Syngenta

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spesenmoos
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Die sollen "fürschi" machen mit dem Aktienrückkaufprogramm. Sonst geht da ja gar nichts mehr bei Syngenta...

alpenland
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es beweg bewegt sich was

aus Cash Guru:

 

Syngenta – Händler sehen weiter gute Käufe. "Unauffällig, aber hartnäckig."

Aeberhard
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Mit anderen Worten heißt das, dass irgendwas in den kommenden Wochen auf uns zukommt. Vielleicht ein drittes Angebot der Amerikaner ??? Mit einem Angebot das den Schweizer schmeichelt?

2brix
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Aeberhard hat am 02.10.2015 - 16:16 folgendes geschrieben:

Mit anderen Worten heißt das, dass irgendwas in den kommenden Wochen auf uns zukommt. Vielleicht ein drittes Angebot der Amerikaner ??? Mit einem Angebot das den Schweizer schmeichelt?

lies den Text einige Beiträge oberhalb...feinliche Übernahme. Ich gehe auch davon aus, dass hier noch nicht das letzte Wort gesprochen ist. :devil:

Hans
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Börsengeflüster: Anscheinend lässt Monsanto doch nicht locker, weiss wer mehr?

Gruss Hans

2brix
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Hans hat am 06.10.2015 - 11:24 folgendes geschrieben:

Börsengeflüster: Anscheinend lässt Monsanto doch nicht locker, weiss wer mehr?

diese Woche kommen doch die Zahlen von Mosanto...evt gibts dann neue Infos bzw die Bombe für Syngenta Biggrin

450 bei aktuell 325 wär ja mal nicht schlecht....

 

alpenland
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gestern Conference Call

07-10-2015 15:52 DJ Monsanto Still Looking for Pesticide Deals 9:52 EDT -

Monsanto's (MON) blighted pursuit of top worldwide pesticide seller Syngenta (SYT) hasn't put MON off exploring pesticide deals, according to CEO Hugh Grant. MON expects to grow its agricultural chemicals business through organic expansion, including roll-out of a new form of the weedkiller dicamba, as well as "targeted partnerships and opportunistic M&A." Syngenta gets a passing mention in Grant's remarks on earnings call -- a deal "would have been complimentary with our vision" -- but MON is moving on, he says. (jacob.bunge)

Blaues Hufeisen
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08.10.2015 | 08:57#SYNGENTA – Credit Suisse senkt Kursziel!

(wirtschaftsinformation.ch) – Im Rahmen einer Branchenstudie hat die Credit Suisse das Kursziel für die Aktie des Agrochemiekonzerns SYNGENTA von CHF 340 auf CHF 325 gesenkt, die Einstufung lautet immer noch „Outperform“. Der gestrige Schlusskurs lag bei CHF 319.50. Die CS-Analysten gehen kurzfristig von schwierigen Bedingungen aus. Mit Blick auf das Ergebnis zum dritten Quartal (Publikation am 15. Oktober) rechnen sie mit einer Schwäche in Lateinamerika. Hinzu kämen widrige Währungsbedingungen und Negativeinflüsse auf die Preisbildung. Auch dürfte der Verkauf von Herbiziden in Nordamerika im dritten Quartal nicht mehr so stark ausgefallen sein, da die Landwirte die Käufe bereits im zweiten Quartal getätigt hätten. Neben der Credit Suisse haben im Oktober noch weitere Analysehäuser eine Einstufung zu SYNGENTA publiziert: Kepler Cheuvreux (Kursziel CHF 330, Einstufung „Hold“), Liberum (Kursziel CHF 400, Einstufung „Buy“), Deutsche Bank (Kursziel CHF 450, Einstufung „Buy“).

Hans
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Deutsche Bank (Kursziel CHF 450, Einstufung „Buy“

 

Das erstaunt, aber ich würde es mir gönnen Wink

 

Die Übrigen fischen eh im Trüben...KZ unter 400 ist so was von daneben!!

Gruss Hans

Zyndicate
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Syngenta-Aktie hat einen schweren Stand
 

Am Donnerstag wird Syngenta die Quartalsumsatzzahlen vorlegen. Die Kursentwicklung lässt eine Enttäuschung erahnen. Es gibt aber weitere Gründe, weshalb die Aktie einen schweren Stand hat.

Von Lorenz Burkhalter

Im Laufe des späten Dienstagnachmittags geriet die Aktie von Syngenta unter starken Verkaufsdruck. Abgaben aus Übersee liessen den Kurs erstmals seit Anfang Februar wieder unter 300 Franken fallen. Bei Handelsende resultierte ein satter Tagesverlust von 4,5 Prozent.

Über die Hintergründe für diese Formschwäche lässt sich nur spekulieren. Fakt ist: Der in Basel beheimatete Agrarchemiekonzern hat alleine in den vergangenen fünf Handelstagen knapp 10 Prozent seines Börsenwerts eingebüsst.

Am Donnerstag steht die Veröffentlichung der Umsatzzahlen für das zurückliegende dritte Quartal an. Da liegt die Vermutung nahe, dass das Unternehmen einmal mehr mit einer Enttäuschung aufwarten muss.

Monsanto und DuPont lassen grüssen

In den vergangenen Jahren bescherte Brasilien Syngenta zeitweise ein prozentual zweistelliges Wachstum. Diese Tage gehören allerdings der Vergangenheit an. Wirtschaftliche Probleme und der Zerfall der dortigen Währung haben den hohen Ergebnisbeitrag aus dem südamerikanischen Land längst zum Bumerang verkommen lassen. Nicht zuletzt aufgrund der hohen Vergleichsbasis aus dem letzten Jahr befürchten Analysten in Brasilien einen organischen Umsatzrückgang zwischen 8 und 9 Prozent. Darüber hinaus dürften negative Wechselkursverschiebungen ihre Spuren hinterlassen haben.

In diese Richtung gehende Anhaltspunkte liefern auch die zuletzt von anderen Agrarchemieherstellern gemachten Aussagen. Aufgrund einer Nachfrageschwäche in den Absatzmärkten sah sich das amerikanische Partnerunternehmen DuPont kürzlich zu einer Reduktion der firmeneigenen Gewinnprognosen gezwungen. Nur wenige Tage später wartete der Rivale Monsanto mit einer Gewinnwarnung sowie mit einem umfassenden Stellenabbau auf.

Aktien bei Analysten nicht sehr beliebt

In der Folge warf der für Baader Helvea tätige Analyst auch bei Syngenta das Handtuch, stufte die Aktie des Basler Unternehmens von "Buy" auf "Hold" herunter und strich das Kursziel auf 326 (365) Franken zusammen.

Seit Monsanto den Versuch, Syngenta zu übernehmen erfolglos abgebrochen hat, hagelte es nur so an Rückstufungen. Gemäss Erhebungen der Nachrichtenagentur AWP empfehlen nur noch 7 von 19 Analysten die Aktie zum Kauf. Zwei Experten haben sogar Verkaufsempfehlungen ausstehend. Noch liegt das durchschnittliche Kursziel zwar bei rund 345 Franken. Nach der Veröffentlichung der Quartalsumsatzzahlen vom Donnerstag dürften jedoch viele Analysten ihre Kursziele mit dem Rotstift überarbeiten.

Syngenta-Aktionäre brauchen Geduld

Nachdem die Übernahmespekulationen der letzten Monate versandet sind, müssen sich die Aktionäre bei Syngenta wieder mit dem rauen Tagesgeschäft auseinandersetzen. Auf längere Sicht wird das Unternehmen von strukturellen Wachstumstreibern wie dem starken Bevölkerungswachstum, den nicht in beliebigem Umfang vorhandenen Anbauflächen und dem dadurch vorhandenen Druck zu Produktivitätsfortschritten in der Landwirtschaft sowie dem Trend in Richtung einer immer eiweissreicheren Ernährung profitieren.

Die eher ernüchternde Geschäftsentwicklung der vergangenen zwei Jahre lässt allerdings Zweifel am Erfolg der Integrationsstrategie aufkommen. Dazu kommt der vorübergehende Gegenwind in den Schwellenländern, welcher ebenfalls gegen eine rasche Kurserholung der Aktie spricht. Den Aktionären dürften deshalb auch weiterhin viel Geduld und gute Nerven abverlangt werden.

CASH

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Zyndicate
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Ausblick Syngenta: Q3-Umsatz von durchschnittlich 2,70 Mrd USD erwartet

14.10.2015 14:00

Zürich (awp) - Das Agrochemieunternehmen Syngenta präsentiert am Donnerstag, 15. Oktober die Umsatzzahlen zum dritten Quartal 2015. Sieben Analysten haben dazu folgende Schätzungen:

Q3 2015E
In Mio USD        AWP-Konsens    Q3 2014A   
Umsatz              2'704          2'975        
-EMEA                 544            631        
-Nordamerika          481            505        
-Lateinamerika      1'155          1'271        
-Asien/Pazifik        382            422        

FOKUS: Die Analysten rechnen im Schnitt mit einem 8% tieferen Umsatz als im Vorjahreszeitraum. Als Hauptgrund dafür gelten die Währungsentwicklungen: Syngenta rechnet in Dollar ab, der gegenüber fast allen Währungen zugelegt hat. Ohne diesen Effekt erwarten die meisten Analysten ein leichtes Umsatzplus. Syngenta selber versucht der Währungsthematik zum Teil mit Preiserhöhungen entgegenzuwirken - insbesondere in den GUS-Staaten.

Abgesehen davon gibt es Fragezeichen zur Geschäftsentwicklung. Das gilt insbesondere für Brasilien, einem in der zweiten Jahreshälfte besonders wichtigen Markt. Dabei gibt es einige Unsicherheit, weil Umsätze infolge neuer Vertragsbedingungen zu anderen Zeitpunkten verbucht werden. Die von Konkurrent Dupont kürzlich publizierten Zahlen lösten ausserdem in Analystenkreisen Befürchtungen aus, die Nachfrage in Brasilien könnte stärker zurückgegangen sein als erwartet.

Gewinnzahlen publiziert das Unternehmen zum dritten Quartal üblicherweise nicht. Gleichwohl dürfte das Management indirekt über die Guidance Aussagen zur Ergebnisentwicklung machen. Generell gibt es unter den Experten Zweifel, ob die Jahresziele gültig bleiben. Um diese zu erreichen, brauche es ein "Wunder", heisst es in einem Kommentar.

Offen ist, ob das Management im Rahmen der Publikation der Q3-Resultate eine weitere Charmeoffensive an die Adresse der eigenen Aktionäre unternimmt. Viele Investoren waren nach dem Scheitern der Fusion, die von Monsanto angestrebt wurde, alles andere als erfreut. Positiv wäre zum Beispiel, wenn neue Angaben zum geplanten Verkauf des Geschäfts mit Gemüse- und Blumensaatgut gemacht würden. Mit dem Erlös aus diesem Verkauf will das Unternehmen ein Aktienrückkaufprogramm durchführen.

ZIELE: Das Unternehmen peilt für 2015 einen unveränderten Umsatz (in LW) sowie ein Betriebsergebnis auf Vorjahreshöhe an. Bis 2018 soll die EBITDA-Marge auf 24-26% steigen.

PRO MEMORIA: Das Hauptereignis der letzten Monate war das Ende der Fusionsbemühungen von Monsanto. Der US-Konkurrent gab Ende August sein Werben um das Basler Unternehmen auf. Kurz zuvor hatte Monsanto dem Syngenta-Verwaltungsrat einen verbesserten Vorschlag unterbreitet, den dieser jedoch als ungenügend taxierte.

Nach dem Scheitern der Fusion gab Syngenta im September bekannt, wie es als eigenständiges Unternehmen wachsen will. So soll die Innovationsrate in den kommenden Jahren erhöht und eine Reihe von neuen Blockbustern auf den Markt gebracht werden. Dabei ist es das Ziel, trotz der verstärkten Bemühungen die Ausgaben für Forschung und Entwicklung bei rund 9% des Umsatzes stabil zu halten.

Anfang September kündigte Syngenta zudem ein Aktienrückkaufprogramm an, um eine "wesentliche Kapitalrückzahlung" an die Aktionäre vorzunehmen. Finanziert werden soll dieses mit Einnahmen aus Spartenverkäufen. So soll das globale Gemüsesaatgut-Geschäft verkauft werden. Das margenstarke Geschäft verfüge über eine beträchtliche weltweite Präsenz und ein breites Sortiment führender Sorten und dürfte daher gemäss den Hoffnungen des Managements auf beträchtliches Interesse bei potenziellen Käufern stossen.

Syngenta plant ausserdem den Verkauf von Syngenta Flowers, dem Geschäft mit Blumensaatgut. Die Syngenta-Einheit Lawn & Garden, in der das Geschäft bislang angesiedelt war, wird sich künftig auf chemische Wirkstoffe fokussieren. Dazu zählen Produkte für Golfplatzmanagement und Schädlingsbekämpfung.

Im September erhielt Syngenta ausserdem von der zuständigen US-Behörden die Zulassung für die Fungizide Orondis und Solatenol.

Anfang Oktober wurde eine neue Entwicklung im Viptera-China-Fall bekannt. Demnach wurden in den USA Klagen zugelassen. Syngenta sah dies jedoch nicht als Misserfolg. Das Gericht sei zu diesem frühen Zeitpunkt gesetzlich verpflichtet, die Vorwürfe zum Nennwert zu nehmen. Folglich sei es zum Schluss gekommen, dass gewisse Klagen zuzulassen seien. Das Unternehmen sieht sich dabei unverändert im Recht. Viptera sei stets im Einklang mit den gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen kommerzialisiert worden.

Keinen Kommentar gab das Unternehmen Anfang Oktober zu Pressemeldungen ab, wonach die Schweizer Bundesanwaltschaft im Zusammenhang mit der geplatzten Übernahme von Syngenta durch Monsanto wegen eines möglichen Insiderhandels ermittle.

AKTIENKURS: Nach dem Aus der Fusion mit Monsanto stürzte der Aktienkurs vom zuvor erreichten Niveau von rund 400 CHF ab, zeitweise auf gegen 300 CHF.

www.syngenta.com

jl/yl/sig

(AWP)

 

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Hans
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Tja, was diese Boys von sich geben, blablabla .... man sieht was sie anrichten, nicht nur hier.

Gruss Hans

Zyndicate
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Syngenta verfehlt Umsatz-Erwartungen
 

Der Agrochemiekonzern Syngenta hat im dritten Quartal 2015 erneut die Währungsverschiebungen zu spüren gekommen. Mit dem Umsatzrückgang werden die Erwartungen verpasst, zudem wird das EBITDA-Ziel reduziert.

Der Umsatz von Syngenta nahm um 12% auf 2,62 Mrd USD ab. Zu konstanten Wechselkursen hätte das Unternehmen hingegen stagniert, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst.

In den ersten neun Monate des Jahres nahm der Umsatz um 11% auf 10,25 Mrd USD ab. Zu konstanten Wechselkursen wäre das Unternehmen hingegen um 2% gewachsen.

Mit dem vorgelegten Zahlenset hat Syngenta die Markterwartungen knapp verfehlt. Von AWP befragte Analysten hatten im Schnitt für das dritte Quartal einen Gesamtumsatz von 2,70 Mrd USD erwartet.

Wegen der Saisonalität des Geschäfts ist das dritte Jahresviertel jeweils das umsatzschwächste, da in den USA und Europa die Ernte läuft und auf der Südhalbkugel noch wenig Pflanzenschutzmittel ausgebracht werden.

"Im dritten Quartal litt Lateinamerika weiterhin unter den Schwankungen der brasilianischen Währung und unter schwierigen Kreditbedingungen", lässt sich CEO Mike Mack in der Mitteilung zitieren. Dadurch werde die Performance in der Region die ursprünglichen Erwartungen des Managements für 2015 wohl nicht erfüllen.

EBITDA-Ziel reduziert

Gleichwohl hält der CEO für den Gesamtkonzern am Jahresziel fest, zu konstanten Wechselkursen einen Umsatz "in etwa in der Höhe" des Vorjahres zu erzielen. Der ausgewiesene Umsatz werde jedoch weiterhin durch den starken Dollar belastet. Beim EBITDA in Lokalwährungen rechnet Mack nun mit einem zweistelligen Anstieg, der ausgewiesene EBITDA dürfte hingegen ein Minus im einstelligen Bereich verzeichnen, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Bislang war ein ausgewiesener EBITDA auf Vorjahresniveau angekündigt worden.

Ferner teilt Syngenta mit, dass die Lizenzzusammenarbeit mit KWS und Limagrain und deren Joint Ventures AgReliant und Genective verlängert wurde. Die neue Vereinbarung wurde für 20 Jahre abgeschlossen und umfasst das Geschäft von AgReliant in Nordamerika und die Aktivitäten der beiden Unternehmen ausserhalb von Nordamerika.

Die Vereinbarung sieht den Angaben zufolge vor, dass Syngenta weltweit die Rechte an ihren aktuellen und zukünftigen GM-Traits zur Verfügung stellt. Syngenta wird dafür eine Vorauszahlung in Höhe von 200 Mio USD sowie - je nach behördlichen Zulassungen - zukünftige Lizenz- und Meilensteinzahlungen erhalten.

Davor Pisk, Chief Operating Officer von Syngenta, zeigt sich in der Mitteilung zufrieden: "Die zusätzliche Wertschöpfung durch die Auslizenzierung von Traits und die Integration von führenden Technologien in unser eigenes Markenangebot sind wichtige Faktoren, um die Profitabilität unseres Saatgut-Portfolios zu verbessern."

(AWP)

 

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flims
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15-10-2015 08:33  Syngenta-CFO: Diverse Interessenten für zum Verkauf stehende Einheiten

Name Letzter Veränderung
 SYNGENTA N  298.20  -

 

Zürich (awp) - Syngenta sieht dem Verkaufsprozess für die zur Devestition stehenden Geschäftsbereiche optimistisch entgegen. "Es gibt diverse Interessenten", sagte CFO John Ramsay am Donnerstag gegenüber AWP. Für den Bereich Blumensaatgut rechnet er damit, in den nächsten Wochen voranzukommen, beim Gemüsesaatgut sei allerdings mit einem Abschluss erst im nächsten Jahr zu rechnen.

Zu den Preisvorstellungen wollte der CFO sich nicht äussern: "Das wäre nicht sehr hilfreich für die Verhandlungen." Weitere Devestitionen sind zudem nicht angedacht: "Für den Moment ist es das; wir konzentrieren uns nun darauf, die Effizienz zu steigern." Mittelfristig strebt das Unternehmen bekanntlich eine EBITDA-Marge von 24-26% an.

Ramsay gab sich ausserdem überzeugt, mit den Teilverkäufen und dem am (morgigen) Freitag startenden Aktienrückkaufprogramm die Aktionäre nach dem Scheitern der Fusion mit Monsanto zu beruhigen. Diverse Investoren hatten sich dem Vernehmen nach nämlich über die Abwehrhaltung von Syngenta sehr geärgert. "Die Aktionäre verstehen nun, was wir tun", meinte Ramsay auf eine entsprechende Frage.

Blaues Hufeisen
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"Die Aktionäre verstehen nun, was wir tun", meinte Ramsay auf eine entsprechende Frage.

-> Lächerlich, diese Aussage! CHF 450 lagen praktisch auf dem Tisch, jetzt CHF 290. Ok, ich weiss wie es gemeint war: "Die Aktionäre verstehen nun, dass wir gezielt Werte vernichten!"

2brix
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einfach unglaublich sowas... werde mal meinen Anwalt anfragen, ob sich da was machen lässt. Klar bin ich ein kleiner Fisch, aber nimmt mich jetzt Wunder.

spesenmoos
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Arroganz pur. Ich bin Aktionär und weiss nicht was die machen... 450.- lagen auf dem Tisch und nun soll ich bei 40% tieferen Kursen Applaus für dieses Trauerspiel spenden.

Immerhin bringt das Aktienrückkaufprogramm ab Morgen etwas Belebung. Aber das ist ein Tropfen.

2brix
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spesenmoos hat am 15.10.2015 - 09:20 folgendes geschrieben:

Arroganz pur. Ich bin Aktionär und weiss nicht was die machen... 450.- lagen auf dem Tisch und nun soll ich bei 40% tieferen Kursen Applaus für dieses Trauerspiel spenden.

Immerhin bringt das Aktienrückkaufprogramm ab Morgen etwas Belebung. Aber das ist ein Tropfen.

genau, das Aktienrückkaufprogramm wird nur vor noch mehr minus schützen...denn wer will die Aktie überhaupt noch kaufen.

Mosanto soll mal eine feindliche Übernahme starten. Nach dem Mist welcher hier die letzten Monate gelaufen ist, wär das ein Kinderspiel. Da würden sowieso alle mitmachen. :devil:

Helix
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flims hat am 15.10.2015 - 08:45 folgendes geschrieben:

Ramsay gab sich ausserdem überzeugt, mit den Teilverkäufen und dem am (morgigen) Freitag startenden Aktienrückkaufprogramm die Aktionäre nach dem Scheitern der Fusion mit Monsanto zu beruhigen.

Welchen Einfluss hat das Aktienrückkaufprogramm auf den morgigen Kurs? Wollte Syngenta nicht schon im September damit beginnen?

Diverse Investoren hatten sich dem Vernehmen nach nämlich über die Abwehrhaltung von Syngenta sehr geärgert. "Die Aktionäre verstehen nun, was wir tun", meinte Ramsay auf eine entsprechende Frage.

Wie weit weg vom Geschehen befindet sich denn das Top-Management dieser Bude?

alpenland
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KO-Call raus

mit erheblichem Minus gestern raus  Stop

Aktien behalte ich mal (noch).

Ghost
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Erster Kauf, und jetzt bin auch ich dabei!

Bin jetzt erstmalig gross eingestiegen. Die Stärke liegt in der Pipeline und die Dividende lockt mich einfach sehr! Leider drücken  die Währungsverluste stark auf die Gewinnaussichten. Falls der Kurs nochmals auf die 290 fällt, werde ich weiterhin zugreifen. Für mich ein grosses Glück, bei diesen Kursen zugreifen zu können! 

Die zweite Dividendenperle die ich innert 1 Woche ins Depot hole. Preved

Zyndicate
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Syngenta schliesst bisherige 2. Handelslinie und eröffnet neue Handelslinie

16.10.2015 07:18

Basel (awp) - Der Agrochemiekonzern Syngenta hat seine bisherige zweite Handelslinie an der Swiss Exchange zur Durchführung des 2012 beschlossenen Aktienrückkaufprogramms (Ticker: SYNEE) am Donnerstag geschlossen. Im Rahmen des Rückkaufprogramms im Umfang von maximal 10% des Aktienkapitals habe Syngenta 303'000 der maximal möglichen 9'312'614 Namenaktien zurückgekauft, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

Gleichzeitig eröffnet Syngenta eine neue zweite Handelslinie (Ticker SYNNEE) für die Umsetzung des Anfang September angekündigten neue Aktienrückkaufprogramms im Wert von über 2 Mrd USD. Die UBS sei beauftragt worden, die Aktienrückkäufe im Namen von Syngenta zu tätigen, hiesst es weiter.

tp/cp

(AWP)

 

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16.10.2015 | 08:39#SYNGENTA – Drei neue Einschätzungen!

(wirtschaftsinformation.ch) – Nach der Vorlage der Quartalszahlen ist die Aktie des Agrochemiekonzerns SYNGENTA gestern zunächst getaucht, ehe im Tagesverlauf eine deutliche Erholungsbewegung einsetzte. Die Aktie schloss bei CHF 303.20 (+1.7%). Ein Kurspotenzial bis CHF 400 (zuvor CHF 450) sieht die Deutsche Bank. Im heute publizierten Researchbericht heisst es, dass der Druck auf SYNGENTA kurzfristig zwar anhalten werde. Mittelfristig gebe es aber durchaus Optionen. Das Anlagerating lautet „Buy“. Zu SYNGENTA hat sich auch die Credit Suisse geäussert. Der zuständige Analyst meint, dass der Konzern kurzfristig vor einigen Problemen sehe. SYNGENTA habe aber eine ausreichend starke Bilanz, um das Aktienrückkaufsprogramm abzuschliessen und die Dividende zu halten. Auch der geplante Verkauf des Saatgutgeschäfts dürfte Erlöse bringen, um den Aktienrückkauf zu finanzieren und damit die Bewertungslücke zum abgelehnten Monsanto-Angebot zu schliessen. Die Credit Suisse hat das Kursziel von CHF 325 auf CHF 315 gesenkt, die Einstufung lautet immer noch „Outperform“. Das Analysehaus Jefferies stuft SYNGENTA weiterhin mit „Hold“ ein, das Kursziel wurde heute jedoch von CHF 355 auf CHF 331 gesenkt.

Nachfolgend finden Sie weitere Kursziel- und Ratingänderungen für ausgewählte Schweizer Aktien vom 16.10.2015:
 

  • AUTONEUM N: Vontobel senkt von CHF 215 auf CHF 200 – Hold
  • DKSH N: Berenberg senkt von CHF 69 auf CHF 62 – Hold
  • DKSH N: Vontobel senkt von CHF 72 auf CHF 64 – Hold
  • DKSH N: UBS senkt von CHF 80 auf CHF 70 – Buy
  • FEINTOOL N: Vontobel senkt von CHF 110 auf CHF 105 – Buy
  • GEORG FISCHER N: Vontobel senkt von CHF 760 auf CHF 720 – Buy
  • LAFARGEHOLCIM N: Exane BNP senkt von CHF 70.50 auf CHF 64 – Neutral
  • KOMAX N: Vontobel senkt von CHF 195 auf CHF 190 – Buy
  • SCHMOLZ+BICKENBACH N: UBS senkt von CHF 0.80 auf CHF 0.70 – Neutral
  • ZURICH N: Goldman Sachs senkt von CHF 280 auf CHF 275 – Neutral
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Fallen jetzt die «Heuschrecken» über Syngenta her?

Hedgefonds und Private Equity Firmen werden in der Öffentlichkeit gerne mit "Heuschrecken" verglichen. Diesen Ruf haben sie sich weitestgehend selber zuzuschreiben, ist der Vergleich doch nicht ganz abwegig. Nicht selten fallen diese finanzkräftigen Investoren aus heiterem Himmel über börsengehandelte Unternehmen her, und das nur mit einem Hintergedanken: Innerhalb kürzester Zeit möglichst viel Geld zu verdienen.

Seit wenigen Tagen verdichten sich die Anhaltspunkte dafür, dass Syngenta zum Opfer solcher Hedgefonds oder Private Equity Firmen werden könnte. Das wird mir zumindest aus New York berichtet. Nach konkreten Namen fragt man bisweilen allerdings vergebens.

Wird der in Basel beheimatete Agrarchemiekonzern tatsächlich zum Ziel ausländischer Finanzinvestoren, hätte er das selbst zu verschulden. Obschon Monsanto während mehreren Monaten um die Hand von Syngenta anhielt, zeigte man dem amerikanischen Rivalen die kalte Schulter. Eine nichtbindende Offerte wurde von Verwaltungsrat und Geschäftsleitung als zu tief zurückgewiesen. Syngenta sei mehr als die gebotenen 449 Franken je Aktie wert, so beteuerte man in Basel immer wieder.

Doch lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. Das wissen wir spätestens seit vergangenem Donnerstag, als das aus Teilen von Novartis und AstraZeneca entstandene Unternehmen einen deutlichen Umsatzrückgang einräumen und bei den Jahresprognosen zurückkrebsen musste. Im Zuge dieser Neuigkeiten tauchten die Aktien von Syngenta kurzerhand unter 290 Franken und damit einen Drittel unter die Jahreshöchstkurse von Ende Mai.

Der Zeitpunkt für einen Einstieg könnte aus Sicht eines oder mehrerer ausländischer Finanzinvestoren nicht besser sein: Die Unternehmensbewertung befindet sich am unteren Ende der historischen Bandbreite und die Branche befindet sich in einem Zyklustief. Gleichzeitig schlummert noch immer ein nicht unbeträchtliches Kosteneinsparpotenzial. Möglich wäre auch eine Unternehmensaufspaltung mit einem anschliessenden Verkauf des Pflanzenschutzgeschäfts an Monsanto und des Saatgutgeschäfts an BASF oder Bayer.

Wo Rauch ist, ist bekanntlich auch Feuer. Rückblickend wäre die Hochzeit mit Monsanto vermutlich das kleinere Übel gewesen. Ich wage allerdings zu bezweifeln, ob der US-Rivale jetzt noch bereit ist, den Baslern in der Rolle des "weissen Ritters" zu Hilfe zu eilen.

Der geplante Verkauf des Gemüsesaatgutgeschäfts und das am Freitag wiederaufgenommene Aktienrückkaufprogramm reichen als Bollwerk gegen eine ungewünschte Beteiligungsnahme aus der Private Equity Industrie nicht aus. Als Abwehrdispositiv käme eventuell eine Kreuzbeteiligung oder ein Zusammenschluss mit dem amerikanischen Partnerunternehmen DuPont in Frage.

 

Cash Insider

http://www.cash.ch/news/boersenticker/kunden_sind_verunsichert_und_vorsi...

2brix
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Hier noch 2 weiter News von letzter Woche.

Syngenta-Aktionäre fordern Überprüfung der Strategie

17.10.2015 12:34

Basel (awp/sda) - Ungehalten über die geplatzte Übernahme des Basler Agrarchemiekonzerns Syngenta durch den US-Konkurrenten Monsanto begehrt eine Gruppe von Aktionären auf. In einem offenen Brief fordert sie den Verwaltungsrat zu einer umfassenden strategischen Überprüfung auf.

Darin wirft die "Vereinigung kritischer Syngenta-Aktionäre" dem Verwaltungsrat und dem Management vor, in den letzten Jahren "mehrere Chancen zur Verbesserung der Wertschöpfung" verpasst zu haben. Alleine die Ablehnung des Monsanto-Übernahmeangebots "ohne angemessene Verhandlungen" habe eine Verlust des Börsenwerts in der Höhe von 10 Milliarden Franken zur Folge gehabt.

Syngenta hatte im August den dritten Übernahmeversuch des US-Konzern innert vier Jahren abgeblockt. Dieser wollte das Schweizer Unternehmen für 47 Milliarden Dollar schlucken. Als Monsanto Ende August schliesslich aufgab, hagelte es Kritik. Syngenta-Grossinvestoren sollen sogar die Absetzung der Führungsspitze gefordert haben.

Aber auch für kleinere Aktionäre verpufften die Hoffnungen auf ein noch grosszügigeres Angebot für ihre Aktien mit einem Schlag. Der Aktienkurs brach um fast ein Viertel ein. Um die Kritiker milde zu stimmen, kündigte Syngenta daraufhin ein Aktienrückkaufprogramm in der Höhe von 2 Mrd. Dollar an.

Die Gruppe, die sich nun am Samstag in einem offenen Brief zu Wort meldete, besteht nach eigenen Angaben aus privaten und institutionellen Syngenta-Aktionären, "die mit der Führung und dem Geschäftsgang des Unternehmens in den letzten Jahren unzufrieden sind". Sie fordert vom Verwaltungsrat, "alle Optionen der Wertschöpfung zu prüfen" und sicherzustellen, dass Versprechen gehalten und finanzielle Ziele erreicht würden.

(AWP)

 

 

Aktionäre beschweren sich bei SyngentaSyngenta hat mit den jüngsten Geschäftszahlen enttäuscht.Syngenta hat mit den jüngsten Geschäftszahlen enttäuscht.
Bild: Bloomberg

17.10.2015 10:42

Eine Gruppe von Aktionären des Agrochemiekonzerns Syngenta hat mit einem offenen Brief ihre Unzufriedenheit betreffend der Firmenentwicklung geäussert.

Der offene Brief war an Verwaltungsratspräsident Michel Demaré adressiert. Die "Vereinigung kritischer Syngenta-Aktionäre" fordert eine umfassende Überprüfung der Strategie, wie aus dem AWP vorliegenden Brief vom Samstag hervorgeht.

Der Brief wurde von Martin Lehmann, Portfolio Manager & Partner der 3V Asset Management AG, und von Folke Rauscher, Geschäftsführer der Vereinigung, gezeichnet. Wie der Webseite www.kritische-syngenta-aktionaere.com zu entnehmen ist, wurde die Vereinigung im Oktober 2015 von unabhängigen privaten und institutionellen Syngenta-Aktionären gegründet. Sie seien der Meinung, dass der Verwaltungsrat und das Management das Wertschöpfungspotential ihres Unternehmens nicht ausschöpfen und ihre Ziele wiederholt verfehlt haben.

Im Brief fordern die unzufriedenen Aktionäre den Verwaltungsrat von Syngenta dazu auf, für das Nichterreichen der finanziellen Ziele in der Vergangenheit Verantwortung zu übernehmen. Weiter sei sicherzustellen, dass Versprechen gehalten, finanzielle Ziele erreicht und die Aktionäre offen und rechtzeitig über die - allenfalls fehlenden - Fortschritte bezüglich der verschiedenen Aktivitäten informiert würden. Syngenta müsse eine gute Corporate Governance leben, heisst es.

Die Vereinigung listet zudem auch einige - in ihren Augen - Fehlverhalten des Syngenta-Managements auf. So ist man der Überzeugung, dass der Verwaltungsrat in Bezug auf das Übernahmeangebot des amerikanischen Konkurrenten Monsanto nicht nach den Regeln guter Corporate Governance gehandelt habe. Ausserdem scheine es so, als ob das Management nach dem Ausstieg von Monsanto seine vielgepriesene "integrierte Strategie" aufgegeben habe und jetzt versuche, das margenstarke Geschäft mit Gemüsesaatgut zu veräussern, lautet ein weiterer Vorwurf.

(AWP)

 

 

Bayer an Verstärkung für Pflanzenschutzsparte interessiert

18.10.2015 19:48

LONDON (awp international) - Bayer ist einer Verstärkung seiner Pflanzenschutzsparte nicht abgeneigt. Der Pharma- und Chemiekonzern habe keine Absicht, das Geschäft zu verkaufen, sagte Konzernchef Marijn Dekkers der "Financial Times" (Sonntag/Internetseite). Die Frage sein dann, ob man es vergrössern wolle. "Und ich würde sagen, ja, wenn es angemessene Möglichkeiten gibt, wären wir interessiert".

Angaben zu bestimmten Zielen machte der Manager nicht, nannte aber Saatgut als einen Bereich, den Bayer besonders gerne verstärken würde. Die Aussagen dürften dem Bericht zufolge Spekulationen beflügeln, dass der deutsche Konzern seine Hand nach dem Gemüsesaatgut-Geschäft des schweizerischen Agrarkonzerns Syngenta ausstrecke, welches dieser Anfang August in die Auslage gestellt hatte. Analysten rechneten hier mit einem Preis von zwei bis drei Milliarden US-Dollar.

Bayer hatte zuletzt seine Kassen gut gefüllt. Der Börsengang der Kunststoff-Tochter Covestro brachte dem Konzern trotz eines deutlich geschrumpften Emissionsvolumens noch 1,5 Milliarden Euro ein./he

(AWP)

 

Nirvana
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CEO Mike Mack verlässt Syngenta Ende Oktober

http://www.prnewswire.com/news-releases/board-announcement--ceo-mike-mac...

 

Blaues Hufeisen
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Aktie vorbörslich +4.2%!

2brix
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Nirvana hat am 21.10.2015 - 07:10 folgendes geschrieben:

CEO Mike Mack verlässt Syngenta Ende Oktober

http://www.prnewswire.com/news-releases/board-announcement--ceo-mike-mac...

 

Das glaube ich ja jetzt nicht - Aroganz pur!!! Er hätte ja auch bei der Übernahme von Mosanto abtreten können.

Jedenfalls steht der Übernahme jetzt nichts mehr im weg oder läuft da evt schon was?

refoh
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Uebernahme: läuft da evt schon was?

2brix hat am 21.10.2015 - 08:20 folgendes geschrieben:

 

Jedenfalls steht der Übernahme jetzt nichts mehr im weg oder läuft da evt schon was?

Interessanter Gedanke, 2brix.

Vielleicht muss ich meinen call noch nicht ganz abschreiben...

2brix
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refoh hat am 21.10.2015 - 09:35 folgendes geschrieben:

2brix hat am 21.10.2015 - 08:20 folgendes geschrieben:

 

 

Jedenfalls steht der Übernahme jetzt nichts mehr im weg oder läuft da evt schon was?

Interessanter Gedanke, 2brix.

Vielleicht muss ich meinen call noch nicht ganz abschreiben...

genau deshalb bin ich unsicher, ob ich ein Teil realisieren oder doch besser warten soll. Warte jetzt sicher mal den Start der Amis ab....

Realisieren natürlich mit dem Hintergedanken, später wieder günstiger einzusteigen.

 

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