Von Roll

Von Roll Hldg I 

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phlipp
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Von Roll

wann kommt hier endlich mal bewegung rein, vom 5-jahresplan (2008 - 2012) sind nun bereits 2 jahre verstrichen, wird das noch was mit den übernahmen oder machen die das erst im 2012??

"Heut ist nicht alle Tage, ich komm wieder, keine Frage"

Mephist0pheles
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Von Roll

naja, einige Firmen sind in so desolatem Zustand, dass ich da auch kein Geld mehr investieren würde.

Irgendwie würde ich auf den Zinsanstieg warten.

Aber die Spannung steigt Smile

Für der, der warten kann, kommt alles mit der Zeit

phlipp
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Von Roll

Mephist0pheles wrote:

naja, einige Firmen sind in so desolatem Zustand, dass ich da auch kein Geld mehr investieren würde.

Irgendwie würde ich auf den Zinsanstieg warten.

Aber die Spannung steigt Smile

naja, genau dies würde ja eben in die heutige zeit passen. hier eine von roll-aussage:

<>

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phlipp
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Von Roll

Von Roll setzt nun auch auf Wasser

"Von Roll Water" ist eingetragen - Akquisitionen absehbar - Solar bleibt Thema - Ab Mitte Jahr operativ besser - Aktien noch teuer

Der Energietechnikzulieferer Von Roll macht vorwärts mit der seit langem in Aussicht gestellten Diversifikationsstrategie in neue Märkte. Die Gesellschaft hat am 15. Januar den Namen "Von Roll Water" im Handelsregister eintragen lassen. Verwaltungsratspräsident und CEO Thomas Limberger will sich zu den Gründen, die zu diesem Schritt führten, nicht äussern. Im Gespräch mit "Finanz und Wirtschaft" erläutert er jedoch, die Wasseraufbereitung habe sich von den seit 2007 evaluierten Geschäftsfeldern als eines der interessantesten erwiesen.

Wo wird investiert?

Besonders die Industriewasseraufbereitung ist ein margenstarkes Nischengeschäft, in dem sich Von Roll engagieren könnte. Es gibt Hinweise, dass die Gesellschaft unmittelbar vor dem Abschluss einer kleineren Akquisition steht. Limberger nimmt dazu nicht Stellung, bestätigt jedoch, dass derzeit interessante Unternehmen im Markt angeboten würden und dass in dieser Branche hohe Wachstumsraten möglich seien.

Ein Vorstoss in dieses Geschäft könnte Einfluss haben auf die Strategie der Division Transformer. In dem Segment ist die Produktion der israelischen Tochter bis Ende Jahr fast vollständig ausgelastet. Weltweit gebe es kaum freie Kapazitäten in der Transformatorenherstellung, erläutert Limberger. Von Roll evaluiert seit Monaten den Ausbau der eigenen Betriebe. Vor knapp einem Jahr bestätigte Limberger, dass der Bau einer Fabrik oder die Uebernahme einer entsprechenden Produktion in der USA ein Thema sei (vgl. FuW Nr. 39 vom 20. Mai 2009).

Heute klingt das etwas anders. Ein solches Projekt, das mit hohen Kosten verbunden wäre, werde nur realisiert, wenn die Gesellschaft in den USA von "substanziellen Förderpaketen" (Limberger) profitieren könnte. Als Alternative zur eigenen Fabrik stehen Joint Venture in den USA oder in Asien zur Diskussion.

Noch immer warten Investoren auf erste Erfolge in der Solarsparte. Anscheinend hat Von Roll das bisher kleine Forschungsteam erweitert. Zu hören ist auch, dass in den vergangenen Monaten die Effizienz der Zelle deutlich verbessert worden sei. Dazu lässt sich Limberger nichts entlocken; zu diesem Thema werde Von Roll erst informieren, sobald ein funktionierendes Produkt vorliege.

Im Segment Composites wird das Geschäftsportfolio immer mehr auf den Bereich Kunststoffe für ballistischen Schutz ausgerichtet. Hohe Margen, wenig Konkurrenz sowie eigene, effiziente Produkte gaben den Ausschlag für die Verlagerung. Im Werk Augsburg wurde in den vergangenen Wochen eine Maschine installiert, die vor über einem Jahr bestellt worden war. Jetzt konnte die Produktion aufgenommen werden. Von Roll ist unter anderem spezialisiert auf die Herstellung grossflächiger, schusssicherer Platten, die auch in Militärfahrzeugen eingesetzt werden. Derzeit laufen Verhandlungen über einen Grossauftrag.

Die Strategieumsetzung kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass Von Roll im operativen Geschäft mit Problemen zu kämpfen hat. Die Zahlen der ersten drei Quartale zeigen, dass auch diese Industriegesellschaft unter der Rezession leidet. Dass grosse Abnehmer wie Siemens und General Electric die Produktion gegen Ende Jahr drosselten oder gar Teilwerke schlossen, lässt darauf schliessen, dass sich im letzten Quartal keine Erholung einstellte.

Von Roll hat das schwierige Marktumfeld genutzt, um die Produktion sowie die Qualitätssicherung zu verbessern. Dazu kamen Restrukturierungskosten für den Abbau von fünfhundert Stellen. Aufgrund des insgesamt höheren Aufwands sowie des schwachen vierten Quartals korrigieren wir unsere bisherige Gewinnschätzung von 15 Mio. Fr. Neu rechnen wir lediglich mit einem ausgeglichenen Ergebnis.

Bestellungseingang steigt

Die Aussichten sind indes besser. Die Bestellungen, speziell aus Asien, aber auch aus den USA, haben deutlich zugenommen. Noch immer schwach ist dagegen der Auftragseingang aus Europa. Hier erwirtschaftet Von Roll rund 50% des Umsatzes. Im ersten Semester 2010 ist daher noch nicht mit einer Ergebnissteigerung zu rechnen. Wegen der nunmehr allgemein niedrigen Lagerbestände dürfte es gegen Mitte Jahr jedoch zu einer Marktbelebung kommen. Für 2010 macht Von Roll weiterhin keine Prognosen.

Wir rechnen mit einem Gewinn von 30 Mio. Fr. und 2011 mit einer Gewinnverdoppelung auf 60 Mio. Fr. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis 45 des laufenden Jahres ist hoch. Auch das KGV 22 (2011) ist noch nicht günstig. Sobald die Nachfrage steigt, wofür im Infrastrukturgeschäft vieles spricht, werden in Von Rolls Märkten hohe Margen erzielt. So gesehen ist die Gewinnschätzung 2011 eher konservativ. Der Investor kann mit einem Engagement zuwarten. Mit Blick auf zwölf Monate zeichnet sich indes eine Neubewertung ab. Oder anders gesagt: Wer in Von Roll investiert, braucht vorerst Geduld - doch sie könnte dereinst belohnt werden.

Quelle: FuW Nr. 10 vom 6. Februar 2010

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phlipp
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Von Roll

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08-03-2010 08:00 Von Roll übernimmt BHU Umwelttechnik - Umsatz 2009 bei 12 Mio CHF

Gerlafingen (awp) - Die Von Roll Holding AG will die in der Wasser- und Abwasseraufbereitung tätige BHU Umwelttechnik GmbH übernehmen. Eine Vereinbarung zum Erwerb von 100% der Anteile an dem deutschen Unternehmen sei unterzeichnet worden, teilte von Roll am Montag mit. Beide Parteien hätten über den Kaufpreis Stillschweigen vereinbart. Der Vollzug des Kaufs erfolge voraussichtlich bis zum 18. März 2010. Das Unternehmen beschäftigt 22 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2009 einen Umsatz von rund 12 Mio CHF.

Die BHU Umwelttechnik GmbH mit Sitz in Bietigheim-Bissigen, ist in der Wasser- und Abwasseraufbereitung aktiv. Als Kernkompetenzen des im Jahr 2000 gegründeten Unternehmens wird die Verfahrenstechnik sowie Projektsteuerung genannt. "Der Kauf der BHU Umwelttechnik GmbH ist unser erster Schritt in den strategisch wichtigen Markt für Wasser- und Abwasseraufbereitung", wird Thomas Limberger, Verwaltungsratspräsident und CEO der Von Roll Holding AG in der Mitteilung zitiert. "Dieser Markt spielt global eine wichtige Rolle und ist für unser Unternehmen ein neuer strategisch wichtiger Grundpfeiler, in den wir auch in Zukunft investieren werden."

Die BHU Umwelttechnik soll zukünftig in dem neu gegründeten Segment Von Roll Water sowohl den industriellen als auch den kommunalen Wassermarkt mit einem Marktpotenzial von insgesamt rund 180 Mrd CHF bedienen.

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phlipp
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Von Roll

wow, die BHU Umwelttechnik GmbH hatte im 2009 einen Umsatz von CHF 12 Mio... ist ja der Hammer... hey limbi, einfach nicht zu viel auf einmal einkaufen... Wink

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Tiesto
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LolLolLolLolLolLol

phlipp
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18-03-2010 14:20 Von Roll rutscht 2009 in rote Zahlen - Einstieg ins Solargeschäft geplant

Wädenswil (awp) - Der Industriekonzern Von Roll hat im Krisenjahr 2009 Federn gelassen und ist in die roten Zahlen gerutscht. Seit diesem Geschäftsjahr verzeichnet das Unternehmen jedoch eine anziehende Nachfrage und geht davon aus, 2010 in die Gewinnzone zu kommen. Eine positive Entwicklung erwartet das Management insbesondere in der Transformatorensparte und im jüngst gegründeten Segment Water. Zudem ist ein Einstieg ins Solargeschäft geplant. Von Roll bleibt seiner Politik treu und zahlt auch nach einem mageren Geschäftsjahr eine Dividende.

"Die Kennzahlen sind von dem Wort 'Rückgang' gezeichnet", sagte Verwaltungsratspräsident und CEO Thomas Limberger bei der Bilanzvorlage am Donnerstag in Zürich. Diese sind denn auch wenig berauschend: Nettoumsatz -22,6%, operative Betriebsergebnis -99% - der EBIT sinkt auf -8,5 Mio CHF und der Verlust liegt bei 11,3. Die Aktionäre sollen 10 Rappen nach 20 Rappen je Aktie im Vorjahr als Dividende erhalten. "Wir stehen zu unserem Wort und zahlen auch in schlechtern Zeiten eine Dividende", sagte Limberger.

Im Zuge der Restrukturierung wurden einzelne Produktionsbereiche zusammengeführt, ertragsschwache Produktlinien eingestellt sowie konzernübergreifende Funktionen gestrafft. Folge: Abbau von 500 Stellen, überwiegend in Asien und den USA. "Diese Massnahmen haben Geld gekostet, bringen aber ab 2010 etwas", kommentierte der CEO. Der Tritt auf die Kostenbremse soll ab 2010 Einsparungen von 15 Mio CHF bringen.

Der Elektroisolations- und Transformatorenhersteller, der einmal historisch bedeutend für Eisenwerke und Giessereien war, wandelt zunehmend seien Auftritt. Neben den Kerngeschäften Insulation und Composites, welche die die Krise deutlich zu spüren bekamen, sollen die jungen Sparten Transformatoren und Wasser kräftige Zugpferde im Konzern werden.

AUSBAU DER WASSERSPARTE

Der Konzernchef sieht deutliches Wachstumspotenzial in der neuen Sparte Water, die mit dem Kauf der in der Wasser- und Abwasseraufbereitung tätigen BHU Umwelttechnik Anfang März gegründet wurde. Limberger will den neuen Unternehmensbereich nun mit der selben Strategie wie das Transformatorengeschäft aufbauen: "Klein kaufen, Technologie lernen und die Märkte kennenlernen." In den kommenden zwei bis drei Jahren soll hier ein Umsatz von mehr als 100 Mio CHF erzielt werden.

In der Transformatorensparte - der einzige Konzernbereich mit Umsatzplus 2009 - wird im laufenden Jahr ein ähnliches Wachstum wie 2009 erwartet. "Die Nachfrage ist im Moment grösser als das Angebot", sagte Limberger. Daher steht ein weiterer Kapazitätsausbau an: "Derzeit wird geprüft, ob ein neues Werk gebaut, ein bestehendes gekauft oder ein Joint Venture mit einem Kraftwerkshersteller eingegangen wird."

INSULATION BLEIBT BROT-UND-BUTTER-GESCHÄFT

Die traditionelle Sparte Insulation soll bei allen Zukunftsplänen weiterhin ein Fundament der Von Roll bleiben. "Das ist unser Brot- und Butter-Geschäft, auch wenn im Moment wenig Butter auf dem Brot ist", sagt Limberger.

Ein "strategischer Wandel hin zu ballistischen Kunststoffen" zeichnet sich im Segment Composites ab. Es gebe bereits Verbindungen zu verschiedenen Grosskunden, "von denen wir uns viel erwarten", ergänzt der Konzernchef.

Neben den bestehenden Geschäftsaktivitäten will Von Roll noch in einem weiteren aktiv werden. "Wir wollen in den Solarbereich einsteigen", sagte Limberger. Gegenwärtig befinde sich die Technologie in der Endtestphase. "Wir haben bislang positive Resultate", so der Konzernchef. Nähere Details nannte der Konzernschef jedoch nicht.

Für die Zukunft gibt sich das Management optimistisch. Aufgrund der Markterholung, des Ausbaus der Marktposition und der verbesserten Kostenstruktur wird mit einer Umsatz- und Ertragssteigerung gerechnet und der Konzern wieder einen Reingewinn erzielen.

Die Titel verlieren am Mittag um 1,4%, während der Gesamtmarkt (SPI) kaum verändert notiert.

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phlipp
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«Wir sind auf kleine Zukäufe fokussiert»

Limbergs Pläne für weitere Von-Roll-Sparten

In diesem Jahr will der Chef des Industriezulieferers Von Roll zwei neue Sparten entwickeln: Ins Wasseraufbereitungsgeschäft ist der Konzern, den die Familie Von Finck kontrolliert, Anfang März eingestiegen. In wenigen Wochen soll der Schritt ins Solargeschäft folgen.

Thomas Limberger hat ehrgeizige Pläne: Der Chef des Industriezulieferers Von Roll will mit neuen Konzerndivisionen im Wasser- und im Solarbereich für kräftiges Wachstum sorgen. Anfang März gab Von Roll die Akquisition einer jungen deutschen Firma bekannt. Die BHU Umwelttechnik, 2000 gegründet, ist in der Wasser- und Abwasseraufbereitung tätig, erzielte 2009 einen Umsatz von 12 Mio Euro und beschäftigt 22 Angestellte. BHU bildet den Kern der neuen Konzernsparte Von Roll Water. Sie ist die vierte Division neben den bestehenden Sparten Von Roll Insulation (Hoch- und Niederspannungsprodukte wie Generatoren und Industriemaschinen), Von Roll Composites (Verbundstoffe, Kabel, Formpressstellen) und Von Roll Transformers (Transformatoren).

In Planung hat Limberger noch eine weitere, fünfte Sparte: Von Roll Solar. Sie soll eine neuartige Solarzelle an den Markt bringen, die in einem Druckverfahren produziert werden kann. Aus Marktkreisen ist zu hören, dass im Mai der Prototyp - eine Produktionsanlage - präsentiert werden soll.

Sie haben kürzlich in den Wassermarkt investiert und die BHU Umwelttechnik gekauft. Wo positionieren Sie Von Roll Water?

Thomas Limberger: Wir können nicht den gesamten Markt abdecken, wollen das aber auch gar nicht. Wir möchten Schlüsseltechnologien in Bereichen anbieten, in denen die Kundenplattformen ähnlich sind.

Welche Absatzmärkte haben Sie vor Augen?

Limberger: Wir haben uns für folgende Märkte entschieden: Für die kommunale Wasseraufbereitung, die Meerwasserentsalzung und die Reinigung von Industrieprozesswasser - Letzteres ist das Kerngeschäft der BHU, der Firma, die wir kürzlich akquiriert haben und die die Keimzelle der Von-Roll-Water-Division bildet.

Welche Kunden beliefern Sie in der Aufbereitung von Industrieprozesswasser?

Limberger: Hier liegt unser Fokus bei den Stromerzeugern. Dieser Kundengruppe können wir nicht nur Transformatoren anbieten, sondern auch noch weitere Produkte wie eben Aufbereitungsanlagen. Zudem möchten wir den neuen Kundenkreis Petrochemie erschliessen, für den Wasser ebenfalls ein wichtiges Thema ist. Aber das wird nicht alles von heute auf morgen passieren: Die Sparte ist noch relativ jung und wir bei der Von Roll müssen uns noch mit dem Thema Wasser vertraut machen - wir sind von Haus aus schliesslich keine Wasserexperten. Deshalb sind wir mit einem kleinen Schritt in diesen Markt vorgestossen - nämlich mit der Akquisition der BHU - und wollen nun erste Erfahrungen sammeln.

Wie schnell soll Von Roll Water wachsen?

Limberger: Ähnlich wie die Sparte Transformers wollen wir nun unser Portfolio im Wasserbereich schrittweise durch Akquisitionen verstärken. Als wir Transformers damals kauften, machte der Bereich erst einen Umsatz von rund 50 Mio Fr. (2007). Heute erzielt er schon fast 100 Mio Fr., 2010 werden wohl nochmals 20, 30% an Umsatz dazukommen. Genauso soll sich auch Von Roll Water entwickeln. Die Wasserspezialisten der BHU werden uns dabei unterstützen.

Der weltweite Wassermarkt legt jährlich rund 5% zu. Wird Von Roll Water über dem Durchschnitt wachsen?

Limberger: Ja. Der Industriewasserbereich ist von neuen Verordnungen getrieben, zum Beispiel aus der EU: Hier müssen die Stromerzeuger das Prozesswasser wieder aufbereiten, bevor es zurück in Flüsse geleitet werden darf. Früher wurde das Wasser ungereinigt oder viel zu warm zurückgeführt - sodass hinterher das Ökosystem aus den Fugen geraten ist. Die neuen Gesetze schaffen neue Bedürfnisse bei Kunden, und wir können helfen.

Wie rentabel wird das Von-Roll-Wasser-geschäft sein?

Limberger: Im Industriewasserbereich liegt der Marktdurchschnitt bei einer Ebit-Marge von 8 bis 10%. Die BHU liegt noch darunter, aber Ziel ist es, eine Ebit-Marge von 10% oder mehr zu erreichen. Wann und wie viel genau, hängt auch davon ab, wie wir unser Portfolio ausbauen. Wenn wir beispielsweise früh in die Meerwasserentsalzung einsteigen, wird sich das sehr positiv auf die Margen auswirken, denn dort ist die Gewinnspanne deutlich grösser.

Von Roll verfügte per 31. Dezember 2009 über flüssige Mittel in der Höhe von 62,4 Mio Fr. Wie wollen Sie weitere Akquisitionen finanzieren?

Limberger: Von Roll ist mit einer Eigenkapitalquote von 72% finanziell solide aufgestellt und in der Lage, Übernahmen zu finanzieren. Wir lassen uns hierbei nicht treiben und gehen mit Augenmass vor. Zudem fokussieren wir uns auf kleine Akquisitionen mit hohem Entwicklungspotenzial und nicht auf riskante Grossinvestitionen.

Was genau will Von Roll Water verkaufen?

Limberger: Obwohl wir als Zulieferer fungieren können, wollen wir nicht gegen Anbieter im Grossanlagenbau antreten. Wir sehen uns eher bei vergleichsweise einfach zu transportierenden Entsalzungsanlagen, die in Hotels oder in Krisengebieten eingesetzt werden können, um schnell eine funktionierende Wasserversorgung zur Verfügung zu stellen.

Welche Länder sind attraktiv?

Limberger: Beim Industriewasser ganz klar Länder in Europa und Nordamerika, zum Teil auch in Asien.

Warum nur «zum Teil» in Asien? Neue Umweltauflagen in China führen zu gewaltigen Veränderungen und damit zu mehr Absatzmöglichkeiten.

Limberger: Ja, aber wir sind in diesem Bereich noch ein kleines Unternehmen und müssen mit unseren Ressourcen schonend umgehen. Natürlich wollen wir verstärkt in Asien aktiv werden, können aber nicht alle Märkte über Nacht aufrollen.

Gehen wir zum zweiten neuen Technologiebereich, Von Roll Solar. Gibt es Verzögerungen beim Launch Ihrer neuartigen Solarzelle, weil die Preise auf den Solarmärkten zusammengebrochen sind?

Limberger: Wir wollen nicht über ein Produkt reden, das wir noch nicht zur Serienreife gebracht haben. Wir befinden uns in der intensiven Entwicklungsphase eines Produkts. Daher unser Schwei- gen. Was ich heute sagen kann: Wir werden in naher Zukunft unser Produkt zeigen können, genaue Effizienzen der neuen Solarzelle angeben und damit, wenn die Nachfrage stimmt, neue Märkte erschliessen.

Ihre neue Solarzelle soll auf biegsame Träger wie Folien aufgedruckt werden können. Das Verfahren hört sich recht simpel sein, angeblich können sogar Papierdruckmaschinen umgerüstet werden.

Limberger: Theoretisch ja.

Wie haben Sie das Verfahren entwickelt?

Limberger: Gewisses Know-how hatten wir bereits im eigenen Haus. Dann haben wir noch einen Halbleiterexperten dazugeholt und zwei Forschungsinstitute eingebunden.

Wird Solar eine eigenständige Sparte?

Limberger: Ja, das ist geplant.

Woran kann das Produkt scheitern?

Limberger: Allenfalls nur noch an der mangelnden Nachfrage im Markt. Wir führen derzeit verschiedene Tests durch, um unser zukünftiges Produkt 100% marktfähig zu machen.

Sie haben wohl kaum ein Produkt entwickelt, ohne vorgängig die Nachfragesituation zu prüfen.

Limberger: Natürlich haben wir das gemacht und wir sind zuversichtlich. Aber man weiss letztlich nie, wie sich die Märkte und die Weltwirtschaft verhalten werden, wenn ein neues Produkt lanciert wird.

Was wird Ihr Verkaufsargument für die neue Solarzelle sein?

Limberger: Der Preis. Zwar sind die Preise gefallen. Wir werden mit einem Preis einsteigen, den viele heute nicht für möglich halten. Die Effizienzen werden vergleichbar sein mit heute bekannten Technologien.

Wie soll die Solar-Sparte im Von-Roll-Konzern integriert sein?

Limberger: Es soll ein eigenständiges Unternehmen sein, wie Von Roll Water auch. Einzig die Kunden werden sich teilweise überschneiden.

(Handelszeitung vom 31.03.2010)

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phlipp
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„Seit 60 Jahren keinen einzigen Ausfall“

Der Chef des Industriezulieferers will das noch junge Transformatoren-Geschäft zügig entwickeln: Die Sparte soll in Indien und Brasilien Fuss fassen. Mit der Profitabilität ist Limberger noch nicht zufrieden – die Sparte müsse noch besser werden.

Schauen wir auf einen Geschäftsbereich, den es bereits gibt – Von Roll Transformers. Hier treten Sie gegen riesige Player wie ABB und Siemens an. Wie wollen Sie gegen die bestehen?

Thomas Limberger: Wir bauen für unsere Kunden auf Anfrage handgefertigte Transformatoren, die für Speziallösungen gefertigt sind.

Wobei: Auch Ihr Konkurrent ABB fertigt Teile der Transformatoren von Hand.

Limberger: Das stimmt, aber dort sind es halbautomatische Prozesse. Klar stehen wir im Wettbewerb, das verneine ich auch nicht. Aber ich glaube, dass gut positioniert sind. Wir bestehen auch in grossen Projekten gegen die Branchenführer. Mit der Kapazitätserweiterung haben wir uns entschieden, weg von den Distributionstransformatoren zu gehen und uns ausschliesslich auf Power-Transformatoren zu fokussieren.

Warum erreicht Ihr Transformers-Geschäft nur eine Ebit-Marge von 8%? Konkurrenten erzielen Renditen zwischen 12 und 17%.

Limberger: Als wir den Bereich akquiriert haben, schrieb er Verluste. Nun liegen wir bereits bei 8%, und wir wollen weiter zulegen. Aber im Markt tobt ein harter Preiskampf, die grossen Anbieter schenken uns nichts, gegen sie müssen wir bestehen. Wir gehen mit zwei Argumenten an den Markt: Mit dem Preis, weil wir Marktanteil gewinnen wollen, und mit hoher Qualität.

Tiefpreis-Transformatoren?

Limberger: Das ist überspitzt gesagt. Unser Transformers-Geschäft hat seit 60 Jahren keinen einzigen technischen Ausfall zu verzeichnen, das ist ein starkes Argument. Kombinieren wir das mit einem attraktiven Preis, können wir Marktanteile gewinnen.

Warum schrieb das Geschäft bei der Übernahme durch Von Roll rote Zahlen?

Limberger: Auf der Qualitätsseite war das Unternehmen wie bereits erwähnt top. Was jedoch die Lieferverbindlichkeiten betrifft, gab es Schwierigkeiten. Des Öfteren gab es Probleme wegen Lieferverzug, was zu Strafzahlungen führte und Gewinne, die das Unternehmen hätte schreiben können, zunichte machte. Wir haben diverse Massnahmen eingeleitet, um die Zuverlässigkeit zu erhöhen und heute stehen wir sehr viel besser da.

Kann Von Roll Transformers mittelfristig Ebit-Margen von 16, 17% erreichen?

Limberger: So schnell kommen wir nicht auf dieses Niveau. Denn: Bisher war das Unternehmen auf die Produktion von mittelgrossen Transformatoren fokussiert – die sind nicht so hochmargig wie die ganz grossen, die zum Beispiel an Kernkraftwerke geliefert werden. Dorthin wollen wir, aber dafür brauchen wir noch etwas Zeit. In einem ersten Schritt haben wir nun die Produktionskapazitäten erweitert.

Ein riesiger Markt für grosse Transformatoren ist Indien, wo Konkurrent ABB sehr stark aufgestellt ist. Von Roll dagegen hat auf dem Subkontinent noch nicht wirklich Fuss gefasst. Warum?

Limberger: Wir haben Indien ganz oben auf unserer Prioritätenliste, weit vor China. Allerdings ist das Land ein sehr spezieller Markt, da die Regierung verlangt, dass lokal produziert wird. Das können wir noch nicht.

Wie werden Sie auf diesem Markt einsteigen? Über eine Akquisition?

Limberger: Es geht wahrscheinlich nur über einen Kauf. Der Aufbau eigener Produktionsstätten ist zeitaufwändig - rund 18 Monate - und kapitalintensiv. Wir müssen uns nun die Frage stellen, wie wir uns strategisch positionieren, entweder wir kaufen etwas Bestehendes oder wir gehen Joint Venture ein. Derzeit führen wir gerade Gespräche mit möglichen Partnern.

Ein zweiter Wachstumsmarkt für Energieinfrastruktur ist Brasilien, wo Von Roll bereits einige Niederlassungen hat. Welche Potenziale sehen Sie dort für Transfomers?

Limberger: Anders als Indien könnten wir Brasilien auch von extern beliefern. Allerdings bleibt das vorerst eine theoretische Überlegung, denn selbst wenn wir wollten, wir haben derzeit nicht genügend Produktionskapazitäten. Wir sind derzeit mit unseren Schlüsselkunden so stark beschäftigt, dass vorerst keine Zeit bleibt, völlig neue Märkte zu erschliessen. Erst vor kurzem konnten wir zwei neue grosse Energieversorger aus Westeuropa als Kunden zu gewinnen - deren Namen werden wir in nächster Zeit kommunizieren.

Hat es bei Von Roll nach Water und Solar noch Platz für eine weitere, neue Division?

Limberger: Aus heutiger Sicht ist das Portfolio komplett.

(Handelszeitung vom 31.03.2010)

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phlipp
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Von Roll

aufgrund des interviews mit limberger / handelszeitung von heute (siehe oben), könnte man meinen, dass es nun doch langsam bewegung gibt...

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phlipp
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Von Roll

Neu-SG wrote:

Danke für die Tipps... hab sie angeschaut und Von Roll gepostet. Gefällt mir die Firma. Steigt in Solarbereich ein, ist am Sparen und hat Leute entlassen nach einem schlechten Jahr... Positive Aussichten haben sie auch.... da liegt wirklich noch was drin...

alles gut und recht, aber mal im ernst, du hast doch glaube ich keine ahnung was von roll eigentlich vor hat??

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bulletheo
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ist langsam zeit :oops:

Neu-SG
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Von Roll

phlipp wrote:

Neu-SG wrote:
Danke für die Tipps... hab sie angeschaut und Von Roll gepostet. Gefällt mir die Firma. Steigt in Solarbereich ein, ist am Sparen und hat Leute entlassen nach einem schlechten Jahr... Positive Aussichten haben sie auch.... da liegt wirklich noch was drin...

alles gut und recht, aber mal im ernst, du hast doch glaube ich keine ahnung was von roll eigentlich vor hat??

doch doch.. die rollen wie verrückt....

phlipp
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Von Roll

Neu-SG wrote:

phlipp wrote:
Neu-SG wrote:
Danke für die Tipps... hab sie angeschaut und Von Roll gepostet. Gefällt mir die Firma. Steigt in Solarbereich ein, ist am Sparen und hat Leute entlassen nach einem schlechten Jahr... Positive Aussichten haben sie auch.... da liegt wirklich noch was drin...

alles gut und recht, aber mal im ernst, du hast doch glaube ich keine ahnung was von roll eigentlich vor hat??

doch doch.. die rollen wie verrückt....

du schreibst hier nur was vom sparen oder vom stellenabbau... wie wäre es noch damit:

- bis ende 2012 soll rol ca. 3 mal so gross sein wie heute (einen umsatz von ca. 1.8 mia.)

- der umsatz vom kerngeschäft soll von 600 mio. auf 1.2 mia. verdoppelt werden

- die marge soll von heute ca. 7 % auf 14 % verdoppelt werden

- mehrere standbeine wie zb. der neue bereich transformatoren (übernahme der enerco enterprises / wurde ende 2008 übernommen), der bereich wasseraufbereitung (bhu umwelttechnick gmbh / wurde anfangs märz übernommen) und eben der neue solarbereich (technologie in der endtestphase / der prototyp soll im mai vorgestellt werden)

- weitere kleinere übernahmen folgen in den nächsten 2 - 3 jahre

- vorhandenes fremdkapital für dieses vorhaben liegt zwischen 1 mia. bis 1.5 mia...

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Neu-SG
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Von Roll

schöne Aussichten.. umso besser .. dann rollts noch viel extremer......

nein mein persönlicher Guru hat mir Von Roll auch schon mal empfohlen vor ein paar Wochen. der ist mit börselen reich geworden und muss nicht mehr wörken und der hatte bisher immer Recht (ausser bei UBS - die kauft er nicht weil er die Firma blöd findet, egal wieviel man verdienen kann).

goashu
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Von Roll

wann scheint hier ein guter einstiegspunkt zu sein?

jetzt bald mal ?

ich denke nicht dass hier noch gross was gegen unten passiert.

ich steige demnächst wieder mit einer kleinen posi ein.

phlipp
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Von Roll

goashu wrote:

wann scheint hier ein guter einstiegspunkt zu sein?

jetzt bald mal ?

ich denke nicht dass hier noch gross was gegen unten passiert.

ich steige demnächst wieder mit einer kleinen posi ein.

hast nun gekauft?

am donnerstag kommen die q1-zahlen...

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goashu
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nein noch nicht, weiss nicht ob ich vor oder nach den zahlen kaufen soll Smile

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22-04-2010 08:00 Von Roll Q1: Umsatz sinkt um 8% - Bestellungseingang steigt um 15%

Wädenswil (awp) - Die Von Roll Holding AG spürt Anzeichen einer Erholung. So erwirtschaftete das Industrieunternehmen im ersten Quartal 2010 zwar einen geringeren Umsatz als in der Vorjahresperiode, doch gegenüber dem Vorquartal stiegen die Verkäufe wieder an.

Im abgelaufenen 1. Quartal 2010 erzielte Von Roll einen um 8% geringeren Umsatz von 143 (VJ 156) Mio CHF. Der Bestellungseingang stieg jedoch um 15% auf 139% auf Mio CHF, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Damit hat der Industriekonzern besser abgeschnitten, als vom Markt erwartet. Analysten der Bank Vontobel hatten mit einem Umsatzrückgang auf 140 Mio CHF und einem Anstieg beim Bestellungseingang auf 136 Mio CHF gerechnet.

Im Vergleich des 1. Quartals 2010 mit dem 4. Quartal 2009 zeigt sich ein Umsatzanstieg um 6% (von 135 Mio CHF) und eine Verbesserung des Bestellungseingangs um 16% (von 120 Mio CHF).

"Der deutlich gestiegene Bestellungseingang ist ein positives Signal dafür, dass sich der Markt langsam erholt und die Nachfrage wieder steigt", wird CEO und Verwaltungsratspräsident Thomas Limberger in der Mitteilung zitiert. Das Unternehmen habe die Marktposition weiterhin ausgebaut. "Wir sind zuversichtlich, dass wir insbesondere in der zweiten Jahreshälfte unseren Konzernumsatz und unser Ergebnis wieder steigern können", ergänzt der Konzernchef.

Der Umsatz des Segments Insulation sank um 16% auf 90 Mio CHF, der Bestellungseingang stieg dagegen um 27% auf 99 Mio CHF. Im Segment Composites stieg der Umsatz im ersten Quartal um 8% auf 28 Mio CHF, der Bestellungseingang konnte einen Anstieg von 38% auf 29 Mio CHF verzeichnen.

Der Umsatz des Segments Transformers erhöhte sich um 9% auf 25 Mio CHF. Aufgrund der im Segment Transformers üblicherweise unregelmässig getätigten Bestellungen, habe sich der Bestellungseingang im 1. Quartal 2010 um 50% auf 11 Mio CHF verringert. Da bis Ende diesen Jahres die Produktionskapazitäten aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage dennoch nahezu ausgelastet seien, hält Von Roll weiterhin an seinen Plänen fest, diese auszubauen.

Der Konzernchef zeigt sich mit den Start ins Jahr 2010 zufrieden. "Für den allfälligen Aufschwung sind wir dank unserer im letzten Jahr umgesetzten Massnahmen zu Steigerung unserer Effizienz gut gerüstet."

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phlipp
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Von Roll

da bewegt sich nun endlich mal was:

Quote:

EANS-Adhoc: Von Roll Holding AG / Von Roll gründet Kompetenzzentrum Solar (D)= 03.05.2010, 07:02 CEST

- Bündelung der Solaraktivitäten der Von Roll Holding AG in Tägerwilen, Kanton

Thurgau, Schweiz

- Klares Bekenntnis zum Innovations- und Produktionsstandort Schweiz

Au / Wädenswil, 3. Mai 2010 - Die Von Roll Holding AG bündelt ihre

Solaraktivitäten künftig mit dem Kompetenzzentrum Solar mit Sitz in Tägerwilen

im Kanton Thurgau, Schweiz. Den Startschuss dazu geben heute mit einem

symbolischen Spatenstich Thomas Limberger, Verwaltungsratspräsident und CEO der

Von Roll Holding AG und Dr. Kaspar Schläpfer, Regierungsrat für Inneres und

Volkswirtschaft des Kanton Thurgau.

Im Kompetenzzentrum Solar werden künftig die Produktion der Solarzellen sowie

weitere Forschungs- und Entwicklungsarbeiten der Von Roll Holding AG

zusammengeführt. Mittelfristig sollen am neuen Standort über 100 zusätzliche

Arbeitsplätze entstehen.

Thomas Limberger: "Massgeblich für die Wahl des Standorts im Thurgau war die

Nähe zu bedeutenden Solarforschungszentren und dem hervorragend qualifizierten

Personal sowie die sehr gute Infrastruktur. Die Entscheidung hier zu investieren

ist unser klares Bekenntnis zum Standort Schweiz."

Regierungsrat Dr. Kaspar Schläpfer: "Wir freuen uns, dass Von Roll den

Entschluss gefasst hat, sich mit ihren Solaraktivitäten in Tägerwilen

anzusiedeln. Nicht nur die Schaffung von zusätzlichen Arbeitsplätzen, sondern

auch die Ansiedlung von zukunftsweisender Technologie ist ein weiterer Schritt

hin zur Entwicklung des Kantons Thurgau als ein führender Technologiestandort

der Schweiz."

Das mit dem Kompetenzzentrum Solar neu gegründete Segment Von Roll Solar soll

künftig eine bedeutende Rolle im Solarmarkt spielen. "Von Roll Solar

komplettiert unser Geschäftsportfolio und ist unser Einstieg in den

wachstumsstarken Solarmarkt", sagt Thomas Limberger.

Die Herstellung der Von Roll Solarzellen in einem Druckverfahren ist mit

wesentlich weniger Aufwand verbunden, als dies bei herkömmlichen Verfahren der

Fall ist. Durch Effizienzsteigerungen rechnet Von Roll daher mit signifikant

geringeren Kosten pro Watt im Vergleich zum Wettbewerb.

Thomas Limberger: "Unser Ziel ist es, mit der Solarzelle der dritten Generation

ein absolut konkurrenzfähiges Produkt auf den Markt zu bringen. Wir sind auf dem

besten Weg dazu und bekommen bereits positive Signale von potentiellen Kunden.

Jetzt geht es darum, unser Produkt so schnell wie möglich marktfähig zu machen.

Mit der Bündelung unserer Aktivitäten am Standort Thurgau schaffen wir dafür

beste Voraussetzungen."

Ende 2010 soll der Prototyp vorliegen, die Pilotproduktlinie soll in der zweiten

Jahreshälfte 2011 an den Start gehen.

http://www.vonroll.ch/downloads/01_Vorstellung_des_Kompetenzzentrums_Sol...

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dobry
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Von Roll

Habe mir aufgrund dieser Meldung heute ein paar von Roll gekauft, obwohl ich für den Gesamtmarkt negativ eingestellt bin. Von Roll war aber vom letzten Börsencrash nicht wesentlich betroffen.

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goashu
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Von Roll

in nächster zeit denke ich sollte man bei von roll wieder einsteigen. ich jedenfalls mache das Smile

grund: von roll ist überverkauft und mehrere indikatoren zeigen einen trendwechsel an

phlipp
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Von Roll

goashu wrote:

in nächster zeit denke ich sollte man bei von roll wieder einsteigen. ich jedenfalls mache das Smile

grund: von roll ist überverkauft und mehrere indikatoren zeigen einen trendwechsel an

überverkauft? kaum... indikatoren? zeig mal...

die tümpelt nun seit monaten zwischen 6.-- bis 7.--, ohne gute übernahmen gehts wohl so weiter, für das was es im augenblick (noch) ist, wäre rol eher immer noch überbewertet...

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goashu
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Von Roll

- ADX von 12.9 --> Signal für eine stärkere Bewegung (Trendänderung) in die eine oder andere Richtung, gab aber auch ein Verkaufssignal am 15. April

-BOL unteres Band wird durchbrochen --> Kurs nach unten überdehnt (überverkauft)

-CCI unter -100 --> Trend ist auszumachen, vorher wurde aber ein Verkaufssignal geliefert

weiter zeigt der OBV auch eine mögliche Trendumkehr, der RSI zeigt eher überverkauft an

wende erst seit kurzem TA an, deswegen bin ich über Input von euch froh Smile

phlipp
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Von Roll

phu, abgesackt auf noch fr. 5.88... :shock:

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Von Roll

Keine Angst, der Aufstieg wird kommen. Das weis ich und schaut Euch mal die Ratings an, da kann nichts falsch laufen. Ausser halt der ganze Markt kehrt wieder.

dobry
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Von Roll

Die Aktie ist jetzt unter dem Stand vom März 2009 (damals rund 6.00).

Bin vor 2 Monaten bei 6.85 eingestiegen, jetzt sind sie noch 5.35 (also 20% im Minus). Hatte wegen untenstehender Meldung gekauft. Ob das vielleicht nur eine Kleinanleger-Falle war?

3.5.2010 Tägerwilen (awp/sda)

Pilotproduktlinie Solar soll im 2. Halbjahr 2011 starten. Der Industriekonzern Von Roll steigt in die Produktion neuartiger gedruckter Solarzellen ein. Dazu eröffnet das Unternehmen im thurgauischen Tägerwilen ein Kompetenzzentrum. Bis 2012 sollen am neuen Standort über 100 Arbeitsplätze geschaffen werden.

Das neue Kompetenzzentrum Solar ist auch zuständig für Forschung und Entwicklung, wie Von Roll-Chef und Verwaltungsratspräsident Thomas Limberger am Montag in Frauenfeld sagte. Limberger sieht im Entscheid, in Tägerwilen zu investieren, ein "klares Bekenntnis zum Standort Schweiz".

Mit dem Einstieg in das neue Segment will Von Roll eine bedeutende Rolle im zukunftsweisenden Solarmarkt spielen. Laut Limberger plant der Industriekonzern, mit einer "Solarzelle der dritten Generation" ein konkurrenzfähiges Produkt auf den Markt zu bringen. "Wir wollen die billigste Solarzelle produzieren", sagte Limberger.

Die Technik ist neu: Zwei verschiedene Halbleiter werden als Nanopartikel in eine Paste eingebracht, mit der hauchdünnes Metall bedruckt wird. Die Solarzellen sind beweglich, sehr leicht und haben auch bei diffusem Licht Wirkung. Sie sollen auf Dächern, aber auch in der Automobilindustrie zur Anwendung kommen.

Ende Jahr soll ein Prototyp vorliegen, in der zweiten Hälfte 2011 will Von Roll eine Pilot-Produktlinie lancieren, wie Limberger ausführte. Wie hoch die Investitionen der Von Roll in den Standort Tägerwilen sind, sagte Limberger nicht.

Der Thurgauer Volkswirtschaftsdirektor Kaspar Schläpfer zeigte sich erfreut von der Ansiedlung der Von-Roll-Solartechnik in Tägerwilen. Es entstünden hochwertige Arbeitsplätze, sagte er.

Limberger sagte, die Thurgauer Behörden hätten Von Roll in hohem Masse unterstützt. Die Nähe zum Flughafen Zürich-Kloten sei ein weiterer Punkt gewesen, das Kompetenzzentrum Solar der Von Roll in Tägerwilen entstehen zu lassen.

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Casino
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Von Roll

@dobry

Ich denke mal, Von Roll wird es mit der Zeit schon bringen, braucht einfach viel Geduld. Von Roll Transformatoren hat ja bereits einen Umsatz von 80 - 100 Mio., Von Roll Water (neuer Bereich seit anfangs Jahr, erst einen Umsatz von ca. 18 Mio.) soll ja in ca. 2 Jahren einen Umsatz von mind. 100 Mio. haben, auch der Umsatz von Von Roll Solar (ganz neuer Bereich) soll ja in den nächsten Jahren auch über 100 Mio. sein und das Kerngeschäft soll auf ca. 1.2 Mia. kommen. Das jetzige Umfeld bringt rol kursmässig halt auch nicht weiter.

Kapitalist
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Von Roll

Der Name Limberger hat für mich einen falen Nachgeschmack, der hat doch bei OC Oerlikon den ganzen Schlamassel angerichtet, oder?

Besser reich und gesund als arm und krank!

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