Swatch Group

Swatch Aktie 

Valor: 1225515 / Symbol: UHR
  • 318.80 CHF
  • -0.78% -2.500
  • 18.04.2019 17:30:08
433 posts / 0 new
Letzter Beitrag
Emil
Bild des Benutzers Emil
Offline
Zuletzt online: 10.04.2019
Mitglied seit: 28.09.2007
Kommentare: 3'114

SmileTschuldigung, aber mal hier was ganz anderes, etwas gediegen,

und auch von dieser Welt, bis heute! Dirol

http://www.helpster.de/uhr-ohne-batterie-wissenswertes-zu-mechanischen-uhren_108551

http://www.luxuryuhren.ch/damen-uhren/michael-kors-hit/

 

Emil

Lorenz
Bild des Benutzers Lorenz
Offline
Zuletzt online: 13.04.2019
Mitglied seit: 16.04.2010
Kommentare: 1'413

@ Emil

Da hast du ja was Schönes angerichtet. Wie ich dich kenne, allerdings nicht mit Absicht. Blum 3

 

Nun mischt sich auch noch der 'Blick' bei der Uhrenangelegenheit mit einer veralteten Meldung ein. Seltsam, die waren früher auch wacher. Es liegt wohl an der ZEIT.

Was: Swatch verzichtet auf die Anwesenheit bei Globus und zieht Manor und Jelmoli vor. Gratuliere, in einem Migros-Warenhaus, wo es am Eingang so stinkt, Zürich-City (schon lange), möchte auch ich auch nichts anbieten. Vielleicht kann der Blick ja aktuell dem Gestank mal auf den Grund gehen.

http://www.blick.ch/news/wirtschaft/nach-streit-globus-stellt-swatch-auf-die-strasse-id3709082.html

Emil
Bild des Benutzers Emil
Offline
Zuletzt online: 10.04.2019
Mitglied seit: 28.09.2007
Kommentare: 3'114

Nööö, war sicher nicht Absicht. Ist aber ein megacooler Artikel, Manor und Jelmoli dürften sich freuen! Biggrin

Eigentlich wollte ich damit nur zum Ausdruck bringen, dass es für Leute, die auf mechanische Uhren stehen, auch noch was gibt. Da muss man auch keine Batterie wechseln. (Abgesehen davon ist trotzdem auch Swatch im Sortiment drin).

Mein Boss ist so ein Typ, der hat eine richtige Uhrensammlung mit Stücken aller Art. 

Meine Freundin bekommt von mir übrigens eine neue Swatch zum Muttertag. Ich schrieb kürzlich irgendwo, dass der bald kommt, ist am 10. Mai. Die habe ich aber nicht in der Migros gekauft! Sondern >Wink

http://www.swatch.com/en/swatch-tv/4147129674001

Emil

bscyb
Bild des Benutzers bscyb
Offline
Zuletzt online: 24.05.2016
Mitglied seit: 15.01.2009
Kommentare: 1'937

Emil hat am 30.04.2015 - 13:47 folgendes geschrieben:

Eigentlich wollte ich damit nur zum Ausdruck bringen, dass es für Leute, die auf mechanische Uhren stehen, auch noch was gibt. Da muss man auch keine Batterie wechseln. (Abgesehen davon ist trotzdem auch Swatch im Sortiment drin).

Ich nehme an mit der Klammerbemerkung sind Smartwatches gemeint. Ich halte die bisherige Smartwatch-Strategie von Swatch für völlig unbrauchbar, nur meine Meinung.

Mit einem NFC-Chip und einigen beschränkten Nischen-Funktionen (Beachvolley ?!?) ohne zusätzliche Apps holt man die Masse nicht ab. Ja, die Batterie bei Swatch hält viel länger, dafür kann die Uhr aber auch praktisch nichts im Vergleich zu "richtigen" Smartwatches mit Android Wear oder Apple iOS.

Natürlich werden sich traditionelle teure mechanische Uhren weiterhin (so wie ein Schmuckstück) verkaufen, im Falle von Swatch grob bei "Omega aufwärts". Dort sind die Gefahren kleiner, auch weil Smartwatches rasch an Wert verlieren durch den technologischen Fortschritt.

Das Problem bei Swatch sind die vielen Massenmarken (Preissegment ca. 100-500 oder bis zu 1000 CHF), dort werden Smartwatches in den nächsten Jahren das Feld aufrollen meiner Meinung nach. Swatch hat keine überzeugende Antwort und kein modernes Betriebssystem (Android Wear oder ähnlich) das diesen Namen verdient - ohne ein solches wird es kein Oekosystem mit tausenden von Apps geben. Der Zug ist längst abgefahren, Swatch kann einzig noch etwas von Android Wear oder Microsoft lizenzieren und mit der Masse mitschwimmen - oder darauf hoffen, dass Smartwatches sich als Kategorie nicht durchsetzen werden.

Was aber wenn sich Smartwatches nach und nach durchsetzen?

In einigen Jahren tragen wir dann eine komplette Medizin/Fitnesszentrale, einen AI-Assistenten (Siri und ähnlich ist nur ein primitiver Vorbote), GPS-Navigation, die Schlüssel (Auto, Wohnung, Arbeitstüren kontaktlos öffnen, Checkin bei Veranstaltungen oder Hotels...) sowie eine Kommunikationszentrale und eine Bezahlfunktion am Handgelenk.

Apple kann das, Android-Anbieter auch. Für Swatch sehe ich in diesem Szenario (Smartwatches setzen sich weltweit durch innert ca. 5 Jahren) sehr schwarz.

Wer darüber schmunzelt hat wohl auch über das erste iPhone vor einigen Jahren gelacht haben als Nokia-Aktionär. Wie diese Geschichte ausgegangen ist wissen wir in der Zwischenzeit.

Kurz: Wenn/Sobald sich moderne Smartwatches durchsetzen wird Swatch Group von den grossen Schweizer Uhrenfirmen am stärksten getroffen werden - da sie am meisten Marken im unteren und mittleren Preissegment anbieten.

 

Emil
Bild des Benutzers Emil
Offline
Zuletzt online: 10.04.2019
Mitglied seit: 28.09.2007
Kommentare: 3'114

Nein schau, das war gemeint, nur das:

http://www.helpster.de/swatch-batterie-richtig-wechseln_37541

Abgesehen davon, fürchtest du meiner bescheidenen Meinung nach zu sehr die Zukunft. Ich vermute, die Menschen werden wieder vernünftiger, normaler, wenn sie einmal von Technik übersättigt sind.

Persönlich trage ich gar keine Uhr, weder noch. Es steht eine auf meinem Schreibtisch im Büro. Wenn ich die Zeit mal wissen muss, ausserhalb, frage ich meinen Stv. falls es wirklich nötig sein sollte. Ich könnte auch auf das Smartphone schauen, hätte ich es bei mir. Meist liegt es aber ausgeschaltet im Auto.

Wenn ich nicht erreichbar sein will, bin ich das eben nicht.

Abgesehen davon schätze ich meine Freiheit zu sehr, so, dass ich sie mir also nicht von derartiger Technik begrenzen und kontrollieren lassen würde.

Aber im grossen Technotheater dieser Welt, wo wir vergessen lernen, unsere eigenen Hirnzellen zu aktivieren und unsere Sensoren zu sensibilisieren, werden diese Dinge noch einige Zeit marktbestimmend sein. Man will ja schliesslich Markt machen und mein und dein Geld dazu verwenden. Bis die Sachen einst wie verleidetes Spielzeug von Kindern irgendwo liegengelassen werden.

Trotzdem finde ich lässige Uhren cool und ich mache gerne hübsche Geschenke damit, wenn ich jemanden so erfreuen kann.

 

Noch was für Lorenz:

http://www.20min.ch/finance/news/story/11457192

Emil

bscyb
Bild des Benutzers bscyb
Offline
Zuletzt online: 24.05.2016
Mitglied seit: 15.01.2009
Kommentare: 1'937

Emil hat am 30.04.2015 - 18:53 folgendes geschrieben:

Abgesehen davon, fürchtest du meiner bescheidenen Meinung nach zu sehr die Zukunft. Ich vermute, die Menschen werden wieder vernünftiger, normaler, wenn sie einmal von Technik übersättigt sind.

Emil, ich wollte nicht ausdrücken dass sich Smartwatches mit Sicherheit durchsetzen werden, dafür ist die Kategorie noch viel zu neu.

Wenn ich aber Teens und Tweens stundenlang vor ihren Smartphones sitzen sehe und weltweite Studien anschaue (Nutzungsdauer von Apps etc.) wage ich zu bezweifeln dass die nachfolgende Generation bald von Technik "übersättigt" ist, diese Generation wird den Konsum prägen in 5-10 Jahren.

Und falls sich Smartwatches durchsetzen hat die Swatch Group mit vielen ihrer "günstigen" Marken (relativ zu Omega, Breguet...) ein grösseres Problem meiner Meinung nach.

Noch zum Swatch-Auto und zur Batterie:

Heute war im Bund ein guter Artikel dazu. Hayek jr. verspricht da sehr, sehr viel (Swatch hält 49% an der Firma Belenos):

An der gestrigen Visionierung des Films in Zürich sagte er, Belenos habe eine Batterie für Elektroautos entwickelt, die um 50 bis 100 Prozent leistungsfähiger sei als alle anderen Lösungen auf dem Markt. Im Sommer 2016 soll die Batterie bereit sein für die Markteinführung.

http://www.derbund.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Hayeks-Idee-...

50-100%? Normalerweise sinken Batteriepreise bei gleicher Leistung nur um ca. 8-10% pro Jahr.

Revolutionäre Durchbrüche haben in diesem Bereich schon viele versprochen.

Wenn dem so wäre wird man ihm die Batterie aus den Händen reissen 2016. Doch ich vermute das sind bislang reine Laborergebnisse - wie bei vielen anderen Batterieherstellen auch.

Nun muss Swatch beweisen, dass alle Kriterien erfüllt werden für eine Massenproduktion (Volumen/Gewicht, Preis bei Massenproduktion pro KWh, Sicherheit, Zyklenfestigkeit etc. etc.).

Wie oben geschrieben sind alle grossen Autohersteller mit Partnern wie Samsung, LG Chem (und auch Neueinsteiger wie Tesla zusammen mit Panasonic) an besseren Batterien dran...ob nun genau Swatch das Ei des Kolumbus gefunden hat wage ich zu bezweifeln.

2016 werden wir es ja sehen (Batterie-Entwicklung dauert Jahre wenn nicht Jahrzehnte, Swatch müsste also praktisch schon jetzt "fertig" sein..).

Für mich ist Hayek jr. ein marketing-gesteuerter Mensch, dem das tiefere technische Verständnis nicht so wichtig ist.

Er verspricht nicht zum ersten Mal sehr viel (ich hoffe, die Ingenieure bei Swatch verdrehen nicht die Augen ob den kühnen Aussagen ihres Chefs, sei es nun im Bereich Smartwatches oder im Bereich Batterien/Elektroautos...).

Eptinger
Bild des Benutzers Eptinger
Offline
Zuletzt online: 19.03.2019
Mitglied seit: 08.12.2006
Kommentare: 1'721

@bscyb

Falls du hier Puts hortest, ich vermute, würde ich mich vorsehen. Ich habe zufällig mitgelesen, bin aber derzeit nicht investiert. Falls, dann mit Calls.

Den CEO's von börsenkotierten Unternehmen würde ich aufgrund von Beobachtetem raten, sich politisch zurückzuhalten in diesem so sehr 'freiheitsliebenden' Land. Man schätzt hier eher die Schweiger und Schleimer mit der braunen Haarzunge.

Gruss vom Eptinger

bscyb
Bild des Benutzers bscyb
Offline
Zuletzt online: 24.05.2016
Mitglied seit: 15.01.2009
Kommentare: 1'937

Smartwatch-Experte Koenig sieht das etwas weniger skeptisch als ich. Längeres Interview:

Schweizer Smartwatch-Experte im Interview: «Herr Koenig, hat Swatch den Zug verpasst?»
Schweizer Marktforscher haben die umfangreichste Studie zum Milliardengeschäft mit den schlauen Uhren verfasst. Im Interview beurteilt Pascal Koenig die wichtigsten Player und verrät, was er von der Apple-Uhr hält.

http://www.watson.ch...-Zug-verpasst?»

Die Charts mit den Marktanteilen bis 2020 halte ich für gute Prognosen (natürlich sehr schwierig da der Smartwatchsektor noch im Babystadium ist 2015).

Android/Google und Apple werden die Softwareseite meiner Meinung nach klar dominieren...ausser Microsoft steigt noch ein oder/und ein Gigant schluckt einen kleinen Anbieter wie Pebble um Zeit zu sparen bei der Aufholjagd.

 

PS: Ich "shorte keine Puts" bei Swatch. Wenn schon würde ich Puts kaufen, aber Swatch hat in den vergangenen 12 Monaten bereits stark Federn verloren. 

Bidu
Bild des Benutzers Bidu
Offline
Zuletzt online: 27.03.2019
Mitglied seit: 12.01.2015
Kommentare: 51
Simona
Bild des Benutzers Simona
Offline
Zuletzt online: 06.11.2018
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 1'358
simi1010
Bild des Benutzers simi1010
Offline
Zuletzt online: 17.09.2015
Mitglied seit: 01.09.2014
Kommentare: 13

Nach den Euro Crash so gut erholt, da wahr ich natürlich Happy. Jetzt kommen Zweifel hoch. Wenn ich jetzt verkaufe hält sich der Verlust in Grenzen.

Zeit es auszusitzen habe ich eigentlich, aber Zeit ist relativ. Wenn ich 5 Jahre warten muss, nehme ich lieber jetzt den Verlust hin.

 

Was denkt ihr, ist jetzt definitiv schluss mit lustig oder sehen wir in nächster Zeit nochmal eine Erholung?

 

 

Simi1010

 

Supermari
Bild des Benutzers Supermari
Offline
Zuletzt online: 27.05.2016
Mitglied seit: 30.07.2014
Kommentare: 993

Wenn.. wenn.. hättest Du bei 440 herum mal raus gehen sollen und zuschauen. Habe extra gepostet und gewarnt das 440/450 schwer werden... da muss News kommen um diese wohl durchbrechen zu können.

Jetzt würde ich nicht mehr gross an rausgehen denken und hoffen.. lieber hoffen das wir das schlimmste hinter uns haben.

Bei 375/380 wäre noch eine stärkere Unterstützung. Ab da könnte ich mir ein richtige Gegenbewegung vorstellen welchen den Downtrend bricht.

10% Verlust zusätzlich solltest Du mal einkalkulieren finde ich... ansonsten wars reinstes Gezocke. Könntest aber dafür später in nicht zu grosser Zukunft genug gute Performance hinkriegen. Die Aktie wurde schon recht abbestraft und ist überverkauft... es braucht einfach noch mal eine wirklich positive Nachricht. Es braucht etwas Fantasie. Es braucht wieder eine spannendere Geschichte.

Spätestestens bei 350 herum sollte man aber über's rausgehen Gedanken machen. Wären -15% ab heutigen Kurs... Ich finde wer wirklich ernsthaft investiert sollte locker mit solchen Verlusten umgehen könne. Es gehört dazu.

Die 350 muss man wie gesagt im Auge behalten. Ist unten die wichtige Marke. Oben die 440/450. Kurz gesagt.... Bis 370 herum würde ich Downtrend mind. mitmachen sollte er kommen... wäre schade wenn Du genau im falschen Moment rausgehst. Meine Meinung.

Selector
Bild des Benutzers Selector
Offline
Zuletzt online: 12.04.2019
Mitglied seit: 06.06.2011
Kommentare: 689

Ich habe heute nachgekauft um 390.-. 

Die sind stark überverkauft. Dazu kommt, dass das dauernde Mediengeknatsche nicht förderlich war. Weder hier noch beim Apfel, den habe ich aber auch gekauft. Wink

pirelli
Bild des Benutzers pirelli
Offline
Zuletzt online: 09.11.2016
Mitglied seit: 27.02.2012
Kommentare: 2'227

Ebenfalls von einer Hochstufung profitieren Swatch. Die Analysten der Credit Suisse bewerten das Papier des Uhrenherstellers neu mit 'Outperform', haben allerdings das Kursziel auf 440 CHF gesenkt (Schluss Freitag 385,50 CHF). Sie bewerten die jüngste Kursbaisse des Titels als gute Einstiegsmöglichkeit. Der Titel startet mit einem Plus von 1,8 Prozent in die neue Börsenwoche.

http://www.cash.ch/boerse/kursinfo/news/The-Swatch-Grp/1225515/380/1/332...

save the world its the planet with chocolate...

Roland2
Bild des Benutzers Roland2
Offline
Zuletzt online: 25.05.2015
Mitglied seit: 17.09.2014
Kommentare: 10
Smartwatches

Hallo,

in der Elektronikindustrie gibt es eine Faustregel: die Preise sinken und sinken, während die Produkte gleichzeitig immer bessere Leistungen haben. Heute kann man z. B. ein Handy gratis bekommen, und nur das Abonnement bezahlen.

Auf der anderen Seite gibt es nicht genügend Kapazitäten auf dem Markt, nicht einmal in China, um Millionen und Millionen von metallischen Smartwatches zu produzieren.

Z. B. sucht Samsung freie Kapazitäten für die Produktion der Gehäuse, und hat einen Lieferanten von mir in China zweimal umsonst angefragt.

Denn die Zukunft ist klar.: Smartwatches werden in Kunststoff und zu tiefen Preisen sein. Deswegen wollen die lokalen Produzenten von Uhrengehäusen nichts für Samsung und andere investieren, der Markt ist nur kurzfristig.

Wenn die Rakete von Apple also wie jetzt den Luxusmarkt zielt, wird sie das Ziel zwangsläufig verpassen, es ist nur eine Zeitfrage.

Natürlich kann Swatch, und auch alle anderen Firmen der Uhrenindustrie, eventuell mit anderen der Elektronikbranche zusammen, eine Smartwatch entwickeln. Aber lohnt es sich überhaupt ?

Die Werbekampagne von Apple hat die Geiste etwas getrübt. Aber bald wieder kommt es zu einer klaren Unterscheidung zwischen Luxus und elektronischen Produkten.

Freundliche Grüssen an alle, der Markt der Smartwatches ist ein neuer Markt, der seine eigene Entwicklung haben wird.

Roland2

 

 

 

 

Supermari
Bild des Benutzers Supermari
Offline
Zuletzt online: 27.05.2016
Mitglied seit: 30.07.2014
Kommentare: 993

Jetzt muss bald eine Reaktion her. Ansonsten muss man wohl damit rechnen... evtl. halten die 350.- dieses mal nicht. Dann machts richtig autschi autschi.

2brix
Bild des Benutzers 2brix
Offline
Zuletzt online: 17.04.2019
Mitglied seit: 01.10.2010
Kommentare: 2'391

Am Freitagnachmittag gelangte die Bank Julius Bär mit einer Handelsempfehlung für die Inhaberaktien der Swatch Group an die eigene Anlagekundschaft. Obschon die Valoren des Westschweizer Uhrenkonzerns offiziell nur mit "Hold" und einem Kursziel von 400 Franken eingestuft werden, erachtet die Handelsabteilung der Zürcher Traditionsbank den jüngsten Rückschlag als günstige Einstiegsgelegenheit.

Die Aktien seien zu Unrecht für enttäuschende Aussagen des Rivalen Richemont zur Absatzentwicklung im April in Sippenhaft genommen worden, so die Verfasser der Handelsempfehlung. Die Experten halten die Angst vor einem intensiveren Wettbewerb im Zusammenhang mit sogenannten Smartwatches für übertrieben und verweisen auf die mit 11,5 Prozent aller ausstehenden Aktien ziemlich umfangreichen Wetten gegen die Swatch Group. Der eigenen Anlagekundschaft wird zu einer Stopp-Loss-Limite bei 375 Franken geraten.

Bekommen die Experten einen mir aus London zugespielten Kommentar von Merrill Lynch in die Hände, dürften sie sich vermutlich hintersinnen. Denn im Kommentar werden die Gewinnschätzungen der Swatch Group um 4 Prozent gesenkt. Die neuen Annahmen liegen um nicht weniger als 20 Prozent unter den Konsensschätzungen. Obschon die mit "Underperform" eingestuften Inhaberaktien in den vergangenen 18 Monaten bereits einen Drittel an Wert eingebüsst haben, veranschlagt die amerikanische Grossbank neu ein Kursziel von 310 (320) Franken. Davon lässt sich ein Abwärtspotenzial von rund 20 Prozent ableiten.

Ursprünglich zählte ich die Valoren der Swatch Group zu meinen Schweizer Aktienfavoriten für 2015. Allerdings setzte ich bewusst nicht auf die Inhaber- sondern auf die günstigeren Namenaktien. Ende Februar nahm ich dann allerdings den Verlust von 3,6 Prozent mit. Obschon die Papiere seither fast 10 Prozent eingebüsst haben, rate ich noch nicht zu einem Wiedereinstieg.

 

http://www.cash.ch/news/insider 27.05.2015 - 12:30

Supermari
Bild des Benutzers Supermari
Offline
Zuletzt online: 27.05.2016
Mitglied seit: 30.07.2014
Kommentare: 993

Solange die 360 nicht fallen besteht Hoffnung.

Ich setze sehr sehr selten SL (sicher nicht bei 360). Bei Swatch habe ich für mein Restbestand mal einen gesetzt. Wenn es blöde kommt rutsch der gar noch in die 2xx-er Zone.

Das muss das Eldorado für Leerverkäufer sein. Persönlich denke ich die machen langsam den Abgang und trotzdem könnten sie für einen letzten unschönen Taucher sorgen.

Somit... Attention hier Wink Auf der "sicherer" Seite erst ab ca. 430 herum.

PS: Wieso rät man hier gross bei 375 ein SL zu setzen? Die meisten dürften ja mit Ihren Positionen ewigs im Minus sein und jetzt wo es drehen könnte scheucht man sie noch in letzter Minute raus.

Supermari
Bild des Benutzers Supermari
Offline
Zuletzt online: 27.05.2016
Mitglied seit: 30.07.2014
Kommentare: 993

Sollte es Swatch geligen über die 400 zu kommen... dann glaube ich war es mit dem tristen Chartverlauf in den letzten Monaten. Die Leerverkäufer dürften... wenn nicht bereits geschehen (dankbar für Aufruf SL auf 375 zu setzen...)... dann das Weite suchen.

Für mich wars das für ein Weilchen mit Posts auf einzelnen Aktien. Wenn bei den von mir kommentierten Aktien nicht gross etwas aussergewöhnliches passiert werde ich dort vorerst mal nix posten.

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 18.04.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 22'000

Swatch mit 19% tieferem Reingewinn im ersten Halbjahr - Franken belastet

16.07.2015 08:12
 

(Mit weiteren Angaben ergänzt)

Biel (awp) - Die Swatch Group hat im ersten Halbjahr 2015 den Umsatz leicht gesteigert, unter dem Strich aber deutlich weniger verdient. Als Grund nennt der Uhrenkonzern die Frankenstärke. Für das zweite Halbjahr ist das Management trotzdem zuversichtlich, und an der Strategie wird nicht gerüttelt.

Swatch weist für das erste Semester einen 2,2% höheren Umsatz von 4,19 Mrd CHF aus. Zu konstanten Wechselkursen hätte das Plus allerdings 3,6% betragen, schreibt der Uhrenkonzern am Donnerstag in einer überraschend publizierten Mitteilung. Noch stärker wirkte sich die Währungssituation bei den Gewinnzahlen aus. Der Betriebsgewinn (EBIT) verringerte sich um 8,3% auf 761 Mio CHF und die entsprechende Marge auf 18,2% von 20,2%. Unter dem Strich blieb ein 19% tieferer Reingewinn von 548 Mio CHF.

Trotz des "massiv überbewertenen Frankens" sei Swatch gewachsen, betont das Unternehmen. Die nochmalige Verschlechterung der Wechselkurssituation habe aber zu einer Umsatzeinbusse von 56 Mio CHF geführt. Der durch die Schweizerische Nationalbank verursachte Finanz- und Währungsschock habe die Verkaufspreise gegenüber jenen der Schweiz insbesondere in den Euroländern aus dem Gleichgewicht gebracht. Beim Reingewinn hätten sich auch die tiefen und zum Teil negativen Zinsen ausgewirkt, so das Unternehmen weiter.

BESCHLEUNIGUNG IM MAI UND JUNI

Aufgeschlüsselt nach Sparten stieg der Umsatz im Uhren- und Schmucksegment (inklusive Produktion) um 2,0% (+3,4 in LW). Swatch ruft in der Mitteilung in Erinnerung, dass bis und mit Mai die Exporte von Armbanduhren der gesamten Schweizer Uhrenindustrie um 1,1% gesunken sei. Bei Swatch habe sich im Mai und Juni das Wachstum beschleunigt.

Über das ganze Halbjahr gesehen erzielte das Uhren- und Schmucksegment gemäss den Angaben in den Euroländern in Lokalwährungen gemessen eine "sehr hohe Wachstumsrate im zweistelligen Bereich". Auch in den meisten anderen Ländern sei der Umsatz (in LW) gestiegen. Ausnahmen waren gemäss der Mitteilung Südkorea wegen der Mers-Krankheit und Hongkong. Im eigentlichen "Mainland China" sei jedoch ein Plus verbucht worden.

ELEKTRISCHE SYSTEME MIT GEWINN

Zufrieden ist Swatch mit der Entwicklung im Retailgeschäft. Die eigenen Shops hätten nicht nur in Europa hohe zweistellige Wachstumsraten verzeichnet. Auch in Japan und in anderen asiatischen Ländern sowie im Mittleren Osten seien mehr als 10% Wachstum erzielt worden. In den USA sei es ebenfalls vorwärts gegangen.

Die Sparte "Elektronische Systeme" steigerte den Umsatz in der Berichtsperiode um 7,6% auf 156 Mio CHF und schaffte auf Stufe Betriebsgewinn den Sprung in die schwarzen Zahlen.

ZUVERSICHT FÜR ZWEITES HALBJAHR

Für das zweite Halbjahr zeigt sich der Konzern zuversichtlich und erwartet "trotz des Schweizer Franken-Dilemmas ein starkes zweites Halbjahr 2015". In Lokalwährungen werde mit einem "sehr positiven Wachstum" gerechnet.

So würden sich die Touristenströme in Südkorea stabilisieren, nachdem das Mers-Problem verschwunden sei. Und auch bei den Verkäufen im Grossraum China und anderen Regionen sei (in LW) ein Wachstum zu erwarten.

Gleichzeitig betont das Unternehmen, dass die langfristige Strategie "der defensiven Preisanpassungspolitik" trotz der Währungssituation beibehalten werde. Kurzfristiges Gewinndenken sei bei Swatch weiterhin kein Thema.

Im vorbörslichen Handel notieren die Papiere von Swatch 2,2% im Plus.

rw/cf

(AWP)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Supermari
Bild des Benutzers Supermari
Offline
Zuletzt online: 27.05.2016
Mitglied seit: 30.07.2014
Kommentare: 993

Die Reaktion kürzlich war notwendig... sehr sogar. Sollten wir die 350 wieder ansteuern muss damit gerechnet werden dass wir schnell auf die 300 zugehen.

Aber wollen wir doch bullisher sein... Nun noch die 410 und dann 420 beseitigen und die Leidensgeschichte bei Swatch könnte wirklich vorbei sein. Ganz einfach dürfte das aber nicht werden.

Positiv wäre aber schon mal fürs Erste wenn wir die 400 nicht gross unterschreiten. Dann wäre es an der Zeit diese eckligen Genossen namens Leerverkäufer zum Teufel zu jagen.

Ich bin nun hier positiver gestimmt als vor wenigen Wochen. Kann mir ein 2. Kauftranche vorstellen bald.

Chliinejoscht
Bild des Benutzers Chliinejoscht
Offline
Zuletzt online: 03.01.2018
Mitglied seit: 04.03.2012
Kommentare: 285
Auf gehts!

Ich denke, dass wir die 420 anpeilen werden. Als Grund sehe ich, dass einige Analysten ihre negativen Einschätzungen korrigieren müssen. Das gibt dem Titel noch mehr Schub!
https://boersengurus.wordpress.com/2015/07/16/swatch-zieht-davon/

Chliinejoscht
Bild des Benutzers Chliinejoscht
Offline
Zuletzt online: 03.01.2018
Mitglied seit: 04.03.2012
Kommentare: 285
Na also

Die Swatch-Aktien (+1,6 Prozent) profitieren weiter von dem am Vortag vorgelegten Semesterausweis. Stützend dürfte die Ratinganhebung auf Buy durch die Société Générale wirken. Das Kursziel steigt um gleich 60 auf 470 CHF. Auch Barclays hat das Kursziel um 20 auf 420 CHF erhöht. Demgegenüber hat die CS ihre Bewertung bestätigt, während bereits gestern S&P das Kursziel gesenkt hat.  -Cash.ch

Das ging ja noch schneller als ich gedacht habe Good

Chliinejoscht
Bild des Benutzers Chliinejoscht
Offline
Zuletzt online: 03.01.2018
Mitglied seit: 04.03.2012
Kommentare: 285
Touch Zero One

Und wieder hat Swatch überzeugt! Es kann noch weit über 420 Franken gehen! Schon nächste Woche?
https://boersengurus.wordpress.com/2015/08/01/swatch-lanciert-touch-zero...

 

Selector
Bild des Benutzers Selector
Offline
Zuletzt online: 12.04.2019
Mitglied seit: 06.06.2011
Kommentare: 689
Selector
Bild des Benutzers Selector
Offline
Zuletzt online: 12.04.2019
Mitglied seit: 06.06.2011
Kommentare: 689

Auch gesehen, vom Wochenende, aus der FuW vom 8.8.15 Samstag:

 

Swatch Group (Inh. +3,5%) profitierten
von einer Kurszielerhöhung
durch Goldman Sachs. Die
Analysten setzten das Kursziel auf
488.70 Fr., die Inhaberaktien werden
derzeit zu 430.50 Fr.

Heute morgen gab es in den News mal wieder Geschwafel über die Luxusgüterbrache. Die Leier haben wir nun über.

Oder die GS beschäftigt nur Deppen? Etwas schauen die wohl ein Unternehmen auch an, bevor sie ein Rating ausgeben.
 

Emil
Bild des Benutzers Emil
Offline
Zuletzt online: 10.04.2019
Mitglied seit: 28.09.2007
Kommentare: 3'114

Ich gehe davon aus, dass die Juan-Abwertung hier keinen Einfluss hat, sofern man denn von Luxus reden will. Wer sich den zuvor leisten konnte, kann dies nun noch immer. Dazu waren die Halbjahreszahlen sehr solide und über den Erwartungen und der Outlook war ok, positiv. Der Eurokurs wäre auch noch zu beachten, Blum 3 wenn schon mal wieder jeder Furz beachtet werden soll, der grad über dem Börsengetratsche stinkt. In paar Tagen ist noch Verfall, übrigens. Börsen-Theater...

Gestern Abend:

http://www.wirtschaft.ch/Swatch+will+Indien+mit+eigenen+Verkaufsstellen+erobern/670503/detail.htm

Emil

TAUR
Bild des Benutzers TAUR
Offline
Zuletzt online: 11.06.2016
Mitglied seit: 05.11.2006
Kommentare: 21
.

Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn.

AnhangGröße
Image icon swatch.jpg17.19 KB
Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 18.04.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 22'000

Auch die Swatch wird zum Portemonnaie
 

Die Uhrenmarke Swatch macht mit Blick auf die Entwicklung von Smartwatches und Connected Watches den nächsten Schritt. Sie lanciert in China eine Uhr mit Bezahlfunktion, die auch in der Schweiz auf den Markt kommt.

Swatch hat am (heutigen) Mittwoch im firmeneigenen Swatch Art Peace Hotel in Shanghai die "Swatch Bellamy" vorgestellt. Es handelt sich dabei um eine "pay-by-the-wrist"-Uhr mit der Funktion des kontaktlosen Bezahlens, wie es in einer Mitteilung der Gruppe heisst. Die Uhr wird in China ab Januar 2016 zu einem Preis von 600 Yuan (umgerechnet 91 CHF) verkauft.

Als Partner für die Bezahlfunktion hat Swatch die Banken China UnionPay und Bank of Communications mit ins Boot geholt. Die Funktion basiere auf der Near Field Communication-Technologie und erlaube es den Trägern der "Swatch Bellamy", Einkäufe in Läden im ganzen Land über die Uhr zu bezahlen, heisst es weiter. Die Uhr werde auch schon bald in der Schweiz und den USA mit Partnern für die sichere Bezahltransaktion erhältlich sein.

Damit rüstet Swatch, wie von Gruppenchef Nick Hayek anlässlich der Bilanzmedienkonferenz von Mitte März angekündigt, Uhren mit der NFC-Bezahlfunktion aus. Dies nachdem im Sommer bereits die mit Fitness-Funktionen bestückte Uhr "Swatch Touch Zero One" lanciert wurde. Hayek sieht diesen Weg als Antwort auf die wachsende Konkurrenz von Smartwatches wie etwa der Apple Watch.

(AWP)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 18.04.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 22'000

Swatch-CEO: Apple Watch ist für die Branche keine Bedrohung, sondern eine Chance
30.10.2015 11:45

(Hayek-Interview vom Donnerstag mit Aussagen aus dem Interview mit Leonteq und Analystenkommentar ergänzt)

Zürich (awp) - Swatch-CEO Nick Hayek bleibt dabei: Er sieht die Apple Watch nicht als Bedrohung für die Schweizer Uhrenindustrie, sondern vielmehr als ein Opportunität. Bereits mit der Lancierung von Mobiltelefonen mit Zeitanzeige sei vorausgesagt worden, die Uhrenbranche komme unter Druck, sagte Hayek im Interview im Magazin "Quarterly" des Finanzdienstleisters Leonteq (Ausgabe vom 30.10.). "Ich sagte, das ist eine Chance: Die Leute sind mobiler, sind mehr in den Innenstädten, mehr in den Läden. Wir verkaufen seither sogar auch mehr mechanische Uhren, obwohl diese viel unpräziser sind als die Uhren auf dem Handy-Display."

Die Probleme der Smartwatch-Industrie lägen im Stromverbrauch und in der Software-Abhängigkeit, so Hayek weiter. "Das Geschäftsmodell der neuen Uhren ist wie beim Mobiltelefon: Nach einem Jahr kann man das Gerät wegwerfen, weil die technologische Weiterentwicklung bei Speicher, Display und Funktionalität enorm ist." Eine Uhr müsse schön und praktisch sein. "Ein Konsument, der viel unterwegs ist, will nicht noch ein Ladegerät für die Uhr mitschleppen." Wer also eine Batterie auf den Markt bringe, mit der man eine smarte Uhr ein halbes Jahr lang nicht aufladen muss, der habe einen Wettbewerbsvorteil, erklärte Hayek.

Die Swatch Group arbeite mit der Forschungsfirma Belenos und der Batterieherstellerin Renata intensiv am Problem des Stromverbrauchs. "Nächstes Jahr werden wir eine revolutionäre Batterie auf den Markt bringen- nicht nur für Uhren sondern auch für Automobile."

GEHT BELENOS AN DIE BÖRSE?

In einem am (gestrigen) Donnerstag von der Nachrichtenagentur Bloomberg veröffentlichten Interview, hatte Hayek einen Börsengang der Batterie-Firma Belenos Clean Power in Erwägung gezogen. Grund dafür sei das wachsende Interesse an alternativen Antrieben nach dem Abgas-Skandal bei Volkswagen, sagte er. "Ich bin nicht glücklich mit dem, was mit VW passiert ist, aber es steigert das Interesse an uns, weil Diesel keine Alternative mehr ist."

Das Führungsgremium von Belenos, dem neben Hayek auch der Schauspieler George Clooney angehört, prüfe einen Verkauf von 20% über die Börse, sagte der Swatch-Chef. Das Unternehmen biete alternative Antriebe für Autos, Drohnen, E-Bikes und Roller. Firmen aus Deutschland, China und Korea hätten bereits Interesse an den Batterien von Belenos gezeigt. Der Produktionsstart sei für Juni geplant. Zu den Eigentümern des Unternehmens gehört neben Swatch auch die Deutsche Bank.

AKTIE REAGIERT NICHT

Bei der Bank Vontobel erachtet man die Idee, Belenos an die Börse zu bringen, als einen interessanten Schritt. Allerdings brauche es mehr Detailinformationen, um das Potenzial der neuen Batterietechnologie auch wirklich abschätzen zu können. Sollte die Technologie erfolgreich sein, werde Belenos reichlich Kapital benötigen, um beispielsweise in die Fabrikation investieren zu können, so Vontobel-Analyst René Weber weiter. Für Swatch könnten sich die in den vergangenen Jahren getätigten Investitionen auszahlen und zudem dürfte Belenos das Batteriegeschäft von Renata unterstützen.

An der Börse haben die von Nick Hayek geäusserten Absichten mit Belenos keine Welle der Euphorie ausgelöst. Nachdem die Inhaberaktie am Donnerstag mit 0,7% etwas stärker als der Gesamtmarkt SMI (+0,3%) an Wert gewonnen haben, verlieren sie am (heutigen) Freitag bis um 10.50 Uhr ein halbes Prozent (SMI +0,17%). Die Aktien des Branchennachbars Richemont legten am Donnerstag um 0,3% zu und gewinnen aktuell 0,5%.

mk/ra

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Seiten