Swatch Group

Swatch Aktie 

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Zyndicate
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Hongkong-Proteste verhageln

Hongkong-Proteste verhageln Swatch das Geschäft

Der Einbruch im Schlüsselmarkt Hongkong hat den Uhrenhersteller Swatch 2019 zurückgeworfen.

Aktualisiert um 08:03

Swatch hat im vergangenen Jahr weniger Umsatz erzielt und auch weniger verdient als noch vor Jahresfrist. Dem weltgrössten Uhrenkonzern machten die Unruhen im Shoppingmekka Hongkong zu schaffen.

Der Konzern verkaufte im Jahr 2019 Uhren für insgesamt 8,24 Milliarden Franken. Das ist gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang von 2,7 Prozent, wie Swatch am Donnerstag mitteilte. Um Währungseinflüsse bereinigt lag das Minus bei 1,8 Prozent.

Swatch bekam wie die Konkurrenz die Krise am wichtigen Absatzmarkt Hongkong zu spüren. In der von Unruhen und Demonstrationen belasteten chinesischen Sonderverwaltungszone brachen die Verkäufe der Swatch Group allein in der zweiten Jahreshälfte um rund 200 Millionen Franken ein. Ohne Hongkong wäre der Gruppenumsatz in Lokalwährungen im zweiten Halbjahr gar um 5 Prozent gestiegen.

Marge sinkt

Die tieferen Verkaufszahlen wirkten sich auch auf die Profitabilität des Bieler Uhrenkonzerns aus: Der Betriebsgewinn (EBIT) sank um 11 Prozent auf 1,02 Milliarden Franken und die Marge ging um 1,2 Prozentpunkte auf 12,4 Prozent zurück.

Unter dem Strich lag der Reingewinn bei 748 Millionen nach 867 Millionen im Jahr davor. Das ist ein Minus von 14 Prozent. An die Aktionäre will Swatch dennoch eine unveränderte Dividende von 8,00 Franken je Inhaber- und von 1,60 Franken je Namenaktie bezahlen.

Mit den Kennzahlen hat Swatch die Vorgaben der Analysten verfehlt.

Im neu angelaufenen Jahr rechnen die Bieler mit einem nach wie vor schwierigen Marktumfeld in Hongkong. Im Rest der Welt werde hingegen währungsbereinigt mit weiterem Wachstum gerechnet, hiess es.

(AWP/Reuters/cash)

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Swatch sagt «Time to Move»

Swatch sagt «Time to Move»-Messe ab

Der Uhrenkonzern Swatch hat seine hauseigene Messe «Time to Move» wegen der Ausbreitung des Coronavirus abgesagt.

04.02.2020 07:08

Die beteiligten Marken würden ihre neuen Produkte zu einem späteren Zeitpunkt während regionaler Veranstaltungen vorstellen, teilte die Swatch Group mit. Der Anlass, der sich an den Fachhandel und Journalisten richtet, hätte zwischen dem 28. Februar und dem 4. März in Zürich stattfinden sollen. Swatch wolle es seinen Partnern nicht zuzumuten, in einem unsicheren Klima international zu reisen, erklärte das Unternehmen.

Die Swatch-interne Messe mit sämtlichen Marken wie Omega, Blancpain, Glashütte Original, Breguet, Tissot, Hamilton etc. fand erstmals 2019 statt. Dort präsentierte Swatch Händlern und Medien die eigenen Uhrenneuheiten, da der Konzern nicht mehr am Branchenevent "Baselworld" teilnimmt.

(AWP)

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Swatch geht im Streit mit

Swatch geht im Streit mit Weko ans Bundesverwaltungsgericht

Swatch erhöht im Streit mit der Wettbewerbsbehörde (Weko) rund um Bestimmungen zur Lieferung mechanischer Uhrwerke der Tochter ETA den Druck. Der Uhrenkonzern hat sich an das Bundesverwaltungsgericht gewandt.

12.02.2020 11:43

Die Swatch Group habe am 20. Januar am Bundesverwaltungsgericht gegen die im Dezember von der Weko erlassene Verfügung Beschwerde eingereicht, teilte der Konzern am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP mit und bestätigte einen Bericht der "NZZ". Swatch kämpft dafür, dass ETA frei darüber entscheiden kann, welchen Kunden sie wie viele mechanische Uhrwerke liefert.

Das Gericht soll klären, ob die von der Weko getroffenen Massnahmen nichtig sind. Es geht aber vor allem auch um die Frage, ob die aufschiebende Wirkung der Swatch-Beschwerde superprovisorisch wiederhergestellt werden kann. Die Weko habe bis am 25. Februar Zeit, beim Bundesverwaltungsgericht insbesondere zu diesem Thema Stellung zu nehmen, sagte Weko-Direktor Patrik Ducrey zu AWP.

Die Weko hatte in ihrem Entscheid vom Dezember allfälligen Beschwerden die aufschiebende Wirkung entzogen. Hätte sie das nicht getan, wären ihre vorläufigen Massnahmen über eine Beschwerde sofort wieder ausser Kraft gesetzt worden.

Bis wann dann das Bundesverwaltungsgericht einen Entscheid fällt, ist offen.

Warten auf Weko-Entscheid

Im Dezember hatte die Weko in der Uhrenbranche für grosse Aufregung gesorgt. Sie ergriff in einer Verfügung zu einer im Jahr 2013 einvernehmlich mit Swatch getroffenen Vereinbarung vorläufige Massnahmen.

Die Vereinbarung hatte ursprünglich zum Ziel, die historisch bedingt dominierende Position von ETA am Markt für mechanische Uhrwerke bis Ende 2019 abzubauen. Konkurrenten sollten die Chance erhalten, sich am Markt zu entfalten. Swatch hoffte darauf, dass ETA von Lieferzwängen und -beschränkungen befreit wird.

Doch daraus wird vorerst nichts. Die Weko braucht mehr Zeit, um die umfassende Frage zur Marktdominanz von ETA abschliessend zu beurteilen. Die Behörde erliess daher kurz vor Weihnachten eine Verfügung, die der ETA verbietet, neue Lieferbeziehungen mit ausgewählten Kunden einzugehen. Davon ausgenommen sind KMU.

Die Weko behandle den Fall und halte am Fahrplan fest, bis im Sommer einen Entscheid dazu zu fällen, bestätigte Weko-Direktor Ducrey im Dezember gemachte Aussagen.

mk/rw

(AWP)

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Bellavista
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Dividende und Kurs-Rücksetzer als Einstieg genutzt

Habe bei 228.90 mal einen Einstieg gewagt. Selbst wenn der Kurs mittelfristig noch 3 bis 4 % einbrechen sollte, was ich als durchaus möglich erachte, ist mit der Dividende Mitte Mai die Einbusse abgedeckt. Längerfristig denke ich, dass Swatch wieder zulegen wird.

Bellavista

gertrud
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UBS Kursziel

Die UBS hat heute Swatch grad mal ein Kursziel von 165 CHF verpasst.

Die mögen sich einfach nicht, die Banken und Nick Hayek.

marabu
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Welt im Wandel. Einfach zum Nachdenken.

gertrud hat am 27.02.2020 10:54 geschrieben:

Die UBS hat heute Swatch grad mal ein Kursziel von 165 CHF verpasst.

Die mögen sich einfach nicht, die Banken und Nick Hayek.

Die Globalisierung zeigt viele Gesichter. Ich werfe nur mal eine Frage in die interessierte Runde: Könnte es auch sein, dass die Nouveaux Riches auch in Asien rascher als man denkt einem  Wertewandel unterliegen werden? Dass es nicht mehr hype ist, eine Rolex oder Patek zu zeigen? Dass Google mit modernen Gadgets auch in den Uhrenmarkt "hineingrasen" können, umgekehrt aber nicht? Oder noch einfacher: Dass China unter Druck plötzlich mehr Konfuzius möchte? 

Eine Möglichkeit unter vielen. Börse bleibt eben immer spannend, weil sie - man erlaube mir den etwas hölzernen Vergleich - ähnlich wie die Philosophie über die anderen Wissenschaftsbereiche umspannend in alles andere vom Menschen Geprägte hineingreift 

swissrain
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Wertewandel

Ja, es ist tatsächlich so, dass der YUPPIE wohl keine Mühe hat mit einem Apple-Watch-Massenstück, die Menschheit ist durch Werbung und den ganz allgemeinen Blödsinn der modernen Massengesellschaft so vereinheitlicht worden, dass wohl nur noch ein paar Kunstliebhaber, die auf den Mond geschossen gehören, eine feine Uhr am Handgelenk haben wollen, die sie auch ein Leben lang begleitet, und die meisten eben in dieser Zeit des perversen Massenkonsums mindestens ca. vier Apple Watches in den Müll werfen werden bis sie dann ergraut den Unsinn merken und am Ende des Lebens noch eine feine Uhr kaufen. Immerhin haben sie mit ihrer Apple-Watch ca. drei Jahrzehnte ihres Lebens dann ihre Schritte und ihren Puls und vilelleicht ihren Blutdruck ständig im Gesicht gehabt, und die drei Jahrzehnte waren dann für die Menschenblödel genug, um sich nicht mehr dafür zu interessieren, und vielleicht im hohen Alter bemerken sie, dass es nicht lustig ist schon wieder ein Stück von teuer Erkauftem auf die hohen und stinkenden Müllberge zu schmeissen, und insofern absolut zu erwarten, dass Swatch weiterhin abschmiert, bis dann in ferner Zukunft noch allenfalls wieder ein Umdenken geschieht. 

 

Bellavista
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@swissrain Wertewandel

Hallo Swissrain

Bin wahrscheinlich aus Altersgründen der ähnlichen Meinung. Obschon es bei den Frauen noch nicht ganz so schlimm ist. Die haben schon noch ein anderes Verhältnis zu einer schönen, wertvollen Uhr. Jedenfalls, wenn noch so Steinchen dran haften .....

Noch zum Wertewandel beim Schreiben. Da hat er bei dir aber auch schon voll eingesetzt. Solche Bandwurmsätze schreiben heute meine Enkelkinder (allerdings nur noch in Mundart). Die Interpunktion ist etwa auch so wie bei dir. Du siehst, manchmal merkt man gar nicht, wie man im Strom der Zeit mitschwimmt und Unsitten annimmt, die man vielleicht gar nicht bemerkt.

Bellavista

swissrain
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Stilfragen

Lieber Bellavista, ja, das sind alles Stilfragen, auch sogar beim gewählten Time-Piece am Handgelenk. Ich habe gestern gerade wieder ein altes Phone dem Müll übergeben, und auch noch ein Macbook Pro, und da habe ich mich eben gefragt, wie um Gottes willen Leute auf die Idee kommen können, noch mehr anzuschaffen, das wieder bald auf dem Müll ist. Dabei trage ich eine alte Omega Seamaster am Handgelenk, die von Swatch gewartet wird, und seit bald zwanzig Jahren ist sie mir treu. Deswegen eben denke ich, dass die Vernunft wieder obsiegen wird in nur schon wenigen Jahren und die Leute sich wieder eine gute Uhr fürs Leben anschaffen. 

Was den Sprachstil betrifft, erstaunt es mich zu hören, dass deine Enkel in Hypotaxen schreiben. Der Stil ist doch veraltet, und alle Jungen und Modernen schreiben in Parataxen, also in Anreihungen von Sätzen und nicht in Verschachtelungen. Dass ich zwei Kommas nicht setzte und mir Vertipper erlaubte, ist ein grober, unverzeihlicher Fehler. Da habe ich tatsächlich auch selbst die Schlampigkeit beim Schreiben aus der Moderne übernommen, und ich vermute, das wird sich nur ausnahmsweise bessern, lol, da es sich um Wegwerf-Texte handelt. ...

Little Ghost
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Das erste Mal...

Ans erste Mal erinnert man sich ja meist gerne zurück. Die Aufregung, die Emotionen und will es immer wieder tun. Nicht was ihr jetzt denkt... Ich spreche von meinem ersten Gewinn an der Börse. Realisiert mit Swatch.

Und auch hier werde ich es wieder tun. 217CHF in einem "normalen" Marktumfeld sind für eine Swatch nach meiner Auffassung viel zu wenig. Nur glaube ich nicht, dass die Rutschbahn schon zu Ende gerutscht ist. Was ich aber glaube, ist, dass immer noch viele Menschen eine "richtige" Uhr zu schätzen wissen. Vermutlich werdens nicht mehr gleich viele sein wie auch schon und 600CHF für Swatch so schnell nicht wieder Realität, höher als heute aber allemal. Nur lieber Swissrain, wird eine Uhr pro Person pro Leben die Uhrenindustrie nicht am Laufen halten. Deswegen sind die Chinesen mit ihrer Sammelwut eben doch sehr wichtig.

Aber vielleicht spricht auch der damals 16-jährige Jugendliche aus mir, der seine ersten zwei Lehrlingslöhne gespart hat um sich eine schöne Schweizer(!) Uhr zu kaufen. Von Smartwatches kriege ich Ausschlag.

Zumindest eine meiner begehrten Uhren käme vom Swatch-Konzern. Ich träume ein bisschen von einer Omega Speedmaster oder einer TAG HEUER. Vielleicht mal mit einem Gewinn aus Swatch Aktien? Ich hoffe es.

swissrain
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Hayek sieht keine Beeinträchtigung durch Apple-Watch ...

... dagegen durch den Virus in China. 

Und auch durch den "Virus des short-termism an der Börse". 

https://www.investing.com/news/stock-market-news/swatch-group-ceo-sees-massive-temporary-hit-in-china-from-coronavirus-2104058

 

Zyndicate
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Swatch leidet unter

Swatch leidet unter Schliessung von Läden wegen des Coronavirus

Uhrenkonzerne wie Swatch oder Richemont leiden stark unter der Ausbreitung des Coronavirus. Von Weltuntergangsstimmung will Swatch-Chef Nick Hayek aber nichts wissen.

08.03.2020 17:49

"Wir sind eine grundsolide Gruppe ohne Schulden und nicht infiziert vom Virus der Kurzfristigkeit der Börse", sagte er in einem Interview mit der "Sonntagszeitung". "Trotz aller Weltuntergangspropheten wird sich auch diese Situation wieder verbessern."

Da Swatch eine sehr starke Marktposition in China hat, sei man aber natürlich massiv von den temporären Schliessungen von Hunderten von Läden betroffen. Auf der Lieferketteseite hingegen sehe der Konzern weniger Probleme, da Swatch sehr vieles selbst in der Schweiz produziert.

«Ich sehe keine Krise»

Auch insgesamt steht die Branche laut Hayek nicht vor einer neuen Krise: "Ich sehe keine Krise für die Schweizer Uhrenindustrie. Im Gegenteil sogar", sagte er - neben dem Coronavirus auch angesprochen auf abnehmende Exporte oder Themen wie Smartwatch.

Seit 2010 sei das mittlere und obere Segment bei der Swatch Group mit sieben Marken von Tissot bis Longines um über 36 Prozent gewachsen, auf weit über sechs Millionen Stück. Tissot alleine - und das sei das erste Mal, dass er das publik mache - sei seit 2010 um mehr als 30 Prozent auf rund 3,6 Millionen Stück gestiegen. Den einzigen starken Rückgang im Volumen habe Tissot im vergangenen Jahr verzeichnet, mit einem Rückgang von rund 250'000 Stück im zweiten Halbjahr wegen der Proteste in Hongkong.

In den USA wiederum habe Tissot aber letztes Jahr 36 Prozent mehr Uhren verkauft als 2015. Und auch in Japan sei die Marke 2019 volumenmässig um 33 Prozent gewachsen gegenüber 2015.

Im Onlinehandel zu langsam

Im untersten Marktsegment, wo Swatch, Calvin Klein und Balmain zu finden sind, sei zwischen 2015 und 2019 derweil weniger verkauft worden. Ein grosser Anteil gehe auf Balmain und Calvin Klein zurück, wobei letztere keine eigene Marke sei und bald nicht mehr Teil der Gruppe sein werde, sagte Hayek. Auch Swatch habe im Vergleich zu 2015 rund 25 Prozent weniger Uhren verkauft, liege aber immer noch bei weit mehr als 5 Millionen Stück pro Jahr.

Gleichzeitig gestand Hayek auch Versäumnisse ein: "Wir haben bei Swatch nicht schnell genug auf E-Commerce fokussiert." Seit 2015 seien rund 30 Prozent des Vertriebsnetzes geschlossen worden, weil viele Warenhäuser und Händler durch das Onlinegeschäft verdrängt worden sind. Swatch hätte durch ein aggressiveres Umschalten auf E-Commerce schneller reagieren sollen und müssen. Aber: "Das macht sie jetzt, und zwar erfolgreich." Man sei in diesem Jahr auf gutem Weg, die Millionengrenze im Onlineverkauf zu knacken.

Auch Stellen sind in Gefahr, aber ein grosser Stellenabbau droht Hayek zufolge nicht: Wahrscheinlich werde es im Zuge des Auslaufens der Lizenzvereinbarung mit Calvin Klein im unteren Segment einen Abbau geben. "Aber sonst sehen wir im Moment keinen Handlungsbedarf."

(AWP)

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Zyndicate
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Swatch-CEO Nick Hayek hat

Swatch-CEO Nick Hayek hat letztes Jahr weniger verdient

Bei der Swatch Group hat Konzernchef Nick Hayek im vergangenen Geschäftsjahr 2019 weniger verdient als 2018. Total wird die Vergütung an den Konzernchef in dem am Donnerstag veröffentlichten Geschäftsbericht mit 6,25 Millionen Franken ausgewiesen. 2018 waren es noch 7,26 Millionen.

19.03.2020 08:21

An die gesamte und erweiterte Geschäftsleitung, der insgesamt 19 Mitglieder angehören, wurden im letzten Jahr insgesamt Saläre in Höhe von 28,4 Millionen Franken vergütet. Im Jahr 2018 waren es mit 37,2 Millionen deutlich mehr.

Im Vergütungsbericht werden auch noch die Honorare für die sechs Verwaltungsratsmitglieder aufgeführt, die sich insgesamt auf 4,81 Millionen Franken belaufen nach 5,49 Millionen. Verwaltungsratspräsidentin Nayla Hayek hat für ihre Funktion eine Entschädigung in Höhe von 3,97 Millionen erhalten. Im 2018 waren es 5,49 Millionen.

Medienkonferenz im Netz

Die Swatch Group führt am (heutigen) Donnerstagmorgen die Bilanzmedienkonferenz zum Geschäftsjahr 2019 durch. Aufgrund des Coronavirus findet sie online über einen Webcast statt.

Im vergangenen Jahr hat die Gruppe weniger umgesetzt und entsprechend auch weniger verdient. Zu schaffen machten dem Uhrenkonzern die Unruhen im Shoppingmekka Hongkong. Der Umsatz ging um 2,7 Prozent auf 8,24 Milliarden Franken zurück. Um Währungseinflüsse bereinigt lag das Minus bei 1,8 Prozent.

Die tieferen Verkaufszahlen wirkten sich auch auf die Profitabilität aus: Der Betriebsgewinn (EBIT) sank um 11 Prozent auf 1,02 Milliarden Franken und die Marge um 1,2 Prozentpunkte auf 12,4 Prozent. Unter dem Strich sank der Reingewinn um 14 Prozent auf 748 Millionen.

An die Aktionäre soll dennoch zum Vorjahr unverändert eine Dividende in Höhe von 8,00 Franken je Inhaber- bzw. von 1,60 Franken je Namenaktie bezahlt werden.

mk/ra

(AWP)

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Zyndicate
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Swatch kürzt wegen der

Swatch kürzt wegen der Coronakrise die Dividende

Eine sinkende Nachfrage bringt die Führung des Uhren- und Schmuckkonzerns dazu, die Ausschüttung bei der Inhaberaktie von 8 auf 5,50 Franken zu senken.

17.04.2020 07:34

Die Swatch Group kürzt aufgrund des Nachfrageeinbruchs im Zuge der Coronakrise die Dividende. Statt 8 Franken sollen pro Inhaberaktie nur noch 5,50 Franken ausgeschüttet werden, wie aus der am Freitag veröffentlichten Einladung zur Generalversammlung hervorgeht. Besitzer von Namenaktien erhalten pro Anteil noch 1,10 Franken statt 1,60 Franken.

Der Verwaltungsrat habe sich Zuge der Covid-19-Situation und den drastischen Folgen für die Wirtschaft für ein umsichtiges Vorgehen mit den finanziellen Mitteln der Gesellschaft entschieden, heisst es in der Medienmitteilung von Swatch. Neben der Dividendenkürzung um rund 30 Prozent reduziert sich der Verwaltungsrat demnach auch das eigene Honorar um denselben Prozentsatz.

(AWP/cash)

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VR kürzt sein Gehalt

Zyndicate hat am 17.04.2020 08:21 geschrieben:

Neben der Dividendenkürzung um rund 30 Prozent reduziert sich der Verwaltungsrat demnach auch das eigene Honorar um denselben Prozentsatz.

Hut ab von diesem Management, da können sich viele andere 'Manager' (Abzocker) ein Beispiel nehmen.

Zyndicate
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Hayek: «Katastrophaler

Hayek: «Katastrophaler Eindruck des Bundesrats»

Der Chef der Swatch-Gruppe Nick Hayek hat in einem Interview die Politik des Bundesrates seit der Verkündigung der Lockerungsmassnahmen heftig kritisiert.

24.04.2020 06:42

"Bei all seinen Ausführungen war klar eine Verunsicherung und Angst vor der schrittweisen Öffnung spürbar." Dies sagte der 65-jährige Manager dem "Blick" vom Freitag. Am Anfang der Krise, als der Bundesrat den Notstand ausrief, seien die Botschaften noch klar und nachvollziehbar gewesen. Bei den Lockerungen hätten die bundesrätlichen Ausführungen aber einen katastrophalen Eindruck erzeugt, betonte Hayek.

"Bundespräsidentin Sommaruga überbrachte als Kernbotschaft, nachdem sie uns alle wegen Ostern gelobt hatte, etwas völlig Irrelevantes: dass wir einen Monat lang gratis Schweizer Fernsehen sehen dürfen".

Und bei Alain Berset sei die Angst vor der schrittweisen Öffnung spürbar gewesen, sagte Hayek. "Hier hätte es einen Botschaft gebraucht, die Aufbruchstimmung auslöst", betonte er. Es gehe ihm dabei vor allem um eine schnelle Rückkehr zu einer gewissen Normalität - ohne ein Klima der Angst und Verunsicherung, hiess es weiter.

Swatch-Langfristperspektiven gut

Für seine Swatch-Gruppe zeigte er sich gegenüber dem "Blick" zuversichtlich, die Coronavirus-Krise gut meistern zu können. "Schweizer Uhren sind emotionale, langfristige, werthaltige Produkte", hob Hayek hervor. Kurzfristig habe man sicher eine ausserordentlich negative Situation. Aber langfristig seien die Perspektiven in Takt.

"Die Swatch Gruppe ist sehr gut aufgestellt, keine Schulden, nicht abhängig von den Banken, oder noch schlimmer von der Börse und wir produzieren fast alles selber hier in der Schweiz", erklärte der Manager. Dies verursache zwar riesige Kosten - es sei aber langfristig ein immenser strategischer Vorteil, so Hayek.

(AWP)

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swissrain
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Hayek: Swatch gut aufgestellt

Zyndicate hat am 24.04.2020 13:29 geschrieben:

Für seine Swatch-Gruppe zeigte er sich gegenüber dem "Blick" zuversichtlich, die Coronavirus-Krise gut meistern zu können. "Schweizer Uhren sind emotionale, langfristige, werthaltige Produkte", hob Hayek hervor. Kurzfristig habe man sicher eine ausserordentlich negative Situation. Aber langfristig seien die Perspektiven in Takt.

"Die Swatch Gruppe ist sehr gut aufgestellt, keine Schulden, nicht abhängig von den Banken, oder noch schlimmer von der Börse und wir produzieren fast alles selber hier in der Schweiz", erklärte der Manager. Dies verursache zwar riesige Kosten - es sei aber langfristig ein immenser strategischer Vorteil, so Hayek.

Hayek sagt, was er denkt, und er denkt! Seltenheiten heutzutage. Und mit dieser Seltenheit braucht es keine schockierende Werbung für Swatch, der Mann gibt dem Namen und Produkt seinen eigenen Stempel: Man ist jemand! Man sagt, was man denkt. Man trägt Swatch! Smile

Man weiss nun nicht, wie diese Aktie weiter läuft, oder man hier am Tiefpunkt nun kauft, doch gerade eine solche Aktie könnte bei einer Normalisierung enorm profitieren. 

 

Zyndicate
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Swatch bricht der Umsatz weg

Swatch bricht der Umsatz weg - Heftiges Minus im ersten Halbjahr

Das Geschäft des Bieler Uhrenkonzerns Swatch ist in der ersten Jahreshälfte im Zuge der Corona-Krise regelrecht eingebrochen.

14.07.2020 07:20

Die Verkäufe haben sich gegenüber dem Vorjahr um gut 40 Prozent verringert und unter dem Strich schrieb die Gruppe einen Verlust. Gegen Ende des Halbjahres habe der Gesamtkonzern aber wieder ein positives Betriebsergebnis erreicht und es wird eine starke Erholung in der zweiten Jahreshälfte erwartet.

Der Nettoumsatz von Swatch schrumpfte im Halbjahr um 43 Prozent auf 2,20 Milliarden Franken, wie es in der Mitteilung vom Dienstag heisst. Zeitweise seien bis zu 80 Prozent der Distributionskanäle weltweit geschlossen gewesen, betont das Unternehmen und der starke Schweizer Franken habe den Umsatz um 4,9 Prozent reduziert.

308 Millionen Franken Verlust

Die fehlenden Verkäufe schlugen direkt auf das Ergebnis. Auf Stufe EBIT resultierte ein Betriebsverlust von 327 Millionen Franken nach einem Plus von 547 Millionen im Jahr zuvor. Und am Ende der Erfolgsrechnung blieb ein Reinverlust von 308 Millionen nach einem Gewinn von 415 Millionen.

Mit den vorgelegten Zahlen lag Swatch etwas unter den Markterwartungen. Analysten hatten im Vorfeld bereits mit einem massiven Geschäftseinbruch gerechnet und einen Umsatz in Höhe von 2,26 Milliarden Franken, einen EBIT-Verlust von 307 Millionen sowie einen Halbjahresverlust von 250 Millionen erwartet. Allerdings lag die Spanne bei den Schätzungen aufgrund der speziellen Umstände an den Absatzmärkten weit auseinander.

Im Monat Juni habe der Gesamtkonzern wieder ein positives Betriebsergebnis erreicht, wird betont. In den Märkten, welche den Lockdown bereits überwunden haben, wurde eine sehr hohe Kundennachfrage verzeichnet. Swatch rechnet mit einem starken zweiten Halbjahr und mit einem positiven Betriebsergebnis für das Gesamtjahr.

(AWP)

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Weko verfügt für Swatch

Weko verfügt für Swatch-Tochter ETA keine neue Lieferverpflichtung

Die Wettbewerbskommission (Weko) belegt die Swatch-Tochter ETA nicht mit neuen Lieferverpflichtungen und Lieferbeschränkungen bei der Belieferung Dritter mit mechanischen Uhrwerken. ETA bleibe aber marktbeherrschend, hält die Weko fest.

15.07.2020 08:17

Mit dem heutigen Entscheid bestehe für die ETA keine generelle Lieferverpflichtung mehr und das Unternehmen sei frei darin, künftig ausgewählte Drittkunden mit Uhrwerken zu beliefern, teilte die Weko am Mittwoch mit. Die im Jahr 2013 auferlegte Verpflichtung werde nicht durch neue Bestimmungen abgelöst.

Die Verfügung aus dem Jahr 2013 hatte zum Ziel, die marktbeherrschende Stellung von ETA zu brechen. Die ETA musste gemäss einem detaillierten Plan ihre damaligen Kunden bis Ende 2019 mit stufenweise reduzierten Mengen an mechanischen Uhrwerken beliefern.

Mit diesem Vorgehen wollte die Weko Anreize schaffen, damit sich am Markt für mechanische Uhrwerke Konkurrenten entwickeln können. Vereinzelt gelang dies, etwa im Fall der jurassischen Uhrwerkproduktion Sellita.

Weiterhin marktbeherrschend

In der nun veröffentlichten Verfügung hält die Weko allerdings auch fest, dass die ETA weiterhin ein marktbeherrschendes Unternehmen sei und gesetzliche Verhaltensregeln erfüllen müsse. Unzulässig wären aus Sicht der Behörde beispielsweise eine Koppelung des Bezugs von mechanischen ETA-Uhrwerken an den Bezug anderer Produkte der Swatch Group wie Quarzwerke oder Assortiments der Tochter Nivarox. Auch eine missbräuchliche Verdrängungsstrategie gegen Konkurrenten werde nicht toleriert.

Mit dem Entscheid der Weko dürfte ein Strich unter den Streit mit der Swatch Group gezogen werden. Vergangenen Dezember hatte die Weko für Aufregung in der Uhrenbranche gesorgt. Die Behörde verfügte, dass die ETA bei der Lieferung mechanischer Uhrwerke an Dritte zwar vorläufig keinem Lieferzwang mehr unterstellt ist, gleichzeitig aber auch keine neuen Geschäftsbeziehungen mehr frei eingehen kann. Die Weko brauchte mehr Zeit für ihre Analyse des Marktes.

Swatch kritisierte das Vorgehen der Weko damals scharf und sprach von de facto einem Lieferverbot. Swatch gelangte im Februar mit dem Fall sogar an das Bundesverwaltungsgericht. Auch der heutige Entscheid könne an das Bundesverwaltungsgericht weitergezogen werden, hält die Weko weiter fest.

mk/uh

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Gut für Swatch und Richemont:

Gut für Swatch und Richemont: Uhrenexporte schrumpfen nicht mehr so dramatisch

Die Schweizer Uhrenexporte sind im Juni erneut stark zurückgegangen. Das Abwärtstempo hat sich gegenüber den Monaten April und Mai aber deutlich verlangsamt.

Aktualisiert um 09:03

So reduzierten sich die Verkäufe im Vergleich zum Vorjahresmonat noch um etwas mehr als einen Drittel, während im Mai der Einbruch beinahe 70 Prozent erreichte und im April noch über 80 Prozent. Es wäre aber übertrieben zu sagen, dass sich die Welt bereits wieder auf die Schweizer Uhren stürzt.

Das Volumen der Schweizer Uhrenexporte sackte im Juni gegenüber dem Vorjahr um 35 Prozent auf 1,13 Milliarden Franken ab, wie der Verband der Schweizer Uhrenindustrie (FHS) am Dienstag bekanntgab. Die temporäre Einstellung in der Produktion aber auch im Verkauf im ersten Semester hätten schwere Konsequenzen für die Industrie. So sind die Verkäufe auch über das gesamte erste Semester gesehen um beinahe 36 Prozent eingebrochen.

Für die kotierten Luxusgüterunternehmen ist diese eine gute Nachricht. Nach Börsenstart legt die Swatch-Aktie (+1,1 Prozent) deutlich zu, Richemont (+0,1 Prozent) tendiert knapp im Plus.

China mit starker Erholung

Es gebe aber erste mögliche Anzeichen auf den Beginn der erwarteten Erholung. Ein positives Beispiel ist etwa China, wo sich die Umsätze von tiefem Niveau her kommend im Berichtsmonat um 48 Prozent erholt haben. Nach China wurden im Juni mehr als doppelt so viele Uhren verkauft wie in den zweitwichtigsten Markt Hongkong. Dort wie auch in den USA haben die Konsumenten aber mehr als die Hälfte weniger Uhren erstanden als noch im Juni vor einem Jahr.

Von den zehn wichtigsten Exportmärkten gelang ausser in China nirgendwo Wachstum. Mit einem Minus von etwas mehr als 20 Prozent hielt sich Deutschland als Exportmarkt Nummer vier hinter den USA noch am besten.

Betrachtet man die exportierten Stückzahlen, sind diese noch drastischer eingebrochen als der Wert der Uhren. Den grössten Rückschlag in Stückzahlen gemessen gab es für die günstigste Preiskategorie. Höherpreisige Uhren waren also von der Krise tendenziell weniger betroffen.

(AWP)

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Swatch wurde Opfer eines

Swatch wurde Opfer eines Cyber-Angriffs

Das Unternehmen Swatch ist am vergangenen Wochenende Hackern zum Opfer gefallen.

29.09.2020 11:12

Am Wochenende habe Swatch "klare Anzeichen für einen sich entwickelnden Cyber-Angriff" festgestellt, heisst es in einer schriftlichen Erklärung des Uhrenkonzerns. Aus Sicherheitsgründen seien einige Computersysteme präventiv abgeschaltet worden, mit entsprechenden Auswirkungen auf "bestimmte Aktivitäten".

Die Swatch Group habe den Angriff analysiert und sofort alle geeigneten Massnahmen ergriffen sowie die notwendigen Korrekturen umgesetzt, betonte Swatch. Eine Rückkehr zur Normalität werde "so schnell wie möglich" erwartet. Swatch will nun Beschwerde gegen Unbekannt einreichen.

Die Gruppe gab weder an, welche Aktivitäten von der Abschaltung betroffen sind, noch wie gross das Ausmass des Cyber-Angriffs ist.

Einige Aktivitäten sind nach wie vor von diesem Cyber-Angriff betroffen, erklärte das Bieler Unternehmen am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP.

(SDA)

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Swatch war im September Opfer

Swatch war im September Opfer von Cyber-Attacke

Eine Cyber-Attacke auf die Swatch Group hatte Ende September die Omega-Fabrik in Biel lahmgelegt.

13.12.2020 14:44

Dies bestätigte Omega-Chef Raynald Aeschlimann im Interview der "NZZ am Sonntag". "Acht Tage lang ist die Omega-Produktion komplett stillgestanden", sagte er in dem Gespräch.

Die Attacke betraf vorab das hochautomatisierte Lager des Uhrenherstellers. Das Jahr 2020 sei "aussergewöhnlich" gewesen, erklärt Aeschlimann weiter. Aufgrund der Pandemie habe man zeitweise 50 von 170 Boutiquen schliessen müssen. Dass in den Schweizer Uhrenboutiquen die Touristen gefehlt haben, habe man "ausbalancieren" können.

Seit dem Sommer hätten sich die Geschäftszahlen immer mehr verbessert, insbesondere in Asien. Zudem profitierte Omega in Nordamerika und Europa, wo die Swatch-Group-Tochter erst dieses Jahr einen Online-Shop lanciert hat, von steigenden Verkäufen im Netz. Die elektronischen Kanäle machen inzwischen 5 Prozent des gesamten Absatzes ab. "Auch auf den Dezember schaue ich noch mit sehr viel Vertrauen", so Aeschlimann.

Entlassen musste Omega wegen Corona niemanden. Allerdings, so erklärte Aeschlimann: "Wir mussten während de Lockdowns Kurzarbeit haben."

Mit Blick nach vorne erklärte er ausserdem: "Für Omega wird 2021 sicher ein unglaubliches Jahr werden. Mit America's Cup, James Bond, mit den Olypmischen Spielen und mit einigen Neuheiten." Man habe 2020 vieles weiterentwickelt, damit man dann bereit sei, wenn die Zeiten wieder normal würden.

(AWP)

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Ausblick Swatch: Jahresgewinn

Ausblick Swatch: Jahresgewinn von 14,2 Millionen Franken erwartet
Der Uhrenhersteller Swatch wird voraussichtlich in den kommenden Tagen die Zahlen zum Geschäftsjahr 2020 veröffentlichen. Zum AWP-Konsens haben insgesamt 13 Analysten beigetragen.
22.01.2021 14:14
2020
(in Mio Fr.) AWP-Konsens 2019

Nettoumsatz 5'837 8'243
EBIT 57,3 1'023
- Marge (in %) 1,0 12,4
Reingewinn 14,2 748

(in Fr.)
Dividende je Inhaber 2,87 8,00
FOKUS: Das Jahr 2020 ist für die Schweizer Uhrenindustrie ein Jahr zum Vergessen. Die Corona-Pandemie hat das Geschäft mit Uhren hart getroffen, so auch den grössten Uhrenhersteller des Landes, die Swatch Group. Vor allem das mittlere und tiefere Preissegment, wo Marken wie Swatch, Certina oder Rado vertreten sind, dürfte zu den teureren Uhren von Omega weiter an Boden verloren haben.

Das Luxussegment konnte in der zweiten Jahreshälfte von der kräftigen Erholung in China profitieren, wie die Umsatzentwicklung des Swatch-Konkurrenten Richemont gezeigt hat. Zwar hatte die zweite Coronawelle dem Weihnachtsgeschäft in Europa einen weiteren Dämpfer versetzt, in China kletterten die Umsätze dagegen in die Höhe. Swatch Group ist in China gut vertreten.

Analysten rechnen bei Swatch für 2020 trotz einer gewissen Beruhigung der Coronalage in der zweiten Jahreshälfte mit einem deutlichen Umsatzrückgang. Darunter leidet auch die operative Marge. Unter dem Strich könnte derweil ein kleiner Gewinn verbleiben. Vereinzelt wird aber auch ein Verlust erwartet.

ZIELE: Konkrete Ziele oder Geschäftsaussichten nennt Swatch-Chef Nick Hayek äusserst selten. Anlässlich der Publikation der Halbjahreszahlen Mitte Juli gab Hayek aber Indikationen zu den Erwartungen rund ums Geschäft. Hayek ging davon aus, dass sich die Lage in der Produktion im Verlauf des zweiten Halbjahres normalisiert und die Kurzarbeit beendet werden kann.

Auch mit Blick auf die Marktentwicklung gab sich Hayek zuversichtlich. So habe etwa Festland-China im Mai und Juni gegenüber Vorjahr wieder ein zweistelliges Wachstum erreicht. Im Juni habe der Gesamtkonzern wieder ein positives Betriebsergebnis erzielt.

"Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir im Gesamtjahr einen Gewinn erreichen können", sagte Hayek in der Video-Botschaft vom Juli weiter. "Das wird aber nicht mit dem Vorjahr vergleichbar sein."

PRO MEMORIA: Die Exporte von Schweizer Uhren, ein wichtiger Gradmesser für die Branche, sind im Verlauf des vergangenen Jahres eingebrochen: Von Januar bis November betrug der Rückgang 23,5 Prozent auf gut 15 Milliarden Franken. Vor allem in den Monaten April (-81%) und Mai (-70%) kamen die Ausfuhren praktisch zum Erliegen. Die weltweiten Lockdowns, Ladenschliessungen und einschneidende Beschränkungen im Tourismus hatten ihren Tribut gefordert. Experten gehen davon aus, dass die Ausfuhren von Schweizer Uhren ins Ausland im vergangenen Jahr um einen Fünftel eingebrochen sind.

Immerhin hat sich der Rückgang nach dem Corona-Schock im Frühling deutlich abgeschwächt. In den Monaten August und September lag das Minus bei den Uhrenexporten verglichen mit den Vorjahresmonaten jeweils bei rund 12 Prozent, im Oktober noch bei 7 Prozent und im November verglichen mit dem Vorjahr bei gut 3 Prozent. Ein Grund war die kräftige Erholung in China, das besser durch die Krise kam als beispielsweise Europa oder die USA.

Seit Mitte 2020 kann die Swatch-Tochter ETA frei darüber entscheiden, wen sie mit mechanischen Uhrwerken beliefern will und wen nicht. Die Wettbewerbskommission (Weko) hob im Juli die früher verhängten Lieferbeschränkungen und -zwänge auf. ETA war jahrelang als Monopolist für mechanische Werke dazu verpflichtet, auch Konkurrenten mit Uhrwerken zu beliefern. Dagegen wehrte sich die Besitzerfamilie Hayek stets.

Swatch hatte im Spätherbst gegen den britischen Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton im Streit um Markenrechte einen Sieg davongetragen. Dieser hatte sich seit November 2017 gegen die Registrierung der zur Swatch-Gruppe gehörenden Uhrenmarke Hamilton International in Europa gewehrt.

Am letzten Septemberwochenende waren die Systeme von Swatch einem Hackerangriff zum Opfer gefallen. Der Angriff hatte erhebliche Störungen bei einigen der Swatch-Marken versursacht, darunter bei Omega auf Produktionsebene. Im Interview der "NZZ am Sonntag" im Dezember bestätigte Omega-Chef Raynald Aeschlimann, dass die Produktion während acht Tagen stillgestanden war.

Im ersten Halbjahr schrumpfte der Nettoumsatz der Swatch-Gruppe um 43 Prozent auf 2,20 Milliarden Franken. Die fehlenden Verkäufe schlugen direkt auf das Ergebnis durch. Auf Stufe EBIT resultierte ein Betriebsverlust von 327 Millionen Franken und am Ende der Erfolgsrechnung blieb ein Reinverlust von 308 Millionen.

AKTIENKURS: Auch an der Börse hat die Coronakrise bei Swatch Spuren hinterlassen. Im Jahr 2020 gab der Inhabertitel um 11 Prozent nach. Dafür ist den Papieren der Start ins neue Börsenjahr geglückt. Seit Jahresbeginn kletterten die Titel um weit über 5 Prozent.

Homepage: www.swatch.com

an/mk/jl

(AWP)

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Swatch mit Umsatz- und

Swatch mit Umsatz- und Gewinneinbruch im Corona-Jahr

Die Swatch Group hat im Coronajahr 2020 deutlich weniger Uhren verkauft. Gebremst haben die im Frühjahr verordneten Geschäftsschliessungen und Einschränkungen im Tourismus bis hin zum Jahresende.

28.01.2021 07:15

Der Umsatz schrumpfte um satte 32,1 Prozent auf 5,60 Milliarden Franken, wie Swatch am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten mit einem noch stärkeren Umsatzrückgang gerechnet. Im ersten Halbjahr 2020 waren die Verkäufe noch um über 46 Prozent eingebrochen.

Die schwache Umsatzentwicklung schlug auf die Ergebnisse durch: Swatch weist noch ein Betriebsergebnis von 52 Millionen nach 1,02 Milliarden Franken im Jahr davor aus. Und unter dem Strich resultierte ein Reinverlust von 53 Millionen nach einem Gewinn von 748 Millionen Franken im Jahr zuvor.

An die Aktionäre will Swatch eine Dividende von 3,50 Franken je Inhaber- und von 0,70 Franken je Namenaktie bezahlen. 2019 waren es 5,50 bzw. 1,10 Franken.

Der Konzern sieht für 2021 gute Chancen, dass sich die Umsätze in Lokalwährungen denjenigen von 2019 annähern werden, mit deutlich verbesserten Margen. Der Auftragsbestand im Produktionsbereich lag per Ende Jahr nur noch -4 Prozent unter Vorjahr.

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Swatch-Aktien von Goldman

Swatch-Aktien von Goldman Sachs regelrecht wachgeküsst

Analystenvoten können oft viel ausrichten - besonders wenn die einflussreiche US-Investmentbank Goldman Sachs dahinter steht.

05.02.2021 10:43

Am Freitag ist es der Uhrenhersteller Swatch, der von "Goldie" mit einer auf Hochstufung auf "Buy" von "Neutral" auf den Schild gehoben wird.

Swatch Inhaber ziehen um 10.40 Uhr um 1,8 Prozent auf 269,80 Franken an, die Namenaktie gewinnt um 1,8 Prozent auf 52,30 Franken. Das neue GS-Kursziel für den Inhaber von 322 Franken attestiert der Aktie somit ein Kurspotential von aktuell weiteren 19 Prozent. Der Gesamtmarkt SMI notiert derweil 0,2 Prozent tiefer.

Damit stehen bei der Swatch-Aktie in diesem Jahr schon zweistellige Gewinne zu Buche. Alleine seit der Uhrenkonzern Ende Januar den ersten Verlust der Firmengeschichte bekannt gegeben hatte, haben die Aktien um mehr als 7,5 Prozent zugelegt.

Der Blick der Anleger geht also nach vorne. Anleger rechnen mit einem soliden Wachstum nicht zuletzt dank China und einer wieder steigenden Profitabilität. Goldman Sachs erachtet Swatch nun als eine "attraktive Gelegenheit".

(AWP)

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