Weihnachtscrash

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Fipo77
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Weihnachtscrash

Mal anders gefragt

Wer glaubt von euch an einem Weihnachtscrash ...??????

meridiannet
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Re: Weihnachtscrash

Fipo77 wrote:

Mal anders gefragt

Wer glaubt von euch an einem Weihnachtscrash ...??????

Glaube nicht daran. Wieso? Weil der klassische Crash nicht mehr "en vogue" ist. Heute wird in Raten stückweise abgestürzt. Aber auch da glaube ich (also meine Wenigkeit) nicht daran. Weil dies bereits die letzten Wochen passiert ist. Die Kreditkrise hat Ihre Wirkung getan. Da müsste also schon was neues kommen um die Kurse nochmals massiv zu drücken. Eine Unsicherheit ist für mich der 11. Dezember. Was wird Bernanke beschliessen und wie reagiert der Markt? Eine weitere Abwertung des Dollars und ein damit verbundener Erdölanstieg wäre etwas langweilig, weil ein schon bekanntes Szenario.

weico
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Weihnachtscrash

Kommt drauf an was die Golfstaaten, in Sache Dollaranbindung, am 3-4 Dezember beschliessen und wie die Finanzwelt,wie von meridiannet schon beschrieben, am 11. Dezember auf die News von Bernanke reagiert !

Wenn sich dann China noch Negativ zum Dollar äussert,dann... :shock:

P.S:

Am 11 Dez. gibt's übrigens auch weiter News von der "UBS-Front" . Wink

Alles in allem sehe Ich es etwa wie ein Marc Faber ,Jim Rogers oder Gerald Celente..

...2008 gehts STEIL nach unten mit dem Dollar und den Aktienmärkten (US-Hypozinserhöhungen,Zahlungsunfähigkeit,mediales Dauerthema,Anlegerpanik usw.....)

Wenn dann die "Herde" noch,so medial "durchgeimpft",alle in eine Richtung rennt, dann gibt's 2008 einen saftigen ...

CRASH..! :idea:

weico

Hiob
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Weihnachtscrash

Ich habe gestern noch die Sendung 'Handelszeitung Börsenstandpunkte' auf SF Info gesehen, dort waren auch Burkhard P. Varnholt, Chief Investment Officer, Bank Sarasin, und Marco Curti, Head of Research, Zürcher Kantonalbank anwesend.

Sie meinten Sie seien optimistisch für den Rest des Jahres plus Januar 08 was die Börsengeschehnisse anbelangen. Dies sei hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass die meisten Probleme zum Thema Subprime Krise, Dollarschwäche, Ölpreis, etc. bereits bekannt seien.

Hoffen wir das Beste... Wink

Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern

MarcusFabian
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Weihnachtscrash

Hiob wrote:

Sie meinten Sie seien optimistisch für den Rest des Jahres plus Januar 08 was die Börsengeschehnisse anbelangen.

Hast Du schon mal Deinen Coiffeur gefragt, ob Du einen Haarschnitt brauchst?

Wohl kaum, den Du weisst wie die Antwort ausfällt Wink

Was erwartest Du von einem Banker, der davon lebt, Dir Aktien und Derivate zu verkaufen? Anders gefragt: Wenn SF DRS einer Bank Gelegenheit gibt, im TV Stimmung zu machen, welchen Analysten werden die wohl schicken? Welches ist die Message, die er dem breiten Publikum rüberbringen soll?

Elias
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Weihnachtscrash

MarcusFabian wrote:

Anders gefragt: Wenn SF DRS einer Bank Gelegenheit gibt, im TV Stimmung zu machen, welchen Analysten werden die wohl schicken? Welches ist die Message, die er dem breiten Publikum rüberbringen soll?

SF DRS schickte unter anderem diesen hier

Quote:

Martin Spieler, Chefredaktor der Handelszeitung, diskutiert mit dem Fondsmanager und «Crash-Propheten» Marc Faber aus Hongkong.

http://tvprogramm.sf.tv/search.php?rerun=9fc9542c-f1a3-45e3-bbd0-1ea4083...

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

marabu
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Weihnachtscrash

Die Anlegerschaft benötigt unabhängige Ratingagenturen, welche einem gegenseitigen Wettbewerb ausgesetzt sind.

Keinen staatlich ernannten Moody's, welcher noch den Klienten Tipps abgibt, wie man sein Rating halten oder gar steigern kann! :roll:

meridiannet
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Weihnachtscrash

marabu wrote:

Die Anlegerschaft benötigt unabhängige Ratingagenturen, welche einem gegenseitigen Wettbewerb ausgesetzt sind.

Keinen staatlich ernannten Moody's, welcher noch den Klienten Tipps abgibt, wie man sein Rating halten oder gar steigern kann! :roll:

Macht die Sache nicht besser. Diese "unabhängigen" Ratingagenturen müssen auch Geld verdienen und wie machen sie das? Sie benötigen Kunden. Also sind sie nicht unabhängig. Ist die selbe Situation wie heute. Wenn schon, dann irgendein paritätisches Gremium. Rechtsform müsste eine Stiftung oder Genossenschaft sein (gibt's das in den USA) und die Bezahlung ist irgendeine Steuer im Promillebereich aus Börsengeschäften, von den Börsenplätzen oder Geldinstituten. Natürlich völlig Ratingunabhängig. Wäre was für eine Schweizer Stiftung. Wir gelten ja als neutral.

weico
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Schlee
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Weihnachtscrash

Hiob wrote:

Ich habe gestern noch die Sendung 'Handelszeitung Börsenstandpunkte' auf SF Info gesehen, dort waren auch Burkhard P. Varnholt, Chief Investment Officer, Bank Sarasin, und Marco Curti, Head of Research, Zürcher Kantonalbank anwesend.

Sie meinten Sie seien optimistisch für den Rest des Jahres plus Januar 08 was die Börsengeschehnisse anbelangen. Dies sei hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass die meisten Probleme zum Thema Subprime Krise, Dollarschwäche, Ölpreis, etc. bereits bekannt seien.

Hoffen wir das Beste... Wink

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,519517,00.html

Wenn ich sowas lese und auch daran glaube, das steht das schlimmste noch vor uns.... weitere Abschreibungen werden demnach folgen.... Hallelujah

Hiob
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Weihnachtscrash

Ich habe einfach das Gefühl, dass hier zuviele Pessimisten unterwegs sind.

Verlagshäuser wie der Spiegel, wollen auch Geld verdienen und wie verdient man am besten Geld, mit Kommentaren und Artikeln welche den Leuten Angst macht.

Wenn man den Artikel liest, könnte man meinen morgen gehe die (Finanz-)welt unter.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,519517,00.html

Klar läuft es an der Börse nicht mehr so rosig wie 2006 und Anfang 2007, aber die Weltwirtschaft brummt nach wie vor, die Beschäftigung und der Auftragseingang ist hervorragend. Warum soll es also mit der Börse nicht weiter aufwärts gehen?

Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern

Speedy3
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Weihnachtscrash

Solange der US Konsum brummt, ist das Gejammer alles

kalter Kaffe

Retailers Post Robust Start to Holidays

Sunday November 25, 7:45 am ET

By Anne D'Innocenzio, AP Business Writer

Nation's Retailers Post a Robust Start to the Holiday Season, Research Group Says

NEW YORK (AP) -- The nation's retailers had a robust start to the holiday shopping season, according to results announced Saturday by a national research group that tracks sales at retail outlets across the country.

According to ShopperTrak RCT Corp., which tracks sales at more than 50,000 retail outlets, total sales rose 8.3 percent to about $10.3 billion on Friday, the day after Thanksgiving, compared with $9.5 billion on the same day a year ago. ShopperTrak had expected an increase of no more than 4 percent to 5 percent.

http://biz.yahoo.com/ap/071125/holiday_shopping.html

marabu
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Mein letztes Mal, dass ich auf ein Posting von dir eingehe!

@Gonzales, our guy from Mexico Wink

Verstehst du denn überhaupt nichts??? :roll: :roll: :roll:

Wir jammern nicht - möglicherweise sind einzelne nur teilweise investiert. Es gibt verschiedene Arten, Geld zu verdienen. Lass' es unsere Sache sein, wenn wir nach deiner Meinung irgend einen "Zug verpassen"!

Eröffne doch eine eigene Homepage! Dort kannst du jeden Tag beliebig viele positive Postings eintragen. Und das Tolle dabei wäre, dass du alle missliebigen Beiträge löschen könntest... Wink

Hier noch einen Link zu einem meiner Lieblingsratgeber. Da siehst du, wie man auch ohne dauernd positives Denken sehr reich werden kann... Lol

http://www.gloomboomdoom.com/public/pSTD.cfm?pageSPS_ID=5200

Dr.Zock
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Weihnachtscrash

@ Speedy3

Das habe ich heute früh auch schon gelesen und ins Forum gestellt. Ich bin durchaus der Meinung dass von einem kurzfristigen Aufwärtsschub in der kommenden Woche geträumt werden darf. Vielleicht wird der sogar Realität. Aber was kommt dann ? Die Unsicherheit im Markt bleibt. Ich vergleiche diese News mit guten Unternehmenszahlen. Die Aktie des Unternehmens wird dennoch abgestraft. Selbst wenn der Ausblick ebenfalls positiv ist. Solche Beispiele hatten wir ja in jüngster Zeit zur genüge.

Ich habe noch etwas in meinem kurzen Börsenleben beobachtet. Wir verfolgten schon seit längerer Zeit schlechte US-Konjunkturdaten. Der Markt hat diese weitgehend ignoriert und ist trotzdem gestiegen. Gründe wurden genannt: "die zu erwartende Zinssenkung der FED".

Was mich sorgt ist wie der Markt auf gute News reagiert. Werden diese wie in einer Euphoriephase ebenfalls ignoriert, und der Markt bricht trotzdem weiter ein ?

Na ja vielleicht gehört dies nicht hierher.

Gruss

Dr.Zock

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

morgenstern
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Weihnachtscrash

Dr.Zock wrote:

@ Speedy3

Das habe ich heute früh auch schon gelesen und ins Forum gestellt. Ich bin durchaus der Meinung dass von einem kurzfristigen Aufwärtsschub in der kommenden Woche geträumt werden darf. Vielleicht wird der sogar Realität. Aber was kommt dann ? Die Unsicherheit im Markt bleibt. Ich vergleiche diese News mit guten Unternehmenszahlen. Die Aktie des Unternehmens wird dennoch abgestraft. Selbst wenn der Ausblick ebenfalls positiv ist. Solche Beispiele hatten wir ja in jüngster Zeit zur genüge.

Ich habe noch etwas in meinem kurzen Börsenleben beobachtet. Wir verfolgten schon seit längerer Zeit schlechte US-Konjunkturdaten. Der Markt hat diese weitgehend ignoriert und ist trotzdem gestiegen. Gründe wurden genannt: "die zu erwartende Zinssenkung der FED".

Was mich sorgt ist wie der Markt auf gute News reagiert. Werden diese wie in einer Euphoriephase ebenfalls ignoriert, und der Markt bricht trotzdem weiter ein ?

Na ja vielleicht gehört dies nicht hierher.

Gruss

Dr.Zock

ich persönlich bin sehr optimistisch für gute unternehmen die in zukunft gute geschäfte machen. meine einschätzung zum markt ist sehr unterschiedlich. auf einer seite sehe ich bankwerte in einem umbruch wo wir zuerst mit massiv hohen kursrückschläge rechnen müssen. aber ich kann mich auch irren! auf der anderen seite gehe ich davon aus, dass einige aktien ein hohes potenzial haben.

mein depot ist bekannt!

gruss und allen viel erfolg

weleda

Führungsqualitäten besitzt, wer es versteht, Prinzipien an bestehenden Umstände anzupassen.

tradingvalue
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Weihnachtscrash

meridiannet wrote:

Macht die Sache nicht besser. Diese "unabhängigen" Ratingagenturen müssen auch Geld verdienen und wie machen sie das? Sie benötigen Kunden. Also sind sie nicht unabhängig. Ist die selbe Situation wie heute. Wenn schon, dann irgendein paritätisches Gremium. Rechtsform müsste eine Stiftung oder Genossenschaft sein (gibt's das in den USA) und die Bezahlung ist irgendeine Steuer im Promillebereich aus Börsengeschäften, von den Börsenplätzen oder Geldinstituten. Natürlich völlig Ratingunabhängig. Wäre was für eine Schweizer Stiftung. Wir gelten ja als neutral.

Ja das würde ich nicht unbedingt sagen. Denn wenn es weitere nicht regulierte Ratingagenturen gäbe, würde das den Wettbewerb auch in dieser Branche beleben und die Effizienz klar steigern. Um ihr derzeitiges Prestige zu halten (aufgrund objektiver Bewertung von Unternehmen), müsste die Ratingagentur ihr professionelles Verfahren verbessern, und nicht wie bei diesen strukturierten Hypotheken-Papieren trotz schlechter Schuldnerbonität AAA, bewerten.

swissbroker
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Weihnachtscrash

Wenn die folgende Schlagzeile sich bestätigt nächste Woche, könnte das schlimmste überstanden sein.

Sonntag, 25. November 2007

Starker Weihnachtsauftakt

Ansturm auf US-Läden

We will see

good luck

tradingvalue
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Weihnachtscrash

swissbroker wrote:

Wenn die folgende Schlagzeile sich bestätigt nächste Woche, könnte das schlimmste überstanden sein.

Sonntag, 25. November 2007

Starker Weihnachtsauftakt

Ansturm auf US-Läden

We will see

Hehe, ja solange es nicht ein Ansturm von Osama's Truppe ist....

Jodellady
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Weihnachtscrash

Es wird dieses Jahr ein vergrössertes Windowdressing geben.

D.h. die Fonds etc. müssen ihre negativen Performances nochmals einwenig verbösern äääää verbessern...

Es könnte also in den (bisher jetzt schon) schlechten Titeln nochmals schlechter werden....

Ansonsten gehts wohl eher wieder aufwärts, glaub ich auch....

Ob sie bereits an Weihnachten ist, kann wohl niemand sagen. Aber auch das "Hypocrislein" wird sich wieder beruhigen, gefolgt von der Börse....

Es sei denn, es gäbe noch sehr aussergewöhnliche Geschehnisse (z.B. wer FuW-Titelseite von gestern gelesen hat.. Steht, dass China wegen der 10%-Beteiligung an Blackstone bereits 30% Minus machte, ohne Währungsbereinigung, dann macht das schon Angst, ob China wirklich noch mehr in Amerika investieren will -> sprich Dollar wertet sich evtl. nochmals kurzfristig ab?!)....

sunny
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meridiannet wrote:

Macht die Sache nicht besser. Diese "unabhängigen" Ratingagenturen müssen auch Geld verdienen und wie machen sie das? Sie benötigen Kunden. Also sind sie nicht unabhängig. Ist die selbe Situation wie heute. Wenn schon, dann irgendein paritätisches Gremium. Rechtsform müsste eine Stiftung oder Genossenschaft sein (gibt's das in den USA) und die Bezahlung ist irgendeine Steuer im Promillebereich aus Börsengeschäften, von den Börsenplätzen oder Geldinstituten. Natürlich völlig Ratingunabhängig. Wäre was für eine Schweizer Stiftung. Wir gelten ja als neutral.

nein nein, die ratingagenturen sin dunabhängig und machen auch unabhängig ihre ratings. ansonsten würde es sie schon lange nicht mehr geben. denn es wäre ja sehr unwahrscheinlich, dass die ratingagenturen bis jetzt immer richtig geraten haben...

ein rating wird ja gemacht, damit man eines hat und an geld kommt. die ratingagentur verliert kein geld, weil sie ein schlechteres rating vergibt und verdient auch kein zusätzliches für ein besseres rating. darum ist dein schluss falsch.

meridiannet
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Weihnachtscrash

Jodellady wrote:

Es könnte also in den (bisher jetzt schon) schlechten Titeln nochmals schlechter werden....

Hmm... also bei allen? Könnte jetzt spontan keinen Titel nennen, welcher zuletzt nicht abgegeben hat. Da wurden sogar Nestle und ABB auf's Schafott geführt. Je nachdem ob die Hexenmeister noch weitere schlechte Nachrichten servieren, wird es wohl nochmals zu einem Abwärtsschub oder einer Seitwärtsbewegung kommen.

Leider, denn auch ich hätte zu gerne good news serviert an Weihnachten.

Jodellady
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Weihnachtscrash

Ich denke an die wirklich schlechteren.

ADB

Kudelski

Swiss Re (?)

UBS

CS

Etc...

Evtl. hat das "Dressing" ja bereits stattgefunden, who knows...

Aber es könnte nochmals bei gewissen Titeln zu- bzw. abnehmen...

Letztes Jahr hat man es schon gemerkt....

Hans
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Weihnachtscrash

..der Schrott der da geschrieben wird - kauft euch doch eine Glaskugel :cry:

Gruss Hans

Dr.Zock
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@Hans

Der mit dem "Schrott" kann ich weder dementieren noch bestätigen, da ich selbst viel zuwenig von der Ökonomie und Börse verstehe. Aber das mit der Glaskugel hat was für sich. Die Lage ist so undurchsichtig dass selbst das befragen einer Glaskugel eine Alternative darstellt.. Lol

Gruss, und auch Dir eine erfolgreiche Woche

Dr.Zock

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phlipp
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Weihnachtscrash

weiss nicht, auf den ersten blick sehen die +8% ja schon in ordnung aus... aber mich würde es viel mehr interessieren, wie es im verhältnis zu den letzten jahren ausgesehen hat... denn angenommen in den letzten jahren ist der umsatz am black friday um (zb.) +15% gestiegen, dann sind diese +8% ja nur noch die hälfte, also um die hälfte schlechter...

"Heut ist nicht alle Tage, ich komm wieder, keine Frage"

MarcusFabian
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Weihnachtscrash

Hiob wrote:

aber die Weltwirtschaft brummt nach wie vor, die Beschäftigung und der Auftragseingang ist hervorragend. Warum soll es also mit der Börse nicht weiter aufwärts gehen?

Die Weltwirtschaft brummt, weil die Amis Produkte kaufen, die sie nicht brauchen mit Geld das sie nicht haben.

Es ist ok, wenn sich jemand mit seinem Ersparten etwas leistet. Es bereitet aber Sorgen, wenn jemand auf Pump konsumiert. Denn eines Tages wird er den Kredit zurückzahlen müssen. Und zwar mit Zins und Zinseszins und dann wird er seinen Konsum einschränken müssen. Ob's ihm passt oder nicht.

Auftragseingang ist hervorragend?

Guckste Chart: Dein Statement würde mich interessieren:

Warum es mit der Börse nicht weiter aufwärtsgehen sollte?

Nun, das kann es: Nominal, wenn entsprechend inflationiert wird.

Ansonsten hängen alle Börsen an den USA und die USA am Konsumenten. Wird der weiter konsumieren und sich weiter verschulden?

Wenn ja, wie lange noch und bis auf welches Niveau?

Und was kommt danach?

Speedy hat es sehr schön auf den Punkt gebracht:

Quote:

Solange der US Konsum brummt, ist das Gejammer alles

kalter Kaffee

Yep, korrekt. Und was, wenn der US Konsum nicht mehr brummt?

Der Punkt, um den wir uns streiten ist der, wie wir den US Konsum (und damit die US Wirtschaft und damit die Welt-Wirtschaft ...) einschätzen.

Einige von uns (mich selbst eingeschlossen) sehen eine Gefahr darin, dass sich die Kreditkartenschulden seit dem letzten Jahr verfünffacht haben (von $11 Mrd auf $55 Mrd) und dass gleichzeitig die Hypothekarzinsen steigen.

Wir schlussfolgernd daraus, dass in Zukunft mehr vom verfügbaren Einkommen zur Schuldentilgung und Zahlung der Hypotheken aufgewendet werden muss und weniger für den Konsum zur Verfügung steht.

Speedy, Hiob: Was genau ist Euch beiden an dieser Schlussfolgerung nicht klar?

Speedy3
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Weihnachtscrash

@ Marcus Fabian

Alles klar, soweit wie du dies hier sehr schön illustriert hast.

Fakt ist auch, dass wir aktuell einen sehr tiefen Dollar haben.

Ausländische Firmen lagern ihre Produktionen nach USA aus

oder kaufen vermehrt dort ein, was den Arbeitsmarkt anheizt.

Zudem gehen viele Ausländer in die USA shoppen.

Beides Faktoren, welche dafür sprechen, dass der Konsum

weiter stark bleibt. Den die USA lebt nicht von den Amis alleine,

wir sind global.

Alles hat Vor- und Nachteile. Die Frage ist für wenn.

Aktuell werden durch den tiefen Dollar die Euro-Firmen belastet,

die USA dagegen profitieren im Export davon.

So schnell geht also in den USA nicht in den Binsen und wenn

die Banken ein paar Milliarden weniger horten, stört mich die

überhaupt nicht.

Marcus, alles paletti?

weico
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Weihnachtscrash

Also das jeder Mensch ,auch die Amis,konsumieren müssen steht ja wohl ausser zweifel.

Aber wer sich von den langen Käuferschlangen dazu verleiten lässt,dass es den Amis so "toll" geht,der vergisst vielleicht vor welchen "Läden" die Leute da anstehen. Lol

http://www.nytimes.com/2007/11/26/business/26retail.html?_r=1&ref=busine...

Ist in unseren Breitengraden ja auch so,dass wenn ein IKEA,Otto's Warenposten,Media Markt usw.seine Produkte mit 75% Nachlass "verscherbelt" die "Masse" brummt. :roll:

Alleine die Gewinnzahlen dieser "Läden", ist am Ende doch der ehrliche Massstab ob es den Amis wirklich noch so gut geht. Wink

P.S: Muss immer lachen,wenn hierzulande die Leute meinen ,den Amis gehe es so toll, weil viele von ihnen so Wohlbeleibt sind (charmant ausgedrückt). Lol

Dabei können sich viele Leute in den USA einfach keine ausgewogene Ernährung leisten und Essen/Trinken viellfach eben aus puren "Geldgründen" diese "King-Size-Portionen" von McDonalds,Pizza Hut usw. Wink

weico

meridiannet
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Weihnachtscrash

tradingvalue wrote:

Ja das würde ich nicht unbedingt sagen. Denn wenn es weitere nicht regulierte Ratingagenturen gäbe, würde das den Wettbewerb auch in dieser Branche beleben und die Effizienz klar steigern. Um ihr derzeitiges Prestige zu halten (aufgrund objektiver Bewertung von Unternehmen), müsste die Ratingagentur ihr professionelles Verfahren verbessern, und nicht wie bei diesen strukturierten Hypotheken-Papieren trotz schlechter Schuldnerbonität AAA, bewerten.

Finde, das wäre der falsche Weg. Was will der geneigte Anleger mit 5 unterschiedlich bewerteten Anlagen der gleichen Klasse machen? Fördert nur den Wildwuchs und bestimmt nicht die transperenz.

Denke, deshalb ist mein Vorschlag der richtige Weg.

MarcusFabian
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Weihnachtscrash

Speedy3 wrote:

Fakt ist auch, dass wir aktuell einen sehr tiefen Dollar haben.

Ausländische Firmen lagern ihre Produktionen nach USA aus

oder kaufen vermehrt dort ein, was den Arbeitsmarkt anheizt.

Zudem gehen viele Ausländer in die USA shoppen.

Der durchschnittliche chinesische Arbeiter verdient pro Monat etwa €200. Da müssten der Dollar bzw. die Löhne in den USA noch um einiges weiter sinken, um den Produktionsstandort USA nachhaltig zu pushen.

Aber ich gebe Dir recht, dass ein schwacher Dollar gut für die US Exportindustrie ist.

Andererseits ist ein schwacher Dollar schlecht für Importe in die USA und die USA sind netto ein weit grösserer Importeur als Exporteur.

Sollte die Welt den schwachen Dollar akzeptieren und die Asiaten (allen voran die Chinesen) ihre Währung aufwerten, würde entsprechend das US Handelsdefizit sinken und Amerika könnte über die nächste Dekade wieder eine ausgeglichene Bilanz erwirtschaften und die Schluden langsam abbauen.

Entsprechend der Dollarabwertung würden Gläubiger ausserhalb der USA entreichert, was einem Schuldenerlass gleich kommt.

In wie weit welche Länder bereit sind, den Amis Schulden zu erlassen, sei mal dahingestellt.

Denkbar und sinnvoll wäre es beispielsweise den Amis gewisse Auflagen zu machen. Z.B. ihr Militärbudget zu kürzen und weniger imperialistisch in der Welt aufzutreten. Unter der jetzigen Bush-Regierung ist es unwahrscheinlich, dass die USA diesen Forderungen nachgeben würden.

@weico,

Das mit den 75% Rabatt am "Black Friday" wurde hier oft erwähnt, ist so aber nicht ganz korrekt.

Es gab Lockvogelangebote im Sinn "Der erste, der am Freitag bei uns den neuen Flachbildschirm kauft, bekommt ihn 75% günstiger".

Das ist also im wesentlichen eine Verkaufsaktion, um möglichst viele Kunden ins Geschäft zu locken.

meridiannet
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Weihnachtscrash

sunny wrote:

nein nein, die ratingagenturen sin dunabhängig und machen auch unabhängig ihre ratings. ansonsten würde es sie schon lange nicht mehr geben. denn es wäre ja sehr unwahrscheinlich, dass die ratingagenturen bis jetzt immer richtig geraten haben...

ein rating wird ja gemacht, damit man eines hat und an geld kommt. die ratingagentur verliert kein geld, weil sie ein schlechteres rating vergibt und verdient auch kein zusätzliches für ein besseres rating. darum ist dein schluss falsch.

Es ging ja darum, ob man den Markt bei den Ratingagenturen spielen lassen soll (dies übrigens eine Forderung der NZZ am Sonntag). Und dies finde ich aus den obig genannten Gründen falsch. Es fördert den Wildwuchs und schafft keine Klarheit. Es entstammt der Einstellung, der Markt regelt alles. Für die Erkenntnis, dass dies falsch ist, wurde 2007 sogar der Wirtschaftsnobelpreis verliehen. Nach wie vor würde ich, falls was geändert werden soll, für wirklich unabhängige Agenturen einstehen.

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