Welche Kantonalbank ?

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yóuxì
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Welche Kantonalbank ?

@ the boss

Klar, E-Banking ist möglich.

Das Gold physisch in einem Schliessfach zu lagern wäre die sicherste Variante, dieses Gold würdest du sicher bekommen.

Bei einem ETF wäre es möglich sich das Gold physisch ausliefern zu lassen, falls dies aber alle ETF-Besitzer gleichzeitig tun würden, oder die Bank Konkurs ginge kann es sein, dass nicht alle ETF's physisch mit Gold hinterlegt wären. In diesem Fall behält sich die Bank vor, das verbleibende Gold prozentual aufzuteilen.

Der kleine Mehrpreis den du für physisches Gold im Schliessfach bezahlen musst, kannst du wie eine Versicherung betrachten, denn dieses Gold würdest du zu 100% bekommen. Nun ist es an dir zu entscheiden wie sicher du sein willst.

Touni
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Welche Kantonalbank ?

und du kannst dieses Gold auch für alle Bankgeschäfte als Sicherheit hinterlegen. Wenn du also mal auf Geld angewiesen bist kannst du das sofort haben und musst deine Goldbarren nicht erst verkaufen o.ä.

Der Zinssatz dafür liegt irgendwo beim Liborzinssatz.

"Die Betrachtung der Dinge, so wie sie sind, ohne Ersatz oder Betrug, ohne Irrtum oder Unklarheit, ist eine edlere Sache als eine Fülle von Erfindungen." Francis Bacon (1561-1626)

the boss
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Gold scheint also doch eine interessante Alternative zu sein. Habe gesehen dass man Goldbarren in CHF zwischen 50 und 1000g kaufen kann. Spread von ca. 2% also nicht so schlimm. Kann man Goldbarren jederzeit und in jeder Bank wieder zum Marktpreis verkaufen?

In a battle between price and momentum, always trust momentum. Boris Schlossberg

toad
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falls du noch nicht bei der zuger kb bist, wäre die basler kb sicher auch ne gute variante.

da steht ein seht starker kanton dahinter, der jahr für jahr gewinnsteuern von novartis, roche, lonza,... einstreicht.

e-banking auch möglich, spesen freies beziehen von geld an bankomanten aller anderen kantonalbanken der schweiz und sonst 2.-- spesen.

Zyndicate
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LUKB steigert im Q1 Bruttogewinn um 5% - Gehaltenes Jahresergebnis erwartet

09.05.2014 08:00



Luzern (awp) - Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) hat im ersten Quartal 2014 von einem verbesserten Zinsergebnis sowie von weiteren Ertragssteigerungen profitiert. Der Bruttogewinn erhöhte sich um 5% auf 62,8 Mio CHF und der Konzerngewinn um 7,2% auf 47,0 Mio CHF, wie die Bank am Freitag mitteilte.

Insgesamt erwirtschaftete die LUKB in den ersten drei Monaten des Jahres einen Bruttoerfolg von 114,9 Mio CHF, was einer Zunahme von 3,8% entsprach. Im wichtigsten Geschäft, dem Zinsengeschäft, erreichte das Institut dabei bei einem weiteren Anstieg der Hypothekarforderungen einen Erfolg von 82,8 Mio CHF (+4,8%).

Auch den Kommissions- und Dienstleistungserfolg konnte die LUKB gegenüber dem Vorjahresquartal klar verbessern; dieser stieg um 9,5% auf 21,3 Mio CHF. Der Handelserfolg bildete sich dagegen um einen Drittel auf 5,3 Mio CHF zurück, was das Institut mit den "ruhigen Märkten" erklärt.

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich mit einem Plus von 2,5% auf 52,2 Mio CHF langsamer als der Ertrag. Die Cost-Income Ratio verbesserte sich auf damit auf 45,5%, nachdem die Kennziffer im Gesamtjahr 2013 noch bei 46,5% gelegen war.

Die Bilanzsumme blieb gegenüber dem Jahresende 2013 mit einem Plus von 0,3% auf 28,5 Mrd CHF praktisch stabil. Das Wachstum der Hypothekarforderungen für die ersten drei Monate lag bei 1,2%.

Der Bank flossen von Januar bis März Nettoneugelder im Umfang von 139 Mio CHF zu, vor Jahresfrist waren es noch 183 Mio CHF gewesen. Die gesamten Kundenvermögen nahmen auf 27,6 Mrd CHF zu, nachdem sie Ende Dezember 2013 noch 27,2 Mrd CHF betragen hatten.

Für das Geschäftsjahr 2014 gibt sich die Luzerner Kantonalbank weiterhin vorsichtig zuversichtlich. Er rechne "unverändert mit einem Resultat, das sich im Rahmen des Vorjahres bewegt", wird Interim-CEO Daniel Salzmann zitiert, der die Bank seit dem Rücktritt von Bernard Kobler Anfang des Jahres führt.

AWP

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Tessiner Kantonalbank: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Direktor

12.05.2014 20:17



Bellinzona (awp/sda) - Ein mutmasslicher Fall von unlauterem Wettbewerb wirft einen Schatten auf die Tessiner Kantonalbank. Der Bankdirektor soll die Auftragsvergabe an eine Dienstleistungsfirma beeinflusst haben, teilte die Tessiner Staatsanwaltschaft am Montag mit.

Die Strafbehörde überprüft gemäss eigenen Angaben die Umstände eines Auftrags der BancaStato an die Firma Faciliti SA. Das kleine Dienstleistungsunternehmen mit diversen Serviceangeboten soll vom ehemaligen Direktor der Firma ISS Facility Services gegründet worden sein.

Die ISS Facility Services wiederum sei aktuell für die Kantonalbank tätig. Ihr Vertrag wurde jedoch zugunsten der Konkurrenz nicht verlängert. Daraufhin klagte die Firma auf unlauteren Wettbewerb. Der ehemalige Mitarbeiter soll sich den Auftrag aufgrund von gestohlenen Firmengeheimnissen gesichert haben.

Ihm wird vorgeworfen, interne Informationen seiner ehemaligen Firma genutzt zu haben, um der Kantonalbank ein überzeugendes Angebot machen zu können. Die Staatsanwaltschaft geht gemäss Communiqué von Montag davon aus, dass auch der Direktor der Kantonalbank sowie ein weiteres Kadermitglied die Auftragsvergabe beeinflusst haben.

Indem sie falsche Aussagen machten und Dokumente vorenthielten, sollen sie in den Fall von unlauterem Wettbewerb involviert sein. Die Ermittlungen seien entsprechend ausgeweitet worden, hiess es.

AWP

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GLKB plant IPO an SIX für "Ende Juni" - Platzierungsvolumen 50-70 Mio CHF

20.05.2014 07:46



Glarus (awp) - Die Glarner Kantonalbank (GLKB) macht vorwärts mit ihren Plänen für den Börsengang und plant die Kotierung ihrer Aktien für "Ende Juni 2014". Dies, nachdem der Landrat des Kantons Glarus Ende April 2014 die Grundlage für die Publikumsöffnung beschlossen und die Zustimmung zur Schaffung von genehmigtem Aktienkapital erteilt hat.

Das Angebot wird laut Mitteilung vom Dienstag neu auszugebende Namenaktien beinhalten, die der heutige Alleinaktionär - der Kanton Glarus - vor dem Börsengang zeichnen und zwecks Publikumsöffnung anschliessend veräussern wird. Im Rahmen des Börsengangs können demnach bis zu 3,5 Mio neue Namenaktien von je 10 CHF Nennwert ausgegeben werden. Der Platzierungspreis wird im Preisbildungsverfahren (Bookbuilding) ermittelt und am Ende der Zeichnungsfrist publiziert. Der Emissionserlös geht dabei zu zwei Dritteln an die GLKB und zu einem Drittel an den Kanton.

Angestrebt wird laut Mitteilung ein Platzierungsvolumen in der Grössenordnung von ungefähr 50 bis 70 Mio CHF. Der Betrag, der der Bank zufliesse, diene unter anderem der Stärkung der Eigenmittel, heisst es weiter. Der Kanton Glarus bleibe Hauptaktionär und werde nach dem geplanten Börsengang einen Kapital- und Stimmrechtsanteil von rund 70% halten.

Die Bank hatte vor knapp zwei Monaten über ihre IPO-Pläne berichtet.

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ANLEIHE/Aargauische Kantonalbank nimmt 200 Mio CHF zu 1,0% bis 2019 auf

21.05.2014 12:35



Zürich (awp) - Die Aargauische Kantonalbank begibt in Eigenregie eine öffentliche Anleihe zu folgenden Konditionen:

Betrag:              200 Mio CHF (mit Aufstockungsmöglichkeit)
Zinssatz:            1,0%
Emissionspreis:      100,265%
Liberierung:         19.06.2014
Laufzeit:            9 Jahre, bis 19.06.2023
Valor:               24'514'618 (5)
Rating:              AAA (S&P)
Kotierung:           SIX; provisorischer Handel ab 17.06.2014

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So viel kostet eine Aktie der Glarner KB
 

Die Aktien der Glarner Kantonalbank (GLKB), die ab dem 24. Juni an der Schweizer Börse SIX gehandelt werden können, werden zu 17,50 Franken platziert.

Der Angebotspreis liegt damit am unter Ende der vor ein paar Wochen festgelegten Preisspanne von 17,00 bis 21,50 CHF. Das Platzierungsvolumen für die 3,2 Mio Aktien beträgt somit 56 Mio CHF (vor Ausübung der Mehrzuteilungsoption).

Sowohl private wie auch institutionelle Anleger hätten im Rahmen der Zeichnungsfrist "reges Interesse" gezeigt, heisst es in einer Mitteilung der Bank vom Montag, was zu einer "deutlichen Überzeichnung" geführt habe. Die GLKB weist somit nach Neugeldzufluss eine Marktkapitalisierung von rund 200 Mio CHF aus.

Zusätzlich zur Basistranche haben die Bank und der Kanton Glarus der ZKB als Lead Manager eine Mehrzuteilungsoption eingeräumt. Diese sieht die Platzierung von weiteren max. 450'000 Aktien zum Angebotspreis vor. Bei vollständiger Ausübung der Mehrzuteilungsoption resultiert den Angaben zufolge ein Erlös von 63,9 Mio CHF, welcher zu einem Drittel dem Kanton Glarus und zu zwei Dritteln der GLKB zufliesst. Der Kapitalzufluss soll zur Stärkung der Eigenmittel der Bank verwendet werden.

Der Kanton Glarus bleibt Hauptaktionär der Bank und wird nach dem Börsengang einen Kapital- und Stimmrechtsanteil von knapp 70% halten. Das Tickersymbol der neuen Aktie an der SIX lautet GLKBN.

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GLKB eröffnen am ersten Handelstag auf Ausgabepreis von 17,50 CHF

24.06.2014 09:50



Zürich (awp) - Das Börsendebut der Glarner Kantonalbank ist am Dienstag unspektakulär über die Bühne gegangen. Der erste Kurs der neu an der Schweizer Börse SIX gehandelten Aktien lag bei 17,50 CHF und damit exakt auf dem Ausgabepreis. Dieser war am Vortag allerdings im unteren Bereich der ursprünglich anvisierten Bandbreite von 17,00 bis 21,50 CHF festgelegt worden. Die GLKB weist damit eine Marktkapitalisierung von rund 200 Mio CHF aus.

Um 09.30 Uhr notiert das Papier bereits etwas tiefer bei 17,40 CHF, wobei bereits knapp 90'000 Titel die Hand gewechselt haben. Der Gesamtmarkt zeigt sich derweil am Berichtstag freundlich mit einem Plus beim SPI von gut 0,4%.

Das Platzierungsvolumen für die 3,2 Mio GLKB-Aktien betrug beim Ausgabepreis von 17,50 CHF (vor Ausübung der Mehrzuteilungsoption) rund 56 Mio CHF. Sowohl private wie auch institutionelle Anleger hätten im Rahmen der Zeichnungsfrist "reges Interesse" gezeigt, hiess es am Montag seitens der Bank. Sie sprach von einer "deutlichen Überzeichnung" .

Zusätzlich zur Basistranche haben die Bank und der Kanton Glarus der ZKB als Lead Manager eine Mehrzuteilungsoption eingeräumt. Diese sieht die Platzierung von weiteren max. 450'000 Aktien zum Angebotspreis vor. Bei vollständiger Ausübung der Mehrzuteilungsoption resultiert ein Erlös von 63,9 Mio CHF, welcher zu einem Drittel dem Kanton Glarus und zu zwei Dritteln der GLKB zufliesst. Der Kapitalzufluss soll zur Stärkung der Eigenmittel der Bank verwendet werden.

ZWEI ERFOLGE, EIN MISSERFOLG

Der Börsengang der GLKB ist bereits der fünfte im laufenden Jahr. Neben der GLKB sind es die Thurgauer Kantonalbank, das Industrieunternehmen SFS, der Online-Reisehändlers Bravofly Rumbo sowie die Immobiliengesellschaft Hiag, welche den Gang an die Börse gewagt haben.

Ziemlich misslungen ist bisher das IPO von Bravofly Rumbo, notiert das Papier doch knapp zwei Monate nach dem Börsengang rund ein Viertel unter dem Ausgabepreis. Erfolgreicher waren dagegen die Börsengänge von SFS und Thurgauer KB, deren Aktien derzeit knapp 10% bzw. gut 6% über dem Ausgabepreis gehandelt werden. Die Aktien von Hiag werden derweil noch immer nahe dem Ausgabepreis umgesetzt.

AWP

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Thurgauer KB geht in Topf 3
 

Die Thurgauer Kantonalbank will in die Gruppe 3 des US-Bankenprogramms zur Bereinigung des Steuerstreits mit der Schweiz.

Die entsprechende Absichtserklärung werde in den nächsten Wochen eingereicht, teilte das Institut am Freitag mit. Dies hätten Bankrat und Geschäftsleitung so beschlossen. Kategorie-3-Banken können den US-Justizbehörden ihre Teilnahme seit Anfang Juli 2014 melden.

Die Thurgauer Kantonalbank (TKB) hatte schon im Dezember 2013 mitgeteilt, entweder in der Kategorie 3 oder 4 mitzumachen. Die Teilnahme erfolge aus Gründen der Rechtssicherheit, so die TKB am Freitag. Die Bank sei nie in den USA tätig gewesen und habe dort keine Kunden akquiriert. Dennoch habe auch die TKB eine überschaubare Zahl von Kundenbeziehungen, welche nach den Kriterien des Programms einen US-Bezug aufweisen.

Man sei im Kundenstamm jedoch auf keinerlei unversteuerten US-Kundenvermögen gestossen, hatte die Geschäftsleitung schon im vergangenen Jahr betont.

Die Kategorie 3 des US-Programms ist für Banken vorgesehen, die kein US-Steuerrecht verletzt haben. Mit der Kategorie signalisiert eine Bank, dass sie ihre Unschuld beweisen kann. Diese Banken können sich bei den US-Behörden um einen Brief bewerben, der ihnen garantiert, dass sie kein Ziel amerikanischer Untersuchungen sind.

Die TKB ist seit April 2014 an der Schweizer Börse SIX kotiert.

AWP

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Glarner Kantonalbank: Mehrzuteilungsoption bei Börsengang vollständig ausgeübt

09.07.2014 08:09



Glarus (awp) - Im Rahmen des Börsengangs (IPO) der Glarner Kantonalbank (GLKB) ist die Mehrzuteilungsoption von 450'000 Aktien vollständig ausgeübt worden. Damit hat das Glarner Staatsinstitut insgesamt 3,65 Mio Aktien mit einem Nominalwert von je 10 CHF an der Schweizer Börse platziert, wie die GLKB am Mittwochmorgen mitteilt.

Die Aktien der GLKB waren zu einem Angebotspreis von 17,50 CHF pro Aktie platziert worden. Einschliesslich der vom Lead Manager ZKB ausgeübten Mehrzuteilungsoption beläuft sich der Bruttoerlös aus dem Börsengang auf insgesamt 63,9 Mio CHF. Wie angekündigt, fliessen zwei Drittel des Erlöses an die GLKB selbst und ein Drittel an den Kanton Glarus.

Nach dem Vollzug der mit der Ausübung der Mehrzuteilungsoption verbundenen Kapitalerhöhung in Höhe von 3,0 Mio CHF nominal steigt das Aktienkapital der GLKB auf 115,0 Mio CHF. Der Free Float - also der Anteil der im Publikum platzierten Aktien - beträgt 31,7%.

Die GLKB-Aktien haben seit dem Börsengang vom 24. Juni an der Schweizer Börse leicht zugelegt. Am Dienstagabend notierten sie mit 18 CHF leicht über dem Ausgabepreis von 17,50 CHF.

AWP

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BLKB erhöht Gewinn im ersten Halbjahr 2014 - Gehaltenes Jahresergebnis erwartet

10.07.2014 10:59



(Zusammenfassung mit Aussagen von CEO Beat Oberlin)

Liestal (awp) - Die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) hat im ersten Halbjahr 2014 dem Tiefzinsumfeld getrotzt. Dank einer leicht verbesserten Zinsmarge und erneut rückläufigen Kosten hat das Institut in den ersten sechs Monaten die Gewinnzahlen verbessern können, wie es am Donnerstag mitteilte.

Der Bruttogewinn der Bank im ersten Semester erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,2% auf 97,1 Mio CHF. Bei noch einmal gesunkenen Wertberichtigungen und Rückstellungen und einer weiteren Äufnung der Reserven für allgemeine Bankrisiken stieg der Reingewinn um 3,6% auf 49,3 Mio CHF.

MARGE LEICHT HÖHER

Im wichtigsten Geschäft, dem Zinsengeschäft, konnte die Bank den Ertrag um 3,9% verbessern. Zu Gunsten der BLKB habe nicht zuletzt das Auslaufen einiger margenschwachen Hypothekenprodukte gespielt, sagte BLKB-CEO Beat Oberlin im Gespräch mit der AWP. Keine Abstriche mache die Bank aber bei der Absicherung für Zinsänderungsrisiken, betonte er: "Wir haben die Risiken eher reduziert und sichern alles konsequent ab."

Im Kommissionsgeschäft ging der Erfolg dagegen um 2,2% zurück. Die Retrozessions-Einnahmen hat die Bank in der Folge des Bundesgerichtsentscheids nicht ganz kompensieren können, wie der CEO einräumte. Künftig will die Bank den Kunden verschiedene Konzepte zur Auswahl anbieten, bei denen die volle Rückerstattung von Retrozessions-Zahlungen mit höheren Gebühren verbunden wird.

Bei den Kosten ist das Staatsinstitut weiterhin gut unterwegs; in den ersten sechs Monaten des Jahres sanken diese um 1,6% auf 80,6 Mio CHF. Der Rückgang war auf einen klar tieferen Sachaufwand (-5,2%) zurückzuführen, während der Personalaufwand leicht höher lag als vor Jahresfrist. Die BLKB führe aber keinerlei "Kostenübungen" durch, sagte Oberlin: "Wir gehen sorgsam mit dem Geld um." Zudem investiere die BLKB gezielt vor allem in die "digitale Welt".

HYPOTHEKENWACHSTUM "LEICHT UNTER DEM MARKT"

Die Hypothekarforderungen erhöhten sich im Halbjahr mit einer Rate von 2,4% auf rund 16,35 Mrd CHF, damit sei die BLKB "leicht unter dem Markt" gewachsen. Zufrieden zeigte sich der BLKB-CEO mit der Zusammenarbeit mit der Online-Bank Swissquote, die zum Hypothekenwachstum wie schon im Vorjahr rund einen Viertel beitrug. Die per Internet verkauften Swissquote-Hypotheken zeigten eine konstante Entwicklung, zudem sei man bei der Vergabe mit Kriterien wie der Belehnungshöhe und der Tragbarkeit noch konservativer.

Weiterhin konnte die BLKB auch neue Kundengelder anziehen, was laut Oberlin sowohl auf Neukunden wie auch auf die Erhöhung der Guthaben durch bestehende Kunden zurückzuführen war. Die Spargelder stiegen um 2,9% auf 10,3 Mrd CHF.

Trotz weiterer Dotierung der Reserven ist der Eigenmitteldeckungsgrad der BLKB etwas gesunken. Mit dem Inkrafttreten des zweiten "antizyklischen Kapitalpuffers", mit dem die SNB die Entwicklung im Hypothekarmarkt dämpfen will, beträgt die Kennzahl noch 203% nach 220% per Ende Jahr. Die Leverage Ratio bleibt weiterhin bei "etwa 8%".

JAHRESERGEBNIS MINDESTENS AUF VORJAHRESHÖHE

Für das gesamte Jubiläumsjahr 2014 - die BLKB feiert ihr 150-jähriges Bestehen - geben sich die Bankverantwortlichen etwas zuversichtlicher als noch im Winter und erwarten nun ein Ergebnis, das "mindestens auf Vorjahreshöhe liegen wird". Beim Zinsergebnis erwarte er für die nächsten Monaten keine veränderten Vorgaben, sagte CEO Oberlin, zudem habe die BLKB "die Kosten im Griff".

Im Programm zur Lösung des US-Steuerstreits wird sich die BLKB wie angekündigt in der "Kategorie 4" anmelden, die Vorbereitungen für die Anmeldung laufen "planmässig". Im Rahmen des "Fatca"-Abkommens mit den USA hat sich die Kantonalbank bereits als lokale Bank mit "Deemed Compliant Status" angemeldet.

An der Börse schlägt die Zahlenpublikation bisher keine Wellen. Die BLKB-Aktien sind an der SIX in der ersten Handelsstunde noch nicht gehandelt. Wie andere Kantonalbanken-Papiere haben sich die BLKB-Titel im Jahresverlauf negativ entwickelt, zum Schlusskurs vom Mittwoch von 910 CHF beträgt das Minus seit Jahresbeginn 2,2%.

AWP

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Glarner Kantonalbank mit Gewinnsprung
 

Der Börsenneuling Glarner Kantonalbank weist für das erste Halbjahr 2014 bei einem rasant gewachsenen Zinsgeschäft stark verbesserte Gewinnzahlen aus.

Der Bruttogewinn erhöhte sich im ersten Halbjahr um 21 Prozent auf 10,0 Mio Franken, wie die Glarner Kantonalbank (GLKB) am Mittwoch mitteilte. Der Reingewinn kletterte bei stark gesunkenen Wertberichtigungen und Rückstellungen sogar um 46 Prozent auf 7,7 Mio Franken.

Im wichtigen Zinsgeschäft konnte die Kantonalbank, die seit Ende Juni an der Schweizer Börse kotiert ist, den Ertrag bei einer weiteren kräftigen Ausdehnung des Hypothekarvolumens um 13 Prozent auf 21,1 Mio Franken steigern. Damit habe die Bank "den positiven Trend der letzten Jahre fortsetzen können", wird CEO Hanspeter Rhyner in der Mitteilung zitiert.

Florierendes Hypothekargeschäft

Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft resultierte ein Wachstum von 5,3 Prozent auf 4,9 Mio Franken. Rückläufig war dagegen der Erfolg aus dem Handelsgeschäft mit 1,0 Mio Franken (-29 Prozent). Der Geschäftsaufwand stieg mit einem Plus von 0,5 Prozent auf 17,3 Mio leicht an. Für den überproportionalen Anstieg des Reingewinns war nicht zuletzt die gesunkene Position Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste (-93 Prozent auf noch 0,05 Mio) verantwortlich.

Im Hypothekargeschäft blieb das Wachstumstempo hoch: Die Hypothekarforderungen kletterten seit Ende 2013 um 5,1 Prozent auf neu 3,47 Milliarden Franken. Die Zunahme stammt laut Mitteilung weiterhin sowohl aus dem Filial- und Firmenkundengeschäft wie auch aus dem schweizweiten Online-Vertrieb mit der Online-Plattform hypomat.ch.

Aber auch die Kundengelder zeigen mit einem Plus von 5,6 Prozent auf 2,86 Milliarden Franken ein starkes Wachstum. Die Bilanzsumme erhöhe sich in den ersten sechs Monaten des Jahres um 4,9 Prozent auf 4,21 Milliarden Franken.

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BKB im ersten Halbjahr mit Ertragsrückgang - Geschäftsumbau und Märkte belasten

24.07.2014 13:52



(Zusammenfassung)

Basel (awp) - Die Basler Kantonalbank (BKB) hat im ersten Semester 2014 wegen ungünstiger Marktbedingungen und dem laufenden Geschäftsumbau einen Rückgang im operativen Geschäft hinnehmen müssen. Die Gewinnentwicklung präsentiert sich durchzogen, allerdings wird der Vorjahresvergleich von zahlreichen Sonderfaktoren verzerrt. Im US-Steuerstreit bleibt die letztes Jahr getätigte Rückstellung unverändert.

Für ihr Stammhaus weist die BKB in den ersten sechs Monaten einen um 20% erhöhten Bruttogewinn von 92,5 Mio CHF aus. Der Halbjahresgewinn verbesserte sich derweil nur um 1,5% auf 35,8 Mio CHF. Das Vorjahr war allerdings noch durch einen Systemwechsel der Pensionskasse belastet, zudem waren damals hohe Wertkorrekturen auf den eigenen BKB-Partizipationsscheinen angefallen.

Im BKB-Konzern, der neben der Basler Kantonalbank im wesentlichen auch die Bank Coop umfasst, resultierte im Halbjahr 2014 ein Rückgang des Bruttogewinns um 7,9% auf 131,8 Mio CHF, der Konzerngewinn lag mit 105,1 Mio CHF sogar um 18% unter dem Vorjahresergebnis. Beide Grössen seien durch operative Einflüsse aus der strategischen Neuausrichtung geprägt, so die BKB.

RÜCKLÄUFIGE ERTRÄGE

Die Kantonalbank musste in allen wichtigen Geschäftsfeldern im Halbjahr einen Rückgang des Erfolgs verbuchen. Ein moderates Minus von 4,2% resultierte im grössten Geschäft, dem Zinsengeschäft. Die Bank litt hier vor allem unter dem Verfall von gut verzinsten Finanzanlagen, dazu kam aber auch der Margendruck und das tiefe Zinsniveau.

Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft ging der Erfolg gar um 12% zurück. Hier hätten sich die Auswirkungen der konsequenten Weissgeldstrategie durch weitere Vermögensabflüsse bemerkbar gemacht, kommentierte BKB-CEO Guy Lachappelle im Gespräch mit AWP: "Weniger Assets bedeuten auch weniger Geschäftsvolumen." Die BKB habe sich inzwischen auch von einem guten Teil der externen Vermögensverwalter getrennt.

Einen kräftigen Rückgang erlitt die BKB im Handelsgeschäft, wo der Erfolg um 35% absackte. Die Bank verweist hier aber auf das Marktumfeld: Die Absicherungsbedürfnisse der Devisenkunden betrügen wegen der von der SNB durchgesetzten Euro-Untergrenze zum Euro praktisch Null, und auch das Zinsderivategeschäft verliere an Bedeutung. "Damit das Geschäft wieder auf Touren kommt, braucht es eine höhere Volatilität", sagte Lachappelle.

BILANZSUMME ZURÜCKGEGANGEN

Die Bilanzsumme der BKB ging im Vergleich zu Ende 2013 um 3,9% auf 24,1 Mrd CHF zurück, was das Institut mit der Reduktion der hohen Liquiditätsbestände begründete. Trotz einem weiteren Zufluss an Spar- und Anlagegelder reduzierten sich die Kundengelder um 3,8% auf 12,2 Mrd CHF. Die Kundenausleihungen konnte die BKB dagegen um weitere 2,1% erhöhen. Im Hypothekargeschäft fuhr die BKB wie bereits seit längerem einen zurückhaltendenden Kurs, der Anstieg betrug 1,0%.

HOFFNUNG AUF US-VERGLEICH

CEO Lachappelle zeigte sich im Gespräch für das zweite Halbjahr 2014 insgesamt "verhalten optimistisch": "Natürlich weiss man nicht genau, wie sich die Marktbedingungen entwickeln werden." Das Hauptgeschäft der Kantonalbank, das Zinsdifferenzgeschäft, laufe ja "eigentlich gut". Im Vermögensverwaltungsgeschäft werde die BKB zudem im Herbst - analog zur Bank Coop - ein neues "retrozessionsfreies" Geschäftsmodell einführen. "Neue Leistungen bringen auch neue Erträge".

Keine Neuigkeiten gibt es zur Auseinandersetzung um unversteuerte US-Kundenvermögen, wo die BKB als "Kategorie 1"-Bank mit den US-Behörden um eine Lösung verhandelt. Lachappelle hofft allerdings auf einen Abschluss im laufenden Jahr, nachdem nun die Credit Suisse eine Einigung gefunden hat. Die Einschätzung bezüglich der 2013 vorgenommenen Rückstellungen von 100 Mio CHF habe sich dadurch nicht geändert.

An der Börse warf der Semesterabschluss kaum Wellen. Der BKB-Partizipationsschein notiert am Donnerstagmittag bei durchschnittlichen Handelsvolumen um 0,2% im Plus auf 68 CHF, nachdem er am Morgen noch leicht im Minus in den Handel gestartet war.

AWP

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GKB hält Gewinn stabil - Ausblick auf Gesamtjahr erhöht

25.07.2014 08:00



Chur (awp) - Die Graubündner Kantonalbank (GKB) hat im ersten Semester 2014 die Ertragskraft auf dem Vorjahresniveau halten können. Der Bruttogewinn wird wie in der Vorjahresperiode mit 109,2 Mio CHF ausgewiesen, der Konzerngewinn erhöhte sich insbesondere dank einem besseren Risikoergebnis geringfügig um 0,4% auf 88,5 Mio zu, wie die Bank am Freitag mitteilte.

Der Bruttoertrag belief sich in der Berichtsperiode auf 194,0 Mio, was gegenüber dem Vorjahr einem leichten Minus von 0,2% entspricht. Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft als wichtigstem Ertragspfeiler verminderte sich dabei um 1,7% auf 119,2 Mio. Der Geschäftsaufwand wird mit 84,8 Mio ausgewiesen (-0,6%). Daraus errechnet sich eine leicht höhere Cost/Income Ratio II von 46,4% nach 46,2% im Vorjahr.

Eine Wachstumsverlangsamung im Heimmarkt sowie der regulatorische Umbau des Anlagegeschäftes mit ausländischen Kunden hätten das Resultat belastet, so die Mitteilung weiter.

Insgesamt zeigt sich das Bankmanagement mit dem Halbjahresabschluss zufrieden: "Das Resultat hat unsere Erwartungen übertroffen. Einen wesentlichen Baustein des Erfolges bildete das gute Risikoergebnis. Dies wirkt sich positiv auf unsere Gewinnerwartung aus", wird Bank-CEO Alois Vinzens zitiert.

Schwierig gestaltet sich in der Berichtsperiode das Werben um neue Kundengelder. Die Bank verzeichnete einen Nettoneugeldabfluss von 10 Mio zu nach einem Zufluss von 271 Mio CHF im Vorjahr. Das Ziel eines Neugeldzuflusses von 500 Mio im Gesamtjahr wird in der Mitteilung zum Halbjahresabschluss denn auch nicht mehr genannt. Insgesamt betreute die Bank zur Jahresmitte Kundenvermögen in Höhe von 30,0 Mrd nach 29,5 Mrd per Ende 2013.

Im laufenden US-Steuerprogramm zur Regelung der Altlasten nimmt die GKB bekanntlich in der Kategorie 2 teil. Die Analyse der Kundendaten sei planmässig abgeschlossen worden, heisst es nun. Die Ergebnisse würden die ursprüngliche Risikoeinschätzung bestätigen, wonach das Geschäft mit US-Kunden für die GKB von geringer Relevanz war. Der Abschluss des Verfahrens wird im Herbst erwartet. Das Kantonsinstitut hat entsprechend Rückstellungen für Verfahrenskosten und eine potenzielle Busse gebildet

Mit Blick auf den weiteren Jahresverlauf gibt sich die GKB nach dem Halbjahr zuversichtlicher und korrigiert die Gewinnerwartung leicht nach oben. Bei stabilen Geld- und Kapitalmärkten wird neu mit einem operativen Ergebnis zwischen 205 und 210 Mio CHF und einem Gewinn je PS zwischen 70 und 72 CHF gerechnet. Im Februar betrug die Erwartung für den Bruttogewinn noch 200 bis 210 Mio CHF und für den Gewinn je PS 68 bis 70 CHF.

AWP

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Walliser Kantonalbank mit leicht tieferem Bruttogewinn im Halbjahr

29.07.2014 07:40



Sitten (awp) - Die Walliser Kantonalbank (WKB) hat im ersten Halbjahr 2014 die anhaltend tiefen Zinssätze zu spüren bekommen. Der Bruttogewinn lag in den ersten sechs Monaten um 1,3% unter dem Vorjahresergebnis bei 69,7 Mio CHF. Dagegen fiel der Reingewinn mit 30,4 Mio CHF um 3,9% höher aus als noch im Vorjahr.

Der Bruttoertrag der WKB fiel in der Berichtsperiode mit 116,4 Mio CHF um 1,4% tiefer aus als im Vorjahr, wie die Bank am Dienstag mitteilte. Im wichtigsten Geschäft, dem Zinsgeschäft, ging der Erfolg dabei wegen dem Zinsniveau und einen nach eigener Einschätzung vorsichtigem Kreditwachstum um 4,2% zurück auf 86,6 Mio CHF.

Auch im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft musste die WKB einen Rückgang des Erfolgs um 4,1% auf 15,9 Mio CHF hinnehmen. Grund waren hier die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen im Vermögensverwaltungsgeschäft. Im Handelsgeschäft verbuchte die WKB dagegen einen um 18,8% höheren Erfolg von 7,6 Mio CHF.

Die Bilanzsumme ging mit -2,3% auf 12,5 Mrd CHF leicht zurück, was die WKB mit einer Optimierung der Liquiditäten begründet. Während die Kundenausleihungen insgesamt leicht zurückgingen stiegen die Hypothekarforderungen um 2,3% auf 7,9 Mrd CHF. Die Kundeneinlagen nahmen um 0,3% auf 9,3 Mrd CHF ab.

Die Kantonalbank sieht mit Hinblick auf die Entwicklung der Zinssätze und der Börsenmärkte viele Unbekannte für das zweite Halbjahr. Dennoch rechne sie mit einem "Geschäftsjahr 2014, das dem ausgezeichneten Geschäftsjahr 2013 nicht nachstehen" werde.

AWP

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LUKB zieht weniger Neugeld an
 

Die Luzerner Kantonalbank konnte im ersten Halbjahr 2014 den Konzerngewinn deutlich ausbauen. Die Nettoneugelder sind hingegen weniger stark gewachsen als im Vorjahr.

Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) hat im ersten Halbjahr 2014 den Bruttogewinn um 4,6 Prozent auf 230,3 Mio CHF gesteigert. Der Konzerngewinn legte um 7,2 Prozent auf 94,4 Mio CHF zu, wie das Institut am Dienstag mitteilte.

Insgesamt erwirtschaftete die LUKB in den ersten sechs Monaten des Jahres einen Bruttoerfolg von 230,3 Mio CHF, was einer Zunahme von 4,6 Prozent entspricht. Dabei stieg der Zinserfolg als die wichtigste Komponente um 4,3 Prozent auf 166,1 Mio CHF und im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft gab es ein Plus von 6,3 Prozent auf 42,1 Mio. Der Handelserfolg fiel dagegen mit 11,5 Mio CHF um 26 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres aus, während der übrige Erfolg mit +86 Prozent deutlich höher war als im Vorjahr.

Weniger Neugelder als im Vorjahr

Der Geschäftsaufwand stieg von Januar bis Juni insgesamt um 2,2 Prozent auf 104,2 Mio CHF, wobei der Personalaufwand um 1,5 Prozent und der Sachaufwand um 3,7 Prozent höher ausfiel.

Die Bilanzsumme der Bank erhöhte sich im Vergleich zum Ende des Jahres mit einem Plus von 0,7 Prozent auf 28,6 Mrd CHF. Die Kundenausleihungen stiegen um 3,3 Prozent auf 24,2 Mrd CHF. Die Hypothekarforderungen zeigten im ersten Halbjahr ein Wachstum von 3,0 Prozent.

Der Bank flossen von Januar bis Juni Nettoneugelder im Umfang von 519 Mio CHF zu, vor Jahresfrist waren es noch 578 Mio CHF gewesen. Die gesamten Kundenvermögen stiegen um 3,6 Prozent auf 980 28,2 CHF.

Für das zweite Halbjahr 2014 gibt sich die LUKB "vorsichtig optimistisch". Die Bank rechnet nun unverändert mit einem Ergebnis, das "ungefähr auf der Höhe des 2013er-Resultats" liegen dürfte

AWP

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Glarner Kantonalbank steigert in ersten neun Monaten Bruttogewinn um 19%

31.10.2014 08:15



Glarus (awp) - Die Glarner Kantonalbank (GLKB) bleibt auf Wachstumskurs. Für die ersten neun Monate des Jahres 2014 resultierte ein Wachstum des Bruttogewinns um 19% auf 15,4 Mio CHF. Der gesamte Betriebsertrag erhöhte sich um 6,7% auf 41,6 Mio CHF, wie das seit dem Sommer an der Schweizer Börse kotierte Unternehmen am Freitag mitteilte.

Hauptverantwortlich für das Ertragswachstum war das Zinsengeschäft, bei dem die Bank den Ertrag um 11% auf 31,9 Mio CHF steigern konnte. Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft resultierte ein Wachstum um 2,5% auf 7,5 Mio CHF. Rückläufig war dagegen der Erfolg aus dem Handelsgeschäft mit 1,9 Mio CHF (-16%).

Der Geschäftsaufwand stieg nur leicht (+0,6%) auf 26,0 Mio CHF an. Während der Personalaufwand stieg, konnte der Sachaufwand gesenkt werden.

Im Hypothekargeschäft blieb das Wachstumstempo hoch: Die Hypothekarforderungen kletterten seit Ende 2013 um 7,0% auf neu 3,54 Mrd CHF. Die Zunahme stammt laut Mitteilung weiterhin sowohl aus dem Filial- und Firmenkundengeschäft wie auch aus dem schweizweiten Online-Vertrieb mit der Plattform hypomat.ch.

Auch die Kundengelder zeigen mit einem Plus von 12% auf 3,05 Mrd CHF ein starkes Wachstum. Die Bilanzsumme erhöhte sich in den ersten neun Monaten des Jahres um 7,4% auf 4,31 Mrd CHF.

Die Bank zeigt sich auch für das vierte Quartal optimistisch. Aus heutiger Optik geht sie für das Gesamtjahr von einem "deutlich über dem Vorjahr" liegenden Reingewinn aus.

tp/uh

(AWP)

 

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LUKB mit leicht höherem Bruttogewinn
 

Die Luzerner Kantonalbank hat im bisherigen Jahresverlauf mehr verdient. Sowohl der Brutto- als auch der Reingewinn steigen in den ersten neun Monaten.

Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) hat in den ersten neun Monaten 2014 den Bruttogewinn um 1,8% auf 182,8 Mio CHF gesteigert. Der Konzerngewinn lag mit 138,4 Mio CHF um 3,8% über dem Vorjahreswert, wie dem am Dienstagmorgen veröffentlichten Zwischenbericht der Kantonalbank zu entnehmen ist.

Für das Gesamtjahr rechnet die Bank weiterhin mit einem Resultat im Rahmen des Vorjahres. Insgesamt erwirtschaftete die LUKB in den ersten drei Monaten des Jahres einen Bruttoerfolg von 338,3 Mio CHF, was einer Zunahme von 1,6% entsprach. Das Institut konnte in seinem wichtigsten Geschäft, dem Zinsengeschäft, den Erfolg um 4,1% auf 249,8 Mio CHF steigern. Dabei profitierte die Kantonalbank von einem weiteren Volumenanstieg sowie einem leicht höheren Absicherungserfolg.

Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft resultierte ein Anstieg um 4,5% auf 62,5 Mio CHF. Der Erfolg auf dem Handelsgeschäft ging dagegen infolge der tiefen Handelsvolumen an den Finanzmärkten um rund 26% auf 16,1 Mio CHF zurück.

Etwas mehr Aufwand

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich mit einem leichten Plus von 1,3% auf 155,6 Mio CHF etwas langsamer als der Ertrag. Der Personalbestand der Kantonalbank erhöhte sich gegenüber dem Jahresende 2013 leicht, was primär auf die befristete Weiteranstellung der Lehrabgänger zurückzuführen war. Die Position Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste stieg mit 11,2 Mio CHF (+9,1%) wieder an, bleibt aber weiterhin auf einem unterdurchschnittlichen Niveau.

Die Bilanzsumme der Kantonalbank erhöhte sich gegenüber dem Jahresende 2013 um 2,0% auf 29,02 Mrd CHF. Die Kundenausleihungen stiegen um 3,6% auf 24,3 Mrd CHF. Die Hypothekarforderungen legten dabei in den ersten neun Monaten mit einem Plus von 4,2% zu.

Die gesamten Kundenvermögen beliefen sich auf 28,48 Mrd CHF, was einem Anstieg um 4,6% gegenüber dem Jahresanfang entspricht. Insgesamt konnte die LUKB einen Nettoneugeldzufluss von 639 Mio CHF verbuchen (VJ 641 Mio).

Für das Gesamtjahr geht die LUKB unverändert von einem Jahresresultat in der Grössenordnung des Vorjahres aus, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Zudem geht die Bank von einer unveränderten Ausschüttung von 11 CHF brutto pro Aktie aus, gleich viel wie in den Jahren 2010 bis 2013.

(AWP)

 

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CEO der Thurgauer Kantonalbank tritt ab
 

An der Spitze der Thurgauer Kantonalbank (TKB) kommt es zu einem Wechsel.

Der bisherige CEO Peter Hinder verlässt die Bank nach rund fünf Jahren "auf eigenen Wunsch", wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst. Heinz Huber, der bisheriger Stellvertreter von Hinder und Leiter des Geschäftsbereichs Firmenkunden, wurde vom Verwaltungsrat per sofort zum Nachfolger ernannt. Bis ein Nachfolger gefunden ist, führt Huber zudem weiterhin den Geschäftsbereich Firmenkunden der Bank.

Der 50-jährige Huber ist den Angaben zufolge seit 2007 in der Geschäftsleitung der TKB für das Firmenkundengeschäft zuständig. Vor seinem Wechsel zur TKB war er mehrere Jahre lang als Unternehmer und Geschäftsleitungsmitglied in der IT-Branche tätig. Davor war er über 20 Jahre lang in verschiedenen Funktionen bei den beiden Schweizer Grossbanken tätig.

"Mit der Ernennung von Huber zum Vorsitzenden der Geschäftsleitung stellen wir einen nahtlosen Übergang in der Bankführung sicher", sagt Bankpräsident René Bock in der Mitteilung. Unverändert bleibe auch die strategische Ausrichtung der Bank. Gemäss Bock präsentiert sich der Geschäftsgang der TKB im laufenden Geschäftsjahr "solide". Für 2014 erwartet sie einen "leicht höheren" Bruttogewinn als 2013 und bestätigt damit frühere Angaben.

Der abtretende CEO wird vom Bankrat "für sein grosses Engagement und die massgebliche Weiterentwicklung" der Bank gedankt. Unter seiner Führung seien zeitgemässe Strukturen geschaffen und strategisch wichtige Bereiche aufgebaut worden. Zudem sei im vergangenen Frühjahr mit dem Börsengang ein anspruchsvoller Meilenstein erreicht worden, heisst es.

(AWP)

 

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GLKB: Landrat soll Kantonalbankengesetz anpassen - Flexiblere Ausschüttungsquote

11.11.2014 14:56



Glarus (awp) - Der Landrat des Kantons Glarus soll der Glarner Kantonalbank (GLKB) mit einer Anpassung des Kantonalbankengesetzes mehr Spielraum bei der Dividendenausschüttung ermöglichen. Die Flexibilisierung der heute auf 45% des Jahresgewinns beschränkten Dividende hatte die GLKB-Führung bereits im Vorfeld des Börsengangs im Juni dieses Jahres in Aussicht gestellt.

Mit der Teilrevision des Kantonalbankengesetzes soll auch eine höhere Dividendenausschüttung möglich werden, teilte die GLKB am Dienstag mit. Künftig soll die Ausschüttungsquote zwischen "marktüblichen 40 bis 60%" liegen, heisst es in der Mitteilung.

Als weitere Änderung wird zudem vorgeschlagen, dass der Regierungsrat künftig als Aktionärsvertreter über Anpassungen beim Aktienkapital in eigener Kompetenz bestimmen kann. Derzeit braucht es dafür eine Genehmigung des Landrats. Alle Minderheitsaktionäre müssten gemeinsam mit dem Kanton als Hauptaktionär über die Notwendigkeit und die Bedingungen einer Aktienkapitalerhöhung diskutieren und entscheiden können.

Eine weitere Änderung soll zudem den Personenkreis erweitern, der Einsitz im GLKB-Verwaltungsrat nehmen kann. Die heute geltenden Ausschlussgründe widersprächen einer zeitgemässen Corporate Governance.

tp/rt

(AWP)

 

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S&P senkt Rating bei fünf Kantonalbanken
 

Die starke Exponierung von fünf Schweizer Kantonalbanken im Immobilienmarkt veranlasst die US-Ratingagentur Standard & Poor's, die Bonitätsnote der betroffenen Finanzhäuser nach unten anzupassen.

Die stand-alone credit profiles (SACP) der Aargauischen Kantonalbank, der Basellandschaftlichen Kantonalbank, der Graubündner Kantonalbank, der Luzerner Kantonalbank sowie der Schwyzer Kantonalbank seien auf 'a+' von 'aa-' gesenkt worden, teilte die Ratingagentur am Montagabend mit.

Die Herabstufung widerspiegle, dass es sich um inlandsorientiere Schweizer Banken handelt, die den Entwicklungen am heimischen Häusermarkt signifikant ausgesetzt seien. Diese sind dem Kommentar zufolge also einem grösserem Risiko einer Korrektur der Häuserpreise ausgesetzt - was zu Verlusten bei der Kreditvergabe und eine Schwächung der Assets führen könne.

S&P schreibt weiter, dass sich das wirtschaftliche Risiko im Bankensektor in der Schweiz nach und nach erhöht habe - wegen des kumulativen Anstiegs der Häuserpreise in den vergangenen Jahren. Dies habe zu steigenden wirtschaftlichen Ungleichgewichten geführt, die sogar - wenn auch in einem sehr kleinen globalen Kontext - zu makroprudenziellen Massnahmen durch die Zentralbank geführt hätten, um das robuste Wachstum der Hypothekenverschuldung zu zügeln.

Auch die Migros Bank wurde im Zuge der Analyse auf das Rating 'a-' von 'a' herabgestuft. Der Ausblick ist 'stabil'.

(AWP)

 

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logn
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Die Zürcher Kantonalbank:
 

  • Systemrelevant
  • Staatsgarantie

Dies sind zwei Gründe, weshalb die ZKB eine der sichersten Bank weltweit ist.

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Swisscanto geht definitiv an die ZKB
 

Die Zürcher Kantonalbank kann die Kantonalbanken-Fondsgesellschaft Swisscanto übernehmen.

Die 1993 gemeinsam von den Schweizer Kantonalbanken gegründete Swisscanto-Gruppe wird rückwirkend per 1. Juli 2014 an die Zürcher Kantonalbank übergehen. Die Kantonalbanken haben am 10. Dezember 2014 beschlossen, sämtliche Aktien an die Zürcher Kantonalbank zu verkaufen, teilt die Zürcher Kantonalbank am Donnerstag mit.

Die Vereinfachung der Eigentümerstruktur solle dem bisherigen Gemeinschaftswerk eine neue Perspektive in einem zunehmend wettbewerbsintensiven und herausfordernden Marktumfeld verleihen. Die Transaktion werde voraussichtlich nach Vorliegen aller Bewilligungen der in- und ausländischen Behörden im 1. Quartal 2015 abgeschlossen werden, heisst es weiter.

Für die Übernahme von 81,9 Prozent der Aktien bezahlt die Zürcher Kantonalbank den bisherigen Aktionären einen festen Kaufpreis von 360,3 Millionen Franken. Zudem erhalten die Verkäufer in den Jahren 2016 bis 2018 variable Kaufpreisanteile abhängig vom individuellen Beitrag an den künftigen Geschäftserfolg.

(cash)

 

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Hacker erpressen Genfer Kantonalbank
 

Eine Hackergruppe mit dem selbstgewählten Namen Rex Mundi will am Freitagabend Kundendaten der Banque Cantonale de Geneve (BCGE) veröffentlichen und hat die Bank zur Zahlung von 10'000 Euro aufgefordert.

Nur dann werde das Datenmaterial nicht veröffentlicht, wie die Gruppe im Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte. Die Bank hat eine Zahlung unterdessen abgelehnt.

Rex Mundi will mehr als 30'000 E-Mails und Kundendaten um 18 Uhr auf der eigenen Webseite öffentlich machen. Datenproben, die E-Mails und entsprechende Adressen zweier Kunden enthielten, waren der Mitteilung beigefügt.

Die Banque Cantonale de Geneve erklärte unterdessen, es seien “nur wenige brauchbare Informationen” abhanden gekommen. Alle betroffenen Kunden seien bereits von ihren Beratern kontaktiert worden. Die Banque Cantonale de Geneve stehe zu der Entscheidung, keine Zahlung im Austausch für die gestohlenen Daten zu zahlen, wie es von der Sprecherin Helene De Vos Vuadens hiess.

(Bloomberg)

 

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ZGKB mit Reingewinn auf Vorjahreshöhe - Dividende unverändert

27.01.2015 07:43



Zug (awp) - Die Zuger Kantonalbank (ZGKB) hat im Geschäftsjahr 2014 mit 61,2 Mio CHF einen Reingewinn auf Vorjahreshöhe erwirtschaftet. Der Bruttogewinn lag wegen eines einmaligen Pensionskassenbeitrags um rund 20% unter dem Vorjahresniveau bei 91,5 Mio CHF - ohne die Sonderbelastung ging der Bruttogewinn noch um 3,6% zurück. Die ZGKB will den Aktionären erneut eine unveränderte Dividende von 175 CHF je Aktie ausschütten, wie das Institut am Dienstag mitteilte.

Im wichtigsten Geschäftsfeld, dem Zinsengeschäft, konnte die Bank den Erfolg leicht um 0,4% auf 155,1 Mio CHF verbessern. Der Erfolg im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft ging dagegen auf 39,0 Mio CHF (-6,0%) zurück, während der Handelserfolg mit 11,1 Mio CHF um 6,6% tiefer ausfiel als im Jahr davor.

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich im vergangenen Geschäftsjahr unter Ausklammerung des Pensionskassenbeitrags um 1,1% auf 98,9 Mio CHF. Die einmalige Zuweisung wegen der Umstellung der Pensionskasse vom Leistungs- auf das Beitragsprimat und der Senkung des technischen Zinssatzes betrug 18,5 Mio CHF. Das Kosten-Ertrags-Verhältnis verschlechterte sich damit etwas auf 47,3% nach 46,1% im Vorjahr.

Die Bilanzsumme der Kantonalbank wuchs per Ende 2014 um weitere 3,9% auf 13,8 Mrd CHF. Die Kreditausleihungen stiegen im vergangenen Jahr um 2,4% auf 11,4 Mrd CHF, dabei betrug die Zunahme bei den Hypothekarkrediten 4,4%. Die Kundengelder erhöhten sich derweil mit einem Plus von 2,1% und erreichten 9,1 Mrd CHF.

Auch im laufenden Jahr werde in der Wirtschaftsregion Zug wird die Bautätigkeit ein wesentlicher Treiber der Konjunktur bleiben, so die ZGKB. Die Bank erwartet, den "kontinuierlichen Geschäftsgang der letzten Jahre auch 2015 fortzuführen".

tp/ra

(AWP)

 

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Appenzeller KB ist 2014 weiter gewachsen

28.01.2015 12:07



Appenzell (awp) - Die Appenzeller Kantonalbank ist im Geschäftsjahr 2014 dank einem deutlichen Zuwachs bei den Hypothekarausleihungen und weiteren Zuflüssen von Kundengeldern weiter gewachsen. Unter dem Strich resultierte ein leicht verbesserter Reingewinn.

Der Bruttogewinn belief sich 2014 auf 20,4 Mio CHF, was einem Rückgang um 1,5% entspricht. Der Reingewinn lag dagegen vor allem dank tieferen Abschreibungen auf dem Anlagevermögen mit 11,9 Mio CHF (+0,7%) leicht über dem Vorjahreswert, wie einer Mitteilung der Ostschweizer Instituts vom Mittwoch zu entnehmen ist.

In Zinsengeschäft konnte die Bank nicht zuletzt dank der kräftigen Volumenerhöhung der geringen Marge trotzen und den Erfolg um 1,2% auf 46,4 Mio CHF erhöhen. Dagegen musste das Institut einen Rückgang im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft mit 6,2 Mio CHF (-4,9%) hinnehmen, während der Erfolg im Handelsgeschäft (+2,5% auf 1,3 Mio) etwas höher ausfiel.

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich im Berichtsjahr wegen eines gestiegenen Sachaufwandes um 1,8% auf 20,0 Mio CHF. Die Kosten-/Ertrags-Relation blieb aber mit 46,8% im Branchenvergleich sehr tief.

Die Bilanzsumme konnte im vergangenen Jahr um 5,3% auf 2,79 Mrd CHF gesteigert werden. Getrieben wurde das Wachstum von einem Anstieg der Kundenausleihungen um 5,0% auf 2,34 Mrd CHF, wobei die Hypothekarausleihungen mit einem Plus von 5,2% überdurchschnittlich zunahmen.

Gleichzeitig brachten die Kunden erneut auch mehr Gelder zu der Kantonalbank: Die Kundengelder stiegen um 101 Mio CHF oder 4,7% auf 2,24 Mrd CHF. Dabei nahmen vor allem Spar- und Anlagegelder zu, während sich die Festgelder und Kassenobligationen rückläufig entwickelten.

Der Kanton Appenzell Innerrhoden hat aus dem Jahresgewinn wie bereits im Vorjahr eine Gesamtablieferung von 7,5 Mio CHF erhalten, wovon unverändert 0,75 Mio für die Verzinsung des Dotationskapitals aufgewendet wurden. An die allgemeinen gesetzlichen Reserven wurden 4,2 Mio zugewiesen.

tp/uh

(AWP)

 

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Berner KB: Weniger Gewinn, mehr Dividende
 

Die Berner Kantonalbank hat im Geschäftsjahr 2014 deutlich weniger Bruttogewinn erwirtschaftet. Dennoch wird die Dividende erhöht.

Die Berner Kantonalbank (BEKB) hat im Geschäftsjahr 2014 einen Bruttogewinn in der Höhe von 193,6 Mio CHF nach 234,6 Mio im Vorjahr erwirtschaftet, ein Minus von 17 Prozent. Belastet hat insbesondere der rückläufige Erfolg im Zinsengeschäft. Allerdings war das Ergebnis 2013 auch von hohen Erträgen aus der Veräusserung von Goldbeständen und auf der Aufwandseite durch eine hohe ausserordentliche Zuweisung an die Pensionskasse geprägt. Ohne die beiden Posten hätte der Bruttogewinn um lediglich 12 Prozent auf 182,1 Mio abgenommen.

Unter dem Strich stieg der Reingewinn vor Steuern leicht um 0,6 Prozent auf 170,1 Mio CHF an, wie die Bank am Donnerstag mitteilt. Nach Steuern resultierte ein Reingewinn auf Vorjahresniveau von 130,4 Mio. Den Aktionären sollen je Aktie 5,80 CHF an Dividende ausgeschüttet werden nach 5,50 CHF im Vorjahr.

Der Betriebsertrag der BEKB sank im Berichtsjahr ohne die Veräusserung aus Finanzanlagen um 6,2 Prozent auf 439,9 Mio CHF. Dabei erwirtschaftete die Bank in ihrem Hauptgeschäft, dem Zinsengeschäft, einen Erfolg von 304,5 Mio CHF, was einem Rückgang von 7,7 Prozent entspricht. Absicherungen gegen die Folgen eines Zinsanstiegs hätten das Ergebnis mit 52,1 Mio CHF (VJ 40,0 Mio) belastet.

Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft erhöhte sich dagegen um 1,4 Prozent auf 85,0 Mio CHF, jener aus dem Handelsgeschäft wuchs leicht auf 21,9 Mio, heisst es weiter. Der übrige ordentliche Erfolg lag mit 40,0 Mio um 37,9 Mio unter Vorjahr, dies mehrheitlich wegen den Goldverkäufen im Jahr 2013.

Vorsichtiger Ausblick

Dem Betriebsertrag gegenüber steht ein auf 257,8 Mio (-7,3 Prozent) gesunkener Geschäftsaufwand. Der Aufwand im Vorjahr wurde durch eine ausserordentliche Zuweisung an die Pensionskasse von 15,3 Mio CHF beeinflusst. Ohne diesen Effekt wäre der Aufwand um 1,9 Prozent zurückgegangen.

Das Privat- und Firmenkundengeschäft wurde weiter ausgebaut: Die Kundenausleihungen erhöhten sich um 839 Mio CHF und die Kundengelder stiegen um 131 Mio. In der Vermögensberatung konnte die BEKB bei den betreuten Vermögenswerten ein Zufluss an Neugeldern von 675 Mio verbuchen. Diese stiegen so um 8,7 Prozent auf 21,1 Mrd.

Der Ausblick der Bank bleibt von Vorsicht geprägt. Die anhaltende Tiefzinsphase werde weiterhin auf die Margen im Bankgeschäft drücken, heisst es. Dadurch stehen vor allem die Erträge aus dem Zinsengeschäft weiter unter Druck. Der konsequenten Anstrengung auf der Kostenseite komme weiterhin grosse Bedeutung zu.

(AWP)

 

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SZKB mit höherem Jahresgewinn - Zunächst keine Negativzinsen

29.01.2015 13:15



Schwyz (awp) - Die Schwyzer Kantonalbank (SZKB) hat im zurückliegenden Geschäftsjahr mehr Ertrag und Gewinn erzielt. Die Bank erhielt 2014 über 7'000 neue Kunden; zum laufenden Jahr gab sie jedoch keinen Ausblick. Aktuell sieht das Institut sich zudem nicht veranlasst, Negativzinsen einzuführen.

Der Bruttoertrag stieg 2014 um 2,2% auf 230,1 Mio CHF. Das bessere Ergebnis im Zinsengeschäft sei auf das höhere Geschäftsvolumen zurückzuführen, was die anhaltende Zinsmargenerosion kompensiert habe, teilte die Bank am Donnerstag mit. Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft nahm im Vergleich zum Vorjahr um 1,2% auf 176,3 Mio zu. Verursacht durch historisch tiefe Geld- und Kapitalmarktzinssätze sei die Marge der Passivzinsprodukte weiter zurückgegangen, hiess es.

Die vom Tiefzinsniveau beflügelten Aktienmärkte und die damit verbundene Zunahme der Depotbestände hätten sich dagegen positiv auf das Kommissionsgeschäft ausgewirkt. So konnte der Kommissionserfolg trotz einer leicht rückläufigen Kommissionsmarge um 5,0% auf 33,9 Mio gesteigert werden. Der Handelserfolg legte dank eines erfreulichen Wertschriften- und Devisenergebnisses gar um 22% auf 9,4 Mio zu.

KUNDENGELDER BEI 10,58 MRD CHF

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich indes um 2,8% auf 100,7 Mio CHF. Während der Personalaufwand stieg, konnte der Sachaufwand mit "konsequentem Kostenmanagement" reduziert werden, wie es hiess. Der Bruttogewinn erhöhte sich um 1,7% auf 129,4 Mio; unter dem Strich resultierte ein 1,5% Jahresgewinn von 73,5 Mio.

Für das Geschäftsjahr ergebe sich somit zusammen mit dem Gewinnvortrag ein verteilbarer Bilanzgewinn von 73,7 Mio, so die Bank. 45,8 Mio CHF werden an den Kanton abgeliefert (inkl. Dotationskapitalverzinsung und Abgeltung für die Staatsgarantie). Die Gewinnausschüttungsquote, gemessen am Zwischenergebnis, betrage 39,5% und befinde sich damit innerhalb der anvisierten Bandbreite.

Die Kundenausleihungen stiegen 3,9% auf 12,30 Mrd CHF. Weiter verzeichnete die SZKB 7'200 Neukunden und der Nettoneugeldzufluss (inkl. Wertschriften) betrug 353,6 Mio. Die Kundengelder stiegen um 4,1% auf 10,58 Mrd.

Die Bilanzsumme stieg im vergangenen Jahr um 3,9% auf rund 14,94 Mrd CHF an. Das Eigenkapital vor Gewinnverwendung konnte um 5,1% auf 1,52 Mrd verstärkt werden. Mit einer risikogewichteten Kapitalquote von 20% sei die SZKB so "komfortabel kapitalisiert".

Die Bank sieht zudem aktuell weiterhin keinen Grund, auf der Kundenseite Negativzinsen einzuführen. Die Geschehnisse würden aber weiter beobachtet und bei Bedarf geeignete Massnahmen geprüft.

Ein Ausblick für das laufende Geschäftsjahr ist der Mitteilung nicht zu entnehmen.

ys/ra

(AWP)

 

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