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UBS droht in Frankreich-Fall

UBS droht in Frankreich-Fall Geldstrafe von mindestens drei Milliarden Euro

Das Steuerverfahren gegen die UBS könnte die Schweizer Großbank selbst im Fall eines Schuldspruchs weniger teuer zu stehen kommen als bislang befürchtet.

Aktualisiert um 13:29

Die Staatsanwälte beantragten in dem Berufungsprozess wegen möglicher Beihilfe zur Steuerhinterziehung und Geldwäsche eine Busse von mindestens zwei Milliarden Euro, wie es in einer Mitteilung des Pariser Gerichts hieß. Zudem fordere der französische Staats Schadenersatz von einer Milliarde Euro. Die Summe von mindestens drei Milliarden Euro liegt damit aber immer noch unter der vor zwei Jahren verhängten Rekordstrafe von 4,5 Milliarden Euro.

Dem Institut und einigen früheren Mitarbeitern war vorgeworfen worden, Steuerflüchtlingen aus Frankreich zwischen 2004 und 2012 systematisch geholfen zu haben, Geld in der Schweiz zu verstecken. Die UBS - der weltweit größte Vermögensverwalter für Reiche - bestreitet jegliches strafrechtliche Fehlverhalten und fordert einen Freispruch. Bisher hat das Institut für den Fall 450 Millionen Euro beiseitegelegt. Der Prozess endet am Mittwoch. Bis ein Urteil vorliegt, könnten mehrere Monate verstreichen. Auch das muss nicht das Ende des Falles sein. Die nächste Instanz ist dann das Kassationsgericht. 

Anklagepunkte bestätigt

Die Staatsanwälte sehen es als erwiesen an, dass die UBS zwischen 2004 und 2012 Mitarbeiter nach Frankreich geschickt haben, um reiche Kunden in Frankreich anzuwerben, wie die Nachrichtenagentur AFP vom Prozess am Montag berichtet. Die Kunden sollen von der UBS dazu animiert worden sein, ihr Geld in der Schweiz und damit in Sicherheit vor dem französischen Fiskus zu platzieren.

Die UBS habe damals ein grosses Interesse daran gezeigt, viel Geld einzusammeln, indem sie den Kunden eine effiziente Vermögensverwaltung angeboten hatte, resümierte die Staatsanwältin Muriel Fusina. Doch das besagte Vermögen oder zumindest Teile davon seien auch vor den französischen Steuerbehörden versteckt worden.

Strafe gegen Raoul Weil gefordert

Laut der Mitteilung der Staatsanwaltschaft wird auch an den Strafen für die verurteilen Mitarbeiter Hervé D'Halluin, Patrick de Fayet, Dieter Kiefer, Philippe Wick und Olivier Baudry festgehalten. Ausserdem fordert die Anklage nun für den vor zwei Jahren in erster Instanz freigesprochenen früheren Chef der weltweiten Vermögensverwaltung, Raoul Weil, eine bedingte Gefängnisstrafen von 18 Monaten und eine Busse von 300'000 Euro.

Der Berufungsprozess dauert seit dem 8. März. Die Bank verlangt für sich einen Freispruch.

(Reuters/AWP)

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UBS-Aktie nach Archegos

UBS-Aktie nach Archegos-Belastung beim Gewinn tiefer gestellt

Die Grossbank UBS hat im ersten Quartal mit ihrem Resultat die Prognosen nicht ganz erreicht. Auch die UBS hat wegen der Archegos-Pleite Geld verloren. Die Aktie fällt vorbörslich.

Aktualisiert um 08:11

Den Kollaps des Hedgefonds Archegos Capital bekommt auch die UBS zu spüren. Der Zahlungsausfall drückte den Gewinn der grössten Schweizer Bank im ersten Quartal 2021 um 434 Millionen Dollar, wie die UBS am Dienstag mitteilte. Dank guter Erlöse im Kerngeschäft mit reichen und superreichen Privatkunden verdiente das Institut unter dem Strich dennoch mehr als in der Vorjahresperiode. Der Gewinn stieg um 14 Prozent auf 1,82 Milliarden Dollar. 

Vorbörlich fällt der Kurs um 1,1 Prozent. 

Die UBS hat im ersten Quartal von der guten Entwicklung an den Finanzmärkten profitiert und mehr verdient als im Vorjahr. Der Quartalsgewinn belief sich auf 1,8 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 14 Prozent zum Vorjahr. Ein noch besseres Ergebnis wurde indes durch einen Verlust im Zusammenhang mit dem US-Hedgefund Archegos verhindert.

Nun also auch die UBS. Wie bereits im Markt spekuliert, ist auch die grösste Schweizer Bank von der Pleite des US-Hedgefund Archegos betroffen. Der Verlust ist mit 774 Millionen US-Dollar beträchtlich, allerdings deutlich geringer als die 5 Milliarden bei der Credit Suisse. Den Reingewinn der UBS schmälert der Zusammenbruch von Archegos noch um 434 Millionen.

Trotz dieses grossen Verlustes verdiente die UBS in der Periode von Januar bis März  14 Prozent mehr als im Vorjahr. Vor Steuern erzielte sie einen Gewinn von 2,3 Milliarden nach 2,0 Milliarden im entsprechenden Vorjahreszeitraum, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Die Schätzungen von Analysten gemäss AWP-Konsens wurden damit nicht ganz erreicht, was angesichts des Verlustes in den USA allerdings nicht überrascht.

Kunden sind sehr aktiv

Die gute Stimmung an den Finanzmärkten und die jüngste Konjunkturerholung lassen sich bei den Erträgen ablesen, die um 10 Prozent auf 8,7 Milliarden US-Dollar zulegten. Bei Aufwendungen von 6,4 Milliarden ergibt sich eine Cost-/Income-Ratio von 73,8 Prozent. Diese für Banken wichtige Kennzahl war damit besser als der eigene Zielwert von 75 bis 78 Prozent.

Alle Kundensegmente hätten rekordhohe Aktivitäten verzeichnet, zeigte sich der neue CEO Ralph Hamers grundsätzlich erfreut. Tief enttäuscht gab er sich zum Verlust in den USA. "Wir nehmen dies sehr ernst", so Hamers wörtlich. Die Bank führe eine detaillierte Prüfung der entsprechenden Prozesse im Riskmanagement durch und ergreife geeignete Massnahmen, um solche Vorfälle künftig zu vermeiden.

Dank anhaltender Neugeldzuflüsse kletterten die verwalteten Vermögen um mehr als 100 Milliarden Dollar auf 4,2 Billionen Dollar. Hinzu kamen die günstigen Marktbedingungen und die aufgehellte Anlegerstimmung. "Unter dem Strich verzeichneten wir in all unseren Kundensegmenten rekordhohe Aktivitäten", erklärte der neue Konzernchef Ralph Hamers.

Für das laufende zweite Quartal rechnet das UBS-Management im Vergleich zur abgelaufenen Periode mit einer sich abschwächenden Kundenaktivität. Dies dürfte die Ertragslage beeinflussen.

(AWP/Reuters/cash)

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UBS will Kosten bis 2023 um

UBS will Kosten bis 2023 um eine Milliarde senken und digitaler werden

Die Grossbank UBS will in den kommenden Jahren digitaler und gleichzeitig deutlich effizienter werden.

27.04.2021 08:03

So will die UBS-Führung unter Ralph Hamers die jährlichen Kosten bis 2023 um 1 Milliarde senken, wobei die Einsparungen zur Finanzierung von Wachstumsinitiativen verwendet werden sollen.

Die UBS solle einfacher und effizienter werden und so weiteres Wachstum ermöglichen, heisst es in einer am Dienstag veröffentlichten Präsentation zum Quartalsergebnis. Bei der weiteren Optimierung von Prozessen bei der Grossbank sollen auch Automation und Roboter-Technologie wie auch die Datenverarbeitung eine wichtige Rolle spielen.

Künftig will sich die UBS gegenüber den Kunden und den Mitarbeitenden durch den Einsatz von Technologie von der Konkurrenz unterscheiden, heisst es in der Präsentation. Die Technikumsetzung soll deutlich beschleunigt werden, wobei die Mittelzuteilung durch quartalsweise Budgetierung statt jährlicher Mitteilzuweisung deutlich "agiler" werden soll.

Digital-Chef in der Geschäftsleitung

Unterstrichen wird die Bedeutung der Technologie in der Grossbank auch durch die direkte Vertretung in der Geschäftsleitung. Die UBS hatte am Dienstag separat bekannt gegeben, dass ab Anfang Mai neu ein "Chief Digital and Information Officer" (CDIO) in der Geschäftsleitung Platz nehmen wird. Besetzt wird dieser Posten von Mike Dargan, der seit 2016 als "Head Group Technology" bei der UBS arbeitet.

Die Grossbank werde ihre Strategie und ihre Finanzpläne auch weiterhin entwickeln und im Verlauf des Jahres 2021 weitere Informationen dazu liefern, verspricht die Grossbank. Ein umfassendes strategisches Update einschliesslich finanzieller Ziele will die Bankführung dann mit der Präsentation der Jahreszahlen 2021 vorlegen.

(AWP)

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UBS-CEO: Gab keinen Fall, in

UBS-CEO: Gab keinen Fall, in dem Warnsignale überstimmt wurden

Die UBS kann laut CEO Ralph Hamers ihre Risikokultur "stets weiterentwickeln". Allerdings habe es keinen Fall gegeben, in dem Warnsignale überstimmt worden seien, sagte Hamers gegenüber der "Neuen Zürcher Zeitung" (NZZ) vom Freitag. "Wir wurden schon dafür kritisiert, zu konservativ zu sein."

30.04.2021 08:28

Eine der Lehren aus dem Fall des zusammengebrochenen US-Hedgefonds Archegos sei, dass die Bank den Mangel an Transparenz nicht hätte akzeptieren dürfen, sagte der UBS-Chef im Interview mit NZZ (Freitagsausgabe). Als die Transparenz später hergestellt wurde, habe sich gezeigt, dass vergleichbare Positionen in denselben Aktien mit anderen Banken aufgebaut worden seien.

Dies habe zudem zu einem "Konzentrationsrisiko" geführt: Wenn etwas schieflaufe, reagierten alle gleichzeitig und es gebe eine "extreme Marktreaktion" bei den Aktienpreisen. "Bei Kunden, die konzentrierte Positionen aufgebaut haben, verlangen wir nach mehr Sicherheiten, reduzieren den Hebeleffekt oder führen die Beziehung nicht weiter", sagte Hamers.

Das Geschäft mit den Hedgefonds, das sogenannte "Prime Brokerage", will die UBS aber nicht aufgeben. "Prime-Brokerage ist für uns strategisch wichtig, weil die vermögendsten Privatpersonen und Family-Offices Dienstleistungen nachfragen, die eigentlich auf institutionelle Kunden ausgerichtet sind." Allerdings überprüfe die UBS ihre Prozesse und Kundenbeziehungen, mit Family-Offices und im Prime-Brokerage-Geschäft.

Corona-Auswirkungen noch unklar

Dass sich der neue UBS-CEO bisher mit konkreten Finanzzielen zurückgehalten hat, begründete er im Interview nicht zuletzt mit der Corona-Pandemie. Deren Auswirkungen auf die Wirtschaft seien noch immer unklar - viele Unternehmen hätten ja erleichterten Zugang zu Krediten bekommen, die sie nach Corona zurückzahlen müssten. "Es ist noch völlig unklar, wie diese Firmen ohne Unterstützung in der neuen Normalität überleben werden."

Zudem wolle die UBS ihre Strategie noch weiter konkretisieren. Das werde in den nächsten neun Monaten geschehen. "Dann werden die Pläne vorliegen, und wir werden in der Lage sein, neue harte Finanzziele zu formulieren."

tp/pre

(AWP)

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Elias
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