UBS

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09.08.2006 11:00
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UBS

Heute UBS etwas schwach. Wer weiss etwas?

Transito

Valor: 
24476758 - UBS Group
"Ohne Verlierer - keine Gewinner"
22.09.2016 08:20
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Fünf Jahre Sergio Ermotti: Läuft es für ihn weiter rund?

Kühl, elegant und scheinbar ohne Anstrengung führt Sergio Ermotti die UBS seit fünf Jahren - in Phasen der Umbrüche eine lange Zeit. Was er erreicht hat, warum er so wenig kritisiert wird und wie es weitergehen könnte.

Von Marc Forster

Singapur vor fünf Jahren: Die Führungsspitze der UBS trifft sich im südostasiatischen Stadtstaat geplant zu einer Sitzung. Doch zehn Tage vorher hat der Milliardenskandal um den Londoner UBS-Händler Kweku Adoboli die Finanzwelt geschockt. Im Luxushotel Ritz-Carlton, wo die Bankspitze tagt, dominiert die Frage nach der Zukunft von Konzernchef Grübel das Geschehen.

Noch bei der Ankunft in Singapur hatte Grübel betont, er bleibe auf seinem Posten. Doch am 24. September übernimmt er die Verantwortung für das Händlerdebakel und tritt zurück. Nachfolger ad interim wird Sergio Ermotti.

Fünf Jahre nach diesen Ereignissen sitzt der heute 56-jährige Tessiner fest im Sattel. Er hat die grösste Schweizer Bank neu ausgerichtet und sie aus dem öffentlichen Dauerbeschuss herausnavigiert, in dem sie seit der Finanzkrise und der Staatsrettung 2008 gestanden hatte. Bis heute gibt es wenig Kritik. Ermottis CEO-Kollege Brady Dougan, der 2007 bis 2015 die Credit Suisse lenkte, war an diesem Punkt seiner Amtszeit bereits angezählt.

Investmentbanker stutzt Investmentbank

Fünf Jahre an der Spitze einer der 20 grössten Banken der Welt ist eine lange Zeit. Noch einmal so lange wird Ermotti kaum auf dem UBS-Chefsessel bleiben. Aber einen triftigen Grund, weswegen er bald zurücktreten müsste, gibt es nicht. Ermotti hält sich scheinbar mühelos im Amt, weil der Umbau der Bank bis heute als der richtige Schritt gesehen wird. Bei der Neuausrichtung drückte Ermotti der UBS seinen Stempel auf. Schon im November 2011 umriss er für die Bank in New York die Pläne, wonach die UBS schwergewichtig ein Vermögensverwalter werden sollte und das einst ruhmumwehte Investmentbanking die zweite Geige spielt.

Ermotti, der selber Investmentbanker war, zeigte keine Skrupel, die Sparte kleinzustutzen, also der Plan Ende 2012 forciert wurde. Die Investmentbank sollte die reichen Privatkunden beim Anlegen unterstützen und sich auf Aktienhandel sowie Börsengänge und Fusionen fokussieren. Vom krisenanfälligen Geschäft mit Anleihen, Währungen und Rohstoffen (FICC) liess man die Finger.

Grübel, im seinem Wesen immer ein Trader, hatte die Investmentbank noch einmal zu alter Grösse führen wollen. Doch die Zeiten haben sich geändert, und die als Folge der Finanzkrise verschärfte Regulierung machte das Handelshaus in Teilen unprofitabel. Unter Ermotti wählte die UBS Stabilität, baute Risiken ab und verabschiedete sich von unrealistisch gewordenen Renditezielen. Dafür stärkte sie die Kapitalbasis.

Gnade der späten Ernennung

Was Ermottis Position bis auf weiteres stützt ist gewissermassen auch die Gnade der späten Ernennung. Als er vor fünf Jahren interimistisch, und im darauffolgenden November offiziell UBS-Chef wurde, hatte die Bank die schwierigsten Zeiten hinter sich. Der Steuerstreit mit den USA war beigelegt und die Brandherde aus der Finanzkrise eingedämmt. Ermotti selbst war erst im April 2011 zur UBS gestossen, nachdem sich seine Ambitionen auf den Chefposten der italienischen Bank Unicredit nicht erfüllt hatten.

Unbelastet von der krisenhaften UBS-Vergangenheit wirkt der gutaussehende und gut gekleidete Ermotti bis heute. Die lange Liste der Rechtsfälle geht auf die Sünden seiner Vorgänger zurück. Ermotti wollte das leidige Kapitel von Anfang an hinter sich bringen. Die UBS betätigte sich auch als Whistleblower und wurde für diese Zusammenarbeit mit den Regulierern zum Teil mit geringen Strafen belohnt.

Aus heutiger Sicht besteht das Gefühl, dass Rechtsfälle proaktiv angegangen wurden. Andere machten schlechtere Erfahrungen. Die Credit Suisse setzte im Steuerstreit mit den USA auf lange Verhandlungen und bezahlte 2014 mehr als die UBS. Auf die Deutsche Bank stürzt die Last alter Rechtsfälle erst jetzt hinein.

Wo Licht ist, ist auch Schatten

Der nach aussen kühl-elegante Führungsstil macht Ermotti schwer angreifbar. Dies bedeutet aber nicht, dass die Bank heute problemlos dasteht. Zwar ist die UBS für Privatkunden der grösste Vermögensverwalter der Welt und Nummer eins im wichtigen Markt Asien, aber die Ergebnisse überzeugen manchmal mehr, manchmal weniger. Die UBS-Aktie ist heute ein Viertel mehr wert als im September 2011, ist aber seit der China-Krise Mitte vergangenen Jahres abgesackt. Zwar schüttet die UBS wieder Gewinnanteile aus, aber der Markt hat die Hoffnung weitgehend verloren, dass die Aktie eine Dividendenstory wird.

Supertanker wie die UBS mit 60'000 Mitarbeitern sind schwerfällig. Die dauernden Sparprogramme der letzten Jahre verunsichern UBS-Mitarbeiter vor allem in der Schweiz. Niemand weiss, wie gut die UBS für das Zeitalter der Digitalisierung gerüstet ist.

Und im Grunde genommen kann die UBS heute – im Unterschied etwa zu einem spezialisierten Technologiekonzern – nichts, was die Konkurrenz nicht auch kann. Allein ihre Grösse und ihr guter globaler Ruf bringen ihr gewisse Vorteile. Die Betrachtung der operativen Leistung der UBS und damit der Bilanz der Ermotti-Jahre gleicht immer dem Bild des halbvollen und halbleeren Glases.

Insignien der Macht

Es ist nicht ausgeschlossen, dass Ermottis Zeit an der UBS-Spitze noch unrühmlich endet. Natürlich kann ein Händlerskandal wie jener um Kweku Adoboli wieder passieren. Die UBS hat die Kontrollmechanismen aber rigoros verschärft, so dass von aussen gelegentlich der Eindruck einer Paranoia entsteht. Diese Kontrollen, wie sie 2011 bestanden, schützen aber auch das Management. Es bräuchte einiges, dass Ermotti wie sein Vorgänger Grübel aus dem Amt scheidet.

Also bleibt ein Rückzug von der UBS-Spitze bis auf weiteres Ermottis eigene Entscheidung. Würde er die UBS im heutigen Zustand verlassen, wäre sein Image anders als bei Grübel, Dougan, Ackermann & Co. intakt. Möglicherweise fällt Ermotti ein Abschied schwer, denn Chef der UBS oder irgendeiner andern Bank diesen Zuschnitts ist man nicht in erster Linie wegen des üppigen Salärs. Es geht um das Gefühl, Dinge zu bewegen, Entscheidungen zu fällen, Macht zu haben.

CEOs reisen unablässig um die Welt und geniessen in vielerlei Hinsicht einen Sonderstatus. Gut möglich, dass Ermotti die Privilegien und die äusseren Zeichen der Macht nicht missen möchte. Zumal es keinen Aufstieg mehr gibt, wenn man bereits einer der grössten Banken der Welt geführt hat. Die Zukunft wird für Ermotti eher aus Verwaltungsratsmandaten, Beratertätigkeiten und karikativen Engagements bestehen, oder er betätigt sich wie sein Vorgänger Grübel als Investor.

CASH

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20.09.2016 11:41
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Gewerkschaften: UBS streicht 56 Stellen in Luxemburg
20.09.2016 11:13

Zürich (awp/sda/reu) - Die Grossbank UBS streicht 56 Stellen in Luxemburg. Die betroffenen Beschäftigten waren in einem Verwaltungszentrum für das Geschäft mit vermögenden Privatkunden tätig, wie aus einer Mitteilung der Gewerkschaften hervorgeht.

Die Stellen sollen nun nach Breslau in Polen verlagert werden. Ein UBS-Sprecher wollte sich am Dienstag nicht dazu äussern. Die Grossbank hatte angekündigt, in der Vermögensverwaltung mehrere hundert Millionen Franken einsparen zu wollen.

mk

(AWP)

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13.09.2016 08:08
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Schweiz darf UBS-Kundendaten an Niederlande liefern

Die Schlinge um mutmassliche Steuerhinterzieher aus den Niederlanden zieht sich in der Schweiz zu. Das Bundesgericht hat ein Urteil der Vorinstanz aufgehoben.

Nach einem Entscheid des Bundesgerichts darf die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) Daten von UBS-Kunden an die Niederlande liefern.

Die Richter in Lausanne haben am Montag ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts umgestossen. Sie machten damit den Weg frei für Gruppenanfragen ohne Namensnennung zur Ermittlung von Steuerdelinquenten. Die niederländische Steuerbehörde hatte 2015 ein entsprechendes Amtshilfegesuch an die Schweiz gestellt.

Das Gruppenersuchen der niederländischen Steuerbehörde betrifft ihr namentlich nicht bekannte Kunden der UBS, die der Grossbank trotz Aufforderung keinen genügenden Nachweis über die Steuerkonformität erbracht haben.

Die ESTV ordnete im November 2015 die Leistung von Amtshilfe zu einer Person an, welche die fraglichen Kriterien erfüllt und listete die zu übermittelnden Informationen auf. Das Bundesverwaltungsgericht hiess die Beschwerde der betroffenen Person im vergangenen März gut und hob die Verfügung der ESTV auf. (Urteil 2C_276/2016 vom 12, September 2016)

(AWP)

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13.09.2016 08:07
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UBS bittet Aktionäre bei Dividenden um Geduld

Die UBS bittet ihre Aktionäre mit Blick auf künftige Dividenden angesichts noch anhängiger Rechtsfälle und unklarer künftiger Kapitalvorschriften um Geduld.

"In den nächsten drei Jahren, wenn wir das einmal alles hinter uns gelassen haben, sind wir in einer wirklich, wirklich starken Position, um fortdauernd Kapital auf einem attraktiven Niveau an unsere Aktionäre ausschütten zu können", sagte UBS-Finanzchef Kirt Gardner am Montag auf einer Konferenz. Für das laufende Jahr hatte die Großbank den Investoren bereits eine reguläre Dividende auf dem Vorjahresniveau von 60 Rappen in Aussicht gestellt. Allerdings hatten die Aktionäre im Vorjahr auch noch von einer Sonderausschüttung profitiert. Auch künftig wolle das Institut mindestens 50 Prozent des Gewinns ausschütten, bekräftigte Gardner.

(Reuters)

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07.09.2016 08:24
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UBS schliesst Teilabzug aus London nicht aus

Die UBS schliesst einen Abzug einiger ihrer Aktivitäten aus London angesichts des geplanten Brexits nicht aus.

Zwar gebe es dazu noch keine Entscheidung, sagte Bankchef Sergio Ermotti der Nachrichtenagentur Nikkei einer Meldung von Dienstag zufolge. Das Institut sei aber auf alles vorbereitet. "Wir beschäftigen derzeit mehr als 5000 Leute in London und vielleicht könnten 20 bis 30 Prozent unserer Arbeitskräfte betroffen sein", sagte Ermotti. London könne zwar an Bedeutung verlieren - werde aber auch künftig ein wichtiger Finanzplatz sein.

Zudem warnte Ermotti vor Konsequenzen einer Weitergabe von Negativzinsen an Privatkunden. Diese würden das nicht leicht akzeptieren und könnten ihr Geld stattdessen anderswo horten. Allerdings seien Strafzinsen für Privatkunden auch nicht gänzlich ausgeschlossen.

(Reuters)

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05.09.2016 17:16
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Warum ist tote Hose bei UBS???

 

Kein Lichtblick auf 20 ROFL

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

31.08.2016 09:55
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Habe heute bei Börseneröffnung mein Mini-Future MUBSA geschmissen, leider etwas zu früh.

Ist bereits zwei Rappen höher im Geld. Im Verlaufe des Tages könnte ich mir sogar noch eine Steigerung vorstellen.

Für riskofreudige Mini-Future-Liebhaber:

Bei einem Kursrückfall oder einer technischen Reaktion wieder unter 14CHF habe ich bereits MUBAEV auf meinem Radar.

Werde je nachdem dort eine Position aufbauen. Bei einer Zinsanhebung sollten Bankaktien ja davon profitieren!

Viel Glück allen Investierten.

31.08.2016 08:35
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Presse: UBS verkauft kleine Tochtergesellschaft in Deutschland
30.08.2016 18:06

Zürich (awp) - Die Grossbank UBS verkauft in Deutschland laut einem Medienbericht die Tochtergesellschaft ICR, die unter anderem Wirtschaftsprüfungen für vermögende Familien und Stiftungen anbietet. Die Firma, die 30 Beschäftige habe, gehe an die Hamburger Beratungsgesellschaft Spudy Invest, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) in ihrer Mittwochausgabe (Vorabdruck).

Die UBS wollte die Meldung auf Anfrage von AWP nicht kommentieren.

rw/tp

(AWP)

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29.08.2016 08:14
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UBS will Wealth Management zentralisieren, um Aktiva zu senken

Die UBS will ihren Kapitalbedarf verringern, indem sie ihr europäisches Wealth-Management-Geschäft an einem Standort zentralisiert. Dies wird voraussichtlich in Frankfurt sein.

Das erklärt Jürg Zeltner, der in der Konzernleitung der UBS für den Bereich verantwortlich ist. Bis zum Jahresende soll die Umstrukturierung erfolgt sein. Die Aktiva der Bank in dem Bereich werden Zeltner zufolge durch eine Zusammenfassung der verschiedenen europäischen Niederlassungen in Filialen einer einzigen Gesellschaft um bis zu 2,5 Mrd. Franken verringert.

Mit dem Einsatz vereinheitlichter IT-Systeme überall auf dem Kontinent im Zuge der Umstrukturierung werden zudem die Kosten gesenkt. Wenn die Zusammenlegung abgeschlossen ist, will die Bank ihre Operationen zudem weiter straffen.

In Frankfurt beschäftigt die UBS bereits 570 Mitarbeiter. Ihre IT-Plattform in Deutschland hat die Bank umstrukturiert, um ihre Dienstleistungen in der Region zu optimieren.

Da die Schweiz nicht zur Europäischen Union gehört, sind die Banken des Landes gezwungen, ihre Kunden durch Niederlassungen in der EU zu betreuen. Der Schweizer Konkurrent Credit Suisse Group unterhält eine Wealth-Management-Sparte in Luxembourg, während Julius Bär ebenfalls in Frankfurt eine Niederlassung hat.

(Bloomberg)

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07.08.2016 23:16
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Rueckkehr ueber 14.00

Bin mir ziemlich sicher das die UBS Titel in den kommenden Monaten wieder ueber CHF 14.00 stehen werden. Mit Bestimmtheit.  Kaufe kontinuierlich zu.

05.08.2016 16:29
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simon89 hat am 02.08.2016 - 12:22 folgendes geschrieben:

 

Habe mir ein paar MUBSE gegönnt. 

Mal schauen, ob dieser Trade kurzfristig aufgeht.

 

 

So, bin nach drei Tagen bereits wieder raus.

War ein schöner kurzfristiger Zock & schöne technische Reaktion auf den Taucher von Dienstag. Die Arbeitsmarktdaten haben heute Nachmittag endlich den 13er zurückerobern lassen.

Mehr als Feriengeld gab es bei Netto 11 Rappen pro Stück zwar nicht, aber wie heisst es doch so schön:

Wer den Rappen nicht ehrt, ist den Franken nicht wert*air_kiss*.

Werde die UBS-Aktie weiterhin verfolgen und erwarte bei ruhiger Börsenlage Ende Jahr die 15 zurück.

Vielleicht steige ich bei einem Horrortag wieder mit einem Mini-Future (dieses mal aber eher MUBSA) ein.

Für eine längerfristige Sache ist mir diese Aktie oder daran gekoppelte Calls zu 'volatil'.

Euch UBS-Aktionären wünsche ich weiterhin nur das Beste!

03.08.2016 13:14
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Der Markt ist unerbittlich!

Ich habe mir den Kursverlauf auch anders vorgestellt! Die UBS bilden in meinem Depot die grösste Position. Ich dachte lange Zeit an eine frühere Zinswende in den USA. Aber der Karren läuft ja nur dank der Karotte an der Schnur, welche man dem Esel (Markt) jeweils näher oder weiter weg vom Maul hält.

Auf eine Zinserhöhung werden wir noch lange warten, weit die US Konjunktur mal hoch, mal nach unten geschnorrt wird. Fakt für mich ist, dass die Schuldenblase (Autokredite im Subprime Bereich als auch die Studienkredite) eine gefährliche Dimension bilden. Aber auch in der (legalen) Manipulation durch die Medien sind die Yankees Weltmeister.

Eine weitere Punkt ist die zu erwartende Busse in Frankreich. Dieser Staat benimmt sich mafiös, bedenkt man doch, wie stark die Politik mitmischt. Die UBS warf ja denen vor, dass Le Monde die laufenden Untersuchungen jeweils in tendenziöser Art praktisch parallel kommentierte. Wo bleiben unsere Politiker? Hat denn die Schweiz überhaupt keine Druckmittel? Unsere Leute im Bundesbern haben scheinbar noch immer nicht bemerkt, dass wir uns längst in einem Wirtschaftskrieg befinden. Aber was sage ich, Eier haben die sowieso keine.

Zur Aktie: Langfristig bin ich immer noch positiv gestimmt. Aber die Führung muss aktiv agieren und sich den veränderten Bedingungen anpassen. Auf den Bankenplatz Zürich kommen jedenfalls schwierige Zeiten zu. Man sollte sich stärker (im langfristigen Interesse) an Asien ausrichten und die USA zurückfahren.

 

03.08.2016 10:54
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Übertriebener Kursrückgang gestern von 6%

Ich bin der Meinung wir sind bei der UBS auf diesem Kurslevel ganz klar auf einem Einstiegslevel.

Gewinn last quarter 1,03 Mrd. CHF

Kosteneinsparungen bis Ende 2017 von 2,1Mrd. CHF (gegenüber 2013)

UBS gehört zu den stärksten kapitalisierten Instituten international.

Gute Dividende

Harte Kernkapitalquote (CET1, vollständig umgesetzt) um 20 Basispunkte auf 14,2%

Leverage Ratio (SRB) um 10 Basispunkte auf 5,5% verbessert.

 

Was meinen andere?

02.08.2016 13:28
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Eine Dividende von 60 Rp sind ca. 5% Zins und das mit grösster Wahrscheinlichkeit wieder Steuerfrei.

Ich brauche das Geld in ca. 10 Jahren. Also lass ich die UBS in meinem Depot.

 

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

02.08.2016 12:54
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Aktien = Langfristig

UBS ist langfristig gesehen eine gute Investition, die Börse überreagiert einfach immer bei den Finanztiteln momentan.

Jedoch werden sich die CH-Banken durch die Schweizer Werte schon noch unterscheiden können von den anderen, meiner Meinung nach ist das Hauptproblem die Auflösung des CH-Bankkundengeheimnis, welches es zu bewältigen gibt.

Aber ich bin zuversichtlich, dass es dadurch trotzdem keinen zu grossen Geldabfluss von Auslandkunden haben sollte und man mit der UBS/CS/JB so weiterziehen kann, wenn man die Geduld hat langfristig zu investieren. Wink

Geld ist nicht alles, es gibt noch Aktien, Obligationen, Fonds...

02.08.2016 12:22
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Mein Depot ist mittlerweile ziemlich langweilig geworden und besteht hauptsächlich aus Aktien, welche ich wohl längerfristig halten werde / muss.

Bekanntlich bin ich aber ansonsten eher etwas risikofreudiger und mag Calls und Mini-Futures.

So, heute werde ich wieder mal zum Zocker.

Habe mir ein paar MUBSE gegönnt. 

Mal schauen, ob dieser Trade kurzfristig aufgeht.

Könnte mir auch vorstellen, diesen Mini-Future bis Ende Jahr zu halten.

Hatte mal im Juli 2012 ein paar Tausend MUBSB, war ein fulminanter Zock =).

Ging aber viel zu schnell raus.

Jetzt werde ich meinen PC abschalten und sehe mir das Ganze erst wieder morgen an.

Viel Glück euch!

 

29.07.2016 09:37
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Der Kurs der Strategie ist richtig!

Ich habe heute morgen meine Bestand ganz wenig reduziert, da ich am Abend tiefere Kurse erwarte und ohnehin Cash benötige. Das Damoklesschwert einer hohen Strafe aus Frankreich hängt immer noch über der UBS. Der hoch verschuldete Staat möchte einfach eine unangemessen hohe Busse setzen und lässt vor allem über die Politik Druck ausüben. Richtig, dass der Verwaltungsrat sich nicht auf einen entsprechenden Vergleich einlässt. Man muss bedenken, dass seinerzeit Deutschland bei gleich hohen nicht deklarierten Vermögen eine Busse von "nur" rund 250 Million verlangte. Und die wollen Milliarden!

Berücksichtige ich jedoch die guten steuerfreien Erträge, die man aus den UBS Aktien ziehen konnte und dass der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit vor allem in der Vermögensverwaltung liegt, kann man eigentlich ruhig schlafen.

Klar ist, dass die hohen Gewinne der Vergangenheit angehören.

29.07.2016 08:28
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Gut gemacht UBS weiter so. Ich bin mit dem Quartal zufrieden aber nicht mit den aktuellen Börsen preis. Das alte Geschichte Geduld und warten bis alle klagen von tisch sind und das geht noch ein paar Jahren, dann kommt ein ein andere Sektor dran, so wie es in die Vergangenheit immer wieder passiert.

29.07.2016 08:19
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UBS verdient deutlich mehr als vorausgesagt

Die UBS hat im zweiten Quartal einen Gewinn von 1,03 Milliarden Franken geschrieben. Das sind 14 Prozent weniger als im Vorjahr, aber deutlich über den Prognosen der Analysten.

Die UBS hat im zweiten Quartal 2016 überraschend gut abgeschnitten und mehr verdient als von Analysten geschätzt. Bezüglich Ausblick für die nächsten Quartale bleibt sie zwar gewohnt vorsichtig, sieht sich allerdings gut aufgestellt, um bei einer möglichen Erholung bessere Resultate zu erzielen.

Unter dem Strich hat die grösste Schweizer Bank in der Periode von April bis Juni 1,03 Mrd CHF verdient, im zweiten Quartal 2015 waren es 1,21 Mrd CHF gewesen, im von schwierigen Umfeld stark geprägten Vorquartal 707 Mio CHF. Auf Vorsteuerebene erzielte sie einen Gewinn von 1,49 Mrd CHF (VJ 1,64 Mrd), bereinigt um Sonderfaktoren waren es gar 1,67 Mrd CHF. Als Sonderfaktoren genannt werden u.a. Nettorestrukturierungskosten von 377 Mio CHF, ein Veräusserungsgewinn (Visa Europe) von 123 Mio sowie Gewinne aus Immobilienverkäufen in der Schweiz von 120 Mio CHF.

Die gesamten Erträge erreichten derweil 7,40 Mrd und waren damit höher als im Vorquartal, aber unter dem Vorjahr. Bei Aufwendungen von 5,92 Mrd CHF gab sich zuletzt eine Cost/Income Ratio von 79,8%, wie die Bank am Freitag mitteilte.

Insgesamt lag die Bank mit ihren Quartalszahlen über den Erwartungen von Analysten. Diese hatten gemäss AWP-Konsens einen Reingewinn von 730 Mio und einen Gewinn vor Steuern von 1,11 Mrd CHF prognostiziert.

UBS-CEO Sergio Ermotti zeigt sich zufrieden

CEO Sergio Ermotti zeigt sich in der Mitteilung zufrieden mit dem Ergebnis: "Wir erzielten dieses starke Resultat, indem wir unsere Kunden unterstützten, mit den anhaltend schwierigen Marktbedingungen umzugehen. Dabei haben wir unsere Risikodisziplin beibehalten und die Kosten weiter reduziert. UBS ist in einer soliden Position mit einer starken Kapitalbasis, einer klaren Strategie und einem breit diversifizierten Geschäftsmodell."

Ein weiteres Sparprogramm wurde - obwohl von Marktkreisen zum Teil gefordert - nicht angekündigt. Per Mitte 2016 habe man das angekündigte Kostensparziel von netto 1,4 Mrd erreicht, was einer Verbesserung um 200 Mio CHF im Berichtsquartal entspricht, heisst es. UBS mache damit Fortschritte im Hinblick auf die angestrebten Nettoeinsparungen von 2,1 Mrd CHF bis Ende 2017, obwohl die Bank weiterhin substanziell höhere Regulierungskosten absorbiere. Sie betont allerdings, dass sie "im derzeit anspruchsvollen Umfeld umsichtige Massnahmen" treffe, um unternehmensweit Kosten zu senken.

Vorsichtiger Ausblick

In ihrem Ausblick bleibt die UBS gewohnt vorsichtig. Die Marktvolatilität, die makroökonomische Unsicherheit und erhöhte geopolitische Spannungen hätten zu anhaltender Risikoaversion der Kunden sowie generell niedrigen Transaktionsvolumen beigetragen. Es sei unwahrscheinlich, dass sich diese Bedingungen in naher Zukunft ändern würden, heisst es dazu. Die tiefen bzw. negativen Zinsen sowie die relative Stärke des Frankens stellten zudem nach wie vor eine "bedeutende Belastung" dar.

Und darüber hinaus erwähnt die Bank auch die Änderungen der schweizerischen Kapitalstandards sowie die angekündigten Anpassungen des internationalen regulatorischen Rahmens, welche steigende Kapitalanforderungen und Kosten zur Folge haben würden. Die UBS sei aber "gut aufgestellt", um von einer auch nur moderaten Erholung des Umfelds zu profitieren und werde ihre Strategie "weiterhin diszipliniert umsetzen, um die genannten Effekte abzufedern", schreibt sie.

(AWP)

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28.07.2016 16:07
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Ausblick UBS: Quartalsergebnis von durchschnittlich 730 Mio CHF erwartet
28.07.2016 14:13

Zürich (awp) - Die UBS veröffentlicht am Freitag, 29.Juli, das Geschäftsergebnis zum ersten Quartal 2016. Zum AWP-Konsens haben insgesamt fünf Analysten beigetragen.

Q2 16
(in Mio CHF) AWP-Konsens Q1 16 Q2 15

Geschäftsertrag 7'017 6'833 7'818
Konzernergebnis 730 707 1'209

Gewinn vor Steuern:
- Konzern 1'114 978* 1'759
- Investment Bank 344 253 551
- Wealth Management (WM) 678 557 756
- WM Americas 223 211 191

* adjusted 1'366 Mio

FOKUS: Das zweite Quartal 2016 dürfte laut Marktbeobachtern wie bereits das erste Jahresviertel als ein sehr schwieriges in die Geschichte der Grossbanken eingehen. Die grossen Institute leiden weiterhin massiv unter der Zurückhaltung ihrer Kunden und entsprechend geringen Transaktionsvolumen. Dazu kommen weiterhin hohe Kosten und immense Ausgaben zur Bewältigung von Altlasten, die das Ergebnis schmälern. Zwar haben sich die Ergebnisse bei den US-Banken, die zumeist ihre Zahlen bereits vorgelegt haben, im Vergleich zum ersten Quartal stabilisiert oder zumindest nicht weiter verschlechtert. Ob das für die UBS allerdings ein gutes Signal ist, muss sich zeigen.

Bei den US-Banken hat sich nämlich vor allem der Anleihenhandel verbessert, während der Aktienhandel weniger positiv abgeschnitten hat. Die UBS ist aber vor allem in letzterem stark. Ausserdem sind die Handelsvolumen in der Region Asien, wo die UBS zu den wichtigsten Instituten gehört, vor allem im Vorjahresvergleich massiv zusammengebrochen. Dies wiederum dürfte sich auch auf das Ergebnis in der Vermögensverwaltungssparte (Wealth Management) klar negativ auswirken. Die ZKB fasst die Situation in ihrem Ausblick auf die Zahlen treffend zusammen: "Die UBS steckt- wie die meisten Grossbanken - weiter in der Zwickmühle zwischen einer dem Marktumfeld geschuldeter Ertragsflaute, renitenten Kostenblöcken, hohen Rechtskosten, steigenden Kapitalanforderungen und Investoren, die auf üppige Dividenden spekulieren."

Besonders im Fokus wird angesichts der Flaute bei den Transaktionsvolumen die Kostenentwicklung stehen. Viele Analysten würden im Hinblick auf die weitere Entwicklung gerne zusätzliche Sparprogramme sehen. Ob die Bank sich dazu durchringen mag, muss sich aber zeigen. Konzernchef Sergio Ermotti hatte noch im Mai verlauten lassen, dass er zusätzliche drastische Kostenschnitte für falsch halte. Die aktuellen Marktverhältnisse mit sehr risikoscheuen Kunden und darum geringeren Einkünften im Handel stellten zwar die neue Normalität dar. Zusätzlich drakonische Sparmassnahmen einzuleiten, sei jedoch keine Option, da man damit "das Kinde mit dem Bade ausschütten" würde. Die Bank wolle nämlich so sparen, dass es nicht zu einer Belastung werde, wenn sich die Marktsituation verbessere (Details zum aktuellen Sparprogramm siehe Rubrik Pro Memoria).

Für viele Investoren ist die UBS(-Aktie) weiterhin vor allem auch eine "Dividendenstory", auch wenn sie diesbezüglich in den letzten Monaten enttäuscht wurden und der Aktienkurs entsprechend stark darunter gelitten hat. Nach einer Dividende von insgesamt 85 Rappen im Vorjahr (inkl. 25 Rappen Spezialdividende) war der Markt anfänglich von einem mindestens gleichhohen Betrag für dieses Jahr ausgegangen. Im Mai hiess es, dass weiterhin mehr als 50% des Gewinns ausgeschüttet würden, wobei die ordentliche Dividende grundsätzlich gesteigert werden soll. Was das genau für das laufende Jahr bedeutet, wollte CFO Kirt Gardner damals allerdings nicht sagen. Und CEO Ermotti fügte an: "Unsere Dividendenpolitik ist sehr klar. Aber am Ende des ersten Quartals können wir noch nicht sagen, wie hoch die Dividende für das Gesamtjahr ausfallen wird." Analysten schliessen daraus, dass die Dividende für 2016 eher nicht höher sein wird als die 60 Rappen (ordentliche Dividende) vom letzten Jahr.

ZIELE: Die UBS hat sich zusammen mit der Ankündigung des grossen Umbaus im November 2012 neue Ziele gesetzt. Diese wurden schon ein paar Mal - zuletzt im November - angepasst und lauten aktuell für den Konzern:
. Bereinigtes Aufwand-Ertrags-Verhältnis: 60%-70% (kurz- bis mittelfr. 65-75%)
. Bereinigte Rendite auf Eigenkapital abzüglich Goodwill und anderer
immaterieller Vermögenswerte (RoTE): Ziel >15%,
(Erwartung: 2016 etwa gleich wie 2015; 2017 rund 15%, ab 2018 >15%)
. CET1-Quote (Basel III vollständige Umsetzung): 13% (und 10% post-stress)
. RWA gemäss Basel III: kurz bis mittelfristig rund 250 Mrd CHF
. BIZ Leverage Ratio Denominator (Basel III vollst.): kurz/mfr. 950 Mrd CHF erw.

PRO MEMORIA:

KAPITAL: Die Bankführung unter CEO Ermotti kündigte vor ein paar Jahren an, dass die Gewinnausschüttungsquote bei 50% oder darüber zu liegen komme, sobald die Kapitalziele (CET-1 vollst. Umsetzung: 13% bzw. 10% post-stress) erreicht seien. Aus diesem Grund wird die Entwicklung der Kapitalquote seither intensiv verfolgt. Per Ende März 2016 lag der Wert bei 14,0%, dies nach 14,5% per Ende 2015 bzw. 13,4% Ende 2014. Klar in den Fokus gerückt ist in den letzten Quartalen allerdings die sogenannte Leverage Ratio (LR), also die ungewichtete Eigenkapitalquote. Der Bundesrat hat im vergangenen Herbst die Eigenmittelanforderungen für systemrelevante Banken im Zusammenhang mit neuen "Too-big-to-fail"-Bestimmungen bezüglich LR deutlich verschärft. Die zuletzt von der UBS in den Vordergrund gerückte SRB-Leverage Ratio (SRB = Systemically relevant Banks) lag Ende März bei 5,4%.

EINSPARUNGEN: Anfang Mai bei Vorlage der Q1-Zahlen hatte Konzernchef Ermotti trotz der anhaltend schwierigen Marktverhältnisse am laufenden Sparprogramm festgehalten. Dieses sieht eine Reduktion der Kostenbasis bis Ende 2017 von 2,1 Mrd CHF vor (im Vgl. zu Kostenbasis 2013; Stand Ende Q1 1,2 Mrd, Ende H1 1,4 Mrd erwartet). Zusammen mit den Quartalszahlen wurden damals Kosteneinsparungen im Bereich Wealth Management von "Hunderte von Millionen" angekündigt. Man plane einen Umbau, um Synergien besser zu nutzen. Zentrale Ressourcen sollen global und divisionsübergreifend genutzt werden, hiess es in einem Mail an die Mitarbeiter. Denn um künftig Investitionen tätigen zu können, müsse die Kostenbasis kontrolliert werden. Ende Juni hatte die Bank diverse Abgänge in der Führung der Investment Bank (IB) bekannt gegeben, die ebenfalls zumindest teilweise im Zusammenhang mit Sparbemühungen stehen dürften. IB-Chef Andrea Orcel sprach damals in einem Memo an die Belegschaft von einem "perfekten Sturm" aus Herausforderungen und Veränderungen in Bezug auf Regulation, Wettbewerber und Märkte. Diese Situation führe zu "gewaltigem Druck" auf die Bank-Industrie und das Bank-Geschäft.

JURISTISCHES: Die Grossbank hat weiterhin diverse Altlasten und hat per Ende Q1 2016 total 2,88 Mrd CHF an Rückstellungen für Rechtsfälle sowie regulatorische und ähnliche Angelegenheiten ausgewiesen. Damit sank die Gesamtsumme gegenüber Ende 2014 (3,05 Mrd) nur marginal. Die Höhe der Rückstellungen macht klar, dass die Bank noch immer mit Altlasten beschäftigt ist. Ein bedeutender, noch offener Fall ist etwa Frankreich: Ende März 2015 war dort gegen die französische UBS-Tochter offiziell ein Ermittlungsverfahren eröffnet worden. Hintergrund sind bereits seit Jahren laufende Untersuchungen, ob UBS Frankreich Kunden beim Steuerbetrug geholfen hat. Nun tritt die Sache gemäss Medienberichten in die heisse Phase. Bis zum 4. August könne die Grossbank zum 126-seitigen Bericht des französischen Untersuchungsrichters in dieser Sache Stellung nehmen, schrieb etwa die "Handelszeitung" letzte Woche, wobei eine aussergerichtliche Einigung als ausgeschlossen gelte. Ein allfälliger Prozess würde gemäss Angaben, die AWP aus Frankreich erhalten hat, "wahrscheinlich" im ersten Quartal 2017 starten. Gemäss schon einige Monate alten französischen Medienberichten droht der grössten Bank im Fall einer Verurteilung eine Busse von bis zu 5 Mrd EUR. Die UBS wehrt sich vehement gegen die Anschuldigungen und spricht von einem politischen Prozess.

Involviert ist die Bank ausserdem offenbar auch in den Korruptionsskandal um den malaysischen Staatsfonds 1MDB. Die Finanzaufsichtsbehörde Singapurs (MAS) stellte bei der UBS, aber auch bei weiteren europäischen Instituten und asiatischen Instituten Kontrollmängel fest, wie sie letzte Woche mitteilte. Die Ermittlungen um den Staatsfonds beschäftigen Behörden rund um den Globus bereits seit Monaten. Bei dem Fonds waren Milliardenbeträge verschwunden oder auf ausländische Bankkonten mit unbekannten Eigentümern abgeflossen. Gegen 1MDB laufen daher in mindestens sechs Ländern Geldwäscherei-Untersuchungen. "Im vorliegenden Fall hat UBS von sich aus die verdächtigen Transaktionen gemeldet", betonte ein Sprecher der Grossbank letzte Woche gegenüber AWP. Die Bekämpfung komplexer internationaler Finanzkriminalität sei "ausserordentlich anspruchsvoll". "Wir verstärken konstant unsere umfassenden Prozesse zur Bekämpfung von Geldwäscherei", so das Statement.

AKTIENKURS: Die UBS-Aktie liegt beim gegenwärtigen Kurs von 13,61 CHF (Stand Mittwoch 13 Uhr) rund 30% tiefer als zum Jahresende 2015 (vs. CS -43%, SMI -6%). Das aktuelle Jahrestief von 11,58 CHF stammt vom 6. Juli, das bisherige Höchst bei 19,32 CHF war bereits am 5. Januar erzielt worden. 2015 hatte die UBS-Aktie mit einem Plus von 14,4% (CS -8,4%, SMI -1,8%) zu den besseren Werten gehört.

Homepage: www.ubs.com

hr/uh

(AWP)

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21.07.2016 15:16
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UBS und Goldman Sachs im Sog des Skandalfonds 1MDB

Der Korruptionsskandal um den malaysischen Staatsfonds 1MDB erfasst nun auch westliche Grossbanken wie UBS, die britische Standard Chartered und Goldman Sachs.

Die Finanzaufsichtsbehörde Singapurs (MAS) stellte bei den beiden europäischen Instituten und der asiatischen DBS Kontrollmängel fest, wie sie am Donnerstag mitteilte. Auch die US-Behörden haben Ermittlungen aufgenommen und wollen aus dem Fonds Vermögen über eine Milliarde Dollar beschlagnahmen - darunter Luxusimmobilien, Gemälde und ein Flugzeug. Im Zuge dessen geriet auch Goldman Sachs in den Strudel des Skandals: Die Investmentbank hat den Fonds bei Anleiheverkäufen unterstützt, deren Erlöse von 1MDB-Vertretern missbraucht worden waren, wie aus Unterlagen des US-Justizministeriums hervorgeht. Goldman selbst wird kein Fehlverhalten vorgeworfen.

Bei UBS, Standard Chartered und DBS monierten die Aufseher in Singapur Versäumnisse bei der Überwachung von Transaktionen und der Aufnahme neuer Kunden. "Darüber hinaus ist es zu unzulässigen Verzögerungen bei der Aufdeckung und Anzeige von verdächtigen Transaktionen gekommen", hiess es in einer Mitteilung der MAS. Die UBS erklärte, sie habe verdächtige Transaktionen von sich aus gemeldet und sei in engem Kontakt mit Regulatoren.

Ermittlungen setzen malaysischen Premier unter Druck

Die Ermittlungen um den Staatsfonds 1Malaysia Development Berhad (1MDB) beschäftigen Behörden rund um den Globus bereits seit Monaten. Bei dem Fonds waren Milliardenbeträge verschwunden oder auf ausländische Bankkonten mit unbekannten Eigentümern abgeflossen. Gegen 1MDB laufen daher in mindestens sechs Ländern Geldwäsche-Untersuchungen. Die Affäre ist auch politisch hoch brisant: Der Fonds wurde 2009 vom malaysischen Ministerpräsident Najib Razak gegründet, der bis vor kurzem noch Aufsichtsratschef von 1MDB war. Razak gerät nun auch innenpolitisch unter Druck: Ein Oppositionsführer forderte am Donnerstag seinen Rücktritt. Der frühere Premier Mahathir Mohamad schlug hingegen eine Volksabstimmung darüber vor. Razak und 1MDB haben ein Fehlverhalten stets bestritten.

Die Unterlagen der US-Justiz enthalten noch ein weiteres brisantes Detail: Aus den Mitteln des Fonds soll der Hollywood-Streifen "Wolf of Wall Street" mit Leonardo DiCaprio finanziert worden sein.

Weitere Schweizer Bank im Visier

Neben der UBS nehmen die Behörden in Singapur noch eine weitere Schweizer Bank unter die Lupe: Eine Vorort-Inspektion bei der Privatbank Falcon im April habe "substantielle Verstösse" gegen Geldwäsche-Bestimmungen zutage gefördert, erklärte MAS. Ein Sprecher der Bank betonte, Falcon kooperiere mit den Behörden. Das Institut gehört dem Staatsfonds IPIC aus Abu Dhabi.

Zu den Strafen, die den Banken drohen könnten, äusserten sich die Aufseher in Singapur nicht. Nach dortigem Recht könnten Geld- oder sonstige Strafen fällig werden, auf betroffene Mitarbeiter könnte eine Anklage zukommen.

Welche Massnahmen die Aufseher im Extremfall ergreifen können, zeigt der Fall der Schweizer Privatbank BSI: Für sie hatte die Schweizer Finanzmarktaufsicht Finma im Mai nach zweifelhaften Transaktionen mit 1MDB die Schliessung angeordnet. Das Institut hat gegen den Entscheid Berufung eingelegt.

Zu weiteren Ermittlungen hielt sich die Finma bedeckt. Sie hatte insgesamt fünf Verfahren eröffnet, um die Rolle von Schweizer Finanzinstituten in dem Skandal zu prüfen - vier davon laufen noch. Namen gab die Finma nicht bekannt.

(Reuters)

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14.07.2016 12:58
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UBS bleibt die weltgrösste Vermögensverwalterin

Die UBS hat ihre Position als weltweite Nummer eins in der Vermögensverwaltung für Reiche und Superreiche verteidigt.

Die UBS verwaltete laut einer Studie Ende 2015 rund 1,74 Billionen Dollar von reichen Privatkunden. Die Bank of America, die Ende 2015 auf 1,45 Milliarden Dollar kam, verdrängte die ebenfalls amerikanische Morgan Stanley vom zweiten Rang. Dies geht aus einer Studie der Londoner Beratungsfirma Scorpio Partnership hervor.

Die Credit Suisse konnte sich mit 687 Milliarden Dollar auf dem vierten Platz halten, obwohl ihr verwaltetes Vermögen gegenüber dem Vorjahr um 7,2% schrumpfte. Unter den grossen Anbietern war dies einer der prozentual stärksten Rückgänge. Hinter der CS folgen die Royal Bank of Canada und die US-Grossbank Citi auf den weiteren Plätzen. Die Deutsche Bank lag mit 311 Milliarden Dollar auf dem zehnten Rang.

Schweizer Banken gut vertreten

Mit den Genfer Privatbanken Pictet und Lombard Odier sowie Julius Bär und der Basler J. Safra Sarasin stehen insgesamt sechs Schweizer Banken auf der Liste der 25 grössten Vermögensverwalter der Welt. Die 25 Banken verwalten mehr als die Hälfte der schätzungsweise gut 20 Billionen Dollar, die Reiche und Superreiche bei Banken gebunkert haben.

Laut der Studie verzeichneten die 25 grössten Instituten im letzten Jahr hohe Wachstumsraten. So stieg der Zufluss von Neugeldern um ein Drittel, während er bei allen untersuchten Banken um 7% zurückging.

Die Studie der Londoner Beratungsfirma Scorpio basiert auf 75'000 Interviews mit Millionären und Milliardären und der Einschätzung von 12'500 Experten aus 35 Vermögensverwaltungszentren.

(AWP/SDA/REU)

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12.07.2016 08:39
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UBS laut Medienbericht in 1MDB-Skandal involviert
12.07.2016 08:19

Zürich (awp) - Die Grossbank UBS ist laut Medienberichten ebenfalls in den Skandal um den malaysischen Staatsfonds 1MDB verwickelt. Gelder des Staatsfonds in Milliardenhöhe sollen auch über Konten der UBS geflossen sei, schreibt die "Neue Zürcher Zeitung" am Mittwoch, die sich ihrerseits auf Dokumente der malaysischen Publikation "Sarawak Report" beruft. Bei der UBS war am Dienstag zunächst niemand für einen Kommentar verfügbar. Der 1MDB-Skandal hatte in der Schweiz im Mai zu harschen Sanktionen gegen die Tessiner Bank BSI geführt.

Bei den fraglichen Geldern handelt es sich laut den Dokumenten um Zahlungen von 1MDB an die "Scheinfirma" Aabar Investments. Auf deren Konto bei der UBS Singapur seien bis zu 2 Mrd USD geflossen, heisst es. Offensichtlich hätten die Gelder vom Staatsfonsd 1MDB gestammt, der einige Monate zuvor Anleihen im Umfang von 3 Mrd USD aufgelegt hatte, so die NZZ. Die Aabar Investments sei von Freunden und Familienmitgliedern des malaysischen Premierministers Najib Razak errichtet worden.

Wegen der Korruptionsaffäre um 1MDB hatte die Finanzmarktaufsicht Finma im Mai die Auflösung der Tessiner Privatbank BSI verfügt, die derzeit von der Konkurrentin EFG International übernommen wird. Zudem zog die Finma "unrechtmässig erzielte Gewinne" von 95 Mio CHF ein. Auch in Singapur wurde der BSI die Lizenz erzogen. Neben der BSI dürften auch weitere Schweizer Institute in den Skandal involviert sein, genannt werden in den Medien meist die Institute Falcon Bank und Coutts.

tp/cf

(AWP)

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07.07.2016 08:18
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UBS: Entscheid über Sitz für UBS Europe bis Ende Jahr

Die Grossbank UBS will mit einer zentralen, europäischen Vermögensverwaltungsbank namens UBS Europe SE starten.

Das schreibt die "Handelszeitung" (Ausgabe vom 07. Juli) laut Vorabmeldung und beruft sich auf die Geschäftsberichte der Ländergesellschaften.

Eine UBS-Sprecherin bestätigte die Pläne gegenüber AWP grundsätzlich, der Sitz von UBS Europa stehe aber noch nicht fest, sagte sie. Die "HaZ" hatte vom Sitz in Frankfurt und dem Start im Herbst geschrieben. Bis Ende Jahr solle der Entscheid über den Standort getroffen werden, sagte die Sprecherin.

Zahlreiche Vermögensverwaltungseinheiten in der EU sollen gebündelt werden und mit einer Banklizenz für das gesamte UBS Wealth Management auf dem alten Kontinent Kosten gespart werden.

Für die Europabank wurde laut HaZ ein Verschmelzungsplan für die bisher eigenständigen Vermögensverwaltungseinheiten der UBS in Luxemburg, Italien, Spanien, den Niederlanden und Deutschland ausgearbeitet. Die eigenständigen Rechtseinheiten gehen künftig in der zentralen UBS Europe SE auf, die dann auch die Niederlassungen in Österreich, Dänemark, Irland und Schweden betreiben wird. Diese Filialen waren bisher der Luxemburger UBS-Tochter unterstellt.

(AWP)

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05.07.2016 08:11
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UBS muss Kundendaten nach Frankreich liefern

Die UBS muss der eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) Daten zu einer Anzahl von UBS-Kontonummern mit Bezug zu ehemaligen oder aktuellen Kunden mit Domizil Frankreich liefern.

Die Bank habe von der ESTV eine Editionsverfügung erhalten, die auf einer Anfrage für internationale Amtshilfe in Steuersachen aus Frankreich basiere, teilte die UBS am Dienstag mit.

Die französischen Steuerbehörden haben gemäss Mitteilung bei der ESTV ein Gesuch für internationale Amtshilfe in Steuersachen eingereicht. Das Amtshilfegesuch beruht auf dem Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Schweiz und Frankreich. Die ESTV ist auf das Amtshilfegesuch eingetreten und hat der UBS eine Editionsverfügung zugestellt. Die französischen Steuerbehörden stützen sich bei ihrer Anfrage auf Daten, die sie von den deutschen Behörden erhalten haben.

UBS zweifelt Rechtsgrundlage an

Die Anfrage betreffe eine Anzahl von Kontonummern aus den Jahren 2006 bis 2008. Seither habe sich die den Daten zugrunde liegende Kundenbasis signifikant verändert und sehr viele der von der französischen Anfrage betroffenen Konten seien geschlossen, schreibt die UBS weiter.

UBS habe gegenüber der ESTV Bedenken geäussert, wonach die Rechtsgrundlage für das Amtshilfegesuch bestenfalls unklar sei, heisst es weiter. Unter anderem bestehe die Auffassung, dass die Daten sowie die Grundlage des Gesuchs nicht spezifisch genug seien.

UBS hat Massnahmen ergriffen, um die betroffenen Kunden über das Amtshilfeverfahren sowie über ihre Verfahrensrechte, inklusive das Recht auf Beschwerde, zu informieren. Um Rechtsklarheit zu gewährleisten, plant UBS ausserdem rechtliche Schritte zu ergreifen, um die Zulässigkeit des Amtshilfeverfahrens durch das Bundesverwaltungsgericht überprüfen zu lassen

(AWP)

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28.06.2016 08:11
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Französische Staatsanwaltschaft will UBS vor den Kadi bringen

Der UBS droht im Steuerstreit mit Frankreich ein Gerichtsverfahren.

Die französische Staatsanwaltschaft habe einen Prozess wegen Beihilfe zum Steuerbetrug beantragt, erfuhr Reuters am Montag aus Justizkreisen. Die zuständige Behörde habe nun einen Monat Zeit, um darüber zu entscheiden. UBS wollte sich zunächst nicht dazu äußern.

Die französischen Behörden hatten ihre Ermittlungen gegen UBS zuletzt bereits abgeschlossen - allerdings noch nicht über einen Anklage entschieden. Der Bank wird vorgehalten, französischen Kunden bei der Steuerflucht geholfen zu haben. Das formelle Verfahren gegen die UBS wurde 2014 eröffnet, das gegen ihre französische Tochter 2015. UBS musste 1,1 Milliarden Euro Kaution zahlen, der Ableger zehn Millionen.

(Reuters)

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20.06.2016 08:15
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Ex-UBSler wollte Geld und muss nun selber zahlen

Ein ehemaliger Mitarbeiter der UBS in Frankreich, der wegen seines Ausscheidens mehr als eine Million Dollar gefordert hatte, muss nun stattdessen 37'500 Euro an die Bank zahlen.

Bertrand Tissier, der im Dezember bei UBS Securities France ausgeschieden war und im darauffolgenden Monat eine neue Stelle angetreten hatte, konnte das Pariser Arbeitsgericht nicht davon überzeugen, dass er aus der Firma herausgedrängt wurde und keine andere Möglichkeit hatte als zu kündigen. Vielmehr entschied das Gericht am Dienstag, er solle einen Betrag an UBS zahlen, weil er die in seinem Vertrag vereinbarte dreimonatige Kündigungsfrist nicht eingehalten habe.

Banker wenden sich immer wieder an Arbeitsgerichte in Europa, um verlorene Boni einzuklagen oder ihren Ruf wiederherzustellen. Dabei sind sie unterschiedlich erfolgreich. Jérôme Kerviel etwa, der verurteilt worden war, einen Rekord-Handelsverlust von 4,9 Mrd. Euro bei der Société Générale SA verursacht zu haben, bekam vergangene Woche eine Entschädigung von mehr als 400.000 Euro zugesprochen. Das Pariser Arbeitsgericht kritisierte die Bank wegen der Rolle, die sie in der Angelegenheit gespielt hatte.

UBS dementiert Mobbing

UBS teilte mit, die Entscheidung zeige, dass sich die Argumentation der Bank durchgesetzt habe. Tissier reagierte zunächst nicht auf Anfragen. Bei einen Termin vergangene Woche erklärte Tissiers Anwalt Ivan Hecht, Termine mit Kunden wie der Axa seien ohne Tissiers Wissen anberaumt worden, und er sei zum Sales-Mitarbeiter degradiert worden, nachdem er zuvor zum Sales Account Manager aufgestiegen war.

UBS stritt ab, Tissier herausgedrängt zu haben. Vielmehr habe er wegen einer anderen Stelle gekündigt und bereits seit August Vorstellungsgespräche geführt, sagte Jean-Michel Segeron, Anwalt der Bank. Ségeron zufolge hat Tissier in seinen letzten Monaten bei der Bank "strategisch darauf hingearbeitet" es so aussehen zu lassen, dass UBS an seinem Ausscheiden Schuld sei.

(Bloomberg)

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09.06.2016 08:23
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UBS reorganisiert US-Vermögensverwaltung

Die Grossbank UBS stellt ihr US-Vermögensverwaltungsgeschäft neu auf. Unter anderem soll die Bonus-Vergabe vereinfacht werden.

In der Division Wealth Management Americas werde eine Managementebene aufgehoben, teilte die UBS in der Nacht auf Donnerstag mit. Die Kriterien für die Festlegung der Boni würden vereinfacht. Zudem will die UBS 40 Prozent weniger Kundenberater von anderen Anbietern abwerben und stattdessen verstärkt darauf setzen, die bestehenden Mitarbeiter zu halten. Die Rekrutierung von Beratern sei teuer und keine nachhaltige Wachstumsstrategie, erklärte WMA-Chef Tom Naratil.

Nach dem schlechtesten Jahresstart seit der Finanzkrise setzte die UBS im Mai in der Kernsparte Vermögensverwaltung den Rotstift an und stellte eine engere Zusammenarbeit der Vermögensverwaltung in Amerika und im Rest der Welt in Aussicht.

(Reuters)

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07.06.2016 08:22
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S&P erhöht Bonitätsnote für die UBS

Die Ratingagentur Standard&Poors hat die Bonitätsnote für die UBS angehoben.

Die Experten stufen die Kreditwürdigkeit langfristiger Verbindlichkeiten der Schweizer Grossbank künftig mit "A-" statt bislang "BBB+" um einen Rang besser ein. Der Ausblick ist stabil, wie die Agentur am Montagabend mitteilte.

S&P begründete den Schritt mit der Fokussierung der Bank auf das vergleichsweise stabile Vermögensverwaltungsgeschäft und der soliden Bilanz. UBS werde es auch künftig schaffen, für die Aktionäre zufriedenstellende Gewinne zu erwirtschaften - trotz Gegenwinds durch niedrige oder negative Zinsen, hoher Volatilität und der Zurückhaltung vieler Kunden, erklärte die Agentur.

(Reuters)

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03.06.2016 12:45
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Pesche hat am 19.11.2014 - 16:08 folgendes geschrieben:

 

Krokodil hat am 19.11.2014 - 14:39 folgendes geschrieben:

Hallo Pesche,

Kauf doch besser Oel-Aktien Lightstream Resources, (LTS)zu etwa CAD 2.80. Die zahlen auch Dividende. Sogar jeden Monat 4 Cents.
Und das Risiko nur ein bisschen grösser als bei UBS......
Gell, isch Zyt dass Kroki nun die Segel streicht.!

War schön mit Dir.........

Hoffentlich hören wir wieder von Dir...

und Denk daran: Es muss nicht immer Gnu sein

Eine Antwort von der UBS, wann dass die Sonderdividende ausbezahlt wird.

Dies ist davon abhängig, ob ein Squeeze-out-Verfahren erforderlich ist und wie lange dieses dauert. Ein solcher Prozess könnte nach dem Tauschangebot, das voraussichtlich bis zu drei Monate in Anspruch nehmen wird, mehrere weitere Monate dauern. Nach Abschluss der Transaktion ist eine Generalversammlung der UBS Group AG erforderlich, um die Dividende zu genehmigen.
 

Hallo Pesche,

Statt den lahmen UBS-Aktien nachzutrauen, hätte ich da noch etwas spezielles für dich! LTS ist so gut wie Konkurs.
Der Kurs liegt bei CAD 0.18. Es entscheidet sich in den nächsten 2 Monaten, ob noch eine Finanzierung zustandekommt.
Sollte das Wunder geschehen, so rechne ich mindestens mit einer Kursverdoppelung. Ticker Symbol LTS. Natürlich überhaupt keine Kaufempfehlung!
 

03.06.2016 11:54
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Was ist mit der UBS los?

Gibt es die Bude noch?

Ist jemand noch aktiv dabei?

Normaler weise ist nach jedem US Gerichtsentscheid eitle Freude dass wieder ein Fall abgeschlossen ist!

 

Aber nichts !!

Ist es das WETTER??

 

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

25.05.2016 09:34
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UBS Group (UBSG)

UBS Group (UBSG) real-time bei 15,20 und steigend:-)

US-Notenbank-Zinserhöhung demnächst auf Ihrem Bildschirm.....

Das Chartbild der Banken dreht langsam aber sicher auf KAUFEN!!!

24.05.2016 16:33
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UBS Group (UBSG)

Herrlich: USB Group (UBSG) kratzt an der 15-Franken-Grenze und hat damit den Dividendenabgang bereits aufgeholt:-) La hausse amène la hausse!!! Go www.ubs.com go!!!

Aus der gestrigen Sonntagszeitung vom 22. Mai 2016 (Kolumne von Armando Guglielmetti):

"Die meisten Mitglieder des US-Notenbankkomitees beurteilen eine zweite US-Zinserhöhung beim kommenden Meeting Ende Juni als "wahrscheinlich angemessen". Das verbessert die Lage der international engagierten Banken. Credit Suisse, Julius Bär und UBS Group werden nach den unmissverständlichen Zinssignalen am Markt wieder zuversichtlicher eingeschätzt. Die steigenden kurzfristigen Dollarzinsen verschaffen den Grossbanken willkommene Margengewinne, welche die Aussichten angesichts der zuletzt präsentierten, trüben Zahlen aufhellen. Am Markt reagieren einerseits die Banken-Leerverkäufer mit Deckungskäufen: Sie fürchten, dass die Kurse anziehen. Auch einzelne, eher wagemutige institutionelle Anleger kaufen. Deshalb erwarte ich eine breite Erholung der Branche. Credit Suisse, UBS und Julius Bär kaufen."

 

24.05.2016 10:54
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Kartellvorwürfe im Libor-Skandal wieder auf dem Tisch

Der internationale Skandal um Zinsmanipulationen holt die mehr als ein Dutzend beteiligten Grossbanken wieder ein. Ein Berufungsgericht in Manhattan entschied am Montag, 23. Mai 2016, dass Kartellvorwürfe mehrerer Investoren im März 2013 von einer niedrigeren Instanz zu Unrecht abgeschmettert worden seien.

https://telebasel.ch/2016/05/23/kartellvorwuerfe-im-libor-skandal-wieder...

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

23.05.2016 09:30
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UBS Group (UBSG)

Aus der gestrigen Sonntagszeitung vom 22. Mai 2016 (Kolumne von Armando Guglielmetti):

"Die meisten Mitglieder des US-Notenbankkomitees beurteilen eine zweite US-Zinserhöhung beim kommenden Meeting Ende Juni als "wahrscheinlich angemessen". Das verbessert die Lage der international engagierten Banken. Credit Suisse, Julius Bär und UBS Group werden nach den unmissverständlichen Zinssignalen am Markt wieder zuversichtlicher eingeschätzt. Die steigenden kurzfristigen Dollarzinsen verschaffen den Grossbanken willkommene Margengewinne, welche die Aussichten angesichts der zuletzt präsentierten, trüben Zahlen aufhellen. Am Markt reagieren einerseits die Banken-Leerverkäufer mit Deckungskäufen: Sie fürchten, dass die Kurse anziehen. Auch einzelne, eher wagemutige institutionelle Anleger kaufen. Deshalb erwarte ich eine breite Erholung der Branche. Credit Suisse, UBS und Julius Bär kaufen."

23.05.2016 08:57
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CS, UBS und Julius Bär ­profitieren von Dollarstärke

Goldman Sachs erschreckte in der Wochenmitte die globalen Aktienmärkte.

Die US-Investmentbank stufte Aktien generell auf Neutral zurück. Grund sei der bevorstehende «Sommer der Turbulenzen»: Der drohende Brexit, die US-Zinserhöhungen und die Präsidentschaftswahlen in den USA machen den Bankern Sorgen. Sie sind primär in Bezug auf US-­Aktien skeptisch. Die angesichts der immer besseren Wirtschaftszahlen zu erwartende Dollarstärke werde Spuren in den Unter­nehmens­bilanzen hinterlassen. Kurzfristig rät Goldman Sachs, Barmittel überzugewichten, um nicht von drohenden Aktienmarktkorrekturen in Mitleidenschaft gezogen zu werden.

Dollarexponierte Unternehmen wie Roche, Swatch Group und die Schweizer Finanzwerte halten

 

 

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Benjamin Franklin

20.05.2016 11:42
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Ich wünsche dir viel Glück und ein langes Leben dafür.

20.05.2016 11:20
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Elias hat am 20.05.2016 - 11:01 folgendes geschrieben:

 

 

 

 

Eugene Fama, der Verfechter freier, effizienter Märkte, fordert von den systemrelevanten Grossbanken eine Eigenkapitaldecke von 25 Prozent.

  Ja, er verlangt sogar, dass die Regierungen den Grossbanken Dividendenzahlungen verbieten, bis sie diese Eigenkapitaldecke erreicht haben.

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http://www.fuw.ch/article/nmtm-das-sonderbare-verhalten-der-grossbanken/

 

 

 

 

Ja und der nächste verlangt 30% usw

Ich nehme lieber die Dividende und warte dass der Anstieg  weitergeht. Bei UBS bis 25 Fr

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20.05.2016 11:01
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Das sonderbare Verhalten der Grossbanken

Kaum ein Ökonom wird von den Befürwortern freier Märkte höher geschätzt als Eugene Fama.

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Kurzum: Eugene Fama, genauso wie «seine» University of Chicago, steht nicht im Verdacht, ein Linker zu sein und marktfeindliche Ansichten zu vertreten, um beispielsweise mit mehr und strengerer Regulierung das Geschehen an den Finanzmärkten einzudämmen.

Umso mehr muss erstaunen, wenn Fama in diesem Interview, das mein Kollege Christoph Gisiger kürzlich mit ihm geführt hat, folgende Aussagen macht:

Das «Too big to fail»-Problem ist nach wie vor ungelöst. Man hätte die Grossbanken damals verstaatlichen und später zurück an den Markt bringen sollen. Das wäre ein klares Signal für Investoren gewesen, dass sie in der nächsten Krise nicht gerettet werden. Ist eine Bank so relevant für das System, dass sie nicht untergehen darf, bürgt der Staat letztlich für ihre Schulden. Das ist nichts anderes als eine Subvention, die grosse Institute gegenüber kleineren bevorteilt. «Too big to fail» ist deshalb eine grosse Perversion des Kapitalismus.

Und:

Dieses Problem können wir nur lösen, wenn wir sicherstellen, dass Banken genug Eigenmittel haben, um grosse Verluste absorbieren zu können. Die Mindestquote des Eigenkapitals von 5 auf 10 Prozent zu erhöhen, reicht dafür nicht. Die Banken wehren sich mit Händen und Füssen gegen strengere Kapitalauflagen und behaupten, dass sie deswegen weniger Kredite vergeben könnten. Das ist aber absoluter Unsinn, denn gemäss dem Modigliani-Miller-Theorem spielt es keine Rolle, ob sie ihre Assets mit Fremd- oder Eigenmitteln finanzieren. Man sollte den Banken daher nicht erlauben, Dividenden auszuschütten, bis ihre Eigenkapitalquote 25 Prozent erreicht.

Eugene Fama, der Verfechter freier, effizienter Märkte, fordert von den systemrelevanten Grossbanken eine Eigenkapitaldecke von 25 Prozent.

Clapping  Ja, er verlangt sogar, dass die Regierungen den Grossbanken Dividendenzahlungen verbieten, bis sie diese Eigenkapitaldecke erreicht haben.

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http://www.fuw.ch/article/nmtm-das-sonderbare-verhalten-der-grossbanken/

 

 

 

 

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20.05.2016 10:17
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UBS Group (UBSG)

UBS Group (UBSG)

Der Dividendenabgang ist schon fast wieder aufgeholt (Merci vill mol!!!:-).

Und die ganze Branche ist im Aufwind (Inflation zeigt erste Anzeichen, (US-)Zinserhöhungen an der Wand.....:-)

Go www.ubs.com go!!!

19.05.2016 14:00
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Warum es der UBS und der Credit Suisse vor dem 1. Juli graut

An diesem Datum müssen auch die beiden Schweizer Grossbanken in den USA ein wichtiges regulatorisches Dokument einreichen. Aber das geht ihnen gerade viel zu schnell.

Am 1. Juli ist in New York Stichtag. Dann müssen die vier grössten Auslandsbanken in den USA – die Schweizer UBS und Credit Suisse (CS), die Deutsche Bank und die britische Barclays – der amerikanischen Notenbank Fed ihr so genanntes Testament einreichen.

Damit ist ein komplexer Plan gemeint, nach dem die Banken im Krisenfall ohne das Risiko von Systemkollaps und Rettung durch den Staat abgewickelt werden könnten. Die Idee geht auf die Finanzkrise zurück, als der Untergang der Investmentbank Lehman Brothers beinahe das weltweite Finanzsystem in der Abgrund riss.

Intensives Lobbying

Ihre Testamente haben die Grossbanken in den USA jährlich neu einzureichen. Wie die nun die britische «Financial Times» (Artikel bezahlpflichtig) unter Berufung auf anonyme Quellen berichtet, hat ein intensives Lobbying eingesetzt. Das erklärte Ziel: das Abgabe-Datum für den Plan des Jahres 2016 zu verlängern.

Dabei verweisen die vier europäischen Grossbanken nicht ganz zu unrecht darauf, dass sie die Beurteilung der Testamente vom letztem Jahr von den Behörden noch immer nicht zurück erhalten haben. Die Resultate innert weniger Wochen in die mehrere Hundert Seiten starken Konvolute einzubauen, das sei ein Ding der Unmöglichkeit, finden die Institute jedenfalls.

Ungenügende Noten für US-Konkurrenz

Ihre Lobbyisten können zudem darauf verweisen, dass auch die amerikanische Konkurrenz mit den Abwicklungs-Plänen ihre liebe Mühe bekundet. Von acht US-Grossbanken wurden letzten April nicht weniger als fünf wegen «unglaubwürdigen» Notfallplänen von der Fed gerügt.

Sie erhalten Zeit bis im Juli 2017, um ihr nächstes Testament einzureichen.

Hausaufgaben in der Schweiz

Ein ähnliches Entgegenkommen wünschen sich offenbar auch die europäischen Banken. Zumal sie noch an anderen Fronten beschäftigt sind. So haben auch die UBS und die CS dafür zu sorgen, dass ihr US-Geschäft separat von der Bank abgewickelt werden kann. Für dieses «Ringfencing» braucht es zusätzliches, teures Eigenkapital.

Und dann warten auch noch Hausaufgaben in der Schweiz. Hier müssen die beiden Grossbanken nicht nur die verschärften Eigenmittelanforderungen für 2020 umsetzen, sondern auch Notfallpläne für ihr hiesiges Geschäft einreichen.

http://www.finews.ch/news/banken/22973-ubs-credit-suisse-usa-fed-testame...

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

17.05.2016 09:52
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UBS geht Allianz mit Robo-Advisor ein

Die Grossbank geht eine Partnerschaft mit einem kalifornischen Anbieter von Vermögensverwaltungstechnologien ein.

Die Grossbank UBS (UBSG 14.47 -0.55%) geht in den USA eine Allianz (ALV 139.55 1.2%) mit dem kalifornischen Anbieter von Vermögensverwaltungstechnologien SigFig ein. Die Unternehmen würden gemeinsam Finanztechnologie für die UBS Wealth Management Americas (WMA), deren Finanzberater und Kunden entwickeln, wie die UBS am Pfingstmontag in den USA mitteilte.

Im Rahmen der Allianz habe die UBS WMA eine Kapitalinvestition in SigFig vorgenommen – über deren Umfang allerdings keine Angaben gemacht wurden.

SigFig soll für die rund 7’000 Kundenberater der UBS WMA digitale Instrumente und Dienstleistungen entwickeln und anpassen. Diese würden die Fähigkeit der UBS-Kundenberater zu effizienten Vermögensberatungen verbessern, gibt sich die UBS in der Mitteilung überzeugt.

Die beiden Unternehmen wollen zudem ein gemeinsames Forschungs- und Innovationszentrum für neue Vermögensverwaltungstechnologien gründen.

SigFig wurde im Jahr 2007 gegründet. Ihre digitale Vermögensverwaltungsplattform ist laut den Angaben bereits bei einer Reihe grosser Finanzinstitutionen im Einsatz: Die Plattform helfe bereits «Millionen von Menschen, Vermögen von mehr als 400 Mrd. $ zu überwachen und optimieren», so die Mitteilung.

SigFig wird von grossen Venture Capital-Unternehmen wie Bain Capital Ventures, Union Square Ventures, DCM und Nyca Partners finanziert.

(AWP)

 

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Benjamin Franklin

17.05.2016 08:28
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Finger weg von Aktien der Grossbanken

An den Generalversammlungen von UBS und Credit Suisse liessen Anleger zu Recht Dampf ab. Sie verlieren mit ihren Investments seit Jahren viel Geld, sagt Erich Bürgler

Die Aktionäre der UBS und der Credit Suisse sind frustriert. An den Generalversammlungen der Grossbanken haben viele ihrem Ärger Luft gemacht. Das ist verständlich. Lukrativ sind die Grossbanken einzig für das Topmanagement. Die Banken zahlen diesem auch in schlechten Zeiten zuverlässig Millionensaläre. Die Aktionäre verlieren dagegen zuverlässig viel Geld – und das seit Jahren.

Die Credit Suisse, die derzeit ihr überholtes Geschäftsmodell umkrempelt und beim Abbau von hochriskanten Wertpapieren tiefrote Zahlen schreibt, steckt in der Vertrauenskrise. Die Aktien haben allein seit Anfang Jahr fast 40 Prozent an Wert verloren. Ein Fünfjahresvergleich zeigt ein Minus von über 60 Prozent. Das Management um den im Sommer angetretenen Chef Tidjane Thiam gerät immer stärker unter Druck.

Auch bei der grösseren UBS sind Investoren skeptisch. Die Aktien haben in diesem Jahr ein Viertel an Wert eingebüsst. Dabei steht die Bank verhältnismässig gut da. Sie hat seit dem Beinahekollaps während der Finanzkrise ihr riskantes Investmentbanking zurückgefahren und setzt auf die Vermögensverwaltung. Im ersten Quartal 2016 brach der Gewinn trotzdem um fast zwei Drittel ein. Investments in Grossbanken bleiben ein heisses Eisen, und das nicht nur wegen der nervösen Märkte. In den kommenden Jahren sind die Institute gezwungen, Kapital in Milliardenhöhe aufzubauen, um den Vorschriften der Regulatoren gerecht zu werden. Dafür müssen sie Gewinne einbehalten.

Richtig durchrütteln könnte die Branche aber ein anderes Phänomen: die Digitalisierung. Wenn Technologiegiganten ernsthaft ins Bankenbusiness einsteigen, sehen Grossbanken womöglich plötzlich klein aus. Wer sich die Finger nicht verbrennen will, soll sie von Aktien der Grossbanken fernhalten.

Sonntagszeitung

 

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Benjamin Franklin

12.05.2016 08:12
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Kapitalregeln für UBS und Credit Suisse

Das Ende des BankenkonfliktsDer Bundesrat hat am Mittwoch den innenpolitischen Konflikt um die Kapitalregeln der Grossbanken beendet. Die zuvor heftige Kritik der Banken hat zum Teil Früchte getragen

Es hat lange gedauert. Über sieben Jahre nach der Rettung der UBS durch Bund und Nationalbank ist nun der innenpolitische Konflikt um die faktische Staatsgarantie für die Grossbanken vorderhand beendet. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Verordnung mit verschärften Kapitalregeln für die Grossbanken auf Anfang Juli in Kraft gesetzt.

Die Eckpunkte hatte der Bundesrat in einem politischen Kompromiss vergangenen Herbst festgelegt. Gemäss diesem müssen die Schweizer Grossbanken UBS und Credit Suisse bei ihrer derzeitigen Grösse ab Ende 2019 eine Eigenkapitalquote von mindestens 5 Prozent des Gesamtengagements (vereinfacht: der Bilanzsumme) halten. Dazu kommt eine Vorgabe von 3 bis 5 Prozent Wandlungskapital für den Notfall; dabei geht es um Fremdkapital, das im Fall einer Bankenliquidation direkt nach dem Eigenkapital Verluste trägt, um die übrigen Fremdkapitalgeber und die Steuerzahler zu schützen.

50 Milliarden zum Leben

Grob gesagt heisst dies, dass die beiden Grossbanken bei ihrer derzeitigen bzw. angestrebten Grösse mit einer Bilanzsumme von 900 bis 1000 Milliarden Franken gegen 50 Milliarden Franken Eigenmittel zum Leben und weitere 30 bis 50 Milliarden Franken zum «Sterben» haben müssen, bevor normale Schuldner und am Ende vielleicht doch noch der Staat zur Kasse kämen. Ein Finanzkissen von 8 bis 10 Prozent der Bilanzsumme müsste gemessen an historischen Verlustdaten bei Bankenkrisen für die allermeisten Fälle reichen. Die UBS hatte in der jüngsten Finanzkrise ab 2007 Verluste von kumuliert rund 2 Prozent der Bilanzsumme eingefahren. Doch Garantien wird es nie geben. In Extremfällen haben Banken auch schon Verluste von über 8 Prozent der Bilanzsumme produziert. Zudem schlittern Institute meist schon in den Krisenmodus lange bevor der letzte Eigenkapitalfranken verbrannt ist.

Trotz dem Bundesratsentscheid von 2015 über die Eckpunkte gab es in den «Details» noch erhebliche Differenzen – die für die Grossbanken bei den Kapitalvorgaben eine Differenz von mehreren Milliarden Franken ausmachen können.

Progression gestrichen

Bei diesen Konfliktfeldern ist der Bundesrat nun den Grossbanken zum Teil entgegengekommen. So verzichtet er auf eine «doppelte Progression» der Eigenmittelvorgaben. Gemäss dem ursprünglichen Entwurf wären die Vorgaben ab einer Bilanzsumme von 1050 Milliarden Franken mit zunehmender Bankgrösse plötzlich doppelt so stark gestiegen wie unter diesem Schwellenwert – weshalb die Banken von einem «faktischen Wachstumsverbot» sprachen. Nun gilt ein linearer Anstieg der prozentualen Eigenmittelvorgaben.

Auch im Sinne der Banken ist eine Präzisierung im Erläuterungsbericht des Finanzdepartements. Damit wird klarer, dass die «normale» Vorgabe von 5 Prozent zusätzlichem Wandlungskapital für den Notfall um maximal 2 Prozentpunkte gesenkt werden kann.

Eine weitere Konzession erhielten die Banken bei den Bedingungen zum Wandlungskapital für den Krisenfall. Demnach müssen die Institute solche Spezialanleihen nicht mehr immer zwingend nach Schweizer Recht herausgeben, sofern der Nachweis erbracht wird, dass das Heranziehen der Papiere zur Verlustdeckung im Krisenfall auch unter ausländischem Recht gesichert ist.

Nicht durchgesetzt haben sich die Banken dagegen mit ihrem Anliegen, dass für die Festlegung der Kapitalvorgaben nur die Grösse des Inlandgeschäfts anstelle der Grösse des Gesamtkonzerns gelten solle. Das Finanzdepartement macht deutlich, dass das Schweizer Geschäft der Grossbanken trotz separater juristischer Einheit immer noch Bestandteil der Globalkonzerne UBS bzw. Credit Suisse ist.

Noch im Gang sind die Diskussionen über die Notfallpläne der Grossbanken. Diese Ausmarchung läuft nicht auf politischer Ebene ab, sondern zwischen den Banken und der Finanzmarktaufsicht. Bis spätestens 2019 müssen die Notfallpläne vorliegen und die vorbereitenden Massnahmen umgesetzt sein.

http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschaftspolitik/kapitalregeln-fuer-ubs-u...

 

 

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Benjamin Franklin

11.05.2016 15:49
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UBS holt deutschen Spitzenbanker

Martin Blessing wechselt in die Konzernleitung der UBS. Er wird Präsident von UBS Switzerland.

Der ehemalige Chef der deutschen Commerzbank, Martin Blessing, wird künftig bei der Grossbank UBS arbeiten. Er wird ab September als Präsident Personal & Corporate Banking sowie Präsident von UBS Switzerland tätig sein.

Das gab das Geldinstitut am Mittwoch in einer Medienmitteilung bekannt. Er folgt damit auf Lukas Gähwiler, der sich mit dem Einzug Blessings auf die neue Funktion als Chairman der Region Schweiz zurückziehen wird. Der Rückzug auf diese strategische Funktion geschieht laut Angaben der UBS auf eigenen Wunsch Gähwiler.

Blessing war bis Ende April dieses Jahres Chef der deutschen Commerzbank. Während seiner 15 Jahre in der Geschäftsleitung des deutschen Geldhauses, davon die Hälfte der Zeit als Vorstandsvorsitzender, hat Blessing in den Augen vieler Marktbeobachter das Kreditinstitut entscheidend geprägt.

(woz/sda)

 

 

 

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11.05.2016 11:05
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Beobachter001 hat am 10.05.2016 - 17:04 folgendes geschrieben:

Sorry, bin aber nicht den ganzen tag am PC, bin Mechaniker und viel unterwegs an der Linie, nur wenn ich mal an einem PC vorbeikomme, kann ich schnell hineinschauen.

ja, wenn ich bei Kunden bin, bin ich auch nicht im Internet.....

 

Eine schnelle Dividendenübersicht über die SMI-Titel findet man z.B. hier http://www.dividenden-kalender.ch/

Detaillierte Geschäftsinformationen zu einem Unternehmen findet man, wenn man auf die Homepage der Firma geht und INVESTOR RELATIONS sucht.

Oft sind diese Informationen nur auf der .com-URL

Suchen kann man auf jeder Homepage mit der Tastenkombination CTRL F
Dann öffnet sich ein Feld, in dem man einen Suchbegriff eingeben kann.
 

 

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Benjamin Franklin

10.05.2016 17:13
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Gemäss UBS-Homepage gilt sowohl für die Dividende von 60 Rappen als auch die Sonderdividende von 25 Rappen (Total 85 Rappen):

Record Date: Freitag, 13. Mai 2016 (Achtung: Freitag der 13.:-)

Payment Date: Dienstag, 17. Mai 2016

Beide wurden an der heutigen UBS-Generalversammlung genehmigt. Das gibt eine hübsche Rendite...

Und wann ist für die Sonderdividende im Herbst der Record Date? Vielen Dank für die Information.

10.05.2016 17:04
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YoungProfessional hat am 10.05.2016 - 15:39 folgendes geschrieben:

schau doch einfach auf der homepage nach. Ist wirklich nicht so schwer...

 

Sorry, bin aber nicht den ganzen tag am PC, bin Mechaniker und viel unterwegs an der Linie, nur wenn ich mal an einem PC vorbeikomme, kann ich schnell hineinschauen.

Auf der Homepage, aber wo genau, da muss ich auch suchen, und für was ist das Forum, da bitte ich höflich um eine Antwort, denn ich weiss, das Ihr es schneller und auf meinen Punkt wisst, da frag ich doch besser Euch.

10.05.2016 16:48
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UBS (UBSG)

Beobachter001 hat am 10.05.2016 - 14:19 folgendes geschrieben:

bonobolio hat am 10.05.2016 - 12:15 folgendes geschrieben:

UBS: Termin (Ex-Tag) für die steuerfreie (aus Kapitalreserven) Dividende von 85 Rappen je Aktie ist am Freitag, 13. Mai 2016.

Hopp hopp jetzt!!!

Go www.ubs.com go!!!

Vielen Dank an die Adresse  bonobolino. Gibts dann wirklich die 85Rappen, oder nur die 60Rappen und die Sonderdividende im Herbst von 25Rappen?

Ich hoffe auch, dass jetzt ein Flug von bis zu 17.50 angesagt ist.

Gemäss UBS-Homepage gilt sowohl für die Dividende von 60 Rappen als auch die Sonderdividende von 25 Rappen (Total 85 Rappen):

Record Date: Freitag, 13. Mai 2016 (Achtung: Freitag der 13.:-)

Payment Date: Dienstag, 17. Mai 2016

Beide wurden an der heutigen UBS-Generalversammlung genehmigt. Das gibt eine hübsche Rendite...

10.05.2016 16:10
Bild des Benutzers Elias
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UBS liebäugelt mit Strafzinsen für Private

Die UBS erwägt, von Zentralbanken erhobene Negativzinsen an superreiche Privatkunden weiterzugeben.

Das Institut müsse auf die Politik der Zentralbanken reagieren, um seine Renditen aufrechtzuhalten, sagte UBS-Chef Sergio Ermotti am Dienstag der Generalversammlung in Basel. Bereits jetzt verrechne die Bank Unternehmenskunden Negativzinsen. "Wenn das Umfeld so bleibt oder schlimmer wird, müssten wir uns überlegen, diese Massnahmen auf sehr vermögende Kunden auszudehnen, und auch die Kredit-Zinsen noch weiter zu erhöhen", sagte Ermotti laut Redetext.

Banken in der Schweiz müssen der Notenbank für Einlagen ab einem gewissen Freibetrag derzeit einen Zins von 0,75 Prozent bezahlen. Für sie ist es daher nicht attraktiv, wenn Kunden ihr Geld auf ihren Konten lediglich horten. Zuletzt hatte die SNB auch eine weitere Zinssenkung nicht ausgeschlossen. In der Eurozone liegt der Einlagenzins derzeit bei minus 0,4 Prozent.

(Reuters)

 

 

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