UBS

UBS Aktie 

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Kapitalist
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UBS

NasdaqRob wrote:

@Kapitalist...

für die 2.2 Mia wurden Rückstellungen gemacht. Nun sinds effektiv 300Mio CHF die zu zahlen sind... könnte in einem "Sonderertrag" enden, je nach Höhe der Rückstellungen Wink

Du nimmst jetzt einfach an dass Rückstellungen für diesen Fall gemacht wurden. Wenn aber die Anwälte der UBS davon überzeugt waren dass sie keinen Schadenersatz bezahlen müssen, dann nicht. Dann sind es nochmals 300 Millionen die den Verlust vergrössern.

Besser reich und gesund als arm und krank!

David
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UBS

Die UBS Aktie hatte eine anstrengende Woche, sie wurde hin und her gezogen, aber was könnte nächste Woche passieren?

Versuche dies Mal mit einen Chart zu erklären.

Mögliches Szenarium:

Die Aktie ging seit Anfangs Mail deutlich nach Unten, dies kann man wunderbar am Trendkanal erkennen. Als anfangs Juni 3 grüne Kerzen folgten, habe ich einen Einstieg riskiert. (Nach der Regel; Folge dem Trend) Keine Regel ohne Ausnahme und somit ging einen Tag später wieder alles Bergab. Die Aktien konnte sich aber auf dem Niveau von knapp 24.- halten und dies wurde 6 mal bestätigt, somit ein klarer Support. Gestern Freitag wurde wieder eine Rally in Angriff genommen. Wenn diese auch am Montag erfolgreich weitergehen würde, hätte man zumindest den Trendkanal durchbrochen, gleichzeitig noch ein "W-Formation" gebildet und damit wäre die Rally bestätigt. Die Frage wie weit die Rally gehen würde, ist aber schon etwas schwieriger, denn um die 26.50 ist bereits wieder ein Widerstand, welcher die Rally womöglich bereits wieder bremsen könnte. Der zweite kommt auf dem Level 28.-

Wenn am Montag die Aktie unter Druck kommen sollte, wir die Rally nicht bestätigt und der Trend Richtung Süden wäre weiterhin im Takt.

Wir werden sehen.

Wünsche allen viel Erfolg.

Chart ist hier zu finden: http://www.dietschis.ch/phpBB3/download/file.php?id=111

Gruess David

NasdaqRob
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UBS

Kapitalist wrote:

Du nimmst jetzt einfach an dass Rückstellungen für diesen Fall gemacht wurden. Wenn aber die Anwälte der UBS davon überzeugt waren dass sie keinen Schadenersatz bezahlen müssen, dann nicht. Dann sind es nochmals 300 Millionen die den Verlust vergrössern.

klar doch.... :roll:

und morgen geht die Welt unter...

mfg Rob

there is one future: go green!

<gelöscht>
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Kapitalist wrote:

Ist in diesem Forum tatsächlich jemand so naiv zu glauben dass die UBS ein Geschäft im Umfang von 120 - 130 Millionen dem Zufall überlässt? Dass sie hier den Kurs gepflegt haben ist ja wohl völlig klar. Am Montag drehen sie diese Aktien dann den Leuten an, welche glauben der Kursanstieg sei nachhaltig. :idea:

naja, falsch. kurspflege. damit sie die aktien 5% teurer an den mann bringen könnte. und dafür millionen aufwenden, damit der kurs steigt. hat keine logik....

zudem werden die aktien wohl eh platziert und mit einem discount an institutionelle verteilt.

Teofillio
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Die Meinung gehen auch hier, wie bei den Analysten sehr weit auseinander. Eingige sind schon sehr euphorisch und andere sehen Horrorszenarien für die UBS.

Ich persönlich sehe da ein Mittelding. Die UBS-Aktie wird jetzt nicht gleich explodieren, es könnte sogar ein neues tief erreicht werden, obwohl anscheinend der Boden gefunden wurde.

Sehe die Aktie jedoch mittel- bis langfristig positiv performend.

Gruss Teofillio

http://www.pennergame.de/change_please/2685033/

Money - Get rich or die tryin'

Bitte noch ausfüllen, wer noc

daulaghiri
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@ kapitalist

20 nicht, aber 27. warts ab!

Der Wolf ändert vielleicht sein Fell, aber niemals seine Gewohnheiten.

ArgonNova
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Kapitalist wrote:

Du nimmst jetzt einfach an dass Rückstellungen für diesen Fall gemacht wurden. Wenn aber die Anwälte der UBS davon überzeugt waren dass sie keinen Schadenersatz bezahlen müssen, dann nicht. Dann sind es nochmals 300 Millionen die den Verlust vergrössern.

Das Bilden von Rückstellungen hängt von gesetzlichen Vorschriften ab. Da gibt es für die Rechtsabteilung der UBS keinen Ermessensspielraum à la "Wir gewinnen den Prozess sowieso und werden deswegen keine Rückstellungen bilden". Im Parmalat-Rechtsfall sind also ganz sicher Rückstellungen in unbekannter Höhe bereitgestellt worden.

richswiss
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Warum in unbekannter Höhe? Jahresbericht 2006:

http://www.ubs.com/1/g/investors/annual_reporting2006/financial_report/0048.html

Bei diesem Bericht kann man doch erkennen, dass max100Mio rückgestellt wurden, oder nicht?

Ich muss zu diesem Post folgendes anmerken:

a. bin ich mir überhaupt nicht sicher, ob es zu diesem Fall nicht noch versteckte Rückstellungen gibt. Kenne mich nicht damit aus.

b. Es handelt sich dabei nur um den Jahresbericht 06. Ich habe nicht gegoogelt, wann der Fall begonnen hat und ob schon vor 06 bzw. nach 06 weitere Rückstellungen vorgenommen wurden. (Also z.B. schon in den 592Mio enthalten)

c. Ich hoffe zurzeit, dass sich die Vergleichs-Meldung negativ auf den Kurs beeinflusst, also suche ich auch möglichst negative Argumente.

David
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Gruess David

Cobra66
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UBS

David wrote:

USA ersuchen Schweiz zur Zusammenarbeit im Fall UBS

http://www.baz.ch/news/index.cfm?keyID=02FAED07-AC4E-423C-90C2AC226F4B680D&startpage=1&ObjectID=8B535E6F-1422-0CEF-70921567E481255F

Hier geht es doch vordergründig um den ehemaligen US-Kundenberater Bradley Birkenfeld. Die UBS hat ja ihre Hilfe den US-Behörden zugesichert. :!:

Warum sollte sich das jetzt auf den Kurs der Aktie auswirken? :?:

David wrote:

Absturz für UBS im Verwaltungsrats-Rating

http://www.baz.ch/news/index.cfm?ObjectID=8B16E94C-1422-0CEF-7090D2B4E264EAE5

Das war ja wohl klar, dass rückblickend der "alten" Zusammensetzung des Verwaltungsrates ein schlechtes Zeugnis ausgestellt wird. :!:

Aber nochmals die Frage: Was hat auch diese Meldung mit dem aktuellen Kursverlauf zu tun? :?:

An der Börse kann man 1000% gewinnen, aber nur 100% verlieren.

Adrian Roba
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UBS - VR-Rating wrote:

[...]In den drei vorangegangenen Jahren hatte die UBS noch unangefochten an der Spitze gelegen, nun muss sie mit dem letzten Platz vorlieb nehmen. Die befragten Experten hätten die Bank sozusagen in den Abfalleimer geschmissen.[...]

Ja, ja, die berühmt berüchtigten "Experten" demonstrieren mal wieder ihre Kompetenz. Lol

Der beste Verwaltungsrat kann gleichzeitig der schlechteste sein. Paradoxon lässt grüssen... Wink

Im Nachhinein ist jeder schlauer... Doch erst dann zu kritisieren ist unter aller Sau, aber gleichzeitig auch sehr menschlich...

"Große Dinge werden durch Mut errungen,

größere durch Liebe,

die größten durch Geduld. " Peter Rosegger

fazer
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UBS

ciao

also habe jetzt doch mal eine frage:

Man sagte vor 2-3 Monaten, dass der Wert des Private Banking bei UBS pro Aktie 45.- Wert habe. Warum also fällt es der Aktie so schwer diesen Wert wieder zu erreichen. Die anderen Teile der UBS können ja schwer so hoch verschuldet sein, dass ein solcher tiefer Kurs gerechtfertigt wäre?

Wie seht ihr das?

gruss

Speedy3
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UBS

Die Presse dein Freund und Helfer....wenn eine Firma am Boden liegt ziehen sie am liebsten wie Asgeier über einem her.

Die Sonntags Zeitung schafft es sogar seit Monaten jede Sonntag mit einen ganzseitigen Bericht vom Gröbsten über UBS herzuziehen.

Heute schreiben sie sogar....UBS in den Abfalleimer geschmissen.

Total birreweich!!

Mir kommt dies vor, als damals ABB nur noch 2 Stutz war.

Statt zu erkennen, dass dies die Top Turnaround Story für Anleger ist, zieht es die Presse vor ständig Leichenflederei zu betreiben und die schweizer Firma mit Kursdeckelung einem ausländischen Übernehmer in die Hände zu treiben....

Cobra66
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Speedy3 wrote:

Heute schreiben sie sogar....UBS in den Abfalleimer geschmissen.

Total birreweich!!

Lieber Speedy3, bitte zitiere den Artikel richtig:

In den drei vorangegangenen Jahren hatte die UBS noch unangefochten an der Spitze gelegen, nun muss sie mit dem letzten Platz vorlieb nehmen. Die befragten Experten hätten die Bank sozusagen in den Abfalleimer geschmissen, sagte der Auftraggeber der Umfrage, Headhunter Sandro Gianella, in einem Interview der «SonntagsZeitung» zum Absturz der UBS.

Dann erscheint der Artikel doch in einem ganz anderen Licht! Es waren die Experten (welche weiss man nicht) und nicht die von Dir zitierte Presse, die die UBS in den Abfalleimer schmissen. Wink

Gruss Cobra66

An der Börse kann man 1000% gewinnen, aber nur 100% verlieren.

Speedy3
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.....aber der Sonntags Zeitung geht’s wie jeden Sonntag UBS genau in dem unmissverständlichen schlechten Licht darzuszellen, dass ein fahler Nachgeschmack übrig bleibt...

David
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Cobra66 wrote:

Warum sollte sich das jetzt auf den Kurs der Aktie auswirken? :?:

Habe ich ja auch nicht geschrieben, ich schrieb lediglich: Weitere News zur UBS:

Nur Ruhe bewahren, ist noch immer Sonntag!

Gruess David

Cobra66
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David wrote:

Cobra66 wrote:

Warum sollte sich das jetzt auf den Kurs der Aktie auswirken? :?:

Habe ich ja auch nicht geschrieben, ich schrieb lediglich: Weitere News zur UBS:

Nur Ruhe bewahren, ist noch immer Sonntag!

Lieber David.

Hier geht es doch primär um die Aktie UBSN. Oder ist das hier ein Presseportal? :?:

Ich finde wenn der Kurs massiv hoch oder runter geht, dann interessiert es mich warum das so ist. :!:

Aber die Wochenendpresse hat doch wegen dem Kursverlauf Aktie UBSN nur indirekt zu tun. Die Meldungen am Montagmorgen interessieren mich dagegen viel mehr. Warum also immer wieder die Links auf diese Artikel? Entscheidend ist für mich das Auftragsbuch (buyers und sellers, volumen usw.) kurz vor der Eröffnung (ein Minuten davor) des Handels an er SWX. Oder etwa nicht? :?:

Gruss Cobra66

An der Börse kann man 1000% gewinnen, aber nur 100% verlieren.

Cobra66
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Speedy3 wrote:

.....aber der Sonntags Zeitung geht’s wie jeden Sonntag UBS genau in dem unmissverständlichen schlechten Licht darzuszellen, dass ein fahler Nachgeschmack übrig bleibt...

Die Sonntagszeitung, wie jede andere Schweizer Zeitung (sind auch alle am Bruttosozialprodukt der Schweiz beteiligt Wink ) , bezieht doch solche Meldungen über Nachrichtengenturen und drucken dann dies einfach 1:1 in der Zeitung ab. Ihr bleibt also nichts anderes übrig, als solche Meldungen an die Menschen weiter zu geben. Das ist für mich kein fahler Nachgeschmack, sondern die viel gerühmte Pressefreiheit. :!:

Gruss Cobra66 Wink

An der Börse kann man 1000% gewinnen, aber nur 100% verlieren.

reckefoller
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ja aber die presse am sonntag, da kriegt man regelmässig ein mieses gefühl, was die ubs betrifft. und offenbar hat das topmanagement ausser rohner und kurer massiv verkauft, statt mitgezogen. auch nicht gerade erhebend. aber den geldgierigen abzockern gehts halt nur ums eigene kässeli, nicht ums wohl der firma.

David
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Cobra66 wrote:

Lieber David.

Hier geht es doch primär um die Aktie UBSN. Oder ist das hier ein Presseportal? :?: (Doch es ist auch ein Presseportal, wo die Infos zusammengetragen werden und die Meinungen dazu diskutier werden.)

Ich finde wenn der Kurs massiv hoch oder runter geht, dann interessiert es mich warum das so ist. :!:

Aber die Wochenendpresse hat doch wegen dem Kursverlauf Aktie UBSN nur indirekt zu tun. Die Meldungen am Montagmorgen interessieren mich dagegen viel mehr. Warum also immer wieder die Links auf diese Artikel? Entscheidend ist für mich das Auftragsbuch (buyers und sellers, volumen usw.) kurz vor der Eröffnung (ein Minuten davor) des Handels an er SWX. Oder etwa nicht? :?:

Gruss Cobra66

Ich finde das zwar ein wenig merkwürdig, dass man nicht einmal mehr einen Artikel reinstellen kann, ohne von einer Seite einen Negativen Kommentar zu erhalten.

Mich interessiert auch nicht jeder Eintrag, muss deshalb nicht gleich sagen, dass es nur Quatsch ist und es niemanden interessiert. Es denken ja nicht alle gleich wie du, sonst hätte ich ihn wohl nicht hereingestellt. Wink

Am Besten wir lassen es sein, dieses hin und her bringt auch nicht mehr Qualität.

Gruess David

reckefoller
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fazer wrote:

ciao

also habe jetzt doch mal eine frage:

Man sagte vor 2-3 Monaten, dass der Wert des Private Banking bei UBS pro Aktie 45.- Wert habe. Warum also fällt es der Aktie so schwer diesen Wert wieder zu erreichen. Die anderen Teile der UBS können ja schwer so hoch verschuldet sein, dass ein solcher tiefer Kurs gerechtfertigt wäre?

Wie seht ihr das?

gruss

nach altem aktienbestand 45, das wären dann heute noch circa 30 franken (90 milliarden börsenwert, basierend auf annahme, dass die 3000 milliarden assets under management im private banking einen marktwert von circa 3% der verwalteten vermögen haben). von den 30 sind sie ja gar nicht so weit entfernt. allerdings dürften die gewinnmargen in dem bereich aufgrund neuer vorschriften eher sinken. und die angst vor weiteren abschreibern wirkt auch nicht kursfördernd. mit knapp der hälfte ihres ehemaligen höchst börsenwerts ist die ubs heute gar nicht so tief bewertet, wie es optisch vom kurs her aussieht. kein vergleich mit der abb, die sich nach dem tiefst circa verfünfzehnfacht hat. bei ubs liegt maximal eine verdoppelung drin, realisitsch sind aber eher "nur" 50-80% plus, von heute aus. 50%, das liegt auch bei aktien wie holcim drin, mit weniger risiko.

Cobra66
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David wrote:

Mich interessiert auch nicht jeder Eintrag, muss deshalb nicht gleich sagen, dass es nur Quatsch ist und es niemanden interessiert.

Hab nicht gesagt, dass es Quatsch ist oder es niemanden interessiere! Hast Du falsch verstanden.

David wrote:

Am Besten wir lassen es sein, dieses hin und her bringt auch nicht mehr Qualität.

Ok. Frieden?

Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag.

Gruss Cobra66 Wink

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learner
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...Von den zehn ... Kriterien für Contrarian-Käufe erfüllt die UBS-Aktie momentan sieben. Das reicht nicht. Daher ist sie für mich kein Kauf. Vielleicht ist sie teurer, wenn sie sich als kaufenswert präsentiert. Die Frage ist dann, um wie viel teurer sie ist im Verhältnis zur gewählten Alternative. ...

Alfons Cortes, fuw

Es spricht momentan einiges dafür, dass die Aktie eine technische Gegenreaktion hinlegt, wie auf ihrem langen Downtrend schon ein paarmal geschehen. Einen nachhaltigen Aufwärtstrend anzunehmen, ist aber natürlich verfehlt. Die Bank hat rechtliche Probleme in den USA, verliert Kundengelder und es drohen immer noch Milliardenverluste. Ein wenig viel Leichen im Keller, um nun anzunehmen, dass die Aktie nächstens einen kontinuierlichen Aufwärtstrend beginnen könnte, glaube ich.

Es gibt noch Schlimmeres.

Adrian Roba
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Ja und genau weil die Mehrheit der Investoren gegenüber der UBS aktuell stark pessimistisch eingestellt ist, resultiert daraus ein hohes Potential.

Natürlich sagt so gut wie kein "Experte": "Jetzt kaufen, los!"

Die Möglichkeit, dass er daneben liegt existiert.

Ich würde in einem Zeitungsinterview, -kommentar oder TV Auftritt auch nie vor der Masse einen Ratschlag äussern, der, falls ich daneben liege, für jene, die ihn befolgten, negative Konsequenzen mit sich bringt. :arrow: Political Correctness! Blum 3

"Große Dinge werden durch Mut errungen,

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Vontobel
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interessanter Artikel...

Ich weiß, dass ich nichts weiß!



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Kapitalist
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Speedy3 wrote:

Statt zu erkennen, dass dies die Top Turnaround Story für Anleger ist,

.

Ich wäre mir da nicht so sicher wie Du. Die Bankenkommission will die Eigenmittel bei Banken auf ca. 12% erhöhen, da muss die UBS auch ohne künftige Abschreibungen ihr Kapital dann ev. nochmals erhöhen. Wie nimmt die Börse dann eine neue Kapitalerhöhung wohl auf?

Über die CS war heute zu lesen dass die Eigenkapital zu einem Zinssatz von 8,25% aufnehmen mussten. Für meine Hypothek bezahle ich zur Zeit 3% Zins und für meinen Lombardkredit 4,5%. Wenn jemand so einen hohen Zinssatz bezahlen muss, deutet das darauf hin, dass der Kredit als nicht sehr sicher gilt. Für die UBS dürfte vermutlich ähnliches gelten.

Besser reich und gesund als arm und krank!

reckefoller
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was mir nicht einleuchtet, ist, dass viele die fakten einfach nicht zur kenntnis nehmen wollen. top turn around story? die ubs war in absoluter (vermeintlicher) bestform mit über 10 mia gewinn, super image als beste bank der welt etc auf dem maximum 160 mia franken wert. heute ist sie angeschlagen, risiken sind nicht ganz klar, aber sie wird immerhin noch mit 75 mia franken bewertet. es drohen neue gesetzliche vorschriften, es drohen klar kleinere geschäftsvolumen (bei allerdings weniger risiko): wie kann man jetzt einfach glauben, die ubs erreiche so mir nix dir nix wieder das niveau von einer bewertung in höhe von 150 mia franken? was notabene einem aktienkurs von 50 franken entspräche. ich persönlich bin froh, wenn die ubs in zwei jahren wieder bei 40 franken steht. von 25 auf 40, entspricht aber nicht d e r top turn around story. sondern ist allenfalls eine aktuell nicht ganz risikolose chance, in zwei drei jahren eine performance von 60% zu erzielen. was ja bestimmt nicht schlecht ist. aber nicht der hammer schlechthin. diese chance bieten andere aktien von heute aus auch. und sind allenfalls sogar resistenter gegen einen weiteren gesamtmarktkursrutsch nach unten, der überhaupt nicht auszuschliessen ist und gerade auch die finanzwerte mit nach unten ziehen wird.

Speedy3
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Nun vielleicht sollte nochmals klargestellt werden, dass die

Aktie einmal 80 Fr wert war und jetzt wirklich auf einem Minimalwert

gehandelt wird und einiges mehr wert ist.

Dies beweist die Zeichnung der neuen Aktien, den all diese Zeichner

sind überzeugt, dass die Aktie mehr wert ist, sonst hätten sie

die Aktie sicherlich nicht gezeichnet.

UBS ist am Tiefspunkt und alle Gegenmassnahmen sind eingeleitet

die Aktie aus dem Tiefst rauszubringen (Rohner).

Bei der von den Aktionären im vergangenen April genehmigten ordentlichen Kapitalerhöhung wurden 760.295.181 neue Aktien im Nennwert von zehn Rappen je Aktie ausgegeben. Der Bezugspreis je Aktie betrug 21 Franken. Gültig ausgeübt wurden Bezugsrechte zur Zeichnung von 755.466.901 neuen Aktien, was 99,4 Prozent aller angebotenen neuen Aktien entspricht.

Sokrates Onassis
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@reckefoller Das denken andere Herren auch !

Der Zürcher «Tages-Anzeiger» meldete die Selbstverständlichkeit wie eine Heldentat: UBS-Präsident Peter Kurer und Konzernchef Marcel Rohner stünden «in der schwierigen Zeit demonstrativ zur Bank».

Was hatten die beiden Banker Heroisches getan? Sie beteiligten sich an der Kapitalerhöhung ihres gebeutelten Finanzinstituts, indem sie über die ihnen zustehenden Bezugsrechte UBS-Aktien kauften.

War das meldenswert? Durchaus, denn Vizepräsident Stephan Haeringer und andere Konzernleitungsmitglieder taten das Gegenteil und verkauften mitten in der brandgefährlichen Krise der UBS erhebliche Teile ihrer Bezugsrechte.

Der «Tages-Anzeiger» klagte: «Unter den Topleuten der Bank hält sich die Lust in engen Grenzen, sich mit neuen UBS-Aktien die Finger zu verbrennen.» Selbstverständlich machten die bankeigenen Berater den UBS-Kunden das Mitmachen bei der Kapitalerhöhung schmackhaft.

So weit ist es also mit dem bedeutendsten Kreditinstitut des Landes gekommen: Höchste Verantwortliche lassen es nach dem Desaster fallen. Sie verdanken der Bank Millionen-Gehälter. Die Bank verdankt ihnen Milliarden-Verluste.

Womit haben wir es da zu tun? Mit Gier? Die wird den Managern im Finanzgeschäft schon länger vorgeworfen. Das ist auch nicht falsch. Präziser allerdings ist ein anderer Begriff: Beziehungslosigkeit!

Manchen Topmanagern, wie wir sie jetzt gerade wieder bei der UBS beobachten dürfen, fehlt ganz einfach die Beziehung zum eigenen Unternehmen. Besässen sie die, wäre es für sie nur selbstverständlich, die dringend notwendige Kapitalerhöhung zu unterstützen. Ja, die Scham über ihr Versagen würde ihnen den Kauf von UBS-Aktien als Pflicht erscheinen lassen.

Doch das Tun und Lassen der neuen globalisierten Wirtschaftselite ist geprägt von Beziehungslosigkeit. Ihr Denken dreht sich vorwiegend – bisweilen ausschliesslich – um die eigene Bereicherung. Eine gewisse Ingeniosität im Erfinden und Herbeifantasieren immer neuer Gehalts- und Gewinnquellen ist ihnen dabei mitnichten abzusprechen. Es war genau diese hurtige Fertigkeit, die geradewegs in die aktuelle Finanzkrise führte – und als einzige Profiteure die verantwortlichen Manager und Spekulanten hinterlässt.

Ihre Beziehungslosigkeit betrifft jedoch nicht nur das Unternehmen, im Falle UBS die Bank. Auch der Gesellschaft gegenüber herrschen weder Sensibilität noch Solidarität. Das höchste der Gefühle dieser Kaste ist das Ich-Gefühl. Die Welt-Wirtschaft hat man beschädigt, in der Schweiz den Werkplatz, die Pensionskassen, die ganze Konjunktur – so what!

Was in den letzten sechs Monaten auf den Kapitalmärkten geschah, ist für Milliarden Menschen existenzieller Ernst. Für die Croupiers am Roulette-Tisch der Finanzwirtschaft ist alles nur ein weiteres Game. Zu ihrem Spielgeld zählen auch Bezugsscheine und Aktien der UBS – der eigenen Bank.

GELD VERLIERT MAN NIE,ES WECHSELT NUR DEN BESITZER

reckefoller
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Speedy3 wrote:

Nun vielleicht sollte nochmals klargestellt werden, dass die

Aktie einmal 80 Fr wert war und jetzt wirklich auf einem Minimalwert

gehandelt wird und einiges mehr wert ist.

Dies beweist die Zeichnung der neuen Aktien, den all diese Zeichner

sind überzeugt, dass die Aktie mehr wert ist, sonst hätten sie

die Aktie sicherlich nicht gezeichnet.

UBS ist am Tiefspunkt und alle Gegenmassnahmen sind eingeleitet

die Aktie aus dem Tiefst rauszubringen (Rohner).

Bei der von den Aktionären im vergangenen April genehmigten ordentlichen Kapitalerhöhung wurden 760.295.181 neue Aktien im Nennwert von zehn Rappen je Aktie ausgegeben. Der Bezugspreis je Aktie betrug 21 Franken. Gültig ausgeübt wurden Bezugsrechte zur Zeichnung von 755.466.901 neuen Aktien, was 99,4 Prozent aller angebotenen neuen Aktien entspricht.

schon, aber die 80 sind makulatur. beim heutigen aktienbestand von 3 milliarden aktien sind 80 franken = 240 milliarden börsenwert = 50% über dem allzeithöchst der ubs in topform!!! entscheidend ist nicht der kurs der aktie, sondern die gesamtkapitalisierung. das scheinen gewisse leute einfach nicht begreifen (zu wollen). dass die aktie bei 21 attraktiv ist, logisch. viele haben aber nur mitgemacht, um ihren ep zu drücken... um dann wenigstens bei 40 wieder im grünen zu sein. wer meint, sie würde sich verdreifachen, irrt gewaltig.

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