Valartis Group I

9 Kommentare / 0 neu
20.10.2009 18:16
#1
Bild des Benutzers Guru240
Offline
Kommentare: 1
Valartis Group I

VLRT ein Geheimtip, wie immer ohne Gewähr aber sehr interessant.

21.09.2016 08:25
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 9485

Valartis: Übernahme der Liechtensteiner Tochter durch Citychamp vollzogen
21.09.2016 06:08

Baar (awp) - Die Valartis Gruppe meldet den Vollzug bei der Übernahme der Liechtensteiner Tochter an die Citychamp Watch & Jewellery Group aus Hongkong. Die letzten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung der Sanierungspläne seien erfüllt, heisst es in einer in der Nacht auf veröffentlichten Medienmitteilung.

Die Citychamp-Gruppe habe per 21. September 83,22% des Kapitals der Valartis Bank Liechtenstein von der Valartis Holding und Minderheitsbeteiligten zu einem Preis von gut 93,5 Mio CHF übernommen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Mit dem Vollzug der Transaktion sei die letzte Vorbedingung für die erfolgreiche Umsetzung der Sanierungspläne der Valartis Finance Holding in Liechtenstein und der Valartis Group Schweiz erfüllt. Die abschliessende Umsetzung der Sanierungspläne wird laut Mitteilung für das vierte Quartal 2016 erwartet.

hr/jh

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

13.09.2016 12:58
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 9485

Valartis: Citychamp-Aktionäre genehmigen Kauf der Liechtensteiner Tochter
13.09.2016 12:48

Baar (awp) - Die Valartis Gruppe ist beim Verkauf der Liechtensteiner Tochter einen Schritt weiter. Die Aktionäre der Citychamp Watch & Jewellery Group aus Hongkong hätten dem Kauf der liechtensteinischen Valartis-Bankengruppe an einer ausserordentlichen Generalversammlung erwartungsgemäss mit grossem Mehr zugestimmt, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag.

Bereits Ende August hatten Finanzmarktaufsicht (FMA) Liechtenstein und die Börse in Hongkong die Transaktion bewilligt. Mit dem Beschluss der Generalversammlung der Käuferin sei die letzte Vorbedingung für die Umsetzung der Sanierungspläne der Valartis Finance Holding AG und der Valartis Group AG erfüllt, schreibt Valartis. Der Abschluss der Transaktion werde weiterhin noch im dritten Quartal 2016 erwartet.

an/rw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

24.05.2016 08:26
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 9485

Valartis mit geringerem Jahresverlust

Die Valartis-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2015, wie bereits Anfang April angekündigt, einen geringeren Verlust als im Vorjahr verbucht.

Der Konzernverlust belief sich auf 58,4 Mio CHF nach einem Minus von 73,3 Mio im Vorjahr, wie Valartis am Dienstag mitteilte.

Der Konzernverlust setzt sich aus dem Verlust aus nicht weitergeführten Geschäftsbereichen von 3,1 Mio infolge der vorgesehenen Verkäufe der Valartis Bank (Austria) AG und der Valartis Bank (Liechtenstein) AG sowie aus dem Verlust aus weitergeführten Geschäftsbereichen von 55,3 Mio zusammen.

Der Jahresverlust aus weitergeführten Bereichen setzt sich im Wesentlichen aus Wertverminderungen auf Goodwill-Positionen in der Höhe von 9,6 Mio, Wertverminderungen auf Immobilienprojekte in Russland in der Höhe von 15,7 Mio sowie auf einen deutliche höheren Sachaufwand im Zusammenhang mit der Sanierung der Valartis Group zusammen.

Rückgang im Zinsgeschäft

Ohne Berücksichtigung dieser Sonderfaktoren habe sich der Ertrag aus Kommissionen und Dienstleistungen aus weitergeführten Geschäftsbereichen auf 3,5 Mio von 6,0 Mio im Vorjahr reduziert, heisst es weiter. Der Sachaufwand erhöhte sich infolge der Umsetzung regulatorischer Vorgaben und Projekt- und Beratungskosten im Zusammenhang mit der Sanierung der Valartis Group auf 12,5 Mio von 7,2 Mio.

Zudem habe die Gruppe einen erheblichen Rückgang des Erfolgs aus dem Zinsgeschäft auf -2,2 Mio von 1,0 Mio erlitten.

Zum Ausblick heisst es, dass die Neuausrichtung der Gruppe die zentrale Zielsetzung für das Geschäftsjahr 2016 darstelle. Wenn die Valartis Group AG und die Valartis Finance Holding AG erfolgreich saniert seien, gelte es, die Gruppenstruktur zu bereinigen und das neue Geschäftsmodell aufzusetzen, schreibt Valartis.

Strategische Fokussierung

Mit dem Entscheid des Verkaufes von Kernbeteiligungen der Gruppe habe der Verwaltungsrat der Valartis Group 2015 auch eine strategische Fokussierung auf das Management der Beteiligungen der Gruppe in den Bereichen Banking & Finance, Immobilienprojekte und Private Equity beschlossen. Somit bleibe die Valartis Group AG eine Holdinggesellschaft, aber mit neuem Geschäftsmodell.

Die Strategie der neuen Beteiligungsgesellschaft basiert auf den Kernkompetenzen Bank- und Finanzwesen sowie Immobilienprojekte und umfasst drei operative Stossrichtungen. Diese bestehen aus dem aktiven Management eigener Beteiligungen, dem Management von Aktiven Dritter und der Wahrnehmung neuer Opportunitäten.

Die sich derzeit in Nachlassstundung befindende Gruppe will sich als Beteiligungsgesellschaft positionieren und hat im April gemeldet, dass sie den Verkauf der Valartis Bank (Austria) AG an die Wiener Privatbank SE vollziehen kann. Angekündigt wurde im März ausserdem, dass die Valartis Bank (Liechtenstein) AG von der Citychamp Watch & Jewellery Group aus Hongkong übernommen wird. Der Vollzug der Transaktion wird per Ende des zweiten Quartals 2016 erwartet, weshalb ein Gesuch auf Verlängerung der Nachlassstundung eingereicht wurde.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

25.01.2016 08:28
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 9485

Valartis darf Zahlen später publizieren

Die Valartis Group wird ihren Geschäftsbericht 2015 nicht innerhalb der gesetzlichen Frist von vier Monaten nach dem Bilanzstichtag publizieren.

Ein entsprechendes Gesuch um Fristverlängerung bis längstens 7. Juni 2016 habe die SIX Exchange Regulation bewilligt, teilt die Bankengruppe am Montag mit. Demzufolge werde die Bilanzmedienkonferenz spätestens am 7. Juni 2016 und die ordentliche Generalversammlung am 28. Juni 2016 stattfinden.

Seit dem 23. November 2015 befindet sich Valartis, wie bereits bekannt, in einer definitiven Nachlassstundung, die vom Kantonsgericht Zug für sechs Monate bis zum 23. Mai 2016 gewährt worden ist. Die Valartis Gruppe befindet sich in einem temporären Liquiditätsengpass, und die definitive Nachlassstundung sichert früheren Angaben zufolge den Gläubigerschutz und wird es der Gruppe und ihrer Finanzholding, der Liechtensteiner Valartis Finance Holding, ermöglichen, diesen Liquiditätsengpass auf der Basis der definierten Sanierungspläne so rasch wie möglich zu beheben.

Mit Blick auf eine zügige Umsetzung der Sanierungspläne hatte der Verwaltungsrat der Valartis Group AG und der Valartis Finance Holding AG beschlossen, die beiden Privatbanken - die Valartis Bank (Austria) AG und die Valartis Bank (Liechtenstein) AG - zu veräussern. Im Fall der Valartis Bank (Austria) übernimmt die Wiener Privatbank für 13 Mio EUR das Institut. In Liechtenstein würden Verkaufsgespräche geführt und Verhandlungen vorangetrieben, heisst es am Montag.

Der erfolgreiche Abschluss beider Transaktionen bilde eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Sanierung - und somit für die Beendigung der Nachlassstundung - und damit auch für die Prämisse der Konzernrechnung und des Einzelabschlusses nach Fortführungswerten, so Valartis.

Die SIX Exchange Regulation behalte sich vor, den Handel mit Effekten der Valartis Group vorübergehend einzustellen, wenn diese ihren Geschäftsbericht nicht bis spätestens 7. Juni 2016 veröffentlicht.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

27.11.2015 08:14
Bild des Benutzers nickunderscore
Offline
Kommentare: 1
Restwert

Marktwert: ca. CHF 35mio
Beteiligung an ENR Russia: ca 62%. NAV von ENR Russia war gemaess Homepage per Ende September CHF 22.95. Sagen wir also konservativ mal es sind CHF 20 (Aktie handelt auch dort rum).
Wert an ENR Beteiligung: knapp CHF 33mio.
Falls dieser Wert stabil bleibt oder gar steigt muss aus dem Erloes der beiden Privatbanken nur ein kleines Plus entstehen um die Sache hier schmackhaft zu machen.
Die Firmenstruktur ist etwas kompliziert und ich wuerde hier gerne weitere Meinungen hoeren. Die Rede ist von internen Krediten via der Valartis Finance in der Hoehe von EUR 64mio. Ich finde nur in den Financial Statements der Valartis Austria einen affiliate loan fuer EUR 51mio fuer GJ 2014.
Trotzdem, gehen wir von (mindestens) EUR 64mio aus, dann haben wir schon mal EUR 13mio fuer die Valartis Austria erhalten (mehr oder weniger nur fuer die Wiener Immobilie wie ich meine). Als Aktionaer muss man sich also beim Verkauf der Valartis LI ca EUR 51mio oder mehr erhoffen.
Mit einem Kunden Vermoegen von knapp CHF 4 Milliarden und einem Branchenueblichen Kaufpreis von zwischen 1.5-2% von AUM waere dies technisch sogar moeglich. Valartis LI ist auch schon ueber Jahre profitabel.
Ziemlich spekulativ, aber vielleicht doch interessant.
Uebrigens, eine US Hedge Fund Legende ist einer der Hauptaktionaere...

Not invested.

Price it what you pay, value is what you get.

16.11.2015 08:27
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 9485

Valartis-Gesuch um Nachlassstundung

Die Bankenholding Valartis Group steckt in Zahlungsschwierigkeiten. Der Verwaltungsrat reicht am Montag ein Gesuch um definitive Nachlassstundung von sechs Monaten beim Kantonsgericht Zug ein.

Als Grund gibt Valartis einen vorübergehenden Liquiditätsengpass an. Im Juli hatte das Kantonsgericht bereits ein Gesuch um provisorische Nachlassstundung von vier Monaten bewilligt, auf eine öffentliche Bekanntmachung wurde damals verzichtet, wie Valartis am Montag mitteilte.

Der Verwaltungsrat habe nun festgestellt, dass sich eine erfolgreiche Sanierung innert der viermonatigen Frist nicht umsetzen lasse. Der liechtensteinischen Finanzholding Valartis Finance Holding wurde bereits im September ein Konkursaufschub gewährt.

Als Grund für die Sanierungsbedürftigkeit gibt Valartis einen vorübergehenden Engpass bei den flüssigen Mitteln an. Die Zahlungsengpässe beschränken sich laut Mitteilung vom Montag ausschliesslich auf die Holding-Gesellschaften der Valartis Gruppe in der Schweiz und in Liechtenstein.

Kundenbeziehungen nicht betroffen

Die beiden Privatbanken der Gruppe - die Valartis Bank (Liechtenstein) AG und die Valartis Bank (Austria) AG - und deren Kundenbeziehungen seien von der Nachlassstundung beziehungsweise von dem Konkursaufschub in Liechtenstein nicht betroffen. Sie verfügten weiterhin über eine sehr hohe Liquidität, heisst es, und der normale Geschäftsbetrieb werde hier entsprechend weitergeführt.

Die im Zusammenhang mit der Reorganisation der Gruppe im Jahr 2014 umgesetzte gruppeninterne Konzernfinanzierung zugunsten der Schweizer Muttergesellschaft sowie der liechtensteinischen Finanzholding Valartis Finance Holding stehe möglicherweise in Konflikt mit regulatorischen Vorschriften.

Per 1. Februar 2015 wurden neue Vorschriften für die Konzernfinanzierung in Liechtenstein und Österreich in Kraft gesetzt. Zudem stellten gruppeninterne Kreditgeberinnen in Ausübung vertraglicher Rechte die Konzernfinanzierung zwischenzeitlich fällig - forderten also die Rückzahlung der Kredite, wie es weiter hiess.

Rekordverlust

Die Zahlungsverbindlichkeiten gegenüber gruppeninternen Kreditgeberinnen der Valartis Finance Holding belaufen sich per Ende Oktober auf rund 64 Millionen Euro und rund 39 Millionen Franken. Die Verbindlichkeiten der Valartis Group AG betragen rund 8 Millionen Franken. Weiter kann die Valartis Group auch eine Forderung eines externen Gläubigers von rund 18 Millionen Euro nicht bedienen.

Valartis hat einen starken Umbau hinter sich. In den vergangenen Jahren hat die Bankengruppe mehrere Unternehmensteile abgestossen, die nicht mehr zur Strategie passen oder nicht rentierten. Unter anderem verkauft wurde das Kreditkartengeschäft, die Beteiligungsgesellschaft ENR Russia sowie die Schweizer Banktochter. 2014 hatte Valartis aufgrund von Sonderfaktoren durch den Umbau und Investmentverlusten als Folge der Russland-Krise einen Rekordverlust von 73,3 Millionen Franken geschrieben.

(SDA)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

09.04.2014 07:31
Bild des Benutzers onenightinbangkok
Offline
Kommentare: 522

Valartis steht mit der geplanten Ausgliederung der Valartis Bank Schweiz im Umbruch und muss nun wegen Wertberichtigungen auf Immobilienprojekten auch noch die im März kommunizierten Ergebnisse 2013 berichtigen.

 

Der Ende März in Aussicht gestellte Konzerngewinn müsse aufgrund eines wesentlichen, nicht voraussehbaren Effekts der Wertberichtigungen auf Immobilienprojekten durch die Firma Eastern Property Holdings (EPH), an der Valartis beteiligt war, korrigiert werden, teilte die Gruppe in der Nacht auf Mittwoch mit.

Neu beträgt der Konzerngewinn 0,4 Mio CHF nach 10,2 Mio im Vorjahr. Ursprünglich wurde ein Gewinn von 5,7 Mio gemeldet. Das Ergebnis des weitergeführten Geschäfts (nach IFRS 5) wird neu mit 13,2 (VJ 7,6) Mio ausgewiesen, nach zunächst gemeldeten 18,5 Mio, wie aus der Mitteilung weiter hervorgeht.

Die Wertberichtigungen erfolgen im Rahmen des Verkaufs des 40%-Anteils, den Valartis an EPH gehalten hatte und im Dezember 2012 veräusserte. Über einen Zeitraum von vier Jahren wurde Valartis daraus ein Erlös in bar von 110 Mio USD zugesprochen. Die Auszahlung des Verkaufserlöses erfolge in mehreren Tranchen und sei teilweise an die erfolgreiche Fertigstellung der derzeitigen Entwicklungsprojekte der EPH geknüpft. Zwischenzeitlich hat Valartis rund 60 Mio des Kaufbetrags in bar 2012 und 2013 erhalten.

Der Restkaufpreis wurde zum Fair Value bilanziert. Nun machen Wertberichtigungen bei EPH auf dem Immobilienprojekt Scandinavia Land in St. Petersburg und auf dem Darlehen an die Vestive, die Besitzerin des Turgenevskaya-Parking-Projekts, sowie negative Währungseffekte auch bei Valartis eine Korrektur nötig.

Weiter teilte Valartis mit, dass die angekündigte Transformation der Gruppe mit dem geplanten Verkauf respektive der Ausgliederung der Valartis Bank Schweiz weiter verfolgt wird und noch im laufenden Jahr umgesetzt werden soll. Während dieses Prozesses werde die Führung der Gruppe verschlankt: Per sofort setzt sich diese noch aus Gustav Stenbolt (Group CEO), Vincenzo Di Pierri (Stv. Group CEO und CEO der Valartis Bank AG Schweiz) sowie George Isliker (Group CFO & CRO) zusammen,

 

Zum Kotzen Hr. Stenbolt! Eigentlich nur durch die Gottschalks zu toppen! Unfähige Bande!

27.03.2014 11:37
Bild des Benutzers onenightinbangkok
Offline
Kommentare: 522

....time to buy!!!