walter meier

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Ich habe die gleiche Frage wie severin. Hat jemand fundierte Kenntnisse über Walter Meier und kann diese Frage beantworten? Ich überlege mir einen Einstieg. Gruss und Danke.

Zyndicate
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Walter Meier verkauft Fertigungstechnik

Walter Meier hat seine Aktivitäten in der Fertigungstechnik verkauft und konzentriert sich damit auf die Klimatechnik. Gleichzeitig verlässt CEO Jochen Nutz das Unternehmen.

Käufer der Walter Meier (Fertigungslösungen) AG ist laut Mitteilung vom Montag ein Management-Team rund um den Geschäftsleiter Jochen Nutz. Die Transaktion war effektiv per vergangenen Freitag (11.12). Ab sofort sei Walter Meier auf das Schweizer Handels- und Servicegeschäft mit Heizungen und Klimaanlagen konzentriert. Die aus dem Verkauf freigewordenen Mittel sollen in das Kerngeschäft investiert werden. Dabei würden auch weitere Akquisitionen, ähnlich derjenigen von Friap Feuron im 2014, angestrebt, heisst es.

Damit kommt es auch zu einem Wechsel an der Spitze des Unternehmens. CEO Jochen Nutz werde den Job als CEO nämlich abgeben und auch aus dem Verwaltungsrat ausscheiden. Ab Generalversammlung 2016 (per 23.3.) wird den Angaben zufolge der heutige Geschäftsleiter des Segments Klima, Martin Kaufmann, die operative Führung des Konzerns übernehmen.

Gleichzeitig mit dem Verkauf gibt der Konzern auch noch einen Ausblick auf das Gesamtjahr 2015 und das kommende Jahr und äussert sich zur Ausschüttungspolitik. Die durch den SNB-Entscheid vom 15. Januar verursachte Entwicklung habe sich im zweiten Halbjahr "leider noch akzentuiert", so die Mitteilung. Aufgrund von Währungsrabatten und eines Volumenrückgangs würden im Geschäftsjahr 2015 "sämtliche Kennzahlen unter den Vorjahreswerten" zu liegen kommen.

Reduzierte Dividende

Für 2016 erwartet Walter Meier dann eine leichte Erholung. Einerseits sollten sich die Währungsturbulenzen im Markt beruhigen und anderseits würden in den nächsten Monaten diverse Massnahmen zur Verbesserung der operativen Effizienz umgesetzt.

Aus heutiger Sicht erwarte man für 2016 einen Gewinn pro Aktie im Umfang von rund 2 CHF. In den Folgejahren sollte dieser Wert gesteigert werden können, unter anderem dank der Inbetriebnahme des neuen Logistikzentrums im zweiten Halbjahr 2016.

Basierend auf diesen Erwartungen beabsichtige der Verwaltungsrat, an der nächsten GV eine Ausschüttung im Umfang von 2,00 CHF pro Aktie zu beantragen (VJ: 2,50 CHF). Auf diesem Niveau sollte die stabile Ausschüttungspolitik in den nächsten Jahren weitergeführt werden können, heisst es dazu.

(AWP)

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Zyndicate
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Walter Meier mit schwachem Ergebnis 2015

Der auf den Klimabereich ausgerichtete Konzern Walter Meier hat im Geschäftsjahr 2015 einen Rückgang des Umsatzes hinnehmen müssen. EBIT und Reingewinn brachen um mehr als die Hälfte ein.

Der nach dem Verkauf der Fertigungstechnik auf den Klimabereich ausgerichtete Konzern Walter Meier hat im Geschäftsjahr 2015 einen Rückgang des Umsatzes um 9,4% auf 283,7 Mio CHF verzeichnet. Darin enthalten sind 43,0 Mio für den vor Kurzem verkauften Bereich Fertigungstechnik.

Im weitergeführten Geschäft mit der Klimatechnik ergab sich ein Umsatzminus von 5,2% auf 240,7 Mio CHF, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilt. Hauptgrund für diesen Rückgang waren ein rückläufiges Sanierungsgeschäft sowie währungsbedingte Zusatzrabatte an die Kunden.

Der EBIT und der Reingewinn brachen um mehr als die Hälfte auf 11,8 Mio bzw. 9,5 Mio CHF ein. Die Fixierung des Euro-Wechselkurses für die geplanten Einkäufe im Euro-Raum habe zu einer einmaligen Belastung des operativen Ergebnisses von 8,2 Mio geführt, heisst es dazu. Um diesen Effekt bereinigt hätte sich eine EBIT-Marge von 7,4% ergeben, nach 7,7% im Vorjahr.

Für das weitergeführte Geschäft mit der Klimatechnik beziffert Walter Meier den EBIT auf 9,6 Mio und den Reingewinn auf 7,4 Mio CHF.

Im vergangenen Dezember mit dem Verkauf des Bereichs Fertigungstechnik hatte das Unternehmen bereits vor einem "extrem schlechten Ergebnis 2015" gewarnt. Die Dividende sollte entsprechend auf 2,00 von zuvor 2,50 CHF gekürzt werden. Dieser Antrag zu Handen der GV wird mit der heutigen Mitteilung bestätigt.

Für das Geschäftsjahr 2016 erwartet das Unternehmen eine leichte Erholung der Resultatentwicklung. Einerseits sollten sich die Währungsturbulenzen im Markt beruhigen, und andererseits würden in den kommenden Monaten diverse Massnahmen zur Verbesserung der operativen Effizienz umgesetzt. Aus heutiger Sicht sei deshalb damit zu rechnen, dass das Ausschüttungsniveau von 2 CHF je Aktie im fortgeführten Geschäft mit der Klimatechnik erwirtschaftet werden sollte. Die stabile Ausschüttungspolitik sollte deshalb in den nächsten Jahren weitergeführt werden können, unter anderem dank der Inbetriebnahme des neuen Logistikzentrums im zweiten Semester 2016.

(AWP)

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Walter Meier gibt seinen Standort in Romont auf
12.07.2016 11:25

Romont FR (awp/sda) - Der Klima- und Fertigungstechnikkonzern Walter Meier gibt seinen Standort in Romont FR auf und verlegt seine Aktivitäten nach Saint-Légier (VD), Nebikon (LU) und Bern. Es soll zu keinen Entlassungen kommen.

Die Verlagerung ist für Ende Jahr geplant, wie ein Unternehmenssprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda erklärte. Er bestätigte eine Meldung der Zeitung "La Liberté" vom Dienstag. Von der Umstrukturierung sind insgesamt 46 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betroffen.

(AWP)

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Walter Meier fusioniert mit Tobler Haustechnik - 2016 mit höherem Gewinn
21.02.2017 07:41

(Meldung ausgebaut und zusammengeführt)

Schwerzenbach (awp) - Die Walter Meier AG fusioniert mit der Innerschweizer Tobler Haustechnik AG vom britischen Heizungs- und Sanitärgrosshändler Wolseley. Tobler erzielte im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von rund 330 Mio CHF und beschäftigte dabei rund 700 Mitarbeitende. Zudem hat das Klimatechnikunternehmen für das Geschäftsjahr 2016 einen stabilen Umsatz von rund 240 Mio CHF und einen höheren Gewinn ausgewiesen.

Die Zusammenführung der beiden Unternehmen soll im Verhältnis 1:1 erfolgen. Wegen der Transaktion soll die Anzahl Aktien der Walter Meier AG von heute knapp 7,3 Mio um 4,7 Mio erhöht werden, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt. Zur Abgeltung der Differenz und als Ausgleich für unterschiedliche Bilanzpositionen der beiden Unternehmen ist eine Zahlung im Umfang von 117,8 Mio CHF an Wolseley vorgesehen. Die dafür notwendige Liquidität werde durch Bankkredite finanziert.

Wolseley werde nach Abschluss dieser Transaktion 39,2% der Walter-Meier-Aktien halten. Der bisherige Hauptaktionär Silvan Meier, der seine Beteiligung via die Greentec AG hält, werde die Transaktion unterstützen. Er werde seine Mehrheitsbeteiligung an der Walter Meier AG verlieren und neu rund 33,5% der Aktien halten.

Bei der durchzuführenden Kapitalerhöhung werden die Bezugsrechte der bisherigen Aktionäre entzogen und Wolseley zugewiesen. Die beiden grössten Aktionäre, Silvan Meier und Wolseley, werden mittels eines Aktionärsbindungsvertrags die Kontrolle über die Walter Meier AG gemeinsam wahrnehmen.

Aus heutiger Sicht erwartet Walter Meier, dass sich die Nettoverschuldung per Ende 2017 auf rund 170 Mio CHF erhöhen wird. Gemäss den Prognosen von Walter Meier sollte das neue Unternehmen nach Abschluss der Integration einen "nachhaltigen" EBITDA von über 60 Mio CHF erwirtschaften können. Dadurch dürfte die Nettoverschuldung auch bei unveränderter Dividendenpolitik in den kommenden Jahren kontinuierlich reduziert werden können.

Die Umsetzung des Zusammenschlusses von Walter Meier und Tobler sollte aus heutiger Sicht im zweiten Quartal 2017 erfolgen können.

KONZERNLEITUNG NEU BESETZT

Im Zuge der Transaktion wird die Konzernleitung neu besetzt. Der bisherige Walter Meier-CEO, Martin Kaufmann, werde auch die künftige Unternehmensleitung verantworten. Der bisherige CEO der Tobler Gruppe, Arnold Marty, werde als stellvertretender CEO die Führung der Bereiche Verkauf, Produktmanagement und Marketing übernehmen.

Der bisherige CFO der Tobler Gruppe, Andreas Ronchetti, werde CFO und drittes Mitglied der Konzernleitung des neuen Unternehmens. Matthias Ryser, bisheriger CFO bei Walter Meier, werde aus der Konzernleitung ausscheiden und die Integration der beiden Unternehmen verantworten.

Anfang 2018 würden beide Unternehmen unter einem neuen gemeinsamen Namen am Markt auftreten, wie es heisst.

GEWINNSTEIGERUNG 2016

Angesichts des Merger tritt das Ergebnis 2016 in den Hintergrund. Der Umsatz von Walter Meier sank verglichen zum bereinigten Vorjahreswert um 0,5% auf 239,6 Mio CHF. Ende 2015 wurde der Bereich Fertigungstechnik per Management-Buy-Out veräussert. Der übrige Bereich Klimatechnik blieb beim Umsatz also stabil.

Der EBIT hingegen wuchs um 38% auf 13,0 Mio CHF und erreichte damit eine Marge von 5,4% nach 3,6% im Vorjahr. Das operative Resultat sei wesentlich durch projektbedingte Einmalkosten im Zusammenhang mit dem neuen Dienstleistungs-Centers belastet worden, heisst es weiter. Der Reingewinn verdoppelte sich auf 14,78 Mio von 7,4 Mio im Vorjahr. Hier konnten diese einmaligen Aufwendungen wie erwartet durch Verkaufserlöse von Liegenschaften fast vollständig gedeckt werden.

Die Dividende soll unverändert 2,00 CHF betragen und auch für das laufende Jahr 2017 wird nach dem Zusammenschluss mit Tobler eine Ausschüttung von 2,00 CHF in Aussicht gestellt.

Für das Geschäftsjahr 2017 erwartet Walter Meier aus beiden Einheiten eine stabile Entwicklung auf Vorjahresniveau. Das Ergebnis 2017 werde voraussichtlich mit Integrationskosten im tiefen zweistelligen Millionenbereich belastet.

yr/cp

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Zyndicate hat am 21.02.2017 - 08:15 folgendes geschrieben:

Walter Meier fusioniert mit Tobler Haustechnik - 2016 mit höherem Gewinn
21.02.2017 07:41

(Meldung ausgebaut und zusammengeführt)

Schwerzenbach (awp) - Die Walter Meier AG fusioniert mit der Innerschweizer Tobler Haustechnik AG vom britischen Heizungs- und Sanitärgrosshändler Wolseley. Tobler erzielte im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von rund 330 Mio CHF und beschäftigte dabei rund 700 Mitarbeitende. Zudem hat das Klimatechnikunternehmen für das Geschäftsjahr 2016 einen stabilen Umsatz von rund 240 Mio CHF und einen höheren Gewinn ausgewiesen.

Die Zusammenführung der beiden Unternehmen soll im Verhältnis 1:1 erfolgen. Wegen der Transaktion soll die Anzahl Aktien der Walter Meier AG von heute knapp 7,3 Mio um 4,7 Mio erhöht werden, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt. Zur Abgeltung der Differenz und als Ausgleich für unterschiedliche Bilanzpositionen der beiden Unternehmen ist eine Zahlung im Umfang von 117,8 Mio CHF an Wolseley vorgesehen. Die dafür notwendige Liquidität werde durch Bankkredite finanziert.

Wolseley werde nach Abschluss dieser Transaktion 39,2% der Walter-Meier-Aktien halten. Der bisherige Hauptaktionär Silvan Meier, der seine Beteiligung via die Greentec AG hält, werde die Transaktion unterstützen. Er werde seine Mehrheitsbeteiligung an der Walter Meier AG verlieren und neu rund 33,5% der Aktien halten.

Bei der durchzuführenden Kapitalerhöhung werden die Bezugsrechte der bisherigen Aktionäre entzogen und Wolseley zugewiesen. Die beiden grössten Aktionäre, Silvan Meier und Wolseley, werden mittels eines Aktionärsbindungsvertrags die Kontrolle über die Walter Meier AG gemeinsam wahrnehmen.

Aus heutiger Sicht erwartet Walter Meier, dass sich die Nettoverschuldung per Ende 2017 auf rund 170 Mio CHF erhöhen wird. Gemäss den Prognosen von Walter Meier sollte das neue Unternehmen nach Abschluss der Integration einen "nachhaltigen" EBITDA von über 60 Mio CHF erwirtschaften können. Dadurch dürfte die Nettoverschuldung auch bei unveränderter Dividendenpolitik in den kommenden Jahren kontinuierlich reduziert werden können.

Die Umsetzung des Zusammenschlusses von Walter Meier und Tobler sollte aus heutiger Sicht im zweiten Quartal 2017 erfolgen können.

KONZERNLEITUNG NEU BESETZT

Im Zuge der Transaktion wird die Konzernleitung neu besetzt. Der bisherige Walter Meier-CEO, Martin Kaufmann, werde auch die künftige Unternehmensleitung verantworten. Der bisherige CEO der Tobler Gruppe, Arnold Marty, werde als stellvertretender CEO die Führung der Bereiche Verkauf, Produktmanagement und Marketing übernehmen.

Der bisherige CFO der Tobler Gruppe, Andreas Ronchetti, werde CFO und drittes Mitglied der Konzernleitung des neuen Unternehmens. Matthias Ryser, bisheriger CFO bei Walter Meier, werde aus der Konzernleitung ausscheiden und die Integration der beiden Unternehmen verantworten.

Anfang 2018 würden beide Unternehmen unter einem neuen gemeinsamen Namen am Markt auftreten, wie es heisst.

GEWINNSTEIGERUNG 2016

Angesichts des Merger tritt das Ergebnis 2016 in den Hintergrund. Der Umsatz von Walter Meier sank verglichen zum bereinigten Vorjahreswert um 0,5% auf 239,6 Mio CHF. Ende 2015 wurde der Bereich Fertigungstechnik per Management-Buy-Out veräussert. Der übrige Bereich Klimatechnik blieb beim Umsatz also stabil.

Der EBIT hingegen wuchs um 38% auf 13,0 Mio CHF und erreichte damit eine Marge von 5,4% nach 3,6% im Vorjahr. Das operative Resultat sei wesentlich durch projektbedingte Einmalkosten im Zusammenhang mit dem neuen Dienstleistungs-Centers belastet worden, heisst es weiter. Der Reingewinn verdoppelte sich auf 14,78 Mio von 7,4 Mio im Vorjahr. Hier konnten diese einmaligen Aufwendungen wie erwartet durch Verkaufserlöse von Liegenschaften fast vollständig gedeckt werden.

Die Dividende soll unverändert 2,00 CHF betragen und auch für das laufende Jahr 2017 wird nach dem Zusammenschluss mit Tobler eine Ausschüttung von 2,00 CHF in Aussicht gestellt.

Für das Geschäftsjahr 2017 erwartet Walter Meier aus beiden Einheiten eine stabile Entwicklung auf Vorjahresniveau. Das Ergebnis 2017 werde voraussichtlich mit Integrationskosten im tiefen zweistelligen Millionenbereich belastet.

yr/cp

(AWP)

Diese Aktie fristet im Forum mehr als nur ein Mauerblümchendasein. Aber vielleicht ist die heutige Bekanntgabe der Fusion mit der Tobler Gruppe (heute plus 7 Wacko vielleicht doch Anlass dieses wohl seriöse Unternehmen  etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.
Gertrud, übernehme bitte! Vielen Dank

Zyndicate
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Walter Meier-VRP: Auch nach Fusion mit Tobler stabile Ausschüttung
22.03.2017 08:11

Zürich (awp) - Der VR-Präsident und Grossaktionär von Walter Meier, Silvan Meier, will auch nach der Fusion mit Tobler Haustechnik die bisherige Dividendenpolitik fortsetzen. "Wir halten an der stabilen Ausschüttung fest und wollen weiterhin 2 CHF Dividende zahlen", sagte der designierte VRP des fusionierten Unternehmens in einem Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" (FuW). Darin bestehe zwischen Ihm und dem Tobler-Eigner, der englischen Grosshandelsfirma Wolseley, Einigkeit.

Auch ansonsten sieht Meier wenig Konfliktpotenzial und hat auch kein Problem damit, nach der Fusion mit 33,5% einen kleineren Anteil zu halten als der britische Aktionär mit 39,2%. Natürlich könne Wolseley ihn bei Uneinigkeit überstimmen. "Ich erwarte aber, dass wir gut funktionieren." Zudem seien in einem Aktionärsbindungsvertrag grundlegende Dinge geklärt worden, wie etwa, dass beide Seiten bis 2019 je zwei VR-Mitglieder vorschlagen dürfen.

"Auf operativer Ebene gibt es wenig Diskussionsbedarf", so der VRP weiter. "Wir stehen alle hinter dem Setup." Die Integrationskosten würden grob gerechnet einmalig in etwa dem Niveau der wiederkehrenden Synergien entsprechen. Beides werde zwischen 15 und 20 Mio CHF liegen. Ein grosser Teil der Kosten entstehe durch das Branding.

Vom Markt erwartet Silvan Meier derzeit keinen allzu grossen Rückenwind. "Der für uns sehr wichtige Sanierungsmarkt kommt nicht in Schwung. Und der Neubaumarkt zeigt gewisse Anzeichen einer Blase", so der Präsident des Aufsichtsgremiums und Mitglied der Gründerfamilie.

Die Fusion mit Tobler muss an der GV am Freitag genehmigt werden. Silvan Meier hält zusammen mit seiner Schwester Anja Egger-Meier zusammen rund zwei Drittel der Anteile.

yr/cf

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Krokodil hat am 21.02.2017 - 12:04 folgendes geschrieben:

Zyndicate hat am 21.02.2017 - 08:15 folgendes geschrieben:

Walter Meier fusioniert mit Tobler Haustechnik - 2016 mit höherem Gewinn
21.02.2017 07:41

(Meldung ausgebaut und zusammengeführt)

Schwerzenbach (awp) - Die Walter Meier AG fusioniert mit der Innerschweizer Tobler Haustechnik AG vom britischen Heizungs- und Sanitärgrosshändler Wolseley. Tobler erzielte im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von rund 330 Mio CHF und beschäftigte dabei rund 700 Mitarbeitende. Zudem hat das Klimatechnikunternehmen für das Geschäftsjahr 2016 einen stabilen Umsatz von rund 240 Mio CHF und einen höheren Gewinn ausgewiesen.

Die Zusammenführung der beiden Unternehmen soll im Verhältnis 1:1 erfolgen. Wegen der Transaktion soll die Anzahl Aktien der Walter Meier AG von heute knapp 7,3 Mio um 4,7 Mio erhöht werden, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt. Zur Abgeltung der Differenz und als Ausgleich für unterschiedliche Bilanzpositionen der beiden Unternehmen ist eine Zahlung im Umfang von 117,8 Mio CHF an Wolseley vorgesehen. Die dafür notwendige Liquidität werde durch Bankkredite finanziert.

Wolseley werde nach Abschluss dieser Transaktion 39,2% der Walter-Meier-Aktien halten. Der bisherige Hauptaktionär Silvan Meier, der seine Beteiligung via die Greentec AG hält, werde die Transaktion unterstützen. Er werde seine Mehrheitsbeteiligung an der Walter Meier AG verlieren und neu rund 33,5% der Aktien halten.

Bei der durchzuführenden Kapitalerhöhung werden die Bezugsrechte der bisherigen Aktionäre entzogen und Wolseley zugewiesen. Die beiden grössten Aktionäre, Silvan Meier und Wolseley, werden mittels eines Aktionärsbindungsvertrags die Kontrolle über die Walter Meier AG gemeinsam wahrnehmen.

Aus heutiger Sicht erwartet Walter Meier, dass sich die Nettoverschuldung per Ende 2017 auf rund 170 Mio CHF erhöhen wird. Gemäss den Prognosen von Walter Meier sollte das neue Unternehmen nach Abschluss der Integration einen "nachhaltigen" EBITDA von über 60 Mio CHF erwirtschaften können. Dadurch dürfte die Nettoverschuldung auch bei unveränderter Dividendenpolitik in den kommenden Jahren kontinuierlich reduziert werden können.

Die Umsetzung des Zusammenschlusses von Walter Meier und Tobler sollte aus heutiger Sicht im zweiten Quartal 2017 erfolgen können.

KONZERNLEITUNG NEU BESETZT

Im Zuge der Transaktion wird die Konzernleitung neu besetzt. Der bisherige Walter Meier-CEO, Martin Kaufmann, werde auch die künftige Unternehmensleitung verantworten. Der bisherige CEO der Tobler Gruppe, Arnold Marty, werde als stellvertretender CEO die Führung der Bereiche Verkauf, Produktmanagement und Marketing übernehmen.

Der bisherige CFO der Tobler Gruppe, Andreas Ronchetti, werde CFO und drittes Mitglied der Konzernleitung des neuen Unternehmens. Matthias Ryser, bisheriger CFO bei Walter Meier, werde aus der Konzernleitung ausscheiden und die Integration der beiden Unternehmen verantworten.

Anfang 2018 würden beide Unternehmen unter einem neuen gemeinsamen Namen am Markt auftreten, wie es heisst.

GEWINNSTEIGERUNG 2016

Angesichts des Merger tritt das Ergebnis 2016 in den Hintergrund. Der Umsatz von Walter Meier sank verglichen zum bereinigten Vorjahreswert um 0,5% auf 239,6 Mio CHF. Ende 2015 wurde der Bereich Fertigungstechnik per Management-Buy-Out veräussert. Der übrige Bereich Klimatechnik blieb beim Umsatz also stabil.

Der EBIT hingegen wuchs um 38% auf 13,0 Mio CHF und erreichte damit eine Marge von 5,4% nach 3,6% im Vorjahr. Das operative Resultat sei wesentlich durch projektbedingte Einmalkosten im Zusammenhang mit dem neuen Dienstleistungs-Centers belastet worden, heisst es weiter. Der Reingewinn verdoppelte sich auf 14,78 Mio von 7,4 Mio im Vorjahr. Hier konnten diese einmaligen Aufwendungen wie erwartet durch Verkaufserlöse von Liegenschaften fast vollständig gedeckt werden.

Die Dividende soll unverändert 2,00 CHF betragen und auch für das laufende Jahr 2017 wird nach dem Zusammenschluss mit Tobler eine Ausschüttung von 2,00 CHF in Aussicht gestellt.

Für das Geschäftsjahr 2017 erwartet Walter Meier aus beiden Einheiten eine stabile Entwicklung auf Vorjahresniveau. Das Ergebnis 2017 werde voraussichtlich mit Integrationskosten im tiefen zweistelligen Millionenbereich belastet.

yr/cp

(AWP)

Diese Aktie fristet im Forum mehr als nur ein Mauerblümchendasein. Aber vielleicht ist die heutige Bekanntgabe der Fusion mit der Tobler Gruppe (heute plus 7 Wacko vielleicht doch Anlass dieses wohl seriöse Unternehmen  etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.
Gertrud, übernehme bitte! Vielen Dank

Die Sonntagszeitung empfiehlt heute: KAUFEN

Nach Fusion mit Tobler Haustechnik sei mit einer steuerfreien Dividendenrendite von 4,3 Prozent zu rechnen.
 

Krokodil
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Durch die Decke geht heute der Kurs von Walter Meier. Plus 4,5 Prozent bei dieser schwachen Börse. Morgen geht die Aktie
Ex-Dividende. Wer heute kauft, kriegt 2 Franken dividende, steuerfrei.

brancusi-serrat
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Steuerfrei?

Bei mir war die Dividende alles andere als steuerfrei!

Krokodil
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brancusi-serrat hat am 28.03.2017 - 10:44 folgendes geschrieben:

Steuerfrei?

Bei mir war die Dividende alles andere als steuerfrei!

Sorry, brancusi, dies ist mein Fehler. Aber nächstes Jahr sollte sie dann steuerfrei sein. Die SonntagsZeitung schreibt:

"Walter Meier waren schon immer Dividendenpapiere. Sie rentierten in den letzten Jahren je nach Aktienkurs meist zwischen 4 und mehr als 6 Prozent. Neu ist nun, dass dank Kapitalerhöhung Einlagereserven entstehen, aus denen die künftigen Ausschüttungen entnommen werden können. Das heisst, Privatanleger müssen den Betrag  k ü n f t i g  nicht mehr versteuern. Die Bruttorendite von derzeit 4,3 Prozent ist somit gleich Nettorendite"

brancusi-serrat
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Danke für Deine Antwort.

 

Dieses Jahr waren bei mir bis jetzt nur ALSO steuerfrei, letztes Jahr: Lonza, u-blox Swisslife, Actelion, Ypsomed, Kardex und Dorma Kaba.

Das kann ja leider immer wieder ändern (z.B. BB Biotech)

Wo kann ich mich über steuerfreie Ausschüttungen informieren. Ich möchte nämlich nicht steuermässig in eine höhere Progression rutschen wegen der Deklaration der verrechnungssteuerpflichtigen Dividenden?

arnie
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Die Dividende wurde noch gar nicht bezahlt.... gemäss SIX ist heute erst Ex Dividende.

ARNOLD IS NUMERO UNO

Krokodil
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arnie hat am 28.03.2017 - 13:12 folgendes geschrieben:

Die Dividende wurde noch gar nicht bezahlt.... gemäss SIX ist heute erst Ex Dividende.

Doch, lieber arnie, Ex Dividende bedeutet, dass heute die Dividende all jene bekommen, die gestern die Aktien im Depot hatten.

Krokodil
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brancusi-serrat hat am 28.03.2017 - 13:10 folgendes geschrieben:

Danke für Deine Antwort.

 

Dieses Jahr waren bei mir bis jetzt nur ALSO steuerfrei, letztes Jahr: Lonza, u-blox Swisslife, Actelion, Ypsomed, Kardex und Dorma Kaba.

Das kann ja leider immer wieder ändern (z.B. BB Biotech)

Wo kann ich mich über steuerfreie Ausschüttungen informieren. Ich möchte nämlich nicht steuermässig in eine höhere Progression rutschen wegen der Deklaration der verrechnungssteuerpflichtigen Dividenden?

Gehe mal auf Google und gebe ein: Liste verrechnungssteuerbefreiten Dividenden Schweiz. Da wirst du was finden.

brancusi-serrat
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Werde ich tun!

 

Über die NZZ (Beilage zu den Steuern) habe ich dieses Jahr erfahren, dass man sich strafbar macht, wenn man Dividenden-Ausschützungen nicht deklariert.

Da ich oft Titel halte, die ich dann austausche gegen andere Titel (aber Dividende kassierte) im Laufe des Jahres, gab ich letztes Jahr nur die Titel per 31. Dezember an, verzichtete also auf Verrechnungssteuern.

 

Dachte, dass sei okay so. Dem ist aber nicht so: man macht sich strafbar. Nun sollte ich also die Steuererklärung noch einmal neu schreiben!

brancusi-serrat
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@ arnie:

bin bei swissquote, die Dividenden kurz nach dem ex-Datum ausbezahlen (Walter Meier heute früh, 28.3.17)

<gelöscht>

brancusi-serrat hat am 28.03.2017 - 13:41 folgendes geschrieben:

Werde ich tun!

 

Über die NZZ (Beilage zu den Steuern) habe ich dieses Jahr erfahren, dass man sich strafbar macht, wenn man Dividenden-Ausschützungen nicht deklariert.

Da ich oft Titel halte, die ich dann austausche gegen andere Titel (aber Dividende kassierte) im Laufe des Jahres, gab ich letztes Jahr nur die Titel per 31. Dezember an, verzichtete also auf Verrechnungssteuern.

 

Dachte, dass sei okay so. Dem ist aber nicht so: man macht sich strafbar. Nun sollte ich also die Steuererklärung noch einmal neu schreiben!

Du musst einen hohen Grenzsteuersatz haben, dass du lieber auf die 35% Verrechnungssteuer verzichtest, statt die Dividendenerträge zu versteuern...!

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@DirtyCashHarry

 

vergleiche hierzu auch den Artikel von Martin Spieler (Geldberater im Tagi-Geldblog vom 20.3.17):

"Der Fiskus profitiert von hohen Dividenden"

<gelöscht>

Das war nur ein gut gemeinter Tipp. Sofern du keinen Grenzsteuersatz von 35% oder mehr aufweist, fährst du besser, wenn du die Verrechnungssteuer zurückforderst. Und da du je nach Kanton für einen Grenzsteuersatz von 35% schon um die CHF 200t p.a. an Einkommen aufweisen musst, wollte ich dir nur gratulieren!

Und zum Artikel zitiere ich gerne einen der Kommentare, welcher alles sagt: "Nach diesem Artikel würde ich auf meinen Bonus verzichten. Fast auch auf einen tieferen Lohn bestehen - würde ich dafür nicht PK-Beiträge erhalten."

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