Syngenta

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Syngenta geht in New York von

Syngenta geht in New York von der Börse

Die Aktien des Agrochemiekonzerns Syngenta können nun auch nicht mehr in New York gehandelt werden. Nach dem grundsätzlichen Entscheid zur Dekotierung sind nun die Termine bekannt.

08.01.2018 07:37

Die Dekotierung an der New Yorker NYSE ist auf den 18. Januar terminiert, wie Syngenta am Montag mitteilte. Bereits ab Montag wird aber kein Handel mehr möglich sein. Der letzte Handelstag in Zürich war der 5. Januar.

Bereits Ende Dezember gab Syngenta bekannt, dass der Konzern seine sogenannten ADS von der Börse in New York nimmt. ADS sind Aktienersatzscheine, über die die Stammaktien ausländischer Unternehmen an der amerikanischen Börsen gehandelt werden können.

Das Basler Unternehmen wurde für 43 Mrd USD von ChemChina übernommen. Mitte letzten Dezember hatte das Appellationsgericht Basel-Stadt sämtliche im Publikum verbliebenen Syngenta-Aktien für kraftlos erklärt. Kurz darauf bewilligte die Regulationsbehörde der Schweizer Börse SIX die Dekotierung der Syngenta-Papiere per 8. Januar 2018.

mk

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Syngenta hat Anleihen im

Syngenta hat Anleihen im Volumen von total 4,75 Mrd US-Dollar begeben

Der Agrochemiekonzern Syngenta hat langfristig Fremdkapital aufgenommen. Man habe unbesicherte vorrangige und in US-Dollar denominierte Benchmark-Anleihen (144A/RegS) mit unterschiedlichen Laufzeiten von bis zu 30 Jahren in mehreren Tranchen aufgelegt, teilt der Basler Konzern am Mittwoch mit. Das Emissionsvolumen beläuft sich auf insgesamt 4,75 Milliarden US-Dollar

18.04.2018 06:48

Der überwiegende Teil des Emissionserlöses werde zur Refinanzierung der bestehenden Brückenfinanzierung für die Übernahme von Syngenta durch ChemChina verwendet, erklärt Finanzchef Mark Patrick in der Mitteilung. Der verbleibende Erlös werde für allgemeine Unternehmenszwecke eingesetzt.

mk

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Syngenta erhöht Löhne in der

Syngenta erhöht Löhne in der Schweiz um 1,3 Prozent

Das vom chinesischen Chemieriesen ChemChina geschluckte Schweizer Agrarunternehmen Syngenta hat für die Schweiz eine Lohnrunde beschlossen. Die Gehaltsverhandlungen 2019 gelten laut einer Mitteilung vom Montag für die Standorte in Basel, Dielsdorf, Kaisten, Münchwilen und Stein. Dort soll die Gehaltssumme für Mitarbeitende um 1,3 Prozent steigen. Die Verteilung erfolge auf individueller Basis.

17.12.2018 13:21

sta/kw

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Syngenta-VR: ChemChina hält

Syngenta-VR: ChemChina hält sich an die Abmachungen

Syngenta-Verwaltungsrat Jürg Witmer sieht sich als Hüter der Abmachungen mit dem chinesischen Besitzer. Und Chemchina halte sich an die Abmachungen, sagte der amtsälteste Verwaltungsrat beim Basler Agrochemiekonzern am Dienstag im Interview mit Zeitungen von "CH Media".

12.02.2019 09:10

Er sei schon lange vor der Übernahme durch Chemchina im Sommer 2017 im Syngenta-Verwaltungsrat gewesen. "Ich wurde nicht von ihnen eingesetzt und bin unabhängig", betonte Witmer. Und ergänzt: "Wir sind keine Befehlsempfänger".

Nach dem Abgang von Vizepräsident Michel Demaré und von Geschäftsleitungsmitglied Christoph Mäder hatten sich zuletzt die Zweifel gemehrt, ob sich Chemchina an die früher getroffenen Abmachungen hält. "Die Abmachungen von damals gelten weiterhin", versichert Witmer.

Sollte ChemChina zum Beispiel versuchen, die Firma auszuhöhlen oder den Sitz zu verlegen, könnten sich die vier unabhängigen Verwaltungsräte dagegen wehren. Syngenta wurde auch zugesichert, dass das Unternehmen seine einwandfreie Bonität behält. "Diese Abmachungen bestehen für fünf Jahre und sind wichtig für einen künftigen Börsengang", erklärt der Syngenta-Verwaltungsrat.

Es stehe auch nicht zur Diskussion, strategische Bereiche von Syngenta aus der Schweiz abzuziehen. Daran ändere auch der Verkauf des Geländes und der Gebäude am Basler Hauptsitz nichts. "Die Mitarbeiter von Syngenta haben einen grossen Erfahrungsschatz. Daran halten wir fest", sagte Witmer.

ra/yr

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Syngenta schreibt 2018 wieder

Syngenta schreibt 2018 wieder einen Gewinn

Der Agrochemiekonzern Syngenta hat 2018 nach einem Verlust im Vorjahr unter dem Strich wieder Geld verdient. Allerdings setzten der ChemChina-Tochter schlechtes Wetter und Druck auf die Einkommen in der Landwirtschaft zu.

15.02.2019 09:57

Der Konzernumsatz stieg im Geschäftsjahr 2018 um 7 Prozent auf 13,5 Milliarden Franken, wie der im vorletzten Jahr von ChemChina übernommene Konzern am Freitag mitteilte. Zu konstanten Wechselkursen beträgt das Umsatzplus 9 Prozent. Schlechtes Wetter und negative Währungseffekte hätten das Unternehmen aber vor beträchtliche Herausforderungen gestellt.

Syngenta ist in beiden Sparten gewachsen. Im wichtigsten Pfeiler des Unternehmens, dem Pflanzenschutzgeschäft, weist Syngenta ein Umsatzplus von 7 Prozent auf 10,4 Milliarden Dollar aus. Im Saatgutgeschäft konnte das Unternehmen den Umsatz um 6 Prozent auf 3,0 Milliarden steigern.

Nach einem schwierigen Jahr 2017 ist Syngenta in Lateinamerika mit plus 25 Prozent wieder deutlich gewachsen. In der Region werden 27 Prozent des Gesamtumsatzes erwirtschaftet. In Nordamerika stiegen die Verkäufe um 1 Prozent, während sie in Europa, Afrika und dem Mittleren Osten stagnierten. Im neuen "Heimmarkt" China wuchs der Umsatz um 6 Prozent.

In den kommenden Jahren muss Syngenta aber weiter kräftig zulegen. Denn ChemChina hat ambitionierte Wachstumsziele für die Tochter. Maximal zehn Jahre nach der Akquisition will der chinesische Staatskonzern, der für die Basler 43 Milliarden Dollar auf den Tisch legte, den doppelten Umsatz sehen. Unter dem neuen Besitzer will Syngenta die Führungsposition im Bereich Pflanzenschutz ausbauen und eine starke Nummer Drei im Bereich Saatgut werden.

Zurück in der Gewinnzone

Unter dem Strich ist Syngenta wieder in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Der Reingewinn belief sich auf 1,44 Milliarden Dollar. 2017 hatte Syngenta noch einen Verlust von 98 Millionen ausgewiesen. Verantwortlich für den Fehlbetrag im Vorjahr waren teure Rechtsfälle in den USA.

Syngenta stellte seinerzeit 1,55 Milliarden Dollar zurück für die Beilegung von Rechtsstreitigkeiten mit amerikanischen Farmern. Diese hatten Syngenta mit Sammelklagen eingedeckt, weil der Konzern genveränderte Maissaatgut-Sorten in den USA vermarktet wurden, bevor die Einfuhrgenehmigung für diese Produkte aus China vorlag. In der Folge blockierte China den Import von mehreren Millionen Tonnen Mais.

Die schwierigen Marktbedingungen dürften nach Ansicht von Syngenta auch in 2019 anhalten. Erik Fyrwald nennt in dem Communiqué etwa die in den meisten Ländern sinkende Profitabilität der Landwirte. Auch der regulatorische Druck in der Europäischen Union belaste die Geschäfte. Das Wachstum Syngenta dürfte in diesem Jahr somit nur im unteren einstelligen Bereich liegen.

ra/tt

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Syngenta bereitet Börsengang

Syngenta bereitet Börsengang vor

Syngenta strebt Akquisitionen in China an. Gleichzeitg bereitet sich das Unternehmen auf den möglicherweise grössten Börsengang der Chemie-Branche vor.

23.10.2019 21:04

"Wir haben eine Pipeline von Übernahmezielen, und Sie werden im nächsten Jahr mehr davon hören", sagte Vorstandschef Erik Fyrwald in einem Interview in der Bloomberg-Zentrale in New York. Syngenta will den Umsatzbeitrag Chinas in den kommenden Jahren von derzeit 3 Prozent auf über 20 Prozent steigern. Das Unternehmen hat seine Zentrale in der Schweiz, befindet sich jedoch im Besitz eines chinesischen Unternehmens.

"Wir werden unsere Position in China in den kommenden Jahren schrittweise verändern", sagte er. "Wir werden Saatgutfirmen kaufen, wir werden Pflanzenschutzfirmen kaufen. Und es werden chinesische Unternehmen sein." Die chinesische Regierung ermutige die Konsolidierung in diesem Sektor.

Syngenta wurde vor fast zwei Jahren von der staatlichen China National Chemical Corp. in einer Transaktion im Wert von 43 Milliarden Dollar erworben, die grösste Auslandsübernahme durch ein chinesisches Unternehmen. ChemChina wurde nach der Akquisition von Syngenta zum Global Player in der Agrochemie. Kein chinesisches Unternehmen sei im Landwirtschafts-Geschäft erfolgreich gewesen und kein internationales Unternehmen in China, stellte Fyrwald fest. Er setzt darauf, dass er mit einem chinesischen Eigentümer ein grösserer Akteur in diesem Markt werden kann.

Keine "Mega-Fusionen"

Bei den Übernahmen erwägt Syngenta kleine und mittlere Transaktionen, vergleichbar mit dem Kauf des Saatgutgeschäfts von Cofco International im vergangenen Jahr für etwa 1 Milliarde Dollar, sagte Fyrwald. "Ich sehe in unserer Branche keine Mega-Fusionen – ich denke, diese sind bereits gelaufen."

Ein Teil dieser M&A-Aktivitäten könnte vor dem geplanten Börsengang des Unternehmens stattfinden, ein anderer Teil später folgen, sagte er. Der Börsengang werde dazu beitragen, die Bilanz zu stärken und der Gesellschaft die Möglichkeit zu geben, einige Akquisitionen zu finanzieren.

"Unsere Annahme ist, dass wir mit einigen Banken zusammenarbeiten, um uns auf ein IPO im nächsten Jahr vorzubereiten. Unser Plan ist jedoch, sicherzustellen, dass wir – sofern die Marktbedingungen oder die Performance sich nicht ändern – bis 2022 an die Börse gehen."

Ein Börsengang innerhalb von 5 Jahren war Teil der Verkaufsvereinbarung des Unternehmens. Das Listing würde Milliarden von Dollar einbringen, aber ChemChina würde laut Fyrwald der grösste Anteilseigner bleiben. Die Gesellschaft sei weiter unentschlossen bezüglich des Börsenplatzes, ziehe aber "die üblichen Verdächtigen" in Betracht, sagte er.

Zweifach-Notierung

"Früher waren wir in der Schweiz und in New York notiert", sagte er. "Wir sehen uns sicherlich China, Hongkong, London, New York und die Schweiz an. Ich weiss nicht, ob wir unmittelbar an zwei Börsen notieren werden oder ob wir im Laufe der Zeit eine Zweifach-Notierung angehen. Ich denke, dass wir letztlich an zwei Börsen notiert sein werden."

(Bloomberg)

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Syngenta übernimmt

Syngenta übernimmt Agrargeschäft von ChemChina und Sinochem

Die chinesischen Staatskonzerne ChemChina und Sinochem legen ihre Agrargeschäfte in der neuen Holding Syngenta Group zusammen.

05.01.2020 14:53

Neben der heutigen Syngenta - der in Basel ansässigen ChemChina-Tochter - sollen auch die ChemChina-Anteile am Pflanzenschutzunternehmen Adama und das Agrargeschäft von Sinochem in die Gesellschaft übergehen.

Die neue Gruppe wird vom heutigen Syngenta-CEO Erik Fyrwald geleitet, wie die Unternehmen am Sonntag mitteilten. Finanzchef Mark Patrick, der seit 2016 in der Syngenta-Geschäftsleitung sitzt, verlässt das Unternehmen dagegen Ende Januar. Sein Nachfolger wird Chen Lichtenstein, heutiger Präsident und CEO von Adama. Er werde von Basel aus arbeiten, schrieb Syngenta.

Die Zusammenlegung des Agrargeschäfts von ChemChina und Sinochem vertiefe die Reform der Staatskonzerne und optimiere die Ressourcenverteilung, schrieb ChemChina. Es sei zudem ein wichtiger Schritt, um die Zusammenarbeit zwischen Sinochem und ChemChina zu stärken.

ChemChina hatte Syngenta 2017 für 43 Milliarden Dollar gekauft und von der Schweizer Börse genommen. Allerdings kursieren seit Längerem Gerüchte, dass ChemChina die Tochter wieder zurück an die Börse bringen will. Zudem sollen sich Sinochem und ChemChina seit Längerem in Fusionsgesprächen befinden.

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