Swiss Re

Swiss Re N 

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Bellavista
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@touchdown1 Schlussfolgerung?

Welchen Schluss ziehst du für dich aus deiner geposteten Nachricht:

1. Investieren in Firmen die Infrastruktur Aufträge in den emerging markets ausführen

2. In swiss re investieren, weil die Prämieneinnahmen steigen werden, wenn sich Versicherungen für die Infrastruktur Risiken rückversichern wollen

3. in einen schönen Bordeaux investieren und dann in zehn Jahren beim Verkosten darüber sinnieren was man besser hätte machen können

4. in Relief und Evolva investieren und sich in ein paar Monaten stinkreich aus dem Markt verabschieden und in einer Yacht gemütlich um die Erde schippern und dann in zehn Jahren auch noch den Bordeaux geniessen... 

Ich bin sicher, du hast bessere und ernstgemeinte Vorschläge in der Hinterhand.

Bellavista

Touchdown1
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@bellavista

Bellavista hat am 17.06.2020 16:59 geschrieben:

 

Es gibt effektiv verschiedene Ansätze was man aus dem gestrigen Medienbericht von Swiss Re herauslesen kann. Wobei Corona wieder mal gezeigt hat wie schnell, viel sich in kürzester Zeit ändern kann und da ist eine Prognose auf 20 Jahre sehr gewagt. *scratch_one-s_head* 

Welchen Schluss ziehst du für dich aus deiner geposteten Nachricht:

1. Investieren in Firmen die Infrastruktur Aufträge in den emerging markets ausführen

Ist ein interessanter Ansatz. Denke auch in den bereits gut entwickelten Staaten werden Firmen in den kommenden  Monaten von diversen staatlichen Aufträgen profitieren. Ich denke da kommt erstmal einiges im Nahverkehr der Luft zurück auf den Boden. Der Nahverkehr im Bereich Bahn / Meteo sollte profitieren.

2. In swiss re investieren, weil die Prämieneinnahmen steigen werden, wenn sich Versicherungen für die Infrastruktur Risiken rückversichern wollen

Da sehe ich bei Swiss Re effektiv langfristig Potential betreffend Kurs und Dividendenrendite. Darum bin da nach dem Taucher im März / April rein. ...bisher ist es die letzten Wochen ruhig betreffend Stürme und Sachschäden. Auch Corona flacht ab und die ersten Events sollen zeitnah wieder durchgeführt werden ob noch mit oder ohne Zuschauer vor Ort. (F1 / ATP) Mal sehen was im 2020 noch kommt. Spätestens nach den 1. Dividendenprognosen der Analysten läuft Swiss Re im Herbst / Winter normal relativ gut. *good*

Am Rande habe ich mitbekommen, dass Swiss Re im Bereich Anlagegeschäft bereits wieder grössere Junkanleihen / Junkbeteiligungen kauft. Da geht man scheinbar effektiv davon aus, dass die Tiefs durch sind. *scratch_one-s_head*...Die haben helle Köpfe an Board und ich gehe mal davon aus, dass die richtig liegen. *good*

3. in einen schönen Bordeaux investieren und dann in zehn Jahren beim Verkosten darüber sinnieren was man besser hätte machen können

...auch eine Möglichkeit wobei der Genuss kurz ist und der Kater kommt bestimmt. *drinks*

4. in Relief und Evolva investieren und sich in ein paar Monaten stinkreich aus dem Markt verabschieden und in einer Yacht gemütlich um die Erde schippern und dann in zehn Jahren auch noch den Bordeaux geniessen... 

Ich beschränke mich hier aktuell auf allfällige Comebacktitel wie Aryzta oder Dufry. Sicherlich mit klar weniger Potential aber ev. bisschen mehr Substanz. Wenn ich das mache dann muss die Yacht ja nicht zwingend neu sein. *wink*

Ich bin sicher, du hast bessere und ernstgemeinte Vorschläge in der Hinterhand.

Was zieht du den für Schlüsse draus? 

Gute Trades *good*

Viva la Vida ...and have fun 

Zyndicate
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UBS und Swiss Re bieten

UBS und Swiss Re bieten Versicherungsprodukt für Hypothekarkunden an

Die Grossbank UBS arbeitet mit dem Versicherer Swiss Re bei einem «Bancassurance»-Produkt zusammen.

15.07.2020 09:51

Die UBS und die Swiss Re-Tochter iptiQ lancieren ein Lebensversicherungsangebot für die UBS-Hypothekarkunden in der Schweiz, wie die Bank am Mittwoch mitteilte. Bei dem Versicherungsprodukt könne der Antrag mit "wenigen Gesundheitsfragen" direkt im Rahmen der Hypothekarberatung ausgefüllt werden, heisst es in der Mitteilung. Kunden könnten Todesfallrisiken bis zu einer Million Franken und Risiken der Erwerbs- und Arbeitsunfähigkeit bis zu 600'000 Franken voll absichern.

Das neue Angebot ist im Rahmen einer Testphase ab sofort für UBS-Kunden in der Zentralschweiz verfügbar. Die schweizweite Lancierung sei nach erfolgreichem Abschluss der Testphase Anfang 2021 geplant. Bis dahin werde das Angebot basierend auf den Erfahrungen und Rückmeldungen "weiter optimiert".

Die Grossbank sieht für die Kooperation von Banken und Versicherungen noch ein grosses Potenzial in der Schweiz. Sie hat im Februar 2020 zusammen mit Zurich im Schweizer Markt ein Angebot für Jungunternehmer lanciert. Dabei können "wesentliche Bank- und Versicherungsprodukte schnell, einfach und vollständig aufeinander abgestimmt aus einer Hand bezogen werden".

(AWP)

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Elias
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Swiss Re leidet arg unter Pandemie

(AWP)  Die Coronapandemie hat den Rückversicherer Swiss Re im ersten Halbjahr in die roten Zahlen gerissen. Sie verursachte Schäden und Rückstellungen von 2,5 Mrd. $. Unter dem Strich erleidet die Swiss Re deshalb einen Verlust von rund 1,1 Mrd. $.

Ohne die Corona-Schäden und Rückstellungen hätte der zweitgrösste Rückversicherer der Welt in den ersten sechs Monaten einen Gewinn von 0,9 Mrd. $ erzielt, wie die Swiss Re am Mittwochabend überraschend bekannt gab. Von den 2,5 Mrd. Schäden und Rückstellungen durch die Coronakrise entfällt der Löwenanteil auf das zweite Quartal. Im ersten Quartal habe man Schäden von 476 Mio. $ verbucht.

Von den Schäden im ersten Halbjahr betreffen rund 1,5 Mrd. $ die Sach-Rückversicherungssparte. Rund 0,5 Mrd. würden auf das Erstversicherungsgeschäft von Grossunternehmen entfallen. Beim Grossteil dieser Schäden handle es sich um Rückstellungen für eingetretene, aber noch nicht gemeldete Schäden, schrieb die Swiss Re. Sie stünden im Zusammenhang mit Schätzungen für die explizite Deckung sachschadenunabhängiger Betriebsunterbrechungen sowie Schäden infolge von Veranstaltungsabsagen.

In der Kranken-Rückversicherung seien Schäden in Höhe von 0,5 Mrd. $ entstanden. Hauptgrund seien höhere Mortalitätsschäden in den USA und Grossbritannien, die über den erwarteten Schadenniveaus liegen würden, hiess es weiter.

Die Swiss Re gehe davon aus, dass die Schäden und Rückstellungen, die im ersten Halbjahr verbucht worden seien, den Grossteil der endgültigen Corona-Verluste abdecken würden, erklärte Finanzchef John Dacey.

Ferner hat Swiss Re den vor einem halben Jahr angekündigten Verkauf seiner Tochter ReAssure an die britische Phoenix Group nun vollzogen. Der Rückversicherer erhält dafür 1,2 Mrd. £ und eine Beteiligung von 13,3% an Phoenix.

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Benjamin Franklin

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Viruskrise brockt Swiss Re

Viruskrise brockt Swiss Re den erwarteten Milliardenverlust ein

Der Rückversicherer Swiss Re ist im Sog der Corona-Krise tief in die roten Zahlen gerutscht.

Aktualisiert um 07:30

Der zweitgrösste Rückversicherer der Welt erlitt im ersten Halbjahr ein Defizit von 1,135 Milliarden Dollar nach einem Gewinn von 953 Millionen Dollar im Vorjahressemester. Damit bestätigte die Swiss Re am Freitag eine Meldung von der vergangenen Woche, als sie überraschend in einer Gewinnwarnung den Semesterverlust mit rund 1,1 Milliarden Dollar beziffert hatte. Die Coronakrise verursachte Schäden und Rückstellungen von 2,5 Milliarden Dollar.

Ohne die Corona-Schäden und Rückstellungen hätte der zweitgrösste Rückversicherer der Welt in den ersten sechs Monaten einen Gewinn von 865 Millionen Dollar erzielt, hiess es weiter.

Die Swiss Re gehe davon aus, dass die Schäden und Rückstellungen, die im ersten Halbjahr verbucht worden seien, den Grossteil der endgültigen Corona-Verluste abdecken würden. "Die Auswirkungen auf unsere Ergebnisse sind zwar erheblich, sie bleiben jedoch beherrschbar, denn unser Betrieb geht ohne Unterbrechung weiter und alle Geschäftsbereiche entwickeln sich gut", schrieb der Konzern.

Sach-Rückversicherung am härtesten getroffen

Von den Schäden im ersten Halbjahr betreffen 1,5 Milliarden Dollar die Sach-Rückversicherungssparte. Die Schaden-/Kostenquote stieg dort auf 115,8 Prozent. Werte von über 100 Prozent bedeuten, dass die Swiss Re versicherungstechnisch Verlust macht. Die grösste Sparte des Konzerns fuhr einen Verlust von 519 Millionen Dollar ein nach einem Gewinn von 771 Millionen Dollar.

485 Milliarden Dollar Coronaschäden würden auf das Erstversicherungsgeschäft von Grossunternehmen (Corso) entfallen. Bei rund der Hälfte dieser Schäden handle es sich um Rückstellungen für Absagen von Veranstaltungen - ein Geschäftsfeld, aus dem Corporate Solutions 2019 ausgestiegen sei. Der übrige Teil stehe im Zusammenhang mit der expliziten Deckung sachschadenunabhängiger Betriebsunterbrechungen und Schäden im Kredit- und Kautionsgeschäft.

Corso erlitt einen Verlust von 301 Millionen Dollar nach einem Defizit von 402 Millionen Dollar. Der Turnaround des Sorgenkinds der Swiss Re sei auf gutem Wege.

In der Leben- und Kranken-Rückversicherung sind Schäden in Höhe von 548 Milliarden Dollar entstanden. Hauptgrund seien höhere Mortalitätsschäden in den USA und Grossbritannien, die über den erwarteten Schadenniveaus lägen, hiess es weiter. Die Sparte erzielte einen Gewinn von 74 Millionen Dollar nach 459 Millionen Dollar vor einem Jahr.

Die Netto-Prämieneinnahmen des Konzerns stiegen auf 19,3 Milliarden Dollar nach 18,2 Milliarden Dollar. Für den Ausblick zeigte sich Konzernchef Christian Mumenthaler ermutigt: "Auch wenn im Hinblick auf künftige Covid-19-Schäden ein gewisses Mass an Unsicherheit besteht, sind wir für den Ausblick unserer Gruppe zuversichtlich."

(AWP)

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Swiss Re rechnet mit

Swiss Re rechnet mit steigenden Rückversicherungsprämien

Der Rückversicherer Swiss Re rechnet mit einem anhaltenden Anstieg der Prämien für Versicherungsschutz.

08.09.2020 07:32

Swiss Re verwies in einer Mitteilung vom Dienstag auf die tiefen Zinsen, die die Profitabilität der Branche drückten, sowie die zunehmenden Schadensvolumen. So seien es etwa im bisherigen Jahresverlauf im Atlantik zu einer rekordhohen Zahl von tropischen Stürmen gekommen. Schon vor der Coronavirus-Krise seien die meisten wichtigen Märkte nicht profitabel gewesen.

Entsprechend seien in allen Geschäftsbereichen Preiserhöhungen notwendig. Am Vortag hatte der Branchenprimus Münchener Rück prognostiziert, dass die Rückversicherungsprämien bis 2022 insgesamt um jährlich zwei bis vier Prozent zulegen.

(Reuters)

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Swiss Re ändert rechtliche

Swiss Re ändert rechtliche Organisationsstruktur der Gruppe

Nach der bereits angekündigten Auflösung der Geschäftseinheit Life Capital soll die Schweizerische Rückversicherungs-Gesellschaft die alleinige direkte operative Tochtergesellschaft der Dachgesellschaft Swiss Re werden.

25.09.2020 07:39

Die Schweizerische Rückversicherungs-Gesellschaft AG werde ihrerseits separate Holdinggesellschaften für die Geschäftseinheiten Rückversicherung, Firmenversicherung (Corporate Solutions) und für die Division Iptiq halten, teilte der Rückversicherer am Freitag in einem Communiqué mit.

"Die Straffung der rechtlichen Organisationsstruktur der Gruppe wird nichts daran ändern, dass diese Geschäftsbereiche weiterhin unabhängig voneinander operieren", schreibt die Swiss Re dazu in der Mitteilung weiter.

Die neue rechtliche Organisationsstruktur werde voraussichtlich bis Ende nächsten Jahres umgesetzt sein, hiess es weiter. Aufgrund der Änderungen beabsichtigt die Schweizerische Rückversicherungs-Gesellschaft AG, die Verbindlichkeiten von Corporate Solutions zu übernehmen.

(AWP)

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Swiss Re und Daimler spannen

Swiss Re und Daimler spannen im Autoversicherungsgeschäft zusammen

Der Rückversicherer Swiss Re arbeitet künftig im Geschäft der Automobil- und Mobilitätsversicherung mit dem deutschen Autobauer Daimler zusammen. Swiss Re und Daimler Insurance Services haben dazu das Gemeinschaftsunternehmen Movinx gegründet, das den beiden Gesellschaften je zur Hälfte gehört, wie Swiss Re am Montag in einer Mitteilung schreibt.

12.10.2020 10:44

Bei Movinx wollen Swiss Re und die Daimler-Versicherungstochter ihre jeweiligen Fachkompetenzen einbringen und gemeinsam nutzen. Movinx soll den Angaben zufolge volldigitale Motorfahrzeug- und Mobilitätsversicherungsprodukte entwickeln. Dazu habe die als Versicherungsvermittler und Dienstleister gegründete Firma mit Sitz in Berlin alle notwendigen behördlichen Genehmigungen erhalten.

Die ersten Produkte und Dienstleistungen will man mit Movinx ab 2021 in Frankreich anbieten. Später seien dann die Markteintritte in weiteren Ländern Europas, in Amerika und in Asien geplant, heisst es weiter. Das Joint Venture werde mit lokal lizenzierten Versicherern zusammenarbeiten und stehe mit den entwickelten White-Label-Lösungen auch für Kooperationen mit weiteren Autobauern offen.

"Unser gemeinsames langfristiges Ziel ist es, ein Ökosystem zu schaffen, in dem die Versicherung die Einführung neuer Technologien wie fortschrittliche Fahrassistenzsysteme und autonome Fahrzeuge sowie neue Geschäftsmodelle im Mobilitätsbereich unterstützt", wird Pravina Ladva, Leiterin Digital Transformation bei der Swiss Re, in der Mitteilung zitiert.

Die operative Leitung bei Movinx teilen sich Sebastiaan Bongers, derzeit Leiter Mobility Ventures bei Swiss Re, und Andreas Roth, Leiter Digital Insurance Model bei Daimler Insurance Service.

mk/tt

(AWP)

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Swiss Re setzt

Swiss Re setzt Analyseplattform zur Coronaforschung ein

Der Rückversicherer Swiss Re tritt der "Trinity Challenge" bei. Dabei handelt es sich um eine weltweite Zusammenarbeit von Universitäten, Stiftungen und Technologie- sowie Gesundheitskonzernen wie Google, Facebook oder GlaxoSmithKline.

28.10.2020 11:24

Diees wollen mithilfe von Daten und Analysen einen Beitrag zum Schutz der Weltgesundheit liefern. Eine Plattform der Swiss Re soll in der Coronakrise etwa helfen, die Belastung der Spitalkapazitäten zu modellieren.

Mit dem Beitritt zur "Trinity Challenge" werde Swiss Re die gemeinsam mit dem US-Softwarekonzern Palantir entwickelte Daten- und Analyseplattform "Risk Resilience Center" den Forschern und Analysten des Netzwerks zur Verfügung stellen, heisst es in der Mitteilung vom Mittwoch.

Damit will Swiss Re einen Beitrag zum Zweck der "Trinity Challenge", Ausbrüche von Krankheiten, Epidemien und Pandemien mithilfe von Daten und Analysen besser vorhersagen und verhindern zu können, leisten.

Die Plattform erlaube es den Teilnehmenden zum Beispiel, Modellprognosen zu Bettenbelegungsraten in Krankenhäusern und Intensivstationen in Echtzeit zu berechnen. Das vereinfache die Planung zur Bereitstellung medizinischer Ressourcen. Swiss Re sei mit Regierungen und Entwicklungsbanken in Kontakt mit dem Ziel, ihnen den Zugang zur Plattform "pro bono" zu eröffnen.

Das "Risk Resilience Center" der Swiss Re kommt den Angaben zufolge bereits heute in gewissen Ländern zur Analyse von Coronainfektionen, von Spitalaufenthalten und Mortalitätsraten zum Einsatz. Und Grossunternehmen würden Erkenntnisse daraus dazu nutzen, die Arbeitsplatzrichtlinien den "Coronastandards" anzupassen oder ihre Kapitalausstattung zu durchleuchten.

mk/uh

(AWP)

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Swiss Re: Der Verlust ist

Swiss Re: Der Verlust ist geringer als befürchtet

Der Rückversicherungskonzern Swiss Re hat im dritten Quartal Gewinn geschrieben. Damit fällt der 9-Monats-Verlust geringer als aus befürchtet.

Aktualisiert um 07:31

Die Swiss Re ist wegen der Coronapandemie weit in die roten Zahlen abgerutscht. Unter dem Strich erlitt der zweitgrösste Rückversicherer der Welt nach neun Monaten einen Reinverlust von 691 Millionen Dollar.

Im Vorjahr hatten noch 1,3 Milliarden Dollar Gewinn in der Kasse geklingelt. Aber immerhin konnte die Swiss Re das Minus im Sommer massiv eindämmen, nachdem sie noch zur Jahresmitte einen Verlust von 1,1 Milliarden Dollar ausgewiesen hatte. Im dritten Quartal hat die Swiss Re wieder einen Gewinn von 444 Millionen Dollar eingefahren.

Ohne die Corona-Schäden und -Rückstellungen von 3,0 Milliarden Dollar hätte der Konzern in den ersten neun Monaten einen Gewinn von 1,6 Milliarden Dollar erzielt, schrieb die Swiss Re am Donnerstag in einem Communiqué.

Bei 67 Prozent dieser Schäden handle es sich um Rückstellungen für eingetretene, aber noch nicht gemeldete Schäden, erklärte der Rückversicherer: "Es besteht nach wie vor hohe Unsicherheit im Hinblick auf zahlreiche Faktoren im Zusammenhang mit der Pandemie; damit könnten die tatsächlichen Schäden in den kommenden Quartalen entweder positiv oder negativ von den Schätzungen der Swiss Re abweichen."

Erwartungen übertroffen

Mit den Zahlen hat die Swiss Re deutlich besser abgeschnitten als erwartet. Analysten hatten im Schnitt gemäss der Nachrichtenagentur AWP mit einem Verlust von 862 Millionen Dollar gerechnet.

Die Swiss Re habe die Volatilität an den globalen Finanzmärkten erfolgreich gemeistert und in den ersten neun Monaten 2020 eine mit 3,4 Prozent starke Rendite auf Kapitalanlagen (ROI) erzielt, hiess es weiter. Das Ergebnis habe von wiederkehrenden Erträgen und realisierten Gewinnen bei festverzinslichen Positionen sowie von Marktgewinnen auf Aktienpositionen im dritten Quartal profitiert.

Sach-Rückversicherung am härtesten getroffen

Von den Schäden in den ersten neun Monaten betreffen 1,6 Milliarden Dollar die Sach-Rückversicherungssparte. Der Schaden-/Kosten-Satz (Combined Ratio) verschlechterte sich dort auf 110,3 Prozent nach 101,4 Prozent vor einem Jahr. Werte von über 100 Prozent bedeuten, dass die Swiss Re versicherungstechnisch Verlust macht.

Die grösste Sparte des Konzerns fuhr einen Verlust von 201 Millionen Dollar ein nach einem Gewinn von 880 Millionen Dollar im Vorjahr. Die Coronaschäden kämen aus der Deckung sachschadenunabhängiger Betriebsunterbrechungen, abgesagten oder verschobenen Veranstaltungen sowie Schäden im Sach-, Kredit- und Kautionsgeschäft, hiess es.

678 Millionen Dollar Coronaschäden entfallen auf das Erstversicherungsgeschäft von Grossunternehmen (Corso). Bei rund der Hälfte dieser Schäden handle es sich um Rückstellungen für Absagen von Veranstaltungen - ein Geschäftsfeld, aus dem Corporate Solutions 2019 ausgestiegen sei. Der übrige Teil stehe im Zusammenhang mit der expliziten Deckung sachschadenunabhängiger Betriebsunterbrechungen und Schäden im Kredit- und Kautionsgeschäft.

Corso erlitt einen Verlust von 323 Millionen Dollar nach einem Defizit von 441 Millionen Dollar im Vorjahr. Der Turnaround des Sorgenkinds der Swiss Re gewinne an Dynamik, hiess es. In der Leben- und Kranken-Rückversicherung sind Schäden in Höhe von 689 Millionen Dollar entstanden.

Mehr Prämien

Die Netto-Prämieneinnahmen des Konzerns stiegen auf 30,2 Milliarden Dollar nach 28,4 Milliarden Dollar im Vorjahr.

Für den Ausblick zeigte sich Konzernchef Christian Mumenthaler ermutigt: "Dank unserer sehr starken Kapitalausstattung können wir auf profitables Wachstum setzen, denn die Preise sowohl im P&C Re- als auch im Corporate Solutions-Geschäft entwickeln sich positiv."

An der Börse sind die Aktien der Swiss Re wegen der Unsicherheiten durch das Coronavirus in die Tiefe gezogen worden. Von Mitte Februar an brachen die Titel innert weniger Wochen von über 115 Franken auf unter 55 Franken ein. Nach einer zwischezeitlichen Erholung geht es seit Mitte September erneut bergab und der Kurs notiert derzeit auf rund 64 Franken.

(cash/AWP)

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Moderatio
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Aufstocken

Für mich war mit dieser Meldung heute Morgen klar, dass ich aufstocke. Noch vor einem Jahr hätte ich nicht daran geglaubt, so bald so tief nochmals einen Zukauf machen zu können. Im Frühling hatte ich leider den Mumm noch nicht und wollte nicht in ein fallendes Messer greifen. Ich halte diesen Titel seit bald 10 Jahren als Dividendenperle. Swiss Re überzeugt seit Langem mit ihrem Geschäftsmodell und Weitsicht. Heute haben sie dies einmal mehr unter Beweis gestellt! 

Elias
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Konstanz anstatt Kreuzlingen

Swiss Re will mit Konstanz bei Dividenden punkten

Der Versicherer verkraftet die hohen Pandemiekosten. Die Finanzen bleiben üppig. Das Management verspricht grosszügige Ausschüttungen.

Das Minimalziel hat das Management erreicht. An der online durchgeführten Investorenkonferenz am Freitag ist es gelungen, die Finanzanalysten und Anleger von der anhaltenden Dividendenfähigkeit von Swiss Re zu überzeugen. «Unsere Priorität bleibt, bei genügend hohen Eigenmitteln die Ausschüttung auf bisherigem Niveau zu halten oder sie zu steigern», sagte Konzernchef Christian Mumenthaler.

Wenig zu bedeuten habe, dass für die ersten neun Monate des Jahres 0,7 Mrd. $ Verlust resultierten. Wesentlicher Grund für das schlechte Abschneiden sind die pandemiebedingten zusätzlichen Leistungspflichten. Dafür hat der Konzern bislang 3 Mrd. $ zurückgestellt, bei Neunmonatseinnahmen von 30 Mrd. «Versicherer wie wir sind mit den Prämieneinnahmen dafür bezahlt, die Kundschaft nach Eintreten von vertraglich abgedeckten Gefahren zu entschädigen», betonte Mumenthaler.

https://www.fuw.ch/article/swiss-re-sieht-sich-auf-wachstumskurs/

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