Swiss Re

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13.10.2006 19:41
#1
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Swiss Re

Wird diese Nachricht die Swiss Re Aktie weiter beflügeln? Bin gerade am überlegen bei Swiss Re einzusteigen, immerhin hinkte diese Aktie bisher dem SMI eher etwas hinten nach, und meines Erachtens ist die Aktie noch immer günstig bewertet (im Vergleich zu manchen anderen SMI Titeln).

Swiss Re übernimmt Lebensversicherungssparte von General Electric

13.10 19:22

ZÜRICH - Die Swiss Re baut ihr Geschäft in Grossbritannien aus: Der Rückversicherer übernimmt die GE Life, die das Lebensversicherungsgeschäft von General Electric verwaltet. Der Preis von 465 Mio. Pfund (umgerechnet 1,1 Milliarden Franken) wird in bar bezahlt.

Im Preis inbegriffen sind 260 Mio. Pfund für das statutarische Eigenkapital, wie Swiss Re am Abend mitteilte. Die Gesellschaft erwirbt einen Bestand von etwa 400 000 Policen mit einem Gesamtvermögen von rund 8 Mrd. Pfund.

Das Portefeuille setzt sich vorab aus Altersvorsorgeprodukten zusammen. Im Weiteren umfasst es den National Mutual Fund, den GE Life im Jahr 2002 akquiriert hat.

GE Life zählt rund 500 Mitarbeitende. Wieviele von ihnen bei Swiss Re weiterbeschäftigt werden, steht nach Angaben einer Konzernsprecherin noch nicht fest.

Die Transaktion soll laut Swiss Re bis Ende Jahr unter Dach sein. Die Aufsichtsbehörde müssen dem Deal noch zustimmen. GE Life wird dann unter einem neuen Namen, der erst nächstes Jahr bekannt gegeben wird, über Finanzberater weiterhin Neugeschäft zeichnen.

Mit dem Kauf und der Übernahme der GE-Life-Mitarbeitenden werde der Weg für das weitere Wachstum des britischen Admin-Re-Geschäfts geebnet, erklärte Swiss-Re-Konzernchef Jacques Aigrain in der Mitteilung. Er sprach von einem "wertgenerierenden Preis", der bezahlt werde.

Es handle sich um die bislang grösste Admin-Re-Transaktion von Swiss Re. Admin Re ist darauf spezialisiert, Geschäfte zu übernehmen, die andere Versicherungsgesellschaften nicht mehr weiterführen wollen.

Gemäss Zeitungsberichten waren auch die Deutsche Bank und der auf den Bermudas ansässige Rückversicherer XL Capital an GE Life interessiert.

GE zählt zu den weltgrössten Finanzdienstleistern. Aus dem Versicherungsgeschäft will sich der Mischkonzern schrittweise zurückziehen.

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D | a | n | g | e | r | m | o | u | s | e

02.12.2016 08:42
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Swiss Re weckt Dividenden- und Rückkaufsfantasien

Swiss Re bekennt sich zu einer steigenden Dividende. Analysten zufolge könnte das Aktienrückkaufprogramm zudem zu einem festen Bestandteil der Kapitalrückführung an die Aktionäre werden.

Von Lorenz Burkhalter

In wenigen Stunden lädt Swiss Re zum diesjährigen Investorentag nach Rüschlikon. Wie einer Vorabinformation an die Medien zu entnehmen ist, erachtet der Rückversicherungskonzern die eigene Kapitalausstattung als stark. Er bekennt sich deshalb zu einer entsprechend der Ertragsentwicklung steigenden Dividende und will auch in Zukunft Überschusskapital an die Aktionäre zurückführen.

Analysten hatten im Vorfeld mit einem ereignisarmen Investorentag gerechnet, was sich in Bezug auf die Strategie und die mittelfristigen Finanzziele auch bestätigt.

Die Aussagen zur zukünftigen Ausschüttungspolitik sorgen jedoch für Fantasie und erweisen sich für die Swiss-Re-Aktie im vorbörslichen Handel von Julius Bär als stützend. Zur Stunde notiert sie bei 92,05 Franken und damit um 0,1 Prozent unter dem Schlussstand vom Vortag.

Wie der für die Bank Vontobel tätige Analyst schreibt, erhofft er sich vom Investorentag Einblick in die marktführende Stellung des Rückversicherungskonzerns. Diese sei hilfreich, um sich durch die Untiefen des von Herausforderungen geprägten Branchenumfelds manövrieren zu können.

Solide Bilanz sorgt für Fantasie

Gerade aufgrund des schwierigen Umfelds wird die Bestätigung der bisherigen Finanzziele bei der Zürcher Bank begrüsst. Der Experte lässt allerdings durchblicken, dass er seine bisherigen Schätzungen im Anschluss an den Investorentag keinen grösseren Anpassungen unterziehen muss.

Dank der soliden Bilanz und der starken Eigenkapitalsituation erachtet der Analyst die Dividendenaussichten als gut. Für das laufende Geschäftsjahr prognostiziert er eine Erhöhung der Dividende von 4,60 auf 4,80 Franken je Aktie, was leicht über den Erwartungen seiner Berufskollegen liegt.

Analysten sind gespalten

Bei der Bank Vontobel wird die Swiss-Re-Aktie weiterhin mit "Hold" und einem Kursziel von 94 Franken eingestuft.

Erst vor wenigen Tagen stufte Morgan Stanley den europäischen Versicherungssektor von "Cautious" auf "In-Line" herauf. Gleichzeitig zählte die amerikanische Investmentbank die mit "Underweight" eingestufte Aktie von Swiss Re allerdings zu den Schlüsselverkaufsempfehlungen. Am selben Tag stufte der für Kepler Cheuvreux tätige Analyst die Aktie mit einem neu 96 (88) Franken lautenden Kursziel von "Buy" auf "Hold" herunter.

Erhebungen der Nachrichtenagentur AWP zufolge empfehlen von 26 Banken sieben die Aktie zum Kauf und sieben zum Verkauf. Die übrigen schätzen sie neutral ein.

Cash

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12.09.2016 08:12
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Swiss Re glaubt an Stabilisierung der Preisentwicklung

Swiss Re rechnet mit einer Stabilisierung der seit einiger Zeit unter Druck stehenden Preise für Rückversicherungsdeckung.

Das zweite Quartal 2016 habe gezeigt, dass Naturkatastrophen in einer gewissen Häufung auftreten können, teilt Swiss Re am Montag anlässlich des Branchentreffens "Les rendez-vous de September" in Monte Carlo mit.

Mit Blick auf die seit einigen Jahren rückläufigen Preise dürfte aber die Talsohle der Preisentwicklung im laufenden Versicherungszyklus wohl nicht mehr allzu weit entfernt sein. So erwartet Swiss Re etwa bei der Rückversicherung zu Naturkatastrophen eine Verlangsamung des Preisrückgangs.

Nach Geschäftsfeldern betrachtet sei im Property-Geschäft mit stabilen Raten zu rechnen, während der Preisdruck im Haftpflicht-Teil nachlassen werde, heisst es weiter. In der Haftpflicht-Rückversicherung dürften wohl breit abgestützte Preiserhöhungen möglich sein, da die Reservepolster der Branche an Wert verloren hätten.

Swiss Re selber werde in diesem Umfeld beim Zeichnen von Geschäft weiterhin Disziplin an den Tag legen und versuchen, massgeschneiderte Rückversicherungsverträge an Land zu ziehen. Marktchancen dürften sich laut Swiss Re sowohl für Rückversicherer, als auch für Erstversicherer mit neuen technologischen Entwicklungen ergeben.

(AWP)

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29.07.2016 08:18
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Swiss Re mit tieferem Quartalsergebnis

Der Rückversicherer Swiss Re hat im zweiten Quartal 2016 erwartungsgemäss wegen höherer Kosten für Naturkatastrophen ein gegenüber dem Vorjahr klar tieferes Ergebnis erzielt.

Der Gewinn steht bei 637 Mio USD nach 820 Mio USD in der Vorjahresperiode, teilt Swiss Re am Freitag mit. Topline ist Swiss Re gewachsen: Die verdienten Prämien der Gruppe nahmen auf 8,18 Mrd von 7,14 Mrd zu. Wachstumstreiber war die Sach- und Haftpflicht-Rückversicherung (P&C), wo die Nettoprämien laut den Angaben vor allem aufgrund grosser und massgeschneiderter Transaktionen in den USA und Europa auf 4,1 Mrd angewachsen sind.

Allerdings verschlechterte sich die Combined Ratio in der P&C-Sparte um knapp 8 Prozentpunkte auf 101,0 Prozent. Belastet hätten Unwetterkosten in Europa und den USA sowie im Zusammenhang mit der Brandkatastrophe im kanadischen Fort McMurray oder den Erdbeben in Japan und Ecuador. Die Belastung wird insgesamt auf rund 350 Mio USD geschätzt.

Im zweitgrössten Teil Life&Health (L&H) nahm das Ergebnis auf 173 Mio USD (VJ 277 Mio) ab bei einer auf das Gesamtjahr hochgerechneten Eigenkapitalrendite von 10,1 Prozent (Ziel: 10-12 Prozent). Im Erstversicherungsgeschäft Corporate Solutions verschlechterte sich die Combined Ratio stark auf 112,7 Prozent gegenüber 97,3 Prozent im Vorjahr.

Combined-Ratio-Prognose untertroffen

Mit den Kapitalanlagen erwirtschaftete die Gruppe im zweiten Quartal eine annualisierte Rendite von 3,7 Prozent nach 4,2 Prozent in der Vorjahresperiode. Das Eigenkapital stieg seit Jahresbeginn um 3,4 Mrd auf 35,8 Mrd USD. Die annualisierte Eigenkapitalrendite wird mit 7,2 Prozent (VJ 9,5 Prozent) angegeben.

Die Swiss Re hat mit den Quartalszahlen die Vorgaben der Analysten mit dem Gewinn und dem Prämienvolumen übertroffen, lag aber mit den Angaben zu der Combined Ratio dahinter zurück. Im Vorfeld wurde im Durchschnitt (AWP-Konsens) mit einem Gewinn von 594 Mio USD und verdienten Prämien von 7,58 Mrd gerechnet. Das Combined Ratio für P&C wurde bei 99,7 Prozent und für Corporate Solutions bei 98,8 Prozent erwartet.

Weiter Preisrückgang

CEO Christian Mumenthaler spricht in der Mitteilung von einem "soliden Ergebnis", das von einem schwierigen makroökonomischen Umfeld, höheren Schäden infolge von Naturkatastrophen und gemeldeten Grossschäden in Corporate Solutions geprägt war. Das Umfeld werde unter anderem wegen der tiefen Zinsen anspruchsvoll bleiben.

In der Juli-Erneuerungsrunde, wo Verträge in Nord- und Südamerika im Vordergrund stehen, nahm das Volumen des zu erneuernden Geschäfts um 10 Prozent zu. Dabei habe sich die Preisqualität weiterhin bei 102 Prozent bewegt, so die Mitteilung. Der Preisrückgang im Sachgeschäft setze sich fort, weshalb die Naturkatastrophenkapazität in bestimmten Segmenten reduziert worden sei.

Seit Anfang Jahr ist der Kurs der Swiss-Re-Aktie um 16 Prozent gesunken, während der SMI um rund die Hälfte nachgegeben hat.

(AWP/cash)

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28.07.2016 16:09
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Ausblick Swiss Re: Quartalsgewinn bei 594 Mio USD erwartet
28.07.2016 14:00

Zürich (awp) - Der Rückversicherer Swiss Re gibt am Freitag, 29 Juli die Resultate zum zweiten Quartal 2016 bekannt. Insgesamt haben zwölf Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

Q2 2016E
(in Mio USD) AWP-Konsens Q2 2015A

Verdiente Prämien 7'582 7'144
Reinergebnis 594 820
Combined Ratio P&C (in Wacko 99,7 93,3
Combined Ratio CorSo (in Wacko 98,8 97,3

Per 30.6.2016E AWP-Konsens 31.03.2016A

Eigenkapital 34'069 34'827

FOKUS: Die Swiss Re dürfte für das zweite Quartal gegenüber der Vorjahresperiode klar tiefere Ergebnisse ausweisen. Als Grund für diese Annahme nennen Analysten die hohen Belastungen aus Naturkatastrophen, die auf die Bilanzen der Versicherer und Rückversicherer drücken. Swiss Re sei jedoch genügend stark kapitalisiert, um diese Schadenskosten auffangen zu können, heisst es. Die Schwierigkeit, die Schwere der Belastungen einschätzen zu können, äussert sich in der grossen Bandbreite, die bei den Analystenprognosen zum Reingewinn oder zur Combined Ratio zu sehen ist.

Im zweiten Quartal sind verschiedene Naturereignisse angefallen, welche die Rückversicherungsbranche beschäftigen. Dazu zählen etwa eine Reihe von Unwettern in Europa und in den USA sowie die Brände im kanadischen Fort McMurray oder Erdbeben in Japan. Gleichzeitig hat die höhere Kadenz an Naturkatastrophen einen positiven Einfluss auf das Preisgefüge. Daher wird bereits für die Juli-Vertragserneuerungsrunde, wo Rückversicherungsgeschäft in den USA im Fokus steht, mit einem nachlassenden Preisdruck gerechnet.

ZIELE: In der Guidance orientiert sich Swiss Re an dem im vergangenen Jahr kommunizierten und über den Versicherungszyklus geltenden Renditeziel. Demnach soll die Eigenkapitalrendite die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen um mindestens 700 Basispunkte übertreffen. In den Sparten P&C Re (Sachrückversicherung) und Corporate Solutions strebt die Swiss Re einen Wert zwischen 10 und 15% an, im Life&Health-Teil soll sich die Rendite zwischen 10 und 12% bewegen und bei Life Capital zwischen 6 und 8%. Gleichzeitig will die Gruppe das ökonomische Eigenkapital je Aktie jährlich um 10% steigern.

Anlässlich der Präsentation zum Ergebnis des ersten Quartals 2016 sah CFO David Cole die Gruppe gut kapitalisiert, um zu wachsen oder um allfällige Belastungen aus Grosskatastrophen zu absorbieren. Je nachdem, wie sich der Gewinn entwickle und welche Marktchancen sich böten, werde man aber wie versprochen überschüssiges Kapital an die Aktionäre zurückführen, so Cole. Derweil hatten die Aktionäre den Verwaltungsrat an der ordentlichen Generalversammlung erneut dazu ermächtigt, Aktien im Umfang von maximal 1 Mrd CHF zu kaufen.

PRO MEMORIA: Zuletzt sind am Markt und in den Medien Gerüchte aufgekommen, die Swiss Re könnte einen Minderheitsanteil am Geschäft der Sparte Life Capital an Investoren verkaufen. Erste Gespräche dazu mit Pensionsfonds und Staatsfonds hätten bereits stattgefunden, berichtete "Sky News" vor einer Woche unter Berufung auf informierte Kreise. Den Angaben zufolge soll mit dem Verkauf eines Anteils im Wert von 1 Mrd GBP die Finanzkraft für Akquisitionen gestärkt werden.

Swiss Re selber verwies in einer dazu publizierten Stellungnahme darauf hin, dass das Unternehmen bereits zu früheren Gelegenheiten erklärt habe, man erwäge eine Zusammenarbeit mit Minderheitsinvestoren im Life Capital-Geschäft oder in Teilen davon.

Anfang Juli hat die Ratingagentur Fitch für den Rückversicherer Swiss Re das Finanzstärkerating (IFS) mit "AA-" und den Ausblick mit "stabil" bestätigt. Auch das Langfristrating (Long-term Issuer Default Rating, IDR) beliess Fitch mit stabilem Ausblick unverändert bei "A+". Die Bestätigung widerspiegle das starke Finanzprofil von Swiss Re und die dominante Position innerhalb der weltweiten Rückversicherungsindustrie, hiess es.

Im ersten Quartal 2016 ging der Gewinn der Swiss Re gegenüber dem sehr hohen Vorjahreswert zwar um 15% auf 1,23 Mrd USD zurück, er übertraf aber die Markterwartungen. Das Ergebnis spiegle die weiterhin gute Underwriting-Disziplin sowie höhere Einnahmen in der neu formierten Sparte Life Capital (ehemals Admin Re) wider, hiess es in der Mitteilung von Ende April dazu. Die verdienten Prämien der Gruppe wuchsen um 5% auf 7,94 Mrd, wobei grosse massgeschneiderte Transaktionen die Treiber dahinter waren.

Das wichtigste Standbein, die Sach- und Haftpflicht-Rückversicherung (P&C), trug im Startquartal noch 587 Mio USD (-27%) zum Gruppengewinn bei. Zwar profitierte P&C erneut von einer sehr tiefen Schadenbelastung, doch musste Swiss Re für die Forderungen zu den Neuseeland-Erdbeben aus den Jahren 2010 und 2011 sowie für das Asbest-Portfolio nachreservieren. Dies machte sich auch in der Combined Ratio bemerkbar, die sich im Vergleich zum sehr guten Vorjahreswert um 9 Prozentpunkte auf 93,3% verschlechtert hat.

Swiss Re hat in den vergangenen Monaten auch Veränderungen im Management kommuniziert. So ist Japan-Chef Steve Arora an den Hauptsitz in Zürich gewechselt und hat dort auf Anfang Juli die Leitung des globalen Haftpflichtgeschäfts übernommen. Arora löste dabei als CEO Casualty Jayne Plunkett ab, die ebenfalls am 1. Juli die Leitung des Reinsurance-Geschäfts in der Region Asien übernommen hat. Gleichzeitig wurde Arora in seiner neuen Rolle ins Executive Committee der Sparte Reinsurance berufen. Der neue Japan-Chef heisst Atsuhiro Dodo.

Im Bereich Corporate Solutions wurde Axel Brohm zum neuen CEO Latin America ernannt. Brohm trat die Nachfolge von Ivan Gonzalez an, der das Lateinamerika-Geschäft für fünf Jahre leitete und nun Corporate Solutions North America führt.

AKTIENKURS: Die Aktien der Swiss Re haben seit Jahresbeginn kontinuierlich an Wert verloren. Der Kurs hat sich nach dem Brexit-Schock von Ende Juni nun bei über 80 CHF stabilisiert, liegt YTD aber immer noch mit beinahe 15% im Minus. Mit Blick auf die rekordtiefen Zinsen, den anhaltenden Preisdruck oder auch die diversen Unsicherheiten an den Finanzmärkten lassen die Anleger bei Swiss Re Vorsicht walten. Ein Kaufargument bleibt die nach wie vor grosszügige Ausschüttung.

Homepage: www.swissre.com

jl/mk

(AWP)

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16.06.2016 17:43
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Nun die Brexit-Abstimmung abwarten und dann evtl. aufstocken. Vor Monaten hatte ich mal geschrieben, dass man in tiefen 80er Region einen Teileinstieg wagen könnte. Ich für meinen Teil bin schon lange dabei und überlege mir ernsthaft nachdem Brexit hier aufzustocken. Grund=Dividendenperle.

Salve

29.04.2016 09:31
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Swiss Re übertrifft die Erwartungen deutlich

Ersteinschätzung von Thomas Hengartner um 8.20 UhrDer Versicherungskonzern muss den Margendruck im Kerngeschäft Katastrophenversicherung kontern, wo der Gewinn auf den geringsten Stand der zurückliegenden vier Jahre erodierte. Gegenüber dem Vorjahresquartal resultierte folglich ein deutlich niedrigerer Konzernüberschuss, der aber dennoch die Analystenerwartungen übertraf. Gelohnt hat sich indes der Ausbau der Lebensversicherung, wo dank einer Grossakquisition ein erheblicher Mehrgewinn erreicht wurde. Und Swiss Re ist weiter auf der Pirsch, wird sie doch als Interessentin für Abbey Life genannt, die von der Deutschen Bank feilgeboten wird. Mit weiteren Geschäftsverlagerungen zu möglichst rentablen Segmenten des Versicherungsmarktes dürfte es dem Konzern gelingen, die Kapitalrendite trotz Preisdrucks in Teilen des Marktes auch künftig zu schützen. Im ersten Quartal geriet dies gut. Die Eigenkapitalrendite von annualisiert 14,6% übertrifft den Zielwert erheblich und ist als absoluter Wert hervorragend.Lesen Sie um ca. 16 Uhr die ausführliche Analyse.

Dem Versicherer ist der Start ins Geschäftsjahr 2016 trotz eines erheblichen Gewinnrückgangs geglückt.

http://www.fuw.ch/article/swss-re-uebertrifft-die-erwartungen-deutlich/

 

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Benjamin Franklin

29.04.2016 08:14
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Swiss Re erzielt 1,2 Mrd USD Gewinn - M. Ojeisekhoba wird CEO Reinsurance
29.04.2016 07:54

Zürich (awp) - Der Rückversicherer Swiss Re hat im ersten Quartal 2016 ein gegenüber dem hohen Vorjahreswert tieferes Ergebnis erzielt. Der Gewinn liegt nach den ersten drei Monaten bei 1,23 Mrd USD nach 1,44 Mrd, wie die Gruppe am Freitag mitteilt. Die verdienten Prämien wuchsen um 5% auf 7,94 Mrd.

Das wichtigste Standbein, die Sach- und Haftpflicht-Rückversicherung (P&C), profitierte erneut von einer sehr tiefen Schadenbelastung. Dennoch verschlechterte sich die Combined Ratio im Vergleich zum sehr guten Vorjahreswert um 9 Prozentpunkte auf 93,3%. Nicht ganz so deutlich, um 2,6 Punkte auf 90,4%, erhöhte sich diese Kennzahl im Erstversicherungsgeschäft Corporate Solutions.

In der Sparte Life&Health (L&H) nahm das Ergebniss auf 244 Mio USD (VJ 277 Mio) ab. Hier hatte die Swiss Re 2015 stark von realisierten Kapitalgewinnen profitiert. Mit einer auf das Gesamtjahr hochgerechneten Eigenkapitalrendite von 16,1% ist L&H dennoch gut auf Kurs, um das Ziel von 10-12% zu erreichen. Capital Life, die neu aus dem Bereich Admin Re geschaffen wurde, steigerte das Ergebnis auf 321 Mio (206 Mio).

Mit den Kapitalanlagen erwirtschaftete die Gruppe im ersten Quartal eine annualisierte Rendite von 3,7% nach 3,9% in der Vorjahresperiode. Das Eigenkapital stieg seit Jahresbeginn um 2,4 Mrd auf 34,8 Mrd USD. Die annualisierte Eigenkapitalrendite wird mit 14,6% (VJ 16,1%) angegeben. Derweil bleibt die Quote für den Schweizer Solvenztest SST der Gruppe, der im April der Finma gemeldet wurde, bei 223%, so die Swiss Re.

Mit den Kennzahlen zum ersten Quartal hat die Swiss Re die Vorgaben der Analysten mit dem Gewinn übertroffen, während die Combined Ratio-Angaben diese verfehlten. Den Gewinn hatten die Analysten im Durchschnitt (AWP-Konsens) bei 972 Mio USD, die Combined Ratio P&C bei 87,7% und jene von Corporate Solutions bei 92,6% gesehen. Derweil lagen die Schätzungen für die verdienten Prämien bei 7,72 Mrd und für das Eigenkapital bei 33,8 Mrd.

In einem anspruchsvollen Marktumfeld sei Swiss Re gut positioniert, Geschäftschancen voll auszuschöpfen, und die Rück- und Versicherungswirtschaft auch in Zukunft aktiv mit zu gestalten, heisst es im Ausblick. "Wir haben die Integration von Guardian Financial Services in die Geschäftseinheit Life Capital erfolgreich vorangetrieben, so dass sie bereits wesentlich zu unserem Ergebnis beiträgt", wird CEO Michel Liès in der Mitteilung zitiert.

In der April-Erneuerungsrunde, in der die Vertragserneuerungen in Asien im Vordergrund stehen, nahm das Volumen des zu erneuernden Geschäfts um 13% auf 1,7 Mrd USD zu. Dabei habe sich die Preisqualität weiterhin auf attraktivem Niveau bewegt, so die Mitteilung.

Bei der Swiss Re wird - wie bereits bekannt - Rückversicherungschef Christian Mumenthaler im Juli Michel Liès als Gruppen-CEO ablösen. Zum neuen CEO Reinsurance wurde nun Moses Ojeisekhoba ernannt. Er arbeitet seit 2012 bei der Swiss Re und ist derzeit CEO Reinsurance in der Region Asien. In dieser Funktion wird in ebenfalls auf den 1. Juli Jayne Plunkett ablösen.

mk/ra

(AWP)

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28.04.2016 15:27
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Gewinn von 972 Millionen Dollar erwartet

Am Freitag veröffentlicht Swiss Re die Resultate zum ersten Quartal. Analysten rechnen mit einem satten Gewinn. Verunsicherung gibt es bezüglich der volatilen Kapitalmärkten.

 

Q1 2016E
In Mio USD                 AWP-Konsens       Q1 2015A  

Verdiente Prämien             7'720             7'562 
Reingewinn                      972             1'440 
Combined Ratio P&C (in %)      87,7              84,4 
Combined Ration CorSo (in %)   92,6              87,8  


Per 31.3.2016E             AWP-Konsens    31.12.2015A   

Eigenkapital                 33'811            32'415      

 

FOKUS: Analysten rechnen für die Swiss Re mit einem insgesamt soliden Kennzahlenset, das einmal mehr von einer im Rahmen liegenden Schadenlast in der Nichtlebenrückversicherung getragen wird. Zwar hätten sich grössere Unwetter wie etwa Stürme und Überschwemmungen in Grossbritannien, Fidschi oder den USA sowie ein Erdbeben in Taiwan erreignet, doch dürften sich die Kosten dafür für den Rückversicherer in Grenzen halten, heisst es etwa in der Vorschau der ZKB.

Schwierig gestaltet sich für die Versicherungsbranche derweil die Bewirtschaftung der Kapitalanlagen. Am Mittwoch haben Aussagen dazu von Nikolaus von Bomhard, Vorstandschef des grössten Konkurrenten Munich Re, auch die Swiss Re-Anleger etwas verunsichert. Von Bomhard sprach an der Hauptversammlung von sehr volatilen Kapitalmärkten, die in den Büchern der Munich Re zu Abschreibungen geführt hätten.

Mit den Angaben zu den Vertrags-Erneuerungen im April, liefert Swiss Re am Freitag nebst den Quartalsergebnissen zudem Hinweise darauf, wie sich die Rückversicherungspreise entwickelt haben. In der April-Runde stehen jeweils Vertragserneuerungen in Asien im Vordergrund.

Im Q1-Bericht wird Swiss Re erstmals auch über die neu geschaffene Sparte Life Capital berichten, wo sie all ihre geschlossenen und offenen Lebens- und Krankenversicherungsbestände verwaltet. Die Sparte setzt sich aus dem früheren Admin Re-Geschäft der Gruppe und der im September 2015 übernommenen, britischen Guardian Financial Services zusammen. Zudem weist Swiss Re auch erstmals die Profitabilitätskennzahl "Net Operating Margin" aus.

ZIELE: Swiss Re orientiert sich auch mit dem neuen CEO Christian Mumenthaler, der das Amt im Juli antreten wird, an den vor Jahresfrist kommunizierten und über den Versicherungszyklus geltenden Renditeziel. Demnach soll die Eigenkapitalrendite die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen um mindestens 700 Basispunkte übertreffen.

Aufgeteilt nach Bereichen soll sich die Eigenkapitalrendite in der Einheit P&C Re (Sachrückversicherung) und Corporate Solutions zwischen 10 und 15% bewegen. Im Life&Health-Teil wird mit einer Rendite zwischen 10 und 12% gerechnet, bei Life Capital sollen es zwischen 6 und 8% sein. Gleichzeitig will die Gruppe das ökonomische Eigenkapital je Aktie jährlich um 10% steigern.

PRO MEMORIA: An der Generalversammlung vom 22. April haben die Aktionäre der Swiss Re allen Anträgen des Verwaltungsrats zugestimmt. So wurde die ordentliche Dividende auf 4,60 CHF je Aktie festgesetzt und ein neues öffentliches Aktienrückkaufprogramm von bis zu 1,0 Mrd CHF Anschaffungswert genehmigt. Damit beabsichtigt Swiss Re, Kapital an die Aktionäre zurückzuführen, sofern überschüssiges Kapital zur Verfügung steht, Grossschäden ausbleiben und sich keine anderweitigen Geschäftsmöglichkeiten bieten.

Presseberichten von Mitte April zufolge soll Swiss Re Interesse an einer Übernahme von Abbey Life Assurance bekundet haben. Dabei gehörten Swiss Re und die britische Legal & General Group Plc zu den Bietern für die Tochtergesellschaft der Deutschen Bank, hiess es. Als möglichen Verkaufspreis wurden in den Berichten rund 1 Mrd GBP genannt.

Bereits Anfang April hat Swiss Re mit der Citigroup-Tochter Prime Reinsurance ein gemeinsames Abkommen für die Rückversicherung von Lebengeschäft des US-Versicherers Primerica Life Insurance Company abgeschlossen. Im Abkommen gehe es um Lebensversicherungsverträge im Umfang von rund 2,5 Mrd USD und die bis ins Jahr 2009 zurückreichen, hiess es.

Auf Basis des firmeneigenen Bewertungssystems Economic Value Management (EVM), das Vermögenswerte und Verbindlichkeiten auf einer marktnahen Basis misst, weist Swiss Re für 2015 ein Ergebnis in der Höhe von 3,7 Mrd USD nach 5,2 Mrd im Jahr 2014 aus. Der EVM-Gewinn belaufe sich auf 480 Mio, wie der Rückversicherer Mitte März mitteilte. Der Gewinn liege unter den 1,3 Mrd aus dem Vorjahr, da die Akquisition von Guardian Financial Services zu Beginn der Transaktion zu einem geschätzten ökonomischen Verlust geführt habe.

Ebenfalls Anfang März hatte Swiss Re sein im November 2015 gestartetes Aktienrückkaufprogramm abgeschlossen. Seit dem 12. November sind 10,63 Mio Aktien im Gesamtwert von 1 Mrd CHF zurückgekauft worden. Der Durchschnittspreis je Aktie lag bei 94,03 CHF. Die Aktien werden über eine Kapitalherabsetzung vernichtet.

AKTIENKURS: Die Aktien von Swiss Re haben seit Jahresbeginn mit knapp 10% etwas mehr als der Gesamtmarkt (SMI: -8%) an Wert eingebüsst. Nach den Erholungstendenzen in der ersten Aprilhälfte, welche die Aktie bis auf ein Niveau von beinahe 95 CHF zurückgeführt hatten, sind die Papiere erneut unter die Marke von 90 CHF zurückgefallen.

(awp)

http://www.finanzen.ch/nachrichten/aktien/Swiss-Re-Gewinn-von-972-Millio...

 

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Benjamin Franklin

28.04.2016 11:30
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Der Swiss Re winkt ein Milliardengewinn

Der Versicherer dürfte am Freitag kräftige Quartalszahlen vorlegen. Dennoch hat er gute Gründe, die angestrebte Geschäftsverlagerung zu akzentuieren.

Der Versicherungskonzern Swiss Re wird am Freitag wohl rund 1 Mrd. $ Quartalsüberschuss ausweisen. Die von der Nachrichtenagentur AWP zusammengetragenen Schätzungen der Finanzanalysten reichen von 0,8 bis 1,2 Mrd. $. Im ausserordentlich guten Vorjahresquartal hatte das Unternehmen 1,4 Mrd. $ Gewinn erzielt.

In den ersten drei Monaten des Jahres schlugen nur wenige schwere Naturereignisse zu Buche. Deshalb dürfte vor allem das Rückversicherungsgeschäft erneut sehr profitabel geschlossen haben. Im Bereich der Industrieversicherung ist indes wegen Margendrucks von einem schwächeren Ergebnis auszugehen.

Anlageerfolg schrumpft

Geringer ist wohl auch das Anlageergebnis ausgefallen. Die Niedrigzinslage hat zur Folge, dass die Gelder aus ablaufenden Anleihen wesentlich weniger rentabel neu platziert werden müssen. Zudem dürfte sich die Aktienmarktkorrektur von Januar und Februar nachteilig ausgewirkt haben.

http://www.fuw.ch/article/der-swiss-re-winkt-ein-milliardengewinn/

 

 

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27.04.2016 12:03
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GV genehmigt alles

(Kursabschläge infolge Dividendenabgang werden meist relativ rasch aufgeholt).

Zürich (awp) - Die Aktionäre der Swiss-Re haben an der Generalversammlung vom Freitag allen Anträgen des Verwaltungsrats zugestimmt. So wurde die ordentliche Dividende auf 4,60 CHF je Aktie festgesetzt und ein neues öffentliches Aktienrückkaufprogramm von bis zu 1,0 Mrd CHF Anschaffungswert genehmigt, wie der Rückversicherer mitteilte.  

 Heute hat Munich RE von gewissen Rückschlägen in den Finanzanlagen im 1.Q berichtet. Dies führte auch bei SREN zu kurzem Abgabedruck.
Ich hoffe, dass sie nicht die gleichen Fehler machen. 

18.04.2016 08:33
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Erdbeben in Japan, Ecuador

Die Rückversicherungen werden wohl unter Druck kommen. Vor allem Japan ist sicher gut versichert!

14.04.2016 08:21
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Swiss Re offenbar an Abbey Life interessiert

Der Rückversicherer Swiss Re ist offenbar an einer Übernahme von Abbey Life Assurance von der Deutschen Bank interessiert.

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch in einem Bericht mit Verweis auf eine mit der Sache betraute Person schreibt, gehören Swiss Re und die britische Legal & General Group zu den Bietern für die Tochtergesellschaft der Deutschen Bank. Als möglichen Verkaufspreis nennt die Agentur rund eine Milliarde Pfund.

Die Deutsche Bank will gemäss dem Artikel bis Ende der laufenden Woche Angebote entgegennehmen. Als weiterer möglicher Bieter wird die Phoenix Group Holdings Ltd genannt. Alle vier hier angesprochenen Firmen hätten einen Kommentar dazu abgelehnt.

(AWP)

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16.03.2016 08:24
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Lohn für Noch-Swiss-Re-CEO Liès steigt

Zürich (awp) - Der nächsten Juli als CEO der Swiss Re abtretende Michel Liès hat 2015 insgesamt etwas mehr als im Vorjahr verdient. Die Gesamtvergütung des Konzernchefs betrug 7,02 Mio CHF nach 6,33 Mio im 2014, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Geschäftsbericht hervorgeht. Der CEO-Lohn setzt sich aus einer festen Vergütung von 1,82 (VJ 1,83) Mio CHF sowie einer variablen Vergütung von 5,20 (4,50) Mio zusammen.

Insgesamt hat die Geschäftsleitung der Swiss Re inklusive CEO 47,4 Millionen Franken nach 42,6 Millionen im Jahr 2014 verdient. Davon wurden 14,8 (14,6) Millionen als fixe und 32,5 (28,1) Millionen als variable Vergütung an die zwölf GL-Mitglieder bezahlt. Im Jahr 2014 wurden derweil 13 GL-Mitglieder, von denen elf das gesamte Kalenderjahr dem Gremium angehörten, entlöhnt.

Der Verwaltungsrat der Swiss Re erhielt für 2015 eine Gesamtvergütung in der Höhe von 10,6 Millionen Franken nach 11,7 Millionen im Vorjahr zugesprochen, wobei insgesamt 14 (VJ 15) Mitglieder entlöhnt wurden. In bar schüttete die Swiss Re den VR-Mitgliedern 6,57 Millionen und in Aktien 4,03 Millionen Franken an Honoraren und Zulagen aus. Präsident Walter Kielholz verdiente total 4,77 Millionen Franken nach 4,90 Millionen vor Jahresfrist.

(AWP)

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09.03.2016 08:35
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Swiss Re zeigt offenbar Interesse am US-Rückversicherer Prime Re

09.03.2016 08:24
Zürich (awp) - Der Rückversicherer Swiss Re führt offenbar mit der US-Bank Citigroup Gespräche, um deren Tochter Prime Reinsurance (Prime Re) zu übernehmen. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch in einem Bericht mit Verweis auf eine mit der Sache betraute Person schreibt, belaufe sich der Wert einer solchen Transaktion auf 500 Mio USD. Allerdings sei noch keine Vereinbarung dazu abgeschlossen worden und es sei auch unklar, ob der Deal überhaupt zustande komme.

Die Citigroup hatte Prime Re während der Finanzkrise mit dem Ziel gegründet, Lebensversicherungspolicen von Primerica zu übernehmen, um den Spin Off des Versicherers im Jahr 2010 zu vereinfachen und den Anlegern schmackhafter zu machen. In den zumeist langlaufenden Policen gehe es etwa um Sterbe- oder auch Vorsorgerisiken, so der Bericht. Die Citigroup habe vor über einem Jahr damit begonnen, für Prime Re einen geeigneten Käufer zu finden. Weder die US-Bank noch die Swiss Re haben sich gegenüber Bloomberg zu den Verhandlungen geäussert.

mk/cp

(AWP)

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03.03.2016 14:58
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Schön wäre es, macht aber betriebswirtschaftlich gesehen null Sinn und kann daher auch kein Argument sein für mehr Dividendenzahlungen für die Aktien/Aktionäre, welche nicht von der Firma selbst gehalten werden.

Konkret würde dies einfach bedeuten, dass die Firma prozentual und/oder absolut gesehen mehr Dividende auszahlt. Dies ist wiederum ein Grundsatzentscheid der Unternehmung, will und kann die Firma so viel Dividende ausschütten...?! Dieser Entscheid wird basierend auf vielen Kriterien gefällt, ob sich die Firma selbst noch 0 CHF oder 1'000'000'000'000'000'000 CHF ausbezahlt, ist dabei aber kein Kriterium und somit irrelevant.

...denn dies ist stets ein Nullsummenspiel (entsprechend der "Einnahme" steht bei der Firma die exaktselbe "Ausgabe" gegenüber).

 

 

03.03.2016 11:53
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Interessante Frage

Zyndicate hat am 03.03.2016 - 08:40 folgendes geschrieben:

Swiss Re schliesst Aktienrückkauf im Umfang von 1 Mrd CHF ab
03.03.2016 07:19

Zürich (awp) - Der Rückversicherer Swiss Re hat sein im vergangenen November gestartetes Aktienrückkaufprogramm per 2. März 2016 abgeschlossen. Seit dem 12. November seien 10,63 Mio Aktien im Gesamtwert von 1 Mrd CHF zurückgekauft worden, teilt Swiss Re am Donnerstag mit. Der Durchschnittspreis je Aktie lag bei 94,03 CHF. Die Aktien sollen über eine Kapitalherabsetzung vernichtet werden.

cf/ra

(AWP)

Sind diese Titel (im Eigenbesitz) noch Dividenden berechtigt ?

Wenn nein, könnte man doch die geplante Summe auf weniger Titel verteilen.

03.03.2016 08:40
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Swiss Re schliesst Aktienrückkauf im Umfang von 1 Mrd CHF ab
03.03.2016 07:19

Zürich (awp) - Der Rückversicherer Swiss Re hat sein im vergangenen November gestartetes Aktienrückkaufprogramm per 2. März 2016 abgeschlossen. Seit dem 12. November seien 10,63 Mio Aktien im Gesamtwert von 1 Mrd CHF zurückgekauft worden, teilt Swiss Re am Donnerstag mit. Der Durchschnittspreis je Aktie lag bei 94,03 CHF. Die Aktien sollen über eine Kapitalherabsetzung vernichtet werden.

cf/ra

(AWP)

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25.02.2016 15:06
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Swiss Re - Merrill Lynch weiter für kaufen, senkt aber Kursziel auf 107 

23.02.2016 19:43
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Da gebe ich dir absolut recht. Je nachdem, dürfte man aber bei Kursen deutlich unter 90.-- mal einen Teilenstieg wagen. Beim letzten Taucher hätte ich gerne noch dazugekauft. Doch mein Börsengeld war schon gänzlich platziert gewesen. Irgendwann hoffe ich doch schwer, dass die 100.-- erreicht werden.

23.02.2016 18:00
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@Moderatio

Richtig, da ich aber zurzeit keine habe, warte ich, um sie günstiger kaufen zu können. Danach steigt die Freude über die Dividenden um so mehr. Und im langfristigen Durchschnitt sind SREN kein Schnäppchen mehr, bzw. noch nicht.

23.02.2016 15:51
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Ich denke, man ist nicht Aktionär von Swiss Re, weil man hier mit grossen Kurssprüngen rechnet. Mit diesem Titel hat man aber einen sehr soliden Titel im Portfolio, welcher regelmässig eine sehr anständige Dividende ausschüttet und nicht so volatil reagiert wie viel andere. Dies ist für mich der Grund, weshalb ich hier investiert bin. Das der Kurs heute sinkt... Tja. Sell on good News/Gesamtmarkt/weniger getaucht wie die anderen dieses Jahr/. Da gibt es einige Gründe. Aber Fakt ist, das Unternehmen macht seine Hausaufgaben im Großen und Ganzen gut. Ergo bleibe ich dabei...

Salve

23.02.2016 09:07
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Die Börseneröffnung gibt den Skeptikern recht: Vorbörslich war noch mit einem leichten Anstieg der Kurse gerechnet worden. SREN steht bei mir (vorerst) nicht auf dem Kurszettel.

23.02.2016 08:49
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Swiss Re steigert Gewinn - Christian Mumenthaler wird CEO
23.02.2016 07:20

Zürich (awp) - Die Swiss Re hat im Jahr 2015 einen Reingewinn in Höhe von 4,60 Mrd USD erzielt. Damit übersteigt der Gewinn die 3,50 Mrd aus dem Vorjahr, wie der Rückversicherer am Dienstag schreibt. Allerdings gilt zu bedenken, dass 2014 ergebnisbelastende Sonderfaktoren in der Life&Health-Sparte zu einem Verlust von 462 Mio geführt hatten. Im vergangenen Jahr kehrte die Lebensparte mit 939 Mio in die Gewinnzone zurück.

Das Marktumfeld in der Hauptsparte Sachrückversicherung (P&C Reinsurance) war im Berichtsjahr erneut von einer eher geringen Schadenlast aus Naturkatastrophen geprägt. Der P&C-Spartengewinn belief sich auf 2,98 Mrd (VJ 3,56 Mrd) während sich der Schaden-Kosten-Satz mit den Kosten für die Explosionen am Hafen in Tianjin um 2,3 Prozentpunkte auf 86,0% verschlechtert hat.

Weiter weist die Swiss Re auf Gruppenebene verdiente Prämien im Umfang von 30,2 Mrd USD nach zuvor 31,3 Mrd aus. Der Rückgang sei auch ungünstigen Wechselkurseffekten geschuldet, so die Mitteilung. Währungsbereinigt wäre das Volumen um 4% gewachsen.

In der Bilanz nahm das Eigenkapital auf 32,4 Mrd USD von 34,8 Mrd ab und die Eigenkapitalrendite wird mit 13,7% ausgewiesen.

Den Aktionären schlägt der Verwaltungsrat an der kommenden Generalversammlung die Ausschüttung einer ordentlichen Dividende im Umfang von 4,60 CHF je Aktie vor. Im Vorjahr hatte die Swiss Re eine ordentliche Dividende von 4,25 CHF plus eine Sonderdividende von 3,00 CHF bezahlt.

Wie angekündigt verzichtet der Konzern auf die Bezahlung von Sonderdividenden und kauft stattdessen eigene Aktien zur Gewinnverdichtung zurück. Im November lancierte die Swiss Re ein Aktienrückkaufprogramm im Umfang von 1 Mrd CHF, welches noch bis Anfang März läuft. An der GV werde nun den Aktionären ein weiterer Aktienrückkauf wiederum im Umfang von 1,0 Mrd CHF vorgeschlagen.

Mit den Kennzahlen hat die Swiss Re die Vorgaben der Analysten bis auf die Combined Ratio und das Eigenkapital übertroffen. Für den Reingewinn hatte sich im Vorfeld der Zahlenpublikation ein AWP-Konsens von 4,58 Mrd USD errechnet. Die Erwartungen an die verdienten Prämien betrugen 30,1 Mrd und an das Eigenkapital auf 33,6 Mrd. Mit Blick auf die ordentliche Dividende hatten Analysten mit einer Ausschüttung in Höhe von 4,55 CHF gerechnet.

An den ab 2016 geltenden Finanzzielen hält die Swiss Re fest. Auf Gruppenebene wird über den Versicherungszyklus eine Eigenkapitalrendite angestrebt, welche die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen um mindestens 700 Basispunkte übersteigt.

Nach Bereichen werden in der Einheit P&C Re und Corporate Solutions Renditen zwischen 10 und 15% erwartet. Im Life&Health-Teil soll die Rendite zwischen 10 und 12% zu liegen kommen und bei Life Capital in einer Bandbreite 6 und 8%. Gleichzeitig will die Gruppe das ökonomische Eigenkapital je Aktie weiterhin jährlich um 10% steigern.

Mit den Ergebnissen der Januar-Erneuerungsrunde zeigt sich der Rückversicherer zufrieden. Das Volumen des zu erneuernden Geschäfts nahm um 3% auf 8,8 Mrd USD zu. Dabei sei die Preisqualität um 3 Prozentpunkte auf 102% zurückgegangen, hiess es.

An der operativen Spitze der Gruppe kommt es per 1. Juli 2016 zu einem Wechsel. Auf diesen Zeitpunkt übernimmt Christian Mumenthaler, bisheriger CEO Reinsurance, die Konzernleitung. Der amtierende CEO Michel M. Liès wird dann in den Ruhestand treten. Verwaltungsratspräsident Walter Kielholz verdankt die Leistung des abtretenden Konzernchefs mit warmen Worten. Während seiner 35-jährigen Karriere bei Swiss Re habe er die Unternehmenswerte unermüdlich vertreten und eindrücklich vorgelebt. "Zugleich hat er wesentlich zum kontinuierlichen Erfolg von Swiss Re beigetragen", wird Kielholz zitiert.

Der designierte CEO Christian Mumenthaler ist 46 Jahre alt, Schweizer Staatsbürger und arbeitet seit 17 Jahren für Swiss Re. Seit 2011 amtet er als CEO der grössten Sparte Reinsurance. Der Verwaltungsrat zeigt sich in der Mitteilung erfreut, dass man einen internen Nachfolger gefunden hat, der einen reibungslosen Übergang ermöglicht, mit der Strategie der Gruppe vertraut ist und sie erfolgreich zu implementieren weiss.

mk/gab

(AWP)

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23.02.2016 07:21
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Für mich sieht das aus wie:"Pflicht erfüllt." Mehr aber auch nicht.

Besonders der bei Rückversicherern schwierige Ausblick lässt in meinen Augen die Phantasie ein wenig verblassen.

Kein Grund für mich auf den "Dividendenzug" aufzuspringen, denn die Erhöhung auf "nur" 4.60 wird für so manche kleine Enttäuschung sorgen.

Das Aktienrückkaufprogramm war auch so erwartet worden, also auch hier keine Überraschung.

22.02.2016 16:22
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Ausblick Swiss Re: Reingewinn von 4'583 Mio USD erwartet
22.02.2016 14:00

Zürich (awp) - Der Rückversicherer Swiss Re veröffentlicht am Mittwoch, 24. Februar die Zahlen zum Geschäftsjahr 2015. Zum AWP-Konsens haben insgesamt zehn Analysten beigetragen.

2015E
In Mio USD AWP-Konsens 2014A
Verdiente Prämien 30'114 31'262
Reingewinn 4'583 3'500
Eigenkapital 33'635 34'828

In %
Combined Ratio (P&C) 85,8 83,7

In CHF
Dividende pro Aktie 4,55 7,25

FOKUS: Der Rückversicherer Swiss Re dürfte für das vierte Quartal und somit auch für das Gesamtjahr 2015 ein solides Zahlenset vorlegen. In der Nichtlebenrückversicherung blieb die Gruppe von Grossschäden insbesondere aus Naturkatastrophen verschont. Und auch für die Explosionen am chinesischen Hafen Tianjin vom August hält sich die Belastung einigermassen in Grenzen; Swiss Re schätzt die Kosten dafür auf 250 Mio USD.

Gemeinsam mit den Geschäftszahlen wird Swiss Re auch noch Angaben zur Vertragserneuerungsrunde vom Januar machen. Dabei handelt es sich für die Rückversicherungsbranche um die wichtigste Erneuerungsrunde. Der grösste Konkurrent Munich Re hatte Anfang Februar gemeldet, dass im Januar nur leichte Preisrückgänge eingegangen wurden. Dennoch bewegen sich die beiden Schwergewichte nach wie vor in einem schwierigen, von Preisdruck geprägten Marktumfeld.

Mit grosser Spannung werden schliesslich die Angaben zum Kapitalmanagement erwartet. Analysten gehen davon aus, dass Swiss Re die ordentliche Dividende von zuletzt 4,25 CHF je Aktie um 25 oder gar 50 Rappen anheben wird. Sonderdividenden werden hingegen keine mehr ausbezahlt, da die Kapitalreserve für die steuerbegünstigte Ausschüttung aufgebraucht ist

Vielmehr hat die Gruppe Mitte November 2015 ein bis im März 2016 laufendes Rückkaufprogramm im Umfang von maximal einer Milliarde Franken lanciert. Die Frage lautet nun, ob bereits anlässlich der Bilanzmedienkonferenz ein neuer Aktienrückkauf angekündigt wird, oder ob dies möglicherweise im weiteren Verlauf des Jahres geschieht. Swiss Re gab das Versprechen ab, überschüssiges Kapital, welches nicht für operative Zwecke verwendet werden kann, an die Aktionäre zurückzuführen.

In erster Linie sucht der Rückversicherer allerdings nach Möglichkeiten, um profitabel wachsen zu können. Das Überschusskapital will man für organisches oder auch akquisitorisches Wachstum einsetzen. Für Zukäufe rückt als erstes die in Life Capital umbenannte Admin Re-Sparte für Übernahmen von geschlossenen Versicherungsportefeuilles in den Fokus. Aber auch im Versicherungsgeschäft mit Grosskunden (Corporate Solutions) wird nach Übernahmezielen gesucht.

ZIELE: Anlässlich des Investorentags im vergangenen Dezember bekräftigte CEO Michel Liès das vor Jahresfrist kommunizierte und über den kommenden Versicherungszyklus geltenden Renditeziel. Demnach soll die Eigenkapitalrendite die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen um mindestens 700 Basispunkte übertreffen.

Aufgeteilt nach Bereichen soll sich die Eigenkapitalrendite in der Einheit P&C Re (Sachrückversicherung) und Corporate Solutions zwischen 10 und 15% bewegen. Im Life&Health-Teil wird mit einer Rendite zwischen 10 und 12% gerechnet, bei Life Capital sollen es zwischen 6 und 8% sein. Gleichzeitig will die Gruppe das ökonomische Eigenkapital je Aktie jährlich um 10% steigern.

PRO MEMORIA: Der Rückversicherer Swiss Re sieht im Geschäft mit der Abwicklung von Altbeständen im Bereich Lebensversicherungen gutes Rendite-Potential. Dies bekräftigte CEO Liès kurz vor Weihnachten in einem Interview mit der deutschen Wirtschaftszeitung "Handelsblatt". "Wir haben auf unserem Investorentag von einer Rendite von 6 bis 8% gesprochen. Das gilt nur für die erste Zeit, wenn hohe Investitionen anfallen", sagte Liès auf die Fragen nach den Aussichten und Plänen in diesem Bereich. "Die Gewinne erzielt man jedoch erst später. Im Laufe der Zeit erwarten wir wesentlich höhere Renditen von 10 bis 12%."

Den zuletzt gewichtigsten Zukauf hat die Swiss Re Ende September kommuniziert. Der Rückversicherer hat das britische Unternehmen Guardian Financial Services gekauft und dafür 1,6 Mrd GBP oder damals umgerechnet rund 2,4 Mrd CHF an die Private-Equity-Gesellschaft Cinven bezahlt. Mit der Übernahme wechselten 900'000 Lebens- und Renten-Policen aus Grossbritannien und Irland in den Bestand der damaligen Admin Re-Sparte (heute: Life Capital).

Anfang 2016 hat die Swiss Re von den beiden US-Gesellschaften Independence Holding Company (IHC) und American Independence Corp. (Amic) das Geschäft übernommen, bei dem Arbeitgeber gewissen Krankenversicherungsschutz für ihre Mitarbeiter anbieten; das sogenannte Stop-Loss-Geschäft. Der Kaufpreis betrug 152,5 Mio USD. Die akquirierte Gesellschaft beschäftigt rund 100 Mitarbeiter und wird bei Swiss Re in die Sparte Corporate Solutions integriert.

AKTIENKURS: Die Aktien der Swiss Re sind zwar auch mit Kursverlusten ins Börsenjahr 2016 gestartet, haben allerdings weniger an Wert verloren als manch anderer Finanzwert. Seit Jahresbeginn büssten die Titel knapp 5% ein während der Leitindex SMI fast 10% verloren hat. Für die Aktie gebe es derzeit kein massgebliches Kursaufholpotenzial mehr, so die ZKB. Ein weiteres Aktienrückkaufprogramm werde aber kursstützend sein.

Website: www.swissre.com

rb/jl/mk

(AWP)

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22.02.2016 09:18
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Für Swiss Re bestehen unter Anlegern völlig überzogene Erwartungen. Wird der Rückversicherer am Dienstag seine Aktionäre weder mit einer Dividende noch mit einem neuen Aktienrückkauf von den Sitzen reissen, ist eine enttäuschte Reaktion wahrscheinlich. Voraussichtlich wird eine Dividende von 4.50 Franken je Aktie ausgeschüttet, was einer Dividendenrendite von knapp 5 Prozent entspricht. Deshalb könnte es Umtausche in die Titel von Zurich geben, die eine stolze Aktienrendite von 8 Prozent aufweisen.

Meiden

 

Sonntagszeitung

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

20.02.2016 16:52
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am Dienstag wissen wir mehr, gute Prognose

Swiss Re ist einer von zwei Vertretern aus dem SMI, welche nächste Woche über die Geschäftsentwicklung informieren werden. Am Dienstag legt der Versicherungskonzern aus Zürich sein Resultat für das Schlussquartal vor.

Darf man Analysten Glauben schenken, dann hat sich der Reingewinn gegenüber dem letzten Jahr auf 832 Millionen Franken verdreifacht. Der Grund: Ende 2014 rissen Sonderkosten im Leben-Rückversicherungsgeschäft ein tiefes Loch in die Erfolgsrechnung.

Verdoppelt Swiss Re das Aktienrückkaufprogramm?

Mit Ausnahme von Schadensersatzforderungen für die Unwetter in Grossbritannien sind diesmal jedoch keine grösseren Belastungen zu befürchten. Neben der Geschäftsentwicklung macht Swiss Re für gewöhnlich auch Aussagen zur Januar-Erneuerungsrunde. Analysten gehen von einem risikogewichteten Rückgang von 2 Prozent bei den Prämienansätzen aus, was nicht weiter tragisch ist.

Das Interesse der Anleger gilt am kommenden Dienstag aber vor allem der Jahresdividende. Erwartet wird eine Erhöhung der regulären Ausschüttung von 4,25 auf 4,50 Franken je Aktie sowie eine Aufstockung des noch diesen Monat auslaufenden Aktienrückkaufprogramms um eine weitere Milliarde Franken. 
Bei Swiss Re könnten Aktienrückkäufe im genannten Umfang in den nächsten Jahren zur Gewohnheit werden, so glauben Analysten.

27.01.2016 11:33
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Manipulatoren wie immer ?

ob die Ami-Bank JPM noch rasch etwas Zuversicht verbreitet hat,
um selber zu verkaufen ???

Mir scheint der Kursverlauf schon etwas eigenartig Sad

25.01.2016 16:46
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Aktientipp: Swiss Re - Wertvolle Briten und spendable Schweizer
25.01.2016 09:28
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positive Einschätzung (Cash Guru)

Swiss Re – JP Morgan bleibt bei neutral und Kursziel 106, erhöht aber die Gewinnschätzungen um 7pc. Zudem sieht er eine Dividende von CHF 4.70 und rechnet mit einer Erhöhung des Aktienrückkaufprogramms.

hab mir paar Ko zugelegt.

 

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