Tamedia

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03.09.2009 15:04
#1
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Tamedia

Tamedia kämpft mit Inseraterückgang (wie ein grosser Teil der Medienbranche). Eine aktuelle Meldung dazu:

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Tamedi...

Trotzdem finde ich Tamedia als Medien-Unternehmen interessant. Die Branche befindet sich in einem Technologie bedingten Umbruch, und mM nach ist Tamedia in der CH am besten aufgestellt.

Das Internet wird immer wichtiger werden, trotzdem kostet das sammeln und verteilen von Informationen Geld. Und es wird damit Geld zu verdienen sein. Um skizzenhaft zu bleiben, kann man Informationen wie folgt einteilen:

- nach Zeit (aktuell-historisch)

- nach Lokalität (lokal-global)

- nach Thema (Sport-Wirtschaft)

Tamedia ist für all diese Einteilungen in der CH sehr gut aufgestellt.

Obwohl Zeitungen dies nicht so sehen, sind Websites wie blick.ch, tagi.ch, nzz.ch für mich Blogs. Gerade die Websites von Tamedia sind schon so gestaltet, wie die üblichsten Blog-Layouts. Liegt wohl daran, dass deren Leser als am Progressivsten angesehen werden können.

Das Problem mit Blogs im Allgemeinen ist ihre "Brand" - einem tagi.ch glaubt man als Durchschnitts-Surfer noch eher als einem hartgeld.com oder weissgarnix.de - die grossen Medienhäuser haben hier also noch einen Vorteil - ihr Nachteil liegt aber in ihrer Kostenstruktur.

Ich möchte in diesem Thread ein bisschen Brainstorming betreiben, was hält Ihr von Tamedia? Hier noch die Geschäftszahlen der Jahre 2008/2007/2006:

http://www.youblisher.com/p/2349-Tamedia-Jahresabschluss-2008-Geschaefts...

http://www.youblisher.com/p/2352-Tamedia-Jahresabschluss-2007-Geschaefts...

http://www.youblisher.com/p/2351-Tamedia-Jahresabschluss-2006-Geschaefts...

Noch kurz zum Aktienpreis: Ist mir momentan zu teuer - werde ihn aber beobachten.

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27.09.2016 13:33
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Tamedia spart in der Westschweiz 24 Journalisten ein
27.09.2016 12:33

Lausanne (awp/sda) - Die Redaktionen der beiden Westschweizer Zeitungen "24 heures" und "Tribune de Genève" müssen sparen. Laut Tamedia sind 24 Personen von den Restrukturierungsmassnahmen betroffen. Grund dafür ist ein Rückgang bei den Anzeigen.

Die beiden Zeitungen erlitten 2016 bei den Anzeigen einen Rückgang von 14 Prozent verglichen mit 2015, heisst es in der Mitteilung vom Dienstag. Die Massnahmen seien schwierig, aber unausweichlich.

Betroffen von den Sparmassnahmen sind laut dem Medienunternehmen bei beiden Redaktionen total 24 Personen von insgesamt über 900 Angestellten in der Westschweiz. Die Kantonsregierungen von Genf und der Waadt äusserten in einer gemeinsamen Mitteilung ihre grosse Beunruhigung über die Restrukturierungen in den beiden Redaktionen.

(AWP)

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25.08.2016 09:08
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Tamedia machen die fehlenden Printwerbeeinahmen zu schaffen
25.08.2016 07:24

Zürich (awp) - Das Medienhaus Tamedia hat im ersten Semester des laufenden Jahres etwas weniger umgesetzt und deutlich weniger verdient. Der Umsatz sank in den ersten sechs Monaten um 5,1% auf 503,6 Mio. Der EBIT nahm überproportional um 15,4% auf 61,3 Mio CHF ab, die Marge verringerte sich damit auf 12,2% nach 13,6% im Vorjahr. Unter dem Strich verblieb dem grössten privaten Medienunternehmen des Landes ein Gewinn von 55,8 Mio nach 71,6 Mio. Die Vorjahreszahl war indes durch den Verkauf der Beteiligen an Naville und dem Winterthurer Stadtanzeiger begünstigt worden.

Die ausgewiesenen Zahlen liegen bezüglich Umsatz im Rahmen, auf Stufe EBIT aber deutlich unter den Erwartungen von Analysten. HelveaBaader bzw. die ZKB hatten einen Umsatz von 496,9 Mio bzw. 506,7 Mio und einen EBIT von 72,4 Mio bzw. 70,1 Mio prognostiziert.

Wachstum generiert Tamedia weiter im Digitalgeschäft. Der Umsatz wuchs hier um 8,5% auf 117 Mio, der EBITDA verbesserte sich um knapp 31% auf 44,9 Mio, was einer Marge von 38,4% (VJ 31,8%) entspricht, wie Tamedia am Donnerstag mitteilte. Neben dem organischen Wachstum der Rubriken- und Marktplatz-Angebote wirkten sich auch die Ergebnisbeiträge der Verzeichnisdienste von search.ch und local.ch, die erstmals direkt im Geschäftsfeld Digital ausgewiesen werden, positiv aus. Das Geschäftsfeld Digital - zusammen mit den digitalen publizistischen Plattformen von Tamedia - steuert so 30,9% zum Umsatz und 49,9% zum EBITDA der Gesamtgruppe bei.

In einem anhaltend herausfordernden Umfeld bewegen sich dagegen die beiden publizistischen Geschäftsfelder. Publizistik Regional musste einen Umsatzrückgang um 11,2% hinnehmen, Publizistik National weist ein Minus von 5,3% aus. Auch bezüglich Profitabilität musste das Mediengeschäft Federn lassen. Die regionalen Titel generierten eine EBITDA-Marge von 14,1% nach 16,1% im Vorjahr, die nationalen Medien der Gruppe erreichten 18,6% (VJ 19,5%).

Trotz steigender Digitalerlöse entwickle sich der Umsatz in der Publizistik gesamthaft rückläufig. Hauptgrund dafür seien sinkende Werbeerlöse, deren Rückgang sich gegenüber dem Vorjahr erneut beschleunigt habe, schreibt Tamedia. Um die Wirtschaftlichkeit der regionalen Tageszeitungen, Sonntagszeitungen und Zeitschriften zu erhalten, prüft Tamedia deshalb laufend weitere Effizienzsteigerungsmassnahmen und Kooperationen. Gleichzeitig arbeitet die Mediengruppe an der bereits zu früherem Zeitpunkt angekündigten Neuaufstellung des Werbe- und Nutzermarktes.

Eine quantitative Guidance auf das Gesamtjahr gibt Tamedia wie gewohnt keine ab.

QUALITÄTS-MONITORING FÜR ALLE MEDIEN

Mit dem Semesterabschluss gab Tamedia zudem die Ernennung von Samuel Hügli zum neuen CTO & Head Digital Ventures bekannt. Er wird in der neuen Position zudem Mitglied der Unternehmensleitung. Der neue Unternehmensbereich Technologie & Digital Ventures umfasst die bisherige Corporate IT, die IT Publishing, die IT Digital sowie die digitalen Ventures. Damit entstehe erstmals ein ganzheitlicher und nutzerorientierter IT-Kompetenzbereich innerhalb der gesamten Gruppe, heisst es.

In separater Mitteilung kündigte das Medienhaus zudem die Einführung eines gruppenweiten Qualitätsmonitorings für alle Medien an. Damit sollen neben allgemeingültigen journalistischen Grundsätzen auch spezifische, auf die Medien zugeschnittene Qualitätsdimensionen berücksichtigt werden. Mit dem Aufbau des Monitorings wurde der langjährige Chefredaktor des Tages-Anzeigers Res Strehle betraut.

gab/uh

(AWP)

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30.06.2016 13:03
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Tamedia-Tochter Doodle kauft israelisches Start-up Meekan
30.06.2016 12:05

Zürich (awp) - Das zu Tamedia gehörende Unternehmen Doodle übernimmt das israelische Start-up-Unternehmen Meekan. Durch die Integration des Knowhows von Meekan werde der Doodle-Terminplaner noch leistungsfähiger, teilt Tamedia am Donnerstag mit. Zum Kaufpreis werden keine Angaben gemacht.

Meekan entwickelte gemäss den Angaben einen virtuellen Assistenten, der die Nutzer bei der Terminfindung unterstützt. Dieser gleiche nach einer Aufforderung die Termin-Kalender aller Personen innerhalb eines Gruppen-Chats automatisch und innert Sekunden ab und mache priorisierte Termin-Vorschläge. Er sei dabei lernfähig und kenne Präferenzen und Gewohnheiten seiner Nutzer, um Termine optimal zu planen oder anzupassen.

"Die Integration von Meekan erlaubt Doodle einen nächsten Entwicklungssprung", lässt sich Christoph Brand, Leiter Digital bei Tamedia, in der Mitteilung zitieren.

Meekan wurde laut den Angaben 2013 durch Lior Yavor, Eyal Yavor und Matty Marianksy gegründet und bisher vom Venture Capital Investor Horizons Ventures mit Sitz in Hongkong unterstützt. Die Gründer bleiben nach der Übernahme durch Tamedia für das Unternehmen tätig, wie es weiter heisst.

rw/tp

(AWP)

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15.03.2016 10:54
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Ich denke Tamedia wird in den nächsten Monaten verstärkt in das Online-Marketing investieren und dort neue Angebote für Werbung ausarbeiten. Ich habe von diversen Agenturen bereits gehört, das man die Zeitungsinserate den Kunden versuch auszureden. 

15.03.2016 08:17
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Tamedia setzt 2015 weniger um - hoher Gewinn dank Sondereffekten
15.03.2016 07:28

Zürich (awp) - Die Mediengruppe Tamedia hat im vergangenen Geschäftsjahr 2015 das schwierige Umfeld für Printwerbung erneut zu spüren bekommen. Die forcierten Digitalaktivitäten vermochten den Umsatzrückgang im traditionellen Kerngeschäft nicht vollumfänglich zu kompensieren. Der Gewinn liegt dank der Neubewertung der Beteiligung an search.ch aber weit über dem Vorjahr.

Der Umsatz der diversifizierten Mediengruppe nahm in der Berichtsperiode um 4,5% auf 1'064 Mio CHF ab. Der EBITDA nahm zwar leicht um 1,2% auf 243,3 Mio zu; der EBIT dagegen verringerte sich um 23% auf 130,6 Mio und die entsprechende Marge auf 12,3% nach 15,3% im Vorjahr.

Als Grund für den starken EBIT-Rückgang nennt Tamedia in einer Mitteilung vom Dienstag Wertminderungen auf Goodwill in der Höhe von 40,3 Mio. Der Wertminderungsbedarf habe sich mehrheitlich aus der 2015 schlechter als erwartet ausgefallenen Entwicklung in den Geschäftsfeldern Publizistik Regional und National und bei einzelnen Digitalgesellschaften sowie den in der Folge angepassten Wachstumsprognosen ergeben.

Der Gewinn schliesslich hat sich mehr als verdoppelt auf 334 Mio CHF. Die starke Zunahme ist dabei insbesondere auf die Neubewertung der Beteiligung an search.ch zurückzuführen. Diese führte zu einem Aufwertungsgewinn von 210,2 Mio.

Die Aktionären sollen am Ergebnis mit einer unveränderten Dividende von 4,50 CHF partizipieren.

Die vorgelegten Zahlen liegen bezüglich Umsatz und insbesondere EBIT unter den Markterwartungen. Die ZKB bzw. Baader Helvea hatten einen Umsatz von 1,09 Mrd bzw. 1,07 Mrd, einen EBIT von 157 Mio bzw. 162 Mio und einen Gewinn von 311 Mio bzw. 328 Mio CHF prognostiziert.

Der Bereich Publizistik Regional verzeichnete ein Umsatzminus von 7,2% auf 520 Mio. Als Grund wird insbesondere der rückläufige Werbemarkt genannt. Der Bereichs-EBITDA verminderte sich um 21% auf 81,8 Mio. Publizistik National setzte 376 Mio um und damit 6,9% weniger als im Vorjahr. Auch hier belastete der rückläufige Werbemarkt. Der EBITDA nahm um 12% auf 72,5 Mio ab.

Erneut gewachsen sind die Digitalaktivitäten. Der Umsatz des Bereiches erhöhte sich um 4,9% auf 221 Mio, der EBITDA verbesserte sich um 13% auf 70,4 Mio. Die Entwicklung des Geschäftsfeldes Digital sei wesentlich durch die umsatz- und kostenmässige Dekonsolidierung von search.ch per 9. Juli 2015, die Erstkonsolidierung der Ricardo-Gruppe per 8. September 2015 sowie die erstmalige Berücksichtigung von Doodle, home.ch und trendsales.dk während einer ganzen Berichtsperiode geprägt worden.

Auf Pro-forma Basis erziele Tamedia nun bereits 28% des Umsatzes und 38% des EBIT mit kommerziellen und publizistischen Digitalangeboten. Das strategische Ziel, 50% des EBITDA-Ergebnisses mit digitalen Angeboten zu erzielen, dürfte durch die ganzjährige Konsolidierung der Ricardo-Gruppe sowie durch die Beteiligung an der Swisscom Directories AG bereits 2016 erreicht werden.

Einen darüber hinausgehenden Ausblick auf das laufende Jahr gibt Tamedia wie gewohnt nicht.

gab/uh

(AWP)

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11.03.2016 14:23
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Tamedia organisiert publizistisches Geschäft neu
11.03.2016 13:00

Zürich (awp/sda) - Der Medienkonzern Tamedia führt spätestens auf den 1. Januar 2017 den neuen Unternehmensbereich Bezahlmedien ein. Auf die Redaktionen hat die Neuorganisation keinen Einfluss.

Tamedia hatte im August angekündigt, dass sie das publizistische Geschäft neu in die beiden Unternehmensbereiche Werbung und Pendlermedien sowie Bezahlmedien gliedern will. In den vergangenen Monaten wurde die neue Organisation von einem internen Projektteam erarbeitet.

Tamedia wolle damit die zukünftigen Herausforderungen im Nutzermarkt meistern und neue Angebote für die Kundinnen und Kunden entwickeln, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag. Wie bereits bekannt, wird Serge Reymond die Bezahlmedien leiten.

Deren Medienmarken sind in drei Bereiche eingeteilt, die jeweils einem Verlagsleiter unterstehen. So übernimmt Karim Mahjoub die Leitung der Medien Westschweiz, Marcel Tappeiner wird die Überregionalen Medien Deutschschweiz leiten und Robin Tanner die Regionalmedien Deutschschweiz verantworten.

Ergänzend sind drei sprachübergreifende Service-Bereiche Dialogmarketing, Digital Publishing and Audience Development und Zusatzgeschäfte geplant. Die Organisation der Redaktionen im Unternehmensbereich Bezahlmedien bleibt gemäss Mitteilung wie bis anhin bestehen.

yr

(AWP)

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28.01.2016 16:25
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Sehe das Ganze als Antwort auf die AZ-Medien AG mit François Bloch (Schweiz am Sonntag, Money-Blog in der Aargauer-Zeitung (fast täglich von ebenfalls François Bloch).

 

François Bloch ist ein Pseudonym (vermutlich wohnhaft in der Innerschweiz), Armando Guglielmetti ist immerhin ein realer Name, ein Insider, der zu seinem Namen steht.

28.01.2016 11:51
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zur Info

Zur Info:

 

Neu gibt es einen Geldblog beim TagesAnzeiger:

-  Armando Guglielmetti, ehemals Börsenhändler, gibt Tipps zu Kauf/Verkauf bestimmter Aktien

-  Martin Spieler beantwortet Dienstag/Donnerstag Leserfragen rund um Finanzen

 

21.01.2016 13:19
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Tamedia: Starticket übernimmt Ticketportal
21.01.2016 12:15

Zürich (awp) - Der zur Tamedia-Gruppe gehörende Ticketanbieter Starticket übernimmt die Schweizer Ticketing-Aktivitäten des Softwareunternehmens Ticketportal. Der Zusammenschluss mit Ticketportal baue auf den bisherigen Erfolgen der bestehenden Kooperation auf und ermögliche eine weitere Optimierung der beiden Gesellschaften, teilt Tamedia am Donnerstag mit. Die beiden Ticketing-Anbieter sollen ihre Zusammenarbeit weiter vertiefen und eine noch effizientere Abwicklung des Ticket-Vertriebs ermöglichen. Finanzielle Einzelheiten zu der Transaktion werden keine gemacht.

Nicht betroffen von dieser Transaktion ist die in Österreich ansässige JetTicket GmbH, welche im Besitz ihres bisherigen Eigentümers bleibt. Starticket übernimmt lediglich den exklusiven Vertrieb von JetTicket für die Schweiz.

Die Leitung des ausgebauten Unternehmens wird Peter Hürlimann übernehmen, der aktuelle CEO von Starticket - zumindest so lange, bis ein Nachfolger eingearbeitet ist. Hürlimann und Dieter Fröhlich, CEO und bisheriger Miteigentümer von Ticketportal, werden beide im Verwaltungsrat Einsitz nehmen und Aktionäre der gemeinsamen Gesellschaft bleiben.

cf

(AWP)

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18.01.2016 11:24
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Tamedia kauft Minderheitsbeteiligung an dänischer Tradono
18.01.2016 10:30

Zürich (awp) - Das Verlagshaus Tamedia hat am dänischen Mobile-Flohmarkt Tradono eine Minderheitsbeteiligung von 25% erworben und unterstützt die Weiterentwicklung des Unternehmens durch diese Investition. Mit einem Joint-Venture lancieren die Mediengruppe und das Startup aus Kopenhagen den Mobile-Marktplatz in der Schweiz, teilte Tamedia am Montag mit. Zu finanziellen Details werden keine Angaben gemacht.

Tradono sei die "ideale Ergänzung" zum eigenen Kleinanzeigen-Portal tutti.ch, heisst es in der Mitteilung weiter. Geschäftsführer des neuen Joint-Ventures von Tradono in der Schweiz werde Patrick Biehle. Der 34-Jährige sei verantwortlich für den Aufbau eines Teams, die Adaptierung der Apps und des Portals auf die Schweiz sowie begleitende Marketingmassnahmen.

ra/cf

(AWP)

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18.12.2015 11:28
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Tamedia übernimmt Vermarktungsagentur Adextra
18.12.2015 11:00

Zürich (awp) - Das Verlagshaus Tamedia übernimmt im Verlauf des kommenden Jahres die Vermarktungsagentur Adextra mit 7 Mitarbeitenden. Damit wolle Tamedia die Eigenvermarktung ihrer Medien weiter stärken, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Dominik Lämmler, heute geschäftsführender Partner von Adextra, soll spätestens auf den 1. Januar 2017 die Leitung des Verkaufsteams Display Classified übernehmen.

Das Display Classified-Team soll im neuen Unternehmensbereich Werbung & Pendlermedien unter der Leitung von Marcel Kohler für die Vermarktung der Display-Werbung der nicht publizistischen Plattformen von Tamedia verantwortlich zeichnen. Adextra betreue heute bereits im Mandat den Verkauf diverser Tamedia-Sites wie autoricardo.ch, car4you.ch, homegate.ch, ricardo.ch und starticket.ch. Zudem vermarkte sie auch weitere führende Schweizer Webseiten. Roger Blaser, Gründer und zweiter geschäftsführender Partner von Adextra, wolle nach der Übergangsphase Ende 2016 eine neue berufliche Herausforderung annehmen.

Die Übernahme von Adextra untersteht dem Vorbehalt der Zustimmung der eidgenössischen Wettbewerbskommission, schreibt Tamedia weiter.

tp/cp

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10.11.2015 10:43
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Tamedia schafft zwei neue Bereiche im Bereich Digital
10.11.2015 10:20

Zürich (awp) - Der Medienkonzern Tamedia schafft zwei neue Bereiche. Mit dem Bereich Digital News & Development sollen die Innovationszyklen beschleunigt und der Knowhow-Transfer zwischen den digitalen Medien ausgebaut werden. Andererseits wird im Unternehmensbereich Digital ein neues Core Engineering-Team aufgebaut, wie Tamedia am Dienstag mitteilt. Leiter des Bereichs Digital News & Development wird Peter Wälty, welcher seine heutige Funktion als stellvertretender Chefredaktor von 20 Minuten abgibt.

Der neue Bereich Digital News & Development umfasse ab 1. April 2016 zwei Kompetenzzentren. Die Einheit Digital Development bestehe aus den bisher dezentralen IT-Teams von 20 Minuten und Newsnet sowie einem neuen, unternehmensweiten Digitalentwicklungsteam. Dieses werde künftig die Weiterentwicklung sämtlicher Tamedia-Medien im digitalen Ökosystem vorantreiben. In der Einheit Digital News würden die Teams des News Express in der Deutsch- und Westschweiz sowie die Entwicklung des Commercial Publishing zusammengefasst.

Im Verlauf des ersten Halbjahres 2016 wird zudem im Unternehmensbereich Digital ein neues Core Engineering Team aufgebaut. Das Core Engineering Team wird unternehmensweite, strategische Technologien wie beispielsweise Bezahlmodelle oder Ad-Targeting-Produkte entwickeln und die dezentralen Entwicklungsteams bei Innovationsprojekten unterstützen. Für den Aufbau dieses Teams werden vorerst drei neue Stellen geschaffen, so Tamedia.

cf/ra

(AWP)

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12.10.2015 11:04
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Tamedia lanciert News-App "#12" mit ausgewählten Nachrichten um die Mittagszeit

12.10.2015 08:52

Zürich (awp) - Die Mediengruppe Tamedia lanciert am Deutschschweizer Markt die News-App "#12". Das erste digitale Repackaging-Produkt des Verlags dieser Art biete täglich um die Mittagszeit die zwölf relevantesten Geschichten, ausgewählt aus Zeitungen und Zeitschriften des Verlagshauses, schreibt Tamedia in der Mitteilung vom Montag.

Die "12-App" sei vorerst nur fürs iPhone verfügbar und könne im App Store heruntergeladen werden, heisst es weiter. Pro Monat stellt Tamedia den Lesern zwölf Artikel frei zur Verfügung, für 6 CHF pro Monat erhält man den freien Zugang zu allen Inhalten. Für Abonnenten der Publikationen Tages-Anzeiger, Der Bund und BZ Berner Zeitung ist das Abonnement der App inklusive.

mk/cp

(AWP)

 

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22.09.2015 13:17
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Tamedia will Internet-TV-Anbieter Zattoo übernehmen

22.09.2015 12:45
 

(Meldung ausgebaut)

Zürich (awp/sda) - Tamedia übernimmt weitere Anteile des Internet-TV-Anbieters Zattoo: Neu ist das Zürcher Verlagshaus mit 31% an Zattoo International AG beteiligt. Bis in fünf Jahren will Tamedia den TV-Anbieter vollständig besitzen. Wie Tamedia am Dienstag mitteilte, sieht der Vertrag die Möglichkeit einer schrittweisen Übernahme der Zattoo International AG bis 2021 vor.

Tamedia strebe eine vollständige Übernahme an, weil man an die Zukunft von Zattoo glaube, sagte Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer auf Anfrage der sda. Bisher war Tamedia mit einem Anteil von 39,4% an Zattoo Schweiz AG beteiligt. Der Internet-TV-Anbieter ist auch bereits in den mobilen Angeboten von "20 Minuten" integriert.

IN FÜNF EUROPÄISCHEN LÄNDERN PRÄSENT

Mit der aktuellen Übernahme werde Tamedia nicht mehr am Schweizer Geschäft beteiligt sein, sondern direkt am internationalen. Zattoo hat seinen Sitz in Zürich und in den USA. In Europa ist das Unternehmen in fünf Ländern präsent, neben der Schweiz sind dies Deutschland, Grossbritannien, Dänemark und Spanien. Tamedia hat sich zum Ziel gesetzt, den internationalen Ausbau voranzutreiben.

Neben dem Internet-TV ist es Zattoo in den letzten Jahren gelungen, sich als technischer Dienstleister für Anbieter von Kabel-. und Internetfernsehen zu etablieren. Diverse Netzbetreiber in Europa nutzen die Technologie von Zattoo, um ihren TV-Dienst zu betreiben.

(AWP)

 

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15.09.2015 12:49
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Tamedia organisiert Ricardo Group neu - Abbau von bis zu 15 Stellen

15.09.2015 12:40

Zürich (awp) - Die Mediengruppe Tamedia richtet die Ricardo-Gruppe nach deren Übernahme neu aus. So soll das Wachstum mit einer Fokussierungsstrategie gezielt gefördert werden. Dabei werden autoricardo.ch und car4you.ch unter gemeinsamer Führung weitergeführt; und die Marke OLX.ch wird aufgegeben, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt. Die neue Organisation führe voraussichtlich zum Abbau von maximal 15 Stellen. Den betroffenen Mitarbeitern werde nach Möglichkeit eine andere Stelle innerhalb der Mediengruppe angeboten.

Durch die Integration von car4you.ch in die Ricardo-Gruppe und die damit einhergehende Zusammenarbeit von autoricardo.ch und car4you.ch entstehe eine zweite starke Fahrzeugplattform in der Schweiz, heisst es weiter. Die Leitung des Fahrzeugmarktes übernimmt gemäss den Angaben Marcel Stocker. Dieser ist seit 2008 verantwortlich für das Fahrzeuggeschäft von ricardo.ch und seit 2012 Managing Director von autoricardo.ch. Myriam Reinle, die die Leitung von car4you.ch im Jahr 2011 übernahm, werde das Unternehmen auf Ende Oktober 2015 verlassen.

OLX soll im Verlauf des Jahres 2016 vom Markt verschwinden und in tutti.ch integriert werden. Die Leitung des zusammengeführten Kleinanzeigengeschäfts übernimmt Francesco Vass, der bereits bisher tutti.ch leitete. OLX.ch-Chef Oliver Schibli werde das Unternehmen verlassen.

Eine Änderung wird es auch bei der Führung der Ricardo-Gruppe geben: Christian Kunz gibt die operative Leitung ab und wechselt in den Verwaltungsrat. Wer Kunz' Nachfolger wird, geht aus der Medienmitteilung nicht hervor.

Tamedia sieht für die Auktions- und Shoppingplattform ricardo.ch sowohl für professionelle wie private Angebote auf weiteres Wachstumspotenzial. "In den letzten Jahren hat die Ricardo-Gruppe viel in den Aufbau der neuen Geschäftsfelder autoricardo.ch und OLX.ch investiert. Mit der Übernahme durch Tamedia können wir nun darauf aufbauen und Synergien mit tutti.ch, car4you.ch und den Tamedia-Medien nutzen", wird Christoph Brand, Leiter Digital von Tamedia, in der Mitteilung zitiert.

Tamedia hatte die Übernahme der Ricardo-Gruppe vom südafrikanischen Medienkonzern Naspers im Februar 2015 angekündigt und diese nach der Zustimmung der Wettbewerbskommission am 8. September vollzogen.

ab/rw

(AWP)

 

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15.07.2015 13:34
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Tamedia vergibt "Annabelle"-Auftrag an Swissprinters

15.07.2015 12:04

Zürich/Zofingen AG (awp/sda) - Die Frauenzeitschrift "Annabelle" wird ab Ende August wieder in der Schweiz gedruckt. Die Mediengruppe Tamedia hat die Swissprinters-Druckerei in Zofingen mit dem Druck betraut, die den Medienhäusern Ringier und NZZ gehört.

2010 hatte Tamedia den Druckauftrag der "Annabelle" nach Süddeutschland vergeben. Nun kehre "ein bedeutender und anspruchsvoller Auftrag in die Schweiz zurück", wird Andreas Schaffner, Leiter Verlagsservices bei Tamedia, in einer Mitteilung vom Mittwoch zitiert. Die "Annabelle" hat eine Auflage von rund 70'000 Exemplaren.

(AWP)

 

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09.06.2015 08:16
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Übernahme von Ricardo durch Tamedia wird von WEKO vertieft geprüft

09.06.2015 07:51

(Meldung um Stellungnahme von Tamedia ergänzt)

Bern (awp) - Die Wettbewerbskommission (WEKO) wird die Übernahme von Ricardo durch Tamedia vertieft prüfen. Damit kann sich eine Entscheidung der Wettbewerbshüter um bis zu vier Monate verzögern. Tamedia ist unterdessen optimistisch, grünes Licht für die Akquisition zu erhalten.

Es bestünden Anhaltspunkte, dass diese Übernahme eine marktbeherrschende Stellung im Bereich der Stellen-Rubrikanzeigen begründet oder verstärkt, teilte die Behörde am Dienstagmorgen mit. Auch im Bereich der Fahrzeug-Rubrikanzeigen in der Deutschschweiz bestehen Anhaltspunkte, dass eine kollektive Marktbeherrschung entsteht.

Tamedia betreibe mit JobCloud mehrere Internetportale im Bereich Stellen-Rubrikanzeigen, heisst es weiter. Ricardo ist mit olx.ch ebenfalls in diesem Bereich tätig. Die allenfalls heute schon marktbeherrschenden Stellung von JobCloud könne sich verstärken. Zudem führe die Übernahme zur Konzentration zwei grossen Anbietern von Fahrzeug-Plattformen, die zusammen den Markt zum grössten Teil abdecken.

TAMEDIA RECHNET WEITER MIT ZUSTIMMUNG

Tamedia geht unverändert von einer Zustimmung der Wettbewerbsbehörde aus. Ein Entscheid sei im Herbst zu erwarten, schreibt die Schweizer Mediengruppe in einer Stellungnahme. Tamedia sei bisher nicht im Kerngeschäft der Ricardo-Gruppe aktiv. Zudem herrsche in den Märkten für E-Commerce sowie kostenlose Kleinanzeigen ein intensiver Wettbewerb.

Das Medienunternehmen hatte im Februar die Übernahme der Ricardo-Gruppe vom südafrikanischen Medienkonzern Naspers angekündigt. Der Kaufpreis liegt bei 240 Mio CHF für die Unternehmensgruppe mit 190 Mitarbeitenden und einem Umsatz von 40 Mio CHF im Jahr 2014. Der Kauf wurde damals als ein "entscheidender strategischen Schritt" bezeichnet.

yr/tp

(AWP)

 

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26.03.2015 14:16
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Tamedia neu grösster Druckpartner für Coop

26.03.2015 11:47



Zürich (awp) - Das Druckzentrum Bern von Tamedia übernimmt den Druck von zusätzlichen 620'000 Exemplaren der Coopzeitung. Im Hinblick auf die Schliessung von NZZ Print in Schlieren hätte die Coop-Gruppe mit Tamedia eine entsprechende Vereinbarung mit einer Laufzeit bis 2019 abgeschlossen, teilte das Verlagshaus am Donnerstag mit. Die Tamedia-Zeitungsdruckzentren seien so ab Juni 2015 mit insgesamt 1,24 Mio Exemplaren der Gesamtauflage von rund 2,55 Exemplaren der grösste Druckpartner der Coopzeitung. 620'000 Exemplare würden bereits im Druckzentrum Lausanne gedrückt.

Die Coopzeitung erscheint den Angaben nach jeweils dienstags in den drei Schweizer Landessprachen Deutsch, Französisch sowie Italienisch, informiert jede Woche über Angebote und umfasst Service-Artikel rund um Essen, Familie, Gesellschaft, Garten oder Reisen. Seit Herbst 2014 erscheint die Zeitung im Magazinformat.

"Unsere Entscheidung für starke Schweizer Partner für den Druck der Coopzeitung" sei "auch ein Bekenntnis zur Schweiz", liess sich Joos Sutter, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Coop-Gruppe, in der Mitteilung zitieren. Die Zusammenarbeit mit Coop helfe, die Druckzentren auch tagsüber auszulasten, so Christoph Tonini, Vorsitzender der Unternehmensleitung von Tamedia.

ys/cf

(AWP)

 

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19.02.2015 17:57
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Tamedia schliesst Ziegler-Druckerei in Winterthur: 73 ohne Stelle

19.02.2015 17:55



(Ergänzt)

Winterthur (awp/sda) - Die Zürcher Mediengruppe Tamedia schliesst die Ziegler-Druckerei in Winterthur auf Ende 2015. Dort werden unter anderem die "Schweizer Familie" und die "Weltwoche" gedruckt. Der Akzidenzdruck wird eingestellt, Digital- und Bogenoffsetdruck werden verkauft. 73 Mitarbeitende verlieren ihren Job.

Bereits bei der Übernahme von Ziegler Druck im Januar 2014 durch Tamedia sei bekannt gewesen, dass die Situation der Druckerei äusserst schwierig sei, teilte Tamedia am Donnerstag mit. Tamedia habe in den letzten Monaten verschiedenste Szenarien durchgespielt, sagte Unternehmenssprecher Christoph Zimmer auf Anfrage der sda.

Aber auch die Verlagerung von passenden Druckaufträgen von Tamedia-Zeitschriften konnte die Ertragslage nicht nachhaltig verbessern. So wurden etwa die Lifestyle-Publikation "Encore" und einzelne Broschüren neu in Winterthur gedruckt. Bereits seit mehreren Jahren wird die "Schweizer Familie" bei Ziegler Druck produziert, im Gegenzug der "Landbote" dafür im Tamedia-Druckzentrum in Zürich.

Ziegler Druck hatte aber vor allem Drittkunden, darunter die "Weltwoche". Ende Jahr gingen dann noch einmal Aufträge verloren, der Kostendruck stieg weiter. Zudem hätte in naher Zukunft der Maschinenpark teilweise erneuert werden müssen. Tamedia sah gemäss Zimmer keine andere Möglichkeit mehr als die Schliessung.

Tamedia plant, den Druck von Zeitschriften, Werbebeilagen und Broschüren, den so genannten Akzidenzdruck, per Ende 2015 einzustellen. Das Digitaldruckgeschäft wird per 1. April 2015 an die Stämpfli AG mit Hauptsitz in Bern und Niederlassung in Zürich verkauft. Die neun Mitarbeitenden in diesem Bereich werden übernommen.

Stämpfli will die beiden Digitaldruckereien in Bern und Winterthur im Laufe des zweiten Halbjahres 2015 an einem Standort im Grossraum Zürich vereinen, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst.

Die Schellenberg Druck AG mit Sitz in Pfäffikon ZH übernimmt per 1. April 2015 den Bogenoffsetdruck mit den vier Mitarbeitenden in diesem Bereich.

SOZIALPLAN LETZTES JAHR AUSGEARBEITET

Die Einstellung von Ziegler Druck betrifft voraussichtlich 106 Mitarbeitende, wie es weiter heisst. Davon wird 15 Angestellten eine Frühpensionierung angeboten. 13 weitere Personen können bei Stämpfli und Schellenberg weiterarbeiten.

Die fünf Lernenden werden ihre Ausbildung entweder bei Tamedia oder bei einem Partner beenden können. Für insgesamt 73 Mitarbeitende wird nach einer geeigneten Anschlusslösung gesucht. Hierfür werde gemeinsam mit einem Stellenvermittler ein Jobcenter aufgebaut.

Für die betroffenen Mitarbeitenden wurde gemeinsam mit den Sozialpartnern bereits im vergangenen Jahr ein Sozialplan ausgearbeitet. Dieser sieht neben dem Jobcenter Beiträge an Umschulungen, Ausgleichszahlungen, einen Härtefallfonds sowie Geld für Frühpensionierungen vor.

Der Schliessungsentscheid des Rollen-Akzidenzdrucks steht unter Vorbehalt der gesetzlichen Mitwirkungsrechte der Mitarbeitenden. Dies ist gesetzlich so vorgegeben, wie Tamedia-Sprecher Zimmer sagte. Erst Ende März wird klar sein, wie viele Kündigungen definitiv ausgesprochen werden müssen.

SYNDICOM NICHT ÜBERRASCHT

Die Gewerkschaft Syndicom ist vom Tamedia-Entscheid nicht überrascht, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Die Akzidenzdruckerei in Winterthur sei offensichtlich ein "notwendiges Übel" gewesen, das von Tamedia bei der Übernahme des "Landboten" in Kauf genommen worden sei.

Nichtsdestotrotz sei der Zeitpunkt des "unsozialen Schliessungsentscheids" völlig absurd. Aufgrund der ebenfalls bevorstehenden Schliessung der NZZ-Druckerei werden in den kommenden Monaten gegen 200 Druckereiangestellte eine neue Stelle suchen. Ihre Chancen, eine neue Stelle zu finden, seien nicht gross.

Die NZZ-Mediengruppe schliesst ihre Druckerei in Schlieren ZH bereits Mitte Jahr. Betroffen sind maximal 125 der 184 Arbeitsplätze. Für das Druckzentrum in Schlieren wären laut NZZ Ersatzinvestitionen in zweistelliger Millionenhöhe nötig gewesen. Die "Neue Zürcher Zeitung" und die "NZZ am Sonntag" werden künftig im Druckzentrum Zürich der Tamedia gedruckt.

(AWP)

 

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10.02.2015 08:39
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Tamedia übernimmt Ricardo-Gruppe für 240 Mio CHF

10.02.2015 07:36



Zürich (awp/sda) - Der Medienkonzern Tamedia kauft den Internetmarktplatz Ricardo, zu dem unter anderem die Auktionsplattform Ricardo.ch, das Onlineshoppingportal Ricardoshops.ch und die Kleinanzeigenseite Olx.ch gehören. Tamedia zahlt der südafrikanischen Naspers Gruppe 240 Mio CHF für das ursprünglich in der Schweiz gegründete Unternehmen.

Bei Ricardo arbeiten rund 190 Mitarbeitende in der Schweiz. Zudem gehört ein 30-köpfiges Entwicklerteam in Frankreich zum Unternehmen mit Sitz in Zug, wie Tamedia am Dienstag mitteilte. Die Transaktion muss noch von den Wettbewerbsbehörden genehmigt werden.

Ricardo.ch ist der grösste Schweizer Online-Marktplatz. Das Unternehmen erzielte 2014 einen Umsatz von rund 40 Mio CHF. Laut Tamedia zählt die Plattform 2,3 Millionen Mitglieder. Pro Tag wechseln nach früheren Angaben im Schnitt 20'000 Artikel den Besitzer.

Der Warenumsatz beläuft sich auf 660 Mio CHF pro Jahr. Umsatzstärkste Kategorien sind Fahrzeuge, Haushalt & Wohnen sowie Handwerk & Garten. Am meisten Angebote gibt es in den Kategorien Kleidung & Accessoires, Haushalt & Wohnen sowie Sammeln & Seltenes.

Total befinden sich rund 700'000 Angebote auf Ricardo.ch sowie über 2,5 Millionen Markenartikel auf dem erst im September 2014 lancierten Neuwaren-Kanal Ricardoshops.ch. Hinzu kommen rund 100'000 Fahrzeuge und 40'000 Fahrzeug-Zubehörartikeln auf Autoricardo.ch

STRATEGISCHER SCHRITT

Mit der Investition in Ricardo stärkt Tamedia gemäss eigenen Aussagen ihre führende Stellung im Schweizer Onlinemarkt; Geschäftsführer Christoph Tonini spricht von einem "entscheidenden strategischen Schritt." Das Kerngeschäft von Ricardo solle dank Netzwerkeffekten mit eigenen Medien wie 20minuten.ch weiter entwickelt werden. Und durch die Bündelung der Kräfte von Autoricardo.ch und Car4you.ch solle "eine starke Alternative" zu AutoScout24 im Automarkt geschaffen werden.

Ricardo.ch wurde im November 1999 im zugerischen Baar gegründet und gehört seit 2008 zu Naspers. Tamedia hatte bereits letzten November Interesse an Ricardo bekundet.

ra/rt

(AWP)

 

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14.05.2014 08:13
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Tamedia übernimmt Publigroupe-Aktien von Tweedy Browne zu 190 CHF je Titel

14.05.2014 07:56



Zürich (awp) - Der Medienkonzern Tamedia hat im Rahmen des Übernahmepokers um die Publigroupe und dessen Anteil am Verzeichnisgeschäft local.ch ein weiteres Aktienpaket übernommen und so die Beteiligung ausgebaut. Von Tweedy Browne erwarb Tamedia 235'465 Publigroupe-Aktien zu einem Preis von 190 CHF je Titel, wie die Gruppe am Mittwoch schreibt. Zudem habe man am (gestrigen) Dienstag weitere 5'057 Aktien von anderen Verkäufern übernommen. Am Dienstag gingen die Publigroupe-Papiere an der Börse zu einem Preis von 184,40 CHF aus dem Handel.

Mit den nun getätigten Zukäufen steige die Beteiligung von Tamedia an Publigroupe von 7,3% (170'294 Aktien) auf neu 17,6% (410'816 Aktien). Damit werde Tamedia zum grössten Aktionär der Publigroupe, heisst es weiter. Mitte April hatte Tamedia ein Übernahmeangebot für Publigroupe lanciert und bot dabei einen Preis von 150 CHF je Titel. Die Publikation des Angebotsprospekts ist für Ende Mai geplant.

Im Fokus von Tamedia steht die Publigroupe-Beteiligung am Verzeichnisgeschäft local.ch, das gemeinsam mit der Swisscom betrieben wird. Ende April hatte auch die Swisscom angekündigt, local.ch ganz übernehmen zu wollen. Sie bot für die von der Publigroupe gehaltenen Anteile an der LTV Gelbe Seiten AG sowie der Swisscom Directories AG insgesamt 230 Mio CHF, exklusive vorgesehener Dividendenzahlungen.

Auch der Medienkonzern Ringier ist offenbar an local.ch interessiert. "Wenn eine Firma wie Publigroupe zur Disposition steht, muss das auch Ringier interessieren", erklärte dessen Konzernchef Marc Walder, anlässlich des Swiss Media Forums von vergangener Woche.

AWP

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13.03.2014 08:45
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Tamedia steigert Umsatz 2013 dank Übernahmen - Ertragskraft leidet (AF)

13.03.2014 08:40
 

(durchgehend ergänzt)

Zürich (awp) - Die Mediengruppe Tamedia ist im vergangenen Jahr dank Übernahmen hauptsächlich im Digitalbereich gewachsen, hat aber insgesamt weiter an Ertragskraft eingebüsst. Die Gründe liegen im schrumpfenden Zeitungs-Werbemarkt. Mit fortlaufenden Massnahmen zur Steigerung der Effizienz wird Gegensteuer gegeben. Weiter gestärkt werden soll der Digitalbereich.

Der Umsatz von Tamedia stieg im vergangenen Jahr um 5% auf 1,07 Mrd CHF. Wachsende Digitalerträge hätten dabei die anhaltend rückläufigen Werbeeinnahmen aus dem Print-Geschäft kompensiert, schreibt die Gruppe am Donnerstag in einer Mitteilung.

Mit der Umsatzzunahme nicht mithalten konnte das Betriebsergebnis. Der EBIT nahm um 8,1% auf 127,7 Mio CHF ab, die entsprechende Marge verringerte sich auf 11,9% von 13,6% im Vorjahr und bleibt damit erneut klar unter dem mittelfristigen Zielwert von 15%. Der Reingewinn der weitergeführten Bereiche schliesslich verminderte sich überproportional um 14,4% auf 119,1 Mio. Die vorgelegten Zahlen liegen bezüglich Umsatz und EBIT unter den Markt-Erwartungen.

Für Verwaltungsratspräsident Pietro Supino hat die Gruppe 2013 einen 'den Umständen entsprechend guten' Abschluss erzielt. Dies erlaube die Ausschüttung einer Dividende von 4,00 CHF nach 4,50 CHF im Vorjahr.

ANHALTENDER WERBERÜCKGANG IM PRINTGESCHÄFT

Die beiden Print-Segmente kämpften im Berichtsjahr mit einem anhaltenden Rückgang der Werbeumsätze. Diesem wird mit fortlaufenden Anpassungen auf der Kostenseite entgegengetreten. Neu implementierte oder bereits umgesetzte Effizienzsteigerungsmassnahmen sollen das Ergebnis bis 2016 um insgesamt 62 Mio entlasten - der grösste Teil mit 40 Mio wird dabei bereits im laufenden Jahr wirksam. Auf Rechnung 2013 seien dafür Rückstellung von 6,2 Mio verbucht worden.

Insgesamt verringerte sich der Aussenumsatz von Print Regional 2013 um gut 3%, derjenige von Print National gar um knapp 6%. Die EBITDA-Marge der Regionalmedien erreichte noch 15,5% nach 17,0%, die nationalen Titel schlossen mit 15,8% nach 24,3%. Neben den rückläufigen Werbeeinnahmen führt Tamedia noch Investitionen in den Sonntagsmarkt und in Dänemark als Gründe für den markanten Rückgang bei Print National an.

DIGITAL WÄCHST KRÄFTIG

Kräftig gewachsen ist 2013 der Digitalbereich. Hier nahm der Aussenumsatz um 62% auf 232,9 Mio zu. Der Anstieg ist dabei zu grossen Teilen auf die übernommenen Gesellschaften JobCloud, FashionFriends, Olmero/Renovero und Startickets zurückzuführen. Aber auch organisch resultierte ein Umsatzwachstum und eine verbesserte Rentabilität. Insgesamt vervielfachte sich der EBITDA auf 56,7 Mio zu, die Marge erreichte 24,3% nach 6,7% im Vorjahr. Damit trägt Digital bereits 29% zum EBIDA der Grupe bei.

Das Digitalgeschäft soll auch im laufenden Jahr weiter ausgebaut werden. Dazu gehören gemäss den Unterlagen zur Ergebnispräsentation Investitionen in interessante Akquisitionen, die Internationalisierung von in der Schweiz erfolgreichen Digitalangeboten sowie der Ausbau der Kommerzialisierung der bestehenden Angebot und dabei insbesondere von Mobile.

In den beiden Print-Bereichen soll der strukturelle Umsatzverlust durch weitere Effizienzsteigerungen sowie neue Umsätze kompensiert werden. Dazu zählt unter anderem auch die Einführung des digitalen Bezahlmodells. Den Anfang macht dabei wie bereits bekannt der Tages-Anzeiger, wo die Paywall nun definitiv am 31. März 2014 nachmittags startet. Zusammen mit dem Start des digitalen Bezahlmodells erneuert der Tages-Anzeiger auch seine App- und Mobile-Angebote.

AKTIONÄRSBINDUNGSVERTRAG DER GRÜNDERFAMILE UNBEFRISTET VERLÄNGERT

Mit der Bekanntgabe der Jahreszahlen gab die Gründerfamilie bekannt, dass der 2017 auslaufende Aktionärsbindungsvertrag vorzeitig und unbefristet verlängert worden sei. Der inhaltlich unveränderte Vertrag umfasse alle 21 Mitglieder der Gründerfamilie mit Ausnahme von Regula Hauser-Coninx und gebietet so über 71,8% der Kapital- und Stimmrechte.

Der Generalversammlung wird Marina de Planta zur Zuwahl vorgeschlagen. Sie arbeitet seit 2010 als Steuerexpertin und Partnerin der Anwaltskanzlei Ducrest Heggli Avocats LLC in Genf und ersetzt Tibère Adler, der im Juni 2014 die Leitung von Avenir Suisse in der Romandie übernimmt.

AWP

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12.10.2012 12:27
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steter Tropfen

Ich wiederhole mich für einmal gerne. Bei Tamedia steigt der Kurs langsam aber stetig.

Was will man mehr??:good:

mfg Bellavista

08.10.2012 11:07
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ab die Post

Bei Tamedia wächst das Interesse an der Aktie und der Kurs steigt langsam aber sicher.


Mit der Dividende zusammen ein super Papier. Auch wenn das hier im Forum auch anders beurteilt wird.


 

mfg Bellavista

04.10.2012 15:18
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Turnaround in Sicht

Gemäss heutigem Beitrag auf der Seite von Cash könnte bei Tamedia in mittelbarer Zukunft viel Potenzial nach oben drin liegen.


Schon die Dividende alleine wirft eine Rendite von 5,7% ab.

mfg Bellavista

12.09.2012 20:39
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Markt scheint den Deal neutral aufzunehmen

Nach der heutigen für mich doch eher überraschenden und positiven Meldung hat der Markt eher neutral bis leicht positiv reagiert. Allerdings war das Volumen so klein, dass man eigentlich nicht vom "Markt" sprechen kann.

mfg Bellavista

12.09.2012 10:39
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geschickter Schachzug

So,  nun ist es also doch soweit. Tamedia hat sich im Inland eine Perle geangelt. Zwar teuer, aber langfristig eine gute cashcow.

Ergänzt um Analystenkommentare und Aktienkurs)

 

Zürich (awp) - Tamedia und Ringier übernehmen gemeinsam die Online-Jobplattformen jobs.ch und topjobs.ch. Die beiden Medienhäuser werden jeweils 50% an der jobs.ch Holding halten. Bisher gehörten die Webseiten der New Yorker Beteiligungsgesellschaft Tiger Global.

 

Die beiden Unternehmen wollen die Plattformen weiter ausbauen und sprachübergreifende Lösungen für Stellensuchende und Firmenkunden entwickeln, wie sie am Mittwoch gemeinsam mitteilten. Tamedia werde zudem ihre Online-Stellenmarkttochter Jobup mit den Stellenplattformen jobup.ch, jobwinner.ch und alpha.ch. in die Partnerschaft einbringen.

 

Die jobs.ch Holding erwirtschaftete 2011 bei einem Nettoumsatz von 45,9 Mio CHF einen Betriebsgewinn auf Stufe EBIT von 20,2 Mio. Der für den Kauf massgebende Enterprise Value von 100% des Aktienkapitals liegt den Angaben zufolge bei 390 Mio CHF. Die von Tamedia eingebrachte Jobup werde mit 120 Mio bewertet.

 

Die beiden Partner hätten ferner Kauf- und Verkaufsoptionen vereinbart, die Ringier eine Quotenkonsolidierung nach Swiss GAAP FER und Tamedia eine Konsolidierung nach IFRS ermöglichten, heisst es.

 

jobs.ch soll nach der Übernahme vom bisherigen Management unter der Führung von CEO Mark Sandmeier weitergeführt werden. Nun muss die Eidgenössische Wettbewerbskommission (Weko) der Übernahme noch zustimmen. Da die jobs.ch Holding auch eine Beteiligung von 49% an der österreichischen Online-Jobplattform karriere.at hält, muss auch die österreichische Bundeswettbewerbsbehörde den Deal noch absegnen.

 

HOHER ABER GERECHTFERTIGTER PREIS

 

Vontobel-Analyst Andy Schnyder spricht von einem "geschickten Schachzug" von Tamedia. Mit diesem Schritt werde das Verlagshaus in der Schweiz zum klarer Marktführer im Online-Stellenanzeigenmarkt, sei doch jobup.ch bereits die Nummer zwei im Markt. Die Kombination der beiden Plattformen ergebe einen dominanten Akteur im hiesigen Markt, so Schnyder.

 

Mit jobs.ch würden sich Tamedia und Ringier eine der wenigen Wachstums- und Ertragsperlen im Schweizer Medienmarkt angeln, urteilt Daniel Bürki von der ZKB. Nicht optimal ist in seinem Urteil jedoch die Konstruktion mit einer 50:50-Partnerschaft.

 

Der Kaufpreis ist Bürki zufolge hoch, trage aber der Profitabilität und der Marktstellung von jobs.ch Rechnung. Schnyder erachtet den Kaufpreis als "fair" und verweist auf die sehr hohe Rentabilität der Zielgesellschaft. 2011 erreichte die jobs.ch Holding eine EBIT-Marge von 44%.

 

Der Zukauf dürfte Tamedia nicht zuletzt helfen, ihr für den kompletten Zyklus angestrebtes EBIT-Margenziel von 15-20% zu erreichen, so Schnyder. Er beurteile die Transaktion deshalb positiv.

 

Die Tamedia-Aktie notiert am Mittwoch gegen 10 Uhr 0,2% leichter bei 102,80 CHF und tendiert damit mit dem Gesamtmarkt (SPI -0,09%).

 

ra/uh

mfg Bellavista

11.09.2012 10:06
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Agang VR, Zusammenlegen Redaktionen

Bei Tamedia ist einiges im Umbruch, wie man den news entnehmen konnte.

VR Ballman geht in Frühpensionierung um bei der BAz einzusteigen und verschiedene Restrukturierungen sollen die Kosten senken.

Dem Kurs hat es ein wenig geholfen. In den letzten Wochen von 95/98 auf aktuell 103.50, allerdings bei nicht überwältigendem Volumen.

Vielleicht kommt da ja noch mehr? Bleibe vorerst mal in Tamedia investiert und hoffe, dass bis zur Ausschüttung der Dividende der Kurs sich auf diesem Niveau hält. :mosking:

mfg Bellavista

30.08.2012 08:31
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Das Zürcher Medienhaus Tamedia hat das erste Semester operativ unter den Erwartungen abgeschlossen. Als Folge des schrumpfenden Werbemarktes für Printmedien ging der Umsatz 5,4% auf 524 Mio. Fr. zurück. Der Betriebsgewinn (Ebit) nahm überproportional 32% auf 60 Mio. Fr. ab, die Marge von 15,9 auf 11,5%. Auf der untersten Gewinnstufe resultierte ein Rückgang von 16% auf knapp 74 Mio. Fr. Dabei profitierte Tamedia, zu der auch «Finanz und Wirtschaft» gehört, von Sondereffekten in Höhe von 19,5 Mio. Fr. Die Mediengruppe rechnet für das zweite Halbjahr mit einem anhaltend schwierigen Markt.

Besser reich und gesund als arm und krank!

29.08.2012 10:37
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Tamedia verkauft Minderheitsbeteiligung

Zürich/Lausanne (awp) - Das Verlagshaus Tamedia hat ihre Minderheitsbeteiligung von 16% an der Swissprinters AG an die SWP Holding verkauft. SWP ist eine gemeinsame Tochtergesellschaft der Medienunternehmen Ringier und NZZ Mediengruppe. Über die Einzelheiten des Verkaufs haben die Parteien Stillschweigen vereinbart, teilte das Druckunternehmen Swissprinters am Mittwoch mit.

 

Hat jemand von Euch eine Ahnung in welcher Dimension sich so etwas etwa abgespielt haben könnte.?

Ist bei Tamedia etwas im Gang um Cash zu beschaffen, oder macht das aus Eurer Sicht strategisch Sinn.

Eventuell Konzentration auf den digitalen Bereich??

mfg Bellavista

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