Zehnder

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26.10.2010 19:01
#1
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Zehnder

Hab noch kein Thema zu Zehnder gefunden, darum versuch ich's mal.

Habe in letzter Zeit öfters gehört und gelesen, dass Zehnder noch stark Aufwärtspotenzial hat und eine sehr stabile Geschäftsentwicklung hat. Viele sagen, man solle umbedingt kaufen.

Hab mir mal die Dividenrendite angeschaut und kam zu 2.7%, was sicher auch nicht schlecht/unterdurchschnittlich ist.

Meint ihr, dass sich ein Engagement mittel-/langfristig lohnen würde? Das geringe Risiko macht diesen Titel nämlich schon ziemlich attraktiv.

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23.09.2016 08:18
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Fabrikverkauf spült Zehnder ordentlich Geld in die Kasse

Die Zehnder Group hat in China eine Fabrikliegenschaft verkauft. Dadurch ergibt sich für den EBIT im Gesamtjahr 2016 ein positiver Effekt von knapp 40 Millionen Euro.

Auf Stufe Reingewinn vor Minderheiten beträgt der positive Effekt 25 bis 30 Mio EUR, wie das im Bereich Raumklima aktive Unternehmen am Freitag mitteilte. Der Übergang von Nutzen und Risiken auf den Käufer soll spätestens Ende 2016 stattfinden.

Nachdem Ende 2013 die neue Entwicklungs- und Produktionsstätte in Dachang in der Provinz Hebei in Betrieb genommen worden sei, habe man für die alte Fabrikliegenschaft in Peking und das dazugehörende Landnutzungsrecht Ende 2014 einen Verkaufsvertrag abgeschlossen.

Bis im Januar 2015 seien Anzahlungen von total rund 14 Mio EUR geleistet worden, danach seien die restlichen Zahlungen jedoch ausgeblieben, so die Mitteilung. Neuverhandlungen aufgrund der Zahlungsverzögerungen sowie eine positive Immobilienpreisentwicklung in China hätten nun zu einem höheren Verkaufspreis geführt als ursprünglich vereinbart.

Für das Geschäftsjahr 2016 hatte Zehnder Ende Juli ein operatives Ergebnis von rund 30 Mio EUR in Aussicht gestellt.

(AWP)

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29.07.2016 08:26
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Zehnder steigert Gewinn im ersten Halbjahr deutlich
29.07.2016 07:50

Gränichen (awp) - Die im Bereich Raumklima aktive Zehnder Group hat im ersten Semester 2016 einen rund 71% höheren EBIT von 10,6 Mio EUR erwirtschaftet. Die Marge lag bei 4,0% nach 2,4% im Vorjahr. Der Gewinn wurde derweil auf 6,7 Mio EUR verdreifacht. Das Mitte 2015 eingeleitete Massnahmenpaket zur Verbesserung der Profitabilität löse erste positive Effekte aus, kommunizierte das Unternehmen am Freitag in einer Medienmitteilung.

Der Umsatz nahm im Jahresvergleich um 3,3% auf 261,6 Mio EUR zu. Organisch und währungsbereinigt resultierte ein Plus von 4%. Vom Umsatz entfielen 59% (154,7 Mio) auf das Heizkörpersegment und 41% (106,9 Mio) auf das Lüftungsgeschäft. Im Segment Europa stiegen die Verkaufserlöse um 2% auf 228,3 Mio EUR (währungsbereinigt +3%). Im Segment China & Nordamerika kletterte der Umsatz deutlich um 15% auf 33,3 Mio EUR (organisch und währungsbereinigt +12%).

Mit den vorgelegten Zahlen hat Zehnder die Erwartungen der Analysten beim Umsatz übertroffen, beim EBIT und Reingewinn aber verfehlt. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 256,9 Mio EUR, für den EBIT bei 12,7 Mio und für den Reingewinn bei 9,4 Mio.

Für das laufende Geschäftsjahr 2016 rechnet Zehnder mit einer leichten Umsatzsteigerung und einem operativen Ergebnis von rund 30 Mio EUR.

pen/ra

(AWP)

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28.06.2016 08:15
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Zehnder erhöht Beteiligung an Shanghai Nather auf 75,5%
28.06.2016 07:45

Gränichen (awp) - Die im Bereich Raumklima tätige Zehnder Group hat ihre Beteiligung an der chinesischen Lüftungsgesellschaft Shanghai Nather von 51% auf 75,5% erhöht. Zehnder übernehme die Minderheitsanteile von einem der beiden Firmengründer, der sich aus der Geschäftstätigkeit bei Shanghai Nather zurückgezogen habe.

Wie Zehnder am Dienstag mitteilt, erfolgt die Transaktion vorbehältlich der Genehmigung durch die lokalen Behörden. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. Die restlichen 24,5% von Shanghai Nather verbleiben im Besitz des zweiten Gründers und Geschäftsführers, so Zehnder weiter.

ra/rw

(AWP)

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25.05.2016 08:08
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Zehnder investiert 4 Mio EUR in Produktionshalle in Deutschland
25.05.2016 07:58

Gränichen (awp) - Die im Bereich Raumklima tätige Zehnder Group hat die Kapazitäten in Deutschland ausgebaut. Für eine neue Produktionshalle für Wärmetauscher bei der deutschen Tochtergesellschaft Paul Wärmerückgewinnung GmbH in Reinsdorf wurden 4 Mio EUR investiert, wie Zehnder am Mittwoch mitteilt. Investiert wurde dabei einerseits in einen Neubau im Niedrigenergiestandard und andererseits in die Automatisierung der Fertigung.

Die neue Anlage zur Herstellung von Enthalpie-Wärmetauschern wird im Herbst 2016 in Betrieb genommen. Begründet wird der Schritt mit der wachsenden Nachfrage nach Systemen zur komfortablen Raumlüftung.

Paul Wärmerückgewinnung gehört seit 2004 zur Zehnder Gruppe. Das Produktportfolio umfasst neben zentralen und dezentralen Lüftungsgeräten zahlreiche Wärmetauschertypen in über 300 variablen Baugrössen.

Nach der Übernahme der kanadischen dPoint Technologies Inc. im Dezember 2015 sei die Produktionserweiterung in Reinsdorf ein weiterer wichtiger Schritt zum Ausbau des Geschäfts für Raumkomfortlösungen, heisst es.

Zehnder hatte im vergangenen Juni ein umfangreiches Massnahmenpaket zur Reduktion der Kostenbasis und zur Steigerung von Effizienz, Umsatz und Gewinn angekündigt. Dabei sollten rund 10% der Arbeitsplätze abgebaut werden. Der Personalabbau soll per Mitte 2016 abgeschlossen sein.

Im Rahmen des Restrukturierungsprogramms hat Zehnder neben dem Verkauf des Werks in Frankreich auch die Produktion gewisser Komponenten von Gränichen ins Ausland ausgelagert sowie Standorte in Italien und Grossbritannien geschlossen. Gleichzeitig wurden an der Verkaufsfront aber auch verschiedene Offensiven gestartet und die Entwicklung neuer Produkte forciert.

cf/cp

(AWP)

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09.05.2016 08:21
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Zehnder investiert in neue Fabrik in Türkei

Die im Bereich Raumklima tätige Zehnder Group baut in der Türkei eine neue Fabrik.

Mit einem Investitionsvolumen von rund 20 Millionen Euro soll in Manisa eine moderne Produktionsstätte für Badheizkörper erstellt werden, teilt das Unternehmen am Montag mit. Die Anlage sei für die effiziente Fertigung hoher Produktionsmengen konzipiert. Die Inbetriebnahme ist für 2018 geplant.

Grund für die Investition ist laut Zehnder die international stark wachsende Nachfrage nach Badheizkörpern. Für die Fabrik wurde ein Grundstück von rund 40'000 Quadratmetern gekauft, welches rund 30 Kilometer nordöstlich von Izmir liegt. Derzeit läuft die Produktion noch in einem gemieteten Objekt am selben Standort.

Die Kapazität der neuen Fabrik ist längerfristig auf eine Verdoppelung der heutigen Jahresproduktion ausgelegt. Von Manisa aus wird Zehnder vorwiegend die Hauptmärkte in Europa - namentlich Deutschland, Grossbritannien, Italien und Frankreich - beliefern. Gleichzeitig soll das Wachstumspotenzial der Türkei mit rund 80 Mio Einwohnern gezielter erschlossen werden.

(AWP)

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04.03.2016 08:19
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Zehnder-Gewinn 2015 eingebrochen

Die Gewinnzahlen des Heizungs- und Lüftungsherstellers Zehnder sind im abgelaufenen Geschäftsjahr von hohen Restrukturierungskosten sowie negativen Währungseinflüssen stark beeinträchtigt worden.

Unter dem Strich resultierte noch ein kleiner Reingewinn von 0,3 Mio EUR nach 26,0 Mio EUR im Jahr davor. Der Betriebsgewinn (EBIT) belief sich auf 5,2 Mio EUR gegenüber 32,7 Mio EUR im Vorjahr, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

In Anbetracht des starken Gewinnrückgangs will Zehnder im laufenden Jahr auf die Ausrichtung einer Dividende verzichten, wie es weiter heisst. Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch eine Dividende von 1 CHF je Aktie ausgeschüttet.

Das Unternehmen hatte im vergangenen Juni ein "umfassendes Massnahmenpaket" zur Reduktion der Kostenbasis und zur Steigerung von Effizienz, Umsatz und Gewinn angekündigt. Dabei sollten rund 10% der Arbeitsplätze abgebaut werden. Damit wollte Zehnder auf eine schwache Nachfrage, eine ungenügende Auslastung der Produktionskapazitäten sowie den starken Schweizer Franken reagieren. Im vergangenen Jahr fielen im Zusammenhang mit dem Programm Einmalkosten von 21,8 Mio EUR an.

Analysten rechneten mit Gewinneinbruch

Die Analysten hatten die massive Schrumpfung der Gewinnzahlen erwartet und insgesamt nur leicht höhere Zahlen prognostiziert. Der AWP-Konsens für den EBIT lag bei 5,5 Mio EUR und für den Reingewinn bei 1,0 Mio.

Der Umsatz stieg im Berichtsjahr 2015 - wie bereits im Januar mitgeteilt - um 2% auf 533,0 Mio EUR. Auf das Segment Europa entfielen 466 Mio EUR oder 87% des Gesamtumsatzes, den verbleibenden Umsatz von 67,4 Mio EUR erwirtschaftete das Unternehmen in dem Segment China & Nordamerika.

Für das laufende Geschäftsjahr 2016 erwartet Zehnder, dass die Märkte "anhaltend anspruchsvoll" bleiben. Entsprechend erwartet die Gruppe "kein wesentliches Wachstum in den wichtigen Absatzregionen" und will sich auf den Gewinn von Marktanteilen fokussieren. Die Investitionen in neue Produkte und Dienstleistungen sowie in die Infrastruktur würden weitergeführt. Die eingeleiteten Massnahmen dürften 2016 erste positive Effekte auslösen. Insgesamt erwartet Zehnder 2016 "eine leichte Umsatzsteigerung und ein deutlich besseres operatives Ergebnis".

(AWP)

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15.01.2016 08:43
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Zehnder kann den Umsatz nur leicht steigern

Schleppende Baukonjunktur, negative Währungseinflüsse sowie erhöhter Preisdruck: Der Heiz- und Lüftungsspezialist Zehnder liegt mit seinen Umsatzzahlen am unteren Ende der Analystenvorgaben.

Die Zehnder Group weist für das Geschäftsjahr 2015 einen gegenüber dem Vorjahr um 2% höheren Umsatz von 533 Mio EUR aus. Wechselkursbereinigt nahmen die Erlöse um 3% ab, wie Zehnder am Freitag mitteilt.

Wie bereits im Juni anlässlich einer Gewinnwarnung angekündigt, wird das operative Ergebnis von Einmalkosten im Zusammenhang der laufenden Restrukturierung in Höhe von rund 20 Mio belastet. Vor diesem Hintergrund rechnet Zehnder für das Gesamtjahr mit einem EBIT im einstelligen Millionenbereich.

Mit den vorgelegten Umsatzzahlen lag der Heizkörper- und Lüftungshersteller am unteren Ende der Analystenvorgaben. Die Auguren hatten den Umsatz im Durchschnitt (AWP-Konsens) auf 536 Mio EUR geschätzt, dies bei einer Bandbreite von 533 bis 538 Mio. Zehnder selber kündigte im vergangenen Sommer an, dass für das Gesamtjahr 2015 währungsbereinigt ein Umsatz im Rahmen des Vorjahres resultieren dürfte.

Die schleppende Baukonjunktur in vielen Märkten, negative Währungseinflüsse sowie der erhöhte Preisdruck hätten sich wesentlich auf den Geschäftsgang ausgewirkt, heisst es in der Mitteilung weiter.

Zu den Erwartungen für 2016 macht Zehnder aber noch keine konkreten Angaben. Die Gruppe hält lediglich fest, dass das im Juni lancierte Massnahmenpaket zur nachhaltigen Steigerung von Effizienz, Umsatz und Gewinn erst im kommenden Jahr "sichtbar auf das Ergebnis auswirken" werde.

Das Ergebnis 2015 wird Zehnder mit weiteren detaillierten Zahlen am 4. März kommunizieren.

(AWP)

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01.12.2015 08:18
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Zehnder Group erwirbt restlichen Anteile an kanadischer dPoint Technologies
01.12.2015 08:01

Gränichen (awp) - Die im Bereich Raumklima aktive Zehnder Group übernimmt die kanadische dPoint Technologies komplett und erhöht den Anteil auf 100% von zuvor 33%. Der Kauf der restlichen Anteile an dem Hersteller von Polymermembranen wird teilweise mit Aktien der Zehnder Group bezahlt, wie Zehnder am Dienstag mitteilt. Genaue Angaben zum Kaufpreis werden nicht gemacht.

dPoint Technologies soll als hundertprozentige Tochtergesellschaft mit dem bestehenden Team unter der Leitung des CEO und Firmengründers James Dean ausserhalb der Zehnder Gruppe weitergeführt werden. Das Unternehmen sei führend in der Entwicklung und Fertigung von Polymermembranen für Enthalpie-Rückgewinnungssysteme, heisst es weiter. Diese dienen in Lüftungs- und Klimaanlagen der hygienischen Rückgewinnung von Wärme und Feuchtigkeit aus der Raumluft.

Das Unternehmen wurde den Angaben zufolge 2004 gegründet und beschäftigt rund 40 Mitarbeitende. Die Hauptkunden sind Hersteller im Heizungs-, Lüftungs- und Klimabereich (HLK) in Nordamerika, Europa und China. Seit einigen Jahren gehöre auch Zehnder zu den Kunden.

Das Schweizer Unternehmen hatte im Oktober im Rahmen eines öffentlichen Aktienrückkaufs eigene Aktien im Wert von rund 7,5 Mio CHF erworben und bereits zuvor einige weitere eigene Aktien im Bestand.

yr/ys

(AWP)

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02.11.2015 08:14
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Zehnder schliess Aktienrückkauf zum Festpreis erfolgreich ab
02.11.2015 07:56

Gränichen (awp) - Die im Bereich Raumklima aktive Zehnder Group hat ihren Aktienrückkauf abgeschlossen. Es sei das Maximum von 220'000 Namenaktien A zurückgekauft worden, womit der Rückkauf erfolgreich gewesen sei, teilt das Unternehmen am Montag mit. Nach der Ankündigung des Aktienrückkaufs Mitte Oktober 2015 seien über 533'000 Aktien angedient worden, deshalb seien die Angebote entsprechend proportional gekürzt worden. Der Rückkaufpreis wird mit Valuta 3. November 2015 ausbezahlt.

Nach Abschluss dieses Rückkaufs zum Festpreis hält die Zehnder Gruppe insgesamt 273'277 Namenaktien A, entsprechend einem Anteil von 2,33% am ausstehenden Aktienkapital sowie von 1,39% an den Stimmrechten. Die zurückgekauften Aktien sollen für künftige Akquisitionen oder Mitarbeiterbeteiligungsprogramme verwendet werden.

Der angebotene Rückkaufpreis lag bei 34,10 CHF, was einer Prämie von 3,0% gegenüber dem Schlusskurs vom 14. Oktober 2015 entsprach. Am Freitag schloss der Titel bei 33,70 CHF mit einem Minus von 1,3%.

cf/ra

(AWP)

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15.10.2015 08:29
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Zehnder will eigene Aktien kaufen
 

Die im Bereich Raumklima tätige Zehnder Group will bis zu 220'000 kotierter Namenaktien mit einem Nennwert von je 0,05 Franken zurückkaufen. Dies entspricht 1,87 Prozent des Kapitals.

Die Zehnder Group will bis zu 220'000 kotierter Namenaktien A mit einem Nennwert von je 0,05 CHF zurückkaufen. Dies entspricht 1,87 Prozent des Kapitals beziehungsweise 1,12 Prozent der Stimmrechte, wie das Raumklima-Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der angebotene Rückkaufpreis betrage 34,10 CHF, was einer Prämie von 3,0 Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom 14. Oktober 2015 entspreche.

Das öffentliche Aktienrückkaufprogramm solle vom 19. Oktober 2015 bis 30. Oktober 2015 durchgeführt werden. Übersteige die Anzahl der zum Rückkauf angedienten Namenaktien A die Anzahl der im Rahmen des Rückkaufangebots maximal zurückzukaufenden Namenaktien A, werden die angebotenen Aktien durch Zehnder Group anteilsmässig (pro rata) gekürzt. Die Auszahlung des Rückkaufpreises gegen Lieferung der Aktien finde am 3. November 2015 statt, heisst es weiter.

Die Zürcher Kantonalbank wurde von der Zehnder Group mit der Durchführung des Rückkaufs beauftragt.

(AWP)

 

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31.07.2015 08:15
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Zehnder erleidet im ersten Halbjahr kräftige Gewinneinbusse

31.07.2015 07:58

Gränichen (awp) - Die im Bereich Raumklima aktive Zehnder Group hat im ersten Semester 2015 einen knapp 53% tieferen EBIT von 6,2 Mio EUR erzielt. Die Marge lag bei 2,4%, verglichen mit 5,2% im Vorjahr. Das Reinergebnis fiel um 77% auf 2,2 Mio EUR. Das Ergebnis sei belastet worden durch die schleppende Baukonjunktur, eine ungenügende Produktionsauslastung und den erhöhten Preisdruck, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Der ungeprüfte Umsatz wurde bereits Anfang Juli publiziert. Den geprüften Werten zufolge stellten sich die Erlöse - wie vorab angekündigt - bei 253,2 Mio EUR (VJ 250,1) ein. Währungsbereinigt bildeten sich die Erlöse allerdings um 4% zurück. Vom Umsatz entfielen 60,6% (153,3 Mio) auf das Heizkörpersegment und 39,4% (99,8 Mio) auf das Lüftungsgeschäft. Im Segment Europa seien die Verkaufserlöse auf Vorjahresniveau (währungsbereinigt -3%) gelegen, heisst es. Das Segment Nordamerika & China habe ein Wachstum von 12% (währungsbereinigt -9%) erreicht.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Zehnder die Erwartungen der Analysten beim EBIT und beim Reingewinn übertroffen. Der AWP-Konsens für den EBIT lag bei 4,9 Mio EUR und für den Reingewinn bei 0,3 Mio.

Für das laufende Geschäftsjahr 2015 rechne Zehnder währungsbereinigt mit einem Umsatz im Rahmen des Vorjahres, heisst es weiter. Das Ergebnis im zweiten Semester werde durch Einmalkosten im Zusammenhang mit den Umstrukturierungsmassnahmen in Höhe von rund 20 Mio EUR belastet. Diese Massnahmen würden sich ab 2016 positiv auf das Ergebnis auswirken, so Zehnder.

pen/ra

(AWP)

 

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14.07.2015 08:21
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Zehnder verkauft Produktionswerk in Frankreich

14.07.2015 08:01

Zürich (awp) - Das Raumklimatechnikunternehmen Zehnder Group verkauft sein Produktionswerk im französischen Châlons-en-Champagne, das 100 Mitarbeitende beschäftigt. Käufer ist die deutsche Investmentgesellschaft Callista Private Equity. Der Verkauf sei Bestandteil des am 1. Juni 2015 kommunizierten Massnahmepakets zur Kostenreduktion, teilte Zehnder am Dienstag mit.

Der neue Eigentümer Callista Private Equity werde die von Zehnder Group begonnene Neuausrichtung des Werks auf die Blechverarbeitung mit dem beschleunigten Ausbau des Drittkundengeschäfts fortsetzen, heisst es weiter. Das Werk produziert für Zehnder Heizkörper und Blechprodukte. Um die Auswirkungen der sinkenden Volumen im Heizkörpergeschäft zu dämpfen, habe sich Châlons zunehmend auf die Blechverarbeitung spezialisiert. Zur Beschleunigung dieser Entwicklung und zur besseren Auslastung der Kapazitäten solle der Umsatzanteil im Blechbereich mit externen Kunden stark erhöht werden, schreibt die Gesellschaft. Die Blechbearbeitung für Drittkunden zähle indes nicht zum Kerngeschäft der Zehnder Group.

"Mit dem Verkauf und der beschleunigten Neuausrichtung des Produktionswerks auf Drittkunden haben wir für die Mitarbeitenden in Châlons und für Zehnder eine optimale und nachhaltige Lösung gefunden", wird in der Mitteilung CEO Dominik Bertold zitiert.

Am 1. Juni hatte Zehnder ein Kostensenkungsprogramm angekündigt, das unter anderem den Abbau von 10% Stellen vorsieht. Per Ende 2014 belief sich der Personalbestand auf 3'185 Stellen.

sig/cf

(AWP)

 

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06.07.2015 08:16
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Zehnder mit Umsatzentwicklung unter Erwartungen - "Genaue Prognosen schwierig"

06.07.2015 08:04

Gränichen (awp) - Der Heizkörper- und Lüftungshersteller Zehnder hat einen Vorgeschmack auf die Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr gegeben. Der Umsatz liegt leicht über dem Vorjahr, in der Berichtswährung Euro gerechnet resultiert jedoch ein deutlicher Rückgang. Die Gewinnzahlen werden tiefer erwartet, eine konkrete Guidance für das Gesamtjahr wird nicht genannt.

Laut ungeprüften Zahlen kam der Nettoumsatz im ersten Halbjahr mit 253,2 Mio EUR zwar leicht über, währungsbereinigt jedoch 4% unter dem Vorjahresniveau zu liegen. Dies sei unter den Erwartungen, teilt das Unternehmen am Montag mit. Die schleppende Baukonjunktur, der Nachfragerückgang und negative Währungseinflüsse werden als Ursachen genannt.

Mit Blick auf die Regionen zeigt sich bei den Verkaufserlösen in Europa eine stabile Entwicklung und in Euro gerechnet ein Rückgang um 3%. In China und Nordamerika schenkte der Währungseffekt naturgemäss deutlich heftiger ein: Die Umsätze stiegen in lokalen Währungen zwar um 13%, in der Berichtswährung resultiert jedoch ein Minus von 8%. Nach Geschäftsfeldern sortiert ergibt sich ein währungsbereinigter Umsatzrückgang bei "Lüftungen" von 1% und bei "Heizkörpern" von 6%.

HOHE KOSTENBASIS IN SCHWEIZER FRANKEN BELASTET PROFITABILITÄT

Die Profitabilität sei durch die hohe Kostenbasis in Schweizer Franken, den erhöhten Druck auf die Verkaufspreise sowie eine ungenügende Auslastung der Produktionswerke belasteten worden, heisst es weiter. Massnahmen zur Kostensenkung und zur Steigerung der Ertragskraft würden zwar wie geplant vorangetrieben, sich aber erst 2016 positiv auf das Ergebnis auswirken.

Das operative Ergebnis werde im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahr "wesentlich tiefer" ausfallen und das Finanzergebnis durch negative Währungseffekte belastet sein. Für die Berichtsperiode wird ein Reinergebnis "nahe an der Gewinnschwelle" in Aussicht gestellt.

"GENAUE PROGNOSEN SCHWIERIG"

Ein konkreter Ausblick wird für das Gesamtjahr nicht genannt. Genaue Prognosen seien schwierig, heisst es. Es wird lediglich festgehalten, dass in der Vergangenheit die umsatzstarken Monate im zweiten Halbjahr gelegen haben und zugleich daran erinnert, dass in der zweiten Jahreshälfte aber auch Einmalkosten im Zusammenhang mit den Umstrukturierungsmassnahmen das Ergebnis in der Grössenordnung von rund 20 Mio EUR belasten werden.

Dies hatte Zehnder zusammen mit der Umsatz- und Gewinnwarnung im Juni angekündigt. Damals wurde für das Gesamtjahr 2015 währungsbereinigt ein Umsatz im Rahmen des Vorjahres in Aussicht gestellt. Das Ergebnis werde hingegen durch negative Währungseinflüsse und Einmalkosten "wesentlich beeinflusst", hiess es. Durch die Währungseinflüsse und die angekündigten Einmalkosten sei der "grösste Teil" des Gewinns weg, hatte CEO Berchtold damals gegenüber AWP erklärt. Er hatte aber nicht mit roten Zahlen gerechnet.

cp/rw

(AWP)

 

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01.06.2015 08:18
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Zehnder streicht zehn Prozent seiner Stellen
 

Die in der Heiz- und Klimatechnik tätige Zehnder Group streicht 10 Prozent ihrer Stellen. Hintergrund ist ein Programm zur Kostenreduzierung, mit dem das Unternehmen auf die Frankenstärke reagiert.

Gränichen (awp) - Die Zehnder Group reagiert auf das schwierige Umfeld bzw. den starken Franken und leitet ein "umfassendes Massnahmenpaket" zur Reduktion der Kostenbasis und zur Steigerung von Effizienz, Umsatz und Gewinn ein. Damit ist auch ein Stellenabbau von rund 10% verbunden.

Die schleppende Baukonjunktur, der Nachfragerückgang im Heizkörpergeschäft und negative Währungseinflüsse hätten zu diesem Schritt veranlasst, teilte das im Bereich Heizkörper und Lüftungen tätige Unternehmen am Montag mit. So habe sich der Ausblick für die Bauindustrie in verschiedenen Hauptmärkten "weiter eingetrübt".

Im Bereich Heizkörper habe sich der Umsatzrückgang fortgesetzt und sei durch das (im Vorjahresvergleich) schwächere Wachstum im Bereich Lüftungen nicht vollständig kompensiert worden. Die Umsätze und Erträge in den ersten Monaten des laufenden Jahres blieben "insgesamt deutlich unter den Erwartungen", heisst es.

Einfluss auf Profitabilität

Der negative Einfluss auf die Profitabilität durch den höheren Franken seit dem SNB-Entscheid von Mitte Januar sei signifikant und erreicht den Angaben zufolge ohne Gegenmassnahmen auf EBIT-Stufe eine Grössenordnung von 10 Mio EUR jährlich (2014: EBIT von 32,7 Mio EUR). Belastend für die Gruppe seien dabei besonders die hohe Kostenbasis in Franken (Hauptsitz sowie ein Produktionswerk in Gränichen/AG) und der gleichzeitig erhöhte Druck auf die Verkaufspreise in der Schweiz.

Man habe Optimierungspotenziale in allen Produktions-, Vertriebs- und Supporteinheiten "konsequent erschlossen und Synergien realisiert", heisst es zu den Massnahmen. Konkret werden die Fabriken in Rustington in Grossbritannien und im italienischen Vedelago geschlossen und die Aktivitäten in die jeweiligen Ländergesellschaften integriert.

Auch für die Produktionsstätte im französischen Châlons-en-Chamapagne würden verschiedene strategische Optionen geprüft, heisst es im Communiqué. Ausserdem werde die Entwicklung und Produktion von Komponenten für die Kompaktenergiezentrale ComfoBox aus der Schweiz an einen Partner in den Euroraum verlagert. Weitere Massnahmen sollen zudem in den kommenden Monaten definiert werden.

Einmalkosten von 20 Millionen Euro

CEO Dominik Berchtold wird in der Mitteilung u.a. mit folgenden Worten zitiert: "Mit dem umfassenden Massnahmenbündel schaffen wir die Voraussetzungen, um in einem harten Marktumfeld mit schleppender Konjunktur und ungünstigen Währungsentwicklungen langfristig erfolgreich zu bestehen. Diese Initiative ist die konsequente Fortschreibung unserer Optimierungsanstrengungen der letzten Jahre."

Zehnder rechnet im Rahmen dieser Initiativen über die nächsten zwölf Monate mit einem Abbau von 10% Stellen, wobei das Unternehmen gemäss eigenen Angaben weltweit rund 3'200 Beschäftigte hat. Die Umsetzung werde dabei sozial verträglich und, wo immer möglich, über natürliche Fluktuationen und Frühpensionierungen erfolgen, heisst es weiter. Für die Umsetzung der Massnahmen sei aus heutiger Sicht im laufenden Jahr 2015 mit Einmalkosten in der Grössenordnung von 20 Mio EUR zu rechnen.

Strategische Investitionen und Projekte sowie der Rollout der neuen Informatik-Plattform würden derweil fortgeführt, heisst es, und auch die Erschliessung neuer Marktsegmente werde fortgesetzt.

Ausblick 2015

Zehnder rechnet laut Mitteilung für das Gesamtjahr 2015 währungsbereinigt mit einem Umsatz im Rahmen des Vorjahres. Das Ergebnis werde durch negative Währungseinflüsse und Einmalkosten "wesentlich beeinflusst". Die Abwicklung des bestehenden Vertrags für den Verkauf der alten Fabrikliegenschaft in China sei in Bearbeitung, heisst es weiter. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich der Abschluss der Transaktion ins Jahr 2016 verzögert.

Zehnder wird am 31. Juli sein Halbjahresergebnis bekannt geben.

(AWP)

 

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06.03.2015 08:19
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Zehnder verdoppelt die Dividende
 

Die im Bereich Raumklima tätige Zehnder Group hat im Geschäftsjahr 2014 einen markant höheren Gewinn verbucht. Die Ausschüttung soll beinahe verdoppelt werden.

Die im Bereich Raumklima tätige Zehnder Group hat im Geschäftsjahr 2014 einen um 1,1 Prozent höheren EBIT in Höhe von 32,7 Mio EUR erzielt. Das entspricht einer unveränderten Marge von 6,2 Prozent. Der Reingewinn verbesserte sich um 43 Prozent auf 26,0 Mio EUR, wie das Unternehmen am Freitag mitteilt. Der Generalversammlung wird entsprechend eine deutlich höhere Dividende von 1,00 CHF pro Aktie vorgeschlagen, nach 0,55 CHF im Vorjahr.

Im EBIT des Vorjahres war ein Einmalgewinn durch einen Liegenschaftsverkauf in China von 9,2 Mio EUR enthalten. Um diesen Bereinigt betrug das EBIT-Plus 41 Prozent. Die operative Ertragslage hat sich gemäss Zehnder verbessert. Kostenreduktionen, ein vorteilhafter Produktmix und Produktivitätsgewinne hätten die Profitabilität schneller als erwartet erhöht und seien bereits 2014 "deutlich ergebniswirksam" geworden. Auf Ebene Reingewinn hätten ein positives Finanzergebnis mit Fremdwährungsgewinnen und eine tiefere Steuerquote zu dem überproportionalen Anstieg geführt.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Zehnder die Erwartungen der Analysten beim EBIT erfüllt und beim Reingewinn übertroffen. Der AWP-Konsens für den EBIT lag bei 32,4 Mio EUR und für den Reingewinn bei 22,8 Mio

Anspruchsvolle Zukunft erwartet

Der ungeprüfte Umsatz wurde bereits Ende Januar publiziert. Den geprüften Werten zufolge stiegen die Erlöse geringfügig auf 525,1 Mio EUR (VJ 522,4 Mio). Wechselkursbereinigt blieb der Wert stabil. Vom Umsatz entfielen 63 Prozent (333,5 Mio) auf das Heizkörpersegment und 37 Prozent (191,6 Mio) auf das Lüftungsgeschäft. In Europa war der Absatz mit +1 Prozent insgesamt positiv wobei Heizkörper ein Minus, Lüftungen ein Plus aufwiesen. In Nordamerika wurde ein Wachstum von 2 Prozent erreicht, in China ging der Umsatz als Folge des starken Einbruchs im Wohnungsneubau um 4 Prozent zurück.

Für das laufende Geschäftsjahr 2015 erwartet Zehnder weiter anspruchsvolle Rahmenbedingungen in der Bauindustrie. Der starke Schweizer Franken werde das Ergebnis negativ beeinflussen, heisst es weiter. Ziel sei es, in den verschiedenen Märkten zusätzliche Marktanteile zu gewinnen und die Prozess- und Kostenoptimierungen weiterzuführen.

Zudem hat das Unternehmen zwei neue Mitglieder in die Gruppenleitung berufen. Tomasz Juda, seit 2000 Leiter der Produktionsgesellschaft in Polen, übernahm die Leitung des Kompetenzzentrums Heizkörper. Olaf Schulte, ebenfalls seit 2000 bei Zender Group, zuletzt als Leiter der Produktionsgesellschaft in den Niederlanden, wurde die Verantwortung für das Kompetenzzentrum Lüftungen übertragen.

(AWP)

 

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07.01.2015 13:03
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Diese Aktie heizt den Anlegern derzeit ein
 

Im neuen Jahr macht die Zehnder-Aktie mit einem markanten Kurssprung auf sich aufmerksam. Gelingt dem Heizungs- und Lüftungsspezialisten nun endlich die Trendwende?

Von Frédéric Papp

In den ersten zwei Handelstagen des neuen Jahres stieg die Zehnder-Aktie fast 8 Prozent bei ansprechenden Volumen. Begonnen hatte die Kletterpartie aber bereits Anfang Dezember, das Kursplus beträgt seither gut 14 Prozent.

Es scheint, als setzten Anleger auf ein Gelingen der Trendwende beim Heizungs- und Lüftungsspezialisten. Die Aktie hat denn auch einiges aufzuholen. In den letzten drei Jahren verlor der Titel ein Drittel seines Wertes, wie die Kursgrafik zeigt.

Kursenwicklung der Zehnder-Aktie seit drei Jahren.

Grund waren Umsatz- und Gewinnwarnungen ausgelöst durch hohe Investitionen in Innovationen und Marketingaktivitäten sowie Projektverzögerungen. Weiter kostete das Logistikzentrum im deutschen Lahr deutlich mehr als ursprünglich budgetiert.

Unterstützung erhielt Zehnder schon Mitte Dezember von einer Aufstufung durch die Bank Vontobel auf "Buy". Das Momentum sei derzeit in einigen wichtigen Belüftungsmärkten positiv, begründet die Bank ihre Einschätzung. So zeige etwa der britische Baumarkt starke Signale, was sich in naher Zukunft kaum ändern dürfte. Auch bezüglich der konzernweit eingeführten Informatikplattform SAP zeigten sich laut Vontobel deutliche Verbesserungen.

Das Unternehmen ist auch auf gutem Weg, die Früchte der Investitionen nun endlich ernten zu können. So verzeichnete Zehnder im ersten Halbjahr 2014 einen Gewinnsprung. Weiter sei der Kostenanstieg der letzten Jahre gestoppt worden, teilte Zehnder an der Präsentation der Halbjahreszahlen im August mit. Mehr Informationen darüber, wie sich das zweite Halbjahr entwickelt hat, liefern die Umsatzzahlen am 16. Januar.

Klumpenrisiko Europa-Geschäft

Zehnder erwirtschaftet rund 90 Prozent des Umsatzes in Europa, wovon gut ein Drittel aus dem Bereich Lüftungen kommt (Rest: Heizkörper). Vor allem bei den Lüftungssystemen ist der Konzern gut aufgestellt und hat sich eine führende Marktposition in spezifischen Marktnischen mit attraktiven strukturellen Wachstumsraten aufgebaut. So weisen gerade die Lüftungssysteme in ganz Europa ein hohes strukturelles Wachstum auf, schreibt die Neue Helvetische Bank in einem Marktbericht. Auch die Bilanz des Konzerns ist grundsolide.

Der grosse Umsatzbeitrag aus Europa ist für Zehnder Chance und Risiko zugleich. Gewinnt die Konjunktur in Europa 2015 an Fahrt, steht Zehnder auf der Gewinnerseite. Kommt es allerdings zu einer Rezession, wird dies beim Aargauer Konzern Spuren hinterlassen. Momentan dominiert der Pessimismus aufgrund der erneut aufgeflammten Euro-Krise. Mittelfristig sehen die meisten Marktbeobachter allerdings ein leichtes Wachstum für Europa.

Für Rückenwind dürfte hingegen die gute Entwicklung der US-Wirtschaft sorgen. Immerhin generiert Zehnder in Nordamerika 6 Prozent des Umsatzes.

Historisch betrachtet sind die Bewertungen moderat. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei knapp 19. Für risikotolerante Anleger ist Zehnder somit ein interessanter Kandidat für eine Beimischung ins Portefeuille.

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11.08.2014 08:41
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Zehnder verzeichnet GewinnsprungIm Ausblick auf das Gesamtjahr zeigt sich Zehnder vorsichtig.
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11.08.2014 08:13



Der Raumklima-Spezialist Zehnder hat im ersten Halbjahr 2014 den Gewinn gegenüber dem mageren Vorjahr deutlich verbessert. Unsichere Konjunkturerwartungen in den Kernmärkten dämpfen den Ausblick für das zweite Halbjahr.

Die eingeleiteten Massnahmen zur Optimierung von Prozessen zeigen offenbar erste Resultat, voll zur Geltung kommen diese allerdings erst mittelfristig. Im Ausblick hat das Unternehmen frühere Aussagen zur operativen Ertragslage im Gesamtjahr bestätigt, ist mit den Vorhersagen zum Umsatz in Euroopa allerdings eher noch eine Spur vorsichtiger.

Der Umsatz wurde gegenüber dem Vorjahr um 3,3 Prozent auf 250,1 Millionen Euro gesteigert, währungsbereinigt lag das Plus bei 3 Prozent. Im mit Abstand wichtigsten Markt Euroopa gingen die Verkäufe im Bereich Heizkörper um 1 Prozent zurück, wogegen der Bereich Lüftungen um 10 Prozent zulegte. Konzernweit entfielen vom Umsatz 62 Prozent auf das Heizkörpersegment und 38 Prozent auf das Lüftungsgeschäft, welches damit weiter an Bedeutung zugenommen hat.

Rückgang in der Schweiz

In den wichtigen Euroopäischen Märkten Frankreich, Deutschland und Grossbritannien seien Umsatzsteigerungen erreicht worden, wogegen sich die unter der anhaltend schwachen Bau- und Investitionstätigkeit leidenden Märkte Niederlande, Italien und Spanien weiter rückläufig entwickelt hätten. Ein leichter Umsatzrückgang musste auch in der Schweiz verzeichnet werden, da das Wachstum im Bereich Lüftungen den Rückgang bei den Heizkörpern nicht vollständig kompensieren konnte.

In Nordamerika stieg der Umsatz um 4 Prozent (währungsber. +9 Prozent) und in China um 7 Prozent (+10 Prozent), obwohl die chinesische Regierung die wirtschaftlichen Aktivitäten im Wohnungsbau weiterhin zu dämpfen versucht.

Der EBIT hat sich auf 13,0 Millionen Euro mehr als verdoppelt und die EBIT-Marge verbesserte sich um 270 BP auf 5,2 Prozent. Ohne Abstriche beim weiteren Ausbau von Vertrieb und Infrastruktur sei der Kostenanstieg wie geplant gestoppt worden, teilt das Unternehmen am Montag mit. Auch die fortlaufenden Verbesserungen von Prozessen im Rahmen des Kaizen-Programms seien weiter vorangetrieben worden und erste Resultate dieser Massnahmen seien bereits sichtbar.

Der Reingewinn schliesslich hat ist von einer schwarzen Null im Vorjahr auf 9,5 Millionen Euro deutlich geklettert. Neben dem wesentlich höheren EBIT hätten auch Währungsgewinne sowie eine tiefere Steuerquote dazu beigetragen.

Der Geldfluss aus Betriebstätigkeit stieg in der Berichtsperiode markant auf 21,9 Millionen Euro und die Nettoliquidität erhöhte sich gegenüber Ende 2013 auf 33,5 Millionen von 32,2 Millionen. Zehnder sieht die eigene finanzielle Situation "weiterhin äusserst solide", dies bei einer Eigenkapitalquote von 62 Prozent.

Im Ausblick etwas vorsichtiger

Im Ausblick auf das Gesamtjahr zeigt sich Zehnder wie bereits im März vorsichtig und bestätigt die damals abgegebene Prognose zumindest mit Blick auf den operativen Gewinn: Im laufenden Jahr soll die operative Ertragslage leicht verbessert werden (bereinigt um den Einmaleffekt aus dem Immobilienverkauf in China). Der Umsatz dürfte im Bereich des Vorjahres ausfallen.

Die in vielen Schlüsselmärkten weiterhin unsichere konjunkturelle Entwicklung dämpfe die Erwartungen für das zweite Halbjahr, heisst es. Für Euroopa sei deshalb mit einem leicht rückläufigen Umsatz im Heizkörper-Bereich zu rechnen sowie mit einem moderaten Wachstum im Lüftungsgeschäft. Im März hiess es dazu noch, dass von einer Stagnation bei den Heizkörpern und einem Wachstum auf tiefem Niveau bei den Lüftungen auszugehen sei. Für die Regionen Nordamerika und China wird weiterhin mit einem "mittleren einstelligen Wachstum" gerechnet.

Die Ergebnisse der Massnahmen zur Effizienzsteigerung und Kostenreduktion sowie die Produktivitätsgewinne durch die konzernweite Einführung der Informatikplattform SAP würden erst mittelfristig voll zur Geltung kommen, so Zehnder

AWP

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17.01.2014 08:10
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Zehnder erfüllt die Markterwartungen
 

Die Zehnder hat im vergangenen Geschäftsjahr zwar eine stagnierende Umsatzentwicklung verzeichnet, konnte die Erwartungen des Marktes aber dennoch erfüllen.

Während die Verkäufe im ersten Semester noch rückläufig waren, vermochte die Gruppe im zweiten Halbjahr die Umsätze zu steigern. Am Schluss erzielte Zehnder einen Umsatz 2013 auf Höhe des Vorjahres. Mit Blick auf die Profitabilität rechnet das Management mit einem unter Vorjahr liegenden operativen Gewinn und Reingewinn. Für 2014 ist die Gruppenleitung wenig optimistisch, rechnet aber mit einer leicht verbesserten operativen Ertragslage.

Der Umsatz lag bei 523 Mio EUR (VJ 524 Mio). Wechselkursbereinigt ergab sich ein leichtes Wachstum von 1,0%, wie das in den Bereichen Heizen und Raumklima tätige Unternehmen am Freitag mitteilte. Dabei entfielen 66% auf das Heizkörpersegment und 34% auf das Lüftungsgeschäft.

Damit hat Zehnder die Prognosen der Analysten erfüllt. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 521 Mio EUR. Das Unternehmen selber hatte im August anlässlich der Halbjahreszahlen einen Umsatz im Bereich des Vorjahrs angekündigt.

USA und China legen zu

Nachdem in den ersten sechs Monaten 2013 ein Umsatzrückgang verzeichnet wurde, erzielte die Gruppe im zweiten Halbjahr ein Umsatzwachstum von 2%. Vom Gruppenumsatz entfielen 346 Mio EUR auf das Heizkörpergeschäft (-1%) und 177 Mio EUR auf den Bereich Lüftungen (+1%).

In Europa ging der Umsatz mit Heizkörpern um 3% auf 296 Mio EUR zurück. Mit Lüftungen erzielte das Unternehmen in Europa hingegen einen um 2% höheren Umsatz von 168 Mio EUR. Erfreulich habe sich auch der Umsatz in Nordamerika entwickelt, wo der Umsatz um 11% auf 33 Mio EUR stieg, so Zehnder weiter. In China verkaufte die Gruppe 4% mehr Waren in der Höhe von 26 Mio EUR.

Ausblick bestätigt

In der zweiten Jahreshälfte hat die Gruppe den Verkauf einer Liegenschaft in China abgeschlossen. Der einmalige positive Effekt auf den Betriebsgewinn (EBIT) beträgt laut Zehnder rund 9 Mio EUR. Belastend dürften sich hingegen die flache Umsatzentwicklung und die hohen Vorleistungen in Entwicklung, Vertrieb und Verkauf sowie von strategischen Informatikprojekten auswirken. Insgesamt rechnet das Management für 2013 mit einem EBIT und Reingewinn unter dem Vorjahr.

Im angelaufenen Geschäftsjahr rechnet Zehnder in den wenigsten Märkten mit einer Verbesserung des konjunkturellen Umfelds. Entsprechend erwartet die Gruppenleitung ein Nullwachstum im Segment Heizkörper. Das Lüftungsgeschäft werde weiter auf tiefem Niveau wachsen. In Nordamerika und in China sieht Zehnder hingegen eine Entspannung und rechnet 2014 mit einem mittleren einstelligen Wachstum. Für 2014 geht die Gruppe von einer leicht verbesserten operativen Ertragslage aus.

Die detaillierten Zahlen werden am 7. März publiziert.

AWP

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