Welche Kantonalbank ?

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Missglückte Wahl des AKB-Chefs kostet 150'000 CHF

30.01.2015 10:50



Aarau (awp/sda) - Die missglückte Neubesetzung des Direktionspostens der Aargauischen Kantonalbank (AKB) hat Kosten von 150'000 CHF verursacht. Der vom Bankrat gewählte Andreas Waespi konnte den Posten nicht antreten. Die Finanzmarktaufsicht (Finma) hatte gegen ihn ein Berufsverbot ausgesprochen.

Es bestehe "weder rechtlich noch moralisch eine Grundlage", gegenüber Waespi Forderungen zu stellen und die Kosten zurückzufordern. Das schreibt der Regierungsrat in seiner Antwort vom Freitag zu einer Interpellation aus den Reihen der SVP.

Für die AKB bestehe kein Grund zur Annahme, dass sie durch Waespi nicht korrekt orientiert worden wäre. Das Restrisiko einer möglichen Sanktion der Finma auch gegen Waespi sei jedoch bekannt gewesen.

Im Oktober hatte die Finma dem ehemaligen Chef der Bank Coop wegen Aktienkurs-Manipulationen ein dreijähriges Berufsverbot auferlegt. Der Bankrat hatte Waespi im Juli auf den 1. Mai 2015 zum neuen Direktionspräsidenten der AKB gewählt.

AUCH BANKRAT WAR ÜBERRASCHT

Gemäss Regierungsrat war das Verfahren der Finma erst nach der erfolgten Wahl des Direktionspräsidenten auf Waespi ausgeweitet worden. Für dieses Vorgehen habe es während des Wahlprozederes im Bewusstsein um die Finanzmarktgesetze keinerlei Anhaltspunkte gegeben.

Waespi habe das Wahlgremium informiert, dass die Bank Coop eventuell gegen aufsichtsrechtliche Marktverhaltensregeln verstossen habe und deswegen durch die Finma gerügt werden könnte.

Eine Sanktion oder ein Berufsverbot gegenüber Waespi, gegen den zum Zeitpunkt der Wahl kein Verfahren gelaufen sei, sei mit Blick auf ähnliche Fälle und Untersuchungen als unwahrscheinlich erachtet worden.

Für den Bankrat ist es gemäss Regierungsrat schwierig, "aus dieser sehr speziellen Konstellation eine für die Zukunft allgemein gültige Regelung herzuleiten. Zudem wäre es nicht sachgerecht, aufgrund des Endresultats auf ein unprofessionelles Verfahren zu schliessen".

Weil Waespi den Posten nicht antreten konnte, bleibt der amtierende Direktionspräsident Rudolf Dellenbach voraussichtlich bis Mitte 2016 auf dem Chefsessel.

NEUE SUCHE NACH CHEF

Die Suche nach einem Nachfolger will der Bankrat nach Abschluss der Revision des AKB-Gesetzes im kommenden Juni wieder aufnehmen. Die vom Grossen Rat in erster Lesung beratene Revision beinhaltet unter anderem die Deckelung der Entschädigung für den AKB-Chef.

Dieser soll gemäss der Vorlage höchstens doppelt so viel verdienen wie ein Regierungsrat. Ein Mitglied der Regierung erhält pro Jahr knapp 300'000 CHF.

mk

(AWP)

 

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LUKB steigert Konzerngewinn
 

Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) hat im vergangenen Jahr bei einem weiteren Wachstum die Gewinnzahlen verbessern können.

Der Bruttogewinn lag mit 246,0 Mio CHF um 3,1% über dem Vorjahr, der Konzerngewinn verbesserte sich um 4,2% auf 181,5 Mio CHF. Das Staatsinstitut will seinen Aktionären eine unveränderte Dividende von 11 CHF je Aktie zahlen, wie es am Dienstag mitteilte.

Insgesamt erwirtschaftete die Kantonalbank einen leicht höheren Bruttoerfolg von 451,6 Mio CHF (+1,3%). Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft als wichtigste Komponente erhöhte sich dabei um 2,9% auf 332,9 Mio CHF. Zulegen konnte die Kantonalbank auch im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft, wo sich der Erfolg um 4,0% auf 84,1 Mio CHF erhöhte. Im Handelsgeschäft verringerte sich der Erfolg dagegen um 24% auf 20,9 Mio CHF.

Den Geschäftsaufwand konnte die Bank um 0,9% auf 205,7 Mio CHF verringern.

Die Bilanzsumme der Kantonalbank weitete sich um 3,2% auf 29,4 Mrd CHF aus. Die Ausleihungen wuchsen dabei um 4,2% auf 24,4 Mrd. Im Hypothekargeschäft lag das Plus bei 5,2%, was gemäss der Einschätzung des Instituts in etwa dem Marktwachstum in der Region entsprach.

Die gesamten von der Kantonalbank verwalteten Kundenvermögen beziffert die LUKB auf 26,1 Mrd CHF (+5,0%). Dabei flossen der Bank neue Kundengelder in Höhe von 749 Mio CHF zu.

Im laufenden Geschäftsjahr 2015 sei "vieles in Bewegung", entsprechend seien Prognosen schwierig, schreibt die Bank zum Ausblick. Die Entscheide der Nationalbank vom Januar 2015 würden das zu erwartende Zinsergebnis 2015 beeinflussen. "Wir haben Massnahmen eingeleitet, um die Auswirkungen auf das Jahresergebnis 2015 der LUKB möglichst abzufedern", so die Bank.

(AWP)

 

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Obwaldner KB mit stabilem Geschäftserfolg und Bruttogewinn

04.02.2015 13:07



Sarnen (awp) - Die Obwaldner Kantonalbank (OKB) hat ihm Geschäftsjahr 2014 Kennzahlen auf Vorjahreshöhe erwirtschaftet. Im Zinsengeschäft konnte das Institut dank den weiter gestiegenen Ausleihungen zulegen, während das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft schwächer ausfiel.

Der Bruttoerfolg kam mit 53,6 Mio CHF leicht über dem Vorjahreswert zu liegen, wie die Bank am Mittwoch mitteilte. Positiv entwickelte sich das zentrale Zinsengeschäft, wobei der Erfolg aus diesem Geschäft um 2,5% auf 41,5 Mio CHF zunahm. Zu verdanken war der Anstieg laut den Angaben unter anderem dem 2,7% höheren Bestand der Ausleihungen - wobei die Hypothekarausleihungen um 1,7% auf 2,83 Mrd CHF zulegten. Insgesamt stieg die Bilanzsumme des Staatsinstituts um 3,3% auf 4,05 Mrd CHF und überschritt damit erstmals die Grenze von 4 Mrd CHF.

Mit dem rückläufigen Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft (-5,5% auf 6,7 Mio CHF) ist die Bank angesichts der veränderten Marktbedingungen zufrieden. Der Handelserfolg fiel ebenfalls leicht tiefer aus (-3,3% auf 2,9 Mio).

Der Geschäftsaufwand stieg derweil um 2,1% auf 27,4 Mio CHF. Dies sei in einem wesentlich komplexeren Umfeld als starke Leistung zu werten, schreibt die Bank. Obwohl viel Geld in die Umsetzung von Vorschriften und strategische Projekte investiert worden sei, habe man die Cost-Income-Ratio mit 51% auf dem Vorjahresniveau halten können. Damit sei die OKB besser positioniert als der Branchendurchschnitt.

Unter dem Strich resultierte ein 0,9% tieferer Bruttogewinn von 26,3 Mio CHF, was laut der Bank ein Wert über den eigenen Erwartungen sei.

Für das laufende Jahr rechnet die Bank mit einem leicht unter dem Vorjahreswert liegenden Ergebnis. Zum heutigen Zeitpunkt könnten die Auswirkungen der Frankenaufwertung aber noch nicht abschliessend beurteilt werden, heisst es weiter.

rw/uh

(AWP)

 

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GKB erzielt 2014 leicht tieferen Bruttogewinn - Vorsichtiger Ausblick

06.02.2015 07:58



Chur (awp) - Die Geschäfte der Graubündner Kantonalbank (GKB) haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014 grösstenteils im Rahmen der Erwartungen des Managements entwickelt. Operativ verdiente die Bank etwas weniger, die Dividende bleibt trotzdem auf dem Niveau des Vorjahres. Für das laufende Jahr zeigt sich die Bankführung angesichts des Tiefzinsumfeldes zurückhaltend.

Der Bruttogewinn des Bündner Kantonsinstituts verminderte sich 2014 um 3,3% auf 207,3 Mio CHF, liegt damit aber im Rahmen der vom Management zur Jahresmitte angepassten Guidance eines Bruttogewinns von 200 bis 210 Mio CHF. Der Konzerngewinn verbesserte sich derweil dank tieferen Wertberichtigungen/Rückstellungen und Verlusten sowie einer geringeren Zuweisung an die Reserven für allgemeine Bankrisiken leicht um 1,6% auf 163,8 Mio CHF. Beide Gewinnkennzahlen bleiben damit hinter den Prognosen der Analysten der ZKB zurück.

DIVIDENDE BLEIBT KONSTANT

Die Inhaber der Partizipationsscheine sollen eine unveränderte Dividende von 38 CHF erhalten, wie die Bank am Freitag mitteilte. "Mit dem Geschäftsergebnis 2014 sind wir zufrieden. Wir haben die Wachstumschancen genutzt und uns im Markt stärker verankert", wird CEO Alois Vinzens zitiert. Damit seien die Grundlagen für neues Wachstum im Kommissionsgeschäft gelegt.

Der Bruttoertrag belief sich auf 381,8 Mio CHF, was gegenüber dem Vorjahr einem Minus von 1,2% entspricht. Dabei bildete sich der Erfolg aus dem zentralen Zinsgeschäft aufgrund der anhaltend tiefen Geld- und Kapitalmarktsätze um 2,6% auf 237,4 Mio zurück. Die tiefen Zinsen schmälern dabei zum einen die Marge auf den Kundengeldnern, führen zum anderen aber auch zu einer tieferen Rendite auf dem hohen Eigenkapitalstock der Bank.

Die Kundenausleihungen nahmen in der Berichtsperiode um 3,3% zu, das Hypothekengeschäft verzeichnete darin einen überproportionalen Anstieg um 6,5% oder 840 Mio.

Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft blieb konstant auf 113 Mio, der Handelserfolg nahm um knapp 5% auf 19,7 Mio zu. Der Geschäftsaufwand betrug 174,5 Mio CHF (+1,4%). Die Mehraufwendungen begründet die GKB mit einer Systemumstellung und einem Leistungsausbau der Pensionskasse, was Kosten von 3,4 Mio - 2,8 Mio davon einmaliger Natur - nach sich zog. Die Cost-Income Ratio II verschlechterte sich so leicht auf 48,8% nach 47,4% im Vorjahr.

NETTONEUGELDABFLUSS

Die GKB verzeichnete 2014 insbesondere als Folge von Abflüssen bei Kunden mit ausländischem Domizil einen Nettogeldabfluss von insgesamt 182,7 Mio CHF, dies nach einem Zufluss von 362 Mio CHF im Vorjahr. Damit blieb die Bank deutlich hinter ihren selbst gesteckten Zielen zurück.

Die gewichtete Kapitalquote (CET1-Ratio) blieb derweil stabil auf 18,9% und besteht weiter vollständig aus hartem Kernkapital.

Im laufenden Jahr geht die GKB von einem anspruchsvollen Umfeld mit negativen Geld- und Kapitalmarktzinsen aus. Die Aufhebung des Euro-Mindestkurses und die Negativzinsen würden das Geschäftsergebnis negativ beeinflussen, so die Erwartung. Vor diesem Hintergrund rechnet das Management mit einem Gewinn in der Grössenordnung von 160 und 170 Mio. Aufgrund der Marktturbulenzen erwartet die GKB einen Nettoneugeldzufluss von 200 Mio und ein Wachstum im Ausleihungsgeschäft von 450 Mio. Die Dividendenausschüttung für 2015 solle unverändert bleiben, heisst es. Auf eine Guidance für den Bruttogewinn, welcher die operative Leistungskraft der Bank abbildet, verzichtet die GKB für 2015 überraschenderweise.

ABSCHLUSS US-STEUERPROGRAMM VERZÖGERT SICH AUCH BEI GKB

Abgeschlossen hat die GKB die Arbeiten im Zusammenhang mit dem US-Steuerprogramm. Die Ergebnisse würden die ursprüngliche Risikoeinschätzung bestätigen - die Bank habe im Herbst 2014 keine Daten nachliefern müssen, heisst es. Der Abschluss des Verfahrens verzögert sich aber auch bei der GKB. Die Bank habe entsprechend Rückstellungen für Verfahrenskosten und eine potenzielle Busse gebildet, so die Mitteilung.

gab/uh

(AWP)

 

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ZKB rechnet mit Unsicherheiten für 2015
 

Die Zürcher Kantonalbank hat im Geschäftsjahr 2014 die tiefen Zinsen sowie zurückhaltende Kundenaktivitäten im zu spüren bekommen und weist klar rückläufige Gewinnzahlen aus. 2015 werden ein unsicheres Jahr.

Der Bruttogewinn lag mit 735 Mio CHF um 16 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Konzerngewinn sank um 19 Prozent auf 647 Mio CHF, wie die ZKB am Freitag mitteilte. Der Kanton und die politischen Gemeinden erhalten vom Jahresergebnis 2014 eine Gewinnausschüttung von insgesamt 280 Mio CHF, wie es in der Mitteilung heisst.

Der Betriebsertrag lag mit 1,94 Mrd CHF um 8,6 Prozent unter dem Vorjahreswert. Hauptertragsquelle bleibt weiterhin das Zinsengeschäft, wo die grösste Schweizer Kantonalbank einem um 4,2 Prozent geringeren Ertrag von 1,07 Mrd CHF erwirtschaftete. Die konservative Zinsrisikopolitik habe sich in der Berichtsperiode nicht ausgezahlt, stellt die ZKB fest.

Der Kommissions- und Dienstleistungserfolg bildete sich um 3,5 Prozent auf 531 Mio CHF zurück. Einbussen verzeichnete die Bank bei den Börsenkommissionen und bei den Erträgen aus dem Fondsgeschäft, insbesondere bei den Edelmetall-ETFs. Im Handelsgeschäft sank der Erfolg um 16 Prozent auf 287 Mio CHF.

Zurückhaltend bei Hypotheken

Die Bilanzsumme legte per Ende Jahr um 5,8 Prozent auf 158,4 Mrd CHF zu. Die ZKB steigerte die Kundenausleihungen um 7,4 Prozent auf 86,4 Mrd CHF. Bei den Hypothekarausleihungen zeigte sich die Bank dabei zurückhaltend, diese erhöhten sich um 2,5 Prozent auf einen Wert von 71,4 Mrd.

Die traditionellen Kundengelder stiegen um 2,0 Prozent auf 97,8 Mrd CHF. Damit überstiegen sie die Kundenausleihungen um 13 Prozent. Dagegen musste die ZKB bei ihren Edelmetall-ETF Bestandesveränderungen von -1,3 Mrd CHF. Zudem kam es im Private Banking wegen der Ausrichtung auf Steuerkonformität zu weiteren Vermögensabflüssen. Unter dem Strich wies die ZKB gesamte Kundenvermögen von 199,1 Mrd CHF (VJ 192,1 Mrd) aus.

Unsicheres 2015

Die Ende 2014 bekanntgegebene Übernahme der Swisscanto-Gruppe soll nach Vorliegen aller Bewilligungen der in- und ausländischen Behörden im 1. Halbjahr 2015 abgeschlossen sein, erinnert die ZKB. Damit könne die Bank die Abhängigkeit vom Zinsgeschäft weiterreduzieren.

Für das Geschäftsjahr 2015 rechnet die Zürcher Kantonalbank mit Verweis auf die SNB-Entscheide zur Aufhebung des Euro-Mindestkurses und zu Negativzinsen mit anhaltenden Unsicherheiten. Das schwierige Umfeld dürfte im laufenden Jahr deutliche Auswirkungen auf den Geschäftsgang der ZKB haben und "sämtliche Ertragspfeiler der Bank belasten", schreibt das Staatsinstitut.

(AWP)

 

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SGKB steigert Konzerngewinn 2014 deutlich - Unveränderte Dividende

11.02.2015 07:36



St. Gallen (awp) - Die St. Galler Kantonalbank (SGKB) hat im vergangenen Geschäftsjahr 2014 einen deutlich höheren Reingewinn erzielt. Der Konzerngewinn legte um 35% auf 146,3 Mio CHF zu. Damit knüpfe man wie erwartet an das Niveau des Jahres 2012 an, teilte das Institut am Mittwoch mit. Die Aktionäre sollen eine unveränderte Dividende von 15 CHF je Aktie erhalten.

Der Bruttogewinn ging 2014 allerdings um 11% auf 196,6 Mio CHF zurück. 2014 mussten deutlich weniger Rückstellungen gebildet werden als 2013. Im Vorjahr hatten zahlreiche Sonderfaktoren den Reingewinn deutlich geschmälert. Als Folge der strategischen Neuausrichtung mit dem Verkauf der verschiedenen Geschäftsteile der ehemaligen Tochterbanken sind die Vorjahreszahlen nur beschränkt vergleichbar, hiess es.

Insgesamt lag der Betriebsertrag bei 451,2 Mio CHF und damit 7,7% tiefer. Aus dem Zinsengeschäft resultierte für die Kantonalbank sank auf 294,5 Mio (-3,7%). Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft erwirtschaftete sie einen fast unveränderten Erfolg von 118,5 Mio (-14%). Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft ging auf 5,9 Mio zurück (-15%).

Kosteneinsparungen durch den Verkauf der ehemaligen Hyposwiss-Tochtergesellschaften sowie die damit zusammenhängenden Kostensynergien hätten indes massgeblich zu einer Senkung des Geschäftsaufwands beigetragen, hiess es. Der Geschäftsaufwand lag mit 254,6 Mio CHF um 5,0% unter dem Vorjahr. Der Sachaufwand war mit 97,2 Mio (+0,9%) etwa auf dem Niveau des Vorjahres; der Personalaufwand ging um 8,2% auf 157,4 Mio zurück.

Die Kundenausleihungen der Bank stiegen im vergangenen Jahr um 4,1% auf 24,0 Mrd CHF. Bei den Hypothekarausleihengen verlangsamte sich das Wachstum.

Die von der SGKB verwalteten Vermögen betrugen 2,2% mehr als im Vorjahr und erhöhten sich auf 36,9 Mrd CHF nach 36,09 Mrd Ende 2013. Beim Nettoneugeld resultierte ein Zufluss von 336,8 Mio nach einem Abfluss von 597 Mio im Jahr davor.

Mit den Ergebnissen hat die SGKB die Erwartungen knapp erreicht. Die Analysten hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) Erträge in Höhe von 450 Mio CHF und einen Konzerngewinn von 152 Mio CHF erwartet.

Die Ausgangslage für das soeben angebrochene Geschäftsjahr habe sich indes mit dem unerwarteten Schritt der Schweizerischen Nationalbank, die Euro-Untergrenze aufzuheben und die Leitzinsen deutlich in den Negativbereich zu senken, wesentlich verändert, so die SGKB. Für 2015 erwartet die Bank einen gegenüber 2014 tiefer ausfallenden Reingewinn. Die konkreten Auswirkungen des SNB-Entscheides seien noch nicht verlässlich abschätzbar, hiess es.

ys/rt

(AWP)

 

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Elias
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Zyndicate hat am 11.02.2015 - 08:22 folgendes geschrieben:

SGKB steigert Konzerngewinn 2014 deutlich

Dank mir. Aber das wird sich ändern......  Aggressive

Das Angebot der SGKB für die kommende März-Tranche macht mich leicht pampig.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

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TKB verbessert Gewinn 2014 um 11% - Erstmalige Dividende von 2,75 CHF pro PS

12.02.2015 07:00



Weinfelden (awp) - Die Thurgauer Kantonalbank (TKB) hat im Geschäftsjahr 2014 Brutto- und Reingewinn gesteigert. Ersterer stieg um 4,1% auf 142,4 Mio CHF, letzterer um knapp 11% auf 141,1 Mio CHF.

Die Inhaber der TKB-Partizipationsscheine erhalten eine erstmalige Ausschüttung in Höhe von 2,75. CHF pro PS, wie das Institut am Donnerstag mitteilte. Die TKB-PS sind seit dem April 2014 an der Schweizer Börse SIX kotiert.

In ihrem Hauptgeschäft, dem Zinsengeschäft, konnte die Kantonalbank im abgelaufenen Jahr den Erfolg um 5,4% auf 228,9 Mio CHF erhöhen. Zu dem Ergebnis trug ein Wachstum der Hypothekarforderungen um 3,4% auf 15,7 Mrd CHF bei. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft legte um 7,0% auf 55,2 Mio CHF zu, während im Handelsgeschäft ein Minus von 2,1% auf 16,8 Mio CHF resultierte.

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich derweil um 4,7% 162,5 Mio CHF, wobei der Personalaufwand um 3,7% und der Sachaufwand um 6,5% zunahmen.

Die Bilanzsumme der Bank erhöhte sich mit einem Plus von 5,6% auf 19,7 Mrd CHF relativ deutlich. Die Ausleihungen nahmen dank dem Hypothekenwachstum insgesamt um 2,4% auf 17,3 Mrd CHF zu. Zulegen konnte die Bank auch bei den Kundengeldern, die per Ende Jahr mit 12,1 Mrd CHF um 2,2% über dem Vorjahr lagen. Das Netto-Neugeld beziffert die Bank auf 440 Mio CHF (VJ 360 Mio).

Für 2015 erwartet das Thurgauer Staatsinstitut einen stabilen Geschäftsgang, wobei weiterhin mit tiefen Zinsen sowie volatilen Börsen- und Kapitalmärkten zu rechnen sei. Inwieweit sich der starke Franken auf die Binnenkonjunktur auswirken werde, sei aber offen. Das Wachstum im Hypothekargeschäft dürfte sich trotz eines intakten Immobilienmarktes verlangsamen, heisst es. Vor diesem Hintergrund sei im laufenden Jahr eine moderatere Ertragsentwicklung und ein tieferer Unternehmenserfolg als im 2014 zu erwarten. Strategisch sieht sich die Bank ausserdem "gut auf Kurs".

uh/ra

(AWP)

 

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Neuenburger KB steigert Bruttogewinn in 2014 um 6,2% - Ergebnis auf VJ-Höhe erw.

19.02.2015 13:10



Neuchâtel (awp) - Die Neuenburger Kantonalbank (Banque Cantonale Neuchâteloise, BCN) hat im vergangenen Geschäftsjahr 2014 den Bruttogewinn um 6,2% auf 67,2 Mio CHF und den Reingewinn um 8,0% auf 33,3 Mio CHF gesteigert. Für das laufende Geschäftsjahr werden Ergebnisse im Vorjahresrahmen erwartet, wie die Bank am Donnerstag mitteilte.

Unter den einzelnen Ertragspfeilern stieg der Erfolg aus dem Zinsgeschäft im Berichtsjahr um 4,4% auf 91,4 Mio CHF. Die Erträge aus dem Kommissionsgeschäft sanken indessen um 5,8% auf 21,0 Mio. Das Handelsergebnis fiel um 2,8% auf 9,0 Mio. Der übrige ordentliche Erfolg wuchs hingegen um fast einen Drittel auf 7,5 Mio.

Dem standen Betriebsaufwendungen von 61,7 Mio CHF gegenüber, was einem Anstieg von 0,3% entsprach. Dabei wuchsen die Personalkosten mit +4,0% auf 41,8 Mio deutlich, während die restlichen Aufwendungen um 6,5% verringert werden konnten. Insgesamt verbesserte sich die Cost-/Income-Ratio damit auf 47,9% von 49,3% im Vorjahr.

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Berichtsjahr um 7,4% auf 9,98 Mrd CHF, wobei das Hypothekarvolumen um 3,6% auf 6,75 Mrd anzog.

Für das Berichtsjahr sollen gemäss Mitteilung dem Kanton 22,5 Mio CHF ausgeschüttet werden.

Für das laufende Jahr geht die Bankleitung davon aus, dass die derzeitige unsichere Lage Bestand haben wird. Die Entscheide der Schweizerischen Nationalbank im Januar hätten die Rahmenbedingungen erschwert und würden das Zinsdifferenz-Geschäft, den Hauptertragspfeiler, belasten, heisst es im Ausblick. Dank konstanter Verbesserungen der Abläufe und einer striken Kostenkontrolle soll aber im laufenden Jahr ein Ergebnis auf Vorjahreshöhe erreicht werden, heisst es weiter.

rt/rw

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Basler KB beim Gewinn leicht verbessert
 

Die Basler Kantonalbank (BKB) weist für 2014 im Stammhaus trotz rückläufigen Erträgen eine leichte Gewinnverbesserung aus.

Auf Konzernebene steigt der Jahresgewinn dagegen deutlich an, weil im Jahr 2013 hohe Rückstellungen wegen des US-Steuerstreits belastet hatten. Die Inhaber der BKB-Partizipationsscheine (PS) erhalten eine unveränderte Dividende von 3,10 CHF pro Titel.

Der Bruttogewinn lag im Stammhaus BKB im vergangenen Jahr um 5,3% über dem Vorjahr bei 177,3 Mio CHF, wie dem am Donnerstag präsentierten Jahresabschluss zu entnehmen ist. Der Jahresgewinn der Kantonalbank lag mit 71,1 Mio CHF um 1,4% über dem Vorjahreswert.

Im BKB-Konzern, der neben dem Stammhaus BKB im wesentlichen auch die Bank Coop umfasst, nahm der Konzerngewinn um rund zwei Drittel auf 200,4 Mio CHF zu. Im Jahr 2013 hatte die BKB auf Konzernebene noch Rückstellungen in Höhe von 109 Mio CHF im Zusammenhang mit der Untersuchung des US-Justizdepartementes gegen die Bank wegen unversteuerter Kundengelder gebildet. Diese werden unverändert beibehalten. Die BKB gehört zu den sogenannten "Kategorie-1"-Banken, die eine individuelle Lösung direkt mit den US-Behörden aushandeln.

Im operativen Geschäft vermeldete das Stammhaus der BKB einen Rückgang des Betriebsertrags um 2,7% auf 355,8 Mio CHF. Dabei entwickelten sich alle Geschäftsbereiche rückläufig. Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft verringerte sich um 3,7% auf 187,1 Mio CHF. Als Ursache gibt die BKB geringere Zins- und Dividendeneinnahmen aus Finanzanlagen an, da attraktiv verzinste Obligationen nicht adäquat ersetzt werden konnten.

Operatives Ergebnis "leicht unter dem Vorjahresniveau" erwartet

Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft ging der Erfolg wegen Abflüssen von Kundenvermögen um 11% auf 89,4 Mio CHF zurück. Im Handelsgeschäft resultierte ein noch deutlicherer Rückgang des Erfolgs um 22% auf noch 49,6 Mio. Neben einmaligen Sondereffekten des Vorjahres machten der BKB die geringen Marktschwankungen bei Zinssätzen und Devisenkursen zu schaffen, zudem nahm auch die Nachfrage nach Anleihens-Emissionen ab.

Der Geschäftsaufwand lag um 9,6% tiefer bei 178,5 Mio CHF. Unter Ausklammerung des einmaligen Sonderbeitrages an die Pensionskassen im Jahr 2013 waren Personen- und Sachaufwände allerdings unverändert. Die Cost-Income Ratio I präsentiert sich mit 50,2% nach 54,0% wieder etwas verbessert.

Die Bilanzsumme der Kantonalbank nahm um 10,1% auf 27,6 Mrd CHF zu. Bei den Hypothekarforderungen zeigt sich die Kantonalbank weiterhin zurückhaltend: Diese nahmen um 1,7% auf 10,1 Mrd CHF zu.

Die Kundenvermögen betrugen per Ende Jahr noch 26,9 Mrd CHF (VJ 28,3 Mrd). Die "Vermeidung unrentabler Geschäfte", die Schliessung der ausserkantonalen Standorte sowie die konsequente Umsetzung der Weissgeldstrategie hätten zu einem Netto-Neugeld-Abfluss von 2,6 Mrd CHF geführt, heisst es.

Für das laufende Geschäftsjahr 2015 erwartet die BKB ein operatives Ergebnis "leicht unter dem Vorjahresniveau". Dagegen dürfte der von ausserordentlichen Faktoren geprägten Konzerngewinn höher ausfallen. Auch 2015 wolle die BKB mit der Umsetzung ihrer neuen Strategie "konsequent und zielstrebig vorwärts machen".

(AWP)

 

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Walliser KB erleidet 2014 Bruttogewinnrückgang um 5,7% - Unveränderte Dividende

05.03.2015 07:40



Sitten (awp) - Die Walliser Kantonalbank (WKB) hat im Geschäftsjahr 2014 einen rückläufigen Bruttogewinn verzeichnet, konnte indessen den Jahresgewinn leicht über Vorjahr halten. Der operative Bruttogewinn sank um 5,7% auf 137,9 Mio CHF. Der Reingewinn erhöhte sich indessen um 0,6% auf 56,3 Mio, wie die Bank am Donnerstag mitteilt. Zum höheren Reingewinn führten vor allem geringere Abschreibungen auf dem Anlagevermögen sowie Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste.

Der Bruttoertrag der Kantonalbank sank im Berichtsjahr um 2,4% auf 233,2 Mio CHF. Dabei trug die wichtigste Ertragsquelle, der Erfolg aus dem Zinsengeschäft, mit 174,5 Mio um 4,0% weniger bei und war damit hauptverantwortlich für den Rückgang. Die Bankleitung erklärt den Rückgang mit den anhaltend tiefen Zinssätzen. Zudem wuchs der Geschäftsaufwand leicht um 2,9% auf 95,3 Mio, was ebenfalls auf den Bruttogewinn drückte.

Den Aktionären stellt die WKB auf Inhaberaktien eine unveränderte Dividende von 27% in Aussicht. Die Entschädigung für den Kanton Wallis soll ebenfalls unverändert 16% je Namenaktie betragen. Den Reserven für allgemeine Bankrisiken sollen unverändert 48 Mio CHF und den gesetzlichen Reserven, wie bereits im Vorjahr, 28 Mio zugewiesen werden.

Die Bilanzsumme ist weiter auf 13,18 Mrd CHF gestiegen und liegt damit um 3,3% höher als Ende 2013. Dabei nahmen die Hypothekarforderungen um 3,6% auf 8,03 Mrd zu.

Für das laufende Jahr sieht sich die Bankleitung gut gerüstet. Es werde mit einem Geschäftsvolumen in Vorjahreshöhe und einem Druck auf die Erträge infolge des SNB-Entscheids, die Euro-Untergrenze aufzuheben, gerechnet, so die Mitteilung weiter. Auch die durch Volksabstimmung angenommene Entschädigung der Staatsgarantie werde das operative Ergebnis beeinflussen. "Die Entwicklung der übrigen Erträge und der Verkauf ihrer Beteiligung an Swisscanto dürften der Bank zu einem Jahresergebnis verhelfen, das dem guten Ergebnis 2014 nicht nachstehen wird", so das Communiqué.

Die WKB erzielte bekanntlich aus dem Verkauf ihrer Beteiligung von 3,02% an der Fondsgesellschaft Swisscanto einen Buchgewinn von 9,9 Mio. Dieser soll im Geschäftsjahr 2015 verbucht werden, hiess es im Dezember 2014. Zudem könnten je nach Beitrag zum zukünftigen Erfolg der Swisscanto zwischen 2016 und 2018 weitere jährliche Erträge erzielt werden.

rt/cp

(AWP)

 

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Kantonalbanken erzielen 2014 bei anhaltendem Wachstum leicht mehr Gewinn

14.04.2015 13:52

Zürich (awp) - Die Schweizer Kantonalbanken haben im Jahr 2014 bei einem anhaltenden Wachstum der Bilanzsumme unter dem Strich einen leicht höheren Gewinn erwirtschaftet als noch im Jahr davor. Zu verdanken war dies allerdings vor allem deutlich gesunkenen Wertberichtigungen und Rückstellungen. Im Kerngeschäft, dem Zinsengeschäft, fielen die Erträge leicht unter dem Vorjahr aus, wie der Verband Schweizerischer Kantonalbanken (VSKB) am Dienstag mitteilte.

Insgesamt erwirtschafteten die 24 Kantonalbanken im vergangenen Jahr einen um 5,2% gesunkenen Bruttogewinn von 3,88 Mrd CHF, wie der Zusammenstellung des VSKB zu entnehmen ist. Bei einem Rückgang der Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste um 60% auf noch 224 Mio CHF resultierte beim Jahresgewinn dennoch ein leichter Anstieg um 0,8% auf 2,67 Mrd CHF.

WENIGER BETRIEBSERTRAG

Im Zinsengeschäft erwirtschafteten die Kantonalbanken trotz einer weiteren Zunahme der Ausleihungen einen leicht tieferen Ertrag von 5,28 Mrd CHF (-0,8%). Auch der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft reduzierte sich leicht auf 2,01 Mrd CHF (-1,6%), im Handelsgeschäft sank der Erfolg um 10% auf 734 Mio CHF. Insgesamt resultierte für die Staatsinstitute ein Betriebsertrag von 8,29 Mrd CHF (-3,0%).

Auch im vergangenen Jahr konnten die Kantonalbanken den Geschäftsaufwand senken - die kumulierten Aufwände gingen um 1% auf 4,41 Mrd CHF zurück. Das Verhältnis von betrieblichem Aufwand und Ertrag (Cost-Income-Ratio) verschlechterte sich damit etwas auf 53,2% (2013: 52,2%).

STEIGENDE BILANZSUMME

Die aggregierte Bilanzsumme der Kantonalbanken erhöhte sich per Ende 2014 um 5,4% auf 542 Mrd CHF. Die Kundenausleihungen legten um 4,6% zu, wobei die Hypothekarforderungen als wichtigste Kategorie ein Wachstum von 3,9% aufwiesen (Vorjahr +4,7%). Die Zunahme bei den Hypotheken liege im Rahmen des Marktwachstums, heisst es in der Mitteilung.

Weiterhin geniessen die Kantonalbanken auch Vertrauen bei den Sparern: Die den Instituten anvertrauten Kundengelder nahmen um weitere 2,3% auf 342 Mrd CHF zu. Damit werden die Kundenausleihungen zu 88% von den Kundengeldern gedeckt.

RÜCKLÄUFIGES ERGEBNIS 2015 ERWARTET

Erneut profitierten im vergangenen Jahr die Eigentümer der Kantonalbanken von der Ertragslage der Institute. Die Kantone und Gemeinden hätten 2014 von den Instituten in Form von Gewinnablieferungen, Entschädigungen für das Eigenkapital, Dividenden, Abgeltungen der Staatsgarantie und Steuern insgesamt 1,4 Mrd (VJ 1,5 Mrd) CHF erhalten, schreibt der VSKB.

Für das laufende Jahr geben sich die Kantonalbanken vorsichtig und rechnen grösstenteils mit einem rückläufigen Ergebnis. Die Institute verweisen dabei auf das weiterhin anspruchsvolle Umfeld nach den von der Nationalbank beschlossenen Negativzinsen. Angesichts der wirtschaftlichen Herausforderungen wiederholt der VSKB seine Forderung einer "Finanzmarktregulierung mit Augenmass".

tp/cf

(AWP)

 

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Luzerner KB mit leicht rückläufigem Gewinn
 

Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) hat im ersten Quartal 2015 das stark reduzierte Zinsniveau zu spüren bekommen und einen leicht tieferen Quartalsgewinn erzielt als im Vorjahr.

Der Konzerngewinn reduzierte sich in den ersten drei Monaten des Jahres um 2,1% auf 46,1 Mio CHF, wie die Bank am Dienstag mitteilte. Insgesamt erwirtschaftete die LUKB einen Geschäftserfolg von 53,9 Mio CHF, was einer Abnahme von 1,4% entspricht. Im wichtigsten Geschäft, dem Zinsengeschäft, resultierte trotz einem weiteren Anstieg der Hypothekarforderungen ein um 3,4% tieferer Erfolg von 76,3 Mio CHF.

Den Kommissionserfolg konnte die LUKB gegenüber dem Vorjahresquartal verbessern; dieser stieg um 3,0% auf 22,0 Mio CHF. Der Handelserfolg verdoppelte sich auf einen Wert von 11,3 Mio CHF - Grund war vor allem die hohe Volatilität am Devisenmarkt seit Aufhebung des Euro-Mindestkurses durch die SNB.

Der Geschäftsaufwand stieg mit einem Plus von 0,4% auf 52,3 Mio CHF nur leicht an. Die Cost-Income Ratio verbesserte sich auf damit etwas auf 45,4%, nachdem die Kennziffer im Gesamtjahr 2014 noch bei 45,5% gelegen war.

Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Jahresende 2014 stark um 11,2% auf 32,5 Mrd CHF. Die LUKB erklärt die Steigerung primär mit dem nach Aufhebung des Mindestkurses veränderten Marktumfeld. Insbesondere stiegen die flüssigen Mittel stark an. Das Wachstum der Hypothekarforderungen für die ersten drei Monate lag bei 1,2%.

   

Der Kantonalbank flossen von Januar bis März Nettoneugelder im Umfang von 253 Mio CHF zu, vor Jahresfrist waren es noch 139 Mio CHF gewesen. Die gesamten Kundenvermögen nahmen auf 26,4 Mrd CHF zu, nachdem sie Ende Dezember 2014 noch 26,1 Mrd CHF betragen hatten.

Für das Geschäftsjahr 2015 erwartet die LUKB, einen Jahresgewinn ungefähr im Rahmen des Vorjahres ausweisen zu können - nach der Umstellung auf die neuen Rechnungslegungsvorschriften resultierte im 2014 ein Konzerngewinn von 181,8 Mio CHF.

(AWP)

 

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Kantonalbank platziert neue PS
 

Wie vor kurzem angekündigt, werden weitere Partizipationsscheine (PS) der Thurgauer Kantonalbank (TKB) platziert.

Der Kanton Thurgau als Mehrheitsaktionär veräussert im Rahmen einer Sekundärplatzierung eine weitere Tranche. Das konkrete Angebot umfasst laut Mitteilung vom Donnerstag bis zu 1,35 Mio Inhaber-PS mit einem Nominalwert von 20 CHF pro Titel. Die Preisspanne je PS beträgt 71 bis 77 CHF und die Platzierungsfrist dauert bis zum 19. Juni 2015 (mittags). Der Börsenhandel der neuen PS soll am 22. Juni 2015 starten, dann werde auch der Angebotspreis bekannt gegeben.

Der Kanton Thurgau hat dem Lead Manager ZKB ausserdem eine Mehrzuteilungsoption über maximal 0,15 Mio zusätzliche PS eingeräumt. Wird diese (innert 30 Tagen nach dem ersten Handelstag) vollständig ausgeübt, beläuft sich das gesamte PS-Kapital der Bank auf nominal 80 Mio CHF.

Die neue PS-Tranche mit einem Nominalwert von maximal 30 Mio CHF werde - wie schon die Erstplatzierung im Umfang von 50 Mio - wiederum durch Kapitalumwandlung geschaffen, heisst es. Basis bildet ein Beschluss des Thurgauer Grossen Rates, wonach insgesamt 80 Mio des Grundkapitals in PS-Kapital gewandelt und platziert werden können. Das Eigenkapital der Bank bleibe daher auch nach der Sekundärplatzierung unverändert. Der Erlös wiederum fliesse vollumfänglich an den Kanton Thurgau, der weiterhin klarer Haupteigentümer der Bank bleibt.

Die PS der TKB sind seit dem April 2014 an der Schweizer Börse SIX handelbar.

(AWP)

 

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glkb-direkt

Halte zur Zeit viel Cash und will es auf verschiedene Körbchen verteilen, maximal bis zum Einlegerschutz von 100'000 CHF.

Vermutlich dank eines Links von Elias (finde diesen zwar nicht mehr) bin ich zur Glarner Kantonalbank gestossen.

 

0.4% Zins auf Sparguthaben. Finde ich anständig zu diesen Zeiten. Allerdings 12 Monate Kündigungfrist.

(oder permanent Betragskündigung auf 3 Monate einreichen)

 

Die GKB find ich super, was das online Angebot betrifft:

Hat jemand Erfahrung damit?

 

https://www.glkb-direkt.ch

 

 

 

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Baselland-Kantonalbank verdient mehr
 

Die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) hat im ersten Halbjahr 2015 die Gewinnzahlen trotz des Negativzinsumfeldes steigern können.

Der Bruttogewinn erhöhte sich um 7,4% auf 104,2 Mio CHF und der Reingewinn um 5,0% auf 51,7 Mio CHF, wie das Institut am Dienstag mitteilte.

In ihrem wichtigsten Geschäft, dem Zinsengeschäft, konnte die BLKB den Ertrag in den ersten sechs Monaten um 4,5% auf 139,7 Mio CHF steigern. Im Kommissionsgeschäft ging der Erfolg dagegen um 4,0% auf 31,5 Mio CHF zurück. Im Handelsgeschäft verdiente die Kantonalbank mit 9,1 Mio (+31%) deutlich mehr.

Das Staatsinstitut konnte zudem von einem ausserordentlichen Erfolg von 18,4 Mio CHF profitieren, der wesentlich auf den Verkauf der Beteiligung am Asset Manager Swisscanto an die ZKB zurückzuführen ist.

Die Kosten blieben im Halbjahr im Griff. Der Geschäftsaufwand bildete sich in den ersten sechs Monaten des Jahres um 0,7% auf 80,3 Mio CHF zurück.

Die Bilanzsumme der BLKB stieg gegenüber Ende 2014 um 8,1% auf 23,50 Mrd CHF. Die Hypothekarforderungen erhöhten sich dabei noch mit einer Rate von 1,6% auf 16,98 Mrd CHF. Zur Zunahme trugen erneut die in Zusammenarbeit mit der Online-Bank Swissquote vertriebenen Hypotheken bei, die um 11,4% wuchsen. Weiterhin blieben die Wertberichtigungen tief.

Für das Gesamtjahr 2015 erwartet die Kantonalbank laut der Mitteilung ein Ergebnis, das "auf Vorjahreshöhe" liegen wird.

(AWP)

 

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NKB mit weiterem Wachstum im ersten Halbjahr 2015

15.07.2015 08:36

Stans (awp) - Die Nidwaldner Kantonalbank (NKB) ist im ersten Halbjahr 2015 weiter gewachsen. So stieg der Bruttoerfolg um 2,3% auf 29,9 Mio CHF, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilt. Der Bruttogewinn nahm hingegen um 2,9% auf 13,4 Mio CHF ab. Laut der Bank war dies allerdings die Folge eines Sondereffekts: So sei im Vorjahr der Geschäftsaufwand durch eine Rückzahlung der Pensionskasse Nidwalden entlastet worden. Unter dem Strich erhöhte sich der Halbjahresgewinn um 0,9% auf 6,4 Mio CHF.

Bei der Hauptertragsquelle der Bank, dem Zinsengeschäft, erhöhte sich der Erfolg um 3,1% auf 23,1 Mio CHF. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft (-14% auf 3,7 Mio) war hingegen stark rückläufig, was die Bank mit einer stark reduzierten Gesamtentschädigung des Vertriebspartners Swisscanto erklärt. Sehr erfreulich sei hingegen, dass 56 neue Vermögensverwaltungsmandate (+52%) gewonnen wurden. Im Handelsgeschäft stieg der Erfolg um 18% auf 1,7 Mio CHF.

Die Kosten stiegen im Halbjahr vor allem wegen des erwähnten Sondereffekts um 7,1%. Ohne diesen hätte lediglich ein Plus von 2,8% resultiert, wie die Bank mitteilt.

US-STEUERSTREIT VOR ABSCHLUSS

Die Bilanzsumme kletterte in den ersten sechs Monaten um 9,3% auf 4,38 Mrd CHF. Die Nachfrage nach Wohneigentum im Kanton Nidwalden habe weiter angehalten, heisst es dazu. Die Hypothekarforderungen stiegen im Halbjahr um 2,2% auf 3,10 Mrd CHF.

Im Ausblick auf das zweite Semester verweist die NKB auf die "derzeitigen ökonomischen Spannungen". Die Bank erwartet gleichwohl ein stabil bleibendes Jahresergebnis. An der strategischen Neuausrichtung werde festgehalten. Die Vereinbarung zur Bereinigung des US-Steuerstreits dürfte laut den Angaben "in den kommenden Tagen" abgeschlossen werden. Eine allfällige Zahlung werde das Jahresergebnis nicht beeinflussen, wird betont.

rw/cf

(AWP)

 

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Urner Kantonalbank mit mehr Gewinn dank Verkauf von Beteiligung

16.07.2015 13:15

Altdorf UR (awp/sda) - Die Urner Kantonlbank hat dank dem Verkauf ihrer Swisscanto-Beteiligung an die Zürcher Kantonalbank den Halbjahresgewinn kräftig steigern können. Dieser lag um rund 3 Mio höher als im Vorjahr, nämlich bei 9,2 Mio CHF.

Ohne den Sondereffekt lag der Geschäftserfolg für das erste Halbjahr bei 6,6 Mio CHF und damit 1,5 Mio unter dem vergleichbaren Vorjahresergebnis. Grund sind laut Mitteilung der Bank vom Donnerstag eine erstmalige Abgeltung der Staatsgarantie, stark reduzierte Fondsvertriebskommissionen, Auswirkungen der Aufhebung des Euro-Mindestkurses sowie Kosten im Zusammenhang mit dem 100-Jahre-Jubiläum der Bank.

Erfreulich entwickelte sich laut Mitteilung der wichtigste Pfeiler des Geschäfts: Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft liegt mit 16,1 Mio CHF um 2,2% über dem Vorjahr. Vor allem tiefere Refinanzierungskosten hätten zu dem Ergebnis beigetragen.

Demgegenüber ging der Erfolg im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft um 0,4 auf 3,7 Mio CHF zurück. Als Folge der Euro-Abwertung reduzierte sich auch der Erfolg im Handelsgeschäft stark um 0,4 Mio auf noch rund 0,3 Mio CHF.

Der Bruttoerfolg verminderte sich gegenüber der gleichen Periode des Vorjahres um 1,6% auf 20,7 Mio CHF. Die starke Zunahme der Bilanzsumme von 8,8% auf rund 3 Mrd CHF sei nebst dem Zuwachs im Kreditgeschäft eine Folge der expansiven Notenbankpolitik, die auch die Liquidität begünstigte.

Für das zweite Halbjahr geht die Urner Kantonalbank von einem stabilen operativen Geschäftsgang aus. Der Jahresgewinn dürfte sich im Rahmen des Vorjahres bewegen, heisst es in der Mitteilung.

uh

(AWP)

 

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Zuger KB mit leichtem Gewinnanstieg
 

Die Zuger Kantonalbank hat im ersten Semester des laufenden Geschäftsjahres 2015 trotz des schwierigen Umfelds mit Negativzinsen die Gewinnzahlen leicht verbessert.

Der Bruttogewinn erhöhte sich um 3,5 Prozent auf 52,7 Mio und der Reingewinn lag mit 30,9 Mio CHF um 2,3 Prozent über dem Wert der Vorjahresperiode, wie das Institut am Freitag mitteilte.

In ihrem wichtigsten Geschäft, dem Zinsengeschäft, konnte die ZGKB bei einem weiteren Hypothekenwachstum den Ertrag mit 77,0 Mio CHF (-0,1 Prozent) knapp halten. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft ging dagegen um 3,8 Prozent auf 17,2 Mio CHF zurück. Im Handelsgeschäft resultierte ein deutlich höherer Erfolg von 7,2 Mio CHF (+27 Prozent).

Der Geschäftsaufwand konnte in der Berichtsperiode um 1,6 Prozent auf 50,7 Mio CHF verringert werden, wie die Bank weiter mitteilte. Das Kosten/Ertrags-Verhältnis verbesserte sich in der Folge auf 49,0 Prozent, nachdem diese Kennzahl in der Vorjahresperiode noch 50,3 Prozent betragen hatte.

Die Hypothekarforderungen stiegen in den ersten sechs Monaten mit einem Plus von 3,7 Prozent auf 11,2 Mrd CHF. Damit bleibe die Bank in der Wirtschaftsregion Zug führen bei den Immobilienfinanzierungen. Die Kundengelder nahmen gleichzeitig um 3,1 Prozent auf 9,4 Mrd zu. Die Bilanzsumme der ZGKB expandierte um 5,5 Prozent auf 14,6 Mrd CHF.

Für das Gesamtjahr 2015 verweist die ZGKB auf das anhaltend tiefe Zinsniveau und die volatilen Finanzmärkte. Der Immobilienmarkt in der Wirtschaftsregion Zug sei aber nach wie vor gesund und bewege sich auf stabil hohem Niveau. Mit dieser Ausgangslage gehe die Bank davon aus, "im laufenden Geschäftsjahr die kontinuierliche Entwicklung der Vorjahre fortzusetzen", heisst es.

(AWP)

 

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Obwaldner Kantonalbank mit leicht höherem Gewinn im Halbjahr

21.07.2015 10:56

Sarnen (awp) - Die Obwaldner Kantonalbank (OKB) hat im ersten Halbjahr 2015 die Gewinnzahlen gegenüber dem Vorjahr leicht gesteigert: Der Bruttogewinn legte um 3,4% auf 13,5 Mio CHF und der Reingewinn um 7,1% auf 6,88 Mio CHF zu. Während das Zinsergebnis das Vorjahr übertrifft, fallen die Erträge aus dem Kommissions- und Handelsgeschäft geringer aus.

Esteres fällt mit 21,6 Mio CHF um 5,5% höher, letzteres mit 2,93 Mio um 12% tiefer aus. Trotz Negativzins-Umfeld konnte die Zinsmarge gegenüber dem Vorjahr gehalten werden, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. "Dieses Ergebnis ist im aktuellen Markt- und Branchenumfeld eine gute Leistung", kommentiert CEO Bruno Thürig denn auch das Ergebnis. Insgesamt wuchs der Bruttoerfolg um 3,6% auf 27,6 Mio CHF.

Um knapp 4% auf 14,1 Mio CF höher fällt der Geschäftsaufwand aus, wobei vor allem der Personalaufwand (+6,2%) anstieg. Die Umsetzung strategischer Projekte sowie zahlreicher Regulatorien würden im laufenden Jahr den Geschäftsaufwand beeinflussen. Der höhere Personalaufwand und der auf Vorjahresniveau verharrende Sachaufwand entsprächen daher den Erwartungen, heisst es.

Die Bilanzsumme stieg um über 5% auf 4,27 Mrd CHF. Die Kundenausleihungen verzeichneten dabei im ersten Halbjahr 2015 ein Wachstum von knapp 1% auf 3,33 Mrd CHF, wobei der Zuwachs vor allem bei den Hypotheken stattgefunden habe. Die Vorgaben der geltenden Kredit- und Risikopolitik würden aber "weiterhin konsequent umgesetzt". Erfreulich hätten sich auch die Kundengelder entwickelt. Der Zuwachs von 47 Mio CHF oder 1,9% bei den reinen Kundengeldern liege über den Erwartungen.

Für das Gesamtjahr erwarten die Verantwortlichen ein Ergebnis "voraussichtlich auf Vorjahreshöhe". Bankrat und Geschäftsleitung geben sich in der Mitteilung überzeugt, dass die Bank "mit Veränderungen umgehen kann und ihre Ziele erreichen wird". Man lege ausserdem weiterhin "grossen Wert auf ein gesundes Wachstum" und wolle Marktführerin im Kanton bleiben, heisst es.

uh/gab

(AWP)

 

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Basler KB profitiert von Sonderfaktoren
 

Die Basler Kantonalbank (BKB) weist für das erste Halbjahr im Stammhaus dank dem Verkauf der Swisscanto-Beteiligung und einer Neubewertung eigener Partizipationsscheine einen um 17% höheren Gewinn von 41,7 Mio CHF aus.

Der nach den neuen Rechnungslegungsvorschriften berechnete Geschäftserfolg wurde dagegen von dem Vergleich mit den deutschen Behörden wegen unversteuerter Kundenvermögen belastet und verminderte sich um 36% auf 45,6 Mio CHF.

Im BKB-Konzern, der neben der Basler Kantonalbank im wesentlichen auch die Bank Coop umfasst, resultierte ein Rückgang des Konzerngewinns um 4,0% auf 56,4 Mio CHF, wie den am Donnerstag publizierten BKB-Halbjahreszahlen zu entnehmen ist. Der Geschäftserfolg belief sich im Konzern auf 69,3 Mio CHF entsprechend einem Rückgang um 42%.

Starkes Handelsgeschäft

Der Geschäftsertrag erhöhte sich im Stammhaus derweil dank einem starken Handelsgeschäft um 4,1% auf 188,5 Mio CHF. Im Zinsengeschäft verminderte sich der Brutto-Erfolg um 7,7% auf 87,1 Mio CHF. Mit der erstmaligen Berücksichtigung der Wertberichtigungen im Zinsergebnis gemäss den neuen Rechnungslegungsregeln resultierte ein Rückgang des Netto-Zinserfolgs auf 87,3 Mio CHF (-3,8%).

Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft bekam das Institut die Weitergabe von Vertriebsentschädigungen an Kunden und die Weissgeldstrategie zu spüren und musste einen Rückgang des Erfolgs um 12% auf 39,7 Mio CHF hinnehmen. Im Handelsgeschäft kletterte der Erfolg dagegen dank den volatileren Märkten um 45% auf 37,7 Mio CHF.

Die Bilanzsumme im Stammhaus erhöhte sich im Vergleich zu Ende 2014 um 0,6% auf 22,8 Mrd CHF. Bei den Hypothekarforderungen fährt die BKB weiterhin einen vorsichtigen Kurs, im Halbjahr resultierte ein Rückgang des Volumens um 0,6% auf 9,9 Mrd CHF.

Rückstellung für Steuerstreit

Bezüglich US-Steuerstreit erachtet die BKB die Ende 2013 gebildete Rückstellung von 100 Mio CHF für die Verfahrenskosten und eine mögliche Busse als weiterhin der derzeitigen Risikoeinschätzung entsprechend und belässt diese entsprechend unverändert. Beim Aufbau einer "Beraterbank" sieht sich das Institut auf Kurs.

Das zweite Halbjahr hänge zu einem grossen Teil von der unsicheren Entwicklung an den Finanz- und Devisenmärkten ab, so die BKB. Im Zinsengeschäft sieht sich das Institut dank "rechtzeitig getätigten" Zinsrisikoabsicherungen gut positioniert, im Handelsgeschäft dürfte man weiterhin die Erträge ausbauen. Insgesamt wird für 2015 ein gegenüber dem Vorjahr stabiles Ergebnis erwartet.

(AWP)

 

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Walliser Kantonalbank mit rückläufigem Bruttogewinn im Halbjahr von 60,4 Mio

29.07.2015 07:39

Sitten (awp) - Die Walliser Kantonalbank (WKB) hat im ersten Halbjahr 2015 wie zu Jahresbeginn bereits erwartet ein rückläufiges operatives Ergebnis verzeichnet. Der Bruttogewinn lag in den ersten sechs Monaten um 11% unter dem Vorjahresergebnis bei 60,4 Mio CHF. Dagegen fiel der Reingewinn mit 30,7 Mio CHF um 1% leicht höher aus als noch im Vorjahr.

Belastend auf die Ergebnisse hätten sich insbesondere die negativen Zinssätze und die von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) beschlossene Aufgabe des Franken-Euro-Mindestkurses ausgewirkt sowie die Entschädigung der Staatsgarantie, teilte die WKB am Mittwoch mit. Der Gewinn von 9,9 Mio CHF aus dem Verkauf der Swisscanto-Beteiligung wurde vollständig an die Reserven für allgemeine Bankrisiken überwiesen, welchen insgesamt 25 Mio zur Eigenmittelstärkung zugewiesen wurden.

Der Bruttoertrag der WKB fiel in der Berichtsperiode mit 111,5 Mio CHF um 4,2% tiefer aus als im Vorjahr. Im wichtigsten Geschäft, dem Zinsgeschäft, ging der Erfolg um 9,1% zurück auf 78,7 Mio CHF. Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft stieg der Erfolg dagegen trotz veränderter gesetzlicher Rahmenbedingungen um 0,8% auf 16 Mio CHF. Das Handelsgeschäft zeigte einen stabilen Erfolg von 7,6 Mio CHF.

Die Bilanzsumme stieg 4,2% auf 13,7 Mrd CHF. Während die Kundenausleihungen insgesamt auf 10,7 Mrd CHF anstiegen, legten die Hypothekarforderungen um 3,2% auf 8,3 Mrd CHF zu. Die Kundeneinlagen gingen hingegen um 2,1% zurück.

Mit Blick in die Zukunft erwartet die Kantonalbank für das Gesamtjahr ein Ergebnis auf Vorjahreshöhe. Die Einführung negativer Zinssätze, welche die Kosten für die Absicherungsgeschäfte direkt beeinflusst, sowie die von der SNB beschlossene Aufgabe des Franken-Euro-Mindestkurses hätten die Bank veranlasst, ihre Refinanzierungsstrategie neu auszurichten. Diese Situation und die durch Volksabstimmung angenommene Entschädigung der Staatsgarantie würden das operative Ergebnis bis zum Jahresende weiterhin beeinflussen, so die WKB. Die Entwicklung der übrigen Erträge und der Verkauf der Swisscanto-Beteiligung dürften der Bank dennoch zu einem Ergebnis im Rahmen von 2014 verhelfen.

ys/rw

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GKB verdient operativ weniger - Höherer Gewinn dank Sonderfaktoren

31.07.2015 07:53

Chur (awp) - Die Graubündner Kantonalbank (GKB) hat im ersten Semester 2015 operativ wie erwartet weniger verdient. Der Reingewinn nahm dagegen dank Sonderfaktoren zu. Auf Basis des Halbjahresabschlusses erhöht die Bank ihren bisherigen Gewinnausblick für das Gesamtjahr.

Der Bruttogewinn nahm in der Berichtsperiode um 9,9% auf 98,5 Mio ab. Damit fiel das Minus weniger stark aus, als vom Management noch im Februar befürchtet. Finanzchef Alois Lötscher rechnete damals mit einem Rückgang des operativen Gewinns um rund 15%.

Der Reingewinn erhöhte sich dagegen um 1,7% auf 90,0 Mio CHF. Hier schlug insbesondere der Buchgewinn aus dem Verkauf der Swisscanto-Beteiligung mit 16,8 Mio positiv zu Buche. Dieser Gewinn werde in die Reserven für allgemeine Bankrisiken überführt und für Investitionen in Grossprojekte genutzt, kündigt die Bank an.

Der adjustierte Reingewinn (vor Reservebildung und Minderheiten), welcher neu als Zielgrösse verwendet wird, stieg um 7,7% auf 104,3 Mio.

Der Bruttoertrag belief sich in der Berichtsperiode auf 183,4, Mio, was gegenüber dem Vorjahr einem Minus von 5,5% entspricht, wie das Kantonsinstitut am Freitag in einer Mitteilung schreibt.

"Das operative Ergebnis der GKB kann sich dem Einfluss der Negativzinsen nicht entziehen, wird aber positiv vom Risikoergebnis auf den Ausleihungen beeinflusst", kommentieren Bankpräsident Peter Fanconi und CEO Alois Vinzens die Halbjahreszahlen.

Das Zinsengeschäft als wichtigster Ertragspfeiler lieferte einen um 5,2% tieferen Erfolg von 113,1 Mio. Als Grund für den Rückgang führt die GKB die Negativzinspolitik der Nationalbank an, welche höhere Absicherungskosten verursacht habe. Die Absicherungskosten auf kurz- und mittelfristigen Positionen würden dabei vor allem das laufende Jahr belasten.

Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft nahm der Erfolg um 9,8% auf 52,2 Mio ab, das Handelsgeschäft liefert 12,1 Mio (+31,3%).

Der Geschäftsaufwand nahm geringfügig auf 85,0 Mio zu, was zu einer Cost-/Income-Ratio II von 48,8% nach 46,4% im Vorjahr führte.

Wie bereits in der Vorjahresperiode vermochte die GKB netto keine Neugelder anzuziehen. Vielmehr flossen 310 Mio ab, nach einem Abfluss von 10 Mio im Vorjahr. Der Nettoabfluss stehe im Zusammenhang mit der Bereinigung des Crossborder-Geschäftes, so die Begründung. Für das Gesamtjahr erwartete das Management nun einen Abfluss in der Höhe von 300 Mio, nachdem ursprünglich noch mit einem Nettoneugeldzufluss von 200 Mio gerechnet wurde.

Mit Blick auf das Gesamtjahr erhöht die GKB ihre bisherigen Gewinnprognosen. So rechnet die Bankführung neu mit einem adjustierten Reingewinn in der Grössenordnung von 170 bis 180 Mio (bisher 160 bis 170 Mio). Den Konzerngewinn sieht das Management in der Bandbreite 160 bis 165 Mio CHF und damit im Rahmen des Vorjahres. Die Cost-/Income-Ratio II wird neu zwischen 51 bis 53% (bisher 52 bis 54%) erwartet.

Das laufenden US-Steuerprogramm - die GKB nimmt daran bekanntlich in der Kategorie 2 teil - soll in diesem Herbst zum Abschluss kommen, schreibt die Bank weiter.

gab/ra

(AWP)

 

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Glarner Kantonalbank steigert Halbjahresgewinn um 48% auf 11,4 Mio CHF

03.08.2015 08:20

Glarus (awp) - Die Glarner Kantonalbank (GLKB) weist für das erste Halbjahr 2015 dank des Verkaufs der Swisscanto-Beteiligung einen stark verbesserten Gewinn aus. Während sich der Bruttogewinn im ersten Halbjahr um 8,4% auf 10,8 Mio CHF erhöhte, kletterte der Reingewinn dank des Einmaleffekts um 48% auf 11,4 Mio CHF, wie die seit Juni 2014 an der Schweizer Börse kotierte Bank am Montag mitteilte. Durch den Verkauf der Swisscanto-Beteiligung an die Zürcher Kantonalbank war im ersten Quartal ein ausserordentlicher Ertrag von 3,1 Mio CHF erzielt worden.

Der Betriebsertrag erhöhte sich im Vergleich zum ersten Halbjahr 2014 um 7,9% auf 29,4 Mio CHF. Haupttreiber war der Erfolg des wichtigen Zinsengeschäfts, der um 10% auf 23,3 Mio anstieg. Der Kommissionserfolg blieb bei 4,9 Mio CHF konstant, während der Erfolg aus dem Handelsgeschäft 17% auf 1,2 Mio anwuchs.

Der Geschäftsaufwand stieg mit einem Plus von 7,6% auf 18,6 Mio an. Dafür seien ein etwas höherer Personalbestand, höhere Marketingaufwendungen sowie leicht gestiegene Abgrenzungen für Abgeltungskosten für die Staatsgarantie an den Kanton Glarus verantwortlich gewesen, hiess es.

Das Hypothekargeschäft konnte weiter ausgebaut werden: Die Forderungen stiegen seit Ende 2014 um 5,8% auf neu 3,81 Mrd CHF. Das Wachstum ist laut Mitteilung in beiden Hauptvertriebskanälen Direkt- und Onlinevertrieb gut abgestützt.

Die Kundengelder entwickelten sich im Halbjahr "trotz schwierigem Marktumfeld" stabil und lagen per Mitte Jahr kaum verändert bei 3,05 Mrd CHF.

Die Bilanzsumme erhöhe sich in den ersten sechs Monaten des Jahres um 7,1% auf 4,79 Mrd CHF. Hauptgrund für die Steigerung war laut Mitteilung nebst des Hypothekarwachstums und der Ausgabe einer Obligationenanleihe über 100 Mio CHF eine höhere Liquiditätshaltung.

ys/uh

(AWP)

 

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Thurgauer KB mit deutlich höherem Gewinn
 

Die Thurgauer Kantonalbank (TKB) hat im ersten Halbjahr 2015 weiter zugelegt.

Der Halbjahresgewinn stieg allerdings vor allem wegen dem einmaligen Beteiligungserlös aus dem Verkauf der Swisscanto-Beteiligung stark an und lag mit 83,1 Mio CHF um rund 43% über dem Vorjahreswert. Der Geschäftserfolg als Kennzahl für die operative Leistung der Bank verbesserte sich um 19% auf 77,0 Mio CHF.

Insgesamt erwirtschaftete die Ostschweizer Kantonalbank im Halbjahr einen um 7,9% höheren Betriebsertrag von 163,5 Mio CHF, wie sie am Freitag mitteilte. Haupttreiber war das Zinsengeschäft, wo das Institut den Brutto-Erfolg um 7,9% auf 122,1 Mio CHF verbessern konnte. Zu der Verbesserung trug das weitere Hypothekarwachstum bei, allerdings schlug auch die gewählte Zinsabsicherungsstrategie positiv zu Buche. Unter Berücksichtigung der erneut niedrigen Wertberichtigungen im Ausleihungsgeschäft resultierte ein Netto-Zinsenerfolg von 121,5 Mio CHF (+8,3%).

Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft musste die Bank dagegen einen Rückgang um 8,1% auf 26,8 Mio CHF hinnehmen. Im unsicheren Börsenumfeld agierten viele Anleger zurückhaltend, so die TKB. Dagegen stieg der Erfolg im Handelsgeschäft dank vermehrten Devisentransaktionen nach der Aufgabe des Euro-Mindestkurses um über 50% auf 12,7 Mio CHF.

Der Geschäftsaufwand blieb mit 163,5 Mio CHF (+0,3%) in etwa stabil. Das Kosten-Ertrags-Verhältnis verbesserte sich damit leicht auf 49,3% nach 53,2% im Jahr 2014.

Die Bilanzsumme der TKB ist gegenüber Ende 2014 um 4,0% auf 20,4 Mrd CHF gestiegen. Bei den Ausleihungen resultierte ein Wachstum von 2,8% auf 17,6 Mrd, wobei die Hypothekarforderungen im Halbjahr mit einen Plus von 3,3% zunahmen.

Auch bei den Kundengeldern setzte sich das Wachstum fort: Insgesamt stiegen die verwalteten Kundenvermögen um 0,3% auf 15,6 Mrd CHF. Den Netto-Neugeldzufluss beziffert die TKB auf 309 Mio CHF nach 151 Mio im Vorjahreszeitraum.

Für das zweite Halbjahr erwartet die Bank einen "soliden Geschäftsgang", sollten sich die Rahmenbedingungen "nicht wesentlich ändern". Da der Geschäftserfolg der Bank im ersten Semester auch von Einmaleffekten beeinflusst war, würden sich die Erträge im zweiten Semester moderater entwickeln, so die Bank. Insgesamt geht die TKB für das Jahr 2015 von einem "guten Ergebnis und einem höheren Unternehmenserfolg als im Vorjahr" aus.

(AWP)

 

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Berner Kantonalbank verdient weniger
 

Die Berner Kantonalbank (BEKB) hat in den ersten sechs Monaten 2015 als Folge des Tiefzinsumfeldes weniger verdient.

So verminderte sich der Bruttogewinn auf 86,6 Mio nach 92,7 Mio im Vorjahr. Den Reingewinn ging um 2,3% auf 56,4 Mio zurück, wie die Bank am Freitag in einer Mitteilung schreibt.

Im Gewinn enthalten ist der ausserordentliche Ertrag aus dem Verkauf der Swisscanto-Anteile an die ZKB. Dieser schlug mit 26,0 Mio positiv zu Buche. Zusätzlich seien nicht mehr benötigte Wertberichtigungen und Rückstellungen in Höhe von 2,3 Mio aufgelöst worden. Mit diesen Erträgen seien die Reserven für allgemeine Bankrisiken geäufnet worden.

Der Betriebsertrag wird für die Berichtsperiode mit 214,3 Mio nach 225,1 Mio ausgewiesen. Dabei verminderte sich der Erfolg aus dem zentralen Zinsengeschäft um 8% auf 142 Mio. Erheblich belasten würden derzeit die Kosten für die Absicherung der Zinsänderungsrisiken, schreibt die BEKB.

Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft nahm um 26,1% auf 49,6 Mio zu, der Erfolg aus dem Handelsgeschäft verminderte sich dagegen um 8% auf 9,4 Mio.

Den Geschäftsaufwand beziffert die BEKB auf 127,7 Mio (-3,6%). Die Abnahme sei insbesondere auf tiefere Personalkosten zurückzuführen. So habe sich der Personalbestand im ersten Semester um 28 Vollzeitstellen vermindert.

Die gesamten Kundenausleihungen erhöhten sich um 1,6% auf 20,2 Mrd. Dabei nahmen die Hypothekarforderungen leicht überproportional um 1,8% auf 19,3 Mrd zu.

Die BEKB habe im ersten Semester 2015 ihr Kerngeschäft weiter ausgebaut und im anspruchsvollen Marktumfeld ein solides Ergebnis erzielt, so die Mitteilung weiter.

Mit Blick nach vorne gibt sich das Institut weiter zurückhaltend: Das aktuelle Tiefzinsumfeld verbunden mit Negativzinsen belaste das Ergebnis im laufenden Jahr. Das Kostenmanagement bleibe damit zentral. Unter der Annahme von stabilen Geld- und Kapitalmärkten rechnet die Bankführung mit einem Ergebnis 2015, das voraussichtlich knapp unter demjenigen des Vorjahres ausfallen wird.

(AWP)

 

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Schaffhauser KB einigt sich mit DoJ - Busse von Rückstellungen gedeckt

09.10.2015 07:23

(Meldung vom Vorabend mit Angaben der Bank ergänzt)

Schaffhausen (awp) - Schaffhauser Kantonalbank (SHKB) hat sich mit dem amerikanischen Justizministerium (Department of Justice, DoJ) im Steuerstreit geeinigt. Die SHKB bezahlt demnach eine Busse in der Höhe von 1,613 Mio USD, wie das DoJ am Donnerstagabend mitteilte. Die Schaffhauser KB habe seit August 2008 insgesamt 182 Konten mit US-Bezug geführt und mit diesen rund 84,5 Mio USD verwaltet, heisst es in der Mitteilung des US-Ministeriums.

Wie die SHKB am Freitag mitteilt, sei die Busse vollständig durch die bereits getätigten Rückstellungen gedeckt. Sie habe keinen Einfluss auf das Ergebnis des laufenden Jahres.

Insgesamt haben nun bereits 42 Schweizer Banken der "Kategorie 2" im US-Steuerprogramm eine Einigung mit dem DoJ erzielt.

ra/cp/yr

(AWP)

 

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Glarner KB steigert Neunmonatsgewinn
 

Die Glarner Kantonalbank (GLKB) hat in den ersten neun Monate 2015 mehr verdient als im Vorjahr.

Für das Gesamtjahr gibt sich die Geschäftsleitung optimistisch und rechnet mit einem deutlich über dem Vorjahr liegenden Reingewinn.

Der Bruttogewinn stieg in der Periode von Januar bis September um 3,9% auf 16,2 Mio CHF, wie die GLKB am Mittwoch mitteilte. Beim Betriebsertrag ergab sich ein Plus im Vergleich zum Vorjahr von 6,2% auf 44,2 Mio CHF. Haupttreiber war der Erfolg des wichtigen Zinsengeschäfts, der um 8,7% auf 34,7 Mio anstieg. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft nahm dagegen um knapp 3% auf 7,3 Mio CHF ab. Um deutlich 18,3% auf 2,2 Mio CHF wuchs der Erfolg aus dem Handelsgeschäft.

Der Geschäftsaufwand stieg derweil um 7,5% auf 28,0 Mio. Dabei erhöhte sich der Sachaufwand um knapp 10% auf 10,1 Mio und der Personalaufwand um 5% auf 16,8 Mio. Im Geschäftsaufwand enthalten ist auch eine um 32% höhere Abgeltung der Staatsgarantie. Die Cost/Income-Ratio (Geschäftsaufwand ohne Abgeltung Staatsgarantie/Bruttoertrag) betrug 60,9% (VJ 60,6%) und liegt damit im Zielband der Bank von 55% bis 68%.

Das Hypothekargeschäft wurde weiter ausgebaut: Die Forderungen stiegen seit Ende 2014 um 8,6% auf 3,91 Mrd CHF. Das Wachstum ist gemäss GLKB in beiden Hauptvertriebskanälen Direkt- und Onlinevertrieb gut abgestützt. Die Kundengelder lagen Ende September um 1,9% höher bei 3,10 Mrd CHF.

Die Bilanzsumme erhöhe sich in den ersten neun Monaten 2015 um 11,1% auf 4,97 Mrd CHF. Hauptgründe für die deutliche Bilanzsummensteigerung sei nebst dem Hypothekarwachstum und der Ausgabe einer Obligationenanleihe über 100 Mio CHF eine "bewusst höhere Liquiditätshaltung".

(AWP)

 

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LUKB im nach neun Monaten mit 3,1% tieferem Konzerngewinn - Einigung mit DoJ
29.10.2015 19:48

Luzern (awp) - Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) hat in den ersten drei Quartalen des Jahres 2015 das Negativzinsumfeld zu spüren bekommen. Der Geschäftserfolg lag mit 151,8 Mio CHF um 6,1% unter dem Vorjahresergebnis. Unter dem Strich nahm der Konzerngewinn um 3,1% auf 134,3 Mio CHF ab, wie das Institut am Donnerstagabend mitteilt.

Das Management zeigt sich in der Mitteilung gleichwohl zufrieden. Die negativen Effekte des Negativzinsumfelds seien durch Volumenwachstum, stabile Ausleihmargen und Kostenreduktionen weitgehend kompensiert worden.

Im Zinsengeschäft nahm der Nettoerfolg um 6,3% auf 225,0 Mio CHF ab. Die Kosten des Absicherungsgeschäfts gegen steigende Zinsen seien spürbar gestiegen, heisst es zur Begründung. Für das Gesamtjahr geht das Unternehmen unverändert von einem Nettoerfolg aus dem Zinsengeschäft von 295 bis 305 Mio CHF aus, schreibt die Bank weiter.

Der Kommissions- und Dienstleistungserfolg blieb mit 62,6 Mio CHF auf Vorjahresniveau (+0,1%). Der Handelserfolg kletterte hingegen um 16% auf 18,7 Mio CHF.

Der Geschäftsaufwand ging von Januar bis September insgesamt um 0,5% auf 154,6 Mio CHF zurück. Die Cost-Income Ratio kam damit bei 47,8% zu liegen. Damit befinde sich die LUKB weiterhin deutlich unter der Zielmarke von 50% und gehöre zu den effizientesten Banken der Schweiz, betont das Institut.

Die Bilanzsumme der Bank erhöhte sich im Vergleich zum Ende des Jahres um 12,8% auf 32,96 Mrd CHF. Damit habe sie sich seit dem Ende des ersten Quartals nur noch leicht verändert, nachdem nach der Aufhebung des Mindestkurses um über 3 Mrd CHF angestiegen war, so die Bank weiter. Die Kundenausleihungen stiegen um 4,2% auf 25,3 Mrd CHF und die Hypothekarforderungen ebenfalls um 4,2%. Der Bank flossen von Januar bis September Nettoneugelder im Umfang von 534 Mio CHF zu.

Für das Gesamtjahr 2015 erwartet die LUKB unverändert einen Jahresgewinn auf der Höhe des Vorjahres. Es sei zudem geplant, eine Ausschüttung von unverändert 11 CHF pro Namenaktie vorzunehmen, heisst es weiter. Spätestens mit der Publikation des Jahresergebnisses 2015 will die Bank zudem laut den Angaben im Detail über ihre Strategie 2016-2020 informieren.

EINIGUNG MIT US-BEHÖRDEN

Gleichentags wurde bekannt, dass sich die LUKB mit dem US-Justizministerium im Steuerstreit geeinigt hat. Sie muss demnach eine Busse von 11,0 Mio USD bezahlen. Diese Zahlung werde keinen Einfluss auf das Resultat des laufenden Geschäftsjahres haben, betont das Innerschweizer Finanzinstitut. Denn es seien bereits im Jahr 2013 entsprechende Rückstellungen vorgenommen worden.

rw

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Waadtländer KB verbessert Bruttogewinn

Die Waadtländer Kantonalbank (BCV) hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres von einem starken Handelsgeschäft profitiert und im Vergleich zum Vorjahr deutlich zugelegt.

Der Bruttogewinn nahm um 9% auf 389,8 Mio CHF zu. Der Geschäftsertrag fiel mit 773,0 Mio CHF um 4% höher aus als in der Vorjahresperiode, wie das Staatsinstitut am Donnerstag mitteilte.

Im wichtigsten Geschäft, dem Zinsengeschäft, ging der Erfolg in dem anhaltenden Tiefzinsumfeld allerdings um 3% auf 368,8 Mio CHF zurück. Auch der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft lag mit 251,4 Mio CHF um 3% unter dem Vorjahresniveau. Das Handelsgeschäft wuchs dagegen um 45% auf 114,8 Mio CHF. Getrieben wurde es durch einen seit der Aufgabe des EUR-Mindestkurses durch die SNB "sehr aktiven Devisenmarkt", wie die BCV schreibt.

Der Geschäftsaufwand wurde um 2% auf 383,2 Mio CHF gesenkt, dabei verringerten sich sowohl der Personalaufwand wie der Sachaufwand.

Mit den ausgewiesenen Zahlen hat die BCV die Analystenerwartungen übertroffen. Der AWP-Konsens lag für den Geschäftsertrag bei 766,5 Mio und für den Bruttogewinn bei 379,8 Mio CHF.

Abfluss bei Offshore-Geldern

Die Bilanzsumme des Waadtländer Staatsinstituts erhöhte sich per Ende September gegenüber dem Stand von Ende 2014 um 3% zu auf 43,2 Mrd CHF. Das Hypothekarvolumen legte dabei um 1% auf 24,4 Mrd CHF zu. Auf der Gegenseite der Bilanz nahmen die Spar- und Kundeneinlagen um 2% auf 13,2 Mrd CHF zu.

Die verwalteten Vermögen der Gruppe sanken gegenüber Ende 2014 um 2% auf 84,8 Mrd CHF. Dies obwohl insgesamt ein Nettoneugeldzufluss von 1,4 Mrd CHF resultierte, wobei der Bank Onshore-Gelder in Höhe von 2,1 Mrd CHF zuflossen, während bei den Offshore-Geldern ein Abfluss von 724 Mio CHF resultierte.

Für das gesamte Jahr rechnet die BCV mit einem "ähnlich guten Geschäftsgang wie in den ersten neun Monaten" - dies sofern sich die Wirtschaftslage und die Entwicklung an den Finanzmärkten nicht signifikant verschlechterten, wie sie schreibt.

(AWP)

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