UBS

UBS Aktie 

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Pesche
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Und FÄLLT

iruch hat am 27.10.2017 10:17 geschrieben:

UBS-Aktie steigt auf Jahreshöchstkurse

Die UBS überzeugt die Investoren mit ihrem dritten Quartal. Beim Gewinn übertrifft die Grossbank die Erwartungen. Die Reaktion von Analysten und der Börse.

https://www.cash.ch/news/top-news/nach-starkem-quartal-ubs-aktie-steigt-auf-jahreshoechstkurse-1113464

Und fällt und fällt...

Nexte Woche bei CS: Fürchterliche Zahlen und CS steigt und steigt

Für die eine Bank gibt es anscheinend Hoffnung für die Andere nicht mehr.*diablo*

  

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Pesche
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UBS und die Schweiz

UBS will nicht an der Schweiz festhalten.

Die UBS denkt darüber nach den Hauptsitz in die EU zu verlegen.

Bundesbern muss endlich aufwachen.

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marabu
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Angedrohter UBS Wegzug

Gewisse Politiker scheinen immer noch nicht gemerkt zu haben, dass wir uns seit Jahren in einem versteckten Wirtschaftskrieg befinden. Mir scheint wichtig, dass sich Ermotti zu den Rahmenbedingungen klar geäussert hat. 

Die Globalisierung hat eben viele Facetten. 

marabu
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Als "alter Börsenhase"...

Pesche hat am 27.10.2017 11:37 geschrieben:

iruch hat am 27.10.2017 10:17 geschrieben:

UBS-Aktie steigt auf Jahreshöchstkurse

Die UBS überzeugt die Investoren mit ihrem dritten Quartal. Beim Gewinn übertrifft die Grossbank die Erwartungen. Die Reaktion von Analysten und der Börse.

https://www.cash.ch/news/top-news/nach-starkem-quartal-ubs-aktie-steigt-auf-jahreshoechstkurse-1113464

Und fällt und fällt...

Nexte Woche bei CS: Fürchterliche Zahlen und CS steigt und steigt

Für die eine Bank gibt es anscheinend Hoffnung für die Andere nicht mehr.*diablo*

... solltest Du doch wissen, dass nach einem Aufstieg aus dem Bereich 15+ Gewinnmitnahmen die natürlichste Sache der Welt ist. Der Quartalsbericht ist gut. Ich bin überzeugt, dass UBS bis Februar 2018 um die 20 betragen wird. Ein Chance, nochmals zuzukaufen!

Das selbe gilt übrigens für Novartis. Auch deren Quartalsbericht fiel gut aus und trotzdem sank der Kurs. Solche kurzfristigen Reaktionen des Marktes beeindrucken mich nicht im Geringsten.

Bei Zürich werden wir im November ähnliches feststellen. Der Titel hat ja enorm zugelegt. Auch da werden bestimmt auch Gewinne glattgestellt.

Ping An (Hong Kong) hat übrigens in den letzten Monaten ebenfalls stark zugelegt. Heute wurde der dritte Quartalsbericht veröffentlicht und die Zahlen überraschten erneut positiv. Seit ich ab diesem Frühjahr auch in chinesische Aktien involviert bin stelle ich fest, dass ausser bei Alibaba kaum grosse Gewinnmitnahmen  in den Kursten spürbar sind.

 

 

  

 

Zyndicate
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UBS-Aktien am Tag nach

UBS-Aktien am Tag nach Zahlenvorlage weiter schwächer - SocGen senkt auf "Hold"

Die Aktien der UBS sind am Montag weiter unter Druck, nachdem sie am Freitag bereits nach der Zahlenvorlage zum dritten Quartal an Wert eingebüsst haben. Am Montag belastet besonders eine Rating-Herabstufung durch Société Générale. Insgesamt fallen die Reaktionen am Folgetag allerdings gemischt aus.

30.10.2017 10:22

Die Aktien der Grossbank verlieren gegen 9.50 Uhr 0,6% auf 16,97 CHF, während der Gesamtmarkt ebenfalls leicht tiefer notiert (SMI: -0,4%). Einzig Clariant und LafargeHolcim sind unter den Bluechips derzeit noch stärker unter Druck. Zeitgleich verlieren Credit Suisse 0,4%.

Am Freitag waren UBS und Credit Suisse mit -0,8% bzw. -1,1% aus dem Handel gegangen. Dabei hatten UBS vor dem Wochenende bei 17,60 CHF zunächst ein neues Jahreshoch markiert, fielen dann aber immer weiter zurück. Mit den Ergebnissen aus dem dritten Quartal übertraf die Grossbank die Markterwartungen, und im Handel wurde am Freitag von Gewinnmitnahmen gesprochen.

Im Nachgang hat Société Générale das Rating am Montag auf "Hold" zurückgenommen (bei einem Kursziel von 18 CHF) und begründet dies insbesondere mit dem jüngst guten Lauf der Aktie sowie verschiedener Unsicherheiten mit Blick in die Zukunft. Sie sähen begrenztes weiteres Aufwärtspotential und hätten Bedenken für die nächsten zwölf bis 18 Monate, schreiben die zuständigen Analysten.

Im Grossen und Ganzen sei das "Profit-Momentum" schwach, die Rückstellungen für hängige Rechtsstreitigkeiten wegen fauler US-Hypothekenpapiere (RMBS) zu tief und eine Inflation der risikogewichteten Aktien (RWA) könne "eine Wolke" über die Kapitalrendite "werfen". Im Zusammenhang mit letzterem sei es zwar erleichternd gewesen, dass es keinen regulatorisch-bedingten Anstieg der RWA gegeben habe wie im zweiten Quartal 2017. Allerdings sei der Ausblick für 2018 diesbezüglich unsicher, was auch Auswirkungen auf die Dividende haben werde.

Laut den Analysten der kanadischen RBC ist die UBS gut aufgestellt, um die Kapitalrendite im Laufe der Zeit zu steigern. Angesichts von "Gegenwind" aus verschieden Richtungen dürfte dies aber noch einige Zeit dauern. RBC bestätigt daher "Sector Perform".

Andere Häuser wie Independent Research oder JPMorgan erhöhten hingegen das Kursziel auf jeweils 20 CHF und bestätigten "Kaufen" bzw. "Overweight". Die operative Entwicklung im dritten Quartal habe überzeugt, heisst es im Kommentar von Independent Research. Das Nettoergebnis sei nur wegen eines unerwartet hohen Steueraufwands hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Insgesamt habe die Aufstellung als einer der führenden Vermögensverwalter mit einer richtig dimensionierten Investment Bank in einem schwierigen Umfeld Stärke bewiesen; ausserdem liege die harte Kapitalquote auf einem guten Niveau.

Auch Vontobel und Morgan Stanley bekräftigen ihre Kaufempfehlung bzw. das Rating "Overweight". Von ermutigenden Trends im Wealth Management ist die Rede. Und es werde mehr Umsatz-Leverage erwartet dank der neuen, einzigen IT-Plattform, schreibt etwa Vontobel. Auch sei die UBS zufrieden mit ihrer Kapitalposition, weshalb der Analyst eine Dividendenerhöhung erwartet.

ys/uh

(AWP)

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Ehemalige Banker der UBS

Ehemalige Banker der UBS können aufatmen

Die Zürcher Staatsanwaltschaft verzichtet im Fall der versuchten Manipulation des Zinssatzes für ungesicherte Kredite zwischen Banken (Libor) auf eine Strafuntersuchung.

Aktualisiert um 07:33

Das schreibt die "Neue Zürcher Zeitung" in ihrer aktuellen Ausgabe. Im Dezember 2012 hatten die amerikanischen Aufsichtsbehörden mitgeteilt, dass Angestellte der Schweizer Grossbank zwischen 2005 und 2010 mindestens 1000- bis 2000-mal versucht hatten, den Libor-Zinssatz in mehreren Währungen zu manipulieren. Sowohl in den USA als auch in Grossbritannien kam es in der Folge zu Strafanklagen.

Ein britischer Händler wurde dabei in letzter Instanz zu elf Jahren Haft verurteilt. Es handelte sich um Tom Hayes. Der ehemalige UBS- und Citigroup-Banker war ein Star der Bankbranche. Hayes war im Sommer 2015 der erste Banker, der wegen der Manipulation des Referenzzinssatzes Libor verurteilt wurde. 

In der Schweiz hatte die Staatsanwaltschaft nach Bekanntwerden ebenfalls angekündigt, den Fall unter die Lupe nehmen zu wollen. "Die Staatsanwaltschaft III hat kein Strafverfahren eröffnet, weil es an einem hinreichenden Tatverdacht für ein in der Schweiz strafbares Verhalten fehlt", teilten die Behörden nun der "NZZ" aber mit.

Möglicher Grund für den Verzicht auf ein Verfahren ist laut dem Bericht der Faktor Geographie. Will heissen: Viele der begangenen Straftaten geschahen nicht auf Schweizer Grund, sondern in Grossbritannien oder Japan. Und laut Schweizer Rechtssystem müssen üblicherweise wichtige Tatbestände in der Schweiz geschehen sein, damit die Behörden eine Strafverfolgung einleiten.

Zwar habe es durchaus Vermutungen gegeben, dass auch von der Schweiz aus Falschmeldungen zu Libor-Sätzen verschickt wurden. Doch offenbar seien die Belege hierfür in den Augen der Staatsanwaltschaft nicht konkret genug gewesen. Dass die Finanzmarktaufsicht (Finma) trotz aufsichtsrechtlichem Rüffel letztlich auf eine Anzeige verzichtet habe, illustriere, dass wohl nicht genügend Beweise vorhanden waren, so die NZZ.

Ausserdem liege bis heute keine Strafanzeige eines Geschädigten vor. Dies wäre aber beispielsweise für eine Strafverfolgung wegen Betrugs notwendig. Schon im Fall der 2014 Publik gewordenen Manipulationen von Devisenkursen hätten die Schweizer Strafverfolgungsbehörden auf ein Verfahren verzichtet - während im Ausland diverse Banken aufsichtsrechtliche Bussen erhalten hätten.

(AWP/cash)

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Schnappt sich die UBS Teile

Schnappt sich die UBS Teile der Commerzbank?

Die UBS und andere Banken könnten laut einem Medienbericht an Konzernteilen der deutschen Commerzbank interessiert sein. Die Spekulationen sind allerdings nicht neu.

26.11.2017 18:20

Ein Strategieteam der UBS sei "mit Hochdruck daran, verschiedene Szenarien zu prüfen", berichtet die "NZZ am Sonntag" in ihrer jüngsten Ausgabe mit Berufung auf einen Insider. Interessiert an einer Übernahme sind laut dem Bericht auch die italienische Unicredit sowie die französischen Banken Crédit Agricole und BNP Paribas. Solche Namen sind indes schon länger in Börsenkreisen im Umlauf.

Tatsächlich erscheine eine komplette Übernahme der zweitgrössten deutschen Bank laut "NZZ am Sonntag" als unwahrscheinlich. Zu unattraktiv sei das wenig rentable Kleinkundengeschäft in Deutschland. Die Commerzbank habe aber auch einige "attraktive Filetstücke" zu bieten, etwa wenn sie bei einem Rückzug auf das Kerngeschäft nicht-strategische Teile veräussere. 

Martin Blessing, der derzeitige Chef des Schweizer Geschäfts der UBS, kennt die Commerzbank übrigens in- und auswendig.  Er war CEO der Commerzbank von 2008 bis Ende April 2016. Anfang September 2016 trat er seinen Job bei der UBS an. Auch UBS-Präsident Axel Weber ist mit der Commerzbank vertraut. Er hat 2008 als damaliger Bundesbank-Präsident die staatliche Rettung der Commerzbank koordiniert.

Deutschland besitzt noch immer 16 Prozent an der Commerzbank. Das deutsche Bundesfinanzministerium sagte bereits Ende September betreffend Übernahme-Spekulationen, dass  es keine Verhandlungen gebe und dass keine Investmentbank beauftragt sei. 

Eine UBS-Sprecherin erklärte am Sonntag auf Anfrage, dass die Bank zu Gerüchten in den Medien keine Stellung beziehe.

(AWP/cash)

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Elias
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Credit Suisse: UBS-Group "buy"

ZÜRICH (dpa-AFX Analyser) - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat UBS von "Neutral" auf "Outperform" hochgestuft und das Kursziel von 17,50 auf 22,00 Franken angehoben. Der Nettozufluss neuer Anlagegelder von Superreichen (Vermögen über 50 Millionen US-Dollar) dürfte 2018 und 2019 fast doppelt so hoch sein als die Analysten durchschnittlich erwarteten, schrieb Analyst Jon Peace in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. Zudem preise der Markt die Wahrscheinlichkeit eines Aktienrückkaufs der Schweizer Großbank zu gering ein./bek/edh

Datum der Analyse: 18.01.2018

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UBS schafft im Tessin ein IT

UBS schafft im Tessin ein IT-Innovationszentrum

Die UBS schafft in Manno TI ein Kompetenzzentrum für künstliche Intelligenz, Analytik und Innovation.Die Grossbank will bis zu 80 neue Stellen für hochqualifizierte Arbeitnehmende im Technologiebereich schaffen.

17.01.2018 07:02

Die Standortwahl fiel laut Harald Egger, dem Leiter Group Sourcing bei der UBS, auf Manno, weil in dieser Gemeinde nahe Lugano die Universität der italienischen Schweiz ein weltweit beachtetes und führendes Institut für künstliche Intelligenz betreibt.

Das auf maschinelles Lernen, Verarbeitungs-Forschung, Datensammeln und Robotik spezialisierte IDSIA bildet gemäss Egger genau die Fachleute aus, die die Grossbank für dieses Zentrum benötigt.

Die neue Abteilung entsteht am bereits bestehenden UBS-Standort in Manno. Gestartet wird mit 20 bis 30 Stellen. Im Vollausbau soll das Kompetenzzentrum bis zu 80 Leute beschäftigen. Die Aufgabe des neuen Instituts wird es sein, die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz und von Big Data für die Bank auszuloten und konkrete Anwendungen für die Schweizer IT-Plattform der Bank zu entwickeln.

Abschluss der Verlagerungsstrategie

Mit dem Aufbau dieses Kompetenzzentrums schliesst die Grossbank in der Schweiz die Umsetzung der neuen sogenannte Nearshoring-Strategie ab. Diese Strategie beinhaltete die Verlagerung von insgesamt 1300 bis 1400 Backoffice-Stellen weg von Zürich an kostengünstigere Standorte in der Schweiz.

Erster Schritt dieser Strategie war der Aufbau eines sogenannten Business Solution Centers in Schaffhausen, das im Herbst 2017 den Betrieb aufgenommen hat. Im Endausbau ab Mitte 2018 sollen dort rund 500 Mitarbeitende beschäftigt sein.

Ein weiteres solches Zentrum ist zurzeit in Biel am Entstehen, das 600 Stellen umfassen wird. Zudem baut die UBS den bereits bestehenden Standort Renens VD aus.

Mit dem neuen Kompetenzzentrum erhöht sich der Personalbestand im bestehenden Business Solution Center in Manno von aktuell 160 auf rund 240 Mitarbeitende. Im Gegensatz zu den Zentren in Schaffhausen und Biel geht mit diesem Aufbau jedoch keine Verlagerung von Stellen einher.

(AWP)

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Pesche
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Wie immer

Wie immer Aggressive

Die Zahlen sind nicht schlecht aber der Kurs der UBS wird runtergespühlt.

Mal schauen wie es der CS geht. Lausige Zahlen aber der Kurs steigt wie immer*diablo* 

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UBS will die Dividende

UBS will die Dividende künftig jährlich steigern

Die Grossbank UBS besitzt nach der Finalisierung der Basel-III-Kapitalvorschriften nun grössere Klarheit über die künftige Eigenmittelanforderungen. Sie passt darauf aufbauend ihre Kapitalrückführungspolitik für die nächsten drei Jahre an.

22.01.2018 07:31

Neu strebt die UBS ein jährliches Wachstum der ordentlichen Dividende pro Aktie im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich an. Das bisherige Ziel einer Ausschüttungsquote von mindestens 50% des den Aktionären zurechenbaren Reingewinns wird aufgegeben, schreibt die Bank in ihrer Mitteilung zum Jahresabschluss 2017 vom Montag.

Über die ordentliche Dividende hinaus will die UBS nicht benötigtes Kapital in Form von Aktienrückkäufen an die Aktionäre zurückzuführen - dies unter Berücksichtigung des Ausblicks sowie des Vorbehalts regulatorischer Zustimmung. So startet die Grossbank ein dreijähriges Aktienrückkaufprogramm von bis zu 2 Mrd CHF. In dessen Rahmen sollen 2018 Aktien in Höhe von maximal 550 Mio zurückgekauft werden.

GEÄNDERTE REGULIERUNG ERHÖHT RWA'S

Für den Zeitraum 2018 bis 2020 strebt die UBS eine harte Kernkapitalquote (CET1) von rund 13% auf Basis einer vollständigen Umsetzung und eine Leverage Ratio des harten Kernkapitals (CET1) von 3,7% an. Die UBS geht dabei davon aus, dass die risikogewichteten Aktiven (RWA) infolge der geänderten Regulierung und des erwarteten Geschäftswachstums in den kommenden drei Jahren um etwa 40 Mrd CHF und der Leverage Ratio Denominator (LRD) um zirka CHF 85 Mrd zunehmen könnten, wobei der effektive Zuwachs jedoch je nach Wachstumschancen, Marktentwicklungen und Eindämmungsmassnahmen variieren könne. Die Bank rechnet damit, dass sie während der nächsten drei Jahre hartes Kernkapital (CET1, vollständig umgesetzt) von ungefähr 4 Mrd aufbauen dürfte.

Das revidierten Basel-III-Rahmenwerk, welches 2022 in Kraft treten soll, wird nach Ansicht der UBS eine weitere RWA-Zunahme von insgesamt etwa 35 Mrd CHF bewirken. Dies ohne Berücksichtigung allfälliger Eindämmungsmassnahmen und basierend auf den Annahmen der Bank hinsichtlich der Implementierung der finalen Standards. Die UBS werde ihre Vorgaben für die CET1-Kapitalquoten anpassen, sobald weitere Einzelheiten über die Umsetzung der definitiven Standards bekannt sind, so die Mitteilung weiter.

ANGEPASSTE FINANZZIELE 2018 BIS 2020

Angepasst und präzisiert hat die UBS die Finanzziele für den Zeitraum 2018 bis 2020, die unter normalen Marktbedingungen erreicht werden sollen. So wird für den Konzern ein Aufwand-Ertrags-Verhältnis von unter 75% anvisiert (bisher galt ein Ziel von 60 bis 70%). Der RoTE ohne latente Steueransprüche soll rund 15% betragen (bisher mehr als 15%).

Innerhalb des neu geschaffenen Unternehmensbereichs Global Wealth Management (GWM) will die UBS ein bereinigtes Wachstum des bereinigten Vorsteuergewinns von jährlich 10-15% pro Jahr über den gesamten Zyklus erreichen. Die Nettoneugelder sollen jährlich um 2 bis 4% wachsen.

Die Investment Bank hat weiterhin das Ziel, eine bereinigte1 Rendite auf dem zugeteiltem Eigenkapital von mindestens 15% zu generieren.

gab/uh

(AWP)

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Elias
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Pesche hat am 22.01.2018 10

Pesche hat am 22.01.2018 10:58 geschrieben:

Wie immer Aggressive

Die Zahlen sind nicht schlecht aber der Kurs der UBS wird runtergespühlt.

Mal schauen wie es der CS geht. Lausige Zahlen aber der Kurs steigt wie immer*diablo* 

 

Die UBS-Zahlen sind sehr gut

Es ist ein Einmaleffekt. Der Verlustvortrag musste noch wegengen der Steuerreform in 2017 einfliessen

 

 

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Steuerreform

Das müsste ja dann bei der CS auch so sein, oder? Oder ist die CS im US Markt nicht mehr so aktiv, dass es eine weniger grosse Rolle spielen wird?

Bellavista

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Morgan Stanley hebt Ziel für UBS auf 23 Franken - 'Overweight'

Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel für UBS von 20 auf 23 Franken angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Das Papier der Schweizer Bank erscheine angesichts der weltweiten Vermögensbildung, des Fokus auf die Kosten und der Fähigkeit des Instituts zur Steigerung der Ausschüttungsquote klar unterbewertet, schrieb Analystin Magdalena Stoklosa in einer am Montag vorliegenden Studie. UBS ist für sie einer der "Top Picks" unter den europäischen Banken./ajx/mis

Datum der Analyse: 29.01.2018

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UBS übernimmt Teile von Nordea

Die Grossbank kauft in der Vermögensverwaltung zu. Sie übernimmt von der skandinavischen Bank Nordea das in Luxemburg angesiedelte Geschäft.

(AWP) Die Grossbank UBS (UBSG 19.325 -0.54%) übernimmt das in Luxemburg ansässige Private-Banking-Geschäft des schwedischen Bankkonzerns Nordea (NDA SEK 73.46 -3.7%). Das Geschäft solle in die Beratungsplattform der UBS integriert werden, teilte UBS Europa am Donnerstag mit. Es umfasste per Ende 2017 verwaltete Vermögen (Assets under Management AuM) in Höhe von 13 Mrd. €.

Die UBS könne dank der Transaktion ihre Präsenz in Europa ausbauen und ihre Position für Kunden aus nordeuropäischen Ländern verstärken, heisst es in der Mitteilung. Man sehe sich als eine «attraktive Heimat» für die zu transferierenden Nordea-Kunden wie auch für die Angestellten, so die Schweizer Grossbank.

Nordea wolle ihrerseits in der Folge einer strategische Überprüfung ihre Private-Banking-Aktivitäten in Nordeuropa konzentrieren. Dagegen werde Nordea Asset Management ihre Geschäftsaktivitäten in Luxemburg weiter fortführen.

Die beiden Parteien hätten eine Vereinbarung über den Transfer des Geschäfts unterzeichnet. Der für die zweite Jahreshälfte 2018 geplante Abschluss sowie die Einzelheiten der Transaktion hingen aber noch von der Zustimmung der Regulierungsbehörden sowie von «einer Reihe von Bedingungen» ab, heisst es.

Die UBS-Gruppe wies per Ende 2017 insgesamt verwaltete Vermögen von 3’179 Mrd. Fr. aus.

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UBS overweight - Ziel 21 Franken

NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für UBS nach einem Treffen mit Finanzchef Kirt Gardner auf "Overweight" mit einem Kursziel von 21 Franken belassen. Das Meeting habe positive Eindrücke hinterlassen, schrieb Analyst Kian Abouhossein in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Die Schweizer Großbank sei nach wie vor gut positioniert und verfüge über einen attraktiven Geschäftsmix./edh/gl

Datum der Analyse: 24.01.2018

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Der nächste Knall im Wealth Management

Im Wealth Management der UBS gibt es keine Ruhe: Nach dem Abgang von Jürg Zeltner und der Schaffung einer neuen Einheit steht ein weiterer Wechsel an, wie Recherchen von finews.ch zeigen.

Es steht bei weitem nicht alles zum Besten im Wealth Management der UBS. Denn als Ende des vergangenen Jahres der langjährige Chef der wichtigsten Einheit, Jürg Zeltner, die Grossbank verlassen musste, folgt nun der Abgang seiner Nummer 2: Paul Raphael.

Der Abtritt des Chefs Wealth Management für Europa und Schwellenländer steht bereits fest, wie Recherchen von finews.ch ergeben haben.

Raphaels Abtritt: Erzwungen?

Und fest steht auch bereits, wer Raphael per 1. Februar beerben wird: Es ist Christine Novakovic (Bild unten), die Chefin der UBS Investmentbank Schweiz und des Firmenkundengeschäftes. Sie soll Raphaels Aufgaben übernehmen Die UBS bestätigte dies gegenüber finews.ch. Der Managementwechsel geht zudem einher mit einer Veränderung der Marktzuständigkeiten.

So wird Novakovic Chefin einer neu gebildeten Einheit UBS Wealth Management EMEA, also Europa, Naher Osten und Afrika. Dies hängt mit der Bildung der Einheit Global Wealth Management zusammen, in welcher Tom Naratil auch das Lateinamerika-Geschäft führen wird, das zuvor noch teilweise zu den Emerging Markets zählte.

Dem Vernehmen nach ist aber noch nicht entschieden, ob Raphael die UBS definitiv verlassen wird. Vielmehr wird intern nach einer Möglichkeit gesucht, ihn weiter zu beschäftigen. Daraus liesse sich folgern, dass der britisch-libanesische Doppelbürger seinen lukrativen und mächtigen Posten nicht ganz freiwillig an Novakovic übergeben hat.

Ein Gefolgsmann von Zeltner

Doch sind dies Spekulationen. Klar ist hingegen, dass Raphael einer von Zeltners Gefolgsleuten war. Dieser hatte im Sommer 2016 aus Kostengründen die Märkte Europa und Schwellenländer zu einer Wealth-Management-Einheit zusammengelegt und eher überraschend Raphael zum Chef dieser neuen Einheit gemacht. Der 55-Jährige hatte zuvor während sechs Jahren eher unauffällig das Private Banking der UBS in den Schwellenländern geleitet.

https://www.finews.ch/news/banken/30391-ubs-der-n%C3%A4chste-knall-im-we...

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Baader Bank: UBS "Buy" Ziel 21 Franken

UBS buy

MÜNCHEN (dpa-AFX Analyser) - Die Baader Bank hat die UBS-Aktie nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 21 Franken belassen. Er habe nach den Zahlen zum vierten Quartal seine Schätzungen für das bereinigte Ergebnis je Aktie 2018 und 2019 wegen seiner konservativeren Sicht auf das Investmentbanking-Geschäft gesenkt, schrieb Analyst Tomasz Grzelak in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Das angekündigte Aktienrückkaufprogramm stütze aber sein Anlageurteil./ck/gl

Datum der Analyse: 22.01.2018

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JPMorgan UBS overweight Ziel 21 Franken

UBS overweight

NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für UBS nach Zahlen zum vierten Quartal von 20 auf 21 Franken angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Die Kennziffern seien relativ schwach und der Ausblick nicht gerade ambitioniert ausgefallen, schrieb Analyst Kian Abouhossein in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Viel wichtiger aus Anlegersicht sei jedoch, dass die der Schweizer Großbank die Ausschüttungen an die Aktionäre deutlich erhöht./edh

Datum der Analyse: 23.01.2018

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S&P Global: von "Buy" auf auf "Hold" Ziel auf 20 Franken

UBS Hold

LONDON (dpa-AFX Analyser) - Das Analysehaus S&P Global hat UBS nach Zahlen zum vierten Quartal von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel auf 20 Franken belassen. Abschreibungen auf Steueransprüche in den USA hätten die gute operative Entwicklung der Schweizer Großbank überschattet, schrieb Analyst Firdaus Ibrahim in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Das Chance-Risiko-Verhältnis der Aktie sei nun ausgewogener./edh/gl

Datum der Analyse: 23.01.2018

 

 

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Goldman Sachs UBS Neutral Ziel 20,30 Franken

NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für UBS nach Zahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 20,30 Franken belassen. Bei der Schweizer Großbank stehe auf den ersten Blick ein schwaches viertes Quartal den Aussagen zu den Kapitalrückflüssen gegenüber, schrieb Analyst Jernej Omahen in einer am Montag vorliegenden Studie. Eigentlich sollte Letzteres den schwachen Jahresausklang überlagern./tih/ck

Datum der Analyse: 22.01.2018

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JPMorgan UBS overweight Ziel 20 Franken

NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Die US-Bank JPMorgan hat die UBS-Aktie nach Zahlen für das vierte Quartal auf "Overweight" mit einem Kursziel von 20 Franken belassen. Die Resultate hätten die Erwartungen verfehlt, schrieb Analyst Kian Abouhossein in einer am Montag vorliegenden Studie. Alle Augen seien aber auf die Rendite für Aktionäre gerichtet. Zu der erwartungsgemäß angehobenen Dividende müsse man hier die nun angekündigten Aktienrückkäufe hinzurechnen, die seiner Ansicht nach noch Luft nach oben haben. Insgesamt sei die 2020 erwartete Aktienrendite nicht herausragend in der Branche./tih/ck

Datum der Analyse: 22.01.2018

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Morgan Stanley UBS overweight Ziel 20 Franken

NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für UBS nach Zahlen für das vierte Quartal auf "Overweight" mit einem Kursziel von 20 Franken belassen. Die zu optimistischen Markterwartungen beim Vorsteuerergebnis seien deutlich verfehlt, ihre eigenen aber deutlich übertroffen worden, schrieb Analystin Magdalena Stoklosa in einer am Montag vorliegenden Studie. Die Expertin hob in ihrer Schnelleinschätzung vor allem die angekündigten Aktienrückkäufe der Schweizer Großbank hervor./tih/ck

Datum der Analyse: 22.01.2018
 

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Deutsche Bank UBS Hold Ziel 18 Franken

FRANKFURT (dpa-AFX Analyser) - Die Deutsche Bank hat die UBS-Aktie nach Zahlen für das vierte Quartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 18 Franken belassen. Analyst Kinner Lakhani sprach in einer am Montag vorliegenden ersten Reaktion von einer schwächeren operativen Entwicklung der Schweizer Großbank. Positiv merkte er aber an, dass für die kommenden drei Jahre Aktienrückkäufe im Größenbereich von bis zu 2 Milliarden Franken angekündigt wurden./tih/ck
 

Datum der Analyse: 22.01.2018

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Jetzt kommen die gefährlichen Zeiten für die UBS

Der Umbau der Grossbank ist vollbracht, die Vorgaben erreicht. Doch jetzt drohen der Bank neue Risiken.

 

Die UBS steht gut da. Zwar wird der Gewinn der grössten Schweizer Bank durch die Steuerreform von US-Präsident Donald Trump geschmälert, doch steigen die Einnahmen im zurückliegenden Jahr deutlich. Fast alle wichtigen Sparten der Grossbank legten zu. Der Gewinn beim wichtigen internationalen Vermögensverwaltungsgeschäft stieg gar um 14 Prozent. Auch das Kapitalpolster der Bank ist zuletzt wesentlich dicker geworden. Der von UBS-Chef Sergio Ermotti vor fünf Jahren eingeleitete Umbau scheint damit abgeschlossen.

Der Kurs der vergangenen Jahre war geprägt von klaren Vorgaben. Nach der Krise gaben die Regulatoren den Banken strenge Anforderungen vor. Sie mussten sicherer und stabiler werden. Ermotti setzte in der Folge auf das Vermögensverwaltungsgeschäft, die stark schwankende Investmentbank wurde zusammengestrichen. Die Bilanz der Bank wurde kleiner. 2007 betrugen die Aktiven der Bank weit über 2000 Milliarden Franken. Heute liegt der Wert bei etwas mehr als 900 Milliarden Franken.

 

Die neue Freiheit scheint die Aktionäre der UBS zu beunruhigen. Die Aktie verlor heute Morgen gegen 3 Prozent.

 

Dramatisch zeigt sich der Wandel an der Investmentbank der UBS. Vor zehn Jahren hat sie den Konzern beinahe in den Abgrund gerissen, davor brachte sie aber hohe Gewinne ein. So sorgte sie vor der Finanzkrise für einen Gewinn von fast 6 Milliarden Franken, was der Hälfte des Gesamtgewinns von 12 Milliarden Franken entsprach. Danach sorgte sie für gewaltige Löcher. Heute ist ihre Bedeutung für den Konzern kleiner. Ihr Vorsteuergewinn liegt bei rund 1,2 Milliarden Franken, derjenige der Gruppe beträgt fast das Fünffache. Dennoch kritisiert der oberste UBS-Chef die Sparte nicht. Die Investmentbank habe zwar ein herausforderndes Jahr hinter sich, sie sei aber immer noch sehr profitabel.

Seit Dezember ist nun klar, wie viel Kapital die UBS braucht, um die neusten internationalen Anforderungen zu erfüllen. Die Zeit der Zwänge für die UBS ist damit vorbei. Nun beginnen die heiklen Zeiten für die Bank von Konzernchef Ermotti. Denn mit diesen Auflagen vor Augen gibt er der UBS nun neue Ziele für die kommenden drei Jahre. Sie scheinen pragmatisch.

Die Bank will nun nicht mehr eine Eigenkapitalrendite von mehr als 15 Prozent erwirtschaften, sondern sie soll bei rund 15 Prozent liegen. Zudem sollen die einzelnen Sparten der Bank 1 bis 5 Prozent wachsen – auch hier lagen die Messgrössen zuvor höher. Zudem will sie verstärkt in digitale Technologien investieren, einen Wandel, den die Bank schon lange umtreibt. Die neue Freiheit ist bescheidener. Doch sie birgt auch Gefahren: Die UBS hat nach dem radikalen Umbau einen grösseren Gestaltungsspielraum. Es ist offen, wie sie diesen Nutzen wird. Die Aktionäre jedenfalls scheinen mit den Aussichten noch nicht zufrieden zu sein: Die Aktie verlor heute Morgen gegen 3 Prozent. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 22.01.2018, 11:16 Uhr

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Bellavista hat am 22.01.2018

Bellavista hat am 22.01.2018 11:11 geschrieben:

Das müsste ja dann bei der CS auch so sein, oder? Oder ist die CS im US Markt nicht mehr so aktiv, dass es eine weniger grosse Rolle spielen wird?

Den Verlustvortrag müsste man herausfinden können

Der Gewinn ohne diesen Einmaleffekt ist entscheidend und wie es vom Markt bzw.Hochfrequenzhandel aufgenommen wird

 

Mors certa, hora incerta

 

 

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Zyndicate
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UBS bezahlt in den USA

UBS bezahlt in den USA weitere Busse

Die UBS und weitere Grossbanken haben sich in den USA betreffend angeblich unsauberen Praktiken bei Terminmarkt-Geschäften mit den zuständigen Behörden auf Busszahlungen geeinigt.

30.01.2018 07:02

Flickr, Lizenz CC BY 2.0

Wie bereits über das Wochenende laut Agenturmeldungen durchgesickert war, hatten die US-Derivateaufsicht CFTC, das Justizministerium (DoJ) und das Federal Bureau of Investigation gegen die UBS, die Deutsche Bank, HSBC sowie gegen sechs Personen eine Untersuchung mit dem Verdacht der Manipulation ("Spoofing") von Preisen für Metall-Terminkontrakte durchgeführt.

Am Montagabend teilten nun die US-Behörden mit, dass man sich mit den Banken auf Busszahlungen geeinigt habe. Die höchste Geldstrafe bezahlt mit 30 Mio USD die Deutsche Bank. Die UBS hat sich dazu bereit erklärt, 15 Mio zu bezahlen. Und HSBC muss mit 1,6 Mio die kleinste Busse berappen.

HSBC kommt mit einem geringeren Betrag davon, da sie in der Aufarbeitung des Falls eng mit den Behörden zusammengearbeitet habe, so die CFTC. Weiter wird damit gerechnet, dass die CFTC demnächst Zivilklagen gegen fehlbare Banker lancieren wird.

(AWP)

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alpenland
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was ich nicht verstehe

warum saufen die Grossbanken derart ab, wenn es doch endlich mehr Zinsen gibt, was die angeblich dann befeuern soll ????

Elias
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alpenland hat am 06.02.2018

alpenland hat am 06.02.2018 18:53 geschrieben:

warum saufen die Grossbanken derart ab, wenn es doch endlich mehr Zinsen gibt, was die angeblich dann befeuern soll ????

 

Ein Abgesang auf Bankaktien

Die Banken stehen von allen Seiten unter Druck – vor allem Online-Dienste und neue Regularien drücken zukünftig auf die Marge. Auf die gebeutelten Aktien zu setzen, scheint keine gute Idee zu sein.

 

Der Umstand, dass Europa «overbanked» ist, also zu viele Banken um Kunden werben, und dass die Zinsen noch lange Zeit tief bleiben, ist da noch das kleinere Problem.

 

https://www.nzz.ch/finanzen/ein-abgesang-auf-bankaktien-ld.1326130

 

 

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