Swissquote

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03.05.2007 11:34
#1
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Swissquote

Ist heute ja extrem volatil, gibt es da irgendwelche News, die ich verpasst habe?

Schlusskurs: 578.-

Heute bei 580.50 gestartet, dann runter bis 533, jetzt 547.50...

Ich beobachte den Titel schon lange, eventuell wäre dies ein Punkt zum Einsteigen, aber nur, wenn ich weiss, warum der Kurs zusammengebrochen ist.

Gruss

fritz

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23.11.2016 08:05
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Swissquote publiziert für 2016 Gewinnwarnung

Die Onlinebank Swissquote hat am Dienstagabend für das Geschäftsjahr 2016 eine Gewinnwarnung ausgesprochen.

Swissquote geht derzeit davon aus, dass der Gesamtertrag nur um 2,5% auf geschätzte 150 Mio CHF ansteigen wird. Damit werde das angestrebte Ertragswachstum von 10% nicht erreicht, schreibt die Bank in einer Mitteilung. Anlässlich der Berichterstattung zum ersten Halbjahr Ende Juli hatte man einen Gesamtertrag von ca. 160 Mio erwartet. Die Vorsteuergewinn-Marge dürfte derweil bei rund 15% liegen, so Swissquote weiter.

Obwohl sich die Märkte seit Mitte Jahr mehr oder weniger stabil entwickelt hätten, habe die generelle Verunsicherung zu einer spürbaren Handelsunlust bei den Swissquote-Kunden geführt, heisst es in der Mitteilung. Als Unsicherheitsfaktoren zählt die Bank etwa das Brexit-Votum in Grossbritannien, die US-Wahlen sowie die politische Situation in der Türkei auf. Die unsichere Marktlage sei zudem von einem ebenfalls schwächeren Handel im eForex-Bereich noch unterstrichen worden.

Dennoch hätten im dritten Quartal des laufenden Jahres die Kundenzahl solide um rund 2'300 und die Depotvermögen um über 1 Mrd CHF zugenommen, so die Mitteilung. Und auch mit Blick in die Zukunft glaubt die Gruppe an das "starke Wachstumspotenzial", das sich ihr bietet. Die Nachfrage nach digitalen Banklösungen sei "sehr stark" und Swissquote als Anbieter von White Label-Lösungen für den Handel von Wertpapieren und Investmentprodukten "sehr gut" positioniert. Ausserdem bilde das ePrivate Banking eine weitere Wachstumsschiene.

Die Geschäftszahlen zum Gesamtjahr 2016 legt Swissquote am 3. März 2017 vor.

(AWP)

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29.07.2016 08:17
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Swissquote macht wieder Gewinn

Die Onlinebank Swissquote hat im ersten Halbjahr 2016 wieder einen Gewinn erzielt. Dieser erreichte 11,1 Millionen Franken nach einem Verlust von 10,6 Millionen Franken im Vorjahr.

Zur Abdeckung von Minussaldi hatten nach dem SNB-Entscheid ausserordentliche Rückstellungen getätigt werden müssen. Der Gesamtertrag konnte in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres um 1,9 Prozent auf 75,4 Millionen Franken gesteigert werden. Der Vorsteuergewinn stieg um 7,3 Prozent auf 12,6 Millionen Franken, wie Swissquote am Freitag mitteilte.

Der Neugeldzufluss belief sich auf 5,2 Milliarden Franken nach 580,2 Millionen Franken im Vorjahressemester beziehungsweise 1,2 Milliarden im Gesamtjahr 2015. Die Zahl der Konten nahm derweil um knapp ein Drittel auf 300'691 zu, während das Depotvermögen Mitte 2015 bei 16,1 Milliarden Franken lag nach 12,0 Milliarden Ende 2015 und 11,5 Milliarden per Juni 2015.

Die Zusammenarbeit mit Postfinance wirkte sich somit erst beim Neugeldzufluss, der Anzahl Konten sowie dem Depotvermögen aus. Weil die Postfinance-Konten erst Mitte Mai transferiert worden seien, sei der Effekt auf den Ertrag hingegen erst "marginal" gewesen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Das Unternehmen hält zudem fest, dass auch ohne den Postfinance-Effekt ein Neugeld-Zuwachs erzielt worden sei: Das organische Plus habe rekordhohe 812,2 Millionen Franken betragen.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Swissquote die Prognosen der Analysten knapp verfehlt. Die Experten der ZKB und der Bank am Bellevue hatten mit einem Reingewinn zwischen 11,4 und 12,0 Millionen Franken sowie einem Gesamtertrag zwischen 76 und 78 Millionen Franken gerechnet.

Für das Gesamtjahr rechnet Swissquote weiterhin mit einem Wachstum des Gesamtertrags von über 10 Prozent, wie es weiter heisst.

(SDA)

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21.04.2016 11:05
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Swissquote verlängert Partnerschaft mit Manchester United
21.04.2016 10:55

Zürich (awp) - Swissquote und der englische Fussballklub Manchester United verlängern ihre Zusammenarbeit. Der Online-Finanzdienstleiter wird demnach weiterhin als Partner des Clubs für Devisen- und Online-Finanzhandel fungieren, wie er am Donnerstag mitteilte.

Genaue Details wurden nicht bekannt gegeben. Swissquote zahlte dem Fussballclub bisher zwischen 2,5 und 3 Mio GBP (3,3 bis 4,0 Mio CHF) pro Jahr für die Zusammenarbeit. Gegenüber AWP sagte eine Sprecherin nun, dass die Kosten um ca. 10% höher seien und damit weiterhin im mittleren einstelligen Millionenbereich lägen.

Im Gegenzug könne die Onlinebank im Rahmen des neuen Vertrags mehr Präsenz im Old-Trafford-Stadium zeigen. Der Markenname werde nun auch auf LED-Banden sowie im Hintergrund bei Interviews nach den Spielen erscheinen.

Zudem wolle man auch vermehrt auf sozialen Medienkanälen zusammenarbeiten und sei dabei mit Manchester United Werbekampagnen zu konzeptionieren. Genauere Angaben zur Umsetzung dieser Kampagnen wollte Swissquote jedoch keine machen. Im Zuge des ersten Sponsoringvertrags Anfangs 2015 wurde bekannt, dass Swissquote die Nutzung der Fandatenbank des Vereins mit rund 120 Mio Kontakten eingeräumt wurde.

Der 1902 gegründete Verein Manchester United ist mit weltweit über 659 Mio Anhängern und einen Umsatz von 515 Mio EUR einer der grössten englischen Fussballklubs.

sta/uh

(AWP)

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04.03.2016 08:14
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Swissquote bricht der Gewinn weg

Beim Online-Broker Swissquote ist das Geschäftsjahr 2015 ganz im Zeichen des Frankenschocks gestanden. Der Reingewinn geht deutlich zurück.

Der Reingewinn ging im Vergleich zum Jahr 2014 deutlich zurück, blieb aber dennoch positiv. Beim Blick nach vorne zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich. Der SNB-Entscheid sei Geschichte und man beurteile die Wachstumsaussichten entsprechend positiv.

Wenn auch knapp positiv, lag der Reingewinn mit seinen 2,1 Mio CHF dennoch um über 90% unter den 23,5 Mio vom Vorjahr, wie Swissquote am Freitag mitteilte. Er wurde massgeblich durch eine ausserordentliche Rückstellung in Höhe von 25 Mio CHF belastet, die Swissquote im Januar 2015 in Folge des SNB-Entscheid vorgenommen hatte.

Mit ihr sollten Kunden-Minussaldi abgedeckt werden, der durch den SNB-Entscheid entstanden waren. Im zweiten Halbjahr konnten weitere Fälle in diesem Zusammenhang abgeschlossen werden und die Rückstellung auf 18,4 Mio reduziert werden, wie es heisst. Der Vorsteuergewinn ging um 13% auf 24,5 Mio CHF zurück.

Den Betriebsertrag beziffert der Online-Broker mit 151,6 Mio CHF. Damit fällt er niedriger aus als von CEO Marc Bürki Ende September noch in Aussicht gestellt. Seinerzeit hatte er nochmals bekräftigt, 2015 einen Umsatz in Höhe von 160 Mio CHF erzielen zu wollen.

Beim Nettoneugeld verzeichnete das Institut einen Zufluss von 1,2 Mrd CHF, verglichen mit 1,08 Mrd im Vorjahr. Die gesamten Depotvermögen beliefen sich per Ende Jahr auf 11,99 Mrd CHF (VJ 11,56 Mrd). Die Zahl der Konten stieg um 4,2% auf 231'327, wobei die Handelskonten um 2,5%, die Sparkonten um 2,9% und die eForex-Konten um 18,4% zulegten.

Der Generalversammlung wird die Zahlung einer unveränderten Dividende von 0,60 CHF pro Aktie vorgeschlagen.

Für das Jahr 2016 peilt Swissquote ein Wachstum von mehr als 10% an, wie es heisst. Die positiven Annahmen begründet das Unternehmen mit den guten operativen Resultaten 2015 und den Verbesserungen innerhalb der Organisation.

(AWP)

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04.09.2015 00:06
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Fragen

Hallo zusammen

Vieleicht kann mir jemand weiterhelfen, ich habe da ein paar Fragen zu Swissquote:

1.) Es beginnt ja bald die Zusammenarbeit mit der Postfinance. Weiss da jemand mehr über diesen Deal und was man da gewinnseitig von dieser Zusammenarbeit erwarten darf?

2.) Ich habe das Gefühl, dass vor allem grosse Investoren wie Anlagefonds und Pensionskassen im Moment am verkaufen sind. Weiss jemand wovor die Angst haben?

3.) Wieso schmiert der Kurs von Swissquote dermassen ab? OK, sie haben einen Verlust gemacht mit den Devisen-Händlern nach dem SNB Entscheid, aber das war ja wirklich einmalig.

4.) Lese ich das richtig aus der Bilanz, dass eigentlich pro Aktie 14 CHF Gewinnrücklagen vorhanden sind. Sind diese in Cash wirklich vorhanden? Gibt ja eine gesunde Grund-Stabilität oder verstehe ich da was falsch?

Ich danke euch herzlich für eure Antworten

28.07.2015 08:19
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Swissquote mit Halbjahresverlust von 10,6 Mio CHF - Keine weitere Rückstellung

28.07.2015 07:59

Zürich (awp) - Die Onlinebank Swissquote hat im ersten Halbjahr 2015 einen Verlust erlitten. Nach der bereits angekündigten ausserordentlichen Rückstellung von 25 Mio CHF zur Abdeckung von Minussaldi bei den vom SNB-Entscheid betroffenen Kunden ergab sich ein Reinergebnis von -10,6 Mio CHF.

Der Gesamtertrag konnte im Vergleich zur Vorjahresperiode um 5,2% auf 74,0 Mio CHF gesteigert werden. Der Vorsteuergewinn sank insbesondere wegen höherer Marketingkosten um 11% auf 11,7 Mio CHF, wie die Bank am Dienstag mitteilte.

Der Neugeldzufluss im ersten Semester wird mit 580,2 Mio CHF angegeben - nach 456,4 Mio im Vorjahressemester bzw. 1'081 Mio im Gesamtjahr 2014. Die Zahl der Konten nahm derweil um 3,7% auf gut 227'223 zu, während das Depotvermögen Mitte 2015 lag bei 11,5 Mrd CHF nach 11,6 Mrd Ende 2014 und 10,8 Mrd per Juni 2014.

Für das Gesamtjahr rechnet Swissquote nun mit einem Wachstum des Gesamtertrags in der Grössenordnung von 10%. Im März war man noch von einem 15%-Zuwachs ausgegangen. Der Neugeldzufluss dürfte der Unternehmensprognose zufolge weiterhin 1 Mrd CHF überschreiten. Die Trading-Plattform rechnet für das Gesamtjahr mit einem positiven Reinergebnis.

Nachdem die Nationalbank Mitte Januar überraschend den Mindestkurs aufgegeben hatte, verursachte der Frankenschock bei vielen Devisenhandelskunden hohe Minussaldi. Man wolle die Höhe der effektiven Abschreibung in den kommenden Quartalen reduzieren, und eine Aufstockung der bereits gemachten Rückstellung könne in jedem Fall ausgeschlossen werden, hiess es bereits damals - einen Tag nach dem SNB-Entscheid, als Swissquote die Rückstellungen verkündete.

ys/ra

(AWP)

 

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11.04.2015 12:33
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Cash Insider

al junkbondy hat am 11.04.2015 - 10:57 folgendes geschrieben:

Jemand ne ahnung wieso swissquote in den letzten 3 tagen über 15% gestiegen ist?

Könnte dies http://www.cash.ch/news/alle/jagd_auf_vernachlaessigte_aktien_ist_eroeffnet-3312994-448 ein Grund sein ?

Mangels Alternativen sucht man nach Titeln die seit Mitte Januar noch nicht wieder so stark angestiegen sind ....

11.04.2015 12:29
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Depot zu PF oder SQ ?

Zyndicate hat am 03.03.2015 - 08:27 folgendes geschrieben:

Swissquote zieht mehr Gelder an
 

Für das Jahr 2015 erwartet Swissquote ein Ertragswachstum in der Grössenordnung von 15 Prozent und einen Neugeldzufluss von mehr als 1 Mrd CHF. Im Herbst 2015 soll zudem die strategische Partnerschaft mit PostFinance im Online Trading lanciert werden. Im Mai 2016 sollen dann rund 60'000 Kunden und 4 Mrd Depotvermögen transferiert werden.

Diese Mitteilung stimmt nicht mit der Medienmitteilung der Postfinance vom 2.05.14 überein :

https://www.postfinance.ch/de/about/info/press/2014/press140502.html

Swissquote wird ab Herbst 2015 als Tradingplattform für das E-Trading von PostFinance tätig sein. "Wir haben uns für Swissquote als Partnerin für unser künftiges E-Trading entschieden, weil wir von ihrer Innovationskraft und ihren Dienstleistungen überzeugt sind. Mit dieser Kooperation werden wir unseren Kundinnen und Kunden ein noch besseres E-Trading bieten", sagt Hansruedi Köng, CEO von PostFinance. Basierend auf der Effektenhändlerbewilligung, die sie im Juni letzten Jahres zusammen mit der Bankenbewilligung erhalten hat, wird PostFinance Kundenhändlerin und Depotstelle für ihre rund 60'000 E-Trading-Kunden – unter Vorbehalt der Zustimmung der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA).

Werden die Depots von der BCV nun zur PF oder zu SQ transferiert ?

Bei der Postfinance habe ich nichts weiteres dazu gefunden.

11.04.2015 10:57
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Letzten 3 tage

Jemand ne ahnung wieso swissquote in den letzten 3 tagen über 15% gestiegen ist?

 

cheers

03.03.2015 08:27
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Swissquote zieht mehr Gelder an
 

Der Online-Broker Swissquote hat im Geschäftsjahr 2014 den Reingewinn deutlich erhöht und mehr neue Kundengelder angezogen als noch im Jahr davor.

Der Reingewinn verdoppelte sich auf 23,5 Mio CHF (VJ 11,7 Mio), wie Swissquote am Dienstag mitteilte. Die Vorjahresrechnung war noch stark durch Restrukturierungskosten im Zusammenhang mit der Übernahme der MIG Bank belastet gewesen.

Das Institut verzeichnete im vergangenen Jahr einen Nettoneugeldzufluss von 1,08 Mrd CHF, verglichen mit 763 Mio im Vorjahr. Die gesamten Depotvermögen beliefen sich per Ende Jahr auf 11,56 Mrd CHF (VJ 10,09 Mrd).

Der Gesamtertrag kletterte um 17 Prozent auf 145,5 Mio CHF, und fiel damit auf der Höhe aus, den Swissquote bereits Mitte Januar auf Basis von ungeprüften Zahlen bekanntgegeben hatte. Der ebenfalls bereits Vorsteuergewinn ging gemäss den definitiven Zahlen um 3,0 Prozent auf 28,2 Mio CHF zurück.

Beliebte Devisen-Konten

Die Zahl der Konten stieg um 2,6 Prozent auf 221'922. Die Handelskonten erhöhten sich dabei um 2,1 Prozent auf 166'941. Die Anzahl der Sparkonten nahm zudem um 1,8 Prozent auf 31'612 und diejenige der eForex-Konten um 6,1 Prozent auf 22'159 zu.

Der Generalversammlung wird die Zahlung einer unveränderten Dividende von 0,60 CHF pro Aktie vorgeschlagen.

Für das Jahr 2015 erwartet Swissquote ein Ertragswachstum in der Grössenordnung von 15 Prozent und einen Neugeldzufluss von mehr als 1 Mrd CHF. Im Herbst 2015 soll zudem die strategische Partnerschaft mit PostFinance im Online Trading lanciert werden. Im Mai 2016 sollen dann rund 60'000 Kunden und 4 Mrd Depotvermögen transferiert werden.

Wie schon Mitte Januar mitgeteilt, hat Swissquote wegen des überraschenden Entscheids der Schweizerischen Nationalbank (SNB) zur Aufhebung des Euro-Mindestkurses eine Rückstellung von 25 Mio CHF zu Lasten der Rechnung 2015 getätigt. Der Wechselkurseinbruch von bis zu 15 Prozent hatte bei vielen Devisenhandelskunden hohe Minussaldi verursacht. Man wolle die Höhe der effektiven Abschreibung in den kommenden Quartalen reduzieren, eine Aufstockung der bereits gemachten Rückstellung könne in jedem Fall ausgeschlossen werden, betont Swissquote.

(AWP)

 

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24.01.2015 16:24
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Besten Dank ! Deine Meinung zur Zukunftschance deckt sich in etwa mit meiner. Habe mir mal einen alert bei 18 gesetzt. KGV würde ja eigentlich mittelfristig eher für die Aktie sprechen.

24.01.2015 14:55
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Wenn mittelfrisitig orientiert... nein. Einstieg Chancen / Risiko zu früh. Vielleicht Boden bei 20. Vielleicht erst bei 15. Das sind so die nächsten möglichen Ziele nach unten. Ob ich bei 20 oder 15 kaufe ist dann doch ein Unterschied.

Ich hab sie mal auf die Watch gesetzt. Bis ich einsteige könnte aber noch länger gehen. Hier gab es die letzten Wochen stark neg. Signale... aber wenn ich nach vorn Blicke und möglich Kursbewegungen kann sich Swissquote als durchaus interessant raustellen. Nicht gleich heute. In ein paar Wochen / Monaten. Man muss auch anerkennen.... das Teil ging von 1.?? auf 75... seit dem "sehr starke Korrektur über viele Monate hinweg". Solche Aktien sind durchaus sehr interessant wenn man nach vorn blickt... diese haben nicht selten dann einen "Federungseffekt" wenn der Kurs mal losrennt.

Meine Meinung: erstmal abwarten.

24.01.2015 12:45
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boden erreicht ??

swissquote wird momentan viel stärker abgestraft als alle anderen. kann mir das jemand begründen? die 20 mio rückstellung alleine können es ja nicht sein, finde ich. müsste sq nicht eher von den viel höheren tradingvolumen profitieren? wo ist der boden erreicht? ist es vielleicht schon ratsam, wieder einzusteigen?

19.12.2014 15:22
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Januareffekt

Die CHF 30 scheinen wieder einmal stabil zu werden. Könnte sich mit dem berühmt berüchtigten Januareffekt auszahlen. Was meint Ihr dazu?

 

Die Bank selber hat ja expandiert und SWISS DOTS ausgebaut. Finanziell werden, so denke ich, sie sicher gut abschneiden aufgrund der zuvor genannten Themen.

 

Gruss

Youngtrader

11.11.2014 08:23
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Swissquote erhält mit Jean-Chistoph Pernollet neuen Verwaltungsrat

11.11.2014 07:59



Gland (awp) - Bei der Onlinebank Swissquote kommt es zu einem Wechsel im Verwaltungsrat: Jean-Christoph Pernollet soll anlässlich der Generalversammlung vom 7. Mai Paul Otth im Gremium ersetzen. Otth stelle sich nach 13 Jahren nicht mehr der Wiederwahl, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag.

Pernollet ist Franzose und seit 2012 für die Bankengruppe Edmond de Rothschild tätig, zunächst als Finanzchef und seit dem letzten April als Group Chief Audit Executive. Zuvor wirkte er für EFG International und PricewaterhouseCoopers.

rw/uh

(AWP)

 

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30.09.2014 08:29
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Swissquote-Plattform Swiss Dots weitet Angebot aus - Commerzbank neue Emittentin

30.09.2014 07:55



Gland/Zürich (awp) - Die Onlinebank Swissquote baut ihr Angebot auf der ausserbörslichen Handelsplattform Swiss Dots aus. Zu den bisherigen Emittenten UBS und Goldman Sachs tritt ab sofort die Commerzbank hinzu. Mittelfristig würden durch die Bank zusätzlich rund 20'000 Hebelprodukte emittiert, teilt Swissquote am Dienstag mit.

Laut Swissquote lag der Marktanteil von Swiss Dots im August gemessen an sämtlichen Transaktionen mit Hebelprodukten an der SIX Structured Products Exchange bei knapp einem Viertel. Die Plattform lancierte Swissquote im Frühjahr 2012 in Zusammenarbeit mit UBS und Goldman Sachs.

cp/uh

(AWP)

 

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28.08.2014 11:18
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Überlege einzusteigen, die 30.- scheinen stabil zu sein

20.08.2014 10:09
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Sie wollen nicht so recht picken die Swissquote Hühner. Ist gestern wohl etwas zu schnell gestiegen.
Heute sind eben alle bei Myriad Group am traden, kaufen wie die Wilden ohne Kopf, dafür mit Herz.

Biggrin

 

Mit Geld lässt sich fast alles kaufen was schön und eingebildet macht.

20.08.2014 09:31
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Aktie mehr als CHF 40 (+30%!) wert??...

Swissquote wird auf Basis der 2015er Gewinne aktuell mit einem extrem tiefen KGV von 12.5x bewertet und liegt damit nur leicht über der Bewertung des Bankensektors mit einem KGV von rund 10x. Nun ist Swissquote vom Geschäftsmodell her gesehen aber nicht vergleichbar mit einer herkömmlichen Bank, weshalb eine deutlich höhere Bewertung gerechtfertigt wäre. Die CH-Finanzboutique Leonteq z.B. wird mit einem KGV von 25x bewertet, weist jedoch - im Gegensatz zu Swissquote - in den nächsten zwei Jahren kein Gewinnwachstum auf. Legt man konservativ nun mal die Durchschnittsbewertung zugrunde, komme ich auf ein KGV von rund 17x für Swissquote. Dies wäre wohl eher gerechtfertigt. Multipliziert man das mit dem erwarteten Gewinn von CHF 2.50 je Aktie, kommt man auf einen fairen Wert von CHF 42.50 für Swissquote. Dies eröffnet Perspektiven!

19.08.2014 12:31
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Der angekündigte Rebound läuft!!! ...

Aktie hat bei CHF 30 mustergültig gedreht, Volumen stimmt, die Richtung auch. Das Orderbook sieht stark aus, weshalb weitere Kursgewinne vorprogrammiert sind.

19.08.2014 10:56
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Rebound

ja, sieht ganz danach aus, der Kurs ist auf der 30 SFR Linie, von wo er immer wieder ausgebrochen ist.

Eine weitere Idee wäre die BRAVOFLY RUMBO GROUP I (BRG), seht euch mal die Bodenbildung bei 19 CHF an. Der Kurs hat sich halbiert, dabei haben die ja gute Zahlen gebracht, trotz grosser Konkurrenz und werden so abgestraft. Das schreit förmlich nach einem Rebound. Die Sommer(ferienflüge) Zahlen sind noch gar nicht genannt und die sind bestimmt besser als die Frühlingszahlen.

 

Mit Geld lässt sich fast alles kaufen was schön und eingebildet macht.

19.08.2014 10:19
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Orderbook sieht bullish aus...

Der grosse Block bei CHF 30 wurde vorhin weggeputzt, ich rechne heute zumindest mit einem Anstieg auf CHF 31. Nachher geht die Reise weiter auf CHF 35. Charttechnisch mustergültiger Rebound auf dem gültigen Aufwärtstrend.

18.08.2014 17:15
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Hier noch ein Auszug aus dem Kommentar der ZKB:

"Analyst Andreas Brun erachtet die Aktie als einen volatilen Titel, der abhängig von den aktuellen Marktgegebenheiten oder strategischen Entscheiden innerhalb kurzer Zeit grosse Kurssprünge machen kann."

und weiter: "Nachdem die Konsenserwartungen jüngst stark zurückgekommen und realistischer geworden seien, hält Brun positive Überraschungen für umso wahrscheinlicher. Die implizierten Ergebnisverbesserungen im zweiten Semester 2014 und 2015 seien vom Management bereits aufgegleist."

-> Tönt doch ganz anständig Smile

18.08.2014 16:43
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Swissquote (SQN): Steigende Kurse erwartet!!...

Im September 2013 hat die Übernahme der MIG Bank den Aktienkurs von Swissquote von CHF 30 auf knapp CHF 40 in die Höhe katapultiert. Seither bröckelten die Notierungen während Monaten stetig ab bis auf zuletzt wieder CHF 30. Dabei fällt mir auf, dass bei CHF 30 der seit Juli 2012 gültige Aufwärtstrend verläuft. Läuft es nach dem bekannten Schema, müsste die Aktie nun nach oben drehen. Die heutige Handelsaktivität deute ich als erste Vorboten eines nahenden Aufschwungs. Die Aktie hat auch von der Rating-Seite her Rückenwind. So hat die Zürcher Kantonalbank den Titel Ende Juli auf "Übergewichten" hochgestuft. Das Analysehaus Helvea empfiehlt die Aktie mit einem Kursziel von CHF 36 zum Kauf. Die geschätzten Gewinne im 2015 liegen bei CHF 2.50 je Aktie, womit die Aktie mit einem KGV von 12x günstig bewertet ist. Ich erwarten in den nächsten Tagen anziehende Kurse!!!

31.07.2012 00:26
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Mag sein, ich warte schon die ganze Zeit auf den vermeintlichen und vorausgesagten Crash. Dennoch spekuliere ich darauf, dass der Euro um jeden Preis gehalten wird. Austritte oder "Rausschmisse" einzelner Staaten schliesse ich nicht aus, aber es geht hier nicht nur um den Euro, sondern um die Glaubwürdigkeit von ganz Europa. Ich denke es gibt eine starke Korrektur bis im Spätherbst, so gesehen glaube ich an eine anschliessende Rally, auf welche SQ stark anspringen könnte. Ich bin nicht in Swissquote investiert, behalte die Aktie dennoch auf dem Radar, weil ich auch an das "Swissquote-Konzept" glaube. Wir können gerne über die Aktie diskutieren, aber nicht mehr heute muss ins Bett Smile

30.07.2012 23:39
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skylimit hat am 27.07.2012 - 14:55 folgendes geschrieben:

 

Bin schon länger am rumstudieren, ob ich hier rein soll oder nicht. Wenn sich die konjunkturelle Lage merklich verbessert, sollte Swissquote doch überproportional profitieren. Die Grossbankentitel meide ich wie die Pest, da ich das Vertrauen in CS und UBS verloren habe, daher wäre das doch eine gute Alternative mit gutem Ausblick, sollten sich die europäischen Börsen nachhaltig erholen

Da kannste wohl noch länger darauf warten, wir sind da noch lange nicht an der Talsohle angekommen. Das Ganze geht noch mächtig runter (SMI 4500) und die Teuro-Krise ist auch noch lange nicht vorbei und wird noch tausende von Milliarden kosten. In ferner Zukunft werden wir unsere Ferien an der Südsee wohl wieder mit Lira und Pesetas berappen und der grosse Bruder im Norden hat wieder seine Reichs-Mark. Die SNB wird seine Stützungskäufe von Teuros in naher Zukunft sowieso auch einstellen müssen, da das ganze Teuro-Konstrukt ein Fass ohne Boden und ohne Deckel ist, sprich oben rein und unten gleich wieder raus. My opinion!!  Dirol

27.07.2012 14:55
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Bin schon länger am rumstudieren, ob ich hier rein soll oder nicht. Wenn sich die konjunkturelle Lage merklich verbessert, sollte Swissquote doch überproportional profitieren. Die Grossbankentitel meide ich wie die Pest, da ich das Vertrauen in CS und UBS verloren habe, daher wäre das doch eine gute Alternative mit gutem Ausblick, sollten sich die europäischen Börsen nachhaltig erholen

27.07.2012 14:37
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NEDOLI ! MEHR TRADEN !

Swissquote H1: Ertragsrückgang führt zu deutlichem Gewinnschwund (Zus)

(27.07.2012 / 14:35:00)

 

Zürich (awp) - Der Onlinebroker Swissquote hat im ersten Halbjahr 2012 die Zurückhaltung der Kunden verspürt. Er hat entsprechend weniger Erträge und damit auch weniger Gewinn generiert als in der Vorjahresperiode. Für das Gesamtjahr will er weiter 1 Mrd CHF Neugeld einnehmen und Gesamterträge von 120 Mio CHF erzielen. Die Aktie, die dieses Jahr bereits viel verloren hat, büsste weiter an Terrain ein.

Insgesamt sanken die Nettoerträge in der Berichtsperiode gegenüber dem Vorjahr um gut 15% auf 57,3 Mio CHF. Dabei fielen die grösseren Posten - die Kommissions- und Handelserträge - um 21% bzw. 16%, während das (kleinere) Zinsgeschäft 10% zulegte.

"Die Kunden handeln derzeit viel weniger als normal. Das hat natürlich grosse Auswirkungen auf Erträge und Gewinn", sagte Konzernchef Marc Bürki am Freitag vor den Medien in Zürich. Die Entwicklung spiegle die Situation an den Finanzmärkten und die Verunsicherung bei den Anlegern. Diese zeigt sich vor allem auch bei der Anzahl getätigter Transaktionen: Diese nahm von 13,9 pro Kunde/Jahr im Vorjahr auf noch 11,8 ab. Im zweiten Quartal waren sie im Bereich von 10 Transaktionen.

AUFWAND GEHT WENIGER STARK ZURÜCK ALS ERTRAG

Da die Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahr nur um knapp 4% auf 42,7 Mio CHF sanken, ergab sich beim Betriebsgewinn ein Minus von 37% auf 14,6 Mio. Die Cost-/Income-Ratio stieg auf 74,4% von 65,7%. Unter dem Strich blieb schliesslich ein 33% kleinerer Reingewinn von 12,0 Mio.

Die Depotvermögen per Mitte Jahr sanken gegenüber dem letzten publizierten Wert Ende März um 4% auf 8,16 Mrd CHF. Die Zahl der Kunden erreichte gut 200'000. Zwar hat sie im letzten Quartal nicht mehr zugelegt, aber im Vergleich zu Ende letzen Jahres sind es doch 7% mehr.

Mit dem Neugeldzufluss zeigte sich das Management zufrieden. Er war im ersten Halbjahr mit 648 Mio CHF um gut zwei Drittel höher als im Vorjahr. Das Ziel von 1 Mrd für das Gesamtjahr sollte denn auch erreicht werden, sagte Bürki.

Bei den Erträge ist man hingegen deutlich zurückhaltender geworden. Für das Gesamtjahr erwartet Swissquote nun rund 120 Mio CHF (-6% zum Vorjahr). Ursprünglich wollte man hier um 10% zulegen. "Wenn die Aktivitäten der Kunden sich etwa auf dem jetzigen Niveau halten, sollten wir etwa 120 Mio erreichen", so Bürki. Weniger sollte es aber nicht werden. "Wir glauben nicht, dass die Kunden noch weniger handeln werden als derzeit", gab er sich optimistisch. Der Beginn des dritten Quartals sei ähnlich verlaufen wie die letzten Monate.

KEINE VERLUSTE ZU ERWARTEN

Angst, dass man in die Verlustzone fallen könnte, hat man bei Swissquote nicht. "Wir machen uns keine Sorgen darüber, denn wir haben die Kosten im Griff", so Bürki. Da er nicht mit weiteren Einbrüchen bei den Kunden rechne, gehe er auch davon aus, dass die Gewinnmargen gehalten werden können. Wenn sich dann die Märkte erholen, wolle man überproportional profitieren.

Grundsätzlich will der Konzern weiter wachsen. Swissquote habe vor wenigen Tagen eine Lizenz in Dubai erhalten für Geschäfte in Asien und im arabischen Raum, hiess es. Ziel sei es, in diesen Märkten rasch Fuss zu fassen und entsprechende Erträge zu generieren. Ausserdem wolle man auch in Malta eine Lizenz und von dort das Europa-Geschäft aufbauen. Dabei werde vor allem das Forex-Geschäft gefördert.

Sehr zufrieden zeigte sich Bürki mit dem Ende Mai 2012 zusammen mit Goldman Sachs und der UBS lancierten Handel mit Derivaten in der Schweiz mit Namen DOTS (Swiss Derivatives OTC Trading System). Bereits wenige Wochen nach dem Start stehe den Investoren ein Angebot von mehr als 20'000 Hebelprodukten zur Verfügung, wobei das Echo "äusserst positiv" sei.

Die Aktie notierte um 13.15 Uhr bei unterdurchschnittlichen Volumen 2,2% tiefer auf 24,60 CHF. Die ZKB meinte: "Das Ergebnis lag unter unseren tiefen Erwartungen."

uh/rt

25.02.2012 18:32
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Heutiger Bericht in der "FuW"

Swissquote wartet
auf aktivere Kunden

       Resultat unter Erwartungen – Aktien trotzdem kaufen

Swissquote sind Aktien, die mehr als der Gesamtmarkt schwanken. Wenn zudem die Erwartungen der Investoren an das Jahresergebnis nicht erfüllt werden, ist ein Kurstaucher programmiert. Am Freitag verloren Swissquote im Handel zeitweise mehr als 10%. Der übertrieben anmutende Rückschlag bietet Anlegern indessen eine Kaufgelegenheit. Die Aussichten 2012 des grössten Onlinebrokers der Schweiz sind nicht schlecht.

CEO Marc Bürki rechnet mit einem Neugeldzufluss von 1 Mrd. Fr. Darin sind die 400 Mio. Fr., die Swissquote Anfang Jahr von Bankkunden der Swiss Life ins Depot bekommen hat, nicht enthalten. Kundenzahl und Ertrag sollen 10% zunehmen – die Kosten nicht.
Die Prognose baut nicht auf einen regeren Handel der Klienten. Die Anzahl Trades je Kunde verharrte 2011 auf knapp 14, während es in guten Zeiten 25 gewesen waren. Pro Trade nimmt Swissquote im Durchschnitt 25 Fr. Gebühren ein. Der operative Hebel ist beträchtlich: Eine Steigerung der Trades von 14 auf 17 pro Kunde würde den Ertrag von Swissquote um 14 Mio. Fr. (+11%) ausweiten. Da mit den zusätzlichen Transaktionen kaum Mehrkosten für Swissquote verbunden wären, würde der Gewinn anschwellen.
Im Berichtsjahr hat das Unternehmen den Ertrag im Online-Devisenhandel nach der Übernahme von Advanced Currency Markets (ACM) kräftig ausgebaut (+64,5% auf 47,7 Mio. Fr.) Neu wird Swissquote demnächst auch den Handel mit Rohstoffen anbieten. Sorgen bereiten der Geschäftsleitung die regulatorischen Veränderungen im Geschäft, die IT- und Compliance-Aufwand in die Höhe treiben. «In fünf Jahren wird der Devisenhandel für ausländische Kunden nicht mehr von der Schweiz aus betrieben werden können», lautet die düstere Prognose Bürkis.
Daher soll dieses Jahr der Schritt nach Europa vollzogen werden (vgl. FuW Nr. 3 vom 11. Januar). Eine Möglichkeit ist der Aufbau einer Filiale samt Lizenz im EU-Raum, eine andere die Übernahme eines kleineren Devisenbrokers. Grosse Anbieter wie Comdirect (Commerzbank) und Boursorama (Crédit Agricole) kommen nicht in Frage. Die Pläne, eine Schweizer Privatbank mit Kundenvermögen von 3 bis 5 Mrd. Fr. zu kaufen, wurden hingegen nach näherer Prüfung fallen gelassen, weil Swissquote die Rechts- und Reputationsrisiken als zu gross einstufte.
Die Expansion ins Ausland findet mit solider Bilanz im Rücken statt. Swissquote verfügt über 130 Mio. Fr. Überschusskapital. Selbst nach Basel III sind es immer noch 100 Mio. Daher kann es sich Swissquote auch ohne weiteres leisten, die Ausschüttung an die Aktionäre für 2011 deutlich zu erhöhen. Aus den Reserven aus Kapitaleinlagen wird verrechnungssteuerfrei 1.04 Fr. je Aktie bezahlt (der unübliche Betrag rührt vom Entscheid her, die Reserven auf einen Schlag aufzubrauchen). Mit der Dividendenrendite ist Swissquote mithin «bei den Leuten» – und bleibt trotzdem eine Wachstumsgesellschaft. AS

 

21.04.2011 09:32
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Swissquote

swissquote hat das problem, das sie viele kunden haben, aber alle mit wenig assets. Somit ist der verwaltungsaufwand zu hoch, gegenüber dem vermögen, welcher der kunde mitbringt. dies kann zwar über die elektronische verwaltung minimiert werden, aber ein reicher ältere herr nimmt halt immer noch einen andere bank, als seine bank. meine meinung!

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