Swiss Re Hldg N (SREN)

Swiss Re N 

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Simona
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Swiss Re Hldg N (SREN)

Da hat's noch immer Schnäppchenpreise, doch die Erholung ist im Gange, seit Dienstagmittag...

Last: 46.81

Gruss,

Simona

spesenmoos
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Swiss Re Hldg N (SREN)

so, jetzt habens auch andere bemerkt, dass die SwissRE ein Schnäppchen ist...

aktuell 47.80, die Swiss RE hat schön Drive

Zyndicate
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Swiss Re Hldg N (SREN)

Zürich (awp) - Die weltweite Versicherungsindustrie hat 2010 erstmals nach zwei rückläufigen Jahren wieder ein Prämienwachstum erzielt. Insgesamt stieg das Prämienvolumen gegenüber dem Vorjahr um real 2,7% auf 4'339 Mrd USD, wie der Rückversicherer Swiss Re in der am Mittwoch veröffentlichten sigma-Studie schreibt. Während die Versicherer in den Schwellenländer mit 11% kräftige Zuwächse verzeichneten, blieb das Wachtum in den Industrieländern mit 1,4% schwach.

Die Fortsetzung des weltweiten, konjunkturellen Aufschwungs im vergangenen Jahr sei auch der Nachfrage nach Versicherungen zu gute gekommen, heisst es weiter. Die Lebensversicherungsprämien stiegen um 3,2% auf 2'520 Mrd USD. Das Wachstum liege über dem zehnjährigen Durchschnitt und knapp unter dem Durchschnitt der Jahre 2000 bis 2007, also vor der Finanzkrise.

Dabei hätten einige kontinentaleuropäische Länder in der Lebensversicherung eine kräftige Nachfrage nach Produkten mit Einmalprämie und attraktiven Garantien verzeichnet. Dieses Wachstum dürfte sich allerdings verflüchtigen, sobald die Zinsen steigen. Derweil setzte sich der Volumenrückgang in den USA und Grossbritannien fort. In Asiens Industrienationen stagnierte die Lebensversicherung in Japan, während in Taiwan, Singapur und Hongkong zweistellige Wachstumsraten resultierten.

In den asiatischen Schwellenländer wuchsen die Prämieneinnahmen in der Lebenversicherung um 18%. Gestützt wurde die Entwicklung von China (+26%). Aber auch Lateinamerika wuchs auf breiter Front solide, während in Mittel- und Osteuropa sich die Märkte vom Einbruch aus dem Vorjahr erholen konnten.

Die Profitabilität verbesserte sich in der Lebensversicherung ebenfalls. Dabei hätten sich die operativen Margen unterhalb des Vorkrisenniveaus stabilisiert. Die wichtigsten Stützen seien der verbesserte Absatz, geringere Stornierungen, der Anstieg realisierter Kapitalgewinne und die Erholung der Aktienmärkte gewesen. Negativ wirkte sich aus, dass die tiefen Zinsen die Anlagerenditen schmälerten.

Dank der gestiegenen Gewinne und der Zuflüsse aus Kapitalmärkten erhöhte sich im Jahr 2010 das aufsichtsrechtliche Risikokapital der Lebensversicherer. Verstärkt wurde diese Entwicklung durch buchhalterische Effekte, wie etwa nicht realisierte Gewinne auf festverzinslichen Anlagen.

In der Nichtlebenversicherung wuchsen die Prämieneinnahmen mit 2,1% auf 1'819 Mrd USD. Das Wachstum liege nur leicht unter dem zehnjährigen Durchschnitt, aber klar unter dem Wert von vor der Krise, so die Studie. In den neuen asiatischen Industrieländern Korea (+15%) und Singapur (+8%) seien die Volumen kräftig gewachsen. Demgegenüber stagnierten sie in den USA. In Westeuropa und Ozeanien wuchsen die Prämien geringfügig.

In den asiatischen Schwellenländer wuchsen die Nichtlebenprämien dank der soliden Konjunkturentwicklung um insgesamt 22%. Auch hier entwickelte sich China (+28%) vorne weg. Im Nahen Osten und Zentralasien sowie Lateinamerika fiel das Wachstum moderat aus, während sich in Mittel- und Osteuropa mit Ausnahme Polens der Rückgang fortsetzte.

Die Naturkatastrophen kosteten die Versicherer im Jahr 2010 rund 40 Mrd USD, weitere 3 Mrd kamen durch Man-made-Katastrophen dazu (Gesamtschadensumme 2009: 27 Mrd). Dabei blieb die Gesamtprofitabilität der Nichtlebenversicherer im vergangenen Jahr gering und die Eigenkapitalrendite aufgrund tieferer Preise und Zinsen bei 6%. Die Combined Ratio verschlechterte sich auf 103% von 101% im Vorjahr. Die Solvabilität stieg auf eine neue Rekordmarke von 118% nach 109%.

Im Ausblick rechnet Swiss Re, dass sich das Prämienwachstum im Lebengeschäft im laufenden Jahr fortsetzen dürfte. Während in den Schwellenländern weiterhin kräftige Zuwächse erwartet werden, könne es in den USA zu einer Wende zu positivem Wachstum kommen. In Westeuropa wird mit einem geringfügigen Rückgang gerechnet und die Profitabilität der Lebensversicherer werde noch lange hinter dem Vorkrisenniveau zurückbleiben.

Im Bereich Nichtleben werde das Prämienwachstum in den Schwellenländern stark bleiben und sich in den Industrienationen verbessern. Weiterhin rückgängige Prämienpreise insbesondere bei Industrieversicherungen dürften das Wachstum dämpfen. Noch unklar ist, wie hoch die Kosten für die verheerenden Naturkatastrophen in Japan und Neuseeland ausgefallen sind. Mittelfristig sei daher mit steigenden Prämientarifen zu rechnen.

Quelle: www.nzz.ch

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Simona
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Danke für die Info.

Man kriegt sie bereit schon wieder zum Schnäppchenpreis,

Last: 47.63

Gruss,

Simona

Zyndicate
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Swiss Re Hldg N (SREN)

Singapur (awp) - Die Swiss Re hat mit der Asian Development Bank (ADB) im Rahmen eines Handelsfinanzierungsprogramms eine Versicherungsdeckung im Umfang von 250 Mio USD abgeschlossen. Mit diesem Deal versichert Swiss Re Corporate Solutions erstmals ein Handelsprogramm einer multilateralen Entwicklungsbank, teilte ADB am Mittwochabend mit.

Das Programm von ADB bietet Banken in Ländern wie Bangladesch, Vietnam, Pakistan, Sri Lanka oder Nepal Sicherheiten und Darlehen, damit diese vor Ort Handelsfinanzierungen sicherstellen können. Im Jahr 2010 seien über dieses Programm 783 Transaktionen im Wert von 2,8 Mrd USD unterstützt worden.

Das Abkommen mit Swiss Re erlaube es, ein noch höheres Volumen bereitszustellen. Die Deckung über 250 Mio USD dürfte in den zumeist kurzfristigen Engagements eine zusätzliche Kapazität im Umfang von 500 Mio USD ermöglichen.

Quelle: www.nzz.ch

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Eptinger
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Schon wieder kommt der Kurs runter, was ist da denn los? Es helfen offenbar auch die überrissenen Ratings nicht. 8) Wink

Gruss vom Eptinger

Simona
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Welche?

Gruss,

Simona

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Der da von gestern zum Beispiel:

06.07.2011 16:16

APA-dpa-AFX-Analyser · Mehr Nachrichten von APA-dpa-AFX-Analyser · Archiv

JPMorgan belässt Swiss Re auf 'Overweight' - Ziel 68 Franken

JPMorgan hat Swiss Re auf "Overweight" mit einem Kursziel von 68,00 Franken belassen. Die Aktie sei im Vergleich zu den Wettbewerber-Papieren unterbewertet, schrieb Analyst Michael Huttner in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Zudem rechne er mit steigenden Rückversicherungsprämien. Deren Enwicklung würde bei weiteren großen Naturkatastrophen - etwa während der aktuellen US-Hurrikansaison - zusätzlich beschleunigt.

AFA0083 2011-07-06/16:14

Dieser da von Ende Juni geht noch so einigermassen, erscheint noch realistisch:

Berenberg Bank startet Swiss Re mit 'Hold' - Ziel 57,30 Franken

Die Berenberg Bank hat Swiss Re in einer Ersteinschätzung mit "Hold" und einem Kursziel von 57,30 Schweizer Franken bewertet. Die Aktien hätten einen Großteil der während der Finanzkrise entstandenen Bewertungslücke geschlossen, schrieb Analyst Tom Carstairs in einer Branchenstudie vom Dienstag. Da es zudem keine klar erkennbaren Kurstreiber gebe, sei ein "Hold"-Votum angemessen.

AFA0061 2011-06-28/15:16

Gruss vom Eptinger

Simona
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Eptinger wrote:

Der da von gestern zum Beispiel:

06.07.2011 16:16

APA-dpa-AFX-Analyser · Mehr Nachrichten von APA-dpa-AFX-Analyser · Archiv

JPMorgan belässt Swiss Re auf 'Overweight' - Ziel 68 Franken

JPMorgan hat Swiss Re auf "Overweight" mit einem Kursziel von 68,00 Franken belassen. Die Aktie sei im Vergleich zu den Wettbewerber-Papieren unterbewertet, schrieb Analyst Michael Huttner in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Zudem rechne er mit steigenden Rückversicherungsprämien. Deren Enwicklung würde bei weiteren großen Naturkatastrophen - etwa während der aktuellen US-Hurrikansaison - zusätzlich beschleunigt.

AFA0083 2011-07-06/16:14

Dieser da von Ende Juni geht noch so einigermassen, erscheint noch realistisch:

Berenberg Bank startet Swiss Re mit 'Hold' - Ziel 57,30 Franken

Die Berenberg Bank hat Swiss Re in einer Ersteinschätzung mit "Hold" und einem Kursziel von 57,30 Schweizer Franken bewertet. Die Aktien hätten einen Großteil der während der Finanzkrise entstandenen Bewertungslücke geschlossen, schrieb Analyst Tom Carstairs in einer Branchenstudie vom Dienstag. Da es zudem keine klar erkennbaren Kurstreiber gebe, sei ein "Hold"-Votum angemessen.

AFA0061 2011-06-28/15:16

Ich dachte an 55.-. Allerdings, wenn man den Durchschnitt von beiden nimmt, ergibt das 62.-. Schau mal den Fünf-Jahreschart der RUKN an. Dann kommt mir der Rückblick und die Prognose hier unten in den Sinn:

http://www.godmode-trader.de/nachricht/SWISS-RE-Achten-Sie-auf-4900-CHF-...

Gruss,

Simona

Selector
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Swiss Re Hldg N (SREN)

Und was macht ihr jetzt?

Eptinger
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Ich lasse mal laufen und warte auf die Halbjahreszahlen. 8)

Gruss vom Eptinger

Simona
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Info

vom letzten Freitag:

PR Newswire · Mehr Nachrichten von PR Newswire · Archiv

Swiss Re Ltd Joins OTCQX

NEW YORK, July 15, 2011 /PRNewswire/ -- OTC Markets Group Inc. (OTCQX: OTCM), the financial information and technology services company that provides the world''s largest electronic marketplace for broker-dealers to trade unlisted stocks, today announced that Swiss Re Ltd (OTCQX: SSREY; SIX: SREN), a global reinsurer, has chosen to have its American Depositary Receipts (ADRs) traded on the highest tier of the OTC market, OTCQX®.

(Logo: http://photos.prnewswire.com/prnh/20110118/MM31963LOGO )

Swiss Re began trading today on the OTC market''s highest tier, OTCQX International Premier. Investors can find current financial disclosure and Real-Time Level 2 quotes for the Company on www.otcqx.com and www.otcmarkets.com.

"The OTCQX platform supports a transparent marketplace with high quality issuers, financial information disclosure and efficient trading for U.S. investors," said R. Cromwell Coulson, President and Chief Executive Officer of OTC Markets Group. "We are pleased to welcome Swiss Re to OTCQX."

J.P. Morgan will serve as Swiss Re''s Principal American Liaison ("PAL") on OTCQX, responsible for providing guidance on OTCQX requirements.

Gruss,

Simona

spesenmoos
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höchste Zeit für eine technische Erholung...

überverkauft - das Unwort des Jahres!

Speki
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Swiss Re Hldg N (SREN)

Swiss-Re-Gewinn viel besser als erwartet

http://www.cash.ch/news/topnews/swissregewinn_viel_besser_als_erwartet-1...

Wenigsten etwas erfreuliches in dieser trüben Zeit. Biggrin

Dem Geld darf man nicht nachlaufen - man muss ihm entgegengehen.(Henry Ford)

spesenmoos
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so, das lange warten hat sich gelohnt. Swiss Re haben in allen Belangen überrascht und die Erwartungen übertroffen.

Bin gespannt auf die Hochstufungen der geliebten Analysten.

Hoffe die Börse beruhigt sich wieder ein wenig, dann sind schnell mal wieder Kurse um die 50.- möglich. Der aktuelle Kurs ist immer noch weit unter dem Eigenkapital pro Aktie! und das bei einer solchen Dividendenperle...

Eptinger
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Swiss Re Q2

Hier noch die erweiterte Fassung. Das schaut ja gut aus und das Kursli komt auch schon wieder in Trab:

04-08-2011 09:39 Swiss Re Q2: Reingewinn von 960 Mio USD - Prämienvolumen steigt um 10% (AF)

Name Letzter Veränderung

SWISS RE N 43.73 2.63 (6.40 Wacko

(Meldung umgeschrieben und vor allem um Angaben zu Reserveauflösungen ergänzt)

Zürich (awp) - Der Rückversicherer Swiss Re hat im zweiten Quartal 2011 wieder einen Gewinn erzielt nachdem Naturkatastrophen im ersten Quartal zu einem hohen Verlust geführt hatten. Swiss Re will in Zukunft trotz volatiler Finanzmärkte und der nur moderaten Erholung der Weltwirtschaft Marktchancen nutzen. In den Erneuerungsrunden für Rückversicherungsverträge des laufenden Jahres kam es zu Preissteigerungen.

Die Gruppe erzielte in der Berichtsperiode einen Reingewinn von 960 Mio USD gegenüber 812 Mio im Vorjahr und übertraf damit die Markterwartungen. Im ersten Quartal führten die sehr hohen Belastungen aus Naturkatastrophen noch zu einem Verlust von 665 Mio. Die verdienten Prämien sind im zweiten Quartal um 10% auf 5,16 Mrd CHF gestiegen, teilte die Swiss Re am Donnerstag mit.

In der Nichtleben-Sparte weist Swiss Re eine tiefe Combined Ratio von 78,4% aus nach 102% vor Jahresfrist. Im zweiten Quartal sei die Rechnung von Grossschäden mehrheitlich verschont geblieben. Allerdings dürften die Tornados in den USA den Gewinn von Swiss Re im April mit rund 50 Mio und im Mai mit 55 Mio belasten.

Die Entwicklung der Combined Ratio und des Konzerngewinns sei vor allem auch durch die Auflösung von Reserven für frühere Jahre begünstigt worden, erklärte CFO George Quinn an einer Telefonkonferenz. Dies habe zu einer Verbesserung der Combined Ratio um 12,2 Prozentpunkte und zu einem Gewinnanstieg um 270 Mio USD geführt.

Die Prämieneinnahmen im Sach- und Haftpflichtgeschäft wuchsen um deutliche 13% auf 2,83 Mrd USD. In Lokalwährungen betrug das Wachstum 7,1%. Im Bereich Life&Health sind die Einnahmen um 5,1% auf 3,11 Mrd gestiegen, wobei traditionelles Lebengeschäft in Asien und den USA einen wichtigen Beitrag zum Wachstum geleistet haben. Der Betriebsgewinn des Bereichs nahm um 13% auf 161 Mio USD zu.

Das Eigenkapital stieg zum Vorjahr um 0,4 Mrd auf 24,8 Mrd USD an, Ende 2010 hatte das Eigenkapital bei 25,3 Mrd gelegen. Die Eigenkapitalrendite lag annualisiert bei 15,6% nach 3,6% Ende 2010. Der Buchwert der Aktie betrug 60,94 CHF (72,37 USD) gegenüber 65,19 CHF (71,26 USD) Ende März.

Im Asset Management beträgt die Anlagerendite auf Jahresbasis bei 4,3% nach 5,8% im Vorjahr, der operative Gewinn erhöhte sich um 8% auf 1,33 Mrd USD. Das Exposure auf Staatstiteln in der Peripherie der Eurozone betrage 78 Mio USD, so die Mitteilung. Griechische Staatspapiere hält Swiss Re keine.

Die Performance der Gruppe im zweiten Quartal sei sehr gut gewesen, wird CEO Stefan Lippe in der Mitteilung zitiert. Ausserdem hätten die erfolgreichen Erneuerungsrunden 2011 die vielversprechenden Wachstumsaussichten für Swiss Re bestätigt. In der Juli-Runde, wo rund 18% des Sach- und Haftpflicht-Vertragsbestandes zur Erneuerung anstanden, konnte das Prämienvolumen um 8% gesteigert werden. Die risikoadjustierte Preisadäquanz habe sich dabei um 5 Prozentpunkte verbessert. Seit Januar sei das Vertragsportefeuille von Swiss Re um 2 Mrd oder 20% auf 12,2 Mrd USD gestiegen.

An den anlässlich der Bilanzpräsentation von Mitte Februar veröffentlichten Finanzziele für die nächsten fünf Jahre hält Swiss Re fest. So soll die Eigenkapitalrendite (RoE) im Durchschnitt um 700 Basispunkte über der risikofreien Rendite liegen. Für den Gewinn je Aktie strebt Swiss Re über die fünf Jahre ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 10% an. Das ökonomischen Eigenkapital pro Aktie plus Dividende soll ebenfalls um jährlich durchschnittliche 10% wachsen. Trotz anhaltender Volatilität an den Finanzmärkten will Swiss Re die Chancen innerhalb des definierten strategischen Fokus nutzen.

mk/gab

Gruss vom Eptinger

devils90
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Ist auch mal ein kauf wider wert glaube ich,warte noch ein paar tage und schaue wie es noch ein wenig runter geht(morgen sicher)..was meint ihr?

Eptinger
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Da ist der Boden etwa erreicht. Ich rechne sowieso mit einem allgemeinen Up in der kommenden Woche.

Gruss vom Eptinger

devils90
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bin noch unschlüssig ob swiss re oder zürich kaufen soll,was meint ihr so,swiss re hat sicher up pozential!und dividende?nächstes jahr?

Speki
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devils90 wrote:

bin noch unschlüssig ob swiss re oder zürich kaufen soll,was meint ihr so,swiss re hat sicher up pozential!und dividende?nächstes jahr?

Ich bin in sowohl in SREN als auch ZURN investiert und beide machen mir freude. In SREN seit dem Tief 2009 und in ZURN seit anfangs Woche. Beide Firmen überzeugen mich total und ich könnte nicht sagen, welcher ich den Vorzug geben würde. Nach meiner Meinung haben beide grosser Potential nach oben und beide schöne Dividenen. Erst recht auf den jetztigen Kurs bezogen. Wenn ich heute entscheiden müsste, würde es ein Bauchentscheid und durch Wink

Dem Geld darf man nicht nachlaufen - man muss ihm entgegengehen.(Henry Ford)

Eptinger
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02-09-2011 12:20 Swiss Re/CEO Rückversicherung: Erwarten in Zukunft steigende Preise

Name Letzter Veränderung

SWISS RE N 38.25 0.31 (0.82 Wacko

Zürich (awp) - Christian Mumenthaler, der ab Oktober bei Swiss Re die Verantwortung im Rückversicherungsgeschäft übernimmt, sieht nach der in den vergangenen Jahren zumeist rückläufigen Entwicklung der Rückversicherungstarife (Soft Market) derzeit eine Stabilisierung und rechnet in Zukunft mit steigenden Preisen (Hard Market). Die Swiss Re werde in dem sich verbessernden Marktumfeld den Kunden vermehrt Kapital respektive Kapazitäten zur Deckung von Risiken anbieten.

"Ich würde derzeit sicher noch nicht von einem Hard Market sprechen. Im Moment sehen wir eine Stabilisierung der Rückversicherungspreise auf tiefem Niveau", erklärte Mumenthaler im Interview mit AWP. Während im Bereich Naturkatastrophen nach den schweren Unwetter zu Beginn des Jahres, etwa in Australien oder Japan, die Preise zuletzt gestiegen seien, habe sich die Preissituation im Haftpflichtbereich noch nicht verbessert.

Die Swiss Re legt den Fokus im Rückversicherungsgeschäft seit Jahren auf das Ergebnis und nicht auf Volumen. "Im Soft Market der vergangenen Jahren haben wir bewusst das Geschäftsvolumen zurückgefahren. Mit der nun zu erwartenden Trendwende an der Preisfront, werden wir den Kunden vermehrt Kapazitäten anbieten", sagte Mumenthaler weiter.

Eher schleppend verläuft das Geschäft in den Wachstumsmärkten. Die Rückversicherung habe dort keinen leichten Stand. Der Konzern will aber - wie zuletzt in China - die sich bietenden Marktchancen nutzen.

Die Schadenbelastung für Swiss Re aus dem Windsturm "Irene", der in den vergangenen Tage über die US-Ostküste hinweggefegt ist, konnte Mumenthaler nicht beziffern, dazu sei es noch viel zu früh.

(Lesen Sie das vollständige Interview im Dienst AWP-Premium.)

mk

Tönt ja eigentlich ganz recht, ich werde aber gelegentlich umschichten hier. 8)

Gruss vom Eptinger

Elias
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Swiss Re Hldg N (SREN)

Quote:

Swiss Re erwartet anziehende Prämien

Die Rückversicherungsbranche kann nach einer ausgeprägten Soft-Market-Phase allmählich anziehende Prämien feststellen. Das Rekordtief bei den Zinsen frisst die Ertragskraft kontinuierlich weg.

Swiss Re erwartet insbesondere eine weitere Verbesserung der Zeichnungsbedingungen im Sach- und HUK-Geschäft (Haftpflicht-, Unfall- und KFZ-Versicherung). Im laufenden Jahr habe das Unternehmen erfolgreiche Erneuerungsrunden mit einem gesamten Zuwachs im Sach- und HUK-Vertragsgeschäft von 20% bei unveränderter Preisadäquanz verzeichnet.

Insgesamt erwarte Swiss Re erwartet über die nächsten drei bis 15 Monate eine "bescheidene, aber breite Wende im Markt."

Einen "echten Schock" für die Branche stelle das anhaltende Rekordtief bei den Zinsen dar, so Swiss Re weiter. Der Einfluss sei weit bedeutender als die Naturkatastrophen von 2010/11. "Wenn sie nicht durch deutlich tiefere Schaden-Kosten-Sätze kompensiert werden, droht die Ertragskraft der Branche mit der Zeit zu erodieren".

Bezüglich Kapitalisierung verfügt Swiss Re nach eigenen Angaben über einen "komfortablen Puffer" über dem für ein AA-Rating von S&P notwendigen Niveau.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Zyndicate
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Zürich (awp) - Der Rückversicherer Swiss Re schätzt die Schadenkosten nach Retrozession und vor Steuern im Zusammenhang mit den schweren Überschwemmungen in Thailand auf 600 Mio USD. Allerdings seien die Schätzungen aufgrund der komplexen Schadenbeurteilung mit beträchtlicher Unsicherheit behaftet, schreibt die Swiss Re am Dienstag in einer Mitteilung.

Sei Juli des laufenden Jahres seien in Thailand sehr starke Monsunregenfälle aufgetreten, heisst es weiter. Ausserdem hätten Ausläufer der drei Taifune Nok-Ten, Nesat und Nalgae die Lage zusätzlich verschärft. Als Folge davon starben mehr als 600 Menschen und ungefähr 1'500 Industriebetriebe wurden überflutet.

Die versicherten Risiken in den von den Überschwemmungen betroffenen Industriegebieten belaufen sich nach Schätzungen des thailändischen Office of Insurance Commission gesamthaft auf 20 Mrd USD, so die Mitteilung. In Thailand seien nur rund 1% der Eigenheimbesitzer und der Kleinunternehmer gegen die Folgen von Überschwemmungen versichert. Die durch Überschwemmungen verursachten Schäden beim Gewerbe und bei der Grossindustrie würden von Allgefahrenversicherungen gedeckt. Der gesamte versicherte Schaden werde auf 8 bis 11 Mrd USD geschätzt.

Quelle: www.nzz.ch

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Eptinger
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Etwas über Mittelkurs machte ich diesem diesjährigen Trauerspiel ein Ende. Die letzten beiden Tranchen sind raus, gleich früh am Morgen. Wer will, kann ja noch auf die Kurspflege zum Jahresende warten. Wink

Gruss vom Eptinger

Ben
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Swiss Re Hldg N (SREN)

AWP AKTIENFOKUS/Swiss Re bauen Verluste aus; Mumenthaler meistgenannter CEO-Kandidat

12.12.11 12:39:08- AWGB

Zürich (awp) - Die Aktien der Swiss Re sind schwach in die neue

Börsenwoche gestartet und haben die Abgaben in der Folge sogar noch

ausgebaut. Am Montag hat CEO Stefan Lippe seinen Rücktritt

angekündigt. Er wird im Laufe des kommenden Jahres in den vorzeitigen

Ruhestand treten und sein Amt an einen Nachfolger übergeben. Analysten

zeigten sich über die Rücktrittsankündigung kaum überrascht

und sehen den aktuellen Rückversicherungs-Chef Christian Mumenthaler als

Kronfavoriten für den CEO-Posten.

Swiss Re geben bis um 12.10 Uhr um 2,6% auf 48,18 CHF nach und stehen damit

nahe am Tagestiefstwert. Bislang wurden rund 535'000 Titel gehandelt. Das

durchschnittliche Tagesvolumen der vergangenen Woche liegt hingegen bei knapp

1,4 Mio. Der Gesamtmarkt SMI verliert zum Berichtszeitpunkt 0,14%.

Die Rücktrittsankündigung von Stefan Lippe überrasche nicht,

komme aber früher als erwartet, meint Stefan Schürmann von der Bank

Vontobel. Lippe habe das Vertrauen der Anleger in die Swiss Re

zurückgewonnen, nun brauche es einen CEO mit profunden Einblicken und

Kenntnissen in alle Geschäftsbereiche. Schürmann geht davon aus, dass

ein interner Kandidat das Rennen machen wird. Swiss Re verfüge über

zahlreiche Kandidaten in der Geschäftsleitung, die dazu fähig

wären. Ausserdem ergebe sich dadurch die Möglichkeit, die

Konzernleitung zu verschlanken.

Auch Georg Marti von der ZKB erwartet einen internen CEO-Nachfolger, womit

Swiss Re in der Ernennung eines CEO die Tradition der vergangenen Jahre

fortsetzen würde. Ein Kandidat sei Christian Mumenthaler, der wie Lippe

seit vielen Jahren bei der Swiss Re arbeite und diverse wichtige Funktionen

inne gehabt habe. Unter anderem sei er für die Division Life & Health

verantwortlich und als Chief Risk Officer tätig gewesen. In der auf drei

Bereiche ausgerichteten, neuen Unternehmensstruktur ist er aktuell der Chef des

wichtigsten Bereichs Rückversicherung.

Für Fabrizio Croce von Kepler ist Mumenthaler ebenfalls ein heisser

Kandidat auf den CEO-Posten. Die Ernennung Mumenthalers stelle eine Chance

für den Konzern dar, denn möglicherweise werde die Swiss Re sich dann

aus dem Admin-Re-Geschäft (Kauf und Abwicklung von

Versicherungsportfolios) und aus dem Geschäft mit grossen

Unternehmenskunden (Corporate Solutions) zurückziehen und sich voll und

ganz auf das Kerngeschäft Rückversicherung konzentrieren, spekuliert

Croce.

Laut den Analysten von Silvia Quandt Research ist der Abgang von Lippe ein

grosser Verlust für die Swiss Re. Allerdings sei davon auszugehen, dass es

dem Unternehmen gelingen wird, einen qualifizierten und überzeugenden

Nachfolger zu finden.

Kurzfristig könne der geplante Abgang von Stefan Lippe an der Börse

zu leicht erhöhter Unsicherheit führen, heisst es im

Helvea-Kommentar. Allerdings bleibe dem Rückversicherer genügend

Zeit, um nach einer geeigneten Nachfolgelösung zu suchen. Swiss Re habe

gute Talente in den eigenen Reihen und könne auch externe Kandidaten

anziehen.

mk/rt

(END) Dow Jones Newswires

12-12-11 1139GMT

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Swiss Re Hldg N (SREN)

Zürich (awp) - Das zu Ende gehende Jahr ist für die Versicherungsbranche betreffend Natur- und Man-made-Katastrophen nach 2005 das zweitteuerste Jahr in der Geschichte. Schätzungen zufolge kosteten die Katastrophen die Versicherer insgesamt rund 108 Mrd USD, was gegenüber dem Vorjahreswert von 48 Mrd mehr als doppelt so viel ist, schreibt der Rückversicherer Swiss Re in der am Donnerstag veröffentlichten sigma-Studie.

Allein aus Naturkatastrophen entstanden der Gesellschaft wirtschaftliche Schäden in der Höhe von 350 Mrd, was historisch gesehen Rekord ist. Im Jahr 2010 beliefen sich diese Schäden auf 226 Mrd. Über 30'000 Menschen kamen 2011 bei Katastrophen ums Leben.

Der grösste Teil der Schäden und der Toten sei auf das Erdbeben in Japan zurückzuführen. "Leider ist der Versicherungsschutz gegen Erdbeben noch recht begrenzt, sogar in einigen Industrieländern mit hohem Erdbebenrisiko wie Japan", wird Kurt Karl, Chefökonom von Swiss Re, in der Mitteilung zitiert.

Wäre Japan gleich gut versichert gewesen wie andere Länder mit hohem Erdbebenrisiko, beispielsweise Neuseeland, wäre die Schadenlast für die Branche viel höher ausgefallen. Das Erdbeben in Japan verursachte versicherte Schäden von 35 Mrd, was aber nur einen Bruchteil der wirtschaftlichen Schäden von 210 Mrd ausmachte. Das Beben vom Februar in Neuseeland kostete die Versicherer 12 Mrd, bei wirtschaftlichen Schäden von 15 Mrd.

Schwere Überschwemmungen in Thailand und Australien führten zu Versicherungsschäden von über 10 Mrd. Weiter entstanden bei zwei gewaltigen Tornados in den USA Schäden von ungefähr 14 Mrd und über 400 Menschen kamen ums Leben. Der Hurrikan Irene schlug für die Versicherungswirtschaft mit Sachschäden von knapp 5 Mrd zu Buche.

Das Jahr sei aber noch nicht abgeschlossen, so der Bericht weiter. Falls durch die anhaltenden schweren Überschwemmungen in Thailand oder allfällige Winterstürme in Europa gegen Jahresende noch zusätzliche Schäden entstehen, könnten die Zahlen für das Gesamtjahr noch näher bei der Rekordschadensumme von 123 Mrd aus dem Jahr 2005 heranrücken. Damals hatten alleine die US-Hurrikane Katrina, Wilma und Rita Kosten von über 100 Mrd verursacht.

Quelle: www.nzz.ch

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Zürich (awp) - In

Zürich (awp) - In Wachstumsregionen hat das Versicherungsgeschäft in den letzten zehn Jahren stark zugelegt und auch der Ausblick für die kommende Dekade bleiben laut einer Studie des Rückversicherers Swiss Re vielversprechend. Angesichts der anhaltenden Tiefzinsphase, werde es für die Versicherer in den Emerging Markets aber zunehmend schwieriger, profitables Wachstum zu erzielen, schreibt die Swiss Re in der am Dienstag veröffentlichten sigma-Studie.


In den Wachstumsmärkten sind die Prämieneinnahmen in den letzten zehn Jahren real um durchschnittlich 11,0% p.a. gestiegen. Demgegenüber betrug das jährliche Wachstum in den Industrieländern lediglich 1,3%. Auch in Zukunft sei mit einer Outperformance in den Schwellenmärkte zu rechnen, was die Aufmerksamkeit der global tätigen Versicherer noch stärker auf diese Länder ziehe.


Die reifen Märkte seien aufgrund ihrer Grösse für die Versicherungen zwar immer noch von grosser Wichtigkeit, wird Oliver Futterknecht, Co-Autor der Studie, in der Mitteilung zitiert. Allerdings würden die Wachstumsmärkte schnell aufholen. Im Jahr 2010 seien in Industrieländern nominal 120 Mrd USD an zusätzlichen Prämieneinnahmen registriert worden, in den aufstrebenden Märkten waren es 109 Mrd.


WACHSTUM IN ASIEN UND LATEINAMERIKA


Das grösste Wachstumsmomentum hätten in den letzten zehn Jahren die Regionen Emerging Asia und Lateinamerika erzielt. Gründe dafür seien die gute konjunkturelle Entwicklung, Verbesserungen auf der regulatorischen Seite, Produktinnovationen sowie der bessere Einsatz von verschiedenen Vertriebskanälen. Bei letzterem habe das Thema Bancassurance stark an Bedeutung dazugewonnen, so die Mitteilung. Zum Beispiel in Indien machte dieser Vertriebskanal bereits einen Anteil von bis zu 22% am Neugeschäft aus.


Das Erzielen von Gewinn gestalte sich trotz der guten Wachstumsaussichten zunehmend schwieriger. Von 174 Lebensversicherer hätten zwischen 2006 und 2009 in Emerging Asia und Lateinamerika 46% nicht regelmässig einen Gewinn erzielt und nur gerade 20% konnten Gewinnmargen (Reingewinn im Verhältnis zu Erstversicherungsprämien) von über 10% erzielen. Die Profitabilitätsprobleme könnte gemäss Swiss Re auf den zu starken Fokus auf Prämienwachstum zurückzuführen sein.


WEITERHIN STARKES WACHSTUM


Von heute bis 2021 dürften die Prämien im Nichtlebenbereich in den Schwellenmärkten doppelt so stark wachsen wie in den industrialisierten Länder. Auch bei den Lebenprämien sei mit einer rascheren Entwicklung in den Emerging Markets zu rechnen. Obwohl die Konkurrenz von Seiten lokaler Versicherer steige, würden international tätige Unternehmen weiterhin nach Wachstumsopportunitäten in diesen Regionen suchen.


Allerdings werde das Erzielen von profitablem Wachstum im anhaltenden Tiefzinsumfeld immer schwieriger. Ein professionelles und diszipliniertes Zeichnen von Risiken sei daher von grosser Bedeutung. Das Kapitalmanagement werde auch immer wichtiger, insbesondere mit Blick auf die strengeren Solvenzregeln.


Quelle: www.nzz.ch

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Swiss Re greift Allianz im Industriegeschäft an

 


DÜSSELDORF (awp international) - Der Rückversicherer Swiss Re greift den Versicherer Allianz SE im Industriegeschäft an. "Wir streben zweistelliges Prämienwachstum an", sagte der Spartenchef Agostino Galvagni dem "Handelsblatt" (Dienstag). Bis 2015 wolle er die Prämieneinnahmen auf bis zu fünf Milliarden US-Dollar steigern. Dies entspräche einer Verdoppelung im Vergleich zu 2011.


Derzeit ist die Swiss Re im Industriegeschäft primär in den USA aktiv. "Der Anteil in Europa soll steigen und damit logischerweise auch der Anteil Deutschlands", sagte Galvagni. Vor allem die deutschen Top-100-Konzerne habe er dabei im Visier.


Swiss Re will neben ihrer Kapitalstärke mit neuen Produkten, etwa bei der Versicherung von Offshore-Windparks, neue Kunden gewinnen. Der Konzern habe grosse Erfahrung bei der Versicherung von Wetterrisiken. "Wir können Windparkbetreiber gegen das Risiko versichern, dass der Wind weniger stark als erwartet bläst", sagte Galvagni. Der Rückversicherer bieten darüber hinaus aber auch die üblichen Feuer- oder Haftpflicht-Deckungen an.


Quelle: www.nzz.ch


 

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Swiss Re auf Erfolgspfad - Sonderdividende?

Die Aktien des Rückversicherers Swiss Re setzen am Donnerstag den Aufwärtstrend der vergangenen Tage fort. Nach einer Ratinghochstufung durch Société Générale hat nun auch die Bank Vontobel eine positive Einschätzung zu Swiss Re abgegeben und gleichzeitig das Kursziel erhöht. Die Analysten gehen davon aus, dass die Anleger in den Genuss einer Sonderdividende kommen könnten.http://www.cash.ch/news/topnews/swiss_re_auf_erfolgspfad_sonderdividende...

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
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Swiss Re erwartet 900 Mio. Dollar Belastung durch Wirbelsturm Sandy

26.11.2012 07:48
 


Der Rückversicherungskonzern Swiss Re erwartet, dass der Wirbelsturm Sandy seine Kasse mit 900 Mio. Dollar belastet. Allerdings sei die Schätzung aufgrund der komplexen Schadenermittlung mit erheblicher Unsicherheit behaftet, so die Swiss Re.

Den Gesamtschaden, welche der Versicherungsbranche durch den Wirbelsturm Sandy entsteht, schätzt die Swiss Re in einem Communiqué vom Montag auf 20 bis 25 Mrd. Dollar.


Sandy traf Ende Oktober auf die US-Ostküste, beschädigte unter anderem in New York zahlreiche Gebäude und verursachte Stromausfälle, die teilweise bis zum heutigen Tag andauern.


Quelle: www.cash.ch

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