Weatherford

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12.11.2010 11:43
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Weatherford

Die Aktien des Ölindustrie-Zulieferers Weatherford werden vom 17. November an auch an der Schweizer Börse SIX gehandelt.

Die 758'446'637 eingetragenen Aktien von Weatherford werden über fünf Handelstage in den SPI integriert. Am Ende des ersten Handelstages sollen so 20 Prozent des Free Floats im Index integriert sein, jeweils weitere 20 Prozent kommen an den folgenden vier Handelstagen dazu.

Entsprechend der Kapitalisierung und dem vorgesehenen Handelsvolumen plane die SIX die Aktien von Weatherford in den SMI aufzunehmen. Die SIX werde den entsprechenden Entscheid voraussichtlich im ersten Quartal 2011 fällen. Frühestens am 21. März 2011 könnten die Weatherford Aktien dann im SMI enthalten sein.

Die Weatherford-Aktien sollen neben der Schweizer Börse auch an der New Yorker Börse NYSE und an der NYSE Euronext kotiert bleiben.

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02.12.2014 08:41
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Weatherford verkauft Sparten Industriechemie und Integrity-Bohrfluide

01.12.2014 21:00



Zürich (awp) - Der Ölförder-Dienstleister Weatherford hat einen definitiven Vertrag mit einem verbundenen Unternehmen von The Lubrizol Corporation, einem Berkshire Hathaway-Unternehmen, über den Verkauf der Sparten Industriechemie und Integrity-Bohrfluide abgeschlossen. Die Sparten werden vorbehaltlich üblicher Kaufpreisanpassungen plus einem möglichen Anstieg um 75 Mio USD für einen Earnout, der an die Leistung der Sparten nach erfolgter Transaktion gebunden ist, für 750 Mio USD in bar verkauft, teilte Weatherford am Montagabend mit.

Mit einem Abschluss des Verkaufs werde noch vor Jahresende gerechnet. Der Verkauf unterliege den üblichen Abschlussbedingungen und behördlichen Genehmigungen, hiess es. Die Erträge aus dem Verkauf sollen zum Begleichen von Verbindlichkeiten genutzt werden.

Die Industriechemiesparte liefert den Angaben nach chemische Behandlungen für die Öl- und Gasproduktion und produziertes Wasser sowie Zusatzmittel für Bohr-, Vervollständigungs- und Stimulationsprozesse, während die Integrity-Bohrfluidsparte Bohrfluidsysteme und Zusatzmittel für eine verbesserte Bohrprozessleistung umfasst.

Weatherford ist seit dem 19. Juni nicht mehr an der SIX Swiss Exchange kotiert; der Steuersitz ist jedoch weiterhin in der Schweiz.

ys

(AWP)

 

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25.04.2014 08:33
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Sonderfaktoren führen bei Weatherford im Q1 zu Verlust - Mit Umbau auf Kurs (AF)

25.04.2014 08:15



(Meldung mit weiteren Angaben ergänzt)

Zug (awp) - Das Erdöl-Serviceunternehmen Weatherford befindet sich im Umbau und hat im ersten Quartal 2014 einen Umsatzrückgang sowie einen Verlust hinnehmen müssen. Ein Strauss von Sonderfaktoren haben das Ergebnis belastet. Weatherford kommt eigenen Aussagen zufolge mit dem Umbau gut voran und rechnet im laufenden Jahr mit Umsatzzuwächsen und einem Gewinn.

Im ersten Quartal 2014 ist der Umsatz jedoch im Vergleich zur Vorjahresperiode um 6,3% auf 3,60 Mrd USD gesunken. Im Quartal hat Weatherford mit der Schliessung von 20 Standorten begonnen, die nicht die gewünschte Performance erreicht haben, heisst es in der Mitteilung vom Freitag. Im Rahmen der Überprüfung seien zudem dreissig weitere Standorte evaluiert worden, deren Schliessung im laufenden zweiten Quartal an die Hand genommen wird.

"Ein Teil der Aktivitäten haben wir mit Blick auf die Kapitaldisziplin etwa in Venezuela reduziert", wird Verwaltungsratspräsident und CEO Bernard Duroc-Danner in der Mitteilung zitiert. Derweil hätten schlechte Wetterverhältnisse in den USA und in Russland die Geschäftsentwicklung negativ beeinflusst. Ausserdem habe Weatherford den Verkauf des nicht zum Kern der Gesellschaft gehörenden Pipeline- und Speciality-Services-Geschäft in der Höhe von 250 Mio USD aufgegleist.

SONDERFAKTOREN BELASTEN

Die Performance sei derweil von verschiedenen einmaligen Zahlungen im Gesamtumfang von 253 Mio USD belastet worden, so der Weatherford-Chef weiter. Das Unternehmen hat eine Zahlung aus einem Vergleich in der USA geleistet, musste Kosten im Rahmen des Stellenabbaus berappen und Geld für das Zubair-EPF-Projekt im Irak aufwenden.

Der Betriebsgewinn (EBIT) sank auf non-GAAP-Basis deutlich auf 130 Mio nach 279 Mio im Vorjahr. Unter dem Strich belasteten die Sonderaufwendung die Rechnung mit 140 Mio was zu einem Verlust nach Abzug der Minderheiten von 41 (VJ Gewinn von 22) Mio geführt hat. Ohne die Sonderkosten würde ein Gewinn von 99 Mio resultieren, was mit 117 Mio aus dem Vorjahr vergleichbar sei, heisst es.

71 Mio USD der 140 Mio seien in erster Linie auf Kosten aus dem Abbau von Stellen und die Schliessung von Standorten zurückzuführen. Weitere Sonderkosten von 47 Mio USD stünden derweil im Zusammenhang mit den Verträgen im Irak und die restlichen 22 Mio seien auf Devestitionsverluste zurückzuführen, so die Mitteilung weiter.

UMBAU AUF KURS

Weatherford sieht sich mit dem Stellenabbau von insgesamt 7'000 Arbeitsplätzen auf Kurs. Bis dato seien 6'600 Arbeitsplätze für den Abbau evaluiert worden und 56% der Abbau-Pläne habe man im ersten Quartal umgesetzt und dabei 263 Mio eingespart. Total will Weatherford nach Abschluss des Programms 500 Mio einsparen, 450 Mio davon sollen bereits im Jahr 2014 zum Tragen kommen. Das Unternehmen will mit dem Abbau eine "kritische Masse" erreichen, die ein profitables Wirtschaften erlauben.

Weatherford bekräftigte dabei die Ambition, im Gesamtjahr einen Gewinn je Titel zwischen 1,10 und 1,20 USD erreichen zu können. Im ersten Quartal resultierte noch ein Verlust je Aktie (EPS voll verwässert) von 0,05 USD nach einem Gewinn von 0,03 USD. Auf Umsatzebene rechnet das Unternehmen in den meisten Regionen bis auf Lateinamerika mit Zuwächsen.

Ein weiteres Ziel der Gruppe ist es auch, bis Ende Jahr die Nettoverschuldung um 7 Mrd USD zu reduzieren. Im ersten Quartal sei dieser Wert noch um 673 Mio angestiegen, was etwa mit der Zahlung an die US-Regierung sowie saisonale Effekte zusammenhänge.

Weatherford hat Anfang April angekündigt, dass die Gesellschaft den Sitz aus der Schweiz in Zug nach Irland verlegen wird. Mit dem Schritt will das Unternehmen die Kosten senken.

Die Aktien sollen sodann nur noch an der US-Börse gehandelt werden. Von der Schweizer Börse SIX und der NYSE Euronext in Paris will sich der Konzern dekotieren lassen. Die Aktionäre müssen allerdings die Pläne an der ausserordentlichen Generalversammlung im Juni noch absegnen.

AWP

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26.02.2014 08:14
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Weatherford erleidet Umsatzschwund
 

Das Erdöl-Serviceunternehmen Weatherford hat im vierten Quartal 2013 im Vergleich zum Vorjahresquartal weniger Umsatz erwirtschaftet. Das Unternehmen bestätigt die Finanzziele für das laufende Jahr.

Das Erdöl-Serviceunternehmen Weatherford hat im vierten Quartal 2013 einen Umsatz von 3,74 Mrd USD nach 4,06 Mrd USD im Vorjahreszeitraum erzielt. Der Betriebsgewinn wird mit -50 Mio USD und das Reinergebnis nach Minderheiten mit -271 Mio USD ausgewiesen, dies nach +245 Mio bzw. -122 Mio USD im Vorjahr. Damit resultierte ein Verlust pro Aktie von 0,35 USD nach einem Verlust von 0,16 USD 2012, wie Weatherford in der Nacht auf Mittwoch mitteilte.

Weatherford hatte Ende Januar bereits seine Guidance für das vierte Quartal gesenkt und rechnete damals noch mit einem Gewinn pro Aktie in der Spanne von 0,05 bis 0,08 USD. Im dritten Quartal 2014 hatte das Unternehmen noch einen Wert von 0,23 USD pro Aktie erzielt.

Nach Regionen sank der Umsatz im Vergleich zum vierten Quartal 2012 in Nordamerika um 7% auf 1,57 Mrd USD, im Mittleren Osten/Nordafrika/Asien sank er um 4% auf 821 Mio USD. In Europa/Westafrika hingegen legte der Umsatz um 3% auf 688 Mio USD zu. Der regionale Umsatz in Lateinamerika summierte sich auf 657 Mio USD, was einem Rückgang um 23% entspricht.

Für 2014 erwartet Weatherford einen Umsatzwachstum in allen Regionen ausser Lateinamerika. Darüber hinaus wurde die Ende Januar bekanntgegebene Guidance bestätigt: Das Unternehmen erwartet für das laufende Jahr einen Gewinn pro Aktie von 1,10 bis 1,20 USD.

AWP

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