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Swisscom mit Gewinnsprung im

Swisscom mit Gewinnsprung im ersten Quartal - Erwartungen klar übertroffen

Die Swisscom hat im ersten Quartal mehr umgesetzt und verdient. Der Umsatz stieg um 2,4 Prozent auf 2,80 Milliarden Franken.

29.04.2021 07:31

Das gab der grösste Schweizer Telekomkonzern am Donnerstag bekannt. Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) kletterte um 1,2 Prozent auf 1,12 Milliarden Franken.

Unter dem Strich verbuchte die Swisscom einen Reingewinn von 638 Millionen Franken. Das ist ein Anstieg von 62 Prozent. Der Reingewinn wurde indes von Sondereffekten nach oben getrieben.

Hauptgrund ist eine Beteiligung, welche die italienische Breitbandtochter Fastweb im Rahmen der strategischen Partnerschaft mit Telecom Italia als Kapitaleinlage in das neu gegründete Glasfasernetz-Unternehmen FiberCop übertrug. Dies führte zu einer ergebniswirksamen Aufwertung der Beteiligung von 169 Millionen Franken. Zudem realisierte Swisscom aus dem Verkauf der Beteiligung an der Belgacom International Carrier Services einen Gewinn von 38 Millionen Franken.

Mit den Zahlen hat die Swisscom die Markterwartungen klar übertroffen.

Auch die Ziele für das Gesamtjahr 2021 hat die Swisscom nach oben angepasst. Neu erwartet der Konzern einen Umsatz von 11,3 Milliarden Franken, nachdem er bisher rund 11,1 Milliarden Franken angepeilt hatte. Beim EBITDA erwartet die Swisscom neu 4,3 bis 4,4 Milliarden (bisher rund 4,3 Milliarden).

Unverändert bleibt die Dividende bei 22 Franken, wenn die Ziele erreicht werden.

(AWP)

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Swisscom erhöht Surftempo auf

Swisscom erhöht Surftempo auf kleinen und mittleren Internetabos

Angesichts der Homeofficepflicht erhöht die Swisscom die Surfgeschwindigkeit auf den kleinen und mittleren Internetabos. Die Kunden mit dem Internet-S-Abo sind mit 100 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) ab sofort doppelt so schnell unterwegs wie bisher.

19.05.2021 10:42

Beim Abo M wird das Tempo von 200 auf 300 Mbit/s erhöht, wie der Telekomkonzern am Mittwoch in einem Communiqué bekannt gab. Die Aufschaltung geschehe automatisch, sagte Swisscom-Sprecherin Annina Merk auf Anfrage. Die Kunden müssten nichts unternehmen. Der Preis der Abos bleibe der gleiche.

Damit trage man den Bedürfnissen Rechnung, die sich während der Pandemie mit dem verbreiteten Homeoffice entwickelt hätten. Sowohl im Festnetz als auch im Mobilfunknetz hätten die Datenvolumina markant zugenommen. Dies sei die neue Normalität. "Selbst die Erfahrungen aus den grossflächigen Lockerungen im Sommer 2020 lassen nicht annährend auf eine Rückkehr zum Status vor Corona schliessen", erklärte die Swisscom.

Vor einem Jahr, nach dem Ausbruch der Pandemie, hatte die Swisscom die Surfgeschwindigkeiten temporär erhöht. Jetzt habe man sich entschieden, das definitiv zu einzuführen, sagte Merk. Dafür sei der Netzausbau entscheidend, um den Kunden auch das höhere Tempo bieten zu können.

jb/rw

(AWP)

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Swisscom-CEO erwartet von

Swisscom-CEO erwartet von Behörden bei 5G mehr Unterstützung

Swisscom-Chef Urs Schaeppi fordert neue Antennen für 5G.

"In einer Basisversion decken wir bereits 96 Prozent der Schweiz ab. Die Vollversion braucht aber neue Antennen", sagte er im Interview mit der Zeitung "Schweiz am Wochenende". "Ich wünsche mir, dass die Behörden noch klarer Stellung nehmen zu 5G", führte er aus. Denn die neue Technologie sei keineswegs gefährlich. "Das zeigt etwa die Bewertung der WHO. Das Netz ist energieschonender."

Ebenfalls äusserte sich der Manager dazu, dass sein Unternehmen weniger Umsatz erzielt als bei seinem Amtsantritt 2013. Der Telekommunikationsmarkt schrumpfe, sagte er. "Nicht nur in der Schweiz, sondern überall. Die Preise sinken substanziell."

Früher hätten die Kunden intensiv das Festnetz genutzt. Das sei heute Teil des Internetanschlusses. Telefonkabinen gebe es auch nicht mehr, viele Leistungen seien in Flatrate-Abos inbegriffen. "Der Markt ist in einer riesigen Transformation. Wir meistern sie erfolgreich", so der Manager.

Marktanteile gehalten

Er sei stolz, habe die Swisscom in diesem Kontext die Marktanteile stabil gehalten. Doch werde der Markt weiter schrumpfen. Wachstumsfelder in der Schweiz gebe es aber schon noch. "Diese sind primär die IT, die Cloud und Sicherheitslösungen."

Und man werde in Italien mit Fastweb wachsen. "In Italien wächst der Telekom-Markt im Internetbereich noch, und wir sind der Herausforderer", sagte Schaeppi.

(AWP)

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Prepaid-Angebote oft

Prepaid-Angebote oft lohnenswerter als Handy-Abos

Viele Schweizer Handynutzer zahlen jedes Jahr Hunderte Franken zu viel für ihr Handyabo. Die Kunden könnten oftmals sparen, wenn sie statt eines Abos eine Prepaid-Karte nutzen würden. Zu diesem Schluss kommt eine am Dienstag veröffentlichte Studie des Online-Vergleichsdienstes Moneyland.

08.06.2021 07:30

Denn die Konsumenten berücksichtigten bei der Wahl des Mobilfunk-Angebots meist nur Abos. Dies ist laut der Studie ein Fehler: Häufig seien Prepaid-Angebote klar billiger.

Moneyland hat anhand der vier Nutzerprofile "Wenignutzer", "Normalnutzer", "Daten-Normalnutzer" und "Vielnutzer" ermittelt, welche Angebote am günstigsten sind. Laut dem Telekom-Experten Ralf Beyeler zeigten sich massive Unterschiede.

Prepaid vor allem bei "Wenignutzern" günstiger

Konkret sei vor allem beim Profil der "Wenignutzer", die monatlich nur einige kurze Gespräche führen und wenig mobile Daten nutzen, Prepaid der klare Sieger. Das günstigste Prepaid-Angebot koste lediglich 51 Franken im ersten Jahr und stamme von Coop Mobile. Hinter dem Angebot steht die Swisscom in Zusammenarbeit mit Coop.

Für die "Normalnutzer", die monatlich 2000 MB Daten nutzen und etwa 30 Mal für je etwa drei Minuten telefonieren, hätten aber ebenfalls noch die Prepaid-Angebote die Nase vorn. Hier sei das günstigste Angebot Aldi Suisse mobile, das in Kooperation mit Sunrise angeboten wird.

Beim "Daten-Normalnutzer", der zwar 2000 MB Daten nutzt, aber nur ein einziges, etwa dreiminütiges Telefonat im Monat führt, gewinnt der Prepaid-Anbieter Mucho mit jährlichen Kosten von 135 Franken den Vergleich.

Erst beim "Vielnutzer", der unlimitiert surfen und telefonieren will, steht ein Abo auf dem ersten Platz. Ohne Aktionsangebote ist ein Vertrag mit Lidl Connect (in Zusammenarbeit mit Salt) für gut 408 Franken am günstigsten. Allerdings gebe es auch hier einige nur unwesentlich teurere Prepaid-Angebote.

kw/

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Wdh: Firma Init7 fordert von

Wdh: Firma Init7 fordert von Swisscom Einstellung von Angebot

(Meldung vom Vortag mit korrektem Firmennamen Init7 statt Init-7 wiederholt) - Der Telekomanbieter Init7 fordert von der Swisscom die Einstellung eines Internetangebots der Billigmarke Wingo oder eine Preissenkung für die Mitbenutzung des Swisscom-Festnetzes. Die Winterthurer Firma wirft dem Platzhirsch Dumpingpreise vor und droht mit einer Anzeige vor der Weko.

24.06.2021 11:59

Das Produkt "Wingo Internet Max" für 49 Franken erfülle den Tatbestand einer verbotenen Preis-/Kosten-Schere, schrieb Init7-Anwalt, Simon Schlauri, in einem auf Twitter veröffentlichten Brief an die Swisscom. Nach Abzug der Kosten für die Mitbenutzung des Swisscom-Festnetzes (BBCS) verbleibe eine Bruttomarge von lediglich 10,49 Franken. Diese erlaube es den Wettbewerbern nicht mehr, gewinnbringend zu arbeiten.

Der Anwalt forderte die Swisscom auf, bis zum nächsten Sonntag die Werbung für das Wingo-Angebot einzustellen, allfällige Plakate zu überkleben und das Produkt nicht mehr für 49 Franken pro Monat anzubieten. Alternativ könne die Swisscom auch die Preise für die Mitbenutzung des Swisscom-Festnetzes senken, erklärte Schlauri. Sollte die Swisscom den Forderungen nicht entsprechen, werde Init7 Anzeige bei der Eidgenössischen Wettbewerbskommission Weko einreichen.

Die Swisscom hielt in einer Stellungnahme fest, dass es sich beim Wingo-Angebot um eine zeitlich begrenzte Aktion handle. Diese sei noch knapp zwei Wochen zu dem Preis erhältlich, sagte ein Konzernsprecher am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP: Die "Swisscom kann sich dem scharfen Wettbewerb in der Branche, auch über den Preis, nicht entziehen." Die Wingo-Aktion sei vergleichbar mit den Angeboten von Salt oder der Sunrise-Billigmarke Yallo.

Happige Busse in der Vergangenheit

Die Weko hatte die Swisscom im Jahr 2009 zu einer Busse von 220 Millionen Franken verdonnert, weil sie von ihren Konkurrenten von 2001 bis 2007 zu hohe Preise für die Mitbenutzung der ADSL-Internetleitungen verlangt hatte. Damit habe die Swisscom ihre marktbeherrschende Stellung missbraucht. Das Bundesverwaltungsgericht hatte die Busse später auf 186 Millionen Franken gesenkt. Diese Summe musste die Swisscom bezahlen, weil der Rekurs vor Bundesgericht scheiterte.

jb/tp

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Swisscom-Präsident warnt vor

Swisscom-Präsident warnt vor einem Datenstau

Michael Rechsteiner, der Verwaltungsratspräsident der Swisscom, will mehr Unterstützung vom Bund beim 5G-Ausbau. "Die Moratorien in vielen Regionen bereiten der gesamten Branche Kopfzerbrechen", sagte Rechsteiner in einem Interview mit der Zeitung "Finanz und Wirtschaft".

12.07.2021 08:33

Der Bedarf der Kunden nach mobilen Daten verdoppele sich praktisch jedes zweite Jahr, gleichzeitig könne die Swisscom die Kapazitäten zu wenig ausbauen. "Falls dies so bleibt, droht in nächster Zukunft ein Datenstau", warnte er.

Rechsteiner wünscht sich daher mehr Unterstützung von Bund und Behörden bei der Kommunikation. "Es ist in unserer Rolle schwierig, glaubwürdig zu kommunizieren, da Swisscom direkt betroffen ist."

Gleichzeitig befürchtet der Swisscom-Präsidenten parlamentarische Eingriffe bei der Swisscom. Die Vorstösse in den Bereichen Grundversorgung, Lohnobergrenze oder betreffend Steuerung und Kontrolle der Swisscom würden ihn "stark beunruhigen", sagte Rechsteiner.

"Es ist eine politische Entscheidung, ob der Bund weniger als 50 Prozent an Swisscom halten will", sagte Rechsteiner auf die Frage, ob der Bund weniger Einfluss bei der Swisscom nehmen solle. "Wir brauchen unternehmerische Freiheit und einen Hauptaktionär, der sie uns gibt und willens ist, die Risiken mitzutragen." Sei das nicht mehr der Fall, würde Rechsteiner eine weitergehende Privatisierung begrüssen.

Gerade in den letzten Tagen war die Kritik aus der Politik an der Swisscom wieder lauter geworden. Denn ausgerechnet während der heftigen Unwetter mit zahlreichen Polizei- und Feuerwehreinsätzen waren in der Nacht auf vergangenen Freitag die Notfallnummern ausgefallen. Für den Bund sind solche Fälle "nicht akzeptabel".

ra/kw

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Swisscom-Chef entschuldigt

Swisscom-Chef entschuldigt sich für Notruf-Netzpanne

Urs Schaeppi, Konzernchef der Swisscom, hat sich für den stundenlangen Ausfall der Notfall-Rufnummern in der Schweiz am vergangenen Freitag bei den Feuerwehrleuten und allen betroffenen Personen entschuldigt.

14.07.2021 08:01

Der Netzausfall habe ihn erschüttert, sagte Schaeppi in einem Interview mit der "Neuen Zürcher Zeitung" (Mittwochausgabe). Swisscom werde alles daran setzen, solche Ausfälle künftig zu verhindern. Das Thema habe Top-Priorität.

Viele Massnahmen, die die Swisscom nach den Pannen im Vorjahr getroffen habe, hätten Wirkung gezeigt. Schaeppi erinnerte daran, dass die Swisscom jede Woche 4000 Netzwartungen ausführe. Obwohl die Netzstabilität höchste Priorität habe, könne es zu Ausfällen kommen.

Ursache des Netzausfalls

Auf die Frage, was die Ursache für die jüngste Panne gewesen sei, sagte Schaeppi, die Swisscom habe ein Netzelement einer Telefonie- Plattform für Geschäftskunden gewartet. Ein Software-Update habe zu einem Fehlverhalten geführt und einen Dominoeffekt ausgelöst.

Die Swisscom habe aber auch den Lieferanten der Netzkomponente einbeziehen müssen. Darum habe die Störung so lange gedauert. Das Notrufsystem habe an sich funktioniert. Doch weil die Notrufstellen auch Festnetz-Geschäftskunden sind, seien auch sie betroffen gewesen.

Schaeppi widersprach der These, Sparprogramme hätten sich negativ auf die Netzqualität ausgewirkt. Die Swisscom investiere jährlich etwa 20 Prozent des Umsatzes in die Infrastruktur. Allein in der Schweiz seien dies 1,6 Milliarden Franken.

Weltweit eines der besten Netze

Die Swisscom-Netze gehörten zu den besten der Welt. "Wir brauchen ein technologisches und organisatorisches Referenzmodell, um die Notrufsysteme robuster zu machen", sagte Schaeppi. Daher sei die vom Bakom vorgeschlagene Idee der Systemführerschaft richtig.

Christophe Aeschlimann, Leiter Netzwerke bei der Swisscom und Mitglied der Geschäftsleitung, wies in einem Interview mit der Westschweizer Tageszeitung "Le Temps" auf die Komplexität des Systems hin. Die Swisscom arbeite wegen des Föderalismus mit Dutzenden von verschiedenen Alarmzentralen in der Schweiz zusammen.

Das alles zu koordinieren sei nicht einfach. Die Swisscom sei ein Telekom-Anbieter, der von den Alarmzentralen ausgewählt worden sei, um Anrufe weiterzuleiten. Es sei daher klar, dass die Swisscom sich eine klare Zuweisung von Verantwortlichkeiten wünsche. Denn heute gebe es keine Gesamtaufsicht des Systems durch den Staat.

(AWP)

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Drei Internet-Provider

Drei Internet-Provider reichen Anzeige bei Weko gegen Swisscom ein

(Ergänzt um Stellungnahme von Swisscom) - Neue Preisangebote der Swisscom für Breitband-Internet stossen auf heftigen Widerstand der Internetprovider Init7, SolNet und Ticinocom. Sie werfen dem Telekomkonzern den Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung vor und reichen Anzeige bei der Wettbewerbskommission (Weko) ein.

15.07.2021 16:24

Die neuen Angebotspreise für die Swisscom-Endkunden seien so tief, dass Wettbewerber, die Breitband-Vorleistungen (BBCS Broadband Connectivity Service) von Swisscom beziehen, nicht mehr kostendeckend anbieten könnten, schreiben die drei Anbieter in einer gemeinsamen Medienmitteilung. Die Weko soll nun die Swisscom verpflichten, die Preise für diese Breitband-Vorleistungen so zu senken, dass keine "verbotene Kosten-Preis-Schere" entstehe.

Swisscom biete ihren Kunden etwa neu ein 10 Gbps Angebot für 39 Franken im Monat an - respektive 36,21 Fr. ohne Mehrwertsteuer. Der Vorleistungspreis für Wettbewerber betrage dagegen 35 Franken - die Bruttomarge belaufe sich damit nur noch auf 1,12 Franken. Nach Ansicht der klagenden Internet-Provider dürfte der Vorleistungspreis 22 Franken nicht übersteigen, damit diese überhaupt eine angemessene Marge erwirtschaften könnten.

Swisscom erachtet Vorwürfe als unbegründet

Swisscom zeigt sich in einer Stellungnahme zu Handen von AWP der Ansicht, "dass die erhobenen Vorwürfe (Marktbeherrschung, Missbrauch, Kosten-Preis-Schere) unbegründet sind". Die genannten Preisbeispiele seien zudem falsch, schreibt Swisscom. "Init7 und die beiden anderen ISP berücksichtigen nicht, dass es sich bei den genannten Beispielen um eine Promotion handelt. Bei dieser können die Kunden zwar die ersten 12 Monate von einem relativ günstigen Preis profitieren, gleichzeitig gehen sie damit aber einer Vertrag  mit einer Mindestdauer von 24 Monaten ein und bezahlen für die zweiten 12 Monte den regulären Preis für den Internetzugang."

Aus der Auflistung auf der Swisscom Homepage werde dies klar ersichtlich, so Swisscom weiter. "Damit ist ersichtlich, dass keine Kosten-Preis-Schere vorliegt."

Der Winterthurer Internetprovider Init7 hatte bereits im vergangenen Monat der Swisscom Dumpingpreise vorgeworfen und mit einer Weko-Anzeige gedroht. Damals ging es noch um ein Angebot der Billigmarke Wingo. Die Swisscom hatte damals darauf verwiesen, dass es sich um eine zeitlich begrenzte Aktion handelt.

Die Weko hatte 2009 eine Busse von 220 Millionen Franken gegen die Swisscom ausgesprochen, weil sie von ihren Konkurrenten von 2001 bis 2007 zu hohe Preise für die Mitbenutzung der ADSL-Internetleitungen verlangt hatte. Damit habe die Swisscom ihre marktbeherrschende Stellung missbraucht. Das Bundesverwaltungsgericht hatte die Busse später auf 186 Millionen Franken gesenkt. Diese Summe musste die Swisscom bezahlen, weil der Rekurs vor Bundesgericht scheiterte.

tp/uh

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Störung über Störung

Vorübergehende Störung im Swisscom-Mobilfunknetz im Raum Zürich

(Meldung mit Störungsgrund (Hardwarefehler) und den betroffenen Netzen aktualisiert.) - Am Dienstag ist es nach dem Mittag vorübergehend zu einer Störung im Mobilfunknetz der Swisscom gekommen. Die Störung war laut Swisscom nach zehn Minuten behoben.

24.08.2021 15:15

"Wir hatten eine Störung im mobilen Internet im Raum Zürich von 13.20 Uhr bis etwa 13.30 Uhr", teilte Swisscom auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. Grund sei ein Hardwarefehler gewesen. Betroffen waren Datenverbindungen über das 4G- und das 5G-Mobilnetz.

mk/

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Ausblick Swisscom: 9M-Umsatz

Ausblick Swisscom: 9M-Umsatz von 8,37 Milliarden Franken erwartet
Die Telekommunikationsanbieterin Swisscom publiziert am Donnerstag, 28. Oktober, die Neunmonatszahlen 2021. Insgesamt haben fünf Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.
27.10.2021 14:35
9M 2021E
(in Mio Fr.) AWP-Konsens Schätzungen

Nettoumsatz 8369 8201
EBITDA 3442 3356
Reingewinn 1435 1166

FOKUS: Nach dem von Sonderfaktoren getriebenem Gewinnsprung im ersten Halbjahr dürfte es mit dem Gewinn im dritten Quartal wieder nach unten gehen. Analysten erwarten dennoch ein solides Quartal. Sie rechnen mit mehr Umsatz, aber mit einem Rückgang des operativen Ergebnisses und des Reingewinns. Während das Schweizer Geschäft stabil geblieben sein dürfte, wird die italienische Breitbandtochter Fastweb gewachsen sein. Die Swisscom dürfte hierzulande mehr Geräte verkauft haben. Auch das Roaming-Geschäft dürfte angezogen haben. Dagegen ging der Preiskampf weiter, auch wenn Sunrise UPC weniger aggressiv aufgetreten ist als auch schon. Die rekordhohe EBITDA-Marge aus dem Vorjahresquartal dürfte sich nicht wiederholen, schätzt der ZKB-Analyst.

Analysten rechnen grösstenteils mit einer Bestätigung der bisherigen Jahresziele und einer unveränderten Dividende von 22 Franken je Aktie. Zudem erwarten sich die Experten Informationen der Swisscom-Spitze über das weitere Vorgehen im Rechtsstreit um den Glasfaserausbau (s. Pro Memoria).

ZIELE: Bei der Vorlage der Halbjahreszahlen im August hat die Swisscom die operativen Gewinnziele für das Gesamtjahr 2021 erneut leicht höher gesteckt, die sie erst Ende April nach oben geschraubt hatte. Neu erwartet der Konzern einen EBITDA von 4,4 bis 4,5 Milliarden Franken. Bisher hatte das Management 4,3 bis 4,4 Milliarden Franken angepeilt. Die übrigen Ziele blieben unverändert. Insgesamt rechnet der Konzern mit einem Umsatz von rund 11,3 Milliarden Franken. Die Dividende bleibt bei 22 Franken, wenn die Ziele erreicht werden.

PRO MEMORIA: Die Swisscom muss den Ausbau ihres Glasfasernetzes mit dem Einfasermodell vorerst stoppen. Das Bundesverwaltungsgericht hat Anfang Oktober die von der Wettbewerbskommission Weko angeordneten vorsorglichen Massnahmen bestätigt. Das Bundesverwaltungsgericht geht davon aus, dass die Strategie der Swisscom zum Ausbau des Glasfasernetzes mit dem Einfasermodell von der Telefonzentrale bis zum Strassenschacht ein missbräuchliches Verhalten eines marktbeherrschenden Unternehmens darstellt. Bislang wurden Glasfasernetze in der Schweiz nach dem Vierfasermodell gebaut. Das ist naturgemäss wesentlich teurer, als nur eine Zuleitung zu legen. Geklagt vor der Weko hatte der Winterthurer Telekomanbieter Init7. Die Swisscom wies die Vorwürfe zurück.

Ausserdem hat die Wettbewerbskommission Anfang gegen die Swisscom und deren Tochter Directories eine Untersuchung eröffnet wegen eines möglichen Verstosses gegen das Kartellgesetz. Es gebe Anhaltspunkte, dass Directories mit der Einführung der Swiss-List-Produkte Wettbewerber behindere und Endkunden benachteilige, schrieb die Weko. Im Rahmen der Untersuchung werde nun geprüft, ob Swisscom Directories tatsächlich eine marktbeherrschende Stellung innehabe und sich im Sinne des Kartellgesetzes missbräuchlich verhalten habe. Die Untersuchung dürfte rund zwei Jahren dauern.

Der 5G-Ausbau stockt weiter. Bis auf weiteres soll eine kantonale Genehmigung zum Ausbau von bestehenden Mobilfunkantennen für die 5G-Technologie angefochten werden können. Die Bau-, Planungs- und Umweltdirektoren-Konferenz (BPUK) empfiehlt den Kantonen, das sogenannte Bagatellverfahren vorläufig auszusetzen. Bisher genehmigten die Kantone die Anpassung von konventionellen Mobilfunkanlagen an die 5G-Technologie ohne Baubewilligungsverfahren in einem sogenannten Bagatellverfahren. Damit konnte der Entscheid nicht angefochten werden. Bei neuen Anlagen oder "wesentlichen Änderungen" war immer schon ein ordentliches Bauverfahren nötig.

Mitte Oktober geriet die Swisscom in die Schlagzeilen, weil sie ab kommendem Frühjahr testweise 45 Callcenter-Arbeitsplätze in den Kosovo auslagern will. Gemäss einem Konzernsprecher sind von der Verlagerung keine eigenen Mitarbeitenden betroffen, sondern Angestellte eines langjährigen Outsourcing-Partners in der Schweiz. Trotzdem stösst dieser Entscheid bei Parlamentariern auf Kritik.

AKTIENKURS: Die Swisscom-Aktie hat in den vergangenen drei Monaten eine Berg- und Talfahrt hingelegt. Anfang August erreichte der Kurs ein neues Jahreshöchst von 562,40 Franken, bevor es dann bergab ging. Danach erholte sich die Aktie wieder und kostet gegenwärtig 547 Franken. Damit hat sie sich im Jahresverlauf mit einem Plus von 14 Prozent etwas besser entwickelt als der Gesamtmarkt SMI, der um rund 13 Prozent stieg.

an/jb

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Auch Swisscom Prepaid-Kunden

Auch Swisscom Prepaid-Kunden erhalten Gratis-Internet in Zügen

Gute Nachrichten für die Prepaid-Kunden der Swisscom: Sie erhalten nun doch auch noch Gratis-Internet in den SBB-Zügen. Ab dem 12. Dezember 2021 könnten sie das Programm "SBB Freesurf" nutzen, teilte die Swisscom am Dienstag mit.

23.11.2021 11:24

Bereits in den Genuss des Gratis-Surfens kamen bisher die Abo-Kunden der Swisscom sowie die Kunden der Konkurrenten Salt, Sunrise, Digitec und Quickline. Die Swisscom hatte sich allerdings auch bei den Abo-Kunden lange nur mässig interessiert gezeigt am Angebot der SBB. Sie sprang denn schliesslich auch erst mit Verspätung ab dem Spätsommer auf den Zug auf. Die anderen Anbieter hatten beim Angebot bereits per Ende 2020 mitgemacht.

Nutzer des Gratis-Internets müssen sich auf der App "SBB Freesurf" einloggen. Dann können Sie über das Mobilfunknetz ihres Anbieters kostenlos surfen, solange sie im Zug sind. Beim Verlassen des Zuges wird die Gratisphase automatisch beendet.

Nicht vom Gratis-Internet profitieren Kunden anderer Mobilfunkmarken wie etwa Yallo, Wingo, Coop mobile oder M-Budget - obwohl diese auf den Netzen der drei grossen Anbieter laufen.

kw/jb

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Swisscom und Orell Füssli mit

Swisscom und Orell Füssli mit Partnerschaft für digitale Nachweise

Swisscom und die Industriegruppe Orell Füssli schliessen eine strategische Partnerschaft. Zusammen möchten sie digitale Nachweise entwickeln.

04.01.2022 07:40

Konkret handelt es sich dabei um eine digitale Altersverifizierung, digital verifizierbare Bewerbungsdossiers sowie eine rechtsgültige, digitale Unterschrift. Erste Anwendungen sollen innerhalb der nächsten zwölf Monaten auf den Markt kommen, wie die beiden Unternehmen am Dienstag mitteilten.

Nachweise und Bestätigungen von offiziellen Dokumenten müssten heute noch immer weitgehend physisch erbracht werden, so die Mitteilung weiter. In Zukunft sollten durch digitale Zertifikate die Effizienz digitaler Geschäftsprozessen gesteigert werden. Dies ermögliche auch neue Geschäftsmodelle.

(AWP)

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Swisscom übernimmt Mehrheit

Swisscom übernimmt Mehrheit an Innovative Web Gruppe

Die Swisscom baut das Geschäft im Bereich Websolutions und E-Government-Lösungen aus. Der "Blaue Riese" übernimmt dazu die Mehrheit an der in diesen Bereichen tätigen Zürcher Innovative Web Gruppe, wie es am Mittwoch in einem Communiqué heisst. Zu den finanziellen Details der Übernahme macht die Swisscom keine näheren Angaben.

05.01.2022 09:25

Innovative Web wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt rund 50 Mitarbeitende. Zu ihren Kunden zählen den Angaben zufolge mittelgrosse und grosse Schweizer Gemeinden und Städte, Kantone, Werke, Schulen und andere verwaltungsnahe Organisationen. Für sie erstellt das Unternehmen unter anderem die Webauftritte, E-Government-Lösungen mit Bürgerkonten oder den elektronischen Austausch mit den Schulen.

Mit dem Zukauf stärke die Swisscom ihr Geschäftsfeld "Gemeinden und Vereine", welches von der Tochter Swisscom Directories mit dem Produkt "Localcities" bearbeitet werde, heisst es. Im Verbund mit Innovative Web werde die Swisscom künftig für die rund 2200 Gemeinden neue digitale Lösungen zur Deckung fast aller Bedürfnisse entwickeln.

Auf rechtlicher Basis gesehen bleibt die Innovative Web Gruppe eigenständig, womit sich sowohl für die Kunden als auch für die Mitarbeitenden durch die Übernahme keine Veränderungen ergäben, so die Mitteilung weiter. CEO bleibt Steff Desan-Schnetzler, während Stefano Santinelli, Chef der Swisscom Directories AG, das Präsidium im Verwaltungsrat übernimmt.

mk/rw

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Swisscom-Aktien legen

Swisscom-Aktien legen entgegen dem allgemein schwachen Trend zu

Die Aktien von Swisscom ragen am Montag mit deutlichen Avancen aus einem schwachen Gesamtmarkt heraus. Händler verweisen auf den defensiven Charakter und die üblicherweise recht üppigen Dividenden der Telekommunikationsbranche.

24.01.2022 11:31

Swisscom steigen um 11.25 Uhr um 1,6 Prozent auf 526,60 Franken. Derweil notiert der Gesamtmarkt gemessen am SMI um 1,98 Prozent tiefer. Damit ist Swisscom aber nicht alleine. Auch Aktien der Deutschen Telekom liegen mit +0,7 Prozent klar im Plus.

Händler verweisen darauf, dass Firmen wie Swisscom auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gute Geschäfte machen könnten. "Telefoniert wird immer", meint ein Händler dazu und verweist auf die massiv steigenden Datenvolumen. Zudem werfen die Aktien von Swisscom jedes Jahr eine Dividende von 22 Franken ab, was einer Rendite von 4,2 Prozent entspricht.

"Swisscom gilt als langweiliger Bondersatz, eine Alternative zu einem Eidgenossen", sagt ein anderer Händler. Dass Swisscom mehrheitlich der Eidgenossenschaft gehöre, verleihe ihr für einmal noch zusätzliche Stabilität.

pre/ra

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Swisscom-Tochter Cablex

Swisscom-Tochter Cablex expandiert im Aargau

Die Swisscom-Tochter Cablex übernimmt auf den (heutigen) Dienstag die Vermögenswerte und Mitarbeitenden der Josef Vogt AG mit Firmensitz in Kleindöttingen. Damit baut die Swisscom den Werkleitungsbau aus. Finanzielle Details teilte die Kabelbautochter des grössten Schweizer Telekomkonzerns im Communiqué nicht mit.

01.02.2022 10:45

Als Grund für den Besitzerwechsel nannte Cablex, dass die Geschäftsinhaberin der Aargauer Firma, Astrid Rohner-Vogt, sich entschieden habe, kürzer zu treten und ihr Lebenswerk in die Hände der Swisscom-Gesellschaft zu legen. "Es ist für mich eine grosse Genugtuung zu wissen, dass alle Mitarbeitenden und der Maschinen- und Fuhrpark bei Cablex in gute Hände gelangen", erklärte Rohner-Vogt.

Der Werkhof der Josef Vogt AG in Tegerfelden AG werde weiterhin von Beat Rohner geführt und von Cablex als zusätzlicher Werkleitungsbau-Standort genutzt.

jb/kw

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Ausblick Swisscom:

Ausblick Swisscom: Jahresgewinn von 1,73 Milliarden Franken erwartet
Der Telekommunikationsanbieter Swisscom veröffentlicht am Donnerstag, 3. Februar, das Geschäftsergebnis 2021. Zum AWP-Konsens haben insgesamt zwölf Analysten beigetragen.
02.02.2022 14:00
2021E
(in Mio Fr.) AWP-Konsens 2020A

Nettoumsatz 11'217 11'100
EBITDA 4446 4382
EBIT 1984 1947
Reingewinn 1730 1528
FOKUS: Analysten erhoffen sich Neuigkeiten zum Glasfaserstreit, wo die Swisscom beim Ausbau auf dem Land durch die Wettbewerbskommission Weko gebremst wird (s. Pro Memoria). Ein Fragezeichen besteht bei der Höhe der Kosten des geplanten Ausbaus. Zudem liegt die Glasfaserpartnerschaft mit Salt auf Eis.

Im traditionellen Geschäft dürfte der Druck beim Privat- und beim Firmenkundengeschäft angehalten haben. Damit wird der "blaue Riese" im vierten Quartal weitere Marktanteile verloren haben. Der Serviceumsatz in der Schweiz wird nach Ansicht von Analysten gesunken sein, während das Lösungsgeschäft zugelegt haben wird. Demgegenüber dürfte die italienische Breitbandtochter Fastweb weiter gewachsen sein.

Auf der anderen Seite hat die Swisscom den Druck auf die Kosten aufrecht erhalten. Dennoch dürfte der EBITDA im Schlussquartal abgenommen haben. Im Gesamtjahr werden Umsatz und Gewinne dagegen zugelegt haben. Grund dafür sind eine Reihe von Sondereffekten. Die Dividende sollte wieder bei 22 Franken pro Aktie liegen.

ZIELE: Bei der Vorlage der Neun-Monatszahlen Ende Oktober hat die Swisscom erneut die Ziele angepasst. So erwartet der Konzern einen Umsatz von rund 11,2 Milliarden Franken, nachdem er bis dahin von rund 11,3 Milliarden Franken ausgegangen war. Gründe für die Rücknahme seien die Überprüfung der Glasfaser-Partnerschaft mit Salt sowie die Währungsentwicklung. Gleichzeitig wurde das Investitionsziel leicht erhöht auf 2,3 Milliarden Franken.

Die übrigen Zielvorgaben blieben unverändert: So erwartet der Konzern einen EBITDA von 4,4 bis 4,5 Milliarden Franken. Die Dividende bleibt bei 22 Franken, wenn die Ziele erreicht werden.

PRO MEMORIA: Im Glasfaserstreit hat die Weko den Ausbau nach dem Einfasermodell mit nur einer Zuleitung von der Telefonzentrale bis zum Strassenschacht gestoppt. Rekurse der Swisscom gegen das Weko-Verdikt sind zunächst vor Bundesverwaltungsgericht und dann vor Bundesgericht gescheitert. Das Verbot hat die Partnerschaft mit Salt beim Glasfaserausbau auf Eis gelegt. Nun muss die Swisscom mit der Weko einen Ausweg aus der Sackgasse finden.

In der Auseinandersetzung um die Mobilfunktechnologie 5G hat sich die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Nationalrats (KVF-N) Mitte Januar gegen ein 5G-Moratorium in der Schweiz ausgesprochen. Sie hat drei Standesinitiativen aus den Kantonen Genf, Neuenburg und Jura zur Ablehnung empfohlen.

Als Folge der Netzausfälle in jüngster Zeit legt der Bundesrat in seinen strategischen Zielen für die Swisscom von 2022 bis 2025 mehr Wert auf die Zuverlässigkeit der Netzinfrastruktur. Im gleichen Zusammenhang nahm der Bundesrat die "Erreichbarkeit von Notrufnummern" in die strategischen Ziele auf.

Der Bundesrat will schnelleres Internet für alle garantieren und die Mindestgeschwindigkeit fürs Surfen in der Grundversorgung auf 80 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) von bisher 10 Mbit/s erhöhen. Das treibt bei der Swisscom die Kosten hoch.

Zudem hat die Swisscom in den letzten Monaten eine Reihe von Firmen gekauft oder verkauft. Im Dezember hat sie den französischen Verzeichnisdienst local.fr veräussert und sich damit aus Frankreich zurückgezogen. Zum Käuferkonsortium gehört auch die Firma NJJ Capital des französischen Telekomunternehmers Xavier Niel, die in der Schweiz Salt besitzt.

Derweil baut die Swisscom das Geschäft im Bereich Websolutions und E-Government-Lösungen mit der Übernahme der Mehrheit an der Zürcher Innovative Web Gruppe aus. Überdies hat die Swisscom die in der Deutschschweiz und im Fürstentum Liechtenstein tätigen Gesellschaften der MTF Gruppe übernommen und damit ihr IT-Angebot für KMU gestärkt. Bei allen Transaktionen gab es keine Angaben über die finanziellen Details.

Anfang Jahr sind die Swisscom und die Industriegruppe Orell Füssli eine strategische Partnerschaft für die Entwicklung von digitalen Nachweisen eingegangen. Konkret handelt es sich dabei um eine digitale Altersverifizierung, digital verifizierbare Bewerbungsdossiers sowie eine rechtsgültige, digitale Unterschrift. Erste Anwendungen sollen innerhalb der nächsten zwölf Monaten auf den Markt kommen.

AKTIENKURS: Nach dem Taucher im Oktober hat die Swisscom-Aktie stetig zugelegt. Seit dem Jahresstart weist die Aktie einen Kursgewinn von rund 3 Prozent aus. Damit gehört sie zu wenigen Titeln, die seit Anfang Jahr keine Federn lassen mussten. Derweil hat der Leitindex SMI kapp 5 Prozent verloren.

an/jb

(AWP)

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US-Unternehmen gehackt -

US-Unternehmen gehackt - Swisscom, Sunrise und Salt betroffen

Die US-Firma iBasis ist Opfer eines Hackerangriffs geworden und könnte als Transporteur von Daten missbraucht werden, die Schweizer Betreibern gehören.

14.02.2022 06:48

Swisscom und Sunrise UPC wissen davon und prüfen, ob ihre Kunden betroffen sind. "Wir haben Kenntnis von einem Ransomware-Angriff bei iBasis", sagte Swisscom-Sprecherin Sabrina Hubacher am Sonntagabend auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA und bestätigte damit eine Online-Meldung der Tageszeitung "Le Temps".

Swisscom habe keine direkten Geschäftsbeziehungen mit iBasis, abgesehen von Roaming-Verbindungen über Betreiber, die iBasis als Transporteur für die Datenübertragung nutzen könnten, sagte Hubacher.

Der Schweizer Anbieter stehe in engem Kontakt mit seinen Partnern, um zu überprüfen, ob und welche Daten von Swisscom-Kunden betroffen sind. "Wir berücksichtigen jede neue Entdeckung", sagte die Sprecherin weiter.

Sunrise UPC äusserte sich ähnlich wie Swisscom und gab an, in den Bereichen MMS-Interworking/internationale Anrufe mit iBasis zusammenzuarbeiten. Man sei noch dabei zu prüfen, ob Daten von Kunden betroffen seien, sagte Rolf Ziebold, Sprecher von Sunrise UPC, gegenüber Keystone-SDA. Salt hat noch nicht auf eine Anfrage geantwortet.

Laut "Le Temps" hat der Hackerangriff in den USA Swisscom, Sunrise UPC und Salt stark betroffen. iBasis, ein in der breiten Öffentlichkeit wenig bekanntes Unternehmen, bietet internationale Dienstleistungen für hunderte von Telekommunikationsanbietern auf der ganzen Welt an.

Der Cyberangriff habe dazu geführt, dass Informationen über die Kommunikation der Kunden dieser Anbieter vorübergehend im Darknet veröffentlicht wurden, schreibt "Le Temps".

(AWP)

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Swisscom erhöht die Löhne für

Swisscom erhöht die Löhne für 2022 um 0,9 Prozent

Die Swisscom bezahlt ihren Mitarbeitenden ab April mehr Lohn. Der Telekomkonzern und die Gewerkschaften Syndicom und Transfair haben sich in den Verhandlungen auf die Erhöhung der Lohnsumme um 0,9 Prozent geeinigt. 2021 hatte es bereits 0,8 Prozent mehr Lohn gegeben und ein Jahr davor 1,0 Prozent.

21.02.2022 10:16

Die Lohnerhöhung komme den rund 10'000 Swisscom-Mitarbeitenden zugute, die dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) unterstünden, schreibt der Konzern am Montag. Um der Teuerung Rechnung zu tragen, erhalten die Mitarbeitenden dabei eine generelle Lohnerhöhung, die aber je nach Person und Lage im Lohnband unterschiedlich hoch ausfällt.

Für Mitarbeitende, deren Lohn über dem Lohnband liegt, ist keine Lohnerhöhung vorgesehen.

cf/kw

(AWP)

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Swisscom schützt Kunden vor

Swisscom schützt Kunden vor Phishing-SMS

Ein neuer SMS-Filter soll Swisscom-Kunden ab sofort vor missbräuchlichen oder betrügerischen SMS schützen. Der neue Filter überprüfe die ein- und ausgehenden Nachrichten auf gefährliche Links, heisst es in der Mitteilung vom Mittwoch.

16.03.2022 10:34

Diese Textnachrichten sollten dann weder empfangen noch verschickt werden können. Der SMS-Filter sei automatisch aktiviert und lasse sich vorerst auch nicht deaktivieren.

Bei SMS-Phishing, auch Smishing genannt, handelt es sich um das Versenden von Nachrichten mit betrügerischen Links. Diese stammen oft angeblich von einem seriösen Unternehmen. Mit dem Link probieren Betrüger dann, an persönliche Daten wie Passwörter und Kontoangaben zu gelangen oder das Gerät wird mit einem Virus infiziert.

kae/jb

(AWP)

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Swisscom zieht 3G

Swisscom zieht 3G-Mobilfunktechnologie Ende 2025 den Stecker

Die Tage von 3G-Mobilfunk sind gezählt. Die Swisscom betreibt die Mobilfunktechnologie der dritten Generation noch bis Ende 2025 und schaltet sie danach aus, wie der Telekomriese am Dienstag ankündigte.

22.03.2022 09:31

Durch die 3G-Abschaltung könne die Swisscom ihr Netz weiter verbessern, da sie die freiwerdenden Frequenzen für die neueren und effizienteren Technologien 4G und 5G nutzen könne, hiess es im Communiqué. Auf dem 3G-Netz laufe heute lediglich noch 1,1 Prozent des mobilen Datenverkehrs, die Technologie belege aber rund 10 Prozent der Antennenkapazität.

Die Abschaltung betrifft Kunden mit reinen 3G-fähigen Endgeräten, 4G-Geräten, die nicht VoLTE-fähig sind sowie Geschäftskunden mit 3G-Lösungen und 3G-basierten Anwendungen für das Internet der Dinge. Die Swisscom informiere ihre Kunden frühzeitig, damit sie genug Zeit für die Umstellung hätten, so der blaue Riese.

Die Swisscom investiere jährlich rund 1,6 bis 1,7 Milliarden Franken in den Ausbau und Unterhalt ihrer ICT-Infrastruktur, hiess es weiter. Neue Technologien machten das Netz zuverlässiger, leistungsstärker und nachhaltiger.

Vor rund einem Jahr hatte die Swisscom bereits das 2G-Netz abgeschaltet.

tt/kw

(AWP)

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Swisscom-Aktionäre stimmen

Swisscom-Aktionäre stimmen allen VR-Anträgen zu

Die Aktionäre der Swisscom haben an der Generalversammlung vom (heutigen) Mittwoch allen Anträgen des Verwaltungsrates zugestimmt. Unter anderem haben sie auch die Ausschüttung einer unveränderten Dividende von 22 Franken pro Aktie gutgeheissen.

30.03.2022 12:37

Die Versammlung erteilte den Mitgliedern des Verwaltungsrates und der Konzernleitung für das Geschäftsjahr 2021 Entlastung, wie es in einer Mitteilung heisst. Auch genehmigten sie den Lagebericht, die Konzernrechnung und die Jahresrechnung vom letzten Jahr.

Darüber hinaus wurden alle Mitglieder des Verwaltungsrats und die Mitglieder des Vergütungsausschusses von der Generalversammlung für eine einjährige Amtszeit wiedergewählt. Renzo Simoni bleibt als vom Bundesrat delegierter Staatsvertreter im Verwaltungsrat.

Aufgrund von Planungsunsicherheiten infolge der Covid-19-Pandemie fand die Generalversammlung auch in diesem Jahr ohne anwesende Aktionäre statt. Diese erteilten die Vollmacht mit ihren Stimmweisungen dem unabhängigen Stimmrechtsvertreter. Mit knapp 38,8 Millionen waren laut Swisscom knapp 75 Prozent der stimmberechtigten Aktien vertreten.

hr/uh

(AWP)

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Falsche Sicherheit: Bei

Falsche Sicherheit: Bei dieser beliebten Dividenden-Aktie ist dies ein Risiko

Die Aktie von Swisscom gilt in Krisenzeiten als «sicherer Hafen». Allerdings sei auch der Schweizer Telekommunikations-Marktführer nicht immun gegen steigende Preise, wie eine britische Bank nun warnt.

01.04.2022 09:40

Von Lorenz Burkhalter

Wenn es wie vor wenigen Wochen turbulent an den Aktienmärkten zu und her geht, gilt die Aktie der Swisscom als beliebter Zufluchtsort internationaler Grossinvestoren. Das kommt nicht von ungefähr, gilt das Geschäftsmodell des unangefochtenen Marktführers unter den Schweizer Telekommunikationsanbietern doch als ziemlich krisenresistent.

Hinzu kommt die attraktiv hohe Dividendenrendite von 4 Prozent.

Betroffen wären Servicegeschäft und Glasfaserausbau

Im Zuge von Stagflationsängsten erfreute sich die Aktie zuletzt grosser Beliebtheit. Die drohende Kombination aus ausufernder Teuerung bei gleichzeitigem Wirtschaftsabschwung werde bei der Swisscom kaum Spuren im Tagesgeschäft hinterlassen, wie aus Börsenkreisen verlautet.

Das sieht man bei der britischen Barclays allerdings etwas anders. Ihres Erachtens bewegen sich die möglichen Folgen für die Umsatzentwicklung europäischer Telekommunikationsunternehmen zwar in einem überblickbaren Rahmen. Die steigenden Löhne dürften jedoch nicht auf die leichte Schulter genommen werden, so warnt die Grossbank. Diese bekämen Anbieter wie die Swisscom etwa im Servicegeschäft oder im Ausbau des Glasfasernetzes zu spüren.

Berechnungen von Barclays zufolge liegen die Lohnkosten im Servicegeschäft durchschnittlich bei 16 Prozent der Erträge. Beim Ausbau des Glasfasernetzes seien Lohnkosten hingegen für geschätzte 80 Prozent der Gesamtkosten verantwortlich.

Lange Rede, kurzer Sinn: Die Grossbank kürzt bei der Swisscom ihre Gewinnerwartungen für dieses und das nächste Jahr um bis zu 4 Prozent, die Annahmen für den freien Cashflow gar um bis zu 10 Prozent. Dadurch fällt das Kursziel für die Aktie des Telekommunikationskonzerns auf 455 (zuvor 470) Franken. An der "Underweight" lautenden Verkaufsempfehlung halten die Briten indes fest. Mit Dividendenkürzungen rechnen sie nicht.

Bei der Swisscom-Aktie geht die Dividende ab

Barclays ist übrigens nicht die einzige Bank, die bei ihren Schätzungen für die Swisscom den Korrekturstift ansetzt. Kurz zuvor hatte mit Jefferies schon eine US-Investmentbank grössere Abwärtskorrekturen vorgenommen. Bei diesen Korrekturen drehte sich aber alles um mögliche Marktanteilsverluste. Steigende Kosten waren kaum ein Thema. Jefferies stuft die Swisscom-Aktie mit Underperform und einem Kursziel von sogar nur 409 (zuvor 413) Franken ein.

Dass die Aktie zur Stunde Kursverluste im Umfang von 3,5 Prozent oder 19,60 Franken je Titel zu beklagen hat, lässt sich damit erklären, dass diese ex einer Dividende von 22 Franken gehandelt wird.

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Swisscom steigt bei South

Swisscom steigt bei South Pole ein

Der Telekomkonzern Swisscom steigt mit einer Minderheitsbeteiligung bei South Pole ein, wie das Zürcher Klimaschutzunternehmen am Dienstag mitteilte. Es vermeldet nach dem Einstieg von Temasek und Salesforce Ventures im Februar damit erneut Zugang von einem prominenten Investor.

12.04.2022 07:53

Die beiden Schweizer Unternehmen wollen ihre Kompetenzen in den Bereichen Digitalisierung und Nachhaltigkeit bündeln. "Gemeinsam mit starken Partnern wie South Pole stellen wir Lösungen für unsere Kunden bereit, die uns schneller in eine nachhaltige Zukunft führen", lässt sich Swisscom-Chef Urs Schaeppi in der Mitteilung zitieren. Dem Vernehmen nach ist die Beteiligung der Swisscom am Klimaschutzunternehmen klein.

Swisscom Ventures, die Investmentsparte des Telekomunternehmens, hat seit 2007 in über 70 Unternehmen investiert. Der Fokus lag dabei bisher auf den Bereichen Telekom, Informatik, künstliche Intelligenz und Cybersicherheit. Jüngst hat der Investmentarm des Konzerns einen Fonds für Investitionen in Nachhaltigkeit lanciert. Vor South Pole hat der "blaue Riese" damit bereits in Daphne investiert, ein Schweizer Klima-Startup im Bereich Cargo-Schifffahrt.

Laut eigenen Angaben ist South Pole eine führende Anbieterin von Klimaschutzlösungen. Das Unternehmen habe mehr als 1000 Projekte in über 50 Ländern entwickelt, um die Treibhausgasemissionen zu senken. Die Projekte reichen von nachhaltiger Landwirtschaft, Waldschutz und Abfallmanagement bis zu erneuerbaren Energien. Zu den Kunden zählen Firmen wie Nestlé, L'Oréal oder Digitec-Galaxus.

bol/kae

(AWP)

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Swisscom mit Gewinnknick im

Swisscom mit Gewinnknick im Startquartal wegen Sondereffekten

(Ausführliche Fassung) - Die Swisscom hat zum Jahresauftakt etwas weniger umgesetzt und verdient. Während der Umsatz moderat zurückging, tauchte der Reingewinn deutlich. Allerdings spielten hier Sonderfaktoren eine massgebliche Rolle.

28.04.2022 08:17

Unter dem Strich erzielte die Swisscom im ersten Quartal 2022 einen Reingewinn von 447 Millionen Franken, nachdem sie im Vorjahreszeitraum 638 Millionen Franken eingefahren hatte. Das damalige Ergebnis war aber von einmaligen Faktoren nach oben getrieben worden.

So hatten Aufwertungen aus einer Glasfaserkooperation der italienischen Tochter Fastweb und der Verkauf einer Beteiligung in Belgien damals für einen Einmalgewinn von 207 Millionen Franken gesorgt. Ohne diese Sondereffekte hätte die Swisscom den Reingewinn gesteigert.

Erwartungen klar übertroffen

Operativ zeigte sich das Geschäft robust. Der Umsatz sank wegen der Euro-Schwäche um 1,2 Prozent auf 2,77 Milliarden Franken, wie die Swisscom am Donnerstag in einem Communiqué bekanntgab. Ohne die Währungseinflüsse wäre der Umsatz stabil geblieben. Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) stieg dagegen um 1,2 Prozent auf 1,14 Milliarden Franken.

"Die Swisscom hat im ersten Quartal 2022 eine erfreuliche Leistung gezeigt und weist einmal mehr ein starkes Betriebsergebnis aus", äusserte sich Konzernchef Urs Schaeppi laut Communiqué.

Dabei zeigte sich das übliche Muster: In der Schweiz erodiert das Geschäft, während es in Italien wächst. Im Schweizer Kerngeschäft sank der Umsatz leicht um 0,5 Prozent auf 2,07 Milliarden Franken.

Der anhaltende Wettbewerbs- und Preisdruck führte erneut zu einem Rückgang beim Umsatz mit Telekomdiensten von 1,8 Prozent auf 1,37 Milliarden Franken. Hingegen kletterte der Umsatz im IT-Lösungsgeschäft mit Geschäftskunden um 8,8 Prozent auf 297 Millionen.

Die Mailänder Breitbandtochter Fastweb steigerte den Umsatz um 2,4 Prozent und den Betriebsgewinn um 3,4 Prozent.

Mit den Zahlen hat die Swisscom die Erwartungen der Finanzgemeinde übertroffen. Analysten hatten mit leicht weniger Umsatz und deutlich weniger Gewinn gerechnet.

Nichts Neues zum Glasfaserstreit

Keine Neuigkeiten gab es zum Streit über den Glasfaserausbau. Den Ausbau hatte die Weko gestoppt, weil sie die von der Swisscom geänderte Netzarchitektur mit nur einer Zuleitung von der Telefonzentrale bis zum Strassenschacht für wettbewerbswidrig hält. Die Weko pocht auf einen Ausbau mit vier Fasern. Die "Swisscom ist an einer raschen Lösung interessiert und führt dazu intensive Gespräche mit der Wettbewerbskommission", schrieb der Telekomkonzern am Donnerstag lediglich.

Bei der Vorlage der Jahreszahlen im Februar hatte die Swisscom noch mit einer Reduktion des Glasfaserausbaus gedroht. Im schlimmsten Fall, wenn die Weko auf einem Ausbau mit vier Fasern beharre, hätte das Mehrkosten von 30 bis 40 Prozent zur Folge, hatte Schaeppi gesagt.

Zudem könnte man bis Ende 2025 nur noch 1 Million Haushalte mit den ultraschnellen Leitungen erschliessen. Das wären 500'000 Haushalte und Geschäfte weniger als geplant. Damit würde man nur noch 50 Prozent der Bevölkerung abdecken statt 60 Prozent. Deshalb sei es wichtig, möglichst bald Rechtssicherheit zu bekommen, sagte Schaeppi.

Jahresziele unverändert

Für das Gesamtjahr 2022 hält der Konzern an den bisherigen Zielen fest. Die Swisscom erwartet weiterhin einen Umsatz von 11,1 bis 11,2 Milliarden Franken. Der EBITDA soll rund 4,4 Milliarden Franken erreichen und die Investitionen rund 2,3 Milliarden Franken.

Die Dividende soll auch für das laufende Jahr bei 22 Franken bleiben, wenn die Ziele erfüllt werden. Weiterhin beabsichtigt die Swisscom wie in den Vorjahren auch 2022, die Kostenbasis um rund 100 Millionen Franken zu senken.

Dies ist nun Aufgabe des neuen Konzernchefs Christoph Aeschlimann, der am 1. Juni das Amt antritt. Der bisherige Firmenlenker Schaeppi nimmt nach neun Jahren an der Spitze dann den Hut. Einen Nachfolger für Aeschlimann als Netz- und Technikchef hat die Swisscom noch nicht bekanntgegeben.

jb/ys

(AWP)

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ComCom verlängert

ComCom verlängert Grundversorgungskonzession für Swisscom

Die Eidgenössische Kommunikationskommission (ComCom) hat die bestehende Grundversorgungskonzession der Swisscom ohne Veränderungen um ein weiteres Jahr verlängert. Die Verlängerung erfolgt, weil die Verordnung für die Grundversorgung derzeit überarbeitet wird.

19.05.2022 08:47

Der Bundesrat will den Umfang der Grundversorgung mit Telekommunikationsdiensten ab 2024 neu definieren, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Eine öffentliche Vernehmlassung für die Revision der bisherigen Verordnung hat der Bundesrat im Dezember 2021 eröffnet. Er hat unter anderem vorgeschlagen, die Internetgeschwindigkeit in der Grundversorgung auf 80 Megabit Download und 8 Megabit Upload in der Sekunde (Mbit/s) zu erhöhen. Dies ist acht Mal so viel wie bisher festgeschrieben ist.

Die aktuelle Grundversorgungskonzession hat Swisscom seit 2018 inne und sie läuft Ende 2022 aus. Da die Revision der Verordnung noch nicht abgeschlossen ist, besteht der ComCom zufolge keine solide rechtliche Grundlage für eine Neuvergabe der Grundversorgungskonzession. Um die Grundversorgung jederzeit sicherzustellen, habe man sich für eine Verlängerung bis Ende 2023 entschieden.

Die neue Grundversorgungskonzession ab 2024 soll erst erteilt werden, wenn der Bundesrat über den Inhalt der Grundversorgung entschieden hat und damit Rechtssicherheit besteht, heisst es weiter. Aktuell beinhaltet die Grundversorgung verschiedene Dienste für Menschen mit Behinderungen, ein Internetzugang mit 10 Mbit/s Download und 1 Mbit/s Download, ein Telefondienst mit einer oder drei Rufnummern sowie zwei kostenlose Verzeichniseinträge.

cg/rw

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Swisscom-Busse in Pay-TV

Swisscom-Busse in Pay-TV-Verfahren bestätigt

(Bundesverwaltungsgericht statt Bundesgericht im Lead) - Das Bundesverwaltungsgericht hat eine Busse der eidgenössische Wettbewerbskommission (Weko) gegen Swisscom im Streit um Sportrechte bestätigt. Die Weko hatte 2016 eine Busse in Höhe von 71,8 Millionen Franken verhängt. Swisscom prüft einen Weiterzug.

08.06.2022 14:24

2016 verhängte die Weko die Busse gegen Swisscom und Cinetrade (heute Blue Entertainment) aufgrund des Missbrauchs seiner marktbeherrschende Stellung bei der Live-Übertragung von Schweizer Fussball- und Eishockeyspielen im Pay-TV. Einigen Konkurrenten habe Swisscom jegliches Angebot für die Ausstrahlung von Live-Sport auf deren Plattform verweigert, anderen nur ein reduziertes Sportangebot gewährt. Das Urteil betrifft den Zeitraum von 2002 bis 2012.

Swisscom und Blue Entertainment seien nach wie vor überzeugt, sich beim Vermarkten von Sportinhalten rechtmässig verhalten zu haben, teilte die Swisscom am Mittwoch mit. Die hohen Investitionen von Swisscom und Cinetrade in den Jahren 2002 bis 2012 hätten ein minimal erweitertes Sportangebot bei der Verbreitung über die Swisscom TV-Plattform gerechtfertigt. Nur so hätten die Investitionen damals genügend geschützt werden können.

Laut Mitteilung bestehe das Problem aktuell nicht mehr. Derzeit erhielten alle TV-Kunden und Kundinnen den gesamten Sport-Content von Swisscom/Blue und Sunrise UPC. Davon würden auch kleiner Anbieter auf dem TV-Markt profitieren und könnten die Sportinhalte von den beiden Anbietern beziehen.

Swisscom analysiert das Urteil derzeit und prüfe einen Weiterzug an das Bundesgericht. Die Busse wird laut den Angaben den operativen Gewinn (EBITDA) im zweiten Quartal belasten. Die Ziele für das Gesamtjahr blieben jedoch unverändert, so die Mitteilung

cg/rw

(AWP)

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UBS rät dazu, die diesjährige

UBS rät dazu, die diesjährige SMI-Gewinneraktie aus den Depots zu kippen

Die Aktie der Swisscom gilt dividendenstark, aber auch als langweilig. Dennoch oder gerade deswegen führt sie die diesjährige Gewinnerliste an. Nun trifft allerdings eine Verkaufsempfehlung für die Aktie ein.

10.06.2022 08:13

Von Lorenz Burkhalter

Die Aktie der Swisscom gilt nicht nur als solide, sondern auch als dividendenstark. Diesen Attributen verdankt sie es, dass sie der Börsenkorrektur bisweilen erfolgreich trotzen konnte. Während der Swiss Market Index (SMI) seit Jahresbeginn 12 Prozent eingebüsst hat, errechnet sich bei der Swisscom-Aktie ein ansehnliches Plus von knapp 8 Prozent. Den Dividendenabgang vom April aufgerechnet sind es sogar mehr als 11 Prozent. Damit belegt der unangefochtene Marktführer unter den Schweizer Mobilfunkanbietern den Platz auf dem Siegerpodest unter den 20 Grossunternehmen aus dem SMI.

Aktie war noch nie zuvor so teuer

Für die UBS ist der Zeitpunkt nun aber gekommen, die Swisscom-Aktie aus dem Depot zu kippen. Sie erhöht ihr 12-Monats-Kursziel zwar auf 500 (zuvor 490) Franken. Allerdings liegt dieses noch immer um gut 10 Prozent unter den Schlusskursen vom Donnerstagabend.

Wie die Grossbank schreibt, weist die Aktie im zuletzt überdurchschnittlich gut gelaufenen europäischen Telekommunikationssektor eine der stärksten Kursentwicklungen auf. Vor diesem Hintergrund überrasche nicht, dass die Bewertung mittlerweile sowohl historisch betrachtet als auch im Vergleich mit anderen Telekommunikationsaktien auf dem höchsten Stand in der Firmengeschichte liege.

UBS mit ihrer Verkaufsempfehlung in guter Gesellschaft

Die hohe Bewertung ist jedoch nicht der einzige Grund, den die UBS für ihre Verkaufsempfehlung anführt. Die Grossbank warnt auch vor steigenden Marketingausgaben, insbesondere im Heimmarkt Schweiz. Zudem rechnet sie mit einem deutlich intensiveren Wettbewerb in Italien. Dieser könnte bei der dortigen Tochter Fastweb künftig auf das Wachstum drücken. Und als ob das alles nicht schon genug wäre, geht die UBS auch noch von höheren Kosten für den Ausbau des Glasfasernetzes aus. Erst kürzlich bestätigte die Eidgenössische Wettbewerbskommission (Weko) in diesem Zusammenhang eine Busse für die Swisscom (cash berichtete).

Die UBS ist mit ihrer Verkaufsempfehlung übrigens in guter Gesellschaft. Gerade britische und amerikanische Banken teilen den Pessimismus der grössten Schweizer Bank. Goldman Sachs etwa rät mit einem 12-Monats-Kursziel von 475 Franken zum Verkauf der Aktie, die britische Barclays gar mit einem Kursziel von nur 470 Franken. Das tiefste Kursziel hat mit 407 Franken aber die US-Investmentbank Jefferies ausstehend. Auch sie warnt vor einem künftig deutlich intensiveren Wettbewerb für die Swisscom.

Ob dieser schon im laufenden zweiten Quartal seine Spuren in der Umsatz- und Gewinnentwicklung hinterlassen wird, zeigt sich erst am 4. August. An diesem Tag veröffentlicht der Telekommunikationskonzern nämlich sein Halbjahresergebnis.

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Swisscom

Swisscom-Verwaltungsratspräsident: Schweiz droht beim 5G-Ausbau ins Hintertreffen zu geraten

Beim Ausbau des 5G-Mobilfunktstandards drohe die Schweiz den Anschluss zu verlieren, sagte Swisscom-Verwaltungsratspräsident Michael Rechsteiner in einem Interview mit «Finanz und Wirtschaft».

11.07.2022 09:22

Laut Rechsteiner ist die Schweiz von einer Vorreiterposition ins hintere Mittefeld beim Ausbau der fünften Generation des Mobilfunks (5G) abgerutscht. Er zeigt sich daher besorgt, dass die Schweiz bei der Digitalisierung ins Hintertreffen geraten könnte.

Aktuell seien in der Branche mehr als 3000 Baugesuche für Funkantennen hängig, was normalerweis mindestens drei Jahre zum Abarbeiten brauche. Aufgrund der stetig wachsenden Datenvolumen gebe es diese Zeit aber nicht.

Netzsicherheit hat hohe Priorität

Zuletzt hatte die Swisscom durch zahlreiche grosse Netzstörungen negative Schlagzeilen gemacht. Solche Ausfälle sind laut Rechsteiner nicht akzeptabel. Obwohl Swisscom einen Grossteil der Investitionen in die Modernisierung der Netzinfrastruktur steckt, könnten Ausfälle jedoch nicht völlig ausgeschlossen werden.

Der Verwaltungsrat habe im Anschluss an die Störungen intensive Ursachenanalyse betrieben. Zudem wurden Aktionspläne definiert, um solche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.

Nachhaltigkeit und Diversität stärken

Als eines der wichtigsten Projekte bezeichnete Rechsteiner ausserdem die Entwicklung einer ESG-Strategie (Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführung) für den Gesamtverwaltungsrat. Unter anderem sei dabei der Vergütungsbericht transparenter gestaltet worden. Zudem sollen im Zuge des neuen Aktiengesetzes die Statuten und Vorgaben für die Unternehmensführung angepasst und ein sogenannter "Code of Best Practice" eingeführt werden.

Im Bereich Nachhaltigkeit gibt es laut Rechsteiner aber noch Verbesserungspotenzial. Auch bei der Diversität der Geschlechter sei Swisscom noch nicht so weit wie gewünscht. Mittels Talentmanagement würden jedoch gezielt Frauen auf Führungspositionen vorbereitet, was aber Zeit brauche. Auf dem Markt gibt es laut Rechsteiner derzeit nicht genügend Frauen mit den geeigneten Kompetenzen, um hier schnell Abhilfe schaffen zu können.

(AWP)

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Swisscom-Aktien nach

Swisscom-Aktien nach Semesterzahlen im Minus

Die Aktien von Swisscom geben am Donnerstag im frühen Handel nach. Der Telekomriese litt im ersten Halbjahr unter Sondereffekten. Gemessen am AWP-Konsens wurden die Erwartungen vor allem auf Gewinnebene verfehlt.

04.08.2022 09:53

Um 9.50 Uhr notieren die Swisscom-Titel 0,9 Prozent tiefer auf 499,90 Franken, während der Gesamtmarkt (SMI) 0,2 Prozent im Plus steht. Bereits am Vortag hatten die Aktien wohl aufgrund von Befürchtungen zu den Ergebnisse 2,5 Prozent verloren. Seit Jahresbeginn weisen sie eine fast ausgeglichene Bilanz aus, wobei der Kurs im Mai auf über 580 Franken angestiegen war, seither aber wieder abwärts tendierte.

Die Zahlen zum Semester wurden von Sondereffekten stark negativ beeinflusst. Unter anderem belastete eine Busse der Schweizer Wettbewerbskommission von 72 Millionen Franken den Gewinn. Um Sondereffekt bereinigt erachten die Analysten im Allgemeinen die Resultate aber zumindest als "solide".

Auswirkungen auf die Empfehlungen der Analysten haben die Zahlen bisher auch nicht. So bestätigt etwa der positiv eingestellte ZKB-Analyst sein Rating "Übergewichten" und stützt sich dabei auf die "hohe Dividendenrendite" und das defensive Geschäftsmodell, das er als attraktiv erachte.

Die US-Bank Goldman Sachs rät den Anlegern dagegen weiterhin zum Verkauf der Aktien. Der zuständige Experte verweist auf das sich verlangsamende Geschäft bei der italienischen Tochter Fastweb und die noch immer nicht abgeschlossenen Untersuchungen der Weko. Letztere könnten zu einem Schlüsselelement für künftige Investitionen werden, so der Analyst.

jl/uh

(AWP)

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