Syngenta

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Syngenta hat Anleihen im

Syngenta hat Anleihen im Volumen von total 4,75 Mrd US-Dollar begeben

Der Agrochemiekonzern Syngenta hat langfristig Fremdkapital aufgenommen. Man habe unbesicherte vorrangige und in US-Dollar denominierte Benchmark-Anleihen (144A/RegS) mit unterschiedlichen Laufzeiten von bis zu 30 Jahren in mehreren Tranchen aufgelegt, teilt der Basler Konzern am Mittwoch mit. Das Emissionsvolumen beläuft sich auf insgesamt 4,75 Milliarden US-Dollar

18.04.2018 06:48

Der überwiegende Teil des Emissionserlöses werde zur Refinanzierung der bestehenden Brückenfinanzierung für die Übernahme von Syngenta durch ChemChina verwendet, erklärt Finanzchef Mark Patrick in der Mitteilung. Der verbleibende Erlös werde für allgemeine Unternehmenszwecke eingesetzt.

mk

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Syngenta erhöht Löhne in der

Syngenta erhöht Löhne in der Schweiz um 1,3 Prozent

Das vom chinesischen Chemieriesen ChemChina geschluckte Schweizer Agrarunternehmen Syngenta hat für die Schweiz eine Lohnrunde beschlossen. Die Gehaltsverhandlungen 2019 gelten laut einer Mitteilung vom Montag für die Standorte in Basel, Dielsdorf, Kaisten, Münchwilen und Stein. Dort soll die Gehaltssumme für Mitarbeitende um 1,3 Prozent steigen. Die Verteilung erfolge auf individueller Basis.

17.12.2018 13:21

sta/kw

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Syngenta-VR: ChemChina hält

Syngenta-VR: ChemChina hält sich an die Abmachungen

Syngenta-Verwaltungsrat Jürg Witmer sieht sich als Hüter der Abmachungen mit dem chinesischen Besitzer. Und Chemchina halte sich an die Abmachungen, sagte der amtsälteste Verwaltungsrat beim Basler Agrochemiekonzern am Dienstag im Interview mit Zeitungen von "CH Media".

12.02.2019 09:10

Er sei schon lange vor der Übernahme durch Chemchina im Sommer 2017 im Syngenta-Verwaltungsrat gewesen. "Ich wurde nicht von ihnen eingesetzt und bin unabhängig", betonte Witmer. Und ergänzt: "Wir sind keine Befehlsempfänger".

Nach dem Abgang von Vizepräsident Michel Demaré und von Geschäftsleitungsmitglied Christoph Mäder hatten sich zuletzt die Zweifel gemehrt, ob sich Chemchina an die früher getroffenen Abmachungen hält. "Die Abmachungen von damals gelten weiterhin", versichert Witmer.

Sollte ChemChina zum Beispiel versuchen, die Firma auszuhöhlen oder den Sitz zu verlegen, könnten sich die vier unabhängigen Verwaltungsräte dagegen wehren. Syngenta wurde auch zugesichert, dass das Unternehmen seine einwandfreie Bonität behält. "Diese Abmachungen bestehen für fünf Jahre und sind wichtig für einen künftigen Börsengang", erklärt der Syngenta-Verwaltungsrat.

Es stehe auch nicht zur Diskussion, strategische Bereiche von Syngenta aus der Schweiz abzuziehen. Daran ändere auch der Verkauf des Geländes und der Gebäude am Basler Hauptsitz nichts. "Die Mitarbeiter von Syngenta haben einen grossen Erfahrungsschatz. Daran halten wir fest", sagte Witmer.

ra/yr

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Syngenta schreibt 2018 wieder

Syngenta schreibt 2018 wieder einen Gewinn

Der Agrochemiekonzern Syngenta hat 2018 nach einem Verlust im Vorjahr unter dem Strich wieder Geld verdient. Allerdings setzten der ChemChina-Tochter schlechtes Wetter und Druck auf die Einkommen in der Landwirtschaft zu.

15.02.2019 09:57

Der Konzernumsatz stieg im Geschäftsjahr 2018 um 7 Prozent auf 13,5 Milliarden Franken, wie der im vorletzten Jahr von ChemChina übernommene Konzern am Freitag mitteilte. Zu konstanten Wechselkursen beträgt das Umsatzplus 9 Prozent. Schlechtes Wetter und negative Währungseffekte hätten das Unternehmen aber vor beträchtliche Herausforderungen gestellt.

Syngenta ist in beiden Sparten gewachsen. Im wichtigsten Pfeiler des Unternehmens, dem Pflanzenschutzgeschäft, weist Syngenta ein Umsatzplus von 7 Prozent auf 10,4 Milliarden Dollar aus. Im Saatgutgeschäft konnte das Unternehmen den Umsatz um 6 Prozent auf 3,0 Milliarden steigern.

Nach einem schwierigen Jahr 2017 ist Syngenta in Lateinamerika mit plus 25 Prozent wieder deutlich gewachsen. In der Region werden 27 Prozent des Gesamtumsatzes erwirtschaftet. In Nordamerika stiegen die Verkäufe um 1 Prozent, während sie in Europa, Afrika und dem Mittleren Osten stagnierten. Im neuen "Heimmarkt" China wuchs der Umsatz um 6 Prozent.

In den kommenden Jahren muss Syngenta aber weiter kräftig zulegen. Denn ChemChina hat ambitionierte Wachstumsziele für die Tochter. Maximal zehn Jahre nach der Akquisition will der chinesische Staatskonzern, der für die Basler 43 Milliarden Dollar auf den Tisch legte, den doppelten Umsatz sehen. Unter dem neuen Besitzer will Syngenta die Führungsposition im Bereich Pflanzenschutz ausbauen und eine starke Nummer Drei im Bereich Saatgut werden.

Zurück in der Gewinnzone

Unter dem Strich ist Syngenta wieder in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Der Reingewinn belief sich auf 1,44 Milliarden Dollar. 2017 hatte Syngenta noch einen Verlust von 98 Millionen ausgewiesen. Verantwortlich für den Fehlbetrag im Vorjahr waren teure Rechtsfälle in den USA.

Syngenta stellte seinerzeit 1,55 Milliarden Dollar zurück für die Beilegung von Rechtsstreitigkeiten mit amerikanischen Farmern. Diese hatten Syngenta mit Sammelklagen eingedeckt, weil der Konzern genveränderte Maissaatgut-Sorten in den USA vermarktet wurden, bevor die Einfuhrgenehmigung für diese Produkte aus China vorlag. In der Folge blockierte China den Import von mehreren Millionen Tonnen Mais.

Die schwierigen Marktbedingungen dürften nach Ansicht von Syngenta auch in 2019 anhalten. Erik Fyrwald nennt in dem Communiqué etwa die in den meisten Ländern sinkende Profitabilität der Landwirte. Auch der regulatorische Druck in der Europäischen Union belaste die Geschäfte. Das Wachstum Syngenta dürfte in diesem Jahr somit nur im unteren einstelligen Bereich liegen.

ra/tt

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Syngenta bereitet Börsengang

Syngenta bereitet Börsengang vor

Syngenta strebt Akquisitionen in China an. Gleichzeitg bereitet sich das Unternehmen auf den möglicherweise grössten Börsengang der Chemie-Branche vor.

23.10.2019 21:04

"Wir haben eine Pipeline von Übernahmezielen, und Sie werden im nächsten Jahr mehr davon hören", sagte Vorstandschef Erik Fyrwald in einem Interview in der Bloomberg-Zentrale in New York. Syngenta will den Umsatzbeitrag Chinas in den kommenden Jahren von derzeit 3 Prozent auf über 20 Prozent steigern. Das Unternehmen hat seine Zentrale in der Schweiz, befindet sich jedoch im Besitz eines chinesischen Unternehmens.

"Wir werden unsere Position in China in den kommenden Jahren schrittweise verändern", sagte er. "Wir werden Saatgutfirmen kaufen, wir werden Pflanzenschutzfirmen kaufen. Und es werden chinesische Unternehmen sein." Die chinesische Regierung ermutige die Konsolidierung in diesem Sektor.

Syngenta wurde vor fast zwei Jahren von der staatlichen China National Chemical Corp. in einer Transaktion im Wert von 43 Milliarden Dollar erworben, die grösste Auslandsübernahme durch ein chinesisches Unternehmen. ChemChina wurde nach der Akquisition von Syngenta zum Global Player in der Agrochemie. Kein chinesisches Unternehmen sei im Landwirtschafts-Geschäft erfolgreich gewesen und kein internationales Unternehmen in China, stellte Fyrwald fest. Er setzt darauf, dass er mit einem chinesischen Eigentümer ein grösserer Akteur in diesem Markt werden kann.

Keine "Mega-Fusionen"

Bei den Übernahmen erwägt Syngenta kleine und mittlere Transaktionen, vergleichbar mit dem Kauf des Saatgutgeschäfts von Cofco International im vergangenen Jahr für etwa 1 Milliarde Dollar, sagte Fyrwald. "Ich sehe in unserer Branche keine Mega-Fusionen – ich denke, diese sind bereits gelaufen."

Ein Teil dieser M&A-Aktivitäten könnte vor dem geplanten Börsengang des Unternehmens stattfinden, ein anderer Teil später folgen, sagte er. Der Börsengang werde dazu beitragen, die Bilanz zu stärken und der Gesellschaft die Möglichkeit zu geben, einige Akquisitionen zu finanzieren.

"Unsere Annahme ist, dass wir mit einigen Banken zusammenarbeiten, um uns auf ein IPO im nächsten Jahr vorzubereiten. Unser Plan ist jedoch, sicherzustellen, dass wir – sofern die Marktbedingungen oder die Performance sich nicht ändern – bis 2022 an die Börse gehen."

Ein Börsengang innerhalb von 5 Jahren war Teil der Verkaufsvereinbarung des Unternehmens. Das Listing würde Milliarden von Dollar einbringen, aber ChemChina würde laut Fyrwald der grösste Anteilseigner bleiben. Die Gesellschaft sei weiter unentschlossen bezüglich des Börsenplatzes, ziehe aber "die üblichen Verdächtigen" in Betracht, sagte er.

Zweifach-Notierung

"Früher waren wir in der Schweiz und in New York notiert", sagte er. "Wir sehen uns sicherlich China, Hongkong, London, New York und die Schweiz an. Ich weiss nicht, ob wir unmittelbar an zwei Börsen notieren werden oder ob wir im Laufe der Zeit eine Zweifach-Notierung angehen. Ich denke, dass wir letztlich an zwei Börsen notiert sein werden."

(Bloomberg)

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Syngenta übernimmt

Syngenta übernimmt Agrargeschäft von ChemChina und Sinochem

Die chinesischen Staatskonzerne ChemChina und Sinochem legen ihre Agrargeschäfte in der neuen Holding Syngenta Group zusammen.

05.01.2020 14:53

Neben der heutigen Syngenta - der in Basel ansässigen ChemChina-Tochter - sollen auch die ChemChina-Anteile am Pflanzenschutzunternehmen Adama und das Agrargeschäft von Sinochem in die Gesellschaft übergehen.

Die neue Gruppe wird vom heutigen Syngenta-CEO Erik Fyrwald geleitet, wie die Unternehmen am Sonntag mitteilten. Finanzchef Mark Patrick, der seit 2016 in der Syngenta-Geschäftsleitung sitzt, verlässt das Unternehmen dagegen Ende Januar. Sein Nachfolger wird Chen Lichtenstein, heutiger Präsident und CEO von Adama. Er werde von Basel aus arbeiten, schrieb Syngenta.

Die Zusammenlegung des Agrargeschäfts von ChemChina und Sinochem vertiefe die Reform der Staatskonzerne und optimiere die Ressourcenverteilung, schrieb ChemChina. Es sei zudem ein wichtiger Schritt, um die Zusammenarbeit zwischen Sinochem und ChemChina zu stärken.

ChemChina hatte Syngenta 2017 für 43 Milliarden Dollar gekauft und von der Schweizer Börse genommen. Allerdings kursieren seit Längerem Gerüchte, dass ChemChina die Tochter wieder zurück an die Börse bringen will. Zudem sollen sich Sinochem und ChemChina seit Längerem in Fusionsgesprächen befinden.

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Syngenta nimmt 500 Millionen

Syngenta nimmt 500 Millionen Euro auf

Der Agrochemiekonzern Syngenta hat erfolgreich den Kapitalmarkt angezapft. Mit einer am heutigen Mittwoch erfolgten Platzierung seien 500 Millionen Euro aufgenommen worden, teilte der Konzern mit. Die Anleihe hat eine Laufzeit von sechs Jahren.

08.04.2020 08:41

ra/uh

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Syngenta hat Eurobond um 100

Syngenta hat Eurobond um 100 Millionen aufgestockt

Der Agrochemiekonzern Syngenta hat erfolgreich den Kapitalmarkt angezapft. Eine unlängst platzierte Anleihe wurde um 100 Millionen Euro aufgestockt, teilte der Konzern am Freitag mit. Die Anleihe mit einer Laufzeit von sechs Jahren hat damit neu ein Volumen von 600 Millionen.

24.04.2020 08:57

ra/kw

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Syngenta bestätigt

Syngenta bestätigt Börsenpläne

Der Börsenkandidat Syngenta Group hat sich trotz niedriger Getreidepreise und der Coronavirus-Krise im ersten Halbjahr 2020 gut geschlagen.

27.08.2020 08:16

Der Umsatz des Agrochemiekonzerns stieg um zwei Prozent auf 12,04 Milliarden Dollar, wie dem ersten Zwischenbericht der im Besitz des chinesischen Staatskonzerns ChemChina stehenden Gesellschaft zu entnehmen war. Die aus der Syngenta AG aus der Schweiz, Adama aus Israel sowie den landwirtschaftlichen Aktivitäten der chinesischen SinoChem bestehende Syngenta Group war erst im Juni aus der Taufe gehobenen worden. Das operative Ergebnis (Ebitda) der Gruppe verbesserte sich von Januar bis Juni um sieben Prozent auf 2,22 Milliarden Dollar.

Trotz eines anspruchsvollen Umfeldes peile der Konzern auch im Gesamtjahr Wachstum an. "Obwohl die Rohstoffpreise bisher weltweit relativ niedrig geblieben sind, hat es Wetterextreme gegeben, die sich in den kommenden Monaten und Jahren auf die Rohstoffpreise auswirken könnten", prognostizierte Konzernchef Erik Fyrwald auf einer Telefonkonferenz und bezog sich dabei auf Stürmen in der Kornkammer der USA, hohen Temperaturen in den westlichen USA und Überschwemmungen in China. Die Bauern seien gezwungen, sich diesen durch den Klimawandel ausgelösten Wetterextremen anzupassen. Dies sei eine Chance für Syngenta.

Das Unternehmen mit Sitz in Basel sieht sich als Weltmarktführer im Bereich Pflanzenschutz und als Nummer drei im Bereich Saatgut. Zu den Konkurrenten gehören unter anderem die deutschen Konzerne Bayer und BASF.

Die früher an der Schweizer Börse notierte Syngenta wurde 2017 für 43 Milliarden Dollar von ChemChina geschluckt. Doch Syngenta will weiterhin auf das Parkett zurückkehren. Beim Abschluss der Übernahme durch ChemChina im Juni 2017 stellte das Unternehmen einen erneuten Börsengang innerhalb von fünf Jahren in Aussicht. "Mitte 2022 wäre die Fünf-Jahres-Marke", sagte Fyrwald. "Wir glauben, dass wir auf Kurs sind, dies zu erreichen."

Bevor es soweit ist, schließt Syngenta aber auch eine Privatplatzierung nicht aus. Der Konzern prüfe alle Möglichkeiten, um die Schulden abzubauen, sagte Finanzchef Chen Lichtenstein. Bisher gebe es keine konkreten Pläne. "Aber die Restrukturierung der Schulden steht auch im Zentrum des Börsengangs. Was wir bis zum IPO tun, könnte auch Privatplatzierungen beinhalten." 

(Reuters)

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Wdh: Syngenta Group wächst

Wdh: Syngenta Group wächst auch im dritten Quartal 2020

(Betriebsgewinn EBITDA statt EBITA) - Der Börsenkandidat Syngenta Group hat im dritten Quartal 2020 mehr umgesetzt und das Betriebsergebnis gesteigert. In einem herausfordernden Umfeld habe man die Auswirkungen der Coronakrise bewältigt, teilte Syngenta am Freitag mit.

30.10.2020 09:39

Der Agrochemiekonzern steigerte seinen Umsatz von Juli bis September um 5 Prozent 5,36 Milliarden Dollar. In lokalen Währungen hätten die Verkäufe gar um 15 Prozent zugelegt. Gut lief das Geschäft mit Pflanzenschutzmitteln in Asien.

Dort habe man von besserem Wetter in Australien und der Zulassung eines Pilzmittels in China profitiert, erklärte Syngenta. In Nordamerika war Soja-Saatgut gefragt. Nach den Überschwemmungen im Vorjahr hätten die Landwirte Anbauflächen zurückgewonnen.

Das operative Ergebnis auf Stufe EBITDA legte um 1 Prozent auf 733 Millionen Dollar zu. Die Gruppe profitierte dabei von Kostenersparnissen, die sich aus dem Zusammenschluss ergeben haben. Das habe den Betriebsgewinn in den ersten neun Monaten um 100 Millionen gehoben.

Zur Syngenta Group zählen neben dem Schweizer Pflanzenschutz- und Saatgutkonzern auch noch die israelische Adama und die Agrargeschäfte der in China beheimateten Sinochem.

Die im Besitz des chinesischen Staatskonzerns ChemChina stehenden Gruppe wurde auf dieses Jahr hin formiert und will bis Mitte 2022 an die Börse.

ra/kw

(AWP)

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Bundesverwaltungsgericht:

Bundesverwaltungsgericht: Syngenta verpasst dem Bund Maulkorb zu Fungizid

Der Agrochemiekonzern Syngenta Agro hat im Zusammenhang mit einem Fungizid abermals erreicht, dass der Bund Informationen zu möglichen krebserregenden Folgen des Mittels nicht verbreiten darf. Das Bundesverwaltungsgericht hiess einen Antrag der Syngenta gut.

18.02.2021 12:56

In einer am Donnerstag veröffentlichten Zwischenverfügung erteilt das Bundesverwaltungsgericht dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) klare Anweisungen: Das Bundesamt darf vier verschiedene Abbaustoffe, sogenannte Metaboliten, des Fungizids Chlorothalonil öffentlich nicht als toxikologisch relevant bezeichnen.

Das BLV muss eine im September 2020 an die Kantone versandte Weisung von seiner Webseite entfernen, in der Chlorothalonil und Metaboliten dieses Wirkstoffes als toxikologisch relevant eingestuft wurden. Die Einstufung als "relevant" hat Folgen für die Grenzwerte im Grund- und Trinkwasser.

Als letzte Anweisung schreibt das Bundesverwaltungsgericht dem BLV vor, dem Bundesamt für Umwelt (Bafu) mitzuteilen, dass die Einstufung der Abbaustoffe von Chlorothalonil derzeit als Streitfall vor dem Bundesverwaltungsgericht liege und ein Entscheid darüber ausstehe.

Wirtschaftliche Interessen

Syngenta Agro stellt Fungizide mit dem Stoff Chlorothalonil her. Die Verwendung wurde per 1. Januar 2020 in der Schweiz verboten. Gegen das Verbot hat der Konzern Beschwerde eingelegt. Das Unternehmen ist der Ansicht, dass wissenschaftliche Grundlagen für das Verbot fehlen. Diese Frage wird in einem separaten Verfahren behandelt.

Im vorliegenden Fall, geht es in der Hauptsache darum, wie Chlorothalonil hinsichtlich seiner Kanzerogenität einzustufen ist. Eine Qualifikation als krebserregender Stoff hätte zur Folge, dass auch alle Abbaustoffe als solche gelten. In diesem Zusammenhang wird das Bundesverwaltungsgericht zudem beurteilen, welche Grenzwerte für Trinkwasser bei nicht toxikologisch relevante Metaboliten gelten.

Wie bereits bei der ersten Zwischenverfügung im August 2020, hat das Bundesverwaltungsgericht die Anweisungen an das BLV als vorsorgliche Massnahmen erlassen. Das Gericht geht davon aus, der Syngenta könnte aufgrund der breiten medialen Ausstrahlung des Themas ein wirtschaftlicher Nachteil erwachsen und der Ruf des Unternehmens Schaden nehmen.

Das BLV hatte Chlorothalonil und vier Abbaustoffe im Dezember 2019 in einem Gutachten noch als nicht relevant eingestuft. Der Grenzwert für Trinkwasser lag damit bei 10 Mikrogramm pro Liter. Der Grenzwert bei toxikologisch relevanten Metaboliten beträgt 0,1 Mikrogramm pro Liter.

Neue Einschätzung

Nach dem Entzug der Bewilligung für Fungizide mit Chlorothalonil durch das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) beschrieb das BLV den Wirkstoff auf seiner Website neu als wahrscheinlich krebserregend. Es folgte damit der Einschätzung der Europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde (Efsa).

Diese neue Bewertung des umstrittenen Wirkstoffs hat das BLV zu ihren Massnahmen, beziehungsweise zur Weisung an die Kantone, im Zusammenhang mit der Sicherheit des Trinkwassers geführt, wie aus dem Urteil des Bundesverwaltungsgericht hervorgeht. Das BLV hielt dazu fest, dass es sich in diesem Bereich den Einschätzungen der Efsa anschliessen könne.

In der Sache selbst muss das Bundesverwaltungsgericht noch ein Urteil fällen. Die hier vorliegende Zwischenverfügung ist noch nicht rechtskräftig und kann beim Bundesgericht angefochten werden. (Verfügung B-3340/2020 vom 15.2.2021)

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Syngenta kommt gut durch das

Syngenta kommt gut durch das Coronajahr 2020

Der Agrochemiekonzern Syngenta hat 2020 den Umsatz gesteigert und den Gewinn knapp gehalten. Das Wachstum bei der Basler ChemChina-Tochter wurde von beiden Geschäftsbereichen getragen - trotz Coronavirus-Pandemie.

31.03.2021 09:55

Die Syngenta AG setzte 14,3 Milliarden Dollar mit Spritzmitteln und Saatgut um, das sind 5 Prozent mehr als im Vorjahr. Dabei haben Währungseffekte belastet, denn zu konstanten Wechselkursen hätte ein Umsatzplus von 13 Prozent resultiert.

Die abgesetzte Menge nahm laut Angaben vom Mittwoch um 10 Prozent zu, zudem hat Syngenta die Verkaufspreise um durchschnittlich 3 Prozent erhöht. Am stärksten gewachsen ist Syngenta in Lateinamerika mit plus 31 Prozent in Lokalwährungen.

Im wichtigsten Pfeiler des Unternehmens, dem Pflanzenschutzgeschäft, resultierte ein Umsatzplus von 6 Prozent auf 11,2 Milliarden Dollar. Im Saatgutgeschäft stiegen die Verkäufe um 4 Prozent auf 3,2 Milliarden.

Der Betriebsgewinn nahm um 1 Prozent auf 2,11 Milliarden Dollar zu. Wechselkurseinflüsse schmälerten den Überschuss um deutliche 827 Millionen. Unter dem Strich blieben dem Konzern 1,42 Milliarden Dollar. Das sind 34 Millionen weniger als 2019. Der Vorjahreswert enthielt allerdings nach der Schweizer Steuerreform einen einmaligen Steuerertrag in Höhe von 195 Millionen.

Die Basler Syngenta AG wurde 2020 in die neu gegründete Syngenta Group integriert, die als Holding fungiert. In dieser legten die beiden chinesischen Staatskonzerne ChemChina und Sinochem ihre Agrargeschäfte zusammen. Neben der Syngenta sind das die israelische Adama und das Agrargeschäft von Sinochem.

Die Unternehmensgruppe beschäftigt rund 49'000 Mitarbeitende und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von 23,2 Milliarden Dollar. Der Jahresabschluss der Gruppe werde in wenigen Tagen publiziert, erklärte ein Firmensprecher auf Anfrage von AWP.

ra/uh

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Syngenta soll laut Gerüchten

Syngenta soll laut Gerüchten noch 2021 zurück an die Börse

Die Zeichen für eine baldige Rückkehr des Basler Saatgutkonzerns Syngenta auf das Börsenparkett verdichten sich.

28.04.2021 06:08

Die chinesischen Eigner würden das Schweizer Agrarchemieunternehmen vermutlich noch dieses Jahr platzieren, schreibt das deutsche "Handelsblatt" in seiner Ausgabe vom Mittwoch (Vorabmeldung).

Als Quelle nennt die Zeitung 'Finanz- und Branchenkreise'. Diesen Kreisen zufolge dürfte die chinesisch-schweizerische Gruppe dabei mit 50 bis 60 Milliarden US-Dollar bewertet werden. Damit käme die Syngenta-Gruppe an den Börsenwert von Konkurrent Bayer heran, der derzeit bei 58 Milliarden Dollar liegt, wie die Zeitung in dem Bericht weiter schreibt.

Eine Anfrage der Nachrichtenagentur AWP bei Syngenta, was von dem Bericht zu halten sei, beantwortete ein Sprecher nur indirekt. Er wiederholte jedoch, was die Gruppe bereits Anfang April bestätigt hatte: Dass ein IPO bis 2022 geplant ist. "Wir halten dies nach wie vor für einen wahrscheinlichen Zeitrahmen für einen Börsengang der Syngenta-Gruppe", erklärte er. "Der Zeitpunkt eines Börsengangs hängt von den Marktbedingungen ab, aber wir bleiben auf Kurs, um dieses Ziel zu erreichen."

Adama und Syngenta AG

Zur Syngenta Gruppe gehören nebst dem Schweizer Pflanzenschutz- und Saatgutkonzern Syngenta AG auch noch die israelische Adama und die Agrargeschäfte der in China beheimateten Sinochem. Syngenta war im Jahre 2000 aus der Fusion der Agroaktivitäten von Novartis und der britischen AstraZeneca entstanden.

Das Unternehmen war bis zur Übernahme durch ChemChina im Jahre 2017 an der Schweizer Börse kotiert. Zwei Jahre vorher hatten die Basler einen Übernahmeversuch von Monsanto noch abgewehrt. Der US-Konzern wurde danach von Konkurrent Bayer geschluckt.

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Korr: Syngenta Group startet

Korr: Syngenta Group startet mit Umsatz- und Gewinnplus in Jahr

(Satz zu den Umsatzsynergien gestrichen. Diese hatten sich auf das Vorjahr bezogen und nicht auf das erste Quartal) - Die Syngenta Group hat im ersten Quartal 2021 mehr umgesetzt und das Betriebsergebnis gesteigert. Alle Geschäftsbereiche der Gruppe wuchsen zweistellig, teilte Syngenta am Donnerstag mit.

29.04.2021 07:35

Der Agrochemiekonzern steigerte seinen Umsatz von Januar bis März um 20 Prozent 7,1 Milliarden Dollar. Alleine 2,2 Milliarden entfielen auf die Syngenta Group China (+41%). Gut lief zudem das Geschäft mit biologischen Pflanzenschutzmitteln (+40%).

Zu Beginn des Jahres 2021 stieg der Verbrauch der wichtigsten landwirtschaftlichen Produkte im Vergleich zu vorherigen Jahren deutlich, erklärte Syngenta weiter. Zudem seien die Lagerbestände bei den Landwirten gesunken.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) nahm um 19 Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar zu. Die Marge blieb somit konstant.

Zur Syngenta Group zählen neben dem Schweizer Pflanzenschutz- und Saatgutkonzern auch noch die israelische Adama und die Agrargeschäfte der in China beheimateten Sinochem.

Die im Besitz des chinesischen Staatskonzerns ChemChina stehenden Gruppe wurde 2020 formiert und will gemäss früheren Angaben bis Mitte 2022 an die Börse.

ra/rw

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Syngenta bereitet offenbar

Syngenta bereitet offenbar Prospekt für Börsengang vor

Der Agrochemiekonzern Syngenta dürfte Insidern zufolge im Verlauf des Tages den Prospekt für den geplanten Börsengang in China veröffentlichen. Damit wäre eine Kotierung an der Technologiebörse STAR Market in Shanghai noch vor Jahresende möglich, wie zwei Personen der Nachrichtenagentur Reuters sagten.

30.06.2021 08:34

Gemäss der bei der chinesischen Wertpapieraufsicht China Securities Regulatory Commission (CSRC) eingereichten Dokumenten könnte der Besitzer von Syngenta, der Staatskonzern ChemChina, mit dem IPO rund 65 Milliarden Yuan oder umgerechnet zehn Milliarden Dollar erlösen.

Syngenta hatte bereits mehrfach angekündigt, bis Mitte 2022 an die Börse gehen zu wollen. Erst kürzlich hatte Syngenta-Chef Erik Fyrwald in einem Interview angedeutet, dass es schneller gehen könne. "Ich hoffe, wir schaffen es bis Ende 2021."

Syngenta war früher an der Schweizer Börse gelistet, wurde dann 2017 aber für 43 Milliarden Dollar von ChemChina geschluckt. Die Transaktion war Teil einer Konsolidierungswelle in der Chemiebranche, die auch in China voranschreitet. Ende März hatte die chinesische Regierung den seit Jahren im Raum stehenden Zusammenschluss von Sinochem Group und ChemChina bewilligt. Mit der Transaktion entsteht der weltgrösste Anbieter von industrieller Chemie.

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