Welche Kantonalbank ?

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18.10.2008 10:24
#1
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Welche Kantonalbank ?

Ich möchte mein UBS-Konto aus verständlichen Gründen schliessen und wegen der Staatsgarantie ein Konto bei einer Kantonalbank eröffnen.

Die BCVD und die BCGE kommen nicht in Frage (keine Staatsgarantie). Die BEKB auch nicht (keine Staatsgarantie ab 2012). Auch kein Interesse für die Post.

Welche Kantonalbank könnt ihr mir empfehlen? Basler KB, Zürcher KB und St.Galler KB haben offenbar einen guten Ruf. Könnt ihr diese Banken empfehlen?

Kann ich als Berner ein Konto in jeder Kantonalbank eröffnen?

Merci für eure Hilfe! Biggrin

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In a battle between price and momentum, always trust momentum. Boris Schlossberg

15.09.2016 08:35
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Swisscanto-Verkauf schlägt auf Gewinne der Kantonalbanken durch
14.09.2016 19:20

Basel (awp/sda) - Die Schweizer Kantonalbanken haben im ersten Halbjahr 2016 weniger verdient als vor zwölf Monaten. Der Reingewinn der 24 Geldhäuser sank um 5,8% auf 1,43 Mrd CHF.

Der Rückgang sei erwartet worden, teilte der Verband Schweizerischer Kantonalbanken (VSKB) am Mittwoch in einem Communiqué mit. Denn im Vorjahr hatten die Kantonalbanken den gemeinsamen Fondsanbieter Swisscanto an die Zürcher Kantonalbank (ZKB) verkauft, was ihnen einen grossen Sondergewinn in die Kasse gespült hatte.

Das Zinsengeschäft als Hauptertragsquelle der Kantonalbanken konnte trotz der tiefen Zinsen seinen Netto-Erfolg um 2,2% auf 2,7 Mrd CHF steigern. Dagegen bekam das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft die Zurückhaltung der Anleger zu spüren. Hier fiel der Erfolg um 1,5% auf 1,03 Mrd CHF.

Beim Handelsgeschäft tauchte der Erfolg gar um rund 12% auf 446,4 Mio CHF ab. Nachdem die Handelsaktivitäten von Kunden wegen der Aufhebung des Euro-Mindestkurses im Vorjahr in die Höhe geschnellt waren, haben sie sich im laufenden Jahr wieder auf ein normales Niveau eingependelt, wie es hiess. Der übrige ordentliche Erfolg schmolz um 16% auf 106,8 Mio CHF.

HÖHERE KOSTEN

Auf der anderen Seite stiegen die Kosten leicht um 0,8% auf 2,3 Mrd CHF. Sowohl der Personal-, als auch der Sachaufwand nahmen zu. Das Kosten-Ertragsverhältnis verschlechterte sich von 53,2 auf 54,1%. Damit seien die Kantonalbanken immer noch sehr effizient, denn das Kosten-Ertragsverhältnis liege markant unter dem Branchendurchschnitt, schrieb der Verband.

Die 24 Geldhäuser haben ihr Geschäftsvolumen gesteigert. Die gesamten Ausleihungen an Kunden stiegen um 2% auf 397,8 Mrd CHF. Der grösste Teil davon sind Hypothekarkredite, die um ebenfalls 2% auf 350,2 Mrd CHF wuchsen.

Ebenfalls ein Wachstum gab es bei den übrigen Kundenforderungen, die Kredite und Finanzierungslösungen für Unternehmen beinhalten. Diese nahmen um 2,4% auf 46,7 Mrd CHF zu.

cp/

(AWP)

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14.09.2016 08:24
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TKB-Bankrat Werner Dickenmann scheidet Ende Mai 2017 aus
14.09.2016 08:09

Weinfelden (awp) - Bei der Thurgauer Kantonalbank tritt Werner Dickenmann Ende Mai 2017 aus dem Bankrat aus. Der Rücktritt erfolge aus Altersgründen und nach Ablauf der vierjährigen Amtsperiode von 2012 bis 2016, teilt die TKB am Mittwoch mit.

Der diplomierte Baumeister Dickenmann wurde vom Grossen Rat des Kantons Thurgau im Jahr 2008 in das Gremium gewählt. Er ist Aktuar des Bankrates und wirkt auch im Strategieausschuss der Bank mit. Die Suche nach einer Nachfolgerin oder eines Nachfolgers obliege der Kantonsregierung, heisst es weiter.

mk/ys

(AWP)

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13.09.2016 08:16
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Glarner Kantonalbank gewinnt Migros Pensionskasse für ihre neue Kreditfabrik
13.09.2016 08:12

Zürich (awp) - Die Glarner Kantonalbank (GLKB) tätigt einen weiteren Schritt Richtung Industrialisierung der Bankprozesse. Das Institut lanciert eine Kreditfabrik, in der sie die Verarbeitung und Verwaltung von Hypotheken für Dritte übernimmt. Als ersten Kunden für diese Dienstleistung habe die Bank die Migros Pensionskasse gefunden, teilte die GLKB am Dienstag mit.

Zudem bietet die Bank unter der Marke Softlink die vier Module Hypothekenvergabe, Dokumentenerstellung, Hypothekenverwaltung und Vermögensverwaltung zur Lizenzierung an. Die Softlink-Module und die Services der Kreditfabrik könnten beliebig kombiniert werden, heisst es weiter. Bei allen Modulen könne der Kunde entscheiden, die Verwaltung und Abwicklung selber vorzunehmen oder vollständig der GLKB zu übertragen.

sig/rw

(AWP)

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13.09.2016 08:10
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BKB laut Pressemeldung mit Millionenforderung konfrontiert - ASE-Altlast
13.09.2016 07:40

Basel (awp) - Die Basler Kantonalbank sieht sich mit einer Millionenklage konfrontiert. Eine Gruppe von 379 Geschädigten hat einen entsprechenden Antrag beim Bezirksgericht Laufenburg eingereicht, wie der "Tages-Anzeiger" am Dienstag berichtet. Hintergrund ist die Betrugsaffäre um die ASE Investment AG, die bis 2012 mit Renditeversprechen von bis zu 18% lockte und für welche die BKB Depotbank war.

Konkret fordern die Geschädigten laut dem Zeitungsbericht "mindestens 28 Mio CHF, plus 2,2 Mio EUR, plus 2,4 Mio USD". Es handelt sich laut den Angaben um eine Gruppe von Investoren, mit denen sich die BKB bislang nicht geeinigt hat. Laut einem im Bericht zitierten BKB-Direktoriumsmitglied soll sich daran auch nichts ändern, da diese Anleger keine Vertragsbeziehung zur BKB gehabt hätten.

rw/ra

(AWP)

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26.08.2016 13:21
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Tessiner Kantonalbank mit 4,7% höherem Halbjahresgewinn
26.08.2016 12:20

Bellinzona (awp) - Die Tessiner Kantonalbank (BancaStato) hat im ersten Halbjahr 2016 trotz des Negativzins-Umfelds einen höheren Gewinn erwirtschaftet. Bei tieferen Erträgen und Kosten resultierte unter dem Strich ein um 4,7% höherer Reingewinn von 26,7 Mio CHF, wie einer Mitteilung des Instituts vom Freitag zu entnehmen ist.

Zu diesem Gewinnanstieg kam es aber in erster Linie, weil die Rückstellungen für allgemeine Bankrisiken im Vergleich zum Vorjahr um 9 Mio auf 5 Mio CHF gesenkt wurden. Zudem hatte das Institut im ersten Semester 2015 einen ausserordentlichen Gewinnbeitrag von 6,8 Mio aus dem Verkauf ihres Anteils an Swisscanto verbucht.

Der Bruttogewinn der BancaStato sank dagegen um 6,7% auf 40,4 Mio und der Geschäftserfolg um 3,0% auf 31,9 Mio CHF, wie das Institut weiter mitteilt.

TIEFERER ZINSERFOLG

Im wichtigsten Geschäft der Kantonalbank, dem Zinsengeschäft, wurde ein um 3,2% tieferer Erfolg von 63,3 Mio CHF erwirtschaftet. Der Erfolg im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft verminderte sich um 2,1% auf 15,2 Mio und der Erfolg des Handelsgeschäfts nahm um 25% auf 6,1 Mio CHF ab. In der Summe sanken die Einnahmen der Bank um 4,4% auf 87,6 Mio CHF.

Der Geschäftsaufwand verminderte sich dagegen um lediglich 2,4% auf 47,2 Mio CHF. Die Personalaufwendungen wurden um 2,3% gedrückt, der Sachaufwand um 2,8%.

SCHNELLES HYPOTHEKARWACHSTUM

Die Bilanzsumme der Kantonalbank erhöhte sich zur Jahresmitte um 4,9% auf 12,9 Mrd CHF. Das Wachstum der Hypothekarkredite betrug 4,6% auf 8,1 Mrd. Damit haben sich die Ausleihungen für Immobilien noch beschleunigt, nahmen sie doch im Gesamtjahr 2015 noch lediglich um 5,8% zu. Die gesamten Kundenausleihungen stiegen seit Jahresbeginn um 3,6% auf 9,74 Mrd CHF, die Kundengelder um 6,1% auf 7,18 Mrd.

Die verwalteten Vermögen (AuM) stiegen derweil um 2,24 Mrd auf 14,0 Mrd CHF. Davon entfielen 9,9 Mrd CHF (+437 Mio CHF) auf die BancaStato und 4,1 Mrd CHF (+1,8 Mrd) auf die Vermögensverwaltungstochter Axion Bank.

ra/tp

(AWP)

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26.08.2016 08:23
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ZKB mit gehaltenem Reingewinn

Die Zürcher Kantonalbank hat im ersten Halbjahr 2016 bei höheren Erträgen den Konzerngewinn auf dem Vorjahresniveau gehalten.

Konkret blief sich der Gewinn auf 393 Millionen Franken. Vor allem im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft erzielte die Bank dank der im vergangenen Jahr erfolgten Integration des Vermögensverwalters Swisscanto klar höhere Erträge, wie den am Freitag veröffentlichten Halbjahreszahlen zu entnehmen ist. Für das Gesamtjahr bleibt das Staatsinstitut zuversichtlich.

Operativ konnte sich die ZKB im Vorjahresvergleich zwar verbessern, wie der um 8% auf 395 Mio CHF gestiegene Geschäftserfolg zeigt. Im Vorjahr war aber noch ein ausserordentlicher Erfolg aus Immobilienverkäufen in Höhe von 35 Mio CHF angefallen, so dass der Konzerngewinn per Saldo unverändert ausfiel.

Insgesamt stieg der Ertrag um 4,6% auf 1,15 Mrd CHF. Im Zinsengeschäft als Hauptertragsquelle der ZKB ging der Netto-Erfolg allerdings um 0,2% auf 582 Mio CHF zurück, was auf etwas höhere Wertberichtigungen für gefährdete Kredite zurückzuführen war. Im Handelsgeschäft resultierte derweil ein Anstieg um 1,6% auf 183 Mio CHF. Eine klare Zunahme zeigte das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft mit einem Plus von 15% auf 360 CHF. Die Ergebnisse der Swisscanto waren in der Vorjahresperiode noch nicht für das ganze Semester berücksichtigt.

Ansprechendes Ergebnis für das Jahr 2016 erwartet

Der Geschäftsaufwand lag im Halbjahr mit 469 Mio CHF lediglich um 1% über dem Niveau des Vorjahres. Auch hier war die Zunahme insbesondere durch die Swisscanto geprägt, die seit April 2015 im Konzernabschluss enthalten ist. Das Kosten-Ertrags-Verhältnis verbesserte sich auf 59,1% gegenüber 61,5% im Vorjahreszeitraum.

Die Bilanzsumme ging gegenüber dem Stand von Ende 2015 um 1,8% auf 151,6 Mrd CHF zurück. Die Hypothekarausleihungen stiegen in den ersten sechs Monaten aber um 2,4% auf 75,4 Mrd CHF. Die von der ZKB verwalteten Kundenvermögen betrugen Ende Juni 260,2 Mrd verglichen mit 257,5 Mrd CHF per Ende 2015.

Das zweite Halbjahr werde ebenfalls von "konjunkturellen Herausforderungen und Unsicherheiten an den internationalen Märkten geprägt bleiben", heisst es in der Mitteilung. Dennoch rechne das Institut weiterhin mit einem "ansprechenden Ergebnis für das Geschäftsjahr 2016".

(AWP)

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23.08.2016 08:22
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Luzerner Kantonalbank erleidet leichten Gewinnrückgang

Die Luzerner Kantonalbank hat im ersten Halbjahr trotz einer Zunahme im Zinsengeschäft weniger verdient.

Der Geschäftserfolg für die ersten sechs Monate 2016 lag mit 100,4 Mio CHF um 2,2 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Unter dem Strich nahm der Konzerngewinn um 2,4 Prozent auf 89,1 Mio CHF ab, wie das Institut am Dienstag mitteilte.

Im wichtigsten Geschäft, dem Zinsengeschäft, konnte die Kantonalbank das Ergebnis verbessern, dies dank einer Ausweitung des Ausleihungsvolumens, rückläufigen Absicherungskosten, Einnahmen aus Negativzinsen sowie weiterhin tiefen Wertberichtigungen. Der Nettoerfolg aus dem Zinsengeschäft lag um 4,2 Prozent höher bei 154,6 Mio CHF.

Einen klaren Rückgang gab es dagegen beim Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft, wo die LUKB ebenfalls die anhaltend zurückhaltende Stimmung der Anleger zu spüren bekam. Das Ergebnis ging um 7,2 Prozent auf 39,7 Mio CHF zurück. Einen noch stärkeren Rückgang verzeichnete der Handelserfolg, der nach dem ausserordentlich hohen Resultat der Vorjahresperiode nun um 13 Prozent auf 13,4 Mio CHF zurückfiel.

Der Geschäftsaufwand stieg von Januar bis Juni dagegen insgesamt um 2,4 Prozent auf 106,0 Mio CHF an. Die LUKB baute den Personalbestand im Zusammenhang mit ihrer Strategie "2020@LUKB" aus und auch der Sachaufwand wuchs an. Die Cost-Income Ratio verschlechterte sich damit etwas auf 48,7 Prozent, nachdem die Kennziffer im Gesamtjahr 2015 noch bei 47,8 Prozent gelegen hatte.

Höhere Bilanzsumme

Die Bilanzsumme der Bank erhöhte sich im Vergleich zum Ende des Jahres 2015 mit einem Plus von 2,9 Prozent auf 34,2 Mrd CHF. Die Kundenausleihungen stiegen um 3,1 Prozent auf 26,3 Mrd, wobei das Wachstum der Hypothekarforderungen alleine bei 2,3 Prozent lag.

Der Bank flossen von Januar bis Juni Nettoneugelder im Umfang von 290 Mio CHF zu, vor Jahresfrist waren es noch 361 Mio CHF gewesen. Die gesamten Kundenvermögen stiegen um 1,6 Prozent auf 27,2 Mrd CHF.

Für das zweite Halbjahr 2016 erwartet die LUKB ein volatiles Marktumfeld bei unverändert negativen Libor- und Swapsätzen. Wie bereits im Februar gehen die Verantwortlichen weiterhin für das Gesamtjahr 2016 von einem Konzerngewinn auf Niveau des Vorjahres (180,1 Mio CHF Konzerngewinn) aus.

(AWP)

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05.08.2016 08:31
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BEKB mit leichtem Gewinnrückgang im ersten Halbjahr

Die Berner Kantonalbank (BEKB) hat in den ersten sechs Monaten 2016 den Druck durch das Tiefzinsumfeld zu spüren bekommen und leicht rückläufige Gewinnzahlen erwirtschaftet.

Der Geschäftserfolg fiel mit 72,9 Mio CHF um 1,7 Prozent unter dem Vorjahreswert aus. Unter dem Strich resultierte ein um 1,8 Prozent tieferer Halbjahresgewinn von 55,4 Mio CHF, wie das Staatsinstitut am Freitag mitteilte.

Insgesamt erwirtschaftete die Kantonalbank im ersten Semester einen Geschäftsertrag von 215,2 Mio CHF nach 223,4 Mio im Jahr davor. Dabei bildete sich der Netto-Erfolg im wichtigsten Ertragspfeiler, dem Zinsengeschäft, trotz einem weiteren Anstieg der Hypothekarkredite mit -0,5 Prozent auf 150,4 Mio CHF leicht zurück. Primär sei der Rückgang darauf zurückzuführen, dass auslaufende Festzinshypotheken zu deutlich tieferen Zinssätzen verlängert wurden, so die BEKB.

Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft ging um 4,6 Prozent auf 47,3 Mio zurück. Die BEKB bekam die zurückhaltende Stimmung der Anleger aufgrund der Tiefzinssituation und des volatilen Börsenumfeldes zu spüren. Im Handelsgeschäft resultierte ein rückläufiger Erfolg von 9,1 Mio CHF nach 9,4 Mio im Vorjahr.

Der Geschäftsaufwand ging derweil um 0,6 Prozent auf 126,9 Mio CHF zurück. Die Abnahme war auf einen niedrigeren Personalaufwand zurückzuführen - die Bank reduzierte dem Personalbestand um 51 auf 1'040 Vollzeitstellen.

Die Kundenausleihungen erhöhten sich gegenüber dem Stand von Ende 2015 um rund 3,6 Prozent auf 21,5 Mrd CHF. Dabei nahmen die Hypothekarforderungen um 1,2 Prozent auf 19,6 Mrd zu. Auf der Gegenseite der Bilanz gingen die Kundenausleihungen um 0,9 Prozent auf 22,0 Mrd CHF zurück. Bei den Kundendepots kann die BEKB einen Zufluss an Neugeldern von 110,1 Mio CHF vermelden, die betreuten Vermögenswerte stiegen auf 20,9 Mrd CHF.

Für das Gesamtjahr erwartet die BEKB bei gleichbleibenden Verhältnissen an den Geld- und Kapitalmärkten ein Ergebnis, das "voraussichtlich leicht unter demjenigen des Vorjahres ausfallen" wird.

(AWP)

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03.08.2016 13:38
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AKB mit niedrigerem Gewinn im ersten Semester
03.08.2016 12:56

Aarau (awp) - Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat den Rekordgewinn aus dem ersten Halbjahr 2015 erwartungsgemäss nicht übertroffen und auch weniger Ertrag erzielt. Weiter steigende Kundenausleihungen, ein hoher Neugeldzufluss und eine Zunahme bei den Kundenvermögen werden jedoch positiv gesehen. Für das Gesamtjahr gibt sich das Kantonsinstitut zuversichtlich.

Der Halbjahresgewinn fiel in den ersten sechs Monate 2016 um rund 11% auf 75,4 Mio CHF, wie dem am Donnerstag veröffentlichten AKB-Halbjahresergebnis zu entnehmen ist. Der Geschäftserfolg war mit einem Minus von 8,6% auf 90,3 Mio CHF ebenfalls klar rückläufig. Im Vorjahr war noch ein ausserordentlicher Ertrag aus dem Verkauf der Beteiligung an Swisscanto an die ZKB von rund 16 Mio CHF erzielt worden.

Der Geschäftsertrag ging um 3,1% auf 185,5 Mio CHF zurück. Nach dem Rekordjahr 2015 war die Bank in ihren Prognosen von einem deutlich tieferen Ergebnis ausgegangen, heisst es weiter. Der Nettozinserfolg ging dabei um 1,9% auf 129,7 Mio zurück. Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft spürte die AKB die anhaltende Verunsicherung der Kunden in die Märkte und Börsen. Der Ertrag ging um 4,6% auf 29,1 Mio CHF zurück. Und auch der Erfolg im Handelsgeschäft sank um 5,4% auf 24,4 Mio CHF.

Die Bilanzsumme expandierte in den ersten sechs Monaten um 4,1% auf 25,3 Mrd CHF. Bei den Kundenausleihungen resultierte ein Anstieg um 3,1% auf 20,4 Mrd. Die Hypothekarforderungen, die den grössten Teil davon ausmachen, stiegen seit Ende 2015 um 2,75% auf 19,1 Mrd. Das Wachstum vermochte den starken Margendruck und die negativen Folgen des Tiefzinsumfelds beim Zinsengeschäft jedoch nicht vollständig zu kompensieren, so die Bank.

Die Kundengelder lagen mit 15,8 Mrd um 0,4% über dem Niveau der Vorjahresperiode. Die AKB verzeichnete 791,1 Mio Netto-Neugelder (Net New Money).

Der Geschäftsaufwand der AKB stieg im Halbjahr um 1,8% auf 88,0 Mio CHF. Die Cost-Income-Ratio - exklusive Abgeltung der Staatsgarantie - erhöhte damit auf 44,6% (VJ 42,5%).

Für das Gesamtjahr 2016 schliesst die AKB ein Ergebnis wie im Rekordjahr 2015 aus. "Der Immobilienmarkt im Kanton Aargau zeigt sich weiterhin robust, die Kosten haben wir im Griff und so sind wir trotz Tiefzinsumfeld und anhaltender Frankenstärke zuversichtlich, ein gutes Jahresergebnis 2016 zu erzielen", wird Direktionspräsident Rudolf Dellenbach in der Mitteilung zitiert.

yr/tp

(AWP)

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02.08.2016 08:14
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Glarner KB fährt weniger Gewinn ein

Die Glarner Kantonalbank hat im ersten Halbjahr ihren Wachstumskurs fortgesetzt, unter dem Strich aber weniger verdient.

So verringerte sich der Reingewinn um knapp 25 Prozent auf 8,6 Mio CHF, wie das Kantonsinstitut am Dienstag mitteilt. Neben einer höheren Steuerbelastungen von 1,8 Mio CHF nach 1,4 Mio im Vorjahr lag der Grund für den klaren Rückgang vor allem darin, dass im Vorjahr noch ein ausserordentlicher Ertrag aus dem Swisscanto-Verkauf angefallen war, heisst es zur Begründung.

Der Geschäftserfolg für die ersten sechs Monate erhöhte sich derweil um fast 20 Prozent auf 10,4 Mio CHF. Der gesamte Betriebsertrag verbesserte sich um 6,5 Prozent auf 32,0 Mio CHF. Damit wurden die Schätzungen der Zürcher Kantonalbank übertroffen: Diese hatte mit einem Geschäftserfolg von 9,1 Mio CHF und einem Betriebsertrag von 30,6 Mio CHF gerechnet.

Im wichtigsten Geschäft, dem Zinsengeschäft, ging der Erfolg um 1,3 Prozent auf 23,6 Mio CHF zurück. Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft resultierte ebenfalls ein Rückgang um 11 Prozent auf 4,3 Mio, dagegen lag der Erfolg aus dem Handelsgeschäft mit 2,4 Mio mehr als doppelt so hoch wie in der Vorjahresperiode.

Höherer Geschäftsaufwand

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich in den ersten drei Monaten um 4,2 Prozent auf 19,4 Mio CHF. Dabei blieb der Sachaufwand quasi stabil, der Personalaufwand stieg um 4,4 Prozent - auch dank neu geschaffener Stellen - auf 11,5 Mio.

Im Hypothekargeschäft legte die GLKB weiter zu: Die Hypothekarforderungen erhöhten sich um 4,1 Prozent gegenüber dem Stand von Ende 2015 und belaufen sich neu auf 4,1 Mrd CHF. Beide Hauptvertriebskanäle - der Direkt- und der Onlinevertrieb - hätten zu diesem Ergebnis beigetragen, schreibt die Bank, die mit ihrem Hypomat zu den Vorreitern bei den Online-Hypotheken gezählt wird.

Die Kundengelder haben seit Anfang Jahr um 2,2 Prozent auf 3,3 Mrd CHF zugenommen. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 3,8 Prozent auf 5,2 Mrd CHF.

(AWP)

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29.07.2016 08:25
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GKB steigert Halbjahresgewinn - Beteiligung an Albin Kistler
29.07.2016 07:59

Chur (awp) - Die Graubündner Kantonalbank (GKB) hat im ersten Semester des laufenden Jahres aus einem tieferen Geschäftsertrag einen gesteigerten Gewinn erarbeitet. Mit einer Beteiligung von vorerst 25% an Albin Kistler soll das Vermögensverwaltungsgesellschaft gestärkt werden.

Der Geschäftserfolg des Bündner Kantonsinstituts erhöhte sich in den ersten sechs Monaten 2016 um 1,9% auf 91,7 Mio, der Konzerngewinn nahm um 2% auf 90,4 Mio zu. Den Geschäftsertrag weist das Institut mit 178,0 Mio aus, ein Minus von 7% im Vergleich zum Vorjahr.

"Das gute operative Ergebnis mit einem soliden Wachstum beim Kundengeschäft entspricht unseren Erwartungen. Strategisch ist die Bank mit einer starken Position im Heimmarkt sowie den Beteiligungen in Zürich für die Zukunft gut gerüstet", werden Bankpräsident Peter Fanconi und CEO Alois Vinzens in der Medienmitteilung am Freitag zitiert.

Mit den ausgewiesenen Zahlen hat die GKB die Erwartungen der ZKB auf den Gewinnebenen übertroffen. Das Zürcher Institut prognostizierte Erträge von 187 Mio, einen Geschäftserfolg von 88 Mio sowie einen Reingewinn von 86,5 Mio CHF.

Im wichtigsten Ertragspfeiler, dem Zinsengeschäft, resultierte dank einer deutlichen Steigerung des Bruttozinserfolges ein gut gehaltener Nettoerfolg von 121,7 Mio CHF. Die finanziellen Belastungen durch die kurzfristigen Absicherungsgeschäfte (Payer-Swaps) hätten spürbar abgenommen. Als Folge der Negativzinsen verringerte sich der Beitrag aus dem Kundengeschäft trotz grösserer Volumina. Die Veränderung der Wertberichtigungen verbesserten das Ergebnis des Berichtssemesters um 2,6 Mio und damit deutlich weniger stark als im Vorjahr (8,0 Mio).

Das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft leistete einen Erfolgsbeitrag von 44,6 Mio (-14,6%), der Erfolg im Handelsgeschäft nahm insbesondere als Folge rückläufiger Fremdwährungstransaktionen um 33% auf 8,1 Mio ab.

Der Geschäftsaufwand verminderte sich wegen dem Verkauf der Privat Client Bank um 3% auf 83,7 Mio. Unter Ausklammerung des Verkaufseffekts wären die Kosten leicht um 1,8% gestiegen, schreibt die Bank. Die Cost-/Income-Ratio II beträgt damit 49,9% nach von 49,5% im Vorjahr.

Weiterhin sehr komfortabel präsentiert sich die Eigenkapitalausstattung. Die gewichtete Kapitalquote (CET1-Ratio) beträgt zur Jahresmitte 18,4% nach 18,7% per Ende 2015.

Mit Blick auf das Gesamtjahr bekräftigt das Management die bisherige Gewinnprognose. So rechnet die GKB weiter einem Reingewinn in der Grössenordnung von 166 bis 171 Mio.

ÜBERNAHME VON 25% AN ALBIN KISTLER - OPTION AUF MEHRHEITSERWERB

Ebenfalls am Freitag gab die GKB eine Beteiligung an Albin Kistler bekannt. Vorerst werden 25% der Vermögensverwaltungsgesellschaft übernommen. Zusätzlich besteht die Option, die Beteiligung innerhalb eines Zeitraumes von zwei bis drei Jahren auf 51% zu erhöhen. Der Kauf erfolge in Übereinstimmung mit der Strategie, die Position im Vermögensverwaltungsgeschäft zu stärken und die Expertise im Asset Management zu erweitern. Albin Kistler mit Hauptsitz in Zürich und einer Repräsentanz in Chur werde ihr erfolgreiches Geschäftsmodell operativ und strategisch unverändert weiterführen. Die Transaktion soll in den nächsten Wochen abgewickelt werden, so die Mitteilung weiter.

Die Goodwill-Abschreibung auf der erworbenen Beteiligung an Albin Kistler wird den Geschäftserfolg 2016 belasten. Dieser wird nun neu in einer Bandbreite von 154 bis 158 Mio erwartet. Bisher waren 170 bis 175 Mio prognostiziert worden.

gab/tp

(AWP)

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28.07.2016 08:32
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BKB erzielt im ersten Halbjahr 2016 mehr Gewinn
28.07.2016 07:49

Basel (awp) - Die Basler Kantonalbank (BKB) weist für das erste Halbjahr 2016 trotz schwierigem Marktumfeld und anhaltendem Umbau der Bank einen um 4,9% höheren Reingewinn von 43,8 Mio CHF aus. Der Geschäftserfolg lag mit 79,0 Mio CHF gar um 73% über dem Vorjahresresultat, wobei im Vorjahr noch eine Rückstellung für die Einigung mit den deutschen Behörden das Ergebnis belastet hatte, wie das Staatsinstitut am Donnerstag mitteilte.

Der Geschäftsertrag ging allerdings insgesamt um 2,6% auf 183,6 Mio CHF zurück. Dies, obwohl sich der Ertrag im wichtigsten Ertragspfeiler, dem Zinsengeschäft, netto um 2,6% auf 89,6 Mio CHF verbesserte. Die Bank verweist dabei auf ein "erfreulich und breit abgestütztes" Wachstum bei den Ausleihungen.

Dagegen bekam die Bank im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft die verhaltene Anlegerstimmung und weiterhin auch die rückläufige Vermögensbasis wegen der Weissgeldstrategie zu spüren: Die Erträge in dem Geschäft lagen mit 33,8 Mio CHF um 15% unter dem Vorjahr. Auch im volatilen Handelsgeschäft gingen die Erträge mit -12% auf 33,3 Mio CHF deutlich zurück. Das Vorjahressemester war infolge der Aufhebung der Euro-Untergrenze durch die SNB stark gewesen.

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zu Ende 2015 um 1,1% auf 22,8 Mrd CHF. Bei den Hypothekarforderungen resultierte im Halbjahr ein Anstieg um 1,8% auf 10,2 Mrd CHF, das übrige Kreditgeschäft stieg um 1,2%.

Im BKB-Konzern, der neben der Basler Kantonalbank auch die Bank Coop umfasst, resultierte ein Anstieg des Reingewinns um 2,1% auf 57,6 Mio CHF, wie den Zahlen weiter zu entnehmen ist. Der Geschäftserfolg belief sich im Konzern auf 101,6 Mio CHF, entsprechend einem Anstieg um 47%.

Für das laufende Jahr wolle man trotz schwierigem Marktumfeld die Investitionen in die Strategieumsetzung, in die Filialen und in die Digitalisierung vorantreiben, sagt CEO Guy Lachappelle in der Mitteilung. Insgesamt geht die Bank von einem "soliden Ergebnis in der Grössenordnung des Vorjahres" aus.

tp/uh

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28.07.2016 08:24
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Thurgauer KB erzielt Abschluss im US-Programm

Die Thurgauer Kantonalbank (TKB) hat vom amerikanischen Justizdepartement (DoJ) einen sogenannten Non-Target Letter erhalten.

Damit schliesst die TKB das US-Programm ohne eine Bussenzahlung ab, wie sie am Donnerstag mitteilte. Der Erhalt des Non-Target Letters bestätige, dass die TKB die Kriterien der Kategorie 3 des US-Programms für die Bereinigung des Steuerstreits zwischen der Schweiz und den USA erfülle. Damit bleibt die TKB von einer Busse verschont.

Die Bank hatte im Sommer 2014 entschieden, zur Bereinigung des Steuerstreits in der Kategorie 3 des US-Programms teilzunehmen. Diese Kategorie stand Banken offen, die kein anwendbares US-amerikanisches Steuerstrafrecht verletzt haben, heisst es weiter.

Die TKB nahm nach eigenen Angaben aus Gründen der Rechtssicherheit am US-Programm teil, obwohl die Bank nie in den USA tätig war und auch künftig nicht dort tätig sein werde, so die TKB.

(AWP)

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27.07.2016 08:23
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Walliser Kantonalbank im Halbjahr mit leicht höherem Gewinn

Die Walliser Kantonalbank hat im ersten Halbjahr 2016 sowohl ein leicht höheres operatives Ergebnis als auch etwas mehr Gewinn verzeichnet.

Der Geschäftserfolg stieg um 0,3% auf 54,4 Mio CHF und der Nettogewinn um 0,9% auf 30,9 Mio. Trotz schwierigem Wirtschaftsumfeld habe man "gute Ergebnisse" erzielt, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Im wichtigen Zinsgeschäft stieg der Bruttorfolg um 1,8% auf 80,0 Mio CHF. Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft sank dagegen der Erfolg um 8,6% auf 16,7 Mio CHF - wegen grosser Unsicherheit an den Märkten, wie es heisst. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft und der Fair-Value-Option legte um 37% auf 10,4 Mio zu.

Der Geschäftsaufwand legte um 5,2% auf 53,9 Mio CHF zu. Mit einem Kosten-Ertrags-Verhältnis vor Abschreibungen von 47,3% gehöre die WKB dennoch zu den effizientesten Banken der Schweiz, heisst es.

Die Bilanzsumme stieg um 2,6% auf 14,3 Mrd CHF per Mitte Jahr. Die Kundenausleihungen legten derweil um 2,2% auf 11,1 Mrd CHF zu, was hauptsächlich auf die Zunahme der Hypothekarforderungen um 3,1% auf 8,7 Mrd CHF zurückzuführen sei. Die Forderungen gegenüber Kunden hingegen nahmen "in einem konkurrenzstarken Markt mit rückläufigen Investitionen" um 0,9% auf 2,4 Mrd ab.

Für das Gesamtjahr erwartet die Kantonalbank weiterhin einen Gewinn, der "dem guten Ergebnis 2015 nicht nachsteht". Für das zweite Halbjahr 2016 - welches von einer schwierigen Konjunktur, der hohen Volatilität der Märkte und von den Brexit-Unsicherheiten geprägt sei - rechne man mit einem Geschäftsvolumen in der Höhe des ersten Semesters.

(AWP)

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21.07.2016 13:10
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Schwyzer Kantonalbank mit tieferem Halbjahresgewinn
21.07.2016 11:15

Schwyz (awp/sda) - Der Gewinn der Schwyzer Kantonalbank ist im ersten Halbjahr um 3,4% auf 32,9 Mio CHF gesunken. Das Ergebnis belastet haben Wertberichtigungen und ein stark reduzierter Wertschriften-Handel. Für 2016 erwartet die Bank ein leicht schlechteres Ergebnis als 2015.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hätten sich in den ersten sechs Monaten äusserst anspruchsvoll gestaltet, teilte die Schwyzer Kantonalbank (SZKB) am Donnerstag mit. Sie spricht deshalb bei den Halbjahreszahlen trotz Stagnation bei den Haupteinnahmequellen von einem "soliden Ergebnis".

Der Nettoerfolg im Zinsgeschäft blieb mit einen Minus von 0,5% auf 91,1 Mio CHF praktisch stabil. Die Bank konnte sinkende Margen mit einem höheren Geschäftsvolumen wett machen, heisst es weiter.

Auch beim Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft verdiente die Bank weniger. Der Erfolg ging um 1,2% auf 15,8 Mio CHF zurück. Grund dafür waren laut SZKB geringere Börsenaktivitäten der Kunden. Markant zulegen konnte die Bank allerdings im Handelsgeschäft. Unter anderem wegen vermehrter Fremdwährungstransaktionen stieg der Erfolg um 20,7% auf 6,5 Mio CHF.

Aufgrund des deutlich kleineren Übrigen ordentlichen Erfolges lag der Betriebsertrag insgesamt um 4,6% oder 5,4 Mio CHF unter dem Vorjahr. Zudem hinterliessen höhere Wertberichtigungen auf Beteiligungen von 10 Mio CHF Spuren im Ergebnis. Erfreulich seien für die Bank die gestiegenen Kundenausleihungen und Kundengelder, schreibt die SZKB.

Die Bilanzsumme stieg auf rund 16,8 Mrd CHF, das Eigenkapital wuchs auf 1,6 Mrd CHF an. Aufgrund der Wertberichtigungen erwartet die SZKB ein "spürbar besseres zweites Halbjahr".

Das Ergebnis für das gesamte 2016 dürfte trotzdem leicht schlechter ausfallen als jenes des Vorjahres, wie es in der Mitteilung heisst.

sta/

(AWP)

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19.07.2016 13:28
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Obwaldner Kantonalbank mit stabilem Halbjahresgewinn
19.07.2016 13:00

Sarnen OW (awp/sda) - Der Gewinn der Obwaldner Kantonalbank (OKB) ist in den ersten sechs Monaten des Jahres bei 6,9 Mio CHF stabil geblieben. Die Bank konnte zwar im Zinsen- und Kommissionsgeschäft zulegen, musste aber auf Einmaleffekte wie in der Vorjahr verzichten.

Die OKB erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2016 einen um 3,2% höheren Bruttoerfolg von 28,5 Mio CHF. Positiv beeinflusst hätten das erfreuliche Resultat das gute Zins- sowie Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft, teilte die Bank am Dienstag mit.

Im Zinsengeschäft - der Hauptertragsquelle der Bank - stieg der Erfolg um satte 8,4% auf 23,5 Mio. Der Ertrag aus dem Kommissionsgeschäft stieg ebenfalls um 8,5% auf 3,4 Mio. Der Bank gelang es laut Mitteilung, im Vermögensverwaltungs- wie auch im Anlageberatungsgeschäft neue Kunden zu gewinnen.

Der Ertrag aus dem Handelsgeschäft von 1,2 Mio konnte auf Vorjahreshöhe gehalten werden. Die Kosten blieben mit 14,2 Mio ebenfalls praktisch stabil.

Unter dem Strich verblieb der Bank ein Reingewinn von 6,9 Mio CHF, gleichviel wie im Vorjahr. Dass der Gewinn trotz besserem Geschäftsgang nicht höher ausfiel, lag unter anderem daran, dass die Bank im Vorjahr einen ausserordentlichen Erfolg von fast 3 Mio CHF durch den Verkauf ihrer Swisscanto-Beteiligung verbuchen konnte.

Einen Rückgang gab es bei den effektiven Kundengeldern. Diese sanken um 2,8% auf 2,6 Mrd CHF. Der Rückgang war aufgrund der anhaltend tiefen Zinsen erwartet worden. Kunden würden ihr Geld vermehrt in Wertschriften investierten, um höhere Renditen zu erzielen, und die hohe Liquidität für die Rückzahlung von Darlehen oder Hypotheken nutzen.

Für das laufende Jahr rechnet die Bank mit einem leicht tieferen Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr, das sehr stark ausgefallen sei.

(AWP)

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19.07.2016 08:16
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BLKB mit höherem Ertrag und Gewinn

Die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) hat im ersten Halbjahr 2016 einen höheren Erfolg und Gewinn erzielt.

Der Geschäftserfolg verbesserte sich leicht um 1,0% auf 93,9 Mio CH. Unter dem Strich blieb ein um 2,3% höherer Reingewinn von 52,9 Mio CHF, wie das Institut am Dienstag mitteilte.

In ihrem wichtigsten Geschäft, dem Zinsengeschäft, verzeichnete die Bank einen Zuwachs um 2,4% auf 143,1 Mio CHF. Im Kommissionsgeschäft sank hingegen der Erfolg um 7,1% auf 29,3 Mio CHF. Im Handelsgeschäft verdiente die Kantonalbank mit 9,3 Mio (+2,3%) wiederum etwas mehr als noch im Vorjahr, und der übrige Ertrag lag mit 3,9 Mio auf dem Vorjahreswert. Der Geschäftsertrag insgesamt lag mit 185,5 Mio (+0,5%) leicht über dem Vorjahreswert.

Die Kosten blieben im Halbjahr im Griff. Der Geschäftsaufwand stieg in den ersten sechs Monaten des Jahres um 2,3% auf 82,1 Mio CHF.

Die Bilanzsumme der BLKB stieg gegenüber Ende 2015 um 1,9% auf 23,6 Mrd CHF. Die Hypothekarforderungen erhöhten sich dabei um 1,6% auf 17,3 Mrd CHF. Die E-Hypotheken machen 76,6 Mio CHF der Steigerung aus und verzeichnen weiterhin einen konstanten Zuwachs, wie die Bank weiter schreibt. Die Verpflichtungen aus Kundeneinlagen wuchsen um 1,5% auf insgesamt 15,7 Mrd. Die Kundenvermögen betragen CHF 19,6 Mrd, davon 3,1 Mrd mit Verwaltungsmandaten.

Für das Gesamtjahr 2016 rechnet die Kantonalbank mit einem Ergebnis etwa in der Höhe des Vorjahres. 2015 hatte sie einen Konzerngewinn von 130,4 Mio CHF ausgewiesen. Im Februar lautete die Erwartung noch auf ein Ergebnis "leicht unter dem Vorjahr".

(AWP)

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15.07.2016 13:41
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Appenzeller KB setzt Wachstum im ersten Halbjahr 2016 fort
15.07.2016 10:30

Appenzell (awp) - Die Appenzeller Kantonalbank hat im ersten Halbjahr 2016 ihr Wachstum fortgesetzt. Trotz des schwierigen Umfelds mit engen Zinsmargen wies sie eine Steigerung des Geschäftserfolgs auf (+2,3% auf 9,8 Mio CHF). Massgeblich dazu beigetragen hätten das kontinuierliche Wachstum sowie der gesteigerte Ertrag im Zinsen- als auch im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft, teilt das Institut am Freitag mit.

Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft stieg um 2,8% auf 15,8 Mio CHF und der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft um 6,0% auf 3,1 Mio CHF. Gar um 19% auf 0,7 Mio CHF verbesserte sich der Erfolg aus dem Handelsgeschäft. Im Gegenzug legten der Personalaufwand um 0,9% auf 4,8 Mio und der Sachaufwand um 5,8% auf 4,7 Mio CHF zu.

Die Bilanzsumme weitete sich seit Anfang Jahr gemäss den Angaben um 3,6% auf 3,0 Mrd CHF aus. Getrieben wurde das Wachstum von einem Anstieg der Kundenausleihungen um 2,9% auf gut 2,5 Mrd CHF, wobei die Hypothekarforderungen ebenfalls mit einem Plus von 2,9% auf 2,4 Mrd zulegten.

Gleichzeitig brachten die Kunden erneut auch mehr Gelder zu der Kantonalbank: Die Kundengelder wuchsen um 75,8 Mio auf 2,4 Mrd CHF.

Auf Basis dieser Halbjahreszahlen und in Zusammenhang mit den laufenden Projekten schaue man der zweiten Jahreshälfte positiv entgegen, so die Mitteilung weiter.

ab/cf

(AWP)

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15.07.2016 13:38
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Neuenburger KB mit unverändertem Semestergewinn - steigende Hypothekarkredite
15.07.2016 12:00

Neuenburg (awp) - Die Neuenburger Kantonalbank (BCN) hat im ersten Halbjahr den Reingewinn mit 22,2 Mio CHF dank einer verringerten Zuweisung an die Reserven auf Vorjahreshöhe halten können. Wegen Wertberichtigungen im Zinsergebnis und tieferen Kommissionseinnahmen bildete sich aber der Geschäftserfolg um 22% auf noch 22,5 Mio CHF zurück. Das Institut erwartet für das Gesamtjahr 2016 einen Gewinn im Rahmen des Vorjahres.

Das Staatsinstitut konnte im Zinsengeschäft zwar das Bruttoergebnis weiter erhöhen. Wegen der Bildung von Wertberichtigungen für gefährdete Ausleihungen über rund 5 Mio CHF bildete sich das Netto-Zinsergebnis aber um 4,9% auf 44,8 Mio CHF zurück. Das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft fiel ebenfalls klar tiefer aus (-8,9% auf 12,4 Mio CHF) und auch der weniger bedeutende Handelserfolg lag unter dem Vorjahresniveau (-26% auf 3,2 Mio CHF). Der Geschäftsaufwand erhöhte sich dagegen um 2,7% auf 32,8 Mio CHF.

Derweil steigerte die Bank ihre Hypothekarausleihungen weiter - diese lagen mit 7,2 Mrd CHF um 2,5% über dem Wert von Ende 2015. Zulegen konnte das Institut auch bei den Kundeneinlagen, die sich um 3,9% auf 6,2 Mrd CHF erhöhten. Die Bilanzsumme belief sich per Mitte Jahr auf 10,6 Mrd CHF und war damit im Vergleich zu Ende 2015 um 3,0% höher.

Für das zweite Halbjahr erwartet das Institut eine ähnliche Dynamik wie im bisherigen Jahresverlauf. Insgesamt rechnet es für 2016 mit einem Gewinn etwa in Höhe des Vorjahresresultats.

tp/yr

(AWP)

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15.07.2016 08:14
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Zuger KB im ersten Semester mit Gewinnanstieg

Die Zuger Kantonalbank hat die Gewinnzahlen im ersten Semester gesteigert. Im wichtigen Zinsengeschäft stieg bei einem weiteren Hypothekenwachstum der Nettoerfolg.

Der Geschäftserfolg erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 5,5% auf 49,6 Mio, und der Halbjahresgewinn legte um 1,2% auf 31,3 Mio CHF zu. Die Kantonalbank habe in den ersten sechs Monaten 2016 gut gearbeitet, teilte das Institut am Freitag mit.

Im wichtigen Zinsengeschäft konnte die ZGKB bei einem weiteren Hypothekenwachstum den Nettoerfolg mit 77,5 Mio CHF um 1,2% steigern. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft ging dagegen um 7,2% auf 16,0 Mio CHF zurück. Im Handelsgeschäft resultierte ein deutlich höherer Erfolg von 8,8 Mio CHF (+22%).

Gleichzeitig sank der Geschäftsaufwand in der Berichtsperiode um 2,2% auf 49,6 Mio CHF. Das Kosten/Ertrags-Verhältnis verbesserte sich somit auf 47,5%, nachdem diese Kennzahl in der Vorjahresperiode noch 49,0% betragen hatte.

Die Hypothekarforderungen stiegen in den ersten sechs Monaten trotz zunehmender Amortisationen um 0,1% auf 11,3 Mrd CHF. Damit bleibe die Bank in der Wirtschaftsregion Zug führend bei den Immobilienfinanzierungen, hiess es. Die Kundengelder nahmen ebenfalls um 0,1% auf 9,4 Mrd zu. Die Bilanzsumme der ZGKB expandierte um 1,2% auf 14,5 Mrd CHF.

Für das laufende Geschäftsjahr geht die Bank "trotz anspruchsvollem Umfeld mit Zinsen auf tiefem Niveau und anhaltender Frankenstärke" davon aus, "die kontinuierliche Entwicklung der Vorjahre fortzusetzen". Der Zuger Immobilienmarkt bleibe stabil, auch wenn er sich etwas moderater entwickle als in den Vorjahren.

(AWP)

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28.06.2016 13:09
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Aargauische Kantonalbank muss mehr Geld in Staatskasse abliefern
28.06.2016 12:40

Aarau (awp/sda) - Die Aargauische Kantonalbank (AKB) muss dem Kanton Aargau aus dem Rekordgewinn von 2015 mehr Geld abliefern. In die Staatskasse fliessen 91 Mio CHF. Das sind 16 Mio mehr als die AKB vorschlug. Das beschloss der Grosse Rat am Dienstag mit 94 zu 36 Stimmen.

Das Parlament stimmte damit dem entsprechenden Antrag des Regierungsrats zu. Es stützte sich bei der höheren Ausschüttung auf das geänderte Gesetz über die Kantonalbank.

Darin wurde festgelegt, dass die AKB die Mindestanforderung des Bundes an die Gesamtkapitalquote von derzeit 12% künftig um 4 Prozentpunkte übertreffen soll. Der Zielwert für die AKB liegt damit neu bei 16%.

Die AKB erzielte im Abschluss 2015 eine Gesamtkapitalquote von 16,3%. Die durch den Regierungsrat beantragte höhere Ausschüttung hätte noch eine Quote von 16,2% zur Folge.

HÖHERE AUSSCHÜTTUNG

Das Parlament lobte über alle Parteigrenzen hinweg die AKB für das gute gelaufene Geschäftsjahr 2015. Finanzdirektor Roland Brogli (CVP) sagte, die Bank gehöre den Aargauerinnen und Aargauern. Daher sollten diese auch vom Erfolg der Bank profitieren. Die Ausschüttung von 91 Mio CHF sei angemessen.

Man habe nicht die Absicht, auf Konfrontationskurs zur Regierung und zum Parlament zu gehen, sagte AKB-Bankratspräsident Dieter Egloff im Grossen Rat.

Neben den 91 Mio CHF überweist die AKB dem Staat als Eigentümer zusätzlich 10,3 Mio CHF für die Abgeltung der Staatsgarantie und 3,3 Mio für die Verzinsung des Dotationskapitals. Damit sollen insgesamt 104,6 Mio in die Aargauer Staatskasse fliessen.

mk

(AWP)

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21.06.2016 08:12
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Basler Kantonalbank legt Bereiche zusammen und baut Stellen ab

Die Basler Kantonalbank (BKB) unterzieht sich selbst einem Umbau.

Dadurch fallen Stellen weg. Wie viele ist noch unklar. Bank-Sprecherin Martina Hilker sprach gegenüber der Nachrichtenagentur sda von "einigen wenigen".

Die Bank will versuchen, einen Teil des Stellenabbaus über natürliche Abgänge zu erzielen. Die natürliche Fluktuation solle dazu beitragen, dass sich die Zahl der Betroffenen in Grenzen hält, heisst es in der Mitteilung vom Montagabend.

Hauptbestandteil des Umbaus ist die Zusammenlegung zweier Bereiche: Aus den Sparten "Handel und Institutionelle" sowie "Firmenkunden" soll der neue Bereich "Vertrieb Firmenkunden" entstehen.

Leiter dieses neuen Bereichs wird Luca Pertoldi, der bisher den Bereich "Handel und Institutionelle" leitete. Armin Landerer, derzeit Leiter des Bereichs "Firmenkunden", verlässt die Basler Kantonalbank. Dadurch verringert sich die Zahl der Geschäftsleitungsmitglieder von sieben auf sechs.

Zudem richtet die Bank den Geschäftsbereich "Competence Center Services" neu aus. Damit einher geht auch ein Wechsel des Bereichsleiters: Der bisherige Peter Gertsch verlässt die Bank. Neuer Bereichsleiter wird mit Michael Eisenrauch ein Interner. Er ist seit 2009 für die Basler Kantonalbank tätig.

(SDA)

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20.06.2016 12:55
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LUKB lanciert eine eigene Crowdfunding-Plattform
20.06.2016 12:15

Luzern (awp/sda) - Die Luzerner Kantonalbank AG (LUKB) hat am Donnerstag eine eigene Crowdfunding-Plattform lanciert. Zum Start stehen auf www.funders.ch acht Projekte mit konkreten Finanzierungszielen bereit. Unter anderem von der Luzerner Band Dada Ante Portas und vom Gletschergarten.

Auf der bankeigenen Crowdfunding-Plattform würden Projektinitianten und KMU die Möglichkeit erhalten, sich mit Geldgebern virtuell zu treffen und auszutauschen, teilte die LUKB am Montag mit. In der ersten Phase stünden primär kulturelle, soziale oder sportliche Projekte im Zentrum.

Die Plattform eigne sich folglich für kreative Köpfe, die ihr Projekt bekannt machen wollten und Geldgeber dafür suchten, heisst es weiter. Willkommen seien auch gemeinnützige Organisationen, die auf Spenden angewiesen seien. "Erfüllen die Projekte gewisse Kriterien, besteht die Möglichkeit, dass sich auch die LUKB finanziell beteiligt", schreibt die Bank.

LUKB INVESTIERT SELBER IN PLATTFORM

In einer zweiten Phase will die LUKB die Plattform für Projekte aus der Wirtschaft weiterentwickeln. Dabei will sie Unternehmer ansprechen, die die Marktakzeptanz eines neuen Produkts testen und dieses anschliessend finanzieren lassen wollen. Diese erweiterten Funktionen sollen im Laufe des 2017 zur Verfügung stehen.

Die Eingabe eines Projektes ist kostenlos. Die Initianten müssen nicht Kunden der LUKB sein. Wie viel die Bank selber in die neue Plattform investiert, sagte Mediensprecher Daniel von Arx auf Anfrage nicht. Er verriet nur soviel: "Der Betrag ist sicher siebenstellig."

Zum Projektstart werden bereits acht Projekte und Finanzierungsziele vorgestellt. So sammelt beispielsweise der Gletschergarten Luzern 10'000 CHF für die Neugestaltung des Spiegellabyrinths oder die Luzerner Band Dada Ante Portas sucht 30'000 CHF für die Produktion ihres achten Albums.

Crowdfunding ist ein Finanzierungsmodell, bei dem zahlreiche Personen frei wählbare Beiträge leisten, um ein Finanzierungsziel zu erreichen. Die Initianten legen auch Gegenleistungen fest. Die Band Dada Ante Portas beispielsweise bietet bei einer Unterstützung von 50 CHF eine neue Platte frisch ab Presse an, wer 4'995 CHF bezahlt, kommt in den Genuss eines stündigen akustischen Hauskonzerts.

(AWP)

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19.05.2016 08:17
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SGKB: Eigentümerstrategie des Kantons ohne Veränderung für Geschäftspolitik
19.05.2016 08:10

St. Gallen (awp) - Die Regierung des Kantons St. Gallen als Mehrheitsaktionärin der St. Galler Kantonalbank (SGKB) hat eine Eigentümerstrategie für die Bank definiert. Die erstmals schriftlich vorliegende Strategie bestätige das Verhältnis des Mehrheitsaktionärs zur Bank und habe keine Veränderung der Geschäftspolitik zur Folge, teilte die SGKB am Donnerstag mit.

Die Eigentümerstrategie gibt den Angaben zufolge die übergeordnete Strategie und die Grundausrichtung vor, hält die wesentlichen strategischen, wirtschaftlichen, unternehmerischen, gesellschaftlichen und sozialen Ziele fest und macht Vorgaben zu Führung, Governance und Berichterstattung.

Die SGKB begrüsse die neue Eigentümerstrategie, heisst es in der Mitteilung. Die Regierung lege damit erstmals schriftlich ihre strategischen Absichten und Ziele als Mehrheitsaktionärin offen und schaffe dadurch für die Führungsorgane der Bank eine transparente Ausgangslage für die strategische Unternehmensführung und Entwicklung.

Der Kanton St. Gallen hält einen Anteil von 54,8% an der SGKB.

uh/ys

(AWP)

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03.05.2016 07:53
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Luzerner Kantonalbank verdient wengier

Die Luzerner Kantonalbank hat im ersten Quartal die Zurückhaltung der Anleger zu spüren bekommen und vor allem wegen einem rückläufigen Kommissionsergebnis weniger verdient.

Der Konzerngewinn reduzierte sich in den ersten drei Monaten des Jahres um 6,6% auf 43,0 Mio CHF, wie die Bank am Dienstag mitteilte. Insgesamt erwirtschaftete die LUKB einen Geschäftserfolg von 50,5 Mio CHF, was einer Abnahme von 6,3% entspricht. Im wichtigsten Geschäft, dem Zinsengeschäft, konnte die Kantonalbank den Nettoerfolg um 0,6% auf 76,6 Mio CHF verbessern. Infolge eines sinkenden Absicherungsaufwandes rechne sie auch in den nächsten Quartalen mit einem weiter steigenden Zinsergebnis, so die LUKB.

Der Kommissionserfolg lag gegenüber dem Vorjahresquartal um 8,8% tiefer bei 22,0 Mio CHF. Immerhin habe man im Wertschriften- und Anlagegeschäft gegenüber dem 4. Quartal 2015 den Kommissionsertrag steigern können. Der Handelserfolg ging um einen Drittel auf noch 7,5 Mio CHF zurück, allerdings war das Vorjahresquartal durch die hohe Volatilität nach dem SNB-Entscheid geprägt gewesen.

Der Geschäftsaufwand stieg mit einem Plus von 1,0% auf 52,8 Mio CHF nur leicht an. Die Cost-Income Ratio verschlechterte sich damit etwas auf 48,6%, nachdem die Kennziffer im Gesamtjahr 2015 noch bei 47,8% gelegen war.

Deutlich weniger Geldzufluss

Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Jahresende 2015 um 1,4% auf 33,7 Mrd CHF. Das Wachstum der Hypothekarforderungen für die ersten drei Monate lag bei 0,6%, was die Kantonalbank mit der Wachstumsverlangsamung auf dem Immobilienmarkt erklärt.

Der Kantonalbank flossen von Januar bis März Nettoneugelder im Umfang von gerade noch 9 Mio CHF zu, vor Jahresfrist waren es noch 253 Mio CHF gewesen. Die gesamten Kundenvermögen nahmen auf 26,52 Mrd CHF ab, nachdem sie Ende Dezember 2015 noch 26,79 Mrd CHF betragen hatten.

Für das Geschäftsjahr 2016 erwartet die LUKB im Zinsengeschäft dank dem sinkenden Absicherungsaufwand - je nach Höhe des Wertberichtigungsbedarfs - einen Netto-Zinserfolg zwischen 305 und 320 Mio CHF nach 303,6 Mio CHF im Jahr 2015. Insgesamt gehe man weiter von einem Resultat für das laufende Jahr aus, das sich "im Rahmen von 2015 (180,1 Mio CHF Konzerngewinn) bewegen" werde.

(AWP)

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26.04.2016 08:13
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Glarner KB weiter auf Wachstumskurs

Die Glarner Kantonalbank (GLKB) hat im ersten Quartal 2016 ihren Wachstumskurs fortgesetzt und sowohl die Hypothekarforderungen wie die Kundengelder erhöht.

Bei einem gestiegenen Betriebsertrag sowie etwas langsamer ansteigenden Kosten erhöhte sich der Geschäftserfolg für die ersten drei Monate des Jahres 2015 um 12,7% auf 4,8 Mio CHF, wie das Kantonsinstitut am Dienstag mitteilte.

Unter dem Strich ging der Reingewinn allerdings um fast die Hälfte auf 3,8 Mio CHF (-46%) zurück. Neben höheren Steuerbelastungen lag der Grund für den klaren Rückgang vor allem darin, dass im Vorjahr noch ein ausserordentlicher Ertrag aus dem Swisscanto-Verkauf angefallen war.

Der gesamte Betriebsertrag verbesserte sich um 6,1% auf 15,2 Mio CHF. Im wichtigsten Geschäft, dem Zinsengeschäft, ging der Erfolg allerdings um 0,9% auf 11,3 Mio CHF zurück, was die Bank mit der im November 2015 platzierten Tier 1-Anleihe begründet. Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft resultierte ebenfalls ein Rückgang um 0,9% auf 2,3 Mio CHF, dagegen lag der Erfolg aus dem Handelsgeschäft mit 1,1 Mio CHF um rund 53% über dem Wert der Vorjahresperiode.

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich in den ersten drei Monaten um 4,2% auf 9,4 Mio CHF. Die Steigerung war auf einen höheren Personalaufwand zurückzuführen, während der Sachaufwand leicht zurückging.

Im Hypothekargeschäft legte die GLKB weiter zu: Die Hypothekarforderungen erhöhten sich um 1,8% gegenüber dem Stand von Ende 2015 und belaufen sich neu auf 4,03 Mrd CHF. Zur Zunahme hätten "die verschiedenen Vertriebskanäle" beigetragen, schreibt die Bank, die zu den Vorreitern bei den Online-Hypotheken gezählt wird.

Die Kundengelder haben seit Anfang Jahr mit +2,4% auf 3,34 Mrd CHF zugenommen. Die Bilanzsumme erhöhte sich in den ersten drei Monaten um 2,6% auf 5,12 Mrd CHF.

(AWP)

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22.04.2016 10:34
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Appenzeller Kantonalbank im ersten Quartal mit etwas tieferem Geschäftserfolg
22.04.2016 09:47

Appenzell (awp) - Die Appenzeller Kantonalbank (APPKB) hat im ersten Quartal 2016 ihr Wachstum fortgesetzt. Trotz einem verbesserten Zinsengeschäft ist der Geschäftserfolg zurückgegangen, was auf einen Rückgang beim "übrigen ordentlichen Erfolg" zurückzuführen war. Für das Gesamtjahr zeigt sich die Kantonalbank zuversichtlich, "nicht nur weiteres Wachstum sondern auch ein gutes Geschäftsergebnis zu erreichen", wie sie am Freitag mitteilt.

Der Geschäftserfolg lag in den ersten drei Monaten mit 4,9 Mio CHF um 1,6% unter dem Vorjahreswert. Im Vorjahreszeitraum hatte die Kantonalbank allerdings noch von einer einmaligen Dividendenausschüttung einer strategischen Beteiligung profitiert. Der Bruttoerfolg im Zinsengeschäft verbesserte sich dagegen um 4,0% auf 7,6 Mio CHF und im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft stieg der Erfolg um 6,9% auf 1,9 Mio CHF.

Etwas höher präsentierte sich die Kostenseite. Dabei erhöhte sich der Personalaufwand leicht (+,3% auf 2,4 Mio CHF) und der Personalaufwand (+1,9% auf 2,5%) etwas stärker.

Die Bilanzsumme der Kantonalbank erhöhte sich per Ende März gegenüber dem Stand vom Jahresende um 0,6% auf 2,94 Mrd CHF. Treiber war ein weiterer starker Anstieg der Kundenausleihungen, die sich um 1,7% auf 2,51 Mrd erhöhten - dabei nahmen die Hypothekarforderungen mit einem Plus von 1,9% überproportional zu. Auf der Gegenseite der Bilanz erhöhten sich die Kundengelder mit einem Plus von 0,4% auf 2,36 Mrd etwas langsamer.

tp/ra

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22.03.2016 15:55
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Tessiner Kantonalbank 2015 mit deutlicher Gewinnsteigerung
22.03.2016 15:30

Bellinzona (awp) - Die Tessiner Kantonalbank (BancaStato) hat im Geschäftsjahr 2015 trotz dem Negativzins-Umfeld einen Rekordgewinn erwirtschaftet. Dank klar gestiegenen Erträgen und deutlich tieferen Kosten resultierte unter dem Strich ein um 12% höherer Reingewinn von 43,9 Mio CHF, wie einer Mitteilung des Instituts vom Dienstag zu entnehmen ist.

Insgesamt konnte die Bank die Erträge im vergangenen Jahr um 6,5% auf 182,7 Mio CHF erhöhen. Im Hauptgeschäft, dem Zinsengeschäft, resultierte nicht zuletzt dank einem starken Anstieg des Hypothekarvolumens ein Ertrag von 130,9 Mio CHF (+7,6%). Allerdings dürfte sich das Hypothekarwachstum künftig abschwächen, da der Immobilienmarkt im Südkanton Anzeichen von "Sättigung" zeige, wie Verwaltungsratspräsident Fulvio Pelli an der Bilanzmedienkonferenz in Bellinzona sagte.

Langsamer fiel das Wachstum im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft aus, wo der Ertrag um 2,6% auf 31,5 Mio CHF zulegte. Der Handelsertrag belief sich auf 15,5 Mio CHF (+14%).

WEGFALL VON AUSSERORDENTLICHEN AUSGABEN

Die Kosten lagen im vergangenen Jahr um 16% tiefer bei 100,1 Mio CHF. Der Grund dafür war ein starker Rückgang der Personalausgaben von rund 24% - im Vorjahr hatte das Institut noch hohe ausserordentliche Aufwendungen über knapp 20 Mio CHF zur Finanzierung eines bis ins Jahr 2017 reichenden Programms für frühzeitige Pensionierungen verbucht.

Der Geschäftserfolg stieg in der Folge um 57% auf 82,5 Mio CHF. Das Kosten-Ertrags-Verhältnis verbesserte sich um 4 Prozentpunkte auf unter 55%.

STARKES HYPOTHEKARWACHSTUM

Die Bilanzsumme der Kantonalbank erhöhte sich per Ende Jahr um 5,1% auf 11,4 Mrd CHF. Das Wachstum der Hypothekarkredite betrug 5,8% auf 7,7 Mrd CHF. Das Hypothekarportfolio sei weiterhin "gesund", betont die Bank. Es beinhalte zu 73% Wohnimmobilien und die mittlere Kredithöhe betrage weniger als 0,5 Mio CHF. Die verwalteten Vermögen (AuM) gingen derweil um 1,6% auf 9,4 Mrd CHF zurück.

Der Kanton Tessin als Eigentümer der Bank kann sich über eine um 13% gestiegene Ausschüttung von 33,2 Mio CHF freuen. Dazu erhielt er Zinszahlungen über 1,8 Mio CHF für ein Darlehen über 60 Mio CHF an die BancaStato.

STEIGENDE ANFORDERUNGEN

Beschäftigen dürfte die Kantonalbank in der Zukunft die verschärften Eigenmittelanforderungen bei der Hypotheken-Vergabe sowie eine "Sättigung" des Hypothekarmarkts, wie es im Ausblick heisst. Im Vermögensverwaltungsgeschäft werde sie zudem mit steigenden Kosten wegen einer Verschärfung der internationalen Reglementierung konfrontiert sein, hiess es.

buc/tp/cp

(AWP)

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22.03.2016 13:33
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Schaffhauser Kantonalbank mit Rekordgewinn 2015
22.03.2016 13:07

Schaffhausen (awp) - Die Schaffhauser Kantonalbank (SHKB) hat das vergangenen Jahr 2015 mit einem Rekordgewinn abgeschlossen. Die deutliche Steigerung beruht massgeblich auf einmaligen Beteiligungserträgen aus dem Verkauf der Swisscanto- und der Finnova-Aktien. Für das laufende Jahr gibt sich die Bank zuversichtlich, rechnet aber mit einem tieferen Ergebnis.

Den Betriebsertrag steigerte die SHKB um 8,7% auf 126,1 Mio CHF. Dazu steuerte das Zinsengeschäft einen Nettoerfolg von 72,9 Mio bei. Die Steigerung von 1,7% begründet die Bank mit einem höheren Geschäftsvolumen und gutem Risikomanagement. Den Kommissionserfolg, der durch sinkende Margen und dem tieferen Eurokurs belastet wurde, erhöhte sich dennoch wegen der Auflösung einer nicht mehr benötigten Abgrenzung und dem starken Wachstum der Vermögensverwaltung um 7,9% auf 2,5 Mio. Der Erfolg im Handelsgeschäft nahm dank einer regen Handelstätigkeit um 11% auf 0,9 Mio CHF zu.

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich unterproportional um 3,6% auf 55,6 Mio. Der Sachaufwand nahm wegen tieferen Informatikkosten um 3,4% ab. Dagegen stieg der Personalaufwand um 6,1%, wofür aber vor allem neu vorgenommenen Abgrenzung für nicht bezogene Ferienguthaben verantwortlich sind. Das Kosten-Ertragsverhältnis betrug 44,1% verglichen mit 46,2% im Vorjahr.

Unter dem Strich resultierte ein um 27,1% gestiegener Jahresgewinn von 49,6 Mio. Nicht belastet wurde das Jahresergebnis durch die Busse von 1,6 Mio USD für den US-Steuerstreit, da die bereits gebildeten Rückstellungen dafür reichten.

Das einmalige Rekordergebnis ermöglicht eine um 3 Mio CHF höhere Ablieferung an den Kanton als Eigner. Er erhält insgesamt 26,8 Mio.

Die Bilanzsumme belief sich per Ende 2015 auf 6,64 Mrd CHF, was einer Steigerung von 9,2% gegenüber 2014 entspricht. Die Kundenausleihungen erhöhten sich dabei um 4,7% auf 5,54 Mrd, davon entfielen 5,00 Mrd auf Hypothekarforderungen (+5,7%). Die Kundengelder nahmen um 2,8% auf 4,46 Mrd zu.

Die SHKB gehe mit Zuversicht in die Zukunft, heisst es weiter. Operativ rechne sie mit einem tieferen Ergebnis 2016, da sich die einmaligen Einflüsse des Geschäftsjahres 2015 nicht wiederholen werden und das Umfeld mit Frankenstärke, Negativzinsen und turbulenten Finanzmärkten anspruchsvoll bleibe.

sig/rw

(AWP)

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03.03.2016 08:35
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Basler KB profitiert vom «SNB-Schock»

Die Basler Kantonalbank (BKB) weist für das Geschäftsjahr 2015 im Stammhaus wie im Konzern eine klare Gewinnsteigerung aus. Im Handelsgeschäft profitierte die BKB von der Aufhebung der Euro-Untergrenze.

Das Jahr war für das Staatsinstitut von verschiedenen Sonderfaktoren geprägt, darunter der Einigung in der Steuerangelegenheit mit Deutschland.

Im Stammhaus BKB resultierte ein um 25% höherer Jahresgewinn von 89,0 Mio CHF. Der Geschäftserfolg als Mass für die operative Leistung ging allerdings um 4,0% auf 118,4 Mio CHF zurück, wie die BKB am Donnerstag mitteilte.

Im BKB-Konzern, der neben dem Stammhaus Basler Kantonalbank im wesentlichen auch die Bank Coop umfasst, resultierte ein Anstieg des Konzerngewinns um 13% auf 227,1 Mio CHF. Die Inhaber der BKB-Partizipationsscheine (PS) erhalten eine unveränderte Dividende von 3,10 CHF pro Titel, wie der Mitteilung zu entnehmen ist.

Insgesamt erwirtschaftete das Stammhaus BKB im vergangenen Jahr einen Geschäftsertrag von 377,3 Mio CHF, was einem Anstieg um 9,1% entsprach. Im wichtigsten Geschäftsbereich, dem Zinsengeschäft, konnte die Bank dabei den Nettoerfolg um 2,3% auf 181,1 Mio CHF erhöhen, wobei hier eine Verbesserung bei den Wertberichtigungen und Verlusten aus dem Zinsengeschäft Unterstützung bot.

Vom «SNB-Schock» profitiert

Das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft (-16% auf 63,1 Mio CHF) wurde von der Einigung mit den deutschen Behörden, aber erneut auch von der Weitergabe der Vertriebsentschädigungen an Kunden belastet; zudem wurde das Kundenportfolio weiter bereinigt. Klar zulegen konnte der Handelserfolg (+27% auf 63,1 Mio CHF). Die Kantonalbank profitierte in diesem Geschäft von der Aufhebung der Euro-Untergrenze und der höheren Volatilität an den Devisenmärkten.

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich im vergangenen Jahr um 5,4% auf 209,5 Mio CHF, wobei sowohl der Personalaufwand wie der Sachaufwand klar zulegten.

Die Bilanzsumme im Stammhaus ging im Vergleich zu den angepassten Werten von 2014 um 0,4% auf 22,59 Mrd CHF zurück. Bei den Hypothekarforderungen fährt die BKB weiterhin einen vorsichtigen Kurs, im vergangenen Jahr resultierte ein Rückgang des Volumens um 0,1% auf 9,99 Mrd CHF.

Im Steuerstreit mit den USA hält die BKB die Ende 2013 gebildete Rückstellung von 100 Mio CHF für nach wie vor "der derzeitigen Risikoeinschätzung entsprechend". Sie geht nun davon aus, den Fall im laufenden Jahr abschliessen zu können.

Für das laufende Geschäftsjahr 2016 gibt sich die BKB "vorsichtig optimistisch". Im Rahmen der Strategieumsetzung würden erneut "beträchtliche Investitionen" getätigt und auch ertragsseitig bleibe das Umfeld herausfordernd. "Es ist damit zu rechnen, dass die Negativzinsen und das anspruchsvolle Umfeld an den Finanzmärkten das Geschäftsjahr 2016 prägen werden", heisst es.

(AWP)

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01.03.2016 08:24
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Genfer KB steigert Gewinn trotz weniger Ertrag

Die Genfer Kantonalbank (BCGE) hat im vergangenen Geschäftsjahr 2015 trotz leicht schrumpfendem Ertrag den Gewinn gesteigert.

Das Betriebsergebnis erhöhte sich um knapp 13% auf 130,0 Mio CHF, unter dem Strich resultierte noch ein um 2,7% gesteigerter Reingewinn von 78,2 Mio. Die Aktionäre profitieren von der Gewinnsteigerung über eine Dividendenerhöhung um 10% auf neu 5,5% des Nennwerts.

Insgesamt sank der Geschäftsertrag der BCGE in 2015 um 0,7% auf 347,2 Mio CHF, wie das Genfer Staatsinstitut am Dienstag mitteilte. Dieser wurde insbesondere vom höheren Ergebnis aus dem Zinsgeschäft von 198,2 Mio CHF (+2,5%) getragen, wenngleich die Zinsmarge weiter gesunken sei.

Der Geschäftsaufwand (+1,4% auf 211,4 Mio CHF) zog hingegen leicht an. Während der ordentliche Aufwand um 0,4% sank, stiegen die Personalaufwendungen um 4%, heisst es weiter. Als Grund werden regulatorische und technologische Anpassungen genannt. Die Zahl der Beschäftigten (in Vollzeitäquivalenten) nahm um 10 auf 721 zu.

Die Bilanzsumme der Genfer Kantonalbank stieg 2015 um fast 16% und erreichte 20,02 Mrd CHF (+5,3%). Bei den Hypothekarforderungen resultierte ein Wachstum von 4,9% auf 9,97 Mrd, die Forderungen gegenüber Kunden sanken dagegen um 7,5% auf 3,75 Mrd. Die von der BCGE verwalteten Vermögen erreichten 21,8 Mrd (+9,7%).

Für 2016 geht die BCGE von einem anhaltend niedrigen Zinsniveau und einer starken Marktvolatilität aus, was sich auf die Zinsmarge und die Kommissionserträge auswirken dürfte. Insgesamt erwarte die BCGE für 2016 eine Rentabilität auf dem Niveau des Vorjahres.

(AWP)

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26.02.2016 08:15
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BLKB 2015 mit verbesserten Gewinnzahlen

Die Basellandschaftliche Kantonalbank hat im Geschäftsjahr 2015 die Gewinnzahlen erneut deutlich verbessert.

Der Geschäftserfolg erhöhte sich um 8,8% auf 191,2 Mio CHF. Unter dem Strich resultierte ein um 13% höherer Jahresgewinn von 130,4 Mio CHF, wie das Staatsinstitut am Freitag mitteilte. Die Zertifikatsinhaber erhalten eine Dividende von 35 CHF nach 34 CHF im Jahr davor.

Die wichtigste Ertragskomponente, der Erfolg aus dem Zinsengeschäft, legte im vergangenen Jahr netto um 5,7% auf 281,8 Mio CHF zu. Der Kommissions- und Dienstleistungserfolg litt dagegen unter einem Ertragsrückgang im Wertschriften- und Anlagegeschäft und ging um 5,5% auf 62,3 Mio zurück. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft erhöhte sich derweil um deutliche 22% auf 18,3 Mio CHF.

Insgesamt resultierte damit für die BLKB ein zum Vorjahr um 5,0% gestiegener Betriebsertrag von 371,7 Mio CHF. Der Geschäftsaufwand erhöhte sich nur leicht auf 157,5 Mio CHF (+0,8%), womit sich das Kosten-Ertrags-Verhältnis weiter auf 42,2% (43,8%) verbesserte. Der Wert liege weiterhin im unteren Teil des Zielkorridors von 40 bis 50%, schreibt die BLKB.

Die Bilanzsumme der Kantonalbank lag per Ende des Jahres mit 23,2 Mrd CHF um 7,9% über dem Vorjahreswert. Bei den Hypothekarforderungen resultierte ein Anstieg von 2,8% auf 17,1 Mrd CHF. Zum Zuwachs trugen erneut die in Zusammenarbeit mit der Online-Bank Swissquote angebotenen E-Hypotheken bei, die um 29% anstiegen. Zudem konnte die BLKB einen Netto-Neugeldzufluss in Höhe von 236 Mio CHF (VJ 202 Mio) verzeichnen.

Das laufende Geschäftsjahr 2016 dürfte gemäss den Erwartungen der BLKB anspruchsvoll werden, insgesamt rechnet sie deshalb mit einem Ergebnis "leicht unter Vorjahr". Diverse positive Sondereffekte würden wegfallen, zudem blieben mässiges Wachstum, tiefe Inflation und Währungskapriolen eine Herausforderung.

(AWP)

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19.02.2016 13:57
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ewigen Anleihen

Zyndicate hat am 19.02.2016 - 12:45 folgendes geschrieben:

Luzern (awp) - Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) nimmt eine nachrangige, ewige Anleihe zu folgenden Konditionen auf:

Betrag: 130 Mio CHF (mit Aufstockungsmöglichkeit)
Zinssatz: 2,250%
Ausgabepreis: 100,00%
Liberierung: 08.03.2016
Laufzeit: ewig

 

Vorsicht bei «ewigen Anleihen»

Der hohe Coupon bei Hybridanleihen muss mit gewichtigen Nachteilen erkauft werden

Bei diesen Obligationen handelt es sich nicht um herkömmliche Anleihen, sondern um sogenannte «ewige Anleihen», im Fachjargon auch Hybridanleihen genannt. Gegenüber herkömmlichen Anleihen weisen sie eine Reihe von gewichtigen Nachteilen und spezielle Risiken auf. Daraus erklärt sich auch der ausserordentlich hohe Zinscoupon:

Der hohe Zins gilt in aller Regel nur in der Anfangsphase.

Nach einer festgelegten Periode, meist handelt es sich um zwei bis fünf Jahre, wird der Zins der aktuellen Situation in einer vordefinierten Weise angepasst. Sie dürfen davon ausgehen, dass er von diesem Moment an deutlich tiefer ausfällt.

http://info.sonntagszeitung.ch/archiv/detail/?newsid=182703

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

19.02.2016 13:02
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Anleihe mit Verlustgarantie ?

Anleihe: AKB nimmt 100 Mio CHF zu 0% bis 2022 auf

18.02.2016 16:45
 

Vaduz (awp) - Die Aargauische Kantonalbank (AKB) begibt in Eigenregie eine neue Anleihe zu folgenden Konditionen:

Betrag:              100 Mio CHF (mit Aufstockungsmöglichkeit)
Zinssatz:            0%
Ausgabepreis:        100,557% 
Liberierung:         08.03.2016
Laufzeit:            6 Jahre, bis 08.03.2022
Valor:               31'637'884 (0)
Rating:              AA+/AAA (S&P/ZKB)
Kotierung:           SIX Swiss Exchange, prov. Handel ab 07.03.2016

Ist wohl nur was für Vermögende, die Negativzins bezahlen.

0% Zins und Ausgabepreis über 100%, da kann man ja wohl nur verlieren...

19.02.2016 12:45
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Anleihe: Luzerner KB nimmt 130 Mio CHF zu 2,250% mit ewiger Laufzeit auf
19.02.2016 12:22

Luzern (awp) - Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) nimmt eine nachrangige, ewige Anleihe zu folgenden Konditionen auf:

Betrag: 130 Mio CHF (mit Aufstockungsmöglichkeit)
Zinssatz: 2,250%
Ausgabepreis: 100,00%
Liberierung: 08.03.2016
Laufzeit: ewig
Kotierung: an SIX Swiss Exchange beantragt

Die Anleihe diene der Stärkung der Substanz der Bank (zusätzliches Kernkapital respektive Additional Tier 1), heisst es am Freitag in einer LUKB-Medienmitteilung. Damit habe die LUKB seit Anfang 2015 ewige Anleihen im Umfang von 260 Mio CHF aufgenommen. Diese gälten als Eigenmittel.

ra/tp

(AWP)

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18.02.2016 11:43
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Anleihe: Graubündner Kantonalbank nimmt 200 Mio CHF zu 0,25% bis 2028 auf
18.02.2016 09:58

Chur (awp) - Die Graubündner Kantonalbank begibt in Eigenregie eine öffentliche Anleihe zu folgenden Konditionen:

Betrag: 200 Mio CHF (mit Aufstockungsmöglichkeit)
Coupon: 0,25%
Ausgabepreis: 100,266%
Liberierung: 10.03.2016
Laufzeit: 12 Jahre; bis 10.03.2028
Rating: AA (S&P)
Valor: 31'251'264 (0)
Kotierung: SIX Swiss Exchange, ab 09.03.2016

ra/yr

(AWP)

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18.02.2016 08:33
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BCV verdient 2015 mehr und erhöht Dividende

Die Banque Cantonale Vaudoise hat im vergangenen Geschäftsjahr 2015 Ertrag und Gewinn gesteigert. Den Aktionären soll eine insgesamt höhere Dividende ausgezahlt werden.

Der Reingewinn stieg um 14% auf 336,3 Mio CHF, wie das Waadtländer Staatsinstitut am Donnerstag mitteilte. Der Nettoerfolg aus dem wichtigsten Ertragspfeiler, dem Zinsgeschäft, sank um 6% auf 490,1 Mio CHF und auch der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft entwickelte sich rückläufig (-3% auf 332,3 Mio CHF). Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft hingegen schoss um 41% auf 150,5 Mio CHF nach oben.

Der Geschäftsertrag kam insgesamt bei 1,03 Mrd CHF und damit 2% über dem Vorjahr zu liegen. Diesem steht ein um 1% tieferer Geschäftsaufwand von 514,2 Mio gegenüber. Der Geschäftserfolg kam bei 398,7 Mio CHF zu liegen (+5%).

Mit den vorgelegten Zahlen hat die Bank die Analysten-Schätzungen auf allen Ebenen übertroffen. Im Durchschnitt (AWP-Konsens) wurde ein Geschäftsertrag in Höhe von 992 Mio CHF, ein Geschäftserfolg von 383 Mio sowie ein Reingewinn von 316 Mio CHF geschätzt.

Den Aktionären soll eine um 1 CHF höhere Dividende von 33 CHF je Anteil ausgeschüttet werden. Diese setzt sich aus einer ordentlichen Dividende von 23 CHF (VJ 22 CHF) und einer Auszahlung von 10 CHF aus der Kapitaleinlagereserve zusammen.

Im Hinblick auf das Jahr 2016 rechnet die Bank mit einem "ähnlich guten" Geschäftsgang wie 2015, sofern sich die Wirtschaftslage und die Entwicklung an den Finanzmärkten nicht signifikant verschlechtern. Geschäftserfolg und Konzerngewinn werden jedoch voraussichtlich etwas niedriger ausfallen als die Ergebnisse 2015, die durch einmalige Erträge positiv beeinflusst worden seien.

Zudem teilt die Bank mit, dass der Peter Ochsner zum Mitglied des Verwaltungsrats ernannt wurde. Er werde sein Amt Anfang Juli 2016 antreten.

(AWP)

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18.02.2016 08:28
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Thurgauer KB mit klar höherem Gewinn

Die Thurgauer Kantonalbank (TKB) ist im vergangenen Geschäftsjahr weiter gewachsen und hat die Gewinnzahlen deutlich verbessert.

Der Reingewinn erhöhte sich um 9,1% auf 122,4 Mio CHF. Der Geschäftserfolg als Kennzahl für die operative Leistung stieg um 5,7% auf 149,0 Mio CHF. Die Inhaber der TKB-Partizipationsscheine erhalten eine unveränderte Ausschüttung in Höhe von 2,75 CHF pro PS.

Insgesamt erwirtschaftete die Ostschweizer Kantonalbank einen um 3,0% höheren Geschäftsertrag von 323,0 Mio CHF. Haupttreiber war das Zinsengeschäft, wo das Institut trotz dem Negativzinsumfeld den Netto-Erfolg um 1,7% auf 241,8 Mio CHF verbessern konnte. Zu der Verbesserung trugen eine günstigere Refinanzierung und das Zinsabsicherungsgeschäft bei.

Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft musste die Bank dagegen einen Rückgang um 4,5% auf 50,8 Mio CHF hinnehmen. Dafür stieg der Erfolg im Handelsgeschäft dank vermehrten Devisentransaktionen nach der Aufgabe des Euro-Mindestkurses durch die SNB um 45% auf 24,4 Mio CHF.

Der Geschäftsaufwand lag mit 161,6 Mio CHF um 0,5% unter dem Vorjahreswert. Das Kosten-Ertrags-Verhältnis verbesserte sich damit auf 49,5 (VJ 53,2%).

Hypothekenbestand wächst stark

Die Bilanzsumme der Bank erhöhte sich mit einem Plus von 6,3% auf 20,7 Mrd CHF. Die Hypothekarforderungen nahmen dabei mit plus 6,1% auf 16,8 Mrd CHF schnell zu. Stark zulegen konnte die Bank auch bei den Kundeneinlagen, die per Ende Jahr mit 13,4 Mrd CHF um knapp 11% über dem Vorjahr lagen. Das Netto-Neugeld beziffert die Bank auf 580 Mio CHF (VJ 440 Mio).

Für 2015 erwartet das Thurgauer Staatsinstitut ein weiterhin "anspruchsvolles Umfeld". Neben den anhaltenden Negativzinsen und dem Margendruck erwartet sie auch eine sich abschwächende Baukonjunktur. Entsprechend geht die TKB von rückläufigen Erträgen aus und rechnet "aus heutiger Warte mit einem tieferen Geschäftserfolg als 2015".

Die TKB hat zudem mit dem Jahresergebnis über ihre neue strategische Ausrichtung 2016 bis 2020 informiert. Stärken will die Bank nicht zuletzt die Kompetenzen im Anlage- und Vorsorgebereich. Bei der Gestaltung der Anlagepolitik arbeite die TKB künftig mit der Zürcher Kantonalbank (ZKB) zusammen - bislang hatte die TKB ihre Anlagepolitik in Kooperation mit dem Beratungsunternehmen Wellershoff & Partners AG festgelegt.

(AWP)

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17.02.2016 12:59
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Neuenburger KB steigert Reingewinn um 4,9% auf 35 Mio CHF
17.02.2016 12:07

Neuchâtel (awp) - Die Neuenburger Kantonalbank (Banque Cantonale Neuchâteloise, BCN) hat im vergangenen Geschäftsjahr 2015 den Reingewinn um 4,9% auf 35 Mio CHF gesteigert. Diese Entwicklung sei trotz der Aufgabe der Eurountergrenze und einer ungünstigen Konjunkturentwicklung realisiert worden, teilte die Bank am Mittwoch anlässlich der Bilanzmedienkonferenz in Neuenburg mit.

Beim Betriebsgewinn gelang dem Institut eine Steigerung um 2,3% auf 56,5 Mio CHF, wie es weiter heisst. Die Einnahmen aus dem wichtigsten Ertragspfeiler, dem Zinsengeschäft, nahmen um 2,2% auf 93,5 Mio zu. Die Kosten konnten derweil um 1,5% verringert werden.

Die Bilanzsumme war Ende 2015 mit 10,30 Mrd CHF um 3,6% höher als ein Jahr davor, wobei die Hypothekarforderungen um 4,2% auf 8,20 Mrd zunahmen. Die Kundenguthaben der Bank standen Ende Jahr bei 6,17 Mrd CHF (5,3%).

Als einziger Aktionär wird der Kanton Neuenburg den Angaben zufolge 23,5 Mio CHF erhalten.

Für das laufende Geschäftsjahr 2016 geht die Bank von "ähnlich schwierigen Bedingungen" wie 2015 aus, wobei sie auch ein Ergebnis im ähnlichen Rahmen erwartet.

Wie im vergangenen Dezember bekannt wurde, hat der Verwaltungsrat Pierre-Alain Leuenberger zum neuen Generaldirektor bestimmt. Er wird auf Jean-Noël Duc folgen, der 2016 das Pensionsalter erreichen wird. Heute gab die Bank auch den Übergabetermin an: Es ist der 1. Januar 2017.

fr/al/uh/rw

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17.02.2016 08:22
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SGKB mit gehaltenem Jahresertrag

Die St. Galler Kantonalbank (SGKB) hat im vergangenen Geschäftsjahr 2015 einen geringfügigen Ertragsrückgang verbucht.

Der Reingewinn nahm wie bereits früher gemeldet wegen einer Busse zur Beilegung des US-Steuerstreits deutlich ab. Das Institut hat ausserdem seine mittelfristige Ziele teilweise revidiert. Für 2016 rechnet die Bank mit einem höheren Reingewinn, wie einer Mitteilung der SGKB vom Mittwoch zu entnehmen ist.

Der Betriebsertrag verminderte sich 2015 leicht um 0,4% auf 450,9 Mio CHF; die Analysten der ZKB und der Bank Vontobel hatten mit 436 Mio respektive 418 Mio gerechnet. Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft verminderte sich um 0,9% auf 293,2 Mio. Den Rückgang erklärt das Institut vor allem mit den Negativzinsen. Das negative Börsenumfeld wiederum führte zu einem Rückgang beim Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft, der sich um 7,3% auf 109,8 Mio verminderte. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft stieg dank Belebung des Devisengeschäfts um 13,7% auf 37,3 Mio.

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich um 1,3% auf 257,9 Mio. Der Sachaufwand schlug mit 96,9 Mio (-0,3) und der Personalaufwand mit 161,0 Mio (+2,3 Wacko zu Buche. Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis verschlechterte sich auf 60,1% von 58,8% im Vorjahr.

Busse im Steuerstreit

Wie bereits Ende Januar gemeldet, zahlt die Bank zur Beilegung des US-Steuerstreits eine Busse. Der Konzerngewinn verminderte sich in der Folge um 8,8% auf 133,4 Mio. Die Aktionäre kommen aber in den Genuss einer unveränderten Dividende von 15 CHF je Aktie.

Die Kundenausleihungen der Bank stiegen im vergangenen Jahr um 1,5% auf 24,2 Mrd CHF. Die von der SGKB verwalteten Vermögen beliefen sich Ende Jahr auf 36,2 Mrd verglichen mit 36,8 Mrd im Vorjahr. Im Bereich Private Banking kam es zu einem Nettoneugeldabfluss von 638 Mio. Umgekehrt konnte im Bereich Privat- und Geschäftskunden ein Zufluss von 734 Mio (+5,1%) verzeichnet werden.

Gleichzeitig gab das Institut teilweise angepasste Mittelfristziele bekannt. Neu soll der Anteil des Neugeschäfts an den Verwalteten Vermögen in die nächsten fünf Jahren 3% statt wie bisher 4% betragen. Zudem wird der Zielwert für die Cost/Income-Ratio von 50% auf 55% erhöht. Ausschlaggebend hierfür seien die geänderten Finma-Rechnungslegungsvorschriften sowie die Einschätzung der Zinsentwicklung, wonach der Zinserhöhungszyklus durch die SNB frühestens 2017 einsetzen werde, heisst es weiter.

SGKB erwarte, dass 2016 der Geschäftsgang wie im Jahr 2015 solide verlaufen und sich das Gewinnniveau der Bank trotz schwieriger Rahmenbedingungen positiv entwickeln und leicht höher als 2015 ausfallen werde.

(AWP)

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12.02.2016 08:36
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ZKB steigert Konzerngewinn 2015 deutlich - Einfluss von Swisscanto-Akquisition
12.02.2016 07:30

Zürich (awp) - Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) hat im Geschäftsjahr 2015 von der Swisscanto-Übernahme aber auch von einem guten Zinsengeschäft profitiert und die Gewinnzahlen deutlich verbessert. Der Geschäftserfolg erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 9% auf 994 Mio CHF. Unter dem Strich resultierte ein um 12% höherer Konzerngewinn von 722 Mio CHF, wie das Staatsinstitut am Freitag mitteilte.

Der Geschäftsertrag lag mit 2,20 Mrd CHF um 14% über dem Vorjahreswert. Der deutliche Anstieg war vor allem auf die Swisscanto-Akquisition zurückzuführen, die zu einem Anstieg des Kommissions- und Dienstleistungserfolgs um 26% auf 663 Mio CHF führte. Stark belebt zeigte sich auch das Handelsgeschäft (+41% auf 328 Mio CHF) - dies aufgrund des volatilen Marktumfeld, das zu einer erhöhten Kundenaktivität vor allem bei Zinsen und Währungen führte.

Hauptertragsquelle der ZKB bleibt weiterhin das Zinsengeschäft, wo der Ertrag um 3% auf 1,16 Mrd CHF anstieg. Dabei konnte die grösste Schweizer Kantonalbank von einem weiteren Volumenwachstum bei den Hypotheken profitieren - diese erhöhten sich per Ende Jahr um 3,2% auf einen Wert von 73,6 Mrd CHF.

Der Geschäftsaufwand stieg aufgrund der Swisscanto-Übernahme ebenfalls deutlich um 15% auf 664 Mio CHF. Grösster Treiber war dabei ein gestiegener Personalaufwand.

Die von der ZKB verwalteten Kundenvermögen beliefen sich auf 257,5 Mrd CHF gegenüber 208,7 Mrd im Vorjahr, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Die Zunahme war ebenfalls vor allem auf die Akquisition von Swisscanto zurückzuführen.

An Kanton und Gemeinden wird die Staatsbank im laufenden Jahr insgesamt 326 Mio CHF ausschütten, was gegenüber dem Vorjahr einer Steigerung von 46 Mio CHF entspricht. Für das Geschäftsjahr 2016 rechnet die ZKB mit einem "anhaltend anspruchsvollen Umfeld. Dennoch zeigt sich die Bank zuversichtlich, auch 2016 ein "ansprechendes Ergebnis" zu erwirtschaften.

tp/ys

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12.02.2016 08:30
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Graubündner KB übertrifft eigene Erwartungen

Die Graubündner Kantonalbank hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015 operativ wie erwartet etwas weniger verdient. Der ausgewiesene Konzerngewinn ist dagegen gewachsen und hat die bankeigenen Erwartungen übertroffen.

Die Inhaber der Partizipationsscheine sollen eine unveränderte Dividende von 38 CHF erhalten. Der Geschäftsertrag des Bündner Kantonsinstituts verminderte sich in der Berichtsperiode um 2,9% auf 369,1 Mio CHF. Die Kosten nahmen geringfügig um 1,3% auf 175,0 Mio ab. Daraus resultierte ein um 3,9% tieferer operativer Geschäftserfolg von 179,1 Mio CHF. Die Cost-Income-Ratio verschlechterte sich geringfügig auf 50,2% nach 49,5%.

Dank einem deutlich höheren ausserordentlichen Ertrag als im Vorjahr - hier wirkte sich insbesondere der Gewinn aus dem Verkauf der Swisscanto-Beteiligung in Höhe von 16,8 Mio positiv aus - nahm der Konzerngewinn um 4,4% auf 168,2 Mio CHF zu. Damit liegt das Ergebnis über den Prognosen des Managements, welches Ende Juli einen Konzerngewinn von 160 bis 165 Mio CHF in Aussicht gestellt hatte.

Die Analysten der ZKB hatten im Vorfeld einen Geschäftserfolg von 169 Mio und einen Konzerngewinn von 166 Mio geschätzt.

"Die Graubündner Kantonalbank hat im Geschäftsjahr 2015 trotz erschwerten Rahmenbedingungen ein gutes Ergebnis erzielt", wird CEO Alois Vinzens in der Mitteilung der Bank vom Freitag zitiert.

Anspruchsvolles Zinsgeschäft

Im zentralen Zinsgeschäft ging der Nettoerfolg als Folge der negativen Geld- und Kapitalmarktsätze um 2,3% auf 230,4 Mio CHF zurück. Das gute Risikoergebnis habe den Zinsertrag nur leicht durch Wertberichtigungen von 0,4 Mio beeinträchtigt. Mit 0,27% weiterhin auf historisch tiefem Niveau bewege sich der Bestand an Krediten mit Zahlungsverzug (Non Performing Loans), hält die GKB weiter fest.

Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft nahm um 5,6% auf 106 Mio ab. Und der Handelserfolg verbesserte sich angetrieben durch eine deutliche Zunahme an Fremdwährungstransaktionen um 7,7% auf 22,3 Mio CHF.

Im Gesamtjahr flossen der Bank netto erneut Gelder ab. Insgesamt betrug der Abfluss 2015 aber nur noch 10,6 Mio nach knapp 183 Mio im Vorjahr.

Im laufenden Jahr rechnet das Management mit einem weiterhin anspruchsvollen Umfeld. Der Konzerngewinn soll in der Grössenordnung von 166 bis 171 Mio CHF zu liegenkommen, der Geschäftserfolg zwischen 170 und 175 Mio. Bezüglich Neugeld peilt das Institut einen Zufluss von 200 Mio an. Die GKB sei zuversichtlich, den eingeschlagenen Wachstumskurs im Geschäftsjahr 2016 fortsetzen zu können, gibt sich Bankpräsident Peter Fanconi optimistisch.

(AWP)

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11.02.2016 08:47
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Walliser KB kommt mit Umstrukturierung des Aktienkapitals voran
10.02.2016 19:25

Sitten (awp) - Die letzten Herbst beschlossene Umstrukturierung des Aktienkapitals der Walliser Kantonalbank (WKB) kommt nach Angaben des Finanzinstituts gut voran. Die wichtigsten Umsetzungsschritte seien "optimal" abgeschlossen worden, teilte die WKB am Mittwochabend mit. Ziel ist die Einführung einer Einheitsaktie.

Das von der WKB unterbreitete Angebot zum Kauf von Namenaktien als Entschädigung für den Wegfall des Dividendenprivilegs sei zu 86% ausgeübt worden, heisst es weiter. Die verbleibenden vom Kanton Wallis angebotenen Bezugsrechte seien an der Börse verkauft worden. Die darauf folgende Erhöhung des Aktienkapitals sei am 5. Februar erfolgt.

Das Aktienkapital der WKB setze sich damit derzeit 4,8 Millionen Namenaktien "A" und 11 Millionen Namenaktien "B" mit einem Nennwert von je 10 CHF zusammen; der Kanton halte dabei 69,6% des Aktienkapitals.

Nun müsse noch die Generalversammlung vom 11. Mai 2016 über die Aufhebung der beiden Aktienkategorien zugunsten einer einzigen börsenkotierten Namenaktienkategorie entscheiden, heisst es weiter.

ra/rw

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04.02.2016 08:37
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Glarner KB verdient deutlich mehr

Die Glarner Kantonalbank (GLKB) hat im vergangenen Geschäftsjahr 2015 trotz des Negativzinsumfelds deutlich mehr verdient. Im Kerngeschäft Hypotheken war das Wachstumstempo weiter hoch.

Der Geschäftserfolg erhöhte sich um 8,8% auf 17,8 Mio CHF. Der Reingewinn stieg gar um 28% auf 20,0 Mio CHF, wie das Staatsinstitut am Donnerstag mitteilte.

Insgesamt stieg der Betriebsertrag um 9,5% auf 60,9 Mio CHF. Der Zinserfolg legte dabei mit einem Plus von 9,5% auf 46,7 Mio CHF zu. Der Kommissionserfolg fiel indes um 4,7% auf 9,7 Mio CHF. Im Handelsgeschäft resultierte ein Erfolg von 3,7 Mio CHF, was einem Anstieg um 42% entspricht.

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich derweil im Vorjahresvergleich um 8,6% auf 37,8 Mio CHF. Sowohl der Sachaufwand als auch der Personalaufwand stiegen an. Die Abgeltung der Staatsgarantie an den Kanton Glarus betrug 1,6 Mio CHF nach 1,3 Mio CHF im Vorjahr.

Im Kerngeschäft Hypotheken war das Wachstumstempo weiter hoch: Die Hypothekarforderungen kletterten kräftig um 10% auf 3,96 Mrd CHF. Auch die Kundengelder mit einem Plus von 6,9% auf 3,26 Mrd CHF zeigten ein starkes Wachstum. Die Bilanzsumme erhöhte sich um knapp 13% auf 4,99 Mrd CHF.

Die Aktionäre der GLKB erhalten nun für das abgelaufene Jahr eine höhere Dividende von 0,70 Rappen je Aktie gegenüber 60 Rappen im Vorjahr.

Für das Jahr 2016 erwartet die GLKB "viele spannende Herausforderungen", insbesondere die Entwicklung der Zinsen werde genau beobachtet. Die Investitionen in die verschiedenen Vertriebskanäle werde fortgesetzt. Damit soll die Marktführerschaft im Heimmarkt ausgebaut werden. Die konservative Risikopolitik soll beibehalten werden. Insgesamt sei man "gut gerüstet", um auch 2016 ein gutes Ergebnis zu erzielen.

(AWP)

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02.02.2016 08:17
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LUKB mit leicht tieferem Konzerngewinn für 2015 - Ausschüttung unverändert
02.02.2016 08:07

(Meldung durchgehend ergänzt)

Luzern (awp) - Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) hat im vergangenen Geschäftsjahr 2015 den Druck auf das Zinsenergebnis durch das Negativzinszumfeld zu spüren bekommen. Unter dem Strich resultierte allerdings nur ein leichter Gewinnrückgang zum Vorjahr. Die Aktionäre sollen eine Ausschüttung in Vorjahreshöhe von 11 CHF in Form einer Nennwertrückzahlung erhalten.

Der nach der neuen Rechnungslegungsregeln berechnete Geschäftserfolg belief sich im vergangenen Jahr auf 204,2 Mio CHF, was einem Rückgang um 3,8% entspricht, wie die LUKB am Dienstag mitteilte. Der Konzerngewinn lag mit 180,1 Mio CHF noch um 0,9% unter dem Vorjahreswert. Insgesamt habe die Bank damit ein "besseres operatives Resultat erzielt, als nach dem Entscheid der Nationalbank vom 15. Januar 2015 befürchtet", wird LUKB-CEO Daniel Salzmann zitiert.

GESTIEGENE ABSICHERUNGSKOSTEN

Im Zinsenergebnis (-5,3% auf 303,6 Mio CHF) hinterliess der SNB-Entscheid zur Einführung von Negativzinsen allerdings deutliche Spuren. Diese verteuerten insbesondere die Absicherungskosten gegen steigende Zinsen stark, was zu einem gestiegenen Zinsaufwand führte. Etwas abgeschwächt wurde der Effekt durch einen tieferen Wertberichtigungsbedarf für die Kredite.

Aber auch im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft verdiente die Bank weniger als noch im Vorjahr (-1,7% auf 82,7 Mio CHF). Dagegen konnte die LUKB von der höheren Volatilität an den Devisenmärkten seit der Aufhebung des Euro-Mindestkurses durch die SNB profitieren und den Erfolg im Handelsgeschäft um 7,7% auf 22,5 Mio CH erhöhen.

LEICHT HÖHERE KOSTEN

Weiterhin diszipliniert zeigte sich die Bank auf der Kostenseite. Der Geschäftsaufwand lag um 0,6% über dem Vorjahr bei 206,6 Mio CHF. Grund war ein höherer Sachaufwand - der Personalaufwand konnte dagegen bei einem leicht rückläufigen Mitarbeiterbestand auf dem Vorjahreswert gehalten werden. Die Cost-Income Ratio fiel allerdings mit 47,8% etwas schlechter aus als im Vorjahr (45,5%), sie blieb allerdings weiterhin unter dem selbstgesetzten Ziel von 50%.

Mit den Resultaten hat die LUKB leicht unter den Erwartungen des ZKB-Aktienresearch abgeschnitten. Analyst Michael Kunz hatte die Bruttoerträge bei 434 Mio CHF erwartet und den Reingewinn bei 181 Mio CHF.

SCHNELLES HYPOTHEKARWACHSTUM

Im Ausleihungsgeschäft war die Kantonalbank wieder schnell unterwegs: Die Kundenausleihungen wuchsen um 5,1% auf 25,5 Mrd CHF. Im Geschäft mit Hypotheken, die den weitaus grössten Teil der Ausleihungen ausmachen, betrug das Plus sogar 5,2%.

Etwas langsamer nahmen die von der Kantonalbank verwalteten Kundenvermögen zu, die 2,5% auf 26,8 Mrd CHF zulegten. Dabei flossen der Bank neue Kundengelder in Höhe von 668 Mio CHF zu - dem stand laut Mitteilung eine negative Performance von 14 Mio CHF gegenüber.

UNVERÄNDERTER GEWINN 2016 ERWARTET

Insgesamt habe die LUKB die finanziellen Langfristziele der Strategieperiode 2011 bis 2015 erfüllt, bilanziert die Kantonalbank. Die Gesamtkapital-Ratio nach Basel III liege mit 16,1% im Zielband von 14% und 18%. Zudem habe die Bank in der Periode 2011 bis 2015 einen kumulierten Unternehmensgewinn von 893 Mio CHF erwirtschaftet - das Ziel lag bei 890 Mio CHF. Ihre neuen strategische Ziele für den Zeitraum 2016 bis 2020 hatte die Bank im vergangenen Dezember vorgestellt.

Im laufenden Geschäftsjahr 2016 geht die Bank von einem Jahresgewinn aus, der "ungefähr auf dem Niveau von 2015 liegen wird". Zwar rechne man mit einer "Fortsetzung der Erholung des Zinsengeschäfts und mit Volumenwachstum in allen Geschäftsfeldern. Gleichzeitig werde das grosse Projektportfolio der Bank die Kosten - zumindest temporär - ansteigen lassen. "Alles in allem rechnen wir damit, dass sich diese beiden Effekte weitgehend neutralisieren werden."

tp/cf

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28.01.2016 13:17
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Nidwaldner Kantonalbank 2015 mit höherem Gewinn und Geschäftserfolg
28.01.2016 12:50

Stans (awp) - Die Nidwaldner Kantonalbank (NKB) hat im vergangenen Jahr 2015 trotz einiger gegenläufiger Entwicklungen Geschäftserfolg und Gewinn gesteigert. Zudem sei ein qualitativ hochwertiges Wachstum der Kundenausleihungen und ein Plus bei den Kundengeldern erreicht worden, wie die Bank am Donnerstag mitteilt. Die Dividende auf das PS-Kapital bleibt unverändert.

Der erstmals ausgewiesene Geschäftserfolg des Innerschweizer Finanzinstituts erhöhte sich im Berichtsjahr um 9,3% auf 25,3 Mio CHF. Nach Abschreibungen und der Dotierung der Rückstellungen für allgemeine Bankrisiken verblieb noch ein um 4,9% gesteigerter Jahresgewinn von 15,6 Mio CHF.

Im wichtigen Zinsengeschäft stieg der Ertrag dabei um 2,6% auf 46,3 Mio CHF. Mit dem Wachstum im Ausleihungsgeschäft konnte der Margenerosion im Zinsengeschäft zumindest teilweise Einhalt geboten werden, kommentiert die Kantonalbank. Geholfen habe zudem die deutlich günstigere Refinanzierung.

Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft rutschte der Ertrag dagegen um 12% auf 7,0 Mio CHF ab. Hier habe sich deutlich der Effekt der Weitergabe von Bestandespflegekommissionen an die Kunden bei Vermögensverwaltungsmandaten gezeigt. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft und der Fair-Value-Option stieg um 43% auf 4,1 Mio. Hier habe die NKB Opportunitäten im Devisenmarkt wahrgenommen, heisst es.

Der Geschäftsaufwand stieg im vergangenen Jahr um 6,6% auf 32,7 Mio CHF. Im Jahr 2014 hatten sich verschiedene Sondereffekte positiv auswirkt.

Die Bilanzsumme der NKB erhöhte sich im vergangenen Jahr um 7,2% auf 4,3 Mrd CHF. Massgeblich verantwortlich war das starke Wachstum bei den Hypothekarforderungen, die ebenfalls mit einer Rate von 5,2% expandierten. Die gesamten Ausleihungen erhöhten sich um 4,3% auf 3,5 Mrd CHF. Auf der Gegenseite der Bilanz erhöhten sich die Kundengelder mit einem Plus von 6,3% auf 3,1 Mrd CHF.

Die Dividende auf das PS-Kapital beträgt unverändert 23,0% (1,5 Mio CHF), die Dividende auf das Dotationskapital wurde hingegen gemäss Anpassung des Kantonalbankgesetzes auf 23,0% (7,7 Mio) von 21,5% angehoben. Die Ablieferung an die Staatskasse des Kantons Nidwalden steigt um 5,5% auf 10,2 Mio CHF.

Für das laufende Jahr seien die Gewinnerwartungen eher verhalten, schreibt die Bank. Zu dieser Einschätzung komme man auch aufgrund der regionalen Wirtschaftsprognosen.

yr/ra

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28.01.2016 13:16
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SZKB erzielt 2015 gehaltenen Gewinn - Starker Neugeldzufluss
28.01.2016 13:01

Schwyz (awp) - Die Schwyzer Kantonalbank (SZKB) hat im Geschäftsjahr 2015 den Gewinn auf Vorjahresniveau halten können. Die Bank gewann über 7'300 neue Kunden. Zum laufenden Jahr gab die Bank keinen Ausblick. Sie sieht sich weiterhin nicht veranlasst, ihren Privat- und KMU-Kunden Negativzinsen zu belasten.

Das Jubiläumsjahr - die Bank feierte 2015 ihr 125jähriges Bestehen - sei von marktbedingten Herausforderungen und wegen des Jubiläums von höheren Aufwendungen geprägt gewesen, schreibt die SZKB in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Den Betriebsertrag erhöhte das Institut um 1,7% auf 230,3 Mio CHF. Den stärksten Beitrag leistete dabei das Zinsengeschäft, das den Nettoerfolg dank einer Ausweitung des Geschäftsvolumens um 1,3% auf 174,9 Mio CHF steigerte. Rückläufig um 9,2% auf 30,8 Mio CHF war dagegen der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft, was gemäss Mitteilung darauf zurückzuführen ist, dass die SZKB den Anlagekunden die Retrozessionen unaufgefordert weiterleitet.

PERSONALKOSTEN IM GRIFF

Markant um 21,6% auf 11,5 Mio respektive um 24,7% auf 13,1 Mio verbesserte sich der Erfolg aus dem Handelsgeschäft beziehungsweise der übrige ordentliche Erfolg. Bei ersterem schlugen vermehrte Fremdwährungstransaktionen und die aktive Bewirtschaftung der Devisenbestände positiv zu Buche, bei letzterem waren es vor allem höhere Beteiligungserträge.

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich um 6,4% auf 107,2 Mio, wobei hier der wegen der Jubiläums-Ausgaben um 20,6% auf 34,4 Mio gestiegene Sachaufwand zu Buche schlug. Dagegen legte der Personalaufwand mit 0,8% auf 72,8 Mio trotz des ausgebauten Mitarbeiterbestands und individuellen Gehaltsanpassungen nur geringfügig zu. Die Cost/Income-Ratio verschlechterte sich auf 45,3% von 43,8%.

Um 10,7% auf 11,1 Mio erhöhte sich die Position Wertberichtigungen auf Beteiligungen sowie Abschreibungen auf Sachanlagen. Den Reserven für allgemeine Bankrisiken wurden 68,7 Mio (+60%) zugeführt. Unter dem Strich resultierte ein um 0,1% auf 73,6 Mio gestiegener Jahresgewinn.

HYPOTEHKARVOLUMEN AUSGEDEHNT

Die Bank begrüsste im vergangenen Jahr 7'300 Neukunden und verzeichnete einen Nettoneugeldzufluss (inkl. Wertschriften) von 465,8 Mio CHF. Die Kundenausleihungen erhöhten sich um 5,3% auf 12,95 Mrd wobei die Hypothekarforderungen um 6,2% auf 11,67 Mrd stiegen. Die Kundengelder nahmen um 3,2% auf 10,92 Mrd zu, dabei stammte der grösste Teil des Zuwachses gemäss Mitteilung aus dem Sparbereich.

Inklusive Jahresgewinn erreichte das Eigenkapital eine Höhe von 1,61 Mrd CHF nach 1,52 Mrd im Vorjahr. Die risikogewichteten Kapitalquote betrug 20,9%. Damit gehöre die SZKB zu den bestkapitalisierten Banken, heisst es weiter.

sig/rw

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28.01.2016 10:58
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Wdh: BEKB steigert trotz tiefer Zinsen den Gewinn und erhöht Dividende
28.01.2016 09:06

(Wiederholung: Titel wurde angepasst)

Bern (awp) - Die Berner Kantonalbank (BEKB) hat im Geschäftsjahr 2015 das Tiefzinsumfeld zu spüren bekommen, vermochte aber dennoch den Gewinn leicht zu steigern. Allerdings war das Ergebnis von einer Reihe ausserordentlicher Faktoren geprägt, wie etwa einer Zuweisung an die Pensionskasse oder den Gewinn aus dem Verkauf der Swisscanto-Beteiligung an die ZKB. In Zukunft sieht sich die BEKB nach wie vor den Herausforderungen gegenübergestellt, die sich im Bankgeschäft durch die rekordtiefen Zinsen ergeben.

Den Reingewinn erhöhte die Bank um 0,7% auf 131,3 Mio CHF, wie es in der Mitteilung vom Donnerstag heisst. Darin enthalten ist der ausserordentliche Ertrag aus dem Swisscanto-Verkauf in Höhe von 26,0 Mio CHF. Dieser Ertrag, alle aufgelösten Wertberichtigungen und Rückstellungen sowie der positive Steuereffekt von 23,0 Mio hätten das Ergebnis unter dem Strich begünstigt, so die BEKB. Netto, also auch unter Berücksichtigung der PK-Zuweisung, wurden Reserven für allgemeine Bankrisiken von 52,7 Mio aufgelöst.

HOHE PK-ZUWEISUNG

Operativ lag der Geschäftserfolg nach den neuen Rechnungslegungsvorschriften bei 61,3 Mio CHF gegenüber 180,3 Mio im Vorjahr. Dieses Ergebnis wurde durch die bereits im Herbst angekündigte Zuweisung an die Pensionskasse belastet. Für die BEKB fielen dadurch Kosten von 83,8 Mio an. Mit den Anpassungen in der Pensionskasse, so wurden Anfang Jahr der technische Zinssatz um 0,5 Prozentpunkte auf 2,0% und auch der Umwandlungssatz gesenkt, trage man der steigenden Lebenserwartung sowie den zu erwartenden tieferen Renditen Rechnung, begründet die Bank.

Ohne die PK-Effekt verminderte sich der Personalaufwand um 2,8% auf 144,3 Mio, und der bereinigte Geschäftsaufwand lag mit 253,6 Mio mit 1,6% unter Vorjahr. Der Personalbestand sei dabei um 46 auf 1'091 Vollzeitstellen reduziert worden, so die Mitteilung.

TIEFZINSUMFELD BELASTET

Im Kerngeschäft, dem Zinsengeschäft, erreichte die BEKB bei den historisch tiefen Zinsen einen Brutto-Erfolg von 286,0 Mio CHF (VJ 304,6 Mio). Dabei habe man auslaufende Festzinshypotheken zu deutlich tieferen Zinssätzen verlängert, und die Kosten für die Absicherung vor steigenden Zinsen hätten das Ergebnis mit 74,8 Mio (52,1 Mio) belastet.

Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft reduzierte sich um 3,8% auf 98,9 Mio CHF, und der Erfolg aus dem Handelsgeschäft sank nur leicht auf 21,3 Mio. Derweil lag der übrige ordentliche Erfolg mit 28,3 Mio um 6,2 Mio über Vorjahr. Letzteres sei hauptsächlich auf einen höheren Beteiligungsertrag zurückzuführen.

Im abgelaufenen Jahr baute die BEKB das Privat- und Firmenkundengeschäft weiter aus. Die Hypothekarforderungen erhöhten sich um 623,2 Mio CHF auf 19,4 Mrd, und die Kundengelder nahmen um 46,7 Mio auf 22,2 Mrd zu. Total wuchs die Bilanzsumme auf 28,0 Mrd.

Leicht rückläufig entwickelten sich die betreuten Vermögenswerte, sie betrugen 20,0 Mrd CHF nach 21,1 Mrd im Jahr davor. Den Rückgang erklärt die Bank mit dem Abgang eines grossen institutionellen Kunden, der seine Gelder bei einer anderen Bank konzentriert habe. Der Bestand an Fondsprodukten lag mit 5,2 Mrd leicht unter Vorjahr. Die Vermögensverwaltungsmandate, mit denen die Kunden ihre Guthaben der BEKB zur Betreuung anvertrauen, beliefen sich unverändert auf 4,2 Mrd.

DIVIDENDE ERHÖHT

Die Bank habe ein insgesamt gutes Ergebnis erzielt, heisst es weiter. Auch sei die Eigenmitteldeckung und die risikotragende Substanz weiter gestärkt worden. Mit einem Eigenmitteldeckungsgrad von 243,4% (Vj 240,0%) werde das gesetzliche Eigenmittelerfordernis deutlich übertroffen. Die Basel-III-Kernkapitalquote liegt bei 19,5% (19,2%).

Den Aktionären wird an der kommenden Generalversammlung eine weitere Erhöhung der Dividende um 20 Rappen auf 6,00 CHF je Aktie vorgeschlagen. Bereits vor Jahresfrist war die Ausschüttung um 30 Rappen angehoben worden.

Die anhaltende Tiefzinsphase werde weiterhin auf die Marge im Bankgeschäft drücken, blickt die BEKB in die Zukunft. Man sehe zurzeit keine Trendwende bei den Zinsen. Beim langfristigen Ziel, über die Zeitspanne von 2013 bis 2022 einen Free-Cash-Flow von 900 Mio bis 1,1 Mrd CHF zu erwirtschaften, liege die Bank Ende 2015 mit 357,1 Mio über dem Zielbereich.

mk/rw

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27.01.2016 13:08
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Obwaldner KB steigert 2015 Gewinn - Rückläufiges Ergebnis 2016 erwartet
27.01.2016 12:59

Zürich (awp) - Die Obwaldner Kantonalbank (OKB) hat im Geschäftsjahr 2015 den höchsten Bruttoerfolg in ihrer Geschichte erzielt. Positiv auf das Ergebnis wirkte sich das Zinsengeschäft aus, das trotz des anhaltenden Margendrucks den Erfolg steigerte. Deutlich zugelegt haben auch die Kundengelder. Für das laufende Jahr wird ein leicht rückläufiges Ergebnis in Aussicht gestellt.

Das Institut blicke trotz Frankenstärke und der anhaltenden Tiefzinsphase auf ein sehr erfreuliches Geschäftsjahr 2015 zurück, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. "Die direkten Folgen des tieferen Eurokurses haben sich nur geringfügig auf das Ergebnis unserer Bank ausgewirkt", sagt in der Mitteilung Bankratspräsident Heini Portmann. "Indem wir ein gesundes Wachstum generiert, interne Prozesse optimiert und das Liquiditäts- und Zinsenmanagement intensiviert haben, konnten wir die Auswirkungen des SNB-Entscheids kompensieren", so Portman weiter.

Der Bruttoerfolg verbesserte sich um 4,1% auf 55,85 Mio CHF. Dazu steuerte das Zinsengeschäft einen Nettoerfolg von 43,72 Mio hinzu, was einer Steigerung von +5,1% entspricht. Rückläufig um 0,6% auf 6,64 Mio war dagegen der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft, und auch der Handelserfolg lag mit 2,62 Mio um 10,7% unter dem Vorjahresbetrag.

Der Geschäftsaufwand stieg um 2,7% auf 28,08 Mio. Der Anstieg ist dabei im Wesentlichen auf den um 4,0% auf 18,59 Mio gestiegenen Personalaufwand zurückzuführen. Dabei haben gemäss Mitteilung ein durchschnittlich höherer Personalbestand, Lohnanpassungen, höhere Sozialaufwendungen sowie Investitionen in die Ausbildung zu Buche geschlagen.

Es resultierte ein Bruttogewinn von 27,77 Mio, was 5,6% mehr als im Vorjahr ist.

Die Ausleihungen nahmen um 2,4% auf 3,38 Mrd zu. Die Summe der Hypotheken stieg dabei um 5,4% auf 2,98 Mrd. Noch stärker, um 8,5% auf 3,25 Mrd, legten die Kundengelder zu.

Die Bank erhöht die Ausschüttung an den Kanton um 0,58 Mio auf 9,24 Mio. Die Inhaber von Partizipationsscheinen erhalten mit 32% eine um 2% höhere Dividende auf dem Nominalwert als im Vorjahr.

Nach der Gewinnverteilung resultiert ein Eigenkapital von 409,85 (VJ 393,88) Mio CHF. Die Eigenkapitalquote sank auf 9,6% von 9,7%.

Für 2016 rechnet die Bankenführung mit einem leicht rückläufigen Ergebnis unter zusätzlich verschärften Rahmenbedingungen. Herausforderungen würden weiterhin das anhaltende Negativzinsumfeld, die volatilen Börsenmärkte und die Umsetzung der zahlreichen regulatorischen Vorschriften sein, heisst es.

sig/rw

(AWP)

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26.01.2016 08:21
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BCJ mit rückläufigem Gewinn - Dividende auf Vorjahresniveau
26.01.2016 08:16

Pruntrut (awp) - Die Banque Cantonale du Jura (BCJ) hat im Geschäftsjahr 2015 etwas weniger Gewinn erzielt, belässt die Dividende aber unverändert. Während das operative Ergebnis um 13% auf 12,1 Mio zurückging, sank der Reingewinn um 3,9% auf 8,65 Mio CHF. Begünstigt wurde letzterer durch das Plus aus der Veräusserung der Swisscanto-Beteiligung in Höhe von 2,9 Mio, wie die Bank am Dienstag mitteilte.

Auf das operative Ergebnis schlugen dagegen höhere Betriebskosten von 26,5 Mio CHF (VJ 24,9 Mio). Grund dafür waren Kosten im Zusammenhang mit der Einführung einer neuen Software. Die BCJ hatte Anfang 2015 den Wechsel auf die Bankenplattform Finnova vollzogen.

Im wichtigsten Geschäft, dem Zinsengeschäft, ging der Erfolg im Berichtsjahr um 3,1% auf 29,2 Mio CHF zurück, was mit der Einführung von Negativzinsen durch die SNB im Zusammenhang stehe, so die Mitteilung. Mit dem Wegfall von Einnahmen aus der Swisscanto-Partnerschaft sank der Kommissionserfolg um knapp 18% auf 8,9 Mio, während der Handelserfolg um 6,6% auf 4,3 Mio stieg.

Die Bilanzsumme wuchs derweil um beinahe 12% auf 2,85 Mrd CHF an. Dabei erhöhte sich das Hypothekarvolumen um 5,7%, auf der Passivseite nahmen Spareinlagen um 7,6% zu.

Den Aktionären schlägt die BCJ an der kommenden Generalversammlung vom 28. April wie bereits im Vorjahr die Ausschüttung einer Dividende von 1,80 CHF je Aktie vor. Ausserdem soll Christina Pamberg zur neuen Präsidentin des Verwaltungsrats gewählt werden. Sie wurde vom der jurassischen Kantonsregierung zur Nachfolgerin des abtretenden Paul-André Sanglard bestimmt.

Mit Blick auf das frisch angelaufene Geschäftsjahr 2016 geht die BCJ davon aus, dass die Negativzinsen sowie die Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Frankenstärke das Marktumfeld weiterhin belasten werden. Sie rechnet aber dennoch mit einer Verbesserung des operativen Ergebnisses.

NEUE VR-PRÄSIDENTIN

Zudem hat die jurassische Kantonsregierung Christina Pamberg zur neuen Präsidentin des Verwaltungsrats der Kantonalbank (BCJ) ernannt. Sie soll anlässlich der Generalversammlung vom 28. April offiziell in diesem Amt bestätigt werden und damit Paul-André Sanglard ablösen, wie der Kanton mitteilte. Pamberg gehört seit 2014 dem Verwaltungsrat der BCJ an.

Weiter sollen im April Christian Budry und Nicola Thibaudeau neu in den Verwaltungsrat gewählt werden. Wie Paul-André Sanglard werde auch Vincent Lang nach fünfzehn Jahren das Gremium verlassen, heisst es weiter. Das vierte VR-Mitglied, Georges Humard, stellt sich derweil für eine weitere Amtszeit zur Verfügung.

mk/uh

(AWP)

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