Swiss Re

Swiss Re N 

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Der Swiss Re winkt ein Milliardengewinn

Der Versicherer dürfte am Freitag kräftige Quartalszahlen vorlegen. Dennoch hat er gute Gründe, die angestrebte Geschäftsverlagerung zu akzentuieren.

Der Versicherungskonzern Swiss Re wird am Freitag wohl rund 1 Mrd. $ Quartalsüberschuss ausweisen. Die von der Nachrichtenagentur AWP zusammengetragenen Schätzungen der Finanzanalysten reichen von 0,8 bis 1,2 Mrd. $. Im ausserordentlich guten Vorjahresquartal hatte das Unternehmen 1,4 Mrd. $ Gewinn erzielt.

In den ersten drei Monaten des Jahres schlugen nur wenige schwere Naturereignisse zu Buche. Deshalb dürfte vor allem das Rückversicherungsgeschäft erneut sehr profitabel geschlossen haben. Im Bereich der Industrieversicherung ist indes wegen Margendrucks von einem schwächeren Ergebnis auszugehen.

Anlageerfolg schrumpft

Geringer ist wohl auch das Anlageergebnis ausgefallen. Die Niedrigzinslage hat zur Folge, dass die Gelder aus ablaufenden Anleihen wesentlich weniger rentabel neu platziert werden müssen. Zudem dürfte sich die Aktienmarktkorrektur von Januar und Februar nachteilig ausgewirkt haben.

http://www.fuw.ch/article/der-swiss-re-winkt-ein-milliardengewinn/

 

 

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Gewinn von 972 Millionen Dollar erwartet

Am Freitag veröffentlicht Swiss Re die Resultate zum ersten Quartal. Analysten rechnen mit einem satten Gewinn. Verunsicherung gibt es bezüglich der volatilen Kapitalmärkten.

 

Q1 2016E
In Mio USD                 AWP-Konsens       Q1 2015A  

Verdiente Prämien             7'720             7'562 
Reingewinn                      972             1'440 
Combined Ratio P&C (in %)      87,7              84,4 
Combined Ration CorSo (in %)   92,6              87,8  


Per 31.3.2016E             AWP-Konsens    31.12.2015A   

Eigenkapital                 33'811            32'415      

 

FOKUS: Analysten rechnen für die Swiss Re mit einem insgesamt soliden Kennzahlenset, das einmal mehr von einer im Rahmen liegenden Schadenlast in der Nichtlebenrückversicherung getragen wird. Zwar hätten sich grössere Unwetter wie etwa Stürme und Überschwemmungen in Grossbritannien, Fidschi oder den USA sowie ein Erdbeben in Taiwan erreignet, doch dürften sich die Kosten dafür für den Rückversicherer in Grenzen halten, heisst es etwa in der Vorschau der ZKB.

Schwierig gestaltet sich für die Versicherungsbranche derweil die Bewirtschaftung der Kapitalanlagen. Am Mittwoch haben Aussagen dazu von Nikolaus von Bomhard, Vorstandschef des grössten Konkurrenten Munich Re, auch die Swiss Re-Anleger etwas verunsichert. Von Bomhard sprach an der Hauptversammlung von sehr volatilen Kapitalmärkten, die in den Büchern der Munich Re zu Abschreibungen geführt hätten.

Mit den Angaben zu den Vertrags-Erneuerungen im April, liefert Swiss Re am Freitag nebst den Quartalsergebnissen zudem Hinweise darauf, wie sich die Rückversicherungspreise entwickelt haben. In der April-Runde stehen jeweils Vertragserneuerungen in Asien im Vordergrund.

Im Q1-Bericht wird Swiss Re erstmals auch über die neu geschaffene Sparte Life Capital berichten, wo sie all ihre geschlossenen und offenen Lebens- und Krankenversicherungsbestände verwaltet. Die Sparte setzt sich aus dem früheren Admin Re-Geschäft der Gruppe und der im September 2015 übernommenen, britischen Guardian Financial Services zusammen. Zudem weist Swiss Re auch erstmals die Profitabilitätskennzahl "Net Operating Margin" aus.

ZIELE: Swiss Re orientiert sich auch mit dem neuen CEO Christian Mumenthaler, der das Amt im Juli antreten wird, an den vor Jahresfrist kommunizierten und über den Versicherungszyklus geltenden Renditeziel. Demnach soll die Eigenkapitalrendite die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen um mindestens 700 Basispunkte übertreffen.

Aufgeteilt nach Bereichen soll sich die Eigenkapitalrendite in der Einheit P&C Re (Sachrückversicherung) und Corporate Solutions zwischen 10 und 15% bewegen. Im Life&Health-Teil wird mit einer Rendite zwischen 10 und 12% gerechnet, bei Life Capital sollen es zwischen 6 und 8% sein. Gleichzeitig will die Gruppe das ökonomische Eigenkapital je Aktie jährlich um 10% steigern.

PRO MEMORIA: An der Generalversammlung vom 22. April haben die Aktionäre der Swiss Re allen Anträgen des Verwaltungsrats zugestimmt. So wurde die ordentliche Dividende auf 4,60 CHF je Aktie festgesetzt und ein neues öffentliches Aktienrückkaufprogramm von bis zu 1,0 Mrd CHF Anschaffungswert genehmigt. Damit beabsichtigt Swiss Re, Kapital an die Aktionäre zurückzuführen, sofern überschüssiges Kapital zur Verfügung steht, Grossschäden ausbleiben und sich keine anderweitigen Geschäftsmöglichkeiten bieten.

Presseberichten von Mitte April zufolge soll Swiss Re Interesse an einer Übernahme von Abbey Life Assurance bekundet haben. Dabei gehörten Swiss Re und die britische Legal & General Group Plc zu den Bietern für die Tochtergesellschaft der Deutschen Bank, hiess es. Als möglichen Verkaufspreis wurden in den Berichten rund 1 Mrd GBP genannt.

Bereits Anfang April hat Swiss Re mit der Citigroup-Tochter Prime Reinsurance ein gemeinsames Abkommen für die Rückversicherung von Lebengeschäft des US-Versicherers Primerica Life Insurance Company abgeschlossen. Im Abkommen gehe es um Lebensversicherungsverträge im Umfang von rund 2,5 Mrd USD und die bis ins Jahr 2009 zurückreichen, hiess es.

Auf Basis des firmeneigenen Bewertungssystems Economic Value Management (EVM), das Vermögenswerte und Verbindlichkeiten auf einer marktnahen Basis misst, weist Swiss Re für 2015 ein Ergebnis in der Höhe von 3,7 Mrd USD nach 5,2 Mrd im Jahr 2014 aus. Der EVM-Gewinn belaufe sich auf 480 Mio, wie der Rückversicherer Mitte März mitteilte. Der Gewinn liege unter den 1,3 Mrd aus dem Vorjahr, da die Akquisition von Guardian Financial Services zu Beginn der Transaktion zu einem geschätzten ökonomischen Verlust geführt habe.

Ebenfalls Anfang März hatte Swiss Re sein im November 2015 gestartetes Aktienrückkaufprogramm abgeschlossen. Seit dem 12. November sind 10,63 Mio Aktien im Gesamtwert von 1 Mrd CHF zurückgekauft worden. Der Durchschnittspreis je Aktie lag bei 94,03 CHF. Die Aktien werden über eine Kapitalherabsetzung vernichtet.

AKTIENKURS: Die Aktien von Swiss Re haben seit Jahresbeginn mit knapp 10% etwas mehr als der Gesamtmarkt (SMI: -8%) an Wert eingebüsst. Nach den Erholungstendenzen in der ersten Aprilhälfte, welche die Aktie bis auf ein Niveau von beinahe 95 CHF zurückgeführt hatten, sind die Papiere erneut unter die Marke von 90 CHF zurückgefallen.

(awp)

http://www.finanzen.ch/nachrichten/aktien/Swiss-Re-Gewinn-von-972-Millio...

 

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Swiss Re erzielt 1,2 Mrd USD Gewinn - M. Ojeisekhoba wird CEO Reinsurance
29.04.2016 07:54

Zürich (awp) - Der Rückversicherer Swiss Re hat im ersten Quartal 2016 ein gegenüber dem hohen Vorjahreswert tieferes Ergebnis erzielt. Der Gewinn liegt nach den ersten drei Monaten bei 1,23 Mrd USD nach 1,44 Mrd, wie die Gruppe am Freitag mitteilt. Die verdienten Prämien wuchsen um 5% auf 7,94 Mrd.

Das wichtigste Standbein, die Sach- und Haftpflicht-Rückversicherung (P&C), profitierte erneut von einer sehr tiefen Schadenbelastung. Dennoch verschlechterte sich die Combined Ratio im Vergleich zum sehr guten Vorjahreswert um 9 Prozentpunkte auf 93,3%. Nicht ganz so deutlich, um 2,6 Punkte auf 90,4%, erhöhte sich diese Kennzahl im Erstversicherungsgeschäft Corporate Solutions.

In der Sparte Life&Health (L&H) nahm das Ergebniss auf 244 Mio USD (VJ 277 Mio) ab. Hier hatte die Swiss Re 2015 stark von realisierten Kapitalgewinnen profitiert. Mit einer auf das Gesamtjahr hochgerechneten Eigenkapitalrendite von 16,1% ist L&H dennoch gut auf Kurs, um das Ziel von 10-12% zu erreichen. Capital Life, die neu aus dem Bereich Admin Re geschaffen wurde, steigerte das Ergebnis auf 321 Mio (206 Mio).

Mit den Kapitalanlagen erwirtschaftete die Gruppe im ersten Quartal eine annualisierte Rendite von 3,7% nach 3,9% in der Vorjahresperiode. Das Eigenkapital stieg seit Jahresbeginn um 2,4 Mrd auf 34,8 Mrd USD. Die annualisierte Eigenkapitalrendite wird mit 14,6% (VJ 16,1%) angegeben. Derweil bleibt die Quote für den Schweizer Solvenztest SST der Gruppe, der im April der Finma gemeldet wurde, bei 223%, so die Swiss Re.

Mit den Kennzahlen zum ersten Quartal hat die Swiss Re die Vorgaben der Analysten mit dem Gewinn übertroffen, während die Combined Ratio-Angaben diese verfehlten. Den Gewinn hatten die Analysten im Durchschnitt (AWP-Konsens) bei 972 Mio USD, die Combined Ratio P&C bei 87,7% und jene von Corporate Solutions bei 92,6% gesehen. Derweil lagen die Schätzungen für die verdienten Prämien bei 7,72 Mrd und für das Eigenkapital bei 33,8 Mrd.

In einem anspruchsvollen Marktumfeld sei Swiss Re gut positioniert, Geschäftschancen voll auszuschöpfen, und die Rück- und Versicherungswirtschaft auch in Zukunft aktiv mit zu gestalten, heisst es im Ausblick. "Wir haben die Integration von Guardian Financial Services in die Geschäftseinheit Life Capital erfolgreich vorangetrieben, so dass sie bereits wesentlich zu unserem Ergebnis beiträgt", wird CEO Michel Liès in der Mitteilung zitiert.

In der April-Erneuerungsrunde, in der die Vertragserneuerungen in Asien im Vordergrund stehen, nahm das Volumen des zu erneuernden Geschäfts um 13% auf 1,7 Mrd USD zu. Dabei habe sich die Preisqualität weiterhin auf attraktivem Niveau bewegt, so die Mitteilung.

Bei der Swiss Re wird - wie bereits bekannt - Rückversicherungschef Christian Mumenthaler im Juli Michel Liès als Gruppen-CEO ablösen. Zum neuen CEO Reinsurance wurde nun Moses Ojeisekhoba ernannt. Er arbeitet seit 2012 bei der Swiss Re und ist derzeit CEO Reinsurance in der Region Asien. In dieser Funktion wird in ebenfalls auf den 1. Juli Jayne Plunkett ablösen.

mk/ra

(AWP)

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Swiss Re übertrifft die Erwartungen deutlich

Ersteinschätzung von Thomas Hengartner um 8.20 UhrDer Versicherungskonzern muss den Margendruck im Kerngeschäft Katastrophenversicherung kontern, wo der Gewinn auf den geringsten Stand der zurückliegenden vier Jahre erodierte. Gegenüber dem Vorjahresquartal resultierte folglich ein deutlich niedrigerer Konzernüberschuss, der aber dennoch die Analystenerwartungen übertraf. Gelohnt hat sich indes der Ausbau der Lebensversicherung, wo dank einer Grossakquisition ein erheblicher Mehrgewinn erreicht wurde. Und Swiss Re ist weiter auf der Pirsch, wird sie doch als Interessentin für Abbey Life genannt, die von der Deutschen Bank feilgeboten wird. Mit weiteren Geschäftsverlagerungen zu möglichst rentablen Segmenten des Versicherungsmarktes dürfte es dem Konzern gelingen, die Kapitalrendite trotz Preisdrucks in Teilen des Marktes auch künftig zu schützen. Im ersten Quartal geriet dies gut. Die Eigenkapitalrendite von annualisiert 14,6% übertrifft den Zielwert erheblich und ist als absoluter Wert hervorragend.Lesen Sie um ca. 16 Uhr die ausführliche Analyse.

Dem Versicherer ist der Start ins Geschäftsjahr 2016 trotz eines erheblichen Gewinnrückgangs geglückt.

http://www.fuw.ch/article/swss-re-uebertrifft-die-erwartungen-deutlich/

 

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Nun die Brexit-Abstimmung abwarten und dann evtl. aufstocken. Vor Monaten hatte ich mal geschrieben, dass man in tiefen 80er Region einen Teileinstieg wagen könnte. Ich für meinen Teil bin schon lange dabei und überlege mir ernsthaft nachdem Brexit hier aufzustocken. Grund=Dividendenperle.

Salve

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Ausblick Swiss Re: Quartalsgewinn bei 594 Mio USD erwartet
28.07.2016 14:00

Zürich (awp) - Der Rückversicherer Swiss Re gibt am Freitag, 29 Juli die Resultate zum zweiten Quartal 2016 bekannt. Insgesamt haben zwölf Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

Q2 2016E
(in Mio USD) AWP-Konsens Q2 2015A

Verdiente Prämien 7'582 7'144
Reinergebnis 594 820
Combined Ratio P&C (in Wacko 99,7 93,3
Combined Ratio CorSo (in Wacko 98,8 97,3

Per 30.6.2016E AWP-Konsens 31.03.2016A

Eigenkapital 34'069 34'827

FOKUS: Die Swiss Re dürfte für das zweite Quartal gegenüber der Vorjahresperiode klar tiefere Ergebnisse ausweisen. Als Grund für diese Annahme nennen Analysten die hohen Belastungen aus Naturkatastrophen, die auf die Bilanzen der Versicherer und Rückversicherer drücken. Swiss Re sei jedoch genügend stark kapitalisiert, um diese Schadenskosten auffangen zu können, heisst es. Die Schwierigkeit, die Schwere der Belastungen einschätzen zu können, äussert sich in der grossen Bandbreite, die bei den Analystenprognosen zum Reingewinn oder zur Combined Ratio zu sehen ist.

Im zweiten Quartal sind verschiedene Naturereignisse angefallen, welche die Rückversicherungsbranche beschäftigen. Dazu zählen etwa eine Reihe von Unwettern in Europa und in den USA sowie die Brände im kanadischen Fort McMurray oder Erdbeben in Japan. Gleichzeitig hat die höhere Kadenz an Naturkatastrophen einen positiven Einfluss auf das Preisgefüge. Daher wird bereits für die Juli-Vertragserneuerungsrunde, wo Rückversicherungsgeschäft in den USA im Fokus steht, mit einem nachlassenden Preisdruck gerechnet.

ZIELE: In der Guidance orientiert sich Swiss Re an dem im vergangenen Jahr kommunizierten und über den Versicherungszyklus geltenden Renditeziel. Demnach soll die Eigenkapitalrendite die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen um mindestens 700 Basispunkte übertreffen. In den Sparten P&C Re (Sachrückversicherung) und Corporate Solutions strebt die Swiss Re einen Wert zwischen 10 und 15% an, im Life&Health-Teil soll sich die Rendite zwischen 10 und 12% bewegen und bei Life Capital zwischen 6 und 8%. Gleichzeitig will die Gruppe das ökonomische Eigenkapital je Aktie jährlich um 10% steigern.

Anlässlich der Präsentation zum Ergebnis des ersten Quartals 2016 sah CFO David Cole die Gruppe gut kapitalisiert, um zu wachsen oder um allfällige Belastungen aus Grosskatastrophen zu absorbieren. Je nachdem, wie sich der Gewinn entwickle und welche Marktchancen sich böten, werde man aber wie versprochen überschüssiges Kapital an die Aktionäre zurückführen, so Cole. Derweil hatten die Aktionäre den Verwaltungsrat an der ordentlichen Generalversammlung erneut dazu ermächtigt, Aktien im Umfang von maximal 1 Mrd CHF zu kaufen.

PRO MEMORIA: Zuletzt sind am Markt und in den Medien Gerüchte aufgekommen, die Swiss Re könnte einen Minderheitsanteil am Geschäft der Sparte Life Capital an Investoren verkaufen. Erste Gespräche dazu mit Pensionsfonds und Staatsfonds hätten bereits stattgefunden, berichtete "Sky News" vor einer Woche unter Berufung auf informierte Kreise. Den Angaben zufolge soll mit dem Verkauf eines Anteils im Wert von 1 Mrd GBP die Finanzkraft für Akquisitionen gestärkt werden.

Swiss Re selber verwies in einer dazu publizierten Stellungnahme darauf hin, dass das Unternehmen bereits zu früheren Gelegenheiten erklärt habe, man erwäge eine Zusammenarbeit mit Minderheitsinvestoren im Life Capital-Geschäft oder in Teilen davon.

Anfang Juli hat die Ratingagentur Fitch für den Rückversicherer Swiss Re das Finanzstärkerating (IFS) mit "AA-" und den Ausblick mit "stabil" bestätigt. Auch das Langfristrating (Long-term Issuer Default Rating, IDR) beliess Fitch mit stabilem Ausblick unverändert bei "A+". Die Bestätigung widerspiegle das starke Finanzprofil von Swiss Re und die dominante Position innerhalb der weltweiten Rückversicherungsindustrie, hiess es.

Im ersten Quartal 2016 ging der Gewinn der Swiss Re gegenüber dem sehr hohen Vorjahreswert zwar um 15% auf 1,23 Mrd USD zurück, er übertraf aber die Markterwartungen. Das Ergebnis spiegle die weiterhin gute Underwriting-Disziplin sowie höhere Einnahmen in der neu formierten Sparte Life Capital (ehemals Admin Re) wider, hiess es in der Mitteilung von Ende April dazu. Die verdienten Prämien der Gruppe wuchsen um 5% auf 7,94 Mrd, wobei grosse massgeschneiderte Transaktionen die Treiber dahinter waren.

Das wichtigste Standbein, die Sach- und Haftpflicht-Rückversicherung (P&C), trug im Startquartal noch 587 Mio USD (-27%) zum Gruppengewinn bei. Zwar profitierte P&C erneut von einer sehr tiefen Schadenbelastung, doch musste Swiss Re für die Forderungen zu den Neuseeland-Erdbeben aus den Jahren 2010 und 2011 sowie für das Asbest-Portfolio nachreservieren. Dies machte sich auch in der Combined Ratio bemerkbar, die sich im Vergleich zum sehr guten Vorjahreswert um 9 Prozentpunkte auf 93,3% verschlechtert hat.

Swiss Re hat in den vergangenen Monaten auch Veränderungen im Management kommuniziert. So ist Japan-Chef Steve Arora an den Hauptsitz in Zürich gewechselt und hat dort auf Anfang Juli die Leitung des globalen Haftpflichtgeschäfts übernommen. Arora löste dabei als CEO Casualty Jayne Plunkett ab, die ebenfalls am 1. Juli die Leitung des Reinsurance-Geschäfts in der Region Asien übernommen hat. Gleichzeitig wurde Arora in seiner neuen Rolle ins Executive Committee der Sparte Reinsurance berufen. Der neue Japan-Chef heisst Atsuhiro Dodo.

Im Bereich Corporate Solutions wurde Axel Brohm zum neuen CEO Latin America ernannt. Brohm trat die Nachfolge von Ivan Gonzalez an, der das Lateinamerika-Geschäft für fünf Jahre leitete und nun Corporate Solutions North America führt.

AKTIENKURS: Die Aktien der Swiss Re haben seit Jahresbeginn kontinuierlich an Wert verloren. Der Kurs hat sich nach dem Brexit-Schock von Ende Juni nun bei über 80 CHF stabilisiert, liegt YTD aber immer noch mit beinahe 15% im Minus. Mit Blick auf die rekordtiefen Zinsen, den anhaltenden Preisdruck oder auch die diversen Unsicherheiten an den Finanzmärkten lassen die Anleger bei Swiss Re Vorsicht walten. Ein Kaufargument bleibt die nach wie vor grosszügige Ausschüttung.

Homepage: www.swissre.com

jl/mk

(AWP)

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Swiss Re mit tieferem Quartalsergebnis

Der Rückversicherer Swiss Re hat im zweiten Quartal 2016 erwartungsgemäss wegen höherer Kosten für Naturkatastrophen ein gegenüber dem Vorjahr klar tieferes Ergebnis erzielt.

Der Gewinn steht bei 637 Mio USD nach 820 Mio USD in der Vorjahresperiode, teilt Swiss Re am Freitag mit. Topline ist Swiss Re gewachsen: Die verdienten Prämien der Gruppe nahmen auf 8,18 Mrd von 7,14 Mrd zu. Wachstumstreiber war die Sach- und Haftpflicht-Rückversicherung (P&C), wo die Nettoprämien laut den Angaben vor allem aufgrund grosser und massgeschneiderter Transaktionen in den USA und Europa auf 4,1 Mrd angewachsen sind.

Allerdings verschlechterte sich die Combined Ratio in der P&C-Sparte um knapp 8 Prozentpunkte auf 101,0 Prozent. Belastet hätten Unwetterkosten in Europa und den USA sowie im Zusammenhang mit der Brandkatastrophe im kanadischen Fort McMurray oder den Erdbeben in Japan und Ecuador. Die Belastung wird insgesamt auf rund 350 Mio USD geschätzt.

Im zweitgrössten Teil Life&Health (L&H) nahm das Ergebnis auf 173 Mio USD (VJ 277 Mio) ab bei einer auf das Gesamtjahr hochgerechneten Eigenkapitalrendite von 10,1 Prozent (Ziel: 10-12 Prozent). Im Erstversicherungsgeschäft Corporate Solutions verschlechterte sich die Combined Ratio stark auf 112,7 Prozent gegenüber 97,3 Prozent im Vorjahr.

Combined-Ratio-Prognose untertroffen

Mit den Kapitalanlagen erwirtschaftete die Gruppe im zweiten Quartal eine annualisierte Rendite von 3,7 Prozent nach 4,2 Prozent in der Vorjahresperiode. Das Eigenkapital stieg seit Jahresbeginn um 3,4 Mrd auf 35,8 Mrd USD. Die annualisierte Eigenkapitalrendite wird mit 7,2 Prozent (VJ 9,5 Prozent) angegeben.

Die Swiss Re hat mit den Quartalszahlen die Vorgaben der Analysten mit dem Gewinn und dem Prämienvolumen übertroffen, lag aber mit den Angaben zu der Combined Ratio dahinter zurück. Im Vorfeld wurde im Durchschnitt (AWP-Konsens) mit einem Gewinn von 594 Mio USD und verdienten Prämien von 7,58 Mrd gerechnet. Das Combined Ratio für P&C wurde bei 99,7 Prozent und für Corporate Solutions bei 98,8 Prozent erwartet.

Weiter Preisrückgang

CEO Christian Mumenthaler spricht in der Mitteilung von einem "soliden Ergebnis", das von einem schwierigen makroökonomischen Umfeld, höheren Schäden infolge von Naturkatastrophen und gemeldeten Grossschäden in Corporate Solutions geprägt war. Das Umfeld werde unter anderem wegen der tiefen Zinsen anspruchsvoll bleiben.

In der Juli-Erneuerungsrunde, wo Verträge in Nord- und Südamerika im Vordergrund stehen, nahm das Volumen des zu erneuernden Geschäfts um 10 Prozent zu. Dabei habe sich die Preisqualität weiterhin bei 102 Prozent bewegt, so die Mitteilung. Der Preisrückgang im Sachgeschäft setze sich fort, weshalb die Naturkatastrophenkapazität in bestimmten Segmenten reduziert worden sei.

Seit Anfang Jahr ist der Kurs der Swiss-Re-Aktie um 16 Prozent gesunken, während der SMI um rund die Hälfte nachgegeben hat.

(AWP/cash)

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Swiss Re glaubt an Stabilisierung der Preisentwicklung

Swiss Re rechnet mit einer Stabilisierung der seit einiger Zeit unter Druck stehenden Preise für Rückversicherungsdeckung.

Das zweite Quartal 2016 habe gezeigt, dass Naturkatastrophen in einer gewissen Häufung auftreten können, teilt Swiss Re am Montag anlässlich des Branchentreffens "Les rendez-vous de September" in Monte Carlo mit.

Mit Blick auf die seit einigen Jahren rückläufigen Preise dürfte aber die Talsohle der Preisentwicklung im laufenden Versicherungszyklus wohl nicht mehr allzu weit entfernt sein. So erwartet Swiss Re etwa bei der Rückversicherung zu Naturkatastrophen eine Verlangsamung des Preisrückgangs.

Nach Geschäftsfeldern betrachtet sei im Property-Geschäft mit stabilen Raten zu rechnen, während der Preisdruck im Haftpflicht-Teil nachlassen werde, heisst es weiter. In der Haftpflicht-Rückversicherung dürften wohl breit abgestützte Preiserhöhungen möglich sein, da die Reservepolster der Branche an Wert verloren hätten.

Swiss Re selber werde in diesem Umfeld beim Zeichnen von Geschäft weiterhin Disziplin an den Tag legen und versuchen, massgeschneiderte Rückversicherungsverträge an Land zu ziehen. Marktchancen dürften sich laut Swiss Re sowohl für Rückversicherer, als auch für Erstversicherer mit neuen technologischen Entwicklungen ergeben.

(AWP)

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Swiss Re weckt Dividenden- und Rückkaufsfantasien

Swiss Re bekennt sich zu einer steigenden Dividende. Analysten zufolge könnte das Aktienrückkaufprogramm zudem zu einem festen Bestandteil der Kapitalrückführung an die Aktionäre werden.

Von Lorenz Burkhalter

In wenigen Stunden lädt Swiss Re zum diesjährigen Investorentag nach Rüschlikon. Wie einer Vorabinformation an die Medien zu entnehmen ist, erachtet der Rückversicherungskonzern die eigene Kapitalausstattung als stark. Er bekennt sich deshalb zu einer entsprechend der Ertragsentwicklung steigenden Dividende und will auch in Zukunft Überschusskapital an die Aktionäre zurückführen.

Analysten hatten im Vorfeld mit einem ereignisarmen Investorentag gerechnet, was sich in Bezug auf die Strategie und die mittelfristigen Finanzziele auch bestätigt.

Die Aussagen zur zukünftigen Ausschüttungspolitik sorgen jedoch für Fantasie und erweisen sich für die Swiss-Re-Aktie im vorbörslichen Handel von Julius Bär als stützend. Zur Stunde notiert sie bei 92,05 Franken und damit um 0,1 Prozent unter dem Schlussstand vom Vortag.

Wie der für die Bank Vontobel tätige Analyst schreibt, erhofft er sich vom Investorentag Einblick in die marktführende Stellung des Rückversicherungskonzerns. Diese sei hilfreich, um sich durch die Untiefen des von Herausforderungen geprägten Branchenumfelds manövrieren zu können.

Solide Bilanz sorgt für Fantasie

Gerade aufgrund des schwierigen Umfelds wird die Bestätigung der bisherigen Finanzziele bei der Zürcher Bank begrüsst. Der Experte lässt allerdings durchblicken, dass er seine bisherigen Schätzungen im Anschluss an den Investorentag keinen grösseren Anpassungen unterziehen muss.

Dank der soliden Bilanz und der starken Eigenkapitalsituation erachtet der Analyst die Dividendenaussichten als gut. Für das laufende Geschäftsjahr prognostiziert er eine Erhöhung der Dividende von 4,60 auf 4,80 Franken je Aktie, was leicht über den Erwartungen seiner Berufskollegen liegt.

Analysten sind gespalten

Bei der Bank Vontobel wird die Swiss-Re-Aktie weiterhin mit "Hold" und einem Kursziel von 94 Franken eingestuft.

Erst vor wenigen Tagen stufte Morgan Stanley den europäischen Versicherungssektor von "Cautious" auf "In-Line" herauf. Gleichzeitig zählte die amerikanische Investmentbank die mit "Underweight" eingestufte Aktie von Swiss Re allerdings zu den Schlüsselverkaufsempfehlungen. Am selben Tag stufte der für Kepler Cheuvreux tätige Analyst die Aktie mit einem neu 96 (88) Franken lautenden Kursziel von "Buy" auf "Hold" herunter.

Erhebungen der Nachrichtenagentur AWP zufolge empfehlen von 26 Banken sieben die Aktie zum Kauf und sieben zum Verkauf. Die übrigen schätzen sie neutral ein.

Cash

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Swiss Re schliesst öffentliches Aktienrückkaufprogramm ab
10.02.2017 07:27

Zürich (awp) - Der Rückversicherer Swiss Re hat das im November 2016 lancierte Aktienrückkaufprogramm über bis zu 1 Mrd CHF per 9. Februar 2017 abgeschlossen. Seit dem 4. November 2016 seien 10,62 Mio eigene Aktien im Anschaffungswert von insgesamt 1 Mrd CHF zurückgekauft worden, dies zu einem Durchschnittspreis von 94,16 CHF je Aktie, teilt Swiss Re am Freitag mit.

Das öffentliche Aktienrückkaufprogramm hatte das Ziel, überschüssiges Kapital an die Aktionäre zurückzuführen. Die Ausführung war an die Bedingung geknüpft, dass ausreichend Kapital zur Verfügung steht, Grossschäden ausbleiben und sich keine anderweitigen Geschäftsmöglichkeiten bieten, die den strategischen und finanziellen Zielen von Swiss Re entsprechen.

cf/rw

(AWP)

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Swiss Re schreibt weniger Gewinn - Weiteres Aktienrückkaufprogramm geplant
23.02.2017 07:22

Zürich (awp) - Die Swiss Re hat im Jahr 2016 verglichen mit dem starken Vorjahresergebnis weniger verdient. Der Reingewinn des Rückversicherers sank auf 3,56 Mrd USD nach 4,60 Mrd, wobei sich die Schadenlast aus Katastrophenereignissen im Jahr 2015 auf einem sehr tiefen Niveau bewegt hatte.

Dies führte dazu, dass sich die Combined Ratio in der Hauptsparte Sachrückversicherung (P&C Reinsurance) um 7,8 Prozentpunkte auf 93,5% und im Erstversicherungsgeschäft für Grosskunden (Corporate Solutions) um 7,9 Punkte auf 101,1% verschlechtert hat.

Weiter weist die Swiss Re auf Gruppenebene verdiente Prämien im Umfang von 33,2 Mrd USD nach zuvor 30,2 Mrd aus. Der Anstieg sei in ausgewählten Märkten und Geschäftssparten und vor allem dank grosser und massgeschneiderter Transaktionen erzielt worden, so die Mitteilung. Währungsbereinigt wäre das Volumen gar um 12,1% gewachsen.

In der Bilanz nahm das Eigenkapital auf 34,5 Mrd USD von 32,4 Mrd zu und die Eigenkapitalrendite lag mit 10,6% über der Zielvorgabe, aber unter dem Vorjahreswert von 13,7%. Swiss Re strebt über den Versicherungszyklus eine Eigenkapitalrendite an, welche die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen um mindestens 700 Basispunkte übersteigt.

Mit den Kennzahlen hat die Swiss Re die Vorgaben der Analysten bei Reingewinn leicht und beim Eigenkapital etwas klarer verfehlt, lag aber mit den restlichen Zahlen zumeist im Rahmen der Erwartungen. Für den Reingewinn hatte sich im Vorfeld der Zahlenpublikation ein AWP-Konsens von 3,72 Mrd USD errechnet. Die Erwartungen an die verdienten Prämien betrugen 33,2 Mrd und an das Eigenkapital auf 36,3 Mrd.

Den Aktionären schlägt der Verwaltungsrat an der kommenden Generalversammlung die Ausschüttung einer ordentlichen Dividende im Umfang von 4,85 CHF je Aktie vor. Im Vorjahr hatte die Swiss Re 4,60 CHF Dividende bezahlt. Mit Blick auf die ordentliche Dividende hatten Analysten mit einer Ausschüttung in Höhe von 4,82 CHF gerechnet.

Neben der Dividende plant die Swiss Re auch künftig, Kapital an die Aktionäre zurückzugeben. Der Verwaltungsrat schlägt deshalb ein neues Aktienrückkaufprogramm im Anschaffungswert von bis zu 1,0 Mrd CHF vor, das bis zur Generalversammlung 2018 durchzuführen ist. Bedingung sei, dass überschüssiges Kapital zur Verfügung stehe, Grossschäden ausblieben und sich keine anderweitigen Geschäftsmöglichkeiten böten, die den strategischen und finanziellen Zielen von Swiss Re gerecht werden, so die Mitteilung.

An den ab 2016 geltenden Finanzzielen hält die Swiss Re fest. In der Einheit P&C Re und Corporate Solutions werden Renditen zwischen 10 und 15% erwartet. Im Life&Health-Teil soll die Rendite zwischen 10 und 12% zu liegen kommen und bei Life Capital in einer Bandbreite 6 und 8%. Gleichzeitig will die Gruppe das ökonomische Eigenkapital je Aktie weiterhin jährlich um 10% steigern.

In der Januar-Erneuerungsrunde hat Swiss Re in dem von Preisdruck geprägten Umfeld Vorsicht walten lassen. Insgesamt seien von dem zu erneuernden Volumen von 10,3 Mrd USD lediglich 8,5 Mrd neu gezeichnet worden. Dies entspricht einem Rückgang von 18%. Die risikobereinigte Preisqualität sank leicht von 102% auf 101%, übertraf aber die Rentabilitätskriterien der Gruppe.

Mit der Publikation der Jahreszahlen gibt Swiss Re zudem die Ernennung von Edouard Schmid als neuen Group Chief Underwriting Officer bekannt. Er folgt auf Matthias Weber, der sich entschieden hat, nach 25-jähriger Tätigkeit bei Swiss Re per 30. Juni 2017 zurückzutreten und ein neues Kapitel in seinem Leben zu beginnen.

Der Generalversammlung vom 21. April 2017 werden der Novartits Verwaltungsratspräsident Jörg Reinhardt und Jay Ralph und als neue, nicht exekutive und unabhängige Verwaltungsratsmitglieder zur Zuwahl vorgeschlangen. Jay Ralph war bis vor kurzem Mitglied des Vorstands der Allianz SE und Präsident bei Allianz Asset Management.

mk/gab

(AWP)

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Swiss Re weist klar höheren EVM-Gewinn von 1,4 Mrd USD aus
16.03.2017 08:02

Zürich (awp) - Der Rückversicherer Swiss Re weist auf Basis des firmeneigenen Bewertungssystems Economic Value Management (EVM) für 2016 einen deutlich höheren Gewinn aus. Der EVM-Gewinn beläuft sich auf 1,4 Mrd USD (VJ 480 Mio), wie die Swiss Re am Donnerstag schreibt. Das ökonomische Eigenkapital (Economic Net Worth, ENW) lag per Ende 2016 auf 36,6 Mrd USD. Ende Dezember 2015 hatte dieser Wert 37,4 Mrd betragen. Je Aktie errechnet sich ein ökonomisches Eigenkapital von 112,42 (VJ 110,61) USD beziehungsweise von 114,20 (110,70) CHF.

Das EVM-Modell misst Vermögenswerte und Verbindlichkeiten auf einer marktnahen Basis. Es bildet den Ausgangspunkt für die Berechnung der ökonomischen Solvenz und wird zur Steuerung des Geschäfts hinsichtlich Planung, Tarifierung und Reservierung eingesetzt. Mit der 11%-Steigerung des ökonomischen Eigenkapitals je Aktie sei das jährliche Wachstumsziel von 10% über den Versicherungszyklus übertroffen worden, so die Mitteilung.

Weiter hat Swiss Re den Geschäftsbericht 2016 sowie die Traktanden für die am 21. April stattfindende ordentliche Generalversammlung publiziert. Den Aktionären schlägt der Verwaltungsrat - wie bereits bekannt - eine ordentliche Dividende von 4,85 CHF je Titel vor nach 4,60 CHF im vergangenen Jahr. Weiter soll an der GV auch das nächste Aktienrückkaufprogramm im Umfang von maximal 1 Mrd CHF von den Aktionären genehmigt werden, das jederzeit vor der GV 2018 ausgeübt werden könne.

Den letzten Aktienrückkauf in demselben Umfang schloss Swiss Re am 9. Februar ab. Mit der Massnahme beabsichtigt Swiss Re, Kapital an die Aktionäre zurückzuführen, sofern überschüssiges Kapital zur Verfügung steht, Grossschäden ausbleiben und sich keine anderweitigen Geschäftsmöglichkeiten bieten. Die allfällig zurückgekauften Aktien sollen vernichtet werden. Gemeinsam mit der Dividende belaufe sich die Ausschüttung an die Aktionäre für 2016 auf 2,5 Mrd CHF, heisst es weiter.

NEUE VR-MITGLIEDER

Desweiteren schlägt die Swiss Re ihren Aktionären an der GV die Wahl von Jay Ralph, Jörg Reinhardt und Jacques de Vaucleroy in den Verwaltungsrat vor. Demgegenüber tritt Carlos Represas nicht mehr zur Wiederwahl an.

Jay Ralph war bis vor kurzem Mitglied des Allianz-Vorstands und Präsident bei Allianz Asset Management. Beim deutschen Versicherungskonzern bekleidete er unter anderem den CEO-Posten von Allianz Re. Jörg Reinhardt ist in der Schweiz bestens bekannt, er ist seit 2013 Präsident des Verwaltungsrates von Novartis. Jacques de Vaucleroy verfüge über 30 Jahre Erfahrung in der Finanzindustrie bei Grössen wie Axa und ING sowie im Einzelhandel bei der Delhaize Group, heisst es weiter.

Wie aus dem Geschäftsbericht weiter hervorgeht, hat der seit Anfang Juli 2016 amtierende Gruppen-CEO und zuvor Rückversicherungs-Chef Christian Mumenthaler im Jahr 2016 insgesamt 6,25 Mio CHF verdient. Im Gegensatz dazu bekam sein Vorgänger Michel Liès für 2015 ein Salär von 7,02 Mio. Allerdings war Liès auch für das gesamte Jahr 2015 für die Entwicklung der Gruppe verantwortlich.

An die gesamte 14-köpfige Geschäftsleitung hat die Swiss Re im vergangenen Jahr total 51,4 Mio CHF an Salär ausgeschüttet. Im Jahr 2015 waren es lediglich 47,4 Mio, allerdings auch nur auf zwölf Personen aufgeteilt. An den Verwaltungsrat wurden für die Arbeit im Jahr 2016 insgesamt 10,1 Mio CHF (VJ 10,6 Mio) ausgeschüttet. VR-Präsident Walter Kielholz hat aus diesem Topf mit 4,89 Mio (4,77 Mio) am meisten bezogen.

mk/rw

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Swiss Re schätzt Schadenskosten aus Zyklon Debbie auf rund 350 Mio USD
13.04.2017 07:29

Zürich (awp) - Der Rückversicherer Swiss Re rechnet aus dem Tropensturm Debbie, der Ende März in Nordosten Australiens auf Land getroffen ist, mit hohen Schadenskosten. Die Ansprüche seiner Kunden dürften sich vor Steuern und abzüglich Retrozessionen netto auf rund 350 Mio USD belaufen, schätzt Swiss Re laut einer Mitteilung vom Donnerstag. Für die gesamte Versicherungsindustrie dürften sich die Kosten aus der Debbie-Katastrophe auf rund 1,3 Mrd USD belaufen.

Der tropische Zyklon Debbie habe für die Versicherungsindustrie im Vergleich zu anderen, ähnlichen Katastrophen einen deutlich höheren Anteil an wirtschaftlichen Schäden bei Unternehmen ausgelöst, heisst es weiter. Debbie sei am 28. März als Kategorie-4-Hurrikan im Norden des australischen Bundesstaats Queensland auf Land getroffen und habe sich in dieser Region mit Spitzenwindgeschwindigkeiten von bis zu 200 km/h als grösste Naturkatastrophe seit 2015 herausgestellt, heisst es weiter.

Debbie hatte Windschäden, Sturmfluten, starke Regenfälle und in der Folge grosse Überschwemmungen ausgelöst. Die Evakuierung des Katastrophengebiets betraf mehrere tausende Menschen und auch die lokale Wirtschaft. Die Ernteausfälle für die Bauern in Queensland beziffert Swiss Re für diese Jahreszeit auf rund 20%.

mk/ys

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walter-steiner
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Aktienrückkauf

Hallo Leute.

Kann mir jemand mal eine Frage beantworten?

Swissre wird wohl wieder eine Milliarde zurückkaufen.Bis jetzt haben die in den letzten zwei Jahren die Aktien viel zu teuer zurückgekauft wenn man bedenkt das man nach der GV bestimmt hat dass wieder eine zurückgekauft wird.

Bis jetzt haben die immer im November damit angefangen,und dann ging alles sehr schnell.

Mann sollte doch meinen jetzt wehre der Günstige Zeitpunkt dazu!!

Aber nein es Passiert nichts.

Wann kauft man ein wenn es wieder teurer wir? Ich selber kann nur sagen blödsinn ich kaufe auch keine teuren Aktien ein.

Schade den sie könnten viel mehr zum billigeren Preisen einkaufen!

Was soll denn dass!

Das ist das Schöne an der Börse: Ein Spekulant kann tausend Prozent Gewinn machen, aber nie mehr als hundert Prozent verlieren.

Zitat:

Hermann Josef Abs.

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Swiss Re hält sich bei Cyberversicherungen zurück
26.05.2017 08:44

DÜSSELDORF (awp international) - Der Rückversicherer Swiss Re hält sich im Geschäft mit Cyberversicherungen zurück. "Cyber ist für uns kurzfristig noch keine Wachstumsgeschichte", sagte Jean-Jacques Henchoz, CEO der Region EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) in der Sparte Reinsurance, in einem Gespräch mit dem "Handelsblatt" (Wochenendausgabe).

Zwar entwickele sich der Markt für Cyberversicherungen derzeit rasch weiter, doch der Deckungsumfang im Verhältnis zum möglichen Gefährdungsgrad sei noch relativ gering, erklärte Henchoz. Schadensfälle seien in ihrer Konsequenz nicht einzuschätzen. Ein Cyberangriff könne zu einer enormen Belastung in der Bilanz führen. Einige Risiken bleiben nach der Einschätzung des Managers "unversicherbar".

Der Schwerpunkt für Swiss Re beim Thema Cyberversicherung liege im Bereich der Forschung und Entwicklung. Der Konzern müsse die Risiken "besser verstehen lernen". Ausserdem habe der Konzern einige Partnerschaften mit global tätigen Erstversicherern und plane, "hier mittelfristig zu wachsen".

nas/jha/stb

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Findet die Kaufempfehlung für

Findet die Kaufempfehlung für die Swiss-Re-Aktie Nachahmer?

Seit Jahresbeginn haben Anleger mit der Aktie von Swiss Re unter dem Strich Geld verloren. In Zukunft könnten sich Analysten zusehends wieder für den dividendenstarken Titel erwärmen.

20.06.2017 08:29

Von Lorenz Burkhalter

So grosszügig wie Swiss Re ist kein anderes Unternehmen aus dem Swiss Market Index (SMI): Das eine Milliarde Franken schwere Aktienrückkaufprogramm aufgerechnet, dürfte die Ausschüttungsrendite in diesem Jahr bei über 9 Prozent liegen.

Dennoch laufen nicht weniger als neun Verkaufsempfehlungen gegen die Aktie des traditionsreichen Rückversicherungskonzerns. Dem stehen gerademal sieben Kaufempfehlungen gegenüber.

Seit dem frühen Dienstagmorgen rät nun ein achter Analyst zum Kauf. In einer Branchenstudie stuft der für die Deutsche Bank tätige Autor die Aktie von Swiss Re von "Halten" auf "Kaufen" herauf. Vom neu 104 (bisher 102) Franken lautenden Kursziel lässt sich ein Aufwärtspotenzial von fast 20 Prozent ableiten.

Rückkauf eigener Aktien nicht in Stein gemeisselt

Nach dem enttäuschenden Abschneiden der letzten Wochen und Monate wird der dividendenstarken Aktie denn auch ein gewisser Nachholbedarf nachgesagt. Zum Vergleich: Während der SMI um 10 Prozent über dem Stand von Anfang Januar liegt, errechnet sich beim Rückversicherungskonzern aus Zürich sogar ein Minus von mehr als 7 Prozent.

Der SMI (grün) lässt die Swiss-Re-Aktie (rot) hinter sich zurück (Quelle: www.cash.ch)

Da die Firmenvertreter um Konzernchef Christian Mumenthaler die Umsetzung des Aktienrückkaufprogramms von einem weiteren schadenarmen Jahr abhängig machen, lassen einige Analysten dieses gar nicht erst in ihre Bewertungsmodelle einfliessen. Zudem gehen nicht wenige von ihnen von einer schwierigen und von rückläufigen Prämienansätzen geprägten Juli-Erneuerungsrunde aus.

Reguläre Dividende hingegen in "trockenen Tüchern"

Nach mehreren nur von geringen Naturkatastrophen geprägten Jahren haben Rückversicherer wie Swiss Re an Preisgestaltungsmacht verloren. Um letztere wiederzuerlangen, bedürfte es paradoxerweise grösserer Schadensereignisse. Diese hätten aber im ersten Moment negative Auswirkungen auf das Überschusskapital, was bei Swiss Re wiederum das Aktienrückkaufprogramm in Frage stellen würde.

Ganz so eng sieht das zumindest der Analyst der Deutschen Bank jedoch nicht. Seinen Berechnungen zufolge wälzt der Rückversicherungskonzern gut 4 Milliarden Dollar an Überschusskapital vor sich her. Nicht nur die reguläre Dividende, auch das Aktienrückkaufprogramm sei selbst dann problemlos zu stemmen, wenn Swiss Re das Geschäft mit geschlossenen Lebensversicherungsportfolios über Zukäufe ausbaue.

Die Aktie wird unter Buchwert gehandelt

Auch was die Juli-Erneuerungsrunde anbetrifft, gibt sich der Studienautor überraschend entspannt. Er rechnet zwar noch einmal mit leicht rückläufigen Prämienansätzen, erwartet jedoch eine spürbare Abflachung des Rückgangs.

Auf Basis der diesjährigen Gewinnschätzungen der Deutschen Bank liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis für die Aktie von Swiss Re bei 10,5. Die Dividendenrendite wird in der Branchenstudie mit 5,7 Prozent, die auch das Aktienrückkaufprogramm umfassende Gesamtrendite mit rund 9 Prozent angegeben. Anders als andere Schweizer Versicherungen wird der Rückversicherer knapp 20 Prozent unter seinem Buchwert gehandelt. Nicht zuletzt auch aufgrund dieses Abschlags wird die Aktie von Swiss Re bei der Deutschen Bank neben jener des französischen Rivalen SCOR als einer von Sektorfavoriten zum Kauf empfohlen. Beobachter gehen davon aus, dass die Kaufempfehlung durchaus Nachahmer finden könnte.

CASH

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Swiss Re erzielt im Halbjahr

Swiss Re erzielt im Halbjahr weniger Gewinn - Debbie belastet

04.08.2017 07:20

Der Rückversicherer Swiss Re hat im ersten Halbjahr 2017 weniger Gewinn erzielt als noch in der Vorjahresperiode. Der Gewinn sank auf 1,21 Mrd USD nach 1,87 Mrd im Vorjahr, teilt Swiss Re am Freitag mit. Mit ein Grun...

In der Sach- und Haftpflicht-Rückversicherung (P&C) weist Swiss Re eine Combined Ratio von 97,4% aus nach 97,2% vor Jahresfrist. Im zweitgrössten Teil Life&Health (L&H) lag das Ergebnis bei 432 Mio USD etwa auf Vorjahresniveau, dies bei einer Rendite von 12,7% (Ziel: 10-12%). Im Erstversicherungsgeschäft Corporate Solutions verschlechterte sich die Combined Ratio um 2,9 Prozentpunkte auf 104,5%.

Mit den Kapitalanlagen erwirtschaftete die Gruppe eine annualisierte Rendite von 3,5% gegenüber 3,7% in der Vorjahresperiode. Das Eigenkapital blieb stabil bei 34,4 Mrd USD und die Rendite darauf wird annualisiert mit 7,0% (H1 2016: 13,6%) angegeben.

Die Swiss Re hat mit den vorgelegten Zahlen die Vorgaben der Analysten mit dem Gewinn verfehlt, dagegen mit den verdienten Prämien übertroffen. Im Vorfeld wurde im Durchschnitt (AWP-Konsens) mit einem Gewinn von 1,38 Mrd USD, verdienten Prämien von 15,4 Mrd und einer Combined Ratio P&C von 96,9% gerechnet. Das Eigenkapital wurde auf 34,5 Mrd geschätzt.

CEO Christian Mumenthaler spricht in der Mitteilung von einem "soliden Ergebnis in einem schwierigen Marktumfeld". Swiss Re sei aber gut positioniert, um Marktchancen zu nutzen und sich weiterhin auf die Prioritäten im Kapitalmanagement zu konzentrieren. Man werde bei der Auswahl der Risiken weiterhin selektiv vorgehen, um zukünftige Profitabilität zu gewährleisten.

Dies zeigt sich auch in der Juli-Erneuerungsrunde, in der Verträge in Nord- und Südamerika im Vordergrund stehen. Das Volumen des zu erneuernden Geschäfts nahm um 10% ab, seit Jahresbeginn ging es gar um 13% zurück. Dabei habe sich die Preisqualität weiterhin bei 102% bewegt, so die Mitteilung.

mk/gab

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Weshalb Rückversicherer derzeit Probleme bekunden

Die Aktienkurse grosser Rückversicherungsgesellschaften hinken in diesem Jahr dem Gesamtmarkt deutlich hinterher. Was ist mit der Branche los? Sollen Anleger etwa die Finger von Swiss Re lassen?

Zum Artikel auf cash.ch: https://www.cash.ch/news/top-news/swiss-re-und-co-weshalb-rueckversicher...

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Softbank könnte mit 9,6

Softbank könnte mit 9,6 Milliarden Swiss Re einsteigen

Der japanische Technologiekonzern Softbank erwägt laut einem Agenturbericht den Kauf von 25 Prozent der Anteile des Rückversicherer Swiss Re im Wert von 9,6 Milliarden Dollar.

29.03.2018 06:42

Die Gespräche drehten sich um einen Kaufpreis von 100 bis 105 Franken je Aktie, berichtete "Bloomberg" am Donnerstag unter Berufung auf Insider. Allerdings seien die Bedingungen eines möglichen Einstiegs noch nicht fix und das Vorhaben könne auch noch scheitern. Softbank wollte sich nicht zu dem Bericht äussern.

Swiss Re hatte im Februar erklärt, einem Grossaktionär offen gegenüber zu stehen. Auch damals war bereits über Softbank als Partner spekuliert worden. In Medienberichten hatte es geheissen, sie könnten bis zu ein Drittel der Swiss Re-Aktien kaufen und dafür zehn Milliarden Dollar oder mehr zahlen.

(Reuters)

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Swiss Re macht Angaben zum

Swiss Re macht Angaben zum Kapitalmanagement

Der Rückversicherer Swiss Re gibt am Dienstag im Rahmen des neu veröffentlichten Financial Condition Reports Details zum Kapitalmanagement nach dem Swiss Solvency Test (SST) bekannt.

24.04.2018 07:26

Dabei liegt die SST-Quote der Gruppe - wie bereits bekannt - bei 269 Prozent nach 262 Prozent vor Jahresfrist. Damit liege die Quote auch klar über dem vom Verwaltungsrat gesetzten Ziele von 220 Prozent, heisst es in der Einleitung zum Bericht.

Der Bericht enthält im weiteren detaillierte Angaben zu den verschiedenen Geschäftsaktivitäten, der Performance nach Rechnungslegungsstandard US GAAP, dem Risikomanagement und -profil der Gruppe sowie zur Bewertung und Kalkulation im Kapitalmanagement gemäss dem SST.

Dabei habe die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht Finma das interne Rechnungsmodell für den SST von Swiss Re gutgeheissen.

(AWP)

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UBS mit Rückstufung

ob ein Verkauf jetzt noch sinnvoll ist ???
Wer kennt die Details der tieferen Bewertung ????

UBS senkt Kursziel auf 83 (88) und empfiehlt Verkauf.

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