Vögele

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20.11.2010 12:44
#1
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Vögele

Weiss jemand über die Immobilien von Vögele Bescheid ?

Welche und wieviel Wert (nicht aus Bilanz) ?

Danke vorab

Gastroketten machen satt :)

07.12.2016 08:32
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Charles Vögele-Übernahme steht kurz vor Abschluss

Die Übernahme von Charles Vögele durch Sempione/OVS steht kurz vor dem Abschluss.

Gemäss provisorischem Endergebnis hält die Sempione Retail AG nach Ablauf der Nachfrist 95,2% der Aktien am Bekleidungskonzern, heisst in einer Mitteilung von Charles Vögele vom Mittwoch. Sempione, die zu 35% im Besitz des italienischen Modekonzerns OVS ist, hatte das Übernahmeangebot im September vorgelegt, .

Unter dem Kaufangebot angedient wurden insgesamt 6,68 Mio oder 75,9% der Charles Vögele-Aktien, was einer Erfolgsquote von 94,1% entspricht. Weitere gut 126'000 Aktien wurden börslich oder ausserbörslich erworben. Zudem bestand bereits eine Beteiligung von 17,91% am Tag vor Beginn der Angebotsfrist.

Das definitive Endergebnis werde am 12. Dezember veröffentlicht und der Vollzug des Kaufangebots finde voraussichtlich am 16. Dezember statt, heisst es weiter.

(AWP)

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24.10.2016 08:22
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Vögele-Chef: «Wir könnten alleine überleben»

CEO Markus Voegeli spricht im cash-Interview über die Aufgabe der Marke Charles Vögele und die Details der Übernahme. Auch kommentiert er den drohenden Stellenabbau und die persönlichen Higlights während seiner Amtszeit.

http://classic.cash.ch/news/top_news/voegelechef_wir_koennten_alleine_ue...

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19.10.2016 08:27
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Angebotsfrist an Vögele-Aktionäre beginnt früher als geplant

Die Investorengruppe um den italienischen Modekonzern OVS zieht bei der angestrebten Übernahme von Charles Vögele die Angebotsfrist etwas vor.

Neu beginnt diese bereits am (morgigen) 20. Oktober und endet voraussichtlich am 16. November 2016, wie dem am Mittwoch veröffentlichten Kaufangebot zu entnehmen ist. Auf eine Karenzfrist wurde verzichtet. Bei Bekanntgabe der Übernahmepläne seitens OVS Mitte September hatte es geheissen, die Angebotsfrist werde voraussichtlich vom 26. Oktober bis zum 23. November dauern.

Die italienische Investorengruppe bietet - wie angekündigt - 6,38 CHF in bar je Vögele-Aktie bzw. gut 56 Mio CHF, was Mitte September einer Prämie von gerademal 2 Prozent entsprochen hatte. Am gestrigen Dienstag ging der Titel bei 6,33 CHF aus dem Handel. Das Angebot seht unter der Bedingung einer Mindestkontrollquote von 70 Prozent, bis Ende 2016 soll die Übernahme abgeschlossen sein.

Der Charles-Vögele-Verwaltungsrat unterstützt das Angebot und empfiehlt es einstimmig zur Annahme. Die Vögele-Aktien sollen nach Abschluss der Transaktion von der Schweizer Börse dekotiert werden. Auch die Marke Charles Vögele wird bei einem erfolgreichen Ausgang der Übernahme verschwinden.

Ausserordentliche GV geplant

Charles Vögele werde zu einer ausserordentlichen Generalversammlung einladen, welche während der Nachfrist des Angebots stattfinden soll, schreibt das Unternehmen in einer separaten Mitteilung. Den Aktionären würden an der Veranstaltung die durch die übernehmende Investorengruppe bestimmten Verwaltungsrats-Kandidaten vorgeschlagen. Dies setze voraus, dass das Angebot nach der Angebotsfrist als zustande gekommen erklärt wird. Detailliertere Informationen zur GV und zu den sich zur Wahl stellenden Personen würden zu gegebener Zeit bekannt gegeben, heisst es.

OVS verspricht sich von der Übernahme eine Beschleunigung der internationalen Expansion seiner Marke. Im Geschäftsjahr 2015 erzielte das an der italienischen Börse kotierte Unternehmen einen Nettoumsatz von 1,3 Mrd EUR. Zum Vergleich: Charles Vögele erwirtschaftete 2015 einen Umsatz von gut 0,8 Mrd CHF und erlitt dabei einen Verlust von 62 Mio CHF. Im ersten Halbjahr 2016 lag der Fehlbetrag bei 32 Mio CHF.

(AWP)

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20.09.2016 08:36
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Es geht ja hier nicht eigentlich um eine Übernahme.....

 

Vögele verschwindet komplett.

Die Immobilien werden für 170mio. verkauft.

Interresse besteht nur für Filialen in der Schweiz und Österreich.

Eigentlich sieht dies doch eher nach einer Liquidation aus und Oviesse kriegt die Liquidationsmasse.

Somit kann auch kein Aufpreis bezahlt werden. Das Ziel ist es ja nicht, die gekaufte Firma weiterzuführen....

 

Gruss und good trades

Homemanager

19.09.2016 08:43
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Charles Vögele

Zyndicate hat am 19.09.2016 - 08:09 folgendes geschrieben:

Kaufangebot für Charles Vögele

Der kriselnde Modehändler Charles Vögele soll von Sempione Retail, bestehend aus dem italienischen Modekonzern OVS und alten Aktionären, übernommen werden. Der Kaufpreis liegt 2 Prozent über dem letzten Schlusskurs.

Der Bekleidungskonzern Charles Vögele soll übernommen werden. Die Sempione Retail AG, eine Gruppe bestehend aus dem italienischen Modekonzern OVS und bestehenden Aktionären, lanciert ein öffentliches Kaufangebot über 6,38 CHF je Charles Vögele-Aktie.

Der Betrag entspricht dem volumengewichteten Durchschnittspreis der vergangenen 60 Tage und einer Prämie von 2,1% gegenüber dem Schlusskurs vom letzten Freitag, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst. Die Vögele-Aktie ging am Freitag mit einem Plus von 5,6 Prozent bei 6,25 Franken aus dem Handel.

Das Angebot gelte für alle sich im Publikum befindenden Inhaberaktien mit einem Nennwert von je 3 CHF und stehe unter der Bedingung einer Mindestkontrollquote von 70%, so die Meldung. Die Angebotsfrist wird voraussichtlich vom 26.Oktober bis zum 23.November dauern und die Übernahme soll bis Ende 2016 abgeschlossen sein. Der detaillierte Angebotsprospekt werde innerhalb der nächsten 4 Wochen veröffentlicht, heisst es.

Der Verwaltungsrat der Charles Vögele empfiehlt einstimmig die Annahme des Angebotes, wie es weiter heisst. Nach erfolgreichem Abschluss des öffentlichen Kaufangebots beabsichtigt Sempione Retail, die Vögele-Aktien von der SIX Swiss Exchange zu dekotieren.

Bei der Anbieterin handelt es sich um eine Gruppierung aus dem italienischen Modeunternehmen OVS und den bestehenden Aktionären Aspen Trust sowie Retails Investments, die den Angaben zufolge per 19. September zusammen über einen Anteil von 15,16% des Aktienkapitals verfügen.

(cash/AWP)

Ich gehe davon aus, dass das letzte Wort der Migros noch nicht gesagt ist !!!

Ein höheres Übernahme Angebot wäre für mich keine Überraschung.

19.09.2016 08:09
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Kaufangebot für Charles Vögele

Der kriselnde Modehändler Charles Vögele soll von Sempione Retail, bestehend aus dem italienischen Modekonzern OVS und alten Aktionären, übernommen werden. Der Kaufpreis liegt 2 Prozent über dem letzten Schlusskurs.

Der Bekleidungskonzern Charles Vögele soll übernommen werden. Die Sempione Retail AG, eine Gruppe bestehend aus dem italienischen Modekonzern OVS und bestehenden Aktionären, lanciert ein öffentliches Kaufangebot über 6,38 CHF je Charles Vögele-Aktie.

Der Betrag entspricht dem volumengewichteten Durchschnittspreis der vergangenen 60 Tage und einer Prämie von 2,1% gegenüber dem Schlusskurs vom letzten Freitag, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst. Die Vögele-Aktie ging am Freitag mit einem Plus von 5,6 Prozent bei 6,25 Franken aus dem Handel.

Das Angebot gelte für alle sich im Publikum befindenden Inhaberaktien mit einem Nennwert von je 3 CHF und stehe unter der Bedingung einer Mindestkontrollquote von 70%, so die Meldung. Die Angebotsfrist wird voraussichtlich vom 26.Oktober bis zum 23.November dauern und die Übernahme soll bis Ende 2016 abgeschlossen sein. Der detaillierte Angebotsprospekt werde innerhalb der nächsten 4 Wochen veröffentlicht, heisst es.

Der Verwaltungsrat der Charles Vögele empfiehlt einstimmig die Annahme des Angebotes, wie es weiter heisst. Nach erfolgreichem Abschluss des öffentlichen Kaufangebots beabsichtigt Sempione Retail, die Vögele-Aktien von der SIX Swiss Exchange zu dekotieren.

Bei der Anbieterin handelt es sich um eine Gruppierung aus dem italienischen Modeunternehmen OVS und den bestehenden Aktionären Aspen Trust sowie Retails Investments, die den Angaben zufolge per 19. September zusammen über einen Anteil von 15,16% des Aktienkapitals verfügen.

(cash/AWP)

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24.08.2016 08:39
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Mich überrascht, dass hier nicht schon längstens der Stecker gezogen wurde! Es fängt mit der lila Corporate Identity an und hört wohl damit auf, dass - wenn der Ruf mal am Boden ist, es unwahrscheinlich schwer ist wieder als einigermassen hip zu gelten, was im Modebusiness das A und O ist. In Wirklichkeit kauft dort nur noch die ältere ländliche Bevölkerung ein, d.h. die Stores in den Städten sind so was von defizitär.  

Es werden noch ein paar andere Mode-Ladenketten eine schwere Zukunft haben, einerseits mit dem stetigen Einkaufstourismus (Esprit Online Store D mit denselben Produkten z.B. 50% billiger!) und andererseits mit weiteren Ansiedlungen von Läden wie Primark & Co. in der CH.

 

 

 

 

 

24.08.2016 08:08
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Charles Vögele erneut mit roten Zahlen

Der kriselnde Modehändler Charles Vögele hat erneut rote Zahlen geschrieben.

Der Betriebsverlust (EBIT) belief sich auf 26 Millionen Franken. Zwölf Monate zuvor hatte sich der Fehlbetrag noch auf 28,5 Millionen Franken belaufen. Unter dem Strich klaffte ein Defizit von 32 Millionen Franken nach einem Verlust von 36 Millionen Franken im Vorjahr, wie das Unternehmen am Mittwoch bekannt gab.

Der Umsatz sank von 392 Millionen auf 378 Millionen Franken. Damit hat Charles Vögele die Erwartungen der Finanzgemeinde verfehlt Analysten hatten gemäss der Nachrichtenagentur AWP mit einem stabilen Umsatz und einem Betriebsverlust von rund 24 Millionen Franken gerechnet. Beim Reinverlust hatten sie etwa 30 Millionen Franken prognostiziert.

Um die Verluste zu begrenzen, will das Unternehmen sein belgisches Geschäft loswerden. Bis zum 18. November soll ein Käufer für die 41 Filialen gefunden werden. Charles Vögele ist seit 1999 in dem Land aktiv, hat aber nur Verluste eingefahren.

(SDA)

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06.07.2016 08:16
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Charles Vögele kann Käufer für Geschäft in Belgien suchen

Der Modehändler Charles Vögele kann sich auf die Suche nach einem Käufer für sein Geschäft in Belgien machen.

Das Handelsgericht im belgischen Antwerpen hat am Dienstag den Antrag von Charles Vögele Belgien auf eine gerichtliche Reorganisation durch die Übertragung der Geschäftstätigkeit bewilligt.

Die Sachwalter werden nun damit beauftragt, bis zum 18. November einen Käufer für die 41 Vögele-Filialen in Belgien zu suchen. Die Geschäftstätigkeit wird bis zu diesem Zeitpunkt unter der Leitung des lokalen Managements weitergeführt.

Laut Medienmitteilung ist der belgische Verwaltungsrat überzeugt, dass dieses Vorgehen für alle Betroffenen die besten Chancen für die Weiterführung der belgischen Aktivitäten bietet.

Anfang Juni hatte Charles Vögele den Rückzug aus dem belgischen Markt angekündigt. Das Unternehmen war dort seit 1999 aktiv, hatte aber nie operative Gewinne geschrieben. Der Verlust in Belgien wurde damals mit einem "wesentlichen zweistelligen Millionenbetrag" umschrieben. Kurz darauf entschied der belgische Verwaltungsrat, eine gerichtliche Reorganisation durch Übertragung des Geschäfts zu beantragen.

Charles Vögele musste im vergangenen Jahr beim Turnaround erneut einen Rückschlag hinnehmen. Nach einem Aufwärtstrend 2014 hat der Modehändler mit einem Verlust von 62 Mio CHF 2015 erneut tiefrote Zahlen geschrieben. Der Umsatz sank um 11% auf 803 Mio CHF.

(AWP)

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27.06.2016 08:21
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Das Leid der Schweizer Modehändler

Restrukturierungen, Ladenschliessungen, Entlassungen, Konkurse: Den Schweizer Modehändlern geht es miserabel.

Bauchschmerzen bereitet ihnen der starke Franken, der Einkaufstourismus sowie die Konkurrenz durch den Onlinehandel. Patentrezepte gibt es keine.

Bata, Blackout, Happy Baby, Vögele, Switcher, aber auch viele kleinere, weniger bekannte Geschäfte - die Liste der Schweizer Modehändler, die restrukturieren oder gar den Laden dicht machen, wird immer länger. Und ein Ende des Trends ist vorerst nicht in Sicht.

Im April haben die Detailhändler in der Schweiz erneut weniger Ware verkauft, es ist der vierte Monat mit einer Einbusse. Innert Jahresrist sanken die Umsätze gemäss Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) um 2,4 Prozent.

Der andauernde Krebsgang überrascht angesichts der jüngsten Analyse des Marktforschungsinstituts GfK nicht. 2015 gaben die Schweizer im Ausland 1,82 Milliarden Franken für neue Kleider aus. Der Einkaufstourismus von Schweizer Konsumenten im Ausland belief sich auf insgesamt 10,7 Milliarden Franken. Das entspricht einem Anstieg von 6 Prozent gegenüber 2013.

Schnäppchenjagd mit Postfächern

Doch damit nicht genug: Laut Camille Barki, Mitglied des waadtländischen Verbands der Textildetailhändler (AVDT) und Inhaber einer kleinen Boutique in Lausanne, haben viele Sparfüchse aus der Romandie Postfächer in Frankreich eröffnet. "Ein völliges Fehlen von Gemeinsinn, wenn wir an unsere wirtschaftliche Situation denken", kritisiert er.

2015 begaben sich insgesamt 57 Prozent der Schweizer Haushalte mindestens einmal im Monat ins Ausland. Als Köder wirken nicht nur die tieferen Preise, sondern auch die liberaleren Ladenöffnungszeiten in den Nachbarländern.

Hinzu kommt laut Barki, dass die Liberalisierung der offiziellen Ausverkaufstage ein Klima der Unsicherheit geschaffen hat. "Die Konsumenten haben den Eindruck, alle zwei Monate über den Tisch gezogen zu werden, weil es wieder Ausverkauf gibt. Es ist dann schwierig, ihr Vertrauen zurückzugewinnen", sagt der Boutiquebesitzer.

Stimmung trüb wie das Wetter

Auch nicht geholfen hat den Modehändlern das miserable Wetter der letzten Wochen. "Mit diesem Hundewetter lässt sich die Frühlings/Sommer-Kollektionen nicht verkaufen", sagt Isabelle Fatton, Generalsekretärin des Genfer Verbandes der Textildetailhändler (AGDT).

Eine weitere Herausforderung ist das Internet. Onlinehändler von Amazon bis Zalando graben den alteingessenen Modeverkäufern unermüdlich Marktanteile ab. 2015 kauften Schweizerinnen und Schweizer für 7,2 Milliarden Franken Produkte im Online- und Versandhandel ein, was einer Steigerung von 7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Mode und Schuhe gehörten dabei zu stärksten Segmenten. Gemäss einer gemeinsamen Studie von GfK und dem Verband des Schweizerischen Versandhandels (VSV) wurden damit 1,38 Milliarden Franken Umsatz erzielt.

Ohne Onlinepräsenz geht nichts

"Die Mehrheit der kleinen Boutiquen hat ganz einfach nicht die Mittel, um in neue Technologien zu investieren", sagt Fatton. Eine Spezialisierung könnte, so glaubt sie, kleineren Geschäften das Überleben sichern. Aber die Investition in einen Onlineauftritt erachtet sie für einen Shop als zwingend, um überhaupt bemerkt zu werden.

Laut Barki herrscht in der Schweiz ein eigenes Tempo, das heisst ein langsames. "Die kleinen traditionellen Boutiquen lassen sich viel Zeit für die Modernisierung ihres Angebots und Auftrittes", sagt sie.

"Heute müssen Sie als Boutiqueninhaber ein Alleskönner sein", fügt Barki hinzu. "Man muss ein Zielgruppe ansprechen und im Laden auf den Kunden eingehen und mit ihm kommunizieren können, aber auch im Internet und in sozialen Netzwerken."

Obwohl umstritten und von den Gewerkschaften bekämpft, könnte die Liberalisierung der Öffnungszeiten allenfalls eine Lösung sein, um der Branche neuen Atem einzuhauchen. Die AGDT kämpft in Genf dafür, dass die Läden ihre Türen an drei Sonntagen im Jahr, bei besonderen Anlässen sowie am 31. Dezember, geöffnet haben dürfen.

(AWP)

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07.06.2016 08:25
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Charles Vögele will belgisches Verlustgeschäft aufgeben
06.06.2016 19:41

(Mit Aussagen von Unternehmenssprecherin ergänzt)

Pfäffikon SZ (awp/sda) - Die Modehandels-Gruppe Charles Vögele zieht sich aus dem belgischen Markt zurück. Das Unternehmen war dort seit 1999 aktiv. Trotz intensiver Bemühungen und operativer Fortschritte habe Belgien nie operative Gewinne geschrieben, teilte der Kleiderkonzern am Montagabend mit.

Erschwerend dazu kämen die schwierigen ökonomischen Rahmenbedingungen, die erhebliche Komplexität des belgischen Marktes und die kritische Konsumentenstimmung, schreibt das Unternehmen weiter. "In Kombination mit den Herausforderungen in allen Regionen sieht das Unternehmen keine Möglichkeit zur Sanierung der Länderorganisation", stellte Vögele-Verwaltungsratspräsident Max Katz fest.

Charles Vögele ist seit 1999 im belgischen Markt aktiv und verfügt dort über 41 Filialen mit 210 Mitarbeitenden. Vögele-Sprecherin Nicole Borel erklärte auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda, dass der Verlust in Belgien "einem wesentlichen zweistelligen Millionenbetrag" entspreche.

Es sei noch zu früh, um Aussagen über die Zukunft der belgischen Läden zu machen. Das Management in Belgien werde in den nächsten Tagen zuerst den Betriebsrat konsultieren, so die Sprecherin weiter. Als besondere Schwierigkeiten des belgischen Marktes nannte Borel sehr viele regulatorische Auflagen und die Zweisprachigkeit.

Vögele hatte 2011 ein Turnaround-Programm für Belgien gestartet. Die Bereinigung des Filialportfolios, Veränderungen im Management-Team und Investitionen in die Bekanntheit der Marke hätten zwar zu einer deutlichen Verbesserung der Resultate geführt, stellte Vögele fest. Es habe jedoch nicht ausgereicht, um die Organisation in die Gewinnzone zu führen.

cp

(AWP)

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27.04.2016 16:03
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Eine Jeans soll Charles Vögele retten

Das lila Logo verliert an Wert: Charles Vögele hat in den letzten fünf Jahren Verluste von gegen 340 Millionen Franken angehäuft. Eine Damenjeans für 79.95 Franken soll es nun richten.

Kommt eine Modekette aus der Mode, hat sie ein ernstes Problem. So wie Charles Vögele. Sie leidet nicht nur unter dem Trend zum Onlinehandel und Einkaufstourismus. Sondern auch
unter einem Imageschwund. Eine Jeans für Frauen soll das ändern.«Diese Hose erfüllt unser Leistungsversprechen in Bezug auf hochwertige Qualität und Modernität», sagt Vögele-Sprecherin Nicole Borel zu 20 Minuten. Der Ende März angelaufene Verkauf sei vielversprechend. Die Jeans für 79.95 Franken, die sich dem Körper perfekt anpassen soll, bezeichnet der Konzern als «Leuchtturmprodukt».

Hoffnung hat Charles Vögele nötig, der Umsatz im vergangenen Jahr ging wie auch schon in den Vorjahren zurück. «Das Ergebnis war tiefer als erwartet», bilanzieren nüchtern die Analysten der Zürcher Kantonalbank. Die Kundinnen und Kunden blieben 2015 weiter weg – und das offenbar nicht nur, weil sie im warmen Herbst keine Wollpullover brauchten. Die Verkäufe in den insgesamt 750 Filialen, davon 170 in der Schweiz, sanken um elf Prozent auf 803 Millionen Franken und damit stärker als der Gesamtmarkt. Dieser ging in der Schweiz lediglich um 5,2 Prozent zurück.

Einen Verlust verzeichnete Vögele 2015 zum fünften Mal in Folge. Das Minus weitete sich auf 62 Millionen Franken aus, nach 11 Millionen im Vorjahr.

Ein Desaster für die Marke

«Die wiederkehrenden Verlustmeldungen sind ein Desaster für das Geschäft. Kein Mensch will sich mit Verlierern identifizieren», sagt Markenexperte Peter Metzinger von Business Campaigning zu 20 Minuten. Eine Wende könnten nur vollkommen neue Produkte bringen. So wie nun vielleicht die Jeans.

Charles Vögele hatte eine Neupositionierung 2010 schon versucht und war gescheitert: Mit Penélope und Mónica Cruz sowie Til Schweiger hatte sich Vögele einen Glamour-Anstrich gegeben, der nicht eingelöst werden konnte. Die zusätzliche Tragik: Charles Vögele hat seine traditionelle, ältere Kundschaft damit vergrault. Deshalb fehlen der Kette heute nicht nur die zahlreichen Zalando-Kundinnen, sondern auch deren Mütter, die früher im Laden shoppen gingen.

Verstossene Kundschaft

«Zurück zur alten Zielgruppe, wie es Charles Vögele nach der erfolglosen Neuausrichtung auf junge Mode tat, ist extrem schwierig», erklärt Metzinger. «Das ist das Gleiche, als ginge man zum Partner zurück, dem man einen Korb gegeben hat.»

Beim Modekonzern haben sich die Verluste seit 2010 auf 337 Millionen Franken addiert. Am schlimmsten erwischte es das Modeunternehmen 2011 – also nach dem Jugendtrip – als die Firma ein Minus von rund 119 Millionen auswies. Im laufenden Jahr nun soll der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) wieder positiv werden.

Zwei Jahre Frist

Zumindest zwei Jahre hat die Modekette noch. Der Syndikatskredit mehrerer Banken von 245 Millionen Franken, der diesen Monat fällig wurde, ist nun bis 2018 verlängert. Die Geldhäuser glauben noch an die Firma oder auch nur an ihre Werthaltigkeit. Als Sicherheit für die Kredite dienen die Immobilien, wie Finanzanalysten kommentieren. Das heisst auch: Bei einem Verkauf müssen die Banken konsultiert werden.

«Für Vögele dürfte es sehr schwierig werden in diesem extrem kompetitiven Markt. Die Marke als solches hat keinen hohen Wert mehr, dafür aber das Filialnetz», sagt Stefan Vogler von Markenexperte.ch. Zur Erinnerung: Noch 2012 war die Kette im «Reader’s Digest Brand-Ranking» auf Platz eins unter allen Kleiderhändlern in der Schweiz gekommen.

Investoren dürften inzwischen nur noch an den Vögele-Standorten interessiert sein, die meist in Toplagen zu finden sind. Neuer Grossaktionär ist die Finanzgesellschaft Aspen Trust, die gut 15 Prozent an Charles Vögele hält. Anfang April machte die Aktie einen Kurssprung um fast ein Drittel. Grund waren Spekulationen, Aspen könne den Konzern für einen unbekannten Auftraggeber übernehmen. Am Dienstag sackte der Titel nach der Bekanntgabe der Jahreszahlen zeitweise um zehn Prozent. Einst grösster Vögele-Aktionär war mit 25 Prozent Migros, die hält inzwischen jedoch nur rund 10 Prozent.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Eine-Jeans-soll-Charles-Voegele-r...

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

26.04.2016 13:10
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Charles Vögele kämpft gegen die Verschuldung

Der Ausverkauf hat begonnen: Charles Vögele präsentiert schwache Zahlen und ein dünnes Eigenkapitalpolster, preist aber die Finanzkraft an. Der Markt glaubt den Beteuerungen nicht.

Charles Vögele ist angezählt. Das Modeunternehmen musste zum fünften Mal hintereinander einen Verlust vermelden. 2015 resultierte unterm Strich ein Minus von 62 Millionen Franken. Im Vergleich zum Vorjahr kommt das einer Versechsfachung gleich. 2014 machte Charles Voegele einen Konzernverlust von 11 Millionen Franken.

Für das laufende Jahr stellt das Unternehmen Läuterung in Aussicht. Der Gewinn vor Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll wieder positiv sein. Ab 2018 will der Konzern auch das Betriebsergebnis auf Stufe Ebit wieder aus den roten Zahlen heben.

Schwaches Eigenkapitalpolster

Der Turnaround ist zwingend nötig. Charles Vögele hat in seiner Mitteilung zum Jahresergebnis zwar betont, wie solide das Unternehmen kapitalisiert sei. Die im April auslaufenden Bankkredite über maximal 245 Millionen Franken seien verlängert worden. «Somit ist die Finanzierungsbasis für die nächsten zwei Jahre gesichert», heisst es im Communiqué.

Die Bank Vontobel warnt in einem Kommentar aber, dass die Situation doch nicht ganz so rosig ist. Das Eigenkapital der Firma hat sich innert Jahresfrist halbiert, die Nettoverschuldung quasi verdoppelt. Unterm Strich liegt die Eigenkapitalquote nur noch bei 22 Prozent – ein gefährlich niedriger Wert. Die Bank Vontobel rät denn auch von einem Investment in die Aktie ab. Die Zürcher Kantonalbank spricht von einem «hochspekulativen» Papier.

Vision für den Turnaround

Um dem serbelnden Unternehmen wieder Leben einzuhauchen, hat das Management das Programm «CVision» aufgegleist. Nähere Details dazu sind nicht bekannt. Pressesprecherin Nicole Borel sagt auf Anfrage aber, dass es sich dabei nicht um einen grundsätzlich neuen Wurf handelt. Charles Vögele wolle aber «disziplinierter und schneller» am Umbau des Konzerns arbeiten.

Die Vorwärtsstrategie basiert demnach auf drei Pfeilern: Die Verkäufe über den Online-Shop sollen gesteigert werden. Der Umbau der Filialen soll vorangetrieben werden, bis Ende 2015 wurden erst ein Drittel der Filialen entrümpelt. Das Sortiment soll weiter gestrafft werden.

Konstantes Filialnetz

Quasi unangetastet bleiben das Filialportfolio und die Mitarbeiterzahl, wie Sprecherin Borel sagt. 2015 hat Charles Vögele zwei Filialen in der Schweiz und in der Region Benelux geschlossen, zwei deutsche Verkaufsstellen wurden neu eröffnet. Unterm Strich blieb die Zahl der Stores mit knapp über 760 also fast unverändert.

Für den Erfolg der Strategie soll Meinrad Fleischmann sorgen. Er amtet seit November als Handelschef, nachdem Matthias Wunderlin das Unternehmen verliess. Charles Vögele begründet den Weggang von Wunderlin im Jahresbericht mit «unterschiedlichen Auffassungen» über die Umsetzung der «Turnaroundstrategie». Fleischmann diente einst als CEO von Möbel Pfister. Als Unternehmensleiter von Schild weiss er überdies, wie ein Sanierungsfall aussieht und wo man den Brandlöscher ansetzen muss, schliesslich stand Schild einst selbst vor dem Nichts.

Unzufriedenheit am Markt

Die Beteuerungen der Vorwärtsstrategie finden am Markt aber kein Gehör. Die Vögele-Aktie sinkt in den ersten Handelsminuten in der Spitze um über zehn Prozent, während der Gesamtmarkt – gemessen am SPI – leicht dazugewinnt. Nur die Aktie des Halbleiterherstellers AMS schlägt sich noch schlechter.

Damit geht das Trauerspiel an der Börse weiter. Lange ist es her, seit die Aktie mehr als 50 Franken wert war, geschweige denn 100 Franken und mehr. Zahlreiche Investoren haben sich die Finger an Charles Vögele verbrannt. Die Migros versenkte 20 Millionen Franken im Modeunternehmen. Der Zuger Hedgefonds Teleios kämpfte einige Wochen mit dem Verwaltungsratspräsidenten Max E. Katz, drängte auf rasche Veränderungen, stiess aber auf Widerstand und gab danach auf.  «Teleios wünscht der Unternehmung alles Gute», hiess es seinerzeit in einer fast schon bitteren Abschiedsmitteilung.

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/charles-voegele-kaempft-gegen-d...

 

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Benjamin Franklin

26.04.2016 10:53
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Aktie von Charles Vögele stürzt ab

Dass es für den Schweizer Modekonzern Charles Vögele ein schwieriges Jahr werden würde, davon konnten Marktbeobachter und Investoren ausgehen. Mit einem Konzernverlust, der von 11 Millionen im Jahr 2014 auf 62 Millionen im letzten Jahr anstieg, hatten aber die wenigsten gerechnet. «Das Ergebnis war tiefer als erwartet», bilanzieren die Analysten der Zürcher Kantonalbank.

Das zeigt sich auch im Aktienkurs: Die Papiere von Vögele stürzten kurz nach Handelsstart an der Schweizer Börse zeitweise um über 10 Prozent ab. Die Aktie kostete noch rund 6 Franken. Zum Vergleich: Vor fünf Jahren war die Vögele-Aktie 70 Franken wert. Schlecht ist der Kurszerfall über die letzten Jahre auch für die Migros. Sie war mit über 25 Prozent einst grösste Aktionärin und besitzt zurzeit noch gut 10 Prozent am Unternehmen.

Auch Umsatz ist rückläufig

Neben dem Gewinn schrumpfte auch der Umsatz bei Charles Vögele erneut. Er sank um 11 Prozent auf 803 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Die Firma begründet den Rückschlag einerseits mit der Aufhebung des Euro-Mindestkurses. Das habe die Ergebnisse im Heimmarkt Schweiz massiv belastet und zu negativen Umrechnungseffekten in den übrigen Verkaufsregionen geführt.

Weiter habe Charles Vögele aber auch unter dem intensiven Wettbewerbs- und Preisdruck in der Schweiz und dem deutlich zu warmen Herbst gelitten.

(sas/lin)

 

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26.04.2016 08:19
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Charles Vögele fliegt einen Millionenverlust ein

Charles Vögele findet keinen Weg aus dem roten Meer. Wieder bleibt unterm Strich ein Minus von mehreren Millionen Franken. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Situation sogar nochmals verschärft.

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/charles-voegele-fliegt-einen-mi...

 

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Benjamin Franklin

26.04.2016 08:18
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Charles Vögele schreibt auch für 2015 Umsatzschwund und rote Zahlen
26.04.2016 07:35

Pfäffikon (awp) - Der Bekleidungskonzern Charles Vögele hat auch im Geschäftsjahr 2015 die Trendwende nicht geschafft. Einerseits belastete der Euro-Schock nach der aufgehobenen Untergrenze, andererseits machte der warme Herbst sowie der starke Wettbewerbs- und Preisdruck ein erfreuliches drittes Quartal zunichte.

Der Umsatz sank - wie bereits im November angedeutet - um 11% auf 802,6 Mio CHF. Der EBITDA fiel derweil auf -9,1 Mio nach +40,9 Mio im Vorjahr und der EBIT auf -51,3 Mio nach +1,6 Mio. Unter dem Strich schrieb das Bekleidungsunternehmen einen deutlich höheren Verlust von 61,8 Mio nach 10,8 Mio im Jahr 2014, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst.

Mit den Zahlen hat Charles Vögele die Erwartungen des Marktes bis auf den Umsatz klar verfehlt. Die Analysten der Bank Vontobel und der ZKB hatten mit einem Nettoumsatz von 804,0 bzw. 791,8 Mio CHF, einem EBIT von -42 bzw. -41 Mio und einem Verlust von 54,8 Mio bzw. 58,1 Mio gerechnet.

Derweil ist die nötige Finanzierung gesichert. Die im April auslaufenden Bankkredite über maximal 245 Mio CHF wurden für die nächsten zwei Jahre verlängert. Damit könnten die angestossenen Turnaround-Massnahmen weitergeführt werden, heisst es. Der Free Cash Flow lief mit -63,4 Mio nach im Vorjahr +13,4 Mio CHF allerdings in den negativen Bereich. Die Nettoverschuldung stieg erheblich auf 141 Mio nach zuvor 77 Mio an.

SCHWEIZER GESCHÄFT SCHWÄCHELT

Während die Entwicklung in der Schweiz aufgrund des zunehmenden Preisdrucks und den Einkaufstourismus schwächelte, zeigten sich die übrigen Regionen - zumindest in Lokalwährungen - relativ stabil. In der Schweiz sank der Bruttoumsatz um knapp 8%.

In Deutschland ging der Umsatz um 12% zurück, währungs- und flächenbereinigt (lfl) lag das Minus nur bei 0,5%. In der Region CEE (Österreich, Slowenien und Ungarn) sank der Umsatz lfl um 0,5%. Ungarn verbuchte sogar ein Plus von knapp 13%, allerdings konnten damit die Rückgänge in Österreich und Slowenien nicht ganz kompensiert werden.

Die Region Benelux wies einen lfl-Umsatzrückgang um 1,5% aus. Neben den klimatischen sorgten besonders die politischen Ereignisse für den Rückgang, so das Unternehmen.

NEUES TRANSFORMATIONSPROGRAMM SOLL HELFEN

Auch 2016 werde ein anspruchsvolles Jahr für die ganze Textilbranche, heisst es weiter. Das tiefere Umsatzniveau und die laufende Textilmarktbereinigung würden Strukturkostenanpassungen erzwingen. Aus diesem Grund sei das verschärfte Transformationsprogramm "CVision" ins Leben gerufen worden. Damit sei man gut aufgestellt, um sich den Herausforderungen im aktuellen Jahr zu stellen. Derweil ist der Umbau und die Neugestaltung von 274 von insgesamt 761 Filialen abgeschlossen.

Die Frühjahrskollektion sei von den Kunden gut angenommen worden, was für das laufende Jahr zuversichtlich stimme. Entsprechend rechnet das Unternehmen für 2016 mit einem positiven Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA, für 2018 wird dann auch wieder ein positiver EBIT in Aussicht gestellt.

An der Generalversammlung sollen die Aktionäre zudem Christophe Spadones als zusätzliches Mitglied in den Verwaltungsrat wählen. Spadones Familie ist die wirtschaftlich Berechtigte des Elarof Trusts, der durch Aspen Trust treuhänderisch verwaltet wird. Der Aspen Trust hält derzeit gut 15% an Vögele.

dm/rw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

13.04.2016 17:16
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Modelabel Guess wird in der Schweiz billiger

Kunden müssen ab diesem Herbst sehr viel weniger Geld in die Hand nehmen, um bei Guess zu shoppen. Das Modelabel passt seine Preise dem europäischen Niveau an.

..

Eine Jeans, die früher 169 Franken gekostet hat, soll neu nur mehr 99 Franken kosten.

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/modelabel-guess-wird-der-schwei...

 

Solche Meldungen sind Gift.

Die Modebranche bleibt vorerst ein schwieriges Umfeld

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

13.04.2016 16:29
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Verdächtig wie der Kurs heute anzieht. Ich denke weiterhin, dass die Übernahme demnächst kommt.

11.04.2016 10:43
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Charles Vögele: Abschied von der Renommiermeile

Der Schweizer Kleiderhändler Vögele ist arg gebeutelt. Nun steht das Unternehmen offenbar kurz vor dem Auszug aus seiner grössten Filiale an der Zürcher Bahnhofstrasse. Eine letzte Hürde bleibt noch.

Dieser Standort ist Gold wert. Seit 36 Jahren betreibt Vögele quer zur Zürcher Bahnhofstrasse gegenüber dem Jelmoli auf drei Stockwerken eine 2200 Quadratmeter grosse Filiale. Trotz Traumlage ist es an der Sihlstrasse 3 in den letzten Jahren ruhig geworden. Die Kunden shoppen lieber bei den internationalen Billighändlern H&M und Zara in der Nachbarschaft. Auch der Umbau zu einem Flagship Store vor sechs Jahren brachte nicht die erhoffte Wende.

Jetzt will das Unternehmen offenbar ausziehen und die Räumlichkeiten weitervermieten, wie die «Bilanz» erfahren hat. Nachfolgerin soll die deutsche Drogeriekette Müller werden, die vor fünf Jahren von Jelmoli wegen Platzansprüchen auf die Strasse gestellt wurde und seither in der Stadt Zürich nicht mehr präsent ist.

Spekulation um Verkauf

Auf Anfrage antworten beide Unternehmen ausweichend: «Wir bitten um Verständnis, dass wir diesbezüglich noch keine Auskunft geben können», heisst es bei Müller. Die Vögele-Sprecherin Nicole Borel schreibt: «Es ist nichts entschieden.»

Zögert Vögele etwa wegen einer anstehenden Übernahme? Laut «Finanz und Wirtschaft» steht der Kleiderhändler vor dem Verkauf. Die Rede ist auch von einem geplanten Börsenrückzug. Genannt wird der Aspen Trust mit Sitz in Zypern, der seit kurzem rund 15 Prozent der Vögele-Aktien hält. Dieser agiert möglicherweise im Auftrag eines internationalen Händlers, der neue Absatzkanäle suche und darum Interesse an Vögeles Immobilien habe. Mit 759 Standorten kann sich dieses Portfolio sehen lassen.

Verschwiegenes Modehaus

Die Filiale in der Zürcher Innenstadt ist unbestritten das Filetstück. Das Gebäude gehört zwar dem Zürcher Frauenverein (ZFV), doch die Räumlichkeiten wurden dem Modehaus im Baurecht überlassen. Welcher Interessent sich hinter Aspen Trust versteckt, lässt sich bislang nicht in Erfahrung bringen. Laut Gerüchten handelt es sich nicht um einen Anbieter aus der Modebranche. Vögele will vor der Publikation des Jahresabschlusses am 26. April zu den Übernahmegerüchten keine Stellung nehmen.

http://www.bilanz.ch/unternehmen/charles-voegele-abschied-von-der-renomm...

 

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04.04.2016 11:47
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Charles-Vögele-Aktie wird von Spekulationen getrieben

Aufwärts

Nach einem Medienbericht legen die Papiere der Kleiderfirma massiv zu. Aspen Trust, einer der Hauptaktionäre, soll an einer Übernahme interessiert sein. Charles Vögele schweigt zu der Geschichte.

Die Aktien des Bekleidungsunternehmens Charles Vögele sind nach wieder aufgeflammten Übernahmespekulationen gesucht. Die Zeitung «Finanz und Wirtschaft» (FuW) hatte in ihrer Wochenendausgabe von einem möglichen Käufer und einem anschliessend geplanten Going Private berichtet. Als potenzieller Käufer wurde in dem Artikel der Aspen Trust genannt, der seit dem Rückzug des ehemaligen Grossaktionärs Teleios 15,16 Prozent am Unternehmen hält.

Die Charles Vögele-Aktien legen am Montag bis kurz nach 10 Uhr um 21,5 Prozent auf 6,50 Franken zu. Gehandelt wurde bislang bereits mehr als das Doppelte eines durchschnittliches Tagesvolumen. Der Gesamtmarkt SPI steht derweil mit 0,10 Prozent im Minus.

Interessante Details

Gemäss dem Artikel kursieren aktuell einige Einzelheiten zur angeblich geplanten Übernahme. Der potenzielle Käufer habe bereits eine Sorgfaltsprüfung durchgeführt und dabei speziell die Immobilien von Charles Vögele unter die Lupe genommen. Dem Vernehmen nach komme der Interessent nicht aus der Modebranche und möchte auf die Absatzkanäle der Mode Gruppe zurückgreifen.

Aus steuerlicher Perspektive spielten auch die kumulierten Verluste von 2011 bis 2014 über 270 Millionen Franken für den Interessenten eine Rolle, heisst es weiter. Gemäss kursierenden Versionen sei der Käufer bereit, einen Betrag von 68 Millionen bis 72 Millionen Franken für Charles Vögele zu bieten, was 8,00 bis 8,50 Franken je Aktie entspricht.

Vögele kommentiert nicht

Das Unternehmen nimmt derzeit keine Stellung und verweist auf die anstehende Publikation der Jahreszahlen vom 26. April.

Vontobel-Analyst René Weber erwartet vor diesem Datum keine Neuigkeiten bezüglich der Zukunft von Charles Vögele. Mit Blick auf das angebliche Interesse an den Immobilien der Gesellschaft sei zu beachten, dass diese als Sicherheit für die Kredite bei den Banken hinterlegt seien. Bei einem möglichen Übernahmeangebot hätten damit sowieso die Banken ein gewichtiges Wörtchen mitzureden, so der Experte.

(sda/gku/ama)

 

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Benjamin Franklin

26.02.2016 15:23
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Good kann so weiter gehen... Jemand dabei ?? 

One day you lose,and another day another win!!

22.02.2016 08:16
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Wird es wieder die ganze Woche grün werden... 6.- oder mehr. Könnte gut möglich sein...

One day you lose,and another day another win!!

19.02.2016 10:15
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Eigentlich ein Zock wert. Das Ding steigt ja wieder sehr schön (seit CHF 4.30).

17.02.2016 10:52
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Milder Winter, weniger Umsatz für Zalando

19.01.2016

http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/online-modehaendler-milder-win...

 

Wenn es schon bei denen nicht gut läuft, wird es wohl bei den meisten anderen nicht gut laufen. Es ist nicht kälter geworden.

 

 

Mein Link im vorherigen Posting stammt aus dem Jahr 2012 mit dem Titel Charles Vögele: Am seidenen Faden
Ob es die Sandoz-Erben schaffen? Die Migros hat sich ja auch schon zurück gezogen.
Es ist eine schwierige Branche.

 

Mal sehen, ob wieder nur 7 Penner auf den Dislike-Button drücken.

 

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17.02.2016 10:37
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OB sieht ja super aus.. VCH hat einiges aufzuholen... Wird die ganze Woche "grüner" werden. 

One day you lose,and another day another win!!

17.02.2016 10:28
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Voegele - Gerüchte mehren sich, dass eine Sanierung "fällig" wird. Sandoz-Erben steigen ein. Mit einem Fünfliber pro Aktie sind sie dabei. (Cash Guru von heute)

....warum wird das nicht diskutiert?

17.02.2016 09:43
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jjadmm hat am 17.02.2016 - 09:09 folgendes geschrieben:

Ciao 

Ich bin selber noch nicht in Vögele investiert. Was ich aber aus guter Quelle weiss ist das Immobillien mehr wert sind als ihr Kleidergeschäft. Die Frage ist ob Vögele entlich dort den Turnaround schafft. Sind wir ehrlich wer kauft heute noch bei Vögele ein. Zu Teuer für schlechte Qualität und aus der Mode gekommene Kleider. Da müsste Vögele anfangen. 

Gruss jjadmm

 

Exklusive Standorte wären bei einem Takeover auch nicht zu holen, denn Vögele besitzt bloss 15 Liegenschaften, beim grossen Rest ist man eingemietet. Es ist erstaunlich und zeugt von fehlendem Vertrauen in die Marke: Das bescheidene Immobilienportfolio hat einen Wert von 130 Millionen Franken, doch die Firma wird von der Börse ­gerade mal mit 127 Millionen bewertet.

http://www.bilanz.ch/unternehmen/charles-voegele-am-seidenen-faden

 

 

Es gibt noch die Charles Vögele Immobilien AG, aber das ist eine andere Firma

 

Mal sehen, ob wieder nur 5 Penner auf den Dislike-Button drücken.
Waren auch schon mal 6

 

 

 

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17.02.2016 09:09
Bild des Benutzers jjadmm
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Sehr hoher Wert

 

Ciao 

Ich bin selber noch nicht in Vögele investiert. Was ich aber aus guter Quelle weiss ist das Immobillien mehr wert sind als ihr Kleidergeschäft. Die Frage ist ob Vögele entlich dort den Turnaround schafft. Sind wir ehrlich wer kauft heute noch bei Vögele ein. Zu Teuer für schlechte Qualität und aus der Mode gekommene Kleider. Da müsste Vögele anfangen. 

Gruss jjadmm

 

16.02.2016 10:06
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«Glücksritter ohne Plan»:

Investor verlässt Charles Vögele

Die Kleiderkette Charles Vögele hat einen Hedgefonds weniger im Genick: Der grösste Aktionär Teleios tritt den Rückzug an. Die Probleme des Modehauses werden damit aber nicht kleiner.

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Neue Kredite stehen an

Die Geschichte von Charles Vögele seit dem Börsengang 1999 verlief alles andere als erfolgreich. Was dazu führte, dass die Gruppe zu einem Spekulationsobjekt verkommen ist. Die Migros, lange Jahre der grösste Aktionär des Modehauses, versenkte in eineinhalb Jahren über 20 Millionen Franken im Betrieb und hat sich inzwischen weitgehend zurückgezogen.

Verwaltungsratspräsident Katz hat mit dem Rückzug von Teleios nur eine kurze Verschnaufspause. Bis Ende April muss er sicherstellen, dass die Banken Vögele nicht im Regen stehen lassen. Credit Suisse, UBS, Deutsche Bank, ZKB und weitere Kantonalbanken gewähren dem Händler als Syndikat eine Kreditlinie über 250 Millionen Franken. Die läuft aus, muss aber erneuert werden. Selbst eine Kapitalerhöhung steht im Raum. Das dürfte mit ein Grund sein, dass der Hedgefonds um Kuzinar sich nun vom Objekt der Begierde trennte,  Scratch one-s head zumal die Gruppe mit Vögele schon einen siebenstelligen Betrag in den Sand gesetzt hat.

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/gluecksritter-ohne-plan-investo...

 

 

Bin gespannt, wie viele Deppen auf den Dislike-Button drücken

 

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16.02.2016 08:30
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Teleios stösst weitere Vögele-Aktien ab

Der bisherige Grossaktionär von Charles Vögele, Teleios Opportunities Master Fund, wird aufgelöst, sein Anteil am Bekleidungskonzern sinkt daher unter 3%.

http://www.fuw.ch/article/teleios-stosst-weitere-vogele-aktien-ab/

 

 

Alle Deppen bitte auf den roten Button drücken. Ich möchte gerne wissen, wie viele es gibt. Biggrin

 

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