Swiss Life

Swiss Life Hldg N 

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Immobilienfonds Swiss Life

Immobilienfonds Swiss Life REF Swiss Properties nimmt rund 500 Mio Franken auf

Der Immobilienfonds Swiss Life REF (CH) Swiss Properties ist mit seinen Kapitalplänen bei den Aktionären auf offene Ohren gestossen. Bei der Kapitalerhöhung konnte der Immobilienfonds den Maximalbetrag von 500 Millionen hereinholen. Dies ist eine der bisher grössten Kapitalerhöhungen eines kotierten Immobilienfonds in der Schweiz.

15.12.2020 08:18

Bei der vom 30. November bis 11. Dezember 2020 durchgeführten Kapitalerhöhung wurde die maximale Anzahl von 4,5 Millionen Anteilen zu einem Ausgabepreis von 111,20 Franken je Anteil ausgegeben, wie Swiss Life Asset Managers am Dienstag mitteilt. Abgerechnet wird am 17. Dezember 2020. Damit befinden sich nun 13,5 Millionen Anteile mit einem Nettovermögen von 1,46 Milliarden Franken in Umlauf.

Die frischen Mittel dienten der Finanzierung des Kaufs eines Portfolios mit 46 Liegenschaften für rund 512 Millionen Franken. Damit verfügt der Fonds laut eigenen Angaben neu über 138 Liegenschaften mit einem Marktwert von rund 1,952 Milliarden Franken und gehört zu den zehn grössten Immobilienfonds im kotierten Sektor.

Der Fonds investiert in hochwertige Liegenschaften mit Fokus auf Wohnimmobilien in wirtschaftsstarken Regionen. Der Fonds sei breit diversifiziert bezüglich Lage, Nutzungen und Mieterschaft mit einer hohen Mietertragssicherheit.

pre/rw

(AWP)

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US-Bank sieht den Zeitpunkt

US-Bank sieht den Zeitpunkt für den Kauf von Swiss-Life-Aktien gekommen

Mit der Aktie von Swiss Life verloren Anleger im vergangenen Jahr Geld. Eine US-Investmentbank findet nun aber ausschliesslich lobende Worte und erachtet den Zeitpunkt für einen Einstieg als günstig.

06.01.2021 08:26

Von Lorenz Burkhalter

2020 war kein einfaches Jahr für den Lebensversicherungskonzern Swiss Life. Stummer Zeuge ist der Aktienkursverlauf. Mit einem Minus von 15 Prozent zählte die Aktie in den letzten 12 Monaten zu den Verlierern im Swiss Market Index (SMI).

Das ruft nun die Citigroup auf den Plan. Die US-Investmentbank nimmt die Abdeckung der Swiss-Life-Aktie mit einer Kaufempfehlung und einem Kursziel von 474 Franken auf. Während andere Rivalen im Regen stehen, sieht sie den Lebensversicherer im Regen tanzen.

Citigroup in guter Gesellschaft

Swiss Life habe das Geschäftsmodell erfolgreich mit den historisch tiefen Zinsen in Einklang gebracht, so schreibt die Citigroup. Sie geht davon aus, dass der Jahresgewinn bis Ende 2023 um jährlich 5 Prozent wächst.

Davon dürften auch die Aktionäre etwas haben. Denn die US-Investmentbank geht für das Jahr 2021 von einer Dividende in Höhe von 23,30 Franken je Aktie aus. Das entspräche zu aktuellen Kursen einer attraktiv hohen Rendite von 5,6 Prozent. Darüber hinaus sehen die Amerikaner den Lebensversicherer eigene Aktien zurückkaufen. Erst kürzlich liess dieser durchblicken, dass er das mit 400 Millionen Franken dotierte Aktienrückkaufprogramm wieder aufnehmen wird.

Mit ihrer Kaufempfehlung ist die Citigroup übrigens in guter Gesellschaft. Erhebungen der Nachrichtenagentur AWP zufolge raten acht von 13 Banken zum Kauf der dividendenstarken Aktie. Von den US-Grossbanken sind allerdings nur die Citigroup und Merrill Lynch begeistert vom Lebensversicherer. J.P. Morgan stuft die Aktie mit "Neutral" ein, Morgan Stanley gar mit "Underweight".

Darüber, welche der vier Banken mit ihrer Einschätzung richtig liegt, dürfte in den nächsten Wochen nicht zuletzt auch die Nachrichtenlage rund um die Covid-19-Pandemie entscheiden. Schliesslich war letztere es, die den Schweizer Versicherungsaktien im Frühling 2020 ziemlich zusetzte.

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Swiss Life wegen

Swiss Life wegen Sondereffekten mit weniger Gewinn - Dividende erhöht

Die Swiss Life weist für 2020 im Vergleich zum Vorjahr tiefere Ergebnisse aus. Das ist in erster Linie jedoch nicht auf Corona zurückzuführen.

02.03.2021 07:06

Das ist nicht in erster Linie auf Corona zurückzuführen, vielmehr lag die Latte beim Gewinn wegen eines Steuereffekts sehr hoch und zudem belasten Rückstellungen in den USA. Der Gewinn der Swiss Life sank um 13 Prozent auf 1,05 Milliarden Franken, wie der Lebensversicherer am Dienstag mitteilte. Damit verfehlte Swiss Life die Erwartungen von Finanzanalysten. Die hatten im Durchschnitt mit einem Gewinnrückgang von 11 Prozent gerechnet.

Ein Grossteil des Rückgangs hat mit dem Wegfall eines positiven Effekts im Zuge der Unternehmenssteuerreform im Jahr 2019 zu tun und auch eine Rückstellung in den USA belastete. Dabei geht es um das frühere Versicherungsportfolio mit US-Kunden, zu welchem die Swiss Life Verhandlungen mit der US-Justizbehörde DOJ führt. Der Betriebsgewinn sank indessen bereinigt um 5 Prozent auf 1,57 Milliarden Franken.

Trotz rückläufiger Ergebnisse schlägt die Swiss Life den Aktionären die Ausschüttung einer um einen Franken auf 21 Franken je Aktie erhöhten Dividende vor. Seit Anfang Jahr läuft überdies das Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 400 Millionen Franken weiter, nachdem es wegen der Unsicherheiten rund um die Corona-Pandemie unterbrochen wurde. Es soll planmässig im Mai abgeaschlossen werden.

Wenig überraschend ist auch, dass das Prämienvolumen im Berichtsjahr auf 20,0 Milliarden Franken von zuvor 23,0 Milliarden schrumpfte. Der Grund ist der Ausstieg des Konkurrenten Axa aus der Vollversicherung in der beruflichen Vorsorge. Das hatte im Jahr 2019 eine Reihe von Axa-Kunden zum Wechsel zur Swiss Life bewogen und da die Einmalprämien in die Höhe getrieben.

Im Ausblick orientiert sich die Swiss Life nach wie vor an den für die Strategieperiode 2019 bis 2021 gesetzten Ziele. Bis dahin sollen unter anderem die Einnahmen im Kommissionsgeschäft und dabei auch die verwalteten Vermögen mit Drittkunden wie Pensionskassen oder Bank weiter gesteigert werden.

Im 2020 flossen der Swiss Life in der Vermögensverwaltung netto Neugelder im Umfang von 7,5 Milliarden Franken zu und die verwalteten Vermögen rückten auf 91,6 Milliarden Franken vor und damit weiter in Richtung der angestrebten Marke von 100 Milliarden.

(AWP)

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Abstufungen am Laufmeter für

Abstufungen am Laufmeter für die Swiss-Life-Aktie

Die Aktie von Swiss Life schneidet seit Jahresbeginn besser als andere Schweizer Versicherungswerte ab. Eigentlich ein Liebling der Banken, treffen innerhalb von 48 Stunden jedoch gleich zwei Abstufungen ein.

04.03.2021 08:05

Von Lorenz Burkhalter

Als die Swiss Life am frühen Dienstagmorgen den Zahlenkranz für das vergangene Jahr vorlegte, liess dieser eigentlich keine Aktionärswünsche offen. Um ausserordentliche Rückstellungen für einen Rechtsfall in den USA bereinigt, lagen der operative Gewinn sowie der Reingewinn am oberen Ende der Markterwartungen. Ausserdem erhöhte der Lebensversicherungskonzern die Dividende – für Beobachter überraschend – um einen auf 21 Franken je Aktie (cash berichtete).

Doch gerade in angelsächsischen Bankenkreisen scheint das Unternehmen weder mit dem einen, noch mit dem anderen punkten zu können. So stuft die britische HSBC die als dividendenstark geltende Aktie keine 48 Stunden später von "Buy" auf "Hold" herunter. Das Kursziel gibt die Grossbank neuerdings mit 498 (zuvor 496) Franken an. Die Aktie sei nach dem starken Lauf der letzten Wochen ausgereizt, so die Begründung.

Kurz zuvor hatte mit der Bank of America Merrill Lynch schon eine nicht weniger renommierte Bank zwar das Kursziel auf 485 (zuvor 465) Franken erhöht, gleichzeitig aber das Anlageurteil von "Buy" auf "Neutral" gesenkt.

Swiss Life noch immer ein Liebling der Banken

Der Bank of America Merrill Lynch zufolge hat sich die Zusammensetzung des Jahresgewinns bei Swiss Life in den letzten 12 Monaten weiter verbessert. Ausserdem gehen die Amerikaner davon aus, dass der Lebensversicherer am kommenden Investorentag vom November eine künftig höhere Ausschüttungsquote bekanntgeben wird. Will heissen: Das Unternehmen könnte künftige 60 bis 70 Prozent des Jahresgewinns über Dividenden und Aktienrückkäufe an die Aktionäre zurückführen. Mit einer Neuauflage des voraussichtlich diesen Mai auslaufenden Aktienrückkaufprogramms rechnet die Bank of America Merrill Lynch erst wieder ab 2023.

Selbst nach den beiden Abstufungen gilt Swiss Life noch immer als ein Liebling der Banken und ihrer Analysten. Wie Erhebungen der Nachrichtenagentur AWP zeigen, preisen sieben von 13 Banken die Aktie zum Kauf an. Das höchste Kursziel hat mit 520 Franken der Broker Kepler Cheuvreux ausstehend.

Mit einem Kursplus von 12 Prozent schneidet die Swiss-Life-Aktie seit Jahresbeginn denn auch deutlich besser als andere Schweizer Versicherungsvaloren wie etwa Zurich Insurance (+4 Prozent) oder Bâloise (+4,5 Prozent) ab.

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Anleihe: Swiss Life holt sich

Anleihe: Swiss Life holt sich mit zwei Hybrid-Bonds 500 Mio Franken
Die Swiss Life Holding begibt zwei Anleihen mit Eigenkapitalcharakter unter der Federführung der von Credit Suisse, Deutsche Bank und UBS zu folgenden Konditionen:
04.03.2021 16:13
1. Tranche
Betrag: 250 Mio Fr. (mit Aufstockungsmöglichkeit)
Coupon: 1,75%
Emissionspreis: 100%
Laufzeit: Perpetual
1. Call-Datum: nach 5,5 Jahren am 30.09.2026
Liberierung: 29.03.2021
Marge über Saron: +218,2 BP
Valor: 59'892'875(9)
Rating: A- (S&P)
Kotierung: SIX, ab 25.03.2021

2. Tranche
Betrag: 250 Mio Fr. (mit Aufstockungsmöglichkeit)
Coupon: 2,125%
Emissionspreis: 100%
Laufzeit: 20,5 Jahre, bis 30.09.2041
1. Call-Datum: nach 10,5 Jahren am 30.09.2031
Liberierung: 29.03.2021
Marge über Saron: +216,7 BP
Valor: 110'156'149 (1)
Rating: A- (S&P)
Kotierung: SIX, ab 25.03.2021
pre/ra

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Swiss-Life-Chef Patrick Frost

Swiss-Life-Chef Patrick Frost verdient etwas weniger

Der Chef der Swiss Life, Patrick Frost, hat im vergangenen Jahr weniger verdient.

24.03.2021 07:12

Insgesamt wurden ihm Vergütungen im Wert von 3,88 Millionen Franken zugesprochen, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Geschäftsbericht hervorgeht. Im Jahr davor waren es 4,26 Millionen.

Auch die Entschädigungen an die gesamte Konzernleitung gingen zurück. Die sechs Mitglieder, inklusive dem CEO, erhielten fürs letzte Jahr 16,2 Millionen Franken nach 17,0 Millionen in 2019. Damals gehörten allerdings sieben Manager der Geschäftsleitung an.

Im Verwaltungsrat wurde Präsident Rolf Dörig im vergangenen Jahr wie bereits im Jahr davor mit 1,2 Millionen Franken für seine Dienste entschädigt. Der gesamte zwölfköpfige Verwaltungsrat erhielt 3,19 Millionen Franken. Das ist nur unwesentlich mehr als im Jahr davor.

(AWP)

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Swiss Life senkt die

Swiss Life senkt die Umwandlungssätze in der Vollversicherung

Das Tiefzinsumfeld drückt weiter auf die Renten in der beruflichen Vorsorge.

29.03.2021 07:27

Swiss Life will die Umwandlungssätze in der Vollversicherung ab dem kommenden Jahr senken. Bestehende Renten sollen unverändert bleiben.

Damit will Swiss Life die systemfremde Umverteilung von aktiven Versicherten zu Rentenbezügern schrittweise reduzieren, wie der Lebensversicherer am Montag mitteilt. Die massgebenden, gesetzlich vorgeschriebenen Mindestleistungen nach BVG würden jederzeit eingehalten. Die Vollversicherung werde stark von den KMU nachgefragt und soll auch weiterhin angeboten werden.

Eine nachhaltige Stabilisierung der beruflichen Vorsorge stehe seit Längerem auf der politischen Agenda. Eine Anpassung der Umwandlungssätze auf 6 Prozent, wie dies in der aktuellen bundesrätlichen Botschaft zur BVG-Reform vorgesehen sei, sei aufgrund der demografischen Entwicklung und des Tiefzinsumfelds dringend.

Die Umwandlungssätze in der Vollversicherung auf einen Blick

Zum 1. Januar 2022 soll der der Umwandlungssatz für den obligatorischen Teil des Altersguthabens für Frauen (Alter 64) und für Männer (Alter 65) auf 6,50 Prozent von derzeit 6,80 Prozent sinken und ab 2023 noch 6,20 Prozent betragen.

Im überobligatorischen Teil des Altersguthaben wird der Umwandlungssatzes bei Frauen von 5,00 auf 4,76 bzw. 4,54 Prozent reduziert. Bei Männern sinken die Zinssätze von 4,95 Prozent auf 4,71 bzw. 4,49 Prozent.

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Korr: Swiss Life wächst im

Korr: Swiss Life wächst im BVG-Geschäft mit teilautonomen Angeboten

(Korrigiert wurde die Beträge zum Prämienertrag und Gesamtertrag) - Die Swiss Life hat im vergangenen Jahr im Geschäft mit der beruflichen Vorsorge (BVG) deutlich weniger Prämien eingenommen. Allerdings stieg gleichzeitig der Anteil der Firmen, die sich für eine teilautonome Lösung entschieden haben.

27.05.2021 09:09

Insgesamt nahm der Prämienertrag in der am Donnerstag veröffentlichten BVG-Betriebsrechnung der Swiss Life um ein Fünftel auf 9,24 Milliarden Franken ab. Der Gesamtertrag inklusive der Nettoanlageerträge ging ebenso klar auf 10,5 Milliarden Franken zurück.

Der Rückgang bei den Bruttoprämien sei auf ausserordentlich hohe Einmalprämien zurückzuführen, welche die Swiss Life im Jahr 2019 aufgrund des Rückzugs von Konkurrentin Axa aus der Vollversicherung schreiben konnte, heisst es. Dieser Effekt fiel 2020 weg.

Hohe Nachfrage nach teilautonomen Lösungen

Insgesamt habe sich aber die Bestandes- und Kostenstruktur der Swiss Life im BVG-Geschäft weiter verbessert, heisst es weiter. Die dafür massgebenden periodischen Prämien etwa nahmen um 1,8 Prozent auf 3,7 Milliarden Franken zu, das Betriebsergebnis sank auf 115 Millionen nach 132 Millionen Franken im Jahr zuvor und die Anzahl Verträge wuchs um 2 Prozent auf 47'945.

Dabei sei die Nachfrage nach teilautonomen Vorsorgelösungen gestiegen, wo die Anlagerisiken von den Kunden mitgetragen werden und ein Versicherer weniger Kapital bereitstellen muss. Im Neugeschäft stieg der Anteil in diesem Segment auf 48 Prozent nach zuvor 19 Prozent. Per Ende 2020 verzeichnete die Swiss Life in der Teilautonomie insgesamt 7250 Anschlüsse, was einem Wachstum von 22 Prozent entspricht.

mk/jb

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Swiss Life gliedert Asset

Swiss Life gliedert Asset Management neu in drei Bereiche

Die Swiss Life stellt die Weichen für die Asset Management-Einheit neu. Im Kern des Umbaus werden die Anlagekompetenzen auf die drei Bereiche Infrastructure Equity, Securities und Real Estate aufgegliedert. Es kommt zudem auch zu einigen personellen Wechseln.

01.07.2021 08:09

Die Swiss Life Asset Managers seien erfolgreich unterwegs und stünden nun auf dem Wachstumspfad vor einer weiteren wichtigen Phase, wird Stefan Mächler, Investmentchef der Swiss Life-Gruppe in der Mitteilung vom Donnerstag zitiert. Mächler ist für das Asset Management verantwortlich.

Drei Bereiche

Ab heute werden die drei neuen Geschäftsfelder eingeführt. Die in den letzten Jahren stark gewachsene Anlageklasse Infrastructure Equity wird dabei von Christoph Gisler geleitet, der auch Teil der Geschäftsleitung von Swiss Life Asset Managers wird.

Das Wertschriftengeschäft für Drittkunden und das Anlagegeschäft für die eigenen Gesellschaften führt Swiss Life im Bereich Securities unter einem Dach zusammen. Hier wird Daniel Berner die Leitung übernehmen. Er ist bereits Mitglied der Geschäftsleitung des Asset Managements.

Die Verantwortung des Bereichs Real Estate verbleibt derweil wie bis anhin bei Stefan Mächler.

Michael Klose verlässt Swiss Life

Einen gewichtigen Abgang verzeichnet die Swiss Life an der Spitze des Drittkundengeschäfts (TPAM). Nach vier Jahren als CEO des Geschäfts habe sich Michael Klose dazu entschieden, beruflich ein neues Kapitel aufzuschlagen und die Gruppe zu verlassen, heisst es.

Die Swiss Life Asset Managers verlassen hat Ende Juni auch Sales & Marketing-Chef Marius Würgler. Auf ihn folgt Mark Fehlmann am 1. Oktober von der DWS Group.

mk/kw

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Swiss Life steigert Gewinn

Swiss Life steigert Gewinn und liegt mit Zielen auf Kurs

Die Swiss Life hat den Gewinn im ersten Halbjahr klar gesteigert. Mit den bis Ende Jahr gesetzten Zielen liegt die Gruppe auf Kurs.

17.08.2021 07:40

Der Reingewinn der Swiss Life kletterte in der ersten Jahreshälfte um 15 Prozent auf 618 Millionen Franken, wie die Gruppe am Dienstag mitteilte. Der Betriebsgewinn nahm ebenso deutlich auf 876 Millionen Franken zu. Damit hat die Swiss Life die Erwartungen der Analysten überboten.

In der Mitteilung spricht Konzernchef Patrick Frost von einem "starken Resultat", welches die Swiss Life erreicht habe. "Wir sind sehr gut unterwegs, unsere ambitionierten Zielsetzungen aus dem Unternehmensprogramm 'Swiss Life 2021' zu erreichen.

Weiteres Wachstum im Fee-Geschäft

Eine tragende Säule des Erfolgs ist das Kommissionsgeschäft, das die Swiss Life seit Jahren ausbaut. Die Gruppe nimmt in der Finanzberatung, dem Verkauf anlagegebundener Lebensversicherungen, im Geschäft mit Immobilien oder in der Vermögensverwaltung mit institutionellen Kunden wie Pensionskassen Jahr für Jahr mehr Gebühren oder sogenannte Fees ein.

In der ersten Jahreshälfte legten die Fee-Erträge um 15 Prozent auf 1081 Millionen Franken zu und das Fee-Ergebnis stieg um 14 Prozent auf 309 Millionen Franken. Sowohl die Versicherungseinheiten als auch die Swiss Life Asset Managers hätten ihre Beiträge dazu verbessert, heisst es.

Im Asset Management für Drittkunden (TPAM) flossen der Swiss Life Neugelder in Höhe von 4,6 Milliarden zu. Für die Drittkunden verwaltet sie nunmehr Vermögen von 98,9 Milliarden nach 91,6 Milliarden Franken Ende 2020. Das Ziel ist es, bis zum Jahresende die Schwelle von 100 Milliarden zu knacken.

Vollversicherung gebremst

Im Gegensatz dazu sanken die Prämieneinnahmen um 7 Prozent auf 10,9 Milliarden Franken. Das hat seinen Grund: Im Geschäft mit der Beruflichen Vorsorge setzt der Konzern verstärkt auf teilautonomes Geschäft, das grösstenteils nicht in den Prämieneinnahmen ausgewiesen wird. Aufgrund der Zinsentwicklung tritt die Swiss Life dagegen bei Vollversicherungen auf die Bremse.

Im stark vom BVG-Geschäft geprägten Heimmarkt Schweiz sackten die Prämieneinnahmen daher um einen Fünftel auf 5,9 Milliarden Franken ab. Demgegenüber verzeichnete die Swiss Life in Frankreich ein Wachstum von 27 Prozent, etwa dank dem guten Verkauf anlagegebundener Lebensversicherungen, und in Deutschland ein Plus von 5 Prozent.

Patrick Frost will die Gruppe künftig "erfolgreich weiterentwickeln". Die neuen Ziele dazu wird er am Investorentag von Ende November präsentieren. Für die Zukunft ist die Swiss Life bestens kapitalisiert, was sich an der Solvenzquote (SST) von rund 205 Prozent ablesen lässt. Das strategische Ziel dafür lautet auf 140 bis 190 Prozent.

Ausserdem winken den Aktionären weitere grosszügige Dividenenzahlungen. In der ersten Jahreshälfte konnten die operativen Einheiten Cash im Umfang von 798 Millionen Franken an die Holding überweisen. Das ist eine Steigerung von 7 Prozent. Und die Eigenkapitalrendite liegt mit 11,3 Prozent über den mittelfristig angestrebten 8 bis 10 Prozent.

(AWP)

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Elias
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Was steckt in der Aktie noch drin?

Obwohl das Geschäft beim Versicherer Swiss Life gut läuft, haben die Aktien ihren Schwung verloren. Vor dem Investorentag Ende November könnten Anlegerinnen und Anleger zugreifen.

Nachdem die Aktien des Versicherers Swiss Life zwischen Oktober und April deutlich angestiegen waren, haben sich diese seither in der Tendenz seitwärts bewegt. Aktuell befindet sich der Titel auf dem Niveau von Mitte April.

Mit einem Kursplus von 15 Prozent seit Jahresbeginn nehmen die Swiss-Life-Aktien deshalb einen Platz im Mittelfeld des Swiss Market Index (SMI) ein. Der Gesamtmarkt gemessen am SMI hat in derselben Periode 13 Prozent hinzugewonnen.

Sollen Anlegerinnen und Anleger die seit April anhaltende Seitwärtsbewegung für einen Kauf nutzen? Die Mitte August vorgelegten Halbjahreszahlen hatten die Erwartungen übertroffen. So hatte Swiss Life den Gewinn im ersten Halbjahr verbessert und sollte die bis Ende Jahr gesetzten Ziele des Strategieplans 2019-21 vollumfänglich erreichen.

Swiss Life setzt zudem seit Jahren vermehrt auf Finanzberatungen oder die Vermögensverwaltung. Das damit einhergehende Kommissionsgeschäft legte im ersten Halbjahr um 15 Prozent zu. Die Prämieneinnahmen sanken hingegen um 7 Prozent. Denn im Geschäft mit der Beruflichen Vorsorge fokussiert sich der Konzern verstärkt auf das teilautonome Geschäft - dieses wird grösstenteils nicht in den Prämieneinnahmen ausgewiesen.

Kursentwicklung der Swiss-Life-Aktien seit November 2020 (Quelle: cash.ch).

Das Management von Swiss Life hat sich in der Vergangenheit erfolgreich auf die besten Stücke fokussiert. Und Patrick Frost - seit 2014 CEO von Swiss Life - will den Konzern auch künftig "erfolgreich weiterentwickeln". Die Solvenzquote (SST) beträgt rund 205 Prozent. Dies ist deutlich über der Zielspanne von 140 bis 190 Prozent.

Attraktive Bewertung und Dividende

Anlegerinnen und Anleger können zudem bei der Swiss Life weiterhin mit grosszügigen Dividenenzahlungen rechnen. Denn in der ersten Jahreshälfte konnten die operativen Geschäftseinheiten Cash im Umfang von 798 Millionen Franken an die Holding überweisen. Aktuell beträgt die Dividendenrendite 4,3 Prozent und seit 2013 hat Swiss Life die Ausschüttungen jedes Jahr erhöht.

Für die Kursentwicklung könnte insbesondere der Investorentag Ende November als Katalysator wirken. Dann wird der CEO Patrick Frost die neuen Ziele präsentieren. Experten gehen davon aus, dass auch ein Aktienrückkauf für 2022 und 2023 von bis zu 250 Millionen Franken angekündigt wird.

Das durchschnittliche Kursziel der von Bloomberg befragten Analysten liegt auf die nächsten zwölf Monate gesehen bei 505 Franken. Dies entspricht einem Aufwärtspotenzial von 6 Prozent. In der Kombination mit der relativ hohen Dividende winkt hier eine Gesamtrendite von etwa 10 Prozent. Peter Eliot, Analyst von Kepler Chevreux, zeigt sich mit einem Kursziel von 545 Franken noch optimistischer.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

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