UBS

UBS Group N 

Valor: 24476758 / Symbol: UBSG
  • 15.935 CHF
  • -0.53% -0.085
  • 21.10.2021 17:31:48
32'813 posts / 0 new
Letzter Beitrag
Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 21.10.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 36'667
UBS droht in Frankreich-Fall

UBS droht in Frankreich-Fall Geldstrafe von mindestens drei Milliarden Euro

Das Steuerverfahren gegen die UBS könnte die Schweizer Großbank selbst im Fall eines Schuldspruchs weniger teuer zu stehen kommen als bislang befürchtet.

Aktualisiert um 13:29

Die Staatsanwälte beantragten in dem Berufungsprozess wegen möglicher Beihilfe zur Steuerhinterziehung und Geldwäsche eine Busse von mindestens zwei Milliarden Euro, wie es in einer Mitteilung des Pariser Gerichts hieß. Zudem fordere der französische Staats Schadenersatz von einer Milliarde Euro. Die Summe von mindestens drei Milliarden Euro liegt damit aber immer noch unter der vor zwei Jahren verhängten Rekordstrafe von 4,5 Milliarden Euro.

Dem Institut und einigen früheren Mitarbeitern war vorgeworfen worden, Steuerflüchtlingen aus Frankreich zwischen 2004 und 2012 systematisch geholfen zu haben, Geld in der Schweiz zu verstecken. Die UBS - der weltweit größte Vermögensverwalter für Reiche - bestreitet jegliches strafrechtliche Fehlverhalten und fordert einen Freispruch. Bisher hat das Institut für den Fall 450 Millionen Euro beiseitegelegt. Der Prozess endet am Mittwoch. Bis ein Urteil vorliegt, könnten mehrere Monate verstreichen. Auch das muss nicht das Ende des Falles sein. Die nächste Instanz ist dann das Kassationsgericht. 

Anklagepunkte bestätigt

Die Staatsanwälte sehen es als erwiesen an, dass die UBS zwischen 2004 und 2012 Mitarbeiter nach Frankreich geschickt haben, um reiche Kunden in Frankreich anzuwerben, wie die Nachrichtenagentur AFP vom Prozess am Montag berichtet. Die Kunden sollen von der UBS dazu animiert worden sein, ihr Geld in der Schweiz und damit in Sicherheit vor dem französischen Fiskus zu platzieren.

Die UBS habe damals ein grosses Interesse daran gezeigt, viel Geld einzusammeln, indem sie den Kunden eine effiziente Vermögensverwaltung angeboten hatte, resümierte die Staatsanwältin Muriel Fusina. Doch das besagte Vermögen oder zumindest Teile davon seien auch vor den französischen Steuerbehörden versteckt worden.

Strafe gegen Raoul Weil gefordert

Laut der Mitteilung der Staatsanwaltschaft wird auch an den Strafen für die verurteilen Mitarbeiter Hervé D'Halluin, Patrick de Fayet, Dieter Kiefer, Philippe Wick und Olivier Baudry festgehalten. Ausserdem fordert die Anklage nun für den vor zwei Jahren in erster Instanz freigesprochenen früheren Chef der weltweiten Vermögensverwaltung, Raoul Weil, eine bedingte Gefängnisstrafen von 18 Monaten und eine Busse von 300'000 Euro.

Der Berufungsprozess dauert seit dem 8. März. Die Bank verlangt für sich einen Freispruch.

(Reuters/AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 21.10.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 36'667
UBS-Aktie nach Archegos

UBS-Aktie nach Archegos-Belastung beim Gewinn tiefer gestellt

Die Grossbank UBS hat im ersten Quartal mit ihrem Resultat die Prognosen nicht ganz erreicht. Auch die UBS hat wegen der Archegos-Pleite Geld verloren. Die Aktie fällt vorbörslich.

Aktualisiert um 08:11

Den Kollaps des Hedgefonds Archegos Capital bekommt auch die UBS zu spüren. Der Zahlungsausfall drückte den Gewinn der grössten Schweizer Bank im ersten Quartal 2021 um 434 Millionen Dollar, wie die UBS am Dienstag mitteilte. Dank guter Erlöse im Kerngeschäft mit reichen und superreichen Privatkunden verdiente das Institut unter dem Strich dennoch mehr als in der Vorjahresperiode. Der Gewinn stieg um 14 Prozent auf 1,82 Milliarden Dollar. 

Vorbörlich fällt der Kurs um 1,1 Prozent. 

Die UBS hat im ersten Quartal von der guten Entwicklung an den Finanzmärkten profitiert und mehr verdient als im Vorjahr. Der Quartalsgewinn belief sich auf 1,8 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 14 Prozent zum Vorjahr. Ein noch besseres Ergebnis wurde indes durch einen Verlust im Zusammenhang mit dem US-Hedgefund Archegos verhindert.

Nun also auch die UBS. Wie bereits im Markt spekuliert, ist auch die grösste Schweizer Bank von der Pleite des US-Hedgefund Archegos betroffen. Der Verlust ist mit 774 Millionen US-Dollar beträchtlich, allerdings deutlich geringer als die 5 Milliarden bei der Credit Suisse. Den Reingewinn der UBS schmälert der Zusammenbruch von Archegos noch um 434 Millionen.

Trotz dieses grossen Verlustes verdiente die UBS in der Periode von Januar bis März  14 Prozent mehr als im Vorjahr. Vor Steuern erzielte sie einen Gewinn von 2,3 Milliarden nach 2,0 Milliarden im entsprechenden Vorjahreszeitraum, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Die Schätzungen von Analysten gemäss AWP-Konsens wurden damit nicht ganz erreicht, was angesichts des Verlustes in den USA allerdings nicht überrascht.

Kunden sind sehr aktiv

Die gute Stimmung an den Finanzmärkten und die jüngste Konjunkturerholung lassen sich bei den Erträgen ablesen, die um 10 Prozent auf 8,7 Milliarden US-Dollar zulegten. Bei Aufwendungen von 6,4 Milliarden ergibt sich eine Cost-/Income-Ratio von 73,8 Prozent. Diese für Banken wichtige Kennzahl war damit besser als der eigene Zielwert von 75 bis 78 Prozent.

Alle Kundensegmente hätten rekordhohe Aktivitäten verzeichnet, zeigte sich der neue CEO Ralph Hamers grundsätzlich erfreut. Tief enttäuscht gab er sich zum Verlust in den USA. "Wir nehmen dies sehr ernst", so Hamers wörtlich. Die Bank führe eine detaillierte Prüfung der entsprechenden Prozesse im Riskmanagement durch und ergreife geeignete Massnahmen, um solche Vorfälle künftig zu vermeiden.

Dank anhaltender Neugeldzuflüsse kletterten die verwalteten Vermögen um mehr als 100 Milliarden Dollar auf 4,2 Billionen Dollar. Hinzu kamen die günstigen Marktbedingungen und die aufgehellte Anlegerstimmung. "Unter dem Strich verzeichneten wir in all unseren Kundensegmenten rekordhohe Aktivitäten", erklärte der neue Konzernchef Ralph Hamers.

Für das laufende zweite Quartal rechnet das UBS-Management im Vergleich zur abgelaufenen Periode mit einer sich abschwächenden Kundenaktivität. Dies dürfte die Ertragslage beeinflussen.

(AWP/Reuters/cash)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 21.10.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 36'667
UBS will Kosten bis 2023 um

UBS will Kosten bis 2023 um eine Milliarde senken und digitaler werden

Die Grossbank UBS will in den kommenden Jahren digitaler und gleichzeitig deutlich effizienter werden.

27.04.2021 08:03

So will die UBS-Führung unter Ralph Hamers die jährlichen Kosten bis 2023 um 1 Milliarde senken, wobei die Einsparungen zur Finanzierung von Wachstumsinitiativen verwendet werden sollen.

Die UBS solle einfacher und effizienter werden und so weiteres Wachstum ermöglichen, heisst es in einer am Dienstag veröffentlichten Präsentation zum Quartalsergebnis. Bei der weiteren Optimierung von Prozessen bei der Grossbank sollen auch Automation und Roboter-Technologie wie auch die Datenverarbeitung eine wichtige Rolle spielen.

Künftig will sich die UBS gegenüber den Kunden und den Mitarbeitenden durch den Einsatz von Technologie von der Konkurrenz unterscheiden, heisst es in der Präsentation. Die Technikumsetzung soll deutlich beschleunigt werden, wobei die Mittelzuteilung durch quartalsweise Budgetierung statt jährlicher Mitteilzuweisung deutlich "agiler" werden soll.

Digital-Chef in der Geschäftsleitung

Unterstrichen wird die Bedeutung der Technologie in der Grossbank auch durch die direkte Vertretung in der Geschäftsleitung. Die UBS hatte am Dienstag separat bekannt gegeben, dass ab Anfang Mai neu ein "Chief Digital and Information Officer" (CDIO) in der Geschäftsleitung Platz nehmen wird. Besetzt wird dieser Posten von Mike Dargan, der seit 2016 als "Head Group Technology" bei der UBS arbeitet.

Die Grossbank werde ihre Strategie und ihre Finanzpläne auch weiterhin entwickeln und im Verlauf des Jahres 2021 weitere Informationen dazu liefern, verspricht die Grossbank. Ein umfassendes strategisches Update einschliesslich finanzieller Ziele will die Bankführung dann mit der Präsentation der Jahreszahlen 2021 vorlegen.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 21.10.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 36'667
UBS-CEO: Gab keinen Fall, in

UBS-CEO: Gab keinen Fall, in dem Warnsignale überstimmt wurden

Die UBS kann laut CEO Ralph Hamers ihre Risikokultur "stets weiterentwickeln". Allerdings habe es keinen Fall gegeben, in dem Warnsignale überstimmt worden seien, sagte Hamers gegenüber der "Neuen Zürcher Zeitung" (NZZ) vom Freitag. "Wir wurden schon dafür kritisiert, zu konservativ zu sein."

30.04.2021 08:28

Eine der Lehren aus dem Fall des zusammengebrochenen US-Hedgefonds Archegos sei, dass die Bank den Mangel an Transparenz nicht hätte akzeptieren dürfen, sagte der UBS-Chef im Interview mit NZZ (Freitagsausgabe). Als die Transparenz später hergestellt wurde, habe sich gezeigt, dass vergleichbare Positionen in denselben Aktien mit anderen Banken aufgebaut worden seien.

Dies habe zudem zu einem "Konzentrationsrisiko" geführt: Wenn etwas schieflaufe, reagierten alle gleichzeitig und es gebe eine "extreme Marktreaktion" bei den Aktienpreisen. "Bei Kunden, die konzentrierte Positionen aufgebaut haben, verlangen wir nach mehr Sicherheiten, reduzieren den Hebeleffekt oder führen die Beziehung nicht weiter", sagte Hamers.

Das Geschäft mit den Hedgefonds, das sogenannte "Prime Brokerage", will die UBS aber nicht aufgeben. "Prime-Brokerage ist für uns strategisch wichtig, weil die vermögendsten Privatpersonen und Family-Offices Dienstleistungen nachfragen, die eigentlich auf institutionelle Kunden ausgerichtet sind." Allerdings überprüfe die UBS ihre Prozesse und Kundenbeziehungen, mit Family-Offices und im Prime-Brokerage-Geschäft.

Corona-Auswirkungen noch unklar

Dass sich der neue UBS-CEO bisher mit konkreten Finanzzielen zurückgehalten hat, begründete er im Interview nicht zuletzt mit der Corona-Pandemie. Deren Auswirkungen auf die Wirtschaft seien noch immer unklar - viele Unternehmen hätten ja erleichterten Zugang zu Krediten bekommen, die sie nach Corona zurückzahlen müssten. "Es ist noch völlig unklar, wie diese Firmen ohne Unterstützung in der neuen Normalität überleben werden."

Zudem wolle die UBS ihre Strategie noch weiter konkretisieren. Das werde in den nächsten neun Monaten geschehen. "Dann werden die Pläne vorliegen, und wir werden in der Lage sein, neue harte Finanzziele zu formulieren."

tp/pre

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 21.10.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'863
0.75% Guthabengebühren ab 250K ab Juli

Soeben das Schreiben erhalten

Plus Bonus auf

- UBS-Hypo

- Analgevermögen bei UBS-Manage und Advice Lösungen

 

Gut habe ich noch andere Banken

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 21.10.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 36'667
Die UBS dürfte Hunderte

Die UBS dürfte Hunderte Arbeitsplätze in der Schweiz abbauen

Die UBS hat offenbar mit dem Arbeitsplatzabbau im Rahmen ihrer angekündigten Kostensenkungen begonnen.

19.05.2021 09:51

So berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch unter Berufung auf informierte Kreise über einen Abbau von 700 Arbeitsplätzen in der Schweiz. Die Grossbank hatte im April angekündigt, bis 2023 ihre jährlichen Kosten um 1 Milliarde Dollar zu senken.

Gemäss der Bloomberg-Meldung soll der grösste Teil des Abbaus in der Schweiz im Corporate Center erfolgen. Rund 200 der abzubauenden Arbeitsplätze entfielen aber auf die Vermögensverwaltung sowie auf das Privatkunden- und Unternehmensgeschäft der UBS Schweiz. Zu diesem Abbau komme auch noch eine schon früher angekündigte Streichung von 125 Stellen in der Vermögensverwaltung dazu.

Die UBS hatte bei der Bekanntgabe des Quratalsergebnisses angekündigt, bis 2023 insgesamt 1 Milliarde Dollar pro Jahr einsparen zu wollen. Diese Einsparungen will die Grossbank zur Finanzierung der Wachstumsinitiativen verwenden. Für das zweite Quartal dürften nach den damaligen Angaben Restrukturierungskosten von 300 Millionen Dollar anfallen.

Die Bankverantwortlichen hatten im April auch erklärt, dass die Restrukturierung weltweit einen Abbau von Arbeitsplätzen zur Folge haben werden. Die UBS mache auch weiterhin keine Angaben zu konkreten Zahlen, erklärte eine Sprecherin der Grossbank am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur AWP.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 21.10.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 36'667
EU-Kommission büsst UBS,

EU-Kommission büsst UBS, Nomura und Unicredit wegen Anleihenkartell

Die EU-Kommission hat gegen die Grossbanken UBS, Nomura und Unicredit Bussen über insgesamt 371 Millionen Euro verhängt. Sie wirft den drei Instituten sowie vier weiteren Banken die Teilnahme an einem Handelskartell im Markt für europäische Staatsanleihen vor.

20.05.2021 12:24

Damit sende die EU-Kommission eine klare Botschaft, dass sie ein solches Verhalten nicht toleriere, wird EU-Kommissarin Magrethe Vestager in einer Mitteilung vom Donnerstag zitiert. Händler der Institute hatten gemäss den Angaben zwischen 2007 und 2011 in Chatrooms gegenseitig sensitive Informationen ausgetauscht und etwa auch ihre Strategien bei Auktionen von Regierungsanleihen von EU-Mitgliedsstaaten abgesprochen.

Neben den drei gebüssten Banken waren gemäss den Angaben auch die Institute Bank of America, Natixis, RBS (heute NatWest) und WestLB (heute Portigon) Teil des Handelskartells. NatWest wurde allerdings von einer Busse ausgenommen, weil es das Kartell angezeigt hatte. Bank of America und Natixis entkamen wegen Verjährung einer Busse, und die WestLB habe in dem für die Bussenbemessung massgeblichen Zeit keinen Umsatz erzielt.

tp/kw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 21.10.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 36'667
Digital-Vermögensverwaltung

Digital-Vermögensverwaltung MyWay der UBS zieht Milliarden an

Ein neues, teil-automatisiertes Vermögensverwaltungsangebot mausert sich bei der UBS zum Renner. Seit dem Start vor gut einem Jahr hat die digitale Plattform MyWay der Grossbank rund 3,7 Milliarden Dollar angezogen

07.06.2021 08:04

Dies sagte eine mit der Situation vertrauten Person der Nachrichtenagentur Reuters. Innerhalb der kommenden zwölf Monate habe MyWay das Potenzial, auf 30 Milliarden Dollar zu kommen. Ein Sprecher der Bank bestätigte die Zahlen. "MyWay ist extrem wichtig für die Bank", erklärte UBS-Manager Roberto Rango.

Im Vergleich zu den 3,1 Billionen Dollar, die die Bank von vermögenden Kunden insgesamt verwaltet, ist das Volumen des neuen Produkts zwar überschaubar. Und doch hat MyWay, das Kunden ab einem Anlagevolumen von 250.000 Franken zur Verfügung steht, eine weitergehende Bedeutung für die bisher vor allem auf Superreiche ausgerichtete Bank. Bei der Veröffentlichung der Quartalszahlen verkündete Konzernchef Ralph Hamers überraschend, dass die UBS verstärkt auch Kunden im Segment von bis zu fünf Millionen Dollar angehen wolle.

"(Dies) ist ein Trend, von dem wir weiteres Wachstum und schnelles Wachstum erwarten", sagte er damals. Dort werde die Bank auch investieren.

Deutschland und Italien im Visier

Über die Hälfte der Milliardäre weltweit zählt bereits zu den Kunden des Zürcher Instituts. Die UBS könne bei den Milliardären zwar weiter wachsen, aber ihr Marktanteil ausserhalb dieses Segments sei viel geringer, erklärte Vontobel-Analyst Andreas Venditti. "Das Wachstumspotenzial dort ist nach wie vor riesig."

Das Potenzial ausschöpfen können Firmen wie die UBS oder der Rivale Credit Suisse aber nur mit einem neuen Ansatz. "Die Schweizer Grossbanken müssen ihr Digitalangebot ausbauen, weil die jüngeren Kunden danach verlangen und ihre Kosten zu hoch sind", sagt Ingo Rauser von der Unternehmensberatung Capco. Gleichzeitig bleibe der persönliche Kontakt zum Bank-Berater wichtig. Viele dieser Kunden wollten keine Produkte von der Stange, sondern Massanfertigungen.

Einen solchen Hybrid-Ansatz ist MyWay. Zusammen mit ihrem Berater können die Kunden elektronisch aus einer vordefinierten Palette von Anlagen auswählen, die in ihrem jeweiligen Land zugelassen sind. Das resultierende Portfolio wird zudem automatisch auf Risiken abgeklopft. Bisher hätten sich Kunden von der Fülle an Investitionsmöglichkeiten bisweilen überfordert gefühlt, erklärte UBS-Anlageexperte Bruno Marxer. "Aber die Möglichkeit, per Drag & Drop mit verschiedenen Elementen zu spielen, die zu ihren persönlichen Bedürfnissen und Vorlieben passen, ist für viele Menschen eine viel intuitivere und offen gesagt angenehmere Art, ein Anlageportfolio aufzubauen."

Der Löwenanteil der MyWay-Vermögen stamme bisher von Schweizer Kunden, aber auch auf Asien entfalle fast eine Milliarde Dollar, erklärte Rango. Als nächstes werde das Produkt auch Kunden in Deutschland und Italien zur Verfügung gestellt. Insgesamt hat die UBS mindestens fünf neue Digital-Produkte auf den Weg gebracht, die den Kunden und Beratern das Leben erleichtern sollen. Vorbild sind Konzernchef Hamers dabei branchenfremde Firmen wie die Streaming-Anbieter Netflix oder Spotify. "Diese Unternehmen schaffen es, auf eine einfache, intuitive Weise mit ihren Kunden zu interagieren", sagte er der "Neuen Zürcher Zeitung". "Netflix weiss, was mir gefällt. Das müssen wir mit unseren Angeboten auch können." 

(Reuters)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 21.10.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 36'667
SNB sieht Grossbanken gut

SNB sieht Grossbanken gut aufgestellt für aktuelle Herausforderungen

(Erweiterte Fassung) - Die Schweizerische Nationalbank (SNB) sieht die beiden Schweizer Grossbanken UBS und Credit Suisse im aktuellen Umfeld mit Corona-Pandemie und globaler Rezession gut aufgestellt. Trotzdem brauche es die Kapitalanforderungen, um eine angemessene Widerstandsfähigkeit zu gewährleisten.

17.06.2021 07:34

"Die beiden global tätigen Schweizer Banken sind gut aufgestellt, um die Herausforderungen des aktuellen Umfelds zu meistern und die Realwirtschaft zu unterstützen", schreibt die SNB in ihrem am Donnerstag veröffentlichten Bericht zur Finanzstabilität 2021.

Gleichzeitig sei das Verlustpotenzial der beiden Banken unter Stressszenarien weiterhin beträchtlich, dies insbesondere im Szenario einer Rezession in den USA und einer lang anhaltenden Rezession im Euroraum.

Wiederkehrendes Merkmal

Darüber hinaus habe die Pandemie erneut gezeigt, dass massive Schocks und unerwartete Unsicherheitsspitzen ein wiederkehrendes Merkmal des Bankgeschäfts seien. So habe der Archegos-Vorfall gezeigt, dass grosse Verluste auch ohne einen makroökonomischen oder systemweiten Finanzschock eintreten könnten. Der US-Hedgefonds Archegos brach bekanntlich im Frühling zusammen und hinterliess vor allem bei der Credit Suisse einen massiven Verlust von mehreren Milliarden Franken, aber auch die UBS kam nicht ungeschoren davon.

Dies wiederum unterstreiche, dass die Kapitalanforderungen gemäss dem "Too-Big-to-Fail"-Regime (TBTF) notwendig seien, um eine angemessene Widerstandsfähigkeit dieser beiden Banken zu gewährleisten. Die TBTF-Regulierungen wurden im Nachgang zur Finanzkrise in den Jahren ab 2007 eingeführt und brachten das Eigenkapital der Banken auf einen deutlich höheren Stand als vor der Krise.

Überdurchschnittliche Profitabilität

Der Stabilitätsbericht der SNB beleuchtet insbesondere die Entwicklung des Bankensektors in den letzten zwölf Monaten. Seit dem letzten Bericht hätten die beiden global tätigen Banken ihre Kapitalposition verbessert, schreibt die Nationalbank.

UBS und CS hätten 2020 trotz Corona-Pandemie eine Profitabilität über dem historischen Durchschnitt erreicht. Dazu hätten die globalen Unterstützungsmassnahmen und die schnelle Erholung der Finanzmärkte beigetragen. Zudem trage die diversifizierte Ertragsstruktur der Institute positiv zu ihrer Widerstandsfähigkeit im aktuellen Umfeld bei.

Obwohl die Rückstellungen für Kreditverluste infolge der Pandemie deutlich angestiegen seien, blieben sie im internationalen Vergleich niedrig. Dies liege, so die SNB, vor allem daran, dass UBS und CS weniger stark auf das Kreditgeschäft angewiesen seien und eine andere Zusammensetzung des Kreditportfolios hätten. Die Archegos-Verluste hätten durch eine ansonsten starke Performance im Investmentbanking- und Vermögensverwaltungsgeschäft aufgefangen werden können.

Insgesamt seien die regulatorischen Kapitalquoten der beiden Institute auf das Niveau vor der Pandemie zurückgekehrt und erfüllten vollständig die Kapitalanforderungen der Schweizer "TBTF-"-Regulierung, heisst es im Bericht.

uh/rw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 21.10.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 36'667
Anleihe: UBS AG London nimmt

Anleihe: UBS AG London nimmt mit Greenbond 250 Mio Franken bis 2028 auf
Die UBS AG London Branch begibt in Eigenregie eine Greenbond-Anleihe zu folgenden Konditionen:

22.06.2021 12:20

Betrag: 250 Mio Fr. (mit Aufstockungsmöglichkeit)
Coupon: 0,15%
Emissionspreis: 100,174%
Laufzeit: 7 Jahre bis 29.06.2028
Liberierung: 29.06.2021
Yield to Mat.: 0,125%
Swapspread: +32 BP
Valor: 112'008'567 (0)
Rating: A+/Aa3/AA- (S&P/Moody's/Fitch)
Kotierung: SIX, ab 28.06.2021
pre

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 21.10.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 36'667
UBS-Chef Hamers sieht in der

UBS-Chef Hamers sieht in der Schweiz Nachholbedarf beim Strukturwandel

Die Schweizer Banken haben nach Ansicht von UBS-Konzernchef Ralph Hamers Nachholbedarf bei Strukturwandel und Digitalisierung. In anderen Ländern und Branchen habe sich der Strukturwandel viel schneller vollzogen.

28.06.2021 06:39

So sei die Dynamik in Asien und in den nordischen Ländern deutlich grösser, sagte Hamers in einem Interview mit der Tageszeitung "Blick". Auch in Holland, dem Heimatland von Hamers, erledige die Bevölkerung heute vom Einkauf bis zu Bankgeschäften alles digital.

Das habe auch mit der Kultur zu tun. Die UBS habe in der Schweiz fast drei Millionen Kunden. Die Grossbank wolle ihre Kundschaft nicht zu etwas zwingen, das sie nicht wolle. Der Schritt zur Digitalisierung funktioniere nur gemeinsam.

Die Corona-Pandemie habe viele Vorbehalte ausgeräumt und die Digitalisierung beschleunigt. Im Strukturwandel seien Entlassungen nicht immer zu vermeiden. Aber es gebe auch neue Stellen und Umschulungen. Unter dem Strich bleibe der Personalbestand gleich.

Die UBS brauche Mitarbeitende, die dem technologischen Wandel positiv begegneten. Und es brauche Fachleute, die mit künstlicher Intelligenz und Daten vertraut seien.

Archegos-Debakel kein Systemfehler

Aus dem Hedge-Fonds-Debakel Archegos habe die UBS ihre Lehren gezogen. Laut Hamers handelt sich bei Archegos nicht um einen Systemfehler, sondern um ein einzigartiges, kaum vergleichbares Ereignis. In diesem Fall habe es an Transparenz gemangelt. Die UBS hat durch das Archegos-Debakel 774 Millionen Franken verloren.

Der neue UBS-Chef, der seit November 2020 im Amt ist und Sergio Ermotti an der Konzernspitze abgelöst hat, stellt den Banken ein gutes Zeugnis aus. Sie seien heute viel stabiler aufgestellt und verfügten über deutlich mehr Kapitalpolster und Liquidität.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 21.10.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'863
Für die UBS läuft es operativ hervorragend

Für die Grossbank UBS läuft es operativ hervorragend.

Denn zwar war UBS auch vom Archegos-Kollaps betroffen und verlor damit im ersten Quartal fast 800 Mio. $. Der Verlust wurde angesichts eines immens starken operativen Ergebnisses aber übertüncht.

https://www.fuw.ch/article/credit-suisse-wenn-nur-archegos-nicht-waere/

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 21.10.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'863
Ambitioniertes Kursziel für die UBS

«Attraktive Aktien-Story»: US-Investmentbank setzt ambitioniertes Kursziel für die UBS

Jefferies nimmt die Schweizer Grossbanken wieder ins Bewertungsportfolio auf. Und zieht eindeutige Schlüsse.

 

Jefferies nimmt die Bewertung für UBS mit "Buy" und einem Kursziel von 20 Franken wieder auf. Das ergäbe vom heutigen Kursniveau ein Steigerungspotenzial von rund 30 Prozent.

Die zuständige Analystin hält die die Grossbank für Anleger insgesamt für attraktiv. Jefferies sieht einerseits Gewinnüberraschungspotenzial gegenüber den Konsenserwartungen und der konkurrenz. Andererseits verfüge UBS über eine hohe Kapitalrückgabe an die Aktionäre sowie ein attraktives Bewertungsniveau. Die Bank spricht von einer attraktiven Aktienstory.

Mit ihren Prognosen für den Gewinn pro Aktie für 2021-2023 liegt Jefferies um drei bis zwölf Prozent über den Konsensannahmen. Die Bank begründet dies mit ihren Erwartungen an die Erträge im Global Wealth Management sowie den Kostenannahmen im Investment Banking. 

Die Credit Suisse hat die Investmentbank ebenfalls wieder bewertet. Das Rating lautet "Hold" mit einem Kursziel bei 10 Franken. Bei der Bank stimme nach den diversen Skandalen das Risiko/Ertragsverhältnis nicht.

Die Aktie der UBS ist am Donnerstag nahezu unverändert bei 13,80 Franken. Der Titel hat in diesem Jahr 9 Prozent gewonnen. Die Aktie der CS hat in diesem Jahr 21 Prozent verloren.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 21.10.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 36'667
UBS übertrifft im zweiten

UBS übertrifft im zweiten Quartal die Erwartungen deutlich

Die UBS hat im zweiten Quartal deutlich mehr verdient als im Vorjahr und damit die Erwartungen klar übertroffen. Sie profitierte von den günstigen Marktbedingungen und der positiven Anlegerstimmung.

20.07.2021 06:53

Unter dem Strich verdiente die grösste Schweizer Bank in der Periode von April bis Juni 2,01 Milliarden US-Dollar, was einem Plus von 63 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert entspricht. Vor Steuern erzielte sie einen Gewinn von 2,59 Milliarden Dollar nach 1,58 Milliarden in der Vorjahresperiode, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Die Schätzungen von Analysten gemäss AWP-Konsens wurden damit deutlich übertroffen.

Die Bank ist im zweiten Quartal erneut deutlich gewachsen. So stieg der Geschäftsertrag um 21 Prozent knapp 9 Milliarden Dollar, während die Kosten deutlich geringer um 10 Prozent zulegten. Entsprechend verbesserte sich auch das Verhältnis aus Kosten und Erträgen um 4 Prozentpunkte auf 71,8 Prozent.

UBS-CEO Ralph Hamers zeigte sich in der Mitteilung denn auch erfreut: "Unsere Geschäftsentwicklung nimmt immer mehr an Fahrt auf und unsere strategischen Entscheide und Initiativen tragen Früchte".

Vermögensverwaltung boomt

Zum guten Ergebnis im zweiten Quartal haben sämtliche Geschäftsbereiche und Regionen beigetragen. Besonders gut lief es im Kerngeschäft, der globalen Vermögensverwaltung (GWM). Hier stieg der Vorsteuergewinn auf 1,29 Milliarden Dollar nach 880 Millionen. Die UBS als weltgrösste Vermögensverwaltungs-Bank zog im Berichtsquartal gebührengenerierende Neugelder in Höhe von 25,0 Milliarden Dollar an und verwaltete damit zur Jahresmitte auf Gruppenebene 4485 Milliarden an Kundengeldern.

Deutlich mehr verdiente die UBS auch in der Schweiz. Im hiesigen Personal & Corporate Banking fiel der Vorsteuergewinn mit 498 Millionen mehr als doppelt so hoch aus wie im Vorjahr. Und auch die Investment Bank und das Asset Management konnten ihre Vorsteuerergebnisse nochmals steigern.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 21.10.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 36'667
UBS ficht Bussenhöhe der EU

UBS ficht Bussenhöhe der EU-Kommission bezüglich Anleihenkartell an

Die UBS will die Höhe der von der EU-Kommission verhängten Busse im Zusammenhang mit dem mutmasslichen Handelskartell im Markt für europäische Staatsanleihen anfechten.

20.07.2021 07:59

Die Kommission hatte gegen die Grossbank im Mai eine Busse von 172 Millionen Euro ausgesprochen. Sie soll mit sechs weiteren Banken an einem Handelskartell im Markt für europäische Staatsanleihen teilgenommen haben. Insgesamt verhängte die EU-Kommission Bussen von 371 Millionen Euro.

Wie dem Quartalsbericht weiter zu entnehmen ist, verfügt die UBS für den Fall per Ende Juni über Rückstellung in "angemessener" Höhe. Inwiefern zulasten des zweiten Quartals zusätzliche Rückstellungen in diesem Zusammenhang gebildet worden sind, geht aus dem Bericht nicht hervor.

Man kann die Zahl aber ungefähr abschätzen. Gemäss Tabelle im Quartalsbericht wurden die Rückstellungen in der Investmentbank im vergangenen Quartal um 66 Millionen US-Dollar auf 282 Millionen per Mitte Jahr erhöht. Einige Millionen an Rückstellungen aufgelöst wurden derweil in der Vermögensverwaltung und im Schweiz-Geschäft, so dass insgesamt auf Gruppenebene die Rückstelungen um 47 Millionen auf 2,12 Milliarden per 30. Juni 2021 anstiegen.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 21.10.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'863
Ersteinschätzung

UBS fährt mit vollen Segeln. Die Grossbank konnte vom anhaltend positiven Marktumfeld in allen Geschäftsbereichen profitieren. Bei einem um 21% höheren Geschäftsertrag resultierte im zweiten Quartal ein 64% höherer Vorsteuergewinn von 2,6 Mrd. $. Der Reingewinn belief sich auf 2 Mrd. $, was 63% über Vorjahresquartal liegt. Etliche Performanceindikatoren übertreffen den Zielbereich. Beispielsweise beträgt die Rendite auf das harte Kernkapital im Quartal 19,3%. Der Zielbereich liegt bei 12 bis 15%. Die Hälfte des Ergebnisses (1,3 Mrd. $) stammt aus der Kernsparte Global Wealth Management. Hier ermöglichten höhere Vermögenswerte eine Zunahme der vermögensabhängigen Einnahmen um 30%. Die verwalteten Vermögen der Division nahmen gegenüber dem Vorquartal um 4% zu. Dies zeigt, dass es UBS gelungen ist, den Kunden höhermargige Mandate und Produkte zu verkaufen.

https://www.fuw.ch/article/ubs-mit-gewinnsprung/

 

ich hatte gestern Call-Warrants gekauft..... Strike 15 Verfall März 2022

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 21.10.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'863
Neue Kursziele

Diese Analysten bewerten die UBS-Aktie

Analyst Kaufen Hold Verkaufen Kursziel Abstand Datum
RBC Capital Markets       17.00CHF 23.20% 12:54
Goldman Sachs Group Inc.       17.70CHF 28.27% 08:13
Jefferies & Company Inc.       20.00CHF 44.94% 08:01
JP Morgan Chase & Co.       18.00CHF 30.44% 07:54
Barclays Capital       13.50CHF -2.17% 19.07.21
Credit Suisse Group       17.00CHF 23.20% 28.06.21
Kepler Cheuvreux       18.00CHF 30.44% 15.06.21
Deutsche Bank AG       17.00CHF 23.20% 19.05.21
Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)       16.50CHF 19.57% 28.04.21
Morgan Stanley      

 

 

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 21.10.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'863
UBS nutzt den Rückenwind

Analyse | Die Grossbank hat im zweiten Quartal dank günstigen Marktbedingungen deutlich mehr verdient als erwartet. Sie will vor allem in den USA und in Asien expandieren.

UBS konnte von der freundlichen Wetterlage in allen Geschäftsbereichen und Regionen profitieren. Bei einem um 21% höheren Geschäftsertrag resultierte im zweiten Quartal ein 64% höherer Vorsteuergewinn von 2,6 Mrd. $, auch weil Rückstellungen für Kreditrisiken aufgelöst werden konnten. Der Reingewinn belief sich auf 2 Mrd. $, 63% über Vorjahresquartal.

Etliche Performanceindikatoren übertreffen die Zielwerte. Beispielsweise beträgt die Rendite auf das harte Kernkapital im Quartal 19,3%. Der Zielbereich liegt bei 12 bis 15%. Auch die Indikatoren für die Kapitalstärke übersteigen die Zielwerte. So beläuft sich die Quote des harten Kernkapitals nun auf 14,5% statt «über 13%». UBS habe im Quartal 2,5 Mrd. Überschusskapital geschaffen, erklärte dazu Finanzchef Kirt Gardner an der virtuellen Medienkonferenz. «Die Rückführung des Überschusskapitals an die Aktionäre bleibt Priorität», bekräftigte er. Im zweiten Quartal betrug der Wert der Aktienrückkäufe 400 Mio. $; im dritten Quartal stehen 600 Mio. $ dafür bereit.

Organisches Wachstum hat Priorität

CEO Ralph Hamers bestätigte, dass der gute Geschäftsgang die strategische Flexibilität der Bank erhöhe. «Priorität hat das organische Wachstum», erklärte er jedoch. UBS ist daran, sich von einer Bank zu einem «Ökosystem für Investitionen» zu wandeln. Der Schwerpunkt der strategischen Wachstumsinitiativen – und auch die Zielmärkte für allfällige Übernahmen – liege in den USA und der Region Asien/Pazifik, sagte Hamers, weil dort das stärkste Wachstum herrsche.

https://www.fuw.ch/article/ubs-mit-gewinnsprung/

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 21.10.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 36'667
Zurich und UBS bauen

Zurich und UBS bauen Bancassurance-Angebot in der Schweiz aus

Die Zurich und die UBS weiten ihre Zusammenarbeit im Heimmarkt Schweiz aus. Nachdem für Frimengründerinnen und -gründer eine Online-Plattform für den Verkauf von Bank- und Versicherungsprodukten lanciert worden ist, wird nun den Hypothekarkunden der UBS eine Versicherungslösung zu den Risiken Tod und Invalidität infolge Krankheit oder Unfall angeboten.

18.08.2021 10:19

Das Versicherungsangebot der Zurich werde in den Beratungsprozess der UBS eingebunden, heisst es in einer Mitteilung der Zurich Schweiz vom Mittwoch. Das Produkt soll Hinterbliebene vor dem drohenden Auszug aus dem Eigenheim schützen, falls die hauptverdienende Person im Haushalt schwer erkrankt oder stirbt und die Hypothekarzinsen nicht mehr bezahlt werden kann.

In der Schweiz seien gemäss Marktschätzungen nur ein kleiner Teil der Eigenheimbesitzer gegen solche Schicksalsschläge abgesichert, heisst es weiter. Es sei wohl nur ein kleiner, zweistelliger Prozentsatz der Eigentümer, die einen solchen Versicherungsschutz geniessen.

mk/rw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 21.10.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 36'667
Kanton Zug bleibt im

Kanton Zug bleibt im Wettbewerbscheck der UBS an der Spitze

Die Schweizer Kantone sind gut durch die Coronakrise gekommen. Die Pandemie habe die Wettbewerbsfähigkeit der Kantone nicht massgeblich beeinflusst, kommt die Grossbank UBS in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie zum Schluss. Spitzenreiter im kantonalen Ranking bleibt Zug.

25.08.2021 11:54

"Die Coronakrise dürfte die langfristige relative Wettbewerbsfähigkeit der Kantone gesamthaft nur geringfügig tangieren", sagte UBS-Ökonomin Katharina Hofer an einer Telefonkonferenz. Es bestehe aber ein Risiko, dass sich die Finanzen eines Kantons im Zuge der Krise deutlich verschlechtern.

Doch die Budgets der Kantone sind laut UBS im Lot. Bis auf wenige Ausnahmen habe man in der Analyse der Kantonsbudgets 2021 keine grösseren Defizite erkennen können, fuhr Hofer fort. Sie gab allerdings zu bedenken, dass potenzielle Steuerausfälle in der Finanzrechnung mit Verzögerung zu sehen sein werden.

Die Ausnahmen sind der Kanton Genf und etwas weniger deutlich der Kanton Tessin. Dort werde im Budget 2021 mit Defiziten zwischen 5 und 10 Prozent gemessen am Aufwand gerechnet. Das seien substanzielle Belastungen, die durch die Coronakrise ausgelöst worden seien.

Zug behauptet Spitzenrang

Seit 2012 erstellt die UBS ein Ranking zum kantonalen Wettbewerbsindikator (KWI), der in einem komplexen Verfahren aus insgesamt 56 Variablen berechnet wird. Wie bereits bei der letzten Erhebung zur langfristigen Wettbewerbsfähigkeit der Kantone im Jahr 2019 belegt Zug den ersten Platz, gefolgt von Basel-Stadt und Zürich.

Zug punkte nicht nur mit Kostenvorteilen, wie den tiefen Steuersätzen. Der Kanton profitiere auch von einer guten Erreichbarkeit für Arbeitskräfte sowie vom Engagement des Kantons im Bereich Innovation, hiess es. Für Basel-Stadt und Zürich sprechen laut Hofer die grossen Einzugsgebiete zur Erschliessung des Arbeitskräftepotenzials oder auch die Stellung als grosse Absatzmärkte.

Bergkantone im Hintertreffen

Dank der Stärke der Pharmabranche habe Basel Spitzenreiter Zug beinahe eingeholt, sagte Hofer. Mit einigem Abstand auf das Spitzentrio folgen im Ranking die Kantone Aargau, Schwyz und Waadt. Zehn weitere Kantone, darunter Luzern, Genf oder St.Gallen bilden das dichte Mittelfeld mit soliden langfristigen Wachstumsaussichten. Solothurn rückte nach Annahme der Unternehmenssteuerreform um drei Ränge auf Platz 14 vor.

Ein moderates Wachstumspotenzial schreibt die UBS den beiden Appenzell, Glarus, Uri, sowie Bern, Tessin und Neuenburg zu. Neuenburg dürfte vor allem die Schwäche der Uhrenindustrie während Corona zusetzen. Am schlechtesten schneiden im Ranking der UBS die Bergkantone Graubünden und Wallis sowie der Kanton Jura ab. Vor allem bezüglich Wettbewerb um Arbeitskräfte hätten es diese Kantone schwerer als andere.

mk/ra

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 21.10.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 36'667
UBS-CEO sieht nur

UBS-CEO sieht nur "unwesentliche" Evergrande-Risiken - Einige Margin-Calls

Das Exposure der Grossbank UBS gegenüber dem kriselnden chinesischen Immobilienkonzern Evergrande ist laut CEO Ralph Hamers "unwesentlich". Die Grossbank musste aber einige Nachforderungen an Kunden mit besicherten Krediten stellen - sogenannte Margin-Calls, wie Hamers gemäss der Nachrichtenagentur Bloomberg an einer Konferenz der "Bank of America" erklärte.

24.09.2021 08:36

Die Schwierigkeiten von Evergrande bereiteten ihm "keine schlaflosen Nächte", erklärte Hamers an der Konferenz weiter. Die Margin-Calls mit Bezug auf Evergrande sind gemäss dem CEO zudem "gut ausgeführt" worden.

Das Engagement gegenüber dem gesamten chinesischen Bausektor über Evergrande hinaus liege vor allem auf der Kundenseite mit breit diversifizierten Fonds, sagte Hamers gemäss dem Bloomberg-Bericht. "Selbst dort wird das nicht zu wirklichen Problemen führen."

Banken wollen beruhigen

An der Finanzkonferenz der Bank of America betonten laut Bloomberg auch Vertreter weiterer Grossbanken, dass die Risiken aus einem allfälligen Evergrande-Zusammenbruch für ihr Institut nur gering seien. So erklärte etwa der Finanzchef der Deutschen Bank, dass die deutsche Grossbank von den Ereignissen "nicht wirklich direkt betroffen" sei.

Die Credit Suisse hatte Mitte Woche Aussagen zum Exposure ihrer Fondskunden gegenüber Evergrande gemacht: Demnach hält sich das Engagement der CS-Fonds in engen Grenzen. Nur ein CS-Fonds halte Anleihen von Evergrande in Höhe von gerade 0,6 Prozent des Fondsvermögens.

Allerdings hätten auch weitere Emerging-Markets- und Asien-Fonds in den chinesischen Immobilienmarkt investiert, so die CS weiter. Die entsprechenden Anteile am jeweiligen Fondsvermögen machten dabei zwischen 0,2 und 28,8 Prozent aus.

Die Krise beim chinesischen Immobilienkonzern Evergrande sorgt seit Wochen für Verunsicherung auch an den Finanzmärkten. Der chinesische Konzern hat Schulden von umgerechnet mehr als 300 Milliarden Dollar. Anleger befürchten einen Zahlungsausfall. Für etwas Beruhigung hatte zuletzt eine Ankündigung gesorgt, wonach der Konzern eine fällige Zinszahlung für seine Anleihen bedienen werde.

tp/ra

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 21.10.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'863
In Paris steht viel auf dem Spiel

UBS: In Paris steht viel auf dem Spiel

Heute Nachmittag fällt das Appellationsgericht in Paris sein Urteil gegen die Grossbank. 2019 wurde sie zu einer rekordhohen Strafe verurteilt.

Im Berufungsprozess gegen UBS wird heute Nachmittag das Urteil erwartet. Der Termin ist für 13.30 Uhr angesetzt, wie das Appellationsgericht in Paris auf Anfrage bestätigt hat.

Für die Grossbank steht viel auf dem Spiel. Wegen Geldwäsche und Beihilfe zur Steuerhinterziehung wurde UBS zu einer rekordhohen Strafe von insgesamt 4,5 Mrd. € verurteilt. Die Bank bestreitet jegliches Fehlverhalten.

Der Berufungsprozess, der aufgrund der Covid-19-Pandemie verschoben wurde, fand im vergangenen März statt. Im Juni 2021 hat UBS eine Teilniederlage einstecken müssen. Das Berufungsgericht hat den Antrag der Bank wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte abgelehnt: UBS argumentierte, dass aufgrund des Sachverhalts anstatt einer Anklage wegen Geldwäscherei auch eine wegen Beihilfe zum Steuerbetrug hätte erfolgen können, was nach französischem Recht mit einer deutlich tieferen Busse bestraft wird.

Tiefere Busse ist möglich

Trotzdem gehen Juristen davon aus, dass im Falle eines Schuldspruchs heute Nachmittag die Höhe der Busse reduziert wird. Bereits bei der Verhandlung im vergangenen März hatte die Staatsanwaltschaft die geforderte Strafe verringert. Auf dem Tisch ist nun eine Strafzahlung von rund 2 Mrd. €, zuzüglich 1 Mrd. € Schadenersatz für den französischen Staat. 2014 hat die Grossbank bereits eine Kaution in der Höhe von 1,1 Mrd. € hinterlegt.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Seiten