Züblin

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20.06.2007 14:24
#1
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Züblin

Hallo zusammen

Wie sieht es eigentlich mit der Züblin-Aktie aus:

Die haben ja im Geschäftsjahr 06/07 mächtig Gas gegeben und werden oder wollen im 07/08 ihr Portfeuille von 1.8 mia. auf 2.4 mia. erhöhen, das wären ja immerhin 30%.

Einerseits konnte man in einem Bericht (Swissquote) lesen, dass diese Aktie uninteressant sei aber andererseits sei es eine Renditeperle (Cash-Guru vom 19.06.2007)...

Heute habe ich noch in der Handelszeitung gelesen, dass der Gewinn fürs 07/08 mindestens so hoch sein soll, wie im Vorjahr.

"Der Gewinn sowie die Performence der Züblin-Aktie soll weiter gesteigert werden"...

Was meint ihr zu der Züblin-Aktie?

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"Heut ist nicht alle Tage, ich komm wieder, keine Frage"
09.01.2015 08:23
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Züblin verlängert Frist für Übernahmeangebot an Obligationäre

09.01.2015 08:20



Zürich (awp) - Die Immobiliengesellschaft Züblin verlängert die Frist des Angebots für den Rückkauf der 4,0% Obligationenanleihe mit Laufzeit 2015. Die Angebotsfrist dauert statt bis zum 12. Januar neu bis zum 2. Februar (12 Uhr), heisst es in der Mitteilung vom Freitag. Auch sei der Vollzugstag nicht mehr am 22. Januar sondern neu am 12. Februar.

Der Verwaltungsrat habe im Hinblick auf eine erwartete Nichteinhaltung der Klausel 7 der ZUB11-Anleihensbedingungen (Negativklausel) entschieden, von seinem Recht das öffentliche Rückkaufangebot zu verlängern Gebrauch zu machen, heisst es in der Begründung. Dabei habe sich die Lamesa Holding des russischen Investors Viktor Vekselberg - wie bereits bekannt - bereit erklärt, das Rückkaufangebot über ein Darlehen zu finanzieren.

Auf der Gegenseite habe sich die Neue Helvetische Bank als Vertreterin der Obligationäre einverstanden erklärt, auf ihr Recht zur sofortigen Fälligstellung der Anleihe wegen Nichteinhaltung der Negativklausel zu verzichten, wenn keine weiteren Anpassungen des öffentlichen Rückkaufangebots vorgenommen würden, so die Mitteilung weiter. Züblin plant die zurückgekauften Titel zu tilgen.

Gemäss dem Angebot erhält ein Obligationär für jeden angedienten Anleihentitel eine Abgeltung bestehend aus einem Rückkaufpreis von 5'000 CHF sowie dem aufgelaufenen Zins bis zum Vollzugstag im Betrag von 112,22 CHF abzüglich der Verrechnungssteuer in Höhe von 39,28 CHF.

mk/cp

(AWP)

 

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19.11.2014 08:36
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Züblin korrigiert Portfoliowert nach unten und stellt Tochter zum Verkauf

18.11.2014 18:41



(Zusammenfassung mit Schlusskurs ergänzt)

Zürich (awp) - Bei der Immobiliengesellschaft Züblin ist derzeit vieles im Umbruch, nachdem der russische Investor Viktor Vekselberg im Juni via seine Beteiligungsgesellschaft Lamesa das Managementteam und den Verwaltungsrat teilweise durch eigene Leute ersetzt hatte. Nun wird die französische Tochter ins Schaufenster gestellt. Die offensichtlichsten Veränderungen betreffen aber den Wert des Immobilienparks. Ein neuer Schätzer hat ihn um über 10% unter dem Wert per Ende März angesetzt. In der Erfolgsrechnung für das erste Semester 2014/15 führt dies unter dem Strich zu einem hohen Verlust. Im Ausblick auf das Gesamtjahr zeigt sich das Management sehr unkonkret.

Die Bestandsaufnahme durch den neuen CEO und Verwaltungsratspräsidenten, den Vekselberg-Gefolgsmann Iosif Bakaleynik, stimmt nicht besonders optimistisch: Das Unternehmen befinde sich nicht in der besten Position, erklärte er am Dienstag an einer Telefonkonferenz. Vor allem schwierige Marktverhältnisse in Frankreich würden zu schaffen machen.

Es wurde ein neuer Schätzer engagiert, um eine "konsistente" - sprich widerspruchsfreie bzw. stimmige - Bewertung des knapp 30 Liegenschaften umfassenden Immobilienparks zu erhalten. Dies war offensichtlich bisher nicht der Fall: Der Wert vom März wurde um 13% auf 688 Mio CHF (per Ende September) massiv nach unten korrigiert.

FEHLBETRAG VON 118 MIO CHF - ANLEIHENRÜCKKAUF

In der Erfolgsrechnung für das erste Semester führten die negativen Bewertungsveränderungen unter dem Strich zu einem Fehlbetrag von 118,2 Mio CHF nach einem Minus von 15 Mio im Vorjahreszeitraum bzw. auf Stufe EBIT von -94,2 Mio nach +8,4 Mio. Der Mietertrag ging um knapp einen Drittel auf 15,7 Mio CHF zurück, was mit dem geringeren Bestand per Stichtag erklärt wird.

Die Bewertungsveränderungen haben zudem Einfluss auf das Eigenkapital, das sich durch den Verlust auf 107 Mio CHF von 224 Mio per Ende März reduzierte. Die entsprechende Quote kam damit bei 14,9% zu liegen, was bezüglich der ausstehenden Anleihe (4%/2015) zu Problemen führt: Die Anleihebedingungen schreiben eine Quote von "mindestens 20%" vor. Züblin macht für die Papiere über ursprünglich 60 Mio CHF (wovon bereits 5 Mio zurückgekauft wurden) ein vorzeitiges Rückkaufangebot an die Obligationäre. Die Hauptaktionärin Lamesa habe dafür ein Darlehen gewährt, wie es heisst.

STRATEGIEÄNDERUNG: FRANKREICH-ASSETS STEHEN ZUR DISPOSITION

Der Machtwechsel bei Züblin ging zudem mit einer Strategieänderung einher. Dabei wurde praktisch alles vom Tisch gewischt: Am Portfolio Schweiz wird nun festgehalten; die im Frühjahr angekündigten Verkäufe seien gestoppt worden, hiess es. Zum Verkauf steht hingegen die französische Tochter.

Die Aussichten für den Markt in Frankreich - speziell Paris, wo fünf der sechs Renditeobjekte der französischen Tochter liegen - seien alles andere als rosig: Die Mieterträge würden im Branchendurchschnitt weiter sinken und die Dauer zwischen Mietvertragsabschlüssen zunehmen. Frankreich sei der "anspruchsvollste Markt", erklärte Bakaleynik. Daher sei es besser, das Portfolio getrennt von dem Rest zu entwickeln.

KEINE GUIDANCE - AKTIEN UNTER NAV

Für das Gesamtjahr gibt das Management keine qualitative Guidance ab und zeigt sich auch sonst sehr unkonkret. Man werde sich hauptsächlich auf die Suche nach einem Investor für die französische Tochtergesellschaft machen und auf die Reduktion der Leerstände sowie die Evaluierung und Umsetzung weiterer strategischer Massnahmen fokussieren, hiess es.

Die Züblin-Titel verloren am Dienstag 4,4% auf 1,53 CHF und notierten damit bei Börsenschluss knapp 12% unter dem rechnerischen Buchwert der Aktie (per Ende September). Der SPI gewann gleichzeitig 0,51%.

cp/tp

(AWP)

 

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18.11.2014 08:21
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Züblin rutscht tiefer ins Minus
 

Die Immobiliengesellschaft Züblin hat im ersten Semester des Geschäftsjahres 2014/15 (per 30.09.) aufgrund von negativen Bewertungsveränderungen des Immobilienparks einen Verlust eingefahren.

Und die Mieterträge sanken um knapp ein Drittel auf 16 Mio CHF, was das Unternehmen in einer Mitteilung vom Dienstag mit dem Verkauf von Liegenschaften in den vergangenen 18 Monaten erklärt.

Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA sank in der gleichen Grössenordnung und kam bei 9 Mio CHF zu liegen. Unter dem Strich resultiert ein Fehlbetrag von 118 Mio CHF nach einem Minus von 15 Mio im Vorjahreszeitraum, was insbesondere auf negative Bewertungsanpassungen auf dem Immobilienportfolio von 103 Mio CHF zurückzuführen ist.

Der angepasste Portfoliowert lag am Ende der Berichtsperiode bei 688 Mio CHF im Vergleich zu 791 Mio per Ende März 2014. Die Eigenkapitalquote liegt neu bei 14,9% und damit unter den Anleihebedingungen ("mindestens 20%").

Aufgrund dieser Nichteinhaltung der Klausel der Anleihebedingungen und wegen der Veränderung der rechtlichen oder wirtschaftlichen Struktur von Züblin durch die Implementierung möglicher strategischer Optionen bei der Züblin Immobilière France SA werde man den Inhabern der 4%-Anleihe 2015 ein vorzeitiges Rückkaufangebot unterbreiten, heisst es weiter. Das Angebot beginne am 25. November 2014 und erfolgt den Angaben zufolge zum Nominalwert. Obligationäre können das Angebot bis zum 12. Januar 2015 annehmen, die Rückzahlung erfolgt per 22. Januar 2015.

Darlehen gewährt

Neben dem Kredit zur Sicherung der kurzfristigen finanziellen Verpflichtungen habe sich der Hauptaktionär Lamesa auch bereit erklärt, Züblin ein Darlehen zu gewähren, um die Rückzahlung der Anleihe zu finanzieren.

In den verbleibenden Monaten des Geschäftsjahres 2014/15 werde man sich hauptsächlich auf die Suche eines Investors für die französische Tochtergesellschaft machen und sich auf die Reduktion der Leerstände sowie die Evaluierung und Umsetzung weiterer strategischer Massnahmen fokussieren. Dies solle die anschliessende Einleitung neuer Wachstumsschritte erlauben.

Nachdem der russische Investor Viktor Vekselberg via seine Beteiligungsgesellschaft Lamesa den Anteil an Züblin im Juni auf 33% von vorher 16% erhöht hatte, räumten der damalige Verwaltungsratspräsident (VRP) Pierre Rossier und CEO Bruno Schefer ihre Posten. Unter dem Gespann Rossier/Schefer hatte sich Züblin auf Büroimmobilien in Deutschland und Frankreich konzentrieren wollen. Vekselberg erklärte sich damit nicht einverstanden. CEO und VRP in Personalunion ist der Vekselberg-Mann Iosif Bakaleynik.

(AWP)

 

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21.10.2014 23:55
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Cambodia hat am 21.10.2014 - 23:18 folgendes geschrieben:

Irgendwo in einem anderen Thread - welcher ich nicht mehr gefunden habe - hat sich ein Finocchio lustig über meinen Züblin-Kauf gemacht:

Jetzt habe ich nachgeschaut und musste ebenfalls lachen, weil hin und her bekanntlich die Taschen leer macht! Kauf am 29.09.2014 zu CHF 1.80 und Verkauf am 02.10.2014 zu CHF 1.835 (Durchschnittlicher Verkaufspreis gemäss Bankabrechung):

Reinverlust dieser Transaktionen: CHF 35.71...

 

 

Das kann man jetzt noch tragen, solange es nicht mehr ist!

 

Besser reich und gesund als arm und krank!

21.10.2014 23:18
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Irgendwo in einem anderen Thread - welcher ich nicht mehr gefunden habe - hat sich ein Finocchio lustig über meinen Züblin-Kauf gemacht:

Jetzt habe ich nachgeschaut und musste ebenfalls lachen, weil hin und her bekanntlich die Taschen leer macht! Kauf am 29.09.2014 zu CHF 1.80 und Verkauf am 02.10.2014 zu CHF 1.835 (Durchschnittlicher Verkaufspreis gemäss Bankabrechung):

Reinverlust dieser Transaktionen: CHF 35.71...

 

 

Überheblich, arrogant oder eben doch "nur" genial?

13.10.2014 08:28
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Züblin senkt Portfolio-Wert deutlich
 

Die neue Chefetage von Züblin befürchtet, dass das Immobilienportfolio weniger wert ist als bislang angenommen und stellt für den Halbjahresabschluss happige Bewertungsanpassungen in Aussicht.

Ausserdem wird geprüft, wie die Kapitalbasis gestärkt werden kann. Grundlage für die Befürchtungen sind die Resultate einer vorläufigen Portfolioanalyse durch das Unternehmen JLL. Dieses wurde zum neuen Schätzer für die Märkte in Frankreich, Deutschland, Holland und der Schweiz ernannt, wie Züblin am Montag mitteilt. Das Ziel eine konsistente Einschätzung des Portfolios.

Die vorläufige Portfolioanalyse habe nun in Frankreich "signifikant tiefere geschätzte Marktwerte" im Vergleich zu den Werten zum Ende des Geschäftsjahres 2013/14 ergeben, heisst es weiter. Es werde erwartet, dass negative Neubewertungen des französischen Portfolios 15 Prozent bis 20 Prozent erreichen könnten.

In Kombination mit Anpassungen in der Schweiz, Deutschland und in Holland könnte dies laut der Mitteilung zu einer negativen Anpassung der Bewertung des Gesamtportfolios von 10 Prozent bis 15 Prozent führen. Sämtliche Bewertungsanpassungen würden laut dem Communiqué in die Halbjahreszahlen 2014/15 einfliessen, die am 18. November veröffentlicht werden.

Gebäude in Paris stehen leer

Frankreich sei der herausforderndste Markt für Züblin, heisst es zur Begründung. Die kürzlich renovierten Gebäude in Paris stünden weiterhin leer. Deshalb seien die angebotenen Mietpreise reduziert worden - was den Wert der Immobilien negativ beeinflusse.

Mit dem Halbjahresabschluss will der Verwaltungsrat und das Management zudem Massnahmen präsentieren, um die Kapitalbasis der Gesellschaft zu stärken und die Gesellschaft wieder auf ein solides Fundament zu stellen, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Vekselberg am Ruder

Bei Züblin übernahm erst Anfang Oktober Verwaltungsratspräsident Iosif Bakaleynik auch die operative Leitung des Unternehmens. Bakaleynik ist der Vertreter des russischen Investors Viktor Vekselberg beim Immobilienunternehmen. Nachdem Vekselberg via seine Beteiligungsgesellschaft Lamesa den Anteil an Züblin im Juni auf 33 Prozent von vorher 16 Prozent erhöht hatte, räumten der damalige Verwaltungsratspräsident Pierre Rossier und CEO Bruno Schefer ihre Posten.

Unter dem Gespann Rossier/Schefer hatte sich Züblin auf Büroimmobilien in Deutschland und Frankreich konzentrieren wollen. Vekselberg erklärte sich damit nicht einverstanden.

(AWP)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

29.01.2014 13:52
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Heute verkauft zu CHF 1.98 (EP 1.90). Na ja, auch hier gilt. Später vielleicht wieder!

Überheblich, arrogant oder eben doch "nur" genial?