UBS

UBS Aktie 

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Hans
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Saftige Busse droht in F,

Saftige Busse droht in F, UBS und deren Chefjurist am Abgrund

https://insideparadeplatz.ch/2018/10/09/ubs-chefjurist-diethelm-verrannt-in-paris/

Gruss Hans

Elias
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alpenland hat am 08.10.2018

alpenland hat am 08.10.2018 11:24 geschrieben:

Viele (bei UBS, France und EDA) wussten sicher schon länger Bescheid Sad

Sind entsprechende Rückstellungen eingerechnet ?

 

Die UBS musste 1.1 Mrd Kaution hinterlegen

Angeboten hatte sie 300 Mio

Das wurde abgelehnt, weil das nicht mal die Verfahrenskosten decke

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

petra129
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ubs - cs

https://insideparadeplatz.ch/2018/10/12/ubs-cs-zwei-derivate-granaten-vor-zuendung/

 

....interessant, wie soll man da zB noch einer „Empfehlung“ trauen....

 

alpenland
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wer verlässt das Schiff

ohne dass es sinkt ?

Warum sollen steigende Zinsen für Banken mit > 4% Rendite negativ sein ?

oder Bänkster drücken selber um die Opt und KO Käufer zu eliminieren ?

Elias
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petra129 hat am 12.10.2018 11

petra129 hat am 12.10.2018 11:28 geschrieben:

https://insideparadeplatz.ch/2018/10/12/ubs-cs-zwei-derivate-granaten-vor-zuendung/

 

....interessant, wie soll man da zB noch einer „Empfehlung“ trauen....

Wem gehören die Derivate? CS und UBS?

Was für Derivate sind es denn? Long-Call, Long-Put, Short-Call, Short-Put, Warrants, usw. ?

Wenn Short, sind sie gedeckt und wenn ja, wie hoch?

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petra129
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Elias hat am 12.10.2018 11:41

Elias hat am 12.10.2018 11:41 geschrieben:

petra129 hat am 12.10.2018 11:28 geschrieben:

https://insideparadeplatz.ch/2018/10/12/ubs-cs-zwei-derivate-granaten-vor-zuendung/

 

....interessant, wie soll man da zB noch einer „Empfehlung“ trauen....

Wem gehören die Derivate? CS und UBS?

Was für Derivate sind es denn? Long-Call, Long-Put, Short-Call, Short-Put, Warrants, usw. ?

Wenn Short, sind sie gedeckt und wenn ja, wie hoch?

„Der Derivate-Berg der UBS war per Ende 2017 laut Professor Chesney 20 Mal so hoch wie die eigene Bilanz, also alle Aktiven respektive Passiven. Jener der CS war gar 36 Mal so hoch wie die Bilanzsumme......“

Make your choice.

 

Elias
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und täglich grüsst das Murmeltier

ZKB sucht Chef für explosiven Derivateberg

Abtretender Philipp Halbherr hinterlässt 450 Mrd., Stellvertreter Isele müsste bei Sprung auf Lohn verzichten.

3.5.2013

 

https://insideparadeplatz.ch/2013/05/03/wer-wird-herr-ueber-die-explosiv...

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Elias
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petra129 hat am 12.10.2018 14

petra129 hat am 12.10.2018 14:28 geschrieben:

Elias hat am 12.10.2018 11:41 geschrieben:

petra129 hat am 12.10.2018 11:28 geschrieben:

https://insideparadeplatz.ch/2018/10/12/ubs-cs-zwei-derivate-granaten-vor-zuendung/

 

....interessant, wie soll man da zB noch einer „Empfehlung“ trauen....

Wem gehören die Derivate? CS und UBS?

Was für Derivate sind es denn? Long-Call, Long-Put, Short-Call, Short-Put, Warrants, usw. ?

Wenn Short, sind sie gedeckt und wenn ja, wie hoch?

„Der Derivate-Berg der UBS war per Ende 2017 laut Professor Chesney 20 Mal so hoch wie die eigene Bilanz, also alle Aktiven respektive Passiven. Jener der CS war gar 36 Mal so hoch wie die Bilanzsumme......“

Make your choice.

 

Wem gehören die Derivate? CS und UBS oder den Kunden?

Was für Derivate sind es denn? Long-Call, Long-Put, Short-Call, Short-Put, Warrants, usw. ?

Wenn Short, sind sie gedeckt und wenn ja, wie hoch?

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Elias
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Nach UBS blockt auch EY Website «Insideparadeplatz»

Kein Zugang mehr zum Finanzblog von Lukas Hässig: Der Wirtschaftsprüfer EY sperrt die Internetseite «Insideparadeplatz».

Zuerst hat die Grossbank UBS ein Zeichen gesetzt und die Finanzwebsite « Insideparadeplatz» blockiert. Zugang zur umstrittenen Finanzplatz-Site hat von firmeneigenen Geräten aus nur noch, wer über eine spezielle Social-Media-Bewilligung der Grossbank verfügt. Die Blockade-Regelung gilt seit Anfang August.

Heute morgen hat die Beratungsfirma EY nachgezogen und den Blog ebenfalls für Mitarbeitende gesperrt. «Insideparadeplatz» habe mit dem jüngsten Artikel eine rote Linie überschritten, indem man «im feigen Schutz der Anonymität Sexistisches und Unflätiges» gegen Mitarbeitende publiziert habe, wird der EY-Kommunikationschef zitiert.

Klage von Raiffeisen

Im Beitrag wurde behauptet, eine Kaderfrau sei nur befördert worden, weil sie «ihre Vorgesetzten mit ihrem Aussehen verzauberte».

Es ist nicht das erste Mal, dass «Insideparadeplatz» mit sexistischen, beleidigenden oder ehrverletzenden Gerüchten für Widerrede sorgt.

Vor wenigen Wochen hat die Raiffeisen-Gruppe eine Klage beim Zürcher Handelsgericht eingereicht, bei der es um eine Streitsumme von 200'000 Franken geht. Auslöser waren auch hier anonym geäusserte Behauptungen, wonach die Bankenführung die eigenen Mitarbeiter mit «luxuriösen Firmenautos», «Einladungen» und «guten Gehältern» in der Causa Pierin Vincenz zum Schweigen gebracht hätte.

https://www.handelszeitung.ch/unternehmen/nach-ubs-blockt-auch-ey-websit...

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alpenland
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wie oben schon steht...

ohne Bewertung des Long/Short Verhältnisses ist der Artikel wertlos.

1) Die Banken erstellen keine Derivate ohne Absicherung (sagen sie jedenfalls)

2) Die Derivate werden an Kunden verkauft (in den letzten Jahren meist Longpositionen)

3) Gemäss Sentiment der Euwax sind die Kunden mehrheitlich noch immer Long drin

4) Die Amibanken usw (auch unsere) haben schon lange drauf gewartet endlich die Longs abzugrasen, was ihnen nun gelungen ist (auch mich hat's getroffen)

5) Die Amis haben den Vix innerhalb 2 Wochen von 11.5 auf fest 26 raufgepuscht
     die Folge Verluste bei alle Long Kunden.

6) Die Banken haben wieder mal gewonnen, wo liegt das Problem ?

 

Zyndicate
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UBS-Prozess geht am Pariser

UBS-Prozess geht am Pariser Strafgericht in die nächste Runde

Am Pariser Strafgericht rückt am (heutigen) Montag der Prozess gegen die UBS in den Fokus. In den Wochen davor hatten sich die Debatten vor allem um Verfahrensfragen gedreht. Die Grossbank, ihre französische Tochter und sechs Manager werden vom französischen Staat beschuldigt, in den Jahren 2004 und 2012 französischen Staatsbürgern dabei geholfen zu haben, Geld vor dem Fiskus in der Schweiz versteckt zu haben.

15.10.2018 16:37

Die UBS hatte letzte Woche im Prozess einen Rückschlag einstecken müssen. Die Grossbank blitzte mit Anträgen an das Gericht ab, den Vorwurf der Geldwäsche fallen zu lassen. Die Anwälte des Instituts wollten erreichen, dass die UBS nur wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung vor Gericht steht. Die dafür möglichen Strafen sind wesentlich geringer als bei Geldwäsche.

Nach dieser Rückweisung habe sich das Gericht nun dazu entschlossen, sich allen Punkten anzunehmen, die in dieser Sache eingebracht wurden, hielt Richterin Christine Mée am Montag fest. Das bedeute, dass über alle Fragen bezüglich Rechtmässigkeit zur Überweisung an das Gericht am Ende der Verhandlung entschieden werde.

Für die UBS steht im Gerichtsverfahren in Paris viel auf dem Spiel. Im schlimmsten Fall droht der Bank eine Milliardenbusse und den Bankern eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren. die UBS wehrt sich gegen die Vorwürfe. Der Prozess soll voraussichtlich bis zum 15. November dauern.

mk/ra

(AWP)

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iruch
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UBS-Angestellte können in China frei ein- und ausreisen

UBS-Angestellte können in China frei ein- und ausreisen

Die Mitarbeiter der UBS können nach Angaben der Schweizer Grossbank in China wieder "frei ein- und ausreisen". Das Geschäft im dem Land verlaufe normal, erklärte das Institut am Dienstag weiter. Vergangene Woche war eine UBS-Mitarbeiterin von den chinesischen Behörden an der Ausreise gehindert worden. Es handelte sich dabei um eine in Singapur ansässige Kundenberaterin in der Vermögensverwaltungssparte der Schweizer Bank. Darauf hatten mehrere andere Grossbanken ihren Angestellten von China-Reisen abgeraten.

(AWP)

https://www.cash.ch/news/boersenticker-schweiz/ubs-angestellte-koennen-china-frei-ein-und-ausreisen-1218959

iruch
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Geben Ermottis Pläne der darbenden UBS-Aktie Schwung?

Geben Ermottis Pläne der darbenden UBS-Aktie Schwung?

Die UBS will am Donnerstag darlegen, wie sie im globalen Geschäft mehr reiche Kunden holen will. Dies bringt dem Aktienkurs aber nur etwas, wenn gleichzeitig die Profitabilität steigt. Der CS geht es nicht anders.

https://www.cash.ch/news/top-news/grossbanken-geben-ermottis-plaene-der-darbenden-ubs-aktie-schwung-1218778

Elias
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Reisewarnung für China

Banker festgesetzt

UBS und Julius Bär sprechen Reisewarnung für China aus

Ein Angestellter der UBS in China darf das Land nicht verlassen. Die Grossbank und Julius Bär sprechen deshalb eine Reisewarnung für Mitarbeiter aus.

Die UBS hat ihre chinesischen Vermögensverwalter gebeten, ihre Reisepläne in das Land zu überdenken, nachdem die Behörden einen Angestellten festgesetzt haben. Das meldet die Nachrichtenagentur Bloomberg. 

Der Banker, der in Singapur ansässig ist und im Wealth-Management-Team der Vermögensverwaltungseinheit von UBS arbeitet, hat zwar immer noch seinen Pass, wurde aber gebeten, in China zu bleiben und sich nächste Woche mit lokalen Behördenvertretern zu treffen. Die Identität und Position des Bankers war nicht bekannt.

Vorwurf unklar

Das Finanzportal finews.ch berichtet, die Person soll gegen chinesische Onshore-Vorschriften verstossen haben, die das Marketing und den Verkauf von Offshore-Finanzprodukten ausdrücklich untersagen. Sollte sich die Festnahme bestätigen, wäre dies ein Zeichen für eine deutlich strengere Vorgangsweise der chinesischen Aufischtsbehörden, so das Portal. Auch die Bank Julius Bär habe ihre Mitarbeiter vor China-Reisen gewarnt. 

Die UBS ist der grösste in Asien tätige Vermögensverwalter mit einem verwalteten Vermögen von 383 Milliarden US-Dollar, so das Magazin Asian Private Banker. Die UBS steht damit noch vor der Citigroup, Credit Suisse, HSBC und Julius Bär. Der riesige chinesische Markt mit der wachsenden Zahl von Milliardären gehört zu den wichtigsten Zukunftsmärkten für die Bankenbranche weltweit.

 

https://www.handelszeitung.ch/unternehmen/ubs-und-julius-bar-sprechen-re...

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Benjamin Franklin

alpenland
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jeden Morgen das gleiche Spielchen :-((

die (tumben) Käufer ran lassen und dann runterhauen Sad

heute Morgen 9.24 roter Strich mit über 68000 Stück !

wer macht das ???

alpenland
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Zyndicate
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UBS: Der «Zahlen-Teufel»

UBS: Der «Zahlen-Teufel» liegt einmal mehr im Detail

UBS erzielt einen Quartalsgewinn in Milliardenhöhe. Und obwohl das Kerngeschäft enttäuscht und auch die Vorabinformationen zum Investorentag keine Impulse liefern, weiss sich die Aktie vorbörslich zu behaupten.

Aktualisiert um 08:20

Von Lorenz Burkhalter

Gehen vom diesjährigen Investorentag der UBS positive Kursimpulse aus – oder weiss bei der Schweizer Grossbank wenigstens der Zahlenkranz für das dritte Quartal zu überzeugen? Das waren die beiden Fragen, welche die nicht gerade erfolgsverwöhnten Aktionäre zuletzt beschäftigten.

Aus den ersten Unterlagen der heutigen Investorentages weiss man die erste Antwort: An den Mittelfristzielen der Bank ändert sich erst einmal nichts. Das hatte Konzernchef Sergio Ermotti im Vorfeld bereits verlauten lassen. Enttäuscht wird, wer auf eine Erhöhung des Aktienrückkaufprogramms gehofft hatte. 

Die zweite Antwort auf die Aktionärsfragen ist etwas erfreulicher: Dass die UBS für das zurückliegende Quartal einen Konzerngewinn in Höhe von 1,25 Milliarden Franken meldet, dürfte gut ankommen. Analysten hatten mit rund einer Milliarde Franken gerechnet. Allerdings steckt der Teufel einmal mehr im Detail. Gerade das als Kerngeschäft geltende Globale Wealth Management trägt vor Steuern weniger als erhofft zum Konzerngewinn bei. Diesbezüglich werden selbst die tiefsten Prognosen knapp verfehlt.

Umso überraschter zeigen sich Beobachter, dass die UBS-Aktie im vorbörslichen Handel von Julius Bär dem schwachen Gesamtmarkt trotzen kann. Zur Stunde gewinnt sie gar 0,7 Prozent auf 13,34 Franken.

Analysten gewinnen dem Zahlenkranz sowohl positive als auch negative Aspekte ab. Gut kommen die Gewinnbeiträge aus dem Investment Banking und dem Schweizer Firmenkundengeschäft sowie der milliardenschwere Nettoneugeldzufluss im Globalen Wealth Management an. Im Gegenzug zeigt man sich enttäuscht vom Rückgang der Netto-Marge im Globalen Wealth Management von 19 Basispunkten im zweiten Quartal auf 17 Basispunkte im dritten Quartal.

Kerngeschäft läuft weiterhin eher harzig

Seit der strategischen Neuausrichtung gilt das Wealth Management als die Paradedisziplin der UBS. In den letzten Jahren sorgte der Ergebnisbeitrag aus dem Kerngeschäft regelmässig für enttäuschte Gesichter.

Ausserdem lässt sich die aktuelle Geschäftsentwicklung nach der Zusammenführung des Wealth Managements mit dem Wealth Management Americas nur noch schwerlich mit den Vorjahren vergleichen. Darunter leidet die Ergebnistransparenz. Die geplante Umstellung der Berichtswährung von Franken auf Dollar könnte die Vergleichbarkeit zusätzlich erschweren.

Soviel lässt sich aber sagen: Mit einem Beitrag von rund 1 Milliarde Franken verfehlt der Beitrag aus dem Globalen Wealth Management zum Konzerngewinn vor Steuern im dritten Quartal selbst die tiefsten Analystenschätzungen. Mit einem Minus von gut 25 Prozent - den Dividendenabgang vom Mai nicht mitaufgerechnet - zählt die Aktie der UBS seit Jahresbeginn zu den schwächeren Vertretern aus dem Swiss Market Index (SMI).

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Juckern
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aufgestockt

genau aus diesem Grund habe ich wieder aufgestockt

arnie
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Wieso macht er das?

CEO Ermotti kauft UBS-Aktien im Wert von 13 Millionen Franken

UBS-Chef Sergio Ermotti hat nach dem Investorentag vergangene Woche Aktien der Schweizer Großbank im Wert von mehreren Millionen Franken gekauft.

https://www.cash.ch/news/top-news/banken-ceo-ermotti-kauft-ubs-aktien-im...

 

Will er damit das Vertrauen der Anleger gewinnen? Ganz uneigennütz wird der Kauf wohl kaum sein Wink

ARNOLD IS NUMERO UNO

Blaues Hufeisen
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Citigroup bestätigt Kaufempfehlung

01.11.2018 | 08:52

#UBS – Citigroup bestätigt Kaufempfehlung!

(wirtschaftsinformation.ch) – Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel der UBS (CHF 14.09) von CHF 20 auf CHF 18.50 gesenkt und die Kaufempfehlung bestätigt. Der zuständige Branchenanalyst geht davon aus, dass die neuen Finanzziele der Schweizer Grossbank realistisch seien und der Geschäftsausblick erhöht werde, sobald die offenen Rechtsstreitigkeiten geklärt sind. Negativ erwähnt wird hingegen, dass die UBS keine quantitativen Details über mögliche Aktienrückkäufe genannt habe.

 

arnie
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Das würde mich auch wunder

Das würde mich auch wunder nehmen... soweit ich weiss haben die UBS'ler eine Haltefrist von 30 Tagen. Ob das auch für ihn gilt?

ARNOLD IS NUMERO UNO

kentucky
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Wird Ermotti den Verkauf wohl

Wird Ermotti den Verkauf wohl auch wieder kommunizieren. Clever ist er ja schon, hat bereits heute schon wieder es stängeli verdient damit

Elias
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Deutsche Bank: Kaufempfehlungen für die Aktien von UBS

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Wenige Tage zuvor nutzte schon Arbeitskollege Christian Koch die Gunst der Stunde und stufte die Aktien der UBS mit einem fairen Wert von 15,50 Franken von "Halten" auf "Kaufen" herauf. Neben den realistischen Mittelfristzielen argumentierte er dabei auch mit den beabsichtigten Aktienrückkäufen.

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https://www.cash.ch/insider/ubs-und-geberit-zwei-smi-titel-erhalten-zusp...

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Benjamin Franklin

Zyndicate
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UBS steht vor neuer US-Klage

UBS steht vor neuer US-Klage - Aktie sinkt nur leicht

Die UBS steht vor einer Klage durch das US-Justizministerium wegen angeblich fauler Hypothekengeschäfte vor der US-Immobilienkrise vor einem Jahrzehnt. Das bringt Investoren nicht gross aus der Fassung.

Aktualisiert um 09:11

Die CS hatte für die Beilegung des Streits über fünf Milliarden Dollar gezahlt. Die UBS teilte am Mittwoch mit, sie sei über die geplante Zivilklage informiert worden und erwarte deren Einreichung frühestens am Donnerstag. Diese soll sich auf den Verkauf hypothekenbesicherter Wertpapiere im Vorfeld der Finanzkrise 2008-09 beziehen.

Die Bank erklärte, dass die Vorwürfe nicht durch Fakten oder das Gesetz gestützt würden. Sie werde eine solche Beschwerde "energisch" anfechten, heisst es in der Mitteilung weiter. Das US-Justizministerium gab zunächst keine Stellungnahme ab.

Die UBS geht davon aus, dass das Justizministerium nicht näher bezifferte finanzielle Strafen in Bezug auf Transaktionen mit Residential Mortgage-Backed Securities (RMBS) aus den Jahren 2006 und 2007 anstrebt.

Die Aktie der UBS sinkt im frühen Handel an der Schweizer Börse um 0,2 Prozent. Vorbörslich hatte sie 1,5 Prozent verloren.

Vergleiche mit einer Reihe von Banken

Im Hypothekenstreit hatte die Credit Suisse für die Beilegung des Falls Ende 2016 tief in die Tasche greifen müssen: Sie musste eine Busse von 2,48 Milliarden Dollar zahlen und 2,8 Milliarden Dollar Entschädigung an die Hypothekarkunden in Form von Schuldenerlassen und Finanzierung von erschwinglichem Wohnraum.

Die Klage gegen die UBS wäre die jüngste Massnahmen wegen mutmasslichen Fehlverhaltens rund um Hypothekenpapiere, die dazu beigetragen haben, die letzte grosse Finanzkrise zu verursachen.

Neben der Credit Suisse einigte sich das US-Justizministerium in ähnlichen Fällen auch mit einer Reihe von anderen Banken auf Vergleiche. Die Royal Bank of Scotland (RBS) etwa zahlt mit 4,9 Milliarden Dollar die höchste Strafe, die je ein Geldhaus für Fehlverhalten während der jüngsten Finanzkrise leisten musste.

UBS mit Milliarden-Rückstellungen

Die US-Regierung hatte dem britischen Geldhaus vorgeworfen, Kunden in die Irre geführt zu haben. Die RBS verkaufte wie viele Konkurrenten damals auch toxische Wertpapiere, die bei Investoren zu hohen Verlusten führten und mit die jüngste Finanzkrise auslösten.

Die UBS hat immer noch milliardenhohe Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten in ihren Büchern. Die Rückstellungen "für Rechtsfälle sowie regulatorische und ähnliche Angelegenheiten" lagen Ende September bei 2,31 Milliarden Franken, wie aus dem Geschäftsbericht zum dritten Quartal hervorgeht.

Derzeit läuft auch ein Prozess um Steuerhinterziehung gegen die UBS am Pariser Strafgericht. Der französische Staat fordert von der Schweizer Grossbank eine Entschädigung von 1,6 Milliarden Euro. Der Betrag solle als Entschädigung für ein umfangreiches "System des Betrugs und der Geldwäsche" fliessen, erklärte der Anwalt des Staats. 

Die UBS steht in Frankreich seit dem 8. Oktober und voraussichtlich noch bis zum 15. November 2018 vor Gericht, wo sie sich gegen Vorwürfe der Geldwäscherei und der Beihilfe zur Steuerhinterziehung verteidigen muss. Im Juli 2014 hatte die UBS eine Kaution von 1,1 Milliarden Euro hinterlegen müssen. Die Grossbank soll französische Kunden dazu angestiftet haben, mehr als zehn Milliarden Euro am Fiskus vorbei zu schmuggeln. Die UBS selbst spricht von "oft unbegründeten Vorwürfen". 

"Speziell der französische Rechtsfall entscheidet, ob das Aktienrückkaufprogramm im Februar 2019 erhöht werden kann", schreibt die ZKB in ihrem Kommentar. 

(AWP/cash)

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Zyndicate
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UBS-Prozess: Frankreichs

UBS-Prozess: Frankreichs Staatsanwalt fordert 3,7 Milliarden Euro

(Meldung ausgebaut) - Im Steuerhinterziehungsprozess gegen die UBS am Pariser Strafgericht fordert die französische Staatsanwaltschaft eine gewaltige Summe von der Grossbank. Die UBS solle eine Geldstrafe 3,7 Milliarden Euro zahlen.

08.11.2018 18:27

Der Schweizer Bank warf Staatsanwalt Eric Russo vor, "mit gutem Gewissen" illegal reiche französische Kunden geworben und Milliarden von nicht deklarierten Vermögenswerten verschwiegen zu haben. "Steuerbetrug ist nichts anderes als ein Diebstahl zum Nachteil der Gemeinschaft", sagte Russo am Ende des Verfahrens.

Banken verdienten es daher, strafrechtlich verfolgt und bestraft zu werden. Und zwar in Höhe des Schadens, den die Gesellschaft erleide.

Staat als Zivilkläger

Davor hatte bereits der französische Staat, die als Zivilpartei in dem Verfahren auftritt, eine Entschädigung von 1,6 Milliarden Euro von der UBS verlangt. Der Betrag solle als Entschädigung für ein umfangreiches "System des Betrugs und der Geldwäsche" fliessen, hatte am Mittwoch Xavier Normand-Bodard erklärt, der Anwalt des Staats.

Die UBS habe ein ausgeklügeltes Betrugs- und Geldwäschereisystem aufgebaut, in dem die Bank im Namen des Bankgeheimnisses behauptete, nichts zu hören, nichts zu sehen und nichts zu wissen.

Die UBS soll laut dem Staatsanwalt zwischen 2004 und 2012 illegal Bankberater nach Frankreich geschickt haben, um Reiche in eine Filiale der UBS France zu locken. Die Kunden seien an Empfängen, Jagdgesellschaften oder an Sportanlässen angesprochen worden, um sie von der Eröffnung von Schwarzgeld-Konten in der Schweiz zu überzeugen.

ra/yr

(AWP)

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Zyndicate
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UBS wegen mutmasslichen

UBS wegen mutmasslichen Betrugs bei US-Hypothekenpapieren in USA verklagt

Das US-Justizministerium hat im Streit über Wertpapier-Geschäfte am amerikanischen Immobilienmarkt im Vorfeld der Finanzkrise vor zehn Jahren Klage gegen die UBS eingereicht. Laut eines Insiders hatte die Bank einen Vergleich von fast zwei Milliarden Dollar abgelehnt.

09.11.2018 06:31

Die US-Regierung wirft der grössten Schweizer Bank Betrug beim Verkauf unsicherer milliardenschwerer Hypothekenverbriefungen - sogenannter Residential Mortgage-Backed Securities (RMBS) - vor, wie das Justizministerium am Donnerstag mitteilte. Das Geldhaus habe Investoren in der Frage der Risiken getäuscht.

Die US-Behörden fordern nicht näher bezifferte Geldbussen im Rahmen eines Bundesgesetzes, das es ihnen erlaubt, Strafen in der Höhe bis zu jenen Beträgen zu verhängen, die die Bank erhalten hat, oder durch angebliches Fehlverhalten verloren gegangen sind.

Die Bank wird in der bei einem Bundesgericht in Brooklyn eingereichten Beschwerde beschuldigt, Anleger über die Qualität von Subprime- und anderen risikoreichen Hypothekarkrediten im Umfang von 41 Milliarden Dollar irregeführt zu haben. Betroffen sein sollen 40 Wertpapierangebote.

Staatsanwalt Richard Donoghue sagte, dass Investoren "katastrophale Verluste" erlitten hätten, weil die Bank die Risiken der Hypothekenpapiere nicht vollständig offengelegt habe. Die USA werfen der UBS vor, eine Unternehmenskultur gehabt zu haben, bei der Gewinnen eine höhere Priorität eingeräumt worden sei als der vollständigen Transparenz gegenüber den Anlegern.

"Lügen ist in Ordnung"

Die Klage vom Donnerstag zitiert unter anderem einen UBS-Hypothekenmitarbeiter, der sich 2006 bei seinen Vorgesetzten über die Ethik der Bank beschwerte, darunter auch darüber, dass "Lügen in Ordnung ist".

Hintergrund sind umstrittene Wertpapiergeschäfte aus den Jahren 2006 und 2007. Zwar hat die UBS selbst keine umfangreicheren Kredite am damals überhitzten US-Immobilienmarkt vergeben. Allerdings hat sie - wie viele andere Banken auch - solche Hypotheken gebündelt und weiterverkauft.

Die US-Behörden sehen es als erwiesen an, dass die Institute mit diesen Verbriefungen massgeblich zur weltweiten Finanzkrise beitrugen, da viele ausfallgefährdete Kredite darin enthalten waren. Als der Markt 2008 und 2009 abstürzte, wurden die komplexen Wertpapiere auf einen Schlag so gut wie wertlos.

Bank wehrt sich

Die Klage sei eingereicht worden, nachdem die UBS einen Vorschlag der US-Regierung für eine Vergleichszahlung über fast zwei Milliarden Dollar abgelehnt habe, sagte eine mit den Gesprächen vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Ein UBS-Sprecher und eine Sprecherin des US-Justizministeriums lehnten es ab, die Vergleichsgespräche zu kommentieren.

Die Bank sagte, dass sie die Klage bekämpfen werde. Die Vorwürfe des Justizministeriums würden nicht durch Fakten oder das Gesetz gestützt, hiess es in einer Erklärung der Bank. Die UBS sei von ihrem Standpunkt überzeugt und sei bestens gerüstet, sich vor Gericht zu verteidigen.

Die UBS will sich vor allem gegen den Vorwurf einer betrügerischen Absicht wehren. Sie argumentiert zum einen damit, dass das Institut kein bedeutender Herausgeber von US-Hypotheken gewesen sei. Ausserdem habe sie selbst massive Verluste auf die hypothekenbezogenen Anlagen in den USA erlitten, als der Immobilienmarkt zusammenbrach. Allein diese Tatsache widerspreche der Schlussfolgerung eines vorsätzlichen Betrugs auf Seiten der UBS, heisst es.

Es geht ums Geld

Die UBS ist die letzte globale Bank, welche diese Altlast noch nicht aus der Welt schaffen konnte. Grossbanken weltweit wurde vorgeworfen, Kunden in den USA beim Verkauf von Ramschhypotheken in die Irre geführt zu haben. Diese waren vor zehn Jahren der Auslöser der Finanzkrise. Andere - wie Credit Suisse, Citibank oder Deutsche Bank - einigten sich mit Milliardenzahlungen.

Die Credit Suisse etwa musste im selben Fall tief in die Tasche greifen: Sie vereinbarte bereits Ende 2016 mit dem US-Justizministerium, insgesamt 5,28 Milliarden US-Dollar zu zahlen - eine Busse in Höhe von 2,48 Milliarden US-Dollar zu zahlen sowie 2,8 Milliarden Entschädigungen an Kreditnehmer.

Sollte die UBS den Prozess bis zum Ende durchziehen, würde der Sachverhalt erstmals abschliessend vor einem Gericht geklärt. Da es sich um eine Zivilklage handelt und nicht um ein Strafverfahren, hätte die Grossbank keine Einschränkungen für das Geschäft in den USA zu befürchten. Es geht lediglich ums Geld.

Milliarden-Forderungen aus Paris

Erst Ende Oktober betonte Konzernchef Sergio Ermotti mit Blick auf den offenen Rechtsfall, die UBS habe keinen Zeitdruck. Aus Sicht der Bank nicht faire und unangemessene Forderungen werde man nicht akzeptieren. Doch in anderen kleineren Fällen, bei denen es auch um RMBS-Papiere ging, einigte sich die Bank in der Vergangenheit mit Vergleichen.

In ihren Büchern hat die UBS für Rechtsstreitigkeiten immer noch milliardenhohe Rückstellungen. Die Rückstellungen "für Rechtsfälle sowie regulatorische und ähnliche Angelegenheiten" lagen Ende September bei 2,31 Milliarden. Aber Marktexperten waren immer mal wieder der Auffassung, dass die Rückstellungen für den RMBS-Fall zu tief seien.

Auch ein weiterer offener Rechtsstreit könnte die Bank teuer zu stehen kommen. In Frankreich steht die UBS derzeit voraussichtlich noch bis zum 15. November vor Gericht, sie muss sich dort gegen Vorwürfe der Geldwäscherei und unerlaubtem Anwerben von Kunden, die Steuern hinterziehen wollten, verteidigen.

Einerseits forder der französische Staat als Zivilkläger eine Entschädigung von 1,6 Milliarden Euro. Andererseits verlangt die französische Staatsanwaltschaft eine Geldstrafe von 3,7 Milliarden Euro. Bereits im Juli 2014 hatte die UBS eine Kaution von 1,1 Milliarden Euro hinterlegen müssen.

Die UBS-Aktie schloss am Donnerstag im europäischen Handel mit einem Plus von 1,3 Prozent.

tt/JB

(AWP)

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UBS-Prozess: Laut

UBS-Prozess: Laut Verteidigung hat Anklage keine Beweise

Im Steuerhinterziehungsprozess gegen die UBS am Pariser Strafgericht folgten am Montag auf die Plädoyers der Staatsanwaltschaft die ersten der Verteidigung.

13.11.2018 06:46

Flickr, Lizenz CC BY 2.0

"Wo sind die Beweise", fragte ein Verteidiger der UBS, Christian Saint-Palais, mit Blick auf die an die Bank gerichteten Vorwürfe.

Die französische Staatsanwaltschaft hatte zuletzt eine gewaltige Summe von der Grossbank gefordert. Die UBS solle eine Geldstrafe 3,7 Milliarden Euro zahlen. Die Staatsanwälte warfen der Bank am Donnerstag vor, sie habe bewusst Konten für Kunden gehalten und verwaltet, die Steuern hinterziehen wollten.

Weiter meinte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag: "Steuerhinterziehung ist nichts anderes als Diebstahl an der Öffentlichkeit." Banken verdienten es daher, strafrechtlich verfolgt und bestraft zu werden. Und zwar in Höhe des Schadens, den die Gesellschaft erleide. Die mögliche Höchststrafe wurde gar auf 9 Milliarden Euro beziffert. Die Anklage forderte zudem für sechs gegenwärtige und frühere UBS-Manager bedingte Gefängnisstrafen von sechs bis 24 Monaten sowie Geldstrafen von 50'000 bis 500'000 Euro.

Davor hatte bereits der französische Staat, die als Zivilpartei in dem Verfahren auftritt, eine Entschädigung von 1,6 Milliarden Euro von der UBS verlangt. Der Betrag solle als Entschädigung für ein umfangreiches "System des Betrugs und der Geldwäsche" fliessen.

«Einfacher Kontakt ist noch kein strafrechtliches Vergehen»

Der UBS-Anwalt versuchte nun am Montag, die Vorwürfe der Anklage zu torpedieren. "Früher habe man die Dossiers mit der Lupe kontrolliert, heute, in der modernen Zeit, überfliege man Alles mit einer Drohne", sagte Saint-Palais in seinem Plädoyer. Er wehrte sich auch gegen den Versuch von Frankreich, "die Beweislast umzukehren". Die Verteidigung hielt darüber hinaus fest, dass ein "einfacher Kontakt" zwischen Geschäftsleuten aus der Schweiz und Frankreich noch kein strafrechtlich relevantes Vergehen sei.

Ein weiterer Anwalt der UBS, Thierry Marembert, fügte an, dass dieser Prozess nicht nur ohne Beweise sei, sondern auch "ohne Opfer".

Die UBS steht in Frankreich seit dem 8. Oktober und voraussichtlich noch bis zum 15. November 2018 vor Gericht, wo sie sich gegen Vorwürfe der Geldwäscherei und unerlaubtes Anwerben von Kunden verteidigen muss. Im Juli 2014 hatte die UBS eine Kaution von 1,1 Milliarden Euro hinterlegen müssen.

Die Grossbank soll französische Kunden dazu angestiftet haben, mehr als zehn Milliarden Euro am Fiskus vorbei zu schmuggeln. Die UBS selbst spricht von "oft unbegründeten Vorwürfen". In dem vor vier Wochen begonnenen Prozess hatten Bankvertreter sämtliche Vorwürfe zurückgewiesen. Es gebe "keine Spur" von illegalen Geschäften auch nur im kleinsten Massstab, betonten sie vor dem Pariser Strafgericht.

Die Plädoyers der Verteidigung werden am Mittwoch und am Donnerstag fortgesetzt.

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UBS-VRP Weber: Sind bei

UBS-VRP Weber: Sind bei Brexit auf schlimmstes Szenario vorbereitet

Die UBS hat angesichts des geplanten EU-Austritts Grossbritanniens Vorkehrungen für das schlimmste Szenario getroffen. "Wir haben uns auf das Schlimmste vorbereitet und hoffen auf das Beste", sagte UBS-Verwaltungsratschef Axel Weber am Mittwoch dem Fernsehsender CNBC.

14.11.2018 12:33

"Die kommenden Wochen werden sehr wichtig für Grossbritannien und seine Finanzmärkte." Viele Aufseher hätten grosse Banken bereits angehalten, ihre Planungen für den Fall eines "harten Brexits" zu machen. Die UBS hat vor allem Teile ihrer Investmentbank in London angesiedelt.

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UBS-Urteil im Februar erwartet

UBS-Urteil im Februar erwartet

Im UBS-Prozess um Beihilfe zur Steuerhinterziehung und Geldwäsche in Frankreich hat das Gericht ein Urteil am 20. Februar angekündigt.

https://www.cash.ch/news/top-news/steuerhinterziehung-frankreich-ubs-urteil-im-februar-erwartet-1234318

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Absprachen bei Bezahllösungen

Absprachen bei Bezahllösungen? Weko führt Razzia bei Schweizer Banken durch

Die Wettbewerbskommission eröffnet eine Untersuchung gegen Credit Suisse, UBS, Postfinance und weitere heimische Finanzinstitute. Grund ist ein mutmasslicher Boykott mobiler Bezahllösungen wie Apple Pay und Samsung Pay.

Aktualisiert um 07:53

Die Wettbewerbskommission (Weko) nimmt Schweizer Finanzinstitute ins Visier wegen dem mutmasslichen Boykott mobiler Bezahllösungen wie Apple Pay und Samsung Pay. Sie hat deswegen eine Razzia bei den Grossbanken Credit Suisse und UBS, der Postfinance sowie den Kreditkartenfirmen Swisscard und Aduno durchgeführt.

Am Dienstag habe die Weko eine Untersuchung eröffnet, teilten die Wettbewerbshüter am Donnerstag mit. Es bestehe der Verdacht, dass die Schweizer Finanzinstitute sich abgesprochen hätten, ihre Kreditkarten nicht für die Benutzung mit Applye Pay und Samsung Pay freizugeben, um die Schweizer Lösung Twint zu bevorzugen.

Die Postfinance kooperiere mit der Wettbewerbsbehörde zur Klärung des Sachverhalts, teilte die Post-Tochter mit. Sie sei überzeugt, nicht gegen das schweizerische Kartellrecht verstossen zu haben.

Die Credit Suisse wiederum erklärte, dass man überzeugt sei, dass sich die Vorwürfe als unbegründet erweisen werden. "Über unsere fünfzigprozentige Tochtergesellschaft Swisscard bieten wir bereits heute Konsumenten in der Schweiz Zugang zu Apple Pay und Samsung Pay", so die CS.

Vor zwei Jahren hatten die Banken Twint mit dem Konkurrenten Paymit fusioniert. Seither gehört Twint den sechs grössten Schweizer Banken und der Finanzinfrastrukturbetreiberin SIX.

(AWP)

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