Vetropack

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16.11.2006 20:52
#1
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Vetropack

Mir ist aufgefallen dass die Vetropack-Aktie sehr tief bewertet ist.

Wer kann mir mehr von dieser Aktie berichten.

22.03.2016 08:17
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Vetropack zahlt unveränderte Dividende

Die auf Glasverpackungen spezialisierte Vetropack hat im vergangenen Geschäftsjahr 2015 weniger Gewinn erzielt.

Vetropack hat einen Umsatz von 557,0 Mio CHF erzielt. Dies entspricht einem Minus von 7,1% in Franken. Massgebend dafür waren vor allem die Aufhebung der Euro-Untergrenze durch die SNB sowie der Kurszerfall der ukrainischen Hrivna, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Dies habe zu einem währungsbedingten Verlust auf den Nettoerlösen von 16,1% geführt.

Die Akquisition eines Glaswerks in Italien im letzten führte dagegen zu einer Steigerung des Absatzes. Insgesamt setzte die Gruppe 4,64 Mrd Stück Verpackungsglas ab, 2% mehr als im Vorjahr. 162,2 Mio davon stammten aus der italienischen Produktion, wie es heisst. Dank der Akquisition habe auch der Marktanteil in Italien signifikant gesteigert werden können.

Der konsolidierte EBIT betrug 50,3 Mio CHF nach 49,1 Mio CHF im Vorjahr. Der letztjährige Wert war allerdings durch einmalige Restwertabschreibungen und Bereinigungen des Fertigwaren- und Ersatzteillagers belastet. Die entsprechende Marge konnte somit auf 9,0% von 8,2% im Vorjahr gesteigert werden. Unter dem Strich verblieb ein knapp 15% tieferer Reingewinn von 42,1 Mio CHF.

Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung vom 11. Mai aufgrund der Zahlen die Ausschüttung einer unveränderten Dividende von 38,50 CHF je Inhaberaktie (VJ 38,50) vor. Pro Namenaktie entspricht dies 7,70 CHF.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Vetropack die Erwartungen der Analysten in Bezug auf Umsatz nicht ganz erreicht, bei den Gewinnzahlen die Schätzungen aber übertroffen. Die Spezialisten hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) mit einem Umsatz von 563,0 Mio, einem EBIT von 48,8 Mio sowie einem Reingewinn von 37,6 Mio CHF gerechnet.

(AWP)

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24.03.2015 08:58
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Vetropack 2014 mit Gewinnrückgang - tieferer Umsatz und Gewinn für 2015 erwartet

24.03.2015 08:50
 

(Ergänzt um weitere Details)

Bülach (awp) - Die auf Glasverpackungen spezialisierte Vetropack hat im vergangenen Geschäftsjahr 2014 weniger Umsatz und Gewinn erzielt. In Lokalwährungen konnte der Umsatz dennoch gesteigert werden und auch der Absatz sei in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld gestiegen. Alle Vetropack-Werke seien praktisch voll ausgelastet gewesen. Der Verwaltungsrat schlägt den Aktionären eine höhere Dividende vor. Für 2015 erwartet Vetropack einen tieferen konsolidierten Umsatz und Gewinn.

Vetropack erzielt 2014 einen 2,8% tieferen Umsatz von 603,7 Mio CHF. Währungsbereinigt lag der Umsatz hingegen um 4,2% über dem Vorjahreswert und der Absatz stieg um 4,5%. Das operative Ergebnis auf Stufe EBIT lag mit 49,1 Mio 18,2% unter dem Vorjahr. Die EBIT-Marge sank damit auf 8,1% von 9,7%. Neben den negativen Währungseffekten sei das EBIT massgeblich von Wertanpassungen für Anlagen, Fertigwaren, Ersatzteile und Lagerbestände beeinflusst worden, heisst es. Unter dem Strich resultierte ein 13% tieferer Reingewinn von 49,2 Mio CHF.

Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung vom 6. Mai dennoch die Ausschüttung einer höheren Dividende von 38,50 CHF je Inhaberaktie (VJ 37,50) und 7,70 CHF je Namenaktie (7,50) vor.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Vetropack den Erwartungen der Analysten beim Umsatz entsprochen. Beim EBIT lag das Ergebnis unter der Erwartung der Analysten; der Reingewinn fiel wiederum im Rahmen der Erwartungen aus.

GERINGERE PRODUKTION GEGENÜBER DEM VORJAHR UND UKRAINE-KRISE

Insgesamt verkaufte die Vetropack zwar 4,55 Mrd Stück Verpackungsglas (2013: 4,36 Mia. Stück)un damit 4,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Mit 1'236'00 Tonnen Glasverpackungen produzierte Vetropack aber 3,5% weniger als im Vorjahr. Der Rückgang sei durch geplante Produktionsstillstände aufgrund von Reparaturarbeiten und gezieltem Lagerabbau bedingt gewesen, heisst es von Seiten des Unternehmens. Im tschechischen Vetropack-Werk sei turnusmässig eine Schmelzwanne durch eine energieeffizientere Regenerationswanne ersetzt worden. Im Schweizer Vetropack-Werk St-Prex erfolgte die vorzeitige Reparatur der Regenerativkammern. Zudem habe JSC Vetropack aufgrund der politischen und wirtschaftlichen Krise in der Ukraine bewusst zugunsten des Lagerabbaus die Produktion gedrosselt.

Die Ukraine habe auch die negative Ausnahme in einer insgesamt positiven Marktentwicklung gebildet. In der hochentwickelten Konsumgesellschaft Westeuropas zeichne sich durch den Trend zum gesundheitsbewussten Verhalten eine zusätzliche Chance für Verpackungen aus Glas ab, heisst es im Geschäftsbericht. Die Marktentwicklung zeige erste Anzeichen dafür. In der Ukraine habe dagegen die politische und wirtschaftliche Krise sowie der Währungszerfall das zurückhaltende Konsumverhalten geprägt.

AUSBLICK DURCH ÄUSSERE UMSTÄNDE GETRÜBT - TIEFERER UMSATZ UND GEWINN ERWARTET

Vetropack plant für 2015 die Vollauslastung ihrer Kapazitäten und sei zuversichtlich, die Exportgeschäfte noch weiter ausbauen zu können, heisst es zum Ausblick. Äussere Umstände belasteten aber die Marktentwicklung, weshalb die Gruppe für 2015 einen tieferen konsolidierten Umsatz und Gewinn erwartet. Grundsätzlich dürfe zwar davon ausgegangen werden, dass sich die positive Entwicklung in Europa fortsetze, für Vetropack im Speziellen seien jedoch drei weitere nicht beeinflussbare Faktoren ausschlaggebend.

Die Aufhebung der Kursuntergrenze gegenüber dem Euro werde zu tieferen konsolidierten Ergebnissen und zu nicht realisierten Buchverlusten auf Euro-Beständen führen, sofern sich die geldpolitische Situation nicht entschärfe. Für die Schweizer Gesellschaft werde der Wettbewerbsdruck noch härter werden. Und der weitere Verlauf der politischen und wirtschaftlichen Krise in der für Vetropack wichtigen Ukraine bleibe unklar. Unabhängig davon erwartet Vetropack von JSC Vetropack Gostomel weiterhin eine positive Wertschöpfung. Auf Gruppenebene werde jedoch der tiefe Kurs der lokalen Währung Hrivna das Ergebnis in Schweizer Franken schwächen.

jl/rw/ra

(AWP)

 

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25.03.2014 08:13
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Vetropack schrammt an Erwartungen vorbei
 

Die auf Glasverpackungen spezialisierte Vetropack hat einen um ein Drittel tieferen Reingewinn erwirtschaftet. Die Erwartungen der Analysten bei Umsatz und EBIT wurden knapp verfehlt.

Vetropack hat im vergangenen Geschäftsjahr 2013 ein Umsatzwachstum von 2,7 Prozent auf 621,0 Millionen Franken verzeichnet. Währungsbereinigt lag der Umsatz um 2 Prozent über dem Vorjahreswert, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt. Alle Kapazitäten seien voll ausgelastet gewesen.

Das operative Ergebnis auf Stufe EBIT entwickelte sich trotzdem schlechter als der Umsatz. Es nahm um 2,4 Prozent auf 60,0 Millionen Franken ab, die entsprechende Marge ging damit auf 9,7 Prozent von 10,2 Prozent zurück. Die höheren Produktions- und Rohstoffkosten hätten durch Preiserhöhungen und Rationalisierungsmassnahmen nicht aufgefangen werden können, heisst es. .

Der Reingewinn fiel um rund ein Drittel auf 56,4 Millionen Franken. Dieses Minus ist jedoch in erster Linie die Folge eines Immobilienverkaufs im Vorjahr, der damals einen Gewinn von 35 Millionen Franken in die Kasse spülte. Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung vom 14. Mai die Ausschüttung einer höheren Dividende von 37,50 Franken je Inhaberaktie (VJ 35,00) und 7,50 Franken je Namenaktie (7,00) vor. Die Erhöhung wird mit der Verdichtung des Aktienkapitals nach dem Aktienrückkaufprogramm im letzten Jahr begründet.

Zurückhaltender Ausblick

Mit den vorgelegten Zahlen hat Vetropack die Erwartungen der Analysten bei Umsatz und EBIT knapp verfehlt. Diese hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) mit einem Umsatz von 625,3 Millionen und einem EBIT von 64,8 Millionen Franken gerechnet. Der Reingewinn fiel hingegen höher aus als die von den Analysten geschätzten 52,9 Millionen Franken.

Der Ausblick für das laufende Jahr ist zurückhaltend. Es wird mit einer flachen Entwicklung der Märkte gerechnet. Es seien keine Zeichen für eine deutliche Erholung der Nachfrage und des Konsums feststellbar, heisst es im Geschäftsbericht.

AWP

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