Swisscom

Swisscom Aktie 

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Bullish
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Re: Glückwunsch

Brunngass wrote:

Liebe Aktionäre,

Heute gibts für Euch die grosse Weihnachtsüberraschung.

http://www.blick.ch/news/wirtschaft/1-3-milliarden-futsch-189619

Ja, sieh mein Post etwas weiter oben. Hab's ja gesagt, dumm nur: ich habe auch ein paar Swisscom Aktien.

Quote:

Später prüfte man den Einstieg bei Cesky Telecom, Telecom Austria und Eircom – bis der Bund Ende 2005 die Notbremse zog. Jens Alder (53) schmiss hin, Schloter wurde sein Nachfolger.

Ja, ja, wer hatte den Deal schon wieder in letzter Sekunde abgeklemmt? Wink

Wie war die Presse gegen Blocher?

http://www.bilanz.ch/unternehmen/telekommarkt-europa-sie-irren-herr-blocher

http://www.nzz.ch/nachrichten/hintergrund/dossiers/liberalisierung_im_se...

... mal die Aktienkurse der ausländischen TelCo's ansehen, die wegen dem dummen Bundesrat zu diesen "Schnäppchen" gekommen sind.

Carpe Diem
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Swisscom

Was hält ihr von der Swisscom-Aktie? Ist sie auf dem momentanen Kursniveau und mit Blick auf eine Dividendenzahlung von SFr. 22 ein Kauf? Es handelt sich doch hierbei um einen soliden defensiven Titel mit geringem Risiko eines beträchtlichen Kursverlusts, oder? Mir ist in den letzten Monaten die Lust auf spekulative Titel deutlich vergangen und ich will in Zukunft vor allem auf stabile und dividendenstarke Titel setzen. Swisscom könnte einer davon sein.

Danke im Voraus für eure Beiträge.

Bullish
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Swisscom

Carpe Diem wrote:

Was hält ihr von der Swisscom-Aktie? Ist sie auf dem momentanen Kursniveau und mit Blick auf eine Dividendenzahlung von SFr. 22 ein Kauf? Es handelt sich doch hierbei um einen soliden defensiven Titel mit geringem Risiko eines beträchtlichen Kursverlusts, oder? Mir ist in den letzten Monaten die Lust auf spekulative Titel deutlich vergangen und ich will in Zukunft vor allem auf stabile und dividendenstarke Titel setzen. Swisscom könnte einer davon sein.

Danke im Voraus für eure Beiträge.

Wie oft erwähnt, Swisscom hat relativ hohe Schulden.

marabu
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Fastweb Italia eingepriesen!

Der Swisscom Aktienkurs hat in den letzten Monaten gelitten. Das wenig geglückte Engagement in Italien ist eingepriesen.

Immer noch glauben einige Anleger, dass nach Pressekonferenzen Überraschungen möglich sind. Von wegen! Da wissen zu viele Leute bereits vorher Bescheid.

Ich habe die Reaktion der Börse heute eher erwartet.

börse-wie
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Swisscom

Also ich sehe das Ganze Positiv, weil ich allen Swisscomzweiflern auch mal ein häppchen schadenfreude gönnen mag das sie recht haben. So jetzt habe ich genug Balsam für die Sele verteilt, nun zu den Fakten. Die Abschreibung wird sicher auf die laufende Rechnung genommen, und auf Konzern Ebene wird dies sicher keinen einflus auf den Cf ond das EBITDA haben, die Swisscom wird sicher an ihrer Dividende festhalten resp sie noch um 1.- steigern auf s.Fr22.- Und als der Euro fiel von 1,5 auf 1.- resp jetzt zu 1.23 ist ja auch schon ein rechter verlust, wobei sie natürlich diese Fastweb in Euro rechnen und da sieht es anders aus in der Bilanz. Und was denkt ihr wie wird wohl die Rechnungslegung inbezug auf den Goodwil aussehen ( sagen wir mal in zwei bis drei jahren) nach der Finanzkriese. Da wird sicher bei allen Gesellschaften der Goodwil auf 0 abgeschrieben werden müssen ( vermute mal sogar das die auch im US GAAP standart sein wird) da ist halt die Swisscom schon vorher bereit. Und wie sieht es mit dem Geschäft aus wenn Swisscom dies auf Fastweb abschreiben muss? was machen andere Firmen wo nicht soviel Kapital im Rücken haben? das ist ja sicher ein vorteil für die Swisscom. Und wenn ich schaue wie viele Aktien hier im Board diskutiert werden wo bei so einem Abschreiber Pleite wären vermutlich an die 90% der hier Diskutierten Firmen. Aber es steht ja jedem frei ob er/sie Swisscom kaufen wil oder nicht.

Zyndicate
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Bern (awp/sda) - Der

Bern (awp/sda) - Der Milliardenabschreiber der Swisscom auf ihre italienische Tochter Fastweb beschäftigt auch die Politik: Die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Ständerates (KVF) verlangt einen Bericht der Verwaltung über die Konsequenzen für künftige Auslandengagements der Swisscom.


Die Kommission empfing die Spitzen der Swisscom und die zuständigen Vertreter der Verwaltung zu einer Aussprache, wie sie am Mittwoch mitteilte. Nach einer "intensiven" Diskussion zum Engagement von Swisscom bei Fastweb habe die Kommission einen Bericht für ihre Märzsitzung verlangt.


Die Swisscom hatte im Dezember mitgeteilt, dass die italienische Breitbandtochter Fastweb ihren Gewinn um 1,2 Mrd CHF in die Tiefe reisst. Die Swisscom hatte für den Kauf von Fastweb vor vier Jahren umgerechnet 4,6 Mrd CHF investiert.


Heute bleibe davon zusammen mit den ordentlichen jährlichen Abschreibungen nur noch 2,9 Mrd EUR übrig, schrieb Swisscom. Dies sei eine Wertminderung von 35% seit der Übernahme. Nach Abzug von Steuereffekten reisse der Milliardenabschreiber den Reingewinn der Swisscom um 1,2 Mrd CHF nach unten. Der Milliardenabschreiber befeuerte die Debatte über die Auslandgeschäfte der Swisscom.


Quelle: www.nzz.ch

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Zyndicate
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Bern (awp) - Die Swisscom hat

Bern (awp) - Die Swisscom hat mit den Industriebetrieben von Bellinzona (AMB) eine Vereinbarung zum gemeinschaftlichen Bau eines Glasfasernetzes im Grossraum Bellinzona abgeschlossen. Für das Netz, welches bis in die Wohnungen und die Geschäfte geht, werden insgesamt 47 Mio CHF investiert, wie die Telekomanbieterin am Montag mitteilt. 60% dieser Kosten übernimmt Swisscom, 40% AMB.


Swisscom hat mit dem Netzausbau in Bellinzona bereits im September 2011 begonnen, die AMB bauen bereits seit 2010.


Quelle: www.nzz.ch

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Lorenz
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Falls hier jemand etwas gut

Falls hier jemand etwas gut über Swisscom Bescheid weiss bin ich froh um einen Rat.

Falls man die kauft, sollte man noch vor den BMK-Zahlen (15.2.12) rein oder eher danach? Kommt der Kurs ev. noch etwas zurück? Ich bin bei dem Titel nicht so versiert, da es mich bisher da nicht so inspiriert hat. Nun meint aber meine Frau, die Dvidende wäre schon nicht zu verachten. Ja, schon. Aber kurz vor dieser Zahlung da noch rein könnte ev. zu teuer werden. Ich denke man müsste das schon etwas vorher machen, wenn schon. Wann ist es ideal, falls sie es tut?

Onyx
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Die Dividendenzahlung ist

Die Dividendenzahlung ist üblicherweise erst Ende April, geht also noch fast 3 Monate. Danach wird ex-Dividende gehandelt und das Minus ist nahe dem Zahlungsbetrag. Wenn ich sehr nahe am Zahlungstermin bin und kaufen möchte, warte ich überlicherweise bei solchen Aktien bis ex-Dividende um den Ertrag nicht versteuern zu müssen...Kapitalertrag ist ja immer noch steuerfrei wenn man es nicht gewerblich ausübt^^

Swisscom war bisher ein reiner Dividendenzahler ohne grosse Bewegungen nach oben wie unten (ausser TMT-Hype im 2000), langweilig aber stabil mit fast 6% Dividendenrendite. Historisch war die Dividendenrendite tiefer da der Kurs schon länger nicht steigt im Gegensatz zur Dividende.

Die Eidgenossenschaft hat immer noch über 50% und gibt auch eine gewisse Sicherheit, anderseits nimmt es auch die Fantasie einer Übernahme. In der Vergangenheit bis heute hat sich immer eine Pay-out Ratio (Ausschüttungsquote) gehabt von 2/3, offiziell will sie 50% auszahlen aber mindestens soviel wie im Vorjahr. Früher gab es Sonderzahlungen aus Einmaleffekten in Form von Zuteilung von Optionen bei Aktienrückkäufen (Bsp. Gewinn aus Verkauf und billiger Rückkauf des Mobile-Anteiles mit Vodafone). Das waren relativ teure Aktienrückkäufe, oft wurde auch über 2. Handelslinie zurückgekauft. Aktienrückkäufe waren 2002-2006.

Durch die Expansion in Italien und Investitionen ins neue Netz sowie das Bluewin-Fernsehen in der Schweiz ist die Verschuldungslage deutlich höher als vor 10 Jahren, ein gewisses Risiko dass zukünftig weniger Dividende bezahlt wird um die Bilanzstruktur zu verbessern.

Lorenz
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Vielen Dank für deine

Vielen Dank für deine konkreten Angaben. Die Idee, solche Titel nach der Dividendenzahlung zu kaufen, ist natürlich auch attraktiv. Nur hat eben gerade die Dividende gelockt. Nun aber, der Kurs ist doch schon recht angestiegen und noch etwas abwarten finde ich nicht schlecht hier. Zudem muss man schon berücksichtigen, dass die Dividende ja zum Einkommen hinzugerechnet wird und man diese so auch versteuren muss und erst noch das Dividendenloch auszusitzen hat. Wir warten da mal die BMK-Meldung am 15. Feb. ab.

dirk
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Swisscom 2011: Swisscom

Swisscom 2011: Swisscom kämpft gegen Preiserosion - Dividende 22 CHF (AF)
(15.02.2012 / 08:55:00)
 

(Meldung durchgehen erweitert)

Bern (awp) - Der Schweizer Telekomkonzern Swisscom hat ein durchzogenen Jahr hinter sich. Das Unternehmen musste wegen der Wertberichtigung von Fastweb im Dezember aber auch aufgrund laufend sinkender Preise in der Erfolgsrechnung Abstriche machen. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Swisscom mit weiteren Unwägbarkeiten.

Die Swisscom hat im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von 11,47 Mrd CHF erzielt. Dies entspricht einem Minus von 4,3%. Der EBITDA sank um 0,3% auf 4,58 Mrd CHF, wie der Telekomkonzern am Mittwoch mitteilte. Der EBIT ging um 57,1% auf 1,13 Mrd CHF zurück und der Reingewinn verminderte sich um 61,2% auf 694 Mio CHF. Hier wirkte sich die im Dezember kommunizierte Wertberichtigung von 1,3 Mrd EUR auf der Beteiligung an Fastweb negativ aus.

Mit dem Zahlenset hat der Blaue Riese die Markterwartungen mit Ausnahme des Reingewinns mehr oder weniger getroffen. Das Resultat entspricht zudem der von Swisscom abgegebenen Guidance für 2011.

Die Aktionäre sollen für 2011 in den Genuss einer höheren Dividende kommen. Vorgeschlagen sind 22 CHF pro Aktie und damit 1 CHF mehr als im Vorjahr.

PREISEROSION VON 508 MIO CHF

Der Telekomanbieter hat vor allem mit einer starken Preiserosion im Schweizer Markt zu kämpfen. Swisscom beziffert die Preiserosion auf 508 Mio CHF. Das Kunden- und Volumenwachstum von 404 Mio CHF konnte diesen Effekt nicht komplett kompensieren.

Gestiegen sind hingegen die Investitionen in die Schweizer Infrastruktur um 17,2% auf 1,54 Mrd CHF. Als Grund wird vor allem der Ausbau der Breitbandnetze aufgeführt. Der Personalbestand hat sich 2011 ebenfalls vergrössert: Swisscom hat im vergangenen Geschäftsjahr 564 Stellen in der Schweiz geschaffen. Dies wegen dem Ausbau der Serviceleistungen und Firmenkäufen. Der gesamte Personalbestand beträgt 16'628 Stellen.

Im Kerngeschäft Mobilfunktelefonie hat Swisscom 2011 den Kundenstamm um 3,8% auf 6 Mio vergrössert. Der Telekomkonzern verkaufte 1,5 Mio Handys (+5,7%), wovon 60% Smartphones waren. Der hohe Anteil an Smartphones habe zu einer Erhöhung der Gerätesubvention geführt und zu einer Verdoppelung des mobilen Datenverkehrs. Der Preis pro Megabyte sank binnen Jahresfrist um 40%. Der Umsatz mit mobiler Datenübertragung stieg im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 11,5% auf 485 Mio CHF. Der durchschnittliche monatliche Umsatz pro Mobilfunkkunde sank wegen Preissenkungen und neuen Tarifmodellen um 4,1% auf 47 CHF.

Die italienische Tochter Fastweb büsste im Nettoumsatz in lokaler Währung 7,1% auf 1,75 Mrd EUR ein. Der Umsatz von Swisscom ohne Fastweb sank um 1,1% auf 9,33 Mrd CHF, wie es weiter hiess. Aufgrund starker Konkurrenz seien die Preise weiter unter starken Druck.

Der Operating Free Cash Flow der Swisscom sank um 17,7% auf 2,07 Mrd CHF.

2012: PREISDRUCK WIRD UMSATZ BELASTEN

Im laufenden Geschäftsjahr 2012 rechnet der Telekomkonzern mit einem gegenüber 2011 leicht tieferen Nettoumsatz von 11,4 Mrd CHF; dies basierend auf einem durchschnittlichen Wechselkurs von 1,23 CHF zum Euro. Der EBITDA wird auf 4,4 Mrd CHF erwartet. Die anhaltende Preiserosion lasse sich voraussichtlich nicht vollständig mit Kundenwachstum und Umsätzen aus neuen Geschäften kompensieren, so die Einschätzung.

Bei Erreichen der Ziele für 2012 plane Swisscom, der Generalversammlung 2013 trotz der zusätzlichen Ausgaben für die Mobilfunkfrequenzen erneut eine Dividende von 22 CHF pro Aktie zu beantragen.

Für Fastweb rechnet das Management mit einem stabilen Umsatz von 1,6 Mrd EUR. Den EBITDA von Fastweb sieht die Swisscom im Vergleich zu 2011 leicht höher und die geplanten Investitionen leicht tiefer.

Im Konzern insgesamt plant die Swisscom im laufenden Jahr höhere Investitionen im Umfang von 2,2 Mrd CHF. Davon würden CHF 1,7 Mrd im Schweizer Geschäft investiert.

Zudem gab Swisscom eine Änderung im Verwaltungsrat bekannt: An der kommenden Generalversammlung von 4. April wird Barbara Frei zur Neuwahl vorgeschlagen. Die 41-jährige ist Länderverantwortliche von ABB in Italien. Sie soll Othmar Vock ablösen, der nicht mehr zur Wiederwahl antritt.

mf/gab

Elias
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von Elisabeth Rizzi -

«Festnetz-Telefonierer werden Exoten»von Elisabeth Rizzi - Schlechtes Jahr für Swisscom – auch wegen Fastweb. Trotzdem würde Swisscom-CEO Carsten Schloter die Firma erneut kaufen.  Und: Festnetztelefonierer werden bald zu den Exoten gehören. http://www.20min.ch/finance/news/story/-Festnetz-Telefonierer-werden-Exo...

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Zyndicate
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Bern (awp/sda) - Swisscom,

Bern (awp/sda) - Swisscom, Sunrise und Orange zeigen sich mit dem Ergebnis der Mobilfunkauktion zufrieden. Man habe das bekommen, was man gewollt habe, erklärten alle drei Telekomunternehmen am Donnerstag.


Im Vergleich zu heute werde der Swisscom künftig doppelt so viel Frequenzspektrum zur Verfügung stehen, schrieb die Nummer eins der Branche in einem Communiqué. Der Swisscom sei es gelungen, gut 42% der für den Mobilfunk verfügbaren Frequenzbänder zu ersteigern.


Insgesamt hat sich der "Blaue Riese" ein Frequenzspektrum von 255 Megahertz gesichert. Das ist deutlich mehr als bisher (93,8 MHz). Sunrise und Orange haben je 160 MHz erhalten. Derzeit verfügt Orange über ein Frequenzspektrum von 99,4 MHz und Sunrise über 96,2 MHz.


SUNRISE ZAHLT AM MEISTEN


Obwohl die Swisscom das grösste Frequenzspektrum erworben hat, bezahlt sie mit 359,8 Mio CHF deutlich weniger als Sunrise, das mit 481,7 Mio CHF am meisten Geld auf den Tisch legt. Orange überweist mit 154,7 Mio CHF am wenigsten. Die Unterschiede hängen von den Geboten der drei Konzerne für die einzelnen Frequenzpakete ab, die sie erwerben wollten.


Begehrt waren unter anderem die Frequenzen (800 MHz Band), die nach dem Abschalten des von Fernsehsendemasten verbreiteten analogen TVs frei wurden und diejenigen im 900 MHz Band. Diese bieten eine grosse Reichweite und ermöglichen einen guten Empfang auch im Keller.


Damit sind sie für die Abdeckung auf dem Land besonders geeignet. Höhere Frequenzen bieten sich dank höheren Übertragungsgeschwindigkeiten grundsätzlich vor allem in Ballungszentren an.


AUSBAU DES HANDYNETZES


"Wir haben das bekommen, was wir wollten und das verteidigt, was wir haben", sagte Sunrise-Sprecher Michael Burkhardt auf Anfrage. Sunrise habe fast 40% der wertvollen tiefen Frequenzbänder erworben.


Orange habe dagegen den Fokus auf die 1,8 Gigahertz und 2,1 GHz-Frequenzen gelegt. Der Grund dafür sei, dass das heutige Orange-Netz bereits grösstenteils diese Frequenzen benutze und aufgrund der dichteren Netzbauweise deutlich grössere Übertragungskapazitäten biete.


Dies war für Orange wichtig angesichts des durch Alleskönnerhandys und Tabletcomputer massiv gestiegenen Datenvolumens. Die Swisscom kaufte fast in allen Frequenzbändern dazu.


Mit den gekauften Frequenzen wollen alle drei Telekomunternehmen ihr Mobilfunknetz bei Geschwindigkeit und Kapazität ausbauen. Alle drei planen die Einführung der neuen Mobilfunkgeneration LTE (Long Term Evolution), die viel höhere Übertragungsgeschwindigkeiten bietet.


Quelle: www.nzz.ch

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dirk
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......habe mir heute zu 361

......habe mir heute zu 361 Fränkli welche ins Nest gelegt.....auf eine kleine Erholung und ne saftige Dividende......

Zyndicate
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Zürich (awp) - Der

Zürich (awp) - Der Telekomkonzern Swisscom legt die beiden Tochterunternehmen Axept und Webcall zusammen. Der Zusammenschluss habe keine Auswirkungen auf die Arbeitsplätze, wie die Swisscom am Montag mitteilte.


Zusammen könne man am Markt stärker auftreten und den Kunden die Lösungen noch gezielter aus einer Hand anbieten, so Axept-CEO Daniel Staehelin in der Mitteilung. Staehelin ist Geschäftsführer der neu zusammengeführten Organisation.


Quelle: www.nzz.ch

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Zyndicate
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Swisscom übernimmt mit Datasport Anbieter um Bereich Grossveranstaltungen
 

Bern (awp) - Der Telekomkonzern Swisscom übernimmt rückwirkend per 1. März 2012 die Datasport. Mit dem Erwerb des Dienstleisters für Breiten- und Massensportveranstaltungen würden die Dienstleistungen bei Grossveranstaltungen erweitert, teilte Swisscom am Donnerstag mit. Zum Kaufpreis der Firma mit 21 Vollzeit- und 67 Teilzeitbeschäftigten wurde Stillschweigen vereinbart.


Datasport soll als eigenständige Firma und Marke weiterbestehen. Das Unternehmen betreut jährlich über 300 Veranstaltungen und ist als Dienstleister zuständig für Datenmanagement, Teilnehmerverwaltung, Inkasso, Zeitmessung, Ergebnisdienst, Speaker- und Informationssysteme sowie die Informationsverbreitung.


Swisscom sieht sich mit dieser Übernahme neu als Anbieter von kompletten Dienstleistungen für Events.


Quelle: www.nzz.ch

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Selector
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Dazu las ich noch das Folgende was unten steht. Mir ist nicht ganz klar, ob es sich dabei um eine Rechtfertigung, Entschuldigung oder Motvation handeln soll:

 

18-03-2012 18:29  SoZ/Swisscom-VRP: Verkaufen Fastweb nicht - Erwarten keine weiteren Abschreiber
Name Letzter Veränderung
SWISSCOM N    363.80  2.30 (0.64 Wacko


Zürich (awp) - Die Swisscom will ihre italienische Problemtochter Fastweb behalten. "Ich bin klar der Meinung, dass wir Fastweb nicht verkaufen sollten", erklärte Swisscom-Verwaltungsratspräsident Hansueli Loosli im Interview mit der "Sonntagszeitung" (Ausgabe vom 18.03.2012). Der Abschreiber in Milliardenhöhe, den die Swisscom wegen Fastweb im vergangenen Geschäftsjahr vornehmen musste, sei eine Momentaufnahme. Der gesamte Verwaltungsrat glaube zu 100% an Fastweb.


Entscheidend sei die weitere Entwicklung des Unternehmens, so Loosli weiter. In diesem Jahr sollte der bereinigte Umsatz von Fastweb weitgehend stabil bleiben und das Betriebsergebnis leicht steigen. "Die Massnahmen, die wir eingeleitet haben, tragen Früchte." Mittelfristig rechnet Loosli daher für die italienische Tochter mit einem jährlichen Umsatzanstieg von 2,5%.


Der Verwaltungsratspräsident geht zudem nicht von weiteren Abschreibern aus. "Das Unternehmen arbeitet gut, viele der Probleme sind länderspezifisch." Ausserdem verfüge Fastweb in den grossen Städten Italiens über eine ausgezeichnete Glasfaser-Infrastruktur. Auch ein Verkauf dieser Infrastruktur sei kein Thema.


Der VR stehe zu 100% hinter CEO Carsten Schloter. Der Fastweb-Abschreiber sei kein Grund für einen Rücktritt, meint Loosli.


Weitere Engagements im Ausland stünden bis auf weiteres aber nicht zur Debatte, das Inlandgeschäft habe Priorität. Grosse Chancen sieht der Präsident im Bereich der Automatisierung. "Fernsehen, Telefonie und Computer werden weiter zusammenwachsen, dank eines weiteren Netzausbaus wird es neue Anwendungen geben." Auch im Datengeschäft, in der Informatik und im TV-Geschäft lege die Swisscom zu.


Im laufenden Geschäftsjahr sei der Konzern gut unterwegs. "Wenn wir die Augen offen halten und weitere Innovationen bringen, dann werden wir unsere Ziele für 2012 erreichen", sagte der VRP.


Die Preise für Internet und fürs Telefonieren dürften gemäss Loosli jedoch jährlich um vier bis fünf Prozent sinken. Sowohl das Telefonieren im Festnetz, der Mobilfunk als auch das Internet würden günstiger. "Das wird so weitergehen." Die Swisscom müsse ihre Effizienz steigern, wobei ein Stellenabbau nicht vorgesehen sei. Die Kosten müssten aber jährlich um einen zweistelligen Millionenbetrag sinken, damit das Betriebsergebnis auch künftig gehalten werden könne.


mk

 

 

 

 

Pandora101
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Ich habe mal ne Frage zu GV

Ich habe mal ne Frage zu GV am 4.4.2012. Die soll ja um 14.30 beginnen, jedoch schreiben die in der Eintrittskarte man solle möglichst vor 14.00 das Stimmmaterial validieren....

Ich werds wohl erst um 17.30 im Hallenstadion sein können, komme ich dann trotzdem noch rein? Auf die Abstimmungen gebe ich sowieso einen schei##, da der Bund noch immer über 50% der Aktien hält. Also kann man sich die Abstimmung sowieso sparen....

Lassen die mich also auch noch um 17.30 rein und komm ich da rechtzeitig zum Apéro?


geldsack
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Klar,

bis dahin noch Unmengen vertelefonieren, dann warten die mit dem Apero sogar auf Dich! I-m so happy

Pandora101
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Super! Besten Dank für die

Super! Besten Dank für die Info.

PS: Benutze einen kleinen unbekannte Telefonfirma für mein Handy, dass übers Sunrisenetz geht, desshalb habe ich keinen Einfluss auf den Konzernumsatz der Swisscom :bored:


suchender
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Warum bist du überhaupt

Warum bist du überhaupt Swisscom-Aktionär? Wegen dem Apero ??? Wenn ja, würden sich für mich alle weiteren Fragen erübrigen.

Pandora101
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Meine Investment Strategie

Meine Investment Strategie richtet sich nach meinem Lebenstil des Homo-Ökonomikus. Dieser zeichnet sich durch möglichst wenig Arbeit,  bei maximalem Ertrag aus:biggrin:

Denke mal ausser den SNB Aktien bieten die Swisscom Aktien eine der grössten Sicherheiten unter den Schweizer Aktien. Bei meinem Kaufpreis von 296.- und einer Dividende von fast 7.5% ist das Risiko-Rendite Potential das beste was ich finden konnte.

Wer nochmehr Sicherheit haben will, der muss wohl SNB Aktien kaufen, also quasi eine Obligation mit ungeschränkter Laufzeit und ca. 1.5% Rendite. Diese Aktie bietet eine höhere Sicherheit als ein Sparkonto oder Bargeld, da selbst bei einer 100% Geldentwertung die SNB Immobilien besitz Wink


Zyndicate
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Zürich (awp) - Der

Zürich (awp) - Der Branchenprimus im Schweizer Telekommarkt Swisscom steht vor grossen Umwälzungen. Mit dem Aufbau des Glasfasernetzes und der Installation des neuen Funkstandards LTE kommen grosse Investitionsausgaben auf das Unternehmen zu, was auch die Dividendenpolitik tangiert. Alleine im LTE-Bereich rechnet Swisscom für die nächsten Jahre mit Investitionen im Umfang von mehreren hundert Millionen Franken. "Deshalb kann man in diesem Zeitraum nicht von grossen Dividendenerhöhungen ausgehen", sagt Finanzchef Ueli Dietiker im Gespräch mit AWP. Gleichzeitig sinkt das Preisniveau der Angebote stetig, was den Konzern zu Sparübungen zwingt.


Den Rotstift muss Swisscom auch bei Fastweb ansetzen. Von Entlassungen sieht das Management aber vorerst ab: "Wir versuchen, andere Lösungen zu finden, um die für 2013 anvisierte Kostenreduktion von 120 Mio EUR gegenüber 2011 zu erreichen", erläutert Dietiker. Die italienische Tochter soll aber in den kommenden Jahren wieder wachsen. Einen zusätzlichen Abschreiber auf das Tochterunternehmen schliesst der Finanzchef aus.


Quelle: www.nzz.ch

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Zyndicate
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Swisscom unterzeichnet definitiven Vertrag für Glasfasernetz in Lausanne

 


Zürich (awp) - Der Telekom-Konzern Swisscom und die Services industriels de Lausanne haben einen definitiven Vertrag über den Bau eines gemeinsamen Glasfasernetzes in Lausanne unterzeichnet. Dabei sollen Glasfaser-Leitungen bis in die Wohnungen und Geschäfte verlegt werden. Es handle sich um den ersten FTTH-Kooperationsvertrag (Fibre to the Home) zwischen einem Kabelnetzbetreiber und Swisscom, teilte der Telekom-Konzern am Mittwoch mit. Dem endgültigen Kooperationsvertrag sei 2009 eine Absichtserklärung vorausgegangen.


Für den Bau und Betrieb des Netzes wird die Stadt Lausanne laut Mitteilung eine eigene Gesellschaft gründen. Die Citycable-Dienste werden auch weiterhin von den Industriediensten Lausanne bereitgestellt. Bis zum Jahr 2017 sollen sämtliche Gebäude der Stadt Lausanne an das schnelle Glasfasernetz angeschlossen werden. Das gesamte Projekt müsse noch vom Lausanner Gemeinderat genehmigt werden, heisst es weiter.


Eigentümerin des neuen Netzes werde eine von der Stadt Lausanne gegründete Gesellschaft sein, die sich zu 100% in deren Besitz befinden wird. Die Partnerschaft sehe vor, dass 50% des von Swisscom gebauten Netzes an die Gesellschaft übergehe. Dieser Transfer werde bis Ende 2017 erfolgen, so die Mitteilung.


Die neue Gesellschaft werde Eigentümerin des gemeinschaftlich gebauten Netzes in den Zonen Chailly, Ouchy, St-François und Vernand. Swisscom werde als Netzeigentümerin für die Zonen Bergières, Chalet-à-Gobet, Maladière und Sallaz zuständig sein. Die Partner gewährten sich gegenseitig für mindestens 70 Jahre ein unwiderrufliches Nutzungsrecht für die Glasfasern in den Gebieten des jeweils anderen Eigentümers, heisst es weiter.


Die Eckpunkte der Partnerschaft seien der Wettbewerbskommission (Weko) vorgelegt worden, welche prinzipiell keinen Widerspruch erhoben habe.


Quelle: www.nzz.ch


 

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Zyndicate
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Swisscom plant Beteiligung von 75% an Telecom Liechtenstein

 


Zürich (awp) - Der Telekomkonzern Swisscom will 75% der Aktien der Telecom Liechtenstein übernehmen. Swisscom und das Fürstentum Liechtenstein hätten eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet, teilte der Schweizer Konzern am Dienstag mit. Das Liechtensteiner Parlament werde gegen Ende Jahr über die für die Übernahme notwendigen gesetzlichen Anpassungen entscheiden. Die Übernahmeverträge sollen dann bis Ende 2012 unterzeichnet werden.


Swisscom plant den Angaben zufolge, das Telekommunikationsgeschäft und die heute noch bei den Liechtensteinischen Kraftwerken angesiedelte Telekom-Infrastruktur zu übernehmen und durch die Swisscom (Schweiz) AG zu führen. Nicht übernommen werden sollen hingegen die Kabelnetzaktivitäten von Telecom Liechtenstein und die schweizerische Tochter Deep AG.


Die Swisscom verfügt heute über eine Mobilfunkkonzession in Liechtenstein und war dort bereits früher im lokalen Festnetzgeschäft tätig, hatte dieses jedoch 2003 an Liechtenstein veräussert, wie es weiter heisst. Im Angebot von Liechtenstein sehe man nun Chancen, Know-how und Erfahrung einzubringen und neue Kunden zu gewinnen, heisst es. Mit der Übernahme verpflichte sich Swisscom zu einer "langjährigen und nachhaltigen Investition". Der Bundesrat sieht das Vorhaben gemäss Mitteilung im Einklang mit den strategischen Zielen des Bundes als Mehrheitsaktionär von Swisscom.


Quelle: www.nzz.ch

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Elias
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Dividendenerhöhung bei Swisscom kein Thema mehr

Eine der Hauptattraktionen der Namenaktien von Swisscom ist die vergleichsweise hohe Dividendenrendite. Auch für das Geschäftsjahr 2012 winkt den Aktionärinnen und Aktionären wieder eine Dividende von 22 Franken pro Titel. Davon lässt sich auf dem aktuellen Kursniveau eine Dividendenrendite von 5,8 Prozent ableiten.

Viele Analysten werden allerdings für die Jahre danach über die Bücher gehen müssen, gingen sie bisher doch von einer kontinuierlichen Anhebung der Dividende aus. Denn eine Rückmeldung von Nomura von einer mehrtägigen Road-Show mit Firmenverantwortlichen in Asien fällt diesbezüglich recht ernüchternd aus: CFO Mario Rossi und der IR-Verantwortliche Bart Morselt rechtfertigten ihre Investitionspläne und liessen durchblicken, dass der Investitionsbedarf auch in den kommenden Jahren hoch bleiben werde.

Aufgrund der geplanten Investitionen ist über die kommenden Jahre bestenfalls eine stabile Dividende zu erwarten. Ich könnte mir vorstellen, dass die Rückmeldung von Nomura den einen oder anderen Analysten hellhörig werden lässt und es zu einer Überarbeitung der aus heutiger Sicht zu ambitiösen Dividendenprognosen kommen wird. http://www.cash.ch/news/topnews/abb_muss_beim_ausblick_zurueckkrebsen-12...

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Computerpanne legt über 10'000 Angestellte lahm

Tausende kantonale Angestellte konnten am Montag nicht oder kaum arbeiten. Die Swisscom hatte bei Wartungsarbeiten das Netz der Verwaltung lahmgelegt und muss für den Schaden haften. http://www.nzz.ch/aktuell/zuerich/stadt_region/computerpanne-legt-kanton...

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Preiserosion drückt auf den Gewinn von Swisscom

 
Swisscom verpasst sowohl beim Umsatz als auch beim Reingewinn die Vorgaben der Analysten. Für den Telekommunikationskonzern gibt es für diese Enttäuschung zwei Gründe.

Im ersten Quartal 2013 verdiente Swisscom 390 Millionen Franken. Das entspricht gegenüber der Vorjahresperiode einem Minus von 12,4 Prozent. Der Umsatz lag bei 2,734 Milliarden Franken.


Mit den Zahlen hat Swisscom die Markterwartungen verfehlt. Analysten hatten im Vorfeld mit einem Umsatz von durchschnittlich (AWP-Konsens) 2'794 Mio CHF gerechnet. Der EBITDA schätzten sie auf 1'085 Mio und der EBIT auf 597 Mio CHF. Beim Reingewinn nach Minderheiten rechneten die Marktexperten mit 423 Mio CHF.


Der Nettoumsatz der italienischen Tochtergesellschaft Fastweb sank um 5,9% auf 398 Mio EUR. Der Umsatz von Swisscom ohne Fastweb reduzierte sich um 1,8% auf 2'041 Mio CHF.


Begründet wird das tiefere Ergebnis primär mit der Preiserosion sowie mit saisonalen Effekten, die die Erfolgszahlen belasteten.


Swisscom hält an Ausblick fest


Zusammen mit der Publikation des Quartalsabschlusses bekräftigt die Gruppe ihren Ausblick für das Gesamtjahr. So rechnet Swisscom im 2013 weiterhin mit einem Nettoumsatz von 11,3 Mrd CHF bei einem Wechselkurs von 1,23 CHF pro Euro. Der EBITDA wird ebenfalls unverändert auf mindestens 4,25 Mrd CHF erwartet.


Bei Erreichen der Ziele für 2013 plant Swisscom weiterhin, der Generalversammlung 2014 eine unveränderte Dividende von 22 CHF pro Aktie zu beantragen.


Die Investitionen für das laufende Geschäftsjahr werden nach wie vor bei 2,4 Mrd CHF gesehen.


AWP

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Swisscom in der Roaming-Falle

Die gute Nachricht vorweg: Telefonieren wird in Zukunft günstiger, auch für die Aktionäre der Swisscom. Der äussere Anlass dürfte Letzteren allerdings so gar nicht in den Kram passen. Denn in der Europäischen Union nimmt sich die Politik den noch immer exzessiv hohen Roaming-Gebühren an.

Einem Kommentar der Berenberg Bank entnehme ich, dass diese Gebühren in den vergangenen fünf Jahren von ursprünglich 0,46 auf 0,29 Euro die Minute geschmolzen sind. Ab diesem Juli ist eine Reduktion auf 0,24 Euro und auf einen Zeithorizont von einem Jahr eine weitere Anpassung auf 0,19 Euro die Minute vorgesehen.

Auf politischer Ebene gibt es nun allerdings Anstrengungen, die schrittweise vorgesehenen Anpassungen zu beschleunigen. Schon in wenigen Wochen soll ein entsprechendes Gesetz verabschiedet werden und voraussichtlich ab dem kommenden Frühjahr seine Gültigkeit erhalten. Auf längere Sicht sollen die auf Mobilfunkgesprächen aus dem Ausland erhobenen Roaming-Gebühren sogar ganz wegfallen, so lautet die Forderung aus der Politik.

Dass die Roaming-Gebühren in der Kritik stehen, ist nicht neu. Allerdings beschränkt sich diese nicht mehr länger nur auf Mobilfunkgespräche. Mittlerweile kritisieren Politiker auch die hohen Gebühren für Textnachrichten und den mobilen Datenverkehr.

Der Berenberg Bank zufolge sind Roaming-Gebühren bei den europäischen Telekommunikationsunternehmen für durchschnittlich 5 bis 6 Prozent der Mobilfunkerträge verantwortlich. Aufgrund ihres hochmargigen Charakters tragen sie sogar 9 bis 10 Prozent zum EBITDA bei.

Ähnlich verhält es sich möglicherweise auch bei Swisscom. Erst vor Monatsfrist veröffentlichte der in Bern beheimatete Telekommunikationskonzern ein enttäuschendes Quartalsergebnis. Nicht nur beim Umsatz, auch auf den Stufen EBITDA, EBIT und Reingewinn wurden die Konsensschätzungen ziemlich deutlich verfehlt.

Neben der im Jahresvergleich geringeren Anzahl Werktage und höher als befürchteten Vorabinvestitionen für das neue Mobilfunkangebot Infinity hatte das ehemalige Monopolunternehmen in den ersten drei Monaten mit rückläufigen Roaming-Gebühren zu kämpfen.

Sollte sich dieser Trend im laufenden Quartal bestätigen, wären die anlässlich der Ergebnisveröffentlichung von Anfang Mai bekräftigten firmeneigenen Jahresprognosen eines EBITDA von mindestens 4,25 Milliarden Franken bei einem Umsatz von 11,3 Milliarden Franken in Frage zu stellen.

Spuren werden die rückläufigen Roaming-Gebühren spätestens ab dem kommenden Jahr in der Ergebnisentwicklung von Swisscom hinterlassen. Unabhängig davon, ob der politische Vorstoss in der Europäischen Union erfolgreich ist oder nicht, werden die Auswirkungen rückläufiger Roaming-Gebühren in Analystenkreisen noch immer völlig verkannt.

http://www.cash.ch/news/top_news/swisscom_in_der_roamingfalle-3071247-771

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Wie die Swisscom von der NSA-Affäre profitieren kann

Die Schweiz ist fürs Horten von ausländischem Geld bekannt. Nun, da das Bankgeheimnis bröckelt, setzt sie auch auf das Horten von Daten – und profitiert dabei von einem weltweiten Trend: Immer mehr Unternehmen lagern ihre Datenverarbeitung und -speicherung in sogenannte Clouds aus. Das Internet macht es möglich.

Schweizer Anbieter wie die Swisscom (SCMN 403.7 0.55%) sind ganz vorne dabei in diesem Geschäft, wobei der grösste Teil von US-Konzernen beherrscht wird. Diese haben aber ein Problem, wie die aktuelle Diskussion über die Methoden des US-Geheimdiensts NSA zeigt: Sie unterstehen dem «Patriot Act» – einem US-Gesetz, das nach den Anschlägen vom 11. September 2001 erlassen wurde. Es erlaubt Geheimdiensten das Abhören von Telefonaten und das Schnüffeln in Daten.In der Schweiz hingegen dürfen die Behörden erst nach einem Gerichtsbeschluss tätig werden. Dies könnte sich nun zum grossen Vorteil für die Datenspeicher-Branche erweisen. Franco Monti, Telecomexperte bei der Beratungsfirma Deloitte, ist überzeugt: «Dieser Aspekt wird an Bedeutung gewinnen.» Zwar sei die Problematik des «Patriot Act» schon bisher bekannt gewesen. Doch jetzt werde klar, dass das Schnüffeln im grossen Stil passiere.

«Es hilft der Reputation»

«Das sind Good News für die Schweiz», sagt Monti mit Blick auf die hiesigen Cloud-Anbieter. Bereits heute weist die Schweiz in Europa hinter Irland die zweithöchste Rechenzentrumsdichte pro Einwohner aus. Ausschlaggebend für diese Position sind nebst dem Datenschutz sowie den guten Internet- und Stromverbindungen die politische Stabilität, Diskretion, Zuverlässigkeit und das hohe Vertrauen, das die Schweiz im Ausland geniesst. Die Branche baut also auf dieselben Vorteile wie der Finanzplatz.

«Wir betreiben das Datengeschäft wie Private Banker», sagt Franz Grüter, CEO und Verwaltungsratspräsident von Green.ch. Er sieht die Rechenzentren als riesige Tresore mit vielen Safes. Einige Firmen würden die Daten gar in ehemaligen Armeebunkern speichern. Das sei von der Erschliessung mit Glasfaser und Strom her zwar nicht ideal, findet Grüter. «Aber es tönt gut und hilft der Reputation.»

Auch Swisscom-Sprecher Carsten Roetz sieht in der Bankermentalität und dem Datenschutz gewichtige Standortvorteile. Die Diskussion um die NSA werde wohl dazu führen, dass die Sensibilität der Unternehmen betreffend den Schutz ihrer Daten nochmals steige. Dieser sei den Firmenkunden aber schon bisher wichtig gewesen.

Entsprechend wirbt die Swisscom auch für ihre Dienste. Eine spezielle Marketingaktion als Folge der NSA-Debatte ist allerdings nicht geplant. Franz Grüter von Green.ch hingegen will «diese Botschaft jetzt noch intensivieren». Und er beabsichtigt, im aargauischen Lupfig schon bald ein weiteres Rechenzentrum zu bauen. Auch der Anwaltsverband denkt über einen eigenen, abhörsicheren Server nach – etwa in einem Gotthardbunker, wie die «NZZ am Sonntag» berichtete. Und die Swisscom investiert in Bern 100 Millionen Franken in ein neues Rechenzentrum, das im nächsten Jahr in Betrieb gehen soll. «Die Swisscom hat beste Karten in diesem stark wachsenden Geschäft», sagt Deloitte-Experte Franco Monti.

Zugriff am Gesetz vorbei?

Aber sind die Daten in der Schweiz wirklich besser geschützt vor den Behörden als etwa in den USA? Oder greifen die Geheimdienste – auch ohne gesetzliche Ermächtigung – über geheime Schnittstellen in der Hardware zu, wie der IT-Sicherheitsverantwortliche des Bundes vermutet (siehe rechts)? «Vollständig ausschliessen kann man trotz aller Sorgfalt technisch nichts», sagt Swisscom-Sprecher Roetz. «Aber die Datenströme würden uns wohl auffallen.»

Eine Gefahr sieht Franz Grüter von Green.ch auch in den geplanten Lockerungen für die Schweizer Behörden. Diese sollen künftig auch mit Trojanern arbeiten dürfen. «Damit verglichen ist der Fichenskandal vor gut 20 Jahren Pipifax», ärgert sich der IT-Unternehmer, der gleichzeitig Luzerner SVP-Kantonalpräsident ist. «Wir würden dagegen das Referendum ergreifen.»

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/Wie-die-Swisscom-von-der-NSAAffae...

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