VP Bank

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27.05.2009 12:33
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VP Bank
08.03.2016 08:32
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Auch VP Bank erhöht für 2015 Dividende

Die Aktionäre der Liechtensteiner VP Bank sollen für das Geschäftsjahr 2015 eine höhere Dividende erhalten.

Sie sollen 4,00 CHF pro Inhaberaktie respektive 0,40 CHF pro Namenaktie nach 3,00 CHF beziehungsweise 0,30 CHF im Vorjahr bekommen. Bestritten wird diese aus einem Konzerngewinn von 64,1 Mio CHF nach 20,0 Mio CHF im Vorjahr. Diesen hatte die Bank zusammen mit den wichtigsten Kennzahlen bereits Ende Januar bekannt gegeben und am heutigen Dienstag mit der Veröffentlichung der definitiven Resultate bestätigt. Das Ergebnis war bekanntlich wesentlich beeinflusst durch die Fusion mit der Centrum Bank.

Das Institut verzeichnete im vergangenen Geschäftsjahr einen Zufluss an neuen Kundengeldern im Umfang von netto 6,0 Mrd CHF, nachdem im Jahr davor Gelder in der Höhe von 850 Mio abgezogen worden waren. Davon entfielen 6,3 Mrd auf die Fusion mit der Centrum Bank (6,7 Mrd bei Übernahme abzüglich 0,4 Mrd im Zuge der Fusion erwarteter Abflüsse). Im operativen Geschäft mussten dagegen Netto-Abflüsse von 0,3 Mrd verzeichnet werden. Die Abflüsse müssten vor dem Hintergrund des regulatorischen Umfeldes und der Steuerthematik beurteilt werden, heisst es in der Mitteilung. Auf der anderen Seite habe dank intensiver Marktbearbeitung, insbesondere in den asiatischen Märkten, erfreuliche Neugeldzuflüsse erzielt werden können.

Die betreuten Kundenvermögen (AuM) erreichten per Ende 2015 34,8 Mrd CHF. Das entspricht in etwa dem Stand von Mitte 2015 (34,6 Mrd CHF)

Für das laufende Jahr gibt die Geschäftsleitung keinen konkreten Ausblick. Einen besonderen Fokus lege die VP Bank 2016 auf die Weiterentwicklung des Fondsgeschäftes, auf die Stärkung ihrer Position im Intermediärgeschäft, den Ausbau des internationalen Geschäftes sowie die Weiterentwicklung neuer digitaler Dienstleistungen. Darüber hinaus werde die Bank sich bietende Marktopportunitäten nutzen, um durch Akquisitionen in Wachstum zu investieren, heisst es weiter.

Umwandlung Inhaberaktien

Wie bereits gemeldet steigerte die Bank den Konzerngewinn auf 64,1 Mio CHF von 20,0 Mio im Jahr 2014. Wesentlich beeinflusst wurde das Ergebnis durch die Fusion mit der Centrum Bank. Der Bruttoerfolg belief sich auf 3006,6 Mio CHF (VJ 222,7 Mio) und der Geschäftsaufwand lag bei 182,1 Mio CHF (VJ 165,3 Mio).

Der Verwaltungsrat der VP Bank will eine Einheitsaktie schaffen. Deshalb schlage er der Generalvesammlung die eine Umwandlung der Inhaberaktien in Namenaktien vor. Die Bank begründet diesen Schritt mit der Entwicklungen auf internationaler Ebene, die mehr Transparenz über die Eigentumsverhältnisse von juristischen Personen fordere.

Die kotierten Inhaberaktien der VP Bank mit einem Nennwert von 10 CHF sollen in Namenaktien "A" mit gleichem Nennwert gewandelt werden. Die bestehenden, nicht kotierten Namenaktien mit einem Nennwert von 1 CHF sollen als Namenaktien "B" unverändert bestehen bleiben und werden auch künftig nicht an der Börse gehandelt. Der Vollzug der Umwandlung ist für Anfang Mai 2016 geplant.

(AWP)

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