Valiant

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Bank Valiant mit Gewinnziel auf Kurs

Die Bank Valiant ist nach dem ersten Halbjahr auf Kurs. Sie will ihren Gewinn weiter steigern. In den ersten sechs Monaten ist ihr dies jedenfalls gelungen.

Trotz tiefer Zinsen liegt der Konzerngewinn um 6,5 Prozent höher bei 51,7 Millionen Franken. Valiant bezeichnet das Marktumfeld in der Mitteilung vom Donnerstag als aussergewöhnliche Situation, in der es ihr gelungen sei, sich zu verbessern.

Der Geschäftserfolg stieg gar um mehr als ein Viertel auf 74,4 Millionen Franken. Grund dafür war aber die Auflösung von Wertberichtigungen. Das Zinsergebnis verbesserte sich um 2,5 Prozent auf 143,2 Millionen Franken.

Der Kommissions- und Dienstleistungserfolg reduzierte sich dagegen um 5,1 Prozent auf 28,8 Millionen Franken. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft nahm um 11,6 Prozent auf 5,5 Millionen Franken zu.

Die Kundenausleihungen erhöhten sich nur leicht um 0,4 Prozent auf 22,2 Milliarden Franken. Die Kundengelder verzeichneten einen Zufluss von 0,6 Prozent auf 18,2 Milliarden. Damit ist die Bank aber zufrieden. Sie stelle den Ertrag in den Vordergrund und sei nicht bereit, Wachstum auf Kosten des Erfolgs zu erzielen, schreibt sie in der Mitteilung.

(SDA)

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Valiant verstärkt Präsenz in der Romandie - drei neue Niederlassungen geplant
12.01.2017 08:02

Bern (awp) - Die Valiant Bank verstärkt die Präsenz in der Romandie und plant drei neue Vertretungen. Im Herbst 2017 soll eine neue Geschäftsstelle in Morges eröffnen werden, in Nyon und Vevey sind weitere Neueröffnungen im Jahr 2018 vorgesehen, wie die Bank am Donnerstag mitteilt.

Zudem werde der Fokus auf KMU und Selbstständige gelegt und sieben zusätzliche Kundenbetreuer für die Beratung von Geschäftskunden engagieren. Diese Mitarbeitenden seien vorwiegend mobil unterwegs und beraten die KMU in ihrem Betrieb. Die meisten der neuen Mitarbeitenden sind bereits rekrutiert und werden ihre Tätigkeit in Kürze aufnehmen.

Insgesamt stellt die Bank 16 zusätzliche Mitarbeitende für die Romandie an. Valiant betreibt in der Romandie derzeit sechs Geschäftsstellen.

yr/cf

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Valiant veröffentlicht Angebot für Triba-Aktien - Andienfrist bis 19. Mai
12.04.2017 08:02

Bern (awp) - Die Valiant Bank hat ihr Kaufangebot für die Aktien der Triba Partner Bank publiziert. Die Aktionäre von Triba würden das Angebot in den kommenden Tagen per Post erhalten, und die Dokumente können auch auf der Internetseite der Bank abgerufen werden, heisst es in einer Mitteilung am Mittwoch. Die Andienfrist dauert bis zum 19. Mai 2017, die Nachfrist bis zum 23. Juni 2017.

Valiant hatte seine Übernahmeabsichten Mitte März bekanntgegeben und bietet 1'450 CHF in bar pro Triba-Aktie. Zuletzt hielt die Bank mit Sitz in Bern als grösster Aktionär rund 31% des Kapitals. Der Triba-Verwaltungsrat unterstützt das Kaufangebot.

Der Umfang der Transaktion werde bei vollständiger Andienung 55 Mio CHF betragen, hiess es zuvor. Die Bilanzsumme der in den luzernischen Ämtern Sursee und Willisau verankerten Bank Triba beträgt rund 960 Mio CHF, die Anzahl der Mitarbeitenden beläuft sich auf rund 30.

yr/ys

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Valiant-Kaufangebot für Triba-Aktien stösst auf Zustimmung - Anteil über 60%
08.05.2017 07:55

Bern (awp) - Die Valiant Bank hat einen Zwischenstand des laufenden Angebots für die Triba Partner Bank gemeldet. publiziert. Das öffentliche Kaufangebot von Valiant stosse bei den Triba-Aktionären auf Zustimmung, heisst es in einer Mitteilung am Montag. Gemäss den bisherigen Andienungen habe Valiant bereits einen Anteil von über 60% des Aktienkapitals erreicht. Dies habe Jürg Bucher, Verwaltungsratspräsident von Valiant, am vergangenen Samstag anlässlich der Generalversammlung der Triba mitgeteilt.

Die Andienfrist dauert noch bis zum 19. Mai 2017, die Nachfrist bis zum 23. Juni 2017. Valiant hatte seine Übernahmeabsichten Mitte März bekanntgegeben und bietet 1'450 CHF in bar pro Triba-Aktie. Der Triba-Verwaltungsrat unterstützt das Kaufangebot. Valiant hatte zuvor als grösster Aktionär einen Anteil von rund 31% an Triba gehalten.

Der Umfang der Transaktion werde bei vollständiger Andienung 55 Mio CHF betragen, hiess es im März. Die Bilanzsumme der in den luzernischen Ämtern Sursee und Willisau verankerten Bank Triba betrug 2016 rund 960 Mio CHF und der Gewinn belief sich auf 2,9 Mio CHF.

yr/cf

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Valiant hält schon über 80% der Triba-Aktien - GV segnet Anträge ab
18.05.2017 20:30

Luzern (awp) - Die Valiant Bank hat im Rahmen der Generalversammlung vom Donnerstag einen Zwischenstand des laufenden Angebots für die Triba Partner Bank gemeldet. Laut Verwaltungsratspräsident Jürg Bucher seien in den letzten Tagen weitere Aktien zum Kauf angeboten worden und Valiant komme inzwischen auf einen Anteil von über 80%, sagte er vor den Aktionären. Vor gut zwei Wochen hatte Bucher noch einen Anteil von über 60% vermeldet. Die Andienfrist dauert noch bis am (morgigen) 19. Mai. Das offizielle Zwischenergebnis soll am 26. Mai 2017 kommuniziert werden.

Bei den Abstimmungen an der GV segneten die Aktionäre sämtlichen Anträge des Verwaltungsrates ab, wobei jedoch die Vergütungsanträge geringere Ja-Anteile erhielten als die anderen Vorschläge.. Neu in den Verwaltungsrat gewählt wurden Maya Bundt und Nicole Pauli.

rw/

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Valiant hält knapp 90% der Triba-Aktien - Übernahme ist zustande gekommen
26.05.2017 08:00

Luzern (awp) - Die Valiant-Gruppe liegt mit der Übernahme der Triba Partner Bank AG (Triba) auf Kurs. Bis nach Ablauf der Angebotsfrist per 19. Mai besitzt Valiant 49'382 aller Triba-Aktien, was einem Anteil von 89,8% entspricht. Damit sei die für die Übernahme nötige Zweidrittelmehrheit erreicht worden, heisst es in der Mitteilung vom Freitag. Triba soll im Jahr 2018 vollständig in die Valiant integriert werden.

Valiant hatte das Kaufangebot an die Triba-Aktionäre Mitte März angekündigt und am 12. April lanciert. Dabei bot Valiant 1'450 CHF je Triba-Titel, die auf der OTC-X-Plattform der Berner Kantonalbank gehandelt werden. Der Triba-Verwaltungsrat unterstützt das Kaufangebot. Bei vollständiger Andienung beläuft sich der Wert des Angebots auf 55 Mio CHF.

Bei Lancierung des Angebots war Valiant bereits im Besitz von 16'822 Triba-Aktien, entsprechend einem Anteil von 30,6%. Valiant und Triba unterhalten eine Partnerschaft. Während der Angebotsfrist seien weitere 32'560 Aktien (Anteil 59,2%) angedient worden, heisst es.

All diejenigen Aktionäre, welche ihre Triba-Papiere noch nicht zum Kauf angedient haben, können dies während der Nachfrist tun, die bis spätestens am 23. Juni läuft. Das Endergebnis wird Valiant am 3. Juli kommunizieren und zwei Tage später sei der Kauf der angedienten Aktien vorgesehen.

mk/cp

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Valiant hält laut Endergebnis

Valiant hält laut Endergebnis 97,4% an Triba

Die Valiant-Gruppe hält nach Ablauf ihres Kaufangebots 97,4% an der Triba Partner Bank. Damit konnte die Gruppe ihren Anteil in der Nachfrist nochmals ausbauen. Nach der ersten Angebotsfrist per 19. Mai hatte die Valiant einen Anteil an der Triba von 89,8% gehalten.

03.07.2017 07:59

Die angedienten Aktien im Wert von 53,3 Mio CHF werden am 5. Juli gekauft, wie die Bank am Montag mitteilte. Nach dem Kauf starte das Integrationsprojekt, bei dem zunächst Verwaltungsrat und Geschäftsleitung der Triba mit Vertretern von Valiant ergänzt werden sollten. In verschiedenen Teiprojekten werde anschliessend die Integration der Geschäftsstellen und der Mitarbeitenden, der Marktauftritt und die Zusammenlegung der IT geregelt.

Die Valiant plane, das Projekt im Sommer 2018 mit der rechtlichen Fusion abzuschliessen. Die beiden Banken arbeiteten bereits seit 2009 zusammen. Am 12. April lancierte die Valiant ein öffentliches Kaufangebot für die Triba-Aktien zu einem Preis von 1450 CHF in bar pro Aktie. Zu diesem Zeitpunkt war sie bereits im Besitz eines Anteils von 30,6%.

Die Übernahme der Triba erfolgt im Rahmen der Strategie und geografischen Expansion der Valiant. Die Marktgebiete ergänzen sich laut der Bank ideal. Die regionale Abdeckung der Triba soll beibehalten werden, ebenso werden auch alle Mitarbeitenden weiterbeschäftigt.

tuo/ra

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Valiant-CEO sieht Expansion

Valiant-CEO sieht Expansion auf Kurs - Massnahmen gegen Margendruck

Die überregional tätige Bank Valiant ist mit ihrer Expansionsstrategie "vom Genfersee bis an den Bodensee" laut ihrem CEO Markus Gygax auf Kurs. Im laufenden und im kommenden Jahr werde Valiant drei neue Filialen in der Romandie eröffnen und in den Jahren 2019 und 2020 plane sie weitere vier Filialeröffnungen in der Ostschweiz - eine davon "ziemlich sicher" in St. Gallen, wie Gygax im Interview mit der AWP erläutert.

07.07.2017 08:25

Gygax schliesst nach dem nun abgeschlossenen Kauf der Triba Partner Bank auch weitere Übernahmen nicht aus. "Für eine Übernahme braucht es aber immer zwei und im Moment gibt es unter den Regionalbanken niemanden, der eine Annäherung sucht." Die Konkurrenz im Schweizer Retailbanking intensiviere sich derweil stetig, räumte Gygax ein und er glaube auch nicht daran, dass die Zinsen bald wieder steigen würden.

Gygax nennt zwei Ansatzpunkte, wie Valiant dem Margendruck begegnen will. So werde Valiant im zweiten Halbjahr 2017 zu Refinanzierungszwecken eine eigene hypothekenbesicherte Obligation herausgeben. Des weiteren suche die Bank aktiv zu Negativzinsen angelegte Gelder, um ihre Refinanzierung zu verbilligen.

Allerdings sei derzeit auch nicht der richtige Zeitpunkt für ein aggressives Auftreten am Hypothekarmarkt, meint der Valiant-CEO: "Unseres Erachtens deuten die Indikatoren darauf hin, dass der Hypothekarmarkt eher am Zenit ist.

Mit dem bisherigen Jahresverlauf zeigt sich Gygax zufrieden. Im ersten Quartal habe Valiant das Wachstum beschleunigt und im zweiten Quartal "dürfte sich das fortgesetzt haben". "Unser Ziel ist 2017 einen Gewinn im Rahmen des Vorjahres zu erzielen und dafür sieht es bisher gut aus", so der CEO. Die Zinsmarge könne Valiant im laufenden Jahr aber wahrscheinlich nicht halten, räumte er ein.

(Das vollständige Interview lesen Sie auf dem Premium-Dienst von AWP.)

tp/ra

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Valiant übertrifft die

Valiant übertrifft die Markterwartungen

Die Valiant Bank hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2017 den Betriebsertrag gesteigert und unter dem Strich mehr verdient als im Vorjahr.

02.11.2017 08:01

Erstmals ist im Zwischenergebnis die übernommene Triba Partner Bank konsolidiert. Das Management bestätigt den bisherigen Ausblick für das laufende Gesamtjahr.

Den Betriebsertrag steigerte das Institut inklusive Triba gegenüber dem Vorjahr um 2,0% auf 286,3 Mio CHF. Ohne Triba beträgt die Steigerungsrate 0,8%, wie Valiant am Donnerstag mitteilte. Im Hauptgeschäft der Bank, dem Zinsengeschäft, erhöhte sich der Bruttoerfolg trotz der anhaltenden Negativzinsen um 1,8% auf 219,6 Mio. Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft stieg der Erfolg gar um 2,2% auf 44,6 Mio CHF und im Handelsgeschäft um 1,4% auf 8,6 Mio.

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich derweil um 1,7% auf 167,1 Mio CHF. Der Geschäftserfolg verminderte sich dagegen um 3,7% auf 104,2 Mio. Ohne Triba beläuft sich der Rückgang auf -5,0%. Unter dem Strich resultiert ein um 3,0% respektive ohne Triba um 1,6% höherer Konzerngewinn von 83,8 Mio CHF.

Mit den Zahlen hat die Valiant Bank die Erwartungen der Analysten übertroffen. Diese hatten gemäss AWP-Konsens einen Betriebsertrag von 283,4 Mio CHF erwartet. Für den Geschäftserfolg prognostizierten sie 97,5 Mio und für den Gewinn bei 77,2 Mio CHF.

Die Bilanzsumme stieg im Vergleich zu Ende 2016 um 4,3% auf 27,2 Mrd CHF. Die Kundenausleihungen erhöhten sich insgesamt um 5,6% auf 23,5 Mrd, wobei die Hypothekarvolumen um ebenfalls 5,6% auf 21,8 Mrd zunahmen. Die Kundengelder stiegen um 2,7% auf 18,7 Mrd.

Für das Gesamtjahr 2017 erwartet die Valiant Bank unverändert mit einem Gewinn in der Höhe des Vorjahres (117 Mio). Ausserdem gab die Bank bekannt, dass sie Mitte November eine erste Tranche Covered Bonds in der Höhe von mindestens 150 Mio CHF emittieren wird. Die Erstnotiz an der SIX erfolge Ende November 2017.

(AWP)

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Valiant platziert erfolgreich

Valiant platziert erfolgreich besicherte Anleihe über 250 Mio CHF

Das Covered Bond-Programm von Valiant stösst nach Angaben der Bank auf grosses Interesse. Am gestrigen Mittwoch habe Valiant erfolgreich eine erste Tranche im Umfang von 250 Mio CHF emittiert, teilt diese mit. Die besicherte Anleihe mit einer Laufzeit von 10 Jahren sei mit einem Coupon von 0,375% versehen und werde von Moody's provisorisch mit dem bestmöglichen Rating (P)Aaa bewertet.

16.11.2017 07:49

Die Emission war nach Angaben der Bank stark überzeichnet und konnte in kürzester Zeit platziert werden. Der Covered Bond wurde zum Preis von 100,442% platziert und wird ab dem 5. Dezember an der SIX gehandelt.

Mit den Covered Bonds stellt Valiant die Refinanzierung ihrer Hypotheken und KMU-Kredite auf eine breitere Basis, so die Mitteilung weiter. Weil die besicherten Anleihen zu deutlich tieferen Konditionen ausgegeben würden als unbesicherte, könnten zudem die Refinanzierungskosten gesenkt werden.

Valiant plane, mit neuen Tranchen zukünftig regelmässig am Kapitalmarkt aufzutreten.

ra/cp

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Valiant zahlt nachrangige

Valiant zahlt nachrangige Anleihe über 150 Mio CHF vorzeitig zurück

Die Bank Valiant zahlt ihre nachrangige Tier 2-Anleihe über 150 Mio CHF - wie bereits im Februar angekündigt - vorzeitig zurück. Die Kapitalquote, die per Ende 2017 bei 17,2% lag, werde mit der Rückzahlung der mit 4% verzinsten Anleihe in den angestrebten Zielbereich von 15 bis 17% zurückgeführt, teilte Valiant am Mittwoch mit.

14.03.2018 08:00

Das Finanzinstitut hatte bei der Vorlage der Jahresergebnisse 2017 neben der Kündigung der nachrangigen Anleihe auch angekündigt, im laufenden Jahr "Covered Bonds" im Umfang von 500 Mio CHF zu emittieren. Verwendet werden sollen diese Erlöse vor allem für die laufende Expansionsstrategie in neue Gebiete in der Schweiz.

tp/uh

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Valiant platziert weitere

Valiant platziert weitere Covered Bonds im Umfang von 500 Mio CHF

Die Bank Valiant hat eine zweite Tranche an Covered Bonds emittiert. Die mit Hypotheken besicherte Anleihe sei auf grosses Interesse gestossen, so dass ein Volumen von 500 Mio CHF platziert werden konnte, teilte Valiant am Mittwoch mit. Die Bank hatte im vergangenen November erstmals Covered Bonds über 250 Mio CHF ausgegeben.

21.03.2018 07:45

Die am Dienstag emittierte zweite Tranche über 500 Mio hat gemäss den Angaben von Valiant eine Laufzeit von sechs Jahren und einen Coupon von 0,125%. Sie werde von der Ratingagentur Moody's voraussichtlich wieder mit einem Triple A bewertet werden. Platziert wurde die Anleihe zum Preis von 100,494%. Sie wird ab 20. April an der SIX handelbar sein.

Mit den Covered Bonds will Valiant die Refinanzierung ihrer Hypotheken und KMU-Kredite auf eine breitere Basis stellen und ihre Refinanzierungskosten senken. Valiant plane, jährlich Covered Bonds im Umfang von rund 500 Mio CHF zu platzieren, heisst es in der Mitteilung weiter.

tp/cf

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Valiant wächst und steigert

Valiant wächst und steigert den Gewinn

Die Valiant Bank hat im ersten Quartal 2018 die Ergebnisse klar gesteigert, was allerdings auch auf den Zusammenschluss mit der Luzerner Regionalbank Triba zurückzuführen ist.

03.05.2018 07:58

Operativ wuchs Valiant im Zinsengeschäft und konnte die Marge knapp halten. Die Prognose für das Gesamtjahr wurde bestätigt: Nach wie vor wird ein Gewinn auf Vorjahresniveau angestrebt.

Der Reingewinn der überregional tätigen Bank lag nach drei Monaten mit 26,0 Millionen Franken um 9,3 Prozent über dem Vorjahreswert, wie Valiant am Donnerstag mitteilte. Ohne den Effekt aus der Triba-Integration wäre der Gewinn um 6,7 Prozent angewachsen. Der Geschäftserfolg als Mass für das operative Ergebnis lag mit 31,0 Millionen um 4,0 Prozent über Vorjahr.

Im wichtigsten Geschäft, dem Zinsengeschäft, legte der Bruttoerfolg vor allem dank der Triba-Akquisition um 4,8 Prozent auf knapp 75,0 Millionen Franken zu. Dabei sei die Zinsmarge mit 1,09 Prozent knapp verteidigt worden, schreibt Valiant. Der Erfolg aus dem Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft wuchs um 5,0 Prozent.

Nicht nur der Erfolg, sondern auch die Kosten legten zu. Sie erhöhten sich um 4,3 Prozent auf 57,0 Millionen Franken. Der Grund sei auch hier die Triba-Übernahme sowie die laufenden Expansion von Valiant an neue Standorte, schreibt die Bank.

Die Gruppe wuchs im Hypothekengeschäft: Das Volumen stieg per Ende Quartal um 0,5 Prozent auf 22,0 Milliarden Franken. Dabei habe man angesichts der steigenden Risiken im Immobilienmarkt an der "vorsichtigen Kreditpolitik" festgehalten, so Valiant.

Die Integration der Triba Partner Bank ist für das Pfingstwochenende (19. bis 21. Mai) vorgesehen. Dann werden die Triba-Kunden zu Valiant-Kunden. Beim Personal dauert es etwas länger: die neuen Arbeitsverträge aller rund 30 Triba-Mitarbeitenden treten per 1. Juli in Kraft.

(AWP)

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Valiant übertrifft

Valiant übertrifft Erwartungen der Analysten

Die Valiant Bank ist im ersten Halbjahr 2018 gut gewachsen und hat auch die Gewinnzahlen deutlich verbessert.

09.08.2018 08:04

Beim Wachstum hat die überregional tätige Bank angesichts der steigenden Risiken auf dem Immobilienmarkt "Tempo herausgenommen". Die Aussichten für den weiteren Jahresverlauf bezeichnet sie weiterhin als positiv.

Der Konzerngewinn fiel mit 59,8 Mio Franken um 14,5 Prozent über dem Vorjahr aus, wie das Institut am Donnerstag mitteilte. Auf der operativen Stufe, das heisst beim Geschäftserfolg, erzielte sie gar ein Plus von 23,5 Prozent auf 81,4 Millionen Franken. Aber auch der Betriebsertrag fiel mit 206,6 Millionen Franken knapp 10 Prozent höher aus in der entsprechenden Vorjahresperiode.

Die ausgewiesenen Zahlen liegen vor allem beim Ertrag und dem Geschäftserfolg relativ klar über dem AWP-Konsens. Analysten hatten im Durchschnitt einen Betriebsertrag von 197,4 Mio, einen Geschäftserfolg von 71,5 Mio sowie einen Konzerngewinn von 58,6 Mio Fr. prognostiziert.

Zinsergebnis als wichtigster Ertragspfeiler

Das Zinsergebnis als wichtigster Ertragspfeiler fiel mit 150,9 Millionen Franken um 5,3 Prozent höher aus. Dabei habe sich vor allem der erneut deutlich gesunkene Zinsaufwand positiv bemerkbar gemacht, schreibt Valiant weiter. Die Zinsmarge blieb den Angaben zufolge gegenüber dem ersten Quartal konstant bei 1,09 Prozent.

Weiterhin positiv sei derweil die Entwicklung beim Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft ausgefallen, das um 4,4 Prozent auf 30,2 Millionen Franken zulegte. Der übrige ordentliche Erfolg nahm hingegen aufgrund einer ausserordentlichen Dividendenzahlung von Aduno um über 80 Prozent auf 19,7 Millionen Franken zu. Mit dieser Zahlung seien Reserven für allgemeine Bankrisiken in Höhe von 9 Millionen Franken gebildet worden.

Auch auf der Kostenseite gab es Zuwächse, allerdings im Vergleich zu den Erträgen fielen sie deutlich unterdurchschnittlich aus. Die Kosten stiegen um lediglich 4,0 Prozent auf 113,9 Millionen Franken, so dass das für Banken wichtige Verhältnis aus Kosten und Erträge, die sogenannte Cost-Income-Ratio, auf 55,1 Prozent von 58,1 Prozent in der Vorjahresperiode gesunken ist.

«Lieber langsamer, dafür rentabel»

Bezüglich Immobilienmarkt zeigt sich die Bank sehr zurückhaltend. Da Valiant ihre vorsichtige Risikopolitik nicht anpassen wolle, schliesse sie das eine oder andere Geschäft "bewusst nicht ab". Gemäss CEO Markus Gygax hat wächst die Bank "lieber langsamer, dafür rentabel". Im Bereich der Renditeliegenschaften fehlten entsprechend Hypotheken im Umfang von 80 bis 90 Millionen Franken. Die Ausleihungen stiegen insgesamt um 0,8 Prozent auf 23,7 Milliarden Franken, wobei das Wachstum bei den Hypotheken 1,1 Prozent ausmachte.

Für das Gesamtjahr 2018 gibt sich die Bank sehr zuversichtlich. Man werde die Strategie 2020 mit weiteren Standorteröffnungen und dem Ausbau von digitalen Dienstleistungen fortsetzen. Insgesamt rechnet Valiant weiterhin mit einer deutlichen Steigerung des Geschäftserfolgs sowie einem Gewinn im Rahmen des Vorjahres. Angesichts der erwähnten Risiken auf dem Immobilienmarkt geht sie von einem Wachstum bei den Ausleihungen am unteren Ende des Zielbereichs von 2 bis 3 Prozent aus.

(AWP)

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Ewald Burgener wird neuer CEO

Ewald Burgener wird neuer CEO der Valiant Bank AG

Valiant hat einen Nachfolger für Markus Gygax an der Führungsspitze bestimmt: Sein heutiger Stellvertreter und Finanzchef Ewald Burgener soll den Chefposten ab Mai 2019 übernehmen. Gygax wird dann an der nächsten Generalversammlung in den Verwaltungsrat wechseln.

31.08.2018 07:40

Es ist geplant, dass Gygax dann ab 2020 das Präsidium übernimmt, wie die Valiant bereits im Februar angekündigt hatte. Für seine Nachfolge in der operativen Führung habe der Verwaltungsrat mit externer Unterstützung ein umfassendes Auswahlverfahren für externe und interne Kandidaten durchgeführt, teilte die Bank am Freitag mit.

Mit Ewald Burgener habe eine bewährte, interne Persönlichkeit und ein ausgezeichneter Kenner des Schweizer Retailbankings die Wahl geschafft, sagte Verwaltungsratspräsident Jürg Bucher im Communiqué. Der 52-Jährige sei eine treibende Kraft beim Turnaround und der erfolgreichen Neuausrichtung von Valiant in den letzten Jahren gewesen.

Burgener ist seit fünfeinhalb Jahren Finanzchef von Valiant und seit Dezember 2015 der Stellvertreter von CEO Gygax. Davor war er als Wirtschaftsprüfer und Bankrevisor bei Ernst & Young sowie als Finanzchef der Regionalbanken Holding RBA tätig.

Wer Burgener als Finanzchef und Geschäftsleitungsmitglied ablösen wird, will der Verwaltungsrat in den kommenden Monaten entscheiden.

tt/ra

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Valiant bleibt leicht unter

Valiant bleibt leicht unter den Marktprognosen

Die Valiant Bank hat in den ersten neun Monaten des Jahres den Gewinn gesteigert, ist aber etwas hinter den Markterwartungen zurückgeblieben. Den Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt die Gruppe.

08.11.2018 08:00

Die positive Tendenz aus dem Halbjahresergebnis habe sich auch beim Zwischenergebnis nach neun Monaten bestätigt, teilte Valiant am Donnerstag mit. Unter dem Strich stieg der Konzerngewinn um 1,6 Prozent auf 85,2 Millionen Franken.

Der Betriebsertrag stieg bis Ende September um 6,3 Prozent auf 304,4 Millionen Franken. "Einmal mehr erwies sich das Zinsergebnis als äusserst robust und bildete die Basis für den höheren Gewinn", hiess es. Denn im Hauptgeschäft der Bank, dem Zinsengeschäft, erhöhte sich der Bruttoerfolg um 3,9 Prozent auf 228,1 Millionen. Vor allem ein tieferer Zinsaufwand habe sich positiv ausgewirkt.

Auch sei eines der wichtigsten Jahresziele - das "Kämpfen um jeden Basispunkt" - bis dato erreicht worden. Die Zinsmarge stieg auf 1,10 Prozent nach 1,09 Prozent im ersten Halbjahr.

Weiter auf Expansion

Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft stieg der Erfolg zudem um 2,2 Prozent auf 45,6 Millionen Franken. Im Handelsgeschäft war dieser allerdings rückläufig und sank um 1,3 Prozent 8,5 Millionen.

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich derweil um 3,1 Prozent auf 172,2 Millionen Franken. Angesichts der Expansionsstrategie und der Eröffnung neuer Geschäftsstellen und Einstellung zusätzlicher Kundenberater sei für die Bank lediglich wichtig, dass sich die Kosten weniger schnell erhöhten als die Erträge. In der Folge stieg der Geschäftserfolg um 8,5 Prozent auf 113,1 Millionen.

Mit den Zahlen hat die Valiant Bank die Erwartungen der Analysten beim Betriebsertrag ziemlich genau getroffen, beim Geschäftserfolg und beim Gewinn jedoch nicht ganz erreicht. Diese hatten gemäss AWP-Konsens einen Betriebsertrag von 304,7 Millionen Franken erwartet, einen Geschäftserfolg von 116,7 Millionen und einen Gewinn von 88,3 Millionen.

Rückläufige Kundengelder

Die Bilanzsumme stieg im Vergleich zu Ende 2017 um 1,0 Prozent auf 27,8 Milliarden Franken. Das Wachstum im Kerngeschäft, bei Hypotheken und KMU-Krediten, betrug 1,3 Prozent: Die Kundenausleihungen erhöhten sich damit insgesamt auf 23,8 Milliarden. Dabei nahm das Hypothekarvolumen um 1,7 Prozent auf 22,3 Milliarden zu, was laut Valiant angesichts der vorsichtigen Kreditpolitik und der konstanten Zinsmarge ein erfreuliches Wachstum ist.

Per Ende September verfügte die Bank dagegen über weniger Kundengelder (-1,9% auf 18,4 Mrd). Valiant strebe weiterhin ein profitables Wachstum an: Marge und Qualität hätten Priorität, hiess es.

Für das Gesamtjahr 2018 rechnet Valiant weiterhin mit einem Jahresgewinn im Rahmen des Vorjahres. Dieser lag 2017 bei 119,2 Millionen Franken.

(AWP)

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Valiant platziert weitere

Valiant platziert weitere Covered Bonds

Die Bank Valiant hat eine dritte Tranche an Covered Bonds emittiert.

08.01.2019 07:58

Die mit Hypotheken besicherte Anleihe sei auf grosses Interesse gestossen, so dass ein Volumen von 303 Millionen Franken habe platziert werden können, teilte Valiant am Dienstag mit. Die Bank hatte 2017 erstmals Covered Bonds über 250 Millionen ausgegeben, im März 2018 dann in einer zweiten Tranche solche mit einem Volumen von 500 Millionen.

Die neue Tranche hat gemäss den Angaben eine Laufzeit von acht Jahren und einen Coupon von 0,20 Prozent. Sie werde von der Ratingagentur Moody's voraussichtlich wieder mit einem Triple A bewertet werden. Platziert wurde die Anleihe zum Preis von 100,298 Prozent. Sie wird ab dem 28. Januar an der SIX handelbar sein.

Mit den Covered Bonds will Valiant die Refinanzierung ihrer Hypotheken und KMU-Kredite auf eine breitere Basis stellen und ihre Refinanzierungskosten senken. Valiant plane, jährlich Covered Bonds im Umfang von rund 500 Millionen Franken zu platzieren und dies bis zu einem Gesamtvolumen von rund 5 Milliarden, hiess es in der Mitteilung weiter.

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Valiant steigert 2018 Gewinn

Valiant steigert 2018 Gewinn dank verbessertem Zinsengeschäft

Die Valiant Bank hat im Geschäftsjahr 2018 von einem verbesserten Zinsengeschäft profitiert und weist einen leicht höheren Gewinn aus. Dabei konnte die Bank trotz des anhaltenden Niedrigzinsumfelds die Zinsmarge verbessern. Im Hypothekargeschäft war die Bank zurückhaltend unterwegs.

13.02.2019 07:58

Der Konzerngewinn erhöhte sich im vergangenen Jahr um 0,9 Prozent auf 120,3 Millionen Franken, wie das Finanzinstitut am Mittwoch mitteilte. Der Geschäftserfolg als Mass für das operative Ergebnis lag gar um 12 Prozent über dem Vorjahreswert bei 151,9 Millionen Franken.

Die Aktionäre sollen nun eine Dividende von 4,40 Franken nach 4 Franken im Vorjahr erhalten. Es handelt sich um die vierte Dividendenerhöhung in den letzten vier Jahren, wie Valiant betont.

Bessere Zinsmarge

Zulegen konnte die Bank im vergangenen Jahr im Zinsengeschäft, wo der Netto-Erfolg um 3,3 Prozent auf 305,0 Millionen Franken zunahm. Erfreut zeigt sich Valiant-CEO Markus Gygax dabei über die Verbesserung der Zinsmarge, die um zwei Basispunkte auf 1,12 Prozent anstieg. Zu dem Resultat hat laut der Bank unter anderem die Emission eigener hypothekenbesicherter Wertpapiere, so genannter Covered Bonds, beigetragen.

Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft blieb der Erfolg mit 62,2 Millionen Franken dagegen auf Vorjahreshöhe. Valiant habe damit die Trendwende aus dem Jahr 2017 in dem Geschäft nicht bestätigten können, räumt die Bank ein. Hier werde der neu gewählte CEO Ewald Burgener, der Gygax nach der Generalversammlung im Mai ablösen soll, den Hebel ansetzen müssen, heisst es. Im Handelsgeschäft resultierte ein Rückgang des Erfolgs um 4,2 Prozent auf 11,2 Millionen.

Die Kosten konnte die Bank im vergangenen Jahr mit 226,0 Millionen Franken konstant halten. Ein höherer Personalaufwand sei durch einen tieferen Sachaufwand kompensiert worden. Die Cost-Income-Ratio sank auf 55,9 Prozent nach 58,3 Prozent im Vorjahr. Aufgrund der Expansionsstrategie und der Anstellung von zusätzlichen Kundenberatenden erwartet die Bank auch im laufenden Jahr steigende Personalkosten.

Im Hypothekarmarkt war Valiant im vergangenen Jahr mit einem Anstieg um 2,6 Prozent auf 22,5 Milliarden Franken langsam unterwegs. Man habe das Tempo aufgrund einer vorsichtigen Risikopolitik und der vorhandenen Risiken auf dem Immobilienmarkt bewusst tief gehalten, heisst es. Die Kundengelder sanken derweil um 2,3 Prozent auf 18,3 Milliarden Franken, dabei habe man bewusst Abflüsse in Kauf genommen.

Neue Strategie

Unter der derzeitigen "Strategie 2020" seien in den neuen Marktgebieten 2018 Geschäfte im Umfang von über 200 Millionen Franken abgeschlossen, heisst es weiter. Mit dem Ende der laufenden Strategieperiode soll nun im Herbst 2019 eine neue Strategie bis ins Jahr 2024 präsentiert werden.

Für das neue Geschäftsjahr gibt sich Valiant zuversichtlich und rechnet mit einem "leicht höheren Konzerngewinn als 2018". Das Unternehmen will dabei die Zinsmarge "möglichst halten" und strebt ein Wachstum der Ausleihungen von rund 3 Prozent an. Zudem soll das Kommissions- und Dienstleistungsergebnis verbessert werden.

tp/ys

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Valiant platziert weitere

Valiant platziert weitere Covered Bonds im Volumen von 400 Millionen Franken

Die Bank Valiant hat - wie seit heute Morgen bekannt - eine weitere Tranche an Covered Bonds emittiert. Die mit Hypotheken besicherte Anleihe sei auf eine grosse Nachfrage gestossen, teilte Valiant am Mittwoch mit. Insgesamt wurde ein Volumen von 400 Millionen Franken platziert.

03.07.2019 18:20

Die Bank hatte 2017 erstmals Covered Bonds über 250 Millionen Franken ausgegeben, im März 2018 dann in einer zweiten Tranche mit einem Volumen von 500 Millionen und im vergangenen Januar in Höhe von 303 Millionen. Insgesamt habe man somit gut 1,45 Milliarden Franken an Covered Bonds herausgegeben, hiess es weiter. Mit den Papieren will die Valiant die Refinanzierung ihrer Hypotheken und KMU-Kredite auf eine breitere Basis stellen und ihre Refinanzierungskosten senken.

Die neue Tranche hat den Angaben zufolge eine Laufzeit von zehn Jahren und einen Coupon von 0 Prozent. Sie wird von der Ratingagentur Moody's wieder mit einem Triple A bewertet. Platziert wurde die Anleihe zum Preis von 100 Prozent und ab dem 30. Juli ist sie an der SIX handelbar.

mk/yr

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Valiant erhöht Gewinn leicht

Valiant erhöht Gewinn leicht - Prognose bestätigt

Die Valiant Bank hat im ersten Halbjahr 2019 einen leicht höheren Halbjahresgewinn erwirtschaftet.

08.08.2019 07:49

Dabei konnte das schweizweit tätige Bankinstitut seine Zinsmargen trotz des anhaltenden Abwärtsdrucks auf die Zinsen stabil halten. In ihrer Expansionsstrategie in die Ostschweiz plant die Valiant nun auch eine Geschäftsstelle in Rapperswil.

Der Konzerngewinn fiel mit 61,5 Mio Franken um 2,9 Prozent über dem Vorjahr aus, wie das Institut am Donnerstag mitteilte. Auf der operativen Stufe, also beim Geschäftserfolg, musste die Bank dagegen einen klaren Rückgang um 9,3 Prozent auf 73,8 Millionen Franken hinnehmen. Hauptgrund war ein tieferer Beteiligungsertrag, nachdem im vergangenen Jahr noch eine hohe Dividendenzahlung aus der Aduno-Beteiligung angefallen war.

Kampf um Zinsmarge

Insgesamt erwirtschaftete die Bank einen leicht geringeren Betriebsertrag von 205,4 Millionen Franken (-0,6 Prozent). Im Zinsengeschäft als dem wichtigsten Ertragspfeiler konnte Valiant allerdings den Brutto-Erfolg weiter verbessern (+2,9 Prozent auf 155,2 Millionen). Dabei habe Valiant die Zinsmarge mit 1,11 Prozent konstant gehalten. "Und wir kämpfen weiterhin um jeden Basispunkt", wird der seit Mai amtierende CEO Ewald Burgener zitiert.

Weniger zufrieden zeigt sich die Bank mit dem Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft, wo sie einen Rückgang um 1,6 Prozent auf 29,8 Millionen Franken hinnehmen musste. Auch das Handelsergebnis lag mit 5,7 Millionen (-1,0 Prozent) leicht unter dem Vorjahr.

Expansionsstrategie

Bei den Kosten machte sich die Expansionsstrategie der Bank bemerkbar. Wegen der Schaffung von neuen Vollzeitstellen stieg der Personalaufwand um gut 4 Prozent. Insgesamt nahm der Geschäftsaufwand um 2,3 Prozent auf 116,5 Millionen Franken zu. Das Verhältnis von Kosten und Erträgen, die sogenannte Cost-Income-Ratio, verschlechterte sich etwas auf 56,1 Prozent nach 55,1 Prozent in der Vorjahresperiode.

Die ursprünglich in den Kantonen Bern und Luzern verankerte Valiant will im Rahmen ihrer Expansion neben den bereits bekannten Standorten Rheinfelden, Wil, St. Gallen und Frauenfeld nun auch in Rapperswil eine Filiale eröffnen. Die Evaluation von geeigneten Räumlichkeiten und die Rekrutierung der Mitarbeitenden habe bereits begonnen, heisst es. Valiant wolle dort eine moderne, innovative Geschäftsstelle mit fünf Kundenberatenden eröffnen.

Hypothekengeschäft beschleunigt

Im Hypothekargeschäft beschleunigte Valiant das Wachstum in den ersten sechs Monaten des Jahres etwas, auch wenn man keine grösseren Risiken eingegangen sei, wie das Institut versichert. Die Hypotheken wuchsen im Halbjahr um 2 Prozent an, die gesamten Ausleihungen waren mit 24,4 Milliarden um 1,8 Prozent höher. Bei den Kundengeldern legte Valiant leicht zu (+0,7 Prozent).

Für das Gesamtjahr 2019 zeigt sich die Bank aufgrund des "soliden Halbjahresergebnisses" weiterhin positiv. Sie bestätigt entsprechend ihre bisherige Prognose und rechnet mit einem "leicht höheren Konzerngewinn als im Vorjahr". Bei den Ausleihungen strebt sie ein Wachstum von 3 Prozent an.

Das Jahr stehe für Valiant zudem im Zeichen der Strategie 2024, an deren Weiterentwicklung intensiv gearbeitet werde. Präsentiert werden soll die neue Strategie im September 2019.

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Valiant plant Vorstoss in den

Valiant plant Vorstoss in den Kanton Zürich

Die Valiant Holding will in den kommenden Jahren weiter expandieren und schweizweit 14 neue Filialen eröffnen.

10.09.2019 07:50

Nachdem sie in den letzten Jahren ihre Präsenz vor allem in der Romandie sowie in der Ostschweiz ausgebaut hatte, will sie nun auch in den Kanton Zürich vorstossen. Die hohen Investitionen könnten allerdings den Gewinn belasten.

Valiant werde ihre Expansion beschleunigen und "vom Genfersee bis an den Bodensee mit einem kompletten Finanzangebot" präsent sein, wird Verwaltungsratspräsident Jürg Bucher in einer Mitteilung vom Dienstag zur neuen Strategie 2020 bis 2024 zitiert. Die Bank will dabei 170 neue Vollzeitstellen schaffen, darunter 140 in der Kundenberatung. In den nächsten fünf Jahren sollen 50 Millionen Franken in die Strategie investiert werden.

Insgesamt sieht die Strategie die Eröffnung von 14 neuen Geschäftsstellen vor, sieben davon sind im Wirtschaftsraum Zürich geplant. Weitere Standorte sind ausserdem in der Nordwestschweiz, in der Romandie und in der Ostschweiz vorgesehen. Zudem sollen bestehende Standorte personell verstärkt werden. Auch Übernahmen anderer Banken schliesst Valiant nicht aus - zuletzt habe dies 2017 mit der Triba Partner Bank "gut funktioniert".

Die umfangreichen Investitionen in das Wachstum und in die Digitalisierung der Bank wie auch die derzeitigen rekordtiefen Zinsen könnten allerdings auch die Entwicklung des Gewinns kurzfristig belasten, räumt die Bank ein. "Langfristig sind wir zuversichtlich, das Konzernergebnis wesentlich zu steigern. Wir säen jetzt und ernten später", gibt sich VR-Präsident Bucher in der Mitteilung überzeugt.

Den Aktionären stellt Valiant eine Erhöhung der Dividende in Aussicht: Für das Jahr 2019 erwägt die Bank eine Erhöhung der Dividende um 60 Rappen auf 5,00 Franken pro Aktien. Zudem will Valiant über die Emission einer "Tier-1-Anleihe" neues Kapital aufnehmen, um das beschleunigte Wachstum zu finanzieren. Das Ziel für die Eigenkapitalquote bleibt denn auch unverändert: Diese solle künftig "in jedem Fall" zwischen 15 und 17 Prozent betragen.

(AWP)

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