50...!). Aber long kommt das gut.

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